4 ¼ —n 8 ☛ᷣ᷑ . de nneneeGentenekeet 5 5 A SRE A 0 . 1 — E e — — N 2 22 X VN 8 — — — ‿ 5 — — — F X ☛ ₰ ☛̃ ₰ 7 7. S 8 2 1 F 7 9 7 „ 5 —— T N ‿O X T 8 S ₰ 8 ☛ + ☚ RNRBRB 8 2 75 6 19, ,71. 7 71 4 1777127 1,7, 7nt?, 67 1 u h 771 / XN— „ K i X X K N W Wf N — 3 8 M) I fP. V. an — W 1 — h 1 ff Su Ht I— Hoffnung von meir luhend 1 N X „ — „ 143˙ — 1444 171 2r1 24 111 1211 us? 1181 2 51272 1111un 411445552 4411 5: nnn 1 442315111 1unn 1 52:85B. 8 ilestzoeessedee Ee. itenen 2 14 8 „eanAAAAAakktaARaAHA AEAAMKMMEIAMANA38, 2 2 32 2 2 17 28 3, 3à, à,5, à R ⁸ nn An 8 SAHAMRRBRARRBRkARMAR 1112EeNIAHRARAIRE 25 8 an 8 1IMIAARAEARII 111113122 12n 22. 1maskiks— 2 1issanan 28 8 22— 8·„ ianuses ⁸—* 18 2182 4 8 6 2* 1812*2 —— — S 4— d 8 Iau Ss (di S 22 ☛☚☛☛ N. . 8 h S 8—— — A S 8 22 — u 7 , — — 2 L 8 W 5 La — — — —— 1 S m — —2 — S u 1 4 11 1111 — ——— 2 —= 2 ——— Y — — A4A S) — 5 4 KIRHEIARIAEAAIAAALA — ³ 4 — — ½ — — — I 1 V — 1111141741444141 MwxE 31 8 8 — 8 8— „ 8 üüta — 7 — 7 Vnnpr, 87 tlttlhuaine 2 7 e, Nlnllluudtuus4 4 NNe Naalna —— — 2 7. e ———— — 2 22 * — 22 2 n A 1 8. 12 t3tt:ei 111&— :i S 2 6 Tni n P — ———ę;———————— WII CASSERI PLACENIINI. DANIELIS BUCREIII ee Zuſamt deroſelben böchſnheg eraen ADR IANI SPIGELLII, Nuͤtzlicher Unterricht von der Mutter e Ales aus dem Lateiniſe 7 ins Hochteutſche Derſeget D. FrMONE PAULLI. Nebſt einem Anhang/ vomf. Urſprung Wachsthum und Fortgang/ auch vortreflich⸗ hohen Nutzbarkeit der Anatomy/ de von neuem zufe fleiſſigſte durchſehen/ d Muſcul⸗Wehre/ Mit 83 und Mantrchalh laa weenehet, deme ein nuͤtzliches Regiſter bey ygefuͤget worden/ Johann Jacob diten⸗ Phil. und Med. D. 8*— ———˖VVHO⏑—ʒ—ℳ—’—:ͦ—˖:—ꝛꝛ——’-————— 3.— 1 4 543. 2 d 7 r. ESeSeAS 1N de bf SN. ben. b.. n ARRʒRA’‚A&geReRRAN iie e e s e eeee:eie e ceee eesee Verrede an den Leſer! Ke As vor Hochachtung von gegenwaͤrtigen Axnatomiſchen Tafeln zu jeder Zeit ge⸗ 8☛ macht worden/ iſt denen bekannt/ die mit erfahrnen und in der Anatomie beruͤhm⸗ ℳ3 ten Maͤnnern umgehen/ auch legt es Eᷣ D der Abgang der zu zweymalen ſchon auf⸗ gelegten Exemplarien genuͤglich an den Tag/ deßwegen der Verleger zur dritten Edition, dem Publico zum Beſten/ dißmal ſchreiten muͤſſen. Und wenn deßhalber diß Buch/ ſo der vortreffliche Daͤniſche Medicus, D. Simon Paulli durch ſeine Uberſetzung ins Teutſche/ auch in dieſen Landen bekannt zu machen gewuͤrdiget/ zwar groſſen Nutzen gege⸗ ben/ daß in wuͤrcklicher Zergliederung und Verfolg derſel⸗ ben man/ was beyſammen in natuͤrlichen Stand an allen Theilen und Orten lieget/ ſo gleich ins Geſichte bekommt/ und benennet findet/ auch ſolches ſonderlich bey Durchſu⸗ chung der Muſceln/ ſo zu reden/ faſt bey allen Schnitten/ davon diß Werck ein rechter Hand⸗Leiter iſt/ vorfallt/ dan⸗ hero iſts geſchehen/ daß eines Muſcels und auch wohl Kno⸗ chen⸗Stuͤckes/ durch viele Tafeln gar offte Meldung ge⸗ ſchiehet; doch iſt dieſes mehr vor die ſchon wohlgeuͤbten in der Anatomie geweſen/ die Ner„Angehende aber derſel⸗ b 3 ben ) 0(56. ben ſind eben dardurch faſt irrig gemacht worden/ und haben ſolcher maſſen eine ſo herliche und noͤthige Wiſſenſchafft aus dieſem Wercke zu begreiffen nicht eine geringe Schwerigkeit/ bey geſuchter nur allzuklarer Vorſtellung/ gefunden. Solches hat uns denn gemuͤßiget/ um dieſes Buch allenLiebhabeꝛn der Medicin und Chirurgie, ſie ſeyen ſchon geübt oder noch ler⸗ nende/ gemein und viel nutzbarer zu machen/ bey dieſer Edi- tion der erſten vier Buͤchern/ worinnen abſonderlich die Erklaͤrung der Beine und Muſceln/ Oſteologia& Myolo- gia,) ſo hier mehr als anderswo mit Fleiß und weitlaͤufftig tractiret wird/ enthalten/ eine ziemliche Vermehrung/ unter dem Zuſatz und Anmerckungen beyzufuͤgen/ worinnen ſol⸗ che Materien in deutliche Ordnung gebracht/ das Zerſtreue⸗ te geſammlet und vereiniget/ das Dunckele erflaͤret/ das Unrichtige verbeſſert/ das Ermangelnde aus denen neuen beruͤhmten Scribenten erſetzet worden/ zu welchen allen das angehaͤngte gantze neue Regiſter noch ein gutes beytraͤget. Deeſe ſo wohl gemeinte/ eintzig und gllein auf der ſtudiren⸗ den Jugend Beſtes gerichtete Abſicht/ wolle der Kunſt⸗Ge⸗ neigte Leſer wohl aufnehmen/ und ſo einige Fehler hier und da miteingeſchlichen/ da man der Sache/ und hierunter be⸗ griffenen vielen Kleinigkeiten/ nicht mit gehoͤriger Muße hat abwarten koͤnnen/ ſolche im Beſten vermercken und ſlbſten nach der hindangeſetzten Verzeichnus corrigiren. Jena den 12. April 1707. 1. 1 p. D. b ſch 8e o 28. enſchaff aus es e e e. 3 1oh ehe te ne he etete bede 4 Keit Skedee hce ere rig Sersec de eeeeeeece de e des⸗ hhs Keee eeſsesess s. sseee ee eesses der noch ler⸗ S Jeh Moſe! zu mit Ernſt/ daß alles nach dem Bilde(a) h dieſer Pdi. ₰ Das auf dem Berge dir gezeiget worden iſt/ dieſer Edi. Fein eingerichtet ſey; zu einem ſichern Schilde/ onderlich de Wenn dein ſonſt luͤſtrend Volck der Schuldigeit vergiſt: a& Myolo- Und nicht gehorchen will dem/ was ichdir befohlen: weitlaͤuffte Lern mit beſonderm Fleiß die eigne Opffer Art; euſ 9 Laß einen jungen Farꝛn aus deinen Staͤllen hohlen/ hrung /unter Zwey Widder ohne Fehl/ ſeynd dem Altar geſpart: vorinnen ſol⸗ Die ſollen vor dem Stifft durch deine Haͤnde ſterbenn/ as Zerſtreue⸗ Zunn Leber/ Netz und Fett/ zum reinen Opffer an; rfl. das Des Farren Fleiſch und Miſt ſoll auch in Glut verderben, lanete das Doch drauſſen fuͤr dem Thor; da mans wohl ſehen kan; enen ne Du ſolt auch den Altar ringsum mit Blut beſpruͤtzen/ gen allen das Und die bewuſte Ort/ an meiner Prieſter Leib;(b) eiclerde Euch ſoll die Webe⸗Bruſt und Hebe⸗Schulter nuͤtzeln) d. Ku anen⸗ Doch was nur mannlich iſt/ genieſſe es/ kein Weib. 6 anen⸗ Nun wirſt du alle Stuͤck kuͤnſtlich zu theilen wiſſen/ Nach Fuͤrſchrifft und Befehl in feiner Ordnung gehn: er Kunſt⸗Ge⸗ Befehl in feu Wie ſich beym Opffer⸗Dienſt die Prieſter halten muͤſſen/ ehlet hier und erunter be⸗ Das ſoll zu einem Recht im Buch geſchrieben ſteh'n. dhierun Wer wird mit frechem Muth denn annoch laͤugnen wollen/(c⸗ horigen Mi Daß die Zertheilungs⸗Kunſt hoͤchſt⸗nutz und noͤthig ſey? rmercken und Egyptens Koͤnige die Sach beweiſen ſollen/ 1D4 Nicht nur allein die Schrifft/ ſo hier uns ſtunder bey.(ch Es ruͤhmt Galenus offt/ daß ihm hab beygewohnet/(e) Wenn er zerleget haͤtt/ nach Kunſt e frembdes Thier; 8 (a) Ebr. VIII. 5.(b) Lev. VIII. 3, 24.(c) Paracell Iib, 2. de Podagr,(d) Ptolo! maus&c. vid. Phn. I. 19. c. 5. Sic Alex. M. ſub Ariſtotelica diſciplina partium Anima. lium naturam& diα⁵εσυν ſe obſervaſſe gloriatus eſt, I. Cor. XII. Luc. Xl.(e) Bos- tius& Paul. Serg. Viri R. Conſulares 3 corrigiten. J F. D. ⸗0)⸗(. Ein Theil des Raths zu Rom: ſo ſeiner nicht geſchonet/ Wenn ſich ſelbſt kennen; heiſſt der Weißheit beſte Zier. Es wird/ Geehrteſter! die Nach⸗Welt ruͤhmen muͤſſen/ Daß Er durch klugen Fleiß das Hauß erweitert hab'; Wo Paulli ſcharffer Sinn den Grund zu legen wiſſen/ Das gibt Herꝛn Fickens Geiſt zu einer neuen Gab. u ſchuddigen Ehren der löblichen Arbeit ſhriib es D. Johann Philipp Burggraf/ Medic. Francof. N As uns die Glieder⸗Kunſt an unſerm Korper lehret/ Das gibt uns dieſes Buch mit groͤſſerm Nutzen an/ Nachdem daſſelbige/ durch klugen Witz vermehret/ Von Bein und Muſculen genauer lehren kan. Es hat die Fama laͤngſt auf ihrem Fluͤgel⸗Wagen 8 Des Lehrers Treflichkeit/ der uns ſothane Schrifft Vermehret wieder gibt/ in alle Welt getragen/ b Die Muſen pflegen ſich an ſeinem Witz zulaben/ Diee ſich im Saal⸗ Athen demſelben zugeſellt/ Die Hohen Haͤupter ſelbſt verehren ſeine Gabernn Und haben Ihn vorlaͤngſt zu ihrem Dienſt beſtellt. Deßwegen koͤnnen wir ſo fort verſichert leben/ I b Es wird die kluge Schrifft/ ſo wir vermehret ſeh n/ „ 1 In der Gelehrten Welt weit mehrern Nutzen geben/ — und Meditrinens Zunfft zu guten Dienſten ſtehn. M. C. F. R. Falls ihm ſein kluger Sinn ſo manchen Ruhm geſtifft. A znet it beſte) b V fehſ D... tert hab'; ſen/ n Gab. PC rklarung eit ſchrieb es Burggraf 14. Deß Lorper lehl ien Rugens 1 Erſten Buchs. nehret/ en kan.„. 4 2 ben Daritt die auſzwendigen Pheile deſß chauS dif MNenſchlichen Leibes moͤgen wohl gewieſen werden⸗ ſind 89 bhier zwey Abbildungen eines nacketen Mannes vor Augen n Ruhm geſt geſtellet/ auß welchen die Erſte die vordere/ die Andere aben/ ddie hindere Theile deß Leibes uns zugeſelt zeiget. zaben Dienſt beſtell ben/ tzen geben 4 b HDienſten ſtehn A Die M.Ck . anb( p qrl tuza 5 g. Das Hertzgräͤblein(Lcrobiculus cordis) oder auch das Magengruͤblein/ oder der Magenmund/ weil der Mund des Magens hierunter verborgen lie⸗ Der Oberſchmeerbauch/ epigaſtrium. N. Die Hand. Manus. Die abbildet uns/ wie ein Menſch von vorne zu geſchaffen. ce Die Runtzeln. Kugæ. dd Die Augenbrau⸗ en. Supercilia. e Der Zwiſchenraum der beyden Augbrauen. Glabella. Das Auge. Oculus.h Der oberſte Kiefel oder Kinn⸗ back. maxilla Superior, mala. i Der Backe. bucca. kK Die Leffzen. Labia. maxilla inferior, das Kinn/ mentum. o Der Halß/ Collum. p Die Kehle) Jugulum. get/ dahero pfleget man auch dieſes Orts/ wann der racis anterior pars. Pectus. Das Bruſt⸗Bein/ Sternum.. Die Braͤſte oder Zietzen.(mamma) bey und unter die Lincke pfleget man die hertzſtaͤrckende Umbſchlaͤge (Epithemata) auffzulegen. In der Mitten iſt die Wartze(papilla) und darbey der umb ſie gezogene Hoff. areola. f Die Seiten. Latera. Der Unterbauch oder der Schmeerbauch/ Iafimus venter. D e weiche Seiten/ oder die Seiten unter den kurtzen Rippen(hypochondria)derer Rechte⸗ wenn der Miltz breßhafft iſt. Der Rabel. Umbilicus. Kegio umbilicalis. der Unterſchmeerbauch/ Sumen, abdomen. Die doͤnne Weiche/ oder leere Seiten/ llia. Die Schaamgegend/ die Scham/ Pubes. Das Gem ichte/ die Schaam. Inguina, dabey liegen die Druͤzlein/ in welchen/(wenn ſie entzuͤndet wer⸗ den und ſchwellen⸗/) die boͤſe Beulen und Geſchwaͤr entſtehen Labones, Das maͤnzlliche Glied/ die Ruthe/ Penis, mentula. s Der Arm/ Humerus. 4 Der Ort da man die Fontanellen ſetzt an dem Arme/ welcher iſt zwiſch dem Delta formiegen(muſculus (deltoides) oder den jenigen Maͤußlein/ ſo den Arm aauffhebet/ und zwiſchen den Zweykoͤpffichten(mu. ſculus biceps)oder den erſten/ welches den Elbogen ausſtrecket/ welche an beyden Armen noch mit der Haut uͤberzogen/ nach ihrem Fleiſche und Laͤger⸗ gehet auch durch die Haupt Ader/ Cephalica- Die Elbiege flexura Cubiti. Der groſſeberfuͤrrahende Hoͤcker des Elbogens. Cu- Der Elboge. Cubitus⸗(biti protuberantia. Die euſerſte Hand. manus extrema. Die Handwurtzel oder Vorhand. Brachiale, carpus. ——i Erſte As Angeſichte/ Facies. b Die Stierne/ Frons. f Die Naſe. Natus. k. Il Der Knebel/ Myſtax. 8 m Das Liebegruͤblein. Philtrum. n Der Unterkiefel/ Magen breßhafft iſt/ die Salben auffzuſtreichen. Das Vordertheil der Bruſt/ oder dis Vorbruſt. Tho⸗ re geſalbet wird/ wenn die Leber/ und die Lincke Der Wanſt und eygentlich der Schmeerbauch/ auch Der Hoden⸗ der Gromenſack Scrotum, ſcortum. ſtaͤtte wohl abgedildet ſind. Eben an ſelbigem Orte Die flache Hand/ oder die Mittlerhand/ Palma, poſt- brachiale, Metacarpus. 2 4 ————— „ 2e —— .. 4 Figur. „Die hole Hand. Vola. Der Ruͤcke der Hand. dorſum manus. Die Striche in der HandClineæ manus) des Le⸗ A 9 8 — — 5 ſen⸗Ader(Saphæna)eroͤffnet/ wenn die monatlicheh Zeit oder der Weiber Roſe verhalten iſt. 2. Der außwendige Knorre oder Kondte/ malleolus ex- ternus. z. Die Fußwurtzel/ kedium, Tarſus. 4. Der Das Venusberglein. Monticulus Venexis. V Die fuͤnff Finger quinque digiti. e der Daum /”⸗der Der dicke Schenckel/ Cfemur). In welchen zu dr Der Ort da die Fontanellen geſetzt werden/ in dem inneren Theile des dicken Schenckels/ drey querſ Das Knie(Genu)da die Knieſcheibe(patella; mola, Das Schienbein(tibia) und zwar allhier das Vor⸗ derſchienbein/ Antetibiale. Der innere Knorre oder Knodte/(malleolus in. die Duͤtten formige(Maſtoidei) welche das Haupt aus derer Bauche die Wade beſtehet/ Sura. bens(linea vitæ) ³ des Gehirnes(linea cere- ri) o des Diſches/ linea menſalis. groſſe Finger/ pollex.⸗ der Zeigefinger/ in. dergroſſe Finder lhn ger, oder der unkeuſche und arſtige/ Medius, impudicus, obſcœnus. v der Gold oder Ringfinger/ annularis. der Kleine⸗ ſte/ oder der Ohrenfinger/ minimus, auricularis. derſt und in der Mitte/ welche wir mit den Zei⸗ chen angedeutet haben/ die Schropffköpffe geſetzet werden/ wenn man ſchroͤpffet/ wegen der hinter⸗ haltenen monatlichen Zeit. finger breit uͤber der Knieſcheiben(patella). Er 5 aäer der Raum/ welcher begrieffen tſt zwiſchen den Maͤußlinien ſo das Schienbein ausſtrecken, und beugen/ dahindurch auch die Ader des inne⸗ ren Fußknorren oder Knoten(malleolus inter- nus) oder die Roſen⸗Ader durchlaufft. Saphæna. rotula) lieget. ternus) welchen man unrecht die Kote oder dat Kotenbein/ den Sprung/ oder das Knochleir (Talus) nennet. Umb dieſe Gegend wird die Re⸗ Mittelfuß. Metapedium, Metatarſus. S. Die Ze⸗ hen. digiti. 6. Der Ruͤcke des Fuſſes/ oder Fußru⸗ cken/ Dorſum pedis. 7.8.Die fuͤnff Zehen(quing: digiti pedis) als die groſſe/ die nechſte neben der⸗ ſelben/ die mittlere/ die nechſte darbey/ die kleineſte ie find auch mit allem Fleiß abgedildet die Maͤuß⸗ lein/ welche man ſiehet/ daß ſie unter der Haut ſich auffwerffen. Aus dieſen werden von A gezeiget bengen. B Weiſet die Schluͤſſel oder Troſſelge⸗ Achſelbein/ oder den Arm auffhebet/ nemlich das Deltaformiege(muſculus Deltoides). D Das je⸗ nige/ welches den Elbogen beuget/ nemlich das Zweykoͤpffigte(muſculus biceps) E die ſtracke Maͤußlein des Schmeerbauches(muſculi abdo minis) FDas erſte ſo das Schienbein beuget/ o der das ſchneider Maͤußlein(muſculus faſcialis). GG Das andere ſo das Schienbein ausſtrecket/ nemlich das ſtarcke oder gerade(muſculus re- ctus). H Das vierdte ſo das Schienbein aus ſtrecket/ oder das inwendige ungeheure/(muſcu⸗ beine(claviculæ). C Das Maͤußlein/ welches 8 lus vaſtus internus). 11. Die den Fuf ausſtrecken/ nemlich die Waden Moͤußlein(Gaſterocnemios) —— 7 um manus. 81 Gehrmenus) d menlalig. eete. ticulus Venetis diäii zder Daum ehe „ der Seigefinger i 8 er der unkeuſche 1 lcus, obleœnus.v annularis. 9 der Kleine⸗ 2 minimus, aurieulark hur). In welchen zuſe (welche wir wit dazi die Schropffköpffe geize doofft(wegen der ute ten geſetzt werden/ inzan ken Schenckels/ driy aun nieſcheiben(batella). K ſcder degrieffen tſt zwiſbe BSchiendein ausſtrtchn, d auch die Ader des m enoten(malleelus nre t durchlaufft. zuhen gieſcheide(Parella; um de dr und zwar alhier das Da Male. Knodte/(malleolus i nunrecht die Kote oder rung/ oder das Kwohlit dieſe Gegend witd die de zffnet/ wenn die monallit oſe verhalten iſt. 2 der Kondte/ malleolustr. tel/ Pedium, Tatſus. 4di um, Metatarſus..Die ke des Fuſſes/ oder daßt „3. Die fuͤnf Zeden guirs roſſe/ die nechſte nettn de zechſte darben/ diekleit eis abgedildet die Rii / daß ſie unter der Hautſt eſen werden von A otzal aſtoidei) welcht das Hab 6 ee Schlüſfel oder Thoſſase Das Maͤnflein /wehez Arm auffhebet/ nemlicw alus Deltoides) d deſ dogen beugtt/ nenlit culus biceps) E diefrute hes(muſculi a — X△ N N X Aᷓ S X— D D ☛ ₰ 1 ☛α᷑ ☛ NA — 2 — e ——— — 2—— òæò ——— ——géBêV — 7 75 N MM 0 24 5 7 — — o Der andern LFigur. 0 *Die Haare an den Augenliederen/ Der groͤſſere Augenwinckel/ ocu⸗ g Derkleinere Augenwinckel/ ocu⸗ h Das Thraͤnen⸗Loͤchlein/ fora⸗ A — NR 245⸗ „ Der Regenboge im Auge. lris. „ Das Weiſſe im Auge. album Sie ſtellet uns vor alle Thei⸗ le des euſſerlichen lincken Auges/ weil die erſte Taffel nicht groß ge⸗ nug geweſen/ alles genau und eigentlich darauff zu werffen. De Augenbrauen. Supercilia. Der Anfang an den Augen⸗ brauen. Supereiliorum caput. Das Ende an den Augenbrauen. Superciliorum cauda. Die Augenlieder. palpebræ. V pili palpebrarum. lorum angulus major. lorum angulus minor. men lachrymale.. Das Hole im Auge/ cavum oculi. Das unter dem Holen. Subca- vum. Der Augapffel. pupilla. osuli. Der dritten Kigur· lincke Ohr und deſſelben Theilt⸗ Ste weiſet das answendige S Ertlaͤrung der folgenden Figuren/ der erſten Taffel⸗ a bOAs Oehrlein/ oder das aus⸗ b 0 ☛ G& 2 ꝙ6 — 98 wendige Ohr/ auricula ſive auris externa. Das Obertheil in dem Oehrlein/ auriculæ ſuperior pars. Das Untertheil an demſelben/ aurieulæ inferior pars. Der krumme Zug oder Ohren⸗ kreiß. Helix. Der Gegenzug deſſelben. Anthe⸗ 1X. Die Ohrmuſchel/ die Ohrſchaa⸗ le/ concha. Der Ohrenbock/ das Boͤcklein. Hircus. Das Gegenboͤcklein/ Antitragus. Der Gang des Gehoͤres. meatus auditorius. Der vierdten Kigur. Sie ſetzet fuͤr Augen die Na⸗ ſe mit ihren Stuͤcken. DEr Grad oder der Ruͤcke der Naſe/ Spina naſi, dorſum natl. Der Durchſchlag/ der Gipffel oder die Hoͤhe der Naſe/ co⸗ latorium, vertex nafi. Die Naſeloͤcher. Nares. Die Seule der Naſe/ columna. Die Naſefluͤgel/ die Flügelfe⸗ dern/ Alæ naſi, navium pinnæ. Das Kuͤgelein der Naſe/ Naſi globulus. Die Naſehaart/ Vibriſſi& vi- riſſæ. lein derda ſaurialats 5 in de Uhetir ſa„ di 1 eil an d nferiorpats. mſhm 3 Sug oder Oh lel ix. zug deſſelben. Ane ſchu dit Ohrihe bos das Bech boͤck lein/ Antitrgu des Gehoͤrts. rrun 15. vierdten Figur. fuͤr Augendie ihren Staͤckm. ad oder der Rüked Spina naſi, docu chſchlag/ der G f Hoͤhe der Naſt e n, vertex naſi. öcher. Nares. le der Naſt/ coluna rfuuͤgel/ die Glüh læ 9. naviumpinn gelein der Naſt 3 45. haart/ vibtill& . abbed uu X X X 8S= d K — „ je Die Stierne. frons. g Die Naſe. Naſus. Die Schulterblaͤtter/ Scapulæ. An dieſem Ort pfle⸗ get man die Schroͤpffkoͤpffe anzuſetzen in den Ge⸗ Das hinderſte Theil deß Unterbauches/ die Lenden/ Die Arßbacken. Nates, clunes. Der Spalt der Arßbacken/ fiſſpra natium, umb wel⸗ Sie bildet uns ab die hinderſte Gegend deß menſchlichen Leibes. 7X 2s Theil deß Hauptes ſo Haare hat/ pars ca- Das vorder Haupk. synciput.(Pillata. umb dieſe Gegend ſetzet man die Fontanellen bes der Krantz⸗naat(ſutura coronalis) welcher Ort erforſchet und getroffen werden kan/ wann man die Haudwurtzel(carpus) in der rechten Hand des werden/ auff das Naſe⸗kuͤgelein/(naſi globulus) ſetzet/ und die Hand gegen das Vorhaupt auß⸗ ſtrecket; dann wohin die Spitze des Mittelfingers reichet/ da meynet man/ daß die Gegend ſey/ da die Krantz⸗naat(ſutura coronalis) mit der Pfeil⸗ naat(Sagittalis) zuſammen ſtoſſe.(occiput. ob Die Schläffe. 1'empora. c Das Hinderhaupt. Der Hauptwirdel. Vertex.(cies. Das glatte Theil/ das Angeſichte/ pars glabra, fa- f†Das Auge, Oculus. h Der Knebelbart. Myſtax. k Das Kinn. mentum. m Der Baard. barba. o Der Nacke. cerxvix. i Der Mund. os. 1Die Backen. malæ, n Das Oehrlein. auricula. p Die Schulter. Humerus. Die Achſel/ Axilla, ala. Hoͤle/ welche entſtehet von den Haarwaͤchſen der liget/ beiſſet das Bruſt⸗Maͤußleing muſculus pe- Ktoralis;) das zu hinderſt/ der Arßkratzer/ Ani- ſcalptor. Der Ruckgrad. Spina. brechen deß Hauptes/ damit die Feuchtigkeiten mogen zuruͤcke gezogen werden. Die Seitentheile/ partes laterales. (infmi ventris poſterior pars. Lumbi) An dieſer Gegend werdendie aͤuſſerlichen Artzneymittelauff⸗ geleget/ wann die Nieren(Kenes) breßhafft ſind. cher Gegend man Pfaſter pfleget und dergleichen medicamenta umbzuſchlagen/ wann der Maſt⸗ darm(inteſtinum rectum) breßhafft iſt. Der Ars/podex, anus, da die gegend deß Guckgucks. Der Oberarm. Humerus.(gebeines coccygis regio. Das heraußſtebende Theil deß Elbogens/ der Bocke oder Hoͤcker/ cubiti protuberantia, gibber. V Der Elboge. Cubitus,] 4 Die aͤuſſerſte Hand. manus extrema. 1 Die Vorhand oder Handwurtzel/ Brachiale, carpus. Die Mittelhand/ poſtbrachiale, metacarpus. Die Finger. digiti. Die Glieder oder Gelencke an den Fingern/ das Fin⸗ gergelencke/ digitorum internodia. Der Hinterknoͤchel. Meracondylus. Der Vorknoͤchel. procondylos. Das hinderſte Theil deß dicken Schenckels/ femoris Krancken/ wetchem eine Fontanelle ſoll geſetzet In dieſer weiſet ſich auß dieſ zweyen Maͤußlein der Schulter; das zuforderſt (pars, dorſum. Das hinderſte Theil der Bruſt/ Thoracis poſterior Der Knoͤchel oder Knorre an den Fingern/ condylus. ‚ie Erklaͤrung der andern Taffel. 44 L& NN 0■ AA D D EE FF G Die Ferſſe/ calcaneus. Das erſte Theil deß kleinen nem lebendigen Menſchen abgebildet worden/ da der Haut moͤgen mit dem Geſicht wahrgenommen poſterior pars. femen. Das inwendige Theil deß dicken Schenckels/ femo- ris pars interna.— Die Huͤffte(coxendix) hie leget man auff die Huͤfſt⸗ mittel wider die Huͤfftſchmertzen.. Der Ort unter dem Gemaͤchte/ perinæum, allhier ſchneiden die Steinſchneider durch/ wann ſie den Blaſenſtein außziehen wollen.— „Dir Wadr. Sura.* Die Stelle/ wo die Fontanel⸗ len in der Wade geſetzt werden/ mit groſſem Nu⸗ tzen wider die Huͤfftſchmertzen. Das aͤuſſerſte Theil der Waden. Paracnemion. Das innerſte Theil der Waden. Procnemion. Die Kniebiege/ poples. Hie ligt die Kniebiege Ader (vena poplitea) welche die Alten mit groſſem Vortheil in etlichen Kranckheiten eroͤffneten. ternus.(lus externus. Der außwendige Knothe oder Fußknorre/ Malleo- Fuſſes/ oder die Fußwurtzel/ Tarſus, Pedium. An dieſem Ort leidet der Fuß am meiſten Schaden von der Kaͤlte. Metapedium, Metatarſus. Das mitteltheil deß kleinen Fuſſes oder Mittelfuß⸗ Die Zehen/ digiti. 1. Die Fußſohle/ planta pedis. Der Ruͤcke deß Fuſſes/ Dorſum pedis. Dieſe Taffel iſt eben als die vorige nach ei⸗ gleichfalls beyneben alle Maͤußlein/ welche unter werden/ mit Buchſtaben ſind bezeichnet. Der⸗ halben werden hie gezeiget. Die jenigen welche auff den Ruͤcken dorſum, deß Schulterblats(dorſum ſcapulæ) ligen/ und die ober dem Schulterblat ligende(ſuperſcapulares) geheiſſen werden/ und/ das Schulterblat umbzu⸗ treiben/ gewidmet ſind.. Das laͤngſte an dem Ruͤcken gelegene Maͤußlein/ Maͤußlein(ſacrolumbus) oder die Maͤußlein ſo die Bruſt außſtrecken(thoracem extendentes) welche allhie abgebildet werden/ ſo wie ſie ſich auff⸗ werffen/ wann ſie in ihrem Bewegniß ſeynd. Der Allerbreiteſte/ welcher den Ober⸗Arm(Hume- rus) abziehet/ der Arßkraͤtzer oder Wiſcher ge⸗ nannt/ Antiſcalptor, aniterſor, wird hie ſchoͤn ge⸗ zeiget.. Das aͤuſſerſte Waden⸗Maͤußlein(Gaſterocnemius externus muſculus) welches das erſte iſt unter denen/ ſo den kleinen Fuß außſtrecken/ und die Wade verurſachet. Man kan es allhier artig ſehen. Der anſehnliche Haarwachs(Tendo) welcher ent⸗ ſpringet/ wann alle bepde Waden⸗Maͤußlein/ o⸗ der die zwey/ welche die Fußwurtzel/ oder die Ge⸗ beine der Fußwurtzel außſtrecken(Tarlus) zuſam⸗ men ſtoſſen oder wachſen. Mit dieſen hat Achil- les Hectorem umb die Mauer der Statt Trojæ geſchleiffet.(miege. Deltoides. Das/ ſo den Ober⸗Arm auffziehet/ das Deltafor⸗ Das Zwepkopfichte(muſculus biceps) das Erſte Der innere Knothe oder Fußknorre? Malleolus in- —— dorſi longifſimus, wie auch das heilige Lenden⸗ unter denen/ welches den Elbogen beuget. kemen deil deß dicken Schteg 3 adix) hie le dir) hielegetmananftiss Hüfftſchmerzen.* m Gemaͤchte/ perna aG. achte, berinzun, 9 ouſchneider durch/ danai 7 4 9 5 e geſetz werden/wit guſta a 44 4 45— 5 Hufftſchmertzen, DW Heil der Wad— MN eil der Waden. PDarzchem eil der W Waden. krocnemios igt die Kriezie 4 3 — — 9 rSP 6e 5 4 4* 4 a5 F ichen Kranckheiten eroff 35 9 2 1 88 9 4 M See. ₰ 9* 3 4. —. Iueen 9 99 4* 8 ‿. K 1 yp 1 4 3 3 S 1 5 8 88* 9, A oree, 3 355 3 3 85 8 3“ 85 2 8 mneu 4 15 e. E 8 3 SS Kn 44 2 (Metapedium Nes des kleinen Fuſſes oder Mitt 8 . * X‿ 8 5 8 See 255 55 ziti. 1. Die Fußſodlepana Suſſes/ Dorſum pedis. ſt eben als die vorig Wornſepen Menſchen n K „ A von 119 Maͤt 1 „ Geſicht wahrgtun 1 9 den werden hit gezeiget. 1. annir) lict 4 01 dorfum ſcapulr lenl n onde ſuverlerpe gende(lupercan . 1 5 dem Rücken gelegine Mahe n. 6 34 7 ſimus, wie auch das de lumbus) dder die Mhc n(thoracem enentes ldet werden ſie in idrem Bewe I gnis ſe0) D, S 2 722925 N S 8 8 9 9 S 2 3 ℳ Ä8 59 5 8 2 ₰ ☛☚‿ ☛ * 8 8 ₰ ☛ ☛ “ 2½ Ner ſch Oder⸗An 3 wel er den Oder* d A„erztzer odet Wſo *, der Arkkrätzer deet W — — ird ſcalptor, anitetſotmh 2, euain Grltetdete Maden⸗Maͤuflein(Gatte 19 Tarnn welches das it huſculus) Weie ähs elei enFuß außſtrecken un⸗ npenes allbier attgte 43 ndo) Näc zade„Nale — — 2 B= 8 das De 2 ☛ fßiebet Nes? Ober⸗Arm alfintn. 5) 3 2o b ofichte muſculp hu s d Elbegen d 3 4 — — — „ 27e,- 77,77,,, 7,,2,7, er. v„ „ 5 43* 9 ‿ ee 2 27 — — — 8 3 — C. 12 Die Schlafſgebeine(oſla temporumſie werden ge⸗ 2 Der Duͤttenformige Fordſatz/ procoſſus mammil 73 Dererſten Taffel. In zweyen Taffeln wird der gantze zuſammengeſetzte Vau oder Beine/(welchen die Anatomicr einen Bein⸗Corper(ſceleron) nennen) gewieſen/ damit man wohl ſehen aoge/ wie ſie aneinander gefuget ſind/ ehe ein jedes abſonderlich vorgeſtellt wird. Die Erſte auß dieſen ſetzet uns vor Augen/ wie die Gebeine vorwerts: die Ander wie ſſe hinterwerts außſehen. Die Seitentheile worden/ weil nichts darinnen enthalten oder vorgeſtellt mag werden/ das nicht ſolte auß dieſen zweyen oder auß den folgenden von einem fleiſſigen Leſer verſtanden wer⸗ den/ wir haben aber einerley Erklaͤrungs⸗ Buchſtaben zu beyden gebraucht/ ſo einer aber etwas ſonderliches an Bezeichnungen hat/ kan ſolches mit leichter Müh auß der Zahl/ welche den Bezeichuiß⸗Buchſtaben beygefuͤget/ verſtanden! werden. ʒAJe Hirnſchale/ der Scheitel/ calvatia, calva, cra nium.. 1 Das Stirngebeine/ frontis os, coronale. Die Gebeine deß Vorhaupts/ oder deß Hauptwir⸗ hels/ oſſa Syncipitis velverticis.. Das Gedein deß Hinderhaupts/ os occipitis. heiſſen die Schuppenformige Gebeine(oſffa squammoſa) wegen der Schuppenformigen Naat; mit welcher ſie mit den Gebeinen deß Vorhaupts verbunden worden. Sie heiſſen auch die Felſichten(oſſa petroſa) oder Steinichten(ol⸗ ſa lapidea, lapidoſe Gebeine/ wegen deß ſtei⸗ nichten Fordſatzes.. Der Gehoͤrgang/ meatus auditorius. l1arls. Zwey Loͤcher/ welche in die Gebeine deß Hauptwir⸗ bels(vertex) eingegraben ſind. Die Pſeil⸗Raat. Sutura ſagittalis. Die drepeckichte Naat/ oder die Lambdaformige Naat. Sutura Lambdiformis. Die ſchupfichte Raat/ Sutura squamiformis. Das Wecken oder Keilgebein(os cuneiformc) 6 heiſſet auch das Wielformige Cos polymorphon, os multiforme) weil es auß vielen andern zu⸗ ſammen geſetzet iſt/ ſo unterſchiedener Form/ hier ie Erklaͤrung der Taffemñ welcheſi aber ſind deßwegen von uns uͤbergangen V 1 1* tuxy ² t u u xXy & 2 8 1 7 1 51 81 81 123 47 n anderñ Vuch enthaſtẽñ. find deſſen zwey Fordſatze zu ſehen/ der eine iſt der/ welchen man den Seiten Fordſatz(proceſſus la- teralis) nennet/ und mit dem Buchltaͤben! bezeich⸗ net iſt. Der ander heiſſet der Fluͤgel⸗formige oder der Flügel⸗Abſatz/(proceſſus aliformis) mit dem Merckzeichen m angedeutet. Das Jock gebein/ os jugale. Die Augenleiſe/ oculi orbita. Die zwey Raſengebeine/ duo naſi oſſa. Die Gebeine deß oberen Kiefels(maxilla ſuperi or) derer 12. find/ welche abſonderlich in folgenden Taffeln werden erwieſen werden/ weil die Enge gegenwaͤrtiger Taffel nicht zulaͤſt/ ſte umbſtaͤnd⸗ lich anzuzeigen. Der Unterkiefel/ der Unterkienbacke. maxilla infe- I110T. Die Zaͤhne. Es werden ihrer meiſtentheils in federn Kiefel 16. angetroffen. Auß dieſen werden die vier mittelſten und vorderſten die Schneidende(in- ciſorin) geheiſſen wegen ihrer Verrichtung/ wie auch die Lachezaͤhne(dentes riſorii Gelaſini) weil ſie im Lachen entbloͤſſet werden. Die nechſten Zwey die auff beyden Seiten den vorigen am naͤchſten ſind/ die Hundes⸗oder Augen aͤhne(dentes cani- ni oculares) die Fuͤnffe depderſeits/ die dieſen an⸗ geſe zet ſind/ die Maͤhlen⸗oder Backenzaͤhne/ den- tes molares, maxillares, die bepden aͤuſſerſten von ihnen kommen ſpaͤt hervor. Der Ruckgrad/ Spina dorf, er beſtehet auß 24 Ge⸗ werbbeinen/ welche alle hinderwaͤrts einen ſpitzi⸗ gen Fordſatz herfur ſtoſſen. Es wird aber der H uͤckgrad unterſchieden in andere Theil/ nehm⸗ lich in 7. Gewerbveine deß Genickes/ welche mit den Buchſtaben u bezeichnet ſind/ in Zwoͤlffe der Bruſt u x, und fünffe der Lenden xx. Das groſſe oder heilige Bein deß Ruͤckgrads/ os ſacrum, amplum. Das Guckgucksoder Schwantz Gebein/ os cocey gis, os caudæ. Das Bruſtgebein/ os pectoris, ſternum. Der Schwerdformige oder ſpitzige Bruſt⸗kroſpel/ Cartilago mucronata vel enſiformis.„ Die Schläſſel oder Troſſelgebein/ clavieulæ. Das laͤnglichte runde Theil der Schluͤſſelbeine bey der Kaͤhle/ clavicularum pars propè jugulum. Das breitere Theil der Schluͤſſelbeine bey dem Schulter⸗oder dem Achſelbeine/ clavicularum pars latiuſcula propè humerum- Die 12. Rippen der Bruſt/ auß welchen die obere Sieben die Warhafften heiſſen/ oder die Rechten und Echten. Die unterſten Füuffe die Unechten oder Unrechten/ auch die kurtzen Niypen. Sie beſtehen theils auß Bein/ theils auß Knorpel. Je⸗ nes Theil iſt mit Merckzeichen/ oder Ziffern an⸗ gedeutet/ dieſes nicht. Wie aber alle bepde zu⸗ ſammen ſich fuͤgen/ wird mit einem Strichlein an⸗ gezeiget/ welches in der fuͤnfften Rippe der Buch⸗ ſtaben zu erkennen gibt. ——— Henthaſtcd Nſats zu ſehrn/de ehe n V en Fordſatz, dre 1 nd mit dem Bug a V heiſſet der Flägn ſor 4 Cproceſſus alifornegel V m augtdeutet, 5 Jugale. uli orbita. einr/ duo naſt of. eren Kiefels maxilla ſäpen 1 liche adſonderlich in ſoge erwieſen werden/ weildieg. Taffel nicht zulaft/ ſeunißa * * — alifotmis 1 — 4⁄ — ———y— — = — ——— Unterkienbacke. marillz in I 82 3 den ihrer meiſtentheils i roffen. Auß dieſen ven b vorderſten die Schnendenen V wegen ihrer Venictna e dentes riſorii Gelaſah dloſſet werden. Die nechenn Seiten den vorigen aunadi oder Augen aͤhne(dentsen. Fünffe depderſeits/ die detna Näͤdlen⸗oder Backemähnhte rillares, die depden aͤuſeriene V at hervor. ina dorfi, er beſtehet auf 40 ce alle hinderwaͤrts tinn u fär ſtoſſen. Es win at chieden in andere Theil/ uin Ldeine deß Genickts/ wecen a dezeichntt ſind/ in Zaiffe anffe der Lenden xx. llige Bein deß Rückgnds: m. er Schwantz Gehein/ oscoc⸗ —— os pectoris,ſtetnum. ige oder ſpitzige Bruft⸗kohe Osata vel enſiformiz. Troſſelgedein/ claricule. de Theil der Soliſkeme eularum pats propè ſugulun eil der Schläſſebbein dan m Achſelbeint/ clariculaumh jijſ N degglahe S 1,7, humerum- 9 46 Bruft/ auß näta 6 afften beiſſen, oder die Ni⸗ afften de Faff di unti Bein/theils au 1 1 1 ol 8 6 V Merckzeichel r ale beoden— — 2 ₰ —— ‿ —— in der fünßten Jibn der 5- gidt. ——— 8— nſ X TT Das Loch dieſes andern Beines/ ſo groß g — del/ als immer geſchehen kan vor Augen/ was in den Beinen Die Erklaͤrung der dritten Taffel. VVDas ritte Bein des Oberkiefels tertium os maxilla Das Erſte 33 Das Dritte⸗ hoͤren/ und bey der mittlern Gegend der Augen⸗ brauen/(Supercilia) ausgegraben ſind. Durch dieſe wird der erſte Aſt des dritten Paares des Gehirnes 5 Spann⸗Aderaus der Augenleiſe orbita ocuß.)†⸗ in die Maͤußlein der Stirneoder vielmehr der Au⸗ gebrausẽ(Supercilia eingeleitet. Ek Die zwey aus⸗ wendigen oder groͤſten Fortſaͤtze des Stirngebeines [procefſus duo exteriores ſeu majores oſfis ftontis.] Die zwey innern oder kleinen Fortſaͤtze des Stirnge⸗ beines/ proceſſus duo interiotes ſeu minores oſ- ſis frontis. GG Die Beine des Vorhaupts oder d Hauptwirdels/ oſſa Syncipitis ſeu verticis. HH Die Schlaaffgebeine/ aufjeder Seite eines/ oſſaſ. temporum utrinq; Singula. KLz Das hoͤhere und kreißrunde Theil der Schlaaffgebeine/ da ſie an die auswendige Seitt der Gebeine des Vorhaupts ge⸗ fuͤget werden. M⸗ Das hinderſte Theil der Schlaaſ⸗ gebeine/ da die dritte nnechte Naat an das Bein des — Nz Der Duͤktenformige Fortſatzé proceſſus mammillaris) der Schlaaffge⸗ Fbeine. Hinderkopffes ſtoͤſſet. Der Gehorgang/ meatus auditorius. Der Griffelformige Fortſatz/ proceſſus ſtyloides. Din Pereſaßdes Sclanffhedeides 5 necerzuglets das Joch in verurſachet. PO Das Jochgebein. Dasere Belu es dueſeſetis. Sas Jachaeben Superioris.[læ Superioris Das vierdte Bein des Oberkiefels quartum os maxil. Das erſte Loch dieſes vierdten Beines/ durch welches der ander Aſt des dritten paares der Hirn⸗Rerven aus der Augenleiſe(oculorum orbira)in die Wan⸗ gen nach den Maußlein des Augeſichts vertheilet wird. Zz2 Das fuͤnffte Bein des Oberkiefels quintum os maxil- 3 Clæ Superioris. Das Ander † paar der unechten Naaten/ primum par ſuturatum mendoſarum. Das Erſte Das Ander rarum communium, zukommen(proprix) mit kleinen rden. Dennalſo wird ein jeder un⸗ chwer unterſcheiden und erkennen/ ſo wohl zu welcher Ord⸗ nung eine jedere Naat gehoͤret/ als auch weiche ſie an der Zahl ſcp. Die Andeutungszeichen(characteres) ünd beyden Fi⸗ 8 [os jugale. — 8.§ Das andere Bein des Obernkieſels in welchem fuͤr⸗ nemlich zu mercken ſind die Loͤchlein/ in der andern Figur ausgedruͤcket. ſich erſ zgeet) und bey dem/ das Augen⸗oder Thraͤ⸗ nendruzlein(glandula lachrymalis) lieget. enu wel⸗ ches ſchier ſtracks abwarts in die Hois der Naſen 4 Das Vierde.) das dritte Paar eden derſelben: Z durch in den Schlund die ſchleimichte Feuchtigkeit. welche in die Augenleiſe gefallen. * paar der gemeinen Raaten/ par ſutu⸗ 8 — —. es Oberkiefels tertium agn des Obekſefis lkän des Oberkieſtts gunnme A (lape ar der unechten uana n nen mestn Naatn n dar dergemeinen Rauta, um communium, l) ar der eigenen Naaten wa 8/ par— læ Superiorig. Das dritte Thelldesſtaim Longiofum]) welchts R e erzum interſentunſmn de Zaͤhnt /quatuor demtsita- zuäͤhne/ duo demies eant, daͤhne/ auffſeder Stinfiſ dolares utrinq; quinqut. s Keilgebeines(orcuneitn dem innerſten Thulemweghn ali:und iſt gantz nndeauön der Him⸗Rewenoher hehit welcher weite es genan iüe Augenleiſe(orbua) anzſah uia) ſich zeucht. des Keilgebeines d ſaiw vorige/ durch welches kiſer durchkreucht: Erftlich dn „⸗Nerven in die Augenteſtem ar eden derſelden: Zun diit Iſt der Schlaaff⸗pulß⸗Male der nach den Augtn ſchwani uchtt und waͤſſerige Fecitt dem Rotz⸗und Sclun di tuitaria) des Gehimts deſtn ränen entſteheg. Dut ſi thut ſich herfür auß da 39 weiche in Ns dickere Hie rimembrana) zerſoreittwi ſculi tewponles) undnao * nde verdorgen liegagtindn loch eden rſehn denem n iſt de der tuſrlon unter allen dentle Sgrot elmezran eiſe find/ und ſtt vielweht 9 chlund die Augenleiſt gefallen.— —õI ö ———,—— 8 d. — 8— — X — X+‿ 7 X 1 3 3 5 e 4 ä G 5 ☛̊ N * R NQKN NMNNN MXN ‿ 1 8 A* 8 ‿‿ . 8. — 10 62 — 64 2 0 - 22 6 7 — 4 Die Erklaͤrung der andern Tafſel/ des andern Buchs. Dze Schulterblaͤtter(ſcapulæ) in der er⸗ Schulterblaͤtter aber haben drey Fortſatze ſien Figur/ ſiehet man ihre Hole/ oder ihr inwendiges Theil; in der andern ihren Ru⸗ cken/ oder ihr auswendiges Theil. Die (proceſſus) aus welchen der Erſte⸗ kursz iſt/ welcher das Haupt des Achſelbeines an berſte/ und heiſſet die Schulterhoͤhe(ſam- terſte/ und wird nach ſeiner Geſtalt und Sign formis, anchotitormis. alſo von dem Galeno genennet/ weil ſie zu ſeiner Zeit keinen andern Nahmen hatten/ daher ſie durch dieſes Mittel einen Rahmen erlanget. Es ſind aber die jenigen Zwey/ jedes wieder in drey Stuͤcke von den Ana⸗ tomiſten unterſcheiden(ob es gleich in den Erwachſenen ein einiges und unzertheiltes iſt /3weil man es an den Kindern befindet/ daß es alſo vermittels der Knorpel abgethei⸗ let wird. Das erſte Theil wird mit dem * mercklichen„ angedeutet/ und heiſſet etli⸗ chen das Darmgebein(os ilion, ilium) deſſen Hoͤle(cavitas) aber ſiehet man in der erſten: den Ruͤcken in der andern Taf⸗ fel. Das andere und Mittlere/ mit dem Buchſtaben⸗ gewieſen/ iſt das Huͤfftbein (coxendicis os) welches Nahme ſonſt auch dem gantzen Gebein gegeben wird. Das Dritte und foͤrderſte/ welches zeiget? iſt das Schaamdein/ os pubis, vel Pectinis. Der kreißrunde Anhang/ welcher umb die gantze Obergegend gehet und von etlichen die Grade des Darmbeines(ſpina ollis ilium) genennet wird. Die Pfanne des Huͤfftbeines(acerabulum coxendicis) in welche das Haupt des di⸗ cken Schenckelbeines(oſſis femoris caput) eingeſencket wird. Die Vereinbahrung der ungenannten Beine/ 8 2 mit dem heiligen Bein. Die zwey Hoͤckerlein des Huͤfftbeins unter de⸗ nen« das inwendige⸗ das auswendige andeutet. WM 8.* und auffnimmet. Der ander* iſt der O- mus humerus.) Der Dritte* iſt der Un⸗ Figur der C formige/ wie auch der An⸗ ckerformige Fortſatz geheiſſen. proceſtus Die ungenannten Beine(oſla innominata) welche beyderſeits an die Seiten des heiligen Gebeines angeſetzet werden/ und wird ei Becken(pelvis) heiſſen/ und derer offt bey *1 Diezenige Höle/welche die Anatomiſten das or Zerlegung menſchliches Leibes Meldung gethan wird/ weil darinnen eingroß Theil von den Ge⸗ daͤrmen/ die Blaaſe und die Gebaͤrmutter enthal⸗ ten ſeyn. Dieſe Hole wird umſchrieben oder beſte⸗ het aus vielen Beinen/ vorwerts von dem Schaam⸗ bein/ os pubis) hinden von dem Heiligen(os ſa- bey den Seiten von dem Darm⸗(os iltum) und Haͤfftgebein/ os coxendicis. meri. Humerus. Das obere und inwerts gekehrete Haupt des Achſel⸗ beines/ welches rund iſt/ und in die Schoß der eingerichtet wird. Das obere und auswerts gekehrete Haupt des Ach⸗ ſelbeines/ welches wegen der Seenen(Iigamenta) die da ſollen eingeſetzt werden/ geſchaffen iſt. Achſelbeines/ welches die Rolle heiſt(trochlea) „ met. die kleine Elbogenrohre(radius) aufffaſſet. Die zwey Hoͤcklein des Achſelbeines/ das inwendige k. und das auswendige G. bitus. Ulna, focile majus. le minus brachii. Brachiale, carpus. zuſammen geſetzet iſt. Die Gebeine der„. Finger/ quinq; digit orum oſſa, es hat aber ein jeglicher derer drey. Das dicke Schenckelbein. Femoris os. Das Genicko daran. Femoris cervix. ne des Huͤfftbeines(acetabulum coxendicis) ein⸗ geſchloſſen wird. Die zwey Unterhaupte des dicken Beines. ckelbeines(trochanteres) unter welchen der eine und groͤſſr iſt. Die Knieſceibe. Patella, mola. Die groſſe Schien⸗Röͤhre/ Tibiæ os. Das kleine Schien⸗Roͤhre/ Fibulæ os. Knoͤchlein/ Talus. Die Ferſe/ calcaneus. Calx. Os calcis.. b Das Schiffbein/ os naviculare, os naviforme, ecymbiforme. Wurfelformige(os cubiforme)&: Die uͤbri⸗ mia.. 2 Der Mittelfuß(meratarſus) ſo fuͤnff Beine hat. Die vierzehen Beine der Zehen/ digitorum pedis oſſa quatuordecim. erum)und von dem Guckucksgebeinos coceygis) Das Achſelbein/ oder das Oberarm⸗Gebein ſos hu⸗ Schulterblaͤtter(Sinus offium Scapularum) Das inwendige Haupt des unterſten Anhanges des und die groſſe Elbogen Roͤhre(cubitus) auffnim⸗ Das auswendige Haupt deſſelben Anhangs/ welches Die groſſe Eldogenroͤhre/ oder Pſeiffe cubiti os, cu- Die kleine Elbogenroͤhre oder Pfeiffe. Radius, foci- Die Handwurtzel/ welche aus acht Beinen beſtehet/ Die Mittelhand(poſtbrachiale) ſo aus 4. Beinen V Das oberſte Haupt dieſes Beines welches in die Pfan⸗ Die zwey Fortſaͤtze oder Umtreiber des dicken Schen⸗ K. inwendig und kleiner/ der ander 5§, auswendig Der Kote/ oder das Kolengebein/ der Sprung/ das Dieſes Theil des Fuſſes/ die Fußwurtzel( Tarſus) beſtehet aus vier Gebeinen. Das eine heiſt das gen drey 92 2 die Keilformigen oſla cuneifor- 1 m er ſchliches 9 d e biß 4 Lelde 1 4 5 mnenein oß 4 Lp gaſe un A 2* — 4 84* 1 3 1 ¹ p in 1 A N AN Oderarw⸗Gogr 6 2 nt 4 paßs 8 4 kehkete Hamt 6 5 eru n 3 des ra iſt Und ude Affer f St 1 8 Anns mum Len 2 ½ 5 4. gANSES A. auswerts gekehrett He 8 geiches wegen dor., 40 peiches Wegen der Seen peſohf ard Alngeſede werden 8 4 „ ASrGan et Ater Anltſn We n A 1., iit 4* elches di Nolle eit— roſſe Eidogen Rohrt(cahn uNigde Hanghe enn nn ndige Haupt deſſelden Ahs 4 nf melehs 1918„e ENhs i Kicanee —* 2 ] Carpus. 4 ½ 1ä. * AAESNA d poſtbrachnle ſ e eldein. Femorlsos 4 AAIr F edakan. 1 34 8 „AUBENSS een emorisceri. Seines wäos st. ſſtbeines(acetabalum couhe — ————-——— —᷑—ꝛ—xxx:::A’--— LAB. IIII. 1 7 1 „ i 64. , P)ſc 7 ſh 7. 8 7 4 8*,* △☛ 4 1 6 Shſhkfh. S,u,,, Sch, u She “ — S V — —— b— ¹ . 2 4 ☛☛ ☛ ☛ ☛ ☛ ☛ 5 2 4 8 49777,7, ,. 5e. 9. 8„22 56 5 4. usse. 4 75,2se e 9. 8 8 6 H 9 8 2 g. N 8 8 , ☛‿ 97 8 4 1 ARARARAERARERAAE * ☛— b—— M; 8 4. 1 8 2 S— 5 3 N 1 9 DT ☛ 88 9 1Ir,„,,„ In Kn1 77 7,„ hnh, nrtrep 3, A — u* .—Q—— .—————— — 1 1 3—————— — 2———————— —— 8— GGHH K K LL A Achier wird gezeiget das unterſte Theil der Hirnſchale/ oder die Grundfeſte(baſis) der⸗ ſelben/ von dem Oberſten(welches wir in Vvorhergeſetzter Taffel abgebildet) mit einer Saͤge abgeſondert: Dieſes auch zu dem En⸗ de/ damit dieſes Theils auswendige und in⸗ ſwendige Geſtalt deutlich moge vor Augen kommen/ und zwar in der erſten Figur vornemlich die inwendige/ in der andern die auswendige. Die Erſte Figur. In Theil von der Hoͤle des Stirngebeines in der tdes Stijudei es(proceſſus oſſis fron. Ein Fortſatz des Stit 1 er eine Straſſe vergoͤnnet der dritten 8 Die Erkaͤrung der SDSD orhergehenden Taffel mit dem Buchſtaden Ibezeichnet. lis) weiche eine S Schoß⸗Canaal oder holen Gaͤnge(ſinus) des harten Hirnhaͤutleins ſo ſich gegen die Naſeloͤ⸗ V cher erſtrecket. Ein zimlich weites ſteiget. Ein Fortſatz des Siebbrines(procefſus oſſis cei. broſi) oder des ſchwaͤmmichten Beines(ſquam- moſi) welcher der Hanenkamm(criſta galli) ge⸗ nennet/ weil er einem ſolchen aͤhnlich ſiehet. Loͤchlein durchbrochen. FF Die herfurſtehende Buckeln des Stirnbeines/ wel⸗ che auff beyden Seiten das oberſte Theil der Au⸗ genleiſe(orbita oculi) verurſachen. forme] aus welchen die forderſten mit 6G, die hinderſten mit H H bezeichnet ſind/ welche/ weil ſie zuſammen nicht ungereimbt einen kleinen Sattel abbilden/ diefem gantzen Theile des Beines/ der Nahmen eines Tuͤrckiſchen Sattels oder Reitſtu⸗ les ſella Turcica] gegeben haben. An dieſe waͤchſt das dicke Hirn⸗Haͤutlein ſehr feſt an. Die Hoͤle/ welche in die Mitte des Stuhls einge⸗ graben iſt/[Sella] und das Schlam⸗Druͤßlein [glandula pituitaria] traͤget. Von dieſer Hole er⸗ ſtrecken ſich auff bepden Seiten zwey Gaͤnge/ an welchen die erſten zwey K K nach dem andern Loche des Keilgebeines ſich wenden/ und alſo die ſchlei⸗ michte Feuchtigkeit in den Raum der Augen füͤh⸗ dem Schlunde zu getrieben wird durch die Loͤcher welche in der dritten Taffel mit den Buchſtaben T und n angedeuket ſind. Die hinderſten zwey 1.L gehen nach dem fuͤnfften oder rauhen Lo⸗ che des Keilgebrines PP V Kades, gebein vornemlich zu dem Loch/ durch welches ein Ader nach dem harten Hirnhaͤutlein(crafſa cerebri, membrana) aus der weiten Hoͤlen der Naſe auff⸗ Das Siebbein(os cribroſum) oder das ſchwam⸗ michte Bein(os ſpongioſum) mit unzehlich viel Die inneren Fortſaͤtze des Keilgebeines[os cunei- ren/ von dannen ſie ſerner nach der Naſen und NN 2 R&R Das ſiebende Loch eben deſſelben Beines/ ſo ſeh T T et XX V — fuͤnfften Taffel. M M gen Spann⸗Ader geordnet iſt/ und in der dritten 2 P[Das fuͤnffte Loch des Keilgebeines ſo rauch u S Eine Hoͤle in das Keilgebein eingegraben/ aurfma b welches der gröſſere Aſt der inneren Troſſel⸗Ader b derhaupts/ durch welche das ſiebende Paar der b b. Die Haͤuptlein oder die Anſaͤtze(capita, appendi- Das erſte Loch des Keilgebeines ſo zu dem Eingan⸗ ge der Geſichts⸗Nerven(nervi optici) oder Au⸗ Taffel mit dem Buchſtaben K bezeichnet iſt. Das andere Loch deſſelben Beines zu dem andere Paareder Nerven beſtimmer/ und in der dritten Taffel mit dem Merckzeichen! angedeutet. b Der lange Ritz/ welchen dieſes Loch in dem es auff⸗ werts gehet/ verurſachet. Das dritte Loch deſſelben Beines in der dritten Taf⸗ fel mit dem Buchſtabe M gewieſen. lang iſt/ dadurch der groͤſſere Aſt der Schlaaff⸗ pulß⸗Ader(ramus major arteriæ carotidis)in das Haupt auffſteiget. Das ſechſte Loch des Keilgebeines ſo eine Eperrunde Geſtatt(figura ovalis) hat/ und das vierdt Paar der Hirn⸗Rerven durchlaͤſſet. klein/ und dem andern und kleinern Aſte/ der in⸗ neren Troſſel⸗Ader(vena jugularis) einen Weg vergoͤnnet/ deſſen Merckmahl in das Vorder⸗ Haupts⸗Gebein eingegraben ſind. che die Geſichts⸗Nerven(nervi optici) da ſie zue ſammen ſtoſſen/ ruhen. b Die Merckmahle der Troſſel⸗Adern ſo durch das Loch mit dem Buchſtabe R angedeutet/ auffſtei⸗ gen. Das erſte Lochder Schlaaffgebeine(oſſa temporum) welches den Nerven des Gehoͤres durch ſich krie⸗ chen laͤſt. Der felſichte oder ſteinichte Fortſatz der Schlaaffge⸗ beine/ proceſſus petroſus aſſium temporum. Daseuſſerſte und groͤſte Loch des Gebeines des Hin⸗ terhaupts os occipitis) durch welches das Hirn⸗ marck(ſpinalis medulla) ſich durchzeucht. Das andere und dritte Loch dieſes Gebeines/ durch Cvena jugularis interna) und der Kleinere der Schlaaffpulß⸗Ader(arteria carotis) eingehen in das Haupt/ und herausgehet das ſechſte Paar der Hirn⸗Nerven. Das vierdte und fuͤnffte Loch des Gebeines des Hin⸗ Hirn⸗Nerven herunter ſteiget. ces) des Hinterkopffes⸗Gebeines/ durch welche es verbunden wird mit dem erſten Gewerbbeine des Genickes(vertebra cervicis.) Das Marck der Hirnſchalen. Medalla cranii. Ein Anhang an das Gebein des Hinderhaupts/ additamentum oſſis occipitii. b t Bezeichen die fuͤnffte eygene und mangelhaffte Naat (ſutura quinta propria& mendoſa) es ſind die⸗ es dchenderlhfer nt Bucſhaden, ſondern b iſche Zahlen/ wie wir dey der dritte 1 Taſſel erinnert haben. 1 Pn Ta el. ie Loch des Sol des Keilg . Griichts⸗Ferden hgs „dann⸗Adergtordatt 5 mn el mit dem Zuchſtahe un Were Loch deſſelben: nete eeder Rerven deſeimme aa fel mit dem Mrreinn wi age At welchen dieſe 4n gedet/ verurſachet elitte Loch deſſelhen R.. ant eſſelden Benez 3 * d wnti nafe 8 Keilgtdeines, b 4 dadurch zergifm NAder(cumus major ntereecn pt auffſteiget. 8 chſte Loch des Keilgcheint bn laft C Rgura oralis) hat, mh rder Hirn⸗Reryen duraläft. tdende Loch eden heſelen 56 und dem audern und keinnt n Troſſel⸗Ader(vena ſagunn dnnet/ deſſen Macm d wes⸗Gedein eingegraden in Vie in das Keilgtden waggi lie Geſichts⸗Nerden(nenicgi nen ſtoſſen/ cnhen. Nerckmahle der Troſel⸗Am dmit dem Buchſtabe K augem nite Lochder Schlaafgebei un des den Nerven des Gcho 1 8 8. lichte oder ſtrinichte Fatſh ni / proceſſus petroſas eſſuna uſerſte und groſte kochdes Gecn aupts os occipiis)dmcatt ic(ſpinahs medull) ſch durg indere und dritte Lochitſs i⸗ ſches der gröſſere Att der imen enz ugularis intema) I (unterin camn Hlaaffrulß-Ader(mern em as Haupt/ und dewausgehetde Hirn⸗Nrrrea. kerdte und füufft dod ie de Haupts/ durch welche dat ſoc ea⸗Rerven herunter frigte zuot! ie Anſätt( aͤuptlein oder die Auſche e ) des diutnteofes⸗Gen verbunden wird wit dem eif eriics Marck der Himſchalen M ur Anhang an das 1 ditamentu oſfi ſchen die fünffte togent un ui' atura quinti—— Aciit Zeichen ader allieraa ut * Römiſche Zahlen aſſel erinnert haden. 8 9 ₰ 3——— —-y 4—— 8 695. 35 3 ee 858 K. H 8* 8 8 * 85 * — 8 8 8 8. 3 8 8 8 8 8 225 ⁸△ N — — 8 — — — — 8 1 §58, d 22 5, 8 83 K. 7. X . X G ☛— * 4 N— 3 = u, — u, S — A= 8* 1n 3 . 3 4 — * b 4 4 . 4 * 1 2* —* ——————— 1 2 — —— — heit in Betrachtung der bey⸗ den Seiten recht moͤgen be⸗ AA B auff beyden Seiten/ ſo wohl abgebildet/ welche in etlichen n dieſer Taffel wird das o⸗ 19 Theil der Hirnſchaalen/ wie ſie von dem unteren (welches in nechſtfolgender ſoll dargeſtellet werden) mit einer Saͤgen durchſchnitten ſt/ abgebildet. Daß ſie alſo auff der inwendigen als aus⸗ wendigen/ und dabey wie jene glatt/ dieſe aber uneben/ vor⸗ nemlich aber die wahren Naaten(ſuturæ veræ) ei⸗ genrlich/ und ihre Ungleich⸗ ſehen und angemercket werden. Die erſte wahre Naat/ nemlich die Krantznaat(Sutura corona- lis) beſiehe wohl hiebey/ wie ſie auswendig oder in der erſten Fi⸗ gureine wahre Naat eigentlich abbildet/ nach Art der jenigen/ welche in den mit einem Faden zuſammen gehefften Tuͤchern zu ſehen iſt. Inwendig oder in der andern Figurgleichet ſie faſt ei⸗ ner ſchlechten Zuſammenſetzung oder einem Striche Linea har- monila.. Die andere wahre und rechte Naat 4 die Pfeilnaat(ſutura Sagittalis) bey dieſer ſind etliche Loͤchlen Hirnſchaalen gefunden wer⸗ den. V D Die Erklaͤrung der vierdten Taffel. C CDie dritte unter den wahren Naa⸗ ten/ die Lambhaformige oder dreyeckigte. dea. Das Stirnbein/ os frontis. E E Die Gebeine des Vorhaupts/ olla FF ſyncipitis. Die Merckmahle der Troſſel⸗A⸗ dern(venæ jugulares) welche ‚durch das dicke Hirnhaͤutlein kriechen/ und die Beine des Vorhaupts inwendig etwas ungleich und rauh machen. G Zwey Loͤcher/ durch welche zwey Aederlein von den Haut Adern des Haupts(venæ cutaneæ ca pitis) in das Marck der Gebei⸗ ne des Vorhaupts/ welches zwiſchen den beyden Platten (Lamina) enthalten iſt/ zur Er⸗ nehrung derſelben dienlich/ durchſtreichen. H2 Die innere Platte oder Hirnſchaa⸗ le/ Inferior calvariæ lamina. 12 Die auswendige/ exterior. K 2 Das Marck zwiſchen dieſen beyden Platten enthalten/ megdulla utrique laminæ incluſa. Lz Ein zimliche weite Hoͤle in dem 21 I Stirng bein/ zwiſchen den bey⸗ den Platten bey der Wurtzel der Naſen(naſi radix) bißweilen einfach als hier. Zu Zeiten (und faſt allezeit) doppelt. Sie gehet durch biß in die weite Hoͤle der Naſe/ Narium am- plitudo. Der vorderſte Strich der Beine Der hinderſte/ des Vorhaupts. Sutura Lamdoi- 6 unter den wehrng b AB V. b 77 b 1 tirnbein/ oofio unb ts eine des Jothaut 4— „+† ☛ „— erck mahle der dg; 1 7— (venæ Deſt 8 * 8 8 Kenc jugulares)“ 8 10 N„ d. 2* i ☛ 1 A Dicke Hi. S 4 A n d ☛ 8* 4 XV ☛ ˙˙ S 88 A in/ und 5 5 wie Be Haupts inwendag 1 1 ☛‿ 4 8 28, 885885 ich und rauhmac 8S 8.een ſcher/ durch wiche lein von den Hau 3 7 4*“ 8 D △ I. 6 5 8 3 1 1 p 8 V en 4 Cutaner—— XN G S 8 N indas M 6 N W in 1 G 8 M r der M& 8 ₰— NX 8 W 1 8— d 8 8 3 8 Vorhaupts n X N N A — 0 ꝗ U pis L., N S I X ☛‿☚ 2 1 4. G X. hen de den A, W SAE 1 Ui n dehden 1 5 T* GR 2 X— K 4 4 N— 8 8 5 7. S— 8. 4 8 — nina) enthalten iſ g de 1. — 2 1Lee kt fe were Slhas — — — — WAllee 9 8 8*— 8 ☛ 3 X—— 8 ——— ere Platte oder Hinſt . 1 2 ½ eriar calvarir am*. eriofr calyariæ lammm 1. A„ 3. ᷑N 27⸗. ,: 5 zwendige/ enerot⸗“ 5 51 4 1 1 ☛. 3 3 8— rek zwiſchendieſenbe 5 arck w iſt 4 Uſeſehg, Sdeseen e—άηέ½4 — 1 1*—u— 3— 8 SN 8— ten enthalten/ mi“— 8 . 4 1 3 4 N 8 .— . RR p 1 N T S de laminæ muclo 3. D— 2 8—— 8 D=— S α M — 2 812 v—— ſche weite Hen W“ 1 1 4—= 1 3 5— 8— 3 1 8 S 3 2— 7 5 6—— 35—— 8.— „ Ap d 1 ʒx 2 1—— ng dei/ 19 ☛— = 1 der Wurh qttenbey der Wulß— 4 9 1 4 1 8 2— ⸗—— 6—— „ 1—*— ☛—————. „11 w”.—**—— S—— ¹ naſi fadix, 8 Sſͤſͤſͤſ’ 11—— . 1. 3..—— 2————— b fer 3u 4———. ꝗ ie a 2——— 4 1„—— ☛——— 3 7 3 3———‿ 94 eit dh B faſt allezeit) d b yyyyyää 1 2——= 1 eeh BBW ehet durch bißin der V 7.— Ar 4 1 1 Maſe Narlum! V r 4* 4..—. Ui —— 5. — — — — 18 a a — A B B CC Q Oasandere Loch der Schlafſgebeine Cos tem. vY L22 ¹ BODie Scheidewand der Naſe/ Septum narium. 1 Das Loch in der vorderſten Figur mit den Buch⸗ Pulß⸗Ader(arreria carotis) ſchlimmes Weges (oblique) nach dem fuͤnfften Loche deß Keil⸗ sDie Griſekaleiche Fortfätz der Schlaffgrbeine, Die zwey Koͤofflein des Hinderhaupts. Sie Erkſaͤrung der anderñ Figur der fuͤnfften Taffel. & αν Die Duͤttenformige D ſechſte Naat/ ſo dem Oberkiefel(maxilla ſuperior) eygentlich zugehoret. Die ſiebende Naat eben deſſelben/ Sutula ſeptima maxillæ Superioris.— Das andere Loch des vierdten Gebeines des Oberkiefels⸗ Das vierdte Loch des Keilgebeines(os cunei- forme) in der dritten Taffel mit einem n be⸗ zeichnet. Die Hole/ welche von dem Jochbeine(os jugale) e verurſachet wird/ damit der Haarwachs(ten⸗ pocalis) hindurch gehen moͤge nach dem Un⸗ eerkiefel daran erdefeſiget wird. Das Jochbein/ os jagale..— Die innere Geſtalt des erſten Beines des Ober⸗ kiefels. Das ſechſte Paar der Gebeine des Oberkiefels/ darauß der Gaume(palatum) wird. Die Locher ſo ſich in die weite Hoͤle der Naſen Cnarium amplitudo) auffthun. Das untere Theil dieſer Scheidewand/ ſo einen Pflugeyfen abbildet/ vomer naf. 1 Der erſte und aͤuſſerſte Fortſatz des Keilgebei⸗ chet. Die Hoͤle dieſer Fortſaͤtze. Der andere außwendige Fortſatz des Keilge⸗ beines/ auß welchem zwey Spitzen herfuͤr ge⸗ hen. 13 Die zwey Spitzen dieſes Fortſatzes/ mit welchen er gegen den Griffelformigen Fortſatz(pro- eeſſus ſtyloides) ſich auffwirfft. 3 ſtaben Q Qbedeutet. Das Loch eben daſelbſt mit den Bu hſtaben KR angezeiget. 1 Das Loch eben daſelbſt mit den Merckzeichen P Pf bezeichnet. Die rauhe Unebene deß ſteinichten Gebeines/ oſlis. petroſi aſperitas. porum) dadurch der groſſe Aſt der Schlaff⸗ gebeines(os cuneiforme) gehet/ und von danmen in die Kammern des Gehirnes(ven. triculi cerebri) dringet. Die Loͤcher des Hinderhaupts/ welche zuvor die Buchſtaben 22 gezeiget. proceſſus offis temporum ſtylsides, nimmt.— Der Anhang oder Zuſatz(additamentum oſſis occipitis) des Hinderhauptbeines. Die Loͤcher in der erſten Figurbezeichnet mit den Buchſtaben a a. 1 do) des Schlaffmaͤußleins(muſculus tem- nes/ ſo ſich den Fluͤgeln der Fledermaͤuſe glei⸗ Die erſte Hoͤle oder Schoß der Schlaffgebeine/ welches das Haͤuptlein deß Unterkiefeis auff⸗ 8½ „ 2 111 Das dritte Paar der unvollkommenen oder man⸗ 2 44 IV Das vierdte Paar derſelben. Das ſiebende/ durch das viarte und fuͤnffte millares. gegraben. ſculi) außgehoͤlet ſeyn. POT um. Das funffte Loch derſelben. communes. gelhafften Naaten/ Suturæ mendoſæ. Ein Anhang. 3 3 andern in der am allerbeſten abgebildet. Buchſtaben M M bedeutet. deſſelben Beines/ mit den Buchſtaben 8 Sehlafhebeine 3 1 Das ſechſte/ durch das andere und dritte Loch des Hinderhaupts/ 2 Z. dritte Loch des Hinderkopffes/ mit aa. Das erſte Paar gehet herauß durch das eeſte Loch des Keilgebeines(os cu- neiforme) in der erſten Figur mit den Das andere und dritte Paar durch das anndere Loch eben deſſelben Beines/ mit den Buchſtaben N N. Das vierte Paar durch das ſechſte ehen SQS 5 b Das fuͤnffte durch das erſte Loch der Forkſatze hproceſſus mam. Die Kruͤmme oder kleine Hoͤlen zum beſten der ſtracken Maͤußlein(muſculi recti) ſo. das Haupt außſtrecken/ in dem Hinterhaupt auß⸗ Die Kruͤmme ſo vor die dreyeckigte(tria ngula. 1es) oder die Miltzformige(Splenii) und die Monchskappen⸗Maͤußlein(cucullares mu. Das vierdte Loch der Schlaffgebeine/ olla tem. Das erſte Paar der gemeinen Raat. sSutur⸗ Wir haben vor nuͤtzlich eracht die Verzeichniß der Loͤcher/ dadurch die ſieben Paare der Hirn⸗Nerven auß der Hirnſchaalen ſich herauß begeben/ hiebey zu ſetzen/ damit ſie leichtlich von einem jeden moͤgen er, kand werden. Sie ſind aber wol zu ſehen in der erſten Figur/ oder vor 4 lein m ſ. 1 Aupt 9.„ Aeuli g re auzſtrecken, ludea du un 2. Aume ſe vor die de dachskadpen⸗Na 3n) außgeholet ſ pierdte Loch der Schl Num. w — 5 koch derſelben ertte Paar der gemen 6 mmunes. 3 ua iu dritte Paar der und 1 afftm N 6 undolkgan af Raaten/ Sutuzn. dierdte Paar derſelden. Ein Anham ir haben vor nützli Vrrzeichniß derbötne ſitben Paare der Hie. der Hirnſchaalen ſ tben/ hiebeyzu ſeten ötlich von einem jedan⸗ dwerden. Sie ſind h nin der erſten Figu u andern inder am alle gebildet⸗ As erſte Paar gehelſem erſte Loch des Ketloden eiforme] in der erſten gar Zuchſtaben A1 Mbedeall. andere und dritte Par h ndere Locheden deſſelden da en Buchſtaben NN.. veerte Paar durh dan Beines/ mit da d . jnffte durch das cf ffgebeine te. b hſte ducch das admd Hinderhaupts ²². zoch des Hinderhalbte bende dunddrsdene des Hindeckodffen — — —— — — 3 — — — == — — — — ÿ— — e —— —— — ☛ ☛‿ 55. 6 0 76* ,. ☛ᷣ 9 6* 9 ,5 88 290 ☛☛ ☛ 7e 4 6 2 8 — + — N — S — 4 . 7 5 ₰¼ 92 ₰ A 8 — 3— 82 ₰ ☛ 3 — — — FIG II — — — — — — 3 ,S 7 4 — —— 8 — 4 ☛ 9 — — 6 6 G — 8 — ☛ — — — — — — — —— — — 8 — — ———— 20 ———— aAa a BB EE F ₰ AA BB C D ſten Beine der Hirnſchaalen/ vonein⸗ ander abgeſondert. Die erſte Figur. und außgebogene Theil deß Stirnbeins/ os frontis. oſſis frontis convexa pars. lich und gar eygentlich abgebildet. oculi) beſtehet. beine der Naſe angeſetzet werden. fronris) ſich herauß zeucht. b ceſſus interiores oſſis frontis. proceflus exteriores oſſis frontis. Die andere Figur. gene hole Theil deß Stirn⸗ beines. Dads hole Theil deß Stirnbeines. Eine Hole in das Stirnbein um den Ort eingegraben/ da die dritte Schoß oder Gang Anus) deß harten Hirnhaͤutleins (wembranæ craſſæ cerebri) abwerts ge⸗ ⸗ gebein gedruͤcket und verſehret werde. Das Loch dadurch eine Blut⸗Ader nach dem ſteiget. Der Fortſatz deß Stirnbeines(os cribroſum) EB. ſo der Hanenkam heiſt/ criſta galli. Das Sieb oder Schwam⸗Gebein/ os cribro- ſum ſive ſpongioſum. Sie ſtellet uns vor Augen das vordere b Sie entwirfft das außgebogene und As außgebogene Theil deß Stirnbeines/ Die Krantznaat/([utura coronalis) wird art⸗ Die platte(Lamina)oder duͤnne Wand da⸗ von das obere Theil der Augenleiſe/(orbita Das rauhe unebene Ende/ an welches die Ge⸗ Die Locher dadurch der erſte Aſt von der drit⸗ ten Gattung der Nerven deß Gehirnes in das Maͤußlein der Stirnen(muſculus Die innere Fortſätze des Stitnbeines/ Pro. Die außwendige Fortſätze deß Stirnbeines Sie weiſet das hindere oder eingebo⸗ het/ damites nicht von dem harten Stirn⸗ dicken Hirnhaͤutlein auß der Naſen auff⸗ Die Erklaͤrung der ſechſten Taffel. Sie leget vor zu beſehen die vornehm⸗ Fr GG H H A 83 & Bein deß Hinterhaupts geſetzet wird. — 6 davon die Schuppenformige Naat(ſqua- mitformis ſutura) herruͤhret. 0. (8 3— Die außwendigen und kleinen Fortſaͤtze deß Stirngebeines/ os frontis. Die innere und groͤſſere Fortſaͤtze. Ein Loch/ welches einen freyen Durchgang verleihet der Geſichts⸗Nerven(nervus opti- cus) nach der Augenleiſe/ orbita oculi. Die dritte Figur. höhere Theil deß Gebeines deß Vorhaupts in der lincken Seiten. H ermit wird das außgebogene und erha⸗ bene Theil deß Beines deß Vorhaupts angedeutet. Der foͤrderſte Strich(linez) welcher das halbe Theil der Krantznaat(ſurura coronalis) verurſachet/ da es an das Stirnbein ſtöͤſſet. Der hinderſte Strich/ auß welchem das halbe Theil der dreyeckichten Naat(Lambdifor- mis ſutura) beſtehet/ da dieſes Bein an das Der innere Strich zu der Pfeilen Naat(ſu⸗ tura ſagittalis) gehoͤrig/ da ſich dieſe Ge⸗ gebeine(oſſa tem porum) gefuͤget wird/ und ee Hier iſt von dem Kupfferſtecher ſehr zierlich d A 2 82 B B b b miformis combinatio) vorgebildet. Die vierdte Figur. Sie bildet ab das hole oder untere Theil deß Vorhauptbeines inder lincken Seiten· O ⁸ innere oder hole Theil deß Vorhaupt⸗ 2 gebeines/ os ſyncipitis. V zweyen Platten befindlich. Der Anfang der Merckmahle/(veſtigia)wel⸗ che die Troſſel⸗Ader/ ſo durch das dicke zerſtreuet/ nach ſich laſſen. Die Aeſte von ſolchen Merckmahlen. heinedeß Hauptwirbels aneinander ſchlieſ⸗ en. Der außwendige Strich da es an die Schlaff⸗ die Schuppenformige Vereinigung([qua- Das Marck/(meditullium) zwiſchen den Hirnhaͤutlein(craſſa cerebri membrana) —— 57,r,: 7 71,16,147,1,1,115⸗ „hhnn 1 —— 8... 7 Weie aaht Eſ E A 2 1 7 7 771—,... 76,14⁴ʃ4,ʃ*⁸. 1„,,7 — 7471ʃ6,1½ 11111, 3 *,& εʃ 2 7 71711ℳ,ℳ 6 — - 6 5 8 ** S 8 .— 1 2 1 4 G 4 2— 1 1 8 S S ℳ Rh 4 . 1„71 mmee 7 77 8“ 1 4 ᷓᷓᷓ=ᷓnn 9 2 ☛᷑ᷣ 2 5 ☛ 6 I 4 X 3& 4 3 4 1 —— 2. 8 Or S— S, . Sʒ, — 4 5 . 85 5. 4922 een uu 2uune, 3 65 Seen, ee,eeee 8 3 ————— 7 86 9 19, S E——— S SD, 4 V 9 SſchggOWgczb,⁹,cctccccc 8 3 2.——yyy 544 8 8857 7—— 771 K Sc; S)hh, c Sʒ—— I R77 N Sſc, 1 4 8. 6)ch A 3 4 — II ℳ 6 —. 3 89 9 ⁸— h . 4 8 7., G 4 A * 6 ⸗ 9 8 4 „ 8.* 4 —— — . * 4 1 ——ꝛ—— —————. 8—— —-—————..—y——. 1 ——O . 8* ———— ———½——— 4. 2 3 2—————————.——— ͤͤ)ͤ.ͤͤſſ—= ———=———— G—=—— 1———==— 2——— —————————— n1nWn————————— —y——————— Ez=xò—Z—₰ 785— ₰———————————————— B—— S——= 2——— ²28Sg— 2————— —————/—————9———98— 2 7— ES e, eeeeeͤSs— —=——— ̈ wx2————2—— 8 8——= ——,=——2———————— 2—y—— 2————————.,. 5———2——ꝑ— O.A+ 8B8I22ne 2== 4——— 2———„— R———— —— 2—————=—=— 8.— g————— 2————————————4—— SP,y‚—————₰———= — S= 2————————— ☛ 3—=++— 12— — 2r 4—— 2—— 2— 75)—— 9————— 9.—Q—„——,———— 7—.—„—— 1.———*———.— +———=.— 4———— 4 9.——„———————,+— ——=— ⏑—————— 7— 42—— 8—.— 2———2——— 2*———— ———————„———— ——— 5—“ 8— 3 S—-———.. ——+—-——— 4———————————— —=Z———*—2—.—— 7— D —*—————,/——— 4————— 2————— 59——/„-—,— „] 2————.— ☛—“——— —ſ——————————————— 4— ²“ —., — —— — E — HE D D AA DJe erſte und andere Seite des Ge⸗ B F Die dritte und vierte Seite. Q 2 Das inwendige Außſehen des ABC EE Die ſtracke Krümme/ gewidmet dem FF Die zwey runden oberſten Schoͤſſe oder b Die fuͤnffte Figur. Die außwendige Geſtalt des Hinterhauptsbeines. D beines des Hinterhaupts/ os occi pitis. Die fuͤnffte Seite. DD Die oberſten und mercklichen Hblen ſinas. welche den Maͤußlein eine Stelle und Sitz vergoͤnnen/ ſo wol denen die da Haupt außſtrecken/ ais den andern/ ſo das Schulterblat an den Rücken ziehen. Die unterſten Holen oder Krummen/ ſo außgegraben ſind zum Behuff oder Strack Maußlein/ welche das Hau t außſtrecken. FE Die Haͤuptlein(capitula) mit welchen das erſte Gewerbbein des Genickes ein⸗ gelencket wird. Das erſte Loch des Hinterhaupts⸗Aei⸗ nes(os occipitis) dadurch das Rack⸗ Marck(lpioalis medulla) auß der Hirnſchaalen(cranium) abſteiget. Die Locher ſo außgegraben vor das ſie⸗ bende Paar der Hirn Nerven. Netvi cerebri. Die ſechſte Figur. Pinterhauptsgebeines. ₰ gur damitangedeutet. Die uͤberzwerche Kruͤmme(ſinus trans- verlus) welche auff und annimpt die erſte und andere Schoß oder Canaal des harten Hirnhaͤutleins. Sinus craſſa cerebri membranæ. dritten Canaal des harten Hirnhaͤut⸗ eins. Hoͤlen(ünus) ſo da die zwey hervorſte⸗ hende Stuͤcklein des Gehirns in 8 — IKL Eiget eben dieſes was in der vorigenFi⸗ faſſen/ unter welchen ſich befinden die HH Die zwey Kopfflein mit den Buchſta⸗ 83 — a Die Loͤcher vor das ſiebende Paar der 4 Das hinderſte Theil/ woſelbſt es an das Der Duͤttengleiche Fortſatz proceſſus Der Gehoͤrgang. Meatus Auditorius. Sie ſtellet vor das inwendige dund hole Theil des Schlaffbeines —Se Erklaͤrung der folgenden Figuren der VI Taffel des ll. Bucss. 22 Die Erklarung der folg 5 9 zwey unteren GG, zu den dergleichen beſchaffenen Stuͤcklein deß Hirnleins/ cerebelli. ben FF in der vorgeſetzten Figur ge⸗ wieſen.. Das erſte Loch des Hinter⸗Haͤuptleins. Hirn⸗Nerven außgegraben. Die ſiebende Figur. digen Theiles in der lincken Sei⸗ ten deß Schlaffgeveines. Die außwendige Beſchaffenheit des Schlaffgebeines/ os temporum. Das oberſte Theil/ da es an die außwen⸗ digen Seiten der Gebeine des Vor⸗ haupts(oſla ſyncipits) gefuͤget wi d. Bein des Hinterhaupts/ vermittels der dritten mangelhafften Naat(lutura mendoſa) ſich anſetzet. mammillaris, Der Fortſatz des Schlaffgebeines/ os temporum; welcher mit dem For ſatze des erſten Beines des Oberkiefels/ (maxilla fuperior) das Jochbein/(os jugale) verurſachet. Die achte Figur. iinn der lincken Seiten. D 2s hole Theil des Schlaffgebeines/ 08 temporum. Die Schuppenformige Vereinbahrung 4 uiis ſquamiformis) iſt hie wol U. T au ſehen b 85 Der felſichte Fortſatz des Schlaffbeins/ 18 Proceſſus oſſis temporum perre ſus. in Loch/ welches den Gehoͤr Nerven (nervus auditorius einen Durchs verſtattet.— Durchand Sie iſt ein Abriß des außwen⸗ V VlTaff ldesl e untete—— cerebee Sücken d b. VI 253 — — ₰ — —x —2 — — * 9 1 —— wieſen. ſe Das erſie boch des hen. 2 ddch des Hin. Die kocher dor du n Hien⸗Rerven ruigg Die ſiebende za Sie iſtein Abrißhen digen TDheilesindaſte — 8 4 7 ten diß Schla Die außwendige Beſär. Schlatigtdeintt s en Das oberſte Theil/ de digen Seiten der Gen — 5 , & 8 8 8 5. ₰ s 8 r. r e haupts oſla ſyncipis V Das hinderſte Theil/ wa V Bein des Hinterheunon dritten mangelhaffte. mendoſa) ſich anſez. Der Duͤttengleiche Futz mammtllan!s,— 8— Der Gehorgang. Menu u, Der Fortſatz des Scliſt ma VII tempotum; welche nid des erſten Beinss d d (marilla luperiot) Auhi ugale) verurſachtt Die achte zg V Sie ſtellet vor dan und hole Theil deet in der lincken En As hole dhel dee b. os tempotum.— Die Schuppenformit de VIII P Eu ℳ — N 8 8 8 SNA , 2 — — — — —— — BB — X — 6* (co mbinatlo(quamünles zu ſehen. 4 Der felſichte Sacſa d8 5 8 oroceſfus o stemporuna Ein koch/ welches ne)—— dervus auditocius) verſtattet.. — ———— 3— 3— 3— —— Die 1. Figur.. Sie gibet zu erkennen die drey Beinlein zu dem Gehoͤre dien⸗ lich: Erftlich/ wie ſie untereinander vereiniget ſind/ darnach abſonderlich/ damit man alſo ihre Verbindung ſo wol/ als Groͤſſe und eygentliche Geſtalt ſehen moͤge. Dieſen iſt beyge⸗ fuͤget ein beinern Ring von dem felſichten. Beine gantz abgeſondert. AB C r beinerne Ring Cannulus oſſeus) deſſen Anfang iſt A,das Ende B, das Mittel ſo kreißrund C. OEF Das Haͤmmerlein(malleus) das erſte unter dieſen Bein⸗ lein/ deſſen Hauptlein iſt D. der groͤſſer Fortſatz E. der kleine F. G HI Der Amboß(Incus) das ander Beinlein/ deſten Grundfeſte(baſis) ſo breit/ iſt G. das kurtze und dicke Fuͤß⸗ lein/(crus) H. Das Laͤngere und Duͤnne 1. KXLILM Der Stegreiff/(ſtapes) deſſen Grundfeſte K: zwey Fuͤßlein oder Rebenſeiten(crura)II.: Die Spitze/ Cvertex) oder das Haͤuptiein/(capitulum) M. Diel I. 11L. und I V. Figur. Hie wird gewieſen der Unterkiefel oder Kinnbacke /(maxilla unferior) in drepen Figuren/ die Erſte ſtellet dar die vordere Beſchaffenheit: Die Andere wie er hinten/ und die Dritte wie er zur Seiten außſiehet. AA Erfoͤrderſte Fortſatz/ welcher auff Griechiſch corone heiſſet/ in welchen der Harwachs deß Schlaffmaͤußleins (tendo muſculitemporalis) eingepflantzet wird..1 38 Dyr hinderſte Fortſatz/ welcher mit ſeinem Haͤuptlein in die ihme eygene Hoͤle/ ſo in das Schlaffgebeine(os tempo- rum) eingegraben/ eingeleucket wird. aa Das jenige beſagte Haͤuptlein/ damit die Einienckung ob 34 Zwey Loͤcher/ welche inwendig/ da ſich dieſe Fortſaͤtze anfahen/ außgegraben ſind/ durch welche der dritte Aft deß vierdten Paares der Hirn Rerven(nervi cerebri) in Beglei⸗ tung einer Blut⸗und Pulß⸗Ader(vena& arteria) nach den Zaͤhnen/ da er zertheilet ſoll werden/ zugehet. cc. 24 Die Loͤcher ſo außwendig deß Kinnbackens geſehen wer⸗ den/ dadurch die genante Gefaͤſſe wider herauß gehen/ da ſie ſich dann ferner in die Unterleffze Chumilius labrum) und die Maͤußlein ſo daſelbſt ligen/ zertheilen. 24 Der erſte rauhe unebene Ort deß Beines(aſperitas) da ſich die Maͤußlein/ welche die Unterleffzen(labium inferius) abziehen/ anheben. e3 Der andere unebene Ort/(aſpe- ritas) an welchem angeſetzt wird der Haarwachs der Maͤuß⸗ lein(tendo muſculorum) welche den Kinnbacken abzie⸗ hen(maxilla) und von wannen andere Maͤußlein der Zunge entſtehen. † 3 Der dritte ungleiche Ort(aſperitas) davon das Maͤußlein/ welches den Kinnbacken anziehet(maxillæ adducter) entſpringet. ghi. Hie wird bezeichnet die dreyfache Reihe der Zaͤhne. g deutet an die 4. Zerſchneider(dentes inciſores.) h die⸗. Hundszaͤhne(canini) i die 10. Backenzaͤhne⸗ molarrs. Die V. Figur. Sie zeiget die Zaͤhne/ ſo wol deß Ober⸗als deß Unterkiefels (ſuperioris& inferioris maxillæ) auß ihrem Sitze außgezo⸗ gen/ doch nur auff einer Seiten/ weil beyde Seiten eine gleiche Beſchaffenheit haben/ damit man die Wurtzeln recht beſchauen noͤge/ weil man ſie/ wie ſie noch in dem Kiefel geſtecket/ in den drey vorhergehenden Figuren/ und auch in zweyen der erſten Taffel genugſam hat beſehen koͤnnen. AA Da acht obern Zaͤhne der rechten Seiten. B B Die acht Unterſten eben derſelben Seiten. abe Damit wird die Gattung oder Unterſcheid(genera) der Zaͤhne bezeichnet/ dann a deutet an die Schueide⸗(in- ciſores) b die Hunds⸗(canini) und e die Muͤhlen⸗oder Rackenzaͤhne/ molares. ddd Die Wurtzeln der Zaͤhne Radices dentium. C Die Hole eines voneinander ge⸗ 24 Se Ertarung der ſiebenden Taͤffel guren(os hyoides). Die Erſte bildet ab/ wie es vorwerts auß⸗ (geſchicht. o Die inwendige Beſchaffenheit eines Schneidezahnes inte⸗ rior ſuperficies dentis ineiſorii. E Ein Backenzahn/(dens molaris) auff deſſen Ehene oder Breite(menſula) der Buchſtaben E gegraben iſt. Die VI. VII. und VIII. Figur. Sie leget uns vor das Zungenbein in drey unterſchiedliche Fi⸗ ſiehet: Die Andere wie es hinterwerts beſchaffen: Die Dritte zugleich die kleinen Seiten und Beinlein/ mit welchen es an de Griffelformigen Fordſatz(proceffus ſtyloidis) gefuͤget wird. AB D Grundfeſte deß Zungen⸗Beines(baſis oſſis hyoidis) oder das erſte Bein. a 6 8 Da⸗ Hoͤckerlein vorwerts zu. Tuberculum anterioris edis.. M 2 6 ½ Die Oebere/ uͤberzwerche und laͤnglichte Hoͤle oder erſte paar unter den Zungen⸗Bein⸗Maͤußlein/ welches daſſel⸗ be auffhebet/ primum par muſculorum hyoidis oſſis attol- b Die unterſte Hoͤle oder Kruͤmme/ ſinus inferior.(lens. D7 Die Hoͤle in der Grundfeſte deß Zungenbeines/ concavitas baſis ofſis hyoidis. EF Die niderigen Seiten oder die Hoͤr⸗ ner deß Zungenbeines(cornua oſſis hyoidis) welche das an⸗ dere und dritte Beinlein deſſelben verurſachen. GG Die Zuſammenfuͤgung der Hoͤrner mit der Grundfeſte. HH Die Spitze(capex) der Hoͤrner/ welche an den Schild⸗ formigen Kroſpel deß Lufft⸗Roͤhr⸗Haͤuptleins(cartilago ſcutiformis Laryngis) angefuͤget wird. IKXs Die öberſten Seiten deß Zungen⸗Beines/ welche duͤnner und mehr lang⸗ licht rund ſepn als die Unterſten. LaN Drey andere Beinlein, ſo gemeiniglich an die obern Seiten beyderſeits gehefftet ſind. Die I1 X. und X. Figur. Sie deuten an die lincken Schluͤſſelbeine(claviculæ ſiniſtra jene ihr hoͤhers und foͤrderſtes; dieſe ihr unterſtes und . hinderſtes Theil. AB As laͤnglich runde und außgebogene Theil/ pars teres BC Das breite Theil) pars lata.(& gibba D Das Haͤuptlein/ welches in das Bruſtbein(ſternon)eingelen⸗ cket wird. Fordſatz(proceſſus) deß Schulterblats/ oder in die Schul⸗ terhoͤhe(accomum) eingelencket wird. Die J. und X I11. Figur. Das Bruſtgebein wird in einer doppelten Figur entworf⸗ fen/ damit es auff beyden Seiten/ vorne und hinten moͤge geſehen werden. Vorne in der XI; hinten in der X II. Figur. A 11( JAs erſte Bein deß Bruſtbeines weiches etlicher Maſſen vorwerts ſich auffwirfft. ab 11 Umb dieſe Gegend iſt es auff beyden Seiten nidergedruͤckt. c 12 Die hinderſte Beſchaffenheit deß erſten Beines/ ſo etlicher Maſſen außgehoͤlet. d Die Gegend deß erſten Beines, an welchem der Kroſpel(carrilago) der erſten Rippen an waͤchſt. er Die Hoͤle oder Kruͤmme(ſin us) deß erſt Beines/ an welche die Haͤuptlein(capita) der Schluͤſſelbein angelencket werden. g Die Gegend zwiſchen dieſe zweyen Kruͤmmen/ oder kleinen Hoͤlen/ ſo als ein halbe Mond außgeſchnitten. h Die Vereinbahrung deß erſte Beines mit den andern. hr Das andere Bein der Brut ſecundum os pectoris. i Die gemeine Kruͤmme oder He deß erſten und andern Beines/ in welchen der Kroſpel der a dern Rippe eingerichtet wird. klmno Die Kruͤmmen oder Hoͤlen ſinus) deß andern Beines in welche die Kroſpel der zten/aten/ ſten/„ken/ und 7ten Riy pe ſich ſchlieſſen. par Hieſiges Orts ſiehet man in den Kin dern/ wie das andere Bein ſich zu Zeiten zertheilt/ als wan dieſes andere Bein auß dreyen zuſammen geſetzet waͤre. rs Das dritte Bruſtbein Tertium os ſterni. t Der zugeſpitzte oder Schwerdformige Kroſpel(eartilage K. ſchnittenen Backenzahnes/ welche mit einem Pergaments⸗ Häutlein(wembranula) aͤberzogen wird. mucronata, ſo an das dritte Bein angewachſen. Kruͤmme/(ſinus oblongus) welche auff und annimmt das E Das Hauptlein/ welches in den obern en Ta ſ adige d deſceſfngt mae — denaia aet azahe 2 ens wn aetan e Brznee) in er Duchſt dend de. FVirm nnn dot das Zungendein ia 1/ oides dieErſe ldet ah Anderr wit es hint unnneen 1d einen Seiten und Deinle nü gen Fordſat proceflus diac ¹Grundfeſte deß Zungm din Toidis) oder da naieen 4 G ackerien dorwertz 15 ſu.Tuden le O dam lderzwerche n b aus odi Nongus) weictfn unter den Zungen⸗ Dein⸗Manzh et/% imum par mul ſeulorn hi ſte Hole oder Krümgt üninn e in der Grundfeſtedes Iäägea byeidis. EE Die nidenigenen nae eines cornaaoffis hyot itte Beimlein deſſelden dernitt ſamme ffügung der Homenit pitze(capex) der Hömu n Kroſpel deß Lußt⸗ Pürn nis Laryngis) angtfigtnn †— nitaim ſern als die un utrim aiglich 4 die od ernE e min Die 1 X. n 1 J. gign un die h acken n Schlüſetdei(a s und fßrdene Ketn dinderts Thel jnalich runde und außgeeznd A dreite T us lt oelemwelche E Das Hänptlen, dt roceffus) d es E cutetlen acromhum) e us enckkt n. Die l. n and XII 1lgn. in wird 1 eiter ded ii 8 4 F dden* Sei ken etuin 1 KAI 1 1 Verne i in der XI bintmun A4 erſte Bein deß Bruftdens! . 1 N aſſen vor erts iterfutt a udergen Setan numde 1 Drögan inderſte Beſcafimdatin außgtholet. 2ee us eod Krer! Kodet. u oſpel 4 dem der Kro 1 — De de tlein(cupt am 3 Haͤupte dess 9; MW dgedein 4 2 e doris. adern u ore ne. mmen oder dilem fes- 3 nr kora nn Ingerichtet wird. daſ, 8 ——— +A VII S, — ——— 2 * 57 nu 3— A 4. N FTG. I U. ☛‿ NW 3 A ʒ„† o. D N 82 8 W 4 Jr VFIAVII S G 1 X 3 N N S N 8 5 X ſymem Te 1 3 N 8 ————·4— ———— 8 ꝙꝑù A B Die XIII. und XIV. Figur. Figuren vorgeſtellet/ daß alſo in der Erſten/ dern wie es hinten oder inwendig Ge⸗ ſtalt zu ſehen iſt. Er erſte Fortſatz des Schulterblats. Aber AB iſt die Kruͤmme oder Hoͤle(Sinus) des Schul⸗ terblats/ in welche das Haupt des Achſeibeines (humeri caput h eingeſchloſſen wird. Iſt der Nacke/ cervix. Die Grundfeſte des Schulterblats(Baſis Scapulæ) oder die erſte Seite.. Die oberſte Rippe deſſelben/ Superior coſta. Die unterſte Rippe/ inferior coſta. E der Oeberſte/ G der Unterſte.. Ein Knorpelichter Anhang des unterſten Winckels. 0 P QR 13 123&c. AB lia) 58§ 14 Kleine Hockerlein/ welche den ſchlimmen Strichen Appendix infenoris anguli caztilagineus.. Der Stachel oder Grade des Schulterblats/ pi⸗ na ſcapulz. L M Die Schulterhoͤhe/ die Hoͤhe des Achſelbeines Summus humerus, acromion. ³Eine ſchlechte Hoͤle oder Kruͤmme/ in welche das Hanpt des Schluͤſſelbeines(clavicula) eingerich⸗ tet wird. No PDer Anckerformige Fortſatz/ proceſſus ancorifor- mis. Die Grurdfeſt dieſes Fortſatzes. Baſis hujus pro- cellus. Die euſſerſte Hoͤhe oder Spitze dieſes Fortſatzes. Vertex hujus proceftus. Die zwey Schulterfelder oder Gruben(interſcapu- iſt die Oberſte/ Kdie Unterſte. (obliquæ lineæ) gleich ſeyn/ und Kruͤmmen oder Hoͤlen ſinus verurſachen/ als wenn ſie von den ausgebogenen Rippen des Orts eingedruͤckt waͤren. Eine rauhe unebene Kruͤmme/(aſper ſinus) von dannen das innere Maͤußlein muſculus) welches den Glhogen(cubitus) ausſtrecket/ entſpringet. Der herfuͤrrahende Theil der unterſten Rippe/ umb welches willen der Ort XX. ſehr hol und eingebogen zu ſehen iſt. Die fuͤnffzehende Figur. alle Gewerbbeine des Ruͤckens mit ein⸗ ander verbunden ſeyn. Vertebræ. racis vertebræ. Es wird das rechte Schulterblat in zweyen wie es vorne oder auswendig/ und in der an Die zwey Winckel/(anguli) des Schulterblats. Sie weiſſet den gantzen Ruͤckgrad(ſpina) b Seitenwerts/ damit man ſehen moͤge/ wie Jeſe Ziffern zeigen/ was vor eines/ ein jeder Gewerbbein in den Ruͤcken/ an der Zahl ſey. Die ſieben Gewerbbeine des Halſes. Septem colli Die zwölff Gewerdbeine der Bruſt/ duodecim Tho- Die fuͤnff Gewerbbeine der Lenden/ quinque lumbo. rum vertebræ. D Die ſechſe des Heiligen oder groſſen Ruͤckbeines/ Sex Sacri offis vertebræ. G E 8 Sie Erklaͤrungen der folgenden Figuren der VII. Taffel im I.l. Buch. E FDie Viere des Schwantz⸗ oder Ruͤckbeinleins/ qua⸗⸗ V taor oſſis coccygis vertebræ. Das dickſte Theil der Gewerbbeine(carpus verte bræ) in der vierten/ zwoͤlſſten/ und drey und zwan⸗ tzigſten abſonderlich bezeichnet. zeichnet/ tranfiverſi proceſſus. aſcendentes proceſſus. M)/Das eigene Loch der Gewerbbeine( foramen pro- 0 A B 16 .¶Der Schwerdformige Kroſpel/ cartilago enſi- 123 Scc. Die zwoͤlff Rippen(coſte Haus welchen die ſieben oͤ⸗ derſten/ die Rechten und Echten Clegitim«) ge⸗ heiſſen werden: die fuͤnff Unterſten/ die rechten Ollea. Das beinern Theil an den Rippen/ coſtarum pars Das knorpfflichte Stuͤcke(pars cartilaginea) deſſen Vereinigung mit dem beinern Theile wird gezei⸗ get mit einem Strichlein/ welches zwiſchen den DDD EEE 1 F G 16 H 17 IHIa b 17 5 R³ vertebrarum. neum) damit die Gewerbbeine verbunden ſind. Die XVI. und XVII. Figur. die ander das Hintertheil. As Bruſtbein/ os pectoris, ſternum. formis. Spuriz. Die uͤberzwerchen Fortſatze/ in eben denſelben be⸗ Die Schlim auffſteigende Fortſaͤtze/ obliqus Die Schlim abſteigende Fortſäͤtze/ oblique deſcen. Die ſpitzigen Fortſaͤtze. Aeuri proceſſus.(dentes. prium vertebrarum) ſo eigentlich in der nechſt⸗ folgenden oder achten Taffel vorgebildet worden. N Das gemeine Loch derſelben/ foramen commune Die kroſpelichte Seenen(ligamentum eartilagi⸗ Dieſe ſtellen vor Augen alle Beine der Bruſt/ ausgenommen die Schluſſelbeine (elaviculæ) und die Schulterblaͤtter(ſcapu- læ) und zwar die erſte das Fordertheil: Buchſtaben D und E gezogen. Die Vereinigung der Rippen mit dem Brußtbeint/ connexio coſtarum cum ſterno. Gewerbbeine. Corpus vertebrarum. brarum a a. Fortfäͤtze aa, die hinterſten bb. andeuten. Die achtzehende Figur. Es wird eine Rippe abſonderlich ge⸗ . zeiget. D ¹² Haͤuptlein(capitulum) damit die Rippen (coſtæ) an das Bruſtbein gefuͤget werden. V Gewerbbeine eingelencket werden. Ein Hoͤckerlein/(Tuberculum) damit die uͤberzwer⸗ che Fortſaͤtze(ſinus vertebrarum) der Gewerbbei⸗ ne in die Kruͤmme oder Hoͤlen der Rippen eingelen⸗ cket werden. Das beinern Theil D und das Knorpfflichte F. Die oblaͤnglichte unterſte Schoß oder Kruͤmme/ (fnus) dadurch ſich die Gefäſſe ziehen. Die Einlenckung der Rippen an das dickſte Theil der Die Vereinbahrung mit den uͤberzwerchen Fortſaͤ⸗ tzen der Gewerbbeine/ proceſſus tranſverſi verte- Die Gewerbbeine/(vertebræ) derer uͤberzwerche Das runde Haͤuptlein/ damit ſie in die KrumEmme der ———· S — 8 1*... or offs cdes ddäch— . 4 z 4 fertebnz al. 8. t der Gee 1 der N †. 4 werdhe, Derrhan Miichen Koriſ 1 Zortſatze, A 14* anfrerß u da Schlim 1 3 „ aufſte 0 * 4* Jende Intſ Kendentes pioceſſas 0 41 Schlim adſteigende Pußs R. Acmii proan * 9 och der Gewerzdenen M 1.„ 3 K am venedrarum ſo eigentzt on A2 4 47 3. olgenden oder achten Täſſel dea 13 demein⸗. dorſ.* 4 Kultine koch derſelden honn Neltebratum. e kroſoelichte Stenen(lzwen neum] damit die Gemnzdenm Die XVI. und vn dieſe ſtelen vor Auaa i ruſt/ ausgenommen dei Waviculæ) und dir Schulee r) und zwar die erſe daß die ander das ha 1 A Bruſtdein/ os pecdens, k 772 74 72 7 X* 4 ᷣ 9 Der Schwerdſornige Inhe 6 5* 3 die zwolff Rippen(coſtz)aint 2 derſten/ die Rechtm und dem * 4 . nß 34 heiſſen werden: die fünfdtunt Spuria. das beinern Theil an den Jam! MViehte Sth K 2—. as enorpffl ote Stückt mna 35 elthe. 4„ 4 ☛ᷣ 6 1— 777335 4 4 ereinigung mit dem deinem ☛ M. 3 e) 5e relea u—— FEIG. XIII get mit einen Otrichln 129 D=.. 0—— Duchſtaden D und gtut 4 A“ 4 „Dereinigung det Aman 14 “ 1. 3 anex coſtatumcunäm Ie Emlenckung der Riopekü * 1 4 dus vereat.— Hewerbdeint. Corbus„* — e* Iie Berendahrung mlk. ½* gen der Gewerdheint kre rarum 4 1 r W 8+ ₰ erdde 1 rertedit 1 4 8 NAS& 3½ 1 2 nn dio bink a R ds- inter 8 Tertfdh’ ¹²„ derkek A Dit achtzehende 1 4/ eeeirdeine Robett.. I E wird 71 8 3 zel n V f— „otlein(capltaun a— as däwokleinedrrtas S— 8 A d?* S— r) 15„n S— * 4 Säuptlein rant 17 8— 8—— aae Haupflel—— ſSbE; Das runde Na wngeleackttven I— ‿ᷣ 94⸗— deine eingelthan— Gewerddeme erculun)* vertein d!„ Lin Heckktn, us ven dm 1— 8— unu d ¹ 5 4 4 ße 9 he—— e Fortfa er. 11——y—— mme ne in dik XIi— 4 ——— ————— 28 Damit alles/ was da von den Gewerbbeinen mag geſagt werden/ in einer Taſſel moͤge vor Augen ge⸗ ſtellet werden/ haben wir ſie auff allerley Art ab⸗ reiſſen laſſen/ und zwar des Nackens viere/ eine nut der Bruſt und der Lenden/ denn wer eine aus dieſen betzeſten kennet oder beſichtet/ mercket geringen oder gar keinen Unterſcheid unter ihnen. In dem Na⸗ cken aber hat es eine andere Beſchaffenheit/ weil da⸗ ſelbſt gleichſam vier unterſchiedliche Gattungen der Gewerbbeine vorkommen: Nemlich des Erſten/ des Andern/ des Dritten/ und des Siebenden: Denn das Vierdte/ Fuͤnffte und Sechſte kommen mit den Dritten uͤberein. Damit aber auch dißfas nichtes moge mangelhafft ſeyn/ haben wir ein jedes ſie ober⸗ und hinterwerts: Die Dritte wie ſie unter⸗ und vorwarts ausſiehet. Deßhalben zeigen die Drey erſten Figuren das erſte Gewerbbein des Na⸗ ckens. Die drey andere/ das andere Gewerbbein deſſelben: Die dritten drey Figuren das Dritte: Die vierdten drey das Siebende eben deſſelben. Die fuͤnfften drey Figuren/ das erſte Gewerbbein der Bruſt: Die ſechſten drey das Erſte der kenden: Die Buchſtaben aber ſind faſt allen Figuren gemein/ ſo eine aber einen abſonderlichen Buchſtab hat/ wird die ahl/ bey den Buchſtaben geſetzet/ ſolches alſodald anmelde. A JEiget das dicke Theil der Gewerbbeine 3* corpus v ettebrarum) wie es vorne ausſie⸗ het. Hie mercke daß es in dem erſten Ge⸗ werbbeine des Nackens einem Hoͤckerlein (tuberculum) vielmehr/ als einem dicken Stuͤcke(corpus) aͤhnlich ſiehet. Uber diß/ daß die Gewerbbein des Genickes nicht ſo rund vorwerts als der Bruſt und der Len⸗ den Gewerbbeine ſind/ ſondern vielmehr in die Laͤnge viereckicht. Das dicke Stuͤcke der Gewerbbeine/(corpus vertebrarum) wie es hinten ausſiehet. Eine viereckichte Gruhe(ſinus quadratus) mit einem Kroſpel bedecket/ ſo ſich ſehen laͤſſet von hinten in dem dicken Stuͤcke des erſten Gewerbbeines/ welche den Zaͤhnformigen Fortſatz(proceſſus dentiformis) des an⸗ dern Gewerbbeines an und auffnimmt. Die auswendige Beſchaffenheit des dicken Stuͤckes der Gewerbbeine. Hier iſt zu mercken daß die Gewerbbeine des Nackens daſelbſt/ eingebogen oder eingedruͤcket ſind/ aber in dem Gewerbbeine der Bruſt und der Lenden wirfft ſich dieſes Theil auff oder Bx 1 e ſtehet herfuͤr. in dreyerley Geſtalt entworffen: Die Erſte bildel ſie ab/ wie ſie ober⸗ und vorwerts: Die Ander/ wie Die Erklaͤrung der achten Taffel. bbVVI D F I1.2 G H — K 4 1. — M N Wie ſich die Gewerbbeine an dem dicken Thei⸗ le oberwerts auswerffen Wie die Gewerbbeine an dem dickeren Theile unterwerts beſchaffen ſery. Der Zaͤhnformige Fortſatz/(dentĩformis pro- cellus) des andern Gewerbbeines/ deſſen Vordergeſtalt hie zu ſehen. Die Hintergeſtalt(facies poſterior) eben deſ⸗ ſelben Fortſatzes.. Die uͤberzwerche oder Seitenfortſaͤtze der Ge⸗ werbbeine(proceſſus tranſverſi ſive latera- les) welche in den Gewerbbeinen des Na⸗ ckens durchbohret ſind mit dem Loͤchlein durch welches die Nacken Blut⸗und Pulß⸗ Adern/(wie man ſie heiſſet) veneæ& ar. teriæ cervicales nach dem Haupt auffſtei⸗ gen: In den Bruſt⸗und Lenden⸗Gewerh⸗ beinen aber d v ſind ſie dichte/ doch in den neun oberſten der Bruſt zugehorigen haben ſie eine Grube(ſinus) mit einem Knorpel uͤberzogen/ in welche die Rippen fhndeſeze werden/ und ſich feſte daran halten. Die ſchlim auffſteigende Fortſaͤtze/(proceſſus obliqui) in dem erſten Gewerbbeine des Nackens/ wie auch in denen den Lenden zu⸗ ſtehenden/ haben eine Grube/ in den uͤbri⸗ gen allen haben ſie ein Haͤuptlein/ welches etwas herausrathet. Die ſchlim abſteigende Fortſaͤtze/ ſind alle gruͤbig(ſinuoſi) aber in den Lenden Ge⸗ werbbeinen ſind ſie etwas ausſtehend/ daß ſe faſteinem Koͤpfflein(Capirulum) aͤhn⸗ ich ſehen. Die hinterſten Fortſatze der Gewerbbeine (weil ſie ſpitzig ſind) werden Graden oder Stacheln(Spinæ) genennet/ doch ſind ſie alleine in den Gewerbbeinen des Genickes (ausgenommen die Erſte und die Sieben⸗ de) zweyſpitzig oder geſpalten/(bifidi.) Der hintere Fortſatz des erſten Gewerbbeines/ welcher weil er nicht ſpitzig iſt/ wird er nicht mit Recht ein Stachel oder Grad(Spina) geheiſſen. Das Loch der Gewerbbeine(foramen pro- prium vertebrarum) dadurch das Ruͤck⸗ marck abſteiget/ und ihnen allein eigen iſt und zugehoͤret. Etliche kleine Locherlein/ welche vornemlich in den Lenden⸗Gewerbbeinen/ weil ſie meht r. lucker ſind, angetroffen werden. —— N * 8F 2 4 4 1 Vie ſich die o 3 na blt ewerdhemt 1 de derwanzenaß die Die„ H — die Gewerdhene n&₰=) unterwerts heihon a N 8— L. aaſſen 1— 5 Der Zähnformin da 4 Nmle Forte 53 4 ens darchbohretſ durch welcesde Vn durch welches d Mäa Nor.* AAn; wie man ſte heſt erie cervicales nach da In den Brui⸗ 4 R den Druſtandia. nader 47 ſind ſehe neun oderſten de Wa haden ſie eine Geubt ſa Knorpel uͤderzogen/ in da eingeſetet werden/ whi — ☛‿ 4 4 — — 7 7 — △ Die ſchlum auffſteigende zi ui in dem eta Nackens/ wie auch inden z ſtehenden/ haden eme on 3ſſſ““ 75 75 n 77, — 8 1 “ 4 gen allen hadenſi A guet was herausrathet UNunnn. 8 * ☛☚ᷣ * a nhin , X rn AAIe 1 4 ſchlim adſteis 4 K 8 4 rübi:(fauofl) aber uk 44 9 Al K in ſ 8 ſ werddeinen ſind ſie twec 8 d 1 te 1 Kdoftlem e 7 4—p 19 lch ſehen. 2 85 4 . fopſfof ſah A Die 0* gerſten Fott 4 . g ſind dek weilſie ſitig U G tacheln(Lgiæ) gutal .“*“„* 1 9 3 Non G derd 5 alleine m dn N erdee Frm ammen due Hanm (ausgenommendie C Nof . hf aAIRAIRIN D 1 de) zweyſpiäig boce G 5. 3 4 2, — 6 N rin X..e 4 MM vetſas descctoe N 5 7 2„ 8 7, 2*⁷ 5 ue* 1 ½, — cher wellernichtſae L weichel weila 1 .“ 2 dodh * 4 441 61d. n Rächt e hm 4 4 — 7 tödern Nof Das koch der Gebe ſl— — berrum ad verte 6 7 m* oral 3 . 8 7 d 1 m ach adſteiget/ un——— 14 4 get 41h und uue! 4 —“ A Der öbere Theil des hoͤchſten oder erſten Beinleins/ welches Die ungenante Beine/(oſla innominata) der rechten Seiten — ſeine Fordergeſtalt/ welche eingebogen/ und hol iſt: In der andern die Hintergeſtalt/ welche ausgebogen/mag geſehen werden. AAA jefuff Gewerbbeine des heiligen Beines(quing; vertebræ eſſis Sacri) an welchen zu mercke ſind aa⸗ welches Loͤchlein ſind und weiſẽ/ wie lucker daß dieſe Beine ſind. bbbi Die Vereinbahrung dieſer Gewerbdeine/ davon in den Erwachſenen Menſchen nur etliche Merckzeichen einiger Stri⸗ che zu ſehen. B2 Das eigene vornehme Loch der Gewerbbei ne(foramen proprium) durch welches das Rückmar. (ſpinalis wedulla) abgehet. CC Die oberſten ſchlimmen Fortſaͤtze(proceſſus obliqui Ides erſten Gewerbbeines derer Kruͤmme/ oder Hole(ſinus) mit dieſem Buchſtaben ce, in der andern Figur abgebildet wird. DD 2 Hie wird angedeutet die Verbindung/ damit die abſteigenden Fortſaͤtze des erſten heiligen Beines/ mit dem auffſteigenden des anderen/(gleich wie in den Lenden⸗Gewerbbeinen) ſcheinen an einander geſetzt zu ſeyn. EE 2Die hinterſten Fortſaͤtze/ proceſſus poſteriores. FF Die uberzwerchen Fortſatze/ alle aneinander vereiniget. G2 Das dicke Stuͤck oder Theil(eorpus)des erſten Gewerbbei⸗ nes des heiligen Beines. 1234 Die Lochlein vor und hin⸗ terwerts/ welche doch etwas groͤſſer vorwerts ſind. HHIKLMN Z Dieſe Buchſtaben zeigen an das jenige Theil des heiligen Beines in der rechten Seite/ welches an das rechtere Darmbein(dextrum ilium os) ſich fuͤget/ und viel Gruͤblein oder Kruͤmen wie auch Hoͤckerlein hat(tubercula.) Aus dieſen Buchſtaben bezeichnen HH die erſte fordere und längere Krom⸗ men/(ſinus)I Kdie zwey hinterſten ſo faſt rund/ unter welchẽ! die oberſte; Kdie unterſte iſt. Die voͤrderſte ſcheidet von den hinderſten abe das Hockerlein L., welches als ein groſſer Strich ſich auffwirfft: Aber die zwey Letzten das Hoͤckerlein] Puber.- culum]M die oͤbere Kraͤmme giebet ſich auch etwas herfuͤe in dem oͤbern Theil/ welches wir deßwegẽ mit den Buchſtaben N angedeutet. O⸗ Das oberſte Gewerbbein des Schwantzgebei⸗ nesſos coccygis jwelches in der andern Figur ausgedruͤcket iſt/ damit erwieſen wuͤrde/ welcher Geſtalt/ in dem das heilige Bein aus fuͤnff Gewerbbeinen zuſammen geſetzet wird/ dieſes mit uͤberzwerchen Fortſaͤtzlein ceauff beyden Seiten begabet/ welche auffwerts gezogen d d an den hinterſten Fortſatz des fuͤnfften Gewerbbeines des heiligen Beines/ ſo zweyſpitzig iſt ee vermittels eines Knorpels[cartilage] f ſtarck anwachſen/ da ein Loch wird g, dardurch das ſechſte Paar der Spann⸗A⸗ dern des heiligen Beineslsextum par nervorum oſſis Sacri] durchſtreichet. Die III. und Iv. Figur. Das Schwantz⸗oder Guckugs⸗Gebein(os coceygis) wird ebe⸗ ner Maſſen/ und um gleicher Urſachen willen/ als das hei lige Gebein in zweyen Figuren fuͤr Augen geftellet. 1234 Je vier Beinlein des Schwantzgebeines/ unter denẽ 4 durch die Ziffer 1 das oberſte unzerruͤttet oder un⸗ verruͤcket/ durch die Ziffer aber 4 das unterſte angedeutet wird. breiter iſt als das unterſte/ welches auch in den uͤbrigen zu ſehe. 5 Die untere Gegend/ oder das untere Theil/ ſo ſpitziger als das ͤderſte. CDas Gruͤblein(ſinus) des erſten Gewerbbeines in welches das unterſte Theil des letzten Gewerbbeines des heiligen Beines/ eingeſchloſſen wird. Die v. VI. und Vil. Figur. werden hier in drey Figuren abgebildet/ vor Augen geſtellet. Die erſte Figur entwirfft die foͤrdere Gegend/ oder deutet an wie ſie von vorne zu anzuſehen ſeyn: Die andere weiſet die auswendige Geſtalt: Die dritte Figur die inwendige Beſchaffenheit. 30 Die Erklaͤrung der X. Taffel/ die erſte und andere Figur. Sie weiſen das heilige Gebein/(os ſacrum) damit in der erſten (os femoris) eingelencket wird. 1 23 Die drey großplichte aF6JePfanne des Huͤfftebeines(ſinus Coxendicis)in wels D cher der oͤberſte Kopff des des groſſen Schenckelbeines Striche(linee cartilagineæ)mit welchen die drey Beine/ auß welchen die ungenante(oſſa innominata) zuſammen geſetzet ſeyn/ aneinander gefuͤget werden/ derer Ordnung durch die zu⸗ gethane Zahl angedeutet wird. Denn zeigetden erſten Strich 2 den andern/ 3 den dritten. Dieſe Zeichen ſind in der ſechſten und ſiebenden Figur ausdruͤcklich geſetzt/ nicht aber in der fuͤnf⸗ ten/ damit zugleich gewieſen wuͤrde/ wie ſie in den Erwachſenen ſo gantz vertilget werden/ daß auch nicht ein eintziges Merck⸗ mahl oder Kennzeichen dieſes Kroſpels uͤbrig bleibet. 1 2 AA4B 7 Das Darmbein/(os ilium) mit dieſen Strichen um⸗ 13 M7DasS chaambein(os pubis)gleichfals begriffen.(ſchloſſe. 23 QL. Das Hüuͤfftbein/ oscoxendicis. A A Der Grade wegen der Zuſammenfuͤgung der Maͤußlein. 2 Der Strich/ welcher die beſagte Grade AA und das Darmbein unterſchei⸗ det. B7 Die Rippe oder die Hoͤle des Darmbeines/ coſta ſive cavitas oſſis ilium. C/& Der Ruͤcke/ oder der ausgebogene erhabene Theil deſſelbẽ ⸗ Dorſum ſive pars gibboſa oſſis ilium. D1D 2036 Drey rauhe unebene Striche ſo in den Ruͤcken des Darmbeines(dorſum oſſis ilium)eingegraben/ damit da⸗ ſelbſt die drey Maͤußlein die den dicken Schenckel ausſtrecken und die Arsbacken zierende Maͤußlein muſculi Glut æiheiſſe/ mogen ihren Urſprung nehmen. Dieſer Ordnung wird ange⸗ zeiget mit den beygeſchriebenen Zahlen. EEF bed⸗ Hier⸗ mit wird der jenige Ort des Darmbeines Los ilium] angedeu⸗ tet welcher augeſetzet wird an die Hockerlein der uͤberzwerchen Fortſaͤtze des andern und dritten heiligen Beines/ und den die Gruden oder Kruͤmen HH IKXL M Nin der andern Figur ab⸗ gebildet/ die gleichſam eins ums ander abwechſeln. Den EE iſt das foͤrderſte laͤnglichſte Hoͤckerlein(Tuberculum)die andern zwey hinterſte ſpitzige b. und c; dieſes und jenes unterſcheidet ein länglich Gruͤblein Faber dieſe nemlich b und e das Gruͤb⸗ lein(ſinus) d doch um das oberſte b iſt ein ander Gruͤblein e aus dieſen gehet zwar EE in das Gruͤblein HH, b aber in 1, und ck und Nin das E ſelbſt wiederum das Gruͤblein F ſchleuſt in ſich das Hoͤckerlein L; d, aber M und« N. G Die Leffzen oder der Rand an der groſſen Pfannen des Huͤfftbeines(ma- des Darmbeines(ſpina oſſis ilium)ſo da iſt ein rauher Anſat gnus ſinus coxendicis)welche doch nicht recht in der Mitten deſſelben ausgegraben iſt/ ſondern ſich mehr in den Hinter⸗als Fordertheile/ und mehr im oberſten als im unterſten Theile deſſelben ſehen laͤſt. An dieſem Orte/ da die Pfanne des Hüfftbeines(ſinus toxæ))ſich nach dem Schambein(os pubis) wendet/ endet ſich der beſagte Rant. 17 Der foͤrderfte Theil der Huͤfftpfannen(ſinus coxendicis) von ſeinem Kro⸗ ſpel entbloͤſſet. X ⸗ Eine Kruͤmme des Huͤfftbeines(ünus oſſis coxendicis.) eingegraben vor das dritte Maͤußlein/ ſo das Schenckelbein(os femoris) umtreibet. L. Ein Anhang des Hüͤfftbeines/ appendix oſſis coxendicis. f Ein Strich/ wel⸗ cher den Anhang von dem Huͤfftbein abſcheidet. M Ein rau⸗ her unebener und dicker Strich mit welchem die Schaambei⸗ ne(pubis oſſa) zuſammen gefuͤget werden. N Ein Loch des Schaambeines/ foramen oſſium pubis. O Eine Grube (Sinus)in die Schaambeine(oſla pubis)eingegraben/ dadurch die Schenckelgefaͤſſe(vaſa cruralia) gehen moͤgen. P QZwey Hoͤckerlein(tubercula duo) des Hüfftbeines. P iſt das aus⸗ wendige/ und Q iſt das inwendige. R Eine Kruͤmme in der oberen Gegend des Huͤfftbeines eingegraben/ ſo einen Weg Schenckel beugen. vergoͤnnet dem erſten und dem andern Maͤußlein/ ſo den ———— 43 2 4. 4 1 de 2 ½ 1„ 81 Cart 1 4 5 u ügenante 1 K kade AA e 8 1 Nipse er üledesda umm. Ce 2. C Da Rächa den i Dorſ 2 2 Relde. dlam hegag . FPpN vA NO Dety tanhe nnedent Sn n Souumellg Uiun eh. Sr DI„ 3 6o Mauzzein die den ſichen 8 4. A . ken edeWnen 4 z it AalRMan AA en Urſorung nehmen Die den deogeſchriedenen Zahi. 8 X er jenige Ort des Dertens. er angeſetet wird an Re hitme 4 anden umyrifeen detiend ea Inamite der Krümm HlIKLANAM gleich ſam eins ums anmaier ze länglichſte Hockerien Tue terſte ſoitzige d. und ez eitmr d Grüdlein F aber diſenet 1]) ddoch um das èdertebſta gehet zwar kki dasrüötti wiederun o Lrriein L. 4. ader Mme d an der groſen Damatt aus coxend cu)weiche dcdutr Nansgegraden itt ſoodern arn eiie, und nehr inederia üe ſchen lͤſt. H 4On fad ne3 fnus torz d ud met 8 In 1 1 2 — 8 ſinus coreruch I Eme Krlane e „Hüfyfaunen 7 gendicis.) Hngegt * 3 4 5 corendcs 44 2 Hener und dickt omd at un 5) zuſamam gefägene Aol * 4 m 4 nes/ kommen oclum e⸗ adennes,— ſi pdut Hegen 1* und den aun I. erten 8⁄** fei deugen —— N N X 8 X 9, W)ſ; Se,, . nc ₰„11 1,sp — 5 — Gaeng 8 I N M 8 1 N N ANN 1 d3 NnTcchE, „ X ☛ ‿ᷣ̊ᷓ *. 3 b AMA ¶‿☛¶a 8 ☛¶— 3 S,— 22— 5 ¹ Si S,, ĩ )99p,—D,= v)),,,,,,, ee 7, Shf),, eee 7 7, Fiiiin 3 Z), e i,— 3h7771 ic S 6 D))),, A 6. 8 1 Sg,— = S h ſpc 8 e Sh ſ 7A 1 ðR 2, ———————. 2 3 ———— ———— „— — 2 Die Erklaͤrun B a b c d 0 fs 8 9 h 1 1 1m n 00 2 p q r ſ Kleine eingegrabene Loͤchlein/(foramina) damit die t Ein Loch mitten nach der Laͤnge des Achſelbeines zu Die vIII. und IX. Figur. Figuren entworffen. Die Erſte zeiget deſſen forder⸗ ſte; Die Andere die hinterſte Geſtalt. Es ſind aber allr die Beime/ welche folgen alſo abgeriſfen/ daß auch zu⸗ gleich die Anhaͤnge oder Anſaͤtze(ap pendices) gezei⸗ get werden/ an welchen Orte ſie an das ander Bein gefuͤget/ und wie ſie in den jungen Kindern ge⸗ funden werden. Der obere Anhang des Achſelbeines/ appendix ſupe rior oſſis humeri...(humeri. Der untere Anhang deſſelben/ appendix inferior oſſis Zwey Häuptlein des oͤberſten Anhangs/ a bedeutet das inwendige/ b das außwendige. 3 Das auswendige Haͤuptlein wird wider abgetheilet in zwey Theil/ davon c das fordere/ d das hintere andeutet.— Eine laͤnglich⸗runde Hoͤle(ünus teres) welche das außwendige Haͤuptlein in zwey Theil unterſchei⸗ det/ damit das erſte Maͤußlein/ welches den Eldogen beuget/ nemlich das Zweykoͤpffichte biceps mulcu- lus) zu ſeinem halben Theile oder mit ſeinem erſten Kopffe oder Anfang/ dadurch gehen moge. Es wird das laͤnglichte runde Theil des Achſelbeines Cteres oſſis humeri pars) vorwerts gewieſen. Gleichfalls wird ſein breitlicht Theil zu hinterſt gezei⸗ Die Stelle da das Achſelbein ſehr breit wird. Eget. Das unterſte und innerſte Haͤuptlein/ des Achſelbei⸗ nes/ alſo beſchaffen zur Einlenckung des Elbogens (articulatio cubiti) woſelbſten die Rolle deſſelben (trochlea) zu beobachten. Die zwey Kruͤmmen der Rollen(ſinus trochleæx)auß nimmt auf den unterſten/ dieſe den oberſten Fortſatz des oberſten Elbogen⸗Anhangs proceſſus. Das unterſte und auswendige Haͤuptlein des Achſel⸗ beines/ mit welchem der kleinere Elbogen⸗Pfeiffe Cradius) zuſammen ſcoͤſſet. humeri) odgs inwendige/ p das außwendige. Zwep Hoͤlen(ſinus) bey der Seiten der Hockerlein a iſt bey der außwendigen r bey der inwendigen. Seenen des Achſelbeines ligamenta humeri) mit dem Schulterblat(ſcapula)moͤge verbunden werde. rechnen/ ſo geſchaffen vor die Blut⸗Ader(vena) weiche Weite hineindringet. Die X. und XI. Figur. 1 Dieſe begreiffen die zwey Beine des Elbsgens/(cubiti offa) nemlich die groſſe und kleine Roͤhre des rech⸗ ten Armes(ulna& radius) wie ſie zuſammen gefuͤ⸗ get ſeyn/ damit ihre Verknuͤpffung untereinander moͤ⸗ ge in Augenſchein genommen werden: Doch der Ge⸗ ſtalt/ daß die erſte Cigur ihre Forder⸗die ander ihre Hintertheil zeige. Die Erklaͤrung aber der Buchſta⸗ ben kommt uͤberein mit der Erklaͤrung der vier folgenden Figuren. Die XII. und XIII. Figur. A Es wird abgebildet die foͤrderſte und hinterſte Ge⸗ L ſtalt der groſſen Roͤhr. Es wird das Achſelbein des rechten Armes in zwepen b welchen!, die foͤrderſte/ m die Hinterſte iſt. Jene Zwey Hoͤckerlein des Achſelbeines(duo tubercula Der oͤber Anſatz der groſſen Röhren/ ſuperior ap. pendix ulnæ. — 23⸗— 8 8 nO Der ſpitzige Strich der groſſen Roͤhre/ acuta linea ul- Sie bezeichnen den hinterſten und den forderſten Theil Die Kruͤmme oder Hoͤlel ſinus)in dieſem Anhang ein⸗ gen der folgenden Figuren der X. Taffel/ des II. Buchs. Der baͤcklichte oder erhabene Theil dieſer Roͤhre Gib. ba pars ulnæ. b Die Kruͤmme/ Hoͤle oder Schloß (ſinus ulnæ ſigniformis) derſelben/ welche die formige heiſt. cd Zwey Fortfaͤtze der Kruͤmme aus dieſen heiſſet/ c, der Hinterſte/ d, der Forderſte. Ein Schloß oder Hoͤle(Sinus)welche das vierte Theil eines Umkreifes groß iſt/ und das kleinere Haͤupt⸗ lein der kleinen Rohre(capitulum radii) auffnimt. Der unterſte Anhang der groſſen Roͤhre(ulnæ appen- dix) dieſer wird an das andere Bein gefuͤget. Der Gipffelformige Fortſatz dieſes Anhanges/ pro⸗ ceſſus ſtyloides hujus appendicis.(næ. Die XIV. und XVv. Figur. der kleinen Rohre. Er Nacke der kleinen Roͤhre/ Cervix radii. — Dersoͤberſte Anhang derſelben/ ſuperior appen dix radii.(gegraben. Das Theil/ da beſagter Anhang(appendix) in die Kruͤmme der groſſen Roͤhre(ſinus ulnæ) welche ei⸗ nen vierten Theil eines Umkreiſes in ſich begreifft/ eingeſchoben wird. 0 Ein laͤnglicht Hoͤckerlein (Tubexculum oblongum) mit einem randn Gruͤblein(aſper ſinus h begabet/ in welches der Harwachs(tendo) des zweykoͤpffichten Maͤuß⸗ leins(muſculus biceps) ſo das erſte iſt/ welches den Elbogen(cubitus) beuget/ eingepflantzet wird. Der unterſte Anhang der kleinen Roͤhre/ inſerior ra. dii appendix. Die Kruͤmme oder Grube/ welche den unterſten Anhang der groſſen Roͤhre (ulnæ appendix) auffnimmt. r Der unebene Strich der kleinen Roͤhre/ Linea aſpera radii. Die XVI. und XVII. Figur. Hie wird vorgeſtellet die rechte Hand auff der in⸗ und auswendigen Seiten. Acht Beine der Handwurtzel(carpi oſſa)welcher Zahl Ordnung mit beygefuͤgten Ziffern angedeutet wird. Die vier Beine der flachen oder mittlern Hand/(me⸗ tacarpi offa) derer Reihe mit Roͤmiſchen groͤſſern Die 15. Beine der Finger.(Zahlen bezeichnet. Die Beine des Daumens/ a das erſte/ b das ander/ cdas dritte. def Die Beine des Zeigefingers. d das Erſte/ e das Ander/ f das Dritte auff gleiche Weiſe ſollen der ander Finger⸗Gebeine gezehlet werden. gh Die Flaͤche(ſuperficies) der Beine der mitteln Hand(oſſa metacarpi)g die Auswen dige und Ebene/ h die Innere und Spitzige. iii Der zwi⸗ ſche Raum der Beine der mittlern Hand(intervalla oſſium metacarpi;) in welchen dieſes Ortes die zwiſchen den Beinlein liegende Maͤußlein ſich berge. Die Anhaͤnge an die Beine der mittlern Hand(met⸗a carpus)aus welchem der Oeberſte einem Haͤuptlein (capitulum) der unterſte aber einem Gruͤblein ode Kruͤmmen(ſinusaͤhnlich iſt. no Die Anhaͤnge an die Finger⸗Beine n iſt der Obere o der Unterſte. Die Laͤgerſtaͤtte der kleinen Geleich⸗Gebeinlein. ol⸗ ſium ſeſamoideorum ſitus, Die XVIII. und XIX. Figur. Es wird zu beſehen vorgeſtellet die foͤrderſte und hin⸗ derſte Geſtalt der kleinen Geleich⸗oder Gelenck⸗Ge⸗ beinlein/ ofſa ſeſamoidea. ——ÿÿ F klichte ehe 4— ee nhaden.. 5 94 pan uln tTe 8 az. ddi Kn e1s Snttornis) nie the * d unterſte Anhang ha uncerſte Anhang deguſag den 11 ſoffeif IM 5 Jeenaa kiyloichesduſasanae 7 X — — 5 8 —— 8 1 vnig 2 Yer ſpit 3e Serchnr grſage — 5 „„ 2* 8 7 4/ 35⁵ Die y. ua N 4 8* N. 5 edezeichnen den hinterden m.—OG „ Trn m W 31 — 4 4 1 125 1 1 3 4 der iänn ga 3 „ 1 E* S 8 So, Er Nackedetienagnt 5 7: 3u— S Der dderte Auzang uaha 5 1 Ad 3 H aux an.. 5 1 r mme der Hl. 5 i rlten 04 Tl(bauſa ] 4 3 Oas T deil/ da deſsgter dazeng Krumme Ns 1 oue! uörr en 15 —* 8 353 erten Theil anes Uu Kou e 4 Aime. d Enn Taberculum obloagm t Hrudlein(2 per lans) kcgät rwachs(teado) ds aat rins muſculus diceps ſhiag MeR(cudum dengt M 4 „ ano r aon] Ten 1 1 ns 1appenda. 4 deks belche den unterſten Ahagt lax appendix) alfemn tuch det kleiuen Nedet/Lu Die XvL mr Hie wird dorgettetet denate — und euswendgnet 3 2 — X A Iꝓ¼e Beine der. Andwnts n 11 — — 3 4 3 enung nit dergefgresi 1 et Ou dier Otint derſacmenn r. Nnbetht: acacpi offa) derr Nehetn N 1e. Beine der dingn. — 1 * 33 NS 1 5 1 4 Seam s ** 1 4— nas duttt. def Di de cat! 5 „„ e das Ander 3 1 LAN 4. 3 4„. 8 75— 5—. e 3 tluttir 5, ₰— 4* 8 d 4 Waſe ſolen der ander W.. Getetttrt * 8 11 Arnerd A 49 e.„ hUD 6 8 5„ rri 3 Namd oll me Re IAneki 5 4 l dent 99 d. Naum der dänedcte A 3 8 g olhum metacupi;) N Wa 4 1 S wiſcen den Bernleis üt An naean dieDeigehee FIG. XTXG( InA Hals Iart * mm dentaften b am ern cch 10 42 a ule a an Ar 1’ 8— ⸗ eilt N ſiaed 4.. 1. E die AM. Ariren Kle 8— Su dägeriättr der denee 1 use oideotum lis. 9 1 3.*— Gam lelimneeen NieXVII. M i. obe vorgeftlt G a m beſede Gelt n Kri„men Gecu. * att der kleigen e as t Gen deinlein ſ— ʒ- nen/ wie ſie in den Kindern ſich außweiſet/ moͤchte wol abgebildet werden. beines(acetabulum coxendicis) einſencket. ſprungen/ eingeſetzet wird. d groſſe Umbtreiber/ oder der KC Peuternus. ternus.(eingegraben. Eine Grube in dem außwendigen Fortſatze einwarts Vier geringe eingedruͤckete Gruͤblein(impreſſiones) oder Schnitte in dem groſſen Umbtreiber oder zeichnen. Ein unebener Strich(linea aſpera)ſo ſich von dem er⸗ ee abwarts lencket. 3(kemu⸗) G iſt das inwendige/ das außwendige. IIKzZ Swey Kruͤmmen/ ſo da eingegraben ſind zwiſchen den moͤchten anſetzen⸗ G 2. Bein ernehret wird. cecee Di IV. Figur. 4 Außlegung der folgenden zweyen Figuren. Die V. und VI. Figur. Erklaͤrung der zehenden Taffel. Gegenwertige Tafſel leget uns vor alle Beine der Dehen de⸗ 64 iſt fleiſſig dabey beobachtet worden/ da⸗ mit die Zuſammenwachſung der Anſaͤtze mit den Bei⸗ 0644 Ein Hoͤckerlein(tuberculum) ſo ſich zwiſchen dieſen (erRacke des oͤberſten Anhangs des dicken Schen⸗ ckels. Cereix ſuperioris femoris appendicis. 3 Das oberſte Haupt des dicken Schenckels(capur fe- moris fuperius)welches ſich in diePfanie des Huͤfft⸗ lenoch inder Mitte dieſes Hauptes eingegraben/ in weiches eine laͤnglichte runde Seene(ligamen⸗ tum teres) ſo auß der Pfanne des Huͤfſtheines ent⸗ roͤſſere und außwen⸗ dige Fortſatz. Trochanter ſeu proceſſus major 1 Der tleine Umdtreiber/ oder der kleine und inwendige Fortſatz. Trochantet ſive proceſſus minor& in- orrtſatze/ derer Ordnung die beygeſetzte Zahlen be⸗ ſten geringen eingedruͤckten Gruͤblein oder Schuit⸗ Die zwey unterſten Haͤuptlein des dicken Schenckels zwey unterſten Haͤuptlein des dicken Schenckels/ auß welchen iſt 1 die Voͤrderſte/ und nimpt die Knie⸗ ſcheibe an: Kdie Hinderſte/ und faſſet die laͤnglicht Die Loͤcher umb den unterſten Anhang welche geſchaf⸗* fen/ damit die Seenen dieſes Orts deſto feſter ſich Ein Loch hinten in dem dicken Schenckelbeine außge⸗. graben/ dadurch eine Blut⸗Ader/ durch welche das d d e nunebener Strich(aſpera linea)dardurch die Hdin⸗ dergegend des dicken Schenckelbeins ſich erſtrecket. Striche/ welcheda zeigen/ wie die vier Anſaͤtze(qua- tuor appendices) nehmlich der zwey Haͤupter des dicken Schenckelbeines/ und der zwey Umbtreiber (trochanteres) andz ander Bein angewachſen ſeyn. Sie gibet zu erkennen die groͤſſere Schienroͤhre(tibia) an die kleinere(übula) geffiget/ wie ſie vorwerts auß⸗ ſiehet: Die Buchſtaben davon werden erklaͤret in der Figuten erklaͤret: In der Ergen an ireu nwendigen sund Seitentheile:in der letzten wie ſie hintẽ beſchaffen⸗ Ir oͤberßee Anhang der groſſen Roͤhre. ſuperior tibiæ o is appendix. 3 Zwey Kruͤmmen oder Hoͤlen(ſinus) in dem oͤberen Anhang der groſſen Roͤhre/ ſo da auffuehmen die unterſten Haͤuptlein des Schenckelbeines/ capita femoris. deyden Kruͤmmen haͤlt/ und an deſſen Spitze ein laͤnglicht⸗runde Seene(ligamentum teres) des Schenckelbeines angeſetzet wird. Ein Haͤuptlein/ welches ſich ſencket in die Kruͤmme oder Hoͤle des oberſten Anhanges in der kleinen Roͤhre. appendix Fibulæ. E Eſeoͤcher in beyden Anhaͤngen der groſſen Schienroͤhre. 45 Ein Hockerlein in welches der Haarwachs(tendo) eingepflantzet wird/ welcher zuſammen waͤchſt auß den Haarwachſen des andern/ dritten und vierten Maͤußleins/ ſo die groſſe Roͤhre Tibia)außſtrecken. Ein Loch/ ſo ſich hinterwerts ſehen laͤft/ dadurch eine Ader gehet/ und in das Bein ſich gar tieff verſtecket. Der unkerſte Anhang der groſſen Roͤhre. Appendir inferior tibix.(ben. KKX4 Eine doppelte Kruͤmme/in dieſen Anhang eingegra⸗ LEin Fortſatz an dem unterſten Anhang der groſſen Schienroͤhre(proceſſus inferior tibiæ appendi cis) darauß der inwendige Knorre oder Knote (malleus internus) entftehet. Eine Kruͤmme/ bey der außwendigen Seite/ ſo den un⸗ terſten Anſatz der kleinen Roͤhre(appendix fibula) auffnimmt.(außleufft. N Ein Strich der hinten am der groſſen Roͤhre(Tibia) 123 Drey Striche der groſſen Roͤhren(tres tibia oſſis li- neæ) darauß eben ſo viel Seiten werden. Dn di Seiten der groſſen Roͤhre. Tria latera oſſis . iblæ. 4 Zeiget/ wie beyde Anhaͤnge an das andere Bein ge⸗ wachſen/ und damit ſich vereiniget. Die VII. und VIII. Figur. E A₰ 111 ‿ perior fibulæ appendix. N-Oer untere Anhaug derſelben(inferior fibulæ ap- pendix) welches den euſſerlichen Fußknorreu odet Kuoten(malleolus externus) verurſachet. O Das uͤbrige Theil der kleinen Roͤhr(ſfibula) ſo zwi⸗ ſcchen den beyden Anhaͤngen begriffen. Eine Hoͤle oder Kruͤmme/ welche das Haͤuptlein den groſſen Roͤhre D in ſich ſchleuft. 123 Die areh Striche der kleinen Roͤhr. tres fibuls li- M Der obere Anhang der kleinern Schienroͤhre. ſu⸗ II Die drey Seiten derſelben. tria fibulæ latera. Die groſſe Schienroͤhre wird abſonderlich in zweyell uͤbrigen Beine. 1nn) 1 Die Vereinbahrung der Anfäͤtze(appendix)mit 4 — E A ert: Ja⸗ he Anha ug der aisgenagnſab men oder Häͤlt 8 deines 9edeſä n des oderſten In 85 eeu⸗ den Anhaͤngen ſin in veldes 9 de zdet wird/ welcher zuſenann wachſendes andern/ Ritan z/ſo die groſſt Rähntrban dſich hinterverts ſchenläß e/ und in das Beinfchgaiiß tr Andang der groſen Nin⸗ r. te Krümmeiin dieſen dwian Zan dem unkerſten Arhen dhre(proceſſus inferit i rauß der inwendige Kumt n interuus) entſtehet. mme/ dep der aufwendigmeen nſatz der kleinen Röhre(an V at. her hinten an der groſſen! de der groſſen Räͤhren(nai dauß eden ſo vitl Seitenmen Seiten der groſſen Roͤhre Im ebepde Anängt an Mschn fund damtt ſich veriinigt. die VII. und VIII g leine Röhre(Fibak)im das wol mögtin Augn de e ſie vorne und dindendeß 4 e Anhaͤnge wiefein dn ſehen augedeutt. here Anbang der trumee rior fibulæ append- Andang derſälden Lg welches den zuſſerlichn 3 malleolus extemmus 6 Theil der kleinen göh bre Din ſcch ſhleuk. 5 der kleinen Jöht 8 ſdulr eiten derſildenl ſttleee ndahrung der Au Beine. 1e: IAder Erſtna ele:in der lamwened 5 6 3 Die IX. und X. Figur. Hie wird abgebildet beyde Geſtalt der Anieſcheibe(patella). Die Voͤrderſte zwar ſo voll Löchlein in der Neunten; die Hin⸗ terſte/ welche mit einem glatten Kroſpel uͤberzogen/ in der zehenden Figur. Die XI. und X II. Figur Ein Abriß der Gebeine wele Ein Aüris Inder Erſten wird das Obertheil/ in der Andern das Untertheil davon gewieſen/ damit man ſehen möͤge/ wie ſie ineinauder geſchloſſen/ eingelencket oder verbunden ſeyn. AA Je Fußwurtzel(Tarſus) das erſte Theil des Fuſſes 8 B Der Mitlerfuß(metatarfus) das ander Theil des Fuſſes. CC Die Zehen(digiti) das dritte Theil des Fuſſes, db Das ungenante oder das vierte Theil/ pars innominata. F Der Sprung/ die Kote oder Kotengebein/ das Knoͤchlein. Aſtragalus ſive Talus. Clare H Das Wüuͤrſſelformige Bein. os cubiforme. 1 Das mitlere Keilbein oder Keilformige Vein des Fuſſes. os cuneiforme. K Das kleine Keilbein. Das groͤſfre Keilbein. lern Fuſſes. oſſa metatarſi. E Die Ferſe oder das Ferſenbein/ calcis Os, ſive calcaneus. G Das Schiſſbein/ oder Schiffformige Bein. os navicu- ſuo ſitu. Die XIII XIV.XV. Xvl. Jigur. Die vier Seiten des Knoͤchleins/ des Sprunges oder Koten⸗ Figuren vor Augen geſtellet/ doch alſo/ daß die andern zwey die ander die Unterſte: Die Dritte die Außwendige/ und die Vierte die Inwendige zur Seiten. oder des Kotengebeines(aſtragalus, Talus auß welchen Adie Oeberſte iſt. B das untere.C das Vor⸗ derſte. Das Hinterſte. E Das Inwendige/ und Pdas Auß⸗ wendige zur Seiten. ab 13 Zwey Striche/ der oͤberſten Seiten a iſt der Erſte/ b der Andere⸗. c13 Eineglatte Grube oder Kruͤmme(ſinus lævis) in die ö⸗ (ribiæ) in zwey Theil unterſcheidet/ durchſtreichet. (malleoli) annehmen- eec 16 Zweh unebene oder rauhe Gruͤblein(ſinus aſperi) der zwey Seitentheile/ in welche die Seenen(ligamenta) ſo die zwey Schienroͤhren(oſſa tibiæ) an das Knoͤchlein oder Kotengebein anbinden/ eingepflantzet werden. f Der laͤnglichte Nacke(cervix oblonga) des Vordertheils. navicularis) auffgenommen wird. h Eine Kraͤmme(ſinus) zwiſchen dem Nacken und der ober⸗ ſten Seiten zu beobachten. 1rz Die unterſte Kruͤmme der hnterſten Seiten. mir Die Kramme der unterſten Seite. n14 Das Haͤuptlein der unterſten Seiten. dieſe Beine. a bedeutet den Oeberſten und b den Unterſten. cci2 Die Gleichbeinlein/ wie ſie ligen. oſſa ſeſamoidea in geheines(aſtragalus, Talus) im rechten Fuſſe/ werden in vier auch gar wol geſehen werden. Die Erſte weiſet die zberſteSeite/ Die Erklaͤrung der folgenden Figuren der X. Taffel des II. Buchs. .014 Die lange odertieffe Kruͤmme( ſinus longus& pro- fundus iuterioris lateris) in welcher eine ſchleimichte Feuchtigkeit(mucoſa ſubſtantia) ſich ſammlet. p 14 Eine glatte Kruͤmme(ſinus lævis) des Haͤuptleins/ in der unterſten Seiten eingegraben/ welche das ander Hauptiein des Ferſtnhe wer(calcaneus) annimmt. b des rechten Fuſſes welche zuſammen Das Ferſenbein(calcaneus) des rechten Fuſſes wird in dreyen Figuren abgebildet. Die Erſte weiſet die oͤberſte ABCD EFS Jeſechs Seiten des Ferſenbeines(ſex la- Unterſte. C Die Worderſte: P Die Hinterſte. E. Die In⸗ wendige. F Die Außwendige.. 2 Eine Kruͤmme oder Hoͤle in dem vorderſten Theile der oͤber⸗ ſten Seiten. b. Das erſte Haͤuptlein/ in eben demſelben Theile derſel⸗ fuͤget. 12347 Die Beine des mit⸗ † Das andere Haͤuptlein/ ſo ſich cden in ſlbige Kruͤmme des b. Zwey Anhaͤnge an prunge s Preimet. ab. Zwey Anhänge an c Die Krümme(ünus)der bberſten Seite in dem hinterſten Theile/ weiche die Seene(ligamenta) auffnimmt von der groſſen Schienroͤhre(tibia) ſo das FKnoͤchlein./ oder den e berſte Seite eingegraben⸗ durch welche der Strich ſo die un⸗ teeſte Kruͤmme(inferior ſinus) der groſſen Schienrohre 1d Ein Kroſpel(cartilago) damit die Seitentheile uͤberzo⸗ 3 gen werden/ da ſie die beyden Fußknorren oder Knotten Das Haͤuptlein(capitulum) an dieſen Nacken angewach⸗ ſen/ welches von der Kruͤmme des Schiffbeines(ſinus oſſis 13 Eine uͤberzwerche Kroͤmme(ſinus transverſus) ſo ſich in B d b Die oͤbere außgebogene Seite. ſuperius latus b 2, convexum. e Die untere eingebogene hole Seite. inferius latus ca- 2 Die XVII. X VIII. und XIX. Figur. Seite/ die andere die Unterſte/ und die Dritte die Inwendige. tera calcis) A iſt die Oeberſte. B Die ben Seite/ welches ſich in die Kruͤmme moer 14. Figur des Sprunges des Knuͤchleins oder Kotengebeines(Talus) Sprunges oder Knoͤchleins p reim Speung Talus) anhaͤlt. Kleine Kruͤmmen(ün ui) hinterwerts/ an welche die Haar⸗ wachſe(Tendo) des erſten /und andern. Fußaußſtreckenden Maͤußleins gehefftet werden. Das voͤrderſte Theil/ da es an das Wuͤrſelformige Bein (cubiforme os) eingelemtet wird⸗ DieX X. und XXI. Figur⸗ 45 GC.J ſechs Seiten des Knochleins des Sprungs Das Schiff⸗gebein(os navieulare ywird in beyden Figuren/ und zwar in jener deſſen Hinterſtes/ in dieſer das voͤr⸗ derſte Theil gewieſen: A D hole Grube(concavitas) des Schiffgebeines(os 1 naviculare) in welche ſich das Haͤuptlein des Sprunges oder Knoͤchleins(Talus yſencket: Seine außgebogene Hoͤhe Cconvexitas) in drey Kruͤm⸗ men(ſinus) unterſchieden/ derer Ordnung mit Zahlen an⸗ gedeutet wird. . Die XXI. und XXIII. Figur. In dieſen wird abgebildet das oͤberſte und unterſte Theil des Wuͤrffelformigen Beins. . Die XXIV. Figur. Sie weiſet die Geſtalt des groͤſſeren Keilbeines. a Eine Kruͤmne(ſinus) ſo den innern Fortſatz des Schiff⸗ beines(procefſus interior oſſis navicularis) auffnimmt. vume . Die XXv. Figur. Sie begreiffet die Geſtalt des mitlern Keilbeines(os cuneiforme) des Fuſſes. abed Seine Seiten. a Die Obergegend von vier Seiten. (ſuperna ſedes quadrilatera). b Die inne Die Hinterſte. d Die Innerſte. reund zugeſpitte Es iſt der Ent Dfi e aen egur, 33 1 Entwurff des kleineſten Keilbeines/ in wel⸗ cher die Buchſtaben eben die Seien nchel wie in der vorigen anzeigen. Taff desl N Ttieſe Arüm ola ſadttanig hig Arünnt(ünusi 1 Unuslx is) ₰ 1 1 33 4 Selten emngegraden 5 1 d1/ dc K. ſondeines(calcaneus m 7 6 XVIn und XIX Fin. calcanens) des rechten r) ee N e 1denget. Dit Erſt deſt andere die Unterſte und ndi die Inmendige. Jeſechs Ceitendes Ferſahen tens calcis Aini din Derderſte 8 dert D Die Hiatant. Aufwendigt. Ra Heu indem derderſten Da 4 Ipiinn pelein/ in eden demſebade llches uch in die Krünnen es Knuchleias eder Kotugtte inotlein/ ſo ſich eben inſebiat Kvächleins p reintt. finus) der odertten Stitt itſ ie Seene(ligamenn) min RCtidia) ſo das Kuca 4 ) anhalt. V den Enuli) hinterwerts /unt des erſten/ und andem ziic *„ ¹ Lerren Theil/ da es an des Wiit Neingelencket wird. DieXX und XXIm. 1 8 8 803 naviculare)wiauß ener deſſen Hinterſtes ubec ritas) desEtt ⁵ j 8 ate) in welche ſich de „Kuächleins(Talus ſack AnugUmui zent Höhe(convesun 1. werſchieden/ derer Ordunhn gerſchieden/ derer Dn Die XXI und XXII S baebildet das oderfte adg Lu Bein W rf̃elformigen Bal *De XXIV.Sigu. 5 3† 4f des amſern fol die mr d„Tartu Jaus) ſo deminnerd en t oſfis aaricuai9 eitt. ſupetius ſe Stitt. inas 7 v gieur. Die XXV. gig Geſtalt des ntten 8 eme)dds Süſts. quadri 14 Die Innerfke Nie XXYI,Sgne 1 9„ ½ t if Buch adel wen vie in der vorigin anzg ½ N — —— — — — S — 2 — ☛ 2 S — — — ₰ — — 2 2 e 77 77 77 N N N I N 22 I N — — ——— —— — 9 442 4, 20 h 5S 3 5 A 7. S. n 3395 ſ- 7en h⸗h, 3 5 3 8 5 Sch * u 92 h 9 2 22 — 8 T1G XXTI FIG. XXIIT r. 37 f 4 3 * 4 3 —;ᷣ— ——————— heit hat man mit groſſem Fleiß eines jedern Maͤußleins An⸗ fang/ MMitt el und Ende vor Angen geſtellet. Die erſte Taffel: Die erſte Figur. 48 terſuchet/ von einander geloͤſet/ oder abgeſchnitten werden. 38 Die Erklaͤrung der Taffeln des IV. Buchs. In den folgenden Taffeln ſind alle Maͤußlein( Muſculi) deß gan⸗ in menſchlichen Leibs entworffen und vor Augen geſtellt. Dieſes 8)oder da maͤu zuer i nſaechenegir zenewouf worden/ daß alle und jede/ ſo wol lus tem poralis) geheiſſen/ in ſeiner rechten Laͤgerſtelle/ abe nach ihrem eygenthumblichen Sitz(ſedes naturalis) welchen ſie von dem Haͤutlein entbloͤſet/ damit die fleiſchichten Zaͤſerlein in demLeib haben/ als auſſerhalb deſſelben/ unverruͤcket moͤchten gezeigt werden: Welches dieſen Nutzen hat/ daß nicht allein ihre außwendige Geſtalt/ ſondern auch die inwendige ſich ſehen laͤſt. Und dabeneben ſich eraͤugnet/ wie eines auff das ander nach der Ordnung folge. Dieſes iſt auch nach muͤglichem Fleiß in acht ge⸗)wirm nomen worden/ daß ſie in der Orduung vorgebildet wuͤrden/ nach net mit dem Merckmahl N die Banche aber mit den Buchſta⸗ ſwelcher ſie in der Zerlegung ſollen gewieſen werden. Alles aber ben Im auß welchen l der erſte iſt/ und der den Anfang: m der daran iſt mit ſolcher Kunſt von dem Kupfferſtecher getroffen/ daß andere/ Und ſo das Ende daran ſetzet. O Das zte Maͤußlein des ſein jeder im erſten Augenblick bald ſehen kan/ welches Theil am Maͤußlein fleiſchicht(muſculi pars carnea)oder haarwachſich (tẽ dinoſa)oder Spanaͤderig(nervoſa)oder memdranoſichemé- [branofa) ſa wie dicke oder duͤnne ein Maͤnßlein ſey. Und damit wir auch ſelbſt thaͤtẽ/ was unſers Amts iſt in der Erklarung/ ha⸗ ſden wir alles auffs genauſte auf desspigelii Beſchreibung gezo⸗ gen/ und darnach außgelegt/ und deßwegen auchofft ſeine eygne Wort behalten/ dz nichts vorkaͤme was er gelehrt oder geſchrie⸗ ben/ daß hie nicht ſolte in dem Abriß gezeigt werden. Inſonder⸗ der Schlaffgebeine(offa temporum) eingegraben/ geſcho⸗ Haͤuptlein(capitulum) verurſachet/ oder darauß das Haͤupt⸗ Sie ſtellet vor die Maͤußlein der Stirne/ der Augenlieder(palpe-] lus attollens aurem)in ſeiner rechten Laͤgerſtelle. TrT Das bræ) der Raſe/(Naſus)der Backen( Buccæ)der Leffzen(labia)des andere Maͤußlein des Ohres/ oder das abziehende(muſcu lus Unterkiefels(maxilla inferior)und des Ohres/ und dieſelbe faſt detrahens) deſſen dreyfaches Theil allhier vorgebildet wird alle nach ihrem eygenthumlichen Sitz oderLaͤgee ſtell/ oder wie ſiev Das Oehrlein/ oder das außwendige Ohr/ Auricula, vel au. ſich herfuͤr thun/ ehe ſie durch Anatomiſche ode Zerlegkuuſt un⸗ ris externa. Die 11. Figur. AAs Maͤußlein der Stirn(muſculus frontis)oder vielmehr Ohres in ſeiner Laͤgerſtelle. der Augenbrauen(muſculi ſupercilii) in ſeiner Laͤger⸗ ſtaͤtte. aa Es fanget umb das erhabene Theil der Stirn/ da das Ende der Haupthaare iſt/ oder ſo weit das Haupt mit Haaren bedeckt iſt. d b Es endet ſich/ und wird in die Augen⸗ brauen(ſupercilium) eingepflantzt. BC Die Maͤußlein der Augenlieder(muſculi palpebrarum) welche die Augeſchlieſ⸗ ſende von demspigelio geneut werden/ auß welchenB das Oe⸗ berſte iſt. C das Unterſte: Jenes Anfang iſt das Ende 2deſſen Anſang z: die Sinpflantzung 4. D Das erſte Maͤußlein der Maͤußlein des Unterkiefels(maxilla inferior)das auffziehen⸗ de(muſculus attollens)oder das Schlaffmaͤußlein(muſcu (fibræ carneæ) wol moͤge geſehen werden. M Der halhkreiß⸗ runde Anfang dieſes Maͤußleins. N 1m Das ander Maͤußlein desUnterkiefels(maxilla inferior). Das niederdruͤckede(mu- ſculus deprimens) oder Zweybaͤuchichte(Biventer) auſſer⸗ halb ſeinerLaͤgerſtell/ deſſen Haarwachs(tendo)wird bezeich⸗ Unterkiefels(maxilla inferior)das Seitenmaͤnßlein(muſcu- lus lateralis(auſſerhalb ſeinerLaͤgerſtelle. Pp DerUnterkiefel (maxilla inf erior)von de Maͤußlein und de Ileiſch entbloͤſet. n Der foͤrdere Fortſatz(proceſſus anterior)des Unterkiefels/ an welchem das Ende des Maͤußleins ſo ihn auff hebt(muſculus attollens) angewachſen iſt. o Deſſelben hinterer Fortſatz/ ſo dz lein erwaͤchſet/ welches in die andere Kruͤm̃e oder Hoͤle(ſinus) ben/ oder eingelencket wird. Q Das Jochgebein/ os jugale. RKDas erſte Bein des Oberkiefels primũ os maxillæ ſuperioris. s Das erſte Maͤußlein des Ohres/ oder das auffziehende(muſcu. Sie zeiget das erſte oder das außwendige Maͤußlein des innern A D25 außwendige Maͤußlein des inneren Ohres/ ſo da be⸗ ſtehet auß einem haͤuticht? Weſen(ſubſtantia cutanea) und ſehr duͤnnen Zaͤſerlein. fibræ tenuiſſimæ. BSein ſehr zar⸗ er Haarwachs(tendo ſubriliſſimus) in das außwendige Theil des Pergamentshaͤutlein(6membrana) ſo die Trumͤel heiſſet(tym panum)und faſt in deſſen Mit telpunct eingeſetzt/ au dem Ort/ da der Hamer(malleus) inwendig an das Haͤut⸗ lein gehefftet wird. CDer Ort der Einpflantzung/ da der Fort⸗ ſatz des beſagten Hammers gezeiget wird. D Das Haͤutlein/ Naſe /ſo die Naſenfluͤgel(alæ naſi) abzeucht in ſeiner Laͤger⸗ ſtelle. cd Sein Anfang von dem Beine des Kinnbackens e das Ende umb den Rafenflugel d ala naſi. F Das andere Paar der Maͤußlein/ ſo die Naſenflugel(naſi alæ) abzieht in ſeiner Laͤgerſtelle. ef Sein ſpitziger und fleiſchichter Anfang umb die Hoͤhe der Naſe e ſein Ende in dem Fluͤgel †. Das andere Maͤußlein der Backen(Buccarũ muſculus ſo ſie zuſam̃en ziehet/ und von andern der Pfeiffer(buccinator) ge⸗ nennet wird/ in ſeiner Laͤgerſtaͤtte. G Das erſte Paar derLeff⸗ zen/ oder das die effzen auffziehet in ſeiner gehoͤrigen Laͤger⸗ ſtelle. gh Der Anfang des beſagten Maͤußleins von dem erſten Beine des obern Kiefels g(maxilla ſuperior) Das Ende umb die Gegend beySeiten der Oberleffze h. H Das andere Paar der Leffzen Maͤußlein(muſculi labiorum) das abziehende in ſeiner gewoͤhnlichen Laͤgerſtelle. i k Der fleiſchichte An⸗ fang/ auß der Hole/ ſo unter den Backen iſt i das Ende da bey⸗ de Leffzen zuſammen ſtoſſen k. I Das dritte Paar ſo die Un⸗ terleffze abziehet oder niederdrüͤcket/ und entſpringet von der unterſten Gegend deßunterkiefels(maxilla inferior)und wird 1 ſo die Trommel oder das Trommelfell(Tympanum) heiſſet/ ſo kuͤnſtlich abgebildet/ daß es ſcheinet/ als wann 89 c Haͤmmerlein(malleus) dadurch ſehen koͤnne. D Ein beinern Kreiß(circulus oſſeus)welcher noch an das felſichte Bein ge⸗ fuͤget. F Der Düttenformige Fortſatz der Schlaßggebeine. proceſſus mammillaris oſſis temporum. G HDas Schlaff⸗ gebein(os tempo rum) wie es auß den andern Gebein des Haupts gebrochen wordeu. Dannoch zeiget G eine oͤberſte Gegend/ und H die uUnterſte. Die III. Figur. Sie ſtellet vor das andere vder 6 innere Maͤußlein des inneren Ohres. A D außwendige Maͤußlein des innern Ohres/ in der an⸗ dern oder vorhergehenden Figur gezeiget/ und hie auch vollkoͤmlich entworſſen. B Das innereMaͤußlein des inwendi⸗ gen Ohres zwiſchen dem felſichten(os petroſum) und dem Keilgebein(os cuneiforme) ſo ſich durch einẽ eygnen Gang in die Ohrmuſchel oder Ohrſchaale(conchus) erſtrecket. C Der andere Fuß des Amboſes/ crus alterum incudis. D Der Fortſatz des Haͤmmerleins. mallei proceſſus. eingepflantzet in die mitten der Unterleffze/ in ſeinem ge⸗ woͤhnlichen Sitze. XKXK Das vierte Paar ſo die veßgen zuſammen ziehet/ in ſeiner Lagerſtelle begriffen 1. Das erſte — E Der Kreiß umb die Schnecke. Circulus conchæ. F Der felſichte Fortſatz des Schlaffgebeines/ proceſſus petro ſus oſſis temporum, GH DasSchlaffgebein. os temporum. n* mtercheſels(marn 4* llan Lallens eder deEneiazeg deiſen in ſeiner d mmeloſet/ damit die iee— 1ng deehe. iſticte. 3 aigt grhen uenmäe 2 Manßleins. Nlm da 4 er 41N nie Dauceahad aen ker erſte ſt,und eran ds Ende daran ſetzet ONo na S H „A2n, b 12 au t Knterio)das Seitemni a außerdalb ſinerh Jee V mnerhalh ſenerdaͤgerſetenn J von deh c an de Naußiein mhäi 4 pioceflas anteriot)ah 4 . 1S. 4 „Maͤußleins ſo ihn aeßß 6 † 6. 4ℳ 2 eniſt. Deſelden ſurme Puulum) verurſachet/3ier a N ) „ w' — 11 à ade d ℳ△ 10 — =—— NSX — 1 W .„ X△ 4 1 8 ‿Oͥ̊ᷓ — X — X in die andere Kuutg V (ofla temporum engage lencket wird. QDas Jatgha des Dbherfese drunne de? Oderkiefels primü esman lein des Ohres/ oder das auffie aurem)in ſeiner rechten Lagnzt „ I 4 an der Ohres/ oder das azzih Fon dreres Te reyfaches Theil alltiert „ * 14 4*3 ½ 4 em „ . zendigt zrle Die 11 Fignr. eſte oder das außwendige Ai Ohres in ſeiner Laͤgmieb dendige Mauclein des inerach einem hautichte Weſen ſebtn en Zäͤſtrlein. fibræ tenuilinalt 3(iendo ſubtilimos) ie ‚gamentshaͤutlein memdm und faſt in deſen Mita der Hamer(malleus)inwemh vird. C Der Ort der Eicyiaza en Hammers gezeiget nin. d oder das Tronmelfel(hmn gedildet/ das es ſcheintt/ un malleus) dadurch ſchatee offeuswelcher noch mwf Dättruformige Fortiat n; mmillars oſſis tempofunbe- mpo rum) wie es aus M chen worden. Dannos n die Unterſtt. Dklla das audert oder das imen N luneren Ohrts. 6 endige Maͤuflein des mn vordergebenden Fünng 4 worſſen. BDas inntre. ſchen dem felſichten(ospe 1 cuneiforme) ſo ſac del oder Ohrſchaalt ſ, h 7 w. 7 ſ, ſ ſch, yc ch - cſch,f, c h; ſſc, 7 2 2 85 — 1, — 2 2 L 2, 7 — 4 T 9 1* % 5 4 N—— ℳ 9 5—. 2.——Q— 4—— e M— — .5 — —— a diee„——— en De3ed 4 — gſgſfe Die IV. Figur. eie weiſet die Maͤußlein der Augenlieder(palpebræ) der Raſe/ der Leffzen(labia) des Unterkiefels/(maxilla inferior) des Zungenbeines(os hyoides) und des Haupls Laputyin ihrem rechten Stande. Und zugleich auch bepfaͤlliger Werſe die Zertheilung der Troſſel⸗Ader(vena jugularis), in das Haupt. F As Stirnmäußlein(muſculus frontis) in ſeinem D Standr/ oder Laͤgerſtatte. AA Die Maͤußlein/ ſo das Augenlied(palpebræ) zuſchlieſ⸗ ſen/ in ihrer Lagerſtell zichet in ſeiner Laͤgerſteel. 3, Das nſeine pagt der Naſen⸗Maͤußlein/ welches die Na⸗ ſenflaͤgel(naſt alas) abziehet in ſeiner Stelle.— Das erſte Paar der Leffzen(labia) oder das da auff ge⸗ bet die Oberleffze(Auperius labium) gleichfalls in ſeiner Laͤgerſtelle.— lo In andere Paar der Leßßen/ oder das abziehende/ auch. in ſeinem gebuͤhrlichen Stande. ner Stelle. EE Das vierte Paar/ ſo die Leffzen zuſammen ziehet in ſeiner Stelle. G Das Jochbein/ os jugale. das auff hebende/ oder das Schlaffmaͤußlein(muſculus at- tollens, emporalis) in ſeiner gebuͤhrlichen Laͤgerſtelle/ und mit ſeinem Haͤutlein uͤberzogen. ſa a Sein Anfang. 1 Das dritte Maͤußlein des Unkerkiefels(maxilla inferior) des Seitenmaͤußleins in ſeiner Laͤgerſtelle. b 1 b 2 Srin doppelter Anfang/ unter denen das eine oder erſte b den erſten Anfang zeiget/ umb die Gegend/ da das erſte Beindes Oberkiefels mit dem Vierten verbunden wird. beine(os jugale) entſtehet. amplitudo oſſis maxillæ iufer ioris. beuget/ oder des Duͤttenformigen Fortſatzes Maͤußlein(mu⸗ ſculus Maſtoideus) in feiner Laͤgerſtelle. clavicula. ſee Die Einpflantzung in den Duͤttenformigen Fortſatz orum. L. Eangedeutet wird. Es iſt auch in ſeiner gewoͤhnli Laͤgerſtelle übgebildet. ſtauch ſe er gervöhulichen k Sein Haarwachs(Tendo) in welchen es ſich verwandelt/ damit es nachgeben moͤge des Duͤttenformigen Fortſatzes (maſtoideus muſcu lus) Maͤ ußlein ſo auff ihm liget. ſeh Es gewinnet ſeinen Anfang anß der oͤberſten Rippe des Schulterblats(ſcapulæ coſta) neben deſſelben Nacken (cervix) und den Rabenſchnabelformigen Fortſatze(pro⸗ ceſſus coracohyoideus) fdie Einpflantzung in die Hoͤrner des Zungenbeines. Inſertio in cornua oſſis hyo ides. M Etliche Maͤußlein des Haupts/ ſo noch nicht recht un⸗ Die Erklaͤrung auff die folgenden Figuren der I. Taffel des V. Buchs. e. R Das druſichte Stuͤcklein/ welches ſie die Unterhals⸗Druͤſe &△ Das erſte Paar/ſo die Raſenfluͤgel(naſi alæ) zuſammen E Das dritte Paar/ ſo die Unterleffzen niederdruͤcket in ſei⸗ Das andere b deutet den andern Anfang/ ſo von dem Joch⸗ be Sein Anfang bſein Ende in das Augenlied c. c Seine Einpflantzung dry der Breite des Unterkiefels/ b 2 dert/ und auß ihrer Laͤger⸗Steelle verruͤcket: Aber der Geſtalt X Das erſte Paar der Maͤußlein des Haupts/ ſo da daſſelbe 12 ſid Sein Anfang bey der Höhe des Bruſtbeines(ger- num) und von der hoͤhern Gegend des Schluͤſſelbeines. des Schlaffgebeines. proceſſus mammillaris oſſis tem- .. C Das inwendige ſtracke Maͤußlein/ oder jehendt/ LT. Das vierte Maͤußlein des Zungenbeines(os hyoides) gef flein/ oder das Anziehendt, des Rabenſchnabel Zungenbeinmaͤußleins(muſculus co- racohyoidcus) deſſen doppelter Bauch mit den Buchſtaben terſchieden/ aber doch in ihrer gewoͤhnlichen Laͤgerſtelle ruhen. N Etliche Maͤußlein des Lufftroͤhrhaͤuptleins. Muſculi quidam Laryngis.. 0 Die außwendige Troſſelader(vena jugularis extrema) und ihr Fortgang in das Haupk.. 4 P Das andere Maͤußlein der Backen in der erſten Figur mit dem Buehſtaben F bedeutet. Q2 Der Unterkiefel(maxilla inferior) von den Maͤußlein entbloͤſet. nennen(Thymus) und dienlich iſt zu der Zertheilung der Gefaͤſſe hieſiges Orts. Die v. Figur. Es werden die Maͤußlein der Augen(muſculi oculorum) zu⸗ ſampt den Augen(oculus) wie ſie in ihrer gehoͤrigen Laͤger⸗ ſtelle ligen/ und in der Augenleiſe(orbita oculi) noch unvon⸗ reinander geſchieden ſich ſehen laſſen/ abgebildet. AAA XJe Maußlein. muſculi. B B Das Frtt mit welchem die Augenmaͤußlein be⸗ gabet. 55 C Das Auge. oculus. Die VI. Figur. Es werden gewieſen die Maͤußlein der Augen/ wie ſie aufſer⸗ hualb ihrer rechten Lagerſtaͤtte etwas erhaben ſind. Doch aber 8 Das erſte Maͤußlein deß Unterkiefels(maxilla inferior) mit ihrem Anfang noch zuſammen geſuͤget. A XAs andere ſchlimme Maͤußlein der Augen/ ſo 8 Rollemaͤußlein Ctrochleæ muſculus) heiſſet. a Die Rolle. Trochlea. 8 B3 BB Die vier andern ſtracke Maͤußlein. Muſculi oculo- xum recti. Ꝙ Des Geſichtsnerve/ oder Spannader. Nervus opticus. D Das Augke ſelbſt. oculus. E Das Maͤußlein/ ſodas Augenlied Cpalpebra) auff hebet/ oder das Auge auffthut. Die VII. und VIII. Figur. 82 Es werden vorgeleget alle Maͤußlein der Augen abgeſon⸗ daß die VII. Fig ur das obere Theil/ die achte das untere Theil davon ab⸗ 5 2— bildet.. A(¶¶¶⁄½ As oͤberſte ſtracke Maͤußlein/ oder das Auffhe⸗ 1 bende. Muſculus rectus ſuperior ſive attol- lens. B Das unterſte ſtracke Maͤußlein/ oder das Abziehende/ muſculus rectus inferior, ſive deprimens. muſculus rectus internus ſiveadducens. D Das außwendige ſtracke Maͤußlein oder das Abziehende/ muſculusrectus externus ſive abducens. E Das erſte ſchlimme Maͤußlein/ oder das unterſte Umb⸗ kreibende/ muſculus obliquus primus ſive cireumagens inferior. 2*. F Das andere ſchlimme Maͤußlein/ oder das oͤberſte Umb⸗ treibende/ und auch das Rollenmaͤußlein. Muſculus obli- quus ſive circumagens ſuperiort,& trochleæ muſculus, G Die Rolle ſelbſt/ von den Beinen abgeſchelet. Trochlea. a aa Die Brwegungs Spannadern(nervi mororii) ſo in dieſe Maͤußlein eingepflantzet ſind. b H Des Geſichts Nerve. Nervus opricus- 1 Das Auge. oculus. der Taßfeld aher doch Nfäds 8 Ranzlein des„„ dige Twoſlader nige Tmſttlader(Feurſaglh 1Sng in das Haupt l ——— e Mänßlein dr Bacmi Auh d Dackt 2 Terties lmanllainfer maullla nlerior) nng 3 5 dte Stücklein/ wichesſt e 4 eiches ſt ded lmus) und dienlich ſſtzu ages Ons. „Die Figm. . auß 8 N 8 Reinder Augel(mulcuin agen(oculus) wie ſeinih nn und in der Augenltiſe(odinn dr geſchieden ſich ſehenlaſene e Maußlein mulcull Das Irtt mit wechmbdh gt. oculus. Die Vl. Figm. wieſen die Mauflein der Aag den Lagerſtatte etwas elhaa ihrem Anfang nod zuſcnnag andere ſchmme Marflenn Kohrmänsiein Crrochlezmas —. Tochlez. vier andern ſtrackk Näuja △ ctenerye/ oder Epaundakx e M. ocu 1. Slein/ ſo das Augenlich ln li d uge aufftdut. giang dſein Ende in das do Die VII. und VIILor vorgeieget ale Mämar ihret äger⸗Sorlenmitt Se VIL. Jigun das obere Ten untere Theil dadet bildet. derſte ftrackt Maͤuflant 4 dende. Mulculus tecui i 4 8 aterſte ſtrackt Mänßti 92 te Aus interiot, Ne wandige ſtrackt— 3 eAus mtemus fme: wendige ſtrackt N duütn e uextemusſiren 5. e ſchliume Maäͤußiein 1 muſculus obliquus 4„ dewegung? et ch ußlein eingepfans vcyis Kuͤchts Rerve. Ner culus- nge. 0Cu= / — 8 6 1 ☛ — —C» — — — — 4 5 — ☛‿ —= — I — — ₰ — 7 NA N —— —— —„f.„2 el- 2 Taffel. ideus) in ſeiner Laͤgerſt ie Erklaͤrung der andern San unmanmdeveandes b Die Erklaͤrun 3 Sein Anfangiſtum des te des lußlein des e. ges(ſter n Seite des — e Maͤußle Bruſtbein 4. 0, nterſte 3 4* ie ſtelet vor Augen e— der aun⸗ 8e Gegendhe. ches den Schild⸗ V erheft L riar)ets uffhen b Snerünin elhesde carcila ines/(os hy is) theils in ihr O Das an lausſtrecket Cr 1e d Schild⸗ penbeine 5(os laryng derſelben. 00 D lausſtrecket und Mo⸗ 3 eins ,1 ſſerhalb kroſpel dere Ring⸗ Crice- Haͤupt theils au 8 o unter dem der das vor 7 muſculus* erſtele⸗h rt/ wo dis deren ſedamtt. dit 2 vel⸗ Maußlein Lägerſtele. Sei⸗ 3 AJcEiget an ei rt ugeſchyitt n,aene mogen koſele Maußleime auff beyden Sei⸗ 4 Kinn lieget edarunter liege. tbyroi Maußlein/ auff das Geni⸗ Maͤußlein/ welche tefelst maxilla.„ r.. iel Maußl 8 und das doch . du e en 3 Unütellele dtmna⸗ PPP Eut welde das Hauu⸗ erſtelle/ doch geſehen Maͤußlein des ende/ oder das z* ten/ w in ihrer Lagerſt ſchieden. B.BBB Das andete das leder ckendt, dderdase nne) 1 cke bewegen/ von einander geſch n† bntehigte enneen itten zwi⸗ aber noch nicht II. Figur. en iteefanerdagernatte in der misten wi Die aͤußlein des Zung* 2cOa,Saemwaca Mnfn s enas ne nne Sie weiſet lie Ma und der Iungeninf aobgebildet zeucht. es(oſſis hyoi- gebei„ſe ebuhrliche Zungenbei⸗ 1 nlea) ſich zeuch nbeines. rer gebuhr n des 4 Das erfteBelu d es nndeh en 8. Ace 45 erſte MMainhleln das dunihebeade Phar eriſ um Os. in des Zungenbe attol-. 44₰„(os hyoid r bezeic dis prim flein des Zung ſculus attol- nes den Figu er⸗ Das erſte Mau hebende(mu inmaͤuß⸗ orhergehend in ihrer Lager 3 EE Das sdns) das auffheben d Zungenbeinmaͤu in der vo ſtaben E E in ih byoidis) das Fiunund Zungenbeing mit den Buchſtaben ie lens) oder d icleus) in ſeiner atum) aber mit den zeiget an die lrin Geniohyoiden inn(men rundfeſte. ſtelle.. B zeige 4 — dan Kſmn die Grundfeſt bblG el. genbein. Aber! ner. Cor 42 Se Eimoftangungumb dls fe di. ae BBBbb Das zunden(baſis) bb die Hd . A. 7.8. 5 in⸗: 9 3 4„ 5 3 Dar mne Pen nede neerundts ern zrblein der danden a EEbDas iumm par oſſs h oder das Griffel e110, CDas vierte Maͤußle Zungen⸗Maͤuß 98 (ten uffwerts zſehet/ Uein ylpeetane Das aͤhnen⸗und in ſeiner Lä⸗ ſcbtimaufüiden Herit anbie bey der Wemn⸗ Paltan lus muſculus) in ſ Zungenbei deſſen Anfaͤn tſatzes/ das En⸗(Mylogloſſus das 5 8 n. 4 an G tſa 8 L. 1„. S 0 8 Pldes derrerehe das 26⸗ aerfünfte Mäuflein der. augenrbus Däasezund faſtin d08 aunenunanesenaendene P Das funffte d Zungen⸗Maͤuß. GG Daßandere, hua das Werſaand, Zunas lane Surneremn ſeinergerſtane.) daſ Naußlemn(muſsulas ſt chlimahie⸗ oFlonne). aͤuptlein( ſchildkroſpel— eeeiette ererree eee h her ur de Salbnaic b 3 2 r te, aſchna 1el 6 2 4 1 4 8 tilago 1 5 3 den HH Das vier der das Jaben cohyoideus thyroides car 5 ⸗ welches 1 hende/ o in/muſculus cora ve caput a- 1(thy außlein/ der das vor⸗ beinmaͤußleinmuleulusc aucftes enhnas das andere Maͤußlein oder das vor⸗ 4 reheezpereeer eee Satheethte zertenen d 1æ.) h Kroſp. ₰. g⸗und..’ ſSerxarteris dfcinhe Kraſbe derſte Ring⸗und s anticus. 8 geſe ſen der Schi der erſte darunte fft⸗ de Sricothyroideus teriæ fiſtula b geſehend oderdererſte darn bey dem Lufft⸗ eint. Lerisorhyroi Ia aaceMe itula 4 lateriahn was lieget⸗ und diß 6 deugrainhaßeete(muſculicer. Das„Haͤuptlein Lerhalſes e edene 1gen 3le außlein des Na Bewegung des Ve heu dte unterhah 3 4 7 IHH Dit M) und ſo zu der Menhe von ein⸗ ſeu wirb. afperr arreriettulas, Schild⸗ H vts beſtimmet/ noch ter baͤgerſtelle * 6 J3. enarahete erpen ene inen idis carti- Hau bgeſondert/ in ihr os pecto- 3 8 2 Den austeine ih deſeupaeabentncgean. ardera bein/ ſternum hve os. eſreibeugend Vne eerden Sundeten. 11 Das Bruſt lubinie ddtroſpet⸗Naußleine n welcher her⸗ ne Claviculx. hlahee der Anfang dave des Zungen⸗ XX Die Slüſſelbeine/ at⸗ inave rrreuee nt dareantänaen Dt uhevettryper liegende Maͤnz⸗ heines 0 os Ryoi 85) ſtaben dddbeze gen— Die zwiſchen en A- ſalas e eeen deahe„Jaacknaetn M— w enernenenren t 8— 2 NNSDOus 85 1aerrdet es reſtapdef anaſercreen— 3 NKroſpe deniy Schildkroſpel⸗N. 1 Aro uſt⸗und Sch . 3 Das Bruſt — 3— —— ͤſe ———— —— 2—— — 3——*. — 8 — —. — — 2— 1 8 2 Anfang liundean. des dernum ſeſchent nd der unterien Sa 5 Näuzlemwalhes.. ſtreckt(Thnracs en““ Sh sdarderrAngade““ Näußlemn mulcu(a, 4. s) in ſeiner kägerſele 8 4 Nauflein/ auf deda 4 1 de das Haupt udd 5 b n/ in lrertageſ, 5. nicht von einadegizt 3 lliche Mäͤnßlein dern hyoides) und de D ebuhrüichen daſt DK hAn Maäußlein de lun 3 K.h 7 3s hyoides) dröane h 4 2 K l, dergehenden Figur dit ſ hr, A, e= 1 1 ſcch 1.„ 2 uchſtaben k Eudherie m. bein. Aber Dn 4.=ü ( balts) bb die Hamn 4 6. G 5 S Sh S jußlein der Zuma.— 7 z euffan de enn Tra*⁵ε 4 1 — in 1 lus mulculus) in fn 1 *. en!* 8, Mänflein der zumn c 4 Zungen⸗Mäflen .— 25.. 5— in ſemer eigſaln 3. A hauptlein(Lar 4 Dun der Schiden 9 1 nr n)geſehen un 1 55. Aen, wals 1 te,e 4 . dar“. iak ade 5 n 3 4 Seaace 9-ee Gl tlcus.. 7— 3— B1 8* 5 4 woidess aotiche biltt 1— Echc, I Sun nhfrotd 5 H— e ulperxatten 6 S M feifte ai mulcullc S Gʒʒ˖, F. M— 3 85 Nackens( ung! 4 ſſähh, M e 3 Sh— des. weg)öccſc Sʒ, ensseuᷓ d u der Bewegung de ,, W eaee 7u der. o g 11074, 17, ſ, P)cch Pf 8* 5 J“)pp 3. 1ſo zl c nicht b 6 85 2 de)))ſ, 9. dents. enet/no er kägent 4)) V57,—— ſtemum b—— Claviculx. b.. r. weoo 1 liegende he diopen nR ſtales—— ontercollal—— — 4 — DBD Erklaͤrung auff Die I1. Figur— Sie iſt ein Abriß der Lufftroͤhre[aſpera arteria 1 mit ihrem und Einpflantzungen eklicher Mäußlein unſchwer verſtehen moͤge. A Je Zunge(lingua) dey derer Wurtz D(os hyoides) lieget. 4 BB B Das Zungenbein/ os hyoides. C 3 Das uhende und Schildkroſpelmaͤußlein muſculus bezeichnet/ in ſeiner Laͤgerſtelle. cartilago Scutiformis ſive Thyroides. ſternothyroideus) in der erſten Figur mit den Buchſtaben XX angedeutet.. E Zwey Maͤnßlein/ in der erſten Figur mit den Buchſtaben oo gewieſen.. G GG. Das Maͤußlein der Speiſerohre muſculus œſo- Phagi) mit unterſchiedlichen Zaͤſelein unterſchieden⸗ u. Ein Stiͤcke von der Speiſeroͤhre/ portio œfophagi. 11 Die Lufftrohre/ aſperæ arteriz fiſtula. Die 1V. Figur. Die Lufftroͤhre wird bloß und von allen Maͤußlein befreyet allhie gewieſen/ damit ſie/ wie ſie an ihr ſelbſten beſchaffen iſt/ moͤge betrachtet werden.. AABC Ap Lufftroͤhre Haͤuptlein/ aſperæ arteriæ ca- 1— put ſive Larynx. AA Der Schildkroſpel oder Schildformige Kroſpel/ car- eilago Thyroides ſive ſcatiformis.. 3 Sine Spalte oder Riß(fiffura) in dem Schildkroſpel. das Zungendein ſich fuͤget. o Ein Hockerlein an dem Ring⸗oder Ringformigen Kroſpel/ cariilago Cricoides ſive annularis. EEE Das Zungenbein(oshyoides) Ezeiget an die Grund⸗ feſte(baſis) FFſeine Hörner Cornua. Ein Band(vinculum) welches das Kehldecklein(epi Zlottis) an das Zungenbein anbindet/ es in die Hoͤhe hebet/ und in ſeiner Laͤgerſtelle halt.. uR Das vorderſte Ring⸗und Schildkroſpel⸗Maͤußlein/ (cicothyroides) in ſeiner Laͤgerſtelle. u Die Lufftroͤhre/ aſperæ arteriæ 5ſtula. ſigmoides. Die v. Figur. 2 Sie weiſet die hinterſte Geſtalt des Lufftroͤhrhaͤuptleins mit den nechſtgelegenen Maͤußlein. A½ En Theil von dem Haͤuptlein oder Anfange der Sppeiſeroͤhre(pharynx, ſive œſophagi princi- pium) ſo abgeſchnitten. dee folgeñdeñ Rãũteñ/ ĩñ dem V.· Bũch Dle Me⸗ Zungendei⸗ daͤnptlein! lacynx] der Zunge(lingun l und des Zunge⸗ b mifü 44 k Lager⸗ 0. 4 E 2— nes os hyondes]damit man/ wenn man idre reeuerunge uH R Das unterſte Theil von dem Haͤutlein/ ſo das Lufft⸗ lelte, und Vertn ofmmg recht wahrgenommen /dien äng roͤhrlein Clarynx)bedecket/ noch gantz. hiothyroides) in der erſten Figur mit den Buchſtaben M M V Ob Das voͤrderſte Theil der Schildformigen Kroſpel/ in if 7. lmaͤußlein(muſculus B Das Kehldecklein. Epiglottis.. ek Das Bruſtein und Scildkroſelmaußlein, Der Schildkroſpel von hinten zu hol/ carrilago Thyroi- C Seine oͤberſte Fortſaͤtze(proceſſus) mit welcher er an aaa⸗ Die Ceformigen Kroſpel dieſer Roͤhre/ cartilagines —— 2 E Die Hole/ welche davon entſpringet. 2 Das Kehldeckelein. Epiglottis. ſive guttalis.— 11 Das hinterſte Theilder Lufftröhre. ſchleuſt · el das Zungebein. Das Haͤutlein/ ſo das hinterſte Theil der Lufftroͤhre zu⸗ Die vl. Figur.. Siie zeiget die Maͤußlein/ in dem hinterſten Theile des Lufftroͤhrhauptleins. nennen. d Cricoarytænoideus) in ſeiner Stelle. E Ein Theil von der Lufftroͤhre. PFr Das Paar der Gießkannenformigen Maͤußlein(aryta- noideum par) oder das/ ſo das Stimritzlein Crimula) zu⸗ ſchleuſt/ in ſeiner Laͤgerſtelle. Die VII. Figur.. Sie ſetzet weiter die Maͤußlein der Lufftroͤhre. Muſculi Laryngis. — welches von hinten zu geſehen wird. wird. noides ſive guttalis. ſte Fortſaͤtze ſind 2 2. G Die hinterſte Geſtalt der Lufftroͤhre/ aſpera arteria. Die VIII. Figur. Dieſe ſtellet vor alle Maͤußlein des Lufftroͤhrhaͤuptleins/ (laryngis) ſo ſein eigen ſind/ aus ihrer gehoͤrlichen Laͤgerſtaͤtte verruͤcket. cartilago cricoides. B Eben deſſelben foͤrderſtes Theil ſo enge und duͤnne. noides) mit ſeinen zweyen Fortſaͤtzen aa. BB. Zwey Maußlein des Schlundes(faucium muſculi) ſo die Speiſeroͤhre(œſophagus) auffwerts ziehen/ auſſer⸗ halb ihrer Laͤgerſteile. ne paſrüͤhxs auffwerts ziehen/ auſſerhalb ihrer Laͤger⸗ DDD D Das Haͤutlein ſo das Zungenbein(os hyoides) — mittdem Schildkroſpel(cantilago autiformis) vereiniget/ le. — 8 get/ auſſerhalb ihrer Laͤgerſtaͤtte. EE Die Rebenſeitenmaͤußlein des Ring⸗und Gießkannenfor⸗ migen Kroſpels/ crico arytænoidei laterales. CE Zweyandere Maußlein/ des Schlundes/ ſo gleichfalls FE Die hinterſten Gießkannenformigen Maͤußlein(aryta- noidei muſculi) auſſerdalb ihrer Stellen. G. G Die hinterſten Ring⸗und Gießkannenformigen Kro⸗ ſpelmaͤußlein(crico arytænoidei) auſſerhalb ihrer Stel⸗ G Der Gießkannenformige Kroſpel/ cartilago Arytænoides AAA 23s Zungenbein mit ſeinen dreyen Hoͤckerlein V D(extuberantiæ) ſo ſie die kreißrunde Fortſaͤtze e8. d D. Das Maͤußlein ſo den Gießkannenformigen Kroſpel⸗ maͤuslein(cartilago arytænoides)lausſtrecket/ oder das Ring⸗und Gießkannenformige Kroſpelmaͤußlein(muſculus A Jꝰ? Kehldecklein(epiglottis) in ſeiner Laͤgerſtelle B BB Das Zungenbein(os hyoides) deſſen Vereinbahrung mit den oͤberſten Fortſaͤtzen(proceſſus) des Schildkroſpels (cartilago thyroides) aa gantz deutlich allhie abgebildet CC Der Gießkannenformige Kroſpel. Carrtilago Arytæ- DP Die hinterſten Ring⸗und Schildkroſpelmaͤußlein in ihrer Stelle/ cricothyroidei poſtici.(ginis. E Der Stachel des Ringkroſpels/ ſpina cricoidis cattila- Faa Der Schildkroſpel(thyroides cartilago) deſſen oͤber⸗ A Das hinterſte breite/ und dicke Theil des Ringknorpels. CC aa Der Gießkannenformige Kroſpel(eartilago arytæ- DD. Die Ring⸗und Schildkroſpeimaͤußlein/ ſo vorne liegen — 1 — dem 4—. 2————-·—————— K——— 4 4 2 r—— 1 tatdringt— Klottis. MAp 11. 4.—— 4s ͥ᷑ͥ᷑ eil da den daͤ in/w zand d bu 3 er kuftrißn. A, — Die n Fau. dien iadem hinterie rohrhänptlen. 8 adein mit ſeinen man hu nantia) ſo ſe di nera Piglotris. 4 zen diaten zu hol/ ennan den Gießkannenfernim arjtxnoides Nausfrctt, 8 —— — fornigt Kvſpelninjäin u ſaner Stilit. b b FIG. V Ftrudre. IV. 1 Kkannenfornigm Mirftt 3 /ſo das Etimnzzen(m rſteue. die VHI. Figur. ne Maͤußlein der duffn 4 1 ſculi Laryngis. (epiglortis) in ſiunih 2 dinten zu geſeden win. (os hyoides) deſſen da ien(proceſſus)dds St )aa gantz deutüich alhett rmige Kroſpel. Cmug * 4 1 d⸗und Schildkroſpennätte ei poſtici..— agfreſpels/ ſpim ciieuih: 4 (hytoides cattilsgo) W ₰ 3 der Lufttrährt/ iſpen ma VIII. Jigur.. 51 Nuusiein des kuftritent NN tigmn ind/ aus img 4. 1N rttätte verrucktt. 5 Nh S und dick Thelds 0 4 6 8 Theilſo mngt unſira 6G ernige Kroh(aus eden Fortſism K ptroſpeimaͤuflti/ atte.. lein des Ningemnd Gieiul areenoiddei atenase Ff lannenformigen N 3 dald drer etein m 3 4 — Gianſes b——— dr— 3 4 — ef„f..„— [AABB Sie ſtellet vor Augen/ das erſte Maͤußlein⸗ ſo das Haupt ausſtrecket in ſeiner Lagerſtelle: Ingleichem auch die zwey hinterſten Sage⸗ maußlein(mutculi terrari poſtict) und eben ſo viel/ die die Bruſt oder mittlen Bauch aus⸗ ſtrecken/ nemuch das allerlängſte(longii- mus) und das heilige Lendenmaͤußlein. Sacrolumous mulculus. De Maͤußlein ſo das Haupt(capur) außflre⸗ der geſchieden find. lichen das Miltzformige geheiſſen. Die erſte Seite dieſes Maͤußleins/ ſo ſich erſtrecket S be B B d d er. 8 Gα beine des Halſes/ vertebra colli. terhaupt ſich erſtrecket. ſes Maͤußleins Anfang ſich erſtrecket. etlicher Maſſen hervorrahet. ſerratus poſticus ſuperior) in ſeiner Laͤgerſtelle/ Sitzen anſpringen mögen. Sein membranoſiſcher und danner Anfang von den Stacheln oder Graden(ſpinavertebrarum) der der erſten der Bruſt/(Cthorax) entſpringen. „Eben deſſelben Ende in Geſtalt einer Saͤge/ beſte⸗ hend in drey Zehnen/ und zwiſchen dem Raum der vier oͤberſten Rippen(1234) eingeſetzet. DWiederum dieſes hinterſte Saͤgemaͤußlein(ſerratus poſticus) aus ſeiner Laͤgerſtelle verrcket/ da⸗ mit man auch beſehen moͤge/ was es inwendig vor eine Beſchaffenheit habe. E E Das unterſte Hinterſagemaͤußlein in ſeiner Laͤger⸗ ſtelle. Es lieget auffden laͤngſten des Ruͤckens K und auff den heiligen Lendenmaͤußlein kk(Sa. crolumbus) wie auch auffden andern/ welche die Bruſt(thorax) außſtrecken/ und darunter liegen: eben auch zu dem Ende/ damit es ſie in gewaltſa⸗ men Bewegungen/ in ihrem Orte auhalte. Sein membranoſtſcher Anfang/ ſo entſpringet aus den Graden oder Stacheln/(ſpinæ vertebrarum) d tsrſten zweperoder dreyer Gewerbbeine der Bruſt. achten/ neunten/ zehenden und eylfften Rippe: Seite/ da er aus ſeiner Stelle verruͤcket. cken/ wie ſie ſich in ihrer gewoͤhnlichen Laͤger⸗ ſtelle ſehen laſſen/ in dem ſie noch nicht von einan⸗ Das erſte Paar/ ſo das Haupt außſtrecket/ das drey⸗ eckichte(par muſculorum triangulare) von et⸗ von dem Anfange/ biß zu dem dritten Gewerb⸗ Die andere Seite/ ſo von dieſem Ort nach dem Hin⸗ b Die dritte Seite ſo von dem Hinternhaupt biß zu die⸗ Das andere Paar/ ſo das Haupt außſtrecken/ ſo un⸗— ter dem erſten lieget/ und deſſen erhabenes Theil Das hinterſte und oͤberſte Saͤgemaͤußlein muſculus welches lieget auff dem erſten Paare A ſo das Haupt ausſtrecken/ damit es daſſelbe/ nebenſt den andern/ ſo das Haupt bewegen/ anhalte/ da⸗ mitſte nicht vielleicht aus ihren Lägerſtellen oder drey unterſten Gewerbbeinen des Halſes und von Seine Einpflantzung in Geſtalt der Saͤgenzaͤhne in den Raum/ ſo begriffen zwiſchen der ſiebenden/ welches man doch beſſer ſehen kan an der andern Das unterſte Hinterſaͤgemaͤußlein(Jerrarus poſti- Die Erlaͤrung der dritten Taffel. 4 hh Sein fleiſchichter Anhang. i Sein ſleiſchicht Ende/ in die gantze Grundfeſte HEMSDas erſte Mäußlein unter denen die die Bruſt 1 3 L MEben daſſelbe dn der deden Seiten⸗ kuͤnſtlich LM KI N 1234 Q —. ⁴ .— 28. 3 GDas dritte ſo das Schulterblat beweget und Eben daſſelbe gantz und vollkommen in der ſo den Ruͤcken bekleiden/ und noch verbor⸗ gen ſeyn. a in ſeiner Laͤgerſtele. b Die Grundfeſte des Schulterblats/ balis cus inferior) auſſer ſeiner Laͤgerſtelle/ deſe ſen Anfang kt ſeine Saͤgenformige Ein⸗ pflantzung 8 9 das Rautenformige(muſcalus Rhomboi- des) heiſſet/ aus ſeiner Stelle. des Schulterblats(baſis lcapulæ) mmein⸗ geſetzet. außſtrecken/ und das laͤngſte Maͤußlein des Ruckens(muſculus doiſi longiſſimus) heiſt/ in ſeiner rechten Laͤgerſteke. rechten Seite/ welches man auch in der folgenden Taffel mit den Buchſtaben GHl, gezeichnet/ in Augenſchein nehmen kan. Das dritte Maͤußlein/ ſo die Bruſt außſtre⸗ cket/ das heilige oder groſſe Lendenmaͤuß⸗ lein genennet/ in ſeiner Stelle. b abgeſondert und gant vorgeſtellet/ damit ſeine Huͤffte k oder Spitzen(anlulæ) wie auch derſelben Einſetzung in die Rippen moͤgen geſehen werden. Sein Anfang/ ſo etlicher Maſſen aus ſeiner Stelle verruͤcket iſt. b Die Haſſte(antule) aus welchen K inwen⸗ dig iſt/ und andie hoͤhere Gegend der Rip⸗ pen gehefftet wird. liſt auswendig/ und wird eingepflantzet in die unterſte Ge⸗ gend. Die Grade oder der Anhang des Darmbei⸗ nes/ ſpina ſive appendix oſſis llium. Die zwoͤlff Rippen/ welche mit ihren Ziffern angedeutet ſind/ daß man leichtlich ſehen moͤge/ aus welcher ein Maͤußlein entſprin⸗ get/ oder in welche es eingepflantzet wird. Etliche Maͤußlein des Darmbeines(os ilium) Die Haut(curis) von dem Ruͤcken abgeſon⸗ dert/ und abgezogen. b Der Nuͤcke des Schulterblats/ dorſum ſcapu ſcapulæ⸗ Die unterſte Rippe des Schulterblats coſta inferior ſcapulæ. 3 Die Höle des Schulterblats/ ſcapul⸗ cavitas. — — = ö——y—y —————— 5 —— — tl. rior) 4 kana auſſe ſenei ſ— angkt ſeine Sag n TAB S. LIb. IV S 37 2 3. 3 3. 3 9). 3. 4 Ifg 1 d ormige(mul 1e„ . 4 dit 1Ende/in die Nateber * ¹ 4 4 di Aldlats(dalss keag 15 al kapalg p. 1 N ꝓl ) aüglein umer daade KAuA 9 ENANAEIA G, Nn en ß I. 44t 29 4 Uungſie Ia.. „. 1 4 4 3 cul 15 16 11. 1. u.. 4 d g S„ pochton nemi en Lacgerſaa 4. 4„ ud A gHan und h konnh 1 41. . 8 A damc. 3 1 1„„ Ba welches h w* LA 4d 2 2* den Taffel mit den Bucin net/ in Augenſchem ni Maͤußlein/ ſo di dar das heilige oder groſe la mennet/ in ſeiner Sten ſelde in der rechnn Saim endert und ganz vorge duſf uffte K loder Spicenſe derſelben Einſczung ud geſchen werden. fang/ ſo etlicher Miſat errucket iſt. te(aofulæ) aus häch und andiehoͤhere Gen hefftet wird. litune eingepflandet in de m iids ulih ꝝ; NX s, .——— deoder der Anhmgde pina ſive appendir ofßi If Rippen⸗ welcem eutet ſind/ daß man 3 6 4„ 9 1 3 aus welcher ein Mu 1 dauslein des Daumkett Rucken bekleiden/ md ſ ⸗ hj ſ atis)vonden 5 c . 7 und abgewgen. ke des Schulterdla 3 einer kägerſtelt 2 indfeſte des Scruleii 1 ge Rippe des Shat 4— apulx. 82 1 — 2 CᷣC DD E 22 G H — Seine drey Seiten: aus welchen ac die erſte Das erſte unter denen ſo die Bruſt ausſtreckẽ/ G Sein Anfang vom oberſten Theile der Gra⸗ Haupt/ und das erſte/ ſo die Bruſt ausſtrecket/ 9 ſin ſeiner Lagerſtelle/ das dritte aber/ ſo die Bruſt ausſtrecket aus ſeiner Stelle verruͤcket. Miltzformige(muſculus triangularis ſive (plenius) in ſeiner Stelle. Seite iſt/ ab die Andere/ be die dritte. Eben daſſelbe Maͤußlein in der rechten Seite/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. Das andere Maͤußlein/ ſo das Haupt aus⸗ ſtrecket/ ſo unter dem erſten A lieget/ und das dreyfache(trigeminus) oder das ver⸗ flochtene(complexus) geheiſſen wird/ weiles einen dreyfachen unterſchiedenẽ An⸗ fang hat(CC DD EE] daß es ſcheinet als wenn es aus dreyen zuſammenwachſenden Maͤußlein beſtuͤnde. Damit nun dieſe An⸗ faͤnge gezeiget wuͤrden/ haben wir unter⸗ ſchiedliche Buchſtaben gebrauchet. Sein erſter Anfang/ welcher herruͤhret aus dem uͤberzwerchen Fortſatze des vierten und fuͤnfften Gewerbbeines der Bruſt/ ſo mit⸗ ten in das Hinterhaupt Q(ocipitium) eingepflantzet wird. Der andere Anfang/ entſporungen von der Grade(Spina) des ſiebenden Gewerbbei⸗ nes des Nackens/ welches mit den vori⸗ gen ehe er eingepflantzet wird/ zuſammen ſtoſſet/ und gleichfals an das Hinterhaupt A ſich anſetzet. 1 Der dritte Anfang entſprungen aus den uͤber⸗ zwerchen Fortſatzen des erſten und des an⸗ dern Gewerbbeines der Bruſt/ und wel⸗ cher nach dem er bey der unterſten Gegend des Duͤttenformigen Fortſatzes(proceſ- ſus mammillaris) an den andern Anfang gefuͤget iſt/ an das Hinterhaupt Aangeſe⸗ tzet wird. Haupt ausſtrecken. oder das laͤngſte Rückmaͤußlein(Dorſ lon- giſkimus) welches hier artig in ſeiner Laͤger⸗ ſtellezuſehen iſt. den des heiligen oder groſſen Ruͤckbeines (os Lacrum) K nach ſeiner Laͤnge. Und von den fuͤnff Graden der Lendengewerbbeine Oberſte Maͤußlein/ welches das Haupt ausſtrecket/ das dreyeckichte oder das Das herfuͤrſtehende und erhabene Theil des andern Maͤußleins/ unter denen ſo das ————— 5 und des Darmbeines(os ilium) Tin⸗. Sie Außſegung der vierten Taffel. b[Sie weiſet das andere Maͤußlein/ ſo das HI SeinEnde um das erſte Gewerbbein der Bruſt XKX SDas dritte Bruſtausſtreckende Maußlein⸗ das heilige Lendenmaͤußlein(Sacrolum LLL M 0 —̃ g h l1m N 00 Etliche von den Unterrippen. PTP 82 b — 8 e I dd dieſes Maußlein mit ſeinem Anfange/ durch Die Grade des Schulterblats. Scapulæ ſpina. f Die hochſte Schulter/ oder die Schulterhohe. Die Gegend des heiligen Beines(os Jacrum) Graden der Gewerbbein der Lenden. Die Haul welche abgezogen/ ſo die Darmbei⸗ —- — Bein fuͤget/ entſpringend. bus) auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle/ in wel⸗ chen ſehr ſchoͤne/ ſeine inwendige Geſtalt mit den Haͤfftlein/(auſulæ) mit welchen es ſich an die Rippen hefftet/ geſehen werdẽ. Die beſagte Haͤftlein werde angedeutet/ anſulæ Maͤußlein in ſeiner Laͤgerſtelle/ ſo an der auswendigen Seite/ bey dem erſten die Bruſtausſtreckenden Maͤußlein/ oder bey dem laͤngſten des Ruͤckens lieget. Es iſt die gantze Gegend der Lenden Gewerbbeine mit dem erſten die Bruſtausſtreckenden o⸗ der des Ruͤckens laͤngſten Maͤußleins/ der⸗ maſſen vermiſcht/ daß es das Anſehen hat/ als wenn ſie beyde eines waren. Der Ort aber/ da ſie ſich unterſcheiden/ iſt mit die⸗ ſem Zeichen angedeutet.. Der Ruͤcken des Schulterblats/ ſo von ſeinem Maͤußlein entbloͤſſet. Scapulæ dorſum. Summus humerus ſive acromion. Die Grundfeſte des Schulterblats/ baſis(a⸗ pulæ) wie auch die zwey Winckel aus wel⸗ chen g der oͤberſte/ b der unterſte iſt. Die zwey Rippen des Schulterblats(duæ co ſtæ ſcapulæ)!, die oͤberſte/ w. die unterſte. Etliche Maͤußlein/ ſo dem Achſelbein zukom⸗ men/ und das Schulterblat beſetzen. Die zwiſchen den Rippen liegende Maͤußlein/ muſculi intercoſtales. Das Hinterhaupt(occipitium) an welches die Maͤußlein/ die das Haupt ausſtrecken/ anwachſen. und deſſelben Graden oder Stacheln/ ollis Sacri ejuſq;[pinarum Regio. Es wird vorgebildet die Gegend der finf (pinæ verrebrarum lumborum. Die Darmbeine(oſla ilium) noch mit den Maͤußlein zugedecket/ aber von der Haut u⸗ — nern Gegend/ da es ſich an das dau Eben daſſelbe dritte Bruſtausſtreckende entbloͤſſet. ne(oſſa ilium) und die unterſte Gegend des Ruͤckens/ bedecket. — — affe. Gegend/ da a nd aunaa aR neun deserſetbenei nn Derſiekan elnge tendenmiußlen à außerhald ſemerkiarne ſehr ſcahn,, Le cerſtch ehr ſchnt ſent iwan en Haͤfftlein/(wüle)g Han die Rippen befie 1 ole Haftlein werde angede daſſelbe drite drüin lein i ſeier kaͤxrict endigen Seite/ do m tausſireckenden Müſſat langſien des Rücktnolig Maͤußlein mit ſeinen Ara anze Gegend der bendaze em erſten die Bruſttuie SRuckens längſten Muie a vermiſcht/ daß sdes b enn ſie dende eines wira da ſie ſich unterſcheda i teichen † angedenttt. acken des Schulterdlatzir glein entblöſſet. Keapulru dde des Schulterdlatz za ſte Schulter/ oder deen humcrus kve actochlon mdfeſte des Schulterdltt )wie auch die wey Batt der oͤderſte/ b der wwi „ Rippen des Schultettt apulx)! die öberſte nd Maͤuflein/ ſo dem Ahe und das Schulterdlale von den Unterrippe. ſchen der Rüypen ligae uli iatercoſtales. nterhauptl occinum daͤußlein/ die das dauhe ahſen. 1A ddes elh Sin eſſelden Graden nd igeleeende A dor gebilde 11 3 Gewerbhendelh „errebrarum lambona V ofa ilium nbeine(o 1 glen zugedeckt /ded ſſet. tn1 ſche abgegocen 1 d und dieunt da nl ens/ dedecket. — u S — e M — — — 2 . aee — — — 8 8 4 e 4 enmee, — —py, pe ſh,ʒe enn ᷑ 1ill — — 22 S D — — — 9 2 99 4 ——ͦ— ſo Die Erklaͤrung der fuͤnfften Taffell. ee Der Anfang dieſer Maͤußlein/ ſo entſprungen . r„„ bey dem unterſten Gewerbbeine der Bruſt. Dieſe Figur zeiget jetzo die Maͤußlein hotacis vetiebra.ü. des Hauptes/ ſo bißhero in ihren rechten kä⸗ à IhrEnde ſo ſich erſtrecket biß zu dem Hoͤchſten/ gerſtellen gezeiget und vorgeleget worden. oder erſten Gewerbbeine der Brut. Welche nun abgeſondert/ oder ein jegliches ab⸗ eee Die zwoͤlff Gewerbbeine der Bruſt. duodecim ſonderlich vorgezeiget wird: Zugleich werden T horacis vertebræ. 1.— auch etliche unter ihnen ligende Maͤußlein et⸗ 1. M N Der Außſtrecker der Lenden oder das heilig eicher maſſen angedenket. Sie weiſet auch deutlich Maͤußlein. muſculus ſacer.— ee auakeit ewenawaneeantn. van San infans ſchieden. b 2— 8— 3 ſtreckende/ wie ſie noch in ihrer gebhrlichen La⸗ NN Sein Ende ind d letten Gewerbbeine der b b gerſtelle ſich befinden. Bruſt. I hotacis vettebra.. b 0 Das Schurtöa(ſcapula) von den Maͤuß⸗ A A IAserſte Paar/ der Hauptaußſtreckenden/ lein betreyet. oder das dreyeckichte/ und Milsformi⸗ f Die Stacheln des Schulterblats. Ppin ſcapu ge Maͤußlein(primum par caput exten- lx. 4 dentium ſive triangulare aut ſplenium) arx⸗ g Die hoͤchſte Schulter/ oder die Schulterhoͤhe tig außgewickelt/ damit ſeine inwendige Ge⸗(lummus humetus ſeu Acromion) dabe ſtalt und die Sifften(anſulæ) ſo auß den nm ſehen kan/ wie es auff dem Achſelbein Rippen der Bruſt entſprungen/ moͤgen ge⸗ iget. ſehen werden. 9 gen g h„ Der oͤberſte Winckel des Schulterblats/ ſupe- aaa Die Haͤfftlein(anſulæ) mit einem ſonderli⸗ rior ſcapulæ angulux. chen Kunſtſtuͤcke vorgebildet. i Der unterſte Winckel deſſelben. ĩnferior Sca- BB Das andere Hauptſtreckende/ das Dreyfache pulæ angulus. 2 † (Gmuſculus Trigeminus)in ſeinerkagerſtell. PP Die auff dem Schulterblat ruhende Maͤuß⸗ c Eben daſſelbe auſſer ſeinem Sitze. lein/ welche das Achſelbein(numerus)umb⸗ DD Es wird gewieſen das erſte ſo den Nacken(pri⸗ treiben. I — muscervicem extendentium) außſtrecket/ Qo Die zwiſchen den Rippen ligende Maͤußlein. 3 in ſeiner Laͤgerſtelle. 8 5 Muſculi intercoſtales. 1 Das Dritte/ ſo das Haupt außſtrecket(rerrius 1224 c Die zwoͤlff Rippen mit ihren Zahlen bezeich⸗ b caput extendentiuc) oder das groͤſſere net/ damit man ſehen moͤge/ auß welcher „ 1 Stracke in ſeinem Ort. Rippen die Maußlein entſpringen. 7 Daserſte unter den Hauptumbtreibenden /o-⸗ RDiebendenbeugenden Maͤußlein des zpigelii. der das oͤberſte unter den ſchlimmen/ ob i- von etlichen die viereckichte(mulculi qua . quorum ſuperior) ſo etlicher maſſen in ſei⸗ drati dorſi) des Ruckens geheiſſen. ner Lagerſtelle zu ſehen. 1 Ihr Anfang von der innern Gegend/ der Grad⸗ G DasAndere unter den Hauptumbtreibenden/ te des Darmbeines. oder das unterſte Schlimme/(oblique in- m Das Ende eingepflantzet in die untere Gegend kerior) in ſeinem Sitze. der zwoͤlff Rippen. HHI Das Erſte der Bruſt außſtreckenden/ oderdags s Das Hinterhaupt/(occipitium) an welches Langſte des Ruͤckens/ auſſerhalb ſeiner La⸗ die Maußlein anwachſen/ die das Haupt gerſtelle/ da ſeine innere Geſtalt/ und die beugen. V Haffllein aaiuearamol außgedrucket 1 Dabdlchſlbeinos humeri)von ſeinen Maͤuß⸗ 5 d Eben daſſelbe ganzauſſerhalb ſeinerbaͤgerſte⸗- v Das Darmbein(os ilium) auff welchem ligen 4 le/ von ſeinem Anfang abhangend.. die Arshacken⸗zierende Maͤußlein(gluræi) xXSDasandere Paar der Bruſtaußſtreckenden/ noch nicht abgeſondert. di halbgrätige ſemiſpinatum) inſeiner X Die Gradte oder der Stachel(ſpina) ſo ein b tägerſtelle. Anhang des Darmbeines iſt. G ℳ. 44 KAecer d 5 ien rkanda ne waßtein. mulculuslacer Ende un dem letten gen „ . Nhotacis veneht. — p 1 4 Schulterlat(lcapala)ah n defreyet. St acheln des Schulkeriltt ochſte Schulter/ oder Rn immus humerus ſeu Acuns ſchen kan/ wiets cuf tt. derſte Winckel des Shur t lcapulæ angult unterſte Winckel deſebha aDgulus. uff dem Schulterdlat tn welche das Achſeben e den. wiſchen den Rippen lan Mculi intercottales, woͤlff Rippen mit hen /damit manſſehen uig ppen die Maußlem enm endendeugenden Mäut netlichen die diereckͤn ari dochi) des Rückens he Infang von der innernöig des Darmdeints. Ende eingepflanzetinder rzwoͤlff Rippen. Hunterhaupt/(oceifiim Maͤuflein anwachſen d lt ſeldein os hameti Ri Mbſct. wanhſa(os iim)aft Arsdacken⸗zerrnde d nicht abgeſondern 66 gradie oder der 12 4 hang des Dal * 1 — — — ℳ— 4 3 ſ 27771 AA 2, —— ——— ½ — — —— ——— —— 4 — —y—ꝛ— ͤÿ ———— 3 1 1 7 DO ☛ 85. S 8 T 38 — F 8 8 I 1„ 7 X X N h XSB N B „ 1 5 — —— —— — — — 7 8 S d 8 K NN VB W — — — — — — — — 9 9 34 47½ 17 4*22 11 ☛ 8 rn 8 8 8 W — 35 u , „h, —=, —, — 7 2— —— — — — — — — — — BQ B S — — EE F F GH 1 CC DD ihrer Lagerſtelle etwas deutlir cher gewieſen. ſeiner Laͤgerſtelle. maſſen außgewickelt. 2 Die uͤberzwerche Fortſaͤtze(transverſi proceſ 1 lus) der Bruſtgewerdbeine/ von weichen die⸗ ſes Maͤußlein mit etlichen Haͤfftlein(anſu⸗ læ) entſpringet. nes e entſpringet. berculum)des erſten Gewerbbeines des Ge⸗ nickes(cervix; ſo ihm an ſtatt einer rechten Gradten/ wie die an dem Gewerbbeine ha⸗ ben/ gegeben iſt. f.— 3 Das erſte Paar/ ſo das Haupt umbtreibet o⸗ der diedberſten Schum men(obliqui ſupe- riores) in ihrer Laͤgerſtelle. oder die unterſten Schlimmen/ obliqui ia- feriores) in ihrer Laͤgerſtelle. Das andere unter den Bruſtaußſtreckenden/ oder das Halbaradtige(lemupinatus) in ihrer Lagerſtelle. H Sein Anfang von dem euſſerſten oder letzeſten Gewerbbeine der Bruſt entſprungen. I Sein Ende eingepflantzet in das erſte zewer 1 bein der Bruſt. ſie ewerd Was noch uͤbrig iſt von den Maͤuß⸗ lein ſo das Haupt bewegen/ wird hie gezeiget/ und das Halbgradige aber des Ruͤckens(ſemi ſpinatus dorſi) wie auch das heilige Lendenſtreckende (ſacer lumborum tenſor) werden in Os ander Hauptſtreckende/ auſſerhalb b Das erſte ſo das Genicke oder Nacken(cervix) 1 außſtrecket/ in ſeiner Laͤgerſtelle und etlicher Das dritte Paar der Hauptaußſtreckenden(o⸗ der die groͤſſere Stracken(recti majores) ſo gansz in ſeiner Laͤgerſtelle geſehen werden/ und deſſen Anfang umb den Stachel oder der Gradte(pina) des andern Gewerbbei⸗ Das vierte Paar der Hauptaußſtreckenden(o⸗ der die kleinere ſtracke Kecti minores) zum Theile doch in ihrer Laͤgerſtellen. Der An⸗ fang iſt von den hinterſten Hockerlein a- T T Die Hufftbeine/ olla coxendicis. F Die Schaambeine/ olla pabis. Die Locher des Schaambeines. d d R 88 XX Z2. Das andere Paar der Hauptumötreibenden/ ia&cc. f KLM KL Sein Anfang umb die außwendige Gegend b Das hellige Bein/ os ſacrum. Hie Erklaͤrung der ſechſten Taffel. Die Ert 3 bbl DieGradten an den Gewerbbeinen der Bruſt (¹ pina vertebrarum thoracis)an welche die⸗ / d N (anlulæ) angebunden wird. ſeeiner Lagerſtelle lumborum tenſor, ſacer dictus) etlicher maſſen außgewickelt. des heiligen Beines/ da ſeine Gradte(lpi. na) an das Darmbein(osilium) waͤchſt. ten Gewerbbeines(vertebra) der Bruſt. Die Haͤfftlein(anſulæ)mit welchen es geknuͤpf⸗ fet wird an die Gewerbbeine der Lenden. Die Darmbeine oſſa ilium) entbloͤſet von den Maußlein/ welche daran ſich anſetzen. Die Schulterblaͤtter(ſcapularum oſſa) gleich⸗ falls von ihrem Maußlein entfreyet. Die Lendenbeugende Maußlein des Fpigelii, voon andern genennet die Viereckichte/ des Ruückens/ quadrati dorff. Ihr Anfang bey der erhabenen und hoͤhern Gegend des Oarmbeines. os ilium. zwolfften Rippe Das Guckgucksbein/ os coccygis. Die erſte Seene ligamentum primum)ſo das heilige Bein mit dem Huͤfftbeine(os ilium) zuſammen fuͤget. Die Beine des Arules(Brachium) von ſeinen Maußlein enlbloͤſet. Die Gebeine der Schenckel(crurum oſſa) b gleichfals entfreyet von den ihnen angefuͤg⸗ e ten Stuͤcken. Die zwoͤlff Gewerbbeine der Bruſt/ verrebre e Thoracis,. Die Gradte des andern Gewerbbeines des Nackens.(pina ſecundæ vertebræ cervicis. Das hinterſte Hoͤckerlein(tuberculum poſte⸗ rius) des erſten Gewerbbeines des Nackens/ ſo ihr an ſtatt des Stachels(pina)iſt/ welche die andern Gewerbbeine haben. Die Verknupffung des heiligen Beines(os ſacrum) mit dem Darmbeine/ os illum. ſes Maͤußlein G HlI mit ſeinen Haͤfftlein b Das heilige und außſtreckende der Lenden/ in Sein ſpitziges Ende/ bey der Gradte des zwoͤlff⸗ Die Einpflantzung umb das nterſte Theil der affel. Ad„ 4.. 3 8 3 3 3 3.ee. . nan den Gedetätn— 3— 3 dtatumth AB VI„ 5 a Aben zam C 12 ¹ dade 1e. Angedundennmd a' S, augeund außſtrece rbagerſtelle rade . umdone Ariaidemnſcam⸗ Anfang umd die anf elligen Beines da ſcnege in das Darme 1 u elnn 1 Aalges End ldey der 1 4 I N) M M 8½* un döllm 6 d zewerddeints(zeredn tlem(anlulx nitdec nrd andie bewerddem armdeineſoll wuum)an utlein welchedaranſoh chulterdlaͤtter(ccapalam athren Mäulenaa* W ndendeugende Maua I N„ E andern genennet de Na 4-„ 4„ 4 ½ aAtla ch. infang bey der erhabenn. d Ar 1 — end des Darmdemes a 9 12. 1 N§ 5 inoflanzung und dasm E Iiten Rore b ellige Bein/ os ſactum. 7 uuck zucksdein/ os cocc ſie Scene ligamenaumf ℳ N 3- n... ge Beun mit dem Huftte * unmen fügtt. 1— 4 142 4 unftden, ta coxncd 8— zchaamdeine/ olla pods 2„· 8 .&☛ Am Hornn 1 4 AA N dcher des Schaamden 8( Armes(bracdr. Seine des Arlues(Braczm 4. „ ‿u T N autlein entdloſet. 1 N —[ I Bedeine der Schenttl!. ſchfals entfrehet dondade A Stucken. 9. — G woͤlff Gewerddemede Ne A& 6 3 n Goc Gradte des anders 1 ons.(oina lecundæ ſa 1— auelld. ,7„den—. 4„ Hockerlein(ue 4. 4/ D 4 te 4: 6, Hil. Tddewo 777717, des erſt n Geweckeald⸗ 2) des A desStatts iean ſtatt desetnn 1— 1. 8 eandern Gewerddene w; 3 — 7 s heus 4 Nerknupffung W 6 8 el 1 Darmaee 74 K.. ——— —————————— AA BB DD FF Sie vollendet die Erweiſung aller Maußlein/ ſo das Haupt/ die Bruſt und Lenden auß⸗ ſtrecken. D Adritte Paar der Hauptauß⸗ ſtreckenden(oder die groſſen ſtracken KRecti majores) auſſer⸗ halb ihrer Laͤgerſtelle herab han⸗ gend/ damit das vierte Paar B E ſo darunter ruhet/ vollkoͤmlich moͤge geſehen werden. Das vierte Paar(oder die kleinen ſtracken Recti minores) voll⸗ böaani in ihrer Laͤgerſtelle zu ſe⸗ en.- Das erſte Hauptumbtreibende Paar(circumagentium caput primum par) oder die oberſten Schlimmen in ihrer Laͤgerſtatte. Das andere Hauptumbtreibende Paar/ oder die unterſten Schlim⸗ men(obliqui inferiores) auß dieſen laͤſſet ſich das Rechte in ſei⸗ ner Laͤgerſtelle gantz ſehen/ das Lincke aber auſſerhalb derſelben. Etliche Maͤußlein des Haupts und des Genickes(cervicis) ſo ent⸗ zwey geſchnitten/ und noch nicht znugſam von einander gezogen eyn. Das andere Paar der Bruſtauß⸗ ſtreckenden/ oder das Halbgrati⸗ ge(ſemiſpinatus) auß ihrem Or⸗ te etlicher maſſen verruͤcket, an welchem die Hafftlein(anſulæ)1 234c Die Erklaͤrung der ſiebenden Taffel. Aa RR ff 88 V ææ artig außgedruͤcket ſind. Der Anfang dieſer Maͤußlein/ bey dem unterſten Gewerbbene (vertebra) der Bruſt. Ihr Ende bey dem erſten Gewerb⸗ beine der Bruſt. Die hinterſten Fortſaͤtze(proceſſus) der 12. Gewerbbeine der Bruſt/ ſpinæ. Der Lendenſtrecker(lumborum tenſor) das heilige oder auff dem heiligen Bein ligende geheiſſen/ etwas auß ſeinem Ort gezogen. Die Haͤfftlein( anſulæ) mit welchen es geknuͤpffet wird an die Ge⸗ werbbeine der Lenden. Die Darmbeine. oſſa Ilium. Die Gradte oder der Anhang des Darmbeines. ſpina ſive appendix oſſis Ilium. Die Schulterblaͤtter/ oſſa ſcapula- runl. Das heilige oder groſſe Ruͤcken⸗ bein/ os lacrum. Das Gugucksbein. os coccygis. Die Hüfftbeine/ oſſa coxendicis. Die Schaambeine/ oſſa pubis. Die Loͤcher des Schaambeines. Die Seene ligamentum) welche das heilige Bein/(os lacrum) an das Huͤfftbein ſuͤget. Die Lendenbeugende Maͤußlein des Spigelii. Ihr Anfang. Ihr Ende. Die zwoͤlff Rippen. coſtæ. oder die Gradten und Stacheln. beine der Rrug dieh und ſaterſtenonſte der 12. Gewedhen oder die edethid der die Gradtenne [pinæ. aune „ der Undenſtrecn tenlor)das heilget deiligen Bein ign etwas auß ſeineng die Häͤfftltin anſunt es geknäpffet wide werbbeine derlenm Die Darmbeint ol ie Gradte oder da Darmbeines piun⸗ oſſis Ilium. Ddie Schulterbläͤtee — eE 8— — — Pp,x,, 2 uhkialuen, u 3 85 3 Sc, tum. Das heilige oder gi 6 dein/ os ſacrum.* Naalhunan kaben 2n N Das Gugucksdein.a Die Hüfftbeint oha Die Schaamdeinea G Die Laͤcher des Scher 3 Die Seene lemas 9 das heilige Ben an das Hafftden 7 Die Lendenbeugede’ des Spigeli—— 1* 4 Die zwoͤlff Rippan 4 1 G N. .OO—, 1 2 den Taffeln die fuͤnff pa ſind. Auß dieſen zeiget d AAA von auff der Bruſt gelaſſen. 8 ſcalptor) geheiſſen wird. O Ein ander Theil von eben denſelben/ welches etwas umbgekehret iſt/ damit die D Das Bruſtmaͤußlein(muſcul hen werden. Deſſen Gefehrde oder Geſpan/ zum Theil vorgeſtellet. Ein St (ſerratus major). Es wird M S¶ Schlimabſteigende(obliquè det. G. G Art der Saͤgezaͤhne aaaa tum) entſprungen von den ſaͤtzen(transverſi proceſſu der Lenden. 1. Das dritte Theil des Anfanges/ welches ſich herfuͤr thut von dem halben Anhang oder der Grate(ſpina) des Darmbeines. lein des Schmeerbauches(muſculi ab- dominis) gewieſen: in welchen vor⸗ nemlich die Einpfl antzung der Spann⸗ Adern(Nervi) und die Zuͤge der Zaͤ⸗ ſerlein(bbræ) ſehr artig entworffer ſtige Achte das ſchlimabziehende(obli- què deſcendens) Maͤußlein in ſeinen ggewoͤhnlichen Laͤgerſtelle/ weil es ſich am erſten ſehen laͤſſet/ wann die gemti⸗ ne Uberzüge des Leibes weg⸗ genommen. =e Stelle der Haut/ welche von dem gantzen Vorderleibe abgezogen/ von den Schluͤſſelbei⸗ nen an biß auff die Schaam/ doch iſt ein Stuͤck dar⸗ Ein Theil des breiteſten Maͤußleins/ welches den Arm abziehet/ und ins gemein der Arßkratzer ani⸗- (ductus fibrarum) gewieſen wuͤrden. Achſelbein(os humeri) anziehet/ in ſeiner Laͤger⸗ ſtelle/ welches an der rechten Seiten gantz kan geſe⸗ in der lincken Seiten t ück von dem fuͤnfften Maͤußlein des Schulter⸗ blats/ ſo ſie das groſſe Saͤgemaͤußlein heiſſen/ wie es von den Rippen Saͤgeweiß entſpringet. Das erſte Maͤußlein des Schmeerbauchs/ ſo das net wird/ wegen der Zuͤge der Zaͤſerlein(fbræ) die alſo gehen/ in ſeiner Laͤgerſtelle artig abgebil⸗ Der fleiſchichte Anfang dieſes Maͤußleins/ von dem unterſten Theile der ſechſten/ ſiebenden/ achten/ und neundten Rippen entſprungen/ und nach Saͤgemaͤußlein(ſerratus major) zuſammen ge⸗ ſetzt. Das andere Theil des Anfangs dieſes Maußleins/ welches da entſpringet von der Seene(ligamen. uͤberzwerchen Fort⸗ are der Maͤuß⸗ ieſe gegenwaͤr 8 5 Zuͤgen der Zaͤſerlein us pectoralis) ſo das hier artig abgebildet/ deſcendens) genen⸗ mit dem groͤſſeren s) der Gewerbbeine XKK bb LLL P Q, § XX 8 n. Hie endet ſich das lleiſchichte Theil dieſes Maͤuß⸗ Strich(ſemilunaris linea) ſo doch in folgender Der weiſſe Strich des Schmeerbauchs(linea alba 8A Zwey Fortſaͤtze oder abhangende Stuͤcklein(produ. und auß dem Schmeerbauche Die Erklaͤrungder achten Taffel. Nach den Maͤußlein des Haupts und der Bruſt werden in den fuͤnff folgen⸗ Ein klein nervoſiſch oder ſpannadriges Stuͤcklein des Bruſtmaͤußleins(muſculus pectoralis) wel⸗ ches offt nicht da iſt/ wann es aber da iſt/ ſo wird es außwendig bey dem Anfang dieſes Maͤußleins gefunde leins/ und hebet an der Haarwachs(tendo] ſo ſich erſtrecket biß an den weiſſen Strich des Unter⸗ bauchs/ linea alba. Hie aber iſt auch wol zu mercken der Mondenkrumme Taffel artiger vorgebildet iſt. Die fflatiger des Schlimabſteigenden(tendo oblique deſcendentis muſculi) uͤber die ſtra⸗ cken Maͤußlein des Schmeerbauchs(recti muſculi abdominis) und biß zu dem weiſſen Striche ſich (linea alba) erſtreckend. Hier iſt wol zu ſehen/ wie kuͤnſtlich er entworffen/ damit die darunter ligende ſtracke Maͤußlein(Kecti muſculi) und ihre Durchſchnitte durchſcheinen/ und alſo geſehen moͤ⸗ gen werden. abdominis)in welchem dieſer Haarwachs(tendo) eingepflantzet wird. Die Burchſchnitte der ſtracken Maͤußlein(interſe- ſtiones rectorum muſculorum) unter welchen zwey ober⸗und einer unterhalb des Nabels o zu ſehen iſt. Wie ſie allbier durch den duͤnnen Haar⸗ wachs des ſchlimabſteigenden Maͤußleins durch⸗ ſcheinen. 4 Der Nabel/ da die Haarwaͤchſe(tendines) der ſo wol ſchlimmen(muſculi obliqui) als uͤberzwer⸗ chen(transuerſi muſculi) Maͤußlein durchgeboh⸗ ret ſind. Die Gradte oder der euſſerſte Rand van dem Darm⸗ beine(offis ilium ſpina) von welchem das dritte Stück des ſchlimabſteigenden Maͤußleins(oblique deſcendens muſculus) erw⅛ͤchſt. 11. Etliche Haͤuptlein(capita) von den Maͤußlein) welche das Schienbein bewegen(muſculi tibiam mo- ventes) welche ſich hinauß werffen. Die Druͤßlein bey der Schaam(glandulæ inguina- les) welche in denen ſo mit den Frantzoſen dag tet ſind/ auffzuſchwellen pflegen, daher die unartige Beulen und Druͤſſe(bubones) dieſer Kranckheit entſtehen. abſtei genden Maͤußleins/ dadurch die Fortſaͤtze (proceſſus) des umbgeſpannten Felles des Unter⸗ dauchs(peritonæum) und die darinnen enthal⸗ tenen Saamengefaͤſſe(vaſa ſpermatica) durch⸗ gehen.. Die maͤnnliche Ruthe. Corpus penis. ctiones, proceſfus) von dem umbgeſpanten Felle (peritonæum) ſo die Saamengefaͤſſe bekleiden (abdomen) in de Hodenſack(ſcrotum) abgehen. Und dieſe ſind es/ di eine Urſache der Bruͤche ſind/(herniæ) wann ſie erweitert oder zerriſſen werden. Die Haut ſo den groſſen oder dicken Schenckel(crus bekleidet/ an dieſem Ort geloͤſet und uͤbergeſchlagen Ein Loch in dem Haarwachs(tendo) des ſchlim „ u 1 5 4 4 3 4 Miſh 1 A an) lite 1 ¹ 1 1 3* 311 Naarpacs * 1. 1 „ An weiſſen en 4 4 a15 ₰ . HAr 8 4„444 Anariz une* 8 3 4 H* 1M 1 8* lge id ß . 64„*4 arwacds des Sdlaußie e delcendentis muccrk? N. lnn 4 ei des 2 Menn des Schuurtatz und diß u ded d 1 1 A Aalda] ertreckmnd. ] Hin 8 lich entmerene in am A en Lam ise A 9 N 1 n. 41 auzaih Reci Dr 6△4 Ipec⸗h 4 4 4 ne 4 de durcſcheinen N 4 n —* z.. c . Kich es E eerdend . 4 Niſef 2)in weichen dieſerdem A mrz 8 VNäiin⸗ ſehniE 1 mie der ſtrackm N 8 feckorum muccalerm 4. 1 r 4 i ANA 3 „ 4 n s deth 2 ³ t alhier dur “ nadſteigenda—e 4 1N 4 9 4* ₰ 7* oe NMaaru a0 n aAlit nn A. 7 N dimmen ulcultodiaa Sp 4 A* 2 F ansteirn 8 NS* Nav oder der 1 ſertt Nal A n ſpina) unn aA ““ 4 4 14 3 mulen 49 ) 9 . an. Hanptlein captta doad 2 † 2** 3 „A 2 ain vweden Schimdei dewegen m . weiche ſich hinauß veft Küßlein din der Schaan in welche in denen ſo ntiu /auffzuſchwelln rfegen Druſtd 8 en und Drüſſt(dudoach 1.. ſch in dem Haarwads „ nden Mäußleus den ei genden Mandam u 19 4. Tus des undgeſennae u— 43(peritonxum mN” ce e aefiſtFud k 1 AS the. Corpusnae raözangeee Vortſat f Jndun * —— — N — — — — — S — — — — 7 — = 2 S— 2 — — — ₰ — 22 — — — — — N 8 X 8 „ K — — — — 8 G X 8 8 * = — + 6 9 7)) N„ 4 ſ —. — „ 0 8 8 ſh n A X ☛ 8 8 ₰ 9 ³ 8 55 AAARR N 6 5 5 — — 3 — — —— — — 162: 42 27 * 7 — ☛ 9 ☛‿— . 92 S 8 3 . — — — 4 3 — — — — 5 Maͤußlein( muſculus) des wendige Geſtalt recht moͤge geſehen werden/ uͤber diß weiſet ſie auch das Schlimauffſteigende obliquè a- entwirfft gar artig ſeine Laͤger⸗ ſtelle/(ſinus.) BBB 1234 CCC Maͤußleins) muſeulus oblique de- die Einpflantzung vieler Spannadern (uervi) gewieſen wird/(wieder vieler Arnatomiſten Meinung) wie auch der ductus fibrarum, Die Rippen/ coſtæ. dens muſculus) eingehen. Das fleiſchichte Theil/ oder der Bauch des Schlimabſteigenden/ welcher hie ſich endiget/ und hingegen der Haarwachs C(rendo) oder das membraniſche Ende 12 4 ( finis membraneus) anfaͤhet. Das Loch in dem Haarwachſe(tendo) dieſes Maͤußleins/ (Lerotum) ſich niederlaſſen. Das ſchlimauffſteigende Maͤußlein(mu. ſculus obliquè aſcendens) in ſeiner Laͤ⸗ Jgerſtelle/ deſſen Zaͤſerlein(fibræ) zſwie ſie auffwerts gehen/ ſehr zier⸗ ſind. Kcendens) in der rechten Seite/ und Dér Anfang des ſchlunabſteigenden b ſcendens) aus ſeinem Orte verruͤcket/ da mit ſonderbahrem Fleiſſe ſehr artig ſchlimmen Zuͤge der Faͤſerlein/ obliqui Die Spannadern(vervi) welche unter b jeder Rippe(coſtæ) in das ſchlimab⸗ ſteigende Maͤußlein(obliqus deſcen- 1 dadurch die Saamengefaͤſſe(vaſa ſpermatica) in die Hoden(reſtes) und den Hodenſack lich von dem Kupfferſtecher entworfſen S‚ie Ausſegung der neundten Taffel. V FE Der fleiſchichte Anfang der ſchlimauffſtei⸗ Sie zeiget das ſchlimabſteigende obliquè deſcendens Schmeerbauchs (abdomen) ſo in der vorhergehen⸗ den Figur in ſeiner Laͤgerſtelle ge⸗ zeiget worden/ auſſerhalb derſelben/ und nur mit ſeinem Anfange an dem Leibe hangend/ damit ſeine in 66G 8* H HER a&n 1111 bbb Xk L1 910 1113 genden Maͤußlein/ von der Graden oder Anhange des Darmgebeines(os ilium) entſprungen. Die Grade(lpina) oder der Anhang(ap pendix) des Darmbeines) von deſſen innern Gegend ein Theil dieſes Maͤuß⸗ leins ſeinen urſprung nimmwtit. Die Zaͤſerlein(übræ) des ſchlimauffſtei⸗ genden Maͤußleins/ wie ſie auffwerts gehen. Der Monden krumme Strich(linea le- milunaris) von dem Spigelio alſo ge⸗ nennet/ um welche die Haarwachſe der ſchlimmen Schmeerbauchsmaͤußlein (muſculi obliqui abdominis) anfa⸗ hen.. Die ſtracken oder graden Maͤußlein(re. di muſculi) ſo durchſcheinen durch Hagrwaͤchſe des ſchlimabſteigender Maͤußleins. Ihr ſleiſchichtes Theig wird mit dieſen Buchſtaben1 111 ange⸗ deutet.. Die Durchſchnitte der ſtracken Maͤuß⸗ lein(interſectiones rectorum muſculo rum) von welchen ſind zwey uͤber dem Nabel N die andern unter dem. Die Fortſaͤtze/ und Stuͤcklein des umge⸗ ſpanten Felles( productiones perito. nai) welches die Saamengefaͤß heklei⸗ det/ und ſich in den Hodenſack P P Scro tum, abſencken. b Hie ſiehet man die durchgebohrne Loͤcher an dem Ende des auffſteigenden und des ſtracken Maͤußleins/ gleich wie zuvor in den abſteigenden/ damit die Saamen⸗ b gefaͤſſe(vaſa ſpermatica) durchgehen moögen. Die Druͤßlein bey dem Gemaͤchte(glan- qulæ inguinis,) hie gantz bloß und auff⸗ gedecket. b Der Nabel. Umbilicus. Der weiſſe Strich des Schmeerbauchs. Linea candida abdomiais. Der Hodenſack/ ſerotum. Die maͤnnliche Ruthe/ penis fire men tula. Die vier unterſten Rippen/ aus welchen an die zwey unterſte das Ende dern ſchlimauffſteigenden Maußlein muſ en. li obliquò aſcendentes) ſich anſetzet. —— 8 3 — 8 △ S — 9 — 7 8 X X — 4 —. 8 == N N 2 S 8 9 88 ſe 8 — 72. N8 NrnAnn 2 2 a Räſad — 4 d 8 TI 8 — 72e S — 2 44 — Shc Sdt, „ee, = — — — — — — 5 V , 22eln, 24222,77 2 7 , 7 7 Se 8 ⁴☛ 7 ☛ 2 2 5 c 4 N A WW— K—— K NRNAKN K 67 2. U4ſt,tc,h,f,f,, ——— 0O Ntte, 3 4 7nun. 2 8 Ctotn 8 aa amn odet et 1 dut ddond 1 Schmea qul 4 ulculi obl en don demd ſe dſcen ſtler he ſeſte des 2 dmu dieſen Buchſuü⸗ Kl. H 1 au * d Sa prods 8 chet man die dem Endede 8 culi) ſo dur Ktiones te Ues 1) welches die S n, abſencken. ſe chnitte der ſer ch in den nd ch ut Kwa urch Untert ortſatze/ un „ ½ 8 4 Konden keumm net/ umwelche de acken oder graden Ni bel N die andernmen 4) von welchen anats) zfleins. nten Fe umen 8 b 55— Die Ansdeutung der zehenden Taffel. 7 Siie bildet lebhafft vor die meiniglich pfleget auffzuhoͤren/ ſtracke und zugeſpitzte Maͤußlein und bey dem Haarwachs der b (mulculi pyramidales) des uͤberzwerchen(tranſverſi muſcu- V Schmeerbauches/ zugleich mi denn li ſich anſetzet. b Schlimauffſteigenden(oblique II Die zugeſpitzte Maͤußlein/ muſculi V aſcendentes muſculi) wie ſie in 1 pyramidales..G9„[“ ihrer eigenen Laͤgerſtell2a2a Ihr Anfang/ welcher entſpringet b lieg8en. Jvoonder auswendigen Seiten des AA D e Haut(curis) mit dem Fette die⸗ Schaamgebeines/ os pubriss. D ſes Orts auffgeſchnitten/ und indie Der Haarwachs der zugeſpitzten [Hohe geiogen, b Maͤußlein/ tendo muſculorum B Das Bruſtmaͤußlein(muſculus pectora- mpialiu V lis) an ſeinem unterſten Theile/ und Pramtdaltuin.— V V nach weggenommener Haut/ in ſeiner KK Die abhangende Lappen oder Fort⸗ Laͤgerſtelle zu ſehen. b tſaͤtze von dem umgeſpanten Felle C Das euſſerſte Theil von den Bruſtmaͤuß⸗(peritonæum) zuſamt den Saa⸗ V lein(muſcalus pcctoralis) damit der mengefaͤſſen(vaſa ſi ermatica) V erſte und oberſte Anfang des ſtracken uß Alle aus, der Maͤußleins/ welcher unter ihm verbor⸗ welche ſie bedecken/ wie ſie nach gen ligt/ moge ins Geſichte kommmen. dem Hodenſack(ſcrorum) Q2 DDDD De lucen Manßein( n ſcor Lger⸗ abſteigen. es Schmeerbauches/ in ihrer Laͤger⸗ L LI. L. Die Schlir, on De 78 ſtelle/ derer fleiſchichtes Theil mit dieſen 1 1 Die Sch limauffſteigende(muſculi Buchſtaben DDDD vornenlich be⸗ oblique aſcendentes) in ihrer zeichnetſtt. Lagerſtelle. aabb Die zwey euſſerſten Ende dieſes Maͤuß⸗ M M Hie wird gezeiget das jenige Theil leins/ aus denen a das unterſte und b von den Schlimauffſteigenden/ das öberſteit. 85 welches das ſtracke Maͤußlein e EE EE Sind Durchſchnitte der ſtracken(muſculus rectus) bedeckte/ hier d Maͤußlein(interſectiones recto- von ihm abgeſondert/ und zu rum muſculorum)dererzwey ſind ruͤcke gezogen. über dem Nabel G und eine un⸗ NNN De aarfhs(tendo) von dem er. † ilincken auffſteigenden Maͤußlein Der weiſſe Strich(linea alba) in iſt hier abgeſchnitten. welchem iſt wohl zu mercken der OO Der Rand oder Grade des Darm FF 21 Zwiſchenraum 75 wexen ſra beines(ſpina oſſis ilium) davon cken Maͤußlein/ ſo da groͤſſer iſt die Schlimauffſteigende erwach⸗ unter/ als oberhalb dem Nabel. ſen 5 ſiteis 4 G.Der Nabel Umbilicus) in welchem Pp Die zwiſchen den Rippen liegende der Haarwachs der zugeſpitzten Maußkein annſcul hrere ſtale, Maußlein d welcher ſo weit biß⸗ Q Der Hodenſack/ ſerorun. weilen ſich erſtrecket/ eingepflan⸗ REtliche Maͤußlein/ ſo auff dem d tetwird. b Darmbeine ruhen/ os ilium. HI Der Ore da der Haarwachs d der Die Schaambeine/ oſſa pubis. zugeſvitzten Maͤußlein(tendoß, 101112 Die fuͤnff unterſten Rippen/ coſtæ muſculorum pyramidalium) ge⸗ inferiores. 2 —— 84 ☛ 2 ₰ 4 w 5 re=* — 2222 wagan⸗ 4 6 22 — 2 „ , e 9 56 ☛ N — ————.———————*=.— 2——. A——————— 1———ß—— —=—=——=— 2—— ———=—— ½——2—— 3 2 E—————⁸½ —9 SyS=SSö=ö=—— nnS== ——ͤͤſſſͤſͤſſ —.— 8 6 3————— S=ZSZSSE=SZSBBESESEEB—88 G=éÖSèEE=. =üöSSSSESSSI=SESEAS 2.E3=2 ———V——— ₰— 8P 2———έ½—== ———— 8——— —— 8—— 2——— SEE Sͤ== GSS S .——— 5ſ————— 4 ₰— 1ERESESSAeSESDe SeeeeS— =v)eSeS— 5² E d 8 G ‿ — II 11 B(Eben deſſelben Haarwachs(tendo) ehe er an die CCDD Die Doppelung des jetztbeſagten Haarwachſes rechten Seite aus ſeiner Laͤgerſtelle verruͤcket/ Die Aeſte der Brandadern(rami iliaci) ſo wohl der groſſen Blut⸗(vena cava) als Pulßader Sie ſtellet vor Augen das ſchlim⸗ auffſteigende Maͤußlein(muſcu- lus oliquè aſcendens)des Schmeer⸗ bauchs(abdomen) und das ſtra⸗ Laͤgerſtelle verruͤckt/ damit man ihre wirfft auch zugleich die uͤberzwer⸗ che Maͤußlein(muſculi transverſi) in eben der Seite/ mit einem Stuͤ⸗ le noch in ihrem Orte liegen oder unnverruͤcket ſeyn. AA◻ As ſchlimauffſteigende Maͤußlein(muſcu⸗ lus obliquè aſcendens) aus ſeinem Or⸗ te in die Hoͤhe gehaben/ nach ſeiner inwendigen und fleiſchichten Seite. ſtracke Maͤußlein ſtoͤſſet. (tendo) vondem das Theil welches mit den Buchſtaden D D bezeichnet/ iſt die inwendige Seite des ſtracken Maͤußleins(rectus muſcu lus) die jenige aber/ ſo CCzum Merckzeichen hat/ und zuruͤcke gezogen oder umgewickelt iſt/ iſt die die außwendige bekleidet. Daseuſſerſte von dem Bruſtmaͤußlein(muſcu- lus pectoralis) mit der Haut ſo umgekehret ifl. Der Schwerdformige Kroſpel. Cartilago enſi- formis. Die Duͤttenadrige Gefaͤſſe(vaſa mammaria) ſo unter dem Bruſtbeine(ſternum) von den gen/ und durch die ſtracke Schmeerbauchs⸗ maußlein ablauffen/ nach dem ſie bey der Sei⸗ te des Schwerdformigen Kroſpels(cartila- go enſifocmis) von der Bruſt ſich abgeben. G bedeut die Blutadern/(venæ) H die Pulß⸗ adern.(Arteriæ.). Das ſtracke Maͤuslein(muſculus rectus) in der nannt ſeine innere Geſtalt wohl moͤchte geſehen verden. Das ſtracke Maͤußlein der lincken Seite/ ſo noch in ſeiner Laͤgerſtelle ſich enthelt. Die Durchſchnitte der ſtracken Maͤußlein/ inter⸗ ſectiones muſculorum rectorum. ckein der rechten Seite/ aus ihrer inwendige Geſtalt ſehẽ moͤge/ ſieent⸗ 3 cke von dem umgeſpanten Felle (peritonæum) wie alle dieſe Thei Duͤtten oder Bruͤſten(Cmammæ) herabſtei⸗ (afteria aorata) von welchen zwey Abſchoͤß⸗ linge(propagines) entſpringen ſo die Ober⸗ N ₰ 8 - 2* Leec ff Pulßadern(arteriæ) ſo eben denſelben weg⸗ Das uͤberzwerche Maͤußlein(muſculus trans. b. Der Haarwachs der zugeſpitzten Maͤußlein/ten. Die außgezogene Stuͤcklein/ oder Fortſaͤtze — Die Außſegung der eylfften Taffl.— V ſchmeerbauchsadern(venæ egigaſtricæ heiſ⸗ ſen) welche in dem ſie in der innern Seite/ der ſtracken Maͤnßlein auffſteigen/ und den Huͤt⸗ tenadrigen Gefaͤſſen entgegen gehen/ wer⸗ den ſie mit denſelben vereiniget/ vermittels ei⸗ nes Mundloͤchleins(anaſtomoſis) mit dem Buchſtaben N gezeichnet/ L. iſt die Pulßader/ und M die Blutader. Hie wird abgebildet die beſagte Vereinigung vermittels der Mundloͤchelein(anaſtomoſis) ſo ſehr wohl zu mercken/ welche verurſachet werden in dem die Duͤtten/ und des obern Schmeerbauchs adrige Gefäſſe(vaſa mam. maria& epigaſtrica) hieſiges Ortes zuſam⸗ men ſtoſſen. Die Zweige von dieſen Blutadern(ramuli ve- narum) ſo ſich in die nechſtuntergelegene Thei⸗ le oder Stuͤcke vertheilen. Die Fortſaͤtzlinge(ſoboles) vonden gedachten nehmen. verſalis abdominis) in beyden Seiten in ſei⸗ ner gebuͤhrlichen Laͤgerſtele. Das euſſerſte Theil von den uͤberzwerchen Maͤußlein an der rechten Seiten oben(te noch fleiſchicht) unten KX KR ſchon in ſeinem Haar⸗ wachs verendert. Das umgeſpante Fell(perironæi tunica) des Unterbauchs/ welches von den Gedaͤrmen die⸗ ſes 1Onl erhaben und ungleich gemacht wird. Die zugeſpitzte Maͤußlein bepderſeits in ihrer Stelle. Muſculi pyramidales. do muſculorum pyramidalium. Es wird der Ort bezeichnet/ umb welchen dieſer Haarwachs ſich gemeiniglich endiget. Zu Zei⸗ ten erſtrecket er ſich doch gar biß an den Nabel Lambilens) wie auch hie ſolches vorgedil⸗ et iſt. Der Nabel. Umbilicus. Der euſſerſte Rand/ die Grade oder der Anhang be⸗ Darm eines(ſpina ſive appendix oſſis lum. Die Hoden(teſtes) aus dem Hodenſacke(ſcro⸗ tum) und den andern uͤberzogenen Haͤutlein genommen/ wie ſie von den Saamengefaͤſſen vaſa ſpermatica) abhangen. Die Loͤcher in den Haarwaͤchſen der Maͤußlein des Schmeerbauchs/ durch welche die Saa⸗ mengefaͤſſe(vaſa ſpermatica) zu den Hoden (teſtes) kommen. (productiones) des umgeſpanten Felles/ ſo die Saamengefaͤſſe nach den Hoden begleiten. Die Rippen der Bruſt. Coſtæ thoracis. Die Haut von dem Schmeerbauche abgeloͤſet/ weelche abhangend das dicke Scheuckelbein in dieſer Figur bekleidet. Mul.— dendanc nun, 7 elce in dem ſit am u Maͤn lein auffte dun wird aged gediloet dit heſoehs mmtttttt der Munziz ad heweßlzu nentm, n .— ahrt di 4 tia K epigat Me bigattrica) di zweige den ditſen Duhn Rtum enichia enimg dder Stückt dertheilen Zortſatzlinge ſodolet) u uladern(arten) ſo tan 8 1 zmen. derzwerche Mänſlei a rla ns addominig) in ſäßeh rordädrlichen käͤgaelt euferſte Theil da a Raͤuslein an der rechtenei nſchicht) unten KXX ſtan achs verendert. ungeſpante Ful„peien rd. zugeſwitzte Maͤuften ſor tele. Muſculi pynmts Haarwach der zugeßize d muſculorum pymican wird der Ott dezeichatt Nn daarwach ſich geneingt en eritrecket er ſich doc zu ambilicas) wie aat bi KM 1 Nadel. Umbilicu emſſertte Rand/ dit Sut de3 Darndeines((euic 1 aha reldejen d um) und den anden lene genamen/ wie ſerm nſa ſpermuics aee, Löcher in den e 88 Schnterdd, e nengrfäͤſſe uu lrana (Gu 2 toane a — * Sh,— 4—. I 3 , ℳ NGG6K,,(N K . 6S W 9 ₰, X 7 8 3 68,u X 3 27 N K K& 1 N 3 4. ¹ 3 N 32 8 1 5 X —2 3 8 4 2& ₰ A 5 2 5 — — — 53 4 4 3 8% — 1 ₰ 3 * 3 ₰ 3 „ 8 4 X G 8 9 3 6 8888 828 . 38 88 — 8 ☚ — 8 N B BBB B K 3 8 “ A 8. 8. 22 TS „ 2 f AAA Die innere Beſchaffenheit der ſtracken 2A C B Das andere Stracke/ halb abgeſchnitten. 5. Das gantze überzwerche Maͤußlein Sein erſter Anfanglprincipium)ſo Sp af. Sie ſtellet vor zu beſchauen die ü⸗ digen als auswendigen Seite wie auch ein groſſes Theilvon dem lein/ muſculi recti. Maͤußlein/ wie ſie mit ihrem unterſten Ende Cvon dem Leibe abhangen. C Dasunterſte Ende von den ſtracke Maͤuß⸗ lein/ ſonoch an dem Schaambeine(os pubis) hanget/ um welche Gegend man gar ſchoͤn ſehen kan ihre Blut⸗Und Pulß⸗ ader(vena& arteria) von den Aeſten der Brandader(rami iliaci) in dieſem Maͤußlein eingeleitel. Die Duͤttenadrige Gefaͤſſe(vaſamamma. Maͤußlein gefuhret worden/ a iſt die Blut⸗und b die Pulßader. Des Oberſchmneerbauchs Gefaͤſſe/(vaſ⸗ epigaſtrica) von der Brandader ent⸗ ſorungen/ aus dieſen zeiget c die Blut⸗ ader/(vena) d die Pulßader arteria Die Vereinigung der Gefaͤſſe/ welche von den Dütttenadern und den Aeſten der Brandader(ramus iliacus herrüͤhren/ wie ſie in Mannesbildern gemeiniglich Pfleget zu ſeyn. mulculi)(an welchen der Haarwach entzwey geſchnitten) hangen hie von ih⸗ rem Ende zwiſchen die Beine uͤber den Hodenſack und maͤnnlichen Nuuhen hinunter. E Die zugeſpitzten Maͤußlein— (mulſculus rransverlalis) wie es noch lieget in ſeiner Laͤgerſtelle/ deſſen aus⸗ wendige Geſtalt/ und uͤberzwerche Zaͤ⸗ ſerlein(rrausrerlæ fibræ) ſehr ſchon ge⸗ ſehen werden. aderig uñ memdranoſiſch iſt/ entſprungẽ berzwerche Maͤußlein(muſcuhf transverſi) des S chmeerbauchs (abdomen) ſo wohl ſauffderinwen⸗ umgeſpanten Felle(perironæum) und machet zugleich ein Ende von ſder Vorſtellung der ſtracken Maͤuß⸗ 1 ria) welche von der Bruſt in die ſtracke von der Seene ligamenrum) welche von denüber zwerchen Fortſätzen der Ge⸗ ̃ Se Naiãũoder atm̃ Saffi h 1 MM M Was noch uͤbrig geweſen von den weiſſen g* Deſſen Haarwachs(tendo) welcher an dasumgeſpame Fell(peritonæum) an⸗ G Gc Die Spannadern(Nerrvi) welche das 3 uͤberzwerchen Maͤußlein(rransverſus mulculus) mittheilet/ ſehr artig hier ab⸗ ö [Ein Stuͤcke der Theile oder des Fleiſches Das Bruſtbein/ os pectoris, ſternum. Die Haut(Cuns) von den unterliegenden — werbbeine der Lenden(rransrerſi pro- ceſſus verrebrarum) erwaͤchſet. Sein ander Anfang ſo fleiſchicht/ und ſich aſbzeucht vonder innern Gegend der un⸗ echten Rippen/ coſte nothæ. waͤchſet. Ruͤckmarck ſpinalis medulla) dem gebildet. JOk Fortſaͤtzling(propagines) der Blut und Pulßader der ſtracken Maͤußlein/ welche dem uͤberzwerchen terde transverſus) zugeſendel werden/ dieſes Orts nothwendig abgeſchnitten/ wei ¹die ſtracken Maͤußlein haben muͤſſen 1111 weggenommen werden. Eben daffelbe uͤberzwerche Maͤußlein wird nach der Seite gezogen auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle(ſitus) damit man ſehen mo⸗ ge/ wie es inwendig zugeruſtet. In dieſem ſind gleichfals die Spannadern G Gausgedruͤcket. Der Haarwachs(tendo) eben deſſelben/ aus ſeinem Orte geſetzet. Ein Theil von dem umbgeſpanten Felle ( peritonæum))ſo an den diß uͤberzwerche Maͤußlein unmittelbahr angehefftet ge⸗ weſen. Der Nabel. Umbilicus. Strichen(linea candida) in welchen die Haarwäaͤchſe(tendines) die Maͤuß⸗ lein/ beyderſeits/ nach dem ſie zuſam⸗ men geſtoſſen/ und ſich vereinbahrel⸗ ſich einpflantzen. Die Rippen. Coſtæ. Die zwiſchen den Rippen liegende Maͤuf⸗ lein. muſculi intercoſtales. ſo die Rippen bedecken. Der Rand/ Stachel oder Grade an dem Darmbein/ ſpina oſſis ilium. Etliche Maͤußlein/ ſo an die Darmbeine angewachſen 1 ſo noch nicht wohl un⸗ terſchieden. Theilen dhgeſondert, und vom Leibe abhangend. * 2 — — — — —ö — —₰ — — —— — — — — — 2, — 2 8* N S ⁴ S N 4 9 9 9 8 9 9 — W 7 2 3 7 22 2 U ☛ X. 8 * 8 T' — 9 3 8 4 71 à 1 N 4 1 — 7 67 8 4 5 — * 8 36 8 7 121 N 7223 222— 222 222 5227 5„⸗— 2222 7 2*227 * ⁴ — — 4 4 „ tte ktogzzin t Pzader der d 5 — rts nochwad ie ſtracken Moqe en da n l. 2 vadi Dama 7 11 4 3 4 L 81 d ttreldeh 31 lls nommen werd ende t cet redd - Haarwachs 9 3 tte ( imnem Oneqe nd gle⸗ l „ 1 M ſom — lem unm t usgedri dem ſos) lbe uͤder Ue(ſum ie es inw 44½ f onxum Ae — 3 8 aus „ t ansver * „ 4 Laͤge K7n 1 1G9 2 5 nach der Se „ 44 4 s 8. 9 en. * icu. 1 mbi 8 du Nadel u chen „ 2 ſan mea cand drig gewe (tenlin 5 w ſtr de) gcolt ſ 3/ n7 und naen. Cottr.. Nirpen ur lole d rwa der ſelt oſe culi 4 dey enden ſt 4 1 ch in. mul du Haa n, nen R Awpen. 3 3 — 4 zwi ar iche ne eſch Bru H heilen * * ſch einpf — du V V 4 s) bon ſonder dögece dugen 8 * 1 d 4 ) Es wird hie vorgeſtellet das Zwerch⸗ 7 dabey zugleich gezeiget werden die daͤrme(inteſtina) außgenommen/ koͤn nen geſehen we rden. ſte Theil der unechten Rippen(colte no⸗ cha,(puriæ) und an die gantze zwoͤlffte 5/ des Ruͤckens/ ertebta dorſi. welcher ein Anfang iſt des Zwerchfelles. diaphragma.. Die Zaͤſerlein(fibræ) welche ſich nach dem Umkreiß erſtrecken. cher rings herumb an die Bruſte horax) an⸗ diaphragmaris. Das Loch nach der rechten Seiten zu/ dadurch — 1— iſt/ und mehr hinterwerts liget/ als das in herab ſteiget. D Erklarung der drey fell(diaphragwa) in ſeiner Laͤgerſtelle, Beine und Maͤ ußlein/ ſo in dem Un; terbauche(imus venter, abdomen) nachdem die Eingeweid und die Ge⸗ eS wird gewieſen die Verbindung des E Zwerchfelles(connexio diaphragma- reis) dann vorne wird es angebunden an den Schwerdformigen Kroſpel(carilago en- ſtkormis): Bey den Seiten an das euſſer⸗ Rippe/ hinten an das eylffte Gewerbbein Der Spannadrige Kreiß(circulus nerveus„ Der ſteiſchichte Kreiß des Zwerchfelles/ wel⸗ waͤchſet. Das Mittelpunct des Zwerchfelles. cenerum die groſſe hole Ader(vena cava) auffſtei⸗ get..— Das Loch nach der lincken Seite zu/ ſo groͤſſer der Rechten. Wordurch die Speiſerohre (œſophragus) mit zwey Spannadern(ner⸗- vi) nach dem Magen zugeleitet wird oder Zwey ſielſchichte Fortſätze(proceſſus) des Zwerchfeles/ ſo an das dicke Theil der Ge. werbdeine(corpus verrebrarum) angeheff⸗ 1 KK PP Die Rippe oder die innere Hole des Darm⸗ ehenden Taffel. Der Stamm von der groſſen Pulßader. Arte. f. Lumbales) heiſſen. Ihr Ende/ welches ſich anſetzet an die zwoͤlffte Die Lenden. Lumbi. tet ſind/ durch derer Mitte die groſſe Pulß⸗ ader(arteria magna) und die ungepaarte Ader vena ſine pari) durchlauffen. riæ maguæ ttuncus. Die Vereinig ung der zwey Fortſaͤtze G G und ihre Einpflantzung in die Gewerbbeine der Lenden/ lambi. Die Gefaͤſſe des Zwerchfelles(vaſa phrenica) voon der groſſen Pulß⸗und Holader(vena ca- va) durch das Zwerchfell zerſtreuet. Die Spannadern von dem Marcke des Geni⸗ kckes/ durch das Zwerchfell zerſtreuet. Das erſte Paar der Maußlein/ ſo das groſſe Schenckelbein(femur)biegen/ welche dieg⸗ natomiſten die Lendenmaͤußlein(muſculi Ihr Anfang. Ihr Ende... Die Lendenbeugende Maͤußlein(mutculi lumbos fiectentes) des Spigelii von andern die viereckichte des Ruͤckens(muſculi qua 8 drati dorſi) geheiſſen. Ihr Anfang von den Gradtens des Darm⸗ beines P os ilium. Nippe. Coſta. Das Heilige oder groſſe Bein(os Sacrum) mit ſeinen Gewerbbeinen. beines/ coſta ſive interna cavitas oſſium lIlium. Die Beine der Huͤffte oſſa coxendicis) an welche das Haͤuptlein des dicken Schen⸗ ckelbeines(caput femoris) zu unterſt ange⸗ hentet wird. Die Schaambeine/(oſla pubis) nicht gantz von der Haut entbloͤſet. Der Rand(ſpina) oder Anhang an die Darmbeine/ oſſa ilium. Die jenige Hole(caviras) ſoman das Becken (pelvis) heiſſet/ in welcher die Blaſe(veſica) und die Gebeermutter(uterus) ligen. 52 2 X 8 K 5 A 7 e SS — uee 85 5 * heiſſen tentes „ * * m503 R ocalſten due ke mdalcy) Lendendengende 6 Unfang de. 4 4 1 der Nan deh — 68 diereckuhted 1 — geheiſſn. 41) 4 4 = ☛ 8 ᷣ fang don den Ge mes P os ali 4 = N * —— * ſch un um 8* des „ Ende/ wel — — 4 ppe. Cof — — — X△ — ☛☛ „ 8 * ☛‿ SSRQAAQAQQ;Q«QA = — A AQAQD 4 Q 4 Ripotoder die man dan * re min Gewedd Helligt oder n ſanen 4 emes colta * — d A 4 9 dift Beint der velche das 2 ☛ 1 uj 5 4 kmota A dademes e AAA cd & G G B B eee Sein membranoſiſcher Anfang wird ſehr b f „ Aserſte Maͤußlein des Schulterblats Die Außlegungder vierzehenden Taffel. Dieſe iſt die erſte Taffel unter de⸗ nen/ welche die Maußlein zu den aͤuſſerſten Hliermaßen gehorig/ vorſtellen. E ie weiſet ader etliche/ aber inſonderheit das erſte/ andere und dritte Maͤußlein des Schulterblats. (primus ſcapulæ muſculus) das Moͤnchskappen⸗Maͤußlein(mulculus cucullaris) in ſeiner Laͤgerſtelle a b iſt ſeine erſte Selte in dem Hinterhaupte [occiput) ſo uͤberzwerch b d das andere ſo ſich durch den Ruͤckgrad(ſpina) er⸗ ſtrecket/ und an alle Graͤdten oder Spi⸗ tzen der Gewerbbeine des Halſes(colli) wie auch an die Spitzen oder Graͤdten der acht oͤberſten Gewerbbeinen der Bruſt angewachſen iſt ac iſt die Dritte/ welches durch die hoͤchſte Schulter (ſummus humerus) abſteiget. Iſt die vierte Seite. 4 Die Zaͤſerleing fibræ) auß welchen æ dis ſtracken(recti): c die Schlimmen (obliqui) andeuten/ ſo zum Theil auff/ zum Theil abſtigen. Der Gefaͤhrte dieſes Maͤußleins/ ſo in der s ruͤcket iſt/ damit man ſehen moͤge/ wie er Buchſtaben B B bezeichnet/ welcher auß zuſammen geſetzet iſt. „ ſchon gewieſen. blat eingerichtet wird. das Auffh ator) Spigelio das Gedultmaͤußlein(muſcu- deſſen Bauch und Einpflantzung: In der ſiebenden Figur aber/ Awird man den Gewerbbeinen(verrebræ) ent⸗ ſprungen ͤ] Der Anſang dieſes Maͤußleins/ noch nicht rechten Seiten auß ſeinerbaͤgerſtelle ver⸗ inwendig beſchaffen. In dieſem iſt der Bauch in acht zu nehmen/ mit eben den vielen unterſchiedliche Zaͤſerlein(ſibræ) Der Haarwachs(rendo) und das Ende b dieſes Maͤußleins/ ſo in das Schulter⸗ Das ander Maͤußlein des Schulterblats ebende(Levator) von dem lus patientiæ) genennet. Hie mercke ſehen die Haͤuptlein abſonderlich/ von D D EFF 6666 RR Deſſen Haarwachs(rendo) ſo ſich endi⸗ gantz außgewickelt. get in dem uͤbern O Winckel des Schul⸗ terblaulz. Das dritte Maͤußlein des Schulterblats/ das Rautenformige(KRhomboides) geheiſſen/ deſſen Theile alle allhie/ ohne den Anfang geſehen werden/ welches doch in der ſiebenzehenden Taffel deut⸗ lich kan geſehen werden mit den Buch⸗ ſtaben CC daſelbſten gezeichneet. Etliche Maͤußlein des Achſelbeines oder des Oberarmes/(humerus) ſo auff dem Schulterblatte ligen/ werden all⸗ hie nicht gantz kenlich oder voneinander geſchieden vorgeſtellet E wird geheiſſen gende Maͤußlein(ſuperſcapularis ſu- perior) FE das Untere. Das dritte Maͤußlein des Oberarmes/ oder das allerbreiteſte(muſculus latiſ- ſimus) und der Arßkrätzer(aniſcal- pror) in ſeiner gebuͤhrlichenbaͤgerſtelle/ und vornehmlich an ſeinem Anfange/ und Bauche zu ſehen. abhangend. cken noch nicht unterſchieden. terblats Scapulæ ſpina. Das jenige Theil von dem Stachel des Schulterblats/ ſo ſich uͤber das Achſel⸗ Achſelhoͤhe(Acromion) oder die hoch⸗ ſte Schulter(ſummushumerus heiſſet. Die Grundfeſte des Schulterblats. Balis ſcapulæ. Zwey Winckel an der Grundfeſte des Schulterblats(duo baſis ſcapula an- guli) auß welchen O der Oeberſte P der Unterſte iſt. Ein Stuͤck von dem erſten Maͤußlein/ wel⸗ ches den Elbogen(cubitus) außſtrecket. Ein Stuͤcke von den dritten Maͤußlein ſo den Oberarm oder Achſel/(humerus) abziehet/ nicht bedecket von den erſten Maͤußlein des Schulterblats AA 4. das Oebere üͤber dem Schulterblat li⸗ Die Haut(curis) ſo den Ruͤcken bedeckt/ Etliche Maͤußlein/ ſo das Haupt außſtre⸗ Die Gradte oder der Stachel des Schul⸗ bein erſtrecket/ und die Schulter oder ——— ——. —— 3 1 ——— 1 5 2 . 2212 & 8 △ — — —— . 8 8 8 5— ᷓ☛ — ☛ ½ — ——— — — N NXN X ‿ N — — 3 — — „ 5 3 25 ☛— 3 27 2, ——— — aame 5 ☛‿ ANA ☛ 8 88 88 ☛ 002 8 8 3 8 4* 3 1 . 8* . ☛ 4 9 ⁴☛ ₰ ⁴☛ 7 ₰ ‿ 2 4 5 3* 44 8 3 5 4 2¹ 222 4 r — 8.-— B=ſ—=.————— t -———————=—— WW 3 ———.—————— 4— 21—— ———— 2——=——— 2 8— 2— 2.— S————— 8——,—— 8., —— 2——————————.———— ——9—=,— 2———————,— 2—. 4— ——— 7— 3————————— 3- S E= —— 4——.—*——„—— ——-—◻———— B——„.— 2——— —.“——— 1————. 8—— — 1— 1————— ·q——— 1 1 X 8———————— *——————————— 3— — 7/78——— 0 ——— 4„—.— 2 —ÿ——— dIöſͤſ——.— .———.„ 9——*— 1.—,. 2—„ 9— ———— ₰— A.——.—— r— 4———.— ZBSéé*nn— A₰— —— 4„ An 8 — — S ‧‧— 70 2 ab D D . E E FFFE H H — LM Die Erklaͤrung der Dieſe hat in ſich das vierte Maͤuflein des Schulterblats(ſcap ulæ) und die hulte Eefen der Ach⸗ 4 As vierte Maͤußlein des Schulterblats/ das Anziehende/(addueens) in ſeiner Läger⸗ ſtelle. Das kleine Saͤgemaͤußlein(ſerratus minor) geheiſſen. 1 Sein Anfang von der 2/37/4/ und 5. Rippe. Co- ſta. Sein Haarwachs(tendo) welcher neben den Anckerformigen Fortſatz(proceſſus ancori- wird. armes(humerus) das Anziehende(muſculus lis) in ſeiner Lagerkelle. weichen a anzeiget die Auffſteigende/ b die Abſteigende/ und e die uͤberzwerchen/ als wann ſie einen dreyfachen Urſprung haͤtten. ſpringet. Das euſſerſte von dem Bruſtbeine/ von dem dieſes Maͤußlein auch untenwerts ſich ent⸗ ſpinnet. zu ſehen/ wie er zwiſchen den Deltaformigen (muſculus deltoides) FFFund den Zwep⸗ koͤpfichten V eingeſetzet wird. Eben daſſelbe Maͤußlein/ auſſerhalb ſeiner La⸗ gerſtelle/ wie es mit ſeinem Haarwachs an der Achſel anhanget. bende/ oder das Deltaformige/(von dem Griechiſchen Buchſtaben A delta) in ſeiner Lagerſtelle. ö Sein Haarwachs(tendo) in die Mitte des Achſelbeines eingerichtet. Das vordere Theil von dem Schluͤſſelbeine/ (clavicula Jzu dem dieſes Maͤußlein nicht ge⸗ langet.“ Eben daſſelbe Maͤußlein/ aber auſſerhalb ſeiner fleiſchichten Zaͤſerlein(carneæ fibræ) mit die⸗ ſen Buchſtaben bezeichnet.. Der kurte Haarwachs(tende)dieſes Maͤußleins Die Hauptader(vena Cephalica) ſo durch dieſe Theile abſteiget/ weßwegen zwiſchen dieſem andern Maͤußlein der Achſel(Humerus) und dem erſten des Elbogens die Fontanellen von den Aertzten geſetzet werden. Das erſte unter denen/ ſo den Elbogen beugen/ das zweykoͤpfichte(biceps muſculus) in ſeiner Lagerſt elle. formis) in das Schulterblat eingepflantzet Das erſte Maͤußlein der Achſel/ oder des Ober⸗ adducens)oder das Bruſtmaͤußlein(pectora- Seine unterſchiedliche Zäſerlein(Fbræ) auß Das halbe Theil der Schluͤſſelbeine(clavicu- 12) von dem das Bruſtmaͤußlein oben ent⸗ Das Haarwachs dieſes Maͤußleins da wol Das ander Maͤußlein der Achſei das Auffhe⸗ Laͤgerſtelle/ in welchem ſind wol zu mercken die 8 88 il 54 f g T7 Das QAOchſelbein entbloſet. kumeri os denuda. fuͤnffzehenden Taffel. geh Das erſte Haupt(caput) dieſes„ecne, noch in ſeiner dazu im Achſelbeine außgegra⸗ beuer Hoͤlen oder Roͤhren(canalis) ohnverle⸗ tzet ligende/ gezeiget wird. 8 Die Seene(ligamentunm) welche uͤber die beſag⸗ te Hoͤle oder Roͤhre(canalis) in der Achſel uͤ⸗ bergezogen iſt/ damit das erſte Haupt wol verwahret würde. Es iſt hie in der Laͤnge zer⸗ ſchnitten/ damit der Anfang ſelbſt/ da es noch in ſeiner Hoͤlen/ Roͤhren oder Geleite(canalis) liget/ moͤge geſehen werden. Der Bauch des zweykoͤpfichten Maͤußleins des Elbogens/ welcher hier ſich herfuͤr gibet. Etliche andere Maͤußlein des Elbogens dieſe Orts entdecket/ ſo alle ihre gebuͤhrliche Laͤger ſtelle halten/ und in den folgenden Abbildungen erklaͤret werden. 3 Die Helffte von dem Schluͤſſelbeine(clavieula) da es breiter iſt. Die rechten oder wahren Rippen(coſtæ veræ) an dem Orte/ da ſie alle zu Kroſpeln wer⸗ den/ oder da der Kroſpel zwiſchen ihnen und das Bruſtbein(ſternu m) ligend/ an ſie ange⸗ wachſen iſt. Die zwey ſtracken Maͤußlein des Schmeer⸗ bauchs/ in ihrer Laͤgerſtelle. Die Spannadrigen Durchſchnitte(interſe⸗ ctiones nervoſæ) der ſtracken Maͤußlein/ a⸗ ber mercke daß hie viere vorgebildet ſind/ wie ſie zu Zeiten angetroffen werden/ in denen wel⸗ che einen langen Bauch haben/ da ſonſt nur drey zu ſeyn pflegen. b Ein Theil von dem lincken ſtracken aen des Schmeerbauchs/ auffgehoben/ und uͤber⸗ geſchlagen/ welches zuvor auff dem erſten Maͤußlein der Achſel gelegen. Die zwiſchen den Rippen ligende Maͤußlein/ muſculi intercoſtales. tum. Die jenige Gegend des Achſelbeines/ umb wel⸗ che die Maͤußlein/ ſo es recht und gerade bewe⸗ gen/ eingepflantzet werden. Das erſte Maͤußlein/ ſo den Elbogen beugtt/ das Zweykoͤpſichte/ diceps,(in der lincken Seite mit den Buchſtaben L. M bezeichnet) et⸗ was auß ſeiner Stelle verruͤcket. Seindogpelt Hzuptleinlcan ut) i das erſte ldas andere Sein Haarwaͤchſiſche Ende. finis tendineus. chiæus muſculus) in ſeiner Stelle. Sein Anfang umb die Gegend des Achſelbeines/ Das andere unter denen/ welche den Elboge beugen/ genandt das Armmäußlein(Bra. da ſich die Haarwaͤchſe der Maͤußlein des Ach⸗ ſelbeines anſetzen. Ein Stuͤcklein von dem Erſten/ ſo den Elboge außſtrecket. (Ein Theil von dem andern/ ſo den Elboge et. außſtrecket 6 Der Nabel. Umbilicus,. fl.— Dt(caputS AKaput) er dazu ms „ 20 Achſelh oder Rohrea, Gu 8 ³ Rol ac la Rohre N 1 K amentum) nilt 1 4s zwepkop cten Jah velche dier ſch dafag. „Mäͤnßlein ds Ehn ket/ ſo alle idee geüüdnt und in den fol denan nen. en en zem Schluͤſalhen ri. MMhula ee wahren Nixpen d rte da ſie ale ſr au da der Kroſoel zpiſtat ein(ſternrn)(iga an racken Mänftein drer Lagerſttlle. aoriges Durchſchait trolæ) der ſtracken Nei daß hie vier vorgedäti mangetroffen werden n ngen Bauch haben päcgen. a dem lincken ſtrackn⸗ trdauchs/ auffgehodn weiches zuvor euft de Achſelgelegen. den Rippen ligmie d atercoſtales. n eatdlöſet. Aunei a Hegend des Achſeheire 1 rzlein/ſo es rect wp heyſantet werden. Näͤußlein/ ſo dacrit öpüchte biceps i den Bud ader Ate ſciutr Stedevenüctt 4 (eDäuptleig capuhige waͤchſiſche Ende. iiims 2 untet denen uttn arnandt das Ann ü naſcalas) it ſing 6 nq und die Gcgen LiID IV. 74. 7 9 — m — — — — hende 8—— 2 — u —= ———— 4 X 3 2* u 8 S — 5— 5 5—— ꝗ——— —————.— AAAB abc Die dreyfachen Zaͤſerlein(Hbræ) Sie zeiget das dritte Maͤuß⸗ lein der Achſel/ oder das Abzie⸗ hende(abducens) und das aller⸗ breiteſte(latiſſimus muſculus) in ſeiner Lagerſtelle. Beyfallig wird auch artig gewieſen/ das erſte Paar des Schulterblats/ oder das Moͤnchskappen⸗ Maͤußlein (cucullaris muſculus) in ſeiner Laͤgerſtelle. OAs erſte Maͤußlein des Schul⸗ terblats/ das Moͤnchskap⸗ pen⸗Maͤußlein auff beyden Sei⸗ ten in ſeiner Laͤgerſtelle/ artig ab⸗ gebildet. Eben deſſelben Maͤußleins Ein⸗ pflantzung in das Schulterblat, durch Haarwachſe tendo. dieſes Maͤußleins/ auß welchen die abſteigende(deſcendentes) durch a: die uͤberzwerchen(trans- verſæ) durch b und die Auffſtei⸗ gende(aſcendentes) durch c an⸗ CCD Das dritte Maͤußlein der Achſel oder des Oberarmes/ das Abzie⸗ gezeiget werden. hende/ oder das Allerbreiteſte (abducens latiſſimus) welcher hie in ſeiner Laͤgerſtelle ſehr artig abgebildet wird. GC Der Anfang dieſes Maͤußleins. 1 Die Außdeutung der ſechzehenden EEE Der unterſte Winckel deſſelben. Das vierte Maͤußlein des Schul⸗ terblats/ auß ſeiner gebührlichen Q Etliche Maußlein/ ſo zu der Bewe⸗ Taffel. ſpringet. Seine Spitzen (pinnulæ) mit welchen es an das ſchlimabſteigende Maͤuß⸗ lein(obliquè deſcendens mu- ſculus) des Schmeerbauchs ge⸗ fuͤget wird. Der Haarwachs ſelbſt/ nach den Achſel ſich wendend/ in welchen er eingepflantzet ſel werden. Etliche Maͤußlein/ entſtanden von dem Schulterblate/ ſo den Arm oder die Achſel umbtreiben. Die Haut von dem Ruͤcken und lQder Bruſt abgezogen/ und ab⸗ hangend. Etliche Maͤußlein des Schenckels zum Theil entbloͤſſet. 5 Darmbeine ſpina oſſis ilium. Das Hinterhaupt. occiput. Die Grundfeſte des Schulter⸗ blats. baſis ſcapulæ. Der oberſte Winckel(angulus) des Schulterblats. Stelle abhangend. gung des Haupts caput) die⸗ den, Roch nicht gantz unterſchie⸗ en. Die Haut/ ſo den Hals bedecket. ——— Die Stelle da ſein⸗Haarwachs ent⸗ oder Haͤfftlein Der Rand oder Gradte an dem * — — △ᷣ I* 4 4.. 7 t 1 amabſteige. 5 Al 1 0 41 ue. 6 8 cectn 25 S 7 8 3 8 . 75 Daarwachs ſetſ ſel ſich wendend 3 tingexfangttſelde te L dußlein/miſc mS chultardlateſor er die Achſel unbin⸗ b Haut von dem 4 2 ees 4 N 4„ z, „Bruſt adgezeon b 3 — ngend. e Maͤußlein deet m Theil entblöſſt ☛ ₰ 9& 5 * 4 S 5 ‿ S 8 I Rand oder Gue arm beine. ſpinack Hinterhaupt. an Grundfeſte det ts. baſis ſcapule berſte Wincktlle chulterblats. unterſte Wincktdi dierte Maußlende blats auß ſeinerg⸗ 4 1 — 2c ⁴ S — 8 telle abhangend 141 3 „ 9 te Mäußlen thh— I W ng des Haupts an 9 noch nictgnir V . 3 4 8 8 Haut dden Sul 4ä4 3 / 1/ 4 9* H & 8 9 8 8 ₰ 2 4 9 8 90 4 1 „ 8 N 8☛ 8 8 X 4* ₰ N 8 N 8 8 AN 8 — 8 — 6 8 8 8 8 00 88 8 ⁴☛ 9 ₰ 8 4 4 0 4. 9 86 9& 8* 8 0 0000 00 & 0 8 5 5 0 9 ☛ 35 5 . .. 9 8 — S — — — —*— —= 000 9 7 5 5 8 — 0⁰000 — —— —— — 9 4 0 0 8 00 55. 7) & 5 7 5 & )ſ 8 4 6 5 4 . S 0 ☛ 5. 4 AS ANNNNn 1 A 8* 0 00 9 e Fuleie /cus ☛ 5 00 9 S 0 9 8 9 Un 1 8 68 8 8 4 9 5 0 * & 5 8 8 5 8 0 , AM 2 2₰ , ’ 8 NSB KNeA BBB 8 ☛ 5 6 5 5 A* 7 5. 7111,,, 22 ☛ 1 —— CCCcDie Stacheln der Gewerbbeine/(ſpinaæ verte-— brarum.) von denen das Rautenformige D A⁴ EFE O A cher der Meinung iſt/ daß es vor das achte dem Mittel ſeines Bauches dicke wird/ fer⸗ ner wird es allgemach wieder duͤnner/ und Sie begreiffet das vierte/ funffte und ſech⸗ ſte Maͤußlein der Achſel(Humerus) wle auch das andere und dritte des Schulter⸗ blats(lcapula) etwas deutlicher als die vorigen Taffeln: Wie auch das jenige Maͤußlein/ deſſen Erfindung der. weitbe⸗ rühmte Anatomiſt j lins Cailerius Pla- centinus ſich zueignet/ und halt es vor ddasachte MNqitein das Achſel⸗ eines. A Drs andere Maäͤußlein der Achſel CHume rus) das Auffhebende Levator) geheiſ⸗ See Erklaͤrung der ſiebenzeh ſen/ aus ſeiner gewoͤhnlichen Laͤgerſtelle ver⸗ ches es eingepflantzet wird/ abgeloͤſet/ damit ſein werden. entſtehet. hen läͤſt Maͤußlein(muſculus Rhomboides) ent⸗ fpringet/ es ſind aber drey von den unterſten Gewerbbeinen. pulæ) in welche eben daſſelbe eingepflantzet (rotundus muſculus) aus ſeiner Laͤgerſtelle zwar verruͤcket/ doch auff beyden Seiten noch an ſeinen nechſtgelegenen Theilen anklebend/ deſſen Anfang iſte. Das fuͤnfſte Maͤrtßlein der Achſel/ oder das O⸗ berſte ſiber dem Schulterblat liegende(mu⸗ ſculus ſuperſcapularis ſuperior) in ſeiner Laͤ⸗ gerſtelle. woͤhnlichen Stelle. der Anatomiſten angemercket/ deſſen Erfin⸗ dung Julius Caſſerius ſich zueignet/ wel⸗ Maͤußlein des Schulterblats gerechnet werden ſoll. Es iſt aber gantz fleiſchicht/ mit einem ſpitzigen Anfange aus dem unterſten Winckel des Schulterblats auswachſend/ weiches nachmahls je mehr und mehr biß zu ruͤcket/ und von dem Schulterdlat/ in wel⸗ Anfang deſto Augenſcheinlicher moͤge geſehen 1231 Der Anfang dieſes Mäͤußleins/ ſo aus vieren unterſchiedlichen Gewerbbeinen des Genickes 3 Das dritte Maͤußlein des Schulterblats/ das NRautenformige( Rhomboides) ſo auff bey⸗ den Seiten gantz in ſeiner Laͤgerſtelle ſich ſe⸗ des Halſes/ und drey von den erſten der Bruſt Die Grundfeſte des Schulterblats(baſis ſca- wird. Das vierte Maͤußlein der Achſel/ das runde Dasſſech. e Maͤußlein der Achſel/ oder das un⸗ terſte über dem Schulterblat liegende(ſuper- ſcapularis inferior)/ gleichfalls in ſeiner ge⸗ Ein abſonderlich Mäͤußlein/ noch von keinen endet ſich vermittels eines ſpitzigen Endes/ enden Taffel. in eine Seene(ligametum) damit das Haͤuptlein des Achſelbeines(humeri caput) umwunden iſt. Dieſes iſt in der lincken Rechten b iſt es aus derſelben verruͤcket. ut dextri humeri. ſind/ daß es ſich bloß ſehen laͤſt. xXK Der Stachel/ oder die Gradedes Schulter⸗ blats/ Ipina ſcapulæ. Die hochſte Achſel/ die Schulterhͤhe/ die Ho⸗ he des Achſelbeines/ Fummus humerus, d Der öberſte Winckel des Schulterblats ſupe⸗ V rior ſcapulæ angulus. rior ſcapulæ angulus. auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. halb ſeiner Stelle. NN Dasdritte Maͤußlein des Aehſelbeines/ das Abziehende/ aus ſeinem Orte verruckt. 00 Sein breiter und membranoſiſcher Anfang. ſammen gefuͤget wird. geleget. 5 avbgeſchieden. rücket. v Das Achſelbein/ os humerĩ. XX Die Haut von dem Ruͤcken abgezogen. v Ein Pergamentshaͤutlein membrana) etwas dicke/ ſo die Maͤußlein des Ruͤckens bede⸗ cket. 2 Das Schluͤſſelbein( calvicula) welches an Seite a in ſeiner Lagerſtelle. Aber in der H Das Hauptlein des rechten Achſelbeines/ ca⸗ II Das rechte Schulterblat(ſcapula dextra) von welchem alle Maußlein abgeſchnitten .Der unterſte Winckel des Schulterblats infe⸗ Das funffte Maͤußlein des Achſelbeines oder das oberſte uͤber dem Schulterblat liegend Das ſechſte Maußlein deſſelben/ oder das un⸗ terſte uber dem Schulterblat liegend/ auſſer: p Die Spitzen oder Haͤfftlein(pianæ) vermit⸗ tels derer dieſes Maͤußlein mit den Schlim⸗ abſteigenden des Schmeerbauchs(mulcu- lus aodominis oblique deſcendens) zu⸗- Q. Das Ende(kfnis) oder der Haarwachs (Tendo) eben dieſes Maͤußleins/ welcher an ha Achſelbein(Humerns) angeſetzet wir 4 2 3 RR Etliche Maͤußlein umb das Achſelbeinherum⸗ Die Maͤußlein ſo das Haupt ausſtrecken noch b in ihrer Lagerſtelle/ und nicht von emander T Das erſte/ ſo den Elbogen(cubitus) ausſtre⸗ b cket/ etlicher maſſen aus ſeinen Orten ver⸗ die Achſel c angefuͤget wird. K dü. Penleen TAB. XVII— Lib. IV. 734 ſaner Kägerſelt tu. — ſ, ba cen Affümn.. D 5 3— 2 au Stueftn den ale Mäußten üg hee e) jes ſich boz ſchenlt. 4/0der die Gradedd en ina lcapulx. Achſel⸗ de Scdubren dſeldeines/ Hummu ene Winckel des Schulcics 417 aagul u5, Winckeldes Scubriu ulx angulus. Maͤußlein des Ahibe— t uder dem Schulhias dſaner kägerſtele Maußlein deſclden e rdem Schulterdlatlue tr Stelle. Mäutiein da Näür Z Z ZA ſ N 8 6 4 — X☛‿⸗ —yxVV ——₰ e — ☛‿᷑ — p ſſſſſſſſ“ ☛ S ‿ — d, ☛‿ S Sh, de/ aus ſeinem Omem und memdrawſſtet noder Häͤfftlein(zuun Reſes Maußlenmn. den des Schmerdu n nis obllque deicass gefugt wid. 4(bahs oder 1 ſes pes Q dhen diſſes Mätest Achſehdan(Humes ut 1 8 uilem und desüü eu pdui dunta agerſtellt/ 1d nch den. Sed l . 6„ codlel 3 2 M o den ean ad. S de nuſe 1 nomeri. 3 deetaug 1 den jkenuite 1 n dn enn⸗ 1 I 4 7 geul„ enn 2460 3 8 die Mäl 1 1222 reek hear, 2 —— AB CG DD Dieſe Taffel ſtellet vor Augen Daß 2af. ſteller,chiedlalde Maͤußlein/ nemlich das ſie⸗ bende der Achſel(humeri) das unter dem Schulterblat lie⸗ ——— ende(ſubſcapularis) geheiſ⸗ en/ das fuͤnffte des Schulter⸗ blats/ oder das groſſere Saͤ gemaͤußlein(ſerratus major) das unter den Sluͤſſelbeinen liegen⸗ de/ und die zwiſchen den Rip⸗ pen/ intercoſtales. Rand des Schulterblats/ ſo etlicher maſſen von der Bruſt nach Anatomiſcher Art abge⸗ ſondert/ damit das Maͤußlein/ werden. armes oder des Achſelbeines (Humerus) ſo erfuͤllet die gantze Hoͤle des Schulterblats(cavi- ſcapularis. Das funffte Maͤußlein des Schul⸗ geheiſſen) in welchen ſeine Zaͤſerlein aaaaa, welche nicht anderſt als die Zaͤhne in einer tim) zuſammen geſetzet ſind/ (davon es auch den Nah⸗ men hat) wohl in acht zu neh⸗ men. —— 3 Die innere Grundfeſte des Schul. D Jeunterſte Rippe(coſta) oder 3 (Thorax) und den Rippen/ welches in der Hoͤle des Schul⸗ terblats lieget/ moͤge geſehen Das ſiebende Maͤußlein des Ober⸗ tas ſeapulæ) welche an die Rip⸗ en ſtoͤſſet/ oder ſelbige des Orts edecket. Das unter dem Schul⸗ terblat liegende Maͤußlein/ ſub- terblats/(das groͤſſere Saͤge⸗ maͤußlein(Serratus major) Saͤge Kammesweiſe(pectina- 12.&c, das groͤſſere Saͤgemaͤußlein(ſer⸗ E gerſtelle zu ſehen. elavius. ed Deſſen Anfang c iſt an der erſzen b GDas Schlüſſelbein/ clavicula. HHHHSDie beinerne Theile der Rippen/ terblats(baſis ſcapulæ) in welche FS5 Sie Erklaͤrung der achtzehenden Taffel. 3— ratus major) ein gepflantzet wird. Das vierte des Schulterblats/ das Anziehende/(adducens) oder das kleinere Saͤgemaͤßlein/(er ratus minor)auſſerhalb ſeiner Laͤ⸗ Das unter den Schluͤſſelbeinen lie⸗ gende Maͤußlein/ muſculus ſub⸗ Rippe: d das Ende an dem Schlüſſelbeine. coſtarum partes oſſeæ. Die zahlen ſo die Ordnung der Rippen andeuten/ damit bald offenbahr werde/ von welchen das groͤſſere Saͤgemaͤußlein (Serratus major) herkomme. Sie ſind aber eingegraben wor⸗ Scheidung/ da das beinerne Theil der Rippen HH, mit den kroſpelichten 11 zuſammen gefuͤ⸗ get wird. Die kroſpelichten Theile der Rip pö/ coſtarum partes cartilagineæ Die auswendigen zwiſchen den Rippen liegende Mäußlein. Die Haut von der Bruſt abge⸗ ſtreiffet/ und herunter hangend Das Bruſtbein. Sternum, os pe- ctoris. Die Maͤußlein/ ſo den Elbogen beugen/ nach ihrer Laͤgerſtelle/ und nicht von einander abgeſon⸗ ert. Die hoͤchſte Achſel(Summus hu- maerus) derer Einlenckung mit 3 4 8 1 den in dem Durchſchnitt oder lcken iſt. dem Schluͤſſelbeine O hie zu mer 2 4 nn blats baſis t e) gra eeesn aaer)enandi ar)anggie nientdes Sculn aiedende/( adduce G Lkleiner Sägme b us minor)auſghalte ſtelle zu ſha 48 unter den Schläſßg⸗ nde Mauſea vius. chlüſſebbeine. a Schlüſſldein cun einerne Theilede⸗ tarum pattes olle gahlen ſo die Oin pppen andeueen i endahr werde /dir groͤſſete Shh erratus maoot) ſat e ſind aber eingeger in dem Duuzſe⸗ heidung/ da u deil der Rippa e ſpelichten 1 uber wird. 39 troſpelchten Di coſlatum partescm auswendigen i tegendechh aut von da Re iſſet und zeruri Bruſtbein.Jere — — — —— — — — 1 † — u N 7 71t. 5 8 — — — Sie hat in ſich vier Maͤußlein des Elbogens 8 cubitl) wie auch das jenige/ deſſen Erfindung julius Callerius placentinus ſich zueignet/ und zum neunten des Oberarmes gemacht hat. AàA Stüͤcke von der Haut(cuus) ſodie Bruſt bedecket. 3BB Die Rippen/ coſtæ.(ſculi intercoſtales. aaa Die zwiſchen den Rippen liegende Maußlein. Mu⸗ CQ Das Bruſtbein/ os pectoris ſive ſternum. 0 D Die Schluͤſſelibeine/ claviculæ. EE Die S pannadern(nervi) welcht von dem Halſe(col- lum) nach dem Arme(Brachium) zugehen/ und dieſes Orts abgeſchnitten ſind. Der Anckerformige(proceſſus ancoriformis) Fortſatz/ des Schulterblats(ſcapula) von welchem das erſte Mäuß⸗ lein/ ſo den Elbogen beuget/ oder das zweykoͤpffichte Maͤuß⸗ lein(muſculus biceps) ſeinen Urſprung hat. Die hoͤchſte Achſel. Summus humerus Eine Kruͤmme/ oder Grube des Schulterblats(ſinus ſcapulæ) ſo das Haupt des Achſelbeines in ſich faſſet/ von deſſen erhabenen Rande das erſte Haupt oder Anfang (capur) Hdes erſten Maͤußleins/ ſo den Elbogen beuget/ erwaͤchſet. G. G Das erſte Maͤußlein(muſculus) 82 G 0 PWten und unterſchiedenen Haͤuptlein oder Anfang ſeinen Urſprung nimmt von dem Schulterblat. in ſeiner Laͤgerſtelle zu ſehen. H Der erſte Aufang/ waͤchſich/ und rund in die Laͤnge(teres) erwaͤchſet von der oͤberen Gegend der Raͤnde(ſupercilium) der Pfannen(a- cerabulum) des Schulterblats(ſcapulæ) und gehet durch die Spalte(tfiſfura) ſo ſeinetwegen in dem Achſelbeine(os humeri) ausgegraben. Hie kan man ſehen/ wie artig der Kupfferſtecher getroffen/ die Seenen(liga- menta5 am Gelencke des Achſelbeines/ und vornemlich die Seenen abwerts gehet/ und etlicher maſſen durchſchei⸗ net/ in der Mitten zwiſchen dieſen zwepen Merckzeichen/ Pnemlich d d durch ſubtile Strichlein von dem Kupffer⸗ ſtecher angedeutet. 4 der entzwey geſchnittenen Seene(ligamentum welche ar die Spalte des Achſelbeines/ oder an das Geleite(canalis) angewachſen iſt/ damit dieſer Anfang moͤge beſchirmet ſeyn. „Das andere Haupt des zweykoͤpſſichten Maͤußleins/ ſo brei⸗ ter als das vorige beſtehend theils aus Fleiſche/ theils aus einem Haarwachs/ und entſpringet von dem Anckerformi⸗ gen Fortſatze F ptoceſſus ancoriformis. K Der Ort/ da die zwey Haͤuptlein(capita) zufammen ſtoſ⸗ ſen/ davon der Bauch des zweykoͤpffichten Maͤußleins (muſculus biceps) zuwege gebracht wird. E Der Haarwachs(tendo) des zweykoͤpffichten Maͤußleins/ welcher von den unerfahrnen Wundaͤrtzten in dem Aderlaſ⸗ — Die Außlegung der neunzehenden Taffel. gehalten/ und vor das neunt rechnet/ und das durchgeboh e Maͤußlein des enenen rie oder durchlocherte(per es ſoll entſpringer foratum) geheiſſen. Denn er will daß von dem Anckerformigen Fortſätze mis) des Schulterblat die Mitte des Achſelbe Deltaformigen(mulſeu voſiſchen und kurtzen Anfang Je ines/ neben dem Haarwachſe de lus deltoides.) Es habe einen ner⸗ inen laͤnglichten und zim⸗ inen ſtarcken und feſten Haar⸗ lich dicken Bauch N und einen wachs h. Spannader bogens vertheil Dieſes Maͤußle ben N bezeichne wird es von andern a der Laͤgerſtelle: in de ſondert wird. ſo mitten durch be P Das erſte Elbogen mulculus) das oder das erſte Haupt der Zweykoͤpffichten/ ſo Haaren Sein fleiſchich Achſelbeines/ da die ner geraden Bewegung ziehen Dieſes iſt zu finden in der XV. Taffel mit dem Buchſtaben aarwachs(Tendo) ſo ſich radius) und groſ⸗ zuſammen gefüget Gelenckes/ articuli ligamentum. nen welche den Elbogen aus⸗ ſtrecken(cubitum extendentes) von dem Arme(humerus) abwerts abhangend. 9. Sein doppelter Anfang/ oder Haupt/ eiſchicht. Haarwachs(tendo ne ſten Fortſatz des Elbogens/ oder in anon) inwerts. de/ in ſeiner Laͤgerſtelle. ncipium nervoſum) von Genickes des Achſelbeines/ cervi⸗ Sein Ende/ ſo ſich endiget in die lbogens Hoͤckers/ ole⸗ Fortſatz des Elbogens oͤcker geheiſſen. ulterblat h bedeutet.. endiget in die ſorde ſen Eibogenröhre(ulna) werde und in die Seene des den Anfang des erſten Haͤuptleins deſſelben ſo untelss Das erſte Maͤußlein unter de ee Zwep RNaͤnde(labia) von aderig: dieſes f r Deſſen Spannaͤdriger gepflantzet in den groſſen E ⁊ Das anderr/ den Elbogen außſtreck ( Sein Spannadriger Anfang(pri der hinterſten Gegen humeri. cranon. 1 ſen offt gefährlich verwundet wirrdd. I. Der innerſte Anfang von dem andern Elbogenbeugenden Maͤußlein(cubitum flectens) ſo etlicher maſſen hier kan geſehen werden. MM Der Anfang von den inneren Manßlein des Elbogens/ zum Theil entbloͤſſet. 8 Ein fleiſchicht Stuͤcke(pottio carnoſa) deſſen Spigelius gedencket in der Beſchreibung des Zweykoͤpffichten(biceps muſculus) und das Julius Caſſerius Placentinus, welcher ſtelle. △ dieſe Taffeln verferkiget/ vor ein abſonderlich Maͤußlein außwendige gemaͤußlein( Sein Bauch aber N iſt durchbohret/ damit die n O(nervi) welche in die Mäußlein des El⸗ et werden/ moͤchten einen Durchgang haben. in wird auff beyden Seiten mit den Buchſta⸗ 1/ angetroffen/ aber in der rechten Seite bgeſondert geſehen/ aber auſſerhal ie es ſich ſehen ſo den Elbogen beuget in der lincen Seite/ man nennelſm Sein Spannädriger Haarwa es das Zweyköpffichte/(biceps) weil es mit einem doppel⸗QEin Fortſaͤtzling Cp Maͤußlein zu ſeiner Bewe igende Maͤußlein in/ Brachiæus. Anfang von der Gegend des Maͤußlein/ ſo den obern Arm mit ei⸗ / eingepflantzet werden. Es iſt hier nochk Das andere Elbogenbel gerſtelle/ das Armmaͤußle ter und breiter o Deſſen H re Gegend der kleinen. [da ſie beyde & t nennet wird/ und dieſes Ort 2 z Das fuͤnffte Maͤußlein des groͤſſere Saͤgemaͤußlein geh ches das ſchlimabſteigende (muſculus abdominis obliquè deſcendens? angeſetzet wird: an ſeinem Anfang etlicher maſſen zu ſehen. den hinterft lbogens⸗Hoͤcker(olecr en d des Gegend uU (proceſſus cubiti) der groſſe H V Das vierdte Maͤußlein des Sch Serratus minor ropago) von gung mitgetheilet.. jin ſeiner Laͤ⸗ des groſſen E Der hinterſte das Achſelbein(humerus) beweg (pr rlincken Seite aber/ w laͤft in der Zerlegung der Glieder/ ehe es von andern abge⸗ 0 Die Spannader/(nervus) ſagtes Maͤußlein durchlaufft. deugende Maͤußlein(cubitum flectens Zweykopffichte aus ſeinem Ort rechten Arme/ etwas in die Hoͤhe gezogen. doppelter Anfang/ oder Haupt iſt das Erſte chs/ tendo nervoſus. der Spannader/ dieſem eiſſen(Settatus major Maͤußlein des Schmeerbauche oceſſus ancorifor 8 F und ſich inwendig anſetze 38 1 das Andere. enes p iſt Spann⸗ rvoſus) ein⸗ / das kleine Eaͤ⸗ 8 or) auſſerhalb ſeiner Laͤger⸗ X Ein Stuͤcke von dem dritten Maͤußlein ſo veget/ welches das abzie⸗ hende(abducens) und das allerbreiteſte( latiſſimus) ge⸗ 8/ nach dem Oberarm zueylet. Schulterblats(ſcapula) das e/ in dem 11 Sein ) an wel⸗ Saͤgenweit ——— 29 ld tdents(Adden zen 9 mu culan dekoiden. Md 4„ A. ſoh 8. 8 8 6 e e gern 9 N M eeni) necde R R Re M werden/ mo Mü ₰ AA 3 nocten tinm Dote 2 5 1 nwird ans ben an Dea 5 4 dcde Samat d 4 augetrffen dc ae N 96. N e 6 I A 1 5— 8 4 -er üncke Seitt aher/ ne ang der Gäde tesme 1 0 Die Epang Sweykeofſichte aus ſiun rwat in die Hohe gaegn / oder Haupt i iſtdas erih ger Haarwacht/ iento dru 5r0pego) don der Ezan er Dewegung uttgteit dogendengende Mäufti i maͤußlein/ Irachirs er und dreiter Anfang u. die Mauältin/ ſo mun wegung ziehen/ dngatc nin der XV. Tafft atiei 9 Deſſen Haumadt( ere Gegend der kleiden(an (alna)[da fte degte p . ,es utcnln at des Geleackes 4 — 1 1 W 7„I 1 agtes Maͤnzlein detlen e, 8. K Iben 8 s„ H ſendegende Mäußltn an V ee 8— ½ ÿ 7 1— 4 1. 2 8 8 . — — — — —— 4 * 2 zälein unter denen weden n ertendeates) poatesn — Anfang/ oder Hauge ſcich. eiget Daurnachs(tmr ahinterten Fortſaß 1 b gens⸗Heckt olectunot, N 2„ 1 4— Kdegmußtntnen⸗ „/ dc 4— S dur dufans(Risges jjjj — — gend des Genicts e,—=Sjjhſ Ean Kudb— ſ)ſ 2 8 ν 5056 5 1 31 2„ 8 ☛ 8 — — — —. Sh AA 1 — 77 N— 2 1. — ſ 1 zteeie3i izin — 177177,,63 8 1 i fiif iii! 11 A 14 S 11 n r.eeee: ·—= 177,9143 3 521:111171111. zi 111 1iIIII 722I5II2ErIIIEIII 57 Kie ssieieeliffiiteeiittltilte V1 II IiilItsjt,111 1IIil l 4 7, 3 1 7, 107 2 nn zinm., 77. 9„. äll; I1 klieil 3 i 43 122222— v 2— hn s lnernne acenn, eunn“ haee 7 3 7IIIIEISEEIEE=IIII:HEIIEjIEEIIE' eeeee 15 ͤſ“ rithee V1He f15se ͤ ere Kee,,e, 1e S äA 1 G ee,h p. M ng.„n 1 pan 77 3— 1 2*— 2 E 9 5 p 3 149,— 1 9 ſnia. 1 6 ann 1,ʃ1,—— 3 1——— —————— d —=————— 2— —————— ßo Nhende Taffel gezeigt/ in groſſerer A ſdungentworfſen. Sie ſind aber alle au ihrer Laͤgerſtelle etlicher maſſen verruͤcket/ A —— y—— ꝗͦ Die ſen Elbogenroͤhre/ welche die vorherge⸗ gt/ in groſſerer Abbil⸗ damit man ihren Urſprung und Anſetzung deſto beſſer ſehen moge. Die Erſte Figur. Dus rechte Schulterblat(Scapula dextra) B C Der Anckerformige Cortſatz des Schulterdlats/ 88— pDp r kr GRH 8— MNO 72 N 0 P „ Die Schulterhoͤhe oder die höchſte Achſel/ acro⸗ vorwerts eingepflantzet wirdrdrdr. Das Maͤußlein/ ſo von Julio Caſſerio Placen- von allem Fleiſche entbhioͤſſet. mion ſive ſummus humerus proceſſus ſcapulzæ ancoriformis. Eine runde Seene(ligamentum rotundum) welche einen Fortſatz an denandern bindet. Das Achſelbein os humeri) von allen Maͤuß⸗ lein entfreyet. Das oͤberſte Hauptlein des Achſelbeines/ capur humeri ſuperius. Das unterſte/ caput humeri inferius.. Das erſte Maͤußlein/ ſo die groſſe Elbogenrohre (cubitus) beuget/ das Zweykoͤpſſichte(bi⸗ ceps) etlicher maſſen aus ſeiner Laͤgerſtelle ver⸗ ruͤcket. Sein erſtes Häuptlein/ erwachſen von der er⸗ habenen Gegend der Pfannen des Schulter⸗ — Erklaͤrung derz Dieſe weiſet die vier Maͤußlein der groſ⸗RS 5 blats/ Acetabulum ſcapulz.. Das andere Häuptlem eben deſſelben Mäuß⸗ leins/ entſprungen von dem Anckerformigen Fortſatze/ proceſſus ancoriformis. Der ſleiſchichte Bauch eben deſſelbden Maͤuß⸗ leins. Sein Haarwachs tendo) ſo dicke/ rund in die Laͤnge/ und Spannaͤderig. Ein laͤnglicht Hoͤckerlein( Tuberculum) unter dem öoͤberſten Haͤuptlein der kleinen Roͤhre Zweykoͤpffichten eingeſetzet wird. hujus muſculi. Sein Bauch. Venter. Ein breiter und flei e welchem dieſes Maͤußlein in die Seene(liga- V gerſtelle. Der Anfang dieſes Mäͤußleins/ Principium in den Anhang der groſſen und kleinen Roͤhr/ tino erfunden iſt/ und vor das Reunte des O⸗ berarmes gezehlet wird/ deſſen Beſchreibung in der Auslegung der vorgeſetzten Taffel auß⸗ geführet.. Die Spannader/ welche durch diß Maͤußlein ſich Cradius) in welches dieſer Haarwachs des Das andere/ die groſſe Roͤhrebeugende Maͤußlein⸗ 4 das Armmaͤußlein/(Brachixus) in ſeiner Laͤ⸗ 3 ſchichter Haarwachs/ mit mentum) des Gelenckes hieſiges Ortes/ und 1 durchzeucht/ und in die uͤbrige zertheilet wird. — *————— R 88 T T VV X wautzigſten Taffel. — Das erſte Maͤußlein/ das die groſſe Roͤhre ausſtrecket/ und einen doppelten Anfang hat: aus ſeiner Laͤgerſtelle etlicher maſſen verruͤcket. 1 Sein doppelter Anfang/ duo ĩpſius prĩncipia. Sein zweyfacher Bauch/ geminus venter. Das oͤberſte Theil von der groſſen Roͤhre (os cubiti) davon das unterſte abgeſtoſſen. Die öberſte Helfſte von der kleinen Roͤhre. adius. Eine Seene(ligamentum) welche die groſſe Roͤhre(cubitus) an die Kleine(radius) bindet/ und die auswendigen Maͤußlein ſo den Elbogen beſetzen/ von den inneren abſcheidet. AA 3 C E Jaauſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle/ von ſeinem IE Daserſte ſo die groſſe Röhre(cubitus) aus⸗ G HH 1 K 1. ABC 4 B verſtattet. C Deſſen laͤnglich⸗runder und Spannadriger b b Der Nacke des Schulterblats cervix Scapulæ. D Die Achſelhohe/ oder die hoͤchſte Schulter d cromion ſeu ſummus humerus. Nin dem Bauche dieſes Maͤußleins/ ſo den Die andere Figur. von allen Maͤußlein entfreſet. Das dberſte Haͤuptlein des Achſelbeines/ c⸗ ut humeri ſuperius. Das erſte Maͤußlein/ ſo die groſſe Elbogen⸗ roͤhre ausſtrecket/ oder das Zweyköoͤpffichte Hauptlein abhangend. ſtrecket. Das Achſelbein. Humeri os. Das öberſte Theil der groſſen Roͤhre(ulaa) Idavon das unterſte abgeſtoſeern. Das Obertheil der kleinen Rohre. Radii ſu- perior pars. Die Seene(ligamentum) welche die groſſe Rohre(ulua)an die Kleinere radius) uͤget. Das andere/ ſo die groſſe Roͤhre beuget/ auſ⸗ oberſten Theile verſtumpeltl. Die dritte Kigur. Da von Julio Caſlerio placenriso erfun⸗ dene Maͤußlein/ vor das Neunte des Oberarmes gerechnet/ wird hie abſonder⸗ lich vorgeſtellet. Sein ſleiſchichter Anfang/ capur carnolum. Das Loch(koramen)oder die Spalte(üllura) ſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle/ und an ſeinem Spannadern des Armes einen Durchgang As Bein des Schulterblats(os ſcapulæ) b Haarwachs. Tendo teres& nerveus, 4 0 — 5. S — 4 . — —— —— —— 3 . 2 4 lupe * feuner Fagerf ——— EE* ͤe .= 8S“=SgEä ————— ‿‿— ½=S8 — E————— 4; —— ·—— S—— E— g——— —— x———— 2— N— —— 2 23 3 S— ——— 0 E— S S— — n die andere alen M ohe/ oder die Näuflein ecket er 19, udi und die dogen 15 4 1 1 „ 4 5 11 — ———— 8 — — FIG. IIT. 8⁸ 3 44 L 1 M 2— 1i T N . 5 ———————— .— EBZ 3 oo.“ —— ͤ1— 7 2——— ZE B A 2 ——ſ*— A 8- ————.— 3 —3EͤͤͤEIE — öoöoͤooſſſſſſ —— —. ——— ——— —— — —— —. —— 3 ———— 82 Runfolgen acht Taſſeln/ in welchen alle Maͤußlein/ welche ſo mamus) ihren Sitz haben/ entworffen werden. Es iſt bey die⸗ ſen deh entgenommen worden/ damit man ſehen moͤ⸗ ge/ wie ſie ordentlich aufſeinander folgen/ in dem ſie zerleget werden. Zu dem auch daß ein jedweder ſich in ſeiner Lagerſtelle/ und auſſerhalb derſelben erzeige/ und alſo wol/ ſeine außwendige als inwendige Geſtalt vor Augen käͤme. Es werden aber erſt⸗ lich vorgeſtellet/ welene inn endig den Elbogen ekleiden. Die erſte Figur zeiget die Zwey/ ſo die Handwurtzel(carpus⸗ beugen/ und auch das flache Handmaͤußlein(muſculus pal Die Erklaͤrungder ein und zwantzigſten Taffel. wol in 5 Eldogen/ als in der euſſerſten Hand/(fumm⸗0000 Die Mäußlein welche den Daumen beugen/ unter * Iſt das viereckichte Fleiſch/(caro quadrata) oder das fenige maris) wiees heiſſet. Die Andere ſtellet vor eben dieſelben/ a⸗ ber vornehmlich(darumb ſie auch verfertiget) den breiten Haarwachs(latus tendo) in der flachen Hand(ola) wie er dißweiten/ wann er ohne Maͤußlein iſt/ von der Ringformi⸗ gen Serne(ligamentum aunulare) entſpringet. Wir haben uns aber in dieſen zweyen Figuren einerley Buchſtaben gebrau⸗ chet/ daß ein jeder alſobald wahr nehmen moͤge/ was vor ein Unterſchied zwiſchen ihnen ſey. bogens abgeſchnitten. (oingnedo) von dem unterligenden Maͤußlein in der innern ſtreiffet/ und auch nach der Seite gezogen. Das innere Hoͤckerlein(tubereulum) des Achſelbeines/ von dem faſt alle innere Maͤußlein der groſſen Elbogenroͤhre ent⸗ ſpringen. 3 d In der erſten Figur wird das Maͤußlein des breiten Haar⸗ wachſes(m uſculus lati tendinis) oder das flache Handmaͤuß⸗ lein(muſculus palmaris) abgeriſſen gezeiget/ wie es ſich pfteget ſehen zu laſſen/ wann derſelbe breite Haarwachs von dem maußlichten Fleiſche(muſculoſa caro) ſeinen Urſprung nimpt. a Sein Anfang von dem innern Hoͤckerlein des Achſelbeines Puberculum internum humeri. E Hie wird der Ort gezeiget/ da das flache Handmaͤußlein(mu⸗ ſculus palmaris) zu einem Haarwachſe(tendo) wird. F Bezeichnet in der erſten Figur den Ort/ da der Haarwachs an⸗ ſich außzubreiten: Aber in der andern den Ort/ da er auß der gleichfalls/ als in andern/ da ein Maͤußlein bey iſt/ durch die gantze flache Hand außgeſpannek. IT† † Die Ringformige Seene der Handwurtzel. annulare carpi ligamentum. durch die gantze Hand außgeſpannet. endigen in die Wurtzeln/ und in die erſte Gelencke der Finger. internodia digitorum. HIKLM Die faͤnff Finger/ auß welchen H der Zeigefinger renfinger( annularis) L der Kleineſte(winimus) M der Daume pollex. —— ſſſſͤͤͤn iſt C... 232☚ Das jenige Maͤußlein/ ſo das andere Fingergelencke faͤhet/ in ein ſehr breites Pergamenthaͤutlein(membrana) Ringformigen Seene(ligamentum annulare) herfuͤr waͤch⸗ ſet/ wann er ſein maͤußlicht Fleiſch bey ſich hat: doch wird er b Der breite Haarwachs(tendo latus) an ſich ſelbſt/ gleichſam b X 6666 Die Ende dieſes breiten Haarwachſes/ wie ſie ſich Finger(digicimimmus) dieſes OO0 unter den Daumen liget.. denen O iſt das jenige; ſo das erſte Gelencke des Daumens (internodium pollicis 1) beuget/ die uͤbrigen Maͤußlein deugen das andere Gelencke. O 1 Iſt das Erſte/ und ent⸗ ſpringet vonden Beinlein der mitlern Hand(meracarpium) welches dem Zeigefinger(indez) untergeſetzet iſt. O2 das andere Maͤußlein/ entſtehet von den Beinlein der mitler Hand(metacarpus) unter dem Mittelfinger O; das dritte Maͤußlein/ erwaͤchſet von den Beinlein/ unter dem Ring⸗oder Goldfinger(digitus annularis)- kleine Maͤußlein/ welches eingeſetzet wird bey der außwendi⸗ gen Seite des breiten Haarwachſes(latu⸗ tendo) damit es ihn außſtrecke/ wann die Hand auffgemachet wird/ das Ende (internodium) beuget. Es wird in der erſten Figur etlichen maſſen geſehen/ aber in der Andern gantz in ſeiner Laͤger⸗ ſtelle /biß zu der Ringformigen Seene Lannulare ligamen- tum) F weil das flache Handmaͤußlein D E ſo auff ihm liget/ nicht zugegen iſt. 1 A E Seücke vondem lincken Arm/ etwas oberhalb des El⸗ſld Der Anfang dieſes Maͤußleins/ von dem innern Hoͤckerlein des Achſelbeines e entſprungen. B BB In der erſten Figur iſt die Haut zuſampt dem Fettece Sein Haarwachs erſtlich in zwey Theil zertheilet/ und den in mehr zerſchnitten. Gegend des Eibogens/ und der Hand biß zu den Fingern abge⸗R R Das inwendige Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel(carpus) beuget/ inſeinem Ort. Das iſt das jenige Maͤußlein/ ſo dem Elbogen(Cubitus) vor ein Kuͤſſen oder Pulſter dienet/ und auff welches wir uns lehnen/ in dem wir ſchreiben. Sein Anfang vermiſchet auß Fleiſch und Spannadern/ ſo ſich entſpinnet von dem inneren Hoͤckerlein des Achſelbeines c tuberculum humeri internum. gh Sein Ende /theils fleiſchicht gtheils Spannaͤdrig h. wurtzel earpus) der erſten Reihe. ſeiner Laͤgerſtelle. 1 Dieinpflantzung dieſes Endes in das vierte Bein der Hand⸗ 88 Das außwendige Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel beuget in 1 Sein Anfang/ entſprungen von eben demſelben inneren Ha⸗ ckerlein des Achſelbeines tuberculum humeri. m Deſſen Ende; Spannadrig und laͤnglicht rund/ ſo von der Handwurtzel loß gemacht iſt/ und eingepflantzet wird in die Wurtzel deſſelben Beines der flachen oder mitlern Hand(meracarpus) auff welchen der Zeigerſinger(inder) ruhet. IT Das Ende der Maͤußlein/ welche von dem Achſelbeine nach dem Eibogen gehen. VV Das außwendige Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel(car ſehen. roͤhre(radius) flach leget. n Sein Anfang von dem innern Interius tuberculum humeri. 88 Hockerlein des Achſelbeines. Daumens beuget/ bier zu ſehen. z Ein Stuüͤcke von dem/ welches das dritte Fingergelencke NOOO den wanden agebültet zwey Stuͤcke in der flachen Hand(vola) ſo nicht dedecket werden mit dem breiten 11 111 Die drey Fingergelencke(internodia) des Dau⸗ Haarwechſe/ unter welchen jenes N unter den kleinen, mens. 1 Dgs Erſte. 11 Das de dir 111 82 Dritte. ben. —, L pus) außſtrecket/ in ſeiner Lagerſtelle/ etlicher maſſen 7 Das Andere/ oder das Langrunde/ ſo die kleine Elbogen⸗ r Ein Stuͤcke von den Maͤußlein/ dritte des iſt ſindex) 1 der Miktelſte(medius) K der Gold⸗oder Oh⸗ ßlein/ ſo das dritte Gelencke d V (internodium) beuget/ unter andern Maͤußlein erha⸗ — 8 d P. IV. — — 2 5 1 1 4 hn 4G „ 9 n 4 4 nedam e i 1 al “ 50 8 3 1 1 2 9/ welct 1/ uflein/ſodi her 9 A ey Na „ n 4 det. en ene un dlei lein /ſo die dam 3 Toher aneren Hocklt I bur „ büt rirl /u Handmaͤn dM uſer gtheils Ides in dasm. gm 1 as iſt rein K t2 dnd aufſeuute Kleins/don mim Beines veichet gen. dachs ertlich inzwey Tum 3 1 1 4 der And rnigen Ec 1 w 11 aßlt ner dag tt „ 3 „ 4 eſes E nes tudercula ann gemach elde 5s) al Na 4 4 7 S A * keiſchich 1 41 nigt? mmgen? iſ * nt. D „ 42 fſor dor dem aumer miernum. 4 . *△ —9„ G 4 4* „. 3s ſache * 1 3 4 t Nr * 4* * L auc ie H ſelder N 4 . 3 3 e * 4 — ———————— 84 Mauslein ſo die vorige in gehöriger Lagerſtelle zeiget/ auf⸗ von weichem alle lange Maͤußlein/ welche die innere Ge⸗ wachſen werde. ternodium beuget/ faſt gantz entbloͤfet/ noch in ſeiner La⸗ gerſtelle/ ohne daß die Ningformige Seene(ligamentum annulare) vnoch au ihmliget EKEEE Die vier runden Haarwächſe(tendines) dieſes Maͤußleins/ welche biß zu dem erſten Bein der Finger ent⸗ bloͤſet ſind/ in ihrer Lagerſtelle zu ſehen. EFEF Die Maͤußlein/ die das erſte Gelencke der Finger beu⸗ gen/ die Wurmformige(muſculi lumbricales) in ihrer Stelle. GG6GG Die vier Haarwaͤchſe(tendines) ſo da beugen das dritte Gelencke der Finger/ unter den Haarwaͤchſen des Maͤußleins/ ſo das andere Bein beuget. H Das kieine Maͤußlein/ welches anwaͤchſt an die außwen⸗ lein C(muſculus palmaris). Es iſt hier von ihm abgeſchei⸗ noch au der Seene der holen oder flachen Hand a(vola) von welcher es entſpringet. a Die Seene der flachen Hand(vola manus) welche die Haarwaͤchſe der Finger an dieſem Ort befeſtiget. 1 Die innere Ringfoörmige Seene(ligamentum annulare) der Handwurtzel/ carpus. KX Das inwendige Maußlein/ ſo die Handwurtzel beuget/ gantz an ſeinem gebuͤhrlichen Ort zu ſehen. b. Sein Anfang bey dem innern Hockerlein des Achſelbeines. † humerituberculum.. cd Deſſen Ende/ theils Spannadrig/ e theils fleiſchicht/ d. L1 Das außwendige Maͤuſelein/ ſo die Handwurtzel beu⸗ Die Außdeutung der XXII.Taffel. ſa⸗ e. g, welche zum Theil die jenigeſk Das Maußlein/ ſo den Oaumen abziehek. Oeeſe Taſſel hat zwer Fianren/ welde Ss Das Außwendige/ ſo die Handwurtzel(carpus) auß⸗ ſerhalb derſeiben vortragen: Theils auch etliche neue odert ſtrecket. 4 4 3 Das Höockerlein des Achſelbeines(humeri tuberculum) zend des Elbogens oder groſſe Elbogenröhre beſetzen/ er⸗„,.. ge 84 Wog ſ aaaa Die vier fleiſchichten Theile dieſes Maͤußleins/ in C0G Das Handmaͤußlein(muſculus palmaris) auß ſeiner Lagerſtelle gezogen/ damit ſeine inwendige Geſtalt geſehen g dbbb Das Maͤußlein/ ſo das ander Fingergelencke(in⸗ dige Seite des breiten Haarwachs der flachen Handmäuß⸗ dadd Die dier Wurmformige(Lumbricales muſculi) wer⸗ den/ und auſſerhalb ſeiner Lagerſtelle verruͤcket: doch klebet es FF Das Außwendige/ ſo die Handwurtzel beuget/ etlicher 6G Das Innere/ ſo die Handwurtzel beuget/ gleichfalls außf * Sein Anfang von dem innern Hoͤckerlein des Oberarmes fg Sein Ende/ theils fleiſchicht f theils Spannaͤdrig g ange⸗ R H Ein groß Theil von demſelben Maͤußlein/ welches da ffel. andere/ o unter den vorigen licen/ vor Augen ſtellete/ und 1. andere/ ounter den vorig g Die 11. Figur. erheit die jenigen Sechſe/ welche die. inſonderheit eneneu gen 44 En Theil des lincken Oberarmes. Diel. Figur.&Æ. SDas innere Pockerlein des Achſelbeines. humeri tu- Aà Er Abriß des lincken Armes/ mit dem Elbegen und berculum 1 4 der Hand vom Leibe abgeſcheiden. SB Das Maͤußlein/ ſo das andere Gelencke der Finger beuget/ etlicher maſſen auß ſeiner Laͤgerſtelle verrucket/ nach⸗ demdie Ringformige Seene lgamentum annulare gantz weggethan. welche es zertheilet wird/ und die eben ſo viel Haarwaͤchſe eben. bbbb Die vier Haarwaͤchſe(tendines) werden hiemit ange⸗ deutet. acce Der Ort/ da dieſe vier Haarwaͤchfe in die andern Bri ſich endigen/ und Spalten haben ecce dadurch die vier Haar⸗ waͤchſe des Maͤußleins ſich ziehen/ ſo das dritte Gelenck der Finger beuget. d Das haarwaͤchſichte Theil des Maͤußleins/ ſo da beugetf das dritte Gelencke der Finger in ſeiner Lagerſtelle/ gelegen unter dem ſo da beuget das andere Gelencke BB. EEEE Die vier Haarwaͤchſe(Pendines) dieſes Maͤußleins voneinander geſchieden/ ſo da hingehen nach dem dritten Gelencke/ da ſie eingepflantzet werden. Hie wird auch be⸗ zeichnet der Ort/ davon ihnen erwachſen die Viere/ ſo das er⸗ ſte Gelenckebeugen/ und die Wurmformigen(muſculiLum- bricales) genennet werden. dddd. den hie entworffen. Maſſen auß ſeiner Lagerſtelle verrücket/ damit daſſelbe/ ſo das anere Gelencke der Finger beuget/ moͤge auffgehoben werden. BB. b ſeiner Stelle etlicher Maſſen verruͤcket an ſeinem oͤberſten Theile/ da es dem Oberarm am nechſten iſt. Tuberculum humeri. ſetzet an das vierte Bein der Handwurtzel der erſten Reihe. beuget das dritte Gelencke des Daumens. get/ gleicher Weiſe in ſeiner Lagerſtelle gantz vor Augen geſtellet. Humeri tuberculum. ff Der Haarwachs(Tendo) deſſelben Mäußleins. 8 Ein Stüͤck von dem/ ſo das dritte Gelencke(internodium) DbDb.— Og Das andere oder das laͤnglicht runde Maͤußlein der klei⸗ ſelb en/ deſſen Anfang iſt g. L P* Die Maͤußlein/ ſo den Daumen beu « Sein Anfang/ umb das innere Hoͤckerlein des Achſelbeinesn Sein Anfang von dem innern Hoͤckerlein des Oberarmes/ 1 K Die Maͤußlein/ ſo da beugen das erſte Gelencke des Dau⸗ M Der Haarwachs des Maͤußleins/ ſo das dritte Geleucke mens. des Daumens beuget/ und noch verborgen liget. 1. Das den kleinen Finger abziehet. abductor minimi di.] beuget/ das ſich herfuͤr thut unter dem/ ſo das andere beuget M Eine Spalte(rima) in dem Maͤußlein ſo das andere ye. gen/ noch nicht von⸗ 0 Das euſſerliche/ das die Handwurtzel(Carpus) außſtrecket Das Andere/ oder das runde Maͤußlein/ welches die kleine Röohre flach leget/ radii pronator. oder Achſelbeines/. giti. lencke beuget/ nahe bey deſſelben Anfang/ welches faſt ein dop pelt Hauptlein zu geben ſcheinet. nen Röhre radius) oder das Flachlegende(pronator) deſ⸗N Das Maͤußlein weiches den Danmen bollex) abziehet in ſeiner Lagerſtelle. einander geſchieden. 4 1 8 Das Maͤußlein ſo den kleinen Finger abziehet/ theils zuſ ehen. — in ſeiner Lagerſtelle. 2 3 Die drey Gelencke der Finger(internodia digitorum) derer Ordnung die beygethane Zahl anzeiget. „ 4 4 ſ derr 8 Anderr Se . 4l auß ſaner? 2 3 Ferngt eee, ägaitc . Ku Aeameum 2 p 3„ Thaie ſeſs-. theulet wird/ unh ple ba n N n p An *-.. 221 4 ach 4 rencinen) n. 3 „ 5 5. di Daa Ren dier Haamzat n, gon k, 9 H en dadeneceſone 1 f 8 Keins 5 eon) eu düüchen/ guud Mares 44 der 11 ger in ſyinen Tuhe Aer kas 1 ain 43 A een! 1 1 Daumätſe Tetrsſt 4 4* . AA 84 Nudeh deehe . 502 Soanhen 59 N t eingepſtantzet werhen zagohthgon 3 h n he SSen) nnſa aCenk. “ N rmi y 4 88 IAAim 41 ö 1⁵ verden. 4440. wem 2201 dca. ſgmim R nige/ ſo die Parwrz * 4 4 prolo Hoyrihe n Nln Benfe der Finger heot 1 11 er Fnger 7 2 dere/ſe die Handwurze er etlicher Mafen dmicte 8 gdem Oderarmam eciet a von den iuners Pocatl mwer. hens inſchict f thelser dirrte Bein der Hanèwan 8 — 8 9 69p Theil den demſelden Aeb ere Reiencke des Dauntne Ainn W In 5 4. „„der has mne MaeN aatof. 'r 31 4 1 4 den nern Nm 9 44„ IN 4 5 2 .„ edadengendas e N 4* „ e filal atzießet. d „un ndem Marftt m Kop vſſeldelt Trilg 1 9* erber deu „* ges I Dareel 4 ½ e . 74 90 „ ne darduug „ aune 135 oten der Fiace 6 — — — ö— 27 222e N 8 NMNN ᷣ̊ò 3 8 N — 5 S 77,&e 12 245 222 WäAn 2 2 4„ℳ AMA⸗ 4₰ 7 22 92 — — 8 8 8 8* 8 8 8 8. 85 8 8 S 8, SS 3 6 A en a N K S NA S N 3 8 S8 W 8 8 174— W . 8 S A S 7 N NSS SW K X N W N W N W S S 727 4 2e Na. 7 c,ee, é ee KN7,E,, W 7nr E 1NANWNrAé, SN,Ee, S, 7. KK AaAA W Fe ANN. ASANNS NN — 8 X X I N8 N 5 86 6 7„ 26718 7 2— — 4 — 4 47 5 jh,— = — S X 1 8. S N S 8 8 N X J N N 8 dn — — —— — — — — — — — ᷣ — — — —— — — 2 — — — BZ“ — — —— 2 —— — — S — Die Außdeutun ſich das Maͤuflein⸗ wele Gelencke der Finger beuget/ wie au ie vier welche das erſte Gelencke beugen/ ſo die Wurmfermige heiſſen/ und von ſeinem Haͤutlein(membrana) herrühren/ hier etlicher maſſen in ihrer gehorigen Stelle abgebildet. Die andere Figur zeiget etlicher maſſen die Zwey/ ſo die kleine Roͤhre(radius) umbwenden/ oder flach niderlegen 4 muſculi pronatores) und dabeneben die jenigen/ ſo in der erſten Figur gezeiget ſind/ auß ihrer Lagerſtelle verrucket. m. Die erſte Figur. AA 4 Der lincke Arm. Brachium ſiniſtrum— B Das innere Hoͤckerlein des Achſelbeines/ von wel⸗ chem alle lange Maͤußlein/ ſo dieinnere Gegend des Elbogens inne haben oder bekleiden/ herkommen cCVC Das Maͤußlein/ welches das an eder Fing beuget/ von ſeinem Anfang abgeſchnitten⸗ und in die Hoͤhe gezogen/ damit das darunter ligende Maͤußlein/ ſo das dritte Bein der Finger beuget/ D D moge geſehen werden. dDD Das Mäußlein/ welches das dritte Geleucke deuget unter den vorigen ſich verkriechend. Es iſt auch ſelbſt ein we⸗ nig von ſeiner Stelle verruͤcket/ und vornehmlich in der flachen Hand ſeine Haarwaͤchſe/ damit die Urſpruͤnge der vier Wurm⸗ formigen Maͤußlein(muſculi lumbricales) ſo ſich von ihnen entſpinnen/ deſto deutlicher mogen geſehen werden. aaaa Die vier le., Stuͤcklein/ in welche dieſes 186 Die erſte Figur hat in lches das dritte dere Gelencke der Finger Maͤußlein zertheilet wird... (EEEE Die vier Haarwaͤchſe(tendines) deſſelben Maͤußlein auſſerhalb ihrer Lagerſtelle. FFEEF Die das erſte Geleyeke der Finger beugen/ die Wurm⸗ formige(lumbrieales muſculi) genennet/ und entſprungen von den beſagten Haarwaͤchſen/ ſie ſind etlicher maſſen auß. ihren Lagerſtellen gezogen. bbbb Der Anfang dieſes Maͤußleins abgefuͤhret von den je⸗ nigen vier Haͤutlein(membrana) welche bekleiden die Haar⸗ wächſe des Maͤnßleins/ ſo das dritte Gelencke der Finger beuget. GG Das Maͤußlein welches das dritte Gelencke des Daumens(pollex) beuget/ etlicher maſſen auß ſeiner La⸗ gerſtelle verruͤcket. Sein Haarwachs eingepflantzet in das dritte Gelencke an der innern Gegend. H Ein kurtz Stuͤck der kleinen Roͤhre/ (Radius) ſo ſich auß den Maͤußlein herfuͤr thut. Das erſte Maͤußlein/ſo die kleine Roͤhre flach leget/ das vier⸗ eckichte(muſculus quadratus) genannt/ in ſeiner Lagerſtelle. K Das Andere ſo die kleine Roͤhre flach leget/(Kadii prona- tor) in ſeiner Lagerſtelle. d Sein Anfang von dem innern Hoͤckerlein des Achſelbeines/ tuberculum humeri- Deſſen fleiſchichtes Ende/ ſo ſich endet in die Mitte nach der Laͤnge des kleinen Rohres. Kadius. LL. Die Beine der Handwurtzel(carpus) laſſen ſich ſehen/ wie ſie noch unvoneinander geſchieden ſind.. M Ein klein Theil von der groſſen Elbogenroͤhre/ auß welchen das viereckichte flachligende Mäußlein(quadratus radii pronator muſculus) ſeinen Urſprung nimmt. N Das außwendige/ oderdas obere Theil der kleinen Roͤh⸗ re/ in welchen das andere flachligende/ oder das viereckich⸗ te eingepflantzet wird. O Das erſte Maußlein/ ſo das andere Gelencke des Daumens(pollex) beuget/ in ſei⸗ ner Stelle. P Das Erſte/ welches das erſte Gelencke des Daumens beuget. Q Das den Daumen abziehet in ſei⸗ 2 1 e gder drey u Maͤußlein/ CCC Die vie dD Das Maußlein/ ſo das dritte Gelencke der Finger beuget/ EFFF Die vier Wurmformige Maͤußlein/ ſo das erſte Gelencke 6666 Sechs Maͤu nd zwantzigſten Taffel. b Hoͤckerlein des Achſelbeines/ internum humeri tuberculum. r Haarwaͤchſe des Maußleins/ welches das ander Gelencke der Finger beuget. Sie ſind abgeſchnitten nahe da ſich eingepflantzet werden. aaaa In dieſen ſind ſehr ſchoͤne die Spalten oder Loͤcher abgebildet/ dadurch ſich die Haarwaͤchte des Maͤußleins ziehen/ ſo da das dritte Fingergelencke beuget. von ſeinemurſprung gantz abgeſchnitten/ und oberwerts gezo gen/ damit es nicht verhinderlich waͤre in der Beſchauung den unterligenden Theile.EEEEDie 4. Haarwaͤchſe dieſes Maͤuß⸗ leins/ nahe bey dem Ort abgeſchnitten/ da ſie den 4. Wurm⸗ formigen FFFE(lumbricales muſculidihren Urſprung gebl. uß ihrer Laͤgerſtelle verruͤcket. Maͤußlein auß den Achten/ welche die Finger ſchlim ziehen/ und die zwiſchen den Beinen ligendel interoſſei) genennet werden. Sie haben ihre Laͤgerſtelle zwiſchen den vier Gebeinen der flachen Hand 11I1und ſind in die erſten Gebeins der Finger eingepflantzet/ allhie in ihrer Laͤgerſtelle. H Eins von den beſagten acht Maͤußlein ſo zwiſchen den Beine ligen/ welches den kleinen Finger abziehet/ in ſeiner Laͤgerſtelle. b Ein anders auß dieſen acht Maͤußlein/ welches da beſetzet die innere Seite des erſten Gebeines der flachen Hand/ es ziehet ab den Zeigefinger. 1111 Die vier Beine der flachen Hand/ ſo ſich etlicher maſſen ſehen laſſen. XK K Das den kleinen Finger ab⸗ ziehet in ſeiner Laͤgerſtelle. L. L. Das Maͤußlein/ ſo das ande⸗ re Gelencke des Daumens beuget/ auſſerhalb ſeiner Lager⸗ ſtelle. 1 M Das/ das dritte Gelencke des Daumens beuget/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. N N⁸△Das außwendige Maͤuß⸗ lein/ ſo die Handwurtzel(carp us) beuget/ ein wenig auß ſei⸗ ner Stelle verruͤcket. c Sein Anfang umb das innere Hoͤ⸗ ckerlein des Achſelbeines Bhumeri tuberculum. d Der Ort da es zu einem laͤuglichten runden und Spannaͤdri⸗ gen Haarwachs(nerveus tendo) wird. e Hie wird gezeigt/ wie dieſer Haarwachs von der Handwurtzel(carpus)abgeloͤſet iſt/ und nachdem er uͤber derſelben innern Gegend ſich gezogen/ und etwas breiter worden/ in die Wurtzel des Gebeines in der flachen Hand(meracarpus) welches unter dem Zeigefinger liget/ eingepflantzet wird. O Das innere ſo die Handwurtzel beuget/ allenthalben wol zu ſehen/ ob es gleich ein wenig auß ſeiner Laͤgerſtelle gezogen/ und von der groſſen Elbogenroͤhre (cubitus) abſtehet. Sein Anfang/ von dem innern Hoͤ⸗ ckerlein des Achſelbeines/ B. gh Sein Ende/ faft laͤnglicht rund/ theils fleiſchicht/ theils Spannaͤdrig/ angeſetzet an das vierte Bein der erſten Reihen der Handwurtzel. ; Das Andere/ oder das laͤnglicht runde Maͤußlein/ ſo die kleine Roͤhre flach oder vorwerts leget. radium pronans. Sein Anfang von dem innern Hockerlein des Achſelbeines B. Sein fleiſchicht Ende mitten in die Laͤnge der kleinen Roͤhr R 8 Shaeoſanget ſengeöhre) 6 QDas Bein der groſſen Roͤhre os cubiti faſt gan entbloͤſet. 8K Die kleine Roͤhre(Kadius) vom Maͤußleis entbloͤſet. 88 Die Seene(ligamentum ſo die kleine Roͤhre an die groſſ fuͤget/ und ſo die Außwendige/ an den Elbogen gelegene Maͤuß lein von den innern abſcheidet. T Das Erſte/ oder das Viereckichte/ ſo die kleine Roͤhre umb⸗ kehret und flach leget/ deſſen Anfang iſt mm, von der groſſe Roͤhre Q das Ende nn in der kleinen Roͤhre KR. V Die Maͤußlein/ welche das erſte Gelencke(internodium)de Daumens beugen/ noch nicht von einander abgeſondert/ in ih der Finger beugen/ a — 1 ner Lagerſtelle.. Die 11. Figur. AàA Der lincke Arm. Siniſtrum brachium. B Das innerliche rer rechten Stelle. X Das Maͤußlein/ ſo den Daumen abziehet/ in ſeinem Ort. aſe des duttt Gr Aa Mieuc 3 4 ers 1 4 1 84 ½ mitten/ Rſe 1 4— 4 N 4 ne wiſch den Actin uan 4 bi den 6 2.ſcen den Bann enen e a r 15 a aden ihr Lagtrfeltai A Dunzinn. 3. d aad illlund ſim) dhec Kaathet/ alldie in ſoreninn 1 Die In Ihrer Lage agten achedanßlein bede stan ¹9 Maaßlein ſe mian yn 1 1 4 — 7 4 anger adzießer Meme Meſen acht Maus een acht Maͤußlein weccan S„ 1 raen cdennes der facaha — dlll Die vier Beine krritas eniaſſeu. X k Dasden ten . 7 A 8 gerſtedte. L L Das Marzen eg a* 4 4 zumens deuget/ auſehohn 1¹— den ritte Gelencke Rs dar „5 agerftelle. N N Dasate 1 prurhel carpus) deuatt am e Sein Anfangak deines Baumeni tuderan nem laͤuglichten runare gerveus tendo) wird. ei ds don der Handwurzeen der derſelden iunenset A 42 dee 8 au Nden ne ArHKs 1 etacarpus] weiches mnai etwird. O Das ian en wol zü ehen döehgeie ztzogen and von der gatce . fSean Aufang dut deiges/ B. Sh Eeseei cht, theus Epamarg nien Neihen der dmna r das längüct murRane wrwerts leget. nüum ane — ni e9 hen innem dockrinl un 4 1n de mittmin die käng N 4„ 2 6 1.. ſit „enKähr os cudin 19 44 ſpen? apsdad A1diss) kr 4 8„ 3 leuxegehr 1 9* 4 uentegrg 11 1 umentum arwenige ſcheldel. 4 eietuirl, deſes Truzitae e N 2. 5 u ‿ ‿‿e X ☛ X ☚ ſch ſ 8 ‿‿ 4 ‿ — — — ‿ — — ú ̊úᷓ X ‿᷑ ☛ — — —— ‿ò ☛ ᷣ— — — — — —— — — —jj — — — 7 7 7 12, 79, 1 2—— — — — —— —— — ——— — ⅛⅓ ꝶꝙ — — — ——— ——— —— — — — — = — —— — — — — — — — — — — — — — — — 8 5 — 7— — —— 22 S m . 7 — — 8 11“ 8 — — — an die groſſe füget. Auß der andern kan man etlicher maſſen erfennen lernen die jenigen Maͤußlein/ ſo außwendig auff den Elbogen oder groſſen Röhre ligen/ und vornehmlich das Erſte,⸗ und Andere/ das die Finger beuget/ wie auch die Ringfor⸗ mige Seenehgamentum annulare. b AA( Er Arm. Brachium.(humeri tuberculum- B Das innere Hoͤckerlein des Achſelbeines. internun. Cœ Das andere laͤnglicht runde Maͤußlein an der kleine. Roͤhre/ ſo die Hand flach leget/ gantz in ſeiner Lagerſtelle. a Sein Anfang/ von der Wurtzel des innern Höckerleins des Achſelbeines(os humeri) B und von der innern Seit der groſſen Elbogenroͤhre(cubitus) da ſie ſich an das Achſel⸗ bein foͤget.(Mitte der kleinen Rohre/ HH b Sein Ende/ oder ſeine Einpflantzung/ ein wenig von der DD Das inwendige Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel beuget/ und außſtrecket/ auß ſeiner Stelle/ damit das innere Thei⸗ aller beyder/ da iie an die groſſe Elbogenrohre Ccubitus) an E Das vierte Bein der Handwurtzel(carpus) da ſich das inne re Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel beuget/ endiget. IEEF Das Bein der groſſen Eibogeurohre entbloͤſet. Os cubiti detectum. 3 G Das außwendige Maußlein/ ſo die Handwurtzel beuget/ auſſerhalb ſeiner Stelle/ dabey wolzu ſehen iſt/ wie ſein er üͤber die Handwurtzel T gefahren iſt/ in das erſte Bein der flachen Hand(metacarpium) Qwelches den Zeigefinger (index) traͤget/ eingepflantzet wird. d.. H Das Beinder kleinen Elbogenroͤhre(radius) entbloſet nach ſeinem Untertheil. 1 Die membranoſiſche Seene(ligamentum membran eum welche die kieinere Roͤhre an die groſſe fuͤget: Und die außwendige Maͤußlein des Elbogens von dem innern unter⸗ Heidel. 4 K Das Erſte/ ſo die kleine Roͤhre flach leget(radium pronans) das viereckichte(muſculus quadratus) in dieſem Ort voll⸗ kommen in ſeiner Laͤgerſtelle zu ſehen. ee Der Anfang dieſes Maͤußleins/ entſprungen von der unterſten und innerſten Gegend der groſſen Elbogenroͤhre f. ef Das Ende deſſelben/ ſo membranoſiſch iſt/ und ſich endiget indas Unterſte/ und innere Theil der kleinen Elbogenroͤhre. H H, ra dius. (1. Etliche Maͤußlein ſo den Daumen beugen/ noch in ihrer Läͤgerſtelle/ doch noch nicht voneinander geſchieden. M M Die Maͤußlein/ ſo das ander Gelencke des Daumens beugen/ auſſer ihrer Laͤgerſtelle.. NN Die zwiſchen den Beinen ligende Maͤußlein(inter oſſei muſculi das iſt dieſe/ welche zwiſchen den Beinen der fla⸗ chen Hand(metacarpus) enthalten ſd. O Ein anders Maͤußlein/ ſo den Zeigefinger(Index) ab⸗ eucht. * Das Maͤußlein/ welches den kleinern Finger(minimus digirus) abzeucht. QRs Drey Beine der flachen oder mitlern Hand(metacar- pus) entbloͤſet von darauff ligenden Maͤußlein/ und See⸗ 58 3 Die Errklarung der XXIV. Taffel. 1 K den Mittelfinger(digitus medius) S den Gocdfinger Die erſte Figur ſtellet vollkoͤmlich vor Augen die zwey Maͤuß⸗(annularis digitus) fraͤget.. lein/ ſo die kleine Rohre flach legen/ wie auch das membrano⸗ T Die Handwurtzel(Carpus) wie ſie inwendig oder nach ſiſche Band/ C(membraneum ligamentum) ſo die kleine Roͤyre! der holen Hand zu/ſich erenget. VV Das außwendige Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel auß⸗ ſtrecket/ in ſeiner Lagerſtelle. Die 11. Figur. 4 gantz entgegen/ nehmlich vor ſich oder flach gelegen/ damit die außwendtgen Maͤußlein des Elbogens deſto beſſer mögen geſehen werden. E culum. chem faſt alle außwendige Maͤußlein des Elbogens ihren Urſprung nehmen: gleich wie die inneren von den inwendi⸗ gen Hoͤckerlein/ als geſaget. C Der Forkſatz der groſſen Roͤhre(proceſſus cubiti) welcher da heiſſet der Elbogen Knorre/ oder Hocker. Olecranon. DD Das erſte Maͤußlein/ welches die Finger außſtrecket/ vier Finger/ ohne den Daumen/ wie es auch noch gantz in ſei⸗ ligen/ moͤge geſehen werden. ner Lagerſteile zu ſehen.— 1 3 a Der Anfang deſſen von dem euſſerſten Hockerlein des Ach⸗ ſelbeines B, Tuberculum humeri. bbb Seine Zertheilung in drey fleiſchichte Stuͤcklein. E Die anßwendige Ringformige Seene der Handwurtzel (ligamentum annulare) unter welchen/ als unter einem Gewelbe/alle außwendige Maͤußlein des Elbogens nach der laͤnglicht runder und nervoſiſcher Haarwachs cc nachden Hand gehen. FEE Die drey Haarwaͤchſe(tendines) des jetzkbeſagten Maͤußleins/ welche noch eben ſo viel Finger zu gehen/ und noch in ihrer Lagerſtelle geſehen werden. Ehe ſie aber die Handwurtzel O, unter der Ringformigen außwendigen See⸗ nen E hingehen. ſorung nehmen/ und außwendig in die Figur eingepflantzet werden. Das den Daumen abziehet/ in ſeiner Lagerſtelle. I K dDer Daume oder der groſſe Finger. pollex ſive magnus digitus. 1224 Die vier uͤbrigen Finger ohne den Daumen. Erſt⸗ lich der Zeigefinger/(Index). Zweytens der Mittelfinger (Medius). Driktens der Goldfinger(annularis). Viertens ris). 1 11 111 Das erſte/ andere und dritte Fingergelencke inter- nodium digitorum. LM Die zwep Maͤußlein/ ſo die Handwurtzel außſtrecken/ ute welchen iſt L. das Inwendige/ M das außwen⸗ dige. N vern Andere/ ſo die Finger außſtrecket/ in ſeiner La⸗ t 3. cd Zeiget an/ wie ſich dieſes mit dem erſten Maͤußlein/ 5 3 G Anfang e und ſeinen Bauch d betrifft/ ver⸗ 1. e Der Haarwachs deſſelben Maͤußleins. Tendo. b O Die Handwurtzel. Carpus. 6 nen Ctendines) unterwelchen O den Zeigefinger(Index) Ir Dus Innere/ ſo die Handwurtzel beuget in ſeiner Lager⸗ 0 ———.OQ—j A Eiget den lincken Arm(Brachium) der erſten Figur * Dasinnere Hockerlein des Achſelbeines. Humeri tuber- 3 Das außwendige Hoͤckerlein des Achſelbeines/ von wel⸗ und wird eingepflantzet/ in das andere und drikte Bein der Finger beruͤhren/ iſt wol zu ſehen/ wie ſie umb die Gegend der 6666 Zeigen vier Stuͤcklein der Haarwaͤchſe(rendines) welche von den Wurmformigen(Lumbricales) ihren Ur⸗ der kleine oder Ohrenfinger(minimus ſeu auricula- — 4 4 1.—— *———·— 5——— 7 8 1 ———— 8— . 3 2 25 r 1 5 44 IIEEZee B 5 h „ 4— 7 2*—— 2 22 5 8 — öC— 4 2e — n 222 WWI S X 225 X N —————— S* 1 ——— õ- ꝓ— .——.—— 3——y——— 4— 8 S 4—— 24———— 5—— S —— 22———=— 5. ——————— 3. S 1 — ⅓ = ——õ—.—.—— 4— 3— 5 — 5———— ——-——— —— =——:;— 18* ,, 3 1 ————r ——un —— 2 uu uu — ————— 8 1 “ —-ꝑc umuu, Gʒ☛ 14— 2 3—— 4 V — 2— 2 A 7 uae——*— 2 A———— 8 „ 5——— 6—————j— —————————— 2 S—— — 4——=—— ————ͤʒ———— —= 4————-——— — —————ÿ 1 n 9 3 8 7 5 N N 8 1 8 8 N N N 1 1 8 à4 —— ———— ————————————j——y—— ———————————————————= 1 — E————r ⁴qꝭ✉ä— y———— ————— ꝗᷣ˖ici— —————————— 24 ———BV———————éé——— ——————————ÿ——————2——— —————y——— 22————— 8— 4————— .—————————— —õ——ÿõ—y—y³ *——————õ——.—— 8 1 S=————— — 3 “ e— mAnmmnn e.—— rneen.—. * raMergeeh els e Ere nnn rerJSe ena““ —— —“ ———*——.—** 5 4 ——— ¾— 4 8—— —&————————6— ſ 2*————— =—— 12 S“—=————— —— 8——*————.=——.—— ——— 82Zö1²öſſſſͤſͤ 2 —*————— 2—„——— 4— 1—.=—. 4———————— 8— ₰ d —.—. E..— 8 8— S B— 3—*———*————— 2 5———=—————— 4 ——— EA— 2 5 —————— 4——— F.——— 3————— — 1*“ 8—————— ehse———* ———— 2 ⸗— 4———— E— t—*+ 7†— 3 Eg——— — 2— ſ“ 4—*—————„»— — ⸗—„— 4——— K— 5. 1— 1 3 2—— 1 7 4 2—*‿ 2——— 82—.—.1 1“ ö.— 1 e„.. W .—.* 8 8 2.— 4—5* 1 7 1 T——-——*— 8— —. 4 2 42 2 —. 2 2 2 8 - 2 7——— 4 1 B— 3 “ ö““ ſͤͤſͤſ——— P—(—“*— ecee Die Haarwaͤchſe des Maͤußleins ſo das andere Fin⸗ FFFFSDie Maͤußlein ſo da beuaen das erſte Gelencke der 4 Finger/ oder die Wurmformigen Maͤußlein 1mu ffff Der Anfang dieſer Maͤußlein. g gge Die Haarwaͤchſe tendines) eben derfelben/ einge⸗ 8 6 6G Vier Haarwaͤchſe von dem/ ſo das dritts Gelencke der HII Die Gebeine der mittlern oder flachen Hand(meta⸗ A D Maͤußlein/ ſo den Daumen abziehet(Pol- B3B Die inneren Maͤußlein/ ſo den kleineſten Finger (minimus digitus) abziehen/ weiche ſich an die 0 Sie Erkl ſie in ihrer kaͤgerſtelleliegen. Die andere zei⸗ halb derſelben. Die Dritte faſt alle aus ihrem Orte verruͤcket. Die l. Figur. ihrem Orte. cc Das den kleinen Finger(minimus digitus) abfuͤh⸗ ret/ in ſeiner Stelle. leins/ ſo das dritte Gelencke des Daumens beuget. Das euſſerſte von dem Haarwachſe des auswendigen Maͤußleins/ ſo die Handwurtzel(carpus) beuget. gergelencke(internodia) beuget. ſculi Lumbricales) ſo da entſpringen von dem Haarwachſen des jenigen/ welches das dritte Ge⸗ lencke der Finger beuget. Sie werden vollkem⸗ men in ihrer Lagerſtelle allhie gewieſen. pflantzet in das erſte Gelencke der Finger. Singer beugek. carpus) welche die Finger(digiti) kragen Hun⸗ ter dem Zeigefinger(index) 1 unter dem Mittel⸗ (medius) und Lunter dem Goldfiuger/ annularis. Die II. Figur. lex) aus ſeiner Stelle verruͤcket. auswendige Seite des letzten Beines in der fla⸗ chen Hand(metacarpus)anhalten. Unter denen gezogen/ liegen. DDP SDie vi er Wurmformigen Maͤußlein/ quatuor lum- bricales muſculi. aaaa Die Haarwaͤchſe(tendines) derſelben ſo ſich endi⸗ Dieſe Tafſel haͤlt in ſich drey Figuren/ in wel⸗ 4 Maͤußlein/ und Haarwachſe/ wel⸗ che in dem holen oder innern Theile der Hdand Cvola) vorkommen/ entworffen werden. Die Erſte ſtettet ſie uns vor Augen/ ſo wie get etliche in ihrer Laͤgerſtelle/ etliche auſſer⸗ Das euſſerſte Theil des abgeſchnittenen Elbo⸗ D gens.. Das 171 Daumen(pollex) abziehet in ſeiner Laͤger⸗ ſtelle. 1 Die da beugen das erſte Gelenckedes Daumens/ in Ein Theit von dem Haarwachſe(tendo) des Maͤuß⸗ find zwey ſo zu unterſt liegen in ihrer Lagerſtelle. Eines aber oder das Drutte/ auſſerhalb derſelben. Ekliche Maͤußlein/ ſo den Daumen(poller) beugen/ wie ſie in ihrer Laͤgerſtelle noch nicht von einander aͤrung der XXV. Taffel. 166 6G Die Haarwaͤchſe/ ſo da beugen das dritte Ge⸗ lencke der Finger/ darbey ſehr artig abge⸗ DPD D ILEE IIF 2˙22A bbb b gen in das erſte Gelencke der Finger/ interno⸗ dinm. 4 E Der Haarwachs(tendo) des auswendigen Maͤuß⸗ leins/ ſo die Handwurtzel(carpus) beuget. des Daumens. Der Haarwachs/ ſo da beuget das dritte Gelencke 11I 2— HEtliche Maͤußlein/ ſoden Daumen beugen/ wie ſie in ihrer Laͤgerſtelle noch nicht von] — bildet iſt/ wie ſie durchbohren die Spalt 123 Die drey Gelencke der Finger gezeichnet in 8 * ches das dritte Gelencke der Finger beuget/ Bahret/ ſehr ſchoͤn zu ſehen. Daseuſſerſtevon dieſen Haarwaͤchfen/ abge⸗ ſchnitten von ihrem oͤberſten Theile/ wel⸗ ches zu ſehen iſt bey dem Zeichen dddd. Die Haarwaͤchſe des durchgebohrten Maͤuß⸗ leins(muſculus perforatus) von einander geſchnitten/ und auffwerts gezogen oder öubergeſchlagen/ damit man ſeine Loͤcher (æxææ] deſto artiger ſehen moͤge. der Haarwaͤchſe des Maͤußleins bbbb) ſa da beuget das andere Fingergelencke/ der das durch gebohrete Maußlein/ ma⸗ nnn Die vierHaarwichſe des Mäußlens, well gehelftetit Die III. Figur.. 5 Dus Maͤnglein ſo den Daumen abziehet/ OQetwas abgeſondert von denen ſo darunter liegen. B B Das Ende des Haarwachſes von den innern Maͤußlein ſo die Handwurtzel(carpus) C Die vier Haarwaͤchſe des Maͤußleins/ wel⸗ von ihrem maͤußlichten Fleiſche(mulculo- ſa caro) abgeſchnitten/ und noch verein⸗ Die vier Wurmformigen Maͤußlein(lum⸗ bricales) wie ſievon den Haarwaͤchſen entſprungen(c). Diß Anfang der Wurmformigen Maͤuß⸗ ein. in das erſte Gelencke der Finger.(IIII). Gelencke des Daumens beuget. einander abgeſchieden ſich ſehen laſſen. den Haarwaͤchſen/ an welche zu euſſerſt Ihre Haarwaͤchſe/ welche eingeyſlantzet ſind Der Haarwachs des Manßleins ſo das dritte Die erſte Gelenckeder Finger/ enthloſſet von — —— — — tl. en 22 3 wenne hagda aa Diell. Figu. de des Hacrvacn. lein ſo de Haunal 1 Haarwächſe des Nur ai deine Gelenkean drem mtuflichten Je *) adoeſchniten/ 1 ſche ſchon zu ſehen im don ierm idc ſchm idenden z ernächſedes drhahe muſculos rerforru 4 num /ud anfna eiclagm/ damnm⸗ 2 datvanir ünn Burnfornun Mi „) imm e une: Vrnerij nſeng da 2 e n or ſg iit — 1 —= S L, ☛ S— — —— 7, ,, 7 M, 2 Iere e 1 22 welchen vornemlich die Wurenformige Maͤußlein matcalt lumbricales) und die wie auch die Beine ſelbſt der Finger/ vor Augen geſtellet werden. Die erſte Figur. „ geſchnitten. Die Handwurtzel. Carpus. Das Maͤußlein/ das da beuget das erſte Gelen⸗ cke(internodium) des Daumens/ noch in ſeiner Lägerſtelle. l C Das erſte Maͤußlein/ ſo das andere Gelencke des Daumens beuget/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle- DD Das andere und dritte Mauslein/ ſo da beugen das ander Gelencke des Daumens. Die Zwey/ ſo den kleinen Finger(digitus mi- E nimus) abziehen/ derer eins noch iſt in ſeiner b hanget noch an ſeinem Ende⸗ Das Erſte aus den acht zwiſchen den Beinen lie⸗ 4 ſetzet iſt an die imwendige Seite des erſten Ge⸗ beines(1) der mittel oder flachen Hand(me⸗ tacarpus.) Es ziehet den Zeigefinger an hund iſt noch in ſeiner Laͤgerſtelle. 66G Drey andere Maͤußlein auß denſelben Achten/ b welche abziehen den Zeig⸗Cindex] Mittel⸗ (medius) und Ringfinger/ annularis. HAHR Die brigen zwiſchen den Beinen liegende/ und welche die beſagte Finger an ſich ziehen/ ſind alle in ihrer Laͤgerſtelle zu ſehen/ ausgenommen daſſelbe Maͤußlein/ welches den kleinen Finger ſehen wird. bbb Die Haarwaͤchſe(tendines) der zwiſchen den Beinen liegenden Maͤußlein. 1XLM Vier Beine der Mittelhand(metaearpus) zwi⸗ ſchen welchen die beſagte Maͤußlein liegen/ und ſo an ibren euſſerſten Theile geſehen werden. Aus dieſen Beinen traͤget 1 den Zeigefinger. I Den Mittel⸗L. den Ring⸗ und M den klei⸗ neſten Finger/ minimus digitus. — Diu andere Kigur⸗ „ tas cubiti inferior. Die Handwurtzel. Carpus. 87 b nnd noch nicht abgeſondert. bDas da keuget das erſte Gelencke des Daumens. a So da abziehet das erſte Gelencke des Daumens. Laͤgerſteue/ das ander auſſer deſſelben/ und genden Maͤußlein(interoſſei) welches ange⸗ Die drey Gelencke der Finger/ derer Ordnung durch die beygeſchriebeneahlen gewieſen wird. Das euſſerſte unten an den Elbogen/ extremi Sie begrriffet gleichfals drey Figuren⸗ in zwiſchen den Beinen liegen(interoftei) En Stucke von dem Elbogen(cubitus) ab⸗ V (digitum parvum) anzeucht/ ſo nur halb ge⸗ k Das Maͤußlein/ ſo das erſte Gelencke des Dau⸗ mens(pollex) abziehet/ in ſeiner Laͤgerſtelle/ Ein Stüͤcke von der Ringformigen Seene(lig⸗- Die Erklaͤrung der NXV EEEKEtliche zwiſchen den Beinen liegende 6GGGEben dieſelbe Haarwachſe(rendiaes) an HHHH SDOie beſagte vier Wurmformige(maſculi 111] 12 KLMN FFFI Die uübrige vier Anziehende/ gleichfals GGG ⁴ DO tsabgeſchittene Theil von dem El⸗ Das Maͤußlein ſo da den Daumen ab⸗ Die vier zwiſchen den Beinen liegende .Taffel. mentum annulare) der Handwurtzel(earpus aus welcher beſagtes Maußlein enkſpringet. Die Maͤußlein ſo da beugen das andere Gelenck des Daumens(pollez) etwas verrücket aus ihrer Lagerſtelle. Das da abziehet den kleineſten Finger i ſeiner Lagerſtelle. Maͤußlein/ muſculi interoſſei. Vier Haarwaͤchſe(readines) von de Maͤußlein/ ſo das dritte Fingerbein beu⸗ get/ abgeſchnitten/ umb die Gegend/ da ſie an die Maußlein ſtoſſen. dem Orte abgeſchnitten/ da ſie nach de Fingern zu eylen/ aiſo daß davon nurf das Stucke uͤbergelaſſen/ aus welchen die vier kleine Wurmformige Maußlein (muſculi lumbrieales) ſich herf ur thun. laoumbricales Maͤußlein. Die Haarwaͤchſe(rendines) dieſer Maͤuß⸗ lein/ wie ſie ſich auswendig nach der Fingeren begeben. Bedeuten eben dieſes/ was in der vorher⸗ gehenden Figur angedeutet worden. Die vier Beine der Mittelhand/ oſſa quatuor metacarpl. Die dritte Figur. bogen/ eubiti pars abſciſſa. zeucht/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. Die vier Beine der mittler Hand/ entbloͤſ⸗ ſet von den Maͤußlein(muſculus) und Seenen(tendo.) Die vier Finger und ihre Beine. 3 Maͤußlein muſculi iateroſſei) ſo die vier Finger abziehen/ dieſes Orts auff⸗ gezogen aus ihrer Laͤgerſtelle/ derer Ein⸗ dfaſamim die erſte Gelencke wohl zu ercken. . aus ihrer Laͤgerſtelle verruͤcket. wurtzel(earpus) undeutlich ſehen. Hie laſſen ſich die Beine(olla der Hand⸗ IA Ade da lnfa werſile. emins in dn dan an; wuſculjinoſei V wachſe(acns)n dſcdnttten/ umd d Mauti Maußlein ſtoſen. 2 Haarvachſe(än, èaeſchune Ruit u ehlen/ aiſ daß wnn 8 udergelaſſn a d temne Wurmformae Na ambeicales ſihhef der Wurmfdengeau **) Maullen. ſiihſe(rendioes) diſce ft ſich eusvandi u aeden. an drſs/ vas u am Frur anaedeuter wnd Jene Xr Mirelhend ac*p dritte gigur. chaiten Thel don d eubiti pats abſciſ len ſode den Dum⸗ ſchab erner Ligit mde nittler Hr Münllein(ralcu teado.) grudihtedet an Bun moſculi drrofe lihen lire u deecſrGüat die Beint ol 9 8 6 6 6 — X 8 „. 53 — S S 8 — 2 9. AS ☛ 8 —= —— FIG S II W Gh, mne ₰ l‿ 77„ 1 2 B , ℳ„, 77 77, 7,, ,, + * D A—— BBBRBD — ú —— B 777 2. 8 QRN ‿‿ 3 93 —— —— B+ = — 5 N ₰— — — — —] X — —— — —õͤ— —— ——BB’ 994 2 M MM A B Der groſſe Hocker des Achſelbeines/ olecra CC 8 D.D . K Das Bein der groſſen Elbogenroͤhre. Cu⸗ tern Hand(meracarpus) welches den ie zeiget etliche Maͤußlein der Finger ſo Sees ganden Elbogen gehefftet. D2 auswendige Hoͤckerlein(Tuber. meri) von welchen faſt alle auswendige Maͤußlein des Elbogens entſpringen. num. 3 Das erſte Maͤußlein ſo die Finger ausſtre⸗ cket/ aus ſeinem Orte gesſogen. Sein inneres Haarwachſiches Theil/ wel⸗ ches vier Haarwaͤchſe(Tendo) beglei⸗ tet/ und damit ſie nicht von einander abweichen/ verhindert. Das andere ſo die Finger ausſtrecket/ in ſeiner Laͤgerſtelle vollkommlich zu ſehen/ ohne daß ſein daarwachs bey den euſſer⸗ ſten Theile des kleinen Fingers parvus digitus) nicht iſt entbloſſet. Das auswendige ſo die Handwurtzel aus hen/ aber in der Laͤgerſtele. Das den Zeigefinger abfuͤhret, Indicem abducens. ſeiner Laͤgerſtelle. Das Andere/ ſo den Daumen ausſtrecket in ſeiner Laͤgerſtelle. Die kleine Elbogenroͤhre. Radius. biti os. Eine von den acht zwiſchen den Beinen lie⸗ genden Maͤußlein/(muſculi interoſ- lei) angehencket an das Bein der mitt⸗ culum) des Achſelbeines(os hu V ſtrecket/ nur an ſeinem Anfange zu ſe⸗ Das Erſte ſo den Daumen ausſtrecket/ in b Zeigefinger traͤget. ofla. Der Haarwachs(rendo) des Maͤußleins/ ſo da beuget das dritte Gelencke des Daumens.“ Das kurtze Maͤußlein/ ſo die kleine Roͤhre auff den Ruͤcken gleichſam leget. Radi- us lupinans brevis. Die II. Figur. Sie weiſet die zwey Maͤußlein/ elch die Handwurtzel(carpus) Die Bemne der mittlern Hand/ metacarpiiſ ff — SOa Außlegung der XXVII. Tafft.— St das auswendige Hoͤckerlein des Achſelbeines. Tuberculum hu- A 8 A&☛ B B 8 — CC 0 wurtzel außſtrecket in ſeiner Laͤgerſtelle. Sein Anfang iſt in dem ſcharffen Striche/ auswendigen Hockerletn. Sein Haarwachſich Ende/ welches bald wendige dd. cket von beyden Setten zwar noch da⸗ ten erhaben/ damit die groſſe Elbogen⸗ Sein Anfang von den auswendigen Hoͤ⸗ D 2rE 8 h FF GE Die membraniſche Seene(ligamentum) tuberculum. Sein Haarwachſich Ende. Das andere oder kurtze Maͤußlein/ ſo die kleine Roͤhre auff den Ruͤcken leget/ ra⸗ dii ſupinator. Die groſſe Elbogenrohre/ os cubiti. Der unterſte Anhang(appendix) der groſſen Elbogenroͤhre. Der Griffelformige Fortſatz der groſſen Elbogenroͤhre/ proceſſus ſtyloides ol- ſis cubiti. Die kleine Roͤhre/ os radii. ſo die groſſe Roͤhre(Cubirus) an die kleine(radius) fuͦget/ und die auswen⸗ digen Maͤußlein von den inwendigen unterſcheidet. l Das Erſte ſo den Daumen ausſtrecket/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. 1D6 Andere deſſen Ausſtreckendes auch aus ſeinem Orte. Die Handwurtzel. Carpus⸗. Das Bein der Mittelhand(os wetacarpii) welches unter dem Zeigefinger(Index) geſtellet it. Das Bein der Mittelhand/ unter dem Mittelfinger/ medius digitus. Das Bein der Mittelhand/ ſo den kleinen Finger( minimus digitus) traͤget. Das Maͤußlein/ welches den Daumen ausſtrecken. —— Anziehet. 8 Das auswendige Maͤußlein/ ſo die Hand⸗ ſo an dem Achſelbeine iſt/ oberhalb dem in zwey zerſpalten wird/ unter welchen das eine inwendig iſt ec, das andere auß⸗ Das innere/ ſo die Handwurtzel ausſtre⸗ ſelbſt anhangend/ wo es eingepflantzet wird/ aber etlicher Maſſen in der Mit⸗ roͤhre(Cubitus) moͤge geſehenwerden. ckerlein des Achfelbeines A, humeri 4 EEEE V dR Malplen de eugſtrker menis nangiinden ſtenen.. d Melenes wendigen Hicse b r1G. I. 7 — 5 — —— — — — — — 5 8 ☛ 5 u edeg 1 dondeyden H Bn X tanhangad/ da de Haben/ da i 1 L( odir) enit Intang von den dudan — — 1 ₰ X ☛‿ 1 3* 1 u ein des Achſecbens! 1 ſl 1* WuK 14 lum ve, N *2* ¹ 7 T 7 N NX * 81 n w ‿ eeissi 76 ſF / A, 8I 7 9%, 199 N S 4 1 . DHaarwachſch End. —— — — X „ 4 3 nderr oder drte Nur 6—; N e Rüare aufd C N V K M auff der Nutan A X 8 3 N N. upiaator X N N 8 1 4 1 4 X NNN oſſe Eldogenräͤhtt sat N . 1 N 8 8 mierſte Anhang(un 2 ¹ K en Eldogenroͤhre 6 1 . 9 9 d BIW 8 feſernu Frtt“ eiffetformige Forn⸗ 1 1 i 1 115 f 3 genröhrt procrluhe 9 N aRN, adul. 1 Noͤhrt/ 05 radii. 8 3 8 N 4 88. ne..„ 8 5 A I 5 8 8 1 emöranſſche Stene(⸗ grſe Phr(Cin d 7 4 (ndin) füget W. ꝙ 9„ N don dar 1 M A 8 richedda. 9 AN * A NAN frſie o den Duna I 2„ n S erhald ſenel 1 M. 8X . indere deſſen 4 „ 8 4 1 4 8 7 8 2 ** EEEEE————————— 1————— 1KX KSDas außwendige Maͤußlein ſo die Handwurtzel(car⸗ kkhh Gleichſam als zwey Baͤuche dieſes Maͤußleins/ wel⸗ LLLI Die vier Beine der mittlern Hand/ metacarpus. Sie ſtellet vor Augen zwey Maͤußlein/ nem⸗ lich die/ ſo die kleine Elbogenroͤhre umkehren/ oder auff den Rucken legen. KRadii ſupinatores. Die l. Figur. Sie lehret die Laͤgerſtelle dieſer beyden Maͤußlein/ ſo die kleine Roͤhre auff den Ruͤcken legen. Doer groſſe Hocker des Achſelbeines/ olecranum Das auswendige Hoͤckerlein deſſelben/ humeri tuberculum... Das Erſte/ ſo die kleine Roͤhre(rauius) auff den Nuͤcken leget/ oder das lange Maͤußlein. Sein Anfang von der Scharffe des außwendigen Ho⸗ ckerlein des Achſelbeines. Humerus. Sein Haarwachs(tendo) angeſetzet an den An⸗ hang der kleinen Roͤhre a.. Das andere Ruͤcklegende(ſupinator) der kleinern Roͤhre(radius) oder das kurtze Maͤußlein/ mu⸗ ſculus brevis.. Seine Einpflantzung in die kleine Röhre E. 0. 82 8& o . innere Gegend/ der Haarwachs des erſten Ruͤck⸗ legenden Maͤußleins/ eingerichtet wird. FDie groſſe Roͤhre/ cubitus ſive ulna. GGDie Seene(ligamentum) ſo die Maͤußlein unter⸗ ſcheidet. inſeiner Laͤgerſtelle. eSein Anfang. obere Theil des Beines in der mittlern Hand(me⸗ ſchoden iſt. 2 pus) außſtrecket/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. Sein Anfang. — che eben ſo viel Haarwaͤchſe(h h) geben. M Die Handwurtzel. Carpus. Die II. Figur. Sie zeiget den kurtzen Ruͤcklaͤger gantz ſupinator brevis. A◻ Aß außwendige Hoͤckerlein des Achſelbeines. Æ Das unterſte Theil des Achſelbeines von den andern abgeſchnitten. (Das innere Hockerlein des Achſelbeines. Bumerus. C Der groſſe Hocker des Achſelbeines/ olecranum. D Das erſte Ruͤcklegende(ſupinator) der kleinen Roͤh⸗ 3 9 radius)oder das Lange/ auſſerhalb ſeiner Laͤger⸗ elle. 3 Sein Anfang. Die kleine Roͤhre... Der unterſte Anhang der kleinen Roͤhre/ an deſſen H⁴ Das innere ſo die Handwurtzel(carpus)ausſtrecket/ fg Eben deſſen Haarwachs(tendo) ſo ſich endet in das tacarpus) welches dem kleinen Finger unterge⸗ Die Erklaͤrung der XXVIII. Taffel. Sein fleiſchichter Anfang von dem hinterſten ae— 0 0 2 H H 1Ein Theil von der Pulßader/ nach welcher —ÿ Fortſatze des Elbogens. Cubitus. Sein Haarwachs(rendo) welcher faſt in di Mitte der kleine Roͤhre eingepflantzet wird. Die kleine Roͤhre. Radius. Der unterſte Anhang der kleinen Roͤhre/ ap pendix inferior radii. Die groſſe Roͤhre. Cubiti os. Die Stene(ligamentum) ſo die auswendige Maͤußlein von den inwendigẽ unterſcheidet. man in den Krancken fuͤhlet/ iſt hie uͤbrig KKKK L Sie ſtellet vor Augen das andere oder kurtze A fÆ Bab a b b Sein Haarwachs(tendo) angebunden an dem un⸗ terſten Anhang der kleinern Roͤhre. F. radius. KKKK V ſeiner Laͤgerſtelle mag geſehen werden. Das andere Ruͤcklegende der kleinen Roͤhre(radii ſupinator) oder das kurtze/ wie es vollkomlich in LLLIL. MMMM N d Die groſſe Elbogenröhre(cubiri os) gleicher Geſtalt entbloͤſſet/ welcher oberſte Anhang E Die Seene des Elbogens(ligamentum cubi. gelaſſen. Die vier Beine der mitlern Hand/ metacatpus. Die Handwurtzel/ carpus. Die 1II. Figur. Maußlein/ das die kleine Roͤhre auff den Ruͤcken leget/(radii ſupinator) auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle/ wie auch die Beine von allen Maͤußlein entbloſſet. D As außwendige Hoͤckerlein des Achſelbei⸗ b nes/ wie es zu ſehen/ nach dem das 1 Bein gantz entbloſſet. Das unterſte Theil von dem Achſelbeine ab⸗ geſchnitten.. Die kleine Rohre(radius) von dem Maͤuß⸗ der oberſte/ b der unterſte. oder Anſatz(appendix) durch den Buch⸗ ſtaben Cder unterſte aber durch d angedeu⸗ tet wird. Das kurtze Ruͤcklegende Maͤußlein der klei⸗ nen Roͤhre/ auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. ti) ſo die innern Maͤußlein von den auß⸗ wendigen unterſcheidet. lein entfreyet und ihrer zwey Anhaͤnge/ Ein Stuͤcke der unter der Haut liegenden Pulßader artetia ſubeuranca) welche vo den Aertzten befuͤhlet wird. Die Beine des Daumens(pollex) entbloͤſſet Die Beine der flachen Hand(metacarpus) nur gantz entbloͤſſet. 1 Der Zwiſchenraum der Beine der flachen Hand/ in welchen ſechs von den acht zwiſchen den Beinen lie⸗ genden Maͤußlein ſich ſehen laſſen/ doch mit eine Pergamenthaͤutlein bekleidet. Die erſten vier Beine der Finger/ digiti. Die andern Beine. Die dritten und letzten Beine der vier Finger. Die Handwurtzel. Carpus. ——— o— — AEn — 8———— —— 2 7 „“ 64 4 — Dwn m ᷓ Aru = 4 e, Ttrte, dit, M S 8 G ☛ 4 18 △— 7 9 . — — — — X h , — ——— — — — 7 —„— .“ ₰—— 5 1 7—— 2 Pn—ÿ—— 1 T.—-lT ₰᷑ 5—— S— 1 — ——y——— ————— —— ä —— ————— — ——— —. ca dun. Die lll et dor Augen 4 un. ne das man in/ das die klan gd — 8 am Wha ok — y —— 4 opina tadii gerſtege/ 4 Rt/ v. „ 4 die ui * — ec 1j H ganz emdloͤſet don allen Maͤ — — — — NWW —= — —y— 5 —— — — — ———— ————— ———.— ———————— 4—————— „——— 8 ——— —— — — — X D X‿ eee 1 ————— — 3 4⁴ 4 außwendige * 5 ds/ wie es ſeden 3 * 4 „ 4 ½ 1 K 6 üeme ¹ he tir/uitt h adak 1) rer n 9* nterſt (eni welcerr dder un 4 4 Thenl bo do Hcn erſte tben. Krt, ufrepet und enrd. doſe nCdemele au cd. ſe E tem Anſcs( de Röhre(rad * 1 4 13— — — Erklaͤrung der XXIX. — reckende/ wie ckens ldorſum) tein Stucke des Ruͤckens bi) mit der Haut! . um die Lenden(lum nochbedecket. E Die Haut mit dem Fett Theilen ſo darunter⸗ men/ und umgekehret. CC Daserſte Maͤußl (femur) außſt 2 (adeps) von den liegen abgenom⸗ in ſo das Schenckelbein recket/ das groſſe den rende Maͤußlein(Gluræ- ſeiner Laͤgerſtelle. Darmbeine(ſpina⸗ welchem ringsherum heil von dem Anfang aͤußleins, entſprin⸗ Bein des Ruͤckens chnicht entdecket/ von Seite das andere Theil dieſes Maußleins entſpringet. Das Schwantz od coccygis) von der unterſte Thei leins herruͤhret/(be). Der groſſe Um ror]) uͤber we Maäußlein ſich DDDP Die Grade an dem oſſis ilium) von (aa) dasoͤberſte dieſes erſten M eilige oder groſſe er Gugucksbein(os⸗ eeſen Seite gleichfals ldieſes erſten Maͤuß⸗ treiber 6 magnus: rora- lchen das vorige erſte⸗ zeucht/ und an dem es (tendo dieſes Maͤuß⸗ ſehr ſtarck und breit. X Das iſt das Erſte unter Fzierenden Maͤußlein/ gen Arßbacken auſſerhalb ſeiner Taſſel. (fbræ) welche am das Darmbein angewachſen. Der Bauch dieſes Maußleins/ der zwar dicke/ aber allgemehlich dunner wird/ an welchem mol zu erwegen ſind die ſchein⸗ hahren Luͤcken zwiſchen den Strichen und gleichſam Striemen. k Das Haarwaͤchſiche Weſen dieſes erſten Maußleins/ angemachſen an dem⸗ groſſen Umtreiber/ magnus rorator. Das andere Maußlein/ welches das Schenckelbein(kemur) außſtrecket/ oder das Mittlere unter den Arßbackenzie⸗ renden Maͤußlein.(Glutæus, medius) in ſeiner Laͤgerſtele. e Der Anfangdieſes Maͤußleins iſt fleiſch⸗ icht/ breit/ und halbkreißrund. M Das Erſte unter denen/ welche das Schen⸗ ceelbein umtreiben/ ſo auch heiſſet das außwendige Darmmaͤußlein/(lliacus enxternus) wie auch das Biernformige.— Muſculus pyriformis. Sein Anfang von den drey niedrigen Ge⸗ werbbeinen des heiligen. Beines/ os ſa⸗ crum. Sein langrunder Haarwachs/ welcher uffhoret bey dem vierten; eingedruckten 1 Striche des groſſen. Umtreibers/ rota. rormagnus.. N Ein Hockerlein von dem Hufftbeine(ox⸗ 3 0s) von welchen etliche Maͤußlein des groſſen Schienbeines(KRkR) herkom⸗ men/ wie an ſeinem Orte ſoll⸗ geſaget werden. OEine runde Seene(ligamentum) oder Band/ welches von dem heiligen Beine (os ſacrum) nach dieſem Hockerlein (tuberculum) gezogen wird. pEine anſehnliche Spannader(nervus) welche aus dem Marck der Lenden und dem heiligen Gebeine hierauff ſich wen⸗ det/ und inden gantzen Schenckel(crus) zertheilet wird. QDas DOritte/ ſo das Schenckelbein(kemur) umtreibet/ das Taſchenmaͤußlein(ma⸗ ſc alus m ariu pialis in ſeiner Laͤgerſtelle/ uber welchen die beſagte Seene/ und Spannaber hingehen. RRRDas Dritte /Vierteund Füͤnffte/ ſo das ägerſtele. er dicke und ſleiſchichte Anfang die⸗ ſes erſten Maͤußleins/ an⸗ dieſes Orts⸗ geſehen rauhe Striche in den Zaͤſerlein! Schinbein beugen/(Ti ia) welche fich doch noch nicht von einander abgeſon⸗ dert ſehen laſſen. —— ſcl dz) dalhe mahe ud 2 dtſes Mau a d. 5 5 · —— 2 * — — —; — — — A„„ r 4 dein kucen wiſcema. daleicſem runn d AAanl Arieman ArwaAA en Karwachſiche Vii ſ. un eins 4. 4 angerach 8 p z) der; a en Umtrader/ a una andere Wmälen, eu Dencktldein(mu gide 4 WMihtler⸗ no den d 4 Aue unter Wb 1 e 72 7 7 — 3 , S , 77 2 ) d L2 — — 2 W 2 Se,eeeeeee, . ⁴ nden MP mthm n . Kmer NSSr † e 1 e Aſc. Anfangdieſes Miuiet dt/ dreit/ und habeint Erſte unter denen det lldem umtreiden/ ſann tzwendige Darnname — — uu Tr, d, — 8 4 4*„ 3 reraus) Wieaulda. 6 1„ 4 N lulculus oyrtorm. 4. f 1 n Anfangdon dender 8 4„ erddeinen des deugad D. NE F K a langrunder Mardt aiboret dey dem dcn atruhe des oſſen W Hockertem donden⸗ 1 14 As don welchen cit.. — 4„] 5 1 roßen ℳ zendemns 7 — — * 4 1 1 3 gen/ it an ſeano derden.„ *—* ene . Zand/ weiches un 8 um)FeGo. mk ““ 6 o aus. Mt 9 4—–˙ ru. 1 en deuigen Gecn 4 K und n den 8 A 8— 8—— 4 4 5—.. X ☛ W — — Iltt/ 1 7 1 X 8 f 2—— X X+— 8 1——————. ☛̃̃ N—— — 1—— 4—— ——— 8. 8 8— er E— 8.. N Ne erer— 2 4 51 I 8 8 1W 4.5 9 8—— 8 X 8„— 8„ 8— 3 ſenſe——— 4— X n— 1——— — 3— S—— 3 2—— 5— 2—* 5— 8—— 8—— — 3 3— —* ☚— — — — — 8 — — — =——. 3— 8——— — 2 2—— tasan ean S 3 8 —xEraͤrung der XXX. Taffell 3- Sie leget uns vor das andere H Das Erſte/ ſo das Schenckelbein umtreibet/ oder das Birnfor⸗ und dritte Maͤußlein/ ſo das oder Schenckelbein(femur) aus⸗ mige(pyriformis muſculus) in ſtrecken/ wie auch das Erſte ſeiner Laͤgerſtelle. und Dritte/ ſo es um⸗ Das unterſte Theil an dem heiligen treiben. Beine(os Sacrum) von welchen — AA De Grade(ſpina) oder das 3 es entſpringet. ‿ berſte halbkreißrunde euſſer⸗ Sein langlichtrunder Haarwachs/ ſte Theil von dem Darmbeine/ welcher in den vierdten Schnit/ os ilium. oder ſcharffen Strich des Um⸗ V BB Das andere Maͤußlein/ ſo das treibers eingepflantzet wird. Schenckelbein außſtrecket/ in K Eben daſſelbe aufferhalb ſeiner Laͤ⸗ ſeiner Laͤgerſtelle. b gerſtelle. CDer groſſe Umtreiber(magnus L Sein Anfang iſt auch rauh/ wie es rotator) in welchem dieſes von dem Beine/ daran es ange⸗ Mazußlein eingerichtet wird⸗ wachſen/ abgeloͤſet. b DEF Dieſes Maͤußlein/ abhangend auſ⸗ M Sein laͤnglichtrunder Haarwachs b ſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. V Tendo teres.. DdDb Sein Anfang und ſeine unebene N Dassoch/ welches dieſes Maͤußlein Strriche/ ſo an ihm geſehen wer⸗ vedecket. den/ welche daher kommen/ daß O Das dritte derer Maͤußlein/ ſo das V es mit groſſer Muͤhe von dem Schenckelbein umtreiben/ oder Beine/ an welches es ſehr feſte das Taſchenmaͤußlein muſcu- angewachſen iſt/ mag abgeloͤſet lus marſupialis) in ſeiner Laͤger⸗ EEſEin fleiſchichter Bauch.(werden. ſtelle. E Sein Haarwachs(tendo) welcher P Die Seene(ligamentum) welche — in dem groſſen Umtreiber(ma⸗ das außwendige Hoͤckerlein des or rotaror) eingepflantzet wird. Darmbeines mit dem heiligen 66 Das dritte Maͤußlein/ ſo das Biein aneinander fuͤget. Schenckelbein umtreibet/ oder QQ Das Hoͤckerlein von dem Darm⸗ das K leineſte unter die Arßba⸗ beine/(tuberculum oſfis Ilium) cken zierenden Maͤußlein(Glu⸗ voon welchen drey Maͤußlein ſo 1 tæus minimus) noch gantzin ſei⸗ das Schienbein beugen(tibia) V ner Laͤgerſtelle zu ſehen. Auff herfurkommen. dieſem waren die erſten Beyde RRZwey aus denen Maͤußlein des abergeſpannet.*S Schienbeines/ von beſagten Hoͤ⸗ aa Der Anfang dieſes Maͤußleins ckerlein entſprungen. voon der unterſten und hinterſten S Das Gugucksbein(os coceygis) Gegend an den alſogenannten davon ſchon die Haut abgezo⸗ Rucken des Darmbeines dor- gen. ſum oſſis llium. — 1. Erit/ ſo dat En treidet/ oder dag Pn e(pyriformis dulcu er Lagenſtell. uenſedhet an deha t(Os Saccum) poh entſornget. m langlichtrundn Fem icher i den vndm e ſcharffen Snih 1 ders eingepfüaneti daſſelde auſſethabhſ ſtelle. Anfang iſtauctu ndem Beine/ duu chſen abgelſet. unglichtrundet ndo teres. koch welchtsdiſten decket. dritte dertr Näufr⸗ cenckelbein unn Taſchenmiußtn matlupials) inſtr le(1 m. Stent(lgꝛwem Jaußwendigt di arndeines mit un. ein aneinander fir. Lckrrtein vosdn. 4 berculum 95 mne(tud Nu n welchen de S unden an aus da biſee chirndeinden rlein nthungn Ganucks— 3 zon ſchon d uſ Tah Xx Tih. d5. XXL Lib. IV. 105. 101 — 8 X —ᷓ— X 4 S N* 8 S NX 8 1 NK w7 ¹, 39 0, * . KN 2„4 — — 52 3 22 7 S S 27 2 7 8 22 7 27 4 BB Die zwolffte Rppe/ wie ſie auff beyden ſetzet iſt.. CC CC Die funff Gewerbbeine(vertebræ) der a a. O D Das Erſte/ ſo das Schenckelbein beuget/ b b 82 F Sie zeiget vornemlich(über die andern) das erſte/ zweyte und AA Oe zwen unterſten Gewerbbeine von . vierte Maͤußlein/ ſo das Schenckelbein beux gen. 8 der Bruſt 11. 12. Seiten noch an ihr Gewerbbein ange⸗ Lenden(lumbi) durch die Ziffern 1 2 3 45 angedeutet. Die Maͤußlein ſo die Lenden beugen oder die Viereckichten( muſculi quadrati) noch in ihrer Laͤgerſtelle. das innere Lendenmaͤußlein noch in ſei⸗ neer Stelle zu ſehen. Ploas. Der Anfang dieſes Maͤußleins von zwey Gewerbbeinen der Bruſt A A. und drey der Lenden CCC entſprungen. Maͤußleins/ ſo mit Fleiſche bedecket oder durchgewebet/ zur Beſchirmung ſo wohl ſeiner/ als der Spannadern (E) welche unter ihme aus dem Ruͤck⸗ grad herfuͤr kriechen. Er endet ſich in das öberſte Theil des kleinen Umtrei⸗ bers. Rotator minor- 2.— ngves; welche dieſes Orts zuſampt dem gebeine(oſſa pubis) aus dem Unter⸗ Der Haarwachs Tendo) eben deſſelben Die mercklichen Spannadern(Nervi ia- Haarwachſe vendo) über die Schaam⸗ ¹ 8 ,— 11 8 KK 6 Die Erllaͤrung der XXXI Taffel. ſaͤtzlinge hen.— H Die Schaamgebeine(„olla pubis.) über Das andere Maußlein/ ſo das Schenckel⸗ L.1. Eben daſſelbe Maͤußlein auſſerhalb ſeiner MMM Sein ſleiſchichter und kreißrunder Anfang/ N N Die Rippe(coſta) oder innere Hole des 4 O Das vierte Maͤußlein/ ſo den dicken gerſtelle. b P Eben daſſelbe/ auſſer ſeinem Orte. ◻Ꝙ Desgedachten Maͤußleins Anfang/ ſo et⸗ R 080 Die Gräde(pina) oder der Anhang des Sein Haarwachs(Tendo) welcher ein⸗ geklebet: Darnach die mercklichen Fort⸗ propagines der Spanna⸗ dern(⁴ d) welche in das Maͤußlein ge⸗ welche ſich dieſes Maͤußlein hinzeucht. bein beuget/ oder das innere Darm⸗ beinmaͤußlein mulſculus iliacus inter- nus) es erfullet nach ſeiner rechten Laͤ⸗ gerſtelle die gantze Hole(cavitas) des Darmbeines N N. 4 Darmbeines( appendix oſſis ilium) von welchen dieſes andere Maͤußlein entſpringet. geſchoben wird in die innere Gegend des kleinen Umtreibers/ rotator minor. Laͤgerſtene/ damit man ſein fleiſchicht Stucke ſehen moͤge. welcher auff der Seiten ſcheinet rauch zu ſeyn/ weiler nicht mag von dem Bei⸗ ne abgeloſer werden/ ohne daß man es etwas zukerbet. Darmbeines(os illum) welche dieſes Maͤußlein gantz erfuͤllet. Schenckel(lemui) beuget in ſeiner Laͤ⸗ was breit. Das Andere/ welches die Schienbeine (tibia) ausſtrecket. Etliche Stuͤcke von dem Haarwachſe das bauche kriechen(abäomen) und ſich(Tendo] des erſten/ welches anfahen in den Schenckel zu zertheilen/ Schienbein außſtrecket/ oder des mem⸗ ¹crus. benwſichen öjaunden acchedan 1... gantze foͤrdere Gegend des Schenckel⸗ 66G Eben daſſelde Maͤußlein/ ellicher Maſſen bens 1dde Hekleiden. ooon den Gewerbbeinen verrebræ) da⸗ T Das erſte Maͤußlein/ ſo das Schienbein von eß entſpringet/ abgefondert/ und(Tibia) beuget/ in ſeiner Laͤger⸗ auſſer halb ſeiner Laͤgerſtelle geſetzet. ſtele/ das Bandrnaͤußlein/(falcia. Dieſes Orts ſind zwey Dinge wohl zu iis) oder das Schneidermaͤußlein/ b beodat hten. Erſtlich die rauhen Schnit⸗(Grrorius) geheiſſen. Dieſes wird te(e e) welche andeuten, daß dieſes nnder dritten Taſſel von dieſer/ deutli⸗ Maͤl ißlein an den Gewerbbeinen feſte cher geſehen.— det Daraachdegg.. b 39( Jonagee tnd 44) del 44 Wwelche n daid— baamaben d ds Wänlah ¹— dder Mäußlen/ aduen 3 d„ Eh 1 8 eunel/ oder da d maußlenn(mulcula lusn )6 erfuület nach end. ded gun et Se die gande Halt(an ondemes NN dude([pioa) dderdeli rmdenes(appeaän ü alcden deſcz andern. print.„ H N doden wird i die inete An mmmeiders tux en daſſelde Mauflein wſeht eiſtele/ dann au iat uce ſchenmoge. N Reiſchichter und heiur N N 1 1 N X 3 ſcer auff der Seum N enn/ paler nichtnan ogeloſetwerden/ th 1 N — 2* — as Mterbct. dode(coſta) er umdeincs(osilmth “ ü — — ———— auslein qanz efüll „„ Wanlein! b I durte MäuftenI 4 eman hdaar 6 chenckel(kemal, „ b ,.,“ S defebe uſecohoho adaden Miußtrs M 8 — — ☛‿ 8 2 5 22 6 rin N. 4. codo! des(ern ☛ 1— 8 16 ndein au 8 9— òꝙæ 1— ( 4.1 4. 8 ₰— 8 .—„. oen.— un 12— . v 9— 4“— 5 X 1. 5— — X XN — G 5 3 I— S——— 3 3 .— B— 5——xn 4 8 — RNXNEAEARAADEſ——— erorlos— ,·— X X X— 1 f—— X—.— 3———-‿ TXN ten dal—= ÿe-Mʒ ———— DDD ckelbein beuget. Schenckel beuget/ oder das Dreykoͤpffichte(triceps) in ſei⸗ Sein Anfang.(ner Laͤgerſtelle. Wie dieſes Maͤußlein an das der Gelegenheit des rauhen Striches/ welcher ſich zu hin⸗ terſt nach der Laͤnge anzeiget. Eben daſſelbe Maͤußlein/ wie es DO As dritte Maͤußlein/ ſo den Schenckelbein gehefftetiſt/ nach O0 zwar an dem Schenckelbeine(fe⸗ mur) hinten die gantze Laͤnge durch feſte iſt/ doch außwerts E F G H — K Das Erſte unter denen/ welche das gezogen. dem Huͤfftbeine/ os coxendicis. Die Zertheilung des Haarwachſes/ dieſes Maͤußleins/ und gleichſam als ein Spalt/ dardurch ſich zie⸗ hen die Gefaͤſſe(vaſa) dieſes Orts/ nemlich die Blut, und Pulßadern der Schenckel. Das andere Maͤußlein das das Schenckelbein umtreibet/ ſon⸗ ſten der außwendige Stopffer (obturator externus) geheiſſen/ noch in ſeiner Laͤgerſtelle. Eben daſſelbe Maͤußlein/ auſſer⸗ halb ſeiner Laͤgerſtelle/ davon a⸗ ber dee Anfang abgeſchnitten. Deſſen Haarwachs(tendo) wel⸗ chey nach dem er enger oder ein⸗ gezogen worden/ in die Kruͤmme (Sinus) des groſſen Umtrei⸗ bers(magnus rotator) einge⸗ pflantzet wird. Sein Anfang/ abgeſchnitten von Schenckelbein umtreiben auſ⸗ ſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. e Ausdeutung der XXXII. Taffel. Sie ſtellet vor Augen das drit⸗ te Maͤußlein/ ſo das Schen⸗ M RR 888 1I V Der kleine Umtreiber(parvus ro- tator) welchen das Dritte/ den Schenckelbeugendes Maͤußlein umfaſſet. Der groſſe Umtreiber( wosnus rotator) entbloͤſſet von allen Maͤußlein/ welche daſelbſt einge⸗ pflantzet waren. Der Fünffte ſo das Schienbein beuget/ das Zweykoͤpffichte(bi⸗ ceps muſculus) auſſerhalb ſei⸗ nem Orte von dem Beine ab⸗ hangend. Das fleiſchichte Stuͤcke/ welches voon den Anatomiſten vor ſeinen andern Anfang gehalten wird/ und mit ihm inwerts zuſammen waͤchſet/ nach dem es über die Helffte des Schenckelbeines kommen. Das innere Haͤuptlein(caput) an dem unterſten Anhange des Schenckelbeines. Das außwendige Haͤuptlein deſſel⸗ ben Anhanges. Die Anfaͤnge der Maͤußlein zu dem Fuſſe gehoͤrig/ entdecket nach dem die Haut abgezogen. Die auswendige Flache oder Seite (dorſum) der ungenanten Ge⸗ beine/ gantz entbloͤſſet von den Arßbacken zierenden Maͤußlein/ (Glutæi) welche darauff gele⸗ gen. Die Schamgebein/ olſa pubis. Die Loͤcher der Schamgebeine/ wel che von den Maußlein des di⸗ cken Schenckels ſo die Zuſtopf ſen/ beſetzet ſind. fer(obturatores muſculi) heiſ gend. ian ta Anatommſten ti ern Anfang ghalnr mit ihminwenzui dſet/ nach dem oih fte des Saath men. mere Haͤuptlein a unterſten Aheg enckelbeines. ſwendige Hauptit Anhangez. fäͤnge der Mußtnn e gehoͤng/ ad die Haut abgechn wendige Flacheöte tlom) der ungana, 4/ gantz entbläfetn acm zernder di erxi) welche drui 2₰ 2 —— — — —— — 85 — — N = — ☛☚‿ — — — — — — — — — 2 — — — —— —— — — — — — —— 2 — — — —— 2 2 ——— — — — — — — = — — — — — — — — — —— — —e — — — — — ——= 5 — — 42 = — — — 24 — — — — — —, — — — * — — — S — — — —e — —— ——— — — — — — — — 6 — 4 — — 2 5 7 B 2 0 —, ₰ S S. ☛ 9 (ℳ ☛ ℳ 9 7 — — — —— 5 — ₰ 0 &☛ᷓ E 4 Sie zeiget das Vierte/ welch ESchenckel beuget/ wie auch das Andere⸗ Dritte und Vierte/ ſo es umn Ingleichenn die kunſ Hinterſten/ ſo das Schienbein beugen ridia. PDDE FEFE GG as Biertt/ ſo den Schenckel get/ in ſeiner Lagerſtelle. gantz deutlich/ daß man es! Urſprung hat. wendig uͤberwaͤchſet/ uͤber d einander geſchnitten/ damit man ſehen moͤge/ wie ſich der Haarwachs hinein (femur) umbtreidet/ in ſeiner Lagerſtelle. ſeiner Lagerſtelle. zehlte Schienbeinmäͤ ußlein nehmen⸗ man ſehen mancherley Zaͤſerlein(Kbræ) ſo Maͤußlein mag unterſcheiden. Das vorderſte Theil an dem Schamgebein(os pubis) auß welchen dieſes Maͤußlein ſeinen Das Ander/ ſo das E chenckelbeim umbtreibet/ welches genennet wird der außwendigeſ Stopffer(obturator externus) das er auß⸗ Schamgebeine⸗ Es wird geſehen/ wie es uͤber⸗ — Die Erklaͤrungder xX welches den umbtreiben. (femur) beu⸗ An dieſen kanf eichtlich in viel as Loch in. dem — Das Dritte/ welches das Schienbein beuget/ das Halbſpannadrige Cſeminervoſus) in ſeiner Das Vierte/ welches das Schienbein beuget/ das Halbmembranoſiſche ſemimembraneus) in Das Fünffte/ ſo das Schienbein beuget/ oder das Zweypkopfichte(biceps) in ſeiner Lagerſtelle. Ein Anhang(appendix) von dem Hüfftbeine (os coxendicis) von welchen die drey jetzter⸗ ihren Urſprung XIII. Taffel. O Das Dritte/ ſo das Schienbein beuget/ anſſerhall V ſeiner Lagerſtelle. V Sein Anfang iſt Spannadrig/ rund in die Laͤn⸗ ge/ und lange danebenſt. Q Der Spannadrige Haarwachs(Tendo) eben deſſelben Maͤußleins/ welcher/nachdem er ſichh vorwerts nach dem Schienbeine gezogen/ ſich unter dem Knie endet.— K Das Vierte/ ſo das Schieubein beuget auſſerhald ſeiner Lagerſtelle: s. Das ſpannadrige Haͤuptlein dieſes Maͤußleins. T Sein Haarwachs(Tendo) etwas breit/ vor⸗ werts in die inwendige Seite der groſſen . Schienbeinröhrr eingeſetzet. v Das fuͤnffte Maͤußlein/ ſo das Schienbein beu⸗ get/ das Zwepkoͤpfichte(Biceps.) auſſerhalb ſeiner Lagerſtelle.. X Sein Anfang/ welcher anfaͤnglich ſpitzig iſt/ aber bald fleiſchichter wird⸗ I Hie wird gezeiget das Haarwachſiſche Theil an dieſem Anfange/ wie es inwendig außſie⸗ het.. V 2. Das ſeeiſchichte Stuͤcke/ welches an dieſts Maͤußlein ſtoͤſſet/ nachdem es faſt die Mitte des Schenckelbeines(femur.) uͤberſchritten. Dieſes wird von etlichen der Anatomiſten gehalten vor das andere Haͤuptlein dieſes Maͤußleins/ dahero es auch das Zweykoͤpfichte (Beps) von ihnen genennet wird. aa bb. Das Dritte/ ſo das Schenckelbein außſtrecktt/ aauſſerhald ſeiner Lagerſtelle. aas Derrauhe Anfang dieſes Maͤußleins. bb Dieſes Ende/ oder der Bleyblauichte lividus) HOaarwachs Das Erſte/ ſo das Schenckelbein umbtreibet/ aauſſerhalb ſeiner Lagerſtelle. d Das Loch/ welches von dieſem Maͤußlein ver⸗ ſtopffet wird e Die Kniebeuge. poples⸗ f† Die Darmgebeine. oſſa llium: 8 G Die Huͤfftgebeine. oſſa coxendicis. B 1 1 — 4 Das groſſe Ruͤckbein. os Sacrum, Das Gugucksgebein/ os coccygis. Die Seene/ welche das groſſe Ruͤckbein(os Sacrum) an beyden Seiten. anhefftet an das Huͤfftbein os coxendieis: 3 mmm. Das Dritte ſo das Schenckelbein beuget/ das Dreykoͤpſichte Ctriceps.) in ſeiner Lager⸗ ſtelle. mn. Das Schenckelbein. Femur⸗ 0. Der groͤſſere Umbtreiber. rotator major. p. Die Pfanne des Huͤfftbeines/ coxendicis ace tabulum. 43. Die Erſte/ ſo den Fuß außſkrecken/ oder ein Stück von dem außwendigen Wadenmaͤuß⸗ lein(Gaſterocnemius) deſſen zwey Haͤupt⸗ lein(rr) ſchoͤn ſich ſehen laſſen. rr Zwey. Haͤuptlein des erſten Maͤußleins ſo den Fuß außſtrecken. — O 8 affel. 9 Dritte/ſe 4 luntogrint a u Anſang ſt e, Me an u ange danet dang un * 4 Mdent ⸗ „ Rn Knie endtt 4 8 Nertt ſo das G e. e di as Sciennian A 44„annadrigt 1. Larpachs Teada el f 44 ¾ Ke 7 in Rr inenhig e ken Seinrogrr ageſcht 2 1 aafte Märzien, tiee ztt/ das Zwmeioſict* nn dagmil. dadfnſchichter wir de witd geeiget ſas Hareß neſem Anfagt/ dugn hef ds ſteiſchichtt Stück/ n Mänklein tot/ uthme des Scheackeidemes(kar Dieſes wird don titar. gehalten dor das alber a Mänleins /dahewacte Bacps] vonihner germ Das Dritte/ ſo das Etats⸗ aufärhald ſanerkagett Nrmude Anfang iiſs ui deſts Endt/ dden der au Daarwachs. d Erit/ p kitats Krhald ſuer kagrl Al 1 Das doch/ vecches p. toof vrd die Kueterge. ſopiet Die Dougedein.— Die Düfſtgeine. olh umi as gryſe Nafdel. uirr du Darrd M. etu n 0 d eköoidtt Luerhi. Irue. te Damtien i 1 4* 66 9 * 4 r LKAB.XXXIII —. 3. — 8* N . F ☛ᷣ . 5 I 8 4 e h 4 h 3 9 S .., W 1 7 0Ql A A 77 N ſh p hn 1 /7 5 7 90 . ſ N W. 3 W 8 1478eN. 6 . b, 8 8 2 81dens. 888 ) b 1 E 7 4 8 S. A ℳ WM S M 2 5 „*,’ 95 15,7,3 2557 — — 22 — 5—— ——111 QQQR— ———y——2O»—; 1———— 4—.— S———— —BA —— ———— ——nÿõõ—y —..*„ ——— 108 E E EFE MMOO AA Der Ort vorne an der groſſen Schienroͤhre/ Der Riß da die Schambeine ofla pubis) an⸗ Sein Ende und rundlicher Haarwache. Daserſte Maͤußlein ſo das Schienbein auß⸗ ſtrecket/ das Membranoſiſche(muſculus Die Außdeutung der X Es wird abgebildet das erſte und das andere Maͤußlein/ ſo das Schienbein beugen/ und auch das Erſte/ ſo ſelbiges außſtrecket. — get /in ſeiner Lagerſtelle. Es lauffet ſchlimmes Weges von den außwendigen Theilen des Schenckelbeines zu den Inwen⸗ digen/ in welchem Zuge es uͤberall gleich breit iſt/ daß es nicht uneben von etlichen ei⸗ nem Band oder einer Binden verglichen wird/ und dahero auch das Band oder Bin⸗ demaͤußlein(muſculus faſcialis) geheiſſen wird. Spigelius nennet es das Schneider⸗ Maͤußlein/ muſculus Sartorius. Das voꝛdere Theil an den Randegradten/ oder Anhange(appendix) des Darmbeines(os ilium) von dem der fleiſchichte und Spann⸗ adrige Anfang dieſes Maͤußleins herrühret. da dieſes Maͤußlein mit ſeinem Spannadri⸗ gerſtelle. Die innere Hoͤle des Darmbeines. oſſis Ilii co- ſta, ſive cavitas interna. Das andere Maͤußlein/ ſo das Schienbein beu⸗ get/ oder das Schmale(mulculus gracilis) an ſeinem Orte. Es iſt ſleiſchicht/ und laufft rechtes Weges inwendig durch den dicken Schenckel. femur. einander ſtoſſen/ und da dieſes Maͤußlein mit einem Spannadrigen und weiten An⸗ fang entſpringet. Es wird hiermit der Ort angedeutet/ in wel⸗ chen dieſes Maͤußlein eingepflantzet wird/ unterhalb dem Haarwachſe des Erſten/ ſo das Schienbein(ribia) beuget. gerſtelle. Deſſen breiter und Spannadriger Anfang/ net/ abgeſondert. Eben deſſen runder Bauch. gen uid breiten Haarwachſe eingepſtantzet wird. Eben daſſelbe Maͤußlein/ auſſerhalb ſeiner Laͤ⸗ Eben dieſes Maͤußlein/ auſſerhalb ſeiner baͤ⸗ von dem Schambeine/ davon ſichs entſpin⸗ MM As erſte Maͤußlein ſo dasSchienbein beu⸗ Ous erſte Maͤußlein ſo ch NN 00006 Q3 Der Anfang dieſes Maͤußleins. VV bb C Das oͤberſte Haͤuptlein von dem Schenckelbei⸗ XXIV. Taffel membranoſus)oder das Maͤußlein mit dem breiten Haarwachſe genannt. mulculus lati tendinis. Der Anfang und die Mitte von den Erſten ſo inwendig/ theils Spannaͤderig außwendig. Die Gradte von den Darmbeinen(lpina ollis Iliam von deſſen mitlern Theile der Anfang dieſes Maͤußleins herkommet. o) etlicher Maſſen auß ſeiner Lagerſtelle verruͤcket: Denn er iſt nahe bey dem Knie/ da er eingepflantzet wird/ abgeldſet/ damtt die andern Maußlein/ welche er faſt alle uͤber⸗ ziehet/ entblo et wuͤrden. Ein klein Stuͤcklein von dem Haarwachſe die⸗ ſes Maͤußleins uͤbergelaſſen/ damit man ſe⸗ hen moͤge/ wo es abgeſchnitten. che das Schienbein außſtrecken/ auſſerhalb abhangend. Deſſen kurtzer/ jedoch etwas dicker Bauch. fen/ wol zu beſchauen ſeind. toͤhre nbula) eingepflantzet wird. Das dritte Maͤußlein/ ſo das groſſe Schenckel⸗ bein beuget/ das Dreykopfichte(rriceps) ge⸗ heiſſen/ noch auff beyden Seiten in ſeiner Laͤgerſtele. Das andere Maͤußlein/ ſo das Schenckelbein turator externus) an ſeinem Orte. verrucket. Eben daſſelbe Maͤußlein/ in ſeiner Laͤgerſtelle. Das Andere/ welches das Schienbein(tibia) außſtrecket/ an ſeinem Orte. Dieſes wird in folgender Taffel beſſer geſehen. umd ſein Ende zu ſehen. ne. Ca pur fuperius femoris. das Schienbein außſtrecket/ theils Fleiſchecht! Der ſehr breite und ſtarcke Haarwachs Ten. El en daſſelbe erſte Maͤußlein unter denen/ wel⸗ ſeiner Laͤgerſtelle/ von ſeinem Haarwachſe Der anſehnliche Haarwachs(Tendo) dieſes Maͤußleins/ dabey die ſtracken Zaͤſerlein/ welche ſehr ſchoͤn vom Kupfferſtecher getrof⸗ Der Ort unter dem Knie/ da dieſes Maͤußlein in die groſſe(ribia) und kleine Schienbein⸗ ſſ(dſLQ„—— umbtreibet/ der außwendige Stopffer(ob. Das Vierte/ ſo das Schenckelbein beuget/ was das Ende anlanget/ auß ſeiner Laͤgerſtelle Das Vierte/ ſo das Schienbein außſtrecket/ Aℳ nenamddi N Lcmden trrtaa tsſteete zeg. endig eils eee Nada don den dene 4 zen don deſen nuttenda ſes Maufl dü Auzlems detunat ehr derre und ſire. zmm cdlcher Maſen au ir rucket Dem ri nudeed marr enaetnwidd dgtt dern Manzlenn, daceen d mddd twid. lein Stucklen donden r Mäͤnßlensidergilad rnöge wo cs ahztitm daſſelde erſie Nuam das Schienden eußſdet der Laͤgerſtelte/ wn ſga⸗ dangend. Anfangdieſcs Mulu m kurzer /jedoch cwue amednliche Hactnatz duflems/ dedendett ſce ſehr ſcondon dar wol zu deſchaue ſen Arr unter dem Kneht du aroſſe(ridin). k Kt— ewmiücner dene Mütein iduc n Neuxet des Dratti ſen /noch auff dadac 0 rRtle..49 N ußlen,„ nt pade der uwnn nnot extcta) Ice Lurn odesEatte Ende erlanacl aE * —= 5 — — — S ☛ —, — A 4 z , 53 — S 75 d,, — 5 — — — 77 — — , — — — —= — — — — — 22 2 4 — 222 —— — — — — — — — — — ernen— — — — — ☛ — ⁴ ‿ X N X T 8 2222 2 — — —— — — — g — — 1 —„ 2 — —, 7 —2 1 9, 22 2 5 Ac, . 4 2 2 5 ſſM C DEF D HE F G6GGG KK AA dritte und vierte Maͤußlein/ ſo das Schienbein auße ſtrecken. b As andere oder das ſtracke Maͤußlein (Rectus) welches das Schienbein auß⸗ ſtrecket in ſeiner Laͤgerſtelle/ an welchen der laͤnglicht runde und fieiſchichte Bauch die ſes Orts zu beohachten. Das inwendige Hockerlein( Tuberculum) den Darmbeines(os ilium) von welchen die⸗ ſes Maͤußlein entſpringet. Der ſtarcke und nervoſiſche Haarwachs(Ten do) dieſes Maͤußleiis. Eben daſſelde/ oder das andere in der Zahl der Maͤußlein/ ſo das Schienbein außſtrecken/ auſſerhalb ſeine Laͤgerſtelle/ theils fleiſchicht/ theils nervoſiſch. Sein ſpitziger und Spannadriger Anfang. Sein Fleiſch in der Mitten. Sein ſtarcker Haarwachs Tendo) welcher die⸗ ſes Orts ſich vermiſchet mit den Haarwaͤch⸗ ſen der zwey folgenden/ und die Knieſcheibe (patella) rings herumb umbfaſſet. Das Dritte/ ſo das Schienbein außſtrecket/ nus) in ſeiner Laͤgerſtelle. Der Anfang dieſes Maußleins/ welches ent⸗XXXX ſpringet von der Wurtzel des groſſen Umb⸗ treibers(Rorator major) welches es umb⸗ Deſſen membranoſiſchen Haarwachs/ ſo zu⸗ gleich mit dem Haarwachſe des andern und vierten/ welche das Schienbein außſtrecken/ die Knieſchetbe(barella jerſtlich umbfaſſet/ nachmals aber in das vorderſte Hockerlein der groſſen Schienrdͤhre(Tibia) einge⸗ pflantzet wird.- Allhie iſt der Ort/ dadurch das andere/ ſo das Schienbein außſtrecket/ abſteiget/ da die das außwendige ungeheure(vaſtus exter- VVVV Zie Außdeutung der XXXV. Taffel. Sie begreifft in ſich das andere/ LLL N O / Der groſſe Umbtreiber/ magnus rorator. 2 — 8 8 — 1λ☛ — S ₰ — Ev S —2 —. ☛ᷣO 2 — —2 — —₰ 8 Sr A — S. zwey Ungeheuren(muſculi vaſti) dasdluß⸗ und Inwendige/ oder das Dritt und Vierte⸗/ ſo das Schienbein außſtrecken/ zuſammen ris. Das dritte Maͤußlein/ ſo das Schenckelbein beuget/ beyderſeits in ſeiner Laͤgerſtelle. RR Die Hole des Darmbeines/ coſta ſive cavitas 5 b T TT b b Das andere Maͤußlein/ ſo das Schenckelbein put ſuperius femoris. umbtreibet. Dir Gewerbbeine der Lenden/ Vertebræ lum- borunl. Die Knorpel(cartilagines) ſo zwiſchen den Gewerdbbeinen ligen. Die uͤberzwerchen Fortſaͤtze(transverſi proceſ- ſus) der Gewerbbeine der Lenden/ ſo von beyden Seiten herauß ſtehen. * / Der Riß(commillura) dadie Schambeine (oſla pubis) zuſaminen ſtoſſen. Die Hole(cavitas) welche die Anatomiſte das Becken(pelvis) nennen. Die Knieſcheibe(parella) uͤber dem Knie li⸗ gend. Die vordere Gegend des Schienbeines. ante. rior tibiæ ſedes antichnemium dicta. Daß oberſte Haunt des Schenckelbeines. Ce⸗ gewachſen ſind/ und ſich mit einer Bley⸗ 11 harde ſchen lafen we b A Kerſtalle die kan na k uuhdesnwadeelh 3 Weugce. mun) heiſtt. 6 Pdueſes Miuſtemſie 4 don dem Racm do eth ur kewora)hhelääng Kruder. vornnor majc. morawſſſcher Hacrdit ſus 7 77 Trr. —— no— Fos t. N . N 8 1. K N d U di 1 eider, mMn r N 8 3 31 t 4 I— Mauzlein/ ſo de eta I „* 32. N 7 7 N denderſeus inſeine ligit 7 8 3 des Darmdennts/ wlab mn. „ † 2. A 8 Manilein ſo Meet“ dhenne der kenden/ lan 1.— 3 1„1 † ¹ 3 dl(cmrilagines) p S deinenllgn. derchen Fortſche una Gewerddeine N lu. Seuen heraut ſicha commillwa) Ndxes is)gfennen ſieſa cnius pelche dwbr b Len pelxus) memm.. dene(melu) Be Gegrnd daetntt.. (Scden 1 jur un edes aneicpemlun di 99 ̃ n S 4 1 daunt xs Sf 1 7 5n 4— 123 ten 5 S— ſ d—— ——*— 1 A—— 1 1 4 S C—— N N 8 N ſh X☛— N — BQADN 8 Wic G =EVN7 . d. ½ 6 4 8 K 4 K 8 M M A d 3 —— R ☛‿̊— —— — — 5—— — —— ———— 2 ———— — KONM 3——— 87— —= DE⸗„—ſͤ 5— Gin NMc L — 8 ess— 4 X N A— 4 — 6 33— 4 8X—— T I 3 MX—= —————=— .—— .————— —————————— ————— AAA BBBB cccc DiD D — F 6G HH E. Die Zuſammenfuͤgung(commilfura) der Das Haupt des Schenckelbeines(caput femo- Sein Anfang/ welcher umb den groſſen Umb⸗ ben. Die Schnitte(inciſio) in den Theilen dieſes Sie durchgehet fleiſſig das drit⸗ te und vierte Maußlein/ ſo das Schienbein außſtre⸗ cket. De Gewerbbeine der Lenden/ vertebræ — lumborum. Die uͤberzwerchen Fortſaͤtze der Gewerbbeine/ trausverſi vertebrarum procellus. Die Knorpel(carrilagines) welche zwiſchen jedes Gewerbbein ſind geleget/ und an ſtatt der Seenen dienen. Die innere Hoͤle des Darmbeines/ coſta ſixe interna ofſis ilium cavitas. Schamgebeine/ oſia pubis. ris)welches in das Huͤfftbein/ Cos coxendi cis) eingelencket wird. Der Nacke von dem Schenckelbeine/ cervix oſſis femoris. Der groſſe Umbtreiber des Schenckelbeines/ magnus femoris rotator. Das dritte Maͤußlein/ ſo das Schienbein(ti⸗ bia) außſtrecket/ oder das außwendige unge⸗ heure Maͤußlein(vaſtus externus muſculus) theils an ſeinem Anfang von dem Schen⸗ ckelbeine abgeloſet/ gleich wie es auch von den Vierten nach der Laͤnge iſt abgeſchnit⸗ ten/ und außwerts gezogen iſt. treiber(magnus rorator) gewunden gewe⸗ ſen/ und an das Bein daſelbſt angewachſen/ dahero kan man ſehen die unebene Striche/ die nach der Abloͤſung derſelben hinterblie⸗ Die Erklaͤrung der XXXVITaffel. 3 NN 0 P.P 23& Das Andere/ ſo das Schenckelbein umbtrei⸗ RR 8§§ T I VV Maͤußleins/ da es mit dem Vierten/ ſo das Schienbein außſtrecket/ zuſammen gewach⸗ ſen war.. Das Fleiſch dieſes Mäußleins/ ſo Haurwaͤch⸗ ſig anfuͤhrte/ aber nicht anders/ als wann es blau geſchlagen oder geſtoſſen ware. Das Vierte/ ſo das Schienbein außſtrecket/ o⸗ der das inwendige Ungeheure/(vaſtus in ternus mutculus) in ſeiner Laͤgerſtelle. Hie iſt der Ort zu mercken/ von welchen dieſes feſt es an dem Schenckelbein anwachſe. Hie wird das Dritte/ welches das Schenckel⸗ bein(femur) beuget/ auff beyden Seiten et⸗ licher Maſſen geſehen. b bet/ wird zum Theile angedeutet. Das Vierte/ ſ das Schienbein(tbia) außſtre⸗ cket/ von ſeinem Geferten/ nehmlich dem Dritten und von dem Leine ſelbſt abgelb⸗ ſet. Sein Anfang/ welcher entſprungen von dem Nacken des Schenckelbeines(cervix femo- ris) und dem groſſen Umbtreiber(magnus rotator)/ hie aber wird er geſehen/ wie er da⸗ von abgeſchnitten. Das Seitentheil dieſes Maͤußleins/ da es nach der Lange mit dem Dritten/ welches das Schienbein außſtrecket/ zuſammen ge⸗ wachſen war. Das Schenckelbein/ an welchen ohnmittelbar hangen oder angewachſen ſind/ das dritte und vierte Maͤußlein/ ſo das Schienbein außſtrecken. Maußlein ſeinen Urſprung nimpt/ und wie Das Dritte/ ſo das Schienbein außſtrecket/ a welchem der Kupfferſtecher ſehr ſchoͤn ge⸗ troffen hat/ wie er haarwaͤchſich/ und an Farbe blaulicht außſtehetr. Deſſen fleiſchichter Anfang/ welcher rings her⸗ umb angewachſen iſt an den groſſen Umb⸗ treiber(H) maguus rotator. te I5 mu — 1 11 Nrn Drun wer dr 3 o! 958 Nugel auf Kcaen „ „ d / ſo das Schenkeent 9„ ⁸* 2zum Chelle anacdeue N den do dasSchiendenn(ndig „ A 14* n ſeinem Geferuen/ n „Nnan X.. MK 44 dem 4 1 dlka 3 mna/ welcher enthemen 4 4 4 1 ds Schencke dernes cnur eee vem rywon Undrraie AnKRLRnul W Ner der Kan AMn üUhUu ie. Dell dieſes Mautes. d ngo mitf dem Nryy„ Lu n Ue endein aufſtrecet Wr war. elhnnn Nlchen ſ .* der d chſen ſind N. 4 e Miußlein/ w dus n 2 d i des Schierbeiuit de Kuferſteber it t a/ diecr harvitht! aulict cuſiehe dicherrfen deten ewachſen d I magaus tocal 1 8—* 4 — · 7 3 7 7 . M A — ☛△₰ 8 2e 5 — = 7ℳ& , h — — 8 — G —— 8 — * ☚ ₰ — —— —— 8 — ☛᷑ ⁸☛ ₰ 8 8 X —— = ☛ — 4 — —— —— — — ☛ — 3 ☛ — 5 5 „ 5 — — —ö ʒ — —— : 1 D D 8 X ☚ D 8 X 1 ——— 8* rr 77 X ☛‿ ☚ B — — ₰ — — 8 +N W — + — — B ☛ + — ☛‿ ò ⁴ S ☛ᷣ X ☛ — —ꝗ ꝑ —— — ———-— —— ——1—1—— —— .::———— 1—————— ——————— 8.—— B——õ—ÿÿÿ——— 4—— — 24— F Q Sie vollfuhret/ was da noch uͤbrig zur genauen Erklaͤrung des zwey⸗ ten/ dritten und vierten Mauß⸗ leins/ ſo das Schienbein (tibia) außſtrecket. lumborum. brarum. Der Riß oder Spalte da die Schambeine zuſammen ſtoſſen/ commilſuræ offium pubis tas interna, five coſta oſſium iliuw. k ERE Die überzwerchen Fortſaͤtze der Gewerb⸗ beine/ transverſi vertebrarum proceſ- fus. Huͤfftbeines(acerabulum coxendicis) ſich einſencket. femoris. HH Der groſſe Umtreiber/ magnus rotator. 111 Die zwey Schenckelbeine(femoris oſſa) vornezu von den Maͤußlein entbloͤſſet. K Das innere Haͤuptlein von dem unterſten Anhange appendix) des Schenckel⸗ beines entbloͤſſet. 1 Das auswendige Haupt dieſes Anhan⸗ * ges. 1 M Das dritte Maͤußlein/ welches das ner Laͤgerſtelle inwendig zu ſehen. ber(rorator magnus) meiſt abgeldſet. das vierte Maͤußlein/ ſo das Schien⸗ bein ausſtrecket/ gewachſen war. 2rſeinrdtaſen von dieſem Schnitte/ in dem vierten ſichtbar. cet/ etwas aus ſeiner Laͤgerſtelle erhd⸗ et/ damit ſein inwendiges Theil geſe⸗ hen werde. Der Anfang dieſes Maußleins/ angewach⸗ AAAAe Gewerbbeine der Lenden vertebræ⸗ BB E Die Kroſpel/ welche geſetzet ſind zwiſchen die Gewerbbeine. Carrilagines verte- DD Die innere Hoͤle des Darmbeines cavi Das Haupt des Schenckelbeines(caput b kemoris) welches in die Pfanne des 6GDer Nacke des Schenckelbeines/ cervix Schienbein ausſtrecket/ auſſerhalb ſei⸗ N⁸NDeſſen Anfang/ von dem groſſen Umtrei⸗ 00 Der Schnitt/ dafeldſt geſchehen/ da es an QRR Das Vierte ſo das Schienbein ausſtre⸗ 3— Die Außlegung der XXXVII. Taffel. R N * b c d d ee ſen an den groſſen Umtreiber( 17, rotator) und an den Nacken des Schen⸗ ckelbeines/ cervix femoris. Der Bauch deſſelben Maͤußleins/ zu ſe⸗ dem Schenckelbein(os temoris) anlie⸗ get. Hie ſind zu mercken die ungleichen Striche/ oder Schnitte/ die wegen der Abloſung entſtanden/ weil es ſehr ge⸗ ſtrecket. Hie wird geſehen ein groß Theil von den dritten Maͤußlein ſo den dicken Schen⸗ ckel beuget. auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. ſehen. ckelbeines/ femur. ckels gehen. ausſtrecket/ herabhangend von ſei⸗ nem Haarwachſe. ſtrecket/ auch abhangend. ckend/ ebener Maſſen herabhangend. davon ein Theil in die kleine Schien⸗ rohre(fibula) der Ander in die groſſe wird. Knieſcheibe/ parella. Das Loch in den Schamgebeine foramen oſſis pubis. Die Hole/ welche von den Anatomiſten das Becken geheiſſen. hen an ſeinem innern Theile/ da er an— p⸗ nau und feſte an das Schenckelbein an⸗ wachſt. Der Haarwachs(tendo) des andern Maͤußleins/ ſo das Schienbein auß⸗ Das Andere/ ſo denſelben umtreibet Das dritte/ ſo eben denſelben beuget/ gantz b in ſeiner gewoͤhnlichen Laͤgerſtelle hie zu Deſſen Haarwachs(tendo) eingepflan⸗ tzet in das innere Hoͤckerlein des Schen⸗ Das Loch in dieſem Haarwachs/ dadurch V die Blut⸗und Pulßadern des Schen⸗ Das Andere/ welches das Schenckelbein b Das Dritte/ welches das Schienbein auß⸗ Das Vierte/ das Schienbein ausſtre⸗ Die Theilung dieſes vierten Maͤußleins/ Schienroͤhre(tibia) eingepflantzet Die Zuſammenſtoſſung der Haarwaͤchſe von dieſen dreyen Maͤußlein/ bey der — AB.XXXVII. Liib. IV 149. 1 — — — — — 2 7 2 = — — Andert/ ſo deſthe ſſerdald ſener aglia deine ſo tden deilen duncr gewohnlche ig en in Haarwachs(reub a en das nnere Hocerler demnts/ femu. Loch im dieſem Haudt. Blut⸗und Puuma Faehen. ndert/ welches uät ſtrecket/ herchhuge nHaarwac. Dueſſetees eeet/ auch abhangen Barte/ das Shnal ad /Cener Maſen deut eitung dieſes dern zon en Thell in R ae ct äbal) dr Lden erühte(vbi) E 1 diamnerirſinswin dein dnn iie tſchei/ ucn vou dr Stun padts ie, nalche n nis becin — ‿ M S 5 d . A —— —— —ù — — — — ò — — — — — — 22 —— — — — — — — — — — — — ——= ——— u — — — — — ——— — — — N —— — — — — — —— 22— — — — M Web 9 7 L 22 2 ee „„ & . 74 4 4 8 8& 7 3 / 4 LLLL 1¹ 4 — —— H& A⁴ A₰ Die. Figur. Sie zeiget das erſte Maͤußlein/ ſo den b Fuß außſtrecket. bia) beugen. Kniekehle genennetwird/ poples. Laͤgerſtelle. culum) des Schenckelbeines/ femur. beines/ tuberculum femoris- Wie dieſe zwey Anfaͤnge zuſammen ſtoſſen/ dar⸗ aaus ein Bauch wird. Fleiſche/ daraus die Wade/(Sura) beſtehet. Der Bauch des Haarwachſes/ in der Mitten der ſchmaler wird/ in dem er hinabſteiget. [Hiermit wird angedeutet/ was Maſſen der an⸗ dere Anfang zu einem Haarwachſe wird/ et⸗ was hoher hinauff/ als der Erſte. wachſes/ in die Ferſe/ caleaneus. Die II. Figur. Schienbein(ribia) ſchlim zeucht/ wie auch das Andere/ ſo den Fuß ausſtrecket/ und denn das Fußſolenmaͤußlein/ mu⸗ A B. CDE F G1 8 ſculus plantaris. hen laͤſſet. Ein Stüͤck von dem vierten Maͤußlein/ ſo das bein beugen/ nebenſt der Kniekehle/ oder Knniebiege(Cpoples) mit ſambt dem gantzen Schienbein(tibia) ausſtrecket. Das Dritte/ Vierte und Fuͤnffte ſo das Schien⸗ dicken Schenckel(femur) abgeſchnitten. ſeu pop les- Das um die Gegend der Kniebiege liegende Maͤußlein(Suppopliteus muſculus)oder das das Schenckelbein Ctibia) ſchlim zeucht/ in ſeiner Laͤgerſtell. Der Anfang dieſes Maͤußleins/ welcher breit AAA e Ende von den dritten/ vierten und fuͤnff⸗ ten Maͤußlein/ ſo das Schienbein(ti Das hinterſte Theil von dem Knie/ welches die CCCCOie Haut mit ſampt dem Fett/ pinguedo) von dem hinterſten Theile des Schienbeines abge⸗ zogen. PDEFGHIDas erſte Maͤußlein/ ſo den Fuß(Pes) aus⸗ ſtrecket/ oder das auswendige Wadenmaͤuß⸗ lein/(Gaſterocnemius externus) in ſeiner D Der erſte Anfang dieſes Maͤußleins/ welches ſich entſpinnet von dem innern Hoͤckerlein(tuber- Der ander Anfang deſſelben/ entſprungen von dem außwendigen Hoͤckeriein des Schenckel⸗ zeucht... 1 MM NDas andere Maͤußlein/ ſo den Fuß außſtre⸗ Der Bauch dieſes Maͤußleins/ ſtarck von Länge des Schiendeines/ welcher allgemehlig Das Ende/ oder die Einpflantzung dieſes Haar⸗ Sie ſtellet vor das Maͤußlein/ ſo das D ²* Knie(Genu) wie es inwendig ſich ſe⸗ Die Kniekehle/ oder Kniebiege/ flerum genu Dee Erklaͤrung der XXX N 00rO 00 Knunie.— H Das Ende deſſelben Maͤußleins/ welches ſich 1KKDas Maußlein/ deſſen breiter Haarwachs — KK X Der runde Haarwachs(tendo) dieſes Maͤuß⸗ Der ſehr weite und anſehnliche Bauch von — B₰ 1 3 Die zwey Gleichbeinlein(oſſicula ſeſamoi- VIII Taffel. iſt und Spannaͤdrig. Er entſpringet von dem außwendigen Haͤuptlein des Schen⸗ ccelbeines/ oder(wie etliche wollen) von der hinterſten Seene des Gelenckes im endiget in das hinterſte und innere Theil desdbern Anhanges an dem Schienbeine/ tlbia, mitten uͤber die Fußſolen waͤchſet/ und wird deßwegen das Fußobenmaͤußlein l muſcu⸗ lus plantaris) geheiſſen. Das Haͤuptlein dieſes Maͤußleins/ von dem außwendigen Hoͤcker des Schenckelbeines entſprungen. leins/ welches ſchlimmes Weges in die in⸗ wendige Seite der Ferſen ſich von auſſen cket/ oder das inwendige Wadenmaͤußlein/ (Gaſterocnemius internus) wie es Spige- lius nennet/ noch in ſeiner Stelle liegend. Das Spannäͤdrige und ſtarcke Haupt dieſes Maußleins. dieſem Anfange abhangend.. Der Haarwachs(tendo) dieſes Maͤußleins/ der allerſtarckeſte im Menſchlichen Leibe. Dieſer wirdum die Mitte des Schienbei⸗ nes allgemehlich enger/ und nach dem er ſich mit des erſten Maͤußleins Haarwaͤchſe/ welches den Fuß außſtrecket/ vermiſchet/ wird er in die Ferſe(Q) eingepflantzet. Das erſte Fußausſtreckende Maͤußlein/ iſt aaus ſeinem Orte herunter gezogen. 1 Die zwey Anfaͤnge dieſes Maͤußleins von ein⸗ ander geriſſen. Es wird der Ort bezeichnet/ da dieſe zweh Anfaͤnge zuſammen ſtoſſen. Der Haarwachs(Tendo) eben deſſelben Maͤußleins/ deſſen Einpflantzung in die hinterſte Seite der Ferſe(calcaneus) mit dem Buchſtaben K angedeutet wird. dea) welche dieſen doppelten Anfange die⸗ ſes Maͤußleins vorgeſetzet ſind/ damit die ſtarcke Bewegung/ ſo von den zwey Haͤupt⸗ lein des Schenckelbeines herruͤhret/ moͤge davon abgewendet werden.— 7/0der datrimn S, üte 1 u. Stent de Mäulen deſen ken uder die Fußſale düin vezen das Frfezemine Raarau s) geheiſſen Häptlen deeſes Nae wendian Hacker deet⸗ prungen. ande Haarwachs(raoyf 5/ Delches ſchmuts Da ₰ Seute der Fe in 1. ndere Mäuflen/ odai oder das inwendig Ver Mterocaemus mteruus n. nennet noch inſeindt pannadrigeund ſuti . -M wette und anſchaltes Anfange abhauen arwachs(teado)Nn Uerſtarckeſte in Mit c wirdun die Nmus agenchlich enger r ne deserſten Muuteui des de Fuß aufſttt9 ende Fete(Q)c e Fuzeusſrrknd J einem Otte herunri Ani dige dicſs Nu 1“ 3* ſen r 1 dr Ott bezacdut nac uſammen prſe 4 10 ¹ aarwachs(Teado) ie Seite der t Sewecun hug d 7 FIG. I dräteit 22 22 2* S a —= æ ſ — — — 222 2 Se— vhst 22 e 22e* xꝶꝶq²ↄů 2 —— — — eh, e — B —— — ₰ 2 —— — —e — — ———— — aB. XXXVIII 77 7 7/¹ — — — — — — — — —— — — — —— —— — — — — — — — — „ vz 772 6 — — — — — — 3 ——— r 2 7 5 — 5— — —= = „ 7 — — ——— — — — W,— S N N X K 8 2 er, U7 —= S 2 252522 Sn, W 5 —,— O S NSN 8 N N A H 8 — Sie zeiget in Maͤußlein/ ſo den Fuß(pes) beugen/ wie auch das/ welches das andere Gelencke der Ze⸗ he(digiri) ausſtrecket. ccC(Das erſte Maͤußlein ſo den Fuß beuget oder das vor⸗ 20 Die I. Figur. der gehoͤrigen Stelle die beyde einnere Seite des Knies. Genu latus inter- &☛ D num. Das auswendige Hoͤckerlein des Schenckelbeines externum femoris tuberculum. dere Schienbeinmaͤußlein Tibixus anticus.) Es wird vollkomlich in ſeiner Laͤgerſtelle geſehen. Sein Anfang/ principium. b b Sein Haarwachs/ tendo- FG Die Anhänge der groſſen Rohren(appendices fi- D 4D DE Die Anhaͤnge des Hafft⸗oder Klammerbeines oder der kleinen Schienroͤhre(appendices fibulæ) D, iſt der oͤbere Anhang. E der untere. 2 bulæ) F der oͤberſte/ G der untere. HB Das andere Maͤußlein/ ſo den Fuß beuget/ von etli⸗ chen das andere Hefftmaͤußlein Cperonæus alter) geheiſſen. tzung in das „Sein Anfaug von der kleinen Roͤhre(fibula) D E. hhi[Deſſen Haarw achs(tendo) davon die Einpflan⸗ Bein der Fußiwurtzel(tarſus) ſo die kleine Zehe(digitus parvus) traͤgt/ mit dem Zei⸗ chen 1 bedeutet wird⸗ 11[Das Maͤußlein/ welches das dritte Gelencke der Ze⸗ he(internodium digitorum) außſtrecket/ aus ſeinem Orte. X Die vier Haarwaͤchſe(tendines) dieſes Maͤußleins/ noch mit einer Seene(ligamentum) zuſammen verknuͤpffet. I. Das da ausſtrecket das andere Gelencke der Zehe/ entſprungen von der uͤberzwerchen Seene/ noch in ſeiner gehoͤrigen Stelle. MM²MℳM Die vier Haarwächſe dieſes Maͤußleins/ quatuor ten dines hujus muſculi. NNDas die groſſe Zehe(pollex) ausſtrecket/ auſſerhalb ſeines Orts. O Sein Ende/ welches ſich allhie mit einem doppelten Haarwachſe ſehen laͤſt/ da es unterweilen nur ei⸗ nen eintzigen hat. pedis. i Die Ferſe/ calcaneus. Q Der oöbere Theil oder der Ruͤcken des Fuſſes/ dorſum R e Fußbiege(flexura pedis) oder Fußwurtzel/ tarſus. Die II. Figur. Sie entwirfft in ſeiner Laͤgerſtelle das erſte Maͤuflein/ ſo den Fuß ſchlim abzeucht. 3 inwendige Hoͤckerlein des Schenckelbeines/ interius tuberculum femoris. B Das auswendige Hoͤckerlein deſſelben. Coc Die groſſe Roͤhre(os tibiæ) deſſen oͤberſter Anhang mit C angedeutet wird. Ddd Die kleine Roͤhre(fibula) davon der d hang mit D bezeichnet wird. E berſte An⸗ Se Erklaͤrung der XXIX. Taffel. EEDas Erſte/ ſo den Fuß ſchlim zeucht oder ſo den Cuß B bb Diekleine Roͤhre(fibula) davon der oͤberſte An⸗ CCG Die groſſe Schienrohre/ tibiæ os. DD(Die Seene(ligamentum) ſo die groſſe und kieine FF Das andere Maͤußlein/ ſo den Juß beuget/ das an⸗ GG Daserſte ſo den Fuß beuget/ auch aus ſeinem Orte 11111[Die zehen zwiſchen den Beinen liegende o KKKKDie Tußwurtzel oſſa pedii. LLLL Die Wurtzeln der Zeenen(radius digitorum) in Sein fleiſchichter Anfang von der groſſen und kleinen Der länglichrunde Haarwachs(tendo teres) deſſel⸗ H Der inwendige Fußknorre/ internus malleolus. K 1 M. Das zwiſchen den Beinen liegende Maͤußlein/(mu- O Zwey zwiſchen den Beinen liegende Maͤußlein. F'Das uͤberzwerche Maͤußlein(tranſverſalis muſcu- K Die breite und uͤberzwerche Seene(ligamentum) A D eauswendige Seite des Knies/ externum EDer auswendige Fußknorre oder Knotte/ externus HDas Maͤußlein/ ſo da ausſtrecket das andere Ge⸗ N Die Fußbiege/ flexura pedis. anzeucht/ etlichen heiſt es das hinterſte Schienbein⸗ maͤußlein/ tibiæus poſticus. Roͤhre. ben Maͤußleins/ deſſen ein Einpflantzung iſt f. Das Andere/ ſo den Fuß beuget/ auſſerhalb ſeiner Läͤgerſtelle. Sein Haarwachs und Ort/ da er eingepflantzet wird. Der auswendige Fußknorre/ oder Knote/ externus malleolus. 1 Die Ferſe. Calx. ſculus interoſſeus) ſo die groſſe Zehe(pollex abzeucht/ auſſer ſeinem Orte oder Laͤgerſtelle.— las) des julii Caſſerii Placentini, davon hernach an ſeinem Orte mit mehrem.— Das zwiſchen den Beinen liegende/ ſo die kleine Se hen(minimus digitus) abzeucht. welche die groſſe und kleine Roͤhre(tibia& fibu- 1a) aneinander fuͤget. Die III. Figur. Sie zeiget die Maͤußlein/ die zuvor in ihrer Laͤgerſtelle ſind gewieſen worden/ auſ⸗ ſerhalb derſelben. latus genu. hang(appendix) mit B bedentet wird. Röhre zuſammen fuͤget/ und die auswendigen Maͤußlein/ von den inwendigen unterſcheidet malleolus. dere/ oder halbe Hefft oder Klammermaͤußlein/ (muſculus ſemifibuleus) auſſerhalb ſeiner Stelle. verruͤcket. lencfe inteenda un)der Zehen(digiti pedis) mit ſeinen vier Haarwaͤchſen(aaaa) aus ſeinem Orte zu ſehen. Peus ſein daͤußlein (maſculi decem interoſſei) ſo etlicher ufien in dem außwendigen Theile des Fuſſes/ unter den Beinen des Mittelfuſſes ſich ſehen laſſen. welche die zwiſchen den Beinen liegende(muſcuii interoſſei) eingeſetzet werden. M Der Nuͤcken oder das oberſte am Fuſſe/ dorſum pedis. d den Fyf 4. Glh. 5 dün mtt. 9 3 3 el 8 2 3 . Tes das hi⸗ A;— 3 dann on sſeetn IAB XXXIX. L·iV MNaar. ter Aufaga vanz. ufang zuRgean drun. 1 AA Raas acs tenäden. FIG. II. 1 1 d /6 deh Fr t 2 du dag dacs und Or/ b Wa ir eingthn 16e Fuzevorn mena A 294 35 uge zrßtaern/ an gu 1 W I Can. C — — — Aag nanffe . leru Tacenti, dg ¹ m nebr. 6 Nrc. einen liegenze/ h — —— —— — 4 2 tu 4 AKl P 8 Seriwerde Seene(n ſh „ A„. 7IIIR K Lnd Aenat Nehr(ul W ama f 8 Tz X Dit lll. Figu — ò — 1 † 1die Mauflein/ de pei ſind gewieſen dana⸗ 8 ſerhald derſcha I mwendigt Seitt As Kae⸗ 44 fend. k. b 6 3 W Rohre(Adula) Nred k ſ I pendix) nik J bede tkai So ennihtr/ ida a. . gumeneum)] ſo di ſnl manum figet/ mken n/ nu dm mädige und ige zufeuerttodcr Ku 2— — 2 — 8. r „Mauslrn oden Püat der halhe Heftoder Lun ſemäfboleus) uſtae . e 54 3 9. 3——.— Run Fuß derg oc ug 1 ein o a Mrcc d M 9 — * zer 1 or See. otan 1. 1 1 * 41 7* 6 a 7 daamachſel ntern Nurr Jewnen QGDT 8* An 4 2*— 8 S 8 S S G S S 8 G . 1 4 itr b d S X K.— 2 5—— 3—— g 8— ⁄ 2——— 8 * 4 N d. 6— ☛☚ W————— * 53 8 Rainatſchetene 3 9,—— A 1. 4 — Sie begreiffet in ſich das erſte Maͤußlei in ſeiner Laͤgerſtelle/ derer Maͤußlein welche den Fuß uͤber die Seite bewegen. AA Je zwey unterſte Haͤuptlein des Schenckelbeines. B3 B Die groſſe Schienroͤhre tibie os., b CCC Die kleine Roͤhre(fibula) von den Maͤußlein entfreyet. 5DD Das Maͤußlein/ ſo den Fus ſchlim zeucht/ oder das Anziehende(muſculus adducens). Es iſt gantz fleiſchicht/ biß faſt zu dem innern Knoten oder Fußknorren(malleolus internus) hie aber wird es nicht gantz in ſeiner rechten Laͤger⸗ ſtelle geſehen. E Der laͤnglichrund dieſes Maͤußlein ge machet. 5 Das unterſte Theil de ſo die groſſe Roͤhre(tibia) an die kleine die Maͤußlein/ ſo das Schienbein bekle und hinterſte unterſchieden werden. G Der Fortſatz von der Schienroͤhre(os tibig) welcher den innern Fußknoten oder Knorren verurſachet. Die Ferſe/ calcaneus. 111. Das andere Maͤußlein ſo den Fuß beuget. K Dieſes ſein laͤnglichtruuder Daarwachs/(tendo téeres) ſo ſich anhebet um die Mitte der Laͤnge der kleinen Roͤhre (ftbula) und eingepflantzet wird in das Bein der Fußwur⸗ tzel(tarſus) welches der kleinen Zehe untergeſetzet iſt. M Eines vonden zwiſchen den Beinen liegenden Maͤußlein/ (muſculi interoſſei) ſo die groſſe Zehe(pollex) inwendig zu beweget. Es iſt noch in ſeiner rechten Stelle. 8. Das Maͤußlein ſo die groſſe Zehe beuget/ auſſerhalb ſei⸗ nes Orts.. liegenden Maͤuß⸗ 0 V Eines von den zwiſchen den Beinen ein. e Das uͤberzwerche(muſcalus transverſalis) Maͤußlein; des Julit Caſſerii Placentini, von dem darnach in der letzten Taſſel ſoll gehandelt werden/ noch in ſeiner Laͤgerſtelle lie⸗ end. 38 Ein anders von den zwiſchen den Beinen liegenden Maͤuß⸗ lein/ in ſeiner Laͤgerſtelle/ ſo die kleine Zehe abziehet. KRTT Die Wurmformige Mäußlein(muſculi lumbri- eales) auſſerhalb ihres Orts. ARR Ein fleiſchicht Stuͤcke/ von welchen die Wurmfor⸗ migen Maͤußlein erwachſen/ auſſerhald der Fußſolen(plan⸗ ta pedis)/ da es zuvor gelegen/ verruͤcket.. 5888 Die vier Haarwaͤchſe(tendines) von dem Maͤußlein/ ſo das dritte Gelencke(internodium) der Zehen beuget/ von welchen die Wurmformigen(lumbricales muſculi) entſpringen/ ſind hie abgeſchnitten. rrTT Die vier Haarwaͤchſe(tendines) der Wurmfor⸗ migen Maͤußlein. v Das andere Maͤußlein/ welches den Fuß ſchlim zeucht/ auſſerhalb ſeines Orts X Die Fußſole, Planta pedis. Die II. Figur. bieret/ und an den Fuß inwendig feſte r dritten Seenen(ligamentum) hefftet/ und dadurch iden in die vorderſte Oder uͤber die Seite beweget/ wie auch die ſo das Die Außlegung der KXT. Taſſel. Maͤußlein faſt noch adſ b e Haarwachs(tendo teres) welchen ritte Gelencke(inrernodium) der Zehen(digiti pe- dis) und die goßſe Zehe außſtre⸗ cken. A De außwendige Seite des Knies(genu) des rechten Fuſſes. CD Das andere/ welches den Fuß ſchl im ziehet/ ſo etliche lein(Peronæus primus) nennen/ Spi- 1 ſchlecht das Hefftmaͤußlein(fibuleus 9. Es laͤſſet ſich an ſeiner gehoͤrigen Stelle ſehen. 8 Sein ſtarcker und Spannaͤdriger Anfang/ von dem obern Auhange der kleinen Roͤhre(fbula) entſprungen. b d Sein langlicht runder und fleiſchichter Bauch/ auswen⸗ dig(C) blaulicht/( lividus) inwendig(dyoͤthlicht. dD Eben deſſen Haarwachs(tendo) ſo ſich um die Mitte der Laͤnge der kleinen Roͤhre entſpinnet. K E Das andere ſo den Fuß beuget/ von etlichen das ande⸗ re Hafftmaͤußlein(peronæus ſecundus) von Spigelio das halbe Hafftmaͤußlein(ſemifibuleus) geheiſſen. F Sein laͤnglicht runder Haarwachs(tendo) welcher nach dem er ſich an der kleinen Roͤhre hinterwerts gezogen unter den außwendigen Knoten oder Fußknorren( malleolus) in das Gebein der Fußwurtzel(os Tarſi) welches die kleme Ze⸗ he traͤget/ ei ngepflantzet wird. Das Maͤußlein/ welches das dritte Gelencke der Zehe auß⸗ pedis) das erſte Hefftmaͤuß gelius aber nennets ſtrecket/ an dem unterſten Theile zu ſehen.. HHHH Deſſen vier Haavwaͤchſe/ in die Zehen(digiti zertheilet. 1 Der fuͤnffte nach der groſſen Zehe verſchicket. KKKK Eine membranoſiſche Seene(ligamentum) ſo dieſe Sie zeiget das andere Maͤußlein/ ſo den Fuß ſchlim vier Haarwaͤchſe zuſammen knuͤpffet. L Das Maͤußlein ſo die groſſe Zehe noch nicht gantz entbloͤſſet. a Sein Anfang von der Mitte der kle b Sein Haarwachs/ tendo. MNO Das Erſte ſo den Fu Schienbeinmaͤußlein(tibiæus anticus) wie es etliche nen⸗ nen. M Sein ſpitziger und ſpannadriger den oͤberſten Anſaͤtzen der groſſen und gen. N Sein fleiſchichter Bauch/ venter ipſius ca 0 Eben deſſen runder Haarwachs welcher et Weges unterwerts nach dem Fuſſe/ ſich derſte Theil des Schienbeines(antienemium nahe dey dem Fußgelencke/ in die innere Seite des Fußwurtzel(os podii) welches der groſſe iſt/ eingepflantzet wird. — Die uͤberzwerche oder Ri mentum transverſum ſive annulare pedis. Q Die Ferſen. Calcaneus. R§ Der außwendige Fußknorre oder Knote/ malleolus ex- ternus. inen Roͤhre/ fbula. Anfang vorwerts von rneus. uͤber das vor⸗ zeucht/ und Beines der cket/ gutes Theils noch mit Haarwachſen bekleidet. TV Die oberſten Anhaͤnge/ von der kleineſten Roͤhre. Ein Stuͤcke von der breiten Seene( e die groſſe Roͤhre(tibia) an die kleine(hbula 6 en. ligamentum) wel⸗ anbin⸗ — Haarwachs/ deſſelben Maͤußleins/ bißweilen (pollex) außſtrecker/ ß beuget/ oder das förderſte kleinen Roͤhre entſprun⸗ was ſchlimmes n Zehe vorgeſetzet ngformige Seene des Fuſſes/ liga s Das Maͤußlein/ ſo das andere Gelencke der Zehen ausſtre⸗ groſſen v und der ——— ———⁴-— — » 1* Oo N maum 1 Jdr Zaaah Ni gref aa(chi, **s dor Sete ds Ka 4 Re s Jais(zauan 7N 9 40 43 H 8 1 . 1 3 A dng, Mae à Adu Mpe 8 mder und feiſchdter da d- wricm jinwendig(däct. racht endo ſchuan. ohrr eatbianet. a Fus deuget/ dan füta Peroaxu ſecandas) u heh a ſem idaleus) ztzeiſt der a Der Haarwachs tenco ditr * 1 1 denl a 114 in 4 ea! 2. 32 4 aotm eder Fusewonm(mie mrtzel os Tun) nacsleb 1 er— 15) 4 4 veiches das hitze Geince erten Theule zu ſehm. * 7 Paamachſe/ in die Hehn ig n 8n 04/ ſelde Mamfe 9„ 4 f . am knup kt. 2 .* 4 8. die groſſe Zehe(Pelat 13k. 8 der Mte der kleites Nn9 teno 39 6 den Fui dengkt/ n 1ubirm mricn] M 30 4 1. 4 a damrigkr Mieg 4. aA dxr gnfen un en 4 oi ans Janch venret Püd eg de Darage ct aach un Ius d indemes minen ig m Ain die mrert rn 1u) veldes s 43ʃ 4 vird 59” e Ringfris enun * üte mndneheis 2 mab en üls Sfeum nr Sut„ 3 5 es ert Aetat dnir dumade ſ9 90 27 T d01 AN 1dange a)t n——— —— 4— — —— —— —— — ò — —— 3— —— = — 2 — — — nnn 4 1 8 6. Sn — ——— —— “ l e C11““ NWSu“ 3 8 Sn 1d AöWW NMNS 8 5 X 1 21 333ns; 8 — 1 X ee 66,32.e I A 34se 8N 3 3 5 3 8 1139,:,, S“ - 11 “— , e 379 ͤN V SV † AS= K Wz S G 1 7, 5 3223,233 47 I 3 27,. N ne 633 eee, N d 175 Mn— 5114n94. 6,84, S= n 3 A S2nnn= N VS „, 69 Sau 77, S= 3 In 93 uzen N 1ee,R N 1e, ee ansn W W A N , N h 6 N I n N 1 n 1 2,4 4 äW N . Nen 3 Mih Su h 9 T G ANNV 79 Pt 8N 34S I— 5199 r⸗. S G S ſh N i D N 7, R93 ſ SIANNNNN An 7Eig, d 7,1 6* SA 12) h S A I I 1729, 1 M, Sa V / P 8 8 A N M-i, 1 3 N 7, 9 h Hh M h) B M, 4 9 hD 8] h S J 7, 63 MJ, 5 1 V AA we,u; S N 1757, 27 P 7ſhP 77 10 16 3 pj, 3 7. 77,. 7 SöPöP, 1 7 85 7,J7117, Möö, 7 77en P, 5 11 77 Wh, 5'⸗hen Sc t, , S, Sh S, WöP, Sh Pe, 2t,t X 8 1 8—— ————— — — = 4— —44—— —— —— — — — 8 8 — — — — —— ——— —— ———ö —— — — — ‿O — W —— 4 b Lib IV. N₰ 2r 5 G LE Das Maͤußlein ſo den Fuß anzeucht/ oder innenwerts Das Fußſolen⸗Maͤußlein(muſculus plantaris) auſ- KRR SO 24 g Die Stelle/ da dieſes Maͤußlein gelegen. 5˙Das Maußlein das da beuget das dritte Gelencke — Die Erklaͤrnng der XLI. Taffel. Oie iſt ein Abriß derer Maͤußlein/ pdas dritte Gelencke der Zehe(internodium digito- rum) wie auch derer/ ſo die groſſe 3ehe beugen/ in ihrer gewoͤhnlichen Stelle. D s unterſte Stücke von dem dicken Schenckel (femur) ſo noch uͤbrig gelaſſen/ davon das d⸗ berſte abgenommen. Das Knie(Genu) nach der inwendigen Seiten. moris caput. Die groſſe Schienroͤhre. Tibia, tibiæ os. Die Heiffte der kleinen Roͤhre von den Maͤußlein ent⸗ freyet/ der oͤberſte Anhang/ davon wird von den d⸗ beren E bedeutet. DOtrtt verruͤcket. Sein breiter und membranoſiſcher Anfang. FE, GSeinfleiſchicht Ende in dem inwendigen Theile des Schienbeines. os tibiæ. (internodium) der Zehen. 1 In dieſer Gegend/mitten in dem Schienbeine begin⸗ net dieſes Maͤußlein Spannaͤdriger zu werden. K Der eygentliche Haarwachs dieſes Maͤußleins/ in ſei⸗ uer Lagerſtelle. zu ſchlim treibet/ noch nicht gantz ſichtbar. (malleolus) da er ſchlimmes Weges unterhalb deſ⸗ ſelben mit der Seene(ligamentum) verwahret/ Gelencke der groſſen Zehe fortgehet. Lagerſtelle. das inwendige Waden⸗Maͤußleinspigelii,(Gaſte- rocnemius internus) auſſerhalb ſeiner Lagerſtelle ſerhalb ſeiner Lagerſtelle/ liget hie auff Erden. Der lange und runde Haarwachs(Tendo) dieſes Maͤußleins.„ 1 Die Ferſe(calcaneus)in welche dieſe zweycNaußlein eingepflantzet werden. Die II. Figur. † Sie zeiget eben dieſelbe Maͤußlein/ abeꝛ zugleich auch das Erſte/ ſo den Fuß ſchlim zeucht. O*s unterſte Theil von dem dicken Schenckel(fe⸗ mur) von den Oeherſten abgeſchnitten und uͤ⸗ Das innere Haupt des Schenckelbeines/ internum fe⸗ (num femoris caput. Das außwendige Haupt des Schenckelbeines/ exter- Das Kniekehl⸗Maͤußlein(ſuppopliteus muſculus) oder das das Schienbein ſchlim zeucht/ auß ſeinem OzMaͤußlein ſo die groſſe Zehe beuget/ Pollicis flexor Der Anfang des laͤnglichtrunden Haarwachſes(ten- donahe bey dem innern Fußknorren/ oder Knotten damit auch das Maͤußlein/ ſo das dritte Gelencke der Zehen beuget/ befeſtiget iſt/ nach dem dritten Das Maͤußlein ſo die groſſe Zehe abziehet/ in ſeiner Das andere Maußlein/ ſo den Fuß außſtrecket/ oder derg elaſſen. A4A B BB CC PEE D EEE F F LL „O z EK ‿ R Die beſagte vier Haarwaͤchſe/ auß einem dieſes Maͤuß⸗ Roͤhre entſpringet/ und zwiſchen denſelben fleiſch⸗ icht herab ſteiget uͤber die Seene/ welche die Maͤuß⸗ lein unterſcheidet/ biß zu den innern Fußknorren Der laͤnglicht runde Haarwachs/ von dieſen Maͤuß⸗ Der inuere Knote oder Knorre/ malleolus inter- Die Ferſe/ calcaneus. Das Maͤußlein ſo die kleine Zehe abziehet/ auß ſeinem Das Maͤußlein ſo das andere Gelencke der Zehe beu⸗ Das die groſſe Zehe abzeucht/ auß ſeinem Ort. aaaaa Das dritte Gelencke der Zehen/ tertium interno- dium digitorum pedis. Die zwey unterſte Haͤuptlein des Schenckelbeines/ duo inferiora femoris capita. Das Sehienbein⸗ oder die groſſe Schienroͤhre/ os 11512. Die kleine Roͤhre oder das Huͤfftbein. Ebuuula. D3s Mubltin /ſo da beuget das dritte Gelencke der Zehe.. 1 Der ſpitze Anfang dieſes Maͤußleins herkommend von der groſſen Roͤhren Deſſen ſchmaler und fleiſchichter Bauch/ ein wenig er⸗ hoben/ damit das ſo den Fuß anzeucht/ und von ihm bedecket war/ ſich moͤge ſehen laſſen. Der eintzige Haarwachs deſſelben Maͤußleins/ welcher nahe dey dem innern Knorren oder Knotten(mal- leolus)(K) in die Fußſole ſich hinab zeucht/ da †er in vier andere Haarwaͤchſe GGGGzertheilet wird/ welche angelupffet werden an das dritte Gelencke aaaa, nachdem ſte durchgekrochen durch die Durch⸗ ſchnitte des Maͤußleins/ welches das andere Ge⸗ lencke beuget.— leins entſprungen/ ſo mit den Wurmformigen Maͤußlein(muſculi lumbricales) ſich inwendig in den Fuß ziehen. 1— Das fleiſchichte T heil/ welches von der Ferſen(calca- neus yerwachſen/ zuſampt den jetztermeldten vier Haarwaͤchſen/ verurſachen die Wurmformige Maäußlein/ muſculi lumbrieales. Das Maußlein ſo die groſſe Zehe beuget/ wird in ſei⸗ er Lagerſtelle gantz geſehen. Der laͤnglicht runde Haarwachs(tendo teres)deſſen Maäͤußlein/ ſo die groſſe Zehe beuget/ welcher theils in das erſte Gebein der Fußwurtzel(pedium) theils u es letzte Gelencke der groſſen Zehe eingepflan⸗ ket wird. Das Maͤußlein ſo den Fuß anzeucht/ oder den Fuß ſchlim inwendig zu antreibet/ in ſeiner rechten Laͤ⸗ gerſtelle gantz zu beſchauen. Hier iſt zu mercken/ wie es von beyden Beinen der groſſen und kleinen oder Knotten/ malleolus. lein entſproſſen. nuls. Ort gezogen. get/ auſſerhalb ſeiner Stelle. 33„* lin agar dracsacadi 4 4 5 1 8a2)(X) in dee Jriſzeeſan mn ndere Daarzcſt Ge 1 4 7 1— im oe angelſet derde ar 5 24. Nachden ieundgdüad * A nete des Mänlezas, Ales kr deugt 8 397 agle: aarwach an 1 vA NKaltmr * 4 zerſchichte Theil rücemre 1acot atr der eraten„ 5 Is canlundaee. „„ 413. 2Re gre ehe. 9. 32 zanz geſeden anglde runde Paarua Autein ſe de greſe heren. us ertte Gedein der eine: das lehte Betenckt dmge 9 8*⸗ Näsilein ſo den 3u wat n umendigzu amtmäct Ur Relle gans zu deſchann ii 6 oodeden Beinn Npl. . 395 1 witen er mtferiage! mf 19 herad Higtt ider mr Eenn merr Sudet/ diul N. 1 Kron maleole. 6 41 4 1t rnnde Haurnat. 1 A. 7 4 r M. 4 7 4 a4 uere Kwtt der Kumn 1 er calcancn:. 67 aAllnens., Närzleinſe an 23en 8 * est Nangiein 91 3n ſerdald ſender Siel. 2 8 4* 6 zu r dehr neent xul eir Neenft 111 94 e ei ee 1 —— —2 ð MBXXXNI. — 4—— . RA— XQS 8 —=* . 42* 37 * 6 . . 3 — — — ſ 5 Pcc 77 — , uu⅓³ ä S,ch,,, ,, Sz —— — — X X W ⁴ S————— N X 4. 5—— DW 8ü — ——— B ☛‿ 8 — —— — — — — —— — — — — — — — — FIG. II.h) 7 3722 — 2 — — 22 23 84 — — » 7 me — ————— —— — — — — T LIb.NWP*E= 12. — —— 1 A AE 8Se. eene de: A* 88 anen. 8 à AüRRun MRun: AA 4 AW An AAN AAnn 8 ite A Ann 2 4 un 1 AAAenn W àà 84 IAnn A 19 13 A 4 t3s M ☛△‿ W A⁴ B ‿Ʒᷓ W ☛O˖O˖‿o X D 8 — — N I I 9 S N — N ———— —— —— — 4— “ 8 .— 8 Steweiſet den breiten Haarwachs des Fuß⸗ſolen⸗ Maͤußleins. muſculus plantaris. 4à nStuͤcke von dem Schienbein o übrig gelaſſen. 3 Der innere Fußknorre oder Knotte. C Die Ferſe/ Calſcaneus. dDDD Der breite Haarwachs/ welcher unten/ und mehren⸗ Malleolus internus. tzet. Er iſt aber in ſeiner kaͤgerſtelle ehe abziehet. Es nimpt ſeinen Urſprung inwendig roſſe Z ur 8 Ferſen/ und hanget an dem erſten Beine der Fuß⸗ von der Laͤgerſtelle. minmus digitus) beruhet/ in ſeiner Laͤgerſtelle. ſeinem Orte. (pollex) außſtrecken. Die II Figur. andere Gelencke der Finger/ wie auch das die groſſe und kleine Zehe abziehet. Lae ee Verſe/ caſcaneus. K Ein abgeſchnitten beine. Tibia. ſatus muſculi Plantaris) auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. coce Dasda beuget das andere Gelencke der Zehen/ oder in ſeiner rechten Stelle. ſen Maͤußlein entſprungen/ welche ſich erſtrecken nach dem andern Gelencke jeder Zehen/ und am Ende durchgebohret werden aaaa ſie ſind alle in ihrem rechten Sitze. fang iſt e. F Der Haarwachs deſſelben Maͤußleins/ welches in das (kleineſten Zehe ſich ſtreckend. HH Der länglicht runde Haarwachs dieſes Maͤußleins/ ein⸗ gepflantzet in die außwendige Seite des erſten Gelenckes in dem kleinen Kinger. Fnußwurtzel. pedium. Lägerſelle, Q ben bey dem Fuſſe 123 Die drey Gelencke der Zehen/(internodia digitorum) de⸗ heisi zerſen herfir kompt/ und in dem er fort theits inwerts von der Ferſen herf ir kompt/ und b wene dert breiter wird/ und ſich an alle Zehen aaaaa anſe⸗ EE Das Maͤußlein ſo den Daumen des Fuſſes/ oder die aA Die Ferſe/ calcaneue⸗ wurtzel/ weiches die groſſt Zehe traͤget. Es iſt auch in ſeiner Fᷣ Das die kleineſte Zehe abziehet/ entſprungen umb die auß⸗ wendige Gegendder Ferſe(calx) und angehefftet an das letzte Bein der Fußwurtzel/(pedium) darauff die kleineſte Zehe G 8 Zwey auß den zehen zwiſchen den Beinen ligenden Maͤuß⸗ lein(muſculi interoſſei) ſo die kleineſte Zehe außſtrecken an HH Zwey andere Maͤußlein von denen ſo die groſſe Zehe Sie ſtellet vor das Maͤußlein/ welches da beuget das Stuͤcke von dem unterſten Schien⸗ 8B38 Der breite Haarwachs des Fußſolenmaͤußlein/(tendo das durchgebohrte Maußlein/(muſculus perforatus). Cs entſpringet auf der vordern Seite der Ferſe(calx) und liget dddd Die vierlänglichtrunde Haarwaͤchſe Tendo) von die⸗ Ee Das die groſſe Zehe abziehet in ſeiner Laͤgerſtelle/ deſſen An⸗ erſte Bein der groſſen Zehe an der innern Seite eingeſetzet wird. GG Daes die kleineſte Zehe abziehet/ von der Ferſe nach der 1 1 Zwey von denen zwiſchen den Beinen ligenden Maͤußlein/ o da beſetzen die außwendige Seite des letzten Beines der Q0 Das die groſſe Zebe abziehet(pollicem abducens) auß KKKK Piſr Mauclenh/ 4 das erfte Gelencke der Zehen(di⸗ giti pedis) beugen/ die Wurmeormigen(lumbricales) qe⸗RR Sſoß.„ o ſehcer Zoe ede von in er Hanwächſen deftiden Mänßletns, d) nenededen ae ren Jene ergen ſoſſczen den Be das dritte Gelencke der Zehen beugen/ entſprungen/ in ſeiner 8 Ein Stuͤcklein von dem Beine des mitlern Fiſſes(meratar- IurLL Vier Haarwaͤchſe(Tendines) von dem Maͤußlein/ 4 3 M 124 Die Erklaͤrung der XLII. Taffel. 1. 7 ir ſo das dritte Gelencke der Zehen beuget/ oder das durchborende. b Die I. Figur. miuſchlerd Perkoegaee M Ein Stuͤckevon dem Haarwachſe/ welchen das Maͤuß⸗ lein/ ſo die groſſe Zehe beuget/ gebieret. 4 rer Ordnung von den angeſchriebenen Zahlen gewieſen wird⸗ Die 111. Figur. Sie weiſet die vier Maͤußlein/ welche das erſte Ge⸗ lencke der Zehe beugen/ oder die Wurmſormigen muſculi lumbricales. Aſs Schienbein nahe bey der Fußbiege/ Larticulus) (abgeſchnitten. B Ein Haarwachs von dem Maͤußlein/ſo das dritte Gelencke der Finger beuget: an dem Ort abgeſchnitten/ da er noch verein⸗ baret iſt/ das Ourchborende/(muſculus perforans) geheiſſen. C Der Haarwachs von dem Maͤußlein ſo die groſſe Zehebeuget DoD Das ſfleiſchichte Theil/ welches von der Ferſen ent⸗ ſpringet/ und mit ſtracken Zaͤſerlein fbræ) dahin reichet/ da der Haarwachs des Maußleins/ weiches das dritte Geleneke der Zehen beuget/ zerſpalten wird. Und daſelbſt ſich anſetzet an den Anfang der vier Wurmformigen Mäußlein/ muſculiſ lumbricales. 4 KEE Die vier Haarwaͤchſe des Maͤußleins/ das da beuget das dritte Gelencke der Zehen. Sie ſind laͤnglicht rund/ ligen in ihrem gehoͤrigen Ort entbloͤſet biß an das dritte Bein der Sehe/ da ſie ſich in der Mitte deſſelben etlicher maſſen erwei⸗ tert/ endigen.—.. FFFF Die vier Wurmformigen Maͤußlein/(muſculi lum- bricales) ſo das erſte Gelencke der Zehe beugen/ entſproſſenſ von dem Haarwachſe des Maͤußleins/ welches das dritte Ge⸗ lencke der Zehen beugen/ und von dem fleiſchichten Stuͤcke von der Ferſe/(calcaneus) erwachſen. GGGG Die Haarwaͤchſe(Tendines)der Wurmformige Maͤuß⸗ V K lein/(muſculi lumbricales) welche in den zwiſchen⸗Raum der Zehen uͤber ſelbige ſteigen/ und oben ſie her/ ſich ziehen. 8H Zwey auß den zehen zwiſchen den Beinen ligenden Maͤuß⸗ lein/ ſo da beſitzen die außwendige Seite des letzten Solenge⸗ beines oder mitlern Fuſſes(metararſus) in ihrer Laͤgerſtelle. 11 Das die kleineſte Zehe abziehet/ auß ſeiner Laͤgerſtelle ver⸗ ruͤcket. XK Der Anfang dieſes Maͤußleins/ welches an das Ferſenbein (calcis os) angewachſen war/ breit/ pannadrig und rauch. Ein Haarwachs dieſes Maͤußleins/ welcher eingepflantzet 35 8 das Solengebein(metatarſus) welches die kleineſte Zehe traͤget. 1 1 Der andere Haarwachs deſſelben Maͤußleins /ſo ſich endi⸗ get in die außwendige Seite derkleinen Zehe. 8 Das Maͤußlein ſo da benget das andere Gelencke der Zehe/ oder das durchgebohrte(muſculus perforatus) auſſerhalb ſeiner Laͤgerſtelle. b 0 Der ſpannadrige und ſpitzige Anfang dieſes Maͤnßleinz. PPEP Vier laͤnglicht runde Haarwaͤchſe eben deſſelben Maͤuß⸗ b leins/ zu Ende durchgebohret. ſeinem Ort verruͤcket/ aber mit ſeinem Haarwachſe noch an die groſſe Zehen hangend.„ nen ligenden/ ſo die groſſe Jehe beugen. ſus) welches die kleine Zehe unterftuͤtzet. 27 Sie bedenten eben das/ was in der vorigen Figur. ———— 5 4 5 . Rer Maußl e N, — 3 Ragen der e Nr M 2 * “ Aiun.* z dan Orlcales 4⁴△ ½ 1 denbeig nahe hey der zröit . NBh 11 Acane 4 N . 44 Kaäni AAL 4; Auzlein A Kn om N.. .Men U ahoewern 1 1 * 4 4 —„ A uhderce(muſeneee üt 4 1 per he 414 vog em Ins H A ISe 5 n Azlen es L erſchichte The iſchichte T / päds md 4 AAN r * 1 81 At ttrackn Zaͤſerein Baſgir in en S 3 94 des Manläns daces ur r 4 4 1 „ 34 Dir N a. 4 her n M memiom Di n * Paarwacdſe Ns Manlaiss x tecke der Zehen Sieinat 4 8 fſoed 5 2 en 4 4 1 r w An A dch in der Miere deſchatthrn 3 * r 8 1 een den r 4 AA 6 5 3 wh! As ertte Gelencke der hela. * 2 7. 47 „ An 646 4 4 4 88 ℳ Slena- NA 4* m heramund ronxntete geus) erwackſelt. 963 der on „ „ 88 44 wn e m beicales) weicetlf 1 ſedigt ſteigen un deſe 4 5 Lon NEAn den zeden zwiſchenden den 8 5 1 „ 7 N 1 ms 1 waͤcſe 1 4* ris I 7 4 e meina 4 *„ 8 f a eft ehe Wiledet/ 1n 5 zage „3 Mänäieins vooe 7 27 3 6 89 marwachin vel dret A s Maͤrslenas Tn „ 4 neratasle nr * 18 1 4 KA22 ar Seleder enl an 9 vendict S en 1n 1 1 dein ſe zengtt dasn, 41 1 muſculos hesoe, „ pededrte ! 8. A: m biiee M mn. 140 N mn Hamätt 19 4 4 Ayyf.. 1 rerrd 1 1.„Kcr hach 1 „„5 et 2 1 18 663 19 f“ F6 n⸗„„ 1 43 — 1 N* 4 3 1 K N 4 I 1, NKel date 3 ———ᷓyÿ—·ʒÿmNy— * aA X 7 X+'N XJ d BDDW XN —— — ———— —— — — 6 43 — ù — — ——— — —— — — — — , ₰ 2 — „ A — 2ℳ 4 3 126 Sie ſtellet vor Augen die Zehen ber iben oder ende Maußlein berzwerche Fußmaͤußlein/ welches Julius Caſlerius TPlacentinus erfunden. Die erſte Figur aber bildet ſie ab/ wie ſie in ihrer gebuͤhrlichen Lagerſtelle begriffen ſind: Die andere auſſerhalb derſelben/ doch daß die Gebeine des Fuſſes noch zuſammen hangen: Die Orit⸗ te gleichfalls auß ihrem Orte verrucket/ aber daß bey⸗ neben die Beine/ an welche ſie angewachſen/ von dem uͤbrigen Fuſe abgeſchnitten ſind. die zwiſchen den Die I. Figur. 4 Je Ferſe. Calcaneus, calx. a D re Theil von dem E chienbeint/ bey dem Ge⸗ lencke abgeſchnitten. 8 Eine ſtarcke Seene(ligamentum) welche von der Ferſe biß zu der Fußwurtzel ſich erſtrecket.. Zwey zwiſchen den Knochen ligende Maͤußlein/ ſo ſich zu der andern Zehe erſtrecken. D. Ein Maͤußlein auß den zwiſchen den Beinen ligenden/ welches zugleich mit dem folgenden die groſſe Zehe bewe⸗ 2 gen.. 5 Eines auß den zehen zwiſchen den Beinen ligenden/ ſo mit den vorhergehenden an die groſſe Zehe gehefftet wird/ in ſeiner Laͤgerſtelle.. *G Zwey andere zwiſchen den Beinen ligende Maͤußlein/ welche beſitzen die außwendige Seite des letzten Beines Dlie Außdeutungd jenige Maͤußlein/ welche die en Beinen li⸗ (muſculi interoſſei) wie auch das uͤ⸗ 8. Das euſferſte von dem Haarwachſe des Maͤußleins/ ſo da er XLIII Taffel. V und dicken Haarwachs. Dieſes Maͤußlein hat der Erfinder wegen ſeines uverzwerchen Zuges oder Sitzes/ das uͤberzwer⸗ che Fußmaͤußlein(muſculus transverſalis) genennet. 1 Der Anfang dieſes uͤberzwerchen Maußle us/ auß der See⸗ ne(ligamentum) des erſten Gelenckes des kleineſten Fingers entſproſſen.. XK Der Bauch mittelmaͤſſig dicke. L Das kurtze und breite Ende/ inwendig an das erſte Gelencke der groſſen Zehe gehefftet. M Das fleiſchichte Stuͤcke/ erwachſen von der Ferſen mit zwepen ſpitzigen Anfangen/ welches darnach in die vier Wurmformigen Maͤußlein(muſculi lumbricales)gleich⸗ n Fertbt iet wird. Es wird hier auſſerhalb der Laͤgerſtelle geſehen. beuget das dritte Gelencke der Zehe/ damit man ſehen moͤge/ wie dieſes und das vorerwehnte Stuͤcklein Fleiſch die Wurm formigen Maͤußlein verurſachen. 0 Die vier Wurm⸗formigen Maͤußlein(muſculi lumbrica. les) noch zufammen gefuͤget. PrPp Die Haarwaͤchſe(Tendines) der Wurmformigen Maͤußlein. 1 Die 11. Figur. 4A D s Ferſenbein os calcis. a Das unterſte Theil des Schienbeines abgeſchnitten na⸗ he bey dem Gelencke.. CCCeC Faͤnff zwiſchen den Beinen ligende Maͤußlein/ (muſculi interoſſei) ſo die Zehen anziehen/ oder ſchlim in⸗ wendig zu kreiben. Sie entſpringen von dem unterſten Theile der Beine der Fußwurtzel(os pedii) und werden eingepflan⸗ tzet in das erſte Bein der Zehen/ von innen zu. der Fußwurtzel(pedium) und gehoͤren zu der kleineſten Zehe... AdHHH Die andere zwiſchen den Beinen ligende Maͤußlein/ noch in ihrer Lägerſtelle. natomiſt Julius Caſſerius Placentinus, und er hat ihm die⸗ ſe Verrichtung zugeeygnet/ daß es ſolle die kleineſte Zeh zu der groſſen ziehen/ und alſo den Fuß hol machen. Und hat alſo vermeynet/ daß wir darauß einen doppelten Ru⸗ tzen empfiengen/ nehmlich daß wir ſo wol in unebnen Oer⸗ tern/ als ebenen durch deſſen Behuͤlff figlich und won moͤchten gehen koͤnnen. In unebnen zwar/ wann er ſich zu⸗ ſammen ziehet/ und alſo der Fuß gleichſam etwas zufaf ſen und zu greiffen ſcheinet bequem zu ſeyn/ wie ſwir au warlich inne werden/ in dem wir durch ſteinichte rauher Oerter gehen/ daß ſich der Fuß zuſammen zeucht/ und alſo unſere Tritte gewiß und fertig werden. In ebenen Orteu ob gleich dieſes Maͤußlein nichts verrichtet/ dienet es doch dem Fuß vor eine Seene(ligamemum) oder Band/ und verhuͤtet/ daß die Zehen nickt allzuweit voneinander abge⸗ zogen werden. Es entſpringet aber dieſes Maußlein von der Seene des erſten Geleuckes an der kleineſten Zehe (minimus digitus)(bißweilen auch von der nechſten Zehe dabey) bald wird es fleiſchicht/ geht uͤberzwerch/ und nach⸗ wird es angehefftet in das erſte Gelencke der groſſen Zehe innenwerts. Es hat ein ſpannädrig und breitlich Häupt⸗ lein/ einen mittelmaͤſſig dicken Bauch/ und einen kurtzen KI. Dieſes Maͤußleins erſter Erfinder iſt der fleiſſige A⸗ rrde. 4A B C 5 Die Vierte/ dem Goldfinger gleich. ann alaris. FFFFF Die fuͤnff zwiſchen den Beinen ligende Maͤußlein 66666 Die uͤbrigen fuͤnff zwiſchen den Beinen ligende dem es ſich uͤber das erſte Gelencke der Zehen gezogen/ Das uͤberzwerche Maͤußlein des jalii Caſſerii Placentini, DDD DD Die fuͤnff uͤbrige zwiſchen den Beinen ſerm Alaagleiu⸗ ſo die Zehen abfuͤhren/ oder ſchlim außwerts reiben. E Das uͤberzwerche Fuß⸗Maͤußlein(muſculus transverſa lis) des Julii Caſſerii Placentini, auſſerhald ſeiner Lager⸗ vier Beine der Fußwurtzel von den Maͤußlein ent frepet. Die III. Figur. Es werden gezeiget die erſten Gelencke der Zehe/ in welche die wiſthen den Beinen ligende Maͤuß⸗ ein eingepflantzet werden. (St die groſſe Zehe. pollex. Idie nechſte oder andere Zehe. index. Die mitlere Zehe. me dius digitus. Die kleineſte. minimus digitus. welche die Zehen innenwertszu anziehen. Sie hangen von ih⸗ ren Haarwaͤchſen/ verruͤcket auß der rechten Stelle. Maͤußlein/ ſo die Zehen abziehen/ gleichfalls auß ihrer Stella verruͤcket/ und von der Zehen abhangend. wird hie/ wie es mit ſeinem Haarwachſe an das Gelencke der groffen Zehe noch angehefftet iſt/ davon es aber herunter han⸗ get/ vorgeſtellet. Die IIFigar. en or calcis tr Thelldes S heerheinzaf 71 7den den Deigen Fgen d en) ſo die Zeden enzeha n Aeentipringen domnr Iwuche!(os peci) Meetr In der Zehen/ von iwa af ſtrige wwiſca i da die Zehen adführen/ anſta 44 S⸗Mäͤnßlein(nuiaur Lern Placcstini, axfthet eat der Srfuartt anl Die III Figur. at die erin Gckat cen den eimm luen2 emarrfander decdel Zehe poller. ar anbme Zihe aer ne 4³ 1 Sn. Saur nt eus ma fur. 4 66 ta in dein i A nuthen een 1 7 8 un af n arn(1f. eden eöj ed r zeden dheng ahe han Cfenn Mirtes un wst Gucituuht A XILIII — X△̈ — 25, 25 2225 , 7 A — 4 X B — — — „ 5 — 4 M . 7 71n, 7— 77r,utn, 71253 8 7711 ⁵ 77 2, ⸗ — N 4 — —————V˖V——ʒ—·—·,,„y2·,·—— — * 1 28 111 Die I. Taffel. b Dieſe ſtellet vor Augen die Zer⸗ theilung der Pfort⸗ader(vena portæ) und der Aeſte von der groſſen Puls⸗ ader(Arteria magna) welche die Pfort⸗ ader begleitet/ durch den Unterbauch (infimus venter) nachdem der Mage (ventriculus) auffwerts umbgeſchla⸗ gen oder geſchoben worden/ und die Gedaͤrme(inteſtina) ſampt dem Netze (omentum) auß ihrem gewoͤhnlichen Ort weggezogen worden ſeyn. Dẽr Grund des Magens(fundus ventri- cuni) uͤber der Bruſt in die Hoͤhe gezogen. Die Gedaͤrme(inteſtina) auß ihrer gewoͤhn⸗ lichen Stelle verruͤcket. Das Netze(omenrum) an dem Ort/ da es an den Rucken gehefftet wird. Das Netze/ wie es anhanget an dem Theil da es die Daͤrm bedecket hat. Das hochaußgebogene Theil von derbeber her⸗ fuͤr rahend. Heparis pars gibba promiaens. Das hole oder eingebogene Theil von derbeber (Hepatis pars cava) da es den Pfoͤrtner oder unterſten Magenmund(Pylorus) be⸗ decket hat. Die unterſte Magenthuͤr oder Pforte/ ventri⸗ culi orificium i9 ferius ſive Pylorus. Der Zwoͤlfffieger⸗Darm(duodenum inteſti- num) an den unterſten Magenmund ohne Mittel gefuͤget. Der Gallen Gang(porus biliarius) wie er von dem Gallenblaͤſelein(veſica vellis) ſo unter der Leber liget/ abgefuͤhret/ und in dem Zwoͤlfffieger Darm(inteſtinum duodo- num eingepflantzet wird. Das Gekröſe Melenrerium) ſo an den Daͤr⸗ men hanget/ mit der Zerſpreitung der Ge⸗ „ kroͤsadern/ venæ meſaraicæ. b Der Stamm der Pfort⸗ader/(Truncus venæ Ddiie Etklaͤrung der Taffeln 00 portæ) wie er auß dem holen Theil unten in der Leber herfur kompt. 4 M N 4 1 et. Der rechte Aſt der Pfort⸗ader/ die Gekroͤs⸗a⸗ Die Magen⸗oſte(Rami gaſtrici) von der Die Aeſte(Rami) welche von der Miltz⸗ader Hierbey iſt bildet/ wie er pfleget mit einer Binde des fuͤnfften Buchs. Der lincke Aſt der Pfort⸗ader/ die Miltz⸗ader ( Haehie vena) welche nach dem Miltzen zugehen der geheiſſen meſenterica Vena) welcher in das Gekroͤs zertheilet wird. b Die groͤſſere Magen⸗ader(Gaſtrica Major) entſprieſſend von der Obergegend der Miltz⸗ader. ſplenica vena. 9 Pfort⸗ader(vena portæ) und groſſen Puls⸗ ader(arteria magna) welche den Grund des Magens(ventriculi fundus) durchkrie⸗ chen/ und auff allen Seiten Schoͤßlinge (propag ines) von ſich abwerffen. (ſplenica vena) entſproſſen ſind/ und ſich durch den Magen zerſtreuen... Die unterſte hole Flaͤche des Miltzes(ſima lie- nis ſuperficies) und wie die Cefaſſe in ſel⸗ bige eingepflantzet werden.. Die Zertheilung der Miltz⸗ader(vena ſpleni- ca) LL, nahe bey der untern holen Flaͤche des Miltzens(Q) in zwey Aeſte/ derer eine (a) der Oeberſte Cb) der Unterſte iſt. Die kurtze Miltz⸗ader(vas breve) von dem o⸗ berſten Aſte(a) abgefuͤhret/ da die Miltz⸗a⸗ der(LL)in den Miltz(X) ſich einſencket. Der Stam̃ von der groſſen Puls⸗ader(Trun⸗ cus arteriæ magnæ) welcher den Stamm der Pfort⸗ader(vena porræ) begleitet. Der Miltz⸗Aſt von der Puls⸗ader. Kamus ſpleuicus arteriæ magnæ. Die Zweige von der Miltz⸗puls⸗ader(atteria ſplenica) nach dem Magen verſtreuet Wie ſelbe in den Milt gehet. Die Gekroͤſe⸗ader Arteria meſenterica) nach dem Gekroͤß melenterlum fortgepflantzt. auch der lincke Arm abge⸗ gebunden zu werden/ wann man dir ſehen(valvulæ venarum) wann der Ader laſſen will/ damit gezeiget wuͤrde/ wie die Fallen in den Blutadern anzu⸗ Arm alſo gebunden. Sie ſind abe gezeichnet mit dieſem Zeichen. 9* 4† 4 A ider Tfortad 1 0 e Eader 7de Ka eiſſen meled⸗ 1 erle v H;„ e Alhellet wi 3 14 3 1 1„ — porx undan 44 m 2 2 524 dldedanr 4 4 13 411 kudte. und auff aben Seiri 8wes) donſchhaboafen (Rami) welche dndag kez vcaa entſproſen ſch den Maaen zerſtruun ſie hele Fläche&Muhe ahcies) und wiede ban npepflanzet werden Rnlung der Mutecdea nahe dey der und pot⸗ lsens(Q) in wa u Oederſte d) der Uncti Mils Ider vas dient 1 11 ““ 8 8 ½ A() abgefudredd un den Mil(X ſcun in don der groſſen dus rir wagax) dalceei 41 ader 1coa pote) ſlt Aſt don de Julsct. tent magar. ier don Nr Müuir ) nach den Magendel in den Mageel d'ader Arteiin melerr erris welerteriun fatt oni auch der inckednt diec pfitgemieme 6 4 66 en zu werden/ Pand 3 ſen wil dawitgeßtute alen inden Buame alrulr renafun 3 n. Sito gebunden. 8 uet mitdiſem oih 3 — .⸗ 53 . 3 S h 1nnn — — — 8 8 ☛ᷣ . ⁴ 5 66 1 74 3 , 4— 3 7 268 ₰☛ 6 N 77 W MD— — nn: In V 4 uu KKKMNMNRD — 79 5 4. 77 2 5 S , 7)öh, F7,,, 7 1 ᷓ W 4 uss 34 v N 4— 15 Z e 52 SäSl — 2 S M 9 X X 8 ☛ᷣ +X 9 S z 9 8 N X — 8☛ X ☛. — 8 M. W 9 X ☛ 5 M,,,, w7777, '))) PP t c St ) S 775 72 94 99, 3 X N ☛ — —“ 5*— 8 S NBRERREEE 8 BRAEAEEEE 7 4 72 2 2 ſſ 5 ſſ M 3 s 5 9 2* 77 f S 2 —— 1 ſ 9 2 — 3 92 7 22 9, 2e. 330 AAA B B 0 E . Gegenwaͤrtige Taffe Aſt der Pfort⸗ ader portæ Ramus) welcher nach dem Grim ⸗darm(colon) ge⸗ D bgeriſſen/ damit der wegen a (venæ het vornehmlich geſchen b werde. num. Grim darm. ligamentum coli. Ein Aſt von der Pfort⸗ader(venæ portæ ramus) durch den gantzen Grim⸗darm(colon) zerſtreuet. Der Grim⸗darm. colon inteſti- Die Seene oder Band an dem Ein Theil von der Magen⸗ Puls⸗ Die Erklaͤrung der I. Laffäres liſt deß⸗ ader(arteria cœliaca) ſo die Blut⸗ader(vena) begleitet. Die Spann adern(nervi) von dem ſechſten Paare des Gehir⸗ nes(nervi ſexti paris cerebri) ſo durch das Gekroͤſe(meſente- rium) ſich zerſpreiren. Die krumme Zaͤge der duͤnnen Daͤrme/ inteſtinorum tenuium gyri. Der Anfang des Grim⸗darmes/ coli inteſtini initium. Der blinde oder verſchloſſene Darm/ inteſtinum cæcum. Die Harn⸗blaſe. Veſica. Die Nabel⸗ Puls⸗ader/ Arteriæ Umbilicales. Die Harn⸗oder Blaſen⸗ſchnur. U rachus. 1 llexti paTisee 1PAllcane 5 1 32 8 8 2* 3 4 4rI mkeß 8 t mteitaotun M ¼ 17 1I. Ae, Anfang des Grud oll mteſtini iaitiun. 7 n. bünde oder nit Jarm/ inteſtinum eam „ 1 1.. Parn dlaſt. Velica Ja h Nadel, Puls⸗ade 7 4 4 4 mdulcales, 7 ANrNGAG3 Harwoder Baini chuus. —— 42— 9 9 05 Ä 8 8 9 5 8 8 ☛& 5 — — — — —— — ‿O˖““/ mn N ½ NX 8 8 1 — 9 A 5.B 2. 8 8 N — X — — — — ——— 5 M 8 8ꝓ*ℳ% —ò — — ☛— —— 9 1 9, A₰„ ⁴ 8 N 8 8 8 — 1 fl,, czuti, 9 11 1 1 8 B 7 8 7722 — — — — — — — 9 —]——— *e rr. *„2. TrETTNegA, E, 2 1027 8 54 7 S AA 2 7 väähl, , Gh A D Aaa bb 8G ddd d Sie leget uns vor den Abriß der gantzen olen groſſen be ſie uberall von allen Theilen ent⸗ freyet iſt. In dieſem Abriſſe taͤmme und Euferen Buchſtaben bezeichnet/ die Fortſaͤtzlinge(propagines) aber mit klei⸗ ſtehen muͤſte. Das Ende iſt bey D. Pheuun ſgege unzertheilet von dem hoch⸗ Zweige außbreitet auff beyden erch⸗fell/ dia lfetehdey und an das Hertz⸗haͤußlein(peri⸗ Bruſt(mediaſtinum) zerthellet. Das An⸗ werb⸗bein(verrebra) der Bruſt herfuͤr kompt/ der Lenden(Lumbi) abſteiget. ungepaarten Ader kommen zertheilet werden und heiſſen: Die unterſten Blut⸗ader(vena cava) — ſind die anſehnliche Aeſte mit nern/ oder auch in Mangel derer mit Ziffern. Er auffſteigende Stamm(Truncus) der Holen⸗ader/ deſſen Anfang iſt bey A,] welches die Gegend bezeichnet/ da etwa die ie ſolte beygemahlet werden/ Leber/ wann ſie ſi yg Lerdee außgebogenen hohen Theile der Leber(con- hepatis pars) umb welches er etliche Bweige kußbre 247 biß zu dem Unter⸗ zalſeoder Kehlen m).. halſepbels drey Rebenſproͤßling( Propagi- nes) abe. Darunterdas Erſte xæ 43 die Zwerch⸗felß⸗ader/(vena phrenica) ſe ſich 3 Selken in das Zwerch⸗fell /(dia- cardium) ſo daſelbſt angewachſen/ wie auch in das Mittel⸗ſell/ oder die Mittel⸗wand der dere iſt hie die Krantz⸗ader bb, welche als ein Krantz die Grundfeſte des Hertzens(ba⸗ ſis cordis) umbſchleuſt/ nachdem ſie viel Zweiglein(ſurcult) hat abgeſondert nach der Soitze des Hertzens. Das Dritte iſt die ungepaarte⸗ader/(vena azygos)/ oder die A⸗ der ohne einen Gatter/ ce⸗ welche von der rechten Seiten der Hol⸗ader(vena cava) o- berhalb des Hertzens umb das fuͤnffte Ge⸗ und nach der rechten Seiten der Gewerb⸗ beine biß faſt zu dem andern Gewerd⸗beine Von dieſer zehen Fortſatz⸗ linge her(propagines) ddd, welche in eben ſo viel zwiſchen den Rippen begriffenen Oer⸗ ter/ oder in den Zwiſchen⸗raum der Rippen zwiſchen den Rippen ligende Blut⸗adern/ oder unterſte Rippen⸗adern/ venæ intercoſtales in- feriores. Es zeiget/ welcher Geſtalt der Stamm AD, we⸗ gen der Laͤgerſtelle des Hertzens nach der rech⸗ ten Seiten ſich beuget. jugulum). Doch wirfſt er Das Mundloch der Hol⸗ader(orificium vene cavæ) in die rechte Hertz⸗kammer(Ventriculus cordis) gehend. 1 V Sẽ Erklarung der II.Taffelde DEE 9 8 VI. Buchs. Die Zerſpaltung des auffſteigenden Stam⸗ 8 —— perior) und ſpreitet nach dem Zwiſchen⸗ mes/ umb die Gegend des Unterhalſes oder Kehlen(jugulum) in zwey Aeſte Crami) EE, welche die unter den Schluͤſſeldeinen ligen⸗ de/ oder die Unter⸗hals⸗adern(venæ Sub- claviæ) heiſſen. Von dieſen entſpringen viel Fortſaͤtzlinge(propagines) welche theils von der obern/ theils von der untern Gegend her⸗ auß kommen. on unten erwachſen ihrer Fuͤnff/ Der Erſte iſt die oͤberſte Ripp⸗ader, e, intercoſtalis fu- raum der oͤberſten drey Rippen/ zwey Zwei⸗ gelein Ft auß. Der Ander iſt die Duͤt⸗ ten⸗ader(vena mammaria) g, welche unter dem Bruſt⸗bein(ſternum) abſteiget/ biß zu den ſtracken Maͤußlein(muſculi recti) des Schmeer⸗bauches(abdomen) und verein⸗ bahret ſich mit der aufffteigenden Ober⸗ ſchmeerbauchs⸗ader/(epigaſtrica) 9, ver⸗ mittels des Mundlochleins(anaſtomofis) 10. Sie breitet vonſich Zweigelein auß/ in den kroſpelichten Zwiſchen⸗raum der wah⸗ ren oder rechten Rippen/ wie auch in das Mittel⸗fell(mediaſtinum) und die Maͤuß⸗ lein ſo auff der Bruſtligen. Der Dritte iſt die Mittel⸗fell⸗ader(mediaſtina) h, wel⸗ che in das Mittel⸗fell(mediaſtinum) der Bruſt ſich vertheilet. Der Vierte iſt die Gewerb⸗bein⸗ader/(Vertebralis) i, dieſe ſtei⸗ get auff durch die Loͤcher der uͤberzwercheun Fortſaͤtze der Gewerb⸗beine des Nackens/ (proceffus transverſi cervicis) eingegraben/ und theilet den Maͤußlein(muſeuli) welche auff den Gewerb⸗beinen ligen/ Zweigelein auß. Der Fuͤnffte iſt die Nacken⸗ader (cervicalis) Lzerſtreuet in die Maͤußlein/ 8 das unterſte von den Racken/ und oberſte von der Bruſt beſetzen. Von der oberſten Gegend kommen drey Fort⸗ Der Erſte iſt die innere Troſſel⸗ader(jugularis interna) m, wel⸗ che nachdem ſie zarte Zweigelein in den Schlund(fauces) und Gegend des Ohrs verſchicket hat/ von dem außwendigen Aſte (in dem der inwendige allzeit der Schlaff⸗ ſätzlinge her. puls⸗nder carotis arteria) geſellet iſt) wird ſie nade bey der Hiruſchale(calvaria) in zwey Aeſte zerſpalken/ ſo Spigelius die Hirn⸗ aͤſte Encephalici rami) neunet. Unterz die⸗ ſen wird der Hinterſte und Groͤſte(n) nachdem er ſich in die Hirnſchale durch das andere Loch des Hinterhaupts gezogen/ in die Erſte, und andere 2. Hölen des di⸗ cken Hiru⸗haͤutleins(ſinus membrana craſſaæ eerse⸗ ——— 2 —— 5 r *— — 133) 4 Is ve. 2 ichs. r.(Axi in zwe . VI.Bl dohſeddt(ena affel des iſet die A debeihan uacei- Taß Ceeh, I ie Hau ber⸗ üͤhr III. T d. Haſ zeheſſt die eiieeier⸗ Sehihue rklaͤrung) zer⸗ ehrecenn ſie dh eutiteae ingis Ceph Doch ehe in Schulter⸗b re di Die Er aut mening lica) J. D3welha ere c 3 Ainderedi atris; ie zwey die inne V⸗ da( ader duræ m e ſie 3 heiſt d na) s⸗ader Leber⸗ader bri, ſeu. Aſt p. g, Eine he 1 inter ter⸗blats⸗ n die 2 en Ara b ſpreitet oo nd lleineſte Aaen 4 5 zu ſie in de Das ſpr— ber u Loch 5 ite endi 3. 2 t. Seica 1 erſprei ißwe gelein/ eiget. acic Ietbetnp s füm Le vorderſte ha und duſnse 2 V irrerz rabe 3 Teenen 2 Men 1 Der e5 erdeecheezun, b 32 1 5 de 4 apuun)ig m a ines(o di er allt je oͤberf dit us ye Bruͤt n apunn 1Stfätn eines eite des klaader 8 iſt die odurch ufeul di d n⸗ dct hee 1 dm* 5 die Seſte ndige Tiaſſi⸗ diej Shnr 3 iehs na 34 iſt d 8 nne u danch„ memhr die eSe ane benden. eehne irbeh 1 zufer„a 4 8,. 3 du er w 7 des 3 de§ 4 a in Maͤu 8. — he— r Ander eeenin eubt/unts viel⸗ Kaeh une denge eheacgenan Seite e getsm mumk Der berales en hette escheradn bane Benhahe dlrßkratzer an der taden Jeiten de inzwey effe roͤhr⸗(os 3 rſte ch der fuͤget/¹ nm 9ꝗ Seite r) inz r Tie Lufft⸗ beines b terſte na verfuͦg 8*„ 12 4 4 den 3 ſich r) 1⸗ un ziuf. 3 Velenrenn halica) en atn erpachſen 1E u 1 hen⸗ in die 644 naaeaahe eamaſe 3 Bruſt a f(vena en Zweig z.) — Lh e, i. ry in in di ie Hirnſch. inen lto dl⸗ derte Rwn 9 en fa(La ie auch d in die ro der ung e de Albo de zdertt R att u ns ir auch)und in in di n(p Haupt⸗Adet llung lns Jalt Efbo⸗ 1 38 reite 8 9 lei. is) w rum dlich e linge ſo upt 4 thei ſeu 7 des den) nn ſ dn Jans pyoid palat dend i eſe/ ſo 1 a er mufe lein * Rerten dn d. 4) umen(p ttas) un en Fortlähing 3 666 Die Harpf 3 di Maͤuß nni Dene b Dunnei m) neerden auſw Dehtine0 2he Sakeem wdi) biß un ſt ß. D 9 ar ium wir Keil⸗ durch. as der 1 ica dn ſ 1 4 Mamm 4)(n cranlu ſtreuet ch des— uges da ein ande gf. halic gens dader(ven terunn git emmid dere Lo des A und ſchicke na cep Elboge 5, 1(Kerumſ n end: S verſch r(ve des G Ho Dem znn un(Mit. na Pnrch dasa Geg iſt. li⸗ 4 gen ader, 8) digen: 2 d Näritun( 5 dur rderen rffen iſ ut. li⸗ aupt⸗ rriculu ßwen Aeft 2 tracen Naäu bäcde t da der vo dentwo r waue, l 3 die H 2(arti em außn neh Ahefe 4 4 des uß ſten 2 der Maͤ 21 d m 1“ cke de f 8 in 5 derr⸗dand aufß c d be unte die„r chde elen ebey 3 beine oder 45 — dn uſi et/ am iſt nahe u in ver⸗ n Na 8 G ird ſie chſel ſ h ai din t ſich nt en gae. h t iſt n lich Haut/ ilet/ an da/ w s Ach Erſte ich zu 9⸗ dert iic hen/ ep 4 Aſt ird erſt ſe Hau heiler⸗— ar nget de 8 dih, Hi nue nc Derander deices uſ Ahs uer Ge⸗ b Kerleeber eracher elaen er ttris Nes etanit aade end(u ingeſichte 6X) it ſein Slirn⸗ lten H. itle eden v Aſt⸗, tel⸗ rite den en Ang dern ſe mi die S er erſpa d M lchee der ie Mitt Sudn ten Zuſcman 3 den des 2 vor Naft uͤhret di irfft e ze effe un wele er an die er dichttn dn elft des an der d gebi nach wirf 2 Tie inen/ Der hin/ D roſdelic Joonen Aa ittelft nan fun Darng iſt abe 85 aͤußle ingen. eiter hi igen. r⸗ — Ner kchet un)n 3 X Väzeee. kritl) Y. ene eufren Eeeee derwengee. 1 n24* A en zu aa fro inen affe 805 1 inwendige r er A ů 8/ — örtügm 1 ten 3 ena ein ſchlaͤ Ohren h⸗ inw jan⸗ade der 58„ eime/ . F m 4 at.(V noch den S en Oh t) ey X der edian⸗ oder Ts es 2 N Ar 2, an ber dir aa ader rwerts n bey inder de ceipu dder M lIſt a, 8 Weg endige rtgekro 1 14 ee il 24 neluti. y hinte theils ils hi fes 0° O 4 te Aſt limmes 2 außw im for nd⸗ Memteck ii(as er t the erkopffe 5 drit ſch ſchli dem ſchli r Hand⸗ 2 2 Mttl AN welch t/(2) inter harn, üget ſich e nach d alſo an der et er — ert heiltt. kreuch t des H te Nacken⸗ e⸗ füge Roͤhre eimmer terſten deen aten. d dr Temczan Hau erſte Rac die leine em er dem Un en/ v er Leb. dan un ni der 7 ii tieoderſte Rar-—*t nachde dn dem märer Sendene ber⸗ „„ ein die deon 34 let/ A&., 6, ing iſt. r) we beſetzen und und bi 8) geko ulus) vate! 2 nch Ne drur rſatzli uperio icke b en/ arpus)(ram ie Sal 5 Rewer⸗ 13'Shg A& 5 5 ort lis ſup 3 Geni ch ßzel(c Zweige 1 uß di e der ra cenid dritte F vicali das wurtze dem 8 dara ahe 0sTelh De ¹(Vcelr. jſo 4 5. nit lica) in ſu inn tritli mi Der 3( außlein ümmen ſichmit dem⸗ lche in 1 Mauit 1 der( außlei immen /7, welc⸗ 5 5 8473 ade ſte M ird Kri Ha der/ ird. ica)„LVe- — u g. 6 6 hinterſte tzet w Hoͤlen oder in/(crai a chet w baſtlic der, eiſet tdruuu d aua rt hin flantz ölen o lein/ der urſa ena iltz⸗ad rtheile F S 1 Tunn ln ortgepf Ho daut eit. ſte oĩ. 5( ven en Mi 0 ke ze. die in 1 Fn 17De nd oͤre irn⸗h. eEr Lin⸗ r h die ehe ſt d Dar B2„ 8 M f s ſeind dreh. Hien⸗haut, 84 die Fu eraader Sucof eheſcfe 6 Au A ctvals eon un Nact 1 2 6 8) in de bran 9, Andern oheß: naͤher 1 Die bucen heiſet. ein. des 1 8* Wei —— 123— 2. 5 lueedane ahe— 18 von er ſrehm Lere hte. 2 eitte. Hi Das vor iſer ird/ der n Anlſepi Maͤuß ſelbei⸗ Ier ar die Rech ſe Dr dem H Da weiß wir lein o deren ad den Achf lein * t,rrn die Die lche fen. der on zuptiein en and unt in des beiglein ! 186.3. Di elche vorff eller o Vo 0 Haͤu einen het/ lein Zweig it⸗ 1 8 cke. r/ w entwo iſt he tet. iel ach rtgeh öcker 4) 5 mi berim De Ski b dieſer lich e ilt h. edeu eiten v darn im for Hoͤc lum 2„ De en 1 Kacſehaze daäher⸗u eam Seit 2 cher eneandan Pubexeul 3 8e a. u res iſt/ Stir fferſtech bey I en auß ſſen( R— 1 r P 1. uff de ro Mae an Mi ſo de en Ku ch a entſp vff un d 3 4 durch din dn ſich Schluͤſſel⸗ nes e e Rae 3 3. erſtr 3 r .nn aas e nn x dieſer lein. r den lut⸗aber 3 cimt anct 1 Arder die nhteue manehnen, 4 A. nne 9 nn 4 4 2 k e. n Sm m— u at Allhier beratmder 5 andere— ndn W Snsa V Alheer Pieh ia) ein 1eadeiia in eer g F Aige afienis 1 3 azan 1 w 3(vena 99 hrucku „. N A 1 F 3 3 d N M t 1— id demia 9 8 n.* 1 E Sordt dim— ———üů——— —— — 0 2 QKR TV — I Z mittheilet. Die Leber⸗ader K in zwey Aeſte zertheilet; Der Eine(L) liget tieff: Der Ander bald unter der Haut. Der Dieſſe L. nachdem er zu der Biege des Elbogens (Hfexura cubiti) fommen/ wird in zweyzer⸗ theilet/ M, unter welchen der Eine ſich er⸗ ſtrecket nach der kleinen Roͤhren Kadicus ge⸗ nannt/ das iſt/ der kleine Elbogens⸗rehre⸗ Maͤußlein N. Der Andere nach der groſſen Röhre O, cubiteus geheiſſen/ das iſt/ der groſſen Elbogens⸗roͤhren⸗Maußlein/ und al⸗ ſo nach der Hand gehet. Der unter der Haut ligende Aſt/ P., wird zerſpalten bey den innern Hockerlein des Achſelbei⸗ nes Q erſtlich in dem inneren K, welcher mit dem innern Aſte der Haupt⸗ader, die Mittel⸗oder die Median⸗ader 2, verurſachet/ weiche gleichfalls in zwey Ae⸗ ſte ſich zertheilet/ unter welchen der Außwen⸗ dige ²½, wird von etlichen geheiſſen die V.X Haupt⸗ader in der Hand/(cephalica ma- nus) und erſtrecket ſich nach den Daumen in der Hand. Der innere/, nach dem Zeige⸗ und Mittel⸗inger. Der Außwendige seylet nach der Handwurtz l/(carpus) ge⸗ gen den kleinen Finger/ und wird vereiniget mit der außwendigen Haupt⸗ader bey. cepha- lica exterior. Die Felleg(valvulæ) welche gefunden werden in den Adern der euſſerſten Gliedmaſſen/ ind hie ſchoͤn getroffen/ als wann ſie durch die Adern durchſchienen. Der abſteigende Stamm(ramus) der Hol⸗ader(vena cava) welche ſich umd die Gegend der Leber anfaͤnget T., und geen⸗ det wird bey dem fuͤnfften Gewerbbeine der Lenden/ v. Dieſe hat vier Zweigelein. Das Erſte“, iſt die Fett⸗ader(vena adi- poſa) nach dem Haͤutlein der Nieren gehend. Das Andere iſt die Außſaugende⸗ader/ (vena emulgens) der Nieren. Das Dritte iſt das zubereitende Saamen⸗gefaͤſſe/ un⸗ ter welchen das Rechtere x auß dem Stam⸗ me TV: Das Lincke P auß der lincken Auß⸗ ſaugenden/ entſpringet. Alle beyde aber ge⸗ hen nachmals in die Hoden(teſtes)“. Das Vierte ſeynd die drey Lenden⸗adern Venæ lumbares 444. Die Zerſpaltung des abſteigenden Stammes v. in die zwey Brand⸗adern(rami ilia- ci) XX. Welche alle beyde wieder in zwey an⸗ dere zertbeilet werden/ der Innere iſt Y, der Außwendige Z. Doch lehe dieſe Zer⸗ Die Erklaͤrung der 1 1I. Taffel des V I.Buchs. 5 6 13 14 19 Die inwendige Brand⸗ader(ilica interna) Z. Hie gehet die außwendige Brand⸗ader Lexte- 15 Die Roſen⸗ader wirfſt auch 4. Zweigelein. theilung geſchicht/ kommen zwey Aderen her⸗ fuͤr/ ats nehmlich die Lenden⸗Maͤußlein⸗Ader (muſcula lumbalis) F. Und die Heilige s, Sacra. ehe ſie auß dem umbgeſpantẽ Felle des Schmeer⸗ bauchs(peritonæum) tritt/ wirfft zwey Fort⸗ ſaͤtzlinge ab/ die erſte Arßbacken(Elmæa) 7. Und die andere Unterſchmeerbauchs⸗ ader(Hypogaſtrica) 8. Das uͤbrige ver⸗ lieret ſich in das inwendige Theil des dicken Schenckels/ nachdem es durch das umbge⸗ ſpannte Fell des Schmeerbauchs perito⸗ næum) gedrungen. Die außwendige Brand⸗ader/(exterior iliaca) ſtreuet auß gleichfalls drey Jort⸗ fätzlinge/ ehe ſie auß dem Schmeerbaucht kompt. Der Erſte iſt die Oberſchmeer⸗ bauchs⸗ader(epigaſtrica) 5. in des Ober⸗ ſchmeer⸗bauchs und die ſtracken Maußlein des Schmeerbauchs/ da ſie vereinbahret werden durch ein Mundloͤchlein(anaſtomo- ſis) zerſtreuet rc. Der AndeVr iſt die Schaam⸗ader(pudenda) 11, in die Schaam. Der Dritte iſt die Huͤfft⸗ader(coxalis) zeen die Maͤußlein/ welche die Huͤffte beſe⸗ zen. rior iliaca) nachdem ſie das umbgeſpannte Fell(peritonæum) uͤberſchritten/ in den Schenckel/ und beginnet dann genennet zu werden/ der Schenckelſtamm/(cruralis truncus) P. So unzertheilet hinab laufft biß zu den zwep unterſten Hauptlein des dicken Schenckelbeines(kemur). Ehe ſie aber zer⸗ ſpalten wird/ wirfft ſie vier Nebenſproſſen. Erſtlich iſt die Roſen⸗ader(Saphæna) 13, welche inwendig in den Schenckel unter der Haut biß an die euſſerſten Zehe reichet. Die Ander iſt die Huͤfft⸗ader/(iſchia) 14, zer⸗ ſtreuet in die Haut der Huͤffte(coxendix); die Dritte iſt die Maͤußlein⸗ader(muſcu⸗- la) dieſes Orts 1, welche den Maͤußlein ge⸗ ſchencket wird/ ſo das Schienbein außſtre⸗ cken. Die Vierte iſt die Kniebiege⸗ader (poplitea) 1, ſo in die Waden(Sura) ſich vertheilet. Erſtlich 7/ in die oͤbere Haut der inneren Gegend des dicken Schenckels. Darnach Drittens ꝛ§ in das Knie. Zum Vierten 20. vor⸗ —— 18, umb die Mitte des dicken Schenckels. ———— 1—*„ 8 4 1 8 —— 4 8—— ö.““ 3 1 Die Erklaͤrung der 1II. Taffel des VI. Buchs. 13 20 20 vorwerts nach der mitten des Schien: dem inneren Fußknotten oder Knorren/ Aucaala lambalt— Nn beins/ und auch hinterwerts.(malleolus) biß zu der groſſen Zehe/ laca. 11 dw 22 22. 4 ie Zerſpaltung des Schenckel⸗ſtammes Aemadindend r 4 Ctruncus cruralis) bey den zwey unter⸗ A Der außwendige a wird alſo fort in wey smaG. † ſten Haͤuptlein des dicken Schenckelbei⸗ andere Aeſte zerſpalten. Der inwendige Ghts andeanx enes/ in dem inneren Aſt o, und dem 7 iſt⸗ der außwendigen jener verlieret! ngre decſexit A] Auazwendegena b ſich gantz in den Maͤußlein der Wade/ 1 4(muſculi Suræ) dieſer gehet fort Ne⸗ ader iypogetnen ſln 6 21 Der Innere theil⸗ as mi— b ſt der kleinen Schienroͤ re(fibula) 1 821 inere theilet Zweige mit den Wa⸗ enſt der. reret ſich i das wu. Der zanepejihe( Sweige Gaſterocne- durch die außwendige und hinterſte an n mii) ar, darnach ſteiget er abe unter Gegend dergroſſen Rähre ibin. e auiden Manfdadige dentg.a.. † ntt at auza V — 2 lage/ eht it ag a „ venden dard en Nulctz: zertteuet 1a. N. an⸗ader pudenci 1n. Der Druteſt zegſie 12,2 Re Maustein nah. ze gehet die aufweny da not haca) kachadel ſtud del(peritonxum) Mhött . uacas T. Eo mare . 5 pt an den zwey antertn M 4. 9. 3denkrdenes(ten 6 f b dalten wich/ nrftnns f Erſtuch ſt ne Reerar B ver! geiche iuwendig 1 Men 9 3 4 Daut dij an die mirtas „ * 4 AA B C O Der Gallen⸗gang(dudus bilarius) welcher in den Zwoͤlff⸗fieger⸗darm duodenum) ein⸗ gehet. Das druͤßhaffte Theil/ an dem Zwoͤlff⸗fieger⸗ darm/ in welches der Gallen⸗gang(Porus bilarius) geleitet wird. KK Fortſetzling die Pfort⸗ader(vena ſiculæ bilariæ. Die umbſchweiffigen Zi verſchrenckete Wege e ber herfuͤr kompt. truncus deſcendens. in den Miltz geleitet. Die I. Taffel⸗ Sie zeiget etlicher Maſſen die e der groſſen Puls⸗ader (arteria magna) ſo da die Hol⸗ader(vena cava, wie auch die Pfort⸗ader(vena portæ) dur den Unterbauch(infimus venter) begleiten. Dus unterſte/ oder eingebogene Theil der Leber/(heparis pars cava auß welchen Das Gallen⸗blaͤßlein. Veſicula vellis. Der Hals an dem Gallen⸗blaͤſelein. cerxvix ve- auß ihrem Orte verruͤckt. Das Gekroſe(meſenrerium) mit der Fort⸗ pflantzung der Gefaͤſſe(ala) und Einſlech⸗ tung der Druͤßlein. glandulæ. Der Stamm der Pfort⸗ ader(venæ portæ truncus) welcher auß dem holen Theil derle⸗ Der abſteigende Aſt der Hol⸗ader/ venæ cavæ Der abſteigende Aſt der groſſen Puls⸗ader/ arteriæ magnæ truncus deſcendens. der linckere Aſt der Pfort ader(ramus ven⸗ porræ)oder der Miltz⸗aſt/(ramus ſplenicus) S xauñg der Taffel V portæ, herfuͤ kompt. ge der Gedaͤrme oder gyri inteſtinorum) ſo ⁴ R 5 ndes V Buchs M Der rechte Aſt der Pfort⸗ader(venæ portæ 1Der Magen aſt/(ramus crliacus) von der wird. Oca Wie der rechte Aſt ſich zerſpaltet: Von dem begibet. p Der linckere Aſt/ genannt die Miltz⸗puls⸗ader/ X Das fache hole Theil des lincken Nierens/ in 2 Die lincke Saamen⸗blut⸗ader Veas ſpermati- ramus) oder der Gekroͤß⸗aſt/(ramus meſen tericus) der ſich in das Gekroͤß(melente⸗ rium) außbreitet. b Hie wird angedeutet die Zerſpaltung des Ge⸗ 6. kroͤß⸗aſtes in den Rechten und Linckern. groſſen Puls⸗ader/ welcher allhier wiede⸗ rumb in der Rechten und Lincken zertheilet ein Zweig in das Gallenblaͤßlein(c) veſi cula fellis) das andere in das hole oder ein⸗ gebogene Theil der Leber(heparis cavum) ſich begibe (arteria ſplenica) welche in den Miltz ein⸗ gepflantzet wird· Da ſiache hole Theil des Miltzenslier) da die Miltz⸗aͤſte(rami ſplenici)ſo wol der Pfort⸗ ader(vena portæ)/ als des Magens⸗aſtes von der groſſen Puls⸗ader entſprungen (arteria cœliaca) eingepflantzet werden. Die Blut⸗und Puls⸗adern des Miltzens venæ & arteriæ ſplenicæ) genannt die Magen⸗ aͤſte(rami gaſtricijallhier von dem Magen/ welcher weggethan/ abgeſchnitten. Ein Aſt derſelben/ welcher nach dem Maſtdarm (inteſtinum rectum) zugehet/ und die guͤlde⸗ ne Ader( hæmorrhoides) verurſachet. Die lincke außaugende Blut⸗ader vena emul- gens ſiniſtra. Die lincke außaugende Puls⸗aber/ arteria e- mulgens ſiniſtra. welches die außaugende Gefaͤſſe ala emul- gentia) eingepflantzet werden. Die Gekroͤß⸗puls⸗ader/ Arteria meſenterica. ea ſnmiſtra. Drrd enardenedi zeh⸗ Kaſies m den Rette— 1 agen aſt“ X 43 A d eelen ſon Ae 2 * en 4 ul ader Räͤrt „X P R. rRatemmi, der rechte Aſ ſch xzet napegm das Gulmſe nckerr Aſt genanndedh. anzet wird. 3 41 N⁸△ 1. 1 ſache dole Theil des Mie A“ dis dſie(amilplenici pu 4. er(ena ponx)/39 do9 nreria cc iaca enoapten Blut und Dul⸗adende arterir ſp enicx) um t(cami gaſtricilhiruk cher weggethan uxiur i derſclden welcheuake. geſtiaum teckum agce Ma rmonhats. nckt auzaugende du: „ hall undt aufaugerde Aubat „ leeus falſtu. 41 ache hole Tdel dere .„ 1¹— vendeset“ Alches die atogeceen Setszatche eae — — ☛ 26 8 2 * 85 —27* — — 9 „2 5 a⸗ 2 77 2. F2 S2, 7 85 ; Muu S , * 6 12 77 6 6 8 5 9 8 80 555 . 5 75 8 200900 0 9 8 8 ., 8,5147 0,76. 6 SS 5. 77 6 5 8 4 ——ᷓ 5 . 92 A& &◻̈ L 0— Sie haͤlt in ſich leinen Abriß der gantzen groß ſer Puls⸗ader(artecia magna wie ſie von aͤl⸗ len andern Theilen abgelöſet iſt. D weite Anfang der groſſen Puls⸗ader(arteria magna) welche auß der lincken Hertzkammer ventriculus)herfur komt; Bald aber darauff nach⸗ dem ſie erwachſen/ und ehe ſie auß dem Hertz⸗hauß 3 lein pericardium)ſchreitet/ gebiert ſte zwey Krantz⸗ puls⸗adern(aa(arteriæ coronariæ)welche das di⸗ cke Theil des Hertzens als ein Krantz umbgeben. Nachdem ſie auß der Hertz⸗kammer(pericardium ge⸗ krochen/ wird ſie(5) in zwey Staͤmme zerſpalten/ unter welchen iſt der Auffſteigende C. Der Abſtei⸗ gende C. Der auffſteigende Stamm(alcendens truncus)wird bald zertheilet in zwey unter den Schluͤſſelsbeinen ligende Puls⸗adern(venæ ſubelaviæ) DD. Welche alle beyde/ ehe ſie an die erſte Rippe gelangen/ geben viel Abſchoͤßlinge/ theils oden/ theils von der un⸗ tern Gegend. Unterwerts kompt herſuͤr die Oberſte/ zwiſchen den Rippen b ligende(intercoſtalis ſuperior) dieſe ſchicket in den Zwiſchen⸗raum der vier oberſten Rip⸗ pen ihre Abfaͤtzlinge. Odenwerts entſpringen Drey: Der Erſte iſt die Ge⸗ werb⸗puls⸗ader(arteria vextebralis)(c) ſo durch die überzwerchen Fortſaͤtze in den Gewerb⸗beinen proceſſus vertebrarum) des Nackens/ biß an die Hiruſchale(calvaria) kreucht. Der Andere iſt dee Duͤtten⸗puls⸗ader(d)(arteria mammaria) welch. unter dem Bruſt⸗beine ſternum)ahſteiget/ und bis umd die Gegend des Nabels lauffet/ dabey ſie Zweigelein verſchicket in den Zwiſchen⸗raum der Kroſoel(cartilago) den aͤchten Rippen zugehorig/ und von dannen in die Maͤußlein/ welche auff der Bruſt ligen. Endlich vereinbahret ſich dieſer Abſäͤtz⸗ ling umd die Gegend des Rabels durch die Mund⸗ löchlein(anaſtomoſes) x, mit der auffſteigenden Oberſchmeerbauchs⸗puls⸗ader(i)Carteria epiga. ſtrica) DerDritte iſt die Nacken⸗puls⸗ader/ e.(cer⸗ vicafis arteria) und wird vertheilet in die Maͤuß⸗ lein, welche in der Gegend des Nackens ligen/ biß gar an das Hinter⸗haupf. occiput. Nachdem dieſe Aeſte abgeworffen/ gehet ſie weiter nach der Achſel/ und wird die Achſel⸗puls⸗ader(axillaris arteria), geheiſſen/ da ſie ſich dann alſo in den gan⸗ —4j j——— *— Die Erklaͤrung der Taffel des VI. Buchs.— abzeucht. Zwiſchen g und h findet ſich ein Zweiglein — Achſel⸗Von oben entſoringet eine Puls⸗ader/ wel⸗ An dieſem Orte veraͤndert die Achſel⸗puls⸗ader(axil- Die Zerſpaltung der Arm puis⸗aber(arteria brachia- Der auswendige Aſt dieſer Zerthrilung Kadieus ge- Der innere Aſt/ cub teus genannt/ laufft bey der gro — Das uͤbrige Stuͤcke von dem auffſteigenden Otamm 1 2 Die außwendige Schlaff⸗puls⸗ader(exrerna carotis —† Die inwendige Schlaff puls⸗ader(interna caroris) gehet nach der Hirnſchalen/ calvaria)da ſie umd di ☛ tzen Arm außbreitet. Ehe ſie ſich dannoch gantz da⸗ rein begibet/ gebieret ſte noch etliche Zweigelein (ſurculi) oben und unten Und unten zwar Drey: Daiſt erſtlich die innere Schulter⸗blats⸗puls⸗ader (ſcapularis interna f weil ſie zerſtreuet wird in die Maͤußlein/ ſo unten das hole Tbeil des Schulter⸗ blats beſitzen. Das andere Zweigelein iſt die obere Bruſteader(Thoracica ſuperior)g; zertheilet in die Maͤußlein/ welche das vorder Theil der Bruſt inne haben. Das dritte Zweigelein iſt die unterſte Bruſt⸗ ader/ h,(thoracica inkerior)welche neben den Sei⸗ ten der Bruſt abſteiget/ und ſich außbreitet in das Arßkratzend⸗Maͤußlein(aniſcalptor) ſo die Achſel! Der abſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ader(Ae- und zerſtreuet ſich hier in die Druͤßlein unter der che die außwendige Schulter⸗blats⸗puls⸗ader(ſca- pularis)heiſſeti)zertheilet in die Maͤußlein/ weiche die außwendige Gegend des Schulter⸗blats beſitzen⸗ laris) ihren Ramen/ und wird geheiſſen der Stamm der Arm⸗puls⸗ader(truncus brachialis) unzer⸗ theilet biß bey G. Doch daß er abwirfft zwey Reden⸗ ſproͤßling/ lr und m. in die Maͤußlein/ weiche dar Achſelbein(humeri os) bedecken hinterwärts/ und noch andere zwey nn, auff beyden Seiten/ eines be der Biege des Elbogens/ flexura cubiti. lis) unter der Biege des Elbogens in dem außwen⸗ digen H, und inwendigen AftI. nannt/ der bey der kleinen Roͤhre(Kadius)herlaufft, rechtes Weges biß an die Handwurtzel carpus)ab⸗ ſetzend einen Zweig(ramus)(o) in dit Maͤußlein, welche gelegen ſind zwiſchen dem erſten Beine de⸗ Daumens pollex) und dem in der Wietlern Hand, (metacarpium) welches den Zeige⸗finger kragt Darnach ſetzet er abe dred andere ppp, welche in di erſten Finger gegen auſſen zerſtreuet werden. 4 8‧₰ꝙ 5 ſen Rohre ab/ und vexlieret ſich endlich in die zwer innern Finger mit einem doppelten Afte. welches bey der oberen Gegend des Bruſtbeines: zwey Aeſte 1 ℳ4. welche die Schlaff⸗puls⸗adern(ar teriæ carotides)heiſſen /zerſpalten wird. Dieſe ge rechtes Weges auffwaͤrts neben den Seiten de Halſes. Nachdem ſie aber biß an den Schlundefa⸗ ces) gelanget/ zertheilen ſie ſich in zwey Aeſte/ um die Gegend N. Unter dieſen iſt der eine Aſt außwen dig O, der andere inwendlg k. wirfft Zweigelein ade nach dem Backen/(bucca und Maͤußlein des Angeſichts †. Aber umb die Ge⸗ gend des Ohres wird ſie zertheilet in zwey Aeſte Der Vorderſte iſt a. welcher durch die Schlaffe wan dert: Der Hinterſte r. der hinter den Ohren unter der Haut zerſtreuet wird. Grund eſte(baſis) derfelben in zwey Aeſte zerthei⸗ let wird/ unter welchen der Erſte iſt der Kleineſte ſ welcher in die eiten⸗kammer oder Canaal des har⸗ ten Hirn⸗haͤutleins(duræ membranæ ſinus late- ralis) kreucht/ allhie abgeſchnitten/ da er iich in die Hirnſchale vertieffert. Der andere und gröſſere Aſt iſt:, und gehek durch ein eygenes Loch indie Hirn⸗ ſchale(cranium) eingegraben in die Schlaffgebei⸗ ne/ dieſes weitere Zerthellung wird vorgeſtellet im 10Buchin der i1 Taffel. ſcendens magnæ arteriæ truncus) wie er adwerts bey de Gewerb beinen des Ruͤckens(vertebra dorſi) außgebreitet iſt. Von dieſen entſpringen viel A ſchoß⸗ — — —yy—-— nee edhea 1 ken id äü— 7————j—— 190. aa nada„ Die Erklaͤrung der 11. Taffel des V7 Buͤchs. 139]) nt ußasatigeSareeats ſchoßlinge([boles)ehe er zertheilet wird K welche von der außwendigen Brand⸗puls⸗abey(externai aem geiſtet, dett da wir ordentlich erzehlen wollen. Erſtlich nun ſind et⸗ liaca) und zeucht ſich durch das Loch dos Scham⸗ tarſeendias Ked uuu liche zu unterſt zwiſchen den Rippen uuu(interco- gebeines(pubis os) in den Schenckel. Endlic heſen Orten Anr edd K Kales inkeriores)außgetheilt dem Swiſchen⸗raum/ vereinbahret ſie ſich au ihrem Ende/ mit der inne ar 1 un* ndka der acht unterſten Rippen zum beſten. Don dieſem 5 ren Schenckel⸗maußlein⸗pulszadern⸗ umb dit Ge⸗ 9 an end ungha werden Cortſatzlinge(propagines)mtgetheilt dem gende. ls dc(uanu n Ruͤck⸗marckémedulla ſpinalis)und den Maͤußleine Die außwendige Brand⸗puls⸗ader/(exterior iliaes) * 90n enann, welche die Bruſt und den Kuͤcken(dorſum) bede⸗ gebiehret gleichfalls zwey Fortſaͤtzlinge/ ehe ſie ſich Acdnn ee a cken. Nachdem der Stamm alſo weiter forkgehet/ zertheilet. Der Erſte iſt die Oberſchmeerbauchs⸗ —— kamerl os ſaeta entſpringen davon zwey andere/ die Zwerch⸗fell⸗„ puls⸗ader(Epigaſtrica) in die ſtracken Maͤuſelein 1 un nf ega XX puls⸗adernarteriæ phrenicæ)geheiſſen xx, weil ſie des Schmeerbauchsrecti muſculiabdominis) und n Degt es Edhogens tenn in das Swerch⸗fell(diaphragma)vertheilet werden. den obern Schmeerbauch vertheilet/ da ſie mit der zerpatkung zer m Megrp Dieſen folget die Magen⸗puls⸗ader( cœliaca)wel⸗ abſteigende Duͤtten⸗ader(mammaria deſgendens mter der Diegrdes Edezan che hie außgelaſſen iſt/ weil ſie in der nechſt vorher⸗ ꝛ*a d, durchs Mundlochlein«, vereinbahret wird/3 Iin H. und iawendiges dl gehenden Taffel iſt gezeiget worden/ damit nicht Der ander Fortſaͤtzling iſt die Scham⸗puls⸗gder ge Nheir zhen dieſer Abriß durch die groſſe Menge der Dentungs⸗ nach den Schamgliedern. pudenda. de der lemm Nähred Zeichen gantz undeutlich wuͤrde. Weiters iſt die o⸗ XDieſes Orts tritt die außwendige Brand⸗puls⸗aber d an isaAdie Dänen 7 bere Ge roͤß⸗puls⸗=ader y(meſenteriaca ſuperior)(exterior iliaca) auß dem umdgeſpanten Felhe 1 zen Iweig— an den Leeren(jej unum) und dem K rumen⸗(ileon, des Unterbauchs(Peritonæum) und ſteiget in den veicde artacen iud Hühne Darm/ und in die Gegend des Grim⸗darmes(co Schenckel/ deßwegen ſie auch der Schenckelſtamm * 94. Lta lon)welche von dem holen oder eingebogenen Thei⸗ oder Brand⸗puls⸗ader(eruralis trun cus) geuenne ka anen le der Leber cavum heparis)biß an den rechten Nie⸗ wird/ welcher viel Zweige abſetzet. Erſtlich in di net an 44Nt) ren(ren) reichet/ außgebreitet. Darnach ſind die ½] außwedige Schenckel⸗mäußlein⸗pulseader(mu a9 ſegt er adeimman 2 außſangende Puls⸗adern emulgentes arteriæ) 2, ſcula cruralis exterior) außgebreitet in die Maͤu⸗ rrten Jager zeget ufen erie nach die Nieren verſchicket. Darnach die Saamen⸗ lein/ welche die vordere Gegend des Schenckel⸗bei⸗ rnert Ni ꝛd teusgenamn puls⸗adern/(ſpermaticæ arteriæ) a, nach den Ho⸗ nes beſetzen. Zum andern iſt die inwendige Schen⸗ d/mwimtite den(teſtes) folgendes die Unter⸗gekroͤß⸗puls⸗ader 1 ckel⸗maͤußlein⸗puls⸗ader(muſcula cruralis inte em Fuan at eka a 8(welenteriaca inkeror) in die linckere Gegend* rior) zerſpreitet durch das dritte Maͤußlein/ ſo ior t Seücte a drEn des Grim⸗darmes(colon) und in den Maſt⸗darm, den Schenckel beuget/ und in dieſelbige Maͤußlein, e hep ver ohens Stoet(rectum inteſtinum)verſtreuet. Von dieſer komen welche die inwendige Gegend des dicken Schenckels Kiteie 8⸗ die guͤldene Puls⸗gdern her(hæmonrhoidales arte-(femur) inne haben. Das euſſerſte von dieſer ſtoͤſſet ₰ 1., Serdu getheche riæ). Endlich ſind uͤbrig die Lenden⸗puls⸗adern(lum zuſammen mit dem euſſerſten von der inwendigen d aufrits aM„ bares) welche ſich den Gewerb⸗beinen der 2% ⅜Brand⸗puls⸗ader(iliaca)umb die Gegend ⸗. Drit⸗ a ir aeepiab Eenden nahen/ und ſich zerſtreuen in das umbge⸗ a] tens iſt die Kniebiege⸗puls⸗ader ⸗( poplitei)welche a rit ſpante Fell des Schmeerbauchs(peritonæum)undd ablaufft in die Maͤußlein/ ſo die hinterſtr Gege. d A Natorhe h in die Maͤußlein/ welche an die Gewerb⸗beine ge⸗ des dicken Schenckels beſitzen. Zum vierten iſt die —— wachſen find. eꝗ cWaden⸗puls⸗ader ee/(ſuralis arteria) welche dop⸗ — R Nachdem dieſe Aeſte alſo beſtellet/ wird der Stamm pelt iſt an dem Orte herauß gefuͤhret/ da der hbde unrene g Se 1 nt(truncus)umb das fuͤnffte Gewerb⸗bein der Lenden ckel⸗ſtamm(truncus cruralis)zwiſchen den zwepen uirft zwagueune mu SS zerſpalten in zwey Aeſte/ S8, welche die Brand⸗puls⸗ unterſten Haͤuptlein des dicken Schenckels(femur) and Mäutein des Auafſe ader⸗Staͤmme(iliaei rami) heiſſen/ die alle beyde ſich verbirget. Sie zerſpreitet ſich beyderſeits in das eend des Odres wir dn wieder in zwey andere zerſpaltet werden)/ in dem in⸗ Knie oder Kniebeuge/(genu articuli) und in di errerttiteham neren Aſt T, und den Außwendigen v. Ehe dannock zwey Haͤuptlein des erſten Maͤußleins/ ſo den Fut da Hmerte rom dieſe Zertheilung vorgegangen/ und in dem ſich der„ aauſßſtrecket.— Stamm ſpalten will/ entſpringet die heilige Puls⸗ XHier in der Kniebenge ſtehet die groſſe Puls⸗ader/ de ader), welche vertheilet wird in das Marck im hei⸗ ſe in ungleiche Aeſte zerſpalten wid. ligen Beine/(os Sacrum) enthalten/ durch die Lo⸗*Ein Zweig abgefuͤhret von der außwendigen Seite/ cher deſſelden. und nach der kleinen Schien⸗roͤhre(fbula) verſchi⸗ T Die innere Brand⸗puls⸗ader(interior iliaca)gebieret cket /zwiſchen den Maͤußlein/ ſo den Fuß abzieht/ und zwey Fortſaͤtzlinge/ ehe ſie auß dem umbgeſpannten das Andere/ welches die Fußwurtzel(rarſus)beulget⸗ Felle des Unterbauchs(peritonæum) ſich begibet. 2. Der Stamm(truncus) welcher hinterwerts bey der ² Außwerts zu die Arßbacken⸗puls⸗ader(glutæa)(⸗) groſſen Schien⸗roͤhre(tibia) abſteiget. in die Maͤußlein der Arßbacken.(nares) innen⸗ 7 Der Aſt/ ſo ent ſpringet hinten auß dem Stamm/ aber verts die Unter⸗ſchmeerbauchs⸗pulsader 2,(Hy. etwas hoͤher. pogaſtrica) in die Blaſe/ die maͤnnliche Ruthe/(pe⸗ Der Aſt ſo hinten entfpringet/ und etwas niedriger. nis), und in den Weibsbildern auch in den Grund T Das uͤbrigeStuͤck von dem Stame/ welches durch das der Gebeer⸗mutter(uteri fundus). Da ſteiget ſie Schienbein abſteiget/ und welches dem innern Fuß⸗ dann ferner abe/ und gibet von ſich die Rabel⸗ knotten oder Knorren(walleol⸗)c eint Aſt ſchencket „ pulsadern(arteriæ umbilicales) un, ſo nach der Laͤn⸗„ Die Zertheilung des Stanes ein den innern Aſt 2.— 22½ ge der groſſen Puls⸗ader(Aorta) auffwerts gehen. AX 2 zu den innern drepen Zehen: und in den Außwendi⸗ 1 Das noch ſibrig iſt unter§, nimpt zu ſich ein Theil gen ⸗n nach den außwendigen Drepen te gaaagt. 4 4 S i Oif * 1* ——— — ——x 140 Sii, enkwirfft die achtPaar der Spann⸗adern(nervi) weſche Lincke abſonderliche Sie entwitff paaznet(medulla cerebri) in dem esp von der Rechten wird erſtlich ein Zweig(p)nach den Maͤußlei de — — ₰2 entſpringen von dem dull— kunß in 8 Hirnſchalen begriffen/ mit ſeinen Aeſten und Fort⸗ ſatzlingen. Ingleichem das Gehirn und Pirnlein/ doch alles wie es in der rechten Seiten menſchliches Leides ſich ereuget; Von A C d DRuͤck⸗marck(dorſalis medulla)welches auß der Hirnſcha⸗ Das ſechſte Paar der Hirn⸗nerven deſſen ordentliche Außbrei⸗ Die 1 Taffel mſechſten aber und ſiebenden Paarr/ ſind der linckereu Seiten Spaun⸗ader auch gebildet/ weil das ſechſte Paar in beyden Seiten ſich mannigfaltig vertheilet. B 4 Gehirn A. Das Hirniein B. cerebellum. Des Gehirnes Duͤttenformige Fort ſätze/ proceſſu mamwillares cerebri. ſen(cranium außkriechen will/ und hie abgeſchnitten iſt. Das erſte Paar der Spann⸗adern des Gehirnes(primum par neryorum cerebri) oder die Geſichts⸗nerven Cnerv optici) welche iu die Häutiein der Augenfelle/ CCuniex ocu- lorum) außgebreitet werden. Das andere Paar der Spann⸗adern des G ehirnes/ welches vertheilet wird in die Augenlieder(palpebræ)und die Mauß⸗ lein der Augen/ aber nur mit vier Aeſen. Das dritte Paar der Spann⸗adern des Gehirnes/ wel⸗ ches veſalius machet zu der kleinen ſchmalen und härteren Wurtzel des dritten Paares. Dieſes Paar hat vier Aeſte (2). Der erſte Aſt(b) gehet nach dem oberen ſchlimmen Maͤußlein des Auges: Darnach nachdem er ſich urch das Loch des Stirngebeines(os frontis) uͤber der Augenleiſe (oculi orbita) gezogen/ wird er vertheilet in die Maͤußlein der Augenbrauen(ſupercilia) oder(wie etliche der Anato⸗ miſten wollen) der Stirnen. Der andere Aſt(cygehet durch das Loch in dem vierten Gebein des oberen Kiefels(maxill ſuperior)in die Maͤußlein des Angeſichtes. Der dritte Aft (d) wird eingeflochten in das Haͤutlein(tunica) der Naſenloͤ⸗ cher(nares). Das Vierte(e) ergibet ſich den Schlaff⸗maͤuß⸗ lein/ muſculus temporalis. Das vierte Paar der Hirn⸗nerven welches Veſalius machet zu der groſſeren und dickeren Wurtzel des dritten Paares. Dieſes hat drey Aeſte/ der Erſte iſt(f) welcher zuſammen ge⸗ flochten als ein Zwicklein an Weinreben in das Schlaff⸗ maͤußlein eingepflantzet wird. Und nachdem er zwey Zweige von dem faͤnfften Paare/ nehmlich mit n und obezeichnet/ zu ſich genommen/ zertheilet er ſich iu das Maͤußlein/ welches den Unterkiefel(maxilla interior) auffhebet/ ingleichem auch in die Backen⸗maͤußlein(muſculi buccarum). Der andere Aſt(g) theilet Zweigelein mit dem Zahnfleiſche(gin- giva) der beren Backenzähne(dentes molares) wie auch den Zaͤhnen ſelbſt/ ordentlich her. Der dritte Aſt Ch) kreucht in den Unterkiefel(maxilla inferior) und theilet den Zaͤh⸗ nen Zweigelein ordentlich mit(iii). Darnach wird er mit einem Zweige() in die Unterleffzen labium) eingepflan⸗ tzet. Was noch äbrig von dieſer Spann⸗ader iſt(1), wird in dem Haͤutlein der Zungen verſtreuet. Das fuͤnffte Paar der Hirn⸗nerven. Ein Theil davon wird mit dem Buchſtab m dezeichnet/ verfaͤget ſich in das Ohrenffell (auris membranula) aber niſt der vorderſte und oberſte Aſt/ o iſt der Hinterſte und Unterſte. Bepde aber ſtoſſen zuſammen mit dem Aſte des vierten Paares f. tung auff beyden Seiten hier vorgedildet wird Die lincke De Erklaͤrung der Taffeln im VII Buch. té Seitet,(nervus recurrens)-kurtz hernach zerſpreittt er ſich M Der innere Aſt/ nachdem er das Zwerchfell(diaphragma) u⸗ Seite aber dieſer Spann⸗ader iſt dieſelbe/ welche unter dem fänffte Paare mit † bezeichnet/ abſteiget. Die echte Sei⸗ Wir wollen erſtlich die Rechte beſchreiben/ darnach dabep auc andeuten/ was die Lincke abſonderliches und eygenes habe. des Rackens/ darnach ein ander a nach denLufft⸗roͤhr⸗haͤupt⸗ lein(larynx) abgeſchicket. Von dannen wird er in zwey Aeſte zertheulet E, der eine iſt außwendig F, der ander inwendig G, der Außwendige ſchickt alſo baldZweige n nach deeMaͤußlein/ welche von dem Bruſtbeine Kernumzund den Schlüſſelbeins (clavieuli) entſpringen.Bald darauff andere ii von welchen ihren Urſprung hat die zuruͤcklauffende Spannader der rech⸗ mit vielen Zweigen u;in die Maͤußlein ſeiner Seiten/ welche dem Lufft⸗roͤhr⸗haͤuptlein(larynx) gewidmet ſeyn. Weiter ſteiget dieſer Aſt E, unter demunterhals(jugulum)ſchlimes Weges ab/ und theilt dem ungen⸗haͤutlein Zweige mit x): ſchicket andere in das Hertz⸗haͤußlein(y)(pericardium). Nach dem er aber weiter geht/ wird er zerſchnitten in zwey Aeſte?. welche die rechte Magen⸗ſpann⸗ader(nervus ſtomach icus) verurſachen/ und ſich folgends in viel Fortſaͤtzlinge ⸗* zer⸗ ſtreuen. Der innere Aſt(G) ſteiget ab nebenſt den Wurtzeln der Gewerb⸗beine/ und wird eygentlich der Rippen⸗aſt geheiſ⸗ ſen. Dieſer theilet allen zwiſchen den Rippen ligenden Spann⸗ adern noch ein Zweiglein mit 6 s,darnach durchhohret er das Zwerchfell(diaphragma) und geht biß an das heilige Bein(es ſacrum/ daſelbſten entwirfft er drey Fortſaͤtzlinge abe. Erſtlich iſt, ſo ſich wieder in drey Abſaͤtzlinge zertheilet. Der Erſte iſ /,welcher zerſtreuet wird in das unterſte Hautlein des Netze⸗ (omentum) Der Ander) wird mitgetheilet dem Zwoͤlfffieger Darmin eſtinü duodenũ)und dem Anfang des leeren jeju. num). Der Dritte e, verlaͤufft ſich in die rechtere Gegend des Magengrundes(fund ventrieuli). Das uͤbrige Theilé geht nach dem holen Theil derLeber. Zu andern iſt 1ſo in den rechte Nierẽ geht: Zum dritten iſt k. ſo ſich in die rechtere Gegend des Gekroͤſes(meſenterium)unddie Gedaͤrmeinteſtina)daſelbſ mit vielen Zweigen außbreitet. Das uͤbrige von dieſem Aſte⸗ verwickelt ſich in die rechtere Gegend der Blaſen Veſica. † Die lincke Spannader des sſten Paares/ deſſen Außwendi⸗ ger Aſt iſt L. Nachdem dieſer etliche viel Aeſte nach der Weiſ des Rechten abſetzet/ gibt er umb etliche Zweigelein/ welche die lincke zuruͤcklauffende Spannadern(nervusrecurtens)ſ. verurſachen/ ſo eben der Rechten gleich/ ihren Weg nimmet. Das uͤbrige“ ſteiget ab/ und nachdem es ſich nach der rechten Seitent ſchlimmes Striches geneiget/ verfuͤget es ſich in da rechtere Theil des oberſt? Mundloches des Mages. Dz uͤbrige ͤverzebret ſich in dem holen Theil der Leber/ hepatis cavum berſchritten/ wird er in drey Fortſaͤtzling zerſpalten DerErſt⸗ iſt ,geht Herzwerch nach deMiltz zu/mit de Zweig r. doch in dieſer Reiſe liberſchiekt er zwey andere Zweiglein: eines o, in d unterſte Haͤutlein des Retzes omẽtum)und dem Stuͤck von de Grim⸗darm(colõ inteſtinum)ſo an ihm hangt/ vertheilt D andere„in den Grund des Magés/ un in das oͤberſte Haͤutlein des Netzes ométum)der Ander iſt e in die linckere Gegend des Gekroͤſes/ und die Gedaͤrme deſſelbigen Orts. Der dritte Ab⸗ ſaͤtzling iſt⸗ und geht nachdẽ lincken Nieren. Was noch uͤbri⸗ iſt/ r.wird eingepflantzet in die linckere Seite der Blaſen/ uñ de Grund der Mutter ureri fund Das 2de Paar der Hirnner⸗ ven.(Septimumpar nervorum. Diſes wird mit de ⸗. Paar in ein gemein Haͤutlein eingewickelt/ und nachde es zu d'Wurzel der Zungen komen/ ſtreuet es Zweiglein“in alle Maͤußlein derſelben.(die Geruchs⸗nerven(nervi olfacorii) begreiffet. te ſo nahe bey dem Hirnlein(cerebellum) 3 ſich geſellet. 8Das a⸗bte Paar(octavum nervorum pas)desspigeli’ welches edaunem und ich ſolgruds uree zunn anerr A(C nena nne n vin eggrnrl pra ſcnet altn zwiſchen denymmig 1 Zweiglenn nit 88 Kenag r aragna un gehtdiſm. Dirntatwirſter eanhh dedet i're Wſaling nt. reutt wird in das unteriegun Der Ander) wird nitgttzelet. bad 4aodeni un denduch. Dnere:, derläufft ich ien des fund' ventricu) Da 2 Theil derdeder Zi cmmil un ruten it Kſoſcd tetctt entenum undd tGedarnuti eigen ausdreitet. Das ien * auu egtt 46/ 11d dacactsnn un Smncaetw 1563 dherni unhlces 5 3ean an 8 2 8 8 8— uGnnNtalaegtannann 4. 11 RaKCier nnd — nta., 5 ℳ 4 Jeäräſimmrrnimm A 9 12“ 12&c. 8 20 25 8 Die 30. Paarder Spann⸗adern(ner- vi) welchevon dem Hirn⸗marcke(me⸗ dulla cerebri) in dem es durch den Ruckgrad(ſpina)kreucht/ herkommen⸗ Werden in zweyen Taffeln/ nehmlich in dieſer und der folgenden vorgeſtellt. In dieſen zweyen Taffeln ſind gemei⸗ ne Merckzeichen gebrauchet: Doch auch mehrentheils eygent/ einer jeden inſonderheit/ welche wir aber bald die Zahlder Taffelbeygefuͤget haben. Die Erſte begreifſet in ſich die Gewerb⸗ beine des Ruͤckgrads(vertebræ ſpi- næ) mit den Spann adern(nervi) ſo darauß kriechen/ in dem vorderſten Theile des Leibes: Die Ander zeiget/ wie es hinten damit eine Be⸗ ſchaffenheit habe. BI zu? ſind die Gewerb⸗beine des Na⸗ ₰ ckens. cervicis verrebræ. Biß 19 die zwoͤlff Gewerb⸗beine der Bruſt. thoracis vertebræ. Biß 24 die5 Gewerb⸗beine der Lenden. lam⸗- borum vertebræ. 3.212 F Biß 30. Die 6 Beine des heiligen oder groſ⸗ ſen Ruͤck⸗beines/(Sex Sacti oſſis oſſa) mit eben dieſen Zahlen werden auch bezeichnet die Paare oder Vergattungen der Spann⸗ adern(nervi) auß dem Ruck⸗marck ſpinalis medulla. Das Ruͤck⸗marck da es ſich erſtlich in die Ge⸗ werbebeine ſencket. Das erſte Paar des Nackens(primum par cervicis) davon der vorderſte Fortſaͤtzling iſt B, der Hinderſte iſt C. Das andere Paar/ davon der vorderſte Fort⸗ ſaͤtzling iſt D. Der hinderſte E. Von den entſpringen zwey Aeſte. Der eine iſt ſchmal⸗ mit dem Buchſtaben E hezeichnet. Der an⸗ Aſte des dritten Paares N. umb die Gegend G. Sein fernerer Fortgang aber zu der Haut des Haupi⸗wirbels(verrex) und des der dicker F, welcher ſich vermiſchet mit dem Die Erklaͤrung der II. Tafel. H K 2 Mz 4 · P 2 . 63 Das dritte Paar der Nerven auß dem Na⸗ R2 8 2 1T3 derſte V „2. V2 Das fuͤnſſte Paar des Nackens(quintum parſ 2Der vierte Zweig iſt b wird zerſpalten in zwey Hinterhaupts(occiput) wird mit dem Buchſtaben H bezeichnet. cken(rerriam pa cervicis)davon der vorder⸗ ſte Aſt l in vier Fortſatzlinge zerſpalten wird. Der Erſte iſt K. und wird eingepflan⸗ tzet in die Maͤußlein/ ſo den Nacken bꝛugen. Der Ander L wird vermiſchet mit den Zweigelein des virten Pagres A. Der Dritte M verbindet ſich mit den dicken Zweigelein des andern hinterſten Paares F. Der Vierte N wird eingeſetzt in die Maͤuß⸗ lein/ welche angefuͤget werden in die uͤber⸗ zwerchen Fortſaͤtze(procetlus) der Ge⸗ werb⸗beine. Der Hinderſte iſt. Das vierte Paar des Nackens(quartum par cervicis) deſſen vorderſter Aſt P. Dieſer wird in drey Fortſaͤtzlinge zerſpalten. Erſt⸗ lich iſt 0, ſo zuſammen ſtoͤſſet it dem an⸗ dern Fortſaͤtzlinge des dritten-. Darnach iſt hie Rin das uͤberzwerche trausverlalis) Maußlein des Nackens. Drittens iſt 5. der Hinderſte J. cervicis). Der vorderſte Aſt iſt v welcher etliche Zweiglein abwirfft. Der erſte Zweig gehet zu den Maußlein welche den Nacken beugen cervie s flexores)/ zwiſchen V und der Zahl 6⸗ und in der andern Figur zu fin⸗ den. Der ander'lſt iſt X und gibet das mei⸗ ſte zu der Spann⸗-ader des Zwerch⸗felles (diaphragma) Der Dritte Y. welcher das Deltaformige Maußlein muſculus delroi des) begrußſet. Von dieſen iſt ein Sproͤßling a(propago) welcher die Haut angehet/ ſo das Delta⸗formige und Zweylopfichte Maußlein bedecket. Aeſte bey dem Nacken des Schulter⸗blats (cetvix ſcapulæ). Der Eine begibet ſich in das Delta⸗formige Maͤußlein(wuſculus deltoides) da es auß dem Schluͤſſel⸗beine (clavieula)entſpringet. Der Ander deben in daſſelbe eingepflantzet an dem Orte/ da⸗ es von der Grad des Schulter⸗blats er⸗ waͤchſet. Der hinterſte Aſt iſt e. —-ℳℳ— e elRbes andern henteünzg 8* r. X* 9. Aern wrrd anacſeendn. ele Anehe 9 Nüde angefugetderdany 6— Tarri 4 Jaze X„ 1 3 8— Lemm. Der Hindateſi 5 b e s Nſne AA N1 Aullen Lun 81 1. 4 ) deſſen dorderür A?: 8 MRen A! AaAng e Repacn . r . amn an* VIA ſohe 4 . X T„ Rs Rm. imſns Kennae — 1 dren e * — Die Erklaͤrung der IITaffel 13 6.2 f2 Das ſechſte Paar des Nackens(lextum paf*2 Die erſte Spann⸗ader/ welche nach dem Arm cervic¹s) deſſen vorder Aſt iſt t, welcher gehet/(primus netvus brachium accedens 8 2 nachdem er den Zweig s hat abgeſetzt/ ſo mit und zertheilet ſich in das außwendige Thelt dem vierten und funſften Paarens und X, am Arme/ und zwar in die Haut. die Spann⸗ader des Zwerch elles verurſa-⸗ Die Andere welche den Arm berſiehet(ſecun chet/ vereinbahret er ſich mit den zwey fol⸗ dus brachium petens)die zwey erſten Zwei⸗ h2genden h und machet alſp die Spann⸗ader„ 2 ge/davon„„ verfuͤgen ſich nach den zwe⸗ i2 des Zwerch⸗fellesi, daß ſie alſo auß dreyen Haͤuptern des Zweykoͤpfichten Maͤußlein Zweigelein zuſammen waͤchſet 5, X undig,(muſculus biceps). Darnach ſtöſſet ſie 3a. 13 der hinterſte Aſt iſt. ſammen mit der drirten Spann⸗ader pel⸗ 7 2 u. 3. Das ſiebende Paar des Nackens(ſepti⸗ 1]mittels des Zweigeleins t. Dritte s theile mam par cervicis) davon iſt der vorderſte ſie einen Abſaͤtzling(propago) mit den m Aſt der Hinterſten. langſten Maußlein/ welches die kleine Elho⸗ 8.2 02 Das erſte Paar der Bruſt vrimum pat thora- 42 gen⸗rohre radlus) flach leget. Umb die E. cis davon iſt der voꝛderſte Aſt o welcher ſich bogen⸗biege aber(Hexura cubiti) wird ſi⸗ vereinigt mit dem ſiebenden Paare des Na⸗ zertheilet in zwey Aeſte: Der Außwendig ckens(cervix) und dem andern der Bruſt/.2iſte. Der Inwendige*. Jener⸗gehet al p 2(chorax], p, nachdem er ein Zweigelein aba*2 nach der Laͤnge der kleinen Elbogen⸗roͤhr. —2 geſetzet a, durch die oberſte Gegend der er⸗ Cradius) und wird eingepflantzet bey der r2 ſten Rippen. Der hinterſte Alſt iſtr. außwendigen Gegend des andern Gelenckes 92 Das andere Paarder Bruſt⸗(lccundum paf 22(aterodium) des Daumens(pollex) 3. thoracis) der dorderſte Aſt davon gebieret Dieſer⸗wird bald wieder in zwey Aeſte r2 einen Zweigr, welcher durch den erſtenſ a zertheilet. Der Außwendige davon iſt⸗.Der Raum der Rippen/ nnd ferner andere Inwendige. Dieſer ſpaltet ſich wieder bey u 2] Zweiglein a. ſo nach de Maͤußlein der Bruſt der groſſen Roͤhre/ in den außwendizen x*2 ſich verfugen. Der Hinderſte iſt x.„ gweig⸗ und den Inwendigen ⸗. I 10 11112 biß 19 mit eingeſchloſſen, 2. Die Paare der*2 Die dritte Spann⸗ader/ die in den Arm kreucht Spann⸗adern von dem bißzwantzigſten/ e2 e(terrius brachium lubiens nerrus). Ehe welche faſt eben gleiche Ordnung in ihren ſie ader den Arm beruͤhret/ gibet ſie von ſich Nebenzweigen halten/ und vornemlich nach einZweiglein zwiſchen das Bruſt⸗maͤußlein dem Raum zwiſchen den Rippen. Die vor⸗(bectoralisund das Deltaformige deltoi- derſte Zweige davon(fig 2.) werden zer⸗ des) ⸗. Bald darauff nachde ſie in denlrm ſtreuet in die Maußlein/ welche die vorder⸗ 2 gekommen/ ſpreitet ſie ein anders auß ⸗ in ſte Gegend der Bruſt beſetzen/ und theils da das andere Maͤußlein ſo den Elbogen beu⸗ y2 ſie hoͤher ligen als y. Theils da ſie niedriger get, darnach gehet ſie weiter fort/ und be⸗ 22 ſind als ², welche in den Weibsbildern auch kommet einen Zweig von der andern Spaſ⸗ die Bruͤſte oder Zietzen verſehen. Darnach„2 adern„nachdem ſie aber die Biege des El⸗ andere in die Haͤuptlein der ſchlimmabſtei⸗ dbogens uͤberſchritten/ zertheilet ſie ſich in genden Maußlein des Schmeerbauchs⸗in 2 viel Maͤußlein/ h6. Wird endlich umb die 22 das Maͤußlein ſo den Ober⸗arm abjeucht. Gegend der holen Hand(vola maauc) in 62 Ein anderer machet empfindlich das Bruſt⸗ drey Aeſte verſtreuet, » 293 waͤrtzlein⸗ papilla. Der hinterſte Aſtiſt. Die —— 42ic vierke Spannader/ welche in den Arm tritt(quartus brachium ingrediens nery us) und die Groͤſte unter allen/ welche in den Arm gehen. Sie iſt in der andern Taffeln mit Buchſtaben nicht bezeichnet/ ſondern nur in der dritten Taffeln/ und zwar in der erſten Figur/ damit die andere Taffel nicht allzu⸗ ſehr verdunckelt wuͤrde. So bald ſie aber in den Arm ſich gezegen/ ſtreuet ſie kleine Zwei⸗ „ gelein von ſich a, in die Maͤußlein/ welche den Elbogen(cubitus) außſtrecken. Darnach einen anderu in die innere Haut(cutis) ober lund unterwerts P: und wieder einen An⸗ & dern in die niedrige Gegend A. Und dann Onoch eines O, welches biß nach der Hand⸗ wurtzel(carpus) gehet. Darnach wird ſie bey der Biege des Elbogens in zwey Aeſte zer⸗ theilet: Unter welchen der Außwendige iſt An] A: Der Inwendige II. Jener A wird umb die uͤberzwerche Seene(transverſum liga mentum) wieder doppelt zerſpalten L. Die⸗ ſer I erſtrecket ſich nach der Laͤnge der groſſen Elbogen⸗roͤhre(cubitus) und gebieret viel 20 Zweige. Der Erſte iſt 2. Der Ander iſt P. ½ Der Drirte iſt x. Und in dem er ferner ſort Q)¹ gehet/ einen Andern 2. Was davon noch uͤbrig iſt/ endiget ſich in die Handwurtzel 31 31.Garpus. 32.2 Die fuͤnffte Spann⸗ader/ welche in den Arm ge⸗ het/(quintus brachium invadens) dieſe zer⸗ ſpreitet ſich umb den innern Hoͤcker/ Linternum tuber)des Achſelbeines(humerus) nach Art der dritten Spann⸗ader/ davon iſt der erſte 35Zweig 3/ der Auder 34/ der Dritte 35. .2(Die ſechſte Spann⸗ader des Armes Sextus bra- chii nervus) dieſe gehet unter der Haut einher/ und theilet ihr viel Zweiglein mit/ 37/37/37. 37.38]deſſen Ende iſt 33½. „0. 21 22/23/24/2. Die fuͤnff Paare der Spann⸗adern der Lenden/(quinque paria nervorum lum- balium) 20.iſt die Erſte, 21. Die Andere. 22. Die Dritte. 23. Die Vierte. 24. Die Fuͤnffte. 39.2 Ein Aſt von dem erſten Paare der Lenden⸗ ſpann⸗adern. 20/ Da nimpt er ſeinen Anfang/ und gehet gemeiniglich mit der zubereiteten Saamen⸗pulß⸗ader(art eria præparans) nach den Hoden/teſtes. Die Ordnung der Spann⸗adern/ durch die Maͤußlein des Schmeerbauchs(muſculi abdeminis). Von dieſen gehen Aeſte 41 nach den Maͤußlein/ welches das Achſelbein ab⸗ ziehet. „Die hinterſten Aeſte der Lenden⸗ſpann⸗adern- nervi lumbales. 4 7. 26.27·28 25/30 ⁄. Sechs Paar der Spann⸗adern auß dem 25.26.:27-28 hHeiligen Gebeine(ſex paria nervorum oſſis 8 1 V Sacri) auß dieſen iſt 25. das Erſte. 2. Das An⸗ 3 dere 27. Das Oritte. 28. Das Vierte. 29. Das t Fuͤnffte. 30. Das Sechſte. en Zweiglein von dem vorderu Aſte des erſten — 144 Die Erklaͤrung der 111 Tafel. 44.2 Noch iſt ein anders 44uͤber voriges Zweigelein/ 45.3 Die erſte Spann⸗ader/ welche in den Schenckel 48.3 Ein Aſt davon 48. gehet nach der Haut cutis: 66.3 67.2 68.3 2 DasEnde des Ruͤckmarckes(ſpinslis medulla)ſo Die andere Spann⸗ader des Schenckels( ſe- bey 2. Unterdeſſen wirfft ſie abe ein ander anſehnli⸗ ches Zweigelein(lurculus) in die Gegend des Die Vierte(quartus) und unter allen die dicke⸗ — 3 heiligen Beines(os ſacrum) welcher ſi cher ſtrecket in die innere Gegend des Darm⸗bei nes(os ilium) und dahero auch in die Maͤuß lein des Schmeerbauchs(muſculi abdomi nis) welche von dem Darm⸗beine(os ilium) herkommen. von dem binterſten Aſte in die Maͤußlein, welche den Ruͤcken des Darm⸗beines beſetzen/ außgebreitet. ohne Gatten und unzertheilet fortgehet. gehet(primus crus ſubiens nervus). Dieſe entſpringet da die Dritte der Lenden mit der Bierten zuſammen ſtoͤſſet 47. Ader 49. verflechtet ſich in die Maͤußlein/ wel⸗ che die außwendige Gegend des dicken Schen⸗ ckels beſetten. cundus cruris nervyus). Ein anſehnlicher Fortſaͤtzling davon iſt 11 ſo mit der Roſen⸗ader (ſaphena) bißzu dem euſſerſten Fuſſe(pes) in gleicher Ordnung lauffel/ und ſich da end iget Knies 73. Das uͤbrige aber von dem Stam⸗ me(truncus) 5a. ſencket ſich tieffer in das Schenckelbein(femur) und ſetzet ein Zwei⸗ gelein abe/55 /welches unter den Vornehmſten eines iſt, Die dritte Spann⸗ader des Schenckels(ter- tius cruris nervus). Ein Zweig davon? 7/ge⸗ het nach den vor⸗oder zuſtopffenden Maͤußlein (obturatores muſculi). Und ein Anderer 78 nach de: Haut(cutis). Das uͤbrige Theil verſtrecket ſich in die Maͤußlein. Der vornehm⸗ ſte Zweig davon iſt so. welcher eingepflantzet wird in das zweyte und dritte Maͤußlein/ wel⸗ che das Schien⸗bein beugen. ſte Spann⸗ader des Schenckels(crus). Der erſte Aſt davon iſt 2/ ſo in!die Haut(cutis der Arßbacken(nates) ſich einflechtet. Der Andere 6/ wird vertheijet in die Haͤupter der Maͤußlein/ ſo von dem Anhange des Huͤfft⸗ beines(appendix coxendicis) entſpringen. Der Dritte za/ der gegeben wird dem fuͤnff⸗ ten Maͤußlein ſo das Schien⸗bein beuget/ und noch Andere/ in das außwendige Wa⸗ den⸗ Gaſterocnemius externus) und das Fuß⸗ſolen⸗Maͤußlein(muſculus plan taris). Dieſe Spann⸗ader aber wird umb die Ge⸗ gend der unterſten Haͤuptlein des Schenckels (capita femoris) in zwey Aeſte zerſpalten 66/ den Außwendigen 7/ und den Inwendi gen 72. Der außwendige Aſt/ davon ein Reben⸗ſproſ⸗ ſen 6s/ ſich unter der Haut hinziehet/ welcheß a di — Tna rammen ſioͤſſet. Mhan 44. zthrt ucim zur vriechtet ſch ia die Nuin uriwenhig agen c defehen. Derr Syann aher des Sc ſan crunus aersus) Erah azng Nroniſt enſo vitm dena) diszn dem euſerin zui acher Ordanng laufi wſte 1 En virſt ſie abe ein wat zweigriein(lurrulun) ndg 8r Dasirige dernm truncu) 74. ſeocktt ſo ic. afeldern femut) un ft ade/ welches mezu det f. et pann ader des Stuti matis nerrus). Ein JNeßin id Na vorader uſnffmn uuotes muſculi) M) l— de Dant(caus? arg. aeent ich in de Mäuteude weig Nved itt 40 e a ds mwegtt um nttegas crtt(quurrus) un 9. nanaraher es Edmn, AiC ſ a 6 3 Arſdacke(ues) ſ 92 n/un mrtzitu e 4(ppen 1 1 3 Drtt4! ig Rärflen 3 Sdas 1 aoch Audekt 6,, docd. ors. 94 ter 34„ en Jufwerdigel *1 4 rr gwenhigt Ni 1 jutt 743 75.75.3 76.3 77.3 Der innere Aſt/ davon ein Hf fheeaechiu externus& internus). Ddie Erklaͤrung der I1I. Taffel. da die außwendige Gegend des Schien⸗ beines(ribia) und die außwendige Sei⸗ ſes be Aber der Aſt ſelbſt verfuget ſich an den Ort/ da die groſſe und kleine Roͤhre vereiniget wer⸗ den/ und gebieret einen andern Zweig 70 /welcher ſich in die vorderſte Gegend des Schienbeines unter der Haut flech⸗ te des Fuſſes bekleidet. tet. Das uͤbrige davon?/ ſtrecket ſich nach der Laͤnge der kleinen Roͤhre. 33/ durchkreucht die innere Gegend des Schienbeines/ gegen die Waden(Lura) zu/ und die innere Seite des Fuſſes/ un⸗ ker der Haut. Ein ander Rebenſchoß 74 /wird außgeſpreitet in die Haut(cu⸗ tis) welche meiſtentheils die Wade be⸗ kleidet. Noch ein ander Nebenſchoß 75/75 /welcher vorne in das Schienbein gehet/ durch die Seene(ligamenrum) ſo die groſſe Röhre an die Keeine fuͤget. Darnach verliehret er ſich maͤhlich in den oberen Theile des Fuſſes. Letztlich iſt davon der Nebenſchoß 6/ welcher ſeinen Lauff nimpt zwiſchen den auß⸗ und inwendigen Waden⸗Maͤußlein as uͤbrige von dieſem Stamme 77/ Nebenſchoß iſt — b Dieſe zwey Figuren zeigen die cke dieſen moͤge vor Augen geſtellet. werden. Aber ſie haben gemeine oder dieſer Biege Außdeutungs⸗ Zeichen/ und deßhalben auch ge⸗ meine Außlegung. 145 gehet nechſt den inneren⸗ oder Knotten(wallerfn Jußknorr d nach der niedrigen Gegend des Fuſſes/ und theilet zwey Zweigelein mit/ den Ze⸗ hen(digiti pedis) da ſie am niedrig⸗ ſten ſind. Die II. und III. Figurder III. Taffel. Spann adern(nervi) des Armes (brachium) und des Schen⸗ ls(crus) in einem groͤſſeren Abriß/ als die andere Taffel un⸗ vorbildet/ damit alles genau in ◻ 2 146 Die Erklaͤrung der Taffeln des In dieſen Taffeln werden vor Augen geſtellet alle Theile des hen inder Ordnung/ eygene Ge durch ſeine dem Fet Wie die H dieſe kuͤnſtliche Z3e ‚eſchaffenheit de erlernen moge. Acht genommen wo Anatomi die innerſten Theile davon /3alle * 2 Unterbauchs/ zu beſe⸗ daß ein jeder auß ihnen ſchicklichkeit und Fleiß rleaung verwalten/ und die S Unterbauchs(abdomen) In dieſen iſt ſonderlich in rden/ daß nicht allein alle Theile entworffen wurden/ wie ſie auß⸗ wendig außſehen/ welches von andern ſten geſchehen iſt/ ſondern auch zuſammen. Die J. Taffel. werden. Dieſe weiſet die vier gemeine Uberzage und Decken des Leibes/ nehmlich das Oberhaͤutlein(curie wahre Haut(curis) das Fett(pi aund das fleiſchichte Pergaments⸗ ( mem brana nervola) welche vornehmlich in dem Schmneerbauche(abdomen) von den Anatomiſten pflegen gezeiget zu Es wird entworffen ein Stuͤck von dem Haͤutlein curicula) an dem Theile da es iſt an der Haut feſte geweſen. Die Haut/ abgeſondert von dem Haͤutlein und te. aut inwendig beſchaffen/ da ſie das Feettte beruͤhret. Wie die Haut außwendig außſiehet/ daran das Oderhaͤutlein(curicula) gehefftet iſt b gewefen⸗ und dadie Schweißloͤcher geſehen werden. Das ſleiſchichte Pergament⸗haͤutlein(mem- EE EE FFFF GG ula) die nguedo) haͤutlein HHH ‿ KKK LLI. MMMM NNN VIII. Buchs. brana carnoſa) welches/ ob es gleich unter dem Fett gelegen/ dannoch iſt es hie abgebil⸗ det ohne alles Fett/ und ſcheinet umbgeſchla⸗ gen zu ſeyn/ und auff der Haut ruhend. Das Fett/ Copinguedo) noch in ſeiner Laͤgerſtel⸗ le/ damit gewieſen werde/ wie es durch den gantzen Schmeerbauch(abdomen) außge⸗ breitet werde. Die Zertheilung etlicher Aeſte der Hol⸗ader vena cava) durch das Fett pinguedo. Die Druͤßlein(glandulæ) welche haͤuffig die⸗ ſes Ortes auff beyden Seiten bey dem Ge⸗ maͤchte(ingueo) ligen. Wann dieſe mit ei⸗ ner Entzuͤndung oder hitzigen Schwulſt be⸗ hafftet/ werden es Beulen/ Bubones von den Aertzten geheiſſen/ und laſſen ſich offt ſehen in der Peſtund der Frantzoſen. lues venerea. Die rechte Laͤgerſtelle des weiſſen alſo geheiſ⸗ ſenen Striches(linea alba) welcher den Schmeerbauch(abdomen)in die rechte und die lincke Seite abtheilet. Der Nabellumbilicus) das Mittelpunet(cen. ) des Schmeerbauches und des gantzen eibes. Das Pergament⸗häͤutlein wembrana)welches den Maußlein des Schmeerbauches eygent⸗ lich gehoͤret. 1 V Die nervoſiſchen Durchſchnitte der ſtracken Maͤußlein(muſculi recti)welche allhie noch verdeckt ligen/ und uͤberzogen mit den Haar⸗ waͤchſen der ſchlimmen Mäußlein/ doch alſo kuͤnſtlich entworffen/ daß ſie das Anſehen haben/ als wann ſie durchſchienen. Die Spann⸗adern oder Nerven nervi) welche auß den innern Theilen herfuͤr kommen/ und der Haut zu ihrer Empfindlichkeit gege⸗ ben werden/ in der Abloſung(diſſectio) gnugſam zu ſehen. Die Haut(cutis) mit den Pergaments⸗haͤut⸗ lein außwerts gezogen/ damit man ſehen moͤge/ wie beſagte Spann⸗adern in ſelbige eingehen. —4ĩ/ũ Äñ TAB— 9 1 2. Lib VIIIB. x)4 Xtohne ues, zn nſcundaf ☛ = t damtamenncae— 8 dr Zertheilng elche Ar renac rch dass 2 acann ducdega N 1 81. 3 e Druzlein(luntule A nachte nguen) lga k ner Entzundungedede dafftet derdenes Jellin„ Aerzten geheiſen/ udli in der deſtund deFerer Die rechie kägerſtelede di ſenen Striches lueai Schmeerdauch dona di Uncke Seite adtheitt Nr Nadel(umbilicw)do * das Pergament dauttunler b b 31„ 1 den Mäußlem desStact b f —— 6— „AAr— 1 68 lch 14 oret. N de nrroſiſchen Duttn K Minuflemn(muſcuindt derdeckt ligen udücdat wächſen der ſtmn fnſcluch entwerfer W daden als wamirdatt Spam ⸗odert ded V X 4 2 4 756ꝗ☚ 27494459„ 89 1ʃʃ357 17½ 927,7355 455 7 444 565₰1 712 7753 aun den imem Naaie 5 . 7 B!enh, „Gant mthrc T M7e, und derHal* 1 Peu 7 8—, da nde N. h W— 5 den werden 1 j N 5 5 amſ„ X M grcan il ca— N W SGP33, 4 3 s ede.. 7 3, d* e 2 f A 1 2 3 5 3 4 Häan M ſ K 5 Sʒʒ ewert Koen 1*, dn utwerd ee · 6 ſʒ m zatt 2u 2 S z 5, 4 nda Du R DN 4* 3— 7 Si en oder ſg„ Sc 9 2—,, ſ 5 ieen„ 7 6 7 9 — — * * 148 KEEE 8 4 I1111 Nachdem die vier gemeine Uberzuͤge (tegumentum) des Leibes weggenom⸗ men/ laſſen ſi Schmeerbau muſculi) we Leſer ch ſehen die funff Paare der chs⸗Maͤußlein(abdominis lche deßwegen der guͤnſtige auß dem 1V. Buche auffſuchen/ wolle/ weil uns beſſer und hieher ziehen zu ſeyn gedeucht/ am gedachten Orte da⸗ von zu handeln/ als eben hier einzufuͤh⸗ umbgeſpante (peritonæ um ren. Unter dieſen liget am naͤchſten das Fell des Schmeerbauches ) welches gegenwaͤrtige cket. Das Bruſt⸗bein. os pectoris, ſternum. Der Schwerd⸗formige Kroſpel(cartilago en- fformis) au welchen das umbgeſpante Fell Taffel vor Augen ſtellet/ zuſampt der rechten unverruͤckten Laͤgerſtelle der Ein⸗ geweide/ welche unter demſelben umbge⸗ ſpanneten Felle ligen/ und etlicher maſ⸗ ſen durchſcheinen/ weil es zim⸗ lich duͤnne iſt. D vier gemeine Uberzuüge(tegumentum) kreutzweiß entzwey geſchnitten/ und von gleicher maſſen auffgeſchnitten/ und auß ih⸗ rem Orte nach den nechſten (peritonæum) angehefftet wird. de durchſchienen. doͤrigen Laͤgerſtelle begriffen. dem Unterbauche in die nechſtgelegene Theilt gezogen. Die Maͤußlein des Schmeerbauchs(abdomen) Theiten verruͤ⸗ Das umbgeſpante Fell des Unterbauchs/ welches die gantze Hoͤle des Unterbauchs uͤberzeucht und umbgibet, welches artig und ſchoͤn von dem Kupfferſtecher dergeſtalt entworffen iſt/ als wann die darunter gelegene Eingewei⸗ FF Abriß der Leber(Hepar) welche noch in ihrer ge⸗ Die Spalte(fiſſura) in welche die Rabel⸗blut⸗ ader(vena umbilicalis) eingeſtecket wird. * Der Magen(ventriculus) ſo weit er kan wegen der uͤber ihme gelegenen Leber(Hepar) etlicher maff nerkand werden. Seite. ben⸗ Der Entwurff des Miltzens(lien) in der lincken Die manntgfaͤltige Zuͤge der Gedaͤrme(inte ſtina) ſo ſich etwas dunckel zu erkennen ge⸗ L MM N 00 P P KXR o⸗ Die Erklaͤrung der I Taffel K Der Nabel. Umbilicus. Die Nabel⸗blut⸗ader(Vena umbilicalis)wel⸗ che/ damit man ſie beſſer ſehen moͤge/ gezei⸗ get wird/ nachdem ſie von dem umbgeſpan⸗ ten Fell(peritonæum) darin ſie gewickelt/ — loß gemacht. Die zwey Nabels⸗puls⸗ adern. Arteriæ duzæ umbilicales.— Die Blaſen⸗oder Harn⸗ſchnur(Urachus) mit⸗ ten unter den Puls⸗adern/ welche auffſteiget von dem Grunde der Blaſen(veſica) hiß zu dem Nabel. Umbilicus. Tortſätzlinge von der Pfort⸗ader(vena portæ) davon die Aeſte auff⸗und unterwarts/ theils nach dem Grunde des Magens(fundus ven- triculi) theils nach dem Retze(omentum) zertheilet werden. Wie ſie nehmlich durch 3 Das Scham⸗bein. os pubis. † Naͤußlein des Schmeerbauchs(recti mu- ſculi abdominis) nach dem Rabel(umbili- Die Oberſchmeerbauchs⸗puls⸗ader(arteria epi- Ein Fortſätzling von der Oberſchmeerbauchs⸗ Die Geburts⸗geylen oder Hoden von ihrem Sa⸗ das umdbgeſpante Fell(peritonæum) durch⸗ ſcheintn. Die Fortſätze(proceſſus) des umbgeſpa ten Felles/ in welchen die zubereitende Saamen⸗ gefaͤß(vaſa ſpermatica præparantia) mit den Auffhaͤng⸗oder Auffzieh⸗Maͤnßlein(crema. ſteres muſculi) welche nach den Hoden/ in den Hoden⸗ſ ck(ſcrotum) abſteigen. Wann nun dieſe Fortſatze erweitert werden/ oder zer⸗ reiſſen/ wird ein Bruch(Hernia) da das Retzt (omentum)vder ein Darm(inteſtinum) ſich abſencket in das Gemaͤchte unguina) oder den Hoden⸗ ack(ſcrotum) davon unterſchiedliche Art Bruͤche entſtehen.“ Die Maͤußlein der Geburts⸗geylen oder Ho⸗ den(teſtes) welche die Auffhaͤnge⸗oder Auff⸗ ziehe⸗Maͤußlein(muſculi cremaſteres ſive luſpenſores) heiſſen/ auß welchen das Rechte faſt in ſeiner Laͤgerſtelle geſehen wird: Das Lincke aber haͤnget abgeloͤſet herunter. cke abgeloſet. Die maͤnnliche Ruthe. penis. V Der Ort da die Schmeerbauchs⸗ader(vena epi- gaſtriea) entſpringet/ welche durch die ſtracken cus) auffſteiget. gaſtrica)der vorigen Blut⸗ader Gefaͤrtin. EinFortſaͤtzling von der Oberſchmeerbauchs⸗blut⸗ ader/ vena epigaſtrica. pu ls⸗ader⸗ axteria. epi gaſtrica. d ſ, I aehf . “ 1 M. An d 5 — ——— 8 eö 8. 3 3 e mn ax h 4 4 4 4 4 Laden A 8 ph V 1 4 4 Q nz 4¹ Nl.* 44 4 5 * r La 2 1 9 cn. 4 3 „ 8 139 9 cläge don der Pfteg. 4 ʃ 4 Haron hie Arcen— 1dn e A l— 8— 18 lna——— Ar. 3“ hem 1— 4.— mmet kes Mam: 4 4 4 4 1 en) he 140 kr. 3 22 8 r 4 A „ 4 4 4 8 herih degen.. 4 8„ B 4 383 dr 8 G 5 drellas 6 3 17an at ne r nt anſpemierane 5 8 3 41 8 5 Auffhang-oder Auffichehn 1½ F 1 16 d 1 4 4 rerm oen n 3 men Kelch 1 Sgo. 8 4 A K hd 8 * 6 v K 8 igeugn n 1 tehſen wird ein örndh(ten d: entum oder in Daser oſencket in das Genädt r Doden⸗ ac(ſcrotun hauu- 1* 4„„ e„ 83 B 8* tlh . „ pi K3 ii L 1 . 46 4„ 99 I W 1 enes We N 1 4— 4 4* 4 n1 maK penſores) deiſſ/ im fener Lägritkegit durader ſangtt agtin I. Gehurts-gerian e o 3 te adgetoſct Das E dan dein as n die näinuiche— Den 88 tnaztt an 7 4 K1— 4 RNalen et 1 uC 16 3 19 min 5 feicfl. 8 2* nerrant Ju 8△ er — — — 7 4 AE.„ Hpa leu eßigi 4** 9 A 3 oi 5— 4 Ll A 9 * . mehdt S 6 S ** 8 — — — — 8, 8 85 2 4 e. 0 0685 An 2. — EE FFE F AAAA B CC Das dußgebogene Theil derkeber Jecoris pars ibba. PDD Der Magen⸗grund/(fundus ventriculi)durch Nachdemalle Uberzüge(regumenta) & des Unterbauches(venter) weggenommen/ ſo wol die Gemeine/ als Eygene/ werden vor Augen geſtellet das Netze(omeneum) Und das Eingeweide(viicera) welches darinnen enthalten. Wder Stuͤcke von dem umbgeſpanten Felle (peritonæ um)ſo kreutzweiß entzwey ge⸗ ſchnitten/ und zu den nechſten Theilen gezo⸗ gen iſt. Mankan hie ſehen/ wie es inwendig glatt und gantz eben außſiehtt. Der Schwerd⸗formige Kroſpel/ cartilago en. ſiformis. welchen viel Aeſte von der Pfort⸗ader(vena portæ) zerſtreuet werden: Er das Netze geknuͤpffet. Daſſelbe Stuͤcke von dem Grim⸗darme(co- E gens(ventriculi fundus) gelegen iſt/ und wirfft ſich hier auff unter dem Netze(owen⸗ tum) an welches er gebunden iſt. 5 iſt aber an lon) welches unter dem Grund des Ma⸗ Das Ketze welches ſich biß zu der Blaſe(eſi- ca)erſtrecket/ in welchem unzehlich viel Blut⸗ adern(venæ) ſeyn. Hie iſt zu beobachten des Netzes Verknuͤpffung mit dem Grunde des Magens/ und mit dem holen eingebogenen Die Erklaͤrung der! GG P P .‿ den. Die maͤnnliche Ruthe mit dem Beutel. penis II. Taffel.— Theile des Miltzes(lien) und derLeber. He par. Das hole eingebogene Theil des Miltzensllie⸗ nis pars ſima yetwas außwerts gezogen/ da⸗ mit man deſto beſſer ſehen moͤge/ wie das Netze(omentum) damit verbunden iſt. Der Nabel(Umbilicus) pon dem umbgeſpan⸗ ten Felle(peritonæum) abgeldſet. Die Nabel⸗blut⸗ader(Vena um bilicalis) wie ſie/ in dem ſie von dem Nabel auffwerts ſtei⸗ get/ in den Spalt der Leber(Hepatis rima), in dem holen Theile derſelben/ eingehet. Die zwey Nabel⸗puls⸗adern arteriæ umbili cales) welche von dem Nabel unterhalb den Seiten der Blaſen abgehen. Die Harn⸗ſchnur(Urachus) von dem Grunde der Blaſen(kundus veſicæ) nach dem Na⸗ bel auffſteigend. Der Grund der Harn⸗blaſe. veſicæ urinariæ fundus. Das Scham⸗gebein(os pubis)wie es nach ab⸗ genommener Hauttcutis) kan geſehen wer⸗ cum ſcroto. Ein Theil der Gedaͤrme(inteſtinum) frey von dem Netze. Die Druͤßlein in der Scham(glan dulæ ingui- nales) ſehr artig zu ſehen. Zuruͤckgezogene Stuͤcklein von der Haut/ wel⸗ e den Schmeerbauch(abdomen) hedecket —— —⸗—ꝛ—x—xx:;—B—XP—Y—P—Y—P—P—:--—-———⸗—⸗—⸗—⸗—⸗—⸗—⸗—⸗—⸗—x—x—x—xx—xx—ꝛ—ꝛꝛꝛ:—nue———— M 98 4 .«· 3 6 S A. Bn . 2* *. 88 5 3. g— 27 EE 5 8 N* 2935 eeeregen, — 1. — ——. 3 3 s.s— 1. 3 4——. 8 —=— 2—=*—. ——y— 5=. 5 ☛ = 3 ☛ 8 ☛ 9 4 4 — 2 3 2 5 8 2 57 16n. f* 1 1 1 7 B 4 * 7„„„,, e7„,,,„, nen,, nn. ,7 5711744 7111: 4 dII2285 iIEAANAIIAAIAN SRAunhh 4 — 7 3167 1n 8 ——=—— E— 2 — 1———2— E 8=— ——— 2 ——=——— 8 ———— Ssa8 =äBB 3 1— 4 ———— ——*— H— * ESSE ASnn E———————— 183ſſ 7 AAAà Dieſe Taffel ſtellet vor in zwey Figuren das Netze(owentum)mit dem Magen und dem Grim⸗darm Erſte bildet ab das vorderſte Theil an dem Neetze/ wie es ſich in der Zerlegung erzeiget: Die Andere aber wie das hinterſte Theil des Magens und des Grim⸗dar⸗ mes vorgekehret iſt. b Die Außlegung der Kennzei⸗ chen/ b ren gemein ſeyn. Magen(venrriculus) mit ſeinen Ge⸗ 2 Der faͤſſen(vala) ſehr artig zu beſehen. Das oͤberſte Mundloch(orificium) des Ma⸗ gens/ von der Speiſe⸗roͤhre œlophagus)ab⸗ geſchnitten/ und mit einem Faden/ wie bey den Anatomiſten gebraͤuchlich/ zugebunden. Die Gegend des unterſten Magen ⸗loches/ oder des Magens⸗pfortner/ pylorus. Der Magen⸗grund(kundus ventriculi) von welchem das oͤberſte Pergaments⸗hautlein des Netzes(omentam) entſpringet. dilarius)in den Zwoͤlff⸗ſieger⸗darm inteſti⸗- num duodenum. ſtinum jejunum) abgeſchnitten.. Die Zweige der Magen⸗ſpann⸗adern(nervi ſtomachici) durch den Magen zerſtreuet. (colon) an welche es gehefftet iſt: Die welche allen zweyen Figu⸗ Die Einfuͤgung des Gallen⸗ganges(ductus Der Zwoͤlff⸗ſieger⸗darm noch an den Magen haͤngend Aber von dem leeren Darm(iate⸗ 111 KK LLI. MMM Die Erklaͤrung der 1V. Taſtel. Die uͤbrigen Zeichen der er⸗ ſten Figur. D Je Aeſte der Pfort⸗ader(Vena portæ) in der andern Figur deutlicher zu ſehen. Das jenige Theil des Grim⸗darms/ welches unter dem Magen liget/ und dem unterſten Hautlein des Netzens ſeinen Urſprung gibt. Die Seene/ oder Band(ligamentum) amo⸗ bern Theile des Grim⸗darms/ welches ver⸗ hindert/ damit ſeine Faͤchlein(cellulæ) nicht voneinander gehen. Das unterſte Haͤutlein des Netzes/ welches von dem Grim⸗darm entſtehet. b Das oͤberſte Haͤutlein des Netzes/ welches von dem Grund des Magenserwaͤchſet. V Aeſte von der Pfort⸗ader/ ſo da lauffen durch das unterſte Hautlein des Netzes. Das Fett am Netze/(pinguedo omenti hkuͤnſt⸗ lich von dem Kupfferſtecher getroffen. Die uͤbrigen Zeichen der zwey⸗ ten Figur. IEr Aſt von der Pfort⸗ader(vena pottæ) welcher ins gemein die Krantz⸗ader (coronalis) heiſſet. Die groſſere Magen⸗ader(Gaſtrica vena ma- jor) welche durch den Grund des Magens kriechet/ entſprungen von dem Miltz⸗aſte/ ramus ſplenicus. Die groͤſſere Magen⸗puls⸗ader(Gaſtrica arte- ria major) eine Gefertinne der vorigen Blut⸗ ader von dem Magen⸗aſte entſprungen/ cæliacus ramus. Der Grim darm(colon inteſtinum) wie er unter dem Netze herauß rahet. Das bberſte Haͤutlein von dem Netze/ in wel⸗ chem mehr Adern/ als in dem Unterſten zu finden. N 4 den lein des Rezens enn 3 dih 3 Aene ddor 4 m dder dand 1 4 u 1 elle des Grun daxn ul er dantſarzitlnſ mander gcheu. — Haullen Ns n den Gein darn erfict Tie Hautlen des Aazs ennd des Magenzenditt en der pforrader/ ydiw t 4 3 M nrerſte Hauten desNe 4 1 N 5 l am Nese(ingdoccn da Nm Kupfſerſtecher avi lrigen Jichen ten Figur. A don der pfortade er delcher ins gemm h heiſſet. ſert Magen⸗ader(abin eiche durch den Gend / entſpcungen orda? 4 1111 ** 4 4“ - 14. ſert Macen⸗duls cdeſcir * 4 19 Gefert mnedr don dem Mager⸗it 44 am 4.. n dar(colan iut 1„ dem Reze deral ne erſte enflenn vondan: 3 1 eE mehr Aderk, as un „ * 3 4 H EI 77 9) 1 vi ee, Eiiir Buie —= 85 Tcen, 7 n, ₰ „ 2 9, —— — 1 N N 88 ☛ NX 9 W 8 N 8 S X X△ N 8 N 2 77* A „ „ P — — — — 90 64 9* — 7— u 5 — — = ,9 „ 9 6 5 7 n 1,. — 5 1, —— ———-— 11554 Die Erklaͤrung Dieſe begreiffet alle das jenige/ was bey den Gedaͤrmen (inteſtinum) zu betrachten vorkommet. Diel. Figur. Sie zeiget die Laͤgerſtelle der Gedaͤrme/ und wie ſie mit den nechſtgelegenen Theilen verknuͤpffet ſind. AA Er Magen. ventriculus.(cava pars. BBBB Das hole eingebogene Theil der Leber. Hepatis G Das Gallen⸗blaͤſelein(veſica bilaria) welches in dem ho⸗ len Theil der Leber enthaiten iſt. D Der Stamm der Hol⸗ader(venæ cavæ truncus) wie er auß der erhabenen Gegend der Leber Hepatis gibba ſedes) herfuͤr kompt. E Der Stamm der Pfort⸗ader(venæ portæ truncus) welcher auß der Hoͤle der Leber erwaͤchſet. 4 F Die Puls⸗ader(arteria) welche der Leber mitgetheilet wird/ und dem Gallen⸗blaͤßlein(veſica bilaria) von dem Magen⸗ aſte(ramus cœliacus) der groſſen Puls⸗ader/ Aorta. G Ein Spannaͤderlein/ ſo von der ſechſten Gattung der Hirn⸗ nerven(ſextum par nervorum) in das Leber⸗haͤutlein ver⸗ ſtreuet/ Tunica hepatis. 8 Die Einfuaͤgung des Gallen⸗ganges(porus bilarius) in den Anfang des laͤren Darmes/ jejunum inteſtinum. 1 Der Zwoͤlff⸗fieger Darm(duodenum inteſtinum) ent⸗ ſprungen von dem rechten Mundloche des Magens/ oriñcium ventriculi- 1 K Der Anfang des laͤren Darmes. jeſuni inteſtini initium. L. Deſſen Fortgang. proceſſus. MMM Der krumme Darm. Ileon inteſtinum. 8 Der Ort da ſich der krumme Darm(Ileon) endiget bey dem verſchloſſenen oder Blinden/(cæcum) und dem Grim⸗ darme/ colon. O Der blinde Darm/ oder der Verſchloſſene/ bey der Gegend des rechten Rierens/ KRen. Pppp Der Grim⸗darm/ zu ſehen in ſeiner rechten Laͤgerſtelle. QDer Naſt,datin(inteſtinum rectum) auch an ſeinem ge⸗ hoͤrigen Orte.„ R Das Zuſchnuͤr⸗Maͤußlein(phincter) welches das Euſſerſte an dem Maſt⸗darm oder dem Affteren(rectum inteſtinum, podex) rings herumb gibek. 88. Zwey andere Maͤußlein/ in den Hinterſten eingepflantzet/ deren Rutz iſt/ daß ſie ſelbſten auffziehen/ daher ſie auch genen⸗ net werden(ani levatores) das iſt die auffhebenden Maͤuß⸗ lein des Hinterſten. + Der Hinterſte oder Afftern. Anus, podex. V Die Rabel⸗ader. vena umbilicalis. Die 11. Figur. Sie zeiget ein Stuͤcke von den duͤnnen Daͤrmen(tenuia inteſti⸗ na) damit man die Einfſaunng der Gefaͤß(vaſa) in elbige ſehe. AAA EIn Stuͤcke vom dännen Darmelinteſtinum tenue) ſo noch an dem Gekroſe hanget. 33B Ein Stuͤcke von dem Gekroͤſe/ in welchem uͤber deſſen Haͤutlein vorgebildet ſind das Fett/ Cpinguedo) die Druͤß⸗ lein(glandulæ) und die Gefaͤſe/ Vvaſa. C Eine Fortpflantzung der Gekroͤß⸗adern/ venarum meſarai. carum ſoboles. 6 propago. D Aſte/ von den Gekroͤß⸗puls⸗adern/ arteriæ meſenterica E Ein Spann⸗aͤderlein(nervulus) nach den Daͤrmen verſchi⸗ cket. Die 111. Figur. Sie weiſet eben daſſelbe Stucke vom Darme/ aber nachdem das Außwendige/ oder das gemeine Haͤuklein weggenommen/ [damit man das Innere/ und die Gefaͤſe/ oder Adern des Ge⸗ Sie ſtellet vor Augen das Inwendige und andere eygene Sie bildet ab die dicken Daͤrme(erafſa inteſtina) in ihrer Laͤ⸗ der V. Taffel. kroͤſes(vaſa meſaraica) bloß ſehen moͤge. AA AAsStuͤcke des Darmes(inteſtinum) ſo noch gantz iſt. B BDin Stüuͤck von dem Darm/ in welchem die gemeine und außwendige Haut von den inneren und eygenen Hauten jſt abgezogen und erhoͤhet/ damit man ſehe/ wie die Gefaſſe dar⸗ zwiſchen lauffen/ und wie die Haͤutlein inwendig nach ihrem Weſen beſchaffen.. CCC Das mitlere Haͤutlein der Gedaͤrme/ oder das Euſferſte unter den eygenen/ ſo hie bloß geſehen wird/ nachdem das Ge⸗ meihe weggenommen. dEF Die Gefaͤſe des Gekroͤſes/ D, Die Blut⸗ader. E Die Puls⸗ ader. FDie Spann⸗ader. Die I V. Figur. Haͤutlein der Gedarme/ welches man in der 11 1. Figur noch nicht ſehen konte/ damit man ſeine kreißrunde Falten mit AAA bezeichnet/ wol in Acht nehmen koͤnte. Die V. Figur. Sie leget vor/ eben dieſelbe innere Haut des Darmes/ aber wie ſie inwendig beſchaffen/ und auch nicht in einen auffgeblaſt⸗ nen Darm/ wie in der vierten Figur: Sondern in einen nach der Laͤnge zerſchnittenen und außgebreiteten. Die Falten wer⸗ den auch mit den Buchſtaben AAAbedeutet. Die I Figur.(auffgeblaſen. Sie zeiget den Anfang des Grim⸗darmes(colon) wie er A( As Ende des krummen Darmes. finis ilei inteſtini. B=—Der Anfang des Blinden. Initium cæci. CC Der Anfang des Grim⸗darmes. coli inteſtini principium. d Ein Aſt von der Pfort⸗ader(venæ portæ) welcher gehoͤret zu dem Grim⸗und blinden Darm/ colon& cæcum. DieII. Figur. Sie weiſet eben das vorige Theil des Grim⸗darmes/ aber umb⸗ gekehret/ damit man ſehen moͤge die Falle(valvula) welche bey Anfang deſſelben iſt. 4 As Ende des krummen Darmes /’ llei inteſtini finis. B Die kreißrunde Falle/(valvula circularis). Der un⸗ terſte hole Theil ſiehet nach dem Grim⸗darm(colon): Der oͤberſte Außgebogene nach dem Krummen. Ileon. C Der blinde Darm, cæcum inteſtinum. D Der Grim⸗darm. colon inteſtinum. Die VvIII. Figur. Sie gibet zu erkennen eben daſſelbe Theil der Gedaͤrme/ aber voneinander geſchnitten/ damit man die inwendige Hoͤle/ und darinnen die Calle dieſes Orts wol beſchauen moͤge. A Dus auſſerſte des krummen Darmes/ nach der inneren B Beſchaffenheit. B Die Falle/ oder das Thuͤrlein(Val- vula) welches gelegen iſt umb das Ende des krummen Dar⸗ mes/(ileon) und den Anfang des Grim⸗darmes/ colon. G Der blinde oder verſchloſſene Darm(cæcum inteſtinum). Die Endeloſe Straſſe oder Kehre wider unter den Gedaͤrmen. DD Die innere Beſchaffenheit in dem voneinander geſchnitte⸗ nen Grim⸗darmwe. Die 1 X. Figur. gerſtelle/ etwas groͤſſer als die Vorgeſetzte. 4 As Ende von dem krummen Darme. ilei inteſtini ex- tremitas. B Der blinde Darm. Cœrcum inteſtinum. CGCC Der Grim⸗darm. colon inteſtinum. D Der Maſt⸗darm. inteſtinum rectum. E dftepon den Maͤußlein/ welches den Afftern(anus) auffzeucht. E Das Zuſchnuͤr⸗Maͤußlein. muſculus ſphincter. G Der Afftern/ oder Hinterſte/ anus. ———᷑—᷑—ᷣ—ᷣ—ᷣO/—᷑—/ę—— ——— ——. 796ℳ F. ader.„Nhißs d dn Eer Die Spann antr Augen das 4 Paren A* 7 dardw N ſdes(onte damit nan ſiaen AAA heniichatt dl rn AMme— . r.* 3 2 n l. 9 An 3 I. 1ee, den heſtihe imm za Dn Gafen/ md ont W aucnit 4 5 a wez 25 1 ecr rierten Figm. ea K NA8„ mmnamne. ansaehr 1G Meden den auch mit hen Sactun * 4 u* 4 UieV I gign. 1. Aaang des Guuen 4 Jo ae„p S Enedes kwunen Dan r Aurang des Iüinden lun. rAmang des Grin zarncir Iren der Pfert⸗ader eum n nd hlinden Dern an⸗ 1 DeeVIIpen er cheu das dorige Thellmset damit nan ſehen mig eſt .*. dey Aufang eſchai 4 Ende des ummen Daniu de kreitrunde Falle/(nhud deie Thei ſehet 1ad m derit Anigedoerne uden ade Darn. crcumintetus 3 1 Rrim-darn coloa intethoon.. „— g a rmma tden defete Tu 8** ander arcatte damit Kad h⸗ „ 4„ nurm jie duütit Drhn „ NW 2 äuferte des unme D r-. ta NAAAA 3 D an .“ 8 1 mM M e des zelegen T dee AK 7 † woa) nd den Awese „ n rna de eer der Elefee r enuſedder Kerrr 1 3 „„ 1 11111 r I daffndeitit 8 ¹* 8— * em-«rnl.„ G 1XIun 3 1 3 4. 49 8 ruu 4 Darnt ll 19 4* weriſttuskan 6 39 Re! erele 3 trun. 1 4 1 Ene dol den .„ keltt M darl. 1. 1 Näu 4 vol del Man 1,5 . ul 1 1 1 7 t.„ Ni relcl 4** 4 4 Salt uu r Han FPertt — MLa,, 2 3— M —— 3 erueen, 1 ſß ſ 15 R ie ᷓNN«N „ M N S S 2 e V 8 8 — — X= T b 2 3 u, . 4 2 a N ——— 8 X &„ 8 z3— en NN X⁸ —y —2 uu — ““ ,“—— —— V AAA cCc0 DasStuͤcke von dem Grim⸗darm Sie weiſet das Gekroͤſe(me⸗ ſenterium) noch gantz/ aber etwas auß ſeiner rechten Stelle verruͤcket. Os unterſte Hautlein von dem mit dem Grim⸗darme(colon) daraußes erwaͤchſet/ auß ſeiner rechten und gewoͤhnlichen Stel⸗ le auffwerts gezogen. (colon) welches hinter dem Ma⸗ gen(ventriculus) verſtecket war. Aber allhie auß den duͤnnen Sei⸗ ten hervor gezogen/ oder außge⸗ b hoben/ damit das Gekroͤſe(me- ſenterium) ſcheinbar waͤre. Band an dem Grim⸗darm/ wel⸗ nicht auß dem Geſchicke geben. Das Gekroͤſe/ zwar noch gantz/ aber in unterſchiedliche Theile zerzo⸗ gen/ oder außgeſpreitet. *H Se Erklaͤrung der VI Netze(omentum) zugleich Die Seene(ligamentum) oder das ches die Faͤcher(cellulæ) deſſen aneinander haͤlt/ damit ſie ſich EEEE FFF 66G GG affel. Der Grund der Harnblaſe/ veſice Die Druͤßlein(glandulæ) und Druͤßhaffte Stuͤcklein/ wel⸗ che hin und wieder zwiſchen den Haͤutlein des Gekroͤſes/(meſen⸗ terii membrana) und dem Fette (pinguedo) geſetzet ſind. Die Blut⸗(venæ) puls⸗(arteriæ) und Spann adern(nervi) wel⸗ che noch mit dem Haͤutlein des Gekroͤſes/ und mit dem Fetten uͤberzogen ſind/ damit man et⸗ licher maſſen ſehen moͤge/ wie ſie von der Mitte nach dem euſ⸗ ſerſten Rande rings herumb fortgehen. Die Gedaͤrme(inteſtina) ſo wol die Dunnen/ als die Dicken/ wel⸗ che hie zuſammen von dem Ge⸗ kroͤſe abhangen. ſundus. umbilicales. Die Harn ſchnur. Urachus. Der Nabel. Umbilicus. Die Nabel⸗puls⸗ adern. Arteriæ b en,etnn,,, 1— — — 7 — 0 7, G 4 M g 9 & 4 5 G 6 0 6 6 4 4 ſh 5 9 9 —— ———————————— ¹ 84 — 1 9 4 1 9 9 dn de 1Ä A „ 3 ande n ſortgehen. inſe — 74) 9 un nſ don der M zuſc kroͤſ adhangn. er Grund der llicales. 1 arn ſonur. d ſerſten R Dünnen dus. b H † 4 ſie fun er Nadel l che hie die um ſe d D N 2 74972772717, 5rrant ,4,14 4 5, 7, 1b 74 . 4 3— 4 7 1 — — — — — — — — — 82 90 — — — * A 8 ☛ 53 2 „, 95 d,tn, ,, 3 S 16 7, 7eineri, 7Ä —— — 7 ue Jirjifai 4 a 7 4 AL — ——— 9 — 1 —— — — — — —— —— — — — — — 8 b b Die Nabelpube G Die Gedärme 7. 1. 4 b 158 21 G DieEinfuͤgung des gemeinen Gal⸗ I Der Stamm der Pfort⸗ader. Venæ Die Erklaͤrung der VII. Taffel. Dieſe hat in ſich die Gefaͤſſe des Gekroͤſes(meſenterium) und die Druͤßlein e glandulæ) von ih⸗ ren Haͤutlein(membrana) und dem Fett(pinguedo) ent⸗ freyet. b DAs außgebogene Theil der Le⸗ ber. Hepatis convexa pais. Der hole eingebogene Theil derſel⸗ ben. Hepatis cava pars⸗/ Der Miltzin ſeiner Laͤgerſtelle. lien. Der Zwoͤlff⸗fieger Darm(duode- num inteſtinum) abgeſchnitten von dem Magen und dem leeren Darm(jejunum) und auff die rechte duͤnne Seite(Hypochon- drium) geleget. V Das Galien⸗blaſelein(veſicula fel- lis) auß dem holen eingebogenen Theile der Leber abhangend. Der Gallen⸗gang(meatus bilarius) auß der Leber herfuͤr kommend. Spigelius nennet dieſen den Le⸗ ber⸗gang/ hepaticus. Der Gallen⸗gang/ welcher auß dem herauß kompt/ ſovon dem pige⸗ lio der Gallen⸗blaͤßlein⸗gang (cyſticus) genennet wird⸗ Dieſer vereinbahret ſich mit dem vori⸗ gen(a) und machet mit demſel⸗ ben einen gemeinen Gang(an) welcher ſich endet in den Zwoͤlff⸗ ſieger⸗darm. duodenum. len⸗Gangs in den Zwoͤlff⸗fieger⸗ darm. porteæ truncus. Gallen⸗blaͤſelein(veſicula fellis) M Der Miltz⸗aſt(ramus ſplenicus)der 00 Pb ppP ☚ RRR KKIDie Magen⸗puls ader(arteria 1 Die Gallen⸗blaͤßlein⸗ader(cyſtica) 8 Der Anfang des leeren Darmes. cœliaca) welche die Pfort⸗ader begleitet. von der Pfort⸗ader entſproſſen. Pfort⸗ader nach dem Mittzen. Der Mittz⸗aſt der Puls⸗ader(Ar- teriæ cœlicæ ramus) ein Gefaͤr⸗ tinne der vorigen Blut⸗ader. Eine Spann⸗ ader von dem ſech⸗ ſten Paare(nervus ſexti paris) welche zugleich mit der Blut⸗a⸗ der und Puls⸗ader in das Gekroͤ⸗ ſe(meſenterium) eylet. Der Gekroͤſe⸗aſt der Pfort⸗ader (Venæ portæ ramus meſenteri- cus) deſſen Einpflantzung in das Gekroͤſe mit b bedeutet iſt. Die Zertheilung des beſagten Aſtes und der Gekroͤß⸗puls⸗adern/ ent⸗ freyet von dem oͤberſten Haͤut⸗ lein(membrana)und dem Fette/ inguedo. Das unterſte Haͤutlein des Gekroͤ⸗ ſes/ in welchem man ſehen kan/ die Druͤßlein(glandulæ) wie ſie hin und wieder zerſtreuet ſind. Der Anfang davon iſt bey dem Ruͤcken umb den Buchſtaben c. Die Gedaͤrme(inteſtina)ſo wie ſie an dem Haͤutlein des Gekroͤſes hangen/ damit man ſehen moͤge/ wie ſich die Gefaͤſſe darein endi⸗ gen. jejuni inteſtini principium. Die Druͤßlein(glandulæ) welche hin und wieder durch das Ge⸗ kroͤſe(meſenterium) zerſtreuet ſind. aage dle koh nne⸗ der dorigen Juch de Spann⸗ader dcn 8 ten Paare(a rru ln deiche zugleich mit dng. er und Puls⸗ader utae meſenterium) le . Gekrͤſesaſt da pin „ 5 Nenæx pottæ ramm e iſſen Einpiimnen Gekroſe mit bedeuti Zertheilung desbeſage nd der Gekröß⸗pulbar tpet von dem oͤberſa: in(memdrana)und da aguedo. 1 zunterſte Häͤuteindet 8 in welchem mnſe t Drüßlein(gundit, in und widder eri Der Anfangdavonſi h Nücm unb den Wuu „Gedarce(ioretbonſt in dem Hluttin doch — ſ 10 n 71 dawitmmetne AI 3 I 2 Sof de nich d A 2* — Lib VIII 1589 . 3 4 1 6. 8 N W — V 1 Ah V I 4 X f! N N N K X 2 — 8 — 2. 2 M S 1 5 S 3 8 S 3 Mh I . ihh S * 6 M, S V 8 X 4* 4 8 WA . W A 8 1 X X N ☛‿ X X△ Q ;E AQ X N X .— 8 8. 8 SN ⸗— 4 8. 9 ☛ ☛ N 8 ‧ 8 ☛ * K 8 8 S N 2 97 X N. SS N 4 8. XN NX MD hh, 1 7 ‿ ☛ 4 22 22 S — — 5 7. 22 — — S 2 — — — 2 ℳ — 5 S — 2 ᷣ ☛ 8 22 ſh 22 2ee, . 8 8 85. S. es ☛☚ 88S 8 8 8 T 4 2 5* —— 8 . —. 8 . 3 en ᷣ S — ☛ ᷣ 1 ⁴ K— QAA ₰ * ARARA ☛ 3 A BGQOAO;RERERAE;E ☛ AQAOBEEE 3 ‿‿ 3 8 6 — 8 55 18ℳ 8 8 5 n äA AN S . N NN 8 N N —— ———— 8—— 8——y—— — — —B — hhſſ 7 S W ,,, ſh / —x BSNN B AAA EE 22 G&* * G — 1 XI 2 Sie ſtellet vor das jenige/ was bey der Leber in acht zu nehmen. Die IJ. Figur. Dieſe zeiget die gantze Leber/ damit man ſehe/ was auſſen an ihr zu mercken. ¶A wird gezeiget die Leber/ wie ſte nach dem unter⸗ ſten holen oder eingebogenen Theile außſtehet/ mit ihrem Haͤutlein(tunica) bezogen/ und gäntz⸗ lich noch nicht verſehret. Die Pfort⸗ader(vena portæ) und wie ſie auß dem holen Theile der Leber herfuͤr kompt. Die zwey Staͤmme der Hol⸗ader(duo trunci venz cavæ) welche neben dem außgebogenen und erhobe⸗ nen Theile der Leber geſehen werden. Wie die Rabel⸗ader(vena umbilicalis) auß der Le⸗ ber außkommet. Das Gallen⸗blaͤßlein(veſica fellis) in dem hol⸗ein⸗ gebogenen Theile der Leber/ pars hepatis ſima. Der Grund des Gallen⸗dblaͤßleins/(fundus veſicæ fellis) ſo ſich auß der Leber herſuͤr thut. Der Nacke des Gallen⸗blaͤßleins(cervix veſicæ fel- lex) in welchem inwendig drey Fällichen(valvu- 1æ) ligen/ welche verhindern/ damit die Galle nicht zurick tretten kan. Der Gallen⸗gang(ductus bilarius) Cyſticus ge⸗ heiſſen/(das iſt/ der Blaͤſelein Gang) welcher auß dem Gallen⸗blaͤſelein nach den Gedaͤrmen zugehet. Der andere Gallen⸗gang/ Hepaticus(das iſt der Le⸗ ber⸗gang) geheiſſen. Die Aeſte davon ſind zer⸗ ſpreitet durch die hol⸗eingebogene Gegend der Leber/ und tretten dann zuſammen in dieſen Stamm(caudex) welcher auß der Leber ſich zie⸗ het/ und mit dem vorigen Gang ſich vereiniget/ (e) darauß alſo der gemeine Gang(communis ca- malis) entſpringet(c d). Die Püls⸗ader/ welche von dem Magen⸗aſte/ (ramus cæltacus) nach dem holen Theile der Le⸗ ber gehet. die Leber gehet. Ein ander Aſt/ von derſelden Puls⸗ader/ welcher nach dein Gallen⸗blaͤſelein(veſica fellea gehet/ ria) genennet wird. Eine Spann⸗ader von dem ſechſten Paar des Ge⸗ hienes nervus ſexti paris cerebri) hach der Lr⸗ ber verſchicket. Sin klein Laͤplein(lobus exiguus) mit einem duͤnnen Der Aft(ramus) von bieſer Puls⸗ader/ welcher 1 und die Gallen⸗blaͤßleins⸗puls⸗ader(cyſtica arte. Die Erklaͤrung der VII Taffel. und zarten Haͤutlein(membrana) überzogen/ ſo ſich in das Retze(omentum) erſtrecket/ und dadurch bißweilen die Leber/ wann ſie voll Waſſers iſt/ ſich entlediget. Die Hocker der Leber(eminentiæ Hepatis) welche die Alten die Pforten oder Thore(portæ geheiſ⸗ ſen/ dannenhero auch die Blut⸗ader B. welche umb ſelbige herauß kommet/ die Pfort⸗ader(Vena por- tæ) genennet wird. Die II. Figur. Sie entwirfft die Leber alles Fleiſches(5. renchyma) beraͤubet/ oder davon das gleich⸗ ſam zuſammen geronnenes Blut oder umb⸗ H H geſchuttete Fleiſch(parencbyma) gantz ab⸗ gezogen/ damit ihre Gefaͤſſe und die Gallen⸗ gange(ductus bilarii) oder mit kurtzem zu ſa⸗ gen/ damit alles/ was in der Leber verborgen gelegen/ deutlich 8 Augen geſtellet wuͤrde. EIn Stuůcke von der Hol⸗ader/ Venæ cavæ por- tio. Ein Stamm der Pfort⸗ader/(truncus venæ portæ) ſo auß der Leber(hepar) herfuͤr gehet. b Das Gallen⸗blaͤßlein/ veſicula fellis. b Der Racke von dem Gallen⸗blaͤßlein abgeſchnitten/ cervix veſiculæ fellis. Die Nabel⸗ader(vena umbilicalis) welche ſich endi⸗ get in dem Aſt der Pfort⸗ader/ vena portæ. Zeigen die Aeſte der Pfort⸗ader/ welche ſich vereinbah⸗ ren mit den Aeſten der Hol⸗ader(vena cava) ver⸗ mittels der Mundloͤchlein/ anaſtomoſis. Damit werden angedeutet die jenigen Aeſte der Pfort⸗ader/ welche ſich nicht nahen den Aeſten der Hol⸗ader. Hie werden bezeichnet die Aeſte der Hol⸗ader/ welche ſich vereinigen mit den Aeſten der Pfort⸗ader. Dieſes ſind die Aeſte der Hol⸗ader(vena cava)welche die Pfort⸗ader nicht beruͤhren. Es werden damit artig gewieſen die Vereinbahrun⸗ gen der Aeſte der Pfort⸗und Hol⸗ader/ durch die Mundlöchlein(anaſtomoſes) ſo zuvor noch nie⸗ mand recht vor Augen geſtellet. Die Haar⸗aͤderlein(venæ capillares) weil ſie ſo duͤnne oder ſubtiel gleich einem Haͤrlein ſind. Von dieſen/ nachdem ſie von auſſen allgemaͤhlich inwerts zugehen/ erwachſen fuͤnff anſehnliche Aeſte EEEEE, umh den Stamm B, welcher auß ihner nn aeshie DiellFigu amwerfft de keber als Ra da) deindet, ccdan unmen nronnenes Tu t „ uaſch datenchfm 1 damu thre Geſäſe md dactus bilarii) dder it amtals dasm de löen egen deutlich dot Aua durde. „ 3tück den her Holeher/ ſan unn her Pfortader/ muun der kede depat) herfi pit len-H klein/ reücula felis hr von den Galcn Aliftn oi feäculx felhs. tbatt(vena umdilicau i hen At der Pfort/ader/ reum „Aeiit der Pfort⸗aher utet⸗ den Acſten der Hel'eler(w⸗ der Mnnolächlen. nnioni derden angedenttt dit ugf der/ eice ſch lict un 19 1 zejnicatt ne it 9s riniam nit den dett i ſas „acht derähen den hanft efrg rrniti iN A e u ir. ) Pobat die Aette der Por'cn reee cl in 3 „Aete Ner iocieiu 1natdomolei) f- —„„rlel.. Ot vot 9 agr 5—„ „derkein(rens hng 9 „ader ſudtt dec 4 3 7 ne ras u 1 1 B0 1 4 70 2 1 1. uf 1 41 1. 1n ME f — A H — = — 7 D, /, 2= 3⸗ —„ 3 7 X A 2. X A 7— D F— N, X 88 Die Erklaͤrung der X. Taffel. Dieſe zeiget alles/ was zu dem Miltz gehdret. Der Miltz mit ſeinem Flei⸗ ſche(Parenchyma) in gewohn⸗ licher Groͤſſe. Die I. Figur. AAA aa a B B D 26 holeingebogene Theil des Miltzens. (Pars üma lienis). Da man in acht zu nehmen hat/ wie ſich die Gefaͤſe darein zie⸗ hen. Ein gerader Strich(linea) die Naat(Sutura) ein gehen. Der Miltz⸗aſt der Pfort⸗ader(ramus ſpleni- 8 heue portæ) welcher nach dem Miltzen eylet. Die Zertheilung deſſelben Miltz⸗aſtes in den oͤ⸗ berſten und unterſten Aſt/ ehe er hinein ge⸗ het. Der Miltz⸗aſt der Magen⸗puls⸗ader/ welche durch ungerade Zuͤge nach dem Miltze wan⸗ ern. Eine durch ein Mundloch Vereinbahrung der Miltz⸗Blut⸗und Puls ader(anaſtomoſis ar- teriæ& venæ ſplenicæ) vor aller beyder Ein⸗ tritt in den Miltzen: So von andern noch nie⸗ mahls entworffen. Der Guͤlden⸗ader⸗aſt von der Miltz⸗ader(ven⸗ ſplenicæ ramus hæmorrhoidalis) wie er zu Zeiten auß dem Stamme ſelbſt der Miltz⸗ader erwaͤchſet. Etliche Puls⸗adern/ welche in das Ruͤcklein (pancreas) gehen. Das Ruͤcklein. Pancreas. Ein ander Aſt von der Miltz⸗ader. vena ſple- DlcCa. Die II. Figur. Sie zeiget ein Stuͤcke von dem Miltz/ davon das Haͤutlein(tunica) abge⸗ ogen/ damit man die Loͤchlein(pori) und die Schlaftheit ſeines Fleiſches (parenchyma) ſehe. D* Fleiſch des Miltzes entblöſet/ damit man ſiehet/ wie lucker er iſt. Ein Stuͤcke von dem Miltzſleiſche/(parenchy- ma lienis) noch mit ſeiner Haut uͤberzogen. 8 Ein Stuͤcke von der Haut des Miltzens/ von dem Fleiſch abgezogen. geheiſſen/ umb welchen die Gefaͤſe(vaſa) hin⸗ AAA BB B B8 . DDD EE FF 24 Die 111. Figur. Hie wird in einem Stuͤcke des Miltzens/ welcher mitten voneinander geſchnitten/ gewieſen/ wider etlicher Meinung/ daß ſich die Adern durch ſein Fleiſch zerſpreiten. EIn Skuͤcke des Miltzens/ mitten durchge⸗ ſchnitten/ da man auch noch beſſer ſehen kan/ wie ſchwaͤmmicht und lucker das Miltzfleiſch iſt/ Parenchyma lienis. Die offne Loͤchlein der Puls⸗adern/ welche mit⸗ ten voneinander geſchnitten: Dann die Blut⸗adern fallen zuſammen wegen ihres duͤnnen Haͤutleins. Man kan beyneben ſe⸗ ern⸗ wie ſo viel Puls⸗adern in dem Miltze ind. 3 Die IV. Figur. Es werden gewieſen die Blut⸗und Puls⸗adern(venæ& arteriæ) durch den Miltz zerſtreuet/ und von demſelben Fleiſche abgelöſet. De Miltz⸗ader(venaſplenica) welche jetzo in den Miltz tretten will. Die Miltz⸗puls⸗ader(arteria ſplenica) welche gleicher Geſtalt in den Miltz ſich begibet. Die Vereinbahrung beyder jetztgedachten Ge⸗ faͤß durch die Mundloͤchlein(anaſtomoſis) ehe ſie ſich in das Fleiſch des Miltzen ſencken (parenchyma lienis) ſehr wol zu ſehen. Die Blut⸗ und Puls⸗ ader in unzehlich viel Zweiglein zerſtreuet/ ſo alle durch das Fleiſch des Miltzens hin und wieder gehen. Die Zertheilung der Blut⸗(vena) uud Puls⸗a⸗ der(arreria) ehe ſte in den Miltz gehen/ in zud Aeſte/ nehmlich/ den Oebern und den ntern. Sehr duͤnne Adern/ in Geſtalt der Haͤrlein/ in welche ſich die Aeſte endlich zu euſſerſten des Miltzes Fleiſches verwandeln/ welches dan⸗ nenhero von den Anatomiſten die Haar⸗aͤder⸗ lein(vaſa capillaria) geheiſſen werden. ——“”“1ſſſſ— —*— ——— 8* — S ALi. welcher unen— 4 Mlner h gedieſen dider tlce de „ N„. len ſchde Wendatia . 1 Kſprum 8 .* 9 er ded u inm Siie —— 5 N : pF 1 2— 4 de BW 4 4— 1* Allazer⸗ 1 83 8 **„ 4 Dattr da Wan anc u. — A 4 5 Menchfmalienis. NRN 21 37 4 N DMeffu kochlein der Duson g tm deaeaander gririmn) Deut⸗adern ſalen ranmy * 4 1 4 5 f Manen Haatleias. Mutzn den M ſ Dais wern 11 A 1u. * 243 8 ns A —— — S 2 Die IV Fa b N S — N 8 3— D 8 1 D. 1 ANF S 3 A N en, 3 NN NX T 8 N 8 N k X N Es werden gewieende 7 AAwen„ r NNN N N *— IW N ANWMNN 8 94 d 44 1 n. u 4 N 1 XN N 4 un Vn VW ‿ON itz zerſtreuet udm hN ““ 7 ⁴* 1* N 4) X —„ 5 ₰ f D.S X l ſche 4 S 74 1 — 8 4 — — 7 enA Miltzeader(renhhen in n Müs trettunt Die Milz⸗dals-adet(umn⸗ = — — — eicher Hefaitin d M. 3 „ s Die Verrindadrung dehhe 3 durch die Mamllcht 66e ie in das Fleicc nchrma l'ens ftu : ‿ 4 6 ‿ᷣ˖‿3 )J e 4 n p „ N⁸ zens hin mnir 84 5 2 ℳb 1 rthelang 85 4* A o Mer tde 3 1 * Aeit/ uhabd. * * 4 , ſ M ſ „ 2 1 4 „ 7 9 9 9 7„7, 4 1 7 7 G 3 — 3 37775 h95, 5 7 7 7 5 Sc 5, 1„ ℳ 1, H 7, 7, Han, 4 7 7 7, 7 7 17 *+ 3 271 1,7 27477; 7222r, „ 1 Pta — AAMN. zenhero dol en 2 N KRSN SPö7,Bis“ „ 1 K 8 74 acundlann ¹ SES X 1 44 K A N NN ☛ n 3 ANANANNNANNNAN BB— 4 äͦůůNS 8 S660 ☛☛ℛqG— 4 ☛ — X N BARRRRNRR— X XN“— /’’A’AeüÜOÖüOÜüAVB—C— ————ꝛxÿjj — Dieſe zeiget die außwendige Geſtalt der Nie⸗ — 3 Die auſſaugende Blut⸗adern/ Venaæ emulgentes. Die Zertheilung der auſſaugenden Blut⸗ader in zwey C F G G 8ο DDD A AAA O& d. .— 5D 3 1 EE b Eine Blut⸗ader /welche geleitet wird nach den Neben⸗ an ſo wol ſeine inwendige Geſtalt⸗ Theile und Gefaͤſſe/ als was außwendig daran iſt/ ſehen moge. Die J. Figur. ren/ und die auſſaugende Gefaͤſſe⸗ . vaſa emulgentia. Stuͤcke von dem Stamme der abſteigenden Hol⸗ader. vena cava. E Ein Stuͤcke von dem Stamme derabſteigenden Puls⸗ ader/ arter ia magna. 7 Ein Loch von der Magen⸗puls⸗ader(arteria cœlia- ca) welche hie abgeſchnitten iſt. Aeſte/ ehe ſie in die Rieren(renes) gehet. Die auſſaugende Puls⸗adern. arterix emulgentes. D er 3 erſpaltung der auſſaugenden Puls⸗ader in zwey 8 1 Aeſte. Das außgebogene Theil der Nieren. gibba pars re- num. 3 Das eingebogene hole Theil derſelben. Sima renum hars. Rieren renes ſuccenturiati, ſeu corpuſculum reni incumbens. Die Harngaͤnge. Ureteres: DDie II. Figur. Sie weiſet den Eingans der auſſaugenden Gefaͤſſe(vala emulgentia) in das hole einge⸗ bogene Theil der Rieren/ und den Auß⸗ Lang des Harnganges. X As Theil des Nierens/ ſo noch nicht beraͤhret. abgeſtreiffet. Das Becken pelvis) welches verurſachet wird von den Geleiten oder den Roͤhrlein(rubuli) des Harn⸗ Nierens. ſive canales ureteris. Die außaugende Blut⸗ader. vena emulgens. Die auſſaugende Puls⸗ader. arreria emulgens. Die 111. Figur. auſſaugenden Gefaͤſſe(vaſa emulgentia hJnach⸗ (ſima pars renis) zerſpalten worden. F IJe innere Raͤnde(labra) durch den Schnitt 3 voneinander gezogen. Das Becken des Harnganges. pelvis uretetis: Die auſſaugende Blut⸗ader(vena emulgens) wel⸗ — Die imuere Haut des Rierens/(renis tunica). ganges(ureteris) in dem eingebogenen Theile des Die Roͤhrlein oder Geleite des Harnganges/ 1ubuli 1 Dieſe ſtellet vor den Fortgang der befagten dem das hole eingebogene Theil des Nierens D b AàA BBB CCGC che jetzt in mehr Aeſte zerſpalten/ davon drey Die Erklaͤrung der X. Taffel— Sie leget vor einen Nieren(Ren) des Men⸗ rhabenen Theile des Nie⸗ ſchen/ theils ganz/ theils zerſchnitten/ damit V Toe Tchenanne ahcene n chen/ theils gantz/ theils zerſche dam moge. Sie entwirfft den Urſprung des Harngan⸗ Es wird vorgeſtellet d tit.. Das Becken des Harn⸗ganges(pelvis ureteris) in (Ein Stuͤcke von dem Harngange/ welcher auß dem rens zu gehen.. Die auſſaugende Puls⸗ader(arteria emulgens) der Blut⸗ader Gefaͤrtin/ vielfaltig zerſpalten. b. Siite iſt auß ihrem Orte verruͤcket/ damit ma. die Blut⸗ader/ ſo darunter liget/ deſto beſſer ſchauen Die I V. Figur. ges/ auß dem hol⸗eingebogenen Theile des Nierens. es Nierens eingebogenes Theil voneinander geſchnitten/ und außgebrei⸗ den Nieren⸗ Die Rohrlein/ oder Geleite(Tuhuli⸗« b die Waͤrtzlein⸗formige ſteiſchſtuͤcklein(caruncula papillares) allenthalbeu umbfaſſen. Sie ſind dieſes Drts mit Fleiß zertheilet/ damit die Waͤrtzlein ſelbſt deſto beſſer geſehen werdenn Den Bruſtwaͤrtzlein⸗gleiche Fleiſchſtuͤcklein(carun⸗ culæ papillares) welche den Harn(urina) in die Harngang(ureteres) durchſeigen. Tubuli, canales)welche holeingebogenen Theile des Nierens außkommet. Die V. Figur. 3 Hole. 8 D Zerſpaltung des Nierens/ oben da er außge⸗ Die Fleiſch⸗waͤrtzlein(carunculæ) mitten entzwey Eine Wunde oder Schnitt/ welcher biß in die Kruͤmme Die Niere iſt hie gedffnet/ und die Roͤhrlein des Harnganges(rubuli Ureteris) werden vorgeſtellet/ nicht wie zuvor/ der Laͤnge nach zuſchnitten/ ſondern vielmehr uͤberzwerch/ damit gezeiget wuͤrde/ wie ſie die Fleiſch waͤrtzlein allenthalben umbfaſſen. Je inneren Theile des voneinander geſchnittenen Rierens. Ken. Es werden vorgeſtellet die euſſerſten Raͤnde an den Harngaͤngen/ welche die Fleiſchwaͤrtzlein umbfaſ⸗ en. Dle Fieiſchwärtzlein(caruncule) welche die Harn⸗ gaͤnge(ureteres) allenthalden umbgeben. Die VI. Figur. Ein Niere iſt entzwey geſchnitten oben durch die Laͤnge/ und ſind die Fleiſchwaͤrtzlein(ca- runculæ)) zugleich mit zertheilet/ wie auch die Rohrlein(rubuli) der Harn⸗Gaͤnge (Ureteres) biß in die bogen iſt. geſchnitten. Die Röhre oder Geleite des Harnganges(tubuli ſive canales) mitten zerſpalten. oder Hoͤle dringet. t enderft da Namut — 1 N auz Rm— Ni Nn 1 14 5— 5 Inn 24. eatarif getetne 8 Net 10 Herrgugs(wir den Veren Fodriein /dder Geieite ruun ur Waͤrzienn⸗formgr ieſtiitn ellurt) alenthalden wiinie rrs utt Fleiß zerthalt/ da 4dt hetto heſfer grſehm pch 2 Deutwarzlei⸗gnce mer 4ls„ai lares weiche daen! Damzang(areretes dcſ Stücke den den Harngug r Aeagedegenn Theiltdes an Die Fi Diert in dit geofnt n eann ud † 4 nzanges geſtellet/ ncht wieuc dauten/ ſondern dan nu axiatt wirde Ni. warglem allnthaban nentn vs vuu 1 n. 4 — dit auss damganges weiche diee .. . 1 Irurcdt) 1 1 cwärdinn s — Fiu Bande 2 aer däle dng —2, 4 — — M W B”BQN S —— Sie deutet an die Theile des Menſchlichen Leibes/ ſo nothwendig erfordert werden/ zu Außfuͤhrung gleich mit vorgeſtellet werden die Scham(Genitalia) maͤnnliches Ge⸗ ſchechtes ſowießſe rſchaffen eyn. pars) der Leber. Das Gallen⸗blaͤßlein. veſica fellis. C Der Gallen⸗gang ductus bilarius) von den Daͤrmen abgeſchnitten/ und auffwaͤrts ge⸗ zogen. 8 D Die Gallen⸗blaflein⸗ader(vena cyſtica) wel⸗ che das Bläͤßlein(bilis veſicula) nehret. E Die Puls ader(arreria) welche theils in diebe⸗ hei theils ins gedachte Blaͤßlein ſich ver⸗ theilet. F Die Nabel⸗ader(vena umbilicalis) auffwerts auß ihrem Orte geruͤcket. GG Der abſteigende Stamm der groſſen Hol⸗ader. venæ cavæ truncus deſcendens.. H H Der abſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ ader. Afteriæ magnæ truncus deſcendens. 11 Die auſſaugende Adern. Venæ emulgentes. KX K Die Nieren in beyden Seiten. Renes. 1. Die lincke auſſaugende Puls⸗ader(arreriae- mulgens ſioiſtra) nach der Blut⸗ader ge⸗ ſetzet. M Das Stuͤcklein/ ſo auff den Nieren liget/ ode der Reben⸗Niere. ſuccenturiatus. 9 r N Ein Zweig bon r auſſangenden Blut⸗ader vena emulgens) in den Neben⸗Nieren yer⸗ ſchicket. ber I AAA D reingebogenehole Theil(Hepatis ſim R& des Harns(Urina) in welcher zu⸗ X Die Erklaͤrung der XI. Taffel. 00 Q3 Wie die Harn⸗gaͤnge bey der Seiten der. Bla⸗ 1.1 XX Die Vereinigung der zubereitenden Blut⸗und ZZ cC dd P Der Grund der Harn⸗blaſe. Veſieæ urinariæ — Die Harn⸗gaͤnge(Urereres) auß dem hol⸗ein⸗ gebogenen Theile der Nieren entſproſſen/ welche in die Blaſe gepflantzet werden. fundus. ſen abſteigen. Ein Stuͤcke von der Harn⸗oder Blaſen⸗ſchnur (Urachus) welche auß dem Grund der Bla⸗ ſen erwaͤchſet. Der Maſt⸗darm/(rectum inreſtinum) an der Gegend/ da er an den Grim⸗darme/(colon) ſtöſſet/ abgeſchnitten/ und mit einem Faden zugeſchnuͤret. Die zubereitende Blut⸗adern(venæ præparan- eces) davondie rechte auß dem Stamme der Holader: Die Lincke auß der Auſſaugenden (vena emulgens) entſpringet. Der Urſprung der zubereitenden Puls⸗adern (arteriæ præparantesauß dem Stamme der groſſen Puls⸗ader. arteria magna. b Puls⸗adern(venæ&arteriæ præparantes), darauß das zugeſpitzte Saamen. Geaͤder (corpora pyramidalia) erwaͤchſet. Die Geburts⸗geylen oder Hoden(teſtes) von den zweyen gemeinen Uberzuͤgen(integu- menra) entkleidet. Die zufuͤhrende Gefaͤſe(vaſa deferentia) wel⸗ che von den Geburts⸗geylen nach dem Schmeerbauche(abdomen) auffſteigen. Die maͤnnliche Ruthe penis) entbloͤſet von der — Haut/ damit ſie bedecket. Dei uden zah(Scrotum) welcher ſie bedecket Die duͤnne Seiten. Ilia. Die Lenden(lumbi) dadurch die Harn⸗gaͤnge (urereres) und die zubereitende Gefaͤſe(va- ſa præparantia) abſteigen. Die Scham⸗gebeine. oſla pubis. —44 —— 8 8. — ☛ , — — — ☛ — ... .. .. 8 e. 9 9 , 900005 SSSSS ☛ N 5 H —— ₰ 8 0 8 B , u Ä 8 — 2 S 8 3 S — 5 Pp, ſ 5 7 7 79 b„ eiii,, 221, 1 7c, 4 7 )Tt 4 ‿ — d 9 4 1 Kx. he A . b 6. s. 1 e. 8 7 4 7 p ſ, 4 p v n „ No *ν 4 e iy AAnn R Le 5 Alten Adn AN 4 9p 8 8½ ton 4 H ec „ 32 „ 1 I veor * 6 N en N n. — 34 ⁴ 4 44 4 4 483 1 » „ 9 a 9 * N ½ 4 5³ L N 1 X 4 ℳ * 4 bau 1 8* 2 ugeſpigie E 4 * r Hwhe lode urts qeylen un Uen off Kunn 4 “ 4 * nder. 8 Klle de f 41 14 1 drende Gef ſe ——— ———— ₰—— —-— 8 8S—— “———— —.——— +———* — 2„..—— — 1—*— I —— n1 a 11“. 7 4*—1 1—— 5 2.——*— “— 8 1 1* 2 —*.— 2— 8—— 4** 8 . 8 7 — 4— 4„„ 4 —— 168 DD G HHN — — 4 A LL MM der oder Stuͤcke/ welche in naͤchſter vorhergehender Taffel uns abgebil⸗ mdet: aber etwas auß ihrer rechten Laͤgerſtaͤtte verrücket. O e beber an ihrem Orte. Hepar in ſac itu. Die Gallen⸗blaſe(veſica fellis) in dem holen eingebogenen Theile der Leber. Hie wird geſehen die Nabel⸗blut⸗ader(ven⸗ umbilicalis) in ihren eygen Leberritz ein⸗ geſchoben/ aber auffwerts gezogen. Die Nieren(renes) zu denen auf beyden Sei⸗ ten die auſſaugende Gefaͤſſe(vaſa emulgen- tia) eylen. Der abſteigende Stamm der groſſen Hol⸗ader. Venæ cavæ truncus deſcendens. FDer Stamm der abſteigenden groſſen Puls⸗ ader/ arteria magna ſive aorta. An dieſem Orte ſteiget die groſſe Puls⸗ader/ die bißher unten gelegen uͤber die groſſe Hol⸗ ader(vena cava) und theilet ſich in die zwey Brand⸗aͤſte/ rami iliaci. Die auſſaugende Blut⸗adern(venæ emulgen tes) welche ſich nach den Nieren ſtrecken/ unter denen die Lincke langer iſt/ und weiter oben liget. 4 Die linckere auſſaugende Puls⸗ader. arteria emolgens ſiniitra. Der Neben⸗Niere. Ren ſuccenturiatus. Eine Blui⸗ader(vena) von der Auſſaugenden nach dieſen Neben⸗Nieren geſendet. Die Harngaͤnge(Urereres) welche von den Rieren nach der Blaſen abſteigen. Die zubereitende Gefaͤſſe(Vaſa præparantia). Die lincke Blut⸗ader davon entſpringet von der auſſaugenden(emulgens) die rechte aber von dem Stamme der Hol⸗ader(ve- N 0 Die Erklaͤrung der XII Taffel. Dieſe zeiget eben dieſelbige Glie⸗ P RDie Harn⸗Roͤhre(urethra ſive canalis urina. narius) von der Blaſen/ nach der maͤnnli⸗ welche hie entworffen. nem Faden zugebunden. Der Grund der Blaſe/ kundus veſicæ. chus) in dem Grund der Blaſe. des Harns verhindert. chen Ruthen. § Die maͤnnliche Ruthe. penis. T Die Eychel. glans penis. VV Die zwey Neben⸗Maͤußlein der Ruthe/ ſo ſie XX Die zwey unterſte Maͤußlein der Ruthe/ ſo die VY Die vielfal tige Verſtrickungen der zubereiten⸗ den Blut⸗und Puls⸗adern/ ſo einem Netze gleichet. Es werden die in der rechten Seit ZL. cCcC dd e 6 b auffrichten. Harn⸗roͤhre(urerhra) erweitern. deutlicher geſehen. Die Geburts⸗geylen oder Hoden(teſtes) au dem Leibe auf beyden Seiten abhangend. Die zu oder abfuͤhrende Gefaͤſſe/ vaſa defe rentia. (muſculus cremaſter ſive ſuſpenſorius) q hie auß ſeiner Laͤgerſtelle verruͤcket. Die Scham⸗beine/ olla pubis. rinnen die Daͤrme ligen. ſpermatica) gblauffen. na cava) ſelbſt/ ob gleich bißweilen die lincke beydes von der Auſſaugenden/ und auch von dem Stamme ſelbſt abgeleitet wird/ Der Maſt⸗darm(inreſtinum rectum) von dem Grim⸗darm abgeſchnitten/ und mit ei⸗ 2₰ „ Die Einfuͤhrung der Harn⸗ſchnuͤre(Ura. Das Auffhange oder Auffziehe⸗ Maͤußlein/ Die Hoͤle der Darm⸗beine/(oſſa ilium) da⸗ Die Lenden(lumbi) dadurch die Haargaͤnge (ureteres) und die Saamen⸗gefaͤſſe(vala — den Hals der Blaſen(cervix veſicæ) ſich 23. Das Zuſchnuͤr⸗Maͤußlein((phincter) ſo 3 rings herumb windet/ und das Außlauffen 1 — 4 Maſt darn ur ſtiumn h. den Srm dern üxeiunen faden 1 1 „ 8 I„ 4 1 el A un r Ae ntun 4 1 Ox Emführung d herin dan) indem Geuddaha 4 4 ins 1 6 Das Zſchair Miuii dun 4 6 I den Halsder Blaſaane N b 4* 1 N Ces Rerund dinde m 8 5 8 der Parns kerdunder⸗ e Du Hern Rohrt(rren Ma 8 Sh& en — R K S a2arta*) don der Dlaſa M. K 1. 8 den R Ulhen... S iche Nuuht. Nai 4 munnnn 1 3 fpcdel. elans pcais K Re Epd 4—„ S at jdey Neden⸗Mauleu. 8 A N S S N A 2richten.. K K er med unterſie Nuteer 8 A n reihe. 8 N Harn rohre(ureidea cn 4 ¹ Em„& 4 s 1 Verſtri— IR 4 8 88 7 1 5 1 ¹ 1(Kader 5.—. den Suur und dulen 1 das. H gleichet. Es werden H deutluc rgeſchen.= . len ode H 8— 8 e Gedurts hl 8 2 ⸗ 5 6 Keanf depden S h 5 dem kande auf dehec Ae 5” u ader abfheende dei ſ 5 moder adfuhe ſ Mon tntl. urs b „. rfg das Auffdang oder! 1 ee re cremaſtet fn muſculas crer — M 4 dem. Ol. — amn. N Scham dn Haleder Duman 8 Darne be unnende! im er 8 md Nee benden lam — tereles udkeSus „amria nata — * Q2. — — — — ———— 1 —— S ———O 170 AA B CC D D EE G G Die Neben⸗Nieren/ Kenes ſuccenturiati. H H LL MMM QDiemaͤnnliche Ruthe. Penis. „Dieſe haͤlt in ſich auch tes. FF Die auſſaugende Puls⸗adern. arteriæ emul- — X Eine Ader/ welchezu Zeiten auß den Nieren in NDer Hals der Blaſen. Cervix veſicæ. V darm nächſtgelegenes Stuͤcke/ ſo hinten bey X Die abfuͤhrende Gefaͤß. vaſa deferentia. vorigelSuit⸗ zu dem Harnen gehorig/ mit den Geburts⸗gliedern ei⸗ nes Mannesbildes: Aber auß dem Leibe auß⸗ genommen/ damit man ſehe/ wie ſie unterein⸗ ander verbunden ſind: Und ſonderlich die we⸗ ſentliche Beſchaffenheit der Geburts⸗ geylen oder Hoden. teſtes. Die J. Figur. Sie fiellet vor die Verknuͤpffung der Harn⸗ gefaͤſſe/ vaſa urinaria. (vena cava) nahe bey der Leber und den duͤnnen Seiten(ilia) abgenommen. Ein Stuͤcke von dem Stamme der abſteigen⸗ den groſſen Puls⸗ader(Aorta) gleichfalls ab⸗ geſchnitten. Das erhabene Theil der Rieren. Gibba pars renum. Das hole Eingebogene. ſima pars renum. Die auſſaugende Blut⸗adern/ venæ emulgen- gentes, Die Fett⸗ader(vena adipoſa) ſo ein Zweig iſt der Auſſaugenden/ und endiget ſich in die Ne⸗ En Stuͤcke von dem Stamme der Hol⸗ader/ ben⸗Nieren,. Ein zerſpaltenes Puls⸗aͤderlein/ welches auß der auſſaugenden Puls⸗adern gleichſalls in die Reben⸗Rieren(renes ſuccenturiati) ſich zeucht. den beſagten Reben⸗Rieren ſich verfuͤget. Die Harn⸗gaͤnge. Ureteres. Die Harn⸗blaſe/ alſo geleget/ als wann ihr Grund erhaben waͤre. Nachdem aber das gemeine Haͤutlein abgezogen/ iſt hie ſein er⸗ ſtes eygenes abgeriſſen/ welches Spigelius vor ein Maͤußlein haͤlt/ und es das Harnauß⸗ druͤckende(urinaæ detruſor) nennet. Bey die⸗ ſem ſind fleiſſig zu beobachten ſeine Zaͤſerlein/ aa⸗ ſo gerade durch die Blaſe ablauffen. Das Zuſchnuͤr⸗Maͤußlein/ umb den Hals der b Blaſen gewunden. Das Obere von dem Maſt⸗darm und dem Grim⸗ der Blaſen herfuͤr rahet. Zwey Maußlein derſelben/ welche die Harn⸗roͤhre (urerhra) erweitern/ oder die unterſte Maͤuß⸗ lein der Ruthen/ auß ihrer Stelle. Zwey andere Maͤußlein/ der maͤnnlichen Ruthe/ welche ſie ſteiff oder ſtehend machen/ oder die ihrer Laͤgerſtelle. Die zubereitende Gefaͤſſe/ vaſa præparantia. Die Geburts⸗geyten oder Hoden(teſtes) noch Nebenſeitigen collaterales) Maͤußlein auß mit ihren eygnen Haͤutlein uͤberzogen. Die Erklaͤrung der XIII Taffel. Die 11. Figur. Das Scheiden⸗haͤutlein(elythroides ſeu vir. ginalis)des Geburts⸗geylens(teſtis) iſt auff ei⸗ ner Seite abgezogen/ damit das Innerſte/ wel⸗ ches ihn ohne Mittel umb gibet(man nennet es das Weiſſe)(Albuginea) moge ge⸗ ſehen werden. CG DD AA BB Esn Theil von dem zubereitenden Gefaͤſſe Ein Theil von dem abfuͤhrenden Gefaͤſſe. Die Geburts⸗geyle(reſtis) noch mit ſeinem in⸗ nerſten oder weiſſen Häutlein uͤberzogen. Das Scheiden⸗haͤutlein erunica elythroides) davon abgezogen. Die 11I. Figur. Der Geburts⸗geyle oder Hode(teſtis) gaͤntzlich von dem rothen Hautlein exy- throides) entfreyet. In Theil von den zübereitenden Gefaͤſſen. an den Geburts⸗geylen gehangen. C Der Hode ſelbſt/ noch bekleidet mit ſeinem inner⸗ ſten/ oder eygenen Haͤutlein. Die IV. Figur. nommen/ wird gezeiget: und zugleich auch die Verſtrickung der zubereitenden Adern nahe bey demſel⸗ teſtis fubſtantia glanduloſa. ben ohne Mittel bekleidet hat. len/ wol zu ſehen. Das abfuͤhrende Gefaͤſſe. vas deferens. Die V. Figur. Es wird gewieſen die Zertheilung der zuberei⸗ tenden Gefaͤſſe in das Weſen der Geburts⸗ geylen/ und zugleich die Verflechtung der ab⸗ fuͤhrenden Gefaͤſſe nach Art der Zincklein an den Weinreben. D 2s druͤfichte Weſen der Geburts⸗geylen. Das weiſſe Häͤutlein/ Tunica teſtium al. buginea. Die Saamen⸗Blut⸗und Puls⸗ader in die Ge⸗ burts⸗geylen geleitet. Das abfuͤhrende Gefaͤß(vas deferens) nach Art der Reben⸗zwicklein Ccapreoli vitium) in⸗ einander geflochten. Arteriæ ſpermaticx. Ein Stuͤcke von den abfuͤhrenden Gefaͤſſen/ ſo Das Weſen des Geburts⸗geylens/ ſo wie er in Menſchen gefunden/ nach dem alle Haͤutlein (tunica) ſo wol die Gemeine/ als eygne wegge⸗ en. Ds druͤſichte Weſen des Geburts⸗geylens. Das weiſſe Haͤutlein(albuginea tunica) wel⸗ ches dichte an dem Hoden gelegen/ oder denſel⸗ Die Verwickelung der zubereitenden Blut⸗und Puls⸗ader/ und die vielfaltige Vereinigung derſelben durch die Mundloͤchlein(anaſtomo“ Kis) bey ihrem Eintritt in den Geburts⸗gey⸗ ie Saamen⸗Blut⸗und Puls⸗adern. Venx ð“ 2 „g 1 * Retpedpen änahn Die Gedurtz dn in te ale eets wan ramthaneſa äünd a de der ſäutte dut Keeegexa, Dalllaa de Norrts zntna mreices) int 2tückt danaf an hen eduen guln e Der Hode ſeid/ woh eheur tra eder eogene Hau Dellnn Das Weſm des Heug in Menſcen gefunde den tunica] ſo wol die Scun Thell v mn um⸗ 3 Cns 1 meam’/ wird g auch die Derincue 1 AʒANBRlütte Pein! iettis ſubſtutupu 3 Dasweiſe Häutittt(un C — des ncte en den uur den ohae Mirelieer Die Berwickrtutg c pfs —— Dalsder/ un dentt: ““ ℳ2 4 derfilben durddit W a) dir idan Sartl en weizu thel. das uihraneOct de 2v bu De 7g 84 und gwieit hi when üf e 5 g 8/ 8 5 399 Fidemdel um p— Aniitt. Bium De⸗ neſt duttl dos hen rachen hers: —. 2 —— .——— H 75 “ S — ——— —,— 41 —ꝑ — 172 AA BB[Der Stammder groſſen Puls⸗a⸗ EEEE Die Nieren. Kenes. FF̃ Dit Aeſte der auſſaugenden Ge⸗ 66 Die Harn⸗gaͤnge. Ureteres. HH H Die Blaſe. Veſicæ corpus- 1 V 1 Die Harn⸗roͤhre. Urethra ſive ca- KXKX Die zwey Spann⸗adrige oder ner⸗ die Theile der vorigen gleichfalls Hinterſte von vorn zu kan be⸗ trachtet werden. ader. Truncus venæ cavæ. der. arteriæ magnæ truncus. Venæ emulgentes. PD Die auſſaugenden Puls⸗adern. Arteriæ emulgentes. faͤſſe/(rami vaſorum emulgen- tium) in die Neben⸗Nieren(re⸗- nes ſuccenturiati) abgeleitet. nalis urinarius. voſiſche Stuͤcklein/ auß welchen Die Eichel. glans penis. Das Loch der Harn⸗roͤhre/ dadurch der Harn(urina) und der Same (ſemen) qußgelaſſen wird. Die Erklaͤrung der X 00 Dieſe gibet zu erkennen eben auß dem Leibe außgenommen: Aber alſo umbgekehret/ daß das Der Stamm der groſſen Hol⸗ Die auſſaugenden Blut⸗adern. nebenſt der Harn⸗roͤhre die maͤñ⸗ liche Ruthe(penis) beſtehet. L Die Vorhaut. præputium. 58 TIT VV XXX IV Taffel.— b Zwey ſtracke Marßlein(mulcull YY 2ZZ2. Der Maſt⸗darm. Inteſtinum 1- ctum. Das Loch(foramen) des Maſtdar. mes/ der Hinterſte(Anus) oder Afftern/ podex. 1 Das Zuſchnuͤr⸗Maͤußlein des hin⸗ terſten/ ſphincter ani. recti) welche den Maſt darm in⸗ werts auffziehen/ die Auffzieher 4 des Afftern(ani levarores) ge⸗ heiſſen. Zwey Mauflein/ welche die Harn⸗ *roͤhre(urerhra) erweitern/ oder die unterſte Maͤußleinder maͤnn⸗ lichen Ruthen penis) auß ihrer Lagerſtelle. Zwey andere/ ſo die Ruthe ſteiff auffrichten/ oder die Seiten⸗ Maͤußlein der Ruthe/ auß ihrem DOrte verruͤcket. Die zubereitende Gefaͤſſe/ Vaſa praparantia.. W Hiermit wird genau und artig ge⸗ wieſen/ wie die zubereitende Ge⸗ faͤſſe(vaſa præparantia) ſich ver⸗ einbahrẽ/ vermittels der Mund⸗ loͤchlein(anaſtomoſis) und ſel⸗ tzam ineinander verſtricket wer⸗ den/ biß an den Geburts⸗geylen · Teſtis. Die Geburts⸗geylen oder Hoden (teſtes) an ſich ſelb. Die abfuͤhrende oder außſtoſſende Saamen⸗ gefaͤſſe/ vala deferen- tia ſive ejaculatoria. 2 1 1I „* 4 t m then dal (wrerdn 4 hidder n. 8 dan fü n(ui ba bn dio ückt udereitende ſratt Naft 4 1 dauß ffter 4 t werts au weyd „* hrt die unterſe Mauu 1 iſen. 1 ter 6 wey e d 1 d Orte ven 4 — * * RS 5 Di expatantu, iermit widdgeat wirdig⸗ „ 4 b X 41 1774 — AA B E Die Gegend umb die Schaam. pu. DD E C Die maͤnnliche Ruthe(penis) in Die Erkſaͤrung der XV. T EF Hie liget ein Coͤrper cada- ver) auff dem Ruͤcken/ und lehnet ſich an das heilige oder groſſe Ruͤcken⸗bein(os ſa⸗ — die Schenckel aber hat er auffwaͤrts/ und voneinan⸗ der gezogen/ damit man die maͤnnliche Ruthe(penis) und den Hinterſten(anus) mit ihren Thei⸗ len in ihren rechten Laͤgerſtellen ſehen moͤge. De Gegend der Arßbacken. Par- tes circa nates. bis regio. ihrem rechten Orle/ aber vonder Haut(cutis) entbloͤſet/ damit alle ihre Theile moͤgen geſehen werden. Die zwey nervoſiſche Stuͤcklein/ auß welchen/ und der Harn roͤh⸗ re(urethra)die maͤnnliche Ruthe beſtehet. Die Harn⸗roͤhre/ oder das Geleite/ dadurch der Harn außgehet/ U- rethra five meatus urinarius, GG dd — KK Zwey andere Maͤußlein/ ſo die affel. Zwey Maͤußlein/ welche die Harn Ihr Anfang iſt von dem Zuſchnuͤr⸗ Maͤußlein des Hinterſten/ ani ſphincter. I. Die innere Seite aller beyder Maͤußlein/ da ſie ſich beruͤhren. Das Ende/ mitten an der Seilen der Roͤhre/ canalis. maͤnnliche Ruthe auffrichten/ o⸗ derſteiffſtehend machen/ die Sei⸗ tenMaͤußlein der Ruthen/ col⸗ laterales penis muſculi. Ihr Anfang von dem Anhang der Huͤffte abgeſchnitten. coxendix. Das Ende/ eingefuhret umb die Ge⸗ gend/ da die maͤnnliche Ruthe entſpringet. Der Hinterſte/ oder Afftern/ Anus, Podex. Das Maͤußlein/ welches den Aff⸗ tern zuziehet/ oder das zuſchnuͤ⸗ rende Maͤußlein. ſphincter. Zwey Maͤußlein/ welche den Maſt⸗ darm(rectum inteſtinum) auff⸗ ziehen/ oder die Auffhebende/ oder Auffziehende des Hinterſten. roͤhre verweiteren/ oder die un terſte Maͤußlein der Ruthen.. — 4 8 N terie Mafendn S 2 — — — ☛ —+‿ —. —. ☛ ,„ Märßlen n 4. AnbM n R Ant LPüner F dt ll. —— —ꝗ : 1 15 . 8 öö 71— —₰ 8 O ☛ ☛ 1 6 — — S — 2 E gz X — N 8 X N 7 ., 13 S), 1771 X 2. „ 7 — 8 M K 8 G K — 9 — * 6 — — 2 8—— 2 — — — 8 8 ☛☚ — 6 8 8 2 8 S 1 X N AAA S X— S— 83 — — 8☛ᷣ — 8 8 Swey ander Mußli mannliche Ruthen derſteiffhendnahe ten Maußleindrii laterales penis malal drAnfang vondan Hüffte abgeſchie DasEnde eingefüher I gend/ dadiewe entſpringet. Der Hinterſte ode F 1 “ 1 ⸗ Das Maͤußlein/ b tern zuziehet/ com nende Maußlen b dey Mäußlein dio X — — — X 8 2 — N 8 K N 8 N X ₰ N W — 4 5 8 — — 5 ⁸ „„ns N N 1 N 6 2 8 8. 8 1 — —— — — 3 , 4 17 = 1 — —— 5 2 9 22 p Se S 9 § 8 6 * 1 darm(rectuminctr ziehen oderdiedl Auffzithende ̃ N 35 ₰ — N M 5 . — 8 — —.— 88S 8 — S NS=“ .—— 3 90⁰—— = —— —— — — —— — 5 2 8— 4 5——— 4 N S——— ½—— 1— 2 J———— 8. 3 ————— D —— 4 MN D N ———;—;————-——— X 8 . 4——‧—rr 3 1 3 5 8 —————— 3 176— Die Erklaͤrung der XVI. Taffel. Cen Naoler uß z zu der maͤnn⸗. Die IV.Figur. b In dieſer Hidalegeiefanstar de Die männliche Ruthe(enis) von alen Uberzüigen end. und vor dem Bauche/ oder Hodenſack abgeſchnitten. 3 Diel. Figur. Lor Ar, Sie zeiget die Harn⸗blaſe/ 1 gi maͤnnlichen Ruthen/ au A D²* nervoſiſche Weſen/ des linckern nervofiſchen dem Leide außgenommen/ damit man ihre vei⸗ Stuͤckleins in der männlichen Ruthen. borgene Theile ſehen moͤge. 1 3 Da ſchwämmfcite Weſen eben deſſelben/ welches die inne⸗ Je hinterſte Beſchaffenheit der Blaſe/ gegen den re Hoͤle davon erfüllet.. 44 D Aüutektran⸗ tſchaffenhei C Ein Stuͤcke der entzwey geſchnittenen Harn⸗roͤhre/ zu En es) hintenwerts/ und nahe bei de untenwerts anzumercken. V B8 Die Harngaͤnge(Ureter rcken. 97 Halee agaſen(cervix Veficæ) einger flantzet. dDD Der Ruͤcke der maͤnnlichen Ruthen/ dorſum penis. cœ Ein Stiͤcke von den abfehrenden Gefaͤſſen. EEE Die Blut⸗ader/ welche durch den Ruͤcken der maͤnnlichen DD Die Saamen blaͤßlein(veſiculæ ſeminales) welche den] Ruthen kreucht.. b Faͤchlein der Körner in einen Granat⸗apffel an Ordnung E F Eine Puls⸗ader von beyden Seiten/ welche dieſes Orte Die beſagte abfuͤhrende Gefaͤſſe/ nach⸗ zerſpalten wird. Darvon ein Theil außwendig nach de dem ſie biß hinten an die Harn⸗blaſe kommen ſeyn/ verwan⸗ Laͤnge der maͤnnlichen Ruthen zertheilet wird: Das ande deln ſich in dieſe. dringet durch das innere und ſchwaͤmmichte Weſen/ ſpon⸗ EE Die druͤßhaffte Vorſteher(Proſtatæ glanduloſæ) ſo da gioſa ſubſtamia. nͤ ligen auff der Harn⸗roͤhre, oder vielmehr auff dem Nacken der 666 Die Spann⸗adern/ welche auch theils auß⸗theils in⸗ wendig in die Ruthevertheilet ſind. und Geſtalt gleichen; Blaſen(cervix veſicæ) ſelbſt.. FF Die Harn⸗roͤhre oder Geleite. Urethra ſive canalis uri-H Die Eichel. Glans. 11 Der Krantz darumb. corona narius. glandis. Die v. Figur. 66 Die zwey Maͤußlein/ welche die Ruthe auffrichten. Sie zeiget das Spannadrige oder nervoſiſche an der Ruthen/ 1 chnitten/ damit man ſehen moͤge/ H Die Eichel. Glans penis. nachdem ſie der Lange nach zert 1 Das Ende der Harn⸗roͤhre/ an der Spitze der Eichel. wie inwendig die Puls⸗ und Spann⸗adern fortgehen. K Die Vorhaut/ præputium. AAA Er Ruͤcke der Ruthe(dorſam penis) oder das öͤber⸗ LL Die zwey nervoſiſche Stüͤcklein/ welche die Ruthe zuſammen ſte Theil daran. V tragen. Die 11. Figur. 33 Das inwendige Theil des nervoſiſchen Stuͤckes nach der Sie weiſet eben die Theileder vorigen Taffel/ Laͤnge zerſchnitten. aber etwas außfuͤhrlicher. e Die Puls⸗ader/ welche noch auſſerhalb dem nervofiſchen V AR Dur⸗ dieſe Buchſtaben wird angedeutet/ wie die Bla⸗ Theile iſt faber bald darein ſich verſtecket ſehinten außſiehet. Veſicæ facies poſterior. 5 Die Spann⸗ader(uervus) ſo dald in die innere Theile der 38B Die Blaſe iſt voneinander geſchnitten/ und läͤſſet ſich maͤnnlichen Ruthenzertheilet wird.. V hier inwendig ſehen..— E Der Eingang der Puls⸗ader in das ſchwaͤmmichte und in⸗ G0 Ein Stücke von den Harngaͤngen/ da ſie eingefuͤget wer⸗ wendige Weſen des nervoſiſchen Stuͤckes. V den in die Blaſe. F Der Eingang der Spann⸗ader/ nervi ingreſſus. V dD Die Saamen⸗blaͤßlein(Veſicæ ſeminales) in der lincken GG Die Zerſpaltung der Puls⸗ader durch das ſchwaͤmmichte V Seite/ von allen ihren Haͤutlein entbloſet. Weſen. Die VI Figur. V 8 Das Haͤntlein(membrana) welches ohne Mittel die Sie lehret kennen die Laͤgerſtelle der Harn⸗ roͤhre I Blaͤßiein bekleidet hat.. in der Ruthe. * Das lincke abfaͤhrende Gefaͤß(vas deferens ſiniſtrum dit- AA De innere Flaͤche der Harn⸗roͤhre/ nachdem ſie von⸗ ſes Ortes gantz.„.(würde. einander geſchnitten. Eben dieſes/ aber eroffnet/ damit ſeine innere Hoͤle geſehens Ein Stücke der Harn⸗roͤhre/ welches durch die Eichel drin⸗ V AH Die Saamen⸗blaͤßlein(veſiculæ ſeminales) in derlCe Die Eichel. Glans penis.(get. I rechten Seite nicht mehr gantz/ ſondern der Laͤnge nach zer⸗DDO Die zwey nervoſiſche Stuͤcke der Ruthe. due penis ner I b ſchni tten. voſa corpora. Die VII. Figur. [11 Der Nacke oder Hals der Blaſe(cervix veſicæ) und der Sie zeiget das Spannädrige Stuͤcke zerſchnitten/ von dem V Harn⸗roͤhre Anfang.— das ſchwammichte Weſen abgenommen iſt/ damit man ſehen (xX Hier ſind die druͤßhaffte Vorſteher(proſtatæ glandu- moͤge die Scheidewand/ und die Kamformigen Zaͤ⸗ V loſæ) welche über der Harn⸗roͤhre Lager entzwey geſchnit⸗ ſerlein/ fibræ pectiniformes. V ten/ und darnach der Rand darvon ein wenig voneinanderſAAAA Dus innere Theil des nervoſiſchen oder ſpannaͤdri⸗ V — gezogen/ damit man darunter die Harn⸗roͤhre( Urethra) ſe⸗ gen Stuͤckes/ von welchem alles ſchwaͤmmichte hen moͤge. 2 abgezogen iſt. 11. Die zwey Spannaͤdrige Stuͤcklein der Ruthen. 3 Die Spann⸗ader/welche ſich darein zeucht. [(M Die Eichel. Glans. N Die Vorhaut præputium. G0 Die Puls⸗ader/ eine Gefaͤrtin der Spann⸗ader. Arte⸗ Diel II. Figur. ria nervi comes. Sie begreiffet in ſich die druͤßhaffte Vorſteher(proſtatæ glan. DDD Die durchſcheinende Scheideswand(ſeptem pelluei duloſæ) und die angewachſene Sgamen⸗blaͤßlein. dum) und die Kamformige Zaͤſerlein(fibræ pectiniforme 8) 4A D s ſenige Theil von den Vorſtehern/ welches umb ſo daran gehefftet/ welche zwiſchen alle beyde Spanaͤdrige —₰ die Harn⸗roͤhre gelegen. Stuͤcke geſetzet ſind. (3 Die Saamen⸗bläͤßlein voneinander geſchnitten. EEE Die Aeſte der Puls⸗ader(rami arteriæ) welche auß die⸗ C Chen dieſe Blaͤßlein noch gantz/ aber von allen ihren ſem Spannaͤdrigen Stuͤcke in das Andere/ durch die Schtide. uberzäͤgen entbloſet. b wand hindurch dringen. ucr ere 4 ade zrſchuir nad lahderem d 1„ 4 n Aaantcen! Juha uia e, ſer/ wüche dung wdidu 4 „ Lu 405 don ame Lete. . MMe 4 4 41 danalichen Jarhen antßentt aa M 8 A—— I. 1 dern an⸗ader/ weiche aach heb a — Un ererthaie 5 Inn. 1 1 11 Uer Krazwn 1 Fian„ 3 Edannaͤdrige armi Fane 1 zeric dn Tten/antn 4 Ld Sh— *Rackt der Jutde dorſan hen ir 5 12 aran AS The 34 5 ae 2 Den ene 1 44 41 8 dher/ velche koch anſerzaön. der deld darem ſich dereckt ann-der aervus) ſo daldſec * e erthei* w rd. N ang der Pulseeder in das ſtꝛi 6 hes gervon ſchen G ic der O dann ader nerni ie rrſpalkung der Puls ader derou. diyl Figur. fel l er „ anen— 11 14 4 Guls 4 2n Rutde. cde r Harwt 1. 5 5 . „ 1* 4 2 „(Saiter„ m* ael roher welches u de lun pen d0n1 asaiet Rehr du 9” 1 erle, 911* rige Otic 1ℳ ntn 1 2 mna 13* en 4 at nichee A enn 9 4— 1 4 58r t petnihina 4 m. N*r Stifd wunita 83 41 awa 1 8 emem, a e nitu d eftit/ un 132„n 4 1 8 ricr 1 M — S y— —— 3 — 2 —=— 52 S S , — ſc 8 ₰ 6 — FIG. VI. ZT LAAafrkakai. N aaree, —— — — — —ᷓ — — 8 178 Dieſe machet den Anfang in der Erklaͤrung der Weibli nn ten aber der Gebär⸗Mukter innerſter Nund(os in- ternum) und Grund/ fundus. Die I. Figur. Dieſe mahlet uns ab die alle nach Anatomiſcher Brt un ſe in den Menſchlick Coͤrper geloſet worden/ doch ſind alle dieſe Theile noch auß ihrer Lagerſtelle unverrücket zu beſchauen. ea enati. Orte. Clitoris integra in fuo fitu. ter bedeckte Stͤcke koͤnnen erkand werden. d Die Schaam⸗Fluͤgel Alæ, pterygomata) und Leffzen auch/ voneinander gezogen. welches hie in die Schaam durchgehet. Mutter⸗Halſen cervix. G Der Affter/ der Hinterſte/ Anus, podex. 1 Der Grund der Gebär⸗Mutter. fundus uteci. cicca anum. Die 11. Figur. ken abgeſchnitten/ und ſind daneben die liche Geſtalk der Weiber⸗Ruthr oder des Schaam⸗Zünge⸗ leins(clitoris) vor Augen geſtellet werde. AA O Schaam⸗Gebein(os pubis) entbloſet 33. oder Lagerſtelle epgenklich anmercken koͤnne. der Maͤnniichen Ruthen kan verglichen werden. eine Vorhant(preputium) dieſes Theil überziehet. 3 ciitotidis. X&: 1„1 1(Q.8& 7. 1 chen die Welder⸗Ruthe gleichſam unterſtutzet wird. vicis oſculum. Die 11 1. Figur. Schaam⸗Zaagleins/(clitoris) als etwa in veriger geſchehen. HH U* iſt burch dieſelbigen das augedeutet/ was in voriger. ben aber Hn weiſenans vor Puis⸗Adern/ die Span Dieſe zeiget noch ein 45 orer das Schaam⸗« den. —. De Erklaͤrungder XVII. Ta chen Geburts⸗Glieder: Und ſtellet uns vor Augen in den drey erſten Figuren der Weiber Schaam/ und vornehmlich die Stuͤcke derſelben/ ſo aͤuſſerlich konnen beſichtiget werden: In den an⸗ dern Zweyen/ als der Vierten und Fuͤnſften iſt zu beobachten der Racke oder Hals(cervix) der Gebaͤr⸗Mutker. In der letz⸗ Harn⸗blaſe(vefica) die Gebaͤr⸗ Mutter(uterus) mit der Schaam(pudendum) nachdemn ſie und Weiſe in den Menſchlichen AAA d ge Schaam mit ihren Haaren/ pubes& pili in 3 Die Weiber⸗Ruthe oder das Schaam⸗SZuͤngelein/ an ihrem G Die Schaam⸗Laͤppelein/ Leffzen/ oder Rende der Schaam (labia vulvæ) etwas voneinander gezogen/ damit die darun⸗ Waſſer o⸗ der Harn⸗Leſſzen CNymphæ) ebenmaͤſſig/ wie die Schaam⸗ E Das Loch des Blaſen Halſes Cforamen cervicis veſicæ) 5 Das auswendige Mundloch Cesternum eſculum) de (anterior. H Der Blafen auſſerlirbe Geſtalt von vorn zu. Veſicæ facies KK Die Haut umb die Gegend der Afftern/ partes cutaneæ Begreiffet in iich die dicken Schenckel/ ohnfern bey den Arßba⸗ Schaam⸗Leffzen(pu⸗ dendi labia) zerſchnitten/ damit die Zurüiſtunge und eigent⸗ Die Schaam⸗Leffzen oberwaͤrts zerſchnitten/ damit man des Schaam⸗Zuͤngeleins oder der Weiber⸗Ruthen Sitz G Das auſſerſte des Schaam⸗Zuͤngleins/ ſo mit der Eichel 5 Ein Pergament⸗Haͤutlein oder Fell/ welches gleichſam als Die Welber⸗Ruthe/ oder das Schaam⸗Zuͤuglein, corpus rE Zwey Syannaͤdrige Stuͤcke(corpora nervoſa) von wel⸗ G Der aͤuſerliche Mund des Mutter⸗Halſes. externum cer- deutlicher an alle Theile des andern die Blut⸗Adern/ die Lann⸗Adern/ ſo in die Weiber⸗Ruthe/ Zuͤngelein Cjitoris) eingepflantzet wer⸗ fel. Die 1 v. Figur. Dieſe ſtellet vor Augen die Gebaͤr⸗Mukter(Uterus) mit der Weiber⸗Scham(pudendum) doch aber alſo/ daß nur der Ge⸗ Der Weiber Schaam aber/ ſo wie ſie innenwaͤrts außſiehet/ abgemahlet worden. darauff gewachſenen Haaren. . baͤr⸗Mutter aͤuſſerliche Geſtalt: AA D Schaam mit denen Pubes& in ipfa enati pili. Nympha. D Das Loch des Blaſen⸗Halſes/ foramen cervi cis uteri oſculum. esterna facies. conſiſtit internum uterioſculum. UH Der Grund der Gebaͤr⸗Mutter/ ſehen iſt. Fundi uteri exterior ſuperficies. Die v. Figur ſeiner Laͤnge auffgeſchnitten. AAA Dor Hals der Mutter(cervix uteri iſt er in dieſer Figur alſo abgemahlet/ gleich w deſto baß moͤgen erkennet werden. unverſehret oder beſchaͤdiget. integer. dd Die Schaam⸗Leſſtzen. Labra pudendi. Schaam. Nympha. Dieſe Die VI. Figur. ſchaffenheit ſeben moͤge. ſämmen ziehen kan. Grund der Mutter(uteri fundus) in das rech Theil abtheilet. terſchieden iſt. EE Der Eingang/ ingreſſus& finis vaſorum deferentium. mit man ſehen moͤge wie dick ſie waͤre. zu dem Ende g aen. 3 Die Welber⸗Ruthe oder das Schaam⸗Zuͤnglein. Clitoris. 0 Die Fiaͤgel der Schaam/ oder die Waſſer⸗Lefftzen/ alæ ſeu E Der auſſerſte Mund des Mutt er⸗Halſes/ externum cerri- EF Des gantzen Mutter⸗Halſes aͤuſſerliche Geſtalt. Cervicis 6 Die Gegend des inneren Mutter⸗Mundes Kegio in qua wie er aͤuſſerlich anzu⸗ „ 1 3 2 Dieſe ſtellet uns vor Augen den Mutter⸗Hals nach nach zerſchnitten. Wo er aber eingeſchnitten, geſchlagen/ damit die Falten eder Runtzeln(rugæ) wormit 3 ſein inneres Pergament⸗Häutlein(membrana) begabet/ B Der innere Mutter⸗Mund/(os uteri internum)noch gantz o Der Gebaͤr⸗Mutter Grund/ ſo noch gantz. Fundus uteri EE Die Schaam⸗Fläge)(Alæ) oder die Waſſer⸗Lefftzen der zeiget den inneren Mutter⸗Mund(orificium) welcher nach der Laͤnge voneinander geſchnitten/ ingleichem auch deſſen Grund(fundus) damit man ſeine inwendige Be⸗ AA ʒAEr Mutter⸗Mund voneinander geſchnitten. B Die dicke der Mutter umb die Gegend des Mutter⸗ Mundes/ derohalben ſie ſich ſo ſehr außbreiten/(welches uͤ⸗ ber alle maſſen und höchlich zu verwundern) und wieder zu⸗ dod Das innere Theil des Grundes der Gebaͤr⸗Mutter ſo nicht in Faͤchern/ Zellen oder Kaͤmmerlein(cellulæ) un⸗ und das Ende der abfuͤhrenden Gefaͤſſe/ FFFE Der Schnitt durch die Laͤnge der Gebaͤr⸗Mutter/ da⸗ aa Ein Ritz(rima) und enkgegen geſetzkes Hoͤckerlein(tu- bereulum) zu dem Ende dahin geſetzt/ damit ſich der Mut⸗ ter⸗Mund(orificium uterin deſto genauer ſchlieſſen mo⸗ ge⸗ bbbbbb Etliche Striche und uͤberzwerche Falken(rug«) eben cis Veſicæ. ) der Laͤnge aͤre er umb⸗ G0 Ein Strich oder Naat(linea ſive ſutura) welche den te und lincke b h— 3 4 15 1 84 n Mulhe taenasan . — = — — z 8 Dezen es auer Rete Auen . A 3 e 0 an, n DOd luperdc * K7. Sien 14„ 3*. Srer Argen d Nwi .An 1181 afgeſcura 3 4** ffw 4 1 ena. A. O. aac erſcharten. Pecchn 8 8 Nsn ale enadie getr „ z 2„ 5 ⁴„† 4 1 44. 7 Kn Ner! AN . 8 erit 2 3 4 6 Dden n I 8 m 4 3 n„ Mtte Nand/(esuenme 4 4“ Murter Grum/ſ vo zi m defhen Labn huten 3-an Alx) edckit de 4 41 1 4* 8 △ 1 d 5f 1 I Fiaur.„ 9 )Kr 4 — 48 DM Aakuan tter N ean dander ceſcattnt 4— 6 A 4 4 6 9 Kaadas) damt na ſi Ha defindtit ſden un 2r T 1 reneunn . dr Nrttun u 3 „4½ Sea * 4. 1 Sud it umabe,8 en laes IFt 9 8 linen ren 1b 44 vch nerer(Metitunen) Krb 94 rint mus 4 1 82 6 a den 3 Sddt Auus- . 4 4 *. 1 n w¹ 4 d n „ 4—. enm b ₰ 4. M 3“ 3* 4 zutn 1 vr„zic ie! 29 1 „ w 1 m nias Mw „ 4 4 9„ 9 S 2 , „ N hne,. 8 l 74 74 MM 180 Ddie Erklaͤrung de 2 Sie ſtellet vor Augen die Geburts⸗ b R 4 4D g ar heiuan erhobene Theil der Le⸗ x Riß Glieder der Weibes⸗bilder in ihrer Läͤgerſtelle/ und lehret zugleich/ wie ſie 3 von den maͤnnlichen unter⸗ b ſchieden ſind. ber. Heparis pars gibba Das eingebogene Theil der Leber/ Hepatiss — B pars ſima ſeu cava. C Das Ruͤcklein nach der Bruſt auffgezogen. Pancreas adthoracem ſublarum. D Das außgebogene Theil des Miltzes/ lienis ars gibba. Die Rabel⸗blut⸗ader(vena umbilicalis in den der Leber eingeſchoben. Die Gallen⸗blaſe(eniea fellis) untter dem ho⸗ len Theile(cavum heparis) der Leber. T7T G Ein Stuck des Zwolff⸗ſieger⸗darmes/ von den X Magen und dem leeren Darme(jejunum abgeſchnitten/ und auffwaͤrts nach der [Bruſt gezogen. H Der Gallen⸗gang porus bilarius) von dem Gallen⸗blaͤßlein(veſicula fellis) nach dem Zwoͤlff⸗ſieger⸗darm abgeleitet. 11 Der abſteigende Stamm der Hol⸗ader(vena cava) und ſeine Zerſpaltungen.. KK Der abſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ ader/ arteria maęna five Aorta. LL Die auſſaus ende Blut⸗adern(venæ emulgen- cc res) von der Hol⸗ader vena cava) nachden Niua(renes) unter welchen die Rechte dd — urtzer ſt. Die Nieren/ in welche die auſſaugende Gefaͤſ⸗ NYX 24 b ſe vala emulgenria) eingepflantzet werden. ee N‧ Der Neben⸗Niere. Ren ſuecenturiatus. O Eine kleine Blut⸗ader von der auſſaugenden (vVena emulgens) nach denſelben ſich wen⸗ dend. f *r Die Harn⸗gaͤnge(Urereres) auß dem einge⸗ bogenen Theile der Nieren entſtehend/ wel⸗ cheauff heyden Seiten nach der Blaſe ab⸗ 88 rXVIII. Taffel. Der Grund der Harn⸗blaſe. Veſicæ urinariæ fundus. Die Einfuͤgung der Harn⸗oder Blaſen⸗ſchnut (Urachus) in den Blaſen⸗grund. Der Maſt⸗darmdi nreſtinum reckum)daſelbſt abgeſchnitten/ da er an dem Grim⸗darm (colon) angewachſen war. Die zubereitende Blut⸗adern(venæ præpa- raanurtes) davon die Rechte von dem Stam⸗ meder Hol⸗ader: Die Lincke von der Auſ⸗ ſaugenden entſpringet. Dieſe/ in dem ſie ih⸗ ren Weg fortſetzen/ werden zertheilet in zwey Aeſte. Der Groſte davon gehet nach den Geburts⸗geylen(teſtes) der Kleineſte nach der Gebaͤr⸗Mutter. Urerus. Die zubereitende Puls⸗adern(arreriæ præpa. rautes) von dem Stamme der Puls⸗adern (truneus aortæ) abgefuͤhret/ welche gleich⸗ falls als die Blut⸗adern/ deren Gefaͤrtin ſie 2 ſind/ zertheilet und verleitet werden. cavæ)und Puls⸗ader(arreria magna)da die Pulsader ſich uber die Blut⸗ader ſchwingt. Die Nabel⸗puls⸗adern/(arrerĩæ umbilicales) welche an der Seite der Blaſe gehangen. Der Grund der Gebaͤr⸗Mutter. Ureri fundus. Die weibliche Geburts⸗geylen oder Hoden. reſtes muliebres. Die abführende Gefaͤſſe vaſa deferentia)von den Geburts⸗geylen nach den Hoͤrnern der Gebaͤr⸗Mutter ureri cornua) abgeleitet. Die zwey verſchloſſene Saamen⸗Gefaͤſſe. duo cœca feminis vaſa. Die zwey oͤberſte Seenen(ligamentum) der Gebaͤr⸗Mutter/ welche den Fluͤgeln der Fle⸗ dermaͤuſe ſich vergleichen. (ligamenta rorunda) der Gebaͤr⸗mutter(u· cerus) unten abgeſchnitten/ da ſie in das Schaam⸗Zuͤnglein(cliroris)eingepflantzet. Die Hoͤle der Darmbeine/ welche groͤſſer in den Weibes⸗als Manns⸗bildern iſt. Die Lenden(lumbi) dadurch die Harn⸗gaͤnge (urereres) und Saamen⸗gefaͤſſe(vaſa ſper- marĩca) ihren Weg abwaͤrts nehmen. Die Zerſpaltung der groſſen Hol⸗ader( venæ Die zwey unterſte Seenen/ oder runde Baͤnder 3 11 m G A. durr gedien(rctaſp 1 Naud da Gedar⸗Mult CKMPcraede Dus eden e aten) doct den Stanaee udcus aortx dafuhrr- al als dir Baut⸗Den und xrtheiletund dateur Dee Zerſpaltung der grvſa t 1* und Duls aderaxn Duader ſich üder dudc. Du Nadcl puls adern(mein weſche an der Scuede di Der Grund Rer GedärMurt De weddlche Gedurtewut * 4 9 AA em 82, die aöfüdrende Gefäſſt nuir den Gedurts⸗ghlenmowt Gedar⸗Mutter uren cam ic wen derichloſent ettee⸗ cxra leminß mli. Ne wen oͤderſie Sten(ber Gedär Mutter wleu dermäufe ſi veglaber 1 e wo uSerrunen enmencz tocmmc N 1 rerus) unten cögeſtat — — chaal 5 6 Zinngen cruuff I Da ec 1 77 den Dadess? 4 1 d1— —— „ 2,. 5 3 ii,, u, . 2 3 — 4 2 hhenpnR WMaa— 2 8 8‚ 5 192 AA — E F 8 GG H 11 M NN 00 Dieſe begreifft in ſich die Geburts⸗ Das Gallen⸗blaͤßlein/ Veſica fellis. cc Die Gallen⸗gaͤnge(meatus bilarii) welche die D Der Gallen⸗gang/ durch welchen das Gallen⸗ KX Die Harn⸗gaͤnge. Ureteres. 1 Die zubereitende Gefaß(vaſa præ parantia) der — Die Erklaͤrung der XIX. Taffel. Glieder der Weibes⸗bilder in ihrer ge⸗ hoͤrigen Laͤgerſtelle/ ohne daß die Ge⸗ baͤr. Mutter ſampt der Blaſe etwas auß der Grube oder Hoͤle der Darm⸗ beine außgezogen/ und die Schaambedeckt oder derer Stelle einnimpt. D Leber in ihrer rechten Stelle. Hepar in ſuo naturali ſitu poſitum. Galle auß der Leder in das Gallen⸗blaͤßlein fuͤhren. blaͤſelein der Galle in das Gedaͤrme auß⸗ ſchuͤttet. Der abſteigende Alſt der Hol⸗ader. Venæ cavæ runcus deſcendens. Der abſteigende Aſt der groſſen Puls⸗ader. ar. teriæ magnæ truncus delcendens. Die auſſaugende Blut⸗adern. Venæ emulgen. Die auſſaugende Puls⸗ader der rechten Seite (arteria emulgens) welche ſich hinter der Blut⸗ader undeutlich ſehen laͤſſet. Die Nieren. Kenes- rechten Seite/ welche alle beyde auß ihren Staͤmmen entſpringen. Die lincke zubereitende Gefaͤſſe(vaſa præpa- rantia) auß welchen die Blut⸗ader(vena) von der auſſaugenden/(vena emulgens)die Puls⸗ader(arteria) von dem Stamme ab⸗ geleitet wird. Die Geburts⸗geylen(teſtes) in welche beſagte Gefaͤſſe eingepflantzet werden. Die oͤberſte Seene der Gebaͤr⸗Mutter(liga- PP 1 T dd r‿ R 8 Die Oberſchmeerbauchs⸗blut⸗und puls⸗adeꝛn/ gefalten.. Die verſchloſſene Gefaͤſſe(vaſa cæca) welche ba uteri) genennet. ſeinem Orte verruͤcket. Der Maſt⸗darm abgeſchnitten. halb ſeines Orts/ vorwaͤrts geleget. Die zwey unterſte Seenen/ oder Baͤndlein li⸗ gamenta) der Gebaͤr⸗Mutter/ welche ſonſt in der Weiber Ruthen oder das Schaam⸗ Zuͤngelein(Cliroris ſich endigen; hier aber ſind ſie abgeſchnitten/ und hangen herab. Die Darm⸗beine. oſla ilium. b den Geburts⸗geylen/ in die Mutter geleitet/ und eingepflantzet. Die Nabel⸗Schnure. Urachus. Die Brand⸗blut⸗adern. Venæ Iliacz. Die Brand⸗puls⸗adern. Arteriæ Iliacæ. (Venæ& arteriæ epigaſtricæ) welche von den Brand⸗adern des Unterbauchs ent⸗ ſpringen/ und durch die ſtracke Maͤußlein des Schmeerbauchs(recti abdominis mu- ſculi) auffſteigen/ und mit den Duͤtten⸗a⸗ dern(venæ mammariæ) vermittels der Mundloͤchlein(anaſtomoſes) ſich vereini⸗ gen. Hier ſind ſie abgeſchnitten. Die Mannigfaltige der Blut⸗und Puls⸗adern durch die Mundloͤchlein Vereinigung/ ſo ſich endlich in der Gebaͤr⸗Mutter endiget. Dergleichen ſiehet man auch in der lincken Seite/ aber es iſt nur in dieſer Figur/ in der Rechten ſolche vorgeſtellet/ und deutlicher abgemahlet worden. mentum ureri ſuperius) etwas ufunuen Fallopius die Drommete der Mutter(Tu⸗ Der Grund der Mutter(uteri fundus) auß Der Grund der Blaſen( veſicæ fundus)auſſer⸗ Die Nabel⸗Puls⸗adern. Umbilicales arteriæ. Die abfuͤhrende Gefaͤſſe(vaſa deferentia)bon d—— 3 —— n da Veiler N. zngitn Ckattete 8 ſind ſie abgeſcaütenn ne De Naddl-Puls dan lese ded erm dene. laiin Dreadfüdrendegti nabe den Gedurt Lgexlen uded 8 und emgeyflanzet Die Nadel⸗Scheure. Uah Du Brand ⸗dlut adern. er Di Brand puls adern Ar DieOderſchmerrdautsiten (NVear& anerir efigab den Brand adern de mn ſermaen/ und durchdeie des Schmeerdauchs(rü Kall) auffſteigen/ dn dn(rar maeaaif Mundlochlein(uattorri 8 gen durſid ſechectm 5 deN migfälnge deröxa decde Mumücherr ie ſ ſc indlich in der— Dergleichn ſehet ma r Seue der ümum Fachten ſolche dorglil 1 oenahletvecda e en V TIABXIX. LrP VIrr. — — —— 5 4 7— 8 44 442„ 1 4— aue, L, .)„ 6 5)= W 8 8— A* 3— G — b ſcke/ welche die vorhergehende Zwey ge⸗ ſie geſehen werden/ wann ſie nach Ana⸗ Die auſſaugenden Puls⸗adern/ Arteriæ emul. Die Nieren( Renes) derer natürliche Groſſe hie Dieſe ſtellet vor Augen eben dieſe Stoͤ⸗ zeiget/ aber etwas deutlicher/ und wie tomiſcher Art auß dem Schmeer⸗ bauch außgenommen⸗ EIn Stuͤcke von dem Stamme der abſtei⸗ genden Hol⸗ader/ vena cavvau. Ein Stuͤckevon dem Stamme der abſteigen⸗ den Puls⸗ader/ arteria magna. Die auſſaugenden Blut⸗adern(venæ emul- gentes) auß welchen die Rechtere kuͤrtzer iſt. entes, beynahe getroffen. Die Neben⸗Nieren/ Renes ſuccenturiati. Ein Aederlein(venula) welches man in dieſem todten Leibe befunden/ daß es nach dem rech⸗ ten Nieren/ uͤber die Auſſaugende(emul⸗ gens) gegangen: In Andern pfleget ſie nicht zuſen. b Die zubereitende Blut⸗ader in der rechten Sei⸗ ten(vena præparans dextra) auß dem Stamme ſelbſt der groſſen Hol⸗ader. Trun. cus venæ cavæ entſprungen. b b Die lincke zubereitende Puls⸗ ader auß dem Stamme hervor kommend. Die lincke zubereitende Blut⸗ader auß der auſ⸗ ſaugenden Blut⸗ader ihrer Seiten. Ein Rebenſproß von dieſer/ welcher in die groſſe Puls⸗ader(Aorta) gehet. Die zubereitende Puls ader in der rechten Sei⸗ evorwariß auß ihrem Stamme erwach⸗ en. Die zwey Harn⸗gaͤnge(Ureteres) von den Nie⸗ rean nach der Blaſen gehend. Die Brandaͤſte der Blut⸗ader. Rami iliaci ve- næ cavæ. Die Brandaͤſte der Puls⸗ader. Rami iliaci ar- eriæ magnæ. MDie(Erklärnna Nos⸗ —⸗=„»»* 4 4) 4. 14 Die Nabel⸗pulß⸗ader, arteriæ umbilicales. 00 PP; RR V-— Tuſfel⸗ Die rechte Blut⸗ader(dextra vena und Ober⸗ ſchmeerbauchs⸗puls⸗ader(arteria epigaſtti- ea) welche von den Brand⸗adern entſprin⸗ gen/ und auffſteigen durch die ſtracke Maͤuß⸗ lein des Schmeerbauches(mu ſculi recti ab- dommis) da ſie durch das Mundloͤchlein (anaſtomoſis)mit den Duͤtten⸗adern(ve- næ& arteriæ mammariæ) ſich vereinigen/ dieſes Orts abgeſchnitten. Der Maſt darm(rectum inteſtinum) abge⸗ ſchnitten/ und mit einem Faden gebunden. Der Grund der Blaſen(veſicæ fundus) unter⸗ waͤrts gezogen. Ein Stuͤcklein von dem Harn⸗ſtrange(Ura- chus) an dem Blaſen⸗grunde gelaſſen/ da⸗ mit man ihren Urſprung ſehe. b Der Gebar⸗Mutter Grund/(uteri fundus) auß ſeiner Stelle gehoben/ und außwaͤrts ge⸗ zogẽ/ damit man ſehe/ wie er mit dem Maſt⸗ darm(inreſtinum rectum) verknuͤpffet. [Die Geburts⸗geylen oder Hoden/ reſtes. Die zwey oͤberſte und membranvſiſche Seenen der Mutter/ duo ſuperiora& membranoſa uteri ligamenta. w Die abfuͤhrende Gefaͤſſe/ Vaſa deferentia. Die zugeſchloſſenen Gefäͤſſelala cœca) ſo Fal- lopius die Drommeten der Mutter heiſſet. Uteri Tubæ Tallopii. Die zwey unterſte oder runde Seenen der Mutter. duo inferioca& rotunda uteri li- gamenta, b Die Vereinbahrung der Blut⸗ und Puls⸗a⸗ ſ dern des Unterſchmeerbauchs(anaſtomo- fis arteriarum& venarum hypogaſtrica- rum) vermittels der Mundloͤchlein/ ſo ſich hier eygentlich ſehen laſſen. In der lincken Seite ſind die Gefaͤſſe noch an ihrer Stelle gelaſſen worden/ in der Rechten aber etwas darauß verruͤcket: Doch iſt beyderſeits ih Eintritt in die Gebaͤr⸗Mutter deutlich zu ſehen. Die unterſte Gekroͤß⸗puls⸗ader. 4 r„— 4*-K uß. d4 1 8 , 4. daſe d =eesun A mmirnanaan 1 1 Der Maſt darm rehn 18 8 Em Lücklem donden hmd cha nden Aaſergeh nu man iheen Urpam Der Sedar Murxer Bemd auß einertlle gtiun voge damu nan ſche er darm iaceſtioum naun Du Gedarts⸗geplen edehe Dee wey öderſte und nam r Munrer/ cuo upeimn ater ligamenta. Dir eöfürende Gefäſſ nt Die reſchoſſenen Gffäſtu⸗ lopias die Drommaakl Ureri Tude lallopü. Du ſwey mterſte der Mutter. duo iafetioa âE Amen. Du Verridahrm de R dern des Vnrrſhmtcde 8s autctiatum K 1cdun mm) dernintt nn der weruiisͤndin b Seue erdde Geiſendt arlafen werdel n. 9 4 — = 7 85 8 K 4 A* “ — —— — —— —— 8 2 38 Die unterſte runde Seenen(inferiora& rotun- 2. D Der rechte Geburts⸗geyle(tetis dexter) noch er A G Das Haͤutlein der lincken Geburts⸗geylen/ von Das druͤßhaffte Weſen(glanduloſa ſubſtantia) 1 1L Die Haut eutis)mit dem Fette(piaguedo) von 4 M N hand Zaͤſerlein begabet/ und unterwerts gezo⸗ gen/ damit man die Gebaͤr⸗Mutter/ mit wel⸗ cher ſie perknuͤpffet wird/ ſehen moge. O Ein Stuͤcke von der Harnſchnurn/ oder Strange/ b Urachi portio. 7 Die Harn⸗gaͤnge(Ureteres) welche ſich hinten ʃ K Der Maſt darm abgeſchnitten/ inteſtinum re- Diel. Figur. (uterus) auß dem Leibe genommen/ mit den angehefften Geburts⸗gey⸗ (vaſa deferentia) und der Harn⸗ blaſe. Veſica urinaria. dus. da uteri ligamenta) oder Baͤnder der Gebaͤr⸗ Mutter/ dieſes Orts abgeſchnitten Die Gegend/ da der inner Mutter⸗Mund/( in- ternum orificium) gelegen iſt. E mit ſeinem Haͤutlein(membrana) uͤberdecket⸗ (Die abfuͤhrende Gefaͤſſe(vaſa deferentia) von den Geburts⸗geylen nach den Hoͤrnern der Mutter(uter cornua) abgeleitet⸗ Die oͤberſte und membranoſiſche Seene der Ge⸗ führende Gefaͤſſe(vaſa deferentia)an die Ge⸗ burts⸗geylen bindet. ihr abgezogen. des lincken Geburts⸗geylen/ ſehr artig zu ſe⸗ hen. Der Hals der Mutter(uteri collum) der gemei⸗ ne Mann nennet ihn die Scheide(vagina) von der anßwendigen Schaam(pudendum)biß an den innern Mutter⸗Mund(os interius uteri) ſich erſtreckend. ctum abſeiſfum. dem Schaam⸗deine abgezogen. Das Haͤutlein/ oder Seene(ligamentum ſeu membrana) welche die Mutter mit der Blaſe verbindet. Die Blaſe an ihr ſelbſt(corpus veſicæ) mit aller⸗ in die Blaſe(Veſica) nahe bey dem Halſe der⸗ ſelben endigen. Sie weiſet auff die Gebaͤr⸗Mutter len(teſtes) abführenden Gefaͤſſen 4 Er Grund der Gebaͤr⸗Mutter/ Uteri fun⸗ bar⸗Mutter(uteri ligamenta) welche die ab⸗ 1 Di Erklarungder X᷑XI Taffil. NNN 0 6G Die zwey unterſte runde Seenen der Mutter(li⸗ H Die abfuͤhrende Gefaͤß in beyden Seiten von den Diell. Figur. Sie leget dar die Gebaͤr⸗Mutter mit ihren Gefaͤſſen(vaſa) und den angeknuͤpfften Geburts⸗ geylen. teſtes. D⸗ Harn⸗blaſe(veſica urinaria) unter⸗ werts gezogen/ damit die Mutter/ welche darunter liget/ geſehen werde. Die Einpflantzung der Harn⸗gaͤnge in die Blaſt/ Ulrererum in veſicam inſerticvc, Der Mutter⸗Hals oder die Scheide(cervix ute- ii ſive vagina) in welchem viel Adern außge⸗ ſpreitet ſindG.„„ Der Grund der Mutter(uteri fundus) ſo bey⸗ derſeits ſich etwas auffwirfft. Samenta uteri) abgeſchnitten⸗ Das verſchloſſene Gefaͤſſe(vas cacum) von der Mutterentſprungen/ dieſes Orts an die oberſte und breite Scene noch angeknuͤpffet. Eben dieſes Gefaͤtz/ in der lincken Seite von der breiten Seene(ligamentum latum) abge⸗ ſondert. Geburts⸗geylen biß in den Grund der Mutter (uteri fundus) da ſie ſich enden. ter/ dadurch vie Gefaͤſſe(vaſa)von den Zuberei⸗ tenden entſprungen/ außgebreitet werden. Die rechte zubereitende Gefaſſe(vaſa præparan- tia dextra) welche ſich zertheilen in den Ge⸗ burts⸗geylen. Sie ſind noch nicht von der mem⸗ branoſiſchen Seene entbloͤſet. Die lincke zubereitenden Gefaͤſſe(vaſa præparan- tia ſiniſtra) von der membranoſiſchen Seene entfreyet/ damit ihre Siupflantzung in die Ge⸗ burts⸗geylen geſehen wuͤrde. Die Geburts⸗geplen an ſich ſelbſt/ der Rechte iſt mit ſelnem Haͤutlein(membrana) aͤberzogen: Das Lincke wird gantz bloß gewieſen. Die Blut⸗und Puls⸗adern(venæ& atteriæ) welche ſich durch die Mundloͤchlein(anaſtomo⸗ kes) vielfältig vereinigen/ und alſo in den Hals/ und den Grund der Mutter( cervix& fundus uteri) enden. Dieſe bedienen ſich in der Außfuͤhrung der Monaliten Zeit(men- ruum) und zu der Nahrung der Frucht in Mutter Leibe. hrung dar 6 Die Spann⸗adern(nervi) burch die Geboͤrmut⸗ ter(uteri corpus) zerſtreuet/ welche theils von dem Ruͤcken⸗marck(ſpinalis medulla) theils von dem ſechſten Paare der Hirn⸗nerven(ſexta conjugatio ccrebri nervorum) herruͤhren. Dit oͤberſte und membranoſiſche Seene der Mut⸗ —— — —— — —2½ — 3 4‿ 5 4*ℳ 4u . 20— Workegingtn— Rden ehe — 5 —— erſeur 6„ n ach erdas uufuuf LAS 8— 7 Aern maheLeng. entz en 99.1 14 ren) aigecen. I Urerdtonr hehe e, 1— Mrrter atſomnan he In drrtr C e een . ate rreager . e e e 85 3 es Geiz Mxran. Nate 4 21 1 8 erne eun. 4 6. 4 9 4 4 3 9 1H Die aführenhe Geſaz aen † on Ln ARehartz⸗gwienbißi m (en kandus za ſe ſche ₰ 4 11 Dederte and venbrwict 18 m A Ieh 8 1 nn guhgegenntenm 5 mden emfprm aern 5 “„ 5„ 5 1 K 8 zudere neef 1mdern] wäcche i ſaic durts- gedlen. Sie w uen Sranei den Derne ndor 1. Dehn te aderntenen enin ua ünikkn) vou der derm tatfrwet, danit der wic dunt zmien gechaum, 4. Die Oedurts⸗gnien mite n Därteu verm 2 Das dint rin gaaz ei —-— ☛ A RORAR”BRE 8 Q 8 De Dart⸗un Dusu(a ** 8 4 4 malche ich durch ie 7)vufattig detun 4 4und den Gerder i . dns fundu ater dd.„ 174 unt Nr Aacnen der An drnn nn Kraun 31! reter Eabe. 7 ꝛeri N 0 9 . B. S5 9) — — —— —— ——— * — — —,——— ———ä — 1 1 — ——= EE 76 Sie weiſet das Hertze(cor) die Lun⸗ ge(pulmo) wie auch den Außgang der Blut⸗und Puls⸗adern auß demſelben: Ingleichem die Zuruͤckbeugung der wie⸗ ſ D Haupt der Lufſtroͤhre(caput aſperæ ar- Die oͤberſte Fortſaͤtze proceſſus ſuperiores) ns Die vorderſten Ring⸗und Schild⸗eroſpel⸗maͤuß⸗ 1 Die Erklaͤrung der Taffeln ſoi e vollfuͤhret die Erklaͤrung der in⸗ Duſ Glieder/ welche den mitlern Bau⸗ che/ oder der mitlen Haut Hole des Lei⸗ bes(medius venter corporis) gewidmet Die I. Figur. derkehrenden Spann⸗adern/ reflexio nervorum recurrentium. terix five larynx) von weichen allhie der mige(cartilago ſcutiformis) hervor rahet. Schildformigen Kroſpels. Eine Spalte in denſelben Kroſpel. fiſfura carti- laginis ſcutiformis. lein(muſculi cricothyroides antici) in ihrer Laͤgerſtelle. Die Lufſt⸗roͤhre(fiſtula aſperæ arteriæ) oder Haͤutlein/ welche ſie zuſammen faſſen und erſte Knorpel(cartila Eo) oder das Schildfor⸗ Pfeiffe/ zuſammen geſetzt auß Kroſpeln und binden. Das Hertz in ſeiner Laͤgerſtelle/ und in eines Thanzapffens oder zugeſpitzten Geſtalt 9 Lige geſchrieben. Die Grundfeſte oder das dicke Theil des Hertzens (baſis cordis) auß welchen als Aae ddhen⸗ brunnen vier unterſchiedene Gefaͤſſe oder A⸗ dern entſpringen. (forma pyramidalis). Außwendig obenhin wird die Krantz⸗ader des Hertzens aa(coro- naria vena) zerſtrenet/ mit vielem Fetke b be⸗ ſetzet. Hie wird aber mit eben diefen Kenn⸗ buchſtaben als Fund G zugleich angedeutet/ an welchem Orte die Kammern des Hertzens ge⸗ legen. Dann F iſt auff die Rechte: Gauff die Die Spice des Heuſttns A ex ſeu muero cor- des IX. Buchs. X Ein Stüͤfcklein von dem rechten Ohrlaͤplein des 4 LM Der auffſteigende Stamm der groſſen Hol⸗ het., N Derauffſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ader/ 2 8 TT X C Der Lincke hergegen TI wi get(†) umd den abſteigenden Stamm der groſſen Puls⸗ader(truncus arteriæ magnæ) Qu und ſteiget gleichfalls auff X. 3 Ein Aſt von den rechten zuruͤcklauffenden Ner⸗ ven(nervi recurrentes), nach dem Zwerch⸗ fell. diaphragma. Ein Aſt von der Lincken TTnach dem Magen⸗ viel Aederlein/ die obenhin außwerts deſſelben uͤber und uͤber zerſtreuet ſind. Es werden aber mit dieſen Buchſtaben ſeine zwey Theile ge⸗ wieſen/ und das Rechte zwar mit dem Merck⸗ zeichen e. Das Lincke aber mit d. 1 Hertzens/ auricula cordis. ader(venæ cavæ truncus aſcendens). L be⸗ deut das Theil/ da ſie ſich in das Hertze ſehr (arteriæ magnæ ramus aſcendens) welcher bald in die zwey unter den Schluſſel⸗deinen ligende Aeſte O0 zertheilet wird/ darvon nach⸗ 7 mahls abgefuͤhret werden die Schlaff⸗ puls⸗ adern PP.(arteriæ Carotides)welche nach dem Haupte zugehen. Der abſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ader Carteriæ magnaæ truncus deſcendens) von dem hinterſten Theile der Lungen/(pulmo) nach dem Vorderſten gezogen/ damit gewieſen⸗ wuͤrde/ wie der lincke wiederkehrende Nerve oder Spann⸗ader(nervus recurrens) TT umd ſelbige zuruͤck gezogen wird. Die Blutadrige Puls⸗ader(arteria venoſa) in das Fleiſch der Lungen zerſpreitet. Die zwey wiederkehrende oder zuruͤcklauffende S panmn⸗adern/ auff beyden Seiten von dem ſechſten Paare der Hirn⸗Rerven( Sexta ner- vorum cerebri conjugatio) entſprungen. 6 Die Rechte S wird zurſicke gebeuget umb die rechte unker den Schluͤſſel⸗beinen liegende Puls⸗ader(arteria ſubelavia) O, als umb ein Rolle/ †): Darnach lauffet ſie zuruͤcke auffwerts/ dahero ſie auch ihren Namen be⸗ kommet. V. Munde/ ventriculi orificium. Das Weſen/ oder Fleiſch der Lungen in feinedaͤy⸗ lein(1obi) zertheilet: Erfuͤllet mit unzehlich rd zuruͤcke gebeu⸗ 2 8 „ * teicene t „ ‧ Ksende Siunn 9 R Sfetm nagarume dn Naerrden Thetrin aad vn Sorderdenz 2 arde! wit der(idtt 5. der Spn aher ug Dd ſeldige r ansen KM gsgeamn — — — e 4 . Jor. 3 22 ner! Aen ſroe. . M. 3 . Mic ö N e Daant her Hi'her Man ceienr dſezan 3 8* b 1) 5 1 Re ote merr dan E ulPader(mern addm an Kode/T): Daus aufarns/ Nhern ſi at T7 Der riacke dergegm nm ge) und dan ſtgen gpſen Duls ader umae Cum ſtgtt glechääc „Sin Ni von den reaa mt dun(verri tecuten l fel. Aapkagan. Iin At vea krbafts TIu Nunde/eatticuli endeu das Weim/ der zin nh n(lodi) zertheilt: Eitt ei Aedertei /dt dedia aet uu herariratiu nit diefen Dac kui tur vieien 1s uauna * 1.15. MX— 184 ut =— 4 — 8 A 8 — — „ 5 * 7 “““ di folgende Figuren alle biß an die Zwolfft ſind beſtimmet zu der Erklarung der Kroſpel an dem Lufft⸗rdhr⸗haͤuptlein(cartilaginesLa ryngis). ſee in ihrer Laͤgerſteule/ oder das Lufft⸗rdhi⸗ haͤuptlein(Laryax)gantz und unverletzet. Di ubrigen ſtellen die Kroſpeln abſonderlich vor. Die 1 V. zwar und V. den Schildformigen Kroſpel( cartilago mis). (cricoides) und Gießkannen⸗formigen(Ary- censides) zuſammen gefuget. Die VIII. und 1X. den Ringformigen(crie von dem Gießkannen⸗formigen unterſchie⸗ den. Die X. und XI. die Gießkannen⸗formige (Aritænoides). Weil derohalben jeder Kro⸗ ſpel doppelt abgeriſſen wird/ in zweyen Figu⸗ ren: Zeiget die Erſte allezeit davon die vor⸗ derſte/ die andere die hinterſte Beſchaffenheit. A0D D Haͤuptlein der Lufſt⸗roͤhre. aſperæ arteriæ ca- AA Der Schildformige Kroſpel Thyroides five ſcuti- 3 Der Spalt des Schildformigen Kroſpels/f ſſura. C0 pD Die Fortſätze des Schildformigen Kroſpels.(proceſ- E Der Ringformige Kroſpel/ Cricoides ſive annulatis FOas vorderſte Theil des Ringformigen Kroſpels/ Deſſelben hinterſtes Theil/ breit/ eben und groͤſſer. Ein rauher/ unebener Strich deſſ LM R⁴S5 V 2₰ AAAA NSDas Kehl⸗decklein/ Epiglottis. 00 Die Lufftroͤhre/ fiſtula aſperæ art eriæ. rrſDie Kroſpel oder Röhren derſelben/ cartilagines fi. ſtulæ. Q Das membranoſiſche Theil an der Roͤhre. par⸗ TT Die Erklaͤrung der folgenden Figuren im IX. Buch. V Die II. III. cc. Figur. Die lu und 11I. auß dieſen entwirfft Thyroides ſeu ſcuti for- Die vl. und VII. den Ringformigen (cricoi des) alleine/ Die Bedeutungs⸗Zeichen aber ſind alle gemein. put ſeu Larynx.(formis cartilago. ſas Thyroidis)auß welchen CC die Oeberſten /DD die Unterſte weiſen.(cartilago. außgebogen/ halbkreißrundig und dunne. — elben/linea aſpera. Die zwey Gießkannen⸗formige Kroſpel/ duæ atytæ- noides cartilagines ſive guttales, b Ihre Fortſaͤtze(proceſſus). Die Oeberſten L. die (Unterſten M. (membranea fiſtulæ. Das Zungen⸗bein(oshyoidis) an ſeinem Orke B Theile 88 die Hoͤrner/ cornua. Ss mit den öberſten Fortſaͤtzen C, des Schildfor⸗ migen Kroſpels Aa⸗ cartilago thyroides. Die vorderſten Ring⸗ und Schild⸗kroſpelmanßlein in jhrem Orte/ cricothyroidei antici muſculi in ſuo zeiget ſeine Grundfeſte(baſis) oder das breite Die Pereinbahrung der Horner von dem Zungen⸗bein: ſitu. Die XII. Kigur. b Sie zeiget die rechte Kammer des Hertzens (ventriculus cordis) nach der Laͤnge entzwey geſchnitten/ und zugleich mit die Ceformigen V Fallen. valvulæ ſigniformes. T=A e I(⸗4 82 V der Kammer. Was zwiſchen dieſen Buchſtaben degriſſen/ zeiget die innere Beſchaffenheit der rech⸗ ken Kammer. Das dicke Theil oder die Grundfeſte des Hertzens/ baſis cordis. Die Spitze des Hertzens. Muero cordis. b Die Loͤck er oder kleine Hoͤlen(cavernulæ)inwendig in den Waͤnden des Hertzens. Die heraußſtehende Fleiſch⸗ſtuͤcklein(protuberantiæ carnex.. Die drey Ceformige Fallen oder Thürlein(valvulæ tres ſigniformes) welche dem Munde der Pulsad⸗ rigen Blut⸗ader(orificium venæ arterioſæ)vorge⸗ ſetzet ſind/ und außwerts zu ſich auffſchlieſſen. Die XIII.Figur. Dieſe zeiget die Zuſammenfuͤgung der groſ⸗ ſen Hol⸗ader/ und der Blut⸗adrigen Puls⸗ ader(arteria venoſa) vermittels der Mund⸗ Lochlein in einem noch nicht gebohrnen Kin⸗ de: Welche Vereinigung mit einem Per⸗ gaments⸗haͤutlein bedeckt iſt. D3 Hertze von hinten zu/ da es an den Gtwerb⸗ beinen liget/ abgeriſſen. Der Stamm der groſſen Hol⸗ader/ da er an das Hertze 80 FFE & B ſtofſet.„ Das rechte Ohrlaͤplein des Hertzens/ auri cula cordis dextra. Der auffſteigende Stamm der groſſen Puls⸗ader. Die unter den Schluͤſſel⸗beinen ligende Puls⸗ader/ von ſelbigem Stamme entſprungen. Der abſteigende Aſt der groſſen Puls⸗ader. Die Blut⸗adrige Puls⸗ader/ Are ia venoſa. Die Vereinbahrung durch die Mund⸗Loͤchlein/ wie ſie ſich in der Hol⸗gder ſehen laͤſſet. Das Pergament⸗haͤutlein membranula) vor dieſe Vereinigung der MundeLoͤchlein gehefftet/ welche es als ein Thuͤrlein(valvula) zuſchleuſt. Die XIV. Figur. b Dieſe Vereinigung der groſſen Puls⸗ader Carreria magna) und der Puls⸗adrigen Blut⸗ader(vena arteriola) in einer Leibes⸗ frucht/ vermittels eines Roͤhrleins/ oder Geleites subulus. Dns Hertze. Cor. Die Lungr. Pulmo.. Dee wroff Puls⸗ader/ ſo auß dem Hertzen ſich herfe thut. Der abſteigende Skamm der groſſen Puls⸗ader. Die Puls⸗adrige Blutaader/ vena arterieſa. Der Eintritt der Puls⸗adrigen Blut⸗ader in die Lunge. Das Röhrlein(tubulus) vermitkels deſſen die Ver⸗ O 8 0 e. „9 0 8 A 8 einigung geſchicht. 2 d ‿ IIH Etliche Aeſte der groſſen Puls⸗aͤder abgeſchnitten. Der Rand(labna) da ks zerſchnitten nach der Laͤnge ————-—:;:;O--— õ— + ‿- 117 32 * 1 der* 1 3 Mucna 1 den Värde 63 na a (Oe deranßteheneh üten 2 1* */ ner 3 8 3 — — den Jat Cher(oneing Aer in— Di XInza . dagerdie Iſannafa ‿ 1 1 n Hel ader/ und dedee ADer(arreru venola) hern 8 emn men N, Lochlem m einn no uttg : Welche Veremuamn gaments⸗dautlen ar 4 H n; 24 Herze ven iaten/ ke deraen liger adgerife. — [Dn Stann her greſen hebche 11. Dr unfweigmde e tann iu gai Dw mter den 6 Slüffel hera g dun ſeldigen Ctammt etfpmn Der uüttetgende At der grrinde ie Iint-adrige Puls⸗eher aren d Perdadahrung dur u ſe ich in der Hebeaderſämt das derzament⸗Härtleit(nmn een Cuna Nr Na büttsn 4* a40 1 Thärnen(rurge Di XIVS dien Verrinigun de I —. 1 rin magas) ud M! 1 frer 1 Nut ader ven m u frucdt dermittelstmeeie AI derhe.(Cor. 1 du Pract. Tulo ¹ * —— — 7 7 — 7 B 7 —— — 2 8 5 — S wen A S2 — See , S 3 M S Liee ö 2 — e K 1 7 5 2 z 7. Sſ 9 5 2 7 — ,,, 7 2 7 n, „ e 7 1, 4 „ 5 7, 7 7 72 S 7 27 2 ſz 7 7 25 22 222 77 7 ii r, „ 7 u — o „Indieſen Taſſeln wird dieſes alles vor Au⸗ Sen geſtellet/ was in dem Haupte(caput⸗ mag geſehen werden/ aber inſonderheit das Gehirhe(cerebrum). Es wird aber eine doppelte Artund Kunſt gewleſen das Ge⸗ hirne zu zerlegen/ unter welchen die eine alt fiſt/ derer ſich Galevus, und die anderen Grie⸗ chen/ und unter den neuen Anatomiſten Ve⸗ alins und Fallopius ſich gebrauchet. Die an⸗ dere iſt neu/ und erſtlich zu unſern Zeiten von Conlſtantino Varolio, ttnem fleiſſigen Anato⸗ miſten im Jahr 1370. erfunden/ und nach⸗ mahls in vielen Sendbrieffen zu erkennen gegeben. Hie werden ſie alle beyde durch ein ſonderlich Kunſtſtuͤck und Fleiß gewieſen; — Weil alle Theil vor Augen geſtellet werden miſcher Kumt; kommen/ indem/ daß man ſie nach Anato⸗ zer einer dieſe Alb. z* AAS⸗ gei: So gal daß wann le ung mit die Zerlegun kan/ und alle Zuge und es Meſſers ohne Muͤhe begreiſſen. Nachdem die Oberhaut(cuticula) und rech⸗ ſte Haut(cutis) kreutznaiß iſt entzwey ge⸗ ſchnitten/ werden erſtlich die außwendigen Theile des Haupts gezeiget. AAA D«* Haut mit dem Oberhaͤatlein Ceuris cum cu- ticula) und mit den Wurtzeln der Haare(pi- . lorum radices) von dem fleiſchichten Pergaments⸗ zaͤutlein( membrana carnola) abgezogen. Die wahre Haut cutis vera) darinn die Haare noch ſtecken.(cula acute ſeparata. Das Oberhaͤutlein von der Haut abgeſondert/ cuti DPDD Das fleiſchichte Pergaments⸗hautlein(membrana nit Fleiß beſchauet/ d ig es Haupts d a „— carnoſa) dadurch viel Blutaͤderlein(venulæ Aaufſen. IErT Das Mäußlein/ welches die Augebrauen(fuperci- . lia) aufßiehet/ Cins gemein das Stirn⸗Maußlein 1(muſculus frontalis) genennet) hier auß ſeinem 4 Drte verrücket. Es werden in ſelbiges 3.Spann⸗ aderneingepflantzet 123. b Das Fette durch die Hirnſchale außgebreitet/ pin- uedo per cranium expantum. Das obere Beinhaͤußlein der Hirnſchale(pericra- nium) welches noch auff dem unterſten(perie- ſtium) liget/ in ſeiner Laͤgerſtelle⸗ Eben daſſelbe oberſte Beinhaͤutlein der Hirnſchale 1 poan dem unterſten abgezogen/ und umbgekehret. ADas unterſte Beinhaͤntlein der Haͤutiein der Hirn⸗ ſchale(perioſtium)uͤber die Hirnſchale(cr⸗niunm) außgedreitet/ an ſeinem gehorigen Ort ligend. Eben daſſelbe von der Hirnſchale abgeſchelet/ und 1, TF . 2. umbgekehret. Die Hirnſchale(esanium) oder Bein des Hauptes! — Sie Erklarung der Taffeln im X. Buch. 11 MMM HHH Nachdem mit der Saͤge rings herumb ſo viel von der zweggenommen zu werden/ damit das jenige/ was ir der Hiruſchaie enthalten/ moge geſchen werren; Wer⸗ inſonderheit das ticke Hirnhaͤutlein(membrana craf Das rechtere Theil des dickeren Hirnhaͤntleins(mem. (oscapitis) welches unter jetztheſagten Theilen allen gelegen Die Krantz⸗naat(ſutura coronalis) ſouͤberzwerch durch die vorderſte Gegend der Hiruſchale cra- nium) gezogen ic. Die Pfell⸗naat(Sutura sagittalis) durch die Laͤnge des Haupts gezogen. Das Schlaff ⸗Maͤußlein(muſculus temporalis)mit dem öberſten Beinhaͤutlein der Hirnſchale noch be⸗ decket. Die 11. Figur. Hirnſchalen(calvatia) weggenommen/ als pfieget — den nun die iuwendige Theile vor Angen geleget: Aber 42) als welches zu naͤchſt unter der Hirn⸗ ſchale liget. 85 Je kan man ſehen die Hirnſchale(cranium) 1n 1 9 die Siu cke die ſie bedecken/ davon das lbrige abgenommeun. biana crafla) in welcher man ſehen kan die Adern Genr) welche hin und her durch ſelbes zerſpreitet ſind. Der erſte Stamm dieſer Blut⸗adern/ ſodaauffſteiget durch das Keil⸗gebein/ os cuneiforme. Der andere Sta/ welcher unter dem Beine ſeine Zwei⸗ ge nach unterſchiedlichen Theilen außbreitet. EinFortſaͤtzling der Blut⸗adern(propago venarum) welche noch unter dem Beine verborgen ligen Dieſ Staͤmme aber alle nehmen ihren Urſprung von den andern/ oder vorderſten innern Hirn⸗aſte(ramus an terior cephalicus) welcher von dem innern Aſte der inwendigen Troſſel⸗ader(vena jugularis interior) erwaͤchſet/ und durch das ſiebende Loch des Keil⸗ge⸗ beines(os cuneiforme) in die Hirnſchale(ealva- ria)gehet. Und ſind eben dieſelbe/ derer Spur⸗zeichen (veſtigia) wir oben bey der vierten Taffel in der zweyten Figur des zweyten Buches/ inwendig in der Hirnſchalen mit den Buchſtaben FFangezeiget. 11 Es wird der Ort gewieſen/ da die dritte Hoͤle oder Ca⸗ naal des dicken Hirnhaͤutleins(ſinus membrana craſfæ) durchſtreichet/ und damit das Gehirn in das rechte und lincke Theil unterſchieden wird⸗ „Etliche unebene Spur⸗Zeichen der Zaͤſerlein Cfibræ) welche dieſes Ortes von dem dicken Hirn⸗haͤutlein (eraſſa membrana) entſprungen/ durch die Pfeil⸗ naat(ſurura ſagittalis) auß der Hirnſchalen drin⸗ gen/ daß darauß das obere Beinhaͤutlein der Hirn⸗ ſchale(pericranium) erwachſen mochte. Die Spur⸗Zeichen der Zaſerlein/ welche gleichfalls auß der Hirnſchale/ aber durch die Krautz⸗naat (ſutura coronalis) ſich ziehen. Der Unterſchedd zwiſchen dem Gehirne(cerebrum) und dem Hirnlein/ oder dem kleinen Gehirne(cere bellum) vermittels des dicken Hirn⸗haͤutleins. Da ſich ingleichem die unebene Spur⸗Zeichen der Zaͤ⸗ ſerlein ſehen laſſen/ welche durch die dreyeckichte oder Lambdaformige Naͤte(Sutura lambdiformis) auß der Hirnſchale ſich ziehen ˖ — ———— 1 24 41 3n 4t daen pnuüd 4 ——— 4* — . d 4. 1, 2 Mir her O 1,e 4 neimn r. en n 1 AI(49 n 1 1dee e Rente. 1 65 2 4 1 NaK Thaiennd 3 1 dl h 4 4 4 46 4 a 46 peices arotm, 4 4A 2* Ted he. A* 1n A — 8 4 e K Nera, a . AOastetn„13 4 ⁸ * 8 1S Ace.. 4—. G 2 1 8 3 4. NW ann ral in meccer uat * v 9 17 4½ de h 1nd Rr imn 2 . 9 1 Ua mn Gtanneſer Dautar f 4 8 n . arc zedein dn *„ 3 n 1 /Un anderr St/ walcher Ma„ .— te nach uuferſchierbcen Jha 3 4 5 4 3 . Katzling der Iint⸗m n de de nocd unfer een em ** 2zmne ader alle nedcerin. 4 mern eder vorderſtermene. rrior ccphalicus weicerns — 1161 I 3 Toße Rr. 35 af anichſe un aurc es iis. zeinet o nelorme AN „gtet. Un) ſo’ chenhähr (za) vi dden emir 1 1 nur des wertt de 4 4 8 s x 1 1 p AA 1 a Pien Gaten wit dene 4 LS3 wr der Ott zweitien e 4““— u a des dickm Hebärttn 1 4* rdf 6 2 r Au frrice 4 3 41 eem late Thaluns 2— Sof ecentts 1 4 —„ 8 1 3 8 “— 4— Renarnl meme 1 ¹.. 1 1 1cu 8 1 449 6 1 4 3 4 8 e der.* 4 1 ul 8 12 un rnetd 3 4 4» A an ken versittts u5 1 kun ag A4A4 B zx cCCC DDD EEEE FFFF 66G66G nommen/ ſo wol das dunne als das dickt/ Die J. Figur. Nachdem das dicke Hirnhaͤutlein(craſla cerebri membrana) voneinander ge⸗ ſchnitten/ und nach den Seiten gezogen/ kompt das Duͤnne membiana tenuis cerebri) welches alſo fort darunter li⸗ get/ ins Geſichte. Rey Stuͤcke des dicken Hirnhaͤutleins/ welches kreutzweiß entzwey geſchnitten/ ſo von dem Haupte(caput) abhangen: Da ihre innere Beſchaffenheit zu ſehen iſt/ und die ſehr kleinen Aederlein(venulæ) durch ſie derferentt. Bezeichnet mit den Buchſtaben bb. Der Ort da die Hirnſchale durchgeſaͤget wor⸗ den. Die dritte Schoß/ oder der dritte Canaal des di⸗ cken Hirnhaͤutleins(Sinus tertius membranæ craſſæ,) welches das Gehirn in das rechte und lincke Theil unterſcheidek. Die Gefaſſe(vafa) auß dieſer abgefuͤhret/ und „oben hin durch das duͤnne Hirnhaͤutlein Cte⸗ nuis cerebri membrana) zerſpreitet/ da ſie dann ferner nach dem Gehirne ſelbſt geleitet werden. 3 Das duͤnne Haͤutlein(membrana tenuis) wel⸗ ches das gantze Gehirne umb und umb ohne Mittel umbgibet/ und decket. In dieſen ſind erſtlich zu mercken die Gefaͤſſe/ welche in wun⸗ derſeltzamer Ordnung nach Art der Zuͤge des Gehirnes(anfractus cerebri) lauffen: Dar⸗ nach auch ſind zu mercken die Zuͤge des Haͤut⸗ leins ſelbſt/ ſo ſich nach denſelben Zuͤgen und Gaͤngen des Gehirnes richten. Die beſagte Zuͤge des Gehirnes(anfractus cere bri) welche ſich eklicher maſſen unter dem dun⸗ nen Kirnhäuklein ſehen laſſen. Die Kruͤmmen der Zuͤge(ſnus ſpirarum) und Umbzweiffe cireumvolutiones) des Gehir⸗ nes/ noch nicht gnugſam kennlich. DDie II. Figur. Nachdem alle beyde Hirnhaͤutlein wegge⸗ — Die Erklarung der 11.Taffel. AAA 2222 bb ◻ BBBB GCCc DDD Der Raum zwiſchen dem rechten und lincken Thei„t rE Das rechte Theil des Gehirnes/ dextra cerebr. FF GG HHH LLL wird das Gehirne(cerebrum) ſelbſt zu beſchauen vorgeleget: Dann auch der Fortſatz des dicken Hirnhaͤutleins(pro ceſſus membranæ crallæ) welcher die Si⸗ chel(Falx) heiſſet/ etwas auß ſeiner baͤ⸗ gerſtelle in die Hohe gezogen. D ² duͤnne Häͤutlein(membrana tenuis) von dem Gehirne(cerebrum) abgeſon⸗ dert/ und umbgekehret/ damit ſeine innere Seite/ dadurch viel Blutaderleinin alle Zuͤge und Kruͤmmen des Gehirnes haͤnfſig ſich ver⸗ lauffen/ moͤgen geſehen werren. Abſchößlinge kleiner Blutaͤderlein/ ſo auß den krummen Zügen des Gehirnes(cerebri an- tractus) herauß brechen/ und durch das duͤnne Kleine Blutaͤderlein/ durch das duͤnne Hirnhaͤut⸗ b p Der oͤbere Forkſatz des dicken Hirnhaͤntleins/ Hirnhaͤutlein ſich zerſtreuen. tein verſtreuet. Stuͤcke von dem duͤnnen Hirnhäͤutlein/ welche zwiſchen die krummen Zuͤge des Gehirnes ſich flechten/ und ſelbige bekleiden. Die krumme umbſchweifſige und ineinander ge⸗ flochtene Zuͤge des Hirns(anfractus cerebri ſive ſpiræ) nach Art der verwickelten Gedaͤrme auß ihrem gehoͤrigen Orte gehoben. des Gehirnes/ darinnen die Hirnſichel(falx) gelegen. Pals.—... Das lincke Theike deſſelden. ſiniſtra cerebri a182 (proceffus membranæ crafſæ ſuperior) die Sitchel(falx) geheiſſen/ mit vielen Blutaͤder⸗ lein erfullet/ und in mitte des rechten und lin⸗ cken Theils des Gehirnes gelegen/ welcher hie auß ſeinem Orte erhoben iſt. Das oͤberſte Theil der Sichel/ welches die drit⸗ te Schoß oder Canaal(ſinus) des dicken Hirn⸗ hautleins beruͤhret. Das ſpitzige Ende der Sichel(extremitas falcis acuta) welches an das Hanen⸗kamm⸗gebein (os criſtoſum) angehefftet wird. Die dritte Schoß oder Canaal des dicken Hirn⸗ haͤutleins/ uͤber den Sichelformigen Fortſatz (falciformis proceſſus) geleget. — r 8 24 gener S Krd Butn 4 uegen grihen dnn ine* Ar 12 r Inir. „ n 2* gen des Her. 3 1* d„ 8 5 8 1 Nran ece p 8— Ae hein ſich ſerdna * ederlen/durcd u 21. * 4 tüce ron den num ha *„ men die kramnen i 1un; * 4 38 9 .— in K um⸗ Ap⸗ S A . 4 KA tlpir c Art n A „ 4* „ ½ 4 1 1 8 11 den m’m 12 1 4442] AN 4 4 4„ ngum Me 2* 1 8 8 1 4 1 4 8 4 4 1 .. 2 4 4 8 192 Jch 2 4 * 7 procella memdennt. „ 4„ Sche kalr) geheſſi n — 1 nin s Aerae —r A„1 4 3 um Theils des Gehrns g 8 18G 3 en Orrr erheder *△ 4 .— L JI der 14 uu 34 Sderse Theil der Sor 1 1. n” 1 11 t E deseder Tanad- 4 Fryf Hanctein! Rruoftl. 1 4 8* 1 ade er 3 50 5 ot Sme 14 8 24 A 4 ₰ 3 Icuta Waldes in s 4 5 wefer 94 mKolun agede 8 . er t. 8 . Sir ä 84 der den ei 3 ““* . 9„ 9* 1 n Kmnnm 4—* Nr . 43 8 4 M j 4 K 6 S he,k, — X S ——ÿ—— Die Erklaͤrung de 7 III. Ta 8 Das ſpitzig ffl Ende der Sſchel/ angekuüpffet an dei ,* Förtſatz des ſchwammichten Gebeines(os ſpon⸗ Die I. Figut. Fiolam)ſoeinem Hanen⸗Kamme(crica Sklhn) Nachdem das Gehirn(cerebrum) ſanſſte mit den Fingern nach der Seite gezogen und Die 1I. Figur. es von beyden Häutlein/ damiteshene k war Nachdem durch einen tieffen und uͤberzbet⸗ entbloſet worden/ alſo daß auch die Hirn⸗ſichel chen Schnitt ein groß Thellvon dem Gehirn Clau) auß ihrem gehörigen Orte gezogen/ ſchen Sthiiitt due groß Theil von dem Gehirn werden hie gewieſen der Hirn⸗ſchwelle(cor⸗ ſecleh u abgenommen/ werden hie ſeine pus callotum) und die Gaͤnge(ductus)welche innere Theile Ind de H ukammer CVen- durch denſelben nach dem dunnen Hirn⸗haͤut⸗ as rlouli ſelbſt gewieſen. lein(renuis membrau a) auffwerts AAA O ²* chte Krhet,d durch die Mitte zerſchnitte⸗ gehen. BB Deſſelben lincke Theil. pats ſiniſtra. à( As dicke Hirn⸗haͤuklein(membrana eraſia ce. aaa Die rothen Puncte/ weiche in der Zerleguing des Ge⸗ 4 rebri) von dieſem/ als einem friſchen und bürnes ſih ſehen eſachev eichte wder da ia erbfurten Haupte 1 m ſoe,o neg, 3 an guis) welches abtroͤffelt auß den/ dur Jdi acfarttn Daudle t unch der Selle Ledr ſſdas Gehirn zerſtreueten undzerſchnittenen Adern. z Oie abhangende Haut. Cutis dependens. GcCc Ss iſt ein Strich durch die Mitte der Hirneſchwelle cocC Das Gehirn(cerebrum) noch mit einem duͤnuen(Corpus calloſum) mit Fleiß dem Kupfferſtecher Haͤutlein bedecket/ aber zertheilet und von ſich abge⸗ alſo zu ſtechen angegeben/ damit gedeutet/ wie das fondert. 33 Gehünin das rechte und lincke Theil abgeſchieden Pp Das rechtt Theil des Gehirnes/ cerebrj pars dextra werde. 3 8 Das Lincke deſſelben. cerebri pars ſini 2 V Dd Die Seiten der rechten Hirnkammer(Ventriculi Er rF Das rechte und lincke zhe des Gehhrhes/ welches Arraum 4 ein wenig mit den Fingern an die Seite zuvor zuſammen ge üget geweſen/ nun beyder⸗ eräumett.„„ uch ein wee ſeits mit den Fingern grmaͤhlich nach den Lri⸗ 1E Die Seiten der lincken Hirn⸗kammer/ auch ein wenig ten gezogen/ daß ſo wol der Hirn⸗ſchwell corpus voneinander gezogen. ß“ callolum) ſelbſt GG als die Gaͤnge(ductus) H FF Zwey kleine Staͤmme der ſenigen Blut⸗adern/ wel⸗ ſo durch den Hirn⸗ſchwell ſtreichen/ beſſer ſich zu er⸗ che 10 vorhergehender Figur mit Hn bezeichnet ge⸗ kennen geben. wefen/ und davon berichtet worden/ daß ſie durch 6G Die Hirn' ſchwell. Corpus calloſum eerebri. den Hirn⸗ſchwell corpus calloſum ſich außbrei⸗ n H Die Gaͤnge(ductus) welche beyderſeits durch das ten/ und in das dunne Hirn⸗haͤutlein(tenuis cere Weſen des Hirn⸗ſchwelles zerſpreitet ſind. Diece brimembrana) zerſtreuenn.. Fortſaͤtzlinge davon werden verſchicket nach den 66 H Die wey oͤberſte Hirn⸗kammern cerebri ventriculi) Seilen des dunnen Hirn⸗haͤutleins/ welches ſelbige der Lincke und der Rechte/ noch nicht gaͤntzlich er⸗ Theile bekleidet. Dieſe entſpringen von der vierten offnet/ doch krummgaͤngig halbkreiß⸗rund/ und Schoß oder Canaal. ſinus. mit dem duͤnnen Hirn⸗haͤutlein uͤberzogen/ ſo in an Die Sichel oder der oͤberſte Fortſatz des dicken folgenden Taffeln beſſer werden geſehen werden. Hirnehaͤutleins/ welcher beſitzet hat den Raum 1 Die Garnformige Verſtrickungen oder Verwicke⸗ zwiſchen dem rechten und lincken Theil des Ge⸗ lungen der Blut⸗und Puls⸗adern(plexus Cho- hirnes/ wird hie geſehen/ wie er auß ſeinem ge⸗ roides) welche durch die rechte Hirn⸗kammer woͤhnlichen Orte erhoͤhet iſt. Hie hat man in Acht„„ fauffen.. zu nehmen die Aederlein/ welche durch ihn ſich auß⸗ XX Schmale Aederlein abgefuͤhret von den Gefaͤſſen/ b braten. welche die Garnformige Verwickelung der Blut⸗ KxK Dit dritte Schoß des dicken Hirn⸗haͤutleins/ dere und Puls⸗adern(plexus choroides) verurſachen/ Sitz in der zberſten Gegend der Sichelt. in der lincken Hirn⸗kammer beſſer zu ſehen⸗ 11. Die rauhe Unebene der Sichel(aſperitas falcis.) da⸗ L Die Garnformige Verwickelungen der Blut⸗ und durch ſie pfitget angeknuͤpfſet zu werden an die Sti⸗ Puls⸗adern/ durch die lincke Hirn⸗kammer hindurch tte deß duͤnnen Hirn⸗haͤutleins.. ſtreichend]. uM En Skäcklein der Sichel nach der Seike gezogen/ da⸗ N Ein Stuͤcke von der Hirn⸗ſichel Lfal) ſo hinkerwerts mit man ſich leicht einbilden moͤge die Verdoppe⸗ gezogen. ¹ lung des dicken Hirn⸗haͤutleins/ und die Schoß oder Canaal Knus) darinnen enthalten. b „ Der Schrut en mirn A 4 1 1„. n 93.— 6 3 N 8 Da MMhrr. tcan Wüxdes 8 4. † 1* △‿ 1ℳ I1 6 Rs d 4 4q V . 5 V AN 1 5 ü— M N X 141 4 ¹“ 4 N A 4„ ſon ym 2 ſehen lafen/ ma 4 8 3 V nain) wicdts dcdft A ngn 15 AA 719 5 3 h, n Sittte. 21, e 7. 7 249. * 4 4841 ö 4 4 4” 4 „ da r a 4 44”K K 4 „— . 3 ncheen Him f 41 6 / 8 1 114 4 1 „ m hen 4— N 2 5—— ☛ d — A Kg..— K.——— ——, 8 r—— — 8 1„ 0 4 S — 8 4 I—y — 2—— en Hirn I— „ern der linckm Hiwem S—— 1 4 ain nn 3 8——— —— ——— ——— 13 *. Nr„ 140 9— . en 1 . 4 A m 8 Kdan S a dere pu 3 A 4 5 1 1 4 2. a Hien⸗ſowell corou alas 4 3 8* 11 e Pm 5— A 4 4B4 7 88 . f 20 dei memdranz) zerrrnen 5 8 „. Nrit 9 ⸗ n—— 1 3 1., von „.n der Necet ¹ 4 4 12 o 3snet doch kunanes ſe nen 4 r-Kr S beſr n Hicterden * 4„ .* 4 rFrichug 1 eafernigt D 4** * r 3 4 N4 ‧ n SA 3 umn* 11 am n 4 AM 4 durch 4 121 1 „ 21 ☛ 4* 4 1 S X 3„ eruden M 5 3 N N A eer—- S 8 4 4. 4 N 1 4 4.““ 3 1 ☛— *△*„ 1 41 3 ò* B o A 1 DW X—— . XNNEEſſͤſͤſ11äää ta 4de p 1 T 4* 2 3— 1 3 A RN 1 18 N 1 S 4.. md* 84 4 4 4 4 3* A 7 w 8 d 4 17 „ 8 4½ Ti wn de b AAaA BBB COCC pp er 2 F 666 11 —SZi Erklaͤrung derl v. Taſfel. wo es gedecket wird/ in einen dun⸗ Nachdem der Schnitt noch tieffer gezogen und die Leffzen oder Raͤnde der Hirn⸗kam⸗ mer etwas nach der Seite geruͤckt/ werden zu beſchauen vorgeſetzt der Hirn⸗ſchwell (corpus calloſum) und darunter der Hirn⸗ ſpiegel(lpeculum) wie auch die Garn⸗for⸗ mige Verſtrickung der Blut⸗Und Puls⸗ adern/ plexus chotoides. D 4 rechte Theil des mitten durchgeſchnittenen Gehirnes. 8 Das lincke Theil deſſelben. Ein Strich mit Fleiß in dieſer Figur durch den Hirn⸗ ſchwell(corpus calloſum) gezogen/ damit man die Spur ſehe/ wo das Gehirne zertheilet.. Der Hirn⸗ſchwell(corpus calloſum) etlicher maſſen mit Gewalt nach der lincken Seite gezogen/ damit der Hirn⸗ſpiegel/ welcher die rechte Hirn⸗kam⸗ mer von der Lincken abſondert/ deſto beſſer gewieſen werde. 8 b Ein Stuͤcke von dem Spiegel/ welches oben anden Hirn⸗ſchwelle/ unten an das Gewoͤlbe(fornix) an⸗ geyefftet wirrd. Die Waͤnde bey der Kammern/ von dem Gehirne abgeſondert/ mit welchen ſie zuvor bedecket wa⸗ ren. Der Grund(fundus) oder das unterſte Theil der Hirn⸗kammer(ventriculus cerebri) in welchen die Aederiein von den Gefaͤſſen(vaſa) zu der Garn⸗ fermigen Verwickelung der Blut⸗und Puls⸗adern gehoͤrig/ ſich ſehen laſſen. Die Verſtrickung/ auß Blut⸗und Puls⸗adern zuſam⸗ men geflochten. plexus choroides ex venis& arteriis conflatus. Ein Theil des Hirn⸗gewoͤlbes(fornix) ſo in folgen⸗ der Figur beſſer zu ſehen. Ein Stuͤcke von der Hien⸗ſichel(falx) hinterwerts gezsgen/ mit mancherley Runtzeln zuſammen ge⸗ flochten. 3 Die 11. Figur. Nachdem der Hirn⸗ſchwell(corpus calloſum) voneinander geſchnitten, und hinterwerts gezogen iſt/ werdẽ hie gezeiget die gantze Garn⸗formige Ver⸗ 4G Dor Hirn⸗ſchwell(corpus calloſum) hinter⸗ B Die Hirn⸗kammern(ventriculi cerebri) gantz! IsE E Runde Hölen(cavitates rotundæ) in welche ſich FF Die Aeſte der Blut⸗aͤderlein(rami venularum) 666G ni) und die unter denſelben gelegene Theile Dieſer Spalt dezeichnet den Ort/ welcher an das oöooöoeeee ckeln Ort/ die durchſtreichende Gefaͤſſe. werts gezogen/ damit das Gewoͤlbe(for. 1 ſich ſehen laſſen. und wol/ was den Grund belanget/ zu ſehen nachdem alles/ was uͤber ihnen gelegen/ wegge⸗ nommen. Das Gewolbe(fornix) welches abbildet nicht ſo wol einen Drepangel/ als die Geſtalt zweyer Horner/ oder vielmehr den Buchſta⸗ ben Y. Die Garu⸗formige Verwickelung der Blut⸗ und Puls⸗adern(plexus choroides) bey der Hirn⸗kammern(ventriculus) hie wol zu ſe⸗ hen. die Garn⸗formige Verwickelung der Blut⸗ und Puls⸗adern(plexus choroides) begeben/ in dem ſie unterwerts ſteigen. welche außgebreitet ſind durch die oͤberſte Gegend des Hirn⸗ſchwelles/ und in der drit⸗ ten Taffel in der erſten Figur/ mit den Buch⸗ ſtaben HH bezeichnet worden. Dieſes Orts ſind ſie von dem Hirn⸗ſchwell vorwerts ge⸗ zog en: Darnach/ nachdem der Hirn⸗ſchwell hinterwerts gebeugt/ werden ſit zu baſthen vorgeſtellet/ damit ihr Urſprung von unten offendahr wuͤrde. Dann nachdem ſie auß die⸗ ſer Hole ſich herauß begeben/ ſteigen ſie auff⸗ werts/ wenden ſich ferner nach der hintern Gegend/ und breiten in den Hirn⸗ſchwell/ wie geſagt/ hin und wieder ihre Aeſtlein auß/ wel⸗ che in zwepen Orten/ vermittels einer Blut⸗ ader/ durch Mundlochlein(anaſtomoſes) ver⸗ einiget werden/ wie die Buchſtaben aaa ſchoͤn außweiſen. Das Gefaſſe(vas) von dem vierten Canaal (finus) des dicken Hirn⸗haͤutleins(craſſa membrana) hervor gekrochen/ ſo unter dem Gewoͤlbe in dieſen duncklen Orte/ in die dritte Hirn⸗kammer(ventriculus cerebri) ſehr ver⸗ worren abſteiget/ welches in den folgenden viel beſſer wird zu ſehen ſeyn. wickelungen der Blut⸗und Puls a⸗ H† Kam⸗und Schwam⸗gebein(os criſtoſum dern(plexus choroides) und zugleich donsdsge reichet. Placentinus hat gewoli 3 3 8.. 3—7 aß dur ieſen de es Hirne eab⸗ ihr Eintritt in die kleine Hoͤle. Es Afe haehagedlinhatdeend ae wird auch gewieſen das Hirn⸗gewoͤlb/ IIIIII Die Stiplein des Bluts/ ſo auß den Aederlein ornur)und unterhalb des Gewoͤlbes/ V ſes, Sehirnes icoſfd, ind hie deuih in ——-— Taßfel mo cha,⸗. 5 cktpiin and newt Sfüß. 4à NLrher NL dmn iönd vnd e 4 vr noga erdn Mier 55 dnſtön n ic eenlaſa n In mn mnnnenlte. uad del, was ſe Srmue n Rua ar 1acaen a en dt 1 8 Anen Deee n. * 1— . am 4 Derwen and Pats⸗Dem nn „ 1 Fnanmern femim hen R 1me Heien crrimenma Re Garn formige dech m dulL'edern(pleru dm n en ie mneerens ſeimn Die Arte der Olut⸗Sena n pulche autgedruittt ſc Genen) Ns Hirs cnels in Tanindermim öe rhen HR dezeichnet vera and ie den den Hiſ. pg: Damacd/ Mooa. eigkerwerts gideagt/ mit Sr h voe Keuet danitiht T 2 ¹* 6 ſer Hoit iich heraut doha gpas/ wenden ſchſaen Degrn mnd heritm amt ragt damd wecderdrde Sun mucm tn/ n der darc Nmllochn getwada viehe des 1 1. 4 Hewordt iaRrel zoc 1 vorm aes —— „ 4 14 w! 1 erchende nen mn an d 4' Enrien des Na, u“ 0 Sehines . — 4— 4—— . 8 K.* LAB„IV. Lib. X 3 2„ 2 2* 4. ₰ N ‿ XR . XQ˖ᷓA= QQᷓNE Q=, 8 NNS= TNNNNS= X= SNNSSS=S 8 ä A A8ENNNSS=S 8 NNSSS = 3 —— „= 3= 4= = . 2 3 — X☛ 3 I - 6 8 8 5 N 3 ch* 3 5 8N — N 8 9) . 7 N 3 77 8 St F N M d. S5 75 7 7 4 N N N„ KEKNRNNN — S N . N SNNNSS SSNNN SNNN —— 6 X N ——— S 3 — X 8 —— M ————y 9 X — N 3— K N X“ — 8 2 — Xᷣ 8 X+ N N XᷣX W X X— ⁸ 8 Die I. Figur. Nachdem jetzo der Hineſchwell(corpus celolam) gantz abgenommen/ und an deſſen ſtatt das Gewolbe(koraix) hinten⸗ werts in die Hohe gezogen/ werden allhie gewieſen die Gefäſſe/ welche unter dem Gewolbe verborgen waren: Darnach die AAAA 8BB Cp Die ausgebreitete Garn⸗formige Verwickelung ² Ein Gefaſſe in zwep Aeſte zertheilet/ davon in SG Lagerſtelle der dritten Hirn⸗kammer ven⸗ triculus tertius cerebri) und der Gang/ welcher von ihme gerade nach dem Heen⸗ becken(pelvis) zugehet/ wie ingleichem auch die außgebreitete Garn⸗formige Ver⸗ ſtrickung der Blut⸗und Puls⸗adern/ plexus choroides, Er Grund/ und Seite bey der Kammeren ſo 9 wol der Rechten als der Lincken, Das Gewoͤlde fornix) hinterwerts gezogen/ und in die Hoͤhe gehoben/ darunter doch die dritte Hirn⸗kammer noch nicht eygentlich mag geſehen werden/ weil die Garn⸗formige Verwickelung der Blut⸗und Puls⸗adern auß⸗ gebreitet. der Blut⸗und Puls⸗adern/(plezus choroi- des) welche hinten einem halben Monden aͤhnlich ſind/ vorne aber ſpitzig zu/ da ſie ſich faſt bey dem vorderſten Loch der dritten Hirn⸗kam⸗ merenden. 4 der andern Figur/ der vierten Taffel unter den Buchſtaben GG iſt geſaget worden/ daß es ſehr verworren nach der dritten Kammer zueyle/ in dem es ſich in die Garm⸗formige Ver⸗ wickelung der Blut⸗und Puls⸗adern einflich⸗ tet/ und Aeſtlein durch die zwey Oberkammern verſchickek.— Ein Loch/ oder tieffer Gang der dritten Kammer/ auß einem duͤnnen Pergaments⸗haͤutlein ge⸗ macht. Deſſen Linfang iſt zimlich weit/ aber es wird immer mahlich enger/ welches hie leicht⸗ decket/ nach der Seite gezogen⸗ Das aͤuſſerſte von der Garn⸗formigen Verwi⸗ tes plexus choroides. Die 11. Figur. Nachdem jetzt auch die Garn⸗formige Die Erklaͤrung der lich zu ſehen/ nachdem die Theile/ welche es be⸗ ckelung der Blut⸗und Puls⸗adern/ extremita- Verwickelung der Blut⸗ und Puls⸗ a⸗ dern auffwaͤrts gezogen/ wird die dritte Kammer gewieſen. Und weil auch das geεε A PF Pergaments⸗haͤutlein/ welches dieſen Ort bekleidet/ weggenommen/ laſſen ſich alle beyde Erſte/ als der Hinterſte/ und auch die herumb gelegene Stücklein/ als das irbel⸗ druͤßlein elandula piaealis) die Hirn⸗arß⸗ 38 Derſelben Seiten oder Waͤnde. iier Geleite(rimæ ſive canales) welche b Gaͤnge deſſelben/ ſo wol der „ hackelein(nares) die Hirn⸗hoͤdelein e tes) ſehr fuͤglich vorſtellen. Ir Grund der rechten und lincken Hirn⸗ kammer. ventrieulorum dextri& ſini- ſtri fundus, in die Kammern flaͤchlich eingegraben ſind/ wie auch auß andern Figuren erſcheinet/ und abgefuͤhret werden nach dem vorderſten Gange der dritten Kammer. Unter dieſem herauß ſtehenden Theile liget die Hirn⸗ſcham. Valva— Der vorderſte Gang der dritten Kammer/ in wel⸗ chem der verwerffliche Unratb des Gehirnes (exctementum cerebzi) zuſammen fleuſt/ und nach dem Schlam⸗druͤßlein(glandula pituitaria) geſchicket wird. Der Ritz(rima) oder die dritte Kammer/ mit ihren zweyen Gaͤngen/ bey welchen ſie vorne und hinten ſich endeett,. Der hinterſte Gang oder Loch/ welches dem Aff⸗ tern(anus) gleich iſt/ wie man vorgidet/ und der vierten Kammer zugehet., Zwey Hockerlein zu öberſt/ gleiches Weſens mit 11I LL. M Die Sichel hinterwerts gezogen. falx ad poſte- dem Gehirne/ nur mit einem Striche unter⸗ ſchieden/ und werden wegen ihrer Geſtalt die Hirn⸗arß⸗baͤckelein nates) geheiſſen Zwey Hoͤckerlein unterwerts/ welche Hirn⸗hoͤ⸗ delein Cteſtes) heiſſen/ wegen des naͤchſten Druͤßlein/ welches von etlichen der maͤnnlichen ²NRuthen(penis) verglichen wird. Das Zirbel⸗druͤßlein(glandula pinealis). Es unterhalb der Hirn⸗arß⸗baͤcklein nares) nach hat ein hart Weſen/ iſt mit einem duͤnnen Haͤutlein bedecket/ und zu Anfang des vorge⸗ ſagten Loches geſetzet. Die Garn⸗formige Verwickelung der Blut⸗und Puls⸗adern/ auffwerts gezogen. plexus cho- roides ad ſuperiora refexi. riora revoluta. Hie ſiehet man außdrüͤcklich die zugeſpitzte Geſtalt vorderſten Hirn⸗kammern(anteriores ventri. Lu l) an ſich nehmen. eines halben Monden/ welche zu hinterſt die 9 dri, fruad grten ent Nän ge andnt F Ilae.g M Keclem zue)ahn 4 1* A 4 3) fuzutmi 1 rn) n non m. 6 anmer. etnenam. fandtar 8 „*¹ Eſs 8 e Stirn zaer Bin Ganer nmre. in e anuer äoic e. vie aad auß mamn Ignn ogefähert veaan er eutten Kanner Lnerr Nieſem heraaz iieda Mirneſcham Falr⸗ Der dorderte Gang der tn den a perwefich he cxctementum ceredi) z —j— — Ind zach dem Schantn rucara geſcicket vn Der Ns(rima) oder di dd hem vepen Gäͤdgen ſc — 5 1 m mmt emet 4 5 h 3( AINNVVNIN an(nan) glecch ſt ann merhald der Him aßſith enertm Kanmer age Zpen Heckmtein zu ſdert g AAhan Geherat/ nar mf an Hude, andwenndene Hin/ ari*dacfttein auas däckeren mterner k 2** 4 8 n Sei teſtes) heed/ iziein veides dog nol rergbon. ein de ¹ 5 1 * 8 r un dart Weſe/ Nn d zehetr N z 6' 44 3 Locess. zervi 1 11 De Bemern dan „ 1en. t0 Ses ad ſaperoate 9 diateras Su 3 De 0e eOn, v 1 3 t rcoi KN O Kieict unarin, 9 haiden 14)J 43 40 Ku f 4 — = 4 1t —— ——— n 82,ℳ N 5 8 8 8 —— —— —— —RErklarung der VI Taffcldx 202, zehirnes—= die Kelter des Herophili(torcular Herophili)gt⸗ Nachdem das hinterſte Theil des Gehirnes V heiſſerwir, f wengenommen/ laͤffet ſih das dicke Haͤullem/ der Sichel⸗formige Fortſatz(Proceſus faleifor. meh 6 raſſa) welches das Hirnlein(ce⸗ mis) allenthalben von dem Gehirne abgeloͤſet /und men y4 berzen cht/ und der Kelter(Toreu- auß ſeinem Orte verſetzet/ daß er gantz vollkommen rebellu 3ze zae beſchauet werden. S Iee e 1 moͤge beſchauet werden. 3 lar) ſehen. Wann dieſes auch mittente lt de bbb ns Aederlein durch die Sichel(falx) zerſpreitet. geſchnitten/ und die Haͤutlein nach der Seitenn vSDie ſcharpffs Svitze des Sichel⸗formigen Jortſa⸗ geſchoben/ wird die innere Beſchafſenheit der tzes/ ſo auch etwas krumm eingebogen. Sie iſtvon⸗ vier Schoͤſſe/ Hölen oder Canaal 8 Faud ſoriuigen Beine(os criſtiformis)abge⸗ 4 87 D„ 4— nd 3 L r e 8 4* vorgebildel. XXXX Die zuruͤck gezogenen Haͤutlein der dritten Schoß/ a oder Ganges(ſinus) damit man ſein inwendige O Bein der Hirnſchale(os cranii daran das Geſtalt ſhe Mittelſte oder Marck wol zu ſehen. len Die 1 1. Figur⸗ e⸗ Ss wird gezeiget der Naum zwiſchen der Hirnſcha 56 Nachdem das dicke Haͤutlein(craſla membrana) Leranium) und dem harten oder dicken Hirn⸗haͤu 4 welches das Hirnlein uͤberzogen/ weggenommen/ leip. Aura mater«—&eirnes/ welches ſiehet man nun das Hirnlein an ihm ſelbſt: Und BBBB Das uͤbrige von dem Weſen des Gehirnes/ we che nachdem der Ritz(rima) oder die dritte Kammer mit einem tieffen Schnitteweggenommen⸗ nach der Seite geſchoben/ kommet in Augenſchein ſeint CC Der Grund der rechten und lincken Hirn⸗kammer/ mil Hoͤle(cavitas) nebenſt der Hirnſchamvulva) ſo vielen Aederlein beſtreuett. ſcho⸗ darinnen enthalten/ und dem vorderſten Loch. D Die dritte Kammer/ etwas nach der Seite ge 7 AAAA D s Bein der Hirn⸗ſchalen. 08 manii⸗ ch ben. ger/ welches B Das mittelſte Marckichte an der Hirn⸗ſchalen. b F. Das vorderſte Loch der dritten Kammer welcheif mecditullium cranii. anab geheknach dem Hirnebecken(pelwis) oder den Der Raum/ pzwiſchen der Hirſchalen und dem ha⸗ riehter intandibulum meelungen derz ten Hirn⸗haͤutlein iſt⸗ Pr Dis Garn⸗oder Retz⸗formige Verwicke Hankleinf Pſsin Hoͤcker der Hirn⸗ſchalen/ welcher das rechte nnd b Blut⸗und Puls⸗adern plerus choroi fe ereitet lincke Theil des Hirnleins(cerebellö)unterſcheidet uenigan higr tels ſodenumngen erwict⸗ Erein Stickedon dem dicken altlein Celant men, G DerAnfang der Garn⸗oder Reis⸗formgen ee ie prana) welches das Hirnlein uͤberzogen hinterwerts lungen der Blut⸗und Puls⸗adern principium Ple- beansythelches das H zog 3 ruum retiformium- item FI das Hirnlein an ihm ſelbſt/(cerebelli ſubſtantia) uf Das Eude derſtlben. ünis plexuum retiformium. durch welches oben viel Aederlein zerſtreuet werdrn 1¹ Ein Etüedts Pienitinsgent deete haͤutleins/ wel⸗(aa) und Striche lauffen cc. K KDer hinterſte Fortſatz des dicken Hurn⸗hautle do, Fee Ad Se Ferſpi lumes). cer vas Gehirn eseehaun von dem Hirnleinn 66 de Pirn en⸗ebaͤktein(elunes) etwas auß hrenp (cerebellum) unkerſcheidet. der Ca⸗ KH Oie Hirn⸗hoͤdelein(tectes) gleich den vorigen Hirn⸗ LL Die Haͤutlein der eroffneken vierten choß oder Ca⸗ 1 Oie h nahanen uſgees) Slichand derthelbe 11 Daäankichege ee dendeeem rrimiſte Das Zpbeledrüglein/ nahe be dem Hir⸗hödelen Die Hautiri rrnneſ r die Geften dele glandula pinealis teſt bus contigua. NN Deeſernde⸗ chfan Lan dieenezeäelahte KK der Eintrict der Garn⸗formigen erwickelung der b Schoß(membranæ ſecundi ſinus diſſecti) auch Vim,in Puls⸗adern. plexuum zeritormium in- zuruͤcke geſchoben..„ Hirn⸗hante Das Loch(Cforamen) oder der hinterſte Gang der 00 Die erſte Schoß/ oder Hoͤle des dieken Hirn⸗haͤut⸗ 4 Das ech 8 Loromenaner re evintergen g „ leins. Schoß deſſelben. A Oie Hsle/ welche man ſiehet/ wann die dritte Kammer rr Die andere Schoß deſſt hl Hirn⸗haͤutleins/ in voneinander gezogen wird. weichen faſt unze lich virl chlein ſich ſehen laſe En Laſetein, welchegeine,edeerſhenwierae Die dritts Schoß(Kuus in der zberſter ſcham(vulva) geheiſſen. Zuvorderſt an dieſer RERDie dritte Schoß(Kinus) in der oͤberſten Gegend der Hirn⸗ſcham(vulva) geheiſſen. Zuvorderſtann Sae a anbirrbiäta?n„ eereheermrkehrereeer welches ſe getnlgſſee hur,be de Buchſtabenà.⸗ 000 Der Geund der rechken und ingken Kammer. Ven⸗ abgeſchnit“ 8 Der Grund 4 98. aaaaa H renait wird an 1 kutte das Euſerſtt den tfaſ FPP Die Seitertegder Waͤnde derſelben. latera ſeu parie (orificia vaſorum welche auß der dritken Schoß in tes coramg 2u Kriſichane Hun⸗ Autlein(renuis membrana) ge- Q2 Die Garn⸗formige Verwickelung der Blut⸗umd hen/ oben in der II. Taffeln/ in der erſten Figur/ mit Puls⸗adern(plerus choroides) mit Sleiß auß den den Buchſtaden Dohdd angedeutet. Kdammern verruͤcket.„ ůDer Anfang(prineipium) oder die Zuſammenſtoſ⸗ KKRK Das Gehirne(cerebrum) davon das oͤberſte und hin⸗ ſung der dier beſagken Hoͤlen/ Schoͤſſe/ Gaͤnge o⸗ terſte Theil/ ſo auffdem Hirnlein( cerebellum) der Canaalen(ſtnus) ſo nach eklicher Meynung 1 gelegen/ weggenommen.— Cc 1 1 8 7 1 „ ☛ᷓ 89 — , Pähi, — —— S ſ ſſ en, 8 3 A 8 ¹ 3 Dee 1,711,snsneznn 1 5 3 „733,3, ,s,nsnnneen 1„,1117 375333 3 1 Winaneneeenaen 3 71 1 1,1ℳ114,734 1 N7neenne, neenieee 7 571,7,7,, 31311,, 17?Bnt,ttzznztenen 21 9 7„1st: 7744 742* „ 1139 7,74, 4 7/1, — — — K n 3 3. el „ A le AIA 4 n * — —— 1— — —— — — „ — Pn 14 1 1 4 der eſt du en 1. enun 1 —,— —= ——— 2— K 8.— “ “ 1 -— — 8* 1— „—— — 3—+ 2 2* 2—2 *.“ —. 3 1 1** —— d 2— -5 „ 4 43 3 ——— 1 ₰ Nachdem die deyde Theil desGehirnes/ nehm⸗ lich das Rechte und Lincke von gen/ nicht alleine bey den Seiten/ ſondern auch vorne; mitten doneinander getheilet/ und gezogen/ ſie⸗ Die I. Figur. Lincke voneinander gezo⸗ laſſet ſich das Kam⸗formige Bein(o⸗ criſtoſum) daran die Sichel/ wie geſaget/ ge⸗ hefftet iſt/ ſegen. Nachdem aber die Hien⸗ho⸗ delein(celtes) und Hirn⸗arßbaͤcklein/ o⸗tes het man den Gang/ welcher unter ihnen au der dritten Hirn⸗kammer in die Vierte gehet Und wann der Schnitt noch tieffer gehet/ ſie el man die Hirn⸗ſcham vulva) auch voneinan⸗ der gezogen/ und der jenige Gang/ welcher in CG aa D FFEE Gb bb H H 8 len Siaeden dem rechten und vorderſten Theile —2 Die Hirn⸗ſcham/ nach der Seiten gezogen. Hie lag das Loch oder der Gang der dritten Kammer/ chen der Urſprung iſt der Geſichts⸗ ſpann⸗adern/ nervi Optil. O As rechtr und lincke Theil des Gehirues vonein⸗ ander gezogen/ und etwas auß der Hirnſchale (cranjum) erhoben. des Gehirnes/ etwas zurſicke geſchoben/ damit man das Kam⸗formige Bein(os criſtiforme) P ſehen ur Höͤhe ſich die Spitze von der Sichel endet. mit dem Kam⸗formigen Bein Co⸗ criſtoſum) P ſich ſehen laſſe⸗ Stuͤck des Gehirnes/(cerebtam) welches das Hirnlein bedecket(cerebellum) weggenommen. Hirn⸗ſchale calvaria)(bb b) umbſchloſſen. Das innere oder die inwendige Seite der Hirn⸗ hek. tzet. zogen. „Der erſte Gang dit dritten Hün⸗kammer j welcher nach dem Becken(pelvis) abgehet/ und hie erwei⸗ kerk iſt. Die Erklaͤrung der P das Becken(pelvis) ſich endiget/ und bey wel⸗ moge. Lin Stüͤcke von der Hfen⸗ſchale/ welches das be⸗ ſagte vorderſte Stücke des Gehirnes B8 tra⸗ gei⸗ Das Kam⸗formige Bein(os criſtifor me) in deſſen Ein groͤſſes Stuͤck des Gehirnes voneinander ge⸗ ſchnitten/ damit die Hirn⸗ſchale CC(salvaria) Das Spur⸗zeichen des Schnittes/ damit das gantze Das mitteiſte Marckichte in der Hirneſchalen(me⸗ ditullium eranii) mit den zweyen Platten derf ſchalen/ darauff das Hirnlein Ccerebellum) ru⸗ Das hinterſte Theil dis Hirnleins in ſeiner rech⸗- ten Laͤgerſtelle/ mit vielen Zweiglein der Ader beſe Das vorderſte Theil don dem Hirnlein/ auffwerts ge⸗ Der Urſprung der Geſichts⸗nerven. nervorum opti- welcher der Affter(anus) genannt worden: Aber hie iſt er veneinander geſchnitten Die Hirn⸗orß⸗däͤckelein(nates) zertheilet/ damit dei Gang/ welcher unter ihnen verborgen lag/ ins Ge⸗ RDer hinterſte H H VITaffd. „ Die Hirn⸗hoͤdelein(teſtes) miit Fleiß eroffnet ſuda⸗ Spur⸗zeichen des Grundes von der rechten und lin⸗ Ein Kopff(caput) davon allenthalben die Hirn⸗ſchale(cranium), das Fleiſch(caro) und das lein im Kopffe gelegen/ und nicht weniger Hirn⸗marck. Ns Fleiſch der Maͤußlein/ von den Gewerb⸗ Das erſte Gewerd⸗bein des Rackens/ noch nicht vor Die Spur⸗zeichen der abgeſchnittenen Hirn⸗ſchale. Das dicke Haͤutlein(eraſfa membrana) allenthalben Das Hirnlein(eerebellum) dadurch unzehlich vien 3Ein Häutiein/ welches als ein Uberzug das Ruͤck⸗ Das Gehirne/ welches noch mit dem Hirnlein ver mit der Anfang der vierten Hirn⸗kammer ent⸗ decket wuͤrde. ſicht kaͤne.““ Gang der dritten Kammer/ welcher in die Vierte durch die nit. e angedeutet/ gehet/ allhie eroffnet. cken Kammer des Gehirnes. Die 11.Figur. dicke Hirn⸗haͤutlein(craſla mem brana) weggenommen. Er iſt aber gantz ver⸗ kehret/ damit eygentlich erſcheine/ das Hirn⸗ die Anfugung an das Gehirne/ und an das Zugleich wird auch gezeigeif der Fortſatz(proceflus) des Hirn⸗marckes (Cpinalis medulla) in die Gewerb⸗beine ver ebra) welcher doch/ weil er mit einem dunnen Haͤutlein bedeckt/ nicht ſo gar eygentlich hat moͤgen abgeriſſen werden. beinen(vertebræ) abgeloͤſet. ſeinem Fleiſche entbioſet. calvariæ refectæ veſtigia. ſo wot von dem Gehirn(cerebrum) als dem Hirn lein abgeſondert. Aederlein zerſtreuet ſind. Fin Stuͤck von dem voͤrderſten Wurm⸗formigen Fortſatze/ proceſſus vermiformis. marck/ und ein Stuͤck von dem Hirnlein/ darauß es entſpringet/ bedecket. kriechen. Nervi ex ſpina prodeuntes. Ein Stuͤck des Maeckes im Ruͤck⸗grad/ welches unter dem Hirnlein(ceredellum) und Haͤutlein (membrana) hervor kompt/ auch unter denen ru⸗ het/ mit vieien Spann⸗-aderlein/ſo davon entſprin⸗ gen. Das erſte Gewerb⸗bein des Halſes/ cotpus prim⸗ colli vertebræ. Das Loh der Gewerb⸗beine des Halſes/ dadurch 25 Hirn⸗marck(ſpinalis medulla) auß der Hirt⸗ ſchalen in den Ruͤcken gehet. bunden/ und mit einem duͤnnen Haͤutlein uͤberze⸗ en. ,9„ Die Zertheilung des Gehirnes/ ſehr ſcheinbar. di iſe Die Syann⸗adern/ welche auß dem Ruͤck⸗grad hervor cerebri ſaris evidens. Un 2 .„ ——-——,— Rerg n A 1 M K enfur rapnag * 24 1 des em 8 . 1„ 1 es mem. . 42 Ter s Dei ne 5 4 Ale fanlum 3 8 1* 8 — Mrn Heu 1 M LHamer 4 * 4[ 44 1 Ru amu genchch eſde ¹ 3 4 1„ 1 Rleotn mr 2 1 2. das Gehem 4 ee AMſhanen. Am. n — 4 ͤ N 1* *“ 339 ¹ 4 3 4 1 AM Ar 4 I RmRun. a nogen adzeriſen [N Wch der Mäuften un * ¹ Sgisf 1 keder sleſc. * 5 N N iA„ 1 2 o⸗ 4t b 4 Na k 9 AA p er adescatun 2 4„ 8 8* 2 fe 1 ... ur In eraſ menden 4„ „esn den Gehirn cercdenn 4 4 4 1 4 1 6 * Krtede 2M. NA 9* 4 1 et m 8 1 3 erten 8 aA recefu remteen 4 1 p e/ weldes a l D *“ 2 4 4 H „n un Otick um n Fm A 8 3 1 Hu 3 r vA de 4 I r odeutt. e 9 ann-dhe ertn9 4 1 8 4.1 Do 3902 den Spafn 10 “ e * 1* Das Se att cas lun . 4 2 X N N N 4 NW— Sheas ℳ* △ S 7* , — ũ4. —— 2 4 424 6 1 3314 24 3 4 — — —— — —— 1 2 7 1ℳ1 „ M M M —— —x ——— — 8 * 8. E N M S⸗ch ʒh, c d*. N 89 AA 3 ☛— 2 2—— —— ☛— ☛— ☛ A—— 1 Ae CC Zwey Seiten⸗ſtücke des Hirnleins mit einem duͤn⸗ geſtellet; nachdem auch das Hirnlein 6 Sre bellum) vorwerts gezogen/ iſt auch das Ruͤck⸗ 4 4 D Spur(veſtigia) da die Hirn⸗ ſchale wegge⸗ S Das erſte Gewerb⸗bein des Nackens/ welches noch mit 4 lauffen:.. 1 Das mittelſte Theil des Hirnleins/ darauß die 3R Das unterſte Theil von dem Gehirne(cerebrum. CC feder. Das Fünffte(I) das Sechſte(X)und Siebende(L.) die unterſte Gegendder Hirn⸗ſchalen bedecket. Nachdem das Gehirn und Hirnlein vorwerts ——— 2 —— dem Haͤutlein/ wel⸗ achſt⸗vorgeſetzter Figur das Rüͤck⸗ marck(ſpinalis meduͤlla) auß den Gewerh⸗ beinen(vertebræ) gezogen/ welches Marck von ſeinem Haͤutlein gantz entbloſet iſt/ ſo nach ſden Seiten verrücket. Man ſiehet auch den lurſprung dreyer Paar Hirn⸗nerven/ ſo in dem Anfange des Nacken dunckel erſchienen. ſchnitten. Fleiſch beſetzet gen Haͤutlein bedecket dadurch Aederlein(Vvenulæ) Wurm⸗formige Fortſaͤtze Cvermiformes proceſ- ſus) werden. Ein Stuͤcke von dem Hirnlein cerebelli portio. Das Haͤutlein des Ruͤck⸗marckes(memdbranula ſpi- nalis medullæ) nach der Seite gezogen. Das Ruͤck⸗marck an ſich ſelbſt entdecket. ſpinalis me- dallæ ſubſtantia detecta.. Das groͤſte Theil von der vierten Hirn⸗kammer auß⸗ gegraben in den Anfang des Ruͤck⸗marckes(ſpinalis medulla) und vergleichet ſich einer Schreib⸗ Paar der Rerven. 3 Das dicke Hirn⸗haͤutlein(craſſa membran a)welches Die Ohren. Autes Die 11. Figur⸗ mit dem Ruck⸗marck gezogen/ ſiehet man die Gefäſſe(vaſa) darauß das Wunder⸗netze (iete mirabile) geflochten wird/ wie auch den Trechter(inkundibulum) mit dem Schlam⸗ druͤßlein. glandula pituiraria. D* Spur da das Gehirn weggenommen. veſtigia reſecti cranii.. Das Hirnlein mit den Gefaͤſſen oder Adern die es durchkriechen/ vorwerts gezogen. 3 ſo noch gantz/ gleichfalls zuruͤcke geleget. Das Rüuck⸗marck(ſpinalis medulla) ſo noch an dem Hirnlein(cerebellum) hanget /mit ſeinen Blut⸗ und Puls⸗aͤderlein vorwerts gernicket. 8 2 Ein Stäck von den Gewerb⸗bein⸗vuls⸗adern K arte. rix vertebrales) in beyden Enden zerſpalten/ da⸗ See Erklaͤrung der VIII. T A8— Es wird hie alles das jenige gewieſen/ welches verborgen gelegen unter ches in naͤchſt⸗ Ruer⸗ marck bedecket hat. Dann/ nachdem das Ge⸗ birn außgenommen/ der Kopff auffs Geſ ichte eGGd ED 1Dießes Hockerlein ildet ohngefehr ab das Schlam⸗ NN 11 As von die Puls⸗aderlein entſpringen/ ſo durch das Rück⸗maret lauffen/ und mit dem groſeren Aſtede Schlaff⸗pul§⸗ader(carotis arteria) das Wunder⸗ Rebzt(rete mirabule) verurſachnn. FrEin Srücke des Wunder⸗Netzes/ welches auß beſag⸗ Das unterſte und laͤnglicht runde Theil des Truͤch⸗ M Das erſte Gewerb⸗bein des Nackens/(vertebra cer- Die Ohren. au res. s iſt hie das beſagte Stuͤce des Gehirnes/ ſoin der vellum) und dem Ruͤck⸗marck C ſpinalis medulla) ſauß der Hirn⸗ſchalen genommen; und wird hie ab⸗ ſſonderlich gezeiget die Zuſammenfuͤgung des Ge⸗ hhirnes mit dem Hirnlein/ wie auch des Hirnleins mit dem Ruͤck⸗marck/ in deſſen Anfang nun eygentlich Der Wurm⸗formige Fortſatz G Die vierte Kammer in dem Ruͤck⸗marck/ gezeichnet 14 1 fuͤgen. Ds harte Weſen des Hirnleins/ mit uͤberzwer⸗ C Das Zirb el⸗druͤßlein. glandula pinealis. Stüͤcklein des Ruͤck⸗marckes/ mit welchen es an das 5 ter Puls⸗ader erwachſen/ groͤblich entworffen. as dünne Hirn⸗haͤntlein außgebreitet. tenuis cere- bri membrana extenina. er Trechter(infundibulum) welcher beſtehet a dem duͤnnen Haͤutlein/ nachdem das gantze Gehirn allenthalben abgeſondert. ters/ pars inferior& teres infundibuli. druͤßlein(glandi la pituitalis) in welches ſich der Trechter endet. dem Ruͤck⸗marck abgeſchnitten, und in der I. Figur dieſer Tafſel noch an dem Ruͤck⸗ marck(ſpinalis medulla) hangen/ und dunckel abgebildet ſfind. wicis) von ſeinem Fleiſche noch nicht gaͤntzlich bloß. 1. Figurentworffen/ mit ſampt dem Hirnlein(cere- und vollkommendie vierte Kammer abge⸗ bildet iſt As rechte und ſincke Thei s egt und inck Ahetes rnleins mitvie⸗ ◻ len Aederſein beſtreutt. for des Hirnleins(ver- mifermis cerebelli proceſſus) vorwerts zuruͤcke Aizocen/ da er ſonft pfleget die vierte Kammer be⸗ dechenun.. mit dem Buchſtaben D. DD Das Nuͤck⸗marck.ſpinalis mequlla. EE Das Set cklein des Gehirnes/ ſo noch an dem Hirnlein Die I V. Figur. Hie wird abſonderlich vorgeſtellet das Hirnlein ce. Jrebellum) von dem Ruͤck⸗grad⸗marcke( ſpinalis Jmaqulla) und dem Gehirne abgeſondert: Doch wer⸗ dden uͤbrig gelaſſen zwep Stücklein des des⸗marckes mit dem Zirber⸗druͤſſelein(glandula Nuͤck⸗gra⸗ pinealis) damit gewieſen wuͤrde/ wo ſie ſich an das Hirnlein an⸗ fuͤgen chen Strichen unterſchieden. „Der Wurm⸗formige Fortſatz. vermiformis rre. &e ſſus. Hirnlein hinten/ da die vierte Hirn⸗kammer gelegen iſt/ angehefftet wird. n neubamene - Man 5 3 3 mte ada — 4 4 kn n Häntten uüns 1. Aferrhaden geſocen dr 5 ☛ᷣ W —&N = e X X‿ * 64 Samerrie u age e, Dacs laferior K nren di 8. 1 Den 4 KFerrtein dilhe Agrie Riſten(zundakgenl aen — Sandala)i. n Auden her ernckhenn den e ezencm n 4 den füs nanck ugeſdata min Reler Tanl doc en der 1 oe air Geufeue [Daerte Gemerz⸗dein hes Aat r wen] dea ſeinen zenceutm XIDu Ohrm aus l . 1 7 — 70 ☛ 7 7 , , 74 1 △ 2 3 4 II K 3 4 S 8 4 4— 13 egte rard her S 3**) 4 4 43 4 L A Mnn 4 4 2 NW I dellam und den Nück⸗Aat(r au der Jurſcalen gerene? anderlch gezeiget die arſar hirucs nit Nn Deruee nr m. W nit hen Nück-marc in Nfmn dia. and dollfoumen Nie diert Auu 3 ldet Kt. 1“ NA not unn ſinch Mal m Ahertein detrertt „ FIG. . 4 A. 4 4 111 44 Nmige *. fermis cetedelli procelu 2 — — 1 ſan*† ee n σ . ſr enertt Kanner u en nitu a den Bachiond 50 Da Rüctnnf— 4 121D 0 cein ds Oehirus rdet 1 Die Vm. V X X daderich uie pon N den e 2 1n)en Oem e 4 Arwird 4— . WM 8 S K J N„ N — XXN. 8 4 4 ³ 1—ù 2 ——— ——— —— ——— —— — — ò * 9 0 A Ale SAs innere weiſſe Weſen des Hirnleins. 32Eben deſſen blaulichtes Theil/ welches das Der Anfang des Ruͤck⸗marckes( ſpinalis Pvedulla) iſt abſonderlich geſetzet/ damit ſeine Es wird eben dieſes Ruͤck⸗marck vorge⸗ Die V. Figur. In dieſer Figur wird die Abſonderung de cke(ſpinalis medulla) gewieſen. A4 ᷑ Je zwey breite Stuͤeke des Hirnleins. D Der Wurm⸗formige Fortſatz proceſſus veimi. formis. marckrs/(ſpinalis medulla fuͤget. Die VI. Figur. ſein innere Weſen geſehen werde. AAG NAs Außwendige an dem Hirmein. B Das Innere deſſeiben zerſchnitten/ und ſein weiſ⸗ ſes Weſen. 2— 4. 2 Weſen mit dem Buchſtaben K edeutet. Die VIII. Figur. eygentlicher vorgebildet. Weiſſe in ſich faſſet. Die IX. Figur. warhafftige Geſtalt abgeriſſen wutrde.. (D s Häͤutlein/ welches das Ruͤck⸗marek bederket. hier nach der Seiten gezogen. Ein Stuͤcke des Ruͤck⸗mareks/ welches pfleget in der Hirn⸗ſchalen(cranium) zu ſeyn. Zwey Stücckelein deſſelben/ mit weichen es an das⸗ Hirnlein pfleget angehefftet zu ſenn. b ſtellet/ aber nachdem die Stuͤcklein/ mit wel⸗ Hirnleins(cerebellum) von dem Hirn⸗mar⸗ „Ein weiſſes Kenn⸗oder Spur⸗zeichen des Roͤek⸗ d welches von dem Hirnlein(cerebellum) abgeſondert. Dann an die⸗ ſem Orte war das Hirnlein an das Ruͤckmarck ge⸗ Der Wurm formige Fortſatz(vetmiformis pto- ceſſus) an das Hirnlein gefaͤget/ hie aber abgeſon⸗ dert. Die VII. Figur. Es iſt das Hirnlein(cerebellum) mitten ent⸗ zwey geſchnitten/ und wird ſein inneres weiſſes Es wird hie das zerſchnittene Hirnlein noch 8 6 Das Hirnlein wird vorgeſlellet/ wie es an ei⸗ nem Cheile voneinander geſchnitten/ damit no e Dieſe Figur gehoͤret zu der andern Figur (cerebrum) in welchem die dritte Kammer backen(nares) Hoͤdelein(teſtas) und dem Zir⸗ del⸗druͤßlein(glandula pinealis) gehet/ an diefer Seiten/ nachdem die vierte Kammer Dann es wird gezeiget das Hirnlein(cere. Die Erllarung der folgenden Figiren der ViIT Taffeldes R Büchs V— ſen⸗ abgeſchnitten/ wie auch das Haͤutlein. Sie iſt auch umbgekehret/ damit der hinter⸗ Iſte Gang/ welcher auß der dritten Hirn⸗ kammer in die Vierte unter den Hirn⸗arß⸗ ooneinander gezogen/ geſehen werde. 4 D Ruͤckmarck. ſpinalis medullæ ſubſtantia. - Die vierte Hirn⸗kammer(ventriculus) nicht oollkommlich entworſſen Der Gang der oritten Kammer in die Vierts. Das Zirbel⸗druͤßlein/ glandula pinealis. Ein groblicher Abriß der Hirn⸗arß⸗baͤcklein/(nates) und Hodelein(teſtes) ſo da ligen in dem Hirn⸗ marcke, ſpinalis medulia. Die XI. Figur. der VI. Taffel/ ſo man recht nachſiehet. bellum) und ein Stuͤck von dem Gehirne nach allen Seiten voneinander gezogen/ mit ſeinen beyden Lochern/ nehmlich dem Vor⸗ derſten/ welches nach dem Becken;(pelvis) D2 Hirnlein. cerebellum. — d Das Schlam⸗druͤßlein glandula pituitaria. Der Anfang der Geſichks⸗ſpann⸗adern. principium Die erſte Figur zeiget ein Stuͤcke der Ge⸗ ſichts⸗ſpann⸗adern AA, mit einem Theile des Truchters B. und dem Schlam⸗druͤßlein C. Die Letzte aber den Wurm⸗formigen Fort⸗ und dem hinterſten/ welches nach der vierten Die dritte Hirn⸗kammer. ventriculus cerebri ter- Das hinterſte Das Zirbel⸗druͤßlein. glandula pinealis. Der voͤrderſte Gang derdritten Kammer/ ſo abſteiget Gin Theil von dem Truͤchter. infundibuli pars. Kammer gehet/ abgebildet wird 1 Das Gehirn. cerebri ſubſtantia. tius. 3 Loch der dritten Kammer/ nach der Der Ort der Hirn⸗hoͤdelein/ und Arß⸗baͤcklein. Na. rium& teſtium locus. nach dem Schlam⸗druͤßlein. nervorum opticorum. Die XII. und XIII. Figur. ſatz des Hirnleins/ vermitormis cere- belli proceſſus. Wcen es an das Hurnlein gefugel gewe⸗ . 5“ er o 2. Kißrie dm Rre henn 3 mnanc turwerßn Nang) ra 1 1 I 1„ 9, 4 5„4 8 JXannrei 1 eerttau twan a riicher Ahriß der pena 3 I 1 4 G 11 Keienn(tettes hi 2rckr(oima medan 1 3383 41 Daenz Daſe Fianr gehörtt a d, de VI. Taffel, p n Dams dird grzeigt de dellam) und eln Sten eerebrum) in delchem et nach allen Seum doum ſemen denden Löchern/ Mr dernien/ Delches nachda d und den diwerſten/ date Kammer ghad di. N Dirnlein ceicdelan Do as Gedim. ceredeilutu Tunittt Hirrannet urn 9 6 hntnft dod d ktas 1(d3 3 wa⸗räis luu 8, t dr dirr zinetin bum Locu am K& tettum acnn der ritdert datmniaſs da närhee ae n O0. T 1 n — r. dian⸗Rräisleu jniun⸗ n det — Der Aufans hr. — 40 wea.„,4 37 rora Pne zen Tuuin. Ke Tharak 4 — — — ———— — — G — S 2 — — N 3 S“ — — ℳ& —— — — 84 — 2 —— 210 A4A444 AAAA B B BB Nachdem das Gehirne/ und deſſelben Thei⸗ le nach der gemeinen Weiſe der ſten abge ildet/ und vorgeſtellet worden/ hat auch lulius Cafferius ſeine Zuruſtung durch d kehrte 2 Deßhalben wir Die J. Figur. ſe der Anatoömi⸗ „lacentinus wollen ie neue und umbge⸗ rt zu zerlegen/ vor Augen ſtellen. d in dieſer Figur das Gehirn (Lerebrum) von allen Beinen entfrehet: Aber noch mit dem dicken Hirn⸗hautlein umbge⸗ ben/ umbgekehret auffgetragen. As dicke Hirn⸗haͤutlein/(dura membrana) mit vielen Aederlein beſetzet/ ſo allenthalben das Gehirne(cerebrum) und Hirnlein(cerebellum) umbkleidet⸗ Das Räck⸗marck(ſpinalis medulla) mit dem dicken Hirn⸗hautlein bedecket. Das Hirnlein cerebellum) mit dem dicken Hirn⸗ häutlein bedecket und umbgeben/ ſo ſich hier ſehr ar⸗ tig ſehen laſet. Das Schlam⸗druͤßlein Cglandula pituitaria) noch mit dem dicken Hirn⸗haͤutlein bekleidet. Der groͤſſere Aſt der Schlaff⸗puls⸗ader Ramus majon arteriæ caroridis. Die zwey Augen. Oculi duo- Die Mäͤußlein der Augen(muſculi oculorum) in ihrer Laͤgerſtelle.. Das Fette pinguedo) ſo zwiſchen dieſen Maußlein ligek. Hier iſt das dicke Hirn⸗haͤutlein etwas abgenommen/ und laͤſſet ſich das Gehirn KK und die Geruchs⸗ nerven 11(nervi oifactorii) ſehen. ein Stuͤcke von dem Gehirne. cerebri portio. ₰: Ligur „JelI Figur. Eben daſſelbe Gehirn wird in gleicher Laͤger⸗ ſtelle vorgeleget; Das dicke Hirn⸗haͤutlein aber iſt Kreutzweiß zerſchnitten/ und nach der Seite gezogen/ damit gezeiget wuͤrde/ wie das Gehirn anzuſchen/ wann es min dem duͤnnen Haͤutlein (cenuis mes inx) bedecket/ und wie ſich auch ſeine Theile zu erkennen geben. 1 Die Erklaͤrung der Dau dicke Hirn⸗haͤutlein(eraſſa cerebri mem- brana) kreutzweiſe zerſchnitten/ und nach der Seite gezogen. Das Weſen des Gehirnes/ noch mit dem duͤnnen Hirn⸗haͤutlein bedeckt. b CC DD. EEE FFF 6 G HHa KK KR Die Geſichts⸗pann⸗adern/(nervi optici Hoder das 5 T rr 22 O ff E IDas Schlam⸗drüßlein. glandula pituitaria. Das ſechſte Paar deſſelben. Die Abtheilung des Gehirnes in das rechte und lincke Theil/ ſehr wol zu ſeen. Das Hirnlein( cerebellum) noch mit dem duͤnnen Haͤutlein bedeck. Der Ruͤck⸗marck ſpinalis miedulla) noch mit dem duͤnnen Haͤutlein beklerdet. Dieſes Orts iſt wol zu mercken/ wie kuͤnſtlich und mit was groſſem Fleiſſe der Kupfferſtecher mit etlichen Pünctlein das duͤnne Hirn haͤutlein entworffen haͤt/ daß es das Anſehen/ als wann die darunter gelegenen Stuͤck durchſchienen/ welches die Beſchauenden ſehr belu⸗ figenthoutht Aederlein(venulæ) welche ſich zerſpreiten durch das Hirntein/ und deſſelben Haͤutlein. Der groͤſſere Aſt der inwendigen Schlaff⸗puls⸗ader, (arreria carotis) ſo das wunderbahre Retze Crere mirabile) verurſachet..— Der innere Zweig dieſes Aſtes G. Dgvon in folgenden Figur mehr. Er entſ pringet aber umb aa. Der Urſprung der Spann adern/ welche das Auge bewegen/ oder des andern Paars der Hirn⸗nerven Auß dieſen iſt die Rechtere umb die Gegend L, in die Augen⸗Maͤußlein eingepflantzet: Die Linckere umb b abgeſchnitten. 3 Der Anfang der Geſichts⸗ſpann⸗adern(nervi öpt- b ci) oder des erſten Paares der Spann⸗adern des Gehirnes. f* Das fuͤnffte Paar der Spann⸗adern des Gehir⸗ A Ein Stuͤck von dem Trüchter/ oder des Beckens. portio intundibili ſeu pelvis. Die Werckzeuge des Geruchs( olfactus) oder das achte Paar der Hirn⸗nerven. Das Maͤußlein/ v Daſſelbige XXNNX erſte Paar der Hirn⸗nerven abgeloſet von den nechſt⸗ gelegenen Maͤnßlein.— welches das Augenlied auffhebet/ muſculus palpebram attollens. Die Rolle(troch! ea)oder der Rollen⸗kroſpel(cartilago trochlearis) des oͤberſten Maußleins/ welches das Auge umbdrehet.. Maußlein/ mit der Rolle 1 zu ſehen⸗ Andere vier Maͤußlein/ welche das Ange bewegen/ und mit ihren Haarwaͤchſen Ctendines) ſich/ wie auch das vorige v in das Horn⸗formige Haͤutiein (cornea tunica) des Auges enden. Die Augen(oculi) ſo kreißrundig: Das Rechte iſt von dem Maußiein entfreyet Die Gewerb⸗beins⸗puls⸗abern(arteriæ vertebra les) weiche ſich umb den Buchſtaben e vereinigen/ und ferner orkgehen biß an d., da ſie wieder in zwey Aeſte zer palten werden ee. Aber dieſe wer⸗ den außfaͤhrlicher gezeiget werden in folgender ſind. 8— 8 8 4 3 Die Duͤtten⸗kormige Fortſatze des Gehirnes. pro⸗ ceſſus cerebri mammillares. Taſſel/ da ſie mit den Buchſtaben KK bezeichnet —— Dd „neuutun 4 2 acher A üe Hn Nnne Du an 1s,e eeteten 1 Jurdt ¹ us ar ean N 4 8 aſctenen /decsede N zen hal 8n 8 3 2* N“ 71 1 1; AN /4 / — 3 fenar relc ſ., 3 — lea weda e 8 6 Do pißn—— G. 56 S amn 4 N ARRNNN N Lreria cato ania N NW 6 4 4 e 8— N d— addle] Nrarſacdet. i I1 S Da men Zangg dets Aie 1nr Aehe Er entye X ehr 4 nalat ern 8 8 8 3 N 11 4 1 4. 421 1 Nen pantunn 9 55.. 1n 3 1 dor A 6☛„ 8 28 ndam— D S 3 11 N S.8 4* der es miern d 35„ 3 8 1' u 1 X 13 1 nt 1 wemn 5 3 S 8.— „ 1 ¹ g— 5.— Aen dage—— L undd ugricuttm * K 84. 1ADn Amang der Geucteeale r.— 46 b 1ch her zes erien dans s 3 b * 3 4— N KNIDRd anftt Paat er Sner 8 34 4 NX 1 Da dee Paardeſeden Trüdtr be 4 4 1 getio tundidAi lel peh Werczeuge 1 Sern— ** 3 * 3 Af H r Him rd. “ ſh “ ſ 1 1 4 Heucder en ſ 4 rii Daar eHeurac 7 aegenm Nuul. 44 n 4 N 8 z1 aein eln u4 18 4 l N 42 nalpedna vAl 1 ri l 42 der Wr rU zeria e: och am NAen — 41 1 rnet 8 Naret mtr W 1 4.A 4 6 62 6 N X 3 4 S 1 3 N T— 2 4 X““ A“— A N — 1 1 8 3 8 21 24 K 0 4„ 1 1* Korat: 7 A 1 nentaaet e ha vi) ebeic W n ntht 1 1 2* 1. teld.* 4 u“ daick * 4 749 89 pen 4 116 D Kidmn N 41 Nn aadd 140½ 9 E ru “ Neft 7 1 1 df ot rel 1 1— 4 1 4. 1. 9, 4 3 S 1 4 b u Dät rnf 1 1 8 8*. 3 b 4 4¹ cetedn 8 b b b —— — — Das Gehirn wird in dem vorigen Stande gelaſſen/ und wird eben das/ was in vorhergehender Figur gezeiget/ doch noch etwas deutlicher vorgeſtellet/ und etwas neues inſonderheit hinzu gethan⸗ Deutlicher wird gezeiget das Hirn⸗marck/ ((pinalis medulla) entbloſet/ und von ſei⸗ nem Haͤutlein entfreyet/ mit allem was unter demſelben begriffen/ nehmlich der Truͤchter(intundibulum) das Schlam⸗ druͤßlein/ glandula picuitaria) die Puls⸗ Blut⸗und Puls⸗adern(plexus choroides). Nachdem ein Stuͤcklein Gehirns in dem rechten Theile außgenommen/ in dem Lincken aber oberwerts zuruͤck gezogen iſt. AAAAAs Gehirn(cerebrum) ſelbſt/ mit ei em bekleidet. 38 Das Hirnlein. Cerebellum. en. rechten Setten deſſelben weggeſchnitten. geſtreuet ſind. zeuge des Geruchs. Organa olfactus. wegen/ oder des andern Hirn⸗paares. ven. ver. 3 KK Der gröſſere Aſt der innern Schtaff⸗puls⸗ader duͤnnen Haͤuklein Ctenuis membrana) G. Ein Stuͤcklein des Gehirnes/ welches das wunderbahre Retzk LI. Crete mirabile) be⸗ deckte/ in der rechten Seite auffwerts gezo⸗ aa Ein Theil des Gehirnes(eerebrum) ſo in der P D Das Nuͤck⸗marck/ enthloͤſet/ und von ſeinem Haͤutlein entfreyet: Dabey zu mercken ſind die Puls⸗aͤderlein/ welche durch daſſelbe obenhin 82 Sbücke von den Geſichts⸗ſpann⸗adern(Nervi optici) oder dem erſten Paare des Gehir⸗ neß. Er Das achte Paar der Hirn⸗nerven oder die Werck⸗ C Stücke vom den Spann⸗adern/ ſo die Augen be⸗ H B Stuͤcklein dvon dem faͤnfften Paare der Hirn⸗ ner v“ 11 Stuͤcklein von dem ſechſten Paare der Hirn⸗ner⸗ (afteria carotis)/ welcher unter dem beſagten — Stuͤcklein e des Gehirnes verborgen war/ auff beyden Seiten zu fehen. Von dem ent⸗ ſpringen zwey andere. Der Erſte iſt innen⸗ werksb welcher mit ſeinem Gefaͤhrten der AEmarung der dd V ⁵⁴[Das vorderſte Theil der dritten Kammeren/ 3 RR und darnach in viel Puls⸗aͤderlein dd, durch 1.1. Das Wunder⸗oder wunderbahre Retze( Rete gehet ·„ Das Becken/ welches ſich in das Druͤßlein endi⸗ Das Schlam⸗druͤßlein/ glandula pituitaria, (Ein Stäͤcke von der Garn⸗verwickelung der Blut⸗ Etliche Hoͤckerlein( Tubercula) ſo zu ſagen/ des Die Nacken⸗puls⸗adern(atteriæ cervicales) von eklichen; Von dem spigelio aber die Ge⸗ genennet/ dieweil ſie auffſteigen durch die Lö⸗ affel. andern Seiten b, ſich vereiniget/ nahe bey e das duͤnne Hirn⸗häͤutlein(tefluis cerebti membrana) zerſtreuet/ ſich verzehret. Der andere Aſt iſt außwerts e, gebogen/ und ge⸗ het in die vorderſten Hirn⸗kammern ventrieu- licerebri) zuvor vertheilet in viel Zweiglein ff, welche ſich mit den Zweiglein der Nacken⸗ puls⸗ader hh,(arteria cervicalis) vereinbah⸗ mirabile) wie es geheiſſen wird/ von dieſem Aſte der Schlaff⸗puls⸗ader(arteria carotis) verurſachet. ſo eines Weibes⸗ſcham(vulva) gleichen ſoll dabey gelegen iſt das Loch/ welches nach dem Beeken auß der dritten Kammer(ventriculus) get/ Pelvis in glandem deſinens-. und Puls⸗adern Cplexus choroides) im wel⸗ ches ein Aeſtlein des wunderbahren Retzes ſich endet/ und ſich alſo mit ihme verknuͤpffet. Gehirnes/ welche von faſt allen Anatomiſten die Duͤtten⸗formige Fortſatze(proceſſus mam- millares) geheiſſen ſind. werbabeins puls⸗adern(arteriæ vettebrales) cher der uͤberzwerchen Forkſaͤtzen(proceſſus transverſt) in den Gewerb⸗beinen des Halſes (vertebræcolli) dieſes Orts von ihrem An⸗ fange abgeſchnitten. Dieſe/ nachdem ſie faſt an die Hirn⸗ſchale(cranium) gelanget/ gehen ſie zugleich mit ein/ durch das erſte groſſe Loch des Hinter⸗haupts/ und vereinbahren ſich alſo fort unter dem Anfange des Nuͤck⸗ marckes DD, welches in demſelben Hinter⸗ haupt iſt. Die Vereinbahrung iſt 8. Und al⸗ ſo lauffen ſie mitten unter der Grundfeſte des Gehirnes(baſis cetebri) vorwerts gera⸗ de: Aber nachdem ſie erreichet haben den Stuhl des Keil⸗beines(Lella oſſis cuneifor- mis) ſo dem Schlam⸗druͤßlein(Elandula pi⸗ twitaria) zugeelgnet iſt/ werden ſie umb Tin zwey Aeſte zerſpalten/ den Lincken und Rech⸗ ten ge⸗welche in unzehlich diel Zweigelein hh zertheilet/ ſo mit der inneren Schlafſ⸗puls⸗ ader(arteria carotis) Sweiglein ff vereini⸗ get iii, die Garn⸗formige Verwickelung der Blut⸗ und Puls⸗adern(plexus choroides) P F verurſachen. n d dan ſt 4 N n dere T 84 — 4 †. grn M bc* 4 4 4 ⸗ 1425 — IMern pdee aien 4. 4 deices ſcne 1 441 11 Mden tede 84 Sctl D hruſtein Pneu t cke don er nme 22 Pui4eaders Nemen dtn Aeklandes ume tnder, und ich alſe mt dur Etucde Hockerten(Todem Rehirnes/ velde ſit rDätrer urnigfämi nillarei) thetrih 4 ¹ 7 on-m 44 1 1/ Hemei it unt 376 werdel 8 naarterfl in dmn Nuc . . E“ 1 1 *½ 8„ IedkTco. A . angt aogeſcatet U. e austeich m f 4 Aand* 12d des Putrr zane ch als fott mr an 4 Nelc 1 ““. 4 ee U Senne 1 1 ef M unfn i wel ue . es Aedir N 4 N 8 Aer uds 24 Heres e 2——— — — — — „ — — * 4 1 3 A 1 109 IE mmaccceie 1 4„ n 1 1 “ 6 re eleen † 1 4412* ae Ser, 2 Pu A 1* 4 . Fr rad 2 92 3 27 7 7 24 24 T 3 3 22 9* 11 11 2 72 44 * 2 7 2 5 2— — —— L Sr M 7. 5 v 5 — 7 S Se ½ 0 A17. 2 8 2 79 P 4 5 5 1 4 6 9 9 7 % 3 9 4 6 3 2, 9 9 77 9) 9 4 9 4 5 3 9 3 7 4 4 ¹ 17 F,, 7754 2 777 6 M i. ☚ — . 5 nenee — — — — ☛ — ☛ά‿ = — — — — — — — — S ☛△ X — 8 X 8 8 — 1 HHH 2 4 Lulues) und ih 3 Ende/ weiche ſich en⸗ ddes dicken Ardhäutleins(ſiaus mem; a. Lulates) n die Hi ru⸗ſchale(«. lIvaria) eintretten, wird gewieſen das Theil des (Gewerb ⸗beines vetebr«) uber welches W Ird angedeutet, wie daß durch die Saͤgt ataͤcke von der Treſſel⸗ader(vena jugularis) Die I Figur Das Haupt wird auff das Geſichte geſe⸗ zet/ und ſein hinterſtes het bgenide⸗ damit nehmlich gewieſen wu e die Zu⸗ ammenſtoſſung der Tro ſel⸗ nlar(ven⸗ den in die Gaͤng nales) oder Schoͤſſe branæ craſlr). Deßwegen werden alle vier Gaͤnge oder Schöoſſe eroffner/ mut dem geronnenen Blut in denſelben vor Augen geſtellet. Zu di eſem/ da amit zu erkennen ge⸗ geben wuͤrde/ wie die Troſſel⸗gdern(venæ ſich der hohere Aſt der Troſſel ader ſchwinget Und in der lincken Seite/ wie ehen derſelbe ſich zeucht durch das Loch der derkihnt Und dann auch der un⸗ gen Fortſatze proceſlus ſyloldes. die Hirn⸗ſchale voneinander geſchnitten/ lo das Gebirn umbgeben. Der r Griffei⸗ formige Fortſatz Fincsllus ſtyloi- des) in der lincken Seite abgebil det. Das Hirnlein(cerebellum) noch mitt dem dicken Zirn hantlein(craſſa membrana) bezogen. Das Hirn lein gleichf falls bekleidet. Ein klein Stuͤcklein von dem Ruͤck⸗marck. 6 pi- nalis medulla. Fin Stuͤcke von der Kien⸗ſchal en(calvaria) in der lineken Seiten unn allein übergelaf ſſen/ da⸗ mit man ſehen moͤge/ wie die Troſſel⸗ader (vena jugularis) und die Schlaff⸗puls⸗ader 6 arteria caroris) dadurch in die Hirn⸗ſchale 3 ingehe. Ein Stuͤck von dem Gewerb⸗bein(vertebra) r⸗ ben zu dem Ende ſbergelaſſen. und der Schlaff⸗puls⸗ader(arteria carotis) in der rechten und lincken Seite. Die Zuſammenfuͤgung beydes Gefaͤſſes/ nehm lich der Blut⸗und Puls ader/ in der lincker Seite nur bezeichnet: Aber in der Rechten ſehr fleiſſig vorgebildet/ nachdem die Gebein weggenommen. Rachdem dieſe Gefaͤſſe bey dem Buchſtaben 1 zuſammen gefuͤget/ und weiter umb die e gend des Hirnleins fortgegangen ſind/ werde ſiebie in die Gäͤnge(canales) oder Sehoͤſſe des branæ) geendet. 2 Der erſte oder rechtere Gang(canalls) Hoͤle o⸗ terſten Ader Laͤger bey den Griffel⸗formi⸗ dicken Hirn⸗haͤutleins ſinus craſſæ mem der Schoß des dritten Hirn⸗haͤutleins. ſinus RRRKR A A Aà. DPD EEE)S FFFF 5 — — Die Erklaͤrung der IX. Tafel. primus ſiue dexter eraſſæ membrans. Gexronnen Blut(grumus ſanguinis) darinnen uͤbergelaſſen. Der andere oder der linckere Gang des dicken 8H1 en⸗haͤutleins. Secundus ſive finiſter ſinus craſſæ membranæ. Der dritte oder oͤbere Gang deſſelben in der Si⸗ chel. falx. Der Vierte/ oder der Unterſte/ des harten Dirn⸗ haͤutleins. Die Stelle mitten zwiſchen dieſen Buchſtaben gelegen/ von den Anatomiſten die Kelter. Tor⸗ cular) genennet. Stuͤcklein von den auffwerts⸗ſteigenden Schla ff puls⸗adern. Arreriæ carotidese Der Gaume mit den Zaͤhnen. Palatum cum den. Das Zapfflein. Columella. Ctibus. Die vi ebey dem Zäpfflein. cavitas ad colu mellam ſita. Die Locher/ ſo ſich in die Weite der Raſenl ichen auß den Gaumen enden. Die I1. Figur. Nachdem alle Beine von dem Haupt (capur) weggenommen/ und das Hir nlein (cerebeilum) ) von ſeiner hinterſten und rechten Stelle vorwerts gezogen/ und uber das der vorder Theil in die Hohe gehaben iſt/ wird gezeiget/ wie die beſagte Gaͤnge/ ECanaaloder Schoſſe in das duͤnne Haͤut⸗ llein fortgepflantzet werden: Weiter nach⸗ dem das lincke Theil des Gehirnes abge⸗ nommen/ wird die lincke Kammer auß den vorderſten vorgebracht zu heſchauen. D Hirnlein(cerebellum) vorwerts gezo. gen/ deſſen runde Seiten⸗theile mit den Buchſtaben A A bezeichnet ſind: Aber das Mit⸗ telſte/ und die Wurm⸗formigen Fortſaͤtze (vermiformes proceſſus) mit aa. Lin Stuͤcke des Gehirnes/ mit dem duͤnnen Haͤutlein bekleidet. pars cexebri tenui mem- brana tecti, Das glatte Theil des Gehirnes/ da man ſhen kan/ daß etwas davon abgenommen. Die lincke Hirnkammer(ventricul us ſiniſter)da⸗ rinnen die Garn⸗ formige Verwicklung der halten. Drey Staͤcklein/ die Hirn⸗hoͤdelein(teſtes) Arßbaͤcklein Laares) und das Zirbel⸗druͤßlein glandula pinealis Das dicke Hirn⸗haͤutlein(membrana craſſa auff unterſchi edliche Art/ nachdem ſich die Gaͤnge/ Canaal oher Schoſſe Cfinus) erſtre⸗ cken/ zerkerbet/ und nach der Seiten gezogen/ damit dieſelbige deſto beſſer köͤnnen in Augen⸗ ſchein genommen werden. Die Gefaͤſſe/ ſo durch das Geehi öirn lauffen. vaſs per cerebrum excurrentia. Blut⸗und Puls⸗adern(Plexus choroides)ent- — „ 4 4nn yu 842 8 4 4 AN . 2 1 4 Rerr een ennr eunnte 8 none nit im Jun e A ahn „ 4 Co 1e Aank. Ny ze 5 * 1 8 1 1 Zpſein a „ amn n A der 1 4 1e Np Amw 4 4 11 4 1 „„ X„ 4 1 4 4 3 ( 2 N 1 4 H agmn' AS don ſerr elle dordeum Tll ddegn 8 dor porder Ldel p ( X eh⸗ E 59 R Ww * 4 in ** 1 4 3„AN— oſſe m * 8 „ 1„RAaphot pyrdon „ A A. 8 „NA 4, 1 4 8 6* 4 6 8 44 AIN N Sr 42““ . ArNWro Horyen “ 4 Raa 1„ 6* n N 4 eerede . 8 den h Ee 66 Irrtaden A4 detcne 4 4 M* els 1 wemes boe 2* A Qtnke des eirns! 4 aurlein deneddt. us E 4 3 He M en NrNI 2 mmer FeIn 8 1 un 38 ½ — 8 K 8Se” 6 S VT —— ☛ 7 7 ☛ 8 N ☛‿☛ ☛ 8— ‿ — — N. —— — = 5 3 N 4 65„ , — — — 5—— 8. Se T2, 2 2 2 7 2 „—— —— „——— uu—— —= S—— — 7—— — 8 — —— ————— ——————, —————— ————————— ———— 3— 7255—— 3—— 6—— 25—— 3—— 6=———— FIG 11.. 9, 7 55 4. 3 ☛ 848 8 8 — 8* ——x —— 88 — 235 5777 24 2 2 5 2 s, — AA 5— 8— a. 3 X X B X ‿᷑ — 5 8 8N — 8 N 8 ANN — 8 — G 82 Die Erklarung Dieſe ſtellet vor zu beſehen die Werck⸗ 8 des Geſichtes(vilus) und des Ge⸗ culus) und das inwendige Ohr. auris interna, Die J. Figur. . Laͤnge mitten entzwey geſchnit⸗ ten wird. A A dieſem iſt ihr drepfaches Weſen/ wie es von unten zu angeſehen wird/ auffs genaueſte/ als es immer geſchehen moͤgen/ ausgedrürkt. Dann a? zeiget das harte Hirn⸗haͤutlein(dura mater) welches ſie außwendig uͤberziehrt. Das Duͤnne(tenuis membrana) cc das Mar⸗ ckichte/ ſo von dem Gehirne erwachſen/ ſub⸗ ſtantia medullaris à cerebri ſubſtantia pros nata, 3 B Das harte Haͤutlein des Auges(dura oeuli tu- nica) auß dem harten Hantlein der Geſichts⸗ ſpann⸗ader aa umb dd entſprungen. 0 Das Horn⸗haͤutlein(cornea tunica) welches das vorderſte Theil iſtdes harten Hirn⸗haut⸗ leins dura membrana. PD Das Trauben⸗haͤutlein(uvea tunica) auß dem ● umb ee erwachſen. uveæ tunicæ) welches vorne iſt/ und den Aug⸗ apffel(pupilla) verurſachet. Das Retz⸗formige Haͤutlein(retiformis tuni- ca entſprungen auß dem marckichten We⸗ ſen der Geſichts⸗[pann⸗ ader(mecdullaris nervi optici ſubſtantia) wie man ſolches bey f ſehen kan. 1 oculi adnata) welches das Auge an die Au⸗ gen⸗leiſe orbita oculi) antnuͤpffet. ten im Auge(oculi humores) H der Waſſe⸗ rigen cthumotaqueus) 1 der Cryſtalliniſchen treugs. Die II. Figur. (Es wird gezeiget die außwendige Be⸗ hores(auditus) nehmlich das Auge(o⸗ (Sie zeiget den flachen Entwurff der Haͤutlein(mem brava) und der Feuchtig⸗ keiten des Auges(humores oculi) wie ſie anzuſehen/ wann das Auge nach der JIJe Geſichts⸗ſpann⸗ader(nervus opticus 8 ſo nach dem Auge(oculus) zueylet. In (dura tunica) mit einem Stuͤcke der Spann⸗ader. Dde Pucabes haben gleiche Erklaͦrung ‿ mit der vorhergehenden Figur/ doch wird hie deutlicher vorgemahlet/ wie das dicke Haͤut⸗ lein der Geſichts⸗ſpann⸗ader(Nervus opti- cus) in das harte Augen⸗hautlein(dura oculi tunica) ſich verwandele. Es werden auch zu⸗ gleich gewieſen die Gefaͤſſe(vaſa) durch das harte Häutlein zerſpreitet. Die III. Figur. Sie haͤlt in ſich das hinderſte Theil des harten Hirn⸗haͤutleins/ ſo uͤberzwerch voneinander geſchnitten/ damit man ſeine innere Beſchaſſenheit/ mit einem Theil der Geſichts⸗ſpann⸗ader/ davon es ent⸗ ſpringet/ ſehe. b D außwendige Beſchaffenheit des harten Augen⸗haͤutleins. duræ tunicæ facies duͤnnen Haͤutlein der Geſichts⸗ſpann⸗ader bb. E Das Loch in dem Trauben⸗haͤutlein(foramen — 4— Das angewachſene Haͤutlein des Auges(tunica Der Sitz und Lagerſtelle der drey Feuchtigkei⸗ Chumor Cryſtallinus) K der Glaͤſernen/ vi 7 r. 5 4 As du a f ſich 6 294 ſchaffenheit des harten Augen⸗haäutleinss(D Aarlane Häutlein der Gefiehts⸗ſpann⸗g exterior. 8 Deſſelben innere Geſtalt. ejusdé facies interior. —* in Stuͤcke von der Geſichts⸗ſpann⸗ader. Nervi oOptici portio. Der Ort da ſie ſich/ was ihr außwendig Haͤut⸗ lein anlanget/ in das harte Augen⸗haͤutlein verwandell. b Die I V. Figur. Es wird vorgeſtellet die außwendige Ge⸗ ſtalt des Trauben⸗haͤutleins(uvea tunica) mit einem Stuͤcke der Geſichts⸗ſpann⸗ ader, nervus opticus. D Geſichts⸗ſpann⸗ader 4 nervus opticus) 8 davon das duͤnune Haͤutlein zu ſehen/ (das Harte aber weggenommen) iſt/ damit man recht erlernete/ wie es ſich in das Trauben⸗ hautlein(Cuvea tunica) des Auges verwan⸗ dele. Das Marckichte an der Geſichts⸗ſpann⸗ader medullaris nervi optici ſubſt ant ia. Das Loch/ davon der Aug⸗apffel herruͤhret. fora- men, quod pupillam conſtituit. Die V. Figur. Die innere Beſchaffenheit des Trauben⸗ haͤutleins. Uvea tunicæ interior ſuperficies. dern/ nexvi optici tenuis membrana. 9 Die 4. 2 na grritiae s derte Deurtu grann, Delllhe — tt dil i ſch d het aenn Herr häula donelnander geſdauman annerr Beidaſendeunnn Gefichts ſpem de ſemaſ A 1 niw 5 1 42 D mrwehige Deden I** 4 rA Augrw hauntts u eenor 1 Deſeiden innen ettt zwii Lm Stücke ros der deittsie 1 potto. D 8 à 1 5 Der Ort de üie ich/ vaie nn anlanget/ i M 3*A dell DieV rd wraialt Na Kalt des Trauber huuln nit einem Swtrdattt adec. 1415c 4. 6 32 Driots-dmn dt. 5„ hepen dus u( 7 u Parte uet ggrent N nct wieru resi n vres tmit 8 aanea en 2*. edalbecusaenisde .— 4 Sn M A 488 — 4 280 1 K* 1 um 8 raflme n 14 1. 5 lanerdes 14 71 arrtal 9 — wkan daut 6 Don 4 4 iuis e XM. MRra ac iAAb E.„. 8-d Sren Nöuke i, u,,, 8 ſ Ge „Iu 5 3 7716 6—„„2 1722 88 4 7224 4 428 3 3 BE 4 S 5 S 8 3 8 4. ‿ BI . WN 5885 8ʃ 4 „ ℳ 1 4/ X 6 8 8 N G X+N 7 d NRSSS 8 M KKNéé77, 3- 8 A 1 0₰ N IW 89 aee 1) . 64. Sü, Eü G XN 8 I 8 e z * 8 — 8 FIG. VIT. = 2 42 1, vee, et, 7fAn νο 2 7 77 4 7 ,⸗ ,7 52 7 ⸗ — Peeeirre eer ie Erklarungder XII. Taffel⸗ B ½ Die inwendige Geſtalt des Trauben⸗haͤutleins⸗ V Joch⸗bein(6s jugale) hilfft verurſachen⸗. V Uvex tunicæ interna facies. C Der beinichte Kreiß( cireulus ofleus) daran das V C Der Aug⸗apffel⸗Pupilla- rummi huͤntlei Ctympani membrana)geheff⸗ 8* ret iſtä. e„ VI.Sigur FEF Die drey Beinlein des Gehoͤres(ofſicula tria audi- Die V J. Figur⸗ du) deregenaneeeſdennelge irdem 2. Buch/ in V N unl„„., Hſs er erſten Figur/ der 7. Taſſe gegeben iſt. b Sie ſtellet vor Augen die Eryſtalliniſche G Die erſte Hoͤle/ oder die Trummel. beduſ caverna, Feuchtigkeit(ceejltellin, humor) Nre Tympanum. 1 3 nach der Seiteern. 3 b S Die X. Tigur. I Die VII. Figur. 3 1 . Anf alcſebnle Nachdem das felſichte Bein(os etroſum b Sie zeiget die Eryſtalliniſche und glaͤſerne Naahdem das lſchtr Dein walhe auß 3 Feuchtigkeit uuſammen/ damit deutlich er⸗ eeſten Hole in die andern zwey gehen/ b ſcheine/ was maſſen jenet von dieſer b gezeiget. umdſchloſſen werde. „, I Aà*◻☚η s Loch welches in die andere Hoͤle(caverna“ Die VII J. Figur. D ae den Irre⸗Gang(Labyrinthus) durchge⸗ ,,— 1 7 8 che iſt. 4 Dieſe weiſet das Trommel⸗ haͤutlein 8 Das Loch nach der dritten Hoͤle oder der Schnecken⸗ (membrana rympani) welches uͤber die gang: cochlea. 1 Keun 4 Nieuueodſr uͤber die er⸗ C Der Bütten urnige Fortſatz der Schlaff⸗gebeine. te Ohren⸗ dle(cavitas) ge get! in ſei⸗ Proceflus mammillaris oſſium temporum.. Gehde⸗ang(meatus auditorius yetlicher enejorngen Zoetſalts, wilch gant grübicht, maſſen zerbrochen/ mit den nechſtgelege⸗* Cine zimlich weite Döle(cavitas) in dem Duͤtten⸗ nen Theilen der Schlaff⸗gebeine. b formigen Fortſatz(mammillaris procefſus)durch⸗ — ofſa temporun. D achd 3 Schlaff!gebetnes/ ſo das3 1 Gsutleinder Tr— j F Der Fortſatz de schlaffegebeines/ ſo das Jo ge⸗ 4(D Härtüen der Trummel⸗Tympani mem. bein hilfft zuſammen tragen. 8 g 8 B Der Gchär⸗gangmeatusauchitorunoua zwar 3, Pausgebrochen/ damit das Trummel⸗haͤutlein Hie XI. Figt V “ Die Figur. O0 ie Gegend deß felſichten Hebeines(ospeirs- Deeſezeiget ä. S. V .Sſum) in welchtn die andere und dritte Hoͤle Dieſe zeiget zwey Holen/ nehmlich die AIndere lecket. und Dritte/ nachdem das felſichte Bein 8 PSin Seücke an ddh Griffel⸗formigen Anſatze. entzwey gebrochen. appendix ſtyloides- Der Duͤtten⸗formige Fortſatz(proceſfus mam. Aeanc Labyrinthus) ea larserclaſfgedeneiatempoham. DDe Nrraang erehnin aeenwenen F Die underſte Gegend der Hirn⸗ſchalen. inferiof B Der Schnecken⸗gang cochlea) dabey ſeine krumm cranii ſedes. 8 GG Das Oeberſte derſelben⸗ ſuperior cranii ſedes. Jigecrorruoſitas) 3u betrachten ſind. Die IX. Figur. GOtt ſey Ehre V Nachdem das Trummel⸗haͤutlein wegge⸗ O Schopffer ſey gelobt/ O Vatter ſey g-⸗ nommen/ wird die Trummelltympaaum) prieſen V ſelbſt/ oder die erſte Hole/ mit dem beinich⸗ Daß deine Weißheit ſich in unſern Bau er- ten Rund⸗kreiſe(ritculus olleus) und den wieſen.. ö drey u deln Gehor beſtimmten Bein⸗ Geſunden Leib gib uns/ und daß in ſoldl = kein(ollieula) gewieſen. chem Leib b àA D Schlaff gebein. osremporum. Ein unbefleckte Seel/ und kein Gewiſſen V — B8 Sein Kertſatz(roceſus welcher das— bleidt— . Ee 1den deuc u— mMatm n hr Decrtt din an R un i zunn. 1 17 Lachden MWfa fafot za rdrochen 6 3c ddetern n Hanmumar Fi. 4 D Toch velches tiie ce ö(ALan N˙ 4 1 1 en — „ncd der ta at 44 coce. CDe Dätna fornar Pwt ptocefai namm larsafm d D uumige Schumts — Tenns 1— nch I n da(a 4 d mm 1 1.* 9“ Der Fortjatz des C duf zein pft wfenn 4 8 4 oKt pd— 2 de d 8 1— de vin Dedh Artncy auff der ADR NI Sr GELII ens/ der Anatomie und Mund⸗ 1 Hochlobllchen Univerſitat ʒu Padua KHeitverühunan Eofes. Pub. Der von On pAtLLI Und bey der Koͤniglichen Univerſitaͤt in Anatom. Botan. ac Chirurgiæ Prof. Verteutſcheten MED. D. Loppenhagen ANATOMIA.9 Franckfurt am Mayn⸗/ Verrgte Georg Heinrich Oehrling. Im Jahr Chriſti M. DCcC. VII. —— r ie Zuruͤſtung Die Erſte Taffel Dieſe Figur mahlet uns AAAA ab die Gebaͤrmutter(ure⸗ rus) einer ſchwangeren Frauen/ nachdem der Zerlegekunſt iſt eroͤff⸗ naet worden. OEr Schmaͤrbauch(Ab⸗ Bauch derſelben/ nach der —domen) ſampt der Haut/ e Kreutz⸗weiſe von⸗ BBB eo pD —Pi Erlaͤrung der affen ſo dahandeln und vor Augenſtelſen die Zurl der Leibesfrucht. einander geſchnitten und umbgeſchlagen. Die Gebaͤrmutter(Uterus) welche in Frauen ſich viel veraͤndert: Dannda ſie ſonſt membrg⸗ noſiſcher Art anzuſehen iſt jetzo lucker und ſchwoͤm nicht zu ſeyn ſcheinet.; Die Gefaͤſſe hin und wieder durch die gantze Gebaͤr⸗ mnutter ſich außſpreitend. Das Gedaͤrme/ ſo in ſchwan⸗ geren Weibern der Gebaͤr⸗ mmutter etwas weichet⸗ ſchwangeren 1 da mutter ſich aufne Das Gedarutſin ren⸗ Wäideap mutter ttwaun — 9 90 MD=— NM—— X fſff — —— —— —— — — — — — — —— —,— X 2„ AA3, 9& 8114 ,:49 5 „ ℳ RNNNSSNNSrnin, 8 AN nen „I Arre,, n, eeese, 1mm0☛ό .447 16 44 7,1111, At, 17411,, 67714 115n, ie/ er ,n, uuun 17 . htra,, et ri* - 2 — — — 2. X — „„ tut(ttri4, unne, 1 Irrnrte, 77, Viedn, ☛ ☛ ☛ — . 3 „ 7e ,, 2 „ 7„ 7.„„ tt2 74111111Q,±άꝙũ G 77,,,„„ 9 —— 3,, ret! 8 7. 8 8 . ☛ — 8 .. 6558 9 . 8 8 5. B. 8 ——— ꝑ, — — Se Sclarung der II. Taffel. 6: FXacfel ſtellet 4AAAS As Pergaͤments⸗ haͤut⸗ Dieſe andere dafehſhür b 2 lein der Ge ienuii (membrana uteri) auß⸗ mutter Anes faſt ide*† eieunzeſn 1 b Geburt begriffenen Wei⸗ 385 Oie Aber⸗haut(chorion tu. bes zuſampt der Leibes⸗ nica) der Leibesfrucht(foe⸗ “ tus) zugehoͤrig/ von auſſen frucht(erme ſich zu der anzgſeben unter welche (Geburt nahend unter der die Leibesfrucht/ oder dacg Ader⸗haut(chorion) wie Kuudelin ttücher waſge auch dem weichen⸗zarten ligend kan erkand werden 24 auch dh Sehun cC Das Kindelennuwig E. unte ufh e e em Ader⸗haͤutlein(cho- haͤutlein(Amnios) rion) liget/ alſo wie es ſoll verborgen. gebohren werden. rus zugchec anzuſehen den. die Leibesfu roon) liget ait gebohra reh X REO ☛òᷓ ᷓ — — — — — RBÖABAERN 8 SARBE — Q — — — * ³ 8 5 7 5 8 8 8 8 4 ☛ SS,&☛ 777 7 4 60 7 2 50 0 ... 8 75 4 8 ₰ c 5 4 9 5 7 8 66 eeeeeeeeeeee 7 5, 9 G 8 6 0 9 0 4 9 5. 88 8 8. „ 8 9 1 6 . “ ““ „ ... — — “ 8 7 4 0 2. . 8 N N X X 8 4 8 KK = ——— E 8 6 7 7 7V 5 * 60 N 00⁰ 57, 8 AAS — 3 — 2 —— — 2—— —— 22—y — — —, — 5 uch das Ader⸗haͤutlein AàA Die außwendige Haut des an/ nachdem der Gebaͤr⸗ Mutter Pergaments⸗ haͤutlein(tumca uteri) und der Leibes⸗frucht(chorion) voneinander geſchnitten/ wie ein Kindlein in Mut⸗ terleibe ſich zu der Geburt ſchicket/ doch noch uͤberzo⸗ gen mit dem Schafes⸗ hautlein. amnios. — Schmaͤr⸗bauchs. cutis ex- terior abdominis. Die Erkaͤrung der II Taffel. Die dritte Taffel deutet BBB coœ- Das euſſerſte Pergaments. DDD (amnios) ſonſt der Helm ge. Der entzwey geſchuittenen Gebaͤr⸗ mutter Perga⸗ ments⸗haͤutlein. Uteri diſ ſecti membrana. haͤutlein/ welches ein Kind⸗ lein in Mutterleib umbgi⸗ bet/ iſt entzwey geſchnitten/ welches das Ader⸗haͤutlein (chorion) genennet wird. Ein Kindelein noch mit ſeiner Schaafs⸗oder durchſchei⸗ nenden Geburts⸗ haut nannt/ uͤberzogen/ ſo die Mutter brechen will/ oder ſuchet gebohren zu werden. Mk entde bär, dunthnn merre in 5 * d d 5 1 1 b V Das euſſeſ de haͤut lenn decht leiu in Mattatst lemnm Punnit het ſtem 6 ,f oD chotlon dEi. Kinde 12 Schaafc ode henden Gihr (umnios ſonſhe nannt üͤderpr Mutterbertat ſuchet gebohen ☛◻ 500 V.e e ☛ 2 P,, — — — 44 00 6 7 4 4 5 9 % 99 8 5 9 ☛ A GS SA V7. 77 90,0, d — —— — — — XN N 8 N N 8 N 8 8 88 8 8 8 —NVꝛV——————— n— . Aà4 C0 Des weichen/ zarten/ oder Die vierdte Taffel ſtellet uns vor Augen ein bloß ſoder gantz nackend Kinde⸗ lein/ ſintemahl es ſo woll von allen gemeinen/ wie auch ſeinem in Mutter⸗ lein entbloͤſet. Laͤgerſtellen verrucket. Schlaff⸗ haͤutleins Stuͤ⸗ cke. Amnii portio. nen Gebaͤrmutter Perga⸗ ſecti membrana⸗, Der mutter⸗kuche(placenta ſeu hepar uterinum) ſo ei⸗ nem fleiſchichten Gewaͤch leibe ſelbſt eygnen Haͤut⸗ DEsauffgeſchnittenen Ader⸗ b — haͤutleins Stuͤcke(ho- rii portiones) von ihrer Der in Stuͤcken zerſchnitte⸗ ments⸗haͤutlein. Vreri di- ſe(moles carnea) das dg Die Erklaͤrung der IV. Taffel FF — 4 8 1 voller Adern/ gleichet und aͤhnlich iſt/ welche das Kindlein in Mutter Leibe ernehrdetn. Die Erweiterung der Gefaͤß. ſer(divaricatio vaſorum) welche allhie ein Band verurſachen oder machen und bedienen die Nabe⸗ gefaͤſſe(vaſa umbilicalia) an ſtatt eines Uberzuges. Das Band(vinculum) durch welches die Nabelegefaͤſſe (vaſaumbilicalia) von demn Mutter⸗kuchen(placenta uterina) nach dem Nabel (Umbilicus) zugehen. nunmehr gantz zur Geburt zeitigen Kindes eygentli⸗ che Abbildung/ und wiees aledann in Mutter Leibe gelegen. 1 3 Die Einpflantzung der N⸗ bel⸗gefaͤſſe(vaſa umbilicas- lia) darauß der Nabel ent ſtehet. 2 Eines vollkommenes undd Wwo 1 t Kretne ſ(dinnen K ger⸗ derurſacze e t. und heͤcer gefaſſe nun 4 K an ſtatt an 8ℳ as Vand i 1 ,— welches 8 5 1 4 . 4 55. 9— emoeee 3 I X S X Muttetea A. 8 ☛. 4 5 4 S V(Umdilcu 6(Eincs bolkee nunmchrar zeitigen z che Abbide al alsdann ul 4 — — 4— 4 40* 1 N . N 1. 5 4 8 9 lia) dagad- I 8 8 8 8 1 8 d ſtedel V 8 4 2 4 5— ä. — —. S 4 — S— . F A „ 7*.* 3 77,15 N 1 5177 1 . * 2 1 . 8. 8 1 4 1.re 2 Sen en. 3 1 5. 3 1 8 Siee. 1 8 3 1¼ n “ S. * 3 8 3 S 1 2 — 8 A 8 S 1 N — —— AAAA — BBB DDD Die erſte Figur begreifft in ſich die inwendige Geſtalt o⸗ der die Seite des Ader⸗haͤut⸗ leins(chorion) we Leibesfrucht am naͤchſten/ wie dann auch das weiche/ zarte lche der oder Schaffehaͤutlein⸗ Amnios. Chorion, das iſt/ das Ader⸗haͤut⸗ lein/ oder welches auſſenwert⸗ die Leibes⸗frucht bekleidet/ all⸗ hie kreutzweiß durchſchnitten, biß auff deſſen fleiſchichten Mutter⸗kuchen(placenta.) Es iſt aber allhie die Seite deſſel⸗ ben abgemahlet/ worinnen die Leibes⸗frucht gelegen und be ruͤhret hat. Der fleiſchichte Mutter⸗kuche (carnea placenta) wie er an ihm ſelber innenwarts zu ſehen iſt⸗ in welchem Hauffenweiſe die Aeſte der Nabel⸗gefaͤſſe(vaſa umbilicalia) eingehen. Wor⸗ ſelbſten auch zu beobachten/ wie die Nabel gefaͤſſe hervor kom men. 4. Die Aeſte der Nabel⸗gefaͤſſe/ hin und wieder in dem Mutter⸗ku⸗ chenzerſtreuet. De NRaͤbergeſaſſ(vaſa umbilica- ia) mit ihrem Pergamente, haͤutlein uͤberzogen. Die Erklaͤrung der V EEE AAAA BBBB CC DDD Taffel. Das andere innere Haͤutlein (membrana) das weiche/ zar⸗ tunica. haͤutlein(chorion) aber wie es von auſſen zu/ und an der Seiten/ wie es an der Gebaͤr⸗ mutter liget/ zu ſehen. Des Ader⸗haͤutleins Pergamen⸗ tichtes Theil(membrana pars chorii) kreutzweiß zugeſchnit⸗ ten/ biß deſſen Fleiſch beruͤh· tetwird. Die Seite des Mutter⸗kuchens/ mit welcher er an die Gebaͤr⸗ mutter(uterus) anwaͤchſt. Wor⸗ bey in Acht zu nehmen/ daß er an allen Orten nicht gleich eben Der Nabel⸗gefaͤſſe euſſerſte Wur⸗ tzel(vaſorum umbilicalium ex- tremæ radices) welche mit den Gefaͤſſen der Gebaͤrmutter ver⸗ einiget/ der Frucht in Mutter Leibe die Nahrungzufuͤhren⸗ Der Nabel⸗ſtrang/(funiculus va- ſorum umbilicalium) welcher ſich von dem inwendigen Theile des Ader⸗haͤutleins(chorion) auffwirfft/ von dannen es ent⸗ ſpringer. oder Schaf⸗haͤutlein. amnios Die andere Figur ſtellet uns ebenmaͤſſig vor das Ader⸗ —. — — — C0 — düuntmnlehan eL don auſfax Seiten/ wicahd murter lgta Des Merſäuten⸗ nchtes Thel im chorii) krauzus / bidiaß ret wid. Die Seite des d mit welche n a mutter urers m dey in Act a tr allen Ottnas . Der Nadel gfſtin zel(aſorm mn treme rudcs — — — — — ₰ — S — 2— 22n ee. — — 22 160 —.— 12. In dieſer ſiebenden Figur chen des Ader⸗haͤutleins B ſind abgemahlet die bel⸗gefäſſe von (placenta chorii) ab⸗ b geſondert. ckelt/ welches man das Na⸗ nennet. b Der Anfang/ woſelbſten die des Aberhaͤutleins(caro chorii) verſtecken Die erſte Ableitung der Na⸗ be leader(vena Umbilicalis) welche ſehr anſe hnlich iſt. dD DD Die Mundloͤchlein(anaſto⸗ b moles) durch welche die Die Seite der Nabel gefaͤſſe (vaſorum umbilicalium chorda]) welche noch in ih rem Uberzuge eingewi⸗ bel⸗gedaͤrme(inteſtina) Nabel⸗gefaͤſſe(vaſa Umbi- licalia) ſich in das Fleiſch Die Erklaͤrung der VI. Taffel⸗“I Zweige(rami) dieſer Na⸗ bel blut⸗ader(vena umbi licalis) ſich untereinander EE PFFFFF HEHItIHiH IIIII KKKKk 4 8 2 * 4 Die Aeſte der beruͤhren. Der Fortgang des nochübrt⸗ gen Stammes der Nabel. progreſſus reliqui ader. re trunci venæ umbilicalis. Die groſſen Aeſte der Nabel⸗ blut⸗adern inſigniores ram venæ umbilicalis- 66 Der Stamm der Nabel⸗ puls ader. Truncus arte riarum umbilicalium. adern. 1 umbilicalium. Die Vereinigung der Bluu und puls⸗adern des Na⸗ bels. geſondert. — n 4 Nabel puls⸗ Rami arteriarum alle maſſen kleine Faͤſerlein (filamenta) zertheilet/ unt auß dem Mutter⸗kucher (carnea placenta) hervon geſuchet und kuͤnſtlich ab⸗ Die Nabel⸗gefaͤſſe in uͤber 0 kerirr Dugrſenit truncireu m diut adang venæ umdiücd 6G Der Stann uts ader riarum umbila 5 ieikie Die Aeſtt adten. Wat umdilicahun, Die Wereinign und pulsem 3 — Ir hels. XXXX Dit Nabegü alle maſentt (filamenuiſ XNB 4 67 5— 3 — A =y ), *. 4 S auß dm M 14 — AAAA FF - faͤſſe/ und die Haͤutleinin wel⸗ che die Leibes⸗frucht oder das Kindelein in Mutterleibe * Schmaͤr⸗bauchs(abdominis (urachus) auß dem Grunde der it bel⸗ge teſt 5. Beſchaffenheit der Nabel⸗ge⸗ 11 Die Nabel⸗gefäſſe(ala umpilica- Slia) von dem Ader⸗ hautlein gewickelt wird. Die Maͤußlein des Unter⸗ oder M Der Ortoder die Stelle/ woſelb⸗ muſcuhl)und das umbgeſpannte Fell des Schmar⸗bauchs(peri- tonæum) und die⸗Haut deſſelben hinderwarts umbgeſchlagen. Die Leber des Kindes/ welcher auß⸗ gebogenes Theil hervor ſtehet. Die Harn⸗blaſe e, Veſica Urinaria. Die Ritze(rima) oder der Spalt 0000 (kſſura) der Leber/ in welche die Nabel⸗ader(vena umbilicalis)ſl PPP P 2 eingepflantzet wird. Die Nadel⸗biut, ader. vena umbi licalis ipſa. 4 Zwey Nabel⸗puls⸗adern/ unter O000 werts nach den Brand⸗puls-⸗ adern ſich erſtreckend. Die Harn⸗oder Blaſen⸗ ſchnur Blaſen(fundus veſicæ) entſte⸗ hend. ſRARkKR Deutet an/ wie die Nabel⸗gefaͤſſee aaa auſſerhalb dem Leibe eines Kind⸗ leins in Mutterleibe zuſammen gefuͤget ſeyn⸗ Das Pergament⸗haͤutlein(mem- brana) welches die Nabel⸗ge⸗ faͤſſe/ auſſerhalb dem Schmaͤr⸗ bauche uͤberziehet. Dee Erklaͤrung der VII. Caffel. 58 Dieſe achte Figur erklaͤret die KKKK Die Gedarme des Kindeleing/ ln⸗ kreutz⸗weiß durſchnitten und NNNNEin Zweig der Nabel⸗blut⸗ader 1 reſtina fœtus, (chorion) biß an das Kindelein außgeſpreitet/ und an Geſtalt einem Seiloder Stricke(fkunis) aͤhnlich/ lang und gedraͤhet. ſten die Zweige oder Aeſte der Nabel⸗gefaͤſſe erſtlich in einen Stamm(rruncus) zuſammen gezogen werden durch das fleiſchichte Weſen des Mutter⸗kuchen(placenta carnoſa) in dem Ader⸗haͤutlein (chorion) zerſtreuet. b Ein Zweig der Nabel⸗puls⸗ader. Ramus arteriæ umbilicalis,/ Die Vereinigung der Nabel⸗blut⸗ und Puls⸗adern(vena& arteria umbilicalis) durch den Mutter⸗ kuchen(placenta) erſtreuet. Das Euſſerſte der Nabelsblut⸗ und Puls⸗adern/ ſo ſich erſtre⸗ cken biß an den Rand des Mut⸗ ter⸗kuchens/ in dem Ader⸗haͤut⸗ lein. Circumferentia placentæ chorii. 6 b Das Ader⸗haͤutlein. Chorium. Der Schatte(umbra) welchen die vier Nabel⸗gefaͤſſe verurſachen/ nachdem ſie von denen unter ſie gelegenen Theilen der Leber ſind in die Hoͤhe gehaben worden. n) han dud augeſratn a unem Säaren 1 üdnungn derOnchanen — ſten die Zdi 5 Tae. Stau(uu Aoendeha XXXNEn guſ . durch das 34 des Murre i 4 canola) dan .((choraaſattt 20000 Em Zwaidaſt —— * M Kunds cn ebbbö' Die Puꝛmit und Pabsa⸗ umbüicais e3 V Kuchen(ſum er QO Das(uſede 2 27 5 64 27 7711 7624 7 = —— 4 úò ſſchcee K e e ee 9 L7 V, 7—õ — 8 9 7 1 4 5 6 2 FFEFF ten. Vena umbilicalis abſciſſa. Das heraußgebogene Theil derLe⸗ ber. gibba pars hepatis. Der Ritz(rima) in welche ſich die Nabei⸗blut⸗ader verſtecket. Die Gedaͤrme. Inteſtina. Die Nabel⸗blut ader abgeſchnit⸗ Die Erklarung der VIII. Taffel. ag der VlII b Der Mutter⸗grund/ oder der Grund der Gebaͤr⸗mutter. tun⸗ In dieſer neundten Figur Geliteri. V wird geſehen eine Leibes⸗ H Der Gebarmutter Nacke/ oder frucht/ weiblich e Geſchlech⸗ Hals. IIteri cervix. b tes/ oder eines Maͤgdleins/ IDie Harn⸗blaſe. Veſica. 4 welches Bauch ebenmäͤſſig K Die Harn⸗oder Blaſen⸗ſchnur. voneinander geſchuitten/ da⸗ Urachus. mit die Gebaͤr⸗mutter(ute- 1 Der Nabel. Umbilicus. l rus) die weibliche Schaam MM Die oͤberen Seenen(ligamenta V 2. 5, urſos ͤperiora) der Gebar⸗mutter (vulva)das Jungfer⸗haͤutlein(Ulrerus) en die Huͤffte(coxa) (hymen) nachdeme die Beine gewachſen. 1 . wol voneinander geſtrecket/ NN Zwo Nabel⸗puls⸗adern arteriæ b koͤnnen geſehen wer⸗ duæ umbilicales) von dem Na⸗ den. bel weggeſchnitten. 1 J O Das Scham⸗zünglein oder die AAAA Die Haut(cutis) die Maͤußlein Weiber Ruthe. Clitoris. des Schmaͤrbauchs( muſculi Pp Die Scham lefftzen. Labra puden- abdommis) wie auch das umb⸗ di. geſpannte Fell des Schmaͤr⸗ O Das Pergament⸗haͤutlein(mem- bauches(peritonæum) Kreutz⸗ brana) in der Scham quer uͤber⸗ weiſe zerſchnitten/ und umbge⸗ gezogen/ und in der Mitten mit ſchlagen. b einem Loͤchlein begabet/ das B Der Schwerd⸗formige Kroſpel/ Jungfer⸗haͤutlein/ hymen. cartilago enſiformis. RR Die Scham fluͤgel/ Alæ ſeu ptery- omata. Das Loͤchlein des Jungfer⸗haͤut⸗ leins(foramen hymenis) durch welches in den mannbahren (menſtrua) fleuſt oder gehet. 4 Jungfern die Monatliche Zeit — 3 * . — — —— — — S 6 9 N N N A X A X N 8 & A 8 N 1l 8 7 5 h 55 nn, AA 7177, 4 12ℳ 4 1ee — 12,!Ir!, Ai, 99, 8 8 ☛ — 8 S — M / 42 —— 1 u„ I Die Erklaͤrung der IX. Tafſel. Dieſe Figur begreifft in ſich M2 alle Geburtsglieder in einem ohngebohrnen Maͤg⸗ delein. vier gemeine Uberdecken mit den Maußleinen des Schmeer⸗ bauchs(muſeculi abdominis) wie vurehſchniten und umbgewi⸗ elt. Die Nabel⸗Blut⸗Ader⸗Vena um- bilicalis. eingehet. ber-ſima pars hepatis. bogenen Theil der Leber erſtreckt. Der rechte Niere. Ken dexter. Der lincke Niere. Ren ſiniſter. Beederſeits Nieren Uretefes. ader. Vena emulg ens ſiniſtra. vor derer Eintritt. dieſes Kindes Coͤrper die Stelle vertretten der rechten außſau⸗ genden Blut ader⸗ dextra. Die Saamemblut, ader in der rechten Seiten. Vena ſperma- tica dextra. Die Zertheilung der außſaugenden Blut adern/ ſo geſchicht kurtz Zwey Aederlein(venulæ duæ) ſo in Die Saamen⸗puls ader der rech. ten Seiten. Arteria ſpermatica 3 DEr gantze Schmeerbauch(to⸗ tum abdomen) das iſt/ die dann auch mit dem umbgeſpan⸗ ten Fell(peritonæum)kreutzweiß Der Ritz der Leber(rima hepatis) in welchen die Nabel⸗blut at er Das hol ingebogene Theil der Le⸗ Der Ritz ſo ſich biß in den holeinge⸗ b §§ T Das Gallen⸗blaͤßlein/ Velica fellis. Harngaͤnge/ De lincke außfhugende Blut⸗ 4 8 ⁸ ader. Truncus, venæ cavæ. Der Stamm der groſſen Puls⸗g⸗ dern. Truncus arteriæ aortæ. iliaeæ) von welchen entſtehen umbilicales- Ein ander Aſt der groſſen Puls⸗ ader. alius ramus arteriæ aortæ. Gebaͤrmutter gehoͤrend. Die Nabel puls adern/ Arteria b umbilieales. Die Saamen puls ader in der tica ſiniſtra- Die Gebaͤhrmutter. Uterus, in den lincken Hoden. teſtis. Die beyden Hoden. duo teſtes. vix uteri, Die Seenen der Gebaͤhrmutter/ ligamenta uteri. Die Harnblaſe(Veſica) und der derauß entſtandene Le] Harn⸗ oder Blaſenſchnu Urachus. Der Maſtdarm. Inteſtinum re- Ktum⸗ 5 Das hochaußgebogene Theil der Leber. Gibba pars hepatis. E N D E. GOtt ſey eintzig und ewig Ehre/ Lob und Preiß. gE Die Brand⸗puls⸗adern(arteriæ die Nabel⸗puls⸗adern⸗ Arteri⸗ Ein Zweig der Brand⸗puls⸗ader. (ramus arteriæ iliacæ) zu der lincken Seiten. Arteria ſperma- Die Saamem blut⸗ader zu der lincken Senen(vena ſiniſtra ſpermatica)ſo ſich mit der Puls⸗ ader vereiniget/ herab ſteigend Der Nack der Gebaͤhrmutter. Cer. DaSDer Stamm der groſſen oder Hol⸗ RRR * amdilicalen, — —7 4 7 dl 6 Lumu anterr ia V 4 8 4 9 1 1R 8 S/ 3 41 1 1 ☛, 4 A 4 68 W X 9 XXXX Die Nabel putr l 4 B S 3 ☛ M L, 8 8 8 4 ASAI 8 d 4880 Amdlncales, 55 7711 . 779, ‿‿ v, 7 75 1 2 , vLANNAE 1Dit Samme zus incken Seihn k KWS N 8 X * ₰ „ ½8 t ₰ K S S. .. 8 J Doltz, 1 . 6 X * 4 1 4 „Gebadnma 1) ☛ᷣ 4 * 8 ⁴ d 8 88. X 1 7 † 11 5 8 3 S N A4 1 M 8 8 — 4 8 8 5 8p 8 8 8 4 A lunckm Seun e petmataſoßol 6. ader vernmge ſe . ℳ in den Uncim 4)' 42 Die denden Hehen 14 s 6 De Nalkderece 8 8 — A 8 S——* ——— 5——— 4—/— 8 8—x— **..——— Kenen—— * 1 L—— — 8— Amentz Mer 8— —“ 3——— —— 5₰. 3———— 5 1—— .—— „ 8 1———— „ 56—ꝛ 4 4.—õÿõ 1 5 ½*. 4—— ⸗ 3——— 1 —— 1 3— 17I,nErns, 1 au 6——— 3————— 3 ——————ꝛ·ÿõÿõ ————— 5———————ꝛʒy 2 — f———õ————— ————nmÿ—— „* 1 1————————————— „—————————x 1 4 4———————————— 4 1 4 X z——ÿ——— 1 v*——————— 6 6—————— 8 8 3 4—ꝛ’—— 4 7—⸗—ꝛ—xxxxxx:::n—— 13— 4 4—ꝛn————— „ 1 1——————— ä 5— . 1—---————— ———— 5* 85———— 8 4*——;—x—x—x—x——-———— — 5— 98—— = S— . 1 en 1 3 ₰—— 8— I— . 1——— — “ —— alFWWe b S— — 8—— 4 8 8—— — 4 Eln 1— 5 dul M HIIIIILIIIIIIELIII— ————— 4 3———— — h r . Mr⸗ — 8 — — 82 W — 5 v Deee A s ace i e e s i Mi Tet s at Eeg— SS IULII CASSERII PLACENTINI und DANIELIS BUCRETII Anatomiſche Taffeln: SIMONE PAVIII, D und Königl. Majeſtaͤt in Dennemarck/ ec. Medico heraußgegeben. Des IJ. Buchs J. Taffel/ I. Figur. Die Abbildung des Menſchen von forne zu. X As der Author in ACG dieſem erſten Buche ſei⸗ S d Anatomiſchen 52 Schrifften eigentlich ab⸗ 4. handelt/ meldet er gleich D le Anfangs pag. i. nemlich/ die außwendige von ſich ſelbſt ohne wei⸗ ters zuthun ins Geſichte fallende Theile des gantzen menſchlichen Leibes/ welcher fuͤglich wie ein Baum in ſeinen Stamm oder Rumpff/ und Aeſte oder Gliedmaſſen eingetheilet wird. Jener begreiffet die dre Baͤuche/ als da ſind/ das Haupt/ die Bru und der Unterleib/ unter dem Namen der Gliedmaſſen aber werden Haͤnde und Zuhe ihre gantze Laͤnge nach/ vom Rumpf⸗ e biß an die Finger Ende verſtanden. Nach ſolcher Ordnung iſt auch in gegenwartiger LrKiärund vom Haupte biß an die Ferſe zu gehen. Den Namen des Angeſicht s fuͤhret bekanter maſſen der ohne Haaren beſtehende Theil des Haupts/ zu deme noch die Oh⸗ ren gezogen werden; der hintere und haarigte Theil des Haupts mit dem gantzen Umfang/ oder corona, heiſſet calra. calvaria; der calvariæ forder Theil und die Gegend/ nechſt an und uͤber der Stirn/ biß b zur Des I. Buchs E Taffel/ I. Figur. 2 zur Cron⸗Naat iſt das Voꝛhaupt/ ſyneiput, der hintere von der dreyeckigten Naat biß zu dem erſten Genickswirbel iſt das Hinter⸗ Haupt/ occiput, die zwiſchen dieſen beyden gelegene obere erhabene Runde heiſſet der 7 SWirbel/ vertex, weil die Haare dort im Kreiß zerſtreuet liegen/ oder der Gipffel/ und die Seiten⸗Theile/ auch zwiſchen den Augen und Ohren die Schlaͤffe/ tempora. Das Augeſicht theilet ſich in die Stirn/ Augen/ Wangen/ Naſe/ Gruͤb⸗ gen/ Knoͤbel/ Leffzen/ Mund und Kinn ein. Die Stirn iſt die Gegend von denen Au⸗ genbraunen an den Schlaͤffen hin biß zu dem Haupt⸗Haare. Die Wangen ma⸗ chet die von denen Augen/ Ohren/ Kinn und Naͤſe umſchloſſene Gegend/ deſſen oberer bey geſunden/ oder doch ſonſten/ wenn man ſich ſchaͤmet/ rothgefaͤrbte Theil der Apf⸗ fel/ malum, pomum, ſein Unterer⸗Schlaff und weiche beym blaſen mehr erhabene/ der Backen/ buccaheiſſet. Die Naſe/ iſt der in der Mitte des Geſichts hervorſte⸗ hende inwendig hole Theil/ unter welchem das Liebes⸗Gruͤbgen/ philtrum, be⸗ findlich/ als eine ablange der obern Lippe eingepraͤgte Hoͤle; die dieſem Gruͤbgen beyderſeits anſtehende Theile/ woran der obere Bart/ davon Knoͤbel⸗Bart ge⸗ nennet/ waͤchſet/ nennen ſich der Knoͤbel/ myſtax. Leffzen oder Lippen ſind die Graͤntzen des gantzen Mundes/ als einer mit ihrem Zuſammenlauff gelaſſenen Oeff⸗ nung oder gemachten Spalte/ ſchwammich⸗ ten Fleiſches/ mit einem duͤnnen Haͤutgen beleget/ dahero ſie von dem durchſcheinen⸗ den Blute eine angenehme Röthe bekom⸗ men: des Angeſichts Ende zu unterſt be⸗ ſchlieſſe das Kinn als ein umer der Un⸗ ter⸗Lippe außgeſchweifſter Bogen/ deſſen i tin der Mitte hervorragender fleiſchichter Theil das Boͤckgen/ buccula, genennet wird. Was fotglich zwiſchen dem Kopffe und der Bruſt lieget/ hat den Namen des Halſes/ deſſen ſorderer Theil die Kaͤhle/ welche oben bronchus, pomum Adami, und un⸗ ten die Hoͤle zwiſchen beyden Schluͤſſel⸗ Beinen jugulum heiſſet; die Seiten⸗Theile des Halſes unter denen Ohren ſind paroti- des, davon der Strich nach denen Seiten der Lufft⸗Roͤhre die Horner heiſſen. Alles ſo zwiſchen dem Halſe und Unter⸗ Leib beſchloſſen/ iſt der mittlere Leib oder die Bruſt/ thorax, deſſen Theile ſind/ forne die Vorbruſt/ pectus, ſo vor andern erhoben/ durch welches mehr flach⸗ gelegene Mitte von oben abwaͤrts das Bruſt⸗Bein(ſternum) gehet/ hinten der mehr breite Ruͤcken/ und zwiſchen dieſen beyden die von denen krummen Rippen ge⸗ machte runde Seiten/ latera, auf der Vor⸗ bruſt ſind beyderſeits die Zitzen(mammæ) anzuſehen. Der dritte und untere Leib heiſſet der Schmeer⸗Bauch/ abdomen, deſſen Mittel⸗Punct iſt der Mabel/ der zwey biß drey Finger breit um ihn befindliche Raum die Nabel⸗Gegend/ regio umbilicalis, von dieſer auffwarts biß zur Hertz⸗Grube erſtrecket ſich der Ober⸗ Schmeer⸗ Bauch/ epigaſtrium, unterwarts biß zur Schaam⸗Gegend der untere Schmeer⸗ Bauch/ hypogaſtrium. Die Seiten⸗ Theile/ und zwar die Nabel⸗Gegend/ wer⸗ den genennet die Lenden/ lumbi, des obe⸗ ren Schmeer⸗Bauchs das Weiche unter den kurtzen Rippen/ hypochondria, jene des Unter⸗Schmeer⸗Bauchs ſind die dun⸗ ne Weiche ilia; Solche unterhaarigte Gegend uͤber denen Geburts⸗Gliedern/ und aͤuſſert 1 Fürrr r e M. A Wn derran des B.re Waß en 0 rr 2An Nles ſe wicchemdm nd deſchloſſen mn ede die Bruſt Vm eer ſorne de Verbn aden adoden dac ditt gelegene Mitte den zat Bruſt⸗Bein(kemmſge mr dreite Rucm/ Wg 8 8 8 pden die don denen bam 4— 3„. macher nunde Seim kal ..„ 3 4 druſt ſind benderſitz a * Dor deiete und un e—“ 668’ Schmeer⸗Bauth ⸗ xt iide el Ier Ihun „4 1 e Fmaer 4 . Fectend 6 N duel label D 9 4 * rts 3 7 r mna! 7 NII 2 M Kamh 4 Die Abbildung des Menſchen von forne zn. b aͤuſſere Graͤntze des Unter⸗Leibs iſt die Schaam/ pubes, pecten, und deſſen Sei⸗ ten Theile zwiſchen der Schaam und dicken Schenckel das Gemaͤchte/ inguina, bu⸗ bones. Nuͤtzlich iſt auch zu wiſſen/ daß das rechte hypochondrium beſchlieſſe inwen⸗ dig faſt die gantze Leber/ das lincke/ das Miltz/ und groͤſten Theil des Magens/ der Ober⸗Bauch/ einigen Theil von Ma⸗ gen und Leber; ferner die rechten Lende enthalte die eine Niere/ einen Theil des Grimm⸗Darms/ Colon, faſt den gan⸗ tzen blinden/ ccccum, und etwas von dem leeren(jejunaum) Darm/ die lincke a⸗ ber/ die andere Niere mit einer portion des Grimm⸗und leeren Darms; in dieſer bey⸗ der Lenden Mitte lieget faſt der gantze Leere; die dunnen Weichen(ilia) begreiffen faſt den gantzen duͤnnen Darm ileum, mit de⸗ nen Saamen⸗Gefaͤſſen/ der zwiſchen ſeyen⸗ de Unterbauch aber den Maſtdarm/ die Harn⸗Blaſe und Gebaͤhr⸗Mutter. Um nun auff die auſſern Gliedmaſſen zu kommen/ nehmen wir vor erſt die obern/ nehmlich die Haͤnde/ manns, anzurech⸗ nen von der hohen Schulter biß zu denen Finger⸗Spitzen) ihr Ober⸗Theil iſt die Schulter/ Ober⸗Aum/ humerus, zu mittelſt der Elenbogen/ cubitus, von dieſes Gelencke an/ deme der Hoͤcker ole- cranon gegen uůber ſtehet/ biß zur Hand⸗ Wurtzel(carpus, pedium,) den Ort/ wo bey uns das Frauen⸗Zimmer Ketten/ Arm⸗ Baͤnder und dergleichen anhaͤnget/ und wo die Hand vielfaltig gebogen wird; und letzt⸗ lich die aͤuſſere Hand manus extrema, welche jetzt die Hole(vola) mit ihren man⸗ cherley Lmien und Huͤgelgen/ jetzt aber aus⸗ geſpannet die Flache(palma) vorſtellet/ und drey Theile hat/ die Vor⸗(carpus) Mit⸗ tel⸗Hand(metacarpus) und die von ihrer .5 Groͤſſe Nutz und Gebrauch unterſchiedlich benamſete/ forne mit Naͤgeln befeſtigte und geharniſchte/ fuͤnff Finger. Faſt gleiche Eintheilung haben auch die untern Gliedmaſſen/ die Fuͤſſe/ pes, nem⸗ lich/ in das dicke Bein oder Schenckel/ femur, welches von dem Hinter⸗Backen/ (clunes) biß zum Knie gehet/ deſſen in⸗ wendiges femen, auswendiges die Huͤffte coxendix, und der Ort nach der Schaam zu zwiſchen dem Schenckel und Hintern oder Arß/ perinæum, interfemineum genennet wird; ſo dann in das Schienbein/ tibia, an deme ſtehet oben raus das Knie/ genu, befeſtiget und bedecket mit der Scheibe/ patella, deme gegen uͤber inwendig die Kniebeuge(poples) lieget/ und unten zei⸗ gen ſich zwey Erhobenheiten von Knochen der in⸗ und auswendige Knorren/ malleolus, ſonſten wird der fordere Theil der Schiene ante oder protibiale, der hin⸗ tere dicke die Wade(lura) geheiſſen; end⸗ lich in den aͤuſſerſten Fuß/ pes extre- mus, von dem Vor⸗(tarſus) Mittel⸗Fuſ⸗ ſe(metatarſus) und fuͤnff Zehen zuſammen geſetzet/ ſein Ober⸗Theil iſt der Rucken/ der untere die Fußſohle/ planta. UÜber dieſes ſetzet Bartholinus in ſeiner Anatomia noch hinzu die Blur⸗Adern/ venæ, welche aͤuſſerlich zu ſehen ſeyn/ die ſo wohl ein Medicus als Chirurgus bey Ader⸗ laſſen und andern Chirurgiſchen operatio- nen auſſerlich offte zu ſuchen oder inachtzu⸗ nehmen hat/ als da ſend/ vena frontis, temporum, jugularis, cephalica, baſili- ca, mediana, cephalica manus ſiniſtræ, ſalvatella, ſaphena deſcendens& in pe- de, ſchiatica, die Ader auff der Stirn/ an Schlaͤffen/ am Halſe die Kehl⸗Ader/ an der Hand die Haupt⸗Leber⸗ und Median⸗ Ader⸗die Haupt⸗Ader zwiſchen dem Dau⸗ A 2 men 4. Des 1. Buchs I Taffel/ III. WV. Sigur. men und Zeige⸗Finger lincker Hand/ die ſalvatell zwiſchen dem kleinen und Gold⸗ Finger/ die an dem inwendigen Schien⸗ beine abſteigende Roſen⸗Ader/ die Roſen⸗ Ader am Fuße beym inwendigen Knorren fuͤrnehmlich nach dem Daumen zugehende/ die Huͤfft⸗Ader oben auf dem Fuſſe/ abſon⸗ derlich die Aeſte gegen die kleine Zehe zu. Ob nun wohl/ nach Arth derer Alten faſt mit einer ſuperſtition eine ſonderliche Wahl/ nachdem das Haupt oder Leber kranck/ der Adern an Haͤnd und Fuͤſſen beym Aderlaſſen zu machen/ man nicht mehr noͤthig hat/ nachdem Krafft des Um⸗ lauffs oder circulation des Gebluͤts dieſes ſeine Maͤngel aller Orthen mit ſich ruͤm⸗ traͤget/ und dahero gleich viel iſt/ wo es ab⸗ gezapffet werde/ uͤber diß auch die Blut⸗ Adern am Arme alle von einem Aſte/ nemlich/ der Achſel⸗Ader/ vena axillari, und die an Fuͤſſen von der crurali herſtam⸗ men/ ſo iſt doch nach Befinden derer Umb⸗ ſtaͤnde dran gelegen/ eine kleine oder groͤſ⸗ ſere rechter oder lincker Hand und Fuͤſſe/ an denen obern oder untern Gliedmaſſen aus⸗ zuwehlen/ welches in der praxi Grund hat. Des J. Buchs/ I. Taffel/ III. V. Figur. Von dem aunſtdendigen Ohre und der afe. b 2Ey dem Auge/ ſo viel an ihm aͤuſ⸗ ſerlich zu ſehen/ faͤllt dißmal nichts weiters erinnerns wuͤrdiges vor/ von dem auswendigen Ohre(auricula) aber iſt noch zugedencken/ wie ohne dem bekannt/ daß ſelbiges gantz cartilaginos oder knor⸗ pelicht/ halb circul rund/ auswendig rund ausgebogen und inwendig mehr hol ſey/ mit vielen Kruͤmmen und Hervorragungen geziert; der obere und breite Theil wird ge⸗ nennet der Fluͤgel/ ala, pinna, der un⸗ tere aber/ enge/ weich und abhangige das Laͤpgen/ lobus, welches einige Leuke durchbohren laſſen/ Ringe/ Perlen/ und dergleichen Ohren⸗Gehaͤnge dran zu brin⸗ gen. Derer Hervorragungen kan man viere zehlen/ der aͤuſſere Umfang und Kreiß wird genennet helix, der innere und andere anthelix, von einigen ſcapha, die dritte/ ſo denen Schlaͤffen angraͤntzet/ und haaricht iſt/ von dem Laͤpgen mit ei⸗ nem kleinen Graͤbgen unterſchieden/ tra⸗ gus, hircus, und die dieſer gegen uͤber ſte⸗ hende/ ohne Haaren gleichſam in die Ohr⸗ Muſchel hervorſtoſſende antieragus. Von dieſen Erhabenheiten werden drey Hoͤlen formiret/ die erſte zwiſchen oder von dem Zug und Gegen⸗Zug iſt zur Zeit ohne Nahmen/ die andere und mittlere heiſſet von ihrer Figur die Ohr⸗Muſchel/ concha, welche beyde einige zuſammen nehmen/ und mit dem Nahmen/ ſcapha, das Schifflein/ belegen/ die dritte gleich vor dem Gehoͤr⸗Gange/ wo ſich das Ohren⸗ Schmaltz ſammlet/ iſt der Bienen⸗Korb/ alvearium. Die Naßſe iſt das Vorgebuͤrge des Angeſichts/ in dieſes Mitte/ weil nur eine noͤthig war/ gelegen uͤber dem Munde/ da⸗ mit ſie die durch ihn gehende Nahrungs⸗ Mittel/ ob ſie dienlich oder ſchaͤdlich aus dem boͤſen oder guten Geruch pruͤffen koͤn⸗ ne/ denn ſie bekanter maſſen zum Riechen und Athem hohlen gewidmet/ dazu auch .r Ghi. r e. e] Hemaͤſſe 4 Müte des an der S Wr durchſ N men/ gehe Thier ne ar. ſen/ L„ “ .—— hhöhöhöhöhſſſſſſſſſ——— ä e ee * an b Von dem auswendigen Ohre und der Naſe. A , dlrm g gemaͤſſe Figur⸗Stelle und Bildung hat/ weglich und knorplich das Kuͤgelgen/ glo- me n dle aa und je roͤſſer weiter und mehr offen ſie iſt/ bulus, die bewegliche Seiten⸗extremitaten 4 mddehen gag je beſſer ſie dieſes verrichtet. So viel ihr die Fluͤgel/ ala, Pinna, genennet/ wo ſie vrofer dee baht auswendiges Anſehen betrifft/ wird ihr durch die mittlere Scheidewand in zwey „ Acan am Aa dn Ober⸗Theil zwiſchen denen Augen die Hoͤhlen getheilet wird/ machen dieſer auſ⸗ ih de an Wurtzel/ ihr Mittel/ wo ſie noch beinicht/ ſere Loͤcher die nares, der Unterſcheid 2 ad de an Fiſſn na und unbeweglich/ der Ruͤcken/ und weiter aber/ wo er auswendig ffeiſchicht/ denn t men ſ ſſt doc nh penn untken/ wo ſie vor andern ſpitzig zugehet/ die tieffer nein wird er knorplicht/ heiſſet e Grate oder ſpina, das Ende ſo weich/ be⸗ columna. b „ nde dem achmnlnh 2— Does l. Buchs 7 I. Taffel. ee üäsns Abbildung der hinterſten Gegend menſchlichen Taffel/ U I. Fm kLeibes. b As in dieſer Taffel enthalten/ iſt terer Theil iſt das Genicke/ das zu oberſt/ theils ſchon in der erſten eroͤrtert/ tendo, weil es in Bewegung des Hauptes theils nicht von der Wichtigkeit/ daß man geſpannet wird/ auch lophia und cervix laſt. ſich dabey auffhalte. Demnach mit we⸗ heiſſet/ deme zwiſchen dem erſten und an⸗ Knenn, ud diin nigen: der hintere Theil des Hauptes wird dern Wirbel die Grube anlieget/ zu unterſt hdende odne Haum ttwir auch ſonſten genennet cranium fibroſum, gegen den Ruͤcken zu/ epomis, acromium, Muſchelhenerſuſettan weil er wegen vieler dorthin gehenden oder obere Schulter⸗Theil/ deſſen erho⸗ dein Stbabeeien ean Haarwaͤchſe gantz nervos iſt. Anbey iſt bene und fleiſchichte Seiten⸗Theile an de⸗ „5 aüen der von dem Authore bedeutete Ort/ wo nen Wirbeln paralophiæ heiſſen. a dea min Fontanellen zuſetzen/ nicht allein/ ſondenn Zum Ruͤcken/ welcher die gantze hin⸗ Sed un mau auch in dem Nacken gerade in die Mitte tere Breite der Bruſt von beyden Sei⸗ Nadmmn di an onl wo die Hoͤle/ oder am Ende der dreyeckich⸗ ten da die Arme anfallen/ und in der don rer 5 nen ten Lambda foͤrmigen Naat unter den Oh⸗ Laͤnge der 12. eigenen Gewerb⸗Beinen coacha, nee m ren; den erſten Ort aber zu finden/ lehret bedeutet/ gehoͤren die Schulter⸗Blaͤt⸗ nehmm und midn en Celſus, man ſolle einen Faden von der ter, ſcapulæ, ſonſten auch die Fluͤgel ge⸗ das Schiffein/ däen 4 Mitte des einen Ohres biß zu der Mitte nannt. dor dem Geher Gamu des andern ziehen/ einen andern aber von Der hintere Theil des unteren Leibes als ſanalt ird der Spitze der Naſen uͤber den Kopff zum erſtrecket ſich von denen unterſten Rippen/ — Wirbel/ da denn unter dem creutzweiſen biß zu des heiligen Beines Ende/ und „ Halß— 4 wird Tenenne 3 benden 1 deubi; deren — in Nunmehro auff den Halß zu kom⸗ ober Theil/ weil er fleiſchicht iſt/ pulpa Angeiichet ndesa men/ mnhe dauſfsden Bruſt und Lun⸗ heiſſet/ der untere hat den rechten und vothigwer ghe 8 iinken Hinrebacken⸗ me⸗ ſr de Wt⸗ mn ſe de duh ag Thiere/ ſo der Lunge ermangeln/ und ei te pyga genennet/ ingleichem die Kerbe/ od ſr e rrauſe Stimme von ſich hoͤren laſ⸗ rima Jhu Geſaͤſſe und die Falten(ruga) ey. der aufcs) kei 13— 1 Sein in⸗ des Ar den deſen 5 auch keinen Halß haben. h b A; Das 1L denn ſi 1 2 6 Das II. Buch/ Das 11. Buch⸗ Von denen Beinen. Vorrede. S pflegen die Anaromici nicht unbillig/ wenn ſie nunmehro die inwendigen Theile des menſch⸗ lichen Leibes zu unterſuchen Vorhabens ſind/ den Anfang zu machen von den Beinen/ wiewohl dieſes an einem Ca- daver oder Todten⸗Coͤrper nicht angehet/ dahero man ſelbe mit Barrholino auff die letzte verſparen ſolte/ ſo kan mans doch an einem auffgetrockneten mit Kunſt zuſam⸗ men geſetzten Gerippe oder Sceleto thun; denn wie wolte man ohne gnugſame Wiſ⸗ ſenſchafft dererſelben ſonſten den Urſprung und Einpflantzung der Muſceln(Mauſen) in die Knochen/ die Ein⸗ und Abtheilung derer Blut⸗Gefaͤſſe und Nerven/ die La⸗ ger derer Dau⸗Glieder/ die Graͤntzen und Umſchrenckungen derer drey Bauche oder Behaͤltnuͤſſe/ ja weil ſie dem gantzen Leibe/ daß er ſtandhafft/ auffrecht und foͤrmlich ſey/ und deſſen Theilen den Grund und Unterſtuͤtzung mittheilen/ ſolchen ſelbſt gruͤndlich verſtehen koͤnnen. Ein Bein aber iſt bekanter maſſen ein hart und trockner Theil des Leibes/ for- mirt aus Fiebern oder Zaſern/ die gantz Anfangs/ haͤutigt/ hernach knorplicht/ endlich von Haͤrte beinicht werden. Wor⸗ aus zuſchlieſſen die Ubereinſtimmung ei⸗ nes Beines/ Knorpels/ der Haut (membrana) und ſpann⸗aderichten Bandes/ ja auch faſt des Haarwach⸗ ſes oder der Sennen ſelbſten in der Sub- ſtantz; deſſen Bau und Zuſammenfuͤ⸗ gungs⸗Art alleine den Unterſchied ma⸗ chet: zur Behauptung dieſes Lehr⸗Sa⸗ tzes geben ſich viel Beweiß⸗Gruͤnde an denn haͤrter oder weicher ſeyn/ macht kein abſonderliches Weſen/ da ſie ſonſten nur in andern uͤbereinkommet/ zu dem ſehen wir bey der Oſſificarion oder Beinzielung/ daß aus der Haut ein Knorpel/ und aus dieſem nach und nach Knochen werden/ (wie denn derer zarten Kinder Beine nur knorplicht ſeynd/ auch gewiſſe Thiere/ die derer Beine ermangeln/ an derer Statt nur Knorpelhaben) welches ingleichen an denen ſonſten viel weicher als der Knorpel gefundenen ſpannaderichten Baͤndern/ (von deren haͤutigten Weſen etwas aller Knorpel Enden/ bey jungen Thieren an⸗ ſitzet;) bey alten Leuthen auch geſchiehet: Die Gleichheit aber der Haarwaͤch⸗ ſe mit jenem beſtaͤtigen/ weil ſie an denen Fuͤſſen der Voͤgel/ und an der Grund⸗ feſte des Hertzens ja noch vielen anderen Or⸗ ten beinicht werden/ wie man denn ſiehet die Haarwaͤchſiſche Zaſern durch die Ge⸗ beine hingehen/ und dieſer ihren Wachs⸗ thum und Vermehrung/ auch die Haar⸗ wachſe mit ihrer Einpflantzung unter⸗ ſchiedliche Hoͤcker und Fortſaͤtze derer Bei⸗ ne mit machen. 4 Oberwehnte Zaſern oder Fibræ, kom⸗ men in gehoͤriger Zahl und Ordnung an und uͤbereinander zu liegen/ vereinigen ſich/ und formiren ſolcher Geſtalt die Taffeln/ woraus die Knochen beſtehen/(wiewohl dieſer viele keine Taffeln haben/ ſondern nur aus Buͤndlein der Zaſern zuſammen⸗ geſetzt ſeyn /) welches an denen Knochen⸗ gleichen⸗ dange ſthe eina durq tene ſin/ Vin ach Krochen dend geln/ an dere Ein welches inglitena deicher als der Finl Derichten Buhm/ en Weſen ehnuule y zungen Thienw rehen auch geſchiſt er der Haarwaͤt en! weilſie ande und an der Gem och vielen andenn wie man denn ſi Zaſern durch de 6 dieſer ihten Wat rung/ auch de h Enpflanzung w nd Foltſäzedeund emn oder Föte⸗ 6 4 und Omn enn veringnn Geſtalt die dfn beſiehen/ luis filn haben ſe xr züm⸗ a m den glicl Von denen Beinen. gleichenden Hoͤrnern und Klauen/ abſon⸗ derlich mit Huͤlffe eines microſcopii zu ſe⸗ hen/ ja wenn die Knochen ſelbſten lange Zeit in Waſſer geweichet worden/ laſſen ſich die Taffeln wuͤrcklich/ vornemlich in der aͤuſſern Taffel der Hirnſchale von ein⸗ ander abſondern. Es iſt aber zu muth⸗ maſſen/ daß im Anfang der Bildung der Fuucht/ nur eine Reihe und plan der Zaſern/ dder eine Taffel zubereitet worden/ wel⸗ cher nach und nach durch herzugefuͤhrten Nahrungs⸗Safft/ neue Flaͤchen der Fa⸗ ſern oder Taffeln in und auſſerhalb/ unter und uͤber/ eine nach der andern/ auff die Zahl von zwantzig/ dreyſſig/ biß funffzig gezogen worden und gewachſen ſeyn/ daß alſo der Wachsthum der Knochen von ihrem Mittel⸗Theile außwarts/ Icentro ad circumferentiam vor ſich gehe/ wan⸗ nenhero auch ihre Zaſern anfangs in der Mitte die gebuͤhrende Feſtigkeit erhalten/ ſo nach und nach in die auſſern Theile ſich ebenfalls ausbreitet. Der Zug aber derer Faſern/ wie an de⸗ nen Rippen am beſten zu ſehen iſt/ zielet von einem Ende des Beines zum andern gleich aus/ ſo daß aller Taffel n Zafern mit und unter einander parallel lauffen/ eini⸗ ge vor deme/ ehe ſie zum Ende kommen/ ge⸗ hen uͤbeꝛzweꝛch ring⸗ und bogenweiß/ und be⸗ gegnen einander von entgegẽ geſetzter Seite. Von der Vielheit ſolcher Taffeln/ kommt denen Knochen die Dicke zu/ an einem Orte groͤſſer als am andern/ und auch einiger maſſen/ denn/ das vornehmſte ent⸗ ſtehet vom Marcke/ die Feſtigkeit. Mit einander aber werden die Taffeln befeſtiget durch viererley beinigte Naͤgel/ de⸗ ren einige in wagrechter Linie eingelaſſen feyn/ andere ſchreeg/ die meiſten in einen Winckel gebogen/ und die uͤbrigen mit 7 Haͤuptergen wie die kleine Schwaͤmme oder Pfifferlinge verſehen/ dahero findet man die Taffeln in Beinen mit einer groſ⸗ ſen cavvirat verſehen/ uͤberall aneinander ſtoſ⸗ ſend und feſte vereinigetr. An der Subſtantz der Beine fallen noch zu betrachten vor die pori oder Loͤcher⸗ gen dreyerley Art/ die erſten vor die Blut⸗Gefaſſe gewidmet/ deren einige die Nahrung in das innere und Weſen der Knochen bringen/ davon die Puls⸗Adern hier und dar ein/ und die Vlut⸗Adern durch andere Thuͤrgen ausgehen: einige fuͤhren herbey die Materie zum Marcke/ und gehen Puls und Blut⸗Adern einan⸗ der begleitende/ durch die Beine ſchreeg/ wie die urereres oder Harngaͤnge in die Blaſe/ alſo dieſe in die caviraͤten der Bei⸗ ne hinein. Die andere Art ſind uͤber⸗ zwerche/ transverſi, welche die Taffeln durchbohren/ gehen von der inwendigen Hoͤle aus/ indeſſen nechſt gelegenen Taf⸗ feln ſie am zahlreichſten ſind/ und je durch mehrere Taffeln ſie gegangen ſind/ jewe⸗ niger ſie werden/ und lauffen quer nach der auswendigen Flaͤche zu/ nicht in gleicher Reihe/ daß ein Punct auff den andern treffe/ und ein Roͤhrgen miteinander ma⸗ cheten/ ſondern desfalls und auch jede in ihren Taffeln befindliche pori gantz unor⸗ dentlich ſeyn. Die dritte ſind longitu- dinales, in die Laͤnge zwiſchen denen Taf⸗ eeln von einem Ende des Beines zu dem an⸗ dern/ allerdings wie die knochichte Zaſern/ und wie ſich dieſe wenden und kehren/ auch fortgehende: durch welche beyde das Marck⸗Oehl in die Knochen ausgethei⸗ let wird. 1 Solche pori fuͤhren uns von der auſ⸗ ſerlichen runden Flaͤche/ die auſſer denen Gelencken/ welche glatt ſeyn/ ſonſten nuch . — 4 * 3 Das II. und ungleich/ iſt zu feſterer Anhaͤngung des Wein⸗Hautgens und theils lange Fur⸗ chen/ theils meiſtens kleine Gruͤbgen von mancherley Figur und Groͤſſe/ zu Ver⸗ groͤſſerung der Flaͤche/ und die Sennen der Muiculen einzunehmen hat/ zu der inwen⸗ digen viel glaͤttern Flaͤche/ und von dieſer beſchloſſenen Hoͤlen. Es ſind aber die Hoͤlen zweyerley/ andere ſind groß/ eintzeln in denen Beinen wo ſie anzutreffen/ als in den Ober⸗Arm und groſſen Schen⸗ ckel⸗Bein/ Arm und Beinen/ groß und kleinen Schienen/ vor und hintern Fuß/ und Hand⸗Knochen ꝛc. andere ſind klei⸗ ne Kaͤmmergen/ gar zahlreich/ und machen den ſchwammichten Theil derer Beine. Die groſſe Hoͤle iſt wieder gethei⸗ let/ denn wo ſie denen beyden Enden nahe iſt/ wird ſie offte von einigen beinichten Za⸗ ſern oder Faden/ von denen mittlern Taf⸗ feln hervorkommende/ in Geſtalt der Ne⸗ tze oder Gegitter in einander gewircket/ ein⸗ genommen/ nach welchen bißweilen wie⸗ derum eine groͤſſere Hoͤle kommt/ ehe und wie ſonſten offters ohne dieſer Hoͤle Ver⸗ ſtand zugeſchehen pflegt/ ſo gleich drauff die loͤcherichten Theiſe oder vielmehr die kleine unterſchiedene Hoͤlgen folgen. In dem obern Theil des Beines dienet ſolche netzfoͤrmige und hoͤlerige Textur, die ziem⸗ liche Schwere des Marcks auff und em⸗ por zuhalten/ damit das untere nicht von ihme beſchweret und gedrucket werde/ in dem untern Theil aber/ bewahrt ſie das in ihren Hoͤlgen und Netze verſchloſſene Marck von dem preſſen des obern. Die kleine Hoͤlen oder Kaͤmmergen wie das Honig⸗Gewirck der Bienen ſind in allen Beinen/ auch derer/ ſo groſſe Hoͤlen haben/ ihren beyden Enden zu finden/ alleine ohne andere Hoͤlgen in denen Gewerb⸗und Buch/ Schluͤſſelbeinen/ Rippen/ ungenante Bei⸗ ne ꝛc. deren wieder dreyerley Arten ſind/ ſchlechte und einfach unterſchieden/ ſo denn aus zwey biß drey ſolchen in eins durchbro⸗ chene/ letzlich vergitterte. Solche kleine Hoͤlgen haben Gemeinſchafft miteinander durch Gaͤnge/ durch welche die Blut⸗Gefaͤſſe und das Haͤutgen des Marcks in alle Kam⸗ mergen gehen/ von wannen das roͤthliche Marck⸗Hel ſich mit allen Theilen der bei⸗ nichten Subſtantz/ ſie von der Truckenheit — Zerbrechlichkeit zu bewahren/ einmi⸗ het. Die groſſe Hoͤle aber/ derer Beine iſt geordnet/ ſo wohl ſelbige zu einer ſtarcken Bewegung leichter zu machen/ als auch viel roͤthlich⸗weiſſes Marck zu faſſen/ um daß mit deme als mit einer duͤnnen oͤlichten Schmiere die ſonſt trockene Knochen zu Abwehrung des Brechens und Spaltens befeuchtet/ weich und zehe wuͤrden/ welches auf ſolche Art geſchiehet: Das Marck⸗ Oel aus der groſſen Cavitaͤt dringet in die Quer⸗Loͤcher der erſten innern Taffel/ und weil die Pori der andern Taffel nicht auf dieſe der erſten richtig paſſen/ ergieſſet ſichs in die zwiſchen der erſten und andern Taffel der Lange nach abgehende Poros, in denen es fortgehet biß es in der andern Taffel dit Quer⸗Loͤcher findet/ durch welche es aber⸗ mahl in die zwiſchen der andern und dritten Taffel befindliche poros longitudinales, und auf ſolche Art nach und nach fortge⸗ bracht wird biß in die aͤuſſere Taffel. Wo aber einige Taffeln voneinander etwas wei⸗ ter abſtehen und Zwiſchen⸗Raͤume machen/ worinne Marck⸗Druͤſen glandulæ medul- lares liegen/ genieſſen ſie aus dieſen unmit⸗ telbar des Marcks Wolthat. Nun hat man noch wahrzunehmen/ daß das gantze Marck beſtehe aus Blut⸗ Gefaſ⸗ Rypen Vnn; der deenig dſ ach unterchida ſi ſolchen meins dat tert. Säſhit mitenw rch nicedre en desMarcksinal von wannen da mit allen Thelcha à ſie von der dutt ckeit zu bewim Haͤle ade /ung wohl ſelbige gine chter zu machm ua s Marck zufeſſ m mit einer daniit ſonſt trockm uing es Brechens Uhtl c und zehe wunda t geſchiehet: Daſ roſſen Cavitat din er erſien innern N der andem Tuftt nichtigpaſſenmi dererſten undanda Habgehende Doto⸗ 1 dißes inder andem d fndet durch näc wiſchender andern u dücche poros longe de At nach und 3 inde iſmn eafeinvoneinanden Voͤn denen Beinen. 5 Gefaͤſſen/ blaͤſichten Druͤſen/ haͤutichten Saͤckgen/ und der oͤlichten Materie/ wel⸗ ches alles von einem allgemeinen Haͤutgen eingeſchloſſen wird. Die Arterien kommen ſeitwaͤrts durch gewiſſe Loͤcher des Kno⸗ chens/ durch welche auch die Blut⸗Adern meiſtens zuruckkehren/ und theilen ſich nicht eher/ als biß ſie in Hoͤlgen/ wohin ſie alleine gewidmet kommen/ in einen ab⸗ und auff⸗ waͤrts ſteigenden/ und dieſe abermahl in an⸗ dere viele Aeſte/ faſt vor jede blaͤſichte Druͤſe einen. Und ſolche Blaͤßgen werden/ ſo viel aus der Gleichheit der Subſtantz zu ſchlieſ⸗ ſen/ formiret von derer Puls⸗Adern auß⸗ wendigen Haͤutgens beſonderer Erlaͤnge⸗ rung und Außſpannung/ die noch uͤber dieſe fortgehende die Saͤckgen/ und nach dem allen das gemeine/ alle Theile des uͤberall in denen Hoͤlgen befindlichen Marcks ein⸗ ſchlieſſende Haͤutgen ſelbſten zuwege brin⸗ get. Dieſes duͤnne zarte durchſichtige netz⸗ ſormige Haͤutgen wird feſte an ſeinem un⸗ mittelbar anliegenden Beine ſo wohl mit denen kleinen Blut⸗Aedergen/ als auch mit beſonderer Einſetzung in der innern Taffel Quer⸗Loͤcher/ allwo ſie auch poros hat/ durch welche Wege das Marck in die Sub- ſtantz der Knochen eingehet: In ſeinem Be⸗ griff liegen unmittelbar die viele haͤutichte an Groͤſſe und Figur ungleiche Saͤckgen/ in dieſen aber und zwar wenigſtens in einen drey/ insgemein aber gar viele miteinander uͤbereinkommende/ das Marck von dem Blute abſondernde und bewahrende gar kleine runde gleich groſſe Druͤſen als Blaͤß⸗ gen/ welche unter ſich und mit denen Saͤck⸗ gen/ auch dieſe miteinander durch gewiſſe poros und Gange communiciren/ und al⸗ o das oͤhlichte aus einem ins andere/ von denen mittlern in die zur Seite flieſſen koͤn⸗ ne/ getrieben durch die Folge ſein ſelbſten/ als 6 auch von der zuſamen ziehenden Krafft derer Saͤckgen und Blaͤßgen/ biß es komme in die Subſtantz derer Knochen obbemeldeter maſ⸗ ſen/ oder auff gleiche Weiſe in die Gelen⸗ cke/ durch die Quer in die langen/ nach und nach biß in die viele Loͤchergen und kleine Gaͤnge/ ſo in denen Enden/ wo ſie knorplich ſcheinen/ gar haͤuffig/ und in denen Gruͤb⸗ gen zur Seite zu ſehen ſeyn/ damit die Bei⸗ ne derer Gelencke glatt und ſchluͤpfrig ge⸗ machet/ vor die durch hefftige und ſtetige Bewegung ſonſt entſtehende Erhitzung und Abnuͤtzung bewahret/ auch ſpannaderige Bende und Knorpel befeuchtet werden moͤchten. b Gleichwie nun die Beine/ vornemlich die Roͤhren/ am ſichtbarſtẽ/ inwendig mit einem Haͤutgẽ unterzogen ſind; alſo ſind auch aus⸗ wendig alle Beine des gantzen menſch⸗ lichen Leibes/ ausgenommen die Zaͤhne/ ſo weit ſie auſſer dem Zahn⸗Fleiſche hervorra⸗ hen/ die Geleich(Selamoidea) und Ge⸗ hoͤr⸗beinigen/(an welchen letztern doch nach Erforderung ihres gemeinen Nutzens/ man ſolches jetzo ſetzen will) uͤberzogen mit einem duͤnnen durchſichtigen aus zar⸗ ten Faden/ die in vielen Reihen und Ord⸗ nungen uber einander geleget/ zuſammen⸗ geſetzten ſehr empfindlichen nervoſen Haͤutgen/ perioſteum genannt/ ausge⸗ zieret/ mit vielen Puls⸗und Blut⸗Adern/ Nahrung und Lebens halber/ und haͤufigen ausgeſtreueten Nerven/ die ſo wohl als je⸗ ne in die Subſtantz derer Beine/ und ihr un⸗ terſpannetes Haͤutgen/ die Blut⸗Gefaͤſſe auch ſo gar in das Marck fortgehen. An einigen Orten iſt ſie dichter als an andern/ an der auswendigen Flaͤche gleicher als an der inwendigen/ allwo ſie theils viele Fur⸗ chen und Runtzeln hat/ theils kleine Huͤ⸗ gelgen/ oder wo ſie in die Einſchnitte und B Super- — 10 Superficial-Grüdgen der Knochen einge⸗ drucket iſt. Ihre Faſern ſind zweyerley Art/ deren einge von der durch die Naͤate der Hirnſchale/ uber welcher mans pericra⸗ nium nennet/ ausgelaſſenen dura matre oder harten Hirn⸗Haͤutgen/ andere von den Haarwachſen der obliegenden Mu- ſceln und Maͤuſſen/ und ſeinen Zaſern her⸗ ſtamen/ davon jene von einem End des Bei⸗ nes zu dem andern gleich aus/ und mit ein ander parallel lauffen/ und die denen Bei⸗ nen nechſt anliegende inwendige Seite ma⸗ chen/ dieſe aber ein gar mancherley Lager/ in Vergleich mit jenen und unter ſich ſelb⸗ ſten/ nach dem ſie vo unterſchiedenen Mu⸗ Lceln kommen/ haben/ und denen erſtern im Fortgange uͤberall ſich zugeſellen/ und nach⸗ dem ſie ihren Theil den aͤuſſern am perio- ſteo gemacht/ ſelbſten in die Knochen feſte ehen. b Daß demnach das perioſteum mit de⸗ nen Beinen feſte vereiniget werde/ theils mit hartem Anliegen/ welches Anfangs/ da die Knochen noch weich/ zehe und leimerig waren/ dieſer ihr Kleiſter verurſachete/ nach⸗ dem aber verhartet nach und nach beydes miteinander; zu deme noch viel hilfft die Ungleichheit der inwendigen Seite/ theils vermittelſt derer Blut⸗Gefaͤſſe/ und vieler aus dem perioſteo um die Beine ablauf⸗ fenden Faſern/ von welchem und dem pe⸗ rioſteo, zugleich die Beine in und auswen⸗ ig die Empfindlichkeit haben ⸗ dadurch dieſelbe von denen aͤuſſern Unfaͤllen zu ſi⸗ chern/ welches nicht der geringſte Nutz des perioſtei iſt/ die andern aber ſeynd/ daß es die Spiritus mit denen Zaſern in die Kno⸗ chen zu deren Wachsthum fuͤhre/ die Beine und ihre Anhaͤnge/ auch die/ welche durch eine Naat und Harmonie zuſammen gefuͤhrt/ ingleichem die Beine und Knor⸗ pel mit einander/ die Haarwaͤchſe oder Sennen der Muſceln mit den Beinen ver⸗ binde und beveſtige/ auch endlich denen Beinen Ziel und Maaß gebe/ daß ſie nicht zu weit auswachſen/ und allzu groß wer⸗ den koͤnnen/ wannenhero man auch ſol⸗ ches uͤber die maſſen viſtes Hautgen/ auffs aͤuſſerſte/ daß nichts drüͤber/ uüber die Kno⸗ chen ausgedehnet findet: wiewohl hier faſt zu muthmaſſen/ daß die Beine nach erhal⸗ tener ihrer Haͤrte und Groͤſſe ſich ſelbſten daß Ziel ſetzen/ und daß die ſchmeidige haͤu⸗ tigte Haar⸗waͤchſige Zaſern des peioſtei, ihnen ſchwerlich die fernere Ausdehnung verwehren wuͤrden. Nun wird die Ordnung erfordern/ noch an denen Beinen zu bemercken ihre Theile und Gelencke/ worzu man fuͤ⸗ gen koͤnte den Unterſcheid der Subſtantz/ Groͤſſe/ Figur/ Lager und Bewegung nach/ wiewohl dieſes von ſchlechtem Nutz/ dahe⸗ ro uͤbergangen/ und nur die zwey erſtern durchgenommen werden ſollen. Derer Theile ſind/ drey hervorragende/ als da ſind der Mittel und vornemſte/ groͤſte feſteſte Theil der Leib/ diaphyſis, welcher den Nahmen des Beines führet/ derer an⸗ dern Grundfeſte iſt/ und den Knochen biß an ſeine Extremitaten/ als die zwey andern Theile/ der Fortſatz apophyſis, proceſſus, und Anhang/ epiphyſis, appendix, aus- machet; einige und zwar drey Arten Hoͤ len/ nemlich die Loͤcher/ foramina, Gru⸗ ben/ fovea, und Krummen Schoos oder Hoͤlen/ ſinus. Der Fortſatz/ Vorſatz/ Hoͤcker, iſt ei⸗ ne Hervorragung uͤber die aͤuſſere Flaͤche des Beines in ſeinen Enden/ mit ihme glei⸗ chen Fortganges/ als deſſen echter Theil/ dienende zu bequemern Urſprung und Ein⸗ pflantzung der Muſceln und ſpann⸗aderich⸗ ten Baͤndern/ auch ſicherer Eingliederung derer Beine/ dergleichen zwar faſt an allen Bei⸗ de Ordaungerodma einen zu demat Selencke/ worami Unterſcheid da ui Lager und Werenu von ſchlechtm a 7 und nur de ewi en werden ſaln N rev hervoram/ attel und vormde r Lii/ dahnnt ds Beines fuhet in ſe it/ ud da mi miitem asdieſthe ortſat pophylo h epißyſi, appencu⸗ eund mir dee 97 die locher/ wtammht and Kruniten Ohe Von denen Beinen. 17 Beinen/ vornemlich aber an denen Wir⸗ beln und den untern Kinnbacken zu ſehen. Der Anhang/ Anwachs/ Zuſatz/ iſt ein Bein dem andern durch bloſes unmittelba⸗ res Anſtehen/ vermittels unter ſich haben⸗ der in einander gehenden Hoͤlgen und Er⸗ hobenheiten/ doch ohne Bewegung verei⸗ niget/ offte ein kleines an das groͤſſere/ ſo daß es nicht ein eigener Theil deſſelben ſey/ angewachſenes/ durch eigene Umſchreibung abgetheilet/ inwendig hol und ſchwam⸗ migt/ auswendig mit Knorpel beleget/ auch an ſich gantz Anfangs faſt knorplicht/ bey Erwachſenen aber in ein feſtes Bein ver⸗ haͤrtet/ ja bey denen Alten verwaͤchſet die⸗ ſer Anhang mit dem Haupt⸗Beine ſo feſte/ als obs nur ein Bein mit ihme waͤre/ daß man dahero/ zu genauer Erkaͤntnuͤß ſolcher Anſaͤtze zugelangen/ die Kno⸗ chen der kleinen zarten Kinder/ ſo leichtlich von einander gehen/ anſchauen muß/ und wahrnehmen; an der groß und kleinen Bein⸗Schiene oben und unten/ dem Ach⸗ ſel⸗Beine/ Ellenbogen⸗Roͤhre/ Arm⸗ Schiene deren zwey/ drey an dem Darm⸗ Beine/ und viere an dem groſſen Schen⸗ ckel⸗Beine. Es gibts auch die obſervantz/ daß die Natur bißweilen aus Anhaͤngen Fortſatze/ und aus dieſen hinwiederum jene mache/ auch denen Fortſaͤtzen noch uͤber diß teti Anhaͤnge mittheile. Solche Anhaͤnge dienen ſo wohl zu Beugung derer Beine in Mutter⸗Leibe/ und mehrer Sicherheit und Staͤrcke der Einlenckung und ihrer Be⸗ wegung/ als auch ebenfals die Muſceln und Spann⸗aderige Baͤnder/ mit ihrer mehr/ als die Knochen weichern Subſtantz anzunehmen. b Was nun Dion in ſeiner Anaromit/ de⸗ nen Anhaͤngen vor Unterſchiede der Geſtalt nach alleine zuſchreibet/ ſolches wollen an⸗ dere mit beſſerm Grunde denen Fortſaͤtzen zulegen/ Andreas Laurentius aber in ſei⸗ ner anatomiſchen Hiſtorie II. Buchs/ 4. Cap. will es von beyden geſagt haben/ da⸗ hero/ es ſey ein Anhang oder Fortſatz/ wenn das Bein mit einem runden Hoͤcker heraus ſtehet/ ſo ſelbiger klein und nieder⸗ gedrucket/ wird es der Knorren/ Knuͤbel/ condylus, ſo er groß und breit/ das Haupt genennet/ und wenn unter dieſen ein ſchlan⸗ cker laͤnglichter Theil lieget/ als wie/ wenn das Haupt von einem ſchmalen und engen Anfange allmaͤhlig breiter werde/ heiſſets der Nacken oder Halß/ welcher allezeit ei⸗ nen Fortſatz/ das Haupt aber gemeinig⸗ lich ein Anhang iſt. Wenn ein Bein mit einer zugeſpitzten Hervorragung ſich endi⸗ get/ wirds corona, mucro genennet/ ſol⸗ che Spitzen ſind wieder von unterſchiedli⸗ cher Figur/ eine hat die Geſtalt eines Grif⸗ fels/ ſtyloides, ein andere eines Raben⸗ Schnabels/ coracoides, die dritte einer Dutten/ maſtoides, wiederum eines Zah⸗ nes/ odontoides und ſo weiter. Welche Vortſaͤtze aber an dem Umkreiß derer Hoͤ⸗ len/(ſinus) als Leffzen uͤberhangen/ und deren Tieffe vermehren/ fuͤhren den Nah⸗ men der Lippen oder Augbraunen/ deme zur Befeſtigung der vergliederten Beine ein rundes ſpann⸗aderichtes Band angeheff⸗ Und dieſes ſind die Theile derer Rno⸗ chen insgemein/ nun fallen ihre Hoͤlen zu betrachten vor/ von denen die Loͤcher/ welche zum Durchgang der Blut⸗Gefaͤſſe und Nerven beſtimmet/ ſchon oben vorge⸗ weſen ſeyn/ und noch ſolche in der bali der Hirnſchale/ anders und beſonders aber in den Huͤfftbeinen anzutreffen. Ein Graben oder Grube hat zwar ei⸗ nen Eingang/ aber keinen Außgang/ deſſen Rander gleichſam mit kleinen bergichten Hervorragungenerhaben ſind/ als da iſt/ B 2 das Das II. Buch/ 712 das Augenrund/ Augenleiſſe. Eine Kruͤm⸗ me oder Hoͤle/(ſinus) hat insgemein ei⸗ nen engen Zugang/ aber einen breiten Bo⸗ den/ dergleichen ſind auff dem Grunde des Stirn⸗Beins anzutreffen. Auſſer die⸗ ſem hat man noch die jenigen Hoͤlen/ ſo der Eingliederung halber denen Beinen den Sitz verſtatten/ die da/ wenn ſie tieff und groß ſeyn mit groſſen Raͤndern und Leff⸗ zen verſehen/ heiſſen coryle, pyxis, aceta- bulum, wie zu ſehen im Huͤfft⸗Beine/ ſo des dicken Schenckels Haupt auffnimmet; wenn ſie weniger und nur mittelmaſſig tieff/ alſo mehr flach ſeyn/ heiſſen ſie glene, gle- noides, von der Form der Augen⸗Hoͤlen/ wenn ihre Augen⸗Lieder geſchloſſen ſeyn/ dergleichen ſind an dem Schulterblatt/ wo das Haupt des Achſel⸗Beines eingelaſ⸗ ſen wird; gantz klein und flach/ dahero faſt unkaͤntlich/ ſeynd an denen Enden de⸗ rer Beine der erſten Finger⸗Reihe/ ſo der Mittel⸗Hand Knochen Haͤuptergen an⸗ nehmen: und dieſe ſind ihrer Figur und Zahl nach unterſchieden/ denn es iſt eine runde Hoͤle zu finden im Schulterblatt/ ei⸗ ne Winden oder Rollen foͤrmige/ in des Achſel⸗Beins inwendigem Haupte des un⸗ terſten Anhanges/ welches die groſſe Ellen⸗ bogen⸗Roͤhre auffnimmet/ andere in Form des gehoͤrnten Monds/ in des Ellenbogen Knochens obern Theile; doppelt aber/ einfolglich zwey Haͤupter auffnehmende/ nemlich die zwey unterſten Haͤupter des di⸗ cken Schenckels/ nimmt die groſſe Schien⸗ Roͤhre an/ und die Enden derer Knochen/ der zwey aͤuſſerſten Finger⸗Ordnungen. Die Zuſammenfugung derer vielen Bei⸗ ne des gantzen menſchlichen Leibes/ damit ſie gleichſam eins werden durch die Folge und aneinander ſtoſſen/ iſt gar verwunder⸗ lich/ und ſo manchfaltig als ſie und die Structur ſelbſten der Beine auch iſt/ war ſolches erforderlich zu ſo mancherley Art der bequemen Bewegung; die Art aber ſolcher Vereinigung der Beine iſt zweyerley/ nemlich die Einlenckung (articulatio) und Zuſammenwach ſung (Symphyſis) jene iſt eine natuͤrliche Zu⸗ ſammenſetzung/ da zweyer Beine Ende ſich beruͤhren mit einer Bewegung/ und wenn dieſe Fuͤgung ſchlaff und weit iſt mit einer augenſcheinlichen freyen und ſtar⸗ cken Bewegung/ heiſſet ſie Diarthroſis, dearticulatio, die wiederum dreyerley vor⸗ fommt/ enarthroſis, inarticulatio, tieffe Einlenckung/ wenn ein groß und laͤnglich rundes Haupt von einer ebenfalls runden und tieffen Hoͤle/ ſo man eine Pfanne nennet/ aufgenommen wird/ wie zu ſehen an dem dicken Schenckel mit dem Huͤfft⸗ Beine: Archrodia, adarticulatio, flache Einlenckung iſt/ wann die aufnehmen⸗ de Hoͤle flach iſt/ ſo wohl als das ange⸗ nommene niedrige Haupt des andern Bei⸗ nes/ wie zu ſehen bey der Arm⸗Schiene mit den Ellenbogen/ als auch mit dem Ach⸗ ſel⸗Beine/ bey dieſen mit dem Schulter⸗ Blatte/ ſolche machen der untere Kien⸗ backen mit den Schlaff⸗Gebeinen des hin⸗ ter Haupts Bein mit dem erſten. Halß⸗ Würbel/ die andere und dritte Finger Gelencks⸗Beiner miteinander/ ingleichen werden die Haͤupter der Hand⸗Wurtzel und Mittel⸗Fuſſes Knochen von denen Hoͤhlen der erſten Finger⸗Reyhe Bein⸗ gen alſo angenommen; ginglymus, car- dinario, wechſelsweiſe oder Wieder⸗Ge⸗ lencke/ da ein Bein mit ſeiner Hoͤhle auf⸗ nimmet/ und wieder mit ſeinem Haupte aufgenommen wird/ auf dreyerley Weiſe/ erſtlich/ wenn ein Bein von einem eintzigen Beine aufgenommen wird/ und ſolches wieder aufnimmt/ welches thun die beyden Arm und Ellenbogen Beine; zum andern/ wenn Von denen Beinen. 13 ff„ mmlch de dun und Suanmadan „neiſt ene naun ¹ * 1° dazwae Ban mmt ner 5* 1 L ener Bevexug launa ſchlaff— 8 La ang ſchlaft undwets Deinliehe deinlichen frma uhj N 4 Ang heiſſet ſe Damm Rewardernm Rhete »Aewiderum dehela “ 1 l, MaTdlculado wenn enn groß ndla .. NM⸗ ot von eine(henſalem . 41„ R vle/ ſo man in he mommen wud Ng 4 ☛. 9„ n Schenckel mi un aroda, adarticuln ſſt/ wann die der * 5 4 1 8 iſt/ ſo wohl alt h drige Haupt des an . er Ne. 1 ſchen bey der An ch aAuc wee dogen als aud ndn. It deAA dey dieſen midece 6„ 1 de machen der uun 1. Gehenn 5 n Soͤuf Gebeinn, Bemn wut dem dt X 4 3 K ie andert un I „ einer mienanden . AA Hauptrr der a p *„ oche bl 1 „Kuſſes K 4 3 △ 4 4. 1 N erſten Fuger⸗Ahe 9 1 6 wenn ein Bein mit einem Ende das ande⸗ re annimmt/ mit dem gegen uͤber ſtehen⸗ den Ende aber von einem andern Beine wieder aufgenommen wird/ wie bey denen Gewerb⸗Beinen geſchiehet/ deren eines das obere annimmt/ und von dem dar⸗ unter gelegenen wieder aufgenommen wird; drittens/ da ein Bein gleich einer Achſe vom Rade aufgenommen wird/ gleichwie das andere Wirbel⸗Bein von dem erſten. Eine Gliederung und Fuͤgung/ die en⸗ gge und ſo compact iſt/ daß kein Raum zur Bewegung/ deſſen alſo auch gar keine/ oder doch ſehr ſchwache und ſchwere vor⸗ gehet/ uͤbrig bleibet/ wird ſynarthroſis, coarticulatio genennet/ und geſchiehet wiederum auf dreyerley Art/ als da iſt/ die Naat/ ſurura, Zuſammen⸗Leimung oder ſchlechter Strich/ harmonia, und Zuſam⸗ men⸗Nagelung/ gomphoſis, conclavatio. Die Naat iſt eine Zuſammenfuͤgung derer Beine/ wie wann ſie zuſammen genaͤhet waͤren: Sie iſt wahr und acht/ ſerrara, wenn zwey Beine wie zwey Saͤgen mit ih⸗ ren Zaͤhnen ineinander gehen; oder falſch und unacht/ ad unguem, wenn ſie gefuͤgt ſind nach Art zwey uͤbereinander geſchobe⸗ nen Finger⸗Naͤgel/ oder uͤbereinander lie⸗ genden Schuppen; beyde Arten ſind an denen Beinen der Hirnſchalen zu finden. Harmonia vereiniget die Beine mit einer ſchlechten geraden oder runden Linien/ wie zu ſehen an allen Anhaͤngen/ und den Bei⸗ nen des obern Kienbackens. Gomphoſis, wenn ein Bein in das andere gehet wie ein Nagel ins Holtz/ dergleichen die Zäͤh⸗ ne in ihre Hoͤhlen eingeſetzt ſind. Von obernenneten beyden Einlenckun⸗ gen/ der Diarthroſi und Synarthroſi nimt Theil/ von jener wegen der Hoͤlen und Haͤupter/ von dieſer wegen der unkaͤntli⸗ chen Bewegung/ amphiarthroſis neutra, dubia, die zweiffelhaffte/ keine von beyden/ wie zu beobachten an der Fuͤgung der Rip⸗ pen mit denen Wirbeln/ und der Hand und Fuß⸗Wurtzel⸗Beinen unter ſich. Wiederum auff das andere Stuck der erſten Eintheilung zukommen/ iſt die Zu⸗ ſammenwachſung(ſymphyſis) eine natuͤr⸗ liche Vereinigung derer Beine/ vermittelſt welcher zwey durch unausgeſetzte Folge eins werden; ſolche beſtehet demnach in conti- nulrate, unausgeſetzter Verlaͤngerung/ die Vergliederung oder Gelencke aber in con- tiguitate, und Beruͤhrung eines Beines mit den andern. b Sie wird gefunden zweyerley/ denn ei⸗ nige Beine/ die ſo weich und ſchwammicht ſiynd/ wachſen ohne einigen ſichtbaren Mittel⸗Stuͤck zuſammen/ dergleichen die Anhange/ weil ſie weich und knorplich/ ih⸗ rem Haupt⸗Beine/ wie die drey Knochen des Darm⸗Beines mit einander bey denen Kindern/ und die Beine des untern Kinn⸗ backens thun. Andere aber die feſter und drocken ſind/ haben die Vereinigung mit zwiſchenſtehendem andern Coͤrper/ als ei⸗ nem Mittel/ welches dreyerley iſt/ ein nervos oder vielmehr ſpann⸗aderichtes Band/ dahero ſolche Fuͤgung ſynde- moſis, connexio ligamentoſa, ſyneuro- lis heiſſet/ und faͤllet bey aller diarthroſi vor: ein Knorpel/ mittels welchen die Schaam⸗Gebeine mit ſich/ das Darm⸗ und Huͤfft⸗Bein mit dem heiligen/ der un⸗ tere Kinnbacken mit dem Schlaff⸗Beine verbunden ſind/ heiſſet ſynchondroſis cartilaginoſa„ Zuſammen⸗ Kroſpelung; ein Fleiſch/ meiſtens muſculoſes/ gleich⸗ wie zuſammengeſetzt werden das Zungen⸗ oder zweyhoͤrnige Bein/ wie auch das Schulterblatt/ mit andern nechſt anſte⸗ B 3 henden 14 Das II henden Theilen/ die Gliedmaſſen miteinan⸗ der/ und ſolchergeſtalt befeſtiget das Zahn⸗ Fleiſch die Zahne in ihren Hoͤlgen/ daher ſie genennet wird connexio carnoſa, ſyſſar- coſis, Zuſammenfleiſchung. Dieſen dreyen wird noch von einigen hinzugethan/ ſynte- noſis, tendinoſa, Zuſammenſennung/ wenn das Mittel iſt ein Haarwachs oder Senne/ wie an der Knie⸗Scheibe mit dem dicken Schenckel und groſſen Schienbeine vor⸗ kommt/ ebenfals ſo ſind die Geleichbeinlein (ſefamoidea) mit denen Beinen der aͤuſſern Finger; wie auch ſynymenſis, membrana- cea, wenn vermittelſt einer Haut/ zum Ex⸗ empel/ des forder⸗Haupts Beine mit dem Stirnbeine bey jungen Kindern verbun⸗ den ſeynd. Auf obige generale Abhandlung derer Knochen ſetzen wir vieler in Verfolg erſchei⸗ nender Urſachen halber die Knorpel nach/ und nehmen ihre Natur zu erklaͤren auch vor uns. Ein Knorpel iſt ein Theil des Leibes/ weicher als ein Bein und haͤrter als ein ſpannaderiges Band/ weiß/ faſt durch⸗ ſichtig/ ſchlupfri und glatt/ biegſam/ und mit einer nachgebenden und zuruͤck prellen⸗ den Krafft oder Elaſticitaͤt begabet/ darin⸗ nen von den Knochen unterſchieden/ daß er zwar poros, jedoch weder groſſe und kleine Holen/ noch auch ſchwammige textur hat/ dahero zeuget er auch kein Marck in ſich/ und da deſſen etwas gefunden wird/ kommt es her von dem Beine/ welches mit dem Knorpel vereiniget/ und dahero ſolchen Orts zu deſſen Durchlaſſung wegen vieler Gaͤnge und Loͤcher weicher iſt. Man wird an ihme viele Blut⸗Gefaͤſſe/ die Nahrung und Lebens⸗Krafft herzufuͤhrende/ gewar/ und daß jeder Knorpel mit einem gemeinen Haͤutgen uͤberzogen iſt. Weil denn uͤber⸗ dieß auch bekandt/ daß alle Knochen An⸗ . Buch/ fangs ihrer Formirung knorplich geweſen und viele an Kindern nach und nach mit zu⸗ nehmen an Jahren zu Knochen werden/ da⸗ hero auch bey alten Leuten viel wenigere Knorpel anzutreffen/ ſo iſt leicht abzuneh⸗ men/ daß ein Knorpel ſey ein unvoll⸗ kommenes Bein/ voneinander nur nach Graden unterſchieden/ dahero zur Erkaͤnt⸗ nuß ſeiner Subſtantz und Textur zu gelan⸗ gen/ was oben bey denen Knochen hiervon vorgetragen worden/ auch alhier ſtatt fin⸗ det/ obwohl einige/ weil die Knochen an ih ren Enden etwas haͤutichtes oder ſpannade⸗ rigen Bandes/ bevorab bey jungen Thieren an ſich haben/ und mit ihrer harten Subſtantz viele Sennen auffnehmen/ daß ſie aus die⸗ ſen gleichſam zuſammengeſetzet wuͤrden/ da⸗ vor halten wollen. Was aber anlanget den Unterſchied un⸗ ter ihnen ſelbſten/ findet man einige/ welche hart ſind/ und mit der Zeit zu Beinen wer⸗ den/ nemlich die ſo das Bruſtbein machen/ und die Anhaͤnge mit den Haupt⸗Knochen verbinden; einige weich/ als an Naſen und Ohren/ einige noch weicher/ von Natur ei⸗ nes Ligaments. Sie ſind auch mancherley Figur/ wie ein Ring/ Degenſpitze/ Schild und dergleichen/ davon einige vor ſich ihren Theil machen/ die an denen Augenliedern/ Lufft⸗Roͤhre und deſſen Haupte ſind/ an⸗ dere und die meiſten zwar ſitzen an den Bei⸗ nen/ deren zwey und mehrere ſie per ſym⸗- phyſin zuſammenfuͤgen/ oder machen ſich nur an ihren Enden feſte/ wie der Naſen⸗ knorpel und das Steißbein und uͤberziehen die Haͤupter und Hoͤlen anderer Beine/ wo Bewegungen vorgehen/ worbey in acht zu nehmen/ daß zu feſtern Anſitz des Knorpels an dem Beine/ dieſes viele Erhabenheiten habe/ oder kurtze und ſtumpffe/ auch andere gar viele zarte Wurtzeln/ durch welche es dem na zunfi ſoſß nn el ſef enn Bain/ ſdf enn zudke ud lm den dcy denen Kasza- nadden aud thaß lanige weilde ran twas diutichtz arig der devorad deyu em und mitie ſuni mauffnehmen/ it m zuſammengeſtzetne vollen. eer wiangtt denlu dſten/ findet mman und mit der Ziitu de c die ſo das Vuuſten ange mit den Han eimge weich abs u ige noch wechen tr ents. Sie ſid nnher t ein Rng Doxrh ichen/ davon eimger den den dem m rr und deſen Hut jeweiſien warſte megun niemi amnfüxen ddan mEndenfeft e 1 ddrs Erten me er und Holen nden d erund- 1 gen vorgeden/ rotn 3s zu feſten And 4¹ ————O————— Von denen Beinen. 13 dem Knorpel eingepflantzet wird; Solche Feſthaltung des Knorpels mit dem Beine wird vermehret von dem oberwehnten Knorpel⸗Haͤutgen perichondrium genant/ welches einiger maſſen mit dem perioſteo einerley und deſſen Verlaͤngerung zu ſeyn ſcheinet/ von gleicher Art Zaſern beſtehende/ gleicher Textur und in allen uͤbereinkom⸗ mend mit jenen/ dahero auch ferner gleichen Nutzens/ nemlich die Knorpel zu begleiten/ ihrem zu maͤchtigen Wochsrhum Siet und Maaß zu ſetzen/ den Mangel der Nerven zu erſetzen/ und damit Empfindlichkeit zu ſchaf⸗ fen/ auch Geiſter mitzutheilen/ und durch ihre Vermittelung die Sennen der Muſce⸗ len denen Knorpeln einzuverleiben/ auf daß aber dieſes Haͤutgen mit den Knorpeln moͤ⸗ 8 feſt anhangen/ darzu dienen ſo wohl ihre leinen Zaſern und Faden/ die ſo gar in die Subſtantz derer Knorpel hinein gehen und ſie empfindlich machen/ als auch die kleinen Furchen und flache Gruͤbgen deren Knor⸗ pel/ wordurch ihre aͤuſſere Flaͤche vergroͤſ⸗ ſert/ und folglich der Anwachs breiter und ſtaͤrcker wird/ davon auch die innere Seite oder Flaͤche des perichondrii Ungleichhei⸗ ten und Erhoͤhung bekom̃t/ wormit dieſes die Furchen und Gruͤbgen jenes anfuͤllet. Weil denn die Natur die Knorpel ſo formiret/ daß ſie ein mittel⸗Tem perament haben zwiſchen dem Beine und ſpannade⸗ rigen Bande/ ſo wohl von jenes Feſtigkeit und Haͤrte/ als auch dieſes Biegſamkeit Theil nehmende/ beſtimmt zu ſolchen Ver⸗ richtungen/ wo mehr Staͤrcke/ als ein Liga⸗ ment hat/ erfordert wird/ doch auch daß ſichs gleichſam falten und biegen laſſe mehr als ein Bein; ſo iſt daraus und auch ſonſten zu ſchlieſſen/ daß ſie mit ihrer won dem befeuchtenden Marck⸗Oel erhaltenen Schmeidig⸗und Weichlichkeit/ wie auch Glaͤtte/ vornemlich da ſie mit leimerichtem Schleim uͤberſalbet ſind/ in denen Gelen⸗ cken die Umdrehung leichter/ ſicherer und dauerhaffter machen/ die Beine bey ſolcher und dergleichen Bewegung von beſorgli⸗ cher Verletzung wegen ſtarcken An⸗ und Abreibens verwahren/ auch mit ihren er⸗ habenen Raͤnden die Verrenckungen hin⸗ dern. Nicht weniger machen ſie in der Ver⸗ gliederung deren Rippen mit dem Bruſt⸗ beine die Bewegung freyer/ vereinigen auch zwey Beine miteinander/ befeſtigen einige haͤutige Theile/ nemlich/ die zwiſchenrip⸗ pige Muſceln und an denen Augenliedern/ machen eine angenehmere Bildung/ und verſchaffen/ daß einige Theile/ als die Naſe/ quſſerlicher Gewalt und Anſtoß nachgeben koͤnne/ bißweilen verwalten ſie die Stelle eines Deckels/ als das Kaͤhldecklein iſt/ die⸗ nen auch ſonſten zu Beſchuͤtzung anderer zarten und edeler Theile/ oder zu Erweite⸗ rung einiger Gaͤnge/ ſolche außgeſpannt zu erhalten/ oder wenn ſie zuſammen gangen oder gepreſt werden/ wieder zu der natuͤrli⸗ chen Capacitaͤt zu bringen. Den Beſchluß von dieſer Abhandlung gibt das ſpannaderige Band/ ligamentum, ein Theil des Leibes/ weiß an Farbe/ ziemlich feſte/ ſtarck und hart/ und doch anbey ſchlaff⸗ und biegſam/ aus dergleichen geraden und Quer⸗aſern unterſchiedlicher Eigenſchafft zuſammen gewirckt ohne Hoͤle/ Bewegung und Empfindlichkeit/ zu mancherley Dien⸗ ſten beſtimmt. Iſt alſo ein mittel Stuͤck zwiſchen einem Knorpel und Nerven/ auch zwiſchen jenen und einer Haut oder mem⸗ bran, haͤrter als dieſe/ damit es nicht leicht⸗ lich reiſſe/ aber weicher als jene/ damit es bey der Bewegung der Muſceln beſſer nachgebe/ und ſonſten zu aller Bewegung und Lager des beweglichen Theils ſich. b be ua⸗ 16 Das II. bequaͤme. Wiewohl auch bey dieſer Weich⸗ ligkeit ein ziemlicher Unterſcheid iſt/ ſo daß einige wegen ihrer Weiche und Breite ge⸗ nant werden haͤutigte/ zum Exempel die⸗ net/ welches das Gelencke des Achſel⸗Bei⸗ nes umfaſſet/ andere wegen ihrer Haͤrte knorpelicht/ das jenige ſo von dem Haupte des dicken Schenckel⸗Beins/ in die Pfanne des Huͤfft⸗Knochens gehet/ andere Ner- vos wegen ihrer Runde/ daß ſie alſo mit ſolchen Theilen/ davon ſie den Nahmen fuͤhren einige Gleichheit haben. Was ihren Urſprung betrifft/ denſelben haben einige/ erſtlich von denen Beinen/ und werden eingepflantzet/ 1. wieder in das Bein/ und befeſtigen ent⸗ weder die Gelencke/ oder zwey Knochen mit einander ohne Gelencke/ oder die Sen⸗ nen; 2. in den Knorpel/ wie an dem Knie geſchicht; 3. in die Haͤupter de⸗ rer Muſceln vieler Orthen/ einige auch in andere Theile. Andere entſpringen von denen Knorpeln/ und werden wieder in die Knorpel eingepflantzet/ wie an der Lufft⸗Roͤhre zu ſehen/ oder in die Haͤup⸗ ter derer Muſceln/ wie an der Lufft⸗Roͤh⸗ re Haͤuptgen. Drittens von denen mem- branen oder Haͤutgen/ deren zwar wenige ſeynd: wobey aber Aquapendens, von dem Muſcel⸗Gebaͤu in dem erſten Theil be⸗ hauptet/ daß das ligament, welches von den Knochen in den Muſcel gehet/ ſey ein tendo oder Senne/ wegen Ubereinkom⸗ mung der Subſtantz/ mit dem rendinoſen Ende ſolcher Muſceln/ und weil es ſeine continuation in den Muſcel habe. Denn wenns wahr waͤre/ daß ein Ligament in fu das Haupt eines Muſcels gehe/ koͤnte kein ander Ligament verſtanden werden/ als welches das Gelencke zuſammen bindet/ mit welchen aber die meiſten/ ja wohl alle Buch/ Muſceln keine Gemeinſchafft haben/ weil ſie gar einen unkraͤfftigen Urſprung ſolchem nach haͤtten/ wenn ſothane Ligamente de⸗ rer Muſceln/ von denen der Gelencke her⸗ kaͤmen/ als auch die Ligamente derer Gelencke/ wuͤrden gar ſchwach und gar nicht genau das Gelencke verbinden koͤn⸗ nen/ weil ſie ohne Unterlaß von denen ſich bewegenden Muſceln ausgeſpannet/ und aus einander gezogen wuͤrden. Anderer vielen Urſachen zugeſchweigen/ womit an⸗ gezogener Autor beweiſet/ daß ein Liga⸗ ment in den Muſcel nicht gehe/ noch in eines Muſcels conſtitution mit einlauffe. Die Ligamenta haͤngen die Theile des Leibes zuſammen auff zweyerley Art/ ſo wohl daß ſie koͤnnen bequem und leicht bewegt werden/ und nicht aus ihrem Ge⸗ lencke und Lager ausfallen/ als auch daß ſie ohne ſonderliche merckliche Bewegung alleine in ihren Orten beybehalten wuͤrden. Die erſtere Zuſammenfuͤgung/ iſt allen Gelencken gemeinſchafftlich/ und zwar 1. umgeben ſolche das gantze Gelencke in dem Umkreiß wo ſonſten nichts hintert/ gleich⸗ wie an dem Knie/ da wegen der Scheibe das gantze Gelencke nicht kan umfaſſet wer⸗ den/ und ſolche ſind an die Knochen ſelb⸗ ſten/ ſo das Gelencke machen/ oder denen Lipven der Hoͤlen und Umfang der Haͤup⸗ ter/ oder den/ zwiſchen dem Gelencke be⸗ findlichen Knorpel angewachſen: wenn auch viel Geloncke zuſammen kommen/ werden ſie aͤuſſerlich mit mehrern Baͤn⸗ dern umzogen. 2. Oder ſie ſind einigen Theil/ ſo einen feſten Halt und Verknuͤpf⸗ fung erfordern/ zugeleget/ deren einige ſchief und uͤberzwerch von einem Bein zum andern gehen/ andere aber kommen zwi⸗ ſchen denen Gelencken zuſtehen/ zum Exempel/ zwiſchen den Gewerb⸗Beinen 3 b un dr gtjogen würdn p. aden zugeſhwiin Anror deweſſtt dhn den Muſet nicht gh ſſcels conſtiruiion nn Lamenta haͤngen an ammen auff zwen daß ſie können bewunr erden/ undnichtau dTager ausfalln a onderliche mercküch ihren Orten bohdchen re Zuſammenfüzn mgemeinſchafftich d ſelche das gausottt wo ſonſten nictuien mn Knie da wegn e Gelencke nictinm d ſolche fmdm det das Gelntemta. er Holen ud mi er den prichen dd n Knorrel Ig 1 1 Laff Bfn b 4 frr aufen doe in 1 Von denen Beinen. 17 unnd in dem Zwiſchen⸗Raume des dicken Schenckel⸗Beins und der Huͤfft⸗Pfanne/ welche heiſſen die knorpeliche Baͤnder. Die andere Zuſammenfuͤgung iſt zu ſehen in denen ſpannaderigten Banden der Leber/ Blaſe/ Mutter/ und denen ringfoͤrmigen/ ſo die Sennen derer Muſceln an Haͤnd und Fuͤſſen rings umfaſſen/ auch in denen/ welche die kleine und groſſe Arm⸗und Beinſchie⸗ nen zuſammen halten. Aller dieſer ihre Figur iſt zwar man⸗ cherley breit und ſchmal/ flach oder rund/ lang und kurtz/ und dergleichen/ vornem⸗ lich aber an denen/ ſo zur Bewegung helf⸗ fen/ damit ſolche jetzt groͤſſer und ſtaͤrcker/ dann aber kleiner und ſchwaͤcher ſeyn moͤge/ es faͤllet vor/ daß ſie duͤnne/ ſchmeidig und ſchlaff/ andere dicke/ enge und feſte/ einige einfach und eintzeln/ deren keine dearticu- latio ermangelt/ andere aber zweyfach ſeyn/ nemlich die runden/ und welche von der Spitze des Haupts eines Knochens in den tieffſten Theil der Hoͤle des andern einge⸗ ſetzt werden; die ſtaͤrckſten ſind/ ſo inwendig zwiſchen denen Knochen liegen/ dichter aber und rund ſind die knorplichte/ duͤnne und haͤutigt diejenige/ womit die Beine bedeckt werden; in denen ſtarcken Gelencken find ſie ablang rund. Woraus nachfolgendes wil geſchloſſen werden: welche Gelencke ein ſchlaffes weitlaͤuffiges und duͤnnes Liga⸗ menrt haben/ ſind von einer hurtigen Be⸗ wegung/ als das Achſel⸗Gelencke iſt/ die aber enge/ genaue und dicke Ligamenta ha⸗ ben/ als der Ellenbogen/ ſind nicht ſo fertig; dergleichen welche eines haben/ nemlich ein kreißrundes/ werden leichter bewegt/ als die ein doppeltes beſitzen/ dahero die Bewegung der Achſel leichter iſt als des dicken Schen⸗ ckels. Solcher Bewegung halber ſind die Li- gamenta oder ſpannaderige Baͤnder/ wel⸗ che die Beine zuſammenbinden/ ohne Em⸗ pfindlichkeit/ ſonſten ſie ſtaͤts Schmertzen geben wuͤrden. Einige aber ſollen von dem Bein⸗Haͤutgen oder perioſteo herkommen/ dahero haͤutigt ſeyn/ und etwas Gefuͤhle haben/ gleichwie auch andere haͤutigte/ ſo Leber/ Blaſe/ Mutter ꝛc. an die benach⸗ barte Theile feſte machen/ empfindlich ſeyn. Ebenfals hat auch die Natur geordnet zum Behuff der Bewegung/ daß die Ligamenta, welche die eingelenckte Beine verbinden/ von dem Marck⸗Oele und einer ſchleime⸗ richten Feuchtigkeit/ wovon bey denen Knochen erwehnet worden/ moͤchten ange⸗ feuchtet/ folglich gediegen/ ſchmeidig/ be⸗ weglich/ und von der Zerreiſſung befreyet erhalten werden/ ſonſten ſie trocken/ ſtarr/ und dahero faſt unbeweglich und eher zer⸗ reißlich ſeyn duͤrfften: Und weil deren einige dem Beine unweit von ſeinen Enden ſo an⸗ ſitzen/ daß ſie in der Mitte des Knochens/ wo ſie ferner auffliegen/ noch Lufft haben und abgeſondert ſeyn/ alſo daß ſie in aller Bewegung des Gelencks nicht alleine ge⸗ beugt und außgedehnet/ ſondern auch vor und hinter ſich uͤber dem Beine gezogen wer⸗ den/ damit nun ſolches ohne Hindernuͤs und mit einer Hurtigkeit geſchehe/ waͤre darzu die ſchlipfrichmachende Materie erforder⸗ lich/ welche denen Ligamenten doch nicht zugleich die Nahrung gibt/ denn ſolche von den haar⸗kleinen Puls⸗Adern herzugefuͤh⸗ ret wird. b Iſt demnach aus allem dieſem Vorbrin⸗ gen abzunehmen/ daß insgemein die Liga- menta verbinden wie mit einem Stri⸗ cke die Theile des Leibes/ vornehmlich die Knochen/ welche alle ſie vereinigen und zu⸗ ſammen halten/ damit ſie nicht von ihrem natuͤrlichen Orte db weſchen⸗ ins beſbnder⸗ aber 18 II. Buchs J. 11. Taffel. aber x. befeſtigen ſie die Knorpel und Kno⸗ chen/ damit ſie nicht verrencken/ worzu der Baͤnder einige commun ſind/ diejenige/ ſo dunne und haͤutigt ſeyn/ und rings um die Gelencke umgeben/ ſo/ daß ſie Haupt und Hoͤle umfaſſen und zuſammenhalten/ da⸗ mit die Haͤupter nicht aus der Pfanne und denen Hoͤlen in der Bewegung außtreten/ noch auch beyde Haupt und Hoͤle/ ſo ſich einander beruͤhren ſollen/ voneinander zu⸗ weit abgehen moͤgen: einige aber eigene/ die ſo dick und rund ſeyn. 2. Verbinden ſie die Beine/ auch wo ſie nicht eingelenckt ſind/ miteinander/ zum Exempel/ die Arm⸗ und Bein⸗Schienen mit ſich ſelbſten. 3. Dienen ſie die Sennen oder Haarwachſe zu beſchutzen/ an ihrem Orte zu halten/ . zu beſeſtigen/ und ſicher durch zulaſſen/ auch zu bewahren/ damit ſie bey der Bewegung von der Haͤrte des Beins nicht beſchaͤdiget werden. 4. Vergroſſern ſie die Hoͤlen und Pfañen der Beine.5 Halten ſie die Vilcera, damit ſie nicht durch ihre Laſt ſincken und was dergleichen mehr iſt. Wer nun von dieſem mehr Nachricht verlanget/ beliebe nachzuſchlagen Hierony- mum Fabricium ab Aquapendente in ſei⸗ nen Oper. Omn. Anatom.& Phyſiolog. Andreæ Laurentii hiſtoriam anatomicam, Isbrandi de Diemerbroeck anatomiam corporis humani, Clopton Havers Oſteo- logiam novam, Dominici Ga gliardi ana- tomiam oſſium, Petri Dionis anatomiam, und andere mehr. II. Buchs I. II. Taffel. Benennung aller Beine menſchlichen Leibes. 6„As dieſe zwey Taffeln in ſich begreif⸗ fen/ findet man in Ourchſehung derer Summarien. Man achtet auch vor unnoͤ⸗ thig/ ſolchen Generalibus noch viel hinzu zuthun/ da ohne dem jeder Theil gar genaue Unterſuchung noch in ſolgendem zu gewar⸗ ten hat/ dahin wir uns ohne fernern Auff⸗ enthalt auch wenden/ zuvor aber nur noch die Eintheilung derer Beine/ woraus ihre Zahl abzunehmen/ erzehlen. Man thei⸗ let nemlich ein celeton oder Bein⸗Coͤr⸗ yer ein in das Haupt/ den Rumpf/ und die auſſerſte Gliedmaſſen; mit dem Namen des Haupts begreiffet man die Hirn⸗ ſchale und das Geſichte. Die Hirnſchale be⸗ ſtehet aus acht Gebeinen/ unter welchen 2. gemeine mit den obern Kinnbacken/ das keilfoͤrmige(ſphœnoides)und ſchwammich⸗ te(ethmoides) und 6. eigene alleine vor die rechte Hirnſchale gehoͤrige/ als da ſind/ eins der Stirn/ 2. des Vorhaupts/ eins des Hinter⸗Haupts/ und 2. der Schlaͤffe/ in welchen noch die 3. Beingen in der innern Hoͤle des Gehoͤrs/ der Hammer/ Amboß und Stegereif/ enthalten ſind. Das An⸗ geſichte begreifft den obern uñ untern Kinn⸗ backen: der obere beſtehet aus eilff Gebei⸗ nen/ der unter aus zweyen; in beyden ſind 16. Zaͤhne befindlich. Der Stumpff oder Rumpf wird eingetheilet/ 1. in den Ruckgrad/ wel⸗ cher von dem erſten Gewerbbeine des Ge⸗ nickes biß zum dreyknoͤchichen Schwantz oder Guckucks⸗Beine/ und alſo iae de Halß/ ungen deſei gend gi T Lu Gle m9 ldenmehriſ. un von diſem mege 1. 4„ n delede nac guſchlaga cium ab Acuapendmn. 2. Anatom K Kentn hiſtotim m . ² Diemerbrocck un mmani,(Loptonla am, Domunici(ae ſum Detti Dionu un mehr. ffe nenſchlicher „ſphœnoides Wofhtt les] und 6.(ienar 1 ieas d nſchalt gedore cb⸗ MArbhu 1/4. des Vor dhn zaupts und 2. NE *.“–“.„ ach die z.Bang nd ““- Gedors/ der Nam 6 — en. 111 erthaltm rd. 3 * i ſͤ 3 4— ————— Benennung aller Beine menſchlichen Leibes. 19 Halß/ 12. Ruͤcken/. Lenden/ 4. biß 5. des heiligen Beins/ Gewerbbeine ſich er⸗ ſtrecket; 2. Die 12. Rippen beyderſeits/ mit welchen vorwarts der dreytheilige Bruſt⸗Knochen/ oberhalb die zwey Schluͤſ⸗ ſelbeine/ und ruͤckwerts die zwey Schul⸗ ter⸗Blaͤtter verbunden ſind; und 3. das ungenante Bein/ deſſen Theile ſind bey⸗ derſeits das Darm⸗(ilium) Huͤfft⸗(co- xendix) und forne die Schaam(pubis) Beine. b Die Gliedmaſſen ſind Haͤnde und Fuͤſſe; Jene haben das Achſelbein/ den Ellenbogen/ als deſſen groß und klei⸗ ne Roͤhre/ und die auſſerſte Hand/ an welcher die 2. Beine der Hand⸗Wurtzel/ vier Beine der Vor⸗oder Mittel⸗Hand/ und 15. der Fuͤnff⸗Finger/ denen noch die — EN Geleich⸗beinigen hinzu zuſetzen/ zufinden. Die Fuͤſſe werden eingetheilet in das dicke Schenckelbein/ das Schienbein/ woran die groß und kleine Roͤhre/ mit der Knie⸗ ſcheibe/ und den aͤuſſerſten Fuß/ an wel⸗ chem 7. Beine der Fuß⸗Wurtzel/ z. deß Vor⸗oder Mittel⸗Fuſſes/ und 14 derer Fuß⸗Zehen befindlich. Dieſem allen iſt noch das ypſilon(ypſiloides, hyoides,) oder Zungenbein beyzufuͤgen/ welches mit den andern keine Einlenckung hat. Daß man alſo derer Gebeine zehlen kan/ am Haupte 60. an dem Rumpffe 6⸗/ an bey⸗ den Haͤnden 60. an beyden Fuͤſſen 60/ in allem 249. dergleichen ziemliche Anzahl die Natur zur Vollkommenheit des Men⸗ ſchen/ und ſeiner Actionen vor noͤthig er⸗ achtet mitzutheilen. — Des Il Buchs/ III. IV. Taffel. Von denen Beinen der Hirnſchale insgemein/ b und deren Naaten inſonderheit. Das Haupt/ worzu alles von ſeinem BGipffel oder Wirbel an/ biß zum erſten Halß⸗Gewerbbeine gehoͤret/ und gantz beinicht iſt/ zu ſicherer Einſchlieſſung des gar edlen Gehirns/ begreiffet die Hirn⸗ ſchale/ den Grund des haarichten Theils/ und die zwey Kienbacken/ welcher beyder Theile Knochen gar viele/ und von ſonder⸗ licher ſtructur ſind. Die Hirnſchale beſtehet aus z. Taffeln/ L II. Tab. IV. H 2. I.2. zwi⸗ ſchen welchen ein in viele Kaͤmmergen einge⸗ theiletes Marck befindlich/ L. II. Tab. IV, Kz. Tab. V, Fig. 1, cc. Tab. VI, F ig. IV, aa; thre auswendige und obere Flaͤche iſt glatt/ und gleichſam poliret/ die untere aber rauh/ wegen vieler Anhaͤnge und Fortſatze/ ihre innere und obere iſt glatt und eben/ auſ⸗ ſer wo die kleinen Forchen ſind/ ſo die Blut⸗Gefaͤſſe eingedruckt haben/ L II, Tab. IV, FF. Tab. VI, Fig. 4, BB. die un⸗ tere aber ſehr uneben/ wegen der Hoͤlen und hervorſtehenden Beinen. Sonſten hat ſie auch zu Durchlaſſung der Nerven und Blut⸗Gefaͤſſen/ viele Loͤcher unter⸗ ſchiedlicher Groͤſſe/ und was am merck⸗ wuͤrdigſten/ weil die Hirnſchale aus vie⸗ len Beinen zuſammen geſetzt iſt/ ſiehet man deßhalber beſondere Fugen/ die mit gu⸗ tem rechte Naaͤte zu nennen ſeyn. Solche Naͤaͤte/ ſururæ, ſind eigene oder gemeine; Die eigene ſind vor die Gebei⸗ ne der Hirnſchale Wleine ſolche Kleän. C 2 er 26 Des II. Buchs/ III. IV. Taffel. Hinter⸗Haupts von denen Beinen der der zu verbinden/ und von einander abzu⸗ ſondern/ an der Zahl fuͤnffe/ deren eini⸗ ge ſind rechte und wahrhaffte/ welche ſich nach Art der Saͤge⸗Zaͤhne zuſammen ge⸗ fuͤget befinden/ wiewohl ſie inwendig und an der unterſten Platte/ faſt nur wie ein Strich anzuſehen ſind; einige unaſchte und falſche/ ſo ineinander geſchloſſen/ o⸗ der uͤbereinander geleget ſind/ wie die Fiſch⸗Schuppen oder Dach⸗Steine/ de⸗ ren an der Zahl zwey ſind. Der wahren Naͤaͤte zehlet man ordentlich/ und bey natuͤrlichem Befin⸗ den eines erwachſenen Menſchens drey/ 1. die Krantz⸗Naat/ coronalis, oder Bo⸗ gen⸗foͤrmige/ Lib. II, Tab. III, AAA. Tab. IV, AA. Tab. VI, Fig. I, aaa; faͤnget an auf beyden Seiten von denen Schlaͤffen/ und gehet auf der Hoͤhe des Haupts zuſam⸗ men/ ſie fuͤget das Stirn⸗Bein an die zwey Beine des Vorhaupts/ und unter⸗ ſcheidet ſie. 2. die Pfeil⸗Naat/ ſagittalis, Lib. II, Tab. I, h. z. Tab. III. B. Tab. IV, B. ge⸗ het gerade aus/ durch die Mittel⸗Laͤnge zu oberſt des Haupts/ zwiſchen der Krantz und Lambda⸗foͤrmigen/ biß zu beyden/ bißwei⸗ len gar durch die Stirn biß zur Naſe/ und von hinten durchſchneidet ſie manchmal auch ein Stuͤck von dem Beine des Hin⸗ ter⸗Haupts/ ſie hefftet die zwey Gebeine des Vorhaupts zuſammen. 3. Die Lambdafoͤrmige(Lamdoidea) Tab. I, 1. 2. Tab. IV, CC von wegen der Geſtalt/ mit dem Griechiſchen Buchſtaben A, die letzte und hinterſte/ der erſten gegen uͤberſtehen⸗ de/ entſpringet zu unterſt des Hinter⸗ Haupt⸗Beines/(occiput) beyderſeits an den Ohren/ ſteiget ſchlimm auffwarts/ und lauffen die Striche auf der Hoͤhe des Haupts/ mit einem ſpitzigen Winckel zu⸗ ammen: ihr Nutz iſt/ das Bein des Schlaffe/ und des Vorhaupts zu unter⸗ ſcheiden oder zuſammen zu binden. Zu⸗ weilen iſt ſie zwey oder dreyfach/ als wenn ein Triangel/ ein oder zwey kleinere in ſich faſſet: ſolche eingeſchloſſ ne Beine/ wer⸗ den genennet die dreyeckichte/ triquetra. Auſſer dieſem befinden ſich noch drey an⸗ dere Beingen/ meiſtentheils in dem rech⸗ ten/ denn auch wohl ſo viel in dem lin⸗ cken Gange oder Striche dieſer Lambda⸗ foͤrmigen Naat/ an Groͤſſe/ Geſtalt/ und ihrem Lager nach ungleich und mancherley/ das untere/ iſt zu ſehen bey den Dutten⸗ foͤrmigen Fortſatz/ das mittlere ein wenig oberhalb/ faſt unweit eines halben Fin⸗ gers/ das dritte etwas weiter von den an⸗ dern abgelegen: zuweilen ſind ſie in der Zuſammenfugung der Pfeil⸗ und Lambda⸗ foͤrmigen Naat anzutreffen/ und ragen manchmal hervor/ daß man ſie fuͤhlen kan; in der Hoͤle der Hirnſchale/ liegen dieſelbe mehr abgeſondert/ als auswen⸗ dig in dero erhobenen oder ausgebogenen Theile/ dahero beſſerer Erkantnuͤß halber/ man die Hirnſchale abnehmen muß. Folgen die zwey falſche oder unachte Naͤate/ welche ſolche Zuſammenleimun⸗ gen und Fugen ſind/ ſo dem Ritz oder Strichfoͤrmigen ziemlich nahe kommen/ ſie umgeden an beyden Seiten die Gebeine der Schlaͤffe/ welche weil ſie unten dicke und groß/ zu Vermeidung der Schwert/ auffwarts und oberhalb allgemach duͤnner werden muͤſſen/ dahero ſothane ſchuppige Zuſammen fuͤgung/ ſolchen Orts mit de⸗ nen Gebeinen des Vorhaupts erforderten/ Lib. II, Tab. I, K. Tab. VI, Fig. 3, ee, Fig. 8, RR. Unſers Auchoris unaͤchte/ ſind folgende fuͤnff Paar/ das erſte/ Tab. III, 1; das andere Tab.)] III, II. das dritte Tab. Leffe Raupea bon dn d und des dn. der ſuſanmen p Wan i wa cd dnih dl in der ge fani diche eingeſcheſſtea inet die diiyeckicht 8 tſem defnden ſch rin Wen/ meſſtenthlsag n auch vohl ſt. ae oder Stiie duß Raut/ an Groſſ e gr nach unglich udu⸗ ne/ iſt au ſchen doh Jortſaz/ das mit ſaſt umwett enſa 9 drute etwas weinw eiegin: zuweimſat enfugung der Pfin Naut auzutreff al hewor/ daß du der Hole der mdt nehr adgeſondet 3 no uhodentn hn a dahers deſſen Shm Hunſch ale tbarfenn m die zwey falche Fugen tnd n⸗ 2—. 4* 1 Von den Beinen der Hirnſchale insgemein/ und deren Naaten. 21 Tab. V. Fig. 2. III. Tab. VI. Fig. 7. M M. das vierte/ Tab. V. Fig. 2. V. das funff⸗ te/ Tab. V. Fig. 1. VV. Die Commune oder gemeine faſt unkenntliche Naͤaͤte ſind drey/ oder viere/ die I. ſphenoidalis, umgibt das ganze Keil⸗foͤrmige Bein(os ſphenoides) von welchen ſie mit einem Queerſtriche das Hinder⸗Haupt⸗Bein unterſcheidet/ gehet zu der Hoͤle der Schlaͤffe/ von dan⸗ nen abwarts zu denen letzten Zaͤhnen/ und ſo ferner zu denen naͤchſten Theilen des Gaumens/ dannenhero ſie weiter den Un⸗ terſcheid des Keil⸗Gebeins von den Stirn und felſichten Beinen machet. Die II. transverfalis, uͤberzwerche/ gehet von denen Hoͤlen der beyden Schlaͤffe zu denen Augen biß ins Mittel der Naſe/ nemlich von dem einen kleinen Augenwin⸗ ckel durch das unterſte der Augenleiſe und Wurtzel der Naſe in des andern Auges ebenfalls kleinen Winckel/ und theilet den obern Kienbacken von der Stirn. Die III. ſondert von dem Stirn Beine und anliegenden das Sieb⸗foͤrmige/ wel⸗ ches ſie ringsum beziehet/ dahero ethmoi- dalis genennt wird. Dieſen dreyen ſetzen einige die IV. noch hinzu/ ſo gantz in dem Jochbeine enthalten iſt/ dahero zygoma- tica heiſſet. Unſer Author ſetzet zwar auch vier paar gemeine Naate/ das erſte/ Tab. III. 11. Das andere/ Tab. III. 22. das dritte/ Tab. III. 3 3. das vierte/ Tab. III. 44. alleine die drey erſten paar ma⸗ chen zuſammen unſere transverſal oder uͤberzwerche/ und das vierte die Joch⸗ Naat. Wenn nun uber oberzehlte insge⸗ mein mehrere Naͤhte von denen Anaromi⸗- ſten angegeben werden/ ſo iſt zu wiſſen/ daß ſolche entweder ſind Verlaͤngerungen derer obigen/ oder nur ſchlechte Striche/ harmonia, linea. Die Vielheit der Beine der Hirnſchale und deren beruͤhrte Naat⸗ Verbindung ſcheinet den Nutz zu ha⸗ ben/ daß ſo wohl die Hirnſchale durchs Wachsthum bequemer erweitert/ als auch Oeffnung zu Aufnehmung und Durch⸗ gang vieler Zaſeꝛn des harten Hirn⸗Haͤut⸗ gens und anderer Blut⸗Gefaͤße/ und Gemeinſchafft der inwendigen mit denen auſſerhalb der Hirnſchale gelegenen Thei⸗ len geſtifftet werden/ ferner/ bey gewaltſa⸗ men Anſtoſſen/ Ritz und Bruͤchen der Hirnſchale nicht weiter als dahin fort ge⸗ hen koͤnnen: Das vornehmſte aber faſt iſt/ damit in der Geburt die Frucht durch die Enge/ der umſtehenden Beinen halber nicht ſonderlich nachlaſſende/ we⸗ gen der Geburts Glieder der Mutter/ leich⸗ ter durchkomme/ wenn gleichſam durch naͤhern Antritt oder In⸗ und Übereinan⸗ derſchiebung ſolcher ſonderlich mit denen wahren Naͤaͤten/ wiewohl dieſelbe zu ſol⸗ cher Zeit mehr ſchuppenweis/ gefuͤgten Beine/ das Haupt kleiner laͤnglicht und ſchmaler wird/ und ſich auch nach Be⸗ ſchaffenheit des Ganges ſonſten beſſer an⸗ ſchicken oder bequemen kan; welches die Wehe⸗Mutter gar wohl wiſſen/ die da⸗ hero nach der Geburt die Haͤupter der Kinder/ wenn ſie ſonderlich bey ſchwerer Geburt viel erlitten haben/ mit ſanfftem druͤcken und geſchickten binden von allen Seiten zur natuͤrlichen Figur wieder verhelffen, C3 n. Buche 8 *½ 1 3* 4 5 — ⸗—-˖:-— 2S iſt nicht zu tadeln/ daß der Aurhor Q in an⸗ Tafel beyden Figuren/ das unterſte Theil der Hirnſchale nach ſeiner in⸗ und auswendigen Geſtalt ebenfalls deutlich und in einem kurtzen Begriff an⸗ gewieſen hat/ darbey wir auch vergnug⸗ lich ohne weitern Zuſatz beharren/ weil ohne dem bey jedes Beins folgender Er⸗ oͤrterung der etwa vorkommende Abgang zu erſetzen ſeyn wird/ und nur dieſen Ta⸗ feln beyfuͤgen wollen/ ſo wohl den aus⸗ fuͤhrlichen Bericht der obgenennten bey⸗ den der Hirnſchale mit dem Geſichte ge⸗ meinen Beinen/ weil deren allhier am meiſten gedacht wird/ als auch die noch uͤbrige Loͤcher der Grundfeſte der Hirn⸗ ſchale/ da denn zugleich zu erſehen ſeyn wird/ durch welche Loͤcher die Zehen Ner⸗ ven⸗Paar ihren Ausgang nehmen/ wor⸗ mit der Anhang der Tab. V. Fig. z. auch ſeinen Zuſatz bekommt. b b Das erſte iſt das Sieb⸗foͤrmige Bein/ os cribroſum, ethmoides, ſ pon- gioſum, Tab. V. EE. Tab. VI. Fig. 2. E E, welches ligt in dem Vorder⸗Theile der Hirnſchale inwendig/ mitten in der Grundfeſte der Stirn zwiſchen dieſer und dem Keilbeine/(und zwiſchen beyder Au⸗ gen erhobenen Theile/ zu oberſt und an der Wurtzel der Naſen deſſen Hoͤlen es anfuͤllet und ſchlieſſet /) jenem durch die ge⸗ meine ſiebbeinige Naat/ und dieſem durch die Keil⸗beinige verknuͤpffet. Es iſt das kleineſte Bein unter allen/ welche die Hirn⸗ ſchale ausmachen/ und ſolches wollen ei⸗ 22 II. Buchs/ V. Tafel. ——— II. Buchs/ V. Tafel. Von den Sieb⸗ und nige mit beſſerem Recht lieber ſchwam⸗ micht als ſiebfoͤrmig nennen/ weil ſeine Loͤcher nicht/ oder doch nur wenige gerade Keil⸗Gebeinen. durch wie bey einem Siebe/ ſondern wo nicht alle/ doch die meiſten ſchreege und gekruͤmmet gehen/ wie die Loͤcher in einem Schwamme/ unter ſolchen ſind die groͤſ⸗ ſern/ ſo dem Hahnen⸗Kamme am nach⸗ ſten ſtehen/ ja wenn das gantze Bein be⸗ trachtet werde/ ſeye es weder gantz Sieb⸗ foͤrmig/ noch gantz und gar ſchwammicht/ ſondern ſein innerer oder oberer Theil/ wo es an das Haupt ſtoͤſſet/ ſeye Siebfoͤrmig/ der untere aber oder auswendige/ auſſer⸗ halb der Hirnſchale in der Naſen Hoͤle be⸗ griffen/ ſeye nur ſchwammicht. Uber diß gehet auch gewiſſer Anaromiſten Meynung dahin/ daß die ſchwammichte gleich einem Bimsſteine mit unzehlig verwirꝛten Kaͤmmergen und krummen Loͤchergen verſehene Beine/(welche der oberen Naſen Hole anſitzen/ und mit ſchwammichtem Fleiſche angefuͤllet ſeyen) von dem Sieb⸗foͤrmigen ſowol als denen Beinen/ ſo die Naſen Waͤnde machen/ ob wohl ſie von jenem abhangen/ und die⸗ ſen anſtehen/ gantz unterſchieden ſeyen. Aus dieſen flieſſen die drey Theile des Siebbeines/ der erſtere und obere iſt das loͤcherige/ der andere und untere das ſchwammichte und luckere/ wordurch die Naſe in zwey Theile geſchieden wird/ der dritte ſind die Seiten Theile/ ſo duͤnne/ dichte/ glatt und flach ſind/ und ein Stuͤ⸗ cke der Augenleiße machen. Man ma⸗ chet — Von den Sieb und Keil⸗Gebeinen. 23 1 chet auch wohl mit weiterem Umgriff ſechs univerſal. Lib. I. Cap. XVI. P. 196. zu. a Theile ſolchen Beines/ deſſen erſter und leſen iſt. Dieſer haͤlt auch davor p. 207. — Gebeine anderer mit gar vielen ſchreg⸗ und ablan⸗ mit Conrad. Vict. Schneider. in ſeinem 6ℳ6, gen Loͤchern als kleinen Roͤhrgen durch⸗ Buche von dem Sieb⸗foͤrmigen Beine/ deſnm Nadt lär b bohret/ wovon das Bein den Namen er⸗ ingleichen von dem Fluſſe in die Naſe pag. Redſörmi rma i haͤlt; der dritte iſt das in der Mitte dieſes 212. 3²23. daß die Loͤcher des Siebbeines R. doerdana dag Beins innerhalb befindliche von einem bey den Menſchen nicht offen ſeyn/ daß dey ewem Sitt ſehn breiten Juſſe oben ſpitzig zulauffende/ die waͤſſerige Feuchtigkeit dadurch aus dech dee maiſen banr. demnach laͤnglicht dreyeckigte Fortſatz/ dem Gehirn in die Naſe flieſſen/ und der etgehen wie dechde ſeiner Figur halber der Hanen⸗Kamm/ Geruch durch ſolche zum Gehirn durch⸗ ere mraſiitſade criſta galli, genennt/ Tab. V. Fig. 1. D. dringen koͤnten/ ſondern ſie waͤren ſowol dem Hher Kmen Tab. VI. Fig. 2. D. ingleichen die Schei⸗ mit dem dunnen oder viel mehr harten u dan da gan dewand(ſeprum) des Siebbeines/ weil unloͤcherichten Hirn⸗Haͤutgen inwendig „ e gnd es dieſes in zwey Theile theilet/ und mit dichte beleget/ als auch von des harten 1 nt—— ſeiner Zwiſchen⸗Lage und Unterſcheidung kleinen Roͤhrgen und von denen Faͤden 2n ganundgnſcn verhindert/ daß die Zitzenfoͤrmige Fort⸗ des erſten zum Geruch beſtimmten Ner⸗ — ddechene faͤtze(proceſſus mammillares). der Ge⸗ ven paars/ die durch ſolche hinaus in das Daupt ſtoſſet ſche Ein ruchs Nerven einander nicht druͤcken moͤ⸗ innere uͤber die Hoͤlen der Naſen geſpan⸗. tader Oder auswadg. gen/ ſo macht es auch an ſeiner oberen un⸗ netes Haͤutgen gehen/ gantz verſtopffet Arrnſchale inder gleichen und rauhen Hervorragung das und blind/ deßhalber der Nutz ſolcher ſeve nur ſchwanmt Senſenſoͤrmige Theil des harten Hirn⸗ Loͤcher alleine zu Durchlaſſung der ner⸗ t auch gewiſſer um haͤutgens durch anwachſen feſte; dieſem vichten Zaſern gewidmet zu ſeyn ſcheinet. gdadin/ daß deſche innern und obern Fortſatze ſtehet entgegen Das andere iſt das Keil⸗Gebei⸗ dem Bimsſteie mir ein anderer auſſerer und unterer/ welcher ne/ cuneiforme, ſphœnoides, Lib. II. a Kaͤmmerqr wk die Naſenloͤcher oberhalb unterſcheidet/ Tab. I. x. alſo benanaſet wegen ſeiner Ge⸗ nrſtdene Ben und ein groſſes Theil von der Naſen⸗bei⸗ ſtalt/ und weil ſichs zwiſchen die andern a derſchene Danee nigten Scheidewand Lib. II. Tab. III. f. der Hirnſchale und obern Kinnbackens nrde Flececpt ja mit dem auſſerſten Pflugſchaar ſelbi⸗ Rnochen ſo feſte wie ein Keil eingeſetzet: Sd fnicn ſrs ge gantz machet/ welches der vierte Theil Es fuͤhret auch den Namen des vielfoͤrmi⸗ d ſeanthe iſt; der fuͤnffte und ſechſte aber begreiffet gen/ multiforme, polymorphum, weil ſo die Naen Wnmn die gewirbelte(rurbinara) Naſenbeine. es ſehr ungleicher Geſtalt iſt/ aus⸗ und in⸗ 11 un ſie vonſenem dhna Noch werden auf beyden Seiten in⸗ wendig mit vielen Fortſaätzen verſehen/ in⸗ aiden/art untne nerhalb des Siebfoͤrmigen Beines von gleichen das Grund⸗Bein/ baſilare, we⸗ deſin fiufm d di einigen dunnen uͤberzwerchen und etwas gen ſeines Lagers/ denn es liget der Lan⸗ uts de eftrtudä ſchlimm⸗ſtehenden Knochen/ gleich als ge nach vorwerts/ der Breite nach in der „ dr ada Nd k von beinichten Scheidewaden getheilet/ Mitte zuoberſt des Mundes/ dahero heiſ⸗ ud uim v jederſeits drey Hoͤlen(ſinus) gefunden/ ſet es auch das Gaumen⸗Bein/ und alſo 1an ell rchiden. als Abzuͤge oder ausfuͤhrende Gaͤnge der recht mitten in der Grundfeſte des Haups/ azwe d he, waͤſſerigen Feuchtigkeit des Haupts/ da⸗ alſo daß es faſt alle deſſen und die meiſten —„Satm D g 2 gö 3 7 A 8 3 e nd ea 3 von Raymundus Vieuſſens neurograph. des obern Kiefels Beine beruͤhret/ und alast un ah 7' mit Jugxnest II. Buchs/ V. Tafel. 24 mit dieſen durch die Keilbein⸗Naat ſphœ⸗ nidicf ſich vereiniget. Dieſes Bein iſt unten dicke/ aber gegen die Hoͤlen der Schlaͤffe zu wirds duͤnner. 3 An ſbi hat man zu betrachten die Fortſatze/ Hoͤlen und Löcher. Die Fort⸗ ſaͤtze(proceſſus) ſind unterſchiedlich/ von auſſen zwey groſſe/ theils uͤber den Gau⸗ men/ theils an deſſen Seiten/ wo ſie eine laͤngliche undtiefe Hoͤle beſitzen/ und wer⸗ den genennet die Fluͤgel⸗foͤrmige/ alifor- mis, pterygoides, deren jeder wieder ein⸗ getheilet werden kan in zwey andere/ einen auswendigen/ an denen Seiten des Gau⸗ mens/ Tab. I. m. 2. Tab. V. fig. z2. K K. und einen inwendigen uͤber dem Gaumen/ Tab. I. l. Tab. V. fig. 2, MM, welcher an ſeinem obern Sitze einen Ritz oder krumme Spitze zeiget/ innerhalb welche als um eine Winde gebogen gehen ſoll die ſchlancke Senne des Muſcels/ genannt prerygoſtaphylinus, ſo hernach denẽ Sei⸗ tẽ des Mundzaͤpffgens eingepflanzet wird: Hierzu kommen noch zwey andere kleine Fortſaͤtze/ welche mit doppelten Spitzen gegen den Grieffel⸗formigen Anhang ſich wenden/ Tab. V. fig. 23 cd. Von innen/ gegen das Gehirn zu/ ſind die 4. kleinere/ nemlich zwey fordere/ Tab. V. fig. 1, GG, und zwey hintere/ Tab. V, fig. 1, H H, die mit ihrer darzwiſchen gelegenen kleinen Hoͤle einen Sattel oder Tuͤrckiſchen Reit⸗ Seſſel vorſtellen/ Tab. V. fig. 1, GG, HH. Es verdienen auch die Hoͤlen(ſi⸗ nus) und Gruben(foſſa) angebracht zu werden/ derendie erſte Tab. V, fig. 1, I. von denen innern Fortſatzen oder ſo ge⸗ nannten Reit⸗Seſſel gemacht/ und die Schlamm⸗Druße aufnehmende/ mit vie⸗ len Loͤchern durchbohret iſt/ durch welche mit nichten der waſſerige Unrath aus de⸗ nen Hirn⸗Kammern durch den Trichter in den Gaumen abgefuͤhret wird/ ſondern haben ihren Zugang durch gewiſſe Um⸗ wege in die Troſſel⸗Ader/ vena jugularis. Die andere und dritte/ als die fordern/ na⸗ he an denen fordern inwendigen kleinen Fortſaͤtzen/ gehen von den vorhergehenden zu den andern paar Loͤchern des Keilbeins/ Tab. V, Fig. I, KK. Die vierte und fuͤnff⸗ te/ als hintere/ erſtrecken ſich zu des Au⸗ thoris fuͤnfftes/ oder unſer ſechſtes unglei⸗ ches und rauches Loͤcher paar des Keil⸗ Beins/ Tab. V. Fig. 1, L L. Die ſechſte und ſiebende/ Lab. V. Fig. 2. und ſind in der Mitte der Fluͤgel⸗foͤrmigen Fortſaͤtze zu ſehen. Worzu noch die Hoͤle/ auf wel⸗ cher die Geſichts Nerven ruhen/ kommet/ Tab. V. 5. Vieuſſens in dem 1. Bnch 16 cap. ſeiner Nerven Beſchreibung pag. 196 ſagt auch/ es ſind zwey ſinus oder Hoͤlen/ von einander mit einem duͤnnen zwiſchen⸗ ſtehenden Beine unterſchieden/ welche in das Keilbein ausgehoͤlert ſeyn/ und unter den Reit⸗Seſſel liegen/ in deren beyder Forder⸗Theil ein Loch iſt/ durch welches die in ihnen geſammlete waͤſſerige Feuch⸗ tigkeit in zwey Gaͤnge abfaͤllet/ die von der Naſen in den Rachen gehen/ und ſo weiter/ wo ſie nicht ausgeſchneutzet oder zäͤuſpert werden/ nach dem Schlunde zu eilen. Die Loͤcher ſind geordnet/ die Blut Gefaße und Nerven durch zu laſſen auf jeder Seiten 7. nemlich ſ. eigene/ und 2. mit den Felſen⸗Beine gemeinſchafftli⸗ che/ zuſammen 14. nemlich 7. paar/ die alle inwendig am beſten zu ſehen ſeyn. Hierbey aber iſt zweyerley zu martkemeiſt ich mecre erſtreckem ſc 1 unfftes daunſeſchf drauct köce u Tab. V. Fig N ende rtn 17 8.* tte der Flugel⸗ſormm Worzunochde a Geſichts Nerander J. Vieuſſens indem er Nerven Beſchahe S/ es ſind zweylimut ander mit einem dinn m Weine unteſſchen. iidein ausgeholer ig at⸗Seſſil ligen un⸗ Thei ein koch it un deen geſanmeet v in fvey Gigr ticl deen in da Natu et wo ſi licht vuxite vert wedan/ uh dae ———,—— Von den Sieb⸗und Keil⸗Beinen. 29 lich/ daß unſers Authoris Ordnung/ ſo wohl als die Zahl ſolcher Loͤcher mit an⸗ derer nicht uͤbereinkommet/ zumahlen ſein fuͤnfftes Loch des ſechſten/ und die⸗ ſes des fuͤnfften Stelle vertretten muͤſte/ alſo werden die zwey letztern/ nemlich das ſechſte und ſiebende/ die geme nſchafft⸗ liche ſeyn/ im ubrigen wollen wir des Au- thoris Ordnung behalten; zum andern/ daß unſer Author, wie im Anhange der fuͤnfften Taffel anderer digur zuſehen/ nur 7. Paar der Hirn⸗Nerven/ aus dem Haup⸗ te oder Hirnſchale gehende zehlet/ deren wir mit denen neueſten Anaromiſten 10. Paar anrechnen/ dahero man ſich nicht wundern darff/ wenn in Beſtimmung derer Nerven/ durch dieſes oder jenes Loch/ eine Differentʒ von unſerm Autho- re vorkommen wird. Das erſte Loch/ oder erſtes paar Loͤcher des Keil⸗Gebeins/ und zugleich der gantzen Grundfeſte der Hirnſchale/ iſt nahe uͤber dem Reitſeſſel/ gegen die in⸗ wendige fordere Fortſaͤtze/ und vergoͤnnet denen Geſichts⸗Nerven den Durchgang zu denen Augen/ Tab. III, KK. Tab. V, Fig 1, MM. Das andere/ mit einer ablangen/ und gleichſam zerriſſenen Oeffnung/ iſt dem erſten unterworffen/ und fuͤhret die bewegende Nerven mit denen Aeſten der Schlaaffpuls⸗Adern zu den Augen/ nimt auch uͤber die kleinen obern Aeſte des fuͤnfften Nerven⸗Paars/ noch die Ner⸗ ven des dritten/ vierten/ und ſechſten an ſich/ Tab. III, II. Tab. V, Fig. 1, NN. und n. kleinere untere Zweige des fuͤnfften Ner⸗ venpaars/ zu den auswendigen Theilen des Haupts/ und theils/ durch die vor⸗ ſtehende Spalte zu dem Auge/ theils auch durch das folgende Loch zum Gaumen/ und die Zaͤhne des obern Kinnbackens abgehen/ Tab. III, mm. Tab. V, Fig. I, O. Das vierte/ lieget unter dem drit⸗ ten vorwarts/ wie ein Anhang des an⸗ dern/ dienet fuͤr die Nerven des dritten und vierten Paars/ in die Muſceln des quſſern Augenwinckels abgehende/ und fuͤr die Nerven des achten Paars/ Tab. III. n n. Tab. V, Fig. 2, BB. Das fuͤnffte/ oval-runde/ fuͤhrt die groͤſſere hinterſte Aeſte/ oder den an⸗ dern Aſt des fuͤnfften Nerven⸗Paars/ mit einem Theile des ſechſten gegen die Zunge und den untern Kiefel/ Tab. V, Fig. 1, EE. EFig. 2, NN. Das ſechſte/ iſt von den gemeinen das groͤſte/ lange und rauhe/ unter dem Sattel gelegen/ wird von zweyen/ dem felſichten und Keil⸗Beine eingeſchnitte⸗ nen Hoͤlen gemacht/ und dienet zur Auff⸗ ſteigung des innern groͤſſern Aſtes/ der Schlaffpuls⸗Ader ins Gehin/ und durch⸗ laſſung der Aeſte zweyer zwiſchenrip⸗ pigen Nerven/ Tab. V. Fig. 1, PpD. Fig. 2. 00. 3 Das ſiebende/ runde und kleineſte/ lieget nahe an dem fuͤnfften/ und ver⸗ ſtattet den Zugang/ zweyen Fortpflan⸗ tzungen oder Staͤmmen der Schlaff⸗ puls⸗Adern/ wormit die harte Mutter des Gehirns befeuchtet wird/ und zweyen/ anus eben dem harten Hirn⸗Haͤutgen her⸗ Das dritte/ kleine und faſt runde/ Santgenh ſtehet nahe bey dem andern/ und laͤſſet vorſproſſenden Blut⸗Adern/ welche in die groſſe Troſſel⸗Adern/ deren Merck⸗ mahle/ * — ———;—;—;———— 26 Des II. Buchs/ VI. Taffel/ 1.2. 3. 4 Figur. mahle/ Tab. V. Fig. I. T T. zuſehen/ ge⸗ hen. Tab. V fig. I. RR. Fig. 2, nn. Uber dieſe des Keilbeins⸗Loͤcher/ wol⸗ ten wir allhier noch die uͤbrigen an der Grundfeſte der Hirnſchale/ ob ſchon de⸗ rer andern Beine/ befindliche/ damit man ſie beyſammen habe/ mit anſetzen/ nemlich/ das achte Paar/ ſo denen felſichten Beinen eingeſchnitten iſt/ und verſchlieſſet in ſich beyder Gehoͤr⸗Nerven⸗ Staͤmme. b Das neunte/ an dem Hinter⸗Haup⸗ te/ wird dem achten unterworffen/ und laͤſſet zu ſich das achte Nerven⸗Paar/ die Ruͤck⸗Marcks⸗Nerven/ welche ſich zu dem umſchweiffenden Paar mit zuge⸗ ſellen/ die Seiten/ und auch die unter⸗ ſten dem Reit⸗Seſſel anliegende Hoͤlen (ſinus,) ſo in die innern Troſſel⸗Adern ſich endigen. Das zehende Paar/ iſt ebenfals in dem Hinter⸗Haupte/ und unter dem neunten Lochpaar anzutreffen/ zu Auffnehmung des neunten Nerven⸗ Paars. Das eilffte/ iſt dem untern und innern Theile der Raͤnder des neunten Löcher⸗Paars eingegraben/ liegt hoͤher/ als das zehende/ und laͤffet die Wirbel⸗ beine/ Blut⸗Adern/(venæ verte- brales,) ſo aus denen Seiten⸗Hoͤ⸗ len(ſinus) entſpringen/ durchlauffen. Kommen alſo eilff paar Koͤcher raus/ da andere/ die aber das vierte Paar/ weil es ſehr tieff lieget/ und nicht wohl von oben zuſehen iſt/ oder vor einen Anhang des andern Paars ge⸗ achtet wiſſen wollen/ auslaffen/ nur ze⸗ hen Paar angeben. Auſfſer dieſen/ und noch das groſſe Loch des Hinter⸗Haupt⸗ Gebeines/ nebſt denen kleinen des Sieb⸗ foͤrmigen/ ſind noch viele ſehr kleine/ in beruͤhrter Grundfeſte der Hirnſchale zu finden/ welche aber von innen/ nicht gar in die auſſerſten Theile gehen/ weil ſie die Blut⸗Gefaͤſſe einlaſſen/ die in der innern Subſtantz der Hirnſchale ſich en⸗ digen/ der ſie die Nahrung zufuͤhren und austheilen. Vieuſſens Lib. III. Cap. 2. ſeiner Nerven⸗Beſchreibung. Des II. Buchs Vl. Taffel/ 1.2. 3. 4. Figur. Von den Stirn⸗und Vorhaupts⸗Beinen. G As erſte/ derer eigenen Ge⸗ beine der Hirnſchale/ iſt ohn⸗ ſtreitig/ das Stirn⸗oder Krantzbein/ os frontale, coronale, Tab. I, a 1. Tab. III, C. Tab. IV, D. beſchriebẽ/ nach ſeinem fordern und ausgebogenen Theil/ Tab. VI, Fig. 1. nach dem hintern und eingebogenen/ Tab, VI, Fig. 2, weil es den fordern Theil der Hirnſchale/ und obern des Angeſichts machet/ verſehen/ wie die Hirnſchale mit einer doppelten Platte/ nach ſeinen obern⸗ und Seiten⸗Theile/ einer halb circel⸗ runden Figur/ ſeine Subſtantz oder We⸗ ſen/ iſt dicker als des Vor⸗oder aller an⸗ dern Beine des Haupts/ aber duͤnner als des Hinter⸗Haupts/ ſo unter allen des ————ͤ vohl don ooen gig „ N 1 MWan d 5 dden 4 wiſſen wollen/ aR. woelen, Ausſn ur angeden. Afi ds groſſe loch des e es nebſt denen ſlenn en/ ſind noch riteſh der Grundſeſte da r welche aber don me auſſerſten Theit geen lut⸗Gefaſſe einlaſe Sübſtant der Huni der ſie die Nöm etheilen. Vieufesl u Newen⸗Deitnin — — 1.2.34 fün. rhaupte⸗Be Von den Stirn⸗ und Vorhaupts⸗Beinen. 2 des Haupts das ſtaͤrckſte und dickſte iſt; ſehr duͤnne findet mans/ wo es um die Schlaff⸗Beine mit denen Beinen des Forder⸗Haupts zuſammen ſtoſſet/ am dünneſten und durchſcheinlichſten um das Augenrund/ Tab VlI, Figet, BB. auch bey denen Kindern oberhalb weich. Ge⸗ meiniglich hat es nur ein Bein/ bey de⸗ nen aber/ wo die Pfeil⸗Naat biß zur Na⸗ ſe gehet/ und ordentlich bey jungen Kin⸗ dern wirds in zwey geſpalten/ obern Theils wirds umbſchrieben mit der Krantz⸗Naat/ die es mit dem Vor⸗ haupts⸗ und Felſen⸗Beine verbindet/ aber unter und auch hinter den Augen⸗ leiſſen innern Theils/ wird es durch Naͤaͤ⸗ te verbunden oder abgeſondert/ und zwar von denen Beinen der Naſe/ die an jener rauhes Ende angeſetzt/ Tab. VI, Fig. 1, c. und Wangen(os pomuli,) durch die Queer⸗Naat(transverſalis,) von dem Keilbeine durch die Keil⸗Naat/ ſphenoidalis ſutura. b An ihme fallen weiter zu hetrachten vor die Theile/ die entweder feſte und gantz/ oder hol ſeyn/ jene ſind die Fortſaͤtze/ die⸗ ſe die Hoͤlen(linus,) Gruben(foſſa) und Loͤcher/ foramina. Derer Fortſaͤ⸗ tze ſind 4. davon die zwey innere ſind in de⸗ nen groſſen Augenwinckeln/ Tab. III, FF. Tab. VI, Fig. 1, EE. Fig. 2, GG. zwey auswendige aber in den kleinen/ Tab. III, EE. Tab VI, Eig. 1, FF, Fig. 2, FF. welche zuſammen dienen/ die Hoͤlen der Augenleiſen zu formiren/ und denen die Augenlieder zuſchlieſſen⸗ den Muſceln den Sitz zu verleihen. Uber dieſe ſind noch anzumercken zwey Erhoͤ⸗ hungen/ oder wincklichte hervorgehende Stuͤcke Beine/ zu beyden Seiten eins/ gegen die Schlaͤffe zu/ genant die Hoͤr⸗ ner/ alleine man findet ſelbige gar ſel⸗ ten/ oder doch nur gar kleine: inglei⸗ chem die hervorſtehende Buckeln/ Tab. V, Fig. 1, FF. und ein anderer Fortſatz Tab. V, Fig. Ir. B. Dieſes Bein/ wo es mit ſeinem un⸗ tern Theile/ die obere Gegend des Sitzes der Augen beſtellet/ nahe an und uber denen Augenbraunen/ und bey der Na⸗ ſen⸗Wurtzel/ formiret durch die Sub- ſtantz ſeiner beyden Taffeln/(deren aͤuſ⸗ ſere auswarts gebogen und erhaben ſeyn muſte/ vor die Augenbraunen zu beſſerer Beſchuͤtzung der Augen/ die andert und innere beſſer hineinwerts gezogen/ damit die Ruͤnde derer fordern cavitqten oder Hoͤlen der Hirnſchale/ da ſonſten ein un⸗ bequemer Winckel waͤre/ hervorgebracht wuͤrden /) bißweilen eine/ meiſtens aber zwey ziemlich groſſe/ die rechte allezeit weiter und groͤſſer als die lincke/ Hoͤlen oder Kammern/ genant ſinus frontales, ſuperciliares, Tab. IV, L 2. Tab. V. A. mit beinichten Schuppen unterſchieden/ und inwendig mit einer dicken gruͤnlich⸗ ten/ oder gar duͤnnen Haͤutgen uͤberzo⸗ gen/ jetzt leer/ jetzt aber ein weiches mar⸗ ckichtes Weſen/ oder zaͤhen Schleim in ſich haltende. Bey Kindern allezeit/ wie auch erwachſenen/ jedoch nur denen/ die ein breites eingebogenes Geſicht oder ge⸗ theilte Stirn haben/ findet man ſie nicht/ aber bey Ochſen/ Schaaffen und derglei⸗ chen Thieren noch viel groͤſſer und laͤnger. Weil nun in dem hintern Theil die er Hoͤlen/ ein Loch oder Loͤcher/ ſo in die Cavitaͤt oder Weite der Naſen gehet/ zu ſehen iſt/ ſo kans wohl ſeyn/ daß da⸗ durch der waͤſſerige Schleim/ der ent⸗ D 2 weder 28 Des Il. Buchs/ VI Taffel/ 1.2 3. 4. Figur. weder durch das Siebfoͤrmige Bein/ oder ſonſten dahin uͤberbracht/ oder all⸗ da durch eigene Druͤſen von dem Gebluͤ⸗ te abgeſondert worden/ dahin ausflieſſe: zumahlen in dieſe Stirn⸗Höoͤlen/ bißwei⸗ len eine/ auch wohl zwey Pulß⸗Adern/ von denen auswendigen Aeſten der Schlaaf⸗Puls⸗Adern entſproſſen/ durch kleine beſondere Loͤchergen hinein lauffen/ begleitet von Blut⸗Aedergen/ die in die aͤuſſere Troſſel⸗Adern ſich endigen/ aus welchen Geſaͤſſen das Blut aus der Naſe/ bey An⸗oder Zerſtoſſung des Haupts hervorquillet/ ſiehe Vieuſſens l c. pag. 191. Gruben foſſa) hat das Stirn⸗ bein nur 4. nemlich zwey außwendige/ ſo den obern Theil bey der Augenleiſſen/ und zwey inwendige/ ſo die kleinen inwen⸗ digen Cavitaͤten der Hirnſchale machen/ abſonderlich wird eine Grube naufwaͤrts durch die Mitte des Stirnbeins einge⸗ praͤgt zu Bewirthung oder Einlaſſung der groſſen Hoͤle(Rnus) des harten Hirn⸗ Saͤutgens/ Tab. VI. fig. z. BB. daß aber keine Furchen/ flache Holen oder Nieder⸗ druckungen des Beins an der Stirn zu finden ſeyn/ iſt Urſache/ daß hier zwar Muſceln/ die ſonſten in ſolchen Grubgen ihre Befeſtigung haben/ von dieſem Beine den Urſprung nehmen/ weil aber deren wenige ſind/ und nur die/ welche alleine die Stirn zuſammenruntzeln/ und damit des obern Augenlieds Aufhebung/ wenn man die Augen weit aufthun wil/ befoͤr⸗ dern/ dannenhero einen groſſen Trieb und ſonderliche Laſt in ihrer Verrichtung nicht uͤbernehmen duͤrffen/ waren ſolche flache Hoͤllen nicht noͤthig/ Clopton Havers l. c. P.G2, b Letzlich kommen die Loͤcher/ de⸗ ren ſind/ 1. zwey/ bißweilen auch nur eins/ rund oder langliche/ eins auf jeder Seitt/ in der Mitte der Augenbraunen/ ſo/ daß ſie ſich in die Augenleiſſe endigen/(deren Platz manchmahl ein kleines Gruͤbgen er⸗ ſetzet /) wodurch ein Aſt des dritten/ andere ſagen/ des funfften Nerven⸗Paars gehet/ Tab. III. DD. Tab VI. fig. 1. DD. 2. Ein inwendiges kleines in die Hirnſchale hineinſehendes/ und uͤber der Scheide⸗ wand oder Hanenkamme des Siebfor⸗ migen Beins gelegen/ welches mit obigen weiten Hoͤlen der Stun und auch der Naſen Gemeinſchafft zu haben ſcheinet/ jedoch nicht vor offen und durchgaͤngig al⸗ lezeit wil gehalten werden/ Tab V. fig. 1. c Tab. VI. fig. z. c. auch gedenckt der Au⸗ thor zwey vor die Geſichts⸗Nerven/ Lab. VI. fig. z. HH. 3. Noch andere gantz klei⸗ ne ſind auch inwendig fuͤr die Gefaͤſſe des Mitteltheils des Beines da. Zu geſchwei⸗ gen/ daß a. in dem obern Theil des Stirn⸗ beins/ auch iv denen Vorhaupts⸗Beinen um die Winckel/ ſo in der Krantz⸗Naat vorkomm n/ und uͤberall auf beyden Sei⸗ ten der Pfeilnaat/ ſeynd unzehlich viel pori oder Loͤchergen anzutreffen/ die durch die gantze Subſtantz ſolcher Beine gehen/ zu Außt daͤmpffung der ſeuchten/ nebelichten/ uͤberfluͤſſigen und ſchaͤdlichen Duͤnſte/ ſo innerhalb der Hirnſchale aufſteigen. Die⸗ ſes wird wahrſcheinlicher/ wenn wir be⸗ trachten/ wie leichte uñ offte der Schweiß an der Stirn außbricht/ da andere Theile darvon frey ſeyn/ in Anſehung deſſen kan man ſchlieſſen/ daß hiex noch ein anderer Weg und Weiſe außzufuhren ſeyn muͤſte/ als der/ da aus dem Gebluͤte durch die un⸗ terhaͤutichte Druͤſen/ welche wie in allen/ ſo auch dl gedalten werden lal VI. Sg. z. c. eoch git dey vor die Geſccht⸗ 2. HIH. z. Nochade Lauch inwendig furdi teils des Birsd F in dem oben det auch in denen Deter Wackel ſondese nn n undidenalun Meilnau ſond unri cheramn azurrffe d Sobſtund ſoichr Vnf ampfiungde ſum⸗ uſſigen und cdnda dad der Andtan Von den Stirn/ oder Vorhaupts⸗Beinen. 29 ſo auch in dieſen Theilen der Haut gefun⸗ den werden/ etwas abgeſondert wird; und wo in manchen Hirnſchalen ſolche Loͤcher nicht ſeyn/ wird es ohne Zweiffel Anlaß geben zu einer Traͤgheit/ ſeuchten und daͤmpſſigen Beſchaffenheit des Ge⸗ hirns/ und ſtaͤtigen Hauptſchmertzen von Verhaltung ſolcher Duͤnſte/ auch bey ſonſt wohl geſundem Gebluͤte. Cl. Havers Ic. p. 61. 1. Das andere und dritte von denen eigenen Beinen der Hirnſchale ſind die offa ſyncipitis, verticis, parietalia, die Gebeine des Vorhaupts/ Wirbels/ Hauptblat/ Seiten⸗Beine/ weil ſie die Seiten⸗Theile des Haupts groͤſten theils einnehmen/ ingleichem bregmatis, weil ſie bey Kindern/ auch wohlerwachſenen feucht und zart ſind/ oder das Gehiin un⸗ ter dieſen Beinen am feuchteſten gefunden wird. Tab 1, b 2. Tab. III, GG. Tab. IV, EE. beyde Beine werden abgeſoͤndert o⸗ der zuſammengefuͤgt/ oben mit oder von⸗ einander ſelbſten mit in der Mitten durch⸗ lauffender Pfeil⸗Naat/ forne von dem Stirnbeine durch die Krantz⸗Naat/ hin⸗ ten von dem Hinter⸗Hauptsbeine durch die Lambdafoͤrmige/ unten von dem Schlaffbeine durch die Schuppenfoͤrmi⸗ ge Naat. Zum Behuff deſſen der Author gewiſſe Striche angemerckt/ den foͤrder⸗ ſten zur Krantz⸗Naat/ Tab IV, ar. Tab. VI. fig. 3, b den hinterſten zur lambdafoͤr⸗ migen/ Tab. IV, bi. Tab VI, fig 3, b. den innern zu der Pfeil⸗Naat/ Tab. VI, iig. 3, e. den außwendigen zu der Schuppen⸗ foͤrmigen. Tab VI. fig.;, d. Ihr⸗ Figur iſt viereckicht/ und an Groͤſſe uͤbertreffen ſie die andern Beine der Hirnſchale/ aber ihrer Subſtantz nach ſind ſie viel duͤnner/ weicher und ſchwaͤcher (dannenhero auch ihre Wunden gar ge⸗ faͤhrlich ſind) wegen der Außduͤnſtung/ ſo durch ſie vorgehet/ weßhalber auch die⸗ ſer Theil des Haupts allemahl waͤrmer iſt: jedoch haben ſie nicht durchgehends gleiche Dicke/ ſondern gegen die Schlaͤffe zu ſind ſie duͤnner/ oberhalb aber dicker. Abſonderlich aber iſt ihr Fordertheil/ wo die Pfeil⸗und Krantz⸗Naat zuſammen ſtoſſen/ bey denen Kindern Anfangs nur ein Haͤutgen/ woſelbſt deßfals ein Gruͤb⸗ gen oder Klufft/ fontanella genannt/ dardurch die Berregung des Gehirns o⸗ der Pulß⸗Adern gefühlet wird/ zu ſinden/ nach dem aber wirds zu einem Knorpel und endlich zu einem Beine/ daß alſo diß Loch voͤllig zugeſchloſſen wrd/ bey eini⸗ gen nach 5. oder 10. Monaten/ oder zur Zeit/ wenn ſie vornemlich reden lernen/ bey andern erſtlich nach vielen Jahren/ nach Beſchaffenheit oder temperatur des Leibes/ bevorab des Gehirns/ welches an dieſem Orte ſehr feuchte/ und damit die Austrocknung und Verhaͤrtung des Beins hindert. Es ſoll auch diß Bein⸗ gen/ wormit ſolche Klufft geſchloſſen wird/ niemals denen andern Beinen des Haupts/ an Haͤrte und Dicke gleich wer⸗ den/ anbey insgemein durchſichtig blei⸗ ben. lich etliche insgemein geringe flache/ biß⸗ weilen mehr tieffe Caxiraͤten oder Hoͤlen/ eingedruckte viele/ und mehr als an an⸗ dern Beinen/ theils ſehr tieffe/ ſonderlich D 3 gegen Gleichwie nun ihre auswendige/ aus⸗ gebogene erhabene Flaͤche gleich und glatt iſt/ Tah. VI, fig 3, A. ſo haben ſie hin. gegen an ihren inwendigen Hoͤlen/ Tab. VI. fig. 4, A. viele Ungleichheiten/ nem⸗ ———— —ᷣ—ᷣ—ÿ—ꝛ—ꝛ—— 1 3 a?; VI. Tafel/ f. K. 7. 8 4 Figur 32* 4 4³ Suee⸗ hie gegen die Schlaff⸗Beine zu/ Merckmahle 5* Aeſte der Schlaff⸗Pulß⸗Adern des harten Hirn⸗ Haͤutgens/ T ab, IV. PF. TTab. VI. fig. 4. BB. bb. Und ſehr viele ſo wohl kleine/ abſonderlich nahe bey der Pfeil⸗Naat/ als auch iemlich groſſe/ dar⸗ durch Blut⸗Gefaͤße in den Zwiſchen⸗ Raum der beyden Hirn⸗Platten gehen/ Loͤcher/ dergleichen viele gar kleine/ manch⸗ mal hier und da einige groͤſſere vor die Blut⸗Gefaße/ auch auswendig anzutref⸗ te Gruben liegen zur Seike der Pfeil⸗ Naat zwey/ drey und wohl mehrert an der Zahl mit vielen kleinen/ bißweilen auch ziemlich groſſen biß in den Zwiſchen⸗ Raum von beyden Tafeln durchdringen⸗ den Loͤchern begabt/ welchen Gruben die harte Mutter feſte anhaͤnget/ ſo daß ſie dieſes Orts wegen harten Anſitzes offte in Abnehmung der Hirnſchale/ inſonder⸗ heit bey Thieren zerreiſſet. Durch die Loͤ⸗ cher ſolcher Gruben gehen ebenfalls die Pulß⸗Adern von dem harten Hirnhaͤue⸗ gen in den marckichten Zwiſchen⸗Raum/ Tab, VI. fig. 4. aa. und von dieſen die Blut⸗Aedergen hinwiederum in die har⸗ te Hirn⸗ Haut/ welche Gefaͤße/ da ſie in Abnehmung der Hirnſchale zerreiſſen muͤſ⸗ ſen/ machen/ daß man oben auf der Hrn⸗ Haut viele Troͤpffgen Blut antrifft. Ich koͤnte ein eranium zeigen/ in ſpelchem zur linckẽ Seite eine Grube eines groſſen Finger⸗Nagels breit und ſo tieff eingedruckt/ daß der Zwiſchen⸗Raum gantz wegfaͤllet/ und die Loͤcher ſo groß/ daß faſt von der innern Plafte nichts da iſt/ dahero die auſſere faſt bloß lieget/ und gantz durchſcheinet, II. Buchs/ VI. Taffel/ 5.6. 7. 8. Figur, Von denen Hinter⸗Haupts⸗ und Schlaaf⸗ Gebeinen. JAs vierte von denen Hirnſchal⸗ Beinen iſt das Hinter⸗Haupt/ os occipitis, ſo auch den Namen des Ge⸗ dachtnus und Nerven Beins fuͤhret/ weil man den Urſprung derer Nerven von dem Hinter⸗Haupt hergenommen. Wiewol es nun Tab, I. c⁊. deſſen auswendige/ Tab. VI. Fig. 5. und inwendige Geſtalt/ Tab. VI. Fig. 6. zu finden/ bey Kindern aus 3. oder 4. Beinen beſtehet/ bey Alten nur ein Bein iſt/ es ſey dann/ daß die Pſeil⸗Naat ihre Graͤntze uͤberſchreite/ und diß Bein durchſchneide; ſo iſt hinge⸗ gen ſein Weſen ſehr dicke und ſtarck/ daß 15 mit Rechte unter gllen/ mit denen es gleiche ſtructur aus zwey Platten und dem Mittel⸗Theile hat/ vor das ſtaͤrcke⸗ ſte und feſteſte zu halten fü rnehmlich bey der Grundfeſte der Hirnſchale/ an denen Seiten des groſſen Lochs aber iſt es ſehr duͤnne und durchſichtig: und damit die Verwahrung noch beſſer ſeye/ wird es in der Mitte durch einen laͤnglichten Huͤgel als einer hervor ragenden Schedemane efeſti⸗ â—fͤeeͤe * 1 „„ 4 4 DMpdi r en d dile Tutyſem Ir oͤnte enn eranum hi m zur lincke Satrine Jinger⸗Nutb bta ruckt/ daß der zuite vegfallet/ und de aar ſtvon der innen Uen dahero de äuſen ſit mnz durchſcheinet .6,7 8. Figar ts⸗ und Sch — s Bein derhünde m Weſen ſer dcewh Nechtr unrr aün e ſtructur Al in M ittel⸗Theite dal u fiſteſte ubaln m zrundfeſtt N Annt 0 6 kl. dancena Von denen Hinter⸗Haupts⸗ und Schlaaf⸗Gebeinen. befeſtiget. Seine Figur iſt ungleich wie eine ablange Rauten⸗Bierung/ oder ein Kugel⸗foͤrmiger/ das iſt/ von Circkelſtu⸗ cken gemachter Triangel/ oder ſeye ge⸗ macht aus zwey Creiß⸗runden Linien/ die ſpitzig zuſammen lauffen. Unſer Author gibt ihme 5. Seiten/ darvon die erſte und andere Tab. VI. Fig. 5. A A. Fig. 6. AA. dritte und vierte Tab. VI. Fig. 5. BB. fig. 6. BB, fünffte Tab. VI. fig. 5. C. fig. G. C. mit dem Vorhaupts/ und auch in ei⸗ nem engen Raum mit denen Schlaff⸗ Gebeinen wird es durch die lambdafoͤrmi⸗ ge/ unten mit dem Keilbeine durch die Keil⸗Naat/ und mit dem erſten Wirbel⸗ Beine durch eine flache Einfuͤhrung(Ar⸗ throdiam) verbunden. Es iſt kleiner als das Stirn⸗Bein/ und hat in ſeiner obern Ecke unterſchiedliche kleine Beingen/ da⸗ von bey der lambdafoͤrmigen Naat oben ſchon gehandelt worden. Man nimmt wahr/ daß die Menſchen an dieſem Or⸗ te ſelten grau werden wegen des vielen Fleiſches und Feuchtigkeit/ davon viel Nahrung vor die Haare kommt. An ſolchen Beinen bemercket man die Loͤcher/ Gruben oder Hoͤlen und Fortſatze. Derer Loͤcher gibt es drey paar/ und ein eintzeles. Das erſte Paar Tab. V. fig. 1. z2. fig. 2. iſt dieſem mit dem Felſen⸗Beine gemein/ ziemlich groß/ zu Durchlaſſung des uunſehweiſe. den(vagum) des Williſii achten Ner⸗ ven⸗Paars/ mit einem Aſte der innern Troſſel und auch der Schlaaf⸗Pulß⸗ Ader. Das andere und eigene Paar/ Tab. V. fig. t. aa. fig. 2. 2 z. Tab. VI. fig. ſ. HH fig. 6. aa, das naͤchſte an dieſen/ ver⸗ ſtattet den Durchgang dem neunten Ner⸗ ven Paar/ ſo in die Zunge gehet. Das — K ͤ 8 — ͤ 31 dritte und eigene Paar laͤſſet die Genicks⸗ Pulß⸗Adern ins Gehirn: Andere aber machen ein drittes und letztes Loͤcher⸗Paar vor das zehende Nerven⸗Paar. Beſiehe des II. Buchs Tab. V. das eintzele und eigene ſine pari, azygon, Tab. V. fig. t. y. Tab. VI. fig.. G. Fig. 6. I. iſt das groͤ⸗ ſte bey dem erſten Gewerb Beine/ wor⸗ durch das Marck aus dem Gehirn in den Canal des Ruͤckgrads faͤllet/ und die PufeAdem der Gewerb⸗Beine auf⸗ eigen. Was die Hoͤlen oder Gruben an⸗ langet/ zehlen einige deren 9. andere aber 11./ nemlich 7. inwendige/ und 2. denen andere noch 2. zugeſellen/ auswen⸗ dige. Unter denen inwendigen ſind 4. run⸗ de ziemlich groſſe und breite/ davon zwey untere gröſſere hintere Tab. III. fig. 6. G G. dienen zum Lager der zwey Kugeln des Hirnleins/ und zwey obere kleinere vordere Tab. VI. fig. 6. FF. zum Lager der Kugeln des Hintertheils des Gehirns; die ubrige 3. ſind enger und laͤnglicht/ dar⸗ von 2. das Hinter⸗Haupt⸗Bein mit de⸗ nen Schlaaf⸗Gebeinen gemein hat/ und heiſſen die Seiten⸗Hoͤlen/ ſo genau zutref⸗ fen auf die auswendigen Hoͤlen(ſinus) des harten Hirnhaͤutgens/ die dritte iſt azygos, ſine pari, unter welcher die gro⸗ ſte Herophili iſt. So tragen einige auf andere Art vor/ daß nemlich zwiſchen be⸗ ſagten groſſen in der Mitte 2. uͤberzwer⸗ che lange in Form der Canale zu finden/ Tab. Vi. fig 6. EE. ſo die Seiten⸗Hoͤlen der harté Mutter aufnehmen/ und vor des Ge⸗ hirns und Hirnleins/ zwiſchen welchen ſie liegen/ Preſſung deſchirmen/ und daß ſie bißweilen aus der Mitte/ wo ſie zuſamen lauffen/ gerade auf unter ber Afa. Van b 32² hin biß zu den Stin⸗Beine foꝛt gehen/ und die lange Hoͤle der harten dicken Mutter aufnehmen/ Tab. VI. fig. 6. EE. Die auswendigen 2. liegen von beyden Sei⸗ ten des groſſen Lochs gleich hinker denen Fortſaͤtzen/ condylodes, und nehmnen einiger maſſen die obern Fortſaͤtze des er⸗ ſten Halswirbel⸗Beins auf: auſſer die⸗ ſen werden noch andere flache Hoͤlen zu Aufnehmung derer Sennen der Muſcein gefunden/ und eingetheilet in die oberſten/ Tab. V. fig. 2z. RR. Tab. VI. fig. 5. DD. und unterſten/ Tab. V. fig. 2. 68. Tab. VI. fig. 5. EE. Ferner hat auch dieſes Bein forne bey der Grundfeſte nahe an dem groſſen Loche zwey breite Fortſaͤftze/ auf jeder Sei⸗ te einen mit Knorpel uͤberzogen/ genannt condylodes, die mit ihren flachen niedri⸗ gen Hauptergen in die Krummen oder flache Hoͤlen des erſten Gewerb⸗Beines eingefuͤget die Bewegung des Haupts befoͤrderen/ Tab. V. fig. 1. bb. fig. 2. yy. Tab. VI. fig. 5. FF. fig. 6. H H. Sonſten iſt nech zu hinderſt ein in der Mitte her⸗ „vorragender anderer kleiner Fortſatz/ ſo Dauch an das erſte Gewerb⸗Bein ſtoſſit/ und die Einpflantzung der Muſceln da⸗ ſelbſt foͤrdert/ er mangelt aber vielmal/ dargegen das Hinter⸗Haupt des orts erhobener iſt. Es ſcheinet auch/ daß etli⸗ che den obgemeldeten laͤnglichten Huͤgel als hervorſtehende Scheidewand vor ei⸗ nen Fortſatz halten/ und ihn den inwen⸗ wendigen langen nennen/ in Anſehung deſſen die vorhergehende die auswendigen ſind. Den Schluß dieſes Beins machet der Anhang/ Tab. V. fig. 1. d. fig. 2. x. Die letzten in der Zahl von denen Hüunſchal⸗Knochen ſind die zwey. 11. Buchs/ VI. Tafel/ 5. 6. 7. 8. Jigur. Schlaff⸗Gebeine/ Tab. I. d. 12. Tab. III. H H. Lib. X. Tab. XII. fig. 9. A. an beyden Schlaͤffen eines/ nach ihren aus⸗ wendigen Tab. VI. fig. 7. und inwendi⸗ gen Theil Tab. VI. ig. 8. beſchrieben/ ſie fuͤhren ihre Namen daher/ weil mit de⸗ nen grauen Haaren/ die ſich dort am er⸗ ſten zeigen die Zeit/ das iſt/ die Jahre des Alters verrathen werden. Sie ſind un⸗ ter denen Hirnſchal⸗Beinen die kleineſten/ liegen zur Seite und unten am Haupte. Ihr Weſen iſt ungleich/ der obere aͤuſſe⸗ re gleiche und halb⸗kreißrunde Theil/ Tab. III. KL. z. Tab. VI. fig. 7. Ikl. womit ſie an das Vorhauptbein ſtoſſen/ iſt wie eine Schuppe allmahlig duͤnner zu⸗ geſpitzet/ ſonſten auch an denen Seiten dunner und durchſcheinend/ daher es den Namen des ſchuppichten(ſquamoſum) hat; der untere innere und dickere wird das ſteinigte oder Felſenbein(petroſum) genennet/ ſo wohl wegen der Haͤrte als auch wegen der Fortſaͤtze/ die dieſes Bein rauh und uneben machen/ wie abgebroche⸗ ne Felſen; davon nennet man auch wohl die gantzen Schlaaff⸗Gebeine die ſelſich⸗ te/ an denen noch unten eine rauhe Un⸗ ebene iſt/ Tab. V. fig. 2. PP. Sonſten werden ſie durch die ſchuppichte Naat mit denen Vorhaupts⸗Beinen/ durch die lambda-förmige an ihrem Hintertheile mit dem Hinter⸗Haupt⸗Beine/ Tab. IlI. Mz. Tab. VI. fig. 7. M M, vorwarts und zu unterſt durch die Keil⸗Naat mit dem Keil⸗Beine zuſammen gefuͤget/ und ver⸗ mittelſt einiger Fortſaͤtze an die Beine des Kinnbaͤckens angehaͤnget. An ihnen kommen zu beſehen vor die hervorragende und hole Theile. Jene ſind die in⸗ und auswendige Sortſige Die Lauen Hapen deſd. V agen de Jer doiſ dn derrachen dadn d rn Denſchal Nimndh. diur Oant und n Weſen iſt unglecch nen ache und hab⸗beim III. KI. 1. TA. Na, k ſie an das Dearhaue. ane Schuppe almäi et/ ſonſten auch am er und durchſchenedi en des ſchuppichtn a der untere innere wo einigte oder Felſerden net/ ſo wohl wegnd wegen dr Fortſaze und uneden machunt ſen; davon nennt n. anden Schlaaff Gei⸗ n denen noch um en ſit durch deſum n Vordauts dem 2u rmige i in Hinr Aupde ““ 4 Von denen Hinter⸗Haupts⸗ und Schlaaff⸗Gebeinen. 3, 3 4 4„ Felſen oder Klippe vor/ in welchen innerhalb die Werckzeuge des Gehoͤrs verborgen ſeyn: Es hat etliche Fugen/ die es in unterſchiedliche Theile ſondern. Auswendige ſind 3. von ihrer Figur be⸗ namſet/ der duͤtten⸗foͤrmige/ maſtoides, mammillaris, Tab. I. fz. Tab. III. N z. Tab. V. fig. 2. 2A. Tab. VI. fig. 7. N. Iib. x. Tab. XII. fig. 8. E. fig. 10. c. iſt kurtz dicke/ ſtumpff/ inwendig voller kleiner Gruͤben/ Lib. X. Tab. XII. fig. 10. D, E. hat die Gleichheit mit einem Kuͤh⸗ Eiter/ und nimmt die Sennen der Zitzen⸗ formigen Muſceln auf. Der andere iſt der Griffel⸗formige/ ſtyloides, Tab. III. O02. Tab. V. fig 2. SS. Lib. X. Tab XII. fig. S. D. weil er ſpitzig/ laͤnglicht/ und gerade ausgehet/ in etlichen iſt er krumm/ und weil er gar leicht abbricht/ iſt er nicht an allen Hirnſchalen zu finden. Der dritte gehet von dem Ohrgange vorwarts/ und machet einen Theil des unterwarts bey den Augen liegenden Joch⸗Beines/ Prpeechan zygomaricus, Tab. III. P z. Tab. VI. fig. 7. P. Lib. X. Tab. XII. ſig 9. B. fig. 10. F. Die hohlen Theile ſind dreyerley/ Loͤcher/ Gruben und Hoͤlen. Von denen Loͤchern/ deren der Author nur;. auf jeder Seite/ verſtehe eigene/ deren dritten Platz der Gehoͤr⸗Gang nimmt/ gedencket/ ſind einige in⸗ und auswendige. Jener ſind/ gemeinſchafftliche 2. ſehr weite/ das eine mit dem Keil⸗Gebeine/ das andere mit dem Hinter⸗Haupts⸗Beine/ denen von vielen noch das dritte kleine zugeſetzt wird⸗ ſo bey den erſten gemeinen lieget/ zwiſchen dem felſichten und dem groͤſſeren Fortſatze des Keil⸗Beins/ durch welches ein Zweig der Troſſel⸗Ader zu dem harten Hirn⸗ Haͤutgen gehet: Eigene ſind/ dasjenige/ ſo faſt in der Mitte des ſelſichten Fort⸗ ſatzes iſt/ wordurch der Gehoͤr⸗Nerve ge⸗ het/ Tab. V. Tab. VI. ffig. 8. T. tt. und noch ein kleines/ an dem Vorder⸗Theile eben dieſes Fortſatzes/ welches ſich aus⸗ wendig zwiſchen den Zitzen und Griffel⸗ foͤrmigen Fortſatze endiget; an deſſen ſtatt fuͤglicher des Authoris fuͤnfftes zuſetzen/ Tab. V. fig. z. s*. Auswendige ſind/ ein mit dem Angeſichte gemeines/ wo⸗ durch der Schlaaf⸗Muſcel gehet: Die eigene ſind/ des Ohres⸗Loch oder Gehoͤr⸗ Gang/ Tab. III. G z. Tab. VI. fig. 7. O. hernach ein anders faſt eben ſo groſſes zum Durchgange eines Zweiges der Schlaaf⸗ Pulß⸗Ader„Tab. V. fig. 2. Q2. Zum dritten wird von einigen das inwendige eigene andere kleine gemacht/ das in dem Gang/ ſo zu dem Munde fuͤhret/ ſich ſoll endigen. Tab. V. fig. 2. 54Jq. Der Gruben ſind inwendig zwey/ ſo die Scheid⸗Hoͤlen der Grundfeſte des Gehirns mit machen/ und auswendig zwey/ ſo zwiſchen dem Fortſatze des Joch⸗ Beins und dem Gehoͤr⸗Gange liegen/ in welche beyderſeits das laͤngere Haͤutgen des untern Kinnbackens eingefuͤgt wird/ Tab. V. fig. 2. T T. Kruͤmmen(ſinus) aber ſind zwey/ an jedem Dutten⸗ foͤrmigen Fortſatze eine. 8 II. Buchs/ I. Buchs/ VII. Taffel/ 1. Figur. II. Buchs/ VII. Taffel/ I. Figur. Von denen Beingen zu dem Gehoͤr dienlich. ri das Kelſen⸗Bein/ deſſen nur vorgangs Erklarung geſchehen/ ſind inwendig gleichſam eingehauen drey Cꝛvitaͤten/ 1. der Gehoͤrgang/ Lib. II, Tab, I. e z. Tab. III, O 2. Lib. x, Tab. XII, fig. 8, B. an deſſen Ende ſind der Beinern Ring/ und das Trommel⸗ Haͤutgen/ worinnen der von dem vor⸗ trefflichen Rivino, Profeſſ. zu Leiptzig/ erfundene hiatus oder Schlund an⸗ zutreffen. Der Gehoͤr⸗Gang faͤngt an bey der Muſchel des auswendigen Ohrs/ und gehet biß zum Trommel⸗ Hautgen/ allezeit ſchlimm und krumm gebogen/ denn anfangs ſteigt er auf/ je⸗ doch anbey allezeit vorwarts/ biß zur Helffte/ da wendet er ſich wieder unter/ doch auch mit vorwarts. Der ga Gang iſt theils knorplicht/ theils beinicht/ der knorpliche Theil wird aus engem Zu⸗ ſammenlauff der Muſchel formiret/ an ſich zwar in einem hingehende/ jedoch aber an vielen Orten gleichſam mit Ein⸗ ſchnitten unterbrochen/ die nicht zuſam⸗ men haͤngen/ als durch das Haͤutgen/ ſo die innere Flaͤche des Gangs bedecket: dieſer wird mit den gleich anſtehenden beinichten Theil feſte vereiniget/ mit Huͤlf⸗ fe eines ſtarcken ſpannaderichten Ban⸗ des/ ſo vom Ende der Muſchel her⸗ kommt. Der beinerne Ring/ Lib. II. Tab. VII. figur. 1, A BC. Lib. X, Tab. XII, fig. 9, C. iſt vollkommen/ biß auf die Breite einer Linie/ bey Kindern laͤſſet er Der gantze ſich von den Felſen⸗Beine abſondern/ und von dem Ohrgang und innern Ohr abloͤſen/ daß er mit ſeinem ihme angeheff⸗ teten Trummel⸗Haͤutgen gantz frey er⸗ ſcheinet. II. Die Muſchel/(con- cha.) Trummel/ tympanum, Lib. X, Tab. XII, fig. 5, G. Das Becken pelvis, in welchem man findet/ 1. 4. Winen Iib. X, Tab. XII, fig. , DEF. Die beym Anfang alſobald ſo groß ſind/ als die andere gantze Lebens⸗ zeit uͤber/ und fuͤhren die Nahmen von ihrer Figur/ a. der Hammer/ lid. II, Tab. VII, fig. I, DE F. deſſen rundes Haͤuptgen hat eine Hoͤle oder Kruͤmme (finus,) ſein Nacke/ 2. Fortſaͤtze/ der kurtze nimt die Senne eines Muſcels auf/ mit den andern zarten und laͤngern/ ſtehet er auf dem Trommel⸗Kreiß/(fe⸗ ſter aber wird ſein Grieff an das Haͤut⸗ gen angemacht /) und der Schwantz eben ſo viel/ mit dem Haͤutgen iſt es dem Am⸗ boß eingelenckt. b. Der Amboß/ lib. II, Tab. VII, fig. 1, GHI. deſſen Leib hat einen Fortſatz/ 2. Hoͤlgen/ wormit es zweyen Fortſaͤtzen/ und einer Cavitaͤt des Haͤuptgens des Hammers reſpondis ret 4 der Schenckel aber ſind zwey/ ein kurtzer/ der auf der Trommel⸗Hoͤle ru⸗ het/ und ein langer/ welcher mit mit dem Haͤuptgen des Stegereiffs/ durch ein ſchlaffes Ligament, deme das dritte Beingen mit eingeflochten/ verbunden wird, c. Das deherrunde ehr . ——³— ——y)y—, z. Jigur. 71 Figar m Geher dana. a den Fülſen⸗Ng⸗ Miſeh: Det ae n dem Oh dit * 1“ 1 1 Nmaen e I. Die Muä Lel, w r r l lII, ig 9, C. Daszt « m welchem wam ingen/ li X Un k. Die deym Aufwa nd/ ass die anden cn er/ und fühnen de ſhe gur/ a. der Homm d VII, fg.I.DEF N gen hat enne Helech ſein Nackt/ 1 nint die Sem in nit den andern eemn r auf dem Tromna er wid ſein Grrfre armacht) unddeeer mit dem Haugn i Wemtſemahan Von denen Beingen zu dem Gehoͤr dienlich. 35 ſehr kleine/ deſſen ein Theil rund aus⸗ gebogen/ der andere aber eingebogen hol iſt/ wird mit nur erwehnten duͤnnen Li⸗ gament dem Obern⸗und Seiten⸗Theile des Stegreiffs angefuͤget d. Der Steg⸗ reif/ Lib. II. Tab VII. fig. 1, KLLM, eingecheilet in das ſpitzige Haͤuptgen/ wel⸗ ches das Hoͤckergen des Amboſſes/ ver⸗ mittelſt des dritten Beingens aufnimmt/ 2. Schenckel/ die Grundfeſte oder Auff⸗ tritt/ und das Loch; die Grundfeſte ſtehet uff dem Eyerrunden Fenſtergen/ und ſchlieſſet ſelbiges genau zu/ deme es auch im Umfang mit einem zanten Haͤutgen fe⸗ ſte angehefftet/ daß es nirgends hie aus⸗ weichen kan/ unter dieſem Beingen/ ſind der Hammer und Amboß einer feſten Subſtantz/ mit vielen Loͤchergen/ wor⸗ durch die Blut⸗Gefaͤſſe gehen/ durchboh⸗ ret/ der Stegreif aber ſehr leichte und po⸗ ros. 2. Gaͤnge an der Fahl// nem⸗ lich der Waſſergang des Fallopii, Ariſto- telis, das runde/ das eyerfoͤrmige Fen⸗ ſtergen/ und letztlich der halbe Gang. Des Fallopii Waſſergang iſt der groͤſſe⸗ re/ an dem obern Theil der Trommel⸗ Hoͤle befindlich/ ſo in die krummen Hoͤ⸗ len des dutten formigen Fortſatzes gehet. Des Ariſtotelis canalis excrementitius liegt unten/ und thut ſich vorwarts auf/ aus der Trommel⸗Hoͤle gegen dem Gau⸗ men zu/ anfangs aus der Trommel⸗Hoͤ⸗ le/ iſt er beinicht/ bald aber gehet er in viele ungleiche Theile/ die gleichfals durch⸗ brochene Raͤume machen/ welchen der andere/ viel weitere/ theils haͤutigte/ theils knorplichte Canal/ der das uͤbrige des Gangs vollends ausmachet/ ange⸗ fuͤgt iſt: gehet alſo der gantze Canal krumm um/ von dem Hinter⸗ Haupte vorwarts/ zu dem unterſten Theil der Na⸗ ſe/ ſich unten am Gaumen/ ein wenig uͤber dem Kehl⸗Deckel/ da er mit Anſtoß einiger Knorpel verlaͤngert wird/ endi⸗ gende. In der Mitte der Trum⸗ mel⸗Hoͤle/ iſt zu ſehen das groͤſſere hoͤ⸗ her gelegene/ mit des Stegreifs Grundfeſte verſchloſſene Oval oder Eyerrunde/ und auch das kleine/ untere runde/ mit ei⸗ nem Haͤutgen zugedeckte Fenſtergen/ durch welche beyde man in den Labyrinth kommt. III. Der Labyriuth oder Ir:gang hat z. Theile/ Lib. X, Tab. XII. fig. 3.*) den Vorhoff/ veſtibulum. eine faſt runde in dem Felſen⸗Bein an dem Oval Fenſtergen liegende/ mit einem Gaͤutgen umſpannete Hoͤle/ in welcher 5. Thuͤrgen wahrzunehmen/ eines iſt das Oval Kenſtergen ſelbſten/ die an⸗ dere ſind alle inwendig/ das erſte ſiehet in den obern Gang der Schnecke/ 5. wei⸗ ſen in drey halb circulrunde Canaͤle/ die 2. uͤbrige geben den Durchgang einem doppelten Aſte des weichen Theils der Gehoͤr⸗Nerven. 3) Dem eigentlich ge⸗ nannten zur Seite des Vorhoffs/ gegen das Hinter⸗Haupt zu gelegenem Irꝛgang/ Lib. X. Tab. XII. fig. 10, A. fig. 1 1. A. ſo aus 3. halb circul⸗runden Canalen/ den obern/ untern und mittelſten/ ſo alle mit einem duͤnnen Haͤutgen uͤberzogen ſind/ beſte⸗ het/ deren s. Ende nur y. Oeffnungen oder Loͤcher geben/ weil eins davon ge⸗ mein iſt/ denen obern und untern.) Die Schnecke/ Lib. X. Tab. XII. fig. 10, B. fig. 11. B. auch zur Seite des Vorhoffs/ gegen das Geſichte zu/ dem Labyrinth gegenuͤber gelegen/ beſtehet aus einem halb Eyer⸗runden Canal/ und den bei⸗ nernen Blechlein/ welches als eine Schei⸗ E 2 dewand . Bucho/ Il und VII. Taffel/ ². 3.4. Sigur. Verney ſehr gelehrte Buͤcher vom Ge⸗ hoͤr/ ingleichem Joh. Munnicks Buch von dewand die Schnecke in a. Kreiſe abthei⸗ let. Beſiehe hiervon Gunrheri Chriſto- phori Schelhammer, und Joſephi du der Anatomie. — II. Buchs/ III. und VvIl. Taffel/ 2. 3. 4. Figur. Von den untern und obern Kinn⸗ backen. ͥ Nun hat zwey Kinnbacken zu be⸗ trachten vor ſich/ den obern und untern/ ſo die Grundfeſte ſind des gantzen Angeſichts/ auf welchen die uͤbrigen ru⸗ hen. Beyde ſind bey denen Menſchen kuͤr⸗ ter und runder nach Proportion des Lei⸗ bes als bey denen Thieren/ welches man glaubet der Schoͤnheit halber geſchehen zu ſeyn. Andere hingegen halten davor/ es diene ſolches/ daß der Menſch die Buch⸗ ſtaben vollkommener vorbringen/ und die Sprache beſſer formiren koͤnne/ zwar werde die Stimme hauptſaͤchlich gemacht von der obern Lufft⸗Roöͤhre/ jedoch zu deſ⸗ ſen deutlicher Außdruͤckung und Unter⸗ ſcheid trage die Kuͤrtze des Mundes und der Kinnbacken nicht wenig bey. Der obere begreifft die untern und Seeiten⸗Theile der Augenleiſſen/ die Naſe/ Backen/ den Gaumen/ und oberſte Neihe der Zaͤhne: er iſt an einem Menſchen un⸗ beweglich/ gleich auch bey meiſten Thie⸗ ren/ außgenommen der Crocodill/ welcher den obern beweglich und untern unbe⸗ weglich hat/ ingleichem der Papagey. Sein Weſen iſt feſte/ aber inwendig hol/ vornehmlich gegen die Zaͤhne zu/ allwo bey denen Kindern ein marckichter Safft enthalten: ſolche merckliche Hoͤle/ unter dem Sitz der Augen bey denen unterſten Seiten der Naſe gelegen/ und inwendig mit einer ſchle:michten Haut gantz uͤber⸗ zogen/ iſt ziemlicher Groͤſſe/ rund und et⸗ was ablang/ mit einem dunnen Beine be⸗ deckt/ an deſſen Grundfeſte einige Erhoͤ⸗ hungen hervorſtehen/ in welche die Spi⸗ tzen der Zahn⸗Wurtzeln eingeſchloſſen ſeyn. Sie iſt meiſtens leer/ bißweilen aber mit Schleim angefuͤllet/ ſo durch einen Gange aus denen Kamergen des Stirn⸗ beins und dem Siebbeine fiieſſen ſolle. Die Figur iſt mancherley/ an dem obern Theil iſt ſie breiter/ an dem untern aber enger/ an jenem raget ſie hervor/ wor⸗ mit ſie die Naſe machet/ ebenfals auch an dem untern/ wo denen Zaͤhnen oberſter Reihe der Sitz verliehen wird vermittelſt gewiſſer Faͤchlein wie Bienen⸗Haͤußgen. Was anlanget die Zahl derer Beine/ wo⸗ raus der obere Kiefel beſtehet/ wird ſelbige unterſchiedlich geſetzet/ daran Urſache iſt/ erſtlich/ daß bißweilen die Knochen alleine/ ſo dem obern Kiefel eigen ſind/ bißweilen aber auch die mit der Hunſchale gemein⸗ ſchafftliche/ als da ſind/ das keil⸗und ſieb⸗ foͤrmige Bein/ mit gerechnet werden; Zum andern/ weil die Scheidwand der Naſe unter dieſe gezehlet wird; und drittens/ weil „-„“ 4„ A — — i der Augen do m ta der Naſegeltan ad tmer clemttnaug aſſt verlicher Grtſßn, adlang antemmn dan m deſſen Grudiize gen herorſtehen nt der Zahn⸗Wuth .St hjt melſtens ler Schleim angefultt age aus denen Kanen und dem Sieeem Die Figur iſt wate n Deal ſſt ſtebratn e ugur an jnem nagtit ſeedie Naſe machet 3e untern/ wo demz he der Siz derlhender aifer Fachlin ur An as müngtdulom, gder oden Kit defde: drſ grtn, 11. —— Von den untern und obern Kinnbacken. 1⸗ weil das/ ſo einige vor ein Bein halten/ von andern vor zwey angeſehen werden wil. Wiewohlen/ die Zahne außgenommen/ ſolcher Beine zwoͤlffe/ Tab. J qr. zu bey⸗ den Seiten ſechſe/ alſo in allen 6. Paar zehlen/ vors dreyzehende aber moͤchte man die Scheidewand der Naſe/ genannt der Pflugſchaar/ noch hinzuthun/ und weil diß keinen Geſehrten hat/ wird es impar, Azygon, genennet: ſie werden ſonſten un⸗ ter ſich und mit denen angraͤntzenden Bei⸗ nen durch einige Naat oder auch ſtrichfoͤr⸗ mige Fugen/ durch jene mit der Hirn⸗ ſchale/ durch dieſe unter ſich vereiniget/ de⸗ ren letztern als eigenen des Ober⸗Kiefels unſer Author/ der ſie Naaͤte nennet/ 7. Paar zehlet/ das erſte Paar oder erſte Naat heiſſet die Joch⸗Naat Zygo- matica, Tab. III, aa; Zweytere/ Thranen⸗ Naat/ lacrymalis, Tab. III, bb. Dritte/ Augen⸗Naat/ ocularis, Tab. III, cc. Bierte/ die gleichaußgehende Naſen⸗ Naat/ naſalis recta, iſt nur einfach/ Lab. III, dd; Funffte/ die ſchlimme Naſen⸗ Naat/ naſalis obliqua, Tab. III, ce; Sech⸗ ſte/ die hintere Gaumennaal/ palatina po- ſtica, transverſalis, Tab. V. fig. z, aa; Sie⸗ bende/ die gerade Gaumennaat/ palarina recta, Tab V. fig. z b. und wenn das for⸗ dere Gaumenbein/ ſo wir zum maxillari oder vierten gezogen/ vor ein beſonders ſolte gehalten werden/ kaͤme noch raus die fordere Gaumennaai/ palatina antica. Das erſte und andere/ oder erſtes Paar/ par Zygomaticum, Joch⸗Naat/ Tab. III, RR. und deſſen innere Geſtait/ Tab. V. fig. z, EE. beſtellet den außwendi⸗ gen Augenwinckel/ einen Theil des Joch⸗ beins/ auch des Backens und untern des Augenrunds: ſie fuͤhren den Namen Apffelbeine/ oſſa pomuli, vermuthlich von der Erhabenheit/ ihrer Rundt/ und Roͤthe derer Wangen/ deren Thell ſie machen. Die Vereinigung mit andern wird zu wege bracht/ mit dem Schlaffbei⸗ ne durch eine ſchreege Joch⸗Naat/ ſutura zygomatica, obern Theils mit dem Stirnbeine/ und folglich mit dem Kiefel⸗ und Keilbeine durch andere. Jedwedes hat drey Fortſaͤtze/ einer ergibt ſich in die Erhabenheit/ ſo aufwaͤrts gehende den kleinen Augenwinckel machet; der andere richtet ſich gegen die Naſe zu/ und machet den groͤſten Theil des untern Randes der Augenleiſſe; der dritte ſtoſſet an den for⸗ dern Fortſatz des Felſenbeins/ und ma⸗ chet vor ſich einen groſſen Theil des Joch⸗ beins/ und mit jenen das gantze/ lab. I n 2. Tab. III, PQ. Tab. V. fig., DD. ſo auſſerlich erhaben/ inwendig aber hol/ Tab. V. fig. 2, CC. als ein Boge den Schlaff⸗Muſcel umfaſſet/ den Nerven durchlaſſet/ und dem kauenden Muſcal (maſſeter) den Arſprung giebet. Das andere/ Tab. III, SS.(oſſa unguis, lacrymale,) Thranenbein/ von der Groſſe und Geſtait wie ein Finger⸗Nagel/ iſt un⸗ ter allen dieſen das kleineſte/ dunne wie ei⸗ ne Schuppe/ durchſichtig/ zerbrechlich/ in dem innern und groͤſſern Augenwinckel/ den es mit machet/ gelegen; es ſitzet nicht feſte an denen andern/ daher gehet es leich⸗ te verlohren/ und wird in denen Hirnſcha⸗ len/ ſo aus der Erde gegraben werden/ ſel⸗ ten gefunden. Es hat das ziemlich weite Loch in ſich/ Tab. III, TT. den Thraͤnen⸗ Punct genant/ welcher mit einem Gange in die Naſe gehet/ beſetzt mit einer Druͤſe. Das dritte/ Tab. III, VV. oculare, Au⸗ genbein/ iſt ebenfals wie das andere duͤnne E 3 und 38 11. Buchs/ III. und VII. Taffel/ ². 3. 4. Figur. und wie eine Schuppe durchſichtig/ in der inwendigen untern Seite oder Grunde des Sitzes der Augen zwiſchen den zweyen erſtern vorhergehenden Beinen gelegen/ und inwendig mit den ſchwammichten Beinen der Naſen verlaͤngert oder anſtoſ⸗ ſend/ fuͤget ſich demnach mit vier Beinen/ oben mit dem Stirnbeine/ forne mit dem andern Beine des Kinnbackens/ hinten mit dem Keilbeine/ und denn auch mit dem vierten Beint des Kinnbackens. Das vierte Paar/ maxillare, iſt des Kiefels eigenes/ Tab. III, xx. dahers ge⸗ nennet die Kiefelbeine/ ſchwammichten Weſens/ iſt vor allen andern das groͤſſe⸗ ſte/ und machen einen groſſen Theil des Gaumens/ indem ſie ſich biß zur Linie/ wo die Gaumenbeine angehen/ erſtrecken/ groͤſten Theils die Seiten und innern Sitz der Naſen⸗Loͤcher/ Tab. V. fig. 2, GG. den untern Theil der Augenleiſſe/ einen Theil der Wangen/ und behaupten den untern Theil des Kinnbackens/ ſtoſſen alſo an die Naſen/ Gaumen/ Wangen und Nagel⸗ formige Beingen. Es wird mit unler⸗ ſchiedlichen Naͤaten umbſchrieben/ eine ſondert von ihme ab das erſte Bein/ welche in die Hoͤle der Schlaffe/ der fordern Ge⸗ gend des Kinnbackens und Augenrunde anzutreffen. Uber diß endiget ſichs mit denen Naͤaͤten/ welche das andere und dritte Bein des Kinnbackens voneinan⸗ der ſcheiden: an dem hintern Sitze wird es von dem Keilbeine getrennet. Nach denen 3. Fortſaͤtzen dieſes Beins/ welche beym Anſehen gleich in die Augen fallen/ gibts hier abermahl wieder dreyerley Ca- Aitaten oder Hoͤlen wahrzunehmen/ Loͤ⸗ cher/ Gruben und Hoͤlen(ſinus.) doͤcher ſind in⸗und außwendige: inwendige/ eins ſo mittelbar an denen Schneidezaͤhnen lie⸗ get/ und die zwey uͤbrige an denen Seiten und hintern Theiten/ und dieſe ſollen mit denen Beinen des Gaumens gemein ſeyn. Das ſo in dem fordern Theil des Gau⸗ mens mitten in der Theilung des Beins hinter denen Schneidezahnen befindlich Tab. V. fig. z, A. wird im Fo tgans⸗e bald durch eine beinerne Schelderwand in 2. bißweilen auch;/ nemlich 2. kleinere oben/ und ein groͤſſeres unten aufwarts gethei⸗ let/ die mit einem ziemlichen Loche in jede Naſen⸗Hoͤle gehen: hierdurch wird eine Pulß⸗Ader aus dem Gaumen in die Naſe gefuͤhret/ und eine Blut⸗Ader von dar wieder zurucke/ man meyner aber nicht/ daß dadurch Feuchtigkeiten aus der Naſe in den Gaumen flieſſen ſolten/ wiewohl ich geſehen habe/ daß eine gewiſſe Perſon hat allerhand Liquores aus dem Munde durch dieſes Loch in die Naſe/ daraus ſie als ein kleines Brunnlein hervorgequol⸗ len/ getrieben/ doch war vermuthlich die⸗ ſer Gang durch ein Geſchwaͤr uͤbernatuͤr⸗ lich erweitert worden/ weil einige ſehr kleine Beingen waren außgefallen: Zur Seite dieſes Lochs erſcheinet bißweilen eine Naat oder Strich/ ſo vorwarts an die Seite der Hunds⸗Zahne ſich erſtre⸗ cket. Außwendige ſind die Augenleiſſe⸗ Loͤcher/ Tab. III, XV. ſo von der untern Gegend der Augenleiſſe abwarts in den foͤrdern Theil des Kinnbackens gehen/ und einen Aſt der dritten/ andere wollen des vierten oder fuͤnfften Nerven⸗Paars zum Geſichte fuͤhren. Wo dieſes in der Augenleiſſe anfaͤnget/ zeiget ſich gleichſam eine beinichte Schuppe. Dieſer Raum iſt bißweilen nicht anemander fortgehend/ ſondern mit einer Naat begabt/ ne3. b de Gaumen fheſcftn geſehen habe/ daß eg alerdand Liquoces a ch dieſes Lochmdan an klancs Brumtang gerneden/ doch vam Dang darch an Geſte amwutert worden/ N ae Bangen wan ut ate dieſes Lochs güm Naut oder Snch t Seite der Hads t. Außwade che, Tab l 5 egen der Jurdaſte rdern Thall de Lrthr * d 4 † d euen lt d winn ¹ Von den untern und obern Kinnbacken. 39 dieſes vierken Beins Theilgen eigen iſt. Gruben find 16/ nemlich die Kaͤſtgen zu ſo viel Zaͤhnen: ſonſten ein mehr flaches Gruͤbgen/ und unter dieſen bißweilen noch eines etwas tieferes/ iſt noch unter der Au⸗ genleiſſe an der untern Seite der Naſe zu finden/ ſo aber nur bey heranwachſendem Alter erſcheinet. Ebenfals ſind 2. ſinus, Cavernen oder Hoͤlen/ eine in jedwedem Beine an denen Enden der Zahn⸗Wur⸗ tzeln/ davon oben Meldung geſchehen iſt. Das funffte/ ſind die zwey Naſenbei⸗ ne/ Tab. I, pr. Tab. III, 22. naſale, offa naſi, eines verfertiget mit ſeinen Gatten das erhoͤhete beinerne Stuͤcke oder Ruͤ⸗ cken der Naſen/ iſt hart/ duͤnne/ breit und ablang viereckicht/ an ſeinem obern Theil wirds von der Queer⸗Naat/ ſo das Stirnbein von den obern Kinnbacken ſcheidet/ geendiget/ die aͤuſſere Seite hat eine Naat gemeinſchafftlich mit dem vier⸗ ten Beine; wo es ſich mit ſeinen Geſellen vergattet/ hat es eine Naat mitten durch die Naſe obenhin gezogen/ ſo einem Strich gleichet/ beyden Naſenbeinen gemein⸗ ſchafftlich/ ſolche ſind inwendig rauh und an ihren untern Enden ungleich wie ein⸗ geſchnitten/ damit die Kroſpel der Naſe deſto feſter anſitzen koͤnnen; ein anders Bein/ ſo inwendig lieget/ iſt das dritte Naſenbein/ hangend an dem Fortſatze des ſchwammichten Beins/ oder wohl gar deſ⸗ ſen drittes Theil/ Tab. III, f. und dienet zu einer Scheidwand der Naſenloͤcher/ die es unterſcheidet/ Tab. V. fig. 2, H. Das ſechſte Paar/ palatinum poſti- cum, oſfa palati, machet ein ziemliches inneres Stuͤcke des Gaumens/ und der Weite der Naſe/ lieget am Ende des Gau⸗ mens/ da die Naſenloͤcher zu dem Schlund oder Kehle gehen: Solch ein Bein iſt klei⸗ ne/ dunne/ hart und mehr breit als lang/ faſt viereckichter Figur. Hintern Theils fuͤget ſichs durch die Keil⸗Naat mit des Keil⸗Beins Fluͤgel⸗föͤrmigen Fortſaͤtzen/ vorwarts und an der auſſern Seite wirds mit einer Naat umzogen quer uͤber an den Gaum n lauffende/ ſo ihme und dem vierten Beine gemein iſt. An der innern Seite wirds durch eine mit ſeinen Gefehr⸗ ten gemeinhabende Naat/ die gar biß an die Schneide⸗Zaͤhne fort gehet/ und zu⸗ gleich die zwey Kiefel⸗Beine verbindet/ geendiget. Daß alſo diß Bein ſtoſſet an das Keil⸗Bein/ das vierte des Kinnba⸗ ckens/ und die Scheidewand der Naſe oder dem Pflugſchaar/ darauf ſichs ſtuͤtzet. Jed wedes iſt mit einem Loche gezeichnet/ ſo den Geſchmack⸗Nerven durchfuͤhret/ und noch einen andern zu einem Aſte des neunten Nerven⸗Paars. Hier ſcheinet unſer Auchor einen andern Verſtand zu haben von dieſem Beine/ und dasjenige Stuck⸗Bein des Gaumens/ ſo andere zu dem vierten mit annehmen/ entweder vor das ſechſte alleine/ Tab. V. fig. 2. FF, de⸗ me man den Namen gibt palatinum an- ticum, oder zugleich mit dem anſtoſſen⸗ den hinter der Linien/ Tab. v. fig. 2. aa. auch genannt palatinum poſticum, ſo wir hier alleine meynen/ davor auszuge⸗ en. Das dreyzehende iſt das Pflugeiſen oder Pflugſchaar/ vomer, Tab. V. fig. 2. I. und weil es keinen Gefehrten hat/ heiſſets impar, azygon. es iſt harte und klein/ lieget inwendig und in der Mitte uͤber den Gaumen/ aus deme es in die Hoͤhe gerichtet wird/ ſo da als eine Schei⸗ dewand das untere und innere Theil der Naſen⸗ 40 II. Buchs/ III. und VII. Tafel. 12. 3.4. Figur. Naſenloͤcher von einander theilet: auch dieſes wird leichtlich abgeriſſen/ und man⸗ gelt oͤffters an denen Hirnſchalen der Ver⸗ ſtorbenen. Es iſt mit dem Keil⸗und Sieb⸗ foͤrmigen Beine vereiniget/ deren jedwedes kleine Hervorragungen hat/ die in dieſes Beins kleine Hoͤlen eingehen/ und es ſol⸗ cher Geſtalt an ſeinem Orte befeſtigen: Es ſoll auch doppelt ſeyn/ welches ſeine zweyzinckige balis, und der keere Raum zwiſchen beyden Tafeln ausweiſet. Nun kan man gar leicht ſehen/ und nur aus vorhergehenden wiederholen/ welche Beine zu dem Augenrund oder Augenleiſe/ Lib. II. Tab. 1. ol. als ab⸗ ſonderliche groſſe Hoͤlen unter der Stirn zur Seite der Naſe gelegen/ zu Schutz vor aͤuſſerlichen Ungemach und Bequem⸗ lichkeit der Augen geſchaffen/ gehoͤren/ deren unterſchiedlichelſeyn theils gemeine/ und ein eigenes; dieſes heiſſtt arbitrarium, zur Augenleiſe alleine beſtimmet/ wovor einige unſer drittes alleine/ oder auch das andere des obern Kiefels moͤgten gelten laſſen/ bey dem groſſen Augen⸗Winckel gelegen; unter jenen ſind das Stirn⸗ Bein/ ſo ſolchen Gewoͤlbes obern Theil machet/ alsdenn kommt ein Stuͤck des Sieb⸗Beins/ welches den Seiten⸗Theil der Naſe machet/ ein anders von Keil⸗ Beine/ ſo den untern Theil der Naſe be⸗ ſtellet/ das uͤbrige formiren das erſte und vierte des obern Kinns/ davon oben ge⸗ meldet. Solche Hoͤhle iſt inwendig mit dem Hirn⸗Haͤutgen umgeben/ deme das Fett und Anfang der Muſceln feſte an⸗ haͤnget. Jedwede hat 3. Loͤcher/ zwey hintere und ein Seiten⸗Loch. Von de⸗ nen hintern das innerſte runde verleihet den Durchgang den Geſichts⸗Nerven/ das auſſerſte aber/ ſo dieſen zur Seite ſtehet/ iſt eine laͤnglichte Ritze/ durch wel⸗ che der Bewegungs⸗ mit denen dahin beſtellten Blut⸗Gefaͤſ⸗ ſen lauffen/ das Seiten⸗Loch iſt in dem innern Augen⸗Winckel unter dem Sieb⸗ foͤrmigen Beine/ in die Naſen⸗Hoͤle ei⸗ nige Augen⸗Feuchtigkeiten abfuͤhrende/ die ſonſten in Thraͤnen geſammlet wer⸗ den/ davon es das Thraͤnen⸗Loch heiſſet/ befindlich. Welcher aller und noch eini⸗ ger andern kleinern ſchon in vorhergehen⸗ den hier und da Meldung geſchehen. Damit nun das Angeſichte ſeine Zier⸗ de/ und dem obern Kinne der Nußz im Kaͤuen und Reden vollkommen zuwachſe/ hat die Natur noch den untern Kinnba⸗ cken/ Tab. 1. r 1. geordnet/ und darzu/ daß es bey denen Menſchen und meiſten Thieren beweglich ſey/ an Geſtalt wie ein Bogen halb Circul⸗rund/ an ſeinem Weſen dicke/ ſehr hart/ dichte und ſtarck/ inwendig hohl und fiſtulos, worinnen Marck vorhanden iſt. Er beſtehet aus einem Knochen/ bey denen Kindern in Mutter⸗Leibe aus vieren/ nach der Ge⸗ burt aber aus zweyen/ ſo durch einen Knorpel/ der nach und nach zu Beine wird/ miteinander um das Kinn verbun⸗ den ſind; auswendig iſt er glatt/ inwen⸗ dig aber und an ſeinen untern Theile eini⸗ ger maſſen rauh/ ſonſten durchgehends ſehr ungleich/ vornehmlich forne und gleichſam mit vielen Huͤgelgen erhaben/ und mit vielen Kruͤmmen verſehen/ den Urſprung und Einpflantzung derer Mu⸗ ſceln zu foͤrdern/ zu welchem Ende ſind auch da die unebene rauhe Orthe des Au⸗ thoris, drey an der Zahl/ der erſte Tab. VII. fig. 24. d. der andere/ Tab. VII. fig. 3. Nerve der Augen ——— Von den untern und obern Kinnbacken 41 aan, des Saw t in Augen Mact uran gen Dene n nſid Augen⸗Fautogm daſtmn in Jrum gim dwon es das dhewi duch. Weccher aa un mdern keinen ſtenan der und da Madunf Dant nun do heßg und dem odem Fm an und Reden doll die Natur noch d w Tad. 1. 1. geordacr es dey denen Maſha erm dewoglich ſc /a Bogen hald Cicm gen dickt ſehr hant /e end g hohl und ätk uck vochanden ſſt Knochen, bey dns drpel! der nach u d miteinader undol ſind, ausundg ſia ader und mfmman muſſen kauh bame . maleich! tonzit 7 bſam mt vilg Aün kas unpn en dmit vieln Krumban 1 a und Swftnd ferung ult 1 nibr dern 8 i zu ſoeder erutedt C fig. 3. e. der dritte/ Tab. VII. fig. 3. f. Was forne rund iſt/ wird die balis oder Grundfeſte geheiſſen/ die Raͤnder ſind die Leffzen/ deren eine inwendig/ die andere auswendig. Man obſerviret an ihnen ſo wohl die dichten als holen Theile. Die dichten ſind theils obere/ als die 4. Fort⸗ ſaͤtze/ theils untere/ davon der fordere der Kinn iſt/ zwey hintere aber heiſſen die Winckel/ einer zur rechten/ der andere zur lincken/ welchen aͤuſſerlich die kaͤuende/ inwendig die Fluͤgel⸗Muſceln anſitzen. Von denen an beyden Seiten aufwarts ſteigenden Fortſaftzen/ die Hoͤrner genannt/ gehet einer vorwarts/ ſo duͤnne und breit/ deſſen ſpitziger Theil heiſſet corone, die Krone oder Kraͤhe⸗Schnabel Tab. VII. fig. 4. AA. in welchen die Senne des Schlaff⸗Muſcels feſte gehet: Der ande⸗ dere und hintere/ ſtumpff und knollichte/ an ſeinem Haupte Tab. VII. fig. 2. 3. 4. aa. mit einer kroſplichten Rinde uͤberzo⸗ gen heiſſet condylodes, Tab. VII. fig. 3. 4. BB. durch welches der unter Kinnba⸗ cken mit dem Schlaaf⸗Gebeine eingelen⸗ cket wird. Solche Vergliederung befoͤr⸗ dert noch ein anderer Zwiſchen⸗Knorpel/ ſo die Stelle eines Ligaments verwaltet/ die Bewegung zu erleichtern/ wiewohl auch um dieſes Gelencke ſich ein membra- noſiſch Band windet/ wie bey andern ge⸗ meinen zu mehrer Befeſtigung. Weil aber die Hoͤle/ wormit der untere Kiefel in das Schlaaf⸗Gebeine ſich fuͤget/ nicht gar tieff iſt/ ſo kommts bey denen/ ſo ſtarck jaͤhnen/ manchmal/ daß der untere Kiefel ſich verrenckt. Hohle Theile an dieſem untern Kinn⸗ backen ſind die Loͤcher/ Gruben und Hoͤlen/ (Enus) der Loͤcher ſind 4. beyderſeits zwey anzutreffen/ ein in⸗ und außwendiges/ da jenes Tab. VII. fig. 3. b b. als eine ver⸗ horgene Roͤhre der Laͤnge nach in den Kie⸗ fel fortgehet/ und in dieſes ſich endiget/ wel⸗ ches man mit einer Sauborſte kan erſor⸗ ſchen/ ſonſten iſts groß/ ungleich und rauch/ nicht weit von denen Fortſaͤtzen gelegen/ und verleihet den Durchzug ei⸗ nem Aſte des dritten/ ſonſten auch fuͤnff⸗ ten/ Nerven⸗paars/ ſo in die Wurtzeln der Zaͤhne im Durchgehen ſich zerſtreuet/ ingleichen gehen auch Pulß⸗ und Blut⸗ Adern durch. Das beyderſeits auswen⸗ dige und kleinere Loch Tab. VII. fig. 2. cc. iſt forne an der Wurtzel und Seite der untern Leffze und des Kinns/ durch wel⸗ che die Abſproͤßlinge beſagten Nervens und Gefaͤße wieder hervor kommen/ und zu der untern Lippe/ ihren Maͤusgen und der uͤberliegenden Haut hinlauffen. So ſind auch nicht zu vergeſſen einige flache Hoͤlen an der Zahl 3. eine auswen⸗ dige/ auf beyden Seiten an der fordern Gegend des ſpitzigen Fortſatzes/ welche die aͤuſſern Raͤnder des runden Ba⸗ cken⸗ Muſcels aufnehmen: Und 2. inwen⸗ dige auch beyderſeits/ davon eine unter dem knollichten Fortſatz das auswendige Fluͤgel⸗Maͤusgen/ die andere am Kinne inwendig das Ende des zweybaͤuchichten Muſcels einlaͤſſet. Auſſer dieſen ſind noch die Haͤuſergen oder Hoͤlen vor die untere Zaͤhne in demſelben/ deren einige eine/ zwey biß drey Hoͤlen/ nachdem die Zaͤhne viele oder wenig Wurtzeln/ haben. Derer Hoͤlen(ſinus) ſind zwey/ auf jeder Seiite eine/ als inwendige cavitaͤten an den Kiefel geordnet/ ſo die Materie/ wor⸗ aus die Zaͤhne gebildet werden/ in ſich halten. . K II. Buchs/ —— 4² 11. Buchs/ VII. Tafel/ z. Figur. 11. Buchs/ VII. Tafel/ 5. Figur. Von denen Zaͤhnen. 11 NK die Zahne iſt es gar eine nuͤtzliche *+ und noͤthige Sache/ inmaſſen ſol⸗ che kleine/ feſte/ weiſſe/ glatte Beine zur Kaͤuung der Speiſe/ Formirung der Sprache uñ Zierde des Angeſichts dienen. Sie beſtehen aus zweyen Theilen un⸗ terſchiedlichen Weſens/ einer iſt ſteinicht⸗ der ander beinichter Natur. Der erſte Theil wird vor ſteinicht gehalten/ ſo wol wegen ſeiner Haͤrte/ die faſt wie eines Kie⸗ felſteines iſt/ als auch/ daß er hell und ſchimmerend iſt nach Art anderer harten Steine. Dieſe Subſtantz kan die Rinde des Zahns/ an deme ſie/ wenigſtens ſo weit er aus dem Zahn⸗Fleiſche hervor⸗ ſtehet/ zu finden/ genennet werden/ und iſt von dem beinichten unterſchieden von ihrer Figur/ und auch nach dem Lager und DZug der Faſern/ indem ſie nicht der Laͤnge gleich nach ausgehen/ ſondern zur Seite und ſchreege/ bey gewiſſen Thieren gar die queere; an dem obern Theil aber die Back⸗Zaͤhne/ da die beinichte Faſern uͤber⸗ zwerg gehen/ und an dem Gipffel der Spitz⸗Zaͤhne ſind ſie etwas aufrecht. Wenn ein Zahn zerbrochen wird/ ſiehet man/ daß dieſer ſteinichte Theil wie ei⸗ ne Saͤge eingekerbt/ und die Blechlein/ woraus er beſtehet/ ungleich formiret/ folglich in einander nach Art einer Naat gefuͤgt find/ da die zackichten Hoͤlen in die Einſchnitte des andern zu liegen kom⸗ men. Ihr Weſen iſt ſehr trucken und 0 hart/ und hat in ſeiner Natur gar was eigenes/ wordurch ſie von der Zerbrechlich⸗ keit und Zerreibung/ die ſonſten von der groſſen Gewalt/ als beym Zerbeiſſen fe⸗ ſter Speiſen noͤthig/ gar leicht erfolgete/ ſich beſchuͤtzet: Solche Feſtigkeit ſcheinet auch dem Wachsthum der Zaͤhne feſte und unveraͤnderliche Graͤntzen zu ſetzen/ ſo daß dem gantzen Zahn ſolcher Geſtalt ſeine gemeſſene Groͤſſe bleibe/ und nicht zu glauben/ wenn gleich ein gegen uͤber ſtehender Zahn verlohren wuͤrde/ daß ſol⸗ che ſteinerne Rinde uͤber ihre Natur wach⸗ ., 8 dieſes wohl faſt die meiſten davor alten. Unter dieſer Rinde und innerhalb des Zahn⸗Fleiſches ſtecket der bernichte Theil/ welches aus ſolchen Platten oder Blechlein beſtehet/ wie andere Beine/ ſo ein Pferde⸗Zahn wohl ausweiſet/ kom⸗ met aber an Haͤrte den erſten bey wei⸗ tem nicht bey/ dahero wann die Rinde ab⸗ gebrochen/ oder das Jahn⸗Fleiſch ge⸗ ſchwunden/ daß der beinichte bloß zuſe⸗ hen kommt/ faͤngt ſolcher gleich an zu fau⸗ len und hol zu werden. Sonſten werden alle Zaͤhne gezeu⸗ ger/ wenn ein Kind noch in Mutter⸗ Leibe lieget/ und ſind ſchon da/ ehe es unvollkommen. Denn in denen Haͤuß⸗ gen/ Kaͤſtgen oder Hoͤlen/ darinnen ſie werden ſitzen/ bey den Kinnbacken eines Kindes ———————— 3 1 §ü 1/. Jigar ahnen. und hat in fun An wordirehſ. — 9 1 4 trondaze „„.2* 1 . Sewalt dlt derx a peſſen vothig gr litr 41 IS S⸗ A 4 * 4 4 danden/ wenn gleichca 4 K nder Zahn verlohrewin 1 N inerne Ninde uderunt de dieſes wohl ſaſt der z 6„— S er dieſer Ninde brdi ₰△„„ a⸗Fleiſches ſtecket hi eil/ weiches aus ſöctaſt hlein beſtehet weane Dferde Zahn vohlwe nchtdey daherdei rochen/ oder des aul vanden/ daß derhent kommt fängrſolcer und hel zu weda. Senienvada alan t rm m mann de beget/ ud ſch n enatderchelu cliran. Dʒ volkoener Ar Kiſen oder M 7 dcd Knten Von denen Zaͤhnen. werden haͤutichte Balglein gefunden/ in welchem eine dicke ſchleimichte Materie iſt/ welche allmaͤhlig erhartet auswerts . wachſet/ und das Baͤlglein und Zahn⸗ fieiſch nicht ohne Schmertzen durchboh⸗ rende/ zu einer weiſſen Schuppe wird/ wie Bienen⸗Gewircke duͤnne und ausgehoͤ⸗ lert/ welches geſchiehet nach der Geburt/ in dem ſiebenden oder achten Monate. MNicht allein aber dieſe/ ſondern auch/ die ſolchen um das ſiebende Jahr ausfallende nachfolgen/ werden in Mutterleibe ge⸗ zielet/ denn wenn man die Kiefel derer neugebohrnen oͤffnet/ werden nicht al⸗ lein die Zaͤhne in einer Reihe/ theils ſchlei⸗ micht/ kbeils beinicht in ihren Krippen wohl geordnet angetroffen/ ſondern auch nach deren kunſtlichen Abſonderung kom̃t eine neue Ordnung/ gantz kleiner Zaͤhne zu Geſichte/ welche in Balglein eingeſchloſ⸗ en/ denen erſten abgehenden nachwachſen/ wormit jene aus ihrem Orte und Sitze ausgeſtoffen werden. insgeſamt/ ſo ſind 14. 1 5. biß 16. in jedem narſene obern und untern/ Tab. l, ſi. Tab. VII. fig.. A4A, BB. die ihrer Figur und Verrichtung nach unterſchieden/ die acht fordern ſpitz und breiten/ ſchaͤrffer als die andern/ aber nicht ſo dicke/ deren auſ⸗ ſere Flaͤche gewoͤlbt/ die inwendige aber hol iſt/ dienen zum ein oder zerſchneiden/ Tab. J.(r. Tab. III, gg. Tab. VII. fig. 2. 3. 4. g. fig.. az die dranſtehende vier ſpitzige und runde/ der Groͤſſe/ Lager und Ge⸗ brauch nach die mittelſte/ dichteſte/ genant die Hunds⸗Zaͤhne/ Tab. I.ſ. Tab, III,hh. ILab. VII. fig. 2. 3. 4. h. fig.„, b. und die obern die Augen⸗Zaͤhne/(weil ein Aſt von wachſenen von Was die Zahl betrifft derer Zaͤhne 43 den bewegenden Augen⸗Nerven dahin gehen ſoll/) zum zerbrechen und zerſpal⸗ ten/ wie wenn man mit einem Keile einen feſten Coͤrper zerſprenget; die groͤſſeſten/ an der Zahl zwantzig/ zehen in jedem Kie⸗ fel/ jederſeits fuͤnffe/ oben mit einer breiten ungleichen/ mit pier Hervorragungen und zwiſchen inne einem Gruͤbgen begabten Flaͤche/ Tab. VII. fi. 5, E. ſind zum Zer⸗ halthen kode Zermahlen wie die Muͤhl⸗ ſteme gewidmet/ genant die Back⸗Zaͤhne⸗ Tab. I,ſi. Tab.1lf jiii. die Vact Shi 4 i, fig. †, c. inwendig hol/ Tab. VII. fig. F.. davon der/ ſo denen Hunds⸗Zaͤh⸗ nen am nechſten lieget/ der kleineſte iſt/ und biß zum letzten die andern immer groͤſſer werden/ die zwey letztern/ weil ſie bey er⸗ 30. Jahren eher oder ſpaͤ⸗ ter hervorkommen/ die Weißheits⸗Zahne heiſſen. In Hervorwachſung aller dieſer iſt der Zeit nach folgende Ordnung; An⸗ fangs kommen/ weil ſie ihrer Kleinigkeit halber am erſten vollkommen werden/ und mit ihrer Schaͤrffe am leichteſten durch das forne mit Ergreiffung der Speiſen und ſonſten mehr verduͤnnerte Zahnfleiſch durchſtechen/ die Spitz⸗Zaͤhne/ hernach die Hunds⸗und letzlich die Back⸗Zaͤhne/ und ſteigen zuſammen biß in den zwantzigſten Monat auf zwantzig/ ſo die Milch⸗Zaͤh⸗ ne heiſſen/ die uͤbrigen bleiben offte noch viele Jahre in ihren Kaͤſtgen verborgen/ um das ſiebende Jahr kommen wieder viere naͤchſt an denen erſten/ und eben ſo viel an dieſen letztern anſtehende/ ums vier⸗ zehende. Die Milch⸗Zaͤhne aber ſinds/ welche umbs ſechſte oder ſiebende Jahr von andern drunter hervorruckenden aus ihrem Sitze abgeſtoſſen werden und aus⸗ fallen/ ſolcher Zeit an ſich nicht gantz voll⸗ F 2 kom⸗ 44 II. Buchs/ VII. kommen/ und mangelt wenigſten ihnen ein Theil der Wurtzel.. Nichts deſto weniger ſtehen ſie in ih⸗ ren Kaͤſtgen ſonſten feſte/ mit zwey/ drey biß vier Wurtzeln Tab. VII. fig. 5. dd. die obern Zaͤhne/ A4A, auch nur mit ei⸗ ner die Schneide⸗Zaͤhne/ und mit einer doppelten alle andere der Laͤnge nach uͤber⸗ treffenden fig. 5. dd. die Hunds Zaͤhnt/ mit einer dreyfachen die Backen⸗Zaͤhne/ eingepflantzet/ und eingeſteckt wie ein Nagel in die Wand/ welche Fuge heiſ⸗ ſet die Einnagelung/ gomph oſis, zu de⸗ ren noch befferer Befeſtigung ſie mit dem ſchwammichten/ feſten und unbewegli⸗ chen Zahn⸗Fleiſche umzingelt/ und mit beyden Bein⸗Haͤutgen/ perioſteo gin- givarum& maxillari, inwendig um⸗ ſpannet werden/ jene Fuge und Einlen⸗ ckungs⸗Art wird genennet ſyſſarcoſis, dieſe ſyneurofis. Denn wie bekannt iſt/ jo haben alle Zahne ein perioſteum, oder Bein⸗Haͤutgen/ an dem Theile/ der in dem Zahn⸗Fleiſche ſitzet/ diß aber iſt nicht etwan eine Verlangerung des rechten Bein⸗Haͤutgens von dem Kiefel⸗Beine ab/ ſondern desjenigen/ ſo das Zahn⸗ Paih bedecket/ ſich in die Hoͤlgen ein⸗ ſchleichet/ und die dort ſo weit eingeſetzte Zaͤhne umgiebet/ die deßwegen Ungleich⸗ heiten/ ffache Hoͤlgen und Furchen haben/ darin ſie feſter ſitzen koͤñen: Doch umgiebet das rechte perioſteum von Kiefel⸗Beine ſolche Kaͤſtgen der Zaͤhne auch inwendig/ und haͤnget ſich zugleich, anderſeits ent⸗ weder an das fleiſchichte Weſen/ ſo zu beſſerer Befeſtigung der Zaͤhne mit vom Zahn⸗Fleiſche in die Kaͤſtgen gangen/ oder in Ermangelung deſſen an obgedach⸗ tes unachtes Bein⸗Haͤutgen. Alleine an Tafel/ 5. Figur. dem ſteinichten Theile/ der auſſer denen Kaͤſtgen und uͤber das Zahn⸗Fleiſch her⸗ aus ſtehet/ kunte kein Bein⸗Haͤutgen ſeynzſonſten von der Rauhigkeit der Lufft/ bey Genieſſung harter Speiſen und ande⸗ rer ſcha ffen und dergleichen intemperir- ter Dinge/ ſie ſtaͤtigen Schmertzen ver⸗ urſachen wuͤrde. b Es mangelt auch nicht an Blut⸗Ge⸗ faͤßen/ denn eder bekommt eine Pulß⸗ Ader von der Schlaff⸗Pulß⸗Ader/ die an dem Ober⸗Kiefel von der innern/ an dem untern von der äuſſern/ ingleichen eine Blut⸗Ader gleicher Weiſe von der Troſſel⸗Ader in⸗und auswendigen Aeſten/ dahero die cavitaten bey Neu⸗Gebohr⸗ nen blutig ſeyn/ und viel Blut bey Aus⸗ ziehung eines Zahns ausflieffet. Was abſonderliches aber haben die Zahne vor andern Beinen an denen Nerven/ die de⸗ nenjenigen Theilen/ die kein Bein⸗Haͤut⸗ gen haben koͤnnen/ verliehen ſind/ um die zum Wachsthum noͤthige Geiſter herbey⸗ zu fuͤhren/ entſproſſen von einem der Lan⸗ ge nach in dem Kiefel durchlauffenden Nerven/ oder vielmehr einen Bundel vie⸗ ler/ bißweilen ſieben/ zwoͤlff biß ſechsze⸗ hen kleinen Nerven/ die wiederum in ganz kleine Zaͤſergen ſich austheilen. Die Lo⸗ cher/ durch welche dieſe Nerven in diß Zaͤhne gehen/ laſſen ſich mit/ bißweilen auch ohne mieroſcopio ertennen/ und hat jedwede Zahn⸗Wurtzel eines/ an einem Zahne aber/ der nur eine Wurtzel hat/ kommen auch zwey Loͤcher vor/ auf jeder Seite eins/ und wo nur ein Loch iſt/ das iſt nicht allezeit an der aͤuſſerſten Wur⸗ zel/ ſondern offte in dieſen oder jenen Sei⸗ ten⸗Theile derſelben. Von ſolchen Ner⸗ ven/ und theils auch dem perioſteo haben die ——,—ͤͤöͤöſͤnͤͤͤ“ ——,— — d don der Schlaf.e dem Oder⸗Kafi md Anem pon de zuſm eBuut⸗Mer glat 8 oſſet. Ader in undeuded xro die Kxuattn do A dlung ſeyn/ und na dong anes Zahas w ſonderliches ader hahan dern Beinen andemſ aemgen Theilen dein à daden konnen/ dera Wacsthum nüchas fudren/ mtſproſſenme nach in dem IAvi wn erven oder diemmepren disweiln ſiede ſift nkranen Navm/ dden ene Zäſergen ſch un e. durd mice k üher gden lſafön cd odot microlcopocl dot der/ de M k vmmen auch malicns Sent eins udrecun 1 nicht alepet T. N i —— ͤſͤſͤſſ“ ſͤſſſͤſ-— —————— 4 Von den Kehl⸗ oder Zungen⸗Beinen. 49 die Zaͤhne/ vor ſich/ aber ſonſten nicht/ und dunckel. Hiervon kan man weiter ihre Empfindlichkeit. In der Jugend biß des beruhmten Engelanders Clapron Ha- ins dreyſſigſte Jahr ſind ſie ſehr weiß/ nach dieſen werden ſie mehr und mehr gelbe — vers Oſteologiam nach⸗ ſchlagen. II. Buchs/ VII. Tafel/ 6. 7. 8. Figur. Von dem Kehl⸗ oder Zungen⸗Beine. Db⸗ Bein iſt zwar mit Muſeeln ν und ſpannaderichten Baͤndern an das Haupt gefaſſelt/ aber ſonſten nicht mit andern Theilen des Bein⸗Coͤrpers vereiniget/ und hat ſeinen Ort in dem Rachen/ unter dem untern Kiefel verſte⸗ cket/ an der Wurtzel oder bali der Zunge/ Lib. IV. Tab. II. fig. 3. A. und Hauptgen der Lufft⸗Rohre/ deme es mt ſeiner Grundfeſte anlieget/ ſo daß die Hoͤrner nach der hintern Gegend ſich wenden. Woraus ihr Nutz zu ermeſſen/ daß es ſey die Grundfeſte und Stuͤtze der Zunge/ welcher B wegung uͤber ſolches geſchiehet und davon gefoͤrdert wird/ hilfft auch die Keyle und Lufft⸗Roͤhre erweitern zu be⸗ quemer Durchlaſſung der Lufft/ Speiſe und Trancks/ in die Lufft⸗ und Speiſe⸗ Roͤhre/ und gibt vielen Muſceln den Ur⸗ ſprung/ deren zehen/ andere ſetzen achte/ felbiges auch an ſeinem Hrte befeſtigen. Von ſeiner Geſtalt fuͤhrets den Na⸗ men ypfiloides, hyoĩdes, das Ypſelon⸗ Bein/ mit beſſerem Rechte als lambdoi- des, das lambda-foͤrmige/ ingleichen das zweyfoͤrmige/ bicorne, von ſeinem Lager das Zungen⸗ und Kehl⸗Bein/ ſeine Figur iſt auch mit dem untern Kinnbacken zu vergleichen/ hohl wie ein Bogen. Es beſtehet insgemein bey Kindern/ aus vielen Beinen/ deren Zahl nicht allemal gleich iſt/ Spigelius ſagt/ bey erwachſe⸗ nen Maͤnnern meiſtens aus eilffen/ bey Weibern aus wenigern/ je zuweilen aus dreyen; jenes oder auch dreyzehen iſt die hoͤchſte/ drey aber die geringſte/ was uͤber dieſe/ ſind gemeiniglich knorpelichte/ die mittlere Zahl fuͤnff/ ſieben/ neune/ nach⸗ dem die Natur ſpielet/ alle ſind mit Knor⸗ pel verbunden/ und wenn deren nur drey ſeyn/ trifft man nur zwey Knoten der ver⸗ einigenden Knorpel an. Das erſte und mittlere Bein iſt die Grundfeſte/ Lib. II. Tab. VII. fig. 6. 7. 8. AB. das breiteſte/ eines Zolles lang/ in die Breite faſt ein halber Zoll/ die Dicke iſt gering/ außgenommen in der Mitte/ wo ein kleines Huͤgelgen a, 8, Lib. IV. Tab. II. fig. 6. A. empor ſtehet/ vorwarts und außwendig iſts außgebogen oder erhaben und groͤſſer/ inwendig aber und zu unterſt gegen die Zunge eingebogen/ hol und et⸗ was kleine/ woſelbſt das Kehldecklein auf⸗ genommen wird/ Lib. IV. Tab. II. fig. 4, G. Aus dieſer Grundfeſte Seiten GG. ent⸗ ſtehen vier Beine/ beyderſeits zwey/ die erſten ſo dahero das andere und dritte ſind/ werden die niedrigen Seiten des 46 Zungenbeins EE, auch die Hoͤrner/ deren Namen Bartholinus zwar allen vieren giebet/ geheiſſen. Zwey andere Fortſce⸗ dahero das vierte und funffte Bein/ wer⸗ den die obern Seiten genennet/ 1K. 8, laͤnglicht/ rund und ſchlanck/ denen mei⸗ ſtens andere Beingen 1. MN noch hinzu⸗ gethan werden/ die aber/ bevorab bey Wei⸗ bern/ bißweilen nicht da ſeyn/ deren Stelle ſo denn ein laͤnglicht/ rundes/ ſtarck und Oe 8. langes ſpannaderiges Band verwaltet. Man ſiehet auch pier knorpliche An⸗ haͤnge/ zwey ſtehen faſt bleyrecht auf der baß, nahe an denen Hoͤrnern/ in Form und Groͤſſe eines Weitzenkorns/ gleich als Hoͤrnergen/ ſo vielleicht ſind unſers Au⸗ thoris Hoͤckerlein/ oder kreißrunde Fort⸗ ſätze/Lid. V. Tb. IL. fg. GA4. durch welche es mit denen obern Fortſaͤtzen des Schüddörmigen Knorpels durch liga⸗ mentz verbunden wird/ und helffen per⸗ mittelſt der Schild⸗und zweyhornigen Mufceln ſolchen Knorpel auch mit auff⸗ richten. Und zwey an denen qͤuſſerſtenẽn⸗ dem Gri II. Buchs/ VII. Tafel/ 9. 10. Figur⸗ — ffelformigen Fortſatz durch ein ſtarckes nervoſes Band verbunden wer⸗ den/ wenn aber dieſe Knorpel mangein/ er⸗ ſetzet ſie eben dieſes/ jedoch nur verlaͤnger⸗ tes Band. 3 Holen und Kruͤmmen hat die balis zwey obere und untere/ unſer Author rech⸗ net drey/ eine an dem erhabenen Theile uͤberzwerche und laͤnglichte/ CE 3, zwey aber ſind an des untern Theils Seiten zu ſuchen/ oder auch die unterſte Krumme/ b, und die Hoͤle in der Grundfeſte/ D7; ſie ſind bequem zu Einpflantzung derer Mu⸗ ſceln, Dieſes Beins Beſchaffenheit wird ſich noch beſſer erkennen laſſen/ wenn man ſol⸗ ches nachſchlaͤgt Lib. IV. Tab. II. fig. 2, BBB, fig. 3. BB, fig. 4. EFF, Lib. IX, Tab. I. fig. 2. 3, R‚SS, die Grundfeſte/ fig. 1, D. fig. 2, B. fig. 4, E. Lib. IX. Tab. I. fig, 2, 3, R, die Hoͤrner/ fig. 2, bh. fig. 4 FF. Lib. IX. Tab, I. fig. 2, 3, 55. Vereinbah⸗ rung mit dem Schild⸗Kroſpel/ fig. 7, aa, Lib. IX, Tab. I. fig. z. 3, T. vermittelſt ei⸗ nes Haͤutgens/ ng. 5, DDDD. e den der Hoͤrnen/ AA, mit welchen dieſe an Je Beine/ ſo die Bruſt machen/ iind die Rippen/ Bruſt uñ Schluſ⸗ ſeldeine. Dieſe an der Zahl zwey/ beyder⸗ ſeits eines/ ſind queer ubergelegen an dem unterſten Halſe zwiſchen dem Schulter⸗ Gelencke und Bruſtbeine/ oben an oder uͤber der Bruſt/ ein wenig uͤber denen ober⸗ ſten Rippen; und haben den Namen von ihrer Verrichtung/ weil ſie die Bruſt Buchs/ vIl Tafel/„ 10. Jigur. Bon denen Schlüſſelbemen. ſchlieſſen/ oder von der Figur/ wormit ſie derer alten ihren Schluſſeln gleich ſind; denn ſie ſtellen vor an einem Menſchen ein laͤngliches Lateiniſches s, auſſer daß ſie krummer ſind/ und alſo naͤher kommen der Figuweinmt groſſen Roͤmiſchen§, der⸗ gleichen Geſtalt vor Alters die Schluͤſſel der Haͤuſer ſollen gehabt haben. Iſt demnach ihre Figur nicht gerade/ ſondern — M en und Kründg t) * m 10 umas Aih demechäbtr anderche und lingichn rnd mdes mt t den oder auch de untaia ddie Hode in der Gwifn dRnem ju Enpfune Dieſes Beins Peſcefene c deſſer akmnrulaſchm 1 1 4 3 1 T 5 15„lagt 15, I. la z* aund 5 8 3 3. 838, kg. 4 d. I. R. z. 3, R5§, deG R ho 15 9 18 2, B. Rg. Hk Lbll „K, die Horner ha n . IX. Tab. I. fIg. 5, X 4 7 ng wit dem Salld n 19-- Nautgens/ ug.„M 68 Hautgens/ ng ſ. —— 1/ 9. 10, Fighr Hlüſſelbeman derer alten Irn Süui denn ſie ſtel 1 1 r 40.1. U. 8 Veon denen Schluͤſſelbeinen. ſondern ſo wohl laͤnglich rund/ Lib. II. Tab. VII. fig.5, 10, AB, als breit/ BC, theils aus⸗theils eingebogen/ daß ſie gleichſam zwey halbe Circul/ auf entgegen geſetzte Weiſe zuſammengefugt/ außmachen. Bey der Kehle ſind ſie außwendig außgebogen/ inwendig hol/ bey dem Schulterblat hin⸗ gegen ſind ſie aufſerhalb etwas hol/ inwen⸗ dig aber außgebogen. Bey denen Maͤn⸗ nern ſind ſie krummer als bey den Wei bern/ daher ſte bey jenen die Bewegung des Arms weniger verhindern/ darum ſind auch die Maͤnner in Fortwerffung der Steine und dergleichen Verrichtungen viel hurtiger und geſchickter als die Wei⸗ ber/ bey welchen die Figur der Schluſſel⸗ beine mehr in die Lange außgeſtreckt iſt. Dieſe Beine ſind eines kleinen Fingers dicke/ dicker um die Haupter oder an denen Enden/ und uͤber einen halben Schuh lang/ ihre obere Flaͤche iſt auch rauh und ungleich/ die Muſceln beſſer aufzunehmen/ ihr Weſen/ vornehmlich um die Haupter ſchwammicht und lucker mehr als in der Mitte/ daher kommts/ daß ſie vom fallen und ſonſten gar leichte brechen/ bald aber auch/ und leichter als andere Beine mit einer Schwiele oder Callus wieder zuſam⸗ men wachſen: Sie werden vereinbahret mit dem Bruſtbein und Schulterblatte/ jenen und zwar der obern Seiten Hoͤle des Bruſtbeins werden ſie eingefuͤgt per ſyn⸗ arthrofin, durch eine enge Zuſammenfuͤ⸗ gung ohne ſonderbahre Bewegung/ mit den langlichen/ niedrigen/ rund oder faſt viereckichten Haͤuptgen/ oder dick und ſtumpffen Ende/ caraſphage, Lib. II. Tab- VII. Fig. 9, 10. D, deme ein Anhang/ und dieſen wieder ein groſſer Knorpel zugelegt it. In der Weite anderthalb queer Finger 47 breit(bey einem erwachſenen Menſchen) von jenen Haͤuptgen/ einwarts wo do Schluſſelbein die erſte Rippe anſiehet/ wird ſie mit einem Hockergen oder kleinen Helvorragung begabt. Dem obern Fortſatze des Schulter⸗ blatts wird das Schluſſelbein mit dem andern Haͤuptgen/ epomi, Lib. II. Tab. VII. fig. 9, 10, E,ꝗ agefuget per diarthroſin, eei⸗ eine ſchlaffe und weite Zuſammenfugung mit einer augenſcheinlichen Bewegung/ und machet darmit dir Schulter⸗Hoͤhe: diß Hauptgen iſt viel breiter und flacher als das erſte/ auch mit einem mehr verbor⸗ genen Knorpel belegt/ welcher dem Fort⸗ latze nicht angewachſen/ ſondern nur mit zwar ſchlaffen doch ſtarcken ſpannaderi⸗ gen Banden/ die das Gelencke umfaſſen/ angehalten wird. In der Diſtantz drey quter Finger breit von dieſen Haͤuptgen liegt es auf des Schulterblats unterm Fortſatze/ der Kraͤhe⸗Schnabel oder An⸗ crerformige genant/ und wenn es dieſen uberſchritten/ vereinbahrt ſichs dem an⸗ dern/ nemlich obern Fortſatze mit beſag⸗ ten Hauptgen per arthrodiam, oder leichte und flache Zuſammenfuͤgung. Weil denn beyde Ende mit einem Knorpel uͤber⸗ zogen und mit ſpannaderigen Baͤndern verwahret ſeyn/ ſind ſie einiger ma ſſen be⸗ weghih⸗ Vnx ehen denen d Schulter⸗ kals und Ober⸗Arms⸗Bewegungen leichtlich nach. Bungen Offte findet ſich noch die dritte/ ſo mit den zweyen erſten Rippen verrichtet wird durch zwey kleine Erhabenheiten/ deren eine entſtehet von dem obern Theile der Rippe/ die andere von dem untern Theile des Schluͤſſelbeins/ welche vermittelſt ei⸗ nes kleinen Knorpels vereiniget werden. Ihr 45 11. Buchs/ VII. Tafel/ 11. 12. Figur. Ihr Nutz und Gebrauch iſt/ das Schul⸗ terblat zu befeſtigen/ und mit dieſem den Arm ſelbſten/ zu deſſen mancherley Be⸗ weoung/ welcher/ weil er von dieſem Beine wie mit einem Paͤle befeſtiget und unter⸗ Kutzet wird/ deßwegen leichter kan auf und unterwaͤrts vor und hinter ſich bewegt werden/ und da ſie den Arm von der Bruſt in gehoͤriger Weite entfernet hal⸗ ten/ hindern ſie/ damit die Arme nicht gar zu weit vorfallen moͤ⸗ gen. b II. Buchs/ VII. Tafel/ 11. 12. Figur. Von dem Bruſtbeine. Iß Bein Tab. I, S 1. Tab. VII. Fig. K 16, AB, machet den fordern und mitilern Theil der Bruſt/ zwiſchen denen Rippen/ die es miteinander verbindet/ ge⸗ legen/ und erſtrecket ſich von der Kehle nach dem Unterleibe zu ſo lang als der for⸗ der Theil der Bruſt iſt/ ſeine Breite iſt ohngefehr 2. Zoll oder Daumen/ außge⸗ nommen oben da es was breiter faͤllet; es hat die Geſtalt eines Dolchs/ an deme das erſte obere Theil vor den Knopff und Handgriff/ das andere vor die Klinge ſelb⸗ ſten/ und das letztere mit ſamt dem Hertz⸗ Kroſpel vor den untern Theil und Spitze zu achten iſt: inwendig iſt es mehr hol/ C. 12, außwendig außgebogen A11.Sein Weſen iſt bey Kindern gantz knorpelich/ außgenommen das erſte Theil/ ſo allezeit/ vermuthlich wegen Vereinbahrung mit dem Achſelbeine/ deſſen Unterſtuͤtze es iſt/ beinicht iſt; bey altenLeuten gantz beinicht/ bey mittel⸗Jahren theils beinicht theils knorplich: was hier beinicht iſt/ iſt nicht ſo feſte/ dicht und weiß wie bey andern Knochen/ ſondern ſchwammicht/ roͤthlich und voll kleiner Hoͤlgen. Es wird aus unterſchiedlichen Beinen/ bey Kindern aus 7. biß 8. zuſammengeſe⸗ tzet/ einige machen deren ſo viel als wahre Rippen ſind. Vornehmlich aber pflegen anihme 3. Beine/ nachdeme die andern durch die zu Beine gewordene Knorpel in wenigere zuſammen gegangen/ ja offte bey alten Leuten gar eines worden/ unterſchie⸗ den zu werden/ deren das erſte/ ſo ſich vor⸗ warts etwas aufwirfft/ Arr, auf beyden Seiten niedergedruckt/ a b. u, hinten et⸗ licher maſſen außgehoͤlet/ c. 12, iſt das di⸗ ckeſte und breiteſte unter allen/ auch dicker oben als unten: gantz zu oberſt hats die Figur eines halben Mondes/ und heiſſet die halbe Mond⸗Kruͤmme/ g, ingleichem die Kehle/ das Gabelgen/ an deſſen bey⸗ den Seiten iſt wieder eine Kruͤmme oder Schooß ef, vor die Einlenckung der Schluͤſſelbeine Haͤuptergen/ zwiſchen denen die Kroſpel liegen; unter dieſen eine andere zu Aufnehmung des Knorpels der obern Rippen/ d, inwendig hat es noch in der Mitte einen abſonderlichẽ Schooß/ ſo der fuͤnffte/ damit die abſteigende Lufft⸗ Roͤhre moͤge Raum haben. Das andere Bein/ hr. iſt zwar duͤnner und ſchmaͤhler/ aber viel laͤnger/ be Ki⸗ b dern Il. 12. Fignr euſtbeine. Kundern aus dit ſ anige machen damſetn. ppen ſind. Vomchauzt hme z. Beine/ nachda rch die zu Beur grderde mngert zuſanmen gegrna een Teuten gar anes dode nzu werden/ dermdach aris etwas aufmuft A Seitmmedergedruckt ad der maſſen außgehacta eſte und breiteſte umt den als untrn: gasgch Guqur enes halden Ndt halde Mond Kumn, e Kedle/ das Gcdemn Von dem Bruſt⸗Beine. dern aus dreyen beſtehende/ p q r, und von vielen in ungleicher Weite voneinander abſtehenden wohl 4. biß 5. beyderſeits 8. biß 10. Kruͤmmen klmno, rauh/ denen eingeſetzt werden des dritten/ vierten/ fuͤnfften ꝛc. Rippen⸗Paars Knorpel/ denn die andere Rippe ſitzet in der zwiſchen den erſten und andern alſo beyden Beinen ge⸗ meinen Kruͤmme/ i das dritte/*s, iſt das kleineſte/ ſo an Dicke und Lange denen an⸗ dern nachgiebet/ doch auch was breiter als das andere/ nimmt beyderſeits ein oder andern Knorpel der Rippen auf/ und mit ſeinem untern Schooß den zugeſpitzten Knorpel t. Tab. I, 1. Tab. VII. Fig. 16, 17, G in welchen er ſich endiget. Dieſer auch ſonſt der Schwerdformige iſt etwa einen Zoll breit/ von ungewiſſer Figur/ insgemein laͤnglich und dreyeckicht/ biß⸗ h weilen zu bequemer Durchlaſſung der Blut⸗Gefaͤſſe zweyſpitzig/ oder manchmal rund/ und ſo denn iſt er durchloͤchert zum Durchgang beſagten Dutten Blut⸗Ge⸗ faͤſſe und Nerven/ wenn er aber weder zweyzinckicht noch durchloͤchert iſt/ ſo iſt der Bruſt⸗Knochen ſelbſten in der Mitte durchbort/ dergleichen gemeiniglich bey Weibesbildern zu finden. Folius notirt zwey kleine zur Seite liegende Nuſceln/ ſo dieſen Knorpel auf⸗ oder einwaͤrts be⸗ wegen. Außwendig in der Gegend dieſes Schluͤſſel⸗ Beine: 2 49 Knorpels iſt eine Hoͤle zu ſehen/ die man die Hertz⸗Grube nennet/ weil das Hertze in ſeinem Fell eingeſchloſſen/ und an des Zwerchfells nervichten Mittel⸗Punct angehanget/ ihme innerhalb mit ſeiner Kegel⸗Spitze nahe anſtehet. Und weil auch der groſſe Muſcel des Zwerchfells⸗/ und das breite Band der Leber an ihme feſte wird/ beſtehet auch ſein Nutz darin⸗ nen/ ſolche Theile mit anzuhalten/ und ſelbige zuſamt dem Magen zu beſchuͤtzen. Oberwehnte drey Beine des Bruſt⸗ Knochens werden unterſchieden durch zwerch⸗Striche/ hrs, und durch Kroſpel zuſammen geſetzt/ denn die Kro⸗ ſpel liegen darzwiſchen nach Art der ſpannaderichen Baͤnder/ deren ſtatt ſie verwalten/ und erhellet alſo/ daß ſie aben 3. Knorpel/ nemlich/ den Schwerdt⸗foͤrmigen und zwey vor die Ingleichen 18. Schooße/ Hoͤlen und Krummen. Dem⸗ nach bewahret ſolcher Bruſt⸗Knochen das Hertz und die Lunge als ein Schild oder Vormauer vor allen aͤuſſerlichen Zu⸗ faͤllen/ haͤlt das Mittel⸗Fell der Bruſt aufrecht/ bindet die wahren Rippen/ die mit ihren knorplichen Verlaͤngerungen ihme angehaͤfftet ſeyn/ zuſammen/ und nimmt das Schluͤſſel⸗ Bein auf. II. Buchs/ VII. Taffel/ 13. 14. Figur. Von dem Sch ulter⸗Blate. J Jeſes Bein/ genennt homoplata, breit oder enger zu ſeyn/ eines auf jeder weil es die Breite der Schulter Seite/ ligt zuhinterſt auf denen oberſten machet/ dannenhero nachdem diß groß Rippen der Bruſt zwiſchen der erſten oder klein iſt/ pflegen auch die Schultern und fuͤnfften/ 9 ſelten biß zur ſechſten erſtre⸗ 3 ö“ 8 “ —O-— b B erſtreckende/ und wird mit denenſelben/ den Wirbeln und andern benachbarten Beinen hintern Theils per ſyſsarcoſin vermittelſt derer Muſceln vereiniget und befeſtiget/ doch ſtehet bißweilen das rech⸗ te Schulterblat von denen Rippen weiter ab/ als das lincke bey denen/ ſo in der Ju⸗ gend mit dem rechten Arm ſtarck arbeiten Lua....„ Seine Dicke iſt ungleich/ denn in ſei⸗ nen Fortſaͤtzen iſt es dicke/ in der Mitte aber duͤnne/ die Figur iſt wie ein un⸗ gleich⸗ſeitiger Triangel/ innern Theils iſt es hohl/ damit ſichs denen Rippen fuͤglicher anſchicken/ und den Achſel⸗ Muſcel beſſer aufnehmen koͤnne/ auswen⸗ dig erhaben und ausgebogen/(der Ruͤ⸗ cken und Fluͤgel genannt /) abſonderlich des Orts/ wo es mit der von der bali ge⸗ rad aufſteigenden und mitten durchge⸗ henden Stachel oder Graͤte/ II. 13. ver⸗ p ſchen iſt/ ſo da iſt das an deſſen obern Theile hervorragendes Bein/ an deme oben und unten gewiſſe Gruben liegen/ inrerſcapulia, die Schulter⸗Felder QK 13. genannt/ eine obere/ ſupra ſpinoſa„Quund untere/ ſubterſpinoſa, , jene vor die obere/ dieſe vor die untere Schulter⸗Muſceln aufzunehmen. Weil es denn trianglicht iſt/ ſo wird der hintere Rand oder Seite nahe an de⸗ nen Wirbeln uͤber die Laͤnge des Ruͤckens hinab die eſe baſis oder Grundfeſte EFG geheiſſen/ von dieſer Enden gehen zwey Seiten nach dem Halſe zu/ die man Rippen nennet/ die obere E C. iſt duͤnner und kuͤrtzer als die untere GD. ſo laͤnger und dichter iſt/ mit einem her⸗ vorragenden Theil VV 14. um wel⸗ ches willen der Ort VVſehr hohl undein⸗ 11. Buchs/ VII. Tafel/ 13.14. Figur. gebogen zu ſehen iſt/ begabt. Die obere Rippe machet mit der baſi den obern Winckel E, die untere mit eben ſelbiger den untern G, beyde dieſe Winckel werden ſonſten auch die hinterſten ge⸗ nennet/ der forderſte aber und dritte/ welcher auch der Hals oder Nacken heiſ⸗ ſet/ iſt/ wo beyde Rippen der baſi gegen uͤber ſich beruͤhren und zuſammen gehen. Vor andern leuchten in die Augen die 3. Forrſaͤtze dieſes Beines/ der erſte Aß iſt der kuͤrtzeſte/ der mit einem klei⸗ nen Nacken oder Halſe CD in eine flache Teller⸗runde oben etwas ſpitzigere Hoͤle AB, cavitas glenoides, ſich endiget wel⸗ che mit einem dicken Kroſpel uͤberzo⸗ gen/ und damit corylen nachahmet/ auch mit einem ſpannaderichten Rande umgeben/ damit das Arm⸗ oder Achſel⸗ Bein/ deſſen Haupt er aufnimmt/ und er arthrodiam fuget/ nicht leichtlich/ ausfalle/ zu deſſen Gelencks Verwah⸗ rung/ auſſer daß es daher leichte unter ſich verrencket werden kan/ auch die 2. fol⸗ gende Fortſatze dienen. Der andere iſt der oberſte und laͤngſte/ das Ende von der Stachel/ uͤber das Schulter⸗Gelen⸗ cke hervorragende/ genannt die Schul⸗ ter⸗Hoͤhe/ LM, oder Spitze deſſen; wiewohl der gantze Grat davor gelten kan/ denn wenn dieſer vor einen beſondern Fortſatz ſolte gehalten werden/ von dem Grate unterſchieden/ kaͤmen vier Fort⸗ ſaͤtze heraus/ ſo aber nicht noͤthig iſt/ weil ja der Grat in einem fort gefuͤhret wird biß zum obern Jortſatze: mit dieſen iſt das breitere Ende des Schluͤſſel⸗ Beines durch Einlenckung in ſeine flache Hoͤhle oder Kruͤmme M. verbunden per fyn- chondroſin, vermittelſt eines Krorhele ͤͤ— er adern leuchten auh rerunde oden ttdaßfig crvitas glenoides, ſce nit einem dicktn Vh und danit cotyln naütt enem ſpannaderiah eden damit dat W a deſſen Haupt n rur urthrodum fuüqtt R ale/ m deſen Gent g/ auffr daß esdaett derrmckit werde un d Fertſätz dinm N oberſte und lingſten Siadel ide du ets dewert agende, rnen Haͤhe/ 1I, de 6 rwohl der gande Sur 1 denn wenndefetenc xtſa ſolte ged nd 1 Von dem Schulter⸗Blate. 1 Der Dritte NOh, deſſen Grundfeſte O, und Spitze P, an dem obern Theil des Halſes gelegen/ und ſo uͤber das Haupt des Arm⸗Beins hervorſtehet/ iſt kleiner als der kurtz vorhergehende/ ſpitziger/ und niedriger gelegen/ ſeine Figur machet ei⸗ nen halben Circul/ daher er den Namen ſigmoides fuͤhret/ ſonſten auch heiſſet der ARaben⸗Schnabel/ coracoides, der Ancker⸗foͤrmige/ ingleichen digitalis nach Art eines ausgeſtreckten gekruͤmmten Fin⸗ gers: Er vergleichet einem Arm⸗Muſtcel den Urſprung/ und hilfft beſagter maſſen das Achſel⸗Bein in ſeinem Sitze erhalten. Uber dieſe Forrſaͤtze machen einige noch Anſaͤtze oder Anhaͤnge/ epiphyſes, ei⸗ nen an dem unterſten Winckel/ H, den andern beym Anfange des Grats/ den dritten faſt um die Mitte des Grats oder der Stachel/ eine gekruͤmmte Her⸗ vorragung/ die man ſonſten den Hanen⸗ Kamm nennet/ den vierten an der Schulter⸗ Hoͤhe/ den fuͤnffren an der baſi; davon die drey erſten den Anfang denen Muſceln verleihen/ die uͤbrige de⸗ nen ligamenten/ derer fuͤnffe zu Befeſti⸗ gung des Gelencks/ des Schulter⸗Blats mit dem Arm⸗ und Schluͤſſel⸗Beine/ und zu beſtaͤndiger Bewegung der Muſceln l handen 25 5 b Bey genauer Unterſuchung laſſen ſic noch finden/ ſo wohl die 2. Hoͤlen 44 vielmehr Einſchnitte des Bandes/ die eine zwiſchen dem Halſe und der Schul⸗ ter Hoͤle/ die andere zwiſchen der obern Rippe und dem Rabenſchnabel⸗foͤrmigen Fortſatze/ welche beyde dienen die Blut⸗ Gefaͤße und Nerven ſicher durch zu laſſen/ als auch die kleinen Hoͤckerlein§§ 5. 14. und die rauhe unebene Kruͤmme 1 I. Dieſemnach iſt zu urtheilen/ das Schul⸗ ter⸗Blat nutze das Achſel⸗ und Schluͤſſel⸗ Bein/ wie auch die Muſceln/ weil ja faſt alle die/ ſo den Arm bewegen/ davon ent⸗ ſpringen/ aufzunehmen/ die Rippen zu befeſtigen/ und mit ſeiner Breite ſelbige und die inwendigen Theile der Bruſt wie mit einem Schilde zu beſchuͤtzen/ den Arm an den Leib anzuhaͤngen und zu ſtuͤtzen/ daß er ſeine Bewegung beſſer verrichten koͤnne/ und letztlich die Schulter b zu machen. Buchs/ vII. Tafal/ 15. Figur. Von dem Ruͤckgrat und deſſen Gewerb⸗ Beeinen insgemein. S Er Ruͤckgrad Iib. II, Tab. I, tuxy 2. iſt ein Gebaͤu von vielen zuſammen gefuͤgten Beinen/ welches von dem erſten Genicks⸗Wirbel an biß zum Schwantz oder Guckucks⸗Beine ſich er⸗ ſtrecket/ faſt im geraden Zug/ auſſer eini⸗ gen Kruͤmmen und Ungleichheiten/ dahe⸗ ro mit der Neig⸗ und Lenckung bald einwarts/ gleichwie in denen Halß⸗und Lenden⸗Wirbeln Tab. VIII, C. dorten/ da⸗ mit auf ſie die Speiß⸗ und Lufft⸗Roͤhre⸗ hier aber der Stamme der abſteigenden G 2 groſſen II. Buchs/ VII. Tafel/ 1z. Figur. 1² 4 roſſen Pulß⸗ und Hohl⸗Ader ſich lehnen Pogen jan beyden Orten aber durch jene das Haupt/ durch dieſe der gantze Leib beſ⸗ ſer aufrecht und in gleichem Gewiichte er⸗ halten werde; bald auswaͤrts in denen Ruͤcken und heiligen Beins Wirbeln Tab. VIII, C, zu Verſtattung mehrern Raums denen inwendig anliegenden Theilen und Daͤugliedern. Daß demnach ſolcher des gantzen Leibes Stuͤtze und Grundfeſte iſt/ und auch die Alten ihn mit dem Schiff⸗Boden verglichen/ an deme die Rippen als gebogene Schiff⸗ Balcken/ Haͤnde und Fuſſe aber das for⸗ dere und hintere Theil waͤren. Den Na⸗ men Grate hat es/ weil es hinterwaͤrts ſpitzig und ſtachelich als eine Dornſtachel oder Graͤte iſt. Offte nennen ihn die Griechen rachis, gleichſam einen Bruch oder Riß/ welcher den rechten Theil von dem lincken unterſcheidet/ oder weil er we⸗ gen der vielen Unterſchiede und Beugun⸗ gen der Beine gleichſam gebrochen ſchei⸗ net. Nicht eben ſo gemein iſt der Name der heiligen Pfeiffe/ weil er inwendig hohl und lang wie eine Roͤhre/ heilig aber von dem vornehmſten Theil des Leibes/ dem Marcke/ ſo es in ſich halt/ und deme der Ruͤckgrat/ wie dem Gehirn die Hirn⸗ ſchale zu mehrer Verwahrung als eine Vormauer zuſammt denen Fort⸗ und Anſaͤtzen zugegeben iſt. Dieſer Ruͤckgrat beſtehet aus Wir⸗ beln/ von denen Griechen ſpondyli, de⸗ nen Lateinern vertebræ genennet/ von vertere wenden/ weil der Leib mit Huͤlffe ſolcher vielfaltig mit biegen gewendet werden kan. Solche Bewegung aber zu verrichten durffte es kein eintzeles in einer Laͤnge ſortgehendes Bein ſeyn/ auch nicht aus wenigen beſtehen/ ſonſten dieſe bey dem beugen wuͤrden ſpitzige Winrkel machen/ wordurch das Marck gedruͤckt/ und deſſen Verrichtung gehindert wuͤrde/ ſondern viele/ in allen bey einem Men⸗ ſchen vier und zwantzig/ ſieben Halß fig. 15. AB, zwolff Kuͤcken/ BC, und fuͤnff Lenden/ CD, Wirbel; dieſeni⸗ gen/ ſo dreyſſig zehlen/ thun hinzu ſech⸗ ſe des heiligen Beins/ DE, wiewohl ſolche wegen der Ungleichheit mit den an⸗ dern nicht wohl Wirbel oder doch nur falſche zu nennen/ welches auch denen vier Guckucks⸗Beinen als Wirbeln E F. zu⸗ kommt. Die Subſtanz eines jeden Wirbels iſt innerhalb/ nemlich an deſſen Leibe oder Coͤrper G, deſſen forderes und hinteres Ausſehen ſiehe in der Tab. VIII, A B, auch obere und untere Beſchaffenheit/ Tab. VIII, bb V VI. D. dicker und ſchwam⸗ michter/ ſo daß je dicker ſein Leib/ je ſchwammichter ſein Weſen/ deme die Anſaͤtze und Knorpel anwachſen/ denn die extremitaͤten der Wirbel/ der erſte des Genicks ausgenommen/ ſind mit An⸗ haͤngen begabt/ zwiſchen welche dicke und weiche Rnorpel um leichtere Bewe⸗ gung halber treten/ ſo daß ſie oben und unten Knorpel haben/ welche in dem hei⸗ ligen Beine/ weil es unbeweglich/ haͤr⸗ ter und trockener ſind: In denen Fort⸗ ſaͤtzen iſt ihr Weſen haͤrter/ feſter und dunner. Ihre Figur iſt oben und unten ſach/ dreit und eben/ feſtern Halts halber/ ein· waͤrts zu rund ausgebogen/ außfer in de⸗ nen Genicks⸗Wirbeln/ worauf die Spei⸗ ſe⸗ und Lufft⸗Roͤhre lieget/ gleicher und breiter/ hinterwaͤrts von vielen orcſähen ehr —:8 Leden/(daſ .»Wui 0 drey ig dehlen thes. heili tad dezu nennen, delchud Re Kabſtanz eies ed rdald nemlich mdſahz per G, deſſen fordeuu ſeden ſwhein der li ſ e und untere Veſclſe dd V VID dcr deer/ ſo daß ſe din wamnichker ſein Wi atze und Knorpel aat Arremitäten der Vut Genicks ausgenomnnſt ngen degadt/ ſrſtan weiche Anorpelmnis a dalder tramn ſdc an Knorpel haden /nih m Weine /wel uta⸗ * In und trockm ſrd: N. 4 Wiin zim een iſt ide W Von dem Ruͤckgrat und deſſen Gewerb⸗Beinen insgemein. 5z ſehr ungleich/ inwendig aber hohl/ wo⸗ mit ſie das groſſe Loch M. Tab. VIII. vors Marck machen/ ſolches iſt in denen untern und obern Wirbeln/ faſt gleicher Weite/ denn obwohl des Marcks Fort⸗ pflantzungen der Nerven/ nach und nach vermindert werden, ſo fuͤllen doch die un⸗ tern Hoͤlen dicke Haͤutgen aus/ welche die Coͤrper der Wirbel feſte verbinden: Je⸗ doch in dem erſten Wirbel iſt ſolche Hoͤ⸗ le viel weiter/ weil ſie einen abſonderli⸗ chen Fortſatz des andern einſchlieſſen muß. ſonſten werden auch hier und da mehr kleine Loͤchergen angetroffen Tab. VIII, N. Die Groͤſſe iſt ſo beſchaffen/ daß die oberſten die kleineſten/ auſſer daß der an⸗ dere uͤbertrifft den dritten und vierten Wirbel/ und nachgehends je weiter ſie fort gehen/ immer groͤſſer werden/ der folgende allzeit groͤſſer als der kurtz her⸗ vorgehende/ darum weil der untere des obern Stuͤtze allezeit ſeyn muß. Abſonderlich ſind an jedweden Wir⸗ bel die drey Arten Fortſaͤtze zu bemer⸗ cken/ ſpitzige/ ſchlimme und uͤberzwerche; ein ſpitziger I. 1. Tab. VIII. K. Hintern⸗ Theils/ ſo dem gantzen Ruͤckgrat den Namen gibt der Stachel oder Grate/ deſſen der erſte ermangelt; vier ſchlim⸗ me/ nemlich zwey obern Theils die aufſteigende I. Tab. VIII. H. und zwey Unterntheils die abſteigende/ K. Tab. VIII. I. letztlich zwey uͤber⸗ zwerche/ H. Tab. VIII. G. miteinander ſieben/ die obern und untern Fortſäͤtze ſind ziemlich kurtz/ die auf der Seite laͤn⸗ ger/ der hinterſte iſt der groͤſſeſte/ die uͤber⸗ zwerchen ſind in denen Genicks⸗Wirbeln breit und durchloͤchert/ in dem Ruͤcken dichte/ dicke/ rund/ ausgenommen der eilffte und zwoͤlffte. Solche Fortſaͤtze dienen zur Sicherheit/ Verbindung de⸗ rer Wirbel unter ſich/ und des erſten mit dem Hinter⸗Haupts⸗Beine durch die obern Fortſaͤtze/ durch welche folglich in andern Wirbeln allezeit dieſe denen druͤ⸗ ber liegenden/ und durch die untere dem unterliegenden eingefuͤget werden/ ſo dann auch fuͤrnehmlich die uͤberzwerche und ſpitzige zu mancherley Einpflantzung und Urſprung der Muſceln. Anhaͤnge aber hat jeder Wirbel fuͤnffe/ zwey aͤn dem Coͤrper oder ihren dickeſten Theil oben und unten/ oder deſſen baſi, ſo viel an denen uͤberzwerchen Fortſatzen/ und ei⸗ nen an der Stachel oder Ende des Grats/ dieſe drey letztere aber ſollen offte nicht zu finden ſeyn bey Erwachſenen. Wenn nun ein Wirbel mit dem an⸗ dern eingelencket wird/ formiret er mit ſeinen Krummen zwey Loͤcher/ jeder Seite eins N, ſo denen Marck⸗Nerven den Ausgang verleihet/ die obern ſind kleiner als die untern/ und richten ſich nach der Dicke der Nerven: So ſind ſie auch nicht uͤberall gleicher Art/ denn in denen Genicks⸗Wirbein iſt es mehr der untern als obern eingeſchnitten/ in denen Ruͤck⸗Wirbeln iſt an der obern und un⸗ tern ein gleich⸗halber Circul/ in denen Lenden⸗Wirbeln wird faſt die gantze Hoͤle von dem oberſten gemacht: Sonſten ſind auch viele andere gar kleine Loͤchergen/ ſonderlich in dem Coͤrper/ vor die Blut⸗ Gefaͤße. Aller Wirbelaber iſt gar eine wunder⸗ ſame articulation oder Einlenckung/ und Zuſammenwachſung/ ſymphyfis. Die Gelenckung iſt zweyfach/ die for⸗ dere und hintere: Die fordere geſchiehet Gz durch — —— 54 II. Buchs/ VII. Tafel/ 16. 17. 18. Figur. durch die Coͤrper oder dickeſten Theile der Haͤutgen verrichtet/ ſo von denen uͤber⸗ Wirbel/ die hintere durch die ſchlim⸗ zwerchen und ſpitzigen Fortſaͤtzen her⸗ men Fortſaͤtze/ jene iſt enger/ dieſe ſchlaf⸗ kommt. Die Suſammenwachjung ſGym- fer/ ſo wohl damit die Bewegung vor⸗ hyſis, oder auch flache Einlenckung ge⸗ warts moͤge leichter ſeyn/ als auch damit ſchichet von forne/ nicht durch Knor⸗ nicht in der hinterwaͤrtigen Biegung die peln per ſynchondrofin, ob ſchon ihre Gefaͤßs ausgedehnet/ zuſammen gepreßt/ Ende mit ſolchen uͤberzogen ſind/ ſon⸗ oder zerriſſen werden. Sind alſo ſechs dern mit ſtarcken wie ein halber Mond Pinlenckungen der Wirbel/ zwey oder Circul geſtalteten/ dicken/ zaſerich⸗ durch ihre Leider/ und viere durch die ten und ſchleimerichten Baͤndern O, die ſchlimme auf⸗ und niederſteigende Fort⸗ ſie obenund unten verbinden/ entſyrungen ſätze: Die ſo hinten durch die Jortſatze ge⸗ von denen Beinen/ Knorpeln/ oder Haut⸗ ſchiehet/ iſt eine wechſelsweiſe Zuſam⸗ gen/ womit die Beine umgeben ſind. menfuͤgung/ ginglymoides, per gingly- Mit andern Theilen wird der gan 6e mon, denn jeder Wirbel/ der erſte und Ruͤckgrar zuſammen gehanget /undzwar eilffte ausgenommen/ nimmt den obern mit dem Haupte per arthrodiam, mit de⸗ auf/ und wird von dem untern aufgenom⸗ nen Riyppen durch eine zweyſache arthro⸗ men/ ſo daß zum ginglymo drey Wirbel die, mit dem Schulterblate per ſyſſar- gehoͤren. Die Befeſtigung dieſer Fuͤgung coſin, und letztlich mit eim wird durch ein hartes membranoſiſches fftbeine. — II. Buchs/ VII. Tafel/ 16 17.18. Figur. Von denen Rippen der Bruſt. geichwie der. Bruſt fordern Theil wollen machen/ und biß an den Bruſt⸗ das Bruſt⸗Bein/ den hintern die Knochen gehen/ mit deme ſie eingelenckt Warel/ ſo machen deſſen Seiten Theile werden/ ſind die ſieben oberſten/ davon die Rippen aus/ davon ſie auch den Na⸗ die zwey erſten die gekruͤmmten/ die zwey men pleuræ oder latera haben. Ihrer ſind folgenden die feſten/ und die drey letzten bey einem Menſchen ordentlich vier und die Bruſt⸗Nippen heiſſen. Dieſe ſind die zwantzig/ jederſeits zwoͤlffe/ fig. 16. 17. fuͤnff unterſten/ weil ſie kleiner und kruͤm⸗ 123. Tab. I. 123. 4.5. bey Mafnnern ſo mer nicht gantz um die Bruſt gehen/ und wohl als wie bey Weibern bißweilen iſt das Bruſt⸗Bein nicht beruͤhren/ ſondern eine mehr oder weniger/ nachdem derer in lange Knorpel ſich endigen/ welche Wirbel auch mehr oder weniger ſeyn. oberwaͤrts gebogen miteinander/ der erſte Sie werden eingetheilet in die aͤchten und falſche mit dem Knorpel der letzten wah⸗ wahren/ oder unaͤchten und falſchen/ ren/ der ander mit dem erſten/ und ſo wei⸗ 123, ꝛc. Jene/ weil ſir den Circul beſſer ter zuſammen haͤngen/ ausgenommen die b letzte⸗ ——,———————— * 4„ 4 1 rLrcul geſtalten ded und ſchn 1 e* lamencen Iag Deramd unt dewedaa 3 denen Bennmn Knargean (vocntt de Bewemaae Ii andern n Mt andern Dhalen dh akgrat zuſamma güin dem Hauptt per mimd Rirpen durch iit „wit dem Schaltat coln, und leztücht Düften. —— „16.17. 18. Fig — Von denen Rippen der Bruſt. 55 ketzte/ ſo keiner andern anhaͤnget/ und des⸗ wegen vor andern den Namen der unaͤch⸗ ten verdienet/ ſie waͤchſet bißweilen an dem ſchtimm abſteigenden Muſcel des untern Bauchs auſſerhalb dem Zwerch⸗Fell an: Doch ſind die unaͤchten ſolcher Geſtalt von der Natur gemacht/ des Unter⸗Leibs Ausdehnung zu erleichterrn. Ihr Weſen iſt theils beinicht /DDD, fig. 18. D. von denen Wirbeln an und und uͤber die Seiten Theile/ und zwar das eine Ende/ ſo denen Wirbeln eingelenckt/ iſt am feſteſten/ das andere iſt ſchwam⸗ micht/ der Mittel⸗Theil iſt auch zwiſchen dieſen beyden mittelmaͤßigen Weſens und Groͤſſe/ durchgehends aber iſts in⸗ wendig lucker/ dahero die zerbrochene Rippen leichtlich einen callum gewinnen; theils knorpelich E E E 16. fig. 18. E. da ſie an das Bruſt⸗Bein ſtoßſen/(wel⸗ cher Theil bey Weibern manchmal zu Beine wird /) damit die Bruſt bey dem Athem holen deſto leichter konne bewegt werden: Die Knorpel der oberſten Rippen ſind haͤrter/ der untern weicher/ ſo hat auch jede Rippe hinten zu einen Knorpel/ ſo in den Wirbel eingerichtet wird.. 8 Was anlanget die Groͤſſe derer Rip⸗ pen/ iſt ſolche nicht einerley/ denn die obern und untern ſind kuͤrtzer/ die mittel⸗ ſten/ und zwar die ſiebende am laͤngſten und geradeſten/ die erſte und letzte am kuͤr⸗ zeſten: Die erſte iſt am breiteſten/ die un⸗ terſten am ſchmaͤleſten/ die mittlern aber mittelmaßig. An ihrem Uirſprung ſind ſie enger und runder/ und wo ſie naher zur Bruſt kommen/ breiter/ doch nicht uͤber einen Finger breit/ nachdem wieder enger. Die Kigur iſt als ein Bogen halb Circul⸗ rund/ auswendig ſtaͤrckern Widerſtands halber ausgebogen/ inwendig gewoͤlbt und hohl zu mehrerer Erweiterung der Bruſt/ die oberſten ſind krummer oder mehr gebogen als die unterſten. Ihre aͤuſſerſte Theile ſtehen aufwaͤrts/ die mit⸗ telſten unterwaͤrts/ und dieſer mittelſten unterer Theil erſcheinet duͤnner/ der obe⸗ re aber dicker. Sie ſind uͤberall glatt/ oh⸗ ne wo ſie denen zwiſchen⸗rippigen Mu⸗ ſceln Urſprung und Einpflantzung geben/ ingleichen aufwaͤrts gegen den Ruͤcken zu/ woſelbſt die Baͤnder zu ihrer Verbin⸗ dung mit denen Wirbeln entſpringen/ und wo ſie die Huͤgelgen haben/ wormit ſie denen Wirbeln eingelenckt werden: Ja es ſcheinet ihre gantz aͤuſſere Flaͤche rauh und uneben zu ſeyn/ die inwendige aber/ wo die pleura oder das Rippen⸗ Hautgen anſitzet/ glatt und eben. Man bemercket zweyerley Theile an denen Rippen/ den Leib/ ſo der mittlere vornehmſte iſt/ und die Enden: Uber diß zwey lefzen ſo wohl an dem obern Theil zur Anhefftung der zwiſchen⸗rippi⸗ gen Muſceln/ als auch an dem untern/ woſelbſt ſie durch eine nach der Rippen Laͤnge gefuͤhrten Hoͤle fig. 18. F. die ſich verlieret/ nachdem ſie von denen Wirbeln weiter abgehet/ und an denen obern am mercklichſten/ an der zehenden und eilfften mit geringen Merckmahlen/ an der zwoͤlf⸗ ten gar nicht zu ſeheniſt/ ſonſten zu Durch⸗ fuͤhrung der Blut⸗Gefaͤße und Nerven dienende/ voneinander geſchieden ſind/ in⸗ gleichen je weiter unten die Rippen/ deſto ſtumpffer ſind ſie auch/ alſo daß die obern viel ſpitziger in ihrem unterſten Theil ſich endigen als die untern. Die Enden ſind/ eines an dem Bruſt⸗Knochen/ woſelbſt eine 11. Buchs/ VIII. Tafel/ 1. 2. 3. 4. Sigur. eine kleine Hoͤle die Spitze des Knorpels deſto feſter aufzunehmen befindlich/ das andere an dem Wirbel/ gegen welches/ und alſo an ihrem hintern Theile/ die ſie⸗ ben oder neun oberſten Rippen ein zwey⸗ faches Hockergen gleichſam wie zwey Fortſatze haben/ wormit ſie denen Fort⸗ ſ ſiben der Wirbel eingelencket werden; in der zehenden Rippe ſind ſolche Huͤgel⸗ gen zweiffelhafftig/ an dem eilfften ſind ſie noch weniger und kaum ihre Spure zu ſehen/ die zwoͤlffte iſt ohne Huͤgelgen de⸗ nen Coͤrpern des Grats vereiniget/ oder moͤchte ein einfaches gar unvermerckliches haben/ wie wir jetzo erinnern wollen. Die Rippen haben eine zweyfache Vergliederung/ eine mit denen Ruͤ⸗ cken⸗Wirbeln/ ſchlaffe und doppelte/ ſolle arthrodia ſeyn/ vermittelſt eines zwiſchen⸗ liegenden Knorpels/ und mit ſpannade⸗ richten Baͤndern feſtere/ ſynchondroſis, mit denen Knor⸗ peln des Bruſtbeins. Sonſten wird ſolche Vergliederung von Galeno ambigua o⸗ der neutra, keine von beyden genennt/ denn wegen der duncklen Bewegung kan ſie ſynarthroſis, und wegen der Zuſam⸗ menſetzung/ weil Hoͤlen und Haͤuptergen da ſind/ diarthroſis genennt werden. In verwahret; die andere uͤbrigen iſt nicht aller Rippen einerleyEin⸗ lenckung/ denn die neun oberſten werden an ihrem hintern Theile mit einem dop⸗ pelten Geiencke denen Wirbeln⸗verbun⸗ den/ eines da ihr ſtumpffes faſt triang⸗ liches Haͤuptgen nig. 18. B, mit zwi⸗ chenlauffendem Knorpel/ von dem Schooß/ ſo zweyer Wirbel Coͤrpern ge⸗ mein iſt/ aufgenomen widd/ fig. 16, Gr16, das andere/ da das weiter forne ſtehende run⸗ de und feſte Haͤuptgen oder Hoͤckergen an des uͤberzwerchen Fortſatzes Schooß oder Kruͤmme angeſetzt iſt/ fig. 17, H 17, oder welches die uͤberzwerche Fortſaͤtze der Gewerbbeine in die Kruͤmmen der Rip⸗ pen einlencket/ fig. 18, C, die unterſten aber mit einer einfachen/ wegen der eintzeln Hervorragung. So haben auch die ſieben obern eine vollkommene Vergliede⸗ rung mit dem Bruſt⸗Knochen/ ſig. 16, 17, 5, durch ihr Haͤuptgen/ ſig. 18, A, die unterſten aber erreichen ſolchen nicht/ ſondern endigen ſich in Knorpel/ welche naufwerts gebogen unter ſich und mitein⸗ ander zuſammenhangen. etzlich beſtehet de utz und Gebrauch der Rippen darinnen/ daß ſie die Bruſt befeſtigen/ die Muſceln unerſtuͤtzen/ die innern Theile beſchuͤtzen/ und die Ein⸗ athemung befoͤrden. u. Buchs/ VIII Tafel/ 1.2. 3. 4. Figur. Von denen Halß⸗Wirbeln. Enn Menſch hat ſeben Halßwir⸗ und folgende/ ſind. Weil denn dieſe nicht O bel welche feſter und haͤrter als die⸗ inallen Stuͤck jenigen des Ruͤckens/ auch kleiner als dieſe unter ſich ſelbſten mitenander uͤberein⸗ kucken mit andern/ noch auch ommen/ es üderwaden eris Kumme ugeſedt ſſin rerddeme in die Kurm. inlencket/ üg 1,Opr mnt enner anfachm daad vorragung. Sozdau rn enne vollkommm k g mn dem Buſd 17,F, duchihr Heupe unterſten aderenatan dern mdigen ſchnu werts gdogen meſo er eſunmenhanea ezlch deftchet delum Nopen darmm Ni gngen die Muſctt M um DReit beſchun 4 emu defördemn — 71.2.4 Seh 5⸗Wirde J1a T ad ſolgende a. vn Aücm mc —-————————— Von denen Halß⸗Wirbeln. kemmen/ ſoll von allen und jeden dieſen abſonderlich gehandelt werden. Vor andern Wirbeln haben ſie be⸗ ſonders/ nicht allein daß ſie haͤrter und feſter/ obwohl duͤnner/ ihre Coͤrper kleiner und vorwaͤrts flaͤcher ſeyn/ auch nicht ſo rund/ ſondern vielmehr in die Lange vier⸗ eckicht/ Tab. VIiI, A; denn auch uͤber die ſieben allen andern zukommende Fort⸗ ſaͤtze noch Zwey an dem obern Theile ihres Coͤrpers anſtehend haben/ einen zur Rechten/ den andein zur Lincken/ welche des obern Wirbels allezeit kleinern Coͤr⸗ per umgreiſſen und befeſtigen/ damit er bey der Bewegung des Halſes nicht leicht außtrete: und eben dergleichen zwey/ jedoch an der fordern und hintern Seite des Eorpers unterſten Flaͤche hervorſte⸗ hende zu Aufnehmung des drunter gele⸗ genen Wirbels. So ſind auch ihre uͤber⸗ zwerche Fortſäͤtze ſo wohl 3weyſpalrig zum Urſprung der Muſceln und Beſchu⸗ tzung der Nerven/ welche zum Zwerchfell und Arme außgeſtreuet werden/ als auch durchgebohret/ TLab. VIII, G, c, denen Blut⸗Gefaͤſſen zum Gehirn den Weg zu vergoͤnnen/ und an ihren Enden gekruͤnt und etwas abwertsſteigende zum Aus⸗ gange eines Nerven. Ja auch aller dieſer/ auſſer des erſten und ſiebenden/ Wirbel Stachel iſt in unterſchied liche kleine Fortſaͤtze getheilet und meiſtens zwey⸗ ſpitzig/ k. ebenfals zu bequemen Ur⸗ ſprung und Einpflantzung der Muſceln/ anbey unterwaͤrts eingedruͤckt/ die Be⸗ wegung zuerleichten. Eigene Beſchaffenheit haben/ der erſte/ Tab. VIII, fig.:, fuͤhret den Na⸗ men Atlas/ weil er das Haupt als eine kleine Welt ſtuͤtzet/ iſt duͤnner und feſter 57. als die andern/ und mangelt der Stachel/ damit wenn das Haupt und mit ihme die⸗ ſer Wirbel in die Runde beweget wird/ bey deſſen Außſtreckung nicht die Muſceln⸗/ abſonderlich zwey kleine gerade von dem andern Wirbel entſtchende verletzet wer⸗ den/ an deſſen ſtatt wird eine hoͤckerige halbcirculrundelngleichheit Lab VIII. Ll, geſehen. Ihre vier ſchlimme auf⸗ und abſteigende Fortſaͤtze ſind gekrum⸗ met und außgeholet/ jene zu derer zwey Fortſäͤtze des Hinterhaupts/ dieſe derer zwey auſſteigenden des andern Wirbels Aufnehmung/ dadurch ſie alſo vergliedert wird und zu beyden Theilen oben und unten aufnimmt/ aber nicht wieder auf⸗ genommen wird wie die andern. An ſtatt ihres Leibes zeiget ſie einen halbrunden dunnen und breiten Umfang/ der auß⸗ warts und forne mit einem ſehr hart und feſten Hoͤckergen erhaben iſt/ ng. 1, A, inwendig eine faſt runde mit Knorpel bo leg: e Grube fig. 1, aꝛ,(von welcher un⸗ weit zwey ablang runde gegen die Mitte des untern ſchlimmen Fortſatzes ablauf⸗ fende Huͤgelgen ſtehen/ und Anzeige thun einer Vereinigung des gleichſam aus zweyen des Zahns und Marcks formir⸗ ten groſſen Lochs /) zu Aufnehmung und beſſerer Bewegung des Zahnfoͤrmi⸗ gen Fortſatzes des andern Wirbels/ bey⸗ derſeits aber von zwey/ in allen vier klei⸗ nen ſchlimmen Hervorragungen un⸗ gleich iſt: Das eigene mittlere Loch iſt weiter als bey andern/ damit es ſo wohl den noch breiten Anfang des Ruͤckmarcks/ als auch zugleich den Zahn des andern Wirbels in ſich halten koͤnne; die zwey gemeine/ an denen ſchlimm abſteigen ⸗ den Fortſaͤtzen eingeſchnittene/ ſind einer H Ritze 18 Ritze aͤhnlich zu Durchlaſſung des andern Nerven⸗Paars des Ruͤcken⸗Marcks. Das andere Gewerbbein Tab. VIII, gg. 2, uͤbertrifft an Laͤnge und Dicke das erſte/ und ſtellet an ſeinem Coͤrper oben zu beſehen vor einen ab onderlichen Fort⸗ ſatz/ der aufwaͤrts biß zur Hoͤhe des erſten Wirbels ſteiget/ ſeiner Figur nach der Oliven⸗Kern/ oder vielmehr der Zahn/ Tab. VIII. fig. 2, E13, Fz, davon aͤuch der gantze Wirbel bißweilen den Namen fuͤh⸗ ret/ geheiſſen/ um welchen das erſte Wir⸗ bel⸗Bein zuſammt dem Haupte gleich als um eine Axe oder Thuͤr⸗Angel gedrehet wird/ daher auch der andere Wirbel ver- ſatilis heiſſctt. Der Zahn iſt oben und zur Seite hier und da rauh und ungleich/ da⸗ mit das Band/ wormit er dem Hinter⸗ Haupte verbunden wird/ feſter anhaͤngen koͤnne/ hinten iſt er flach und breit/ vor⸗ waͤrts hat er ein rundes oben etwas erha⸗ benes und drunter ausgeſchweifftes und mt einem Knorpel bedecktes Schild⸗ gen/ wormit er von des erſten Wirbels inwendigen fordern Gruͤbgen aufgenom⸗ men wird/ und daſſelbe unten wieder auf⸗ nimmt; ſonſten wird er auch mit einem runden Bande umgeben/ damit das Marck durch ihn nicht gedruckt werde. Unter dieſen an des Wirbel⸗Coͤrpers for⸗ der Theile ſteiget unten ein breiter Fort⸗ ſatz hinab/ welchen des dritten Wuͤ bel⸗ Coͤrpers Hoͤle aufnimmt/ und allhier und in der folgenden zu feſterer Einlenckung dienen/ ſo wohl als die an der obern Ge⸗ gend zur Seiten befindliche. So ſtehen auch an beyden Seiten des Zahns die zwey obere an ihrer glatten Flaͤche ein wenig erhadene Fortſaͤtze/ und an die⸗ ſen wieder die zwey durchbohrte uͤber⸗ II. Buchs/ VIII. Tafel. 1.2. 3. 4. Figür. zwerche/ auf welche folgen weiter hinten die zwey unterſten ein wenig gekruͤmmte ſchlimm abwaͤrts ſteigende/ ſo auf des dritten Wirbels abſteigende zutreffen zan den hintern gekruͤmmten Umfange gibt es hervor Forrſaͤtze/ beyderſeits einen klei⸗ nen oben und groͤſſern unten/ und aus der Mitte die Srachel mit einer getheil⸗ ten Spitze. Der dritte Wirbel Tab. VIII. fig. 3. wird die Axe genennet/ weil in dieſer an⸗ fanget die Formirung eines Coͤrpers/ wo⸗ mit die eiſten beyde Wirbel und das Haupt wie auf einer Axe getragen wer⸗ den. Er zeiget oben in der Mitte ſeines Coͤrpers einen Schoos/ von denen an deſſen beyden Seiten aufſteigenden viel kentlichern zwey kleinen Fortſaͤtzen mit gemacht/ in welchen ſich der andere Wirbel mit ſeinen Fortſätzen/ aber mit ſeiner Hole in jenes Fortſatze einlaͤſſet/ und ſich ſolcher Geſtalt bewahren. Nicht weit davon liegen die beyde uͤberzwer⸗ che durchbohrte etwas abſteigende Fortſaͤtze/ deren jedwede Spitze in zwey Haͤupkergen ſich theilet: Auf dieſe kom⸗ men hinterwaͤrts oben zwey gekruͤmmte ſchlimm aufwaͤrts ſteigende/ und unter dieſen zwey ſchlimm abſteigen⸗ de/ jene nehmen des andern abſteigende/ dieſe des vierten aufſteigende Fortſaͤtze an. Ihr Stachel wird in unterſchiedliche Enden zertheilet; zu unterſt iſt der Schoos/ wormit es das vierte Gewerb⸗ Bein annimmt. Dieſes vierte iſt dem dritten gleich/ ausgenommen daß die uͤberzwerchen KFortſaͤtze anfangen tiefer gusgeholt zu werden/ auch groͤſſere Loͤcher zu be⸗ kommen/ und der Stachel in drey griſ ere 99 8 R Sta 8 96, 1 e 2 mt n 4 9 2 4 2„„** 2 2 — ( — N 3 = — — — ſch ſolcher Geſtalt det daron liegen die daht durchdohrtt etdes. teſae/ deren ſedned aurkerom ſich theilt “ n dinterwards ddan g limm eufwarss ſtt⸗ r dirſen prey ſchlims ene nedmen des Iüre *2* „vn * 3 9 des viertina MR 1 aden zerthellet; u doos wornt tdat dan. „ 8 v Deis vierte ſidn 4.** 4 1 6 d M 4* wam 1 12 K Von denen Halß⸗Wirbeln. 59 ſere Theile zerkeget iſt: Sonſten hat es keinen Namen/ wie auch die folgenden. Der fuͤnffte Wirbel iſt denen zweyen vorhergehenden gleich/ auſſer daß die for⸗ dern die Mitte des Coͤrpers beſetzende Seiten oder uͤberzwerche Fortſaͤtze viel tieffer ausgegraben/ und halb Circul⸗ rund ſind/ auch der Stachel in zwey groͤſ⸗ ſere weiter voneinander ab/ und hinten weiter ausſtehende Theile geſondert iſt. Das ſechſte gehet darinnen von denen fordern ab/ daß ihre zwey fordere oder obere Fortſaͤtze groͤſſer/ auch weiter vor⸗ und aufwaͤrts ſteigende/ die Hoͤle in de⸗ nen Seiten⸗Fortſaͤtzen weiter und run⸗ der/ und der Stachel mit groͤſſern und runden Loͤchern/ mit ſeinen hintern viel weitern Umfange groͤſſer/ durch eine Hoͤle in der Mitte getheilet und zweyſpaltig iſt. Das ſiebende Gewerb⸗Bein Tab. VIII. fig. 4. iſt das groͤſſeſte/ ſein Stachel viel gerader ausgeſtreckt/ laͤnger und di⸗ cker/ aber nicht geſpalten/ K, ſondern mit einem runden Haͤuptgen/ daran kaum eine Spaltung wahrzunehmen/ zuge⸗ ſtuͤmpfft/ und faͤnget an die Geſtalt der Ruͤcken⸗Wirbel anzunehmen; die vor⸗ waͤrts von der Mitte ihres Coͤrpers zur Seite ausgelaſſene Fortſatze ſind ſehr klein/ und gar nicht vorwaͤrts rausſtehen⸗ de/ ingleichen die ſchlimm⸗aufſteigende kleiner/ und die ſchlimm⸗abſteigende groͤſſer. 3 4 Daß alſo/ was an jedem merckwuͤr⸗ dig/ hoffentlich nun erinnert worden/ und nur von beyden erſten noch uͤbrig/ daß ſie vor ſich und mit dem Hinter⸗ Haupte verbunden/ doch ſo/ daß ihre Ver⸗ gliederung gleich und ſchlaff/ und die Zu⸗ ſammenwachſung/ die durch eigene ſpann. aderige Baͤnder verrichtet wird/ viel ſtaͤr⸗ cker iſt. Alle die untern Wirbel ſind miteinander eingelenckt/ ſo wohl mit ihrem Leibe als durch denen ſchlimmen Fortſaͤtzen/ aber die zwey obern werden mit ihrem Leibe nirgendswo weder mit ſich noch dem Haupte zuſammen gefuͤgt/ ſondern der erſte mit ſeinen Hoͤlen nimmt die Kronen des Hinter⸗Haupts auf/ und laͤſſet dem Zahn des andern durch ſich; der andere nimmt mit ſeinem doppelten Knoͤchel oder ſchlimm⸗aufſteigenden Fort⸗ ſaͤtzen die flachen Hoͤlgen des erſten auf. Die zuſammenwachſung aber(ſymphy- ſis) geſchiehet durch ſtarcke Baͤnder/ deren das eine groͤſte und breiteſte den gantzen Artickel in den Umkreis umfaſſet/ das andere von des Zahns rauhen und ſpitzigen Gegend entſprungen verbindet den Zahn mit dem Hinter⸗Haupte/ das dritte uͤberzwerche runde umgiebet die Kruͤmme/ ſo den Zahn aufzunehmen ge⸗ widmet/ des erſten Wirbels/ befeſtiget den Zahn/ verwahret und bedecket den Ruͤck⸗Marck vor der Verletzung. Und diß alles iſt der Bewegung des Haupts halber geſchehen/ dannenhero ſie ſelbſten beweglicher ſeyn muſten/ deßwegen auch dieſe zwey Genicks⸗Wirbel offte und leich⸗ ter verrenckt werden/ als die welche unter dem Zahn⸗foͤrmigen liegen. H2 II. Buchs/ I. Buchs/ VIII. Tafel/ ſ. 6. Figur. — b I.. Buchs/ VIII. Tafel/ F. 6. Figur. Von denen Ruͤcken⸗ und Lenden⸗ Wirbeln. lcken⸗Wirbel Tab. VII, fig. 16. 1 17. I1 ab 17. ſind gemeiniglich bey denen Menſchen zwoͤlffe/ ſelten iſt die⸗ ſe Zahl groͤſſer oder geringer/ und trifft man eher dreyzehen/ als eilſſe an/ und wenn dieſes iſt/ ſo gehet denen Hals⸗ Wirbeln einer ab/ auf daß die gantze Zahl des Grats erhalten werde. Sie ſind pyra- midfoͤrmig/ die untern allemal groͤſſer als die obern/ und werden von denen des Ge⸗ nicks darinnen unterſchieden/ daß 1. ihre Coͤrper viel runder/ fig. 5 A. dicker und nicht ſo feſte ſeyn als die des Halſes; 2. Die Stachel faſt alle lang und ein⸗ h fach/ auch mehr abſteigende und uͤber ein⸗ ander liegende/ und nicht in unterſchied⸗ liche Theile/ als die derer Genicks⸗Wir⸗ bel/ getheilet ſeyn. 3. Die zwerch⸗ Fortſaͤtze des Ruͤckens ſind dicker/ feſte und rund/ nicht aber durchbohret/ auch weiter heraus ſtehende wegen Einlenckung der Rippen/ uͤber den zehenden Wirbel ſehen ſie hinab/ drunter aber hinauf. 4. Alle haben zwey nach Proportion der Haͤuptergen derer Rippen kleine Hoͤlen zu Einlenckung der Rippen/ eine in de⸗ nen Zwerch⸗Fortſaͤtzen/ ſo flach/ glatt und mit einem Knorpel belegt iſt/ fig. 5. G. d. zu Aufnehmung des an der Rippe weiter forne gelegenen Seiten Haͤuptgens/ oder rund und feſten Hoͤckergens/ daher kommts/ daß eben dieſe der neun biß zehen oberſten Wirbel⸗Fortſatze viel laͤnger ſind als der uͤbrigen drey unterſten/ in den eilfften und zwoͤlfften iſt ſolche kaum zu ſehen; Die andere Hoͤlr an denen Sei⸗ ten der Coͤrper/ neinlich/ ſie wird von dem erſten biß neunten an von Zuſammenlauff zweyer Wirbel/ da beyde die Helffte bey⸗ tragen/ gemacht/ in denen uͤbrigen dreyen unterſten aber beſtehet ſie an dem oberſten Theil eines Coͤrpers alleine. Sonſten haben ſie wie die Genicks⸗ Wirbel ſieben Fortſaͤtze/ die untern oder ſchlimm⸗abſteigende ragen nicht weit ervor/ die obern oder ſchlimm⸗au ſtei⸗ gende ſind gleichſam Haͤuptergen/ fig. 5. H. welche von denen unterſten Fortſaͤtzen/ die die Stelle einer Hoͤle verwalten/ l, der obere Wirbel aufgenommen werden/ wordurch die Art der Einlenckung/ die man ginglymus nennet/ da jede aufhim⸗ met und wieder aufgenommen wird/ her⸗ vorkommt. Die uͤberzwerchen Tab. VII. fig. 16. 17. aa; Tab. VIII. fig. 5. G. oder Seiten⸗Fortſatze an denẽ drey unter⸗ ſten Wirbeln/ dem zehenden/ eilfften und zwoͤlfften nehmen gemaͤchlich ab/ und des eilfftẽ und zwoͤlfften ſind einiger maſſen in zwey Theile geſondert/ der untere Theil/ in welchem der Seiten⸗Fortſatz des zwoͤlff⸗ ten getheilet wird/ ſteiget offenbar auf⸗ waͤrts. So verhaͤlt ſich auch der Sta⸗ chel/ fig. 5. K. Tab. VII. fig. 16. 17. bb. nicht in allen gleich/ der zehende/ ifie ,. 4 Figr. — ͤ 1/5,6g kund Lnda, 19 NA 5 45 d 41 7 m — Wrgndwt dn und zdälfde ſt hlheh Wolfdn Rbldth in; Ne Arde De andere hältgh 8 r Terer /wnlhe neächſſe Rg tmmuazün daddhi Ibnn 14 * zonten haben ſt w K 1 den nt R Ardel ſieden Jorrſage rſchhmm⸗dftegadem dor/ die obern dda ſi de ſind glerchſun Haun * „ peiche don denen uta * 8. die Stelleemer Hede 4 mne Weddel aufpnenn 1 aduch dit Mt da n m einolymus henat B9 . t und wieder ufpewan 4 lamm. De überzer. 1 ,³⅓“ T 1 Rr. 16. 17. 135 1ſ 8 —₰ 9 1 Satten Fortſcseh⸗ N Ardu *„ 1 en Wrdeln dane 8 8 „zcen wedwmgeden “—. wolft ſcd el 4 — ————uu Von denen Kuͤcken⸗ und Lenden⸗Wirbeln. 61 und zwoͤlffte haben ihn ſtumpffer als die obern von der Bruſt/ ingleichem die der zehenden gehet hinten mehr gleich aus/ als die Stacheln der obern/ die ſich mehr ab⸗ warts lencken/ der eilffte Stachel gehet noch gerader aus/ am allermeiſten aber der zwoͤlffte/ oder ſtehen was aufwarts. Einige ſolcher Wirbel haben auch be⸗ ſondere Wamen/ der erſte wird lophia genant/ einem Hanenkamme gleich/ pro- minens, hervorſtehende vor andern; der andere axillaris, weil er der Achſel am nechſten ſtehet/ die acht uͤbrige coſtales, pleuritæ, als mit denen Rippen vereini⸗ get/ und mit dem Rippenfell inwendig unterzogen; der eilffte/ arrhepis, recta⸗ der gerade/ aufrechte/ weil ſeine Stachel gantz gerade außgehet/ weder auf⸗noch un⸗ terwarts abweichende/ er wird aufgenom⸗ men und nimmt nicht wieder auf/ deßhal⸗ ber er die auf⸗oder abwaͤrtsſinckende an⸗ dere Wirbel befeſtiget/ denn er bleibt in der Bewegung des Ruckgrads beſtaͤndig/ da die obern und untern in der Biegung von ihme ab/ und in der Außſtreckung her⸗ zugehen; der zwoͤlffte Wirbel heiſſet ein- gens, diazoſter, der umgurtende/ weil diß die Gegend iſt/ um weiche die Menſchen ſich guͤrten. b b Solchen Ruͤckenwirbeln werden un⸗ terworffen die Lenden⸗Wirbel/ fig. 6. deren fuͤnffe/ bißweilen aber wenn drey⸗ zehen Bruſt⸗Wirbel/ auch nur viere ſeyn/ und wenn jener eilffe/ ſind dieſer auch wohl ſieben gefunden worden. Ihre Coͤrper/ die von forne halbeircul rund/ A. ſind groͤſſer und dicker als der obern[aber nicht ſo dichte/ und mit vielen Loͤchern be⸗ gabt/ durch welche die Blut⸗Gefaͤſſe zu Uberbringung der Nahrung eingehen: vermittelſt eines zehen Knorpels wer⸗ den ſie unter ſich/ und mit dem letzten Bruſt⸗Wirbel und dem heiligen Beine eingelenckt und mit Baͤndern befeſtiget/ alſo doch/ daß dieſer ihr Gelencke ſchlaffer als des Ruͤckens iſt/ damit der Leib leichter gebeuget werde. Ihre obere ſchlimme Fortſaͤtze haben die Geſtalt einer auf⸗ nehmenden Hole/ fig. 6, H, die untere aber ragen ein wenig heu vor/ fig. /, i, und machen gleichſam Haͤuptergen/ daß alſo die obern zur Seite eingelenckt werden de⸗ nen untern Fortſaͤtzen der obern Wirbel/ ſo/ daß die untern der obern Wirbel hin⸗ tern Theils abſteigen auch noch theils un⸗ ter die obern Fortſatze der untern Wirbel. Dannenhero hat d ezwoͤlffte eine doppelte beydes der Bruſt und Lendenwirbeln ge⸗ maͤſſe Einlenckung/ nemlich daß deſſen obere Fortſäͤtze an ihrem hintern Theile auſgenommen werden/ wie an andern Bruſt⸗Wirbeln geſchiehet/ von dem obern Wirbel, deſſen untere Fortſaͤtze aber zur Seite aufnehmen die Fortſatze des erſten Lendenwirbels/ wie bey andern Lendenwirblen. Die Zwerchfortſaͤtze ſind laͤnger/ aber dunner/ faſt wie kleine Rippen/ deren Dienſt ſie ihnen leiſten/ und einen Anfang geben denen uͤberzwerchen Muſceln des Unterleibes/ außgenommen des erſten und fuͤnfften/ denn diefe wegen der Ver⸗ knupffung des Darmbeins mit dem hei⸗ ligen Beine/ jener damit er des Zwerchfells Bewegung nicht hinderte/ du fften nicht ſo lang ſeyn. Der Stachel iſt auch kuͤr⸗ tzer/ ſtumpffer/ luckerer/ dicker und breiter/ gehet gerade aus/ diß alles weil ſie mehr Starcke zur Vereinigung der ſtarcken Baͤnder und Muſceln vonnoͤthen haban. — H3 An 62 Il. Buchs/ IX. Tafel/ 1. 2. 3. 4. Figur. men ſind/ des erſten das Nieren⸗Gewerb⸗ An denen Seiten⸗Loͤchern/ durch welche die Nerven aus⸗ und die Blut⸗ Gefaͤſſe eingehen/ machet der oberſte Wir⸗ bel den groͤſten Theil/ der untere aber nur bein/ nephritis, weil die Nieren an ſelbi⸗ gem liegen/ der andere/ dritte und vierte ſind undenamſet/ der fuͤnſſte aber heiſſet was weniges darvon. Beſondere Na⸗ der Stuͤtzer/ aschalites. II. Buchs/ IX. Tafel /1. 2. 3.4. Figur. Von dem heiligen und Schwantz⸗ Beine. D As heilige Bein/ Libr. II. Tab. „, yz:, wird genennt entweder von ſeiner Groͤſſe/ weil es das groͤſſeſte am Ruͤckgrad iſt/ daher auch deſſen groͤſſeſter Wirbel heiſſet/ oder weil an ihme ſich et⸗ was ſeltzames oder heiliges zutraͤget/ in⸗ dem in der Geburt ſeine Vereinigung mit dem Darmbeine ſich recht Goͤttlich ſolle aufthun und nach dem wieder befeſtigen/ endlich weil es unter denen Schaam⸗ Theilen als heiligen Sachen verborgen lieget. Es hat eine dreyeckichte Figur, iſt feſte/ anbey lucker/ aaa, breit und unbe⸗ weglich/ des gantzen Ruͤckgrads Grund⸗ ſeſte. Der fordere Theil iſt hol/ die Weite des untern Schmeer⸗Bauchs mit zuma⸗ chen/ glaͤtter und leichter als der hinterſte Theil nach dem Ruͤcken zu/ welcher er⸗ hoben oder außgebogen/ indem die untern Wirbel wegen Bequemlichkeit des Si⸗ tens allmaͤchlich hineinwaͤrts weichen/ ſonſten rauh und hoͤckerig iſt/ die Muſceln beſſer anzunehmen. In der That wird es aus fuͤnff biß ſechs Beinen AAAr, ſo auch Wirbel/ jedoch unaͤchte heiſſen/ weil ſie nicht ſo wol den Nutz der Bewegung/ als nur einige Gleichheit mit denen obern rechten haben/ vermittelſt Knorpel zuſammengeſetzet/ welches bey zarten Kindern wahrzuneh⸗ men/ bey erwachſenen aber ſind ſie durch Verhaͤrtung der Knorpel in ein Bein verwandelt/ daß kaum die Fuͤgung ihrer Vereinigung bbbr zu ſehen/ bevorab an dem hintern oder aͤuſſern Theile/ an dem innern aber ergiebt ſich der Unterſcheid/ und zwar in der Mitte noch beſſer als auf denen Seiten. Die Reihe ſolcher Wir⸗ bel wird von einer breiten baſis abwaͤrts in eine Spitze gefuͤhret/ ſo/ daß die eintzele Knochen oder Wirbel je weiter unten /je kleiner allemahl fallen: und kommt die fuͤnffte oder geſechſte Zahl heraus/ nach⸗ dem das Guckucks⸗Bein aus drey oder vieren beſtehet. Wir haben geſagt/ daß ihr Grund ſehr breit ſey/ ſintemal ſein mittlerer Theil G:, wormit er dem letn Lendenwirbel eingefuͤgt wird/ mit dieſes Coͤrpers Groͤſſe uͤbereinkommen muͤſte/ uͤber dieſes hat es auf beyden Seiten lange/ dicke und breite Fortſaͤtze/ mit denen es beyderſeits an das Darmbein angehaͤnget wird/ worzu hauptſaͤchlich die beyderſeits obern The rauhe echheit mit dermeomi mittelſt Knorpel gpiem iches dey zarten Kudm m dey erwachſenen beih gerdärtung der Jnowat rwandeit/ daß kaundß dereimgung dodr ufim. m dintenoder äuſſn d nemn aber ergiedt ſch ad zwar in der Mum men Seiten. Deeh Awurd von einer mime eime Spide gefudm nochen oder Widen aner alemahl falr: 3 anftt oder geichieJe um das Gackvtt das uurm deſteht. Wr don gig ſeee dret ſch— G vomt? 5 1 Von dem heiligen und Schwantz⸗Beine. 63 rauhe und ungleiche Flaͤchen/ oder die mit Erhabenheiten untermengte Rruͤmmen HHIKLMNa, welche aufnehmen und aufgenommen werden/ helffen; dahero es vermittelſt eines Knorpels dem Darm⸗ beine feſte anſitzet/ welches die erſte Ein⸗ lenckung iſt. Die andere geſchiehet mit dem letzten Lendenwirbel/ mit deſſen ſchlimmabſteigenden ſich die ſchlimmauf⸗ ſteigende Fortſaͤtze dieſes erſtern/ und folg⸗ lich ihre Coͤrper miteinander verbinden- wie bey andern Gelencken derer Gewerb⸗ beine. Die dritte iſt mit dem Steißbeine vermittelſt eines Knorpels f per ſynchon- droſin, worzu zwey kleine abſteigende Fortſaͤtze ee des heiligen Beins dd unten hervorſtehen. Auf die ſolcher unaͤchten Wirbel andere Fortſaͤtze zu kommen/ findet man oben/ wie ſchon erinnert/ zwey ſchlimmauf⸗ ſteigende CCr, ccz, die eine flache Hoͤle haben zu Aufnehmung derer des letzten Lendenwirbels ſchlimm abſteigen⸗ den/ nach dem ſiehet man auch außwendig ein Ebenbild oder Spure der ſchlimmen DD, und uͤberzwerchen F F Fortſatze/ die hintern EE oder Stachel aber ſe⸗ hen aufwaͤrts/ an ſich zwar kleine/ jedoch untereinander groͤſſer/ nachdem ihre Bei⸗ ne groß/ und weit oben ſtehen/ und werden je weiter unten immer kleiner/ ſo/ daß das unterſte gar des Stachels ermangelt/ oder derſelbe kaum ins Geſichte faͤlett. Dieſe Wirbel haben auch Loͤcher/ ſo wol das aigene mittlere B 2, vors Ruͤck⸗ marck/ welches unten allmachlich enger wird/ weil das Marck wegen der Nerven Abgang hier abnimmt und endlich gar aufhoͤrt; als auch vier biß fuͤnff Paar 1²34 von forne und hinten/ alſo gleich⸗ ſam doppelte uͤberzwerche/ beyderſeits zwi⸗ ſchen der Vereinbahrung der ſo genanten Wirbel dieſes Beins zu finden/ an ſich ziemlich groß/ von forne groͤſſer als hin⸗ ten/ weil die hierdurch in die Schenckel hinabgehende Nerven viel dicker ſind/ de⸗ ren einige miteinander zuſammenſtoſſen⸗ de den groͤſten Nerven des gantzen Leibes machen/ ſo hinten uͤber den Schenckel in die Fuͤſſe lauffet; zur Seite aber trifft man keine Loͤcher an wegen der Vereini⸗ gung daſelbſten mit dem Huſſtbeine. Dem heiligen Beine wird am Ende als ein Anhang vermittelſt eines weichẽ Knor⸗ pels angefügt das Guckucks⸗Bein/ Tab. I. a*, wegen der Aehnligkeit mit dem Guckucks⸗Schnabel/ und auch ſon⸗ ſten das Schwantz⸗oder Steußbein ge⸗ nennet: bey Kindern iſt es gantz knorp⸗ lich/ faſt biß auffs ſiebende Jahr/ ſonſten iſt ſeine subſtantz weich und ſchwammicht/ nicht mit ſolchen Loͤchern und Hoͤlen be⸗ gabt wie in andern wirbeln. Drey biß vier Beine/ ſigg. z. 4. 1234. machen daſſelbe/ die alle am obern Sitze groͤſſer ſeyn als unten A, welcher ſpttziger als der oberſte B. auf daß das obere Gewerbbein/ Fig. 2, O. z. das untere uͤbertreffe/ und die Endigung in eine Spitze geſchehe/ da dem unterſten Beingen ein gar kleiner SFnorpel anſitzet. Es weicht bey denen Weibern ein wenig außwarts/ mehrern Raums halber/ zu Beſchlieſſung des Kin⸗ des in Mutterleibe/ und von wegen des Halſes der Gebaͤhrmutter/ bey denen Mannern aber iſt es mehr einwerts ge⸗ bogen. Sie werden mit zwey Kroſpeln un⸗ ter ſich/ und ihr erſtes und oberes durch einen weichen mit dem heiligen Beine zu⸗ * ſammen 64 11. Buchs/ 1IX. Tafel/ 5.6. 7. Figur. ſammen geſetzet/ jedoch uͤberall nicht gar zu feſte/ ſo/ daß das gantze Bein im ſitzen vorwarts weichen koͤnne/ weswegen auch ſonſten das Ende dieſes letztern Beingens neinwerts ſtehet/ damits im Sitzen nicht hindere; abſonderlich ſoll die Verbin⸗ dung bey denen Weibern ſchlaffer ſeyn/ damit es bey der Geburt nachgeben und weichen koͤnne/ dieſelbe zu erleichten. Seine Beingen haben keine Stachel/ auch die uͤberzwerche F ortſaͤtze ſind klein und kurtz/ ig. 2, cc. welche auffwerts ge⸗ zogen d. an den hinterſten Fortſatz des fuͤnfften Gewerbbeins/ des zweyſpitzigen ee heiligen Beins/ vermittels eines Knor⸗ pels k ſtarck anwachſen/ da noch ein Loch g vors ſechſte Nerven⸗Paar wird/ und ſo denn noch mit dem Gruͤbgen ſig. 3.4. C. ſeines erſten Gewerbbeins/ den unter⸗ ſten Theil des letzten Gewerbbeins des hei⸗ ligen einſchlieſſt. Der Nutz dieſes Beins iſt/ den Maſtdarm und die Mut⸗ terſcheide zu unterſtuͤtzen/ die auffhebende Muſceln des Arſes zu befeſtigen/ und das letztere Loch des Ruͤckgrats zu verſtopffen/ damit das Marck vor der Lufft bewahret werde. Wenn es auswerts in die Laͤn⸗ ge fortwaͤchſet/ wird ein Schwantz dar⸗ aus/ wie an einigen Menſchen/ ſo darmit gebohren werden/ befunden worden/ und auch bey denen vierfuſſigen Thieren/ da⸗ hero es auch das Schwantzbein heiſſet. — II. Buchs/ IX. Tafel/ 5.6. 7. Figur. Von dem ungenannten Bein. U beyden Seiten des heiligen/ ſtehen die ungenannte Beine/ Tab. II. v§ 2, Darm⸗ oder uͤblicher das Huͤfftbein ge⸗ nennet worden/ wiewohl Unordnung zu vermeiden man lieber den erſten Nahmen behaͤlt/ inmaſſen ihre ſpeciale Knochen/ woraus ſie beſtehen/ ſonſten leichtlich mit ihnen verwechſelt werden koͤnnten; deren ſind drey/ das Darm⸗Huͤfft⸗und Scham⸗ bein/ ſo mit Knorpeln bey Kindern zu⸗ ſammen haͤngen/ von deren Fuͤgung und Sonderung Anzeige thun die drey Li⸗ nien oder Striche/ fig. 6, 7, 123. welche aber/ wenn durch des Knorpels Aus⸗ trocknung und Oſſificirung nach dem P zwoͤlfften Jahre/ und deſtomehr bey Er⸗ ſo bißweilen von einigen das ſey wachſenen/ dieſe drey Beine eins werden/ kaum oder gar nicht mehr zu erkennen eyn. Wir wollen kuͤrtzlich alle drey ab⸗ ſonderlich betrachten. Das Darmbein/ 112. A4A B7: Tab. II,„, ſo den Nahmen hat/ weil es dem krummen Darme nahe anlieget/ und ſelbigen gleichſam beſchlieſſet/ iſtdas ober⸗ ſte/ groͤſſeſte und breiteſte/ inwendig hol und glatt/ von einigen die Rippe ge⸗ nannt/ B7, Tab. I,„, auswendig aus⸗ gebogen und rauh/ der Ruͤcken deſſen C 5-6. Tab. II,„. an deme drey rauhe un⸗ ebene Striche zufinden/ D1. D2. D. 3, 6. unten machet es einen Theil der Huͤfft⸗ fanne/ oberhalb ſtellet es faſt einen/ je⸗ doch ungleichen/ bey Kindern gantz khugſ lichen ——————————õ—————— 11 kus rſen ün nThel des latn ufit dtd 1. dem tuſceln des Arſsg ren lochdes Rutgrze nde. Wennczauzamt forwwichſet didan em 4 wie an amgn Naiſz odern werden deundann ddey denm dirfiſgnäh des aach das Scuann ——— 1/5.6.7 Figa mnten Ben. achienen dieſe dr Ban um oder gu wict n aa. Wirwolm unt aderbich detrachtn. Das Darmben 1b II, ſo derRan Von dem ungenannten Bein. 69 lichen halben Circul vor/ den/ einige die Grate/ AA, Tab. II, o2, andere auch we⸗ gen des krummen Zugs die Rippe nen⸗ nen/ ſo der hoͤchſte Fortſatz oder An⸗ hang iſt/ ſehr rauh zu feſterm Anſitzen der Muſceln/ die an deſſen Seiten vorkom⸗ mende Erhabenheiten und Raͤnder/ æ, ſind die in⸗ und auswendige Lefftzen oder Braumen/ und ſolchen Grats En⸗ de/ beyderſeits haben eine Hervorra⸗ gung/ die von einigen der Stachel ge⸗ nennet werden/ davon der obere und hin⸗ tere groͤſſer als der untere und fordere iſt/ bey welcher letztern man einen Ein⸗ ſchnitt des Randes ſiehet/ den Durch⸗ gang denen inwendigen Darmbein und Lenden⸗Muſceln/ auch Schenckels Blut und Saamen⸗Gefaͤſſen zu erleichtern. So kan auch gleichſam eine Rippe ſeyn/ der erhobene und krumme Theil/ wo die⸗ ſes Bein am ſtaͤrckeſten iſt. Seine Ein⸗ lenckung mit dem heiligen Beine/ Tab. II, e 2. geſchiehet per ginglymum„ m dem die viele klein und groͤſſere Erhoben⸗ heiten oder Hoͤckergen beyder Knochen/ eben ſo viel gleich groſſen Hoͤlen eingeſetzt werden/ EEFbc d³7, mit noch beykom⸗ mendem Knorpel/ deren Befeſtigung ein ſtarckes haͤutichtes ſpannaderichtes Band giebet. b Das Huͤfftbe in/ os coxæ, iſchium, 23 QL 3 Tab. II, V.- der aͤuſſere und un⸗ tere Theil des ungenanten/ zwiſchen dem Darm⸗ und Schaambeine gelegen/ iſt dicke und feſte. Man ſiehet an ihme zur Seite außwendig eine breite und tieffe Hoͤle oder Schooß/ deſſen forderer Theil von dem Kroſpel entbloͤſet ſtehet/ 15 6, ſo man die Pfanne a6; Tab. li, ⁊ 2, oder Buͤchſe heiſſet/ wormit des dicken Schen⸗ ckels Haupt aufgenommen wird/ zu deſ⸗ ſen beſſerer Verwahrung ſolche noch am Ende ringsum/ auſſer gegen das Schaam⸗ bein nicht/ H5 s, ein kroſpelichter Fort⸗ ſatz als eine Braume G5 6. umgiebet/ und noch uͤber diß untenin dieſer Hoͤle von der daſelbſtigen kleinen Ungleichheit ein ligament entſpringet/ ſo dieſes ſeſte mit anhaͤlt. Billich aber ſolte dieſe Pfanne nicht alleine dem Huͤfftbeine/ ſondern viel⸗ mehr allen dreyen zugemeſſen werden/ als welche in der Mitte derſelbigen zuſam⸗ men lauffen/ zwar ſo/ daß das Huͤfftbein mit ſeinem obern Theile das groͤſte Stuͤck der Pfanne außmachet/ mit dem fordern einen Theil des oval runden Lochs/ und an ſeinem untern die zwey Fortſaͤtze traͤ⸗ get/ davon der hintere die Stachel heiſ⸗ ſet/ der andere iſt der fordere und unte⸗ re/ und anbey an eben deme eine Kruͤm⸗ me oder Spalte K7 hat/ vor des in⸗ wendigen Stopffers/ ſo in der hintern Hoͤle lieget/ Senne durchzulaſſen. Auſ⸗ ſer dieſem gibt es noch einen Anhang L. welchen ein Strich f von dem Huͤfftbei⸗ ne abſcheidet; zu letzt iſt noch der hoͤcke⸗ rige Ort/ tuberoſitas, allwo viele Mu⸗ ſcein den Urſprung nehmen. Bey dem Authore, der diß Huͤfftbein weiter zu ex- tendiren ſcheinet als andere/ kan man ſeine zwey Hoͤckergenb. Tab. II, r1, das auswendige P, Tab. II. ⁷, und das in⸗ wendige und hintere Q. Tab. II,, wor⸗ mit man im Sitzen ſich auffſtuͤtzet/ nebſt der Kruͤmme Kin der obern Gegend des Huͤfftbeins noch nachſchlagen. Dieſes Bein wird mit dem heiligen verknuͤpffet/ durch ein doppeltes aus dem heiligen Bei⸗ ne entſproſſenes ligament, deren eines in den ſpitzigen Fortſatz/ das andere hin⸗ J ten —————— 66 I1. Buchs/ IX. Tafel/ 3.9. Figur. b ten in den Anhang des Huͤfft⸗Beins iſt bey denen Weibern anders als den gehet. Maͤnnern/ bey dieſen ſind ſie kurtzer und Das Schaam„Gebeine 13. M. 75 ſtaͤrcker/ bey jenen aber laͤnger und duͤn⸗ Tab. II. 5, os pubis, pectinis; iſt forne ner/ und bey denen Weibern abſonder⸗ gelegen/ zu beyden Seiten eines/ mitein⸗ lich/ 1. ſind die Darm⸗Beine breiter/ ander per fynchondroſin und durch zwey mehr ausgeholet und groͤſſer/ ihre Grate ſtarcke ligamenta feſte vereiniget/ wo⸗ auch mehr zur Seite ausgefuͤhrt. 2. Die ſelbſt ein rauher unebener Strich iſt/ M. unterſten Theile des Huͦfft⸗ und Scham⸗ Sie ſind duͤnne/ und haben ein groſſes Beines ſtehen weiter von einander/ und ovalrundes Loch als eine Thuͤr/ genennt mehr auswarts/ daher ſie auch ein wei⸗ chyroideum, N, der Leichtigkeit halber/ ters Becken haben. 3. Die Linie/ wo⸗ welches zwey Muſceln/ ſo davon die mit die Schaam⸗Gebeine zuſammen han⸗ Stopffer heiſſen/ zuſchlieſſen/ und wer⸗ gen/ iſt kurtzer/ der Knorpel aber/ ſo die Schenckel Beine verbindet/ noch einmal ſo dicke/ den oben zum abſteigen der Blut und derer abfuͤhrenden vaſa defe- ſchlaffer und weicher/ abſonderlich/ wenn rentia) Gefaͤße mit einer ſchlimmen abge⸗ ſie etlichemal gebohren haben. henden Kruͤmme O ausgeſchnitten/ wo Der Nutzen ſolcher Beine iſt gar auch ſie miteinander zuſammen ſtoſſen/ hat groß/ denn ſie nehmen die Muſceln an/ jedes eine hervorſtehende Grare oder machen gleichſam eine unbewegliche Stachel. Ohnerachtet beyde Schaam⸗ Grundfeſte/ worauf der gantze Leib/ und Gebeine miteinander feſte verknuͤpffet abſonderlich der Ruͤckgrat ruhet und be⸗ ſeyn/ ſo hinderts doch nicht/ daß wie das weget wird: Die erſten zwey davon ma⸗ Darm⸗Bein von dem heiligen/ alſo auch chen mit dem heiligẽ Beine das Becken/ dieſe voneinander/ nach Erweichung der Tab. II.»r. ſo die Blaſe/ Mutter und Knorpel und ſchlaff⸗gewordenen ſpann⸗ die Gedaͤrme faſſet/ und unterhaͤlt/ for⸗ aderichten Baͤndern/ in ſchwerer/ einige miret alſo zugleich die Capacitaͤt des gan⸗ meynen in jeder Geburt nicht ſolten koͤn⸗ zen Unter⸗Leibs/ haͤngen auch ſonſten die nen etwas voneinander gezogen werden. untere aͤuſſere Gliedmaſſen mit dem Die Beſchaffenheit dieſer Beine Leibe zuſammen. — —— II. Buchs/ IX. Tafel/ 8. 9. Figur. Von dem Achſel⸗Beine. Un wird noͤthig ſeyn die Abhande⸗ den/ was von der Schulter⸗Hoͤhe biß zu lung der auſſerſten Gliedmaſſen/ dem aͤuſſerſten der Finger ſich erſtrecket/ Haͤnde und Fuſſe vorzunehmen. Durch nemlich/ der ober Arm oder Achſel⸗Bein/ die gantze Hand oder Arm wird verſian⸗ Ellenbogen/ und die auſſerſte Hand, Das tde Schaam Geumfi 2 Iſt kurzer da Kuune dme verdindet /noch im laffer und weichr Bimt ttlichemal gedohren ſoa Der Nugen ſacn o denn ſie mhmeden aden glachſam imt rundſeſte/ worauſderge ſonderlich der Ruckgan get wird: Die uſtn zm —n mit demheiligt Bem 1b. II. 2r. ſo die Buft Hedarme faſſet uhd irt alſo zugleich de Cer⸗ Unter⸗deids hancn untnt äuffere Güdeft dade zun —— fel/ 8.9 Jigrr hſe⸗Beun das onde Stun Das Achſel⸗Bein Tab. II. A. lieget zwiſchen dem Schulterblate und Ellen⸗ bogen/ an jedem Arme eines/ ſo ſtarck/ groß/ lang/ anbey ſehr hart und feſte iſt/ der Figur nach laͤnglich⸗ rund/ aber nicht gerade aus/ denn forne und auswendig iſt es ein wenig ausgebogen/ Tab. IX, fig. 3.9. f8. hinten aber und einwarts mehr niedergedruckt/ platt und eingebogen/ 89. oberntheils iſts dicke und breit/ vermin⸗ dert ſich aber im abſteigen und wird en⸗ ger/ bleibt auch ſo/ biß es faſt kommt zu dem untern Theil gegen dem Ellenbogen zu/ woſelbſt es wieder ausgebreitet/ flaͤ⸗ cher und alſo viel breiter als das obere iſt/ h. An ſeiner Flaͤche iſts zwar meiſtentheils glatt/ jedoch aber auch hin und wieder ungleich/ und von einigen Strichen rauh/ wie denn eine Linie uͤber das gantze Bein hinabſteiget/ die ſich in die zwey Knoͤchel endiget/ auch gegen die Enden zu mit vie⸗ len Erhoͤhungen und Ritzen begabt/ ſon⸗ derlich gegen das Ober⸗Haupt/ von wel⸗ chen auch eine laͤnglichte Hoͤle faſt wie ein Canal abſteiget/ an deme unten eine zwey queer Finger breite Gegend von vielen kleinen Hoͤckergen gantz rauh an⸗ zutreffen. Sonſten hat es auch kleine Ld⸗ cher/ Tab. IX. fig. 8. 5. ſ. um die Haͤu⸗ pter/ vornemlich an den obern/ und ein gar kenntliches Loch in der Mitte vor die Blut⸗Gefaͤße t. Inwendig iſt das Bein der Laͤnge nach wie ein Pfeiffe hohl/ und haͤlt Marck in ſich. An ihme ſind die beyde Ende/ das obere runde dicke und ſchwammichte/ ſo wohl als das untere breitere und feſtere/ als Haͤupter zu be⸗ trachten die wuͤrdigſten. Demnach hat es an dem obern Theile einen Anhang/ Tab. IX. fig. 8. 9. A. der Von dem Achſel⸗Bein. 6 bey Erwachſenen zum Fortſatze wird/ mit 2. Haͤuptergen begabt/ den inwendigen a. und auch auswendigen b. oder ſo zu ſagen/ ſein gantzes Ober⸗Haupt iſt ein Anhang/ in zwey Theile oder Haͤuptergen abge⸗ ſondert durch eine Hoͤle/ deren eines in⸗ wendig/ das andere auswendig iſt. In⸗ wendig Tab. II. B. iſt das runde/ groſſe/ glatte/ mit einem glatten Knorpel uͤber⸗ zogen/ dahero geſchickt zu allen Bewe⸗ gungen des Ober⸗Arms: Es wird einge⸗ richtet in die Pfanne des Schulterblats⸗ Nacken per diarthroſin, und zwar die⸗ jenige Art/ ſo enarthroſis, nach anderer Meinung arthrocdia heiſſet/ denn wie⸗ wohl die Pfanne flach/ zu deſto freyerer Bewegung nach allen Gegenden/ iſt ſie doch mit einem umliegenden Knorpel ſonderlich vergroͤſſert zur Befeſtigung der Einlenckung/ die ſo ferner mit ſpannade⸗ richten Baͤndern membranen oder Haͤu⸗ ten und vier Sennen der Muſceln um⸗ wunden und verwahrt/ uͤber diß mit dem Raben⸗Schnabel⸗foͤrmigen Fort ſatze und der Schulter⸗Hoͤhe noch verſichert iſt. Ein wenig unter dieſen kommt ein runder etwas engerer Theil vor/ der Halß ge⸗ nannt: Das auswendige Haupt/ Tab. II. C. Tab. IX. f. 8. 9. b. iſt kleiner als das inwendige/ rauh und unglei her/ mit vie⸗ len Loͤchern beſetzt und ſchwammicht: wird wiederum getheilet von der zwiſchen⸗lie⸗ genden laͤnglich runden Hoͤlen e in zwey Haͤupter cd, oder rauch und un⸗ gleiche Hoͤcker als Huͤgel hervorragen⸗ de/ das kleine fornen c, und das groͤſſere hinten d, die zwar nicht aufgenommen werden von einem andern Knochen/ ſon⸗ dern an ihnen werden nur die Baͤnder 2 3 ange⸗ — 63 II. Buchs/ IX. Tafel/ 8. 9. Figur. angebunden. Gleichwie nun jetzt erwehn⸗ te auswendige Hoͤle e, die ſich vier biß fuͤnff queer Finger lang hinab uͤber das Achſel⸗Bein/ bißweilen wohl zur Helffte deſſen erſtrecket/ eine Senne des zweykoͤpffigen Muſcels aufnimmt/ ſo iſt die andere kreißrunde inwendige zur Seiten des inwendigen Haupts ein Ur⸗ ſprung eines ſpannaderigen Bandes. Der untere Theil und Anhang/ T. IX. fg. 8. 9. B. des Achſel⸗Beines iſt kleiner/ flaͤcher/ und haͤrter als der obe⸗ re/ auch daher breiter/ weil er mit zweyen neben einander liegenden Beinen des El⸗ lenbogen vermittelſt eines zuſtoſſenden Knorpels vereinbahret werden muſte/ ſon⸗ ſten von Fortſaͤtzen und Holen ſehr ſchoͤn. Derer Fortſatze kan man fuͤnff zehlen/ demnach ſind anzumercken/ erſtlich/ die zwey gantz aͤuſſerſte oder ſo genannte Hoͤcker/ Tab. II. FG. Tab. IX. fig. 8. 9. ep, die man bey magern Leuten leicht fuͤhlen und ſehen kan/ der auswendige Tab. II. G. Tab. IX. fig. 8. 9. p. von deme alle Muſeeln/ ſo die Hand⸗Wurtzel und Finger ausſtrecken/ und der inwendige/ Tab. II. F. Tab. IX. fl. 8. 9. o. von deme die beugende herſtammen/ ſonſten aber werden ſie in keine Beine eingelenckt: Hernach die zwiſchen dieſen liegende glat⸗ te laͤnglichte Kolle oder Raͤdlein Tab. II. D. Tab. IX. fig. 8. 9. ii. ſo mit ihrem Vordertheile uͤber die kurtz erwehnte Fortſaͤtze hervorſtehet/ und in drey Erho⸗ benheiten oder eigentliche Fortſaͤtze/ zwi⸗ ſchen welchen zwey Höoͤlen befindlich/ ge⸗ theilet wird/ davon die mittelſte iſt die kleineſte/ die oberſte aber/ aͤuſſerſte und dickeſte/ ſonſten das runde Haͤuptgen Tab. II. E. Tab. IX. fig. 8. 9. n. ſo in die kleine Roͤhre eingelenckt/ iſt die mittel⸗ maͤßige/ und die unterſie iſt vor die groͤſte zu halten/ welcher zur Seiten der ober⸗ wehnte auch groſſe Fortſatz/ durch eine Hoͤle abgeſondert/ ſtehet/ worvon die Muſceln entſpringen/ die unterſte und mittelſte aber machen eigentlich die Rolle/ welches am beſten zu urtheilen/ wenn man ſolche von hinten anſiehet. Auſſer die zwey Hoͤlen zur Seite der Hoͤckerlein/ Tab. IX. fig. 8. 9. qr. faͤllet uͤber diß am forder Theile bey und uͤber der Rolle zwiſchen beruhrten auſſerſten Fortſatzen eine merckliche Hoͤle vor/ 1 welche in der Mitte durch einen Unter⸗ ſchied wieder in zwey kleine/ die rechte und lincke/ oder innere und aͤuſſere ge⸗ theilet wird: Hinten aber und auswen⸗ dig/ dieſer gegen uͤber/ liegt die andere tieffere und groͤſſere/ m, in welche die groſ⸗ ſe Ellenbogen Roͤhre mit ihrem hohen ge⸗ krummten Ende oder Fortſatze/ gleichwie in jene mit dem andern Ende/ indem ſie uͤber die Rolle bewegt wird/ anſtoͤſſet und aufgehalten wird/ wenn ſie vor⸗ und hin⸗ terwarts bewegt wird; dahero kommts/ daß zwar der Ellenbogen ſehr krumm und in einen ſpitzigen Winckel kan eingebo⸗ gen/ aber nicht uͤber die gerade Linie aus⸗ geſtreckt werden. Sonſten geſchiehet die Einlenckung des Achſel⸗Beines mit der groſſen Ellenbogen⸗Roͤhre durch ei⸗ nen vollkommenen ginglymum oder Wieder⸗Gelencke/ weil beyder Beine einerley Ende/ jenes die Rolle/ dieſes der ſigma-foͤrmige Fortſatz/ daran ſie Erho⸗ benheiten und Hoͤlen zugleich haben/ ei⸗ nes das andere aufnimmt und aufgenom⸗ men werden. Dieſe Zuſammenfugung wird durch ſtarcke Baͤnder/ die ſowohl von daxlenct r und dennet iän lſagen eine uerütez kiche in der Mau daha e me 1 wieher m ſwey ker dd lnckt/ oder umn Ket wud: Haum chen 3/deeſer gegenuder, la mhert und greſſerem, adh Clendogen Rohre ntin zuumten Endeoder en Jene mit dem andaner der die Rolle dewegtwi uſgedalten wird/ wemfit rwarts bewegt wird aß zwar der Slendegnſt nenen ſpizigen Putlt der goſſen Eluune un dolkkemma en Prder⸗Gelmck, g 8 GA werten Ende ersdr. 4 zoriiu M dadum und Seſ l n 8 rufmact- ms das de ig an vrd „ * F 6A /* un dus iutk de 4 8 mn’ ader mcht uderdem Von dem Achſel⸗Beine. 69 von den Schnabel⸗foͤrmigen Fortſaͤtzen/ als von denen Huͤgelgen des Armbeins entſpringen/ befeſtiget; mit der kleinen Roͤhre aber vereinbaret es ſich per arthro⸗ 1 diam, da es mit ſeinen laͤnglich runden gleich an der Rolle anſtehenden Haͤupt⸗ gen ſich in die flache Hole/ welche die klei⸗ ne Roͤhre an ihrem Ende hat/ einſetzet. II. Buchs/ IX. Tafel/ 10. 11.12. 13. 14.15. Figur. Von denen Beinen des Ellenbogens. J Eren ſind zwey/ das eine inwen⸗ dige und untere iſt groͤſſer und laͤnger/ mit Namen ulna, Tab. II, H, weil vielleicht das Maaß einer Elle ſonſten dieſe Laͤnge gehabt/ ingleichem auch olecranon, propygion, focile majus, und abſolut cu- bitus oder Ellenbogen genant: das an⸗ dere/ obere außwendige iſt kleiner/ und heiſſet radius, focile minus, Tab. II, 1; Tab. IX. fig. 10, 11. Sie haͤngen an bey⸗ derſeits Enden zuſammen/ in der Mitte aber ſtehen ſie zu einer bequemern Stel⸗ lung der Muſceln/ Durchlaſſung der Blut⸗Gefaſſe und Erleichterung der Be⸗ wegung voneinander/ doch ſind ſie mit ei⸗ nem haͤutichten ſtarcken Bande verbun⸗ den/ welches von dem gantzen ſcharffen Striche der groſſen Roͤhre kommt/ und in die gegen uͤberſtehende gantze Linie der Armſchiene ſich endiget/ alſo die innere von denen außwendigen Muſceln des Ellen⸗ bogens unterſcheidet. Vornehmlich die groſſe hat die Verrichtung von Außſpan⸗ nung und Zuſammenziehung des Arms/ indem ſie ſich zu einem ſpitzigen Winckel bieget/ und in eine geradeLinie außſtrecket: die kleine aber dienet zum ein⸗ und auß⸗ warts wenden/ daher ſie per arthrodiam eingelenckt/ anbey iſt ſie der Hand wegen da/ wiewohl auch dieſer die groſſe nicht wenig beyſtehet. Dieſe zwey Beine haben viel unter ſich gemein/ denn ihre Figur iſt nicht ſehr ungleich und faſt dreyeckicht/ beyde ſind in der Mitte breiter und flaͤcher als uͤms Haupt/ ſo haben auch beyde einen An⸗ hang/ welcher mit einem Knorpel uͤber⸗ zogen iſt/ am obern Theile/ der dem Achſel⸗ beine eingefuͤgt wird/ ſo wohl als am un⸗ tern/ welcher an die aͤuſſere Hand ſtoͤſſet; ſo ſind ſie auch faſt gleicher Groͤſſe/ das groſſe aber iſt etwas dicker. In einigen Stucken ſind auch dieſe Beine voneinan⸗ der unterſchieden und ſich zuwider/ deñ 1. des groſſen Oberhaupt iſt das groͤſte/ das untere aber kleiner/ hingegen der klei⸗ nen Roͤhre oberes Haupt iſt duͤnner und runder/ das untere groͤſſer und breiter/ um der Handwurtzel Beine anzunehmen. 2. Was die Vereinigung der groſſen mit der kleinen anlanget/ wie die groſſe Roͤhre oben die kleine aufnimmt/ ſo nimmt hin⸗ gegen dieſe jene unten auf. Die groſſe Roͤhre Tab. II H, iſt bey nahe anderthalb Finger laͤnger als die kleine/ und zwey Finger kuͤrtzer als das Armbein: oben iſt ſie dicke/ aber gegen die Hand zu immer dunner/ und am Ende iſt J; ein u ö 8 — 11. Buchs/ IX. Tafel/1 ein runder Hoͤcker angewachſen. An ihr hat man zu betrachten den obern/ untern und mittlern Theil. ckes Haupt/ ſig. 10, 11, 12, 13, A, mi einem Buckel/ ⸗⸗ ſo mit zwey groſſen tzen verſehen/ einem fortern un 0, 11.12.13.14.17. Figur. die Gralle einer Henne vor. Zur Seitt eExrhabenheit/ ſo von der Hoͤle der Schiene aufgenommen —————. — iſt die ander Oben hat ſie ein di⸗ flach Der fortere d; gehet in die for⸗ tere Hoͤle oder Sch der hintere aber u ebenfals in deſſe Hoͤle/ welche ſo Rolle/ der ſie ei ooß des Achſelbeins/ t wird. Am auſſerſten Ende iſt zur Einlenckung d per arthrodiam, Knorpels/ Fortſatz/ au et zu deren feſter mit der Hand ſo wohl vermittelſt eines als auch durch den ſpitzigen s welchem ein Band entſprin⸗ er Verbindung. — nd groͤſſere/ c, gehet get; hintere und gröſſere lcher Form iſt/ wie die ſetzt/ erfordert. Weil forne ſpitzig zugehen/ wer⸗ den ſie coronæ, oder Schnaͤbel geheiſſen/ inſonderheit der fordere/ inwendige⸗ kleine ſolche Fortſaͤtze und kurtzere; der hin ſe/ laͤngere un tere/ außwendig groſ⸗ tere lauffet auf einen Winckel naus/ ſo man mehr ſtumpffen dahero olecranon, nennet/ auf wele legen des Ellenbo det auch oben zwey Hoͤlen/ die groſſec Hole Winckel ſin ancona, einen Hoͤcker en wir uns beym Auf⸗ gens ſteiffen, Man fin⸗ & oder Sigmaformige/ halb circulrunde b, zwiſchen beyden Fort aͤtzen liegende/ kan / weil durch deſſen Mitte von einem Fortſatz zum andern emn ch/ ſo die Seiten vonein⸗ ander ſondert/ lauffet; die kleine inwen⸗ Seite e 12, und wie dieſer das Haupt der Schiene nach dem Seiten⸗ Theile eingelenckt wird/ alſo nimmt jene Fortſaͤtze an/ nemlich die erhabener Stri des Achſelbeins Rolle/ daher die E mum geſchiehet, inlenckung per gingly- ntern Theile gegen die An ihrem u einen faſt runden An⸗ gt, hinten mit einer Hoͤle verſehen/ ein kleiner Kortſatz aus dem Anhange erwaͤchſe Griffelformige/ g⸗ t/ ſo von der Figur der heiſſet/ oder ſtellet faſt dem mittlern Theile e außwendige hervorragen/ hheile aber eingebogen ſeyn; er drey Winckel/ davon die Stachel oder Grate arffe Schneide hat/ ihr Man nim̃t gewahr/ daß hiernechſt hat der untere/ ſo heiſſet/ h, eine ſch Anfang oben bey der Seiten⸗ nachdem er ein b lang fortgangen/ dern gar mer iß zwey queer aͤſſet zur Seite einen an⸗ en Strich faſt biß zum Anhang abgehen/ von welchen ſchen inne eine laͤnglicht runde miret wird; die zwey and d ſtumpf/ davon einer der dere der hintere iſt. Sie hat Loͤcher vor die Blut⸗ der Mitte der aͤuſſern/ das an⸗ nnern Flaͤche weiter hinan/ egend uͤms obere Haupt iſt von Gruͤbgen/ kleinen Strichen und ungleich/ davon die groͤſ⸗ gen beym fordern Fortſatz an⸗ effen/ uͤnd eine dem Hoͤcker der klei⸗ oͤhre gegenuͤber ſtehet zud iene oder kleine Roͤhre/ ———V——.ꝛͤ—— Hoͤckergen ſehr rer Bewegung, Die Armſch Tab, II, 1; Tab. IX, fig. 14, cercis, parapygi ſe Roͤhre/ und fa Armbein/ oberhalb iſt ſi rund/ und ſtehet ihr innerer T on, iſt dunner a o duͤnne als das e gantz laͤnglicht wahr daß di ußdedxi .„N„ 4 trrcchſt du ad pe undars/ N Sna effet d ein ſtuff em nſang oden deyder Em aodem i ein dß e mng ſortgamgen gſerwe en gu merclicheSnc merrſten Anhang dahha epden zwiſchen umn Sle ſormutt wed; R Winckel ſind ſtum) ardert der admt daſmm duch pre L'cher ma N 6 1 das anein der Mis dn der imen Aitn der fordere aber iſt eingebogen. Man hat abermahl hier zu bemercken den obern/ mittlern und untern Theil. Der oberſte Theil oder Anhang/ l. iſt ein rundes Haupt/ glatt und zu aͤuſſerſt mit einer runden flachen Hoͤle/ m, die mit einem Knorpel belegt iſt/ verſehen/ den obern Fortſatz des Achſelbeins damit auf⸗ zunehmen/ zur Seite aber wird ſeine run⸗ de/ dort ſelbſt aber etwas breitere Her⸗ vorragung/ n. von der Hoͤle des Ellen⸗ bogens auffgenommen und eingelenckt⸗ Unter dieſem Anhang ſtehet der Halß o⸗ der Nacken/ i, welcher lang iſt der ſchree⸗ gen Bewegung halber/ an und unter de⸗ me innern Theils gegen dem Ellenbogen zu kommt ein kleiner Fortſatz in Geſtalt eines laͤnglichten ungleichen/ mit einem rauhen Gruͤbgen begabten Hoͤckers/ o, in welches eine Senne des zweykoͤpffigen Muſcels eingepftantzet wird: gleich wie auch außwendig dieſen gegen uͤber die gan⸗ tze Gegend/ und dort ſelbſt auch der Halß von kleinen Huͤgelgen gantz uneben iſt. In der Mitte iſt die kleine Roͤhre mehr außgekruͤmmet als der Ellenbogen/ woſelbſt auch dieſe und jene voneinander weiter abſtehen/ deßhalber/ damit ſo wohl die Schiene in der Circelbewegung freyer ſen/ als auch mehr Platz und Raum gege⸗ ben werde vor die Muſceln; hat auch dort einen Winckel mit einer ſcharffẽ Schnei⸗ de/ der Stachel genant/ oder eine ſcharffe Linie/ v, neben welcher beyde Seiten flach/ niedergedruckt und etwas hol ſeyn/ mit ſiumpffen Linien umſchrieben/ außwendig wo ſie rund und außgebogen/ iſt eine rauhe — gehet. II. Buchs/ 3—. 4 II. Buchs/ IX. Tafel/ 16. 17. 18. 19. Figur. II. Buchs/ IX. Tafel/ 16.17. 18. 19. Figur. Vondenen Beinen der aͤuſſerſten Hand. 5X kleine Hand haͤlt viererley Beine in ſich/ der Handwurtzel/ Miltelhand/ der Finger und Geleich⸗ Beingen. Der erſte und oberſte Theil heiſſet die Haudwurtzel oder die Vor⸗ hand/ von andern die Hinterhand/ car- us, brachiale, Tab. II, KK., beſtehet aus acht ſchwammichten Beinen/ AA 12&c. unterſchiedlicher Figur/ abſonderlich drey und viereckicht/ theils gerade theils rund/ aus und eingebogen/ nemlich außwendig rund/ inwendig hol/ auch von ungleicher Groͤſſe/ doch ſo/ daß das groͤſſeſte nicht viel wichtiger als eine groſſe Vohne iſt. Anihrem innern Theile haben ſie einen krummen Fortſatz/ welcher von der ei⸗ nen Seite eine Hervorragung macht/ von der andern Seite aber ſtehet das erſte Bein der andern Ordnung einwaͤrts in die Gand/ und machen einen Naum/ wodurch die Sennen der beugenden Hand⸗Mu⸗ ſceln ſicher fortgehen. 4 Dieſe Beine aber ſtehen in doppel⸗ ter Ordnung/ in jeder viere/ und zwar die hintere iſt mit der groſſen und klei⸗ nen Roͤhre eingelenckt/ davon die drey außwendigen und oberſten alſo mitein⸗ ander vereiniget ſind/ als waͤren ſie eins; ſie werden per arthrodiam, und zwar die zwey groſſen obern Theils mit der Hoͤle der Armſchiene/ und das dritte nach die⸗ ſen und groͤſte mit der runden obern Hoͤle der groſſen Ellenbogen⸗Roͤhre gleich an dem Griffelformigen Fortſatze vermittelſt eines Knorpels zuſammengeſetzt/ jene zwey ſtoſſen unten an die andere Reihe/ mit wel⸗ cher ihren vierten Beingen das dritte der erſten zuſammenhaͤnget: das vierte iſt das kleineſte unter allen/ inwendig der Hand unter dem kleinen Finger/ uͤber das dritte auſſerhalb und auſſer der Ordnung ge⸗ legen/ und machet eine Hervorragung/ ſo dem krummen Fortſatze des vierten Bein⸗ gens der andern Ordnung faſt gleich iſt. Die fordere Ordnung beſtehet auch aus vieren/ ſo denen vier hintern angefuͤgt ſeyn. Das erſte iſt mehr in als außwaͤrts der Hand gelegen/ dahero es den Daumen ſtarck unterſtuͤtzet/ und ubereinkommt mit dem krummen Fortſatze des vierten der andern Ordnung; das andere und dritte unterſtuͤtzen das erſte und andere Bein der mittlern Hand; das vierte und letzte aber halt an ſich mit ſeinen zwey kleinen flachen Hoͤlen das dritte und vierte Bein der Mittelhand. Nahe an der Vereinigung des achten mit demjenigen mittlern Hand⸗ Knochen/ ſo den kleinen Finger unterſtuͦ⸗ tzet/ wird ein klein Beingen gefunden/ ſo dort den leeren Platz außfullet/ und zu denen Gleichbeingen mit gerechnet wird. Erſcheinet alſo der Unterſchied von unſers Authoris Ordnung/ da in der hintern Reihe der Anfang im zehlen von unſers Authoris andern Beingen biß auf das achte/ welches das letzte und vierte bey an⸗ dern 1. 1). Se — 6 N g üuſerſen jeh mes Kporpels 1n ffnuntm— rrm renm Bunf Ren duſemmahehgt dn aneſte unte aln wde aer hem kleinm gngr aferdald und uferd gen und machet mehn im krummen Gortaxuur enns der andem Odatt De fordere Oedat us vieren ſodenenda ſt pa. Daseſſteiſtwedtt er Hand gelegen daſcut arck unterſtuzet und ur en krumma Fertſ ndern Ordnung; dus nterſtuzen ds affech netlen Hand; Wumn alt mſch mtſeune Holen das den Kn 1 ttatdand. Nae rn. dei aatmmtdman rchen ſo drkern * *““. 4 4 —— Von denen Beinen der aͤuſſerſten Hand. 73 dern iſt/ gemacht wird/ und in der fordern das erſte Beingen der erſten Reihe unſers Authoris das erſte dieſer andern Reihe iſt/ auch das ſiebende des Authoris insgemein das achte/ nemlich das vierte der andern Reihe. Welches wohl zu mercken/ inmaſ⸗ ſen bey denen dortigen Muſceln/ ihrem Urſprung und Einpflantzung nach/ ſolches ein und andere Veraͤnderung bey ein und andern Anatomicis machen wird. Dieſe acht Beingen nun ſind vermit⸗ telſt Knorpel und ſtarcken Bander per ſyneuroſin unter ſich/ haben jedoch kaum oder gar eine ſchlechte Bewegung/ ver⸗ bunden/ das iſt/ durch ein ſpannadericht Band/ ſo die Natur eines Knorpels und Nervens hat/ oder nervos⸗knorplicht iſt/ entſprungen von dem untern Theile der Ellenbogen⸗Beine/ worzu noch mehrere Beſeſtigung kommt von dem mit denen Sennen der Muſceln gemeinſchafftlichen Ringformigen uͤberzwerchen Hande. Sie habenzwey Flaͤchen mit einem ſchlupfri⸗ gen Knorpel uͤberzogen/ eine außwen⸗ dige erhabene/ wormit ſie von denen Hoͤ⸗ jen der nechſten Knochen aufgenommen werden/ und eine inwendige holgekruͤmm⸗ te/ wormit ſie der nechſten Knochen Erha⸗ benheiten aufnehmen. Demnach iſt ihre Einlenckung mit der Mittelhand die⸗ jenige/ ſo die zweiffelhaffte/ am phiarthroſis genennet wird/ weil ſie ihrer Zuſammen⸗ ſetzung nach eine diarthroſis, aber ihrer duncklen faſt keiner Bewegung halber eine ſynarthroſis iſt. Der andere Theil der kleinen Hand iſt die mittlere oder flache Hand/ mera⸗ carpus, thenar, poſtbrachiale, palma, BBl; Tab. II, LI, und beſtehet aus vier laͤng⸗ lichten/ runden/ ſchmal und ſchlancken Beinen/ ſo gleich weit voneinander abſte⸗ hen/ ſind harten/ feſten Weſens/ anbey 1oͤh⸗ richt/ und haben eine Hoͤle mit Marck an⸗ gefuͤllt. In der Mitte ſind ſie rund/ an⸗ bey außwendig erhaben und außgebogen mit einer ebenen Flaͤche/ g, inwendig/ um beſſer zuzugreiffen/ krumm und eingebo⸗ gen mit einer ſpitzigen Flaͤche/ h, ſonſten auch groͤſſer als die Beine der Finger/ und in Vergleich unter oder mit ſich ſelbſten an Laͤnge und Dicke gar ungleich/ denn das Bein unter dem Zeigefinger iſt das laͤngſte und dickſte/ das andere etwas klei⸗ ner/ und ſo fortan/ das vierte iſt das kleine⸗ ſte/ oder kuͤrtzeſte und duͤnneſte unter allen. Alle haben oben und unten Anhaͤnge/ Im, jene ſind duͤnne einem Haͤuptgen aͤhn⸗ lich/ dieſe aber dicker/ breiter und mit einer Kruͤmme oder flachen Hoͤle ve ſehen. Sie beruͤhren ſich miteinander in ihren aͤuſſer⸗ ſten Theilen ſeitwaͤrts wie die beyde Ellen⸗ bogen⸗Roͤhren/ in der Mitte aber ſtehen und klaffen ſie voneinander/ iii, um denen zwiſchenbeinichten Muſceln den Sitz zu verleihen. Ihre Vereinigung iſt un⸗ tern Theils/(einige nennen/ was hier un⸗ ten iſt/ oben/ und was hier oben iſt/ unten) mit der Handwuurtzel/ deſſen nechſte Bein⸗ gen von dieſes flachen Hoͤlen angenommen werden/ mit Huͤlffe kroſpelicher ſpannade⸗ riger feſten Baͤnder/ durch die zweiffel⸗ haffte Einlenckung/ wiewohl dasjenige unter dem Ohrfinger mehr beweglich iſt; obern Theils mit den Fingern per gingly⸗ mum, Wieder⸗Gelencke/ oder auch per arthrodiam, inmaſſen ihr ablang rundes mit einem Kroſpel belegtes Haͤuptgen in der Finger⸗Hoͤle eingehet. Miteinander werden ſie außwendig mit ſpannaderigen Baͤndern verbunden/ inwendig wo ſie K gegen⸗ —— ꝛᷣ—— gegeneinander ſehen/ mit Knorpeln ver⸗ wahret. Drittens/ kommen die Beine der fuͤnff Finger/ ſo von ihrem Gebrauch/ Lager und Groͤſſe unterſchiedliche bekante Namen fuͤhren/ nemlich des Daumens/ abc, des Zeigefingers/ def,&c. zu beſe⸗ hen vor/ an der Zahl fuͤnffzehen c c, wenn man das erſte Bein des Daumens mit⸗ zehlet/ in dreyfacher Ordnung oder Reihe/ ſo phalanx heiſſet/ geſtelet. An Groͤſſe ſind ſie unterſchieden/ das erſte und nechſte an der Mittelhand/ procondylos, iſt vor allen das groͤſſeſte an Laͤnge und Dicke/ das andere/ condylos, iſt groͤſſer als das dritte/ das dritte aber metacondylos iſt das kleineſte: Ob nun wohl dieſer Beine nicht einerley Groͤſſe iſt/ ſo werden ſie doch gleich geſehen/ wenn ſie eine Kugel zu be⸗ greiffen miteinander angewendet werden. Auſſerhalb ſind ſie erhaben und außgebo⸗ gen/ inwendig aber eingebogen/ und gleichſam flach und eben/ ſo wohl weil wir mit den inwendigen zugreiffen muͤſſen/ als auch weil Muſcel⸗Sennen in den inwen⸗ digen mehr als außwendigen Theil gehen/ denenſelben einen feſten Sitz zu geben/ ebenfals ſind ſie unten breit und oben en⸗ ge/ auch rechter und lincker Seits von ge⸗ raden Strichen ungleich. Oben und unten haben ſie Fortſaͤtze/ n o, außge⸗ nommen die Beine des dritten Satzes o⸗ der letzten Glieds/ an welchem oben ſie nicht vonnoͤthen ſeyn/ weil die Naͤgel dran ſtoſſen/ woſelbſt ſie ſich in einen halben Mond endigen/ rund und zu erſterm An⸗ ſitz der Naͤgel rauh ſind. Die untern Fortſaͤtze ſind rund/ und in jedem der erſten Finger⸗Reihe haben ſie eine runde Hoͤle/ der mittlern Hand Knochen auf⸗ „4 11. Buchs/ IX. Tafel/ 16. 17. 18. 19. Figur. zunehmen/ in denen andern aber haben ſie gleichſam eine doppelte Hole/ mit einer kleinen Erhoͤhung unterſchieden: die o⸗ bern Fortſäͤtze ragen gleichſam mit ei⸗ nem doppelten Haͤuptgen/ durch eine Hoͤle unterſchieden/ hervor/ wormit ſie in die doppelte Hoͤle des druͤber liegenden Beins ſich einrichten/ außgenommen das auſſer⸗ ſte dritte Bein/ ſo von keinem andern oben aufgenommen werden kan, und ihr run⸗ des und rauhes Ende mit einem Nagel be⸗ ſchutzet wird. Anbey ſind alle dieſe Hoͤlen und Fortſatze zu leichterer Bewegung mit einem Knorpel uberzogen/ und geſchie⸗ het hier abermahl die Einlenckung per ginglymum, oder Wieder⸗Gelenelk/ wo⸗ ſelbſt ſie auch dicker ſeyn/ und werden ihre daſelbſtige Hoͤcker condyli, nodi„Kno⸗ chel oder Knorren genennet. Die Gleichgebeine üig. 18, 19, ſind zwar Haͤnd und Fuͤſſen gemein/ werden jedoch auch an der Kniebeuge und anders⸗ wo gefunden/ von ihrer Figur und Groͤſſe insgemein genennet oſſa ſeſami, ſeſa- moidea, dem Flachs⸗Dotter⸗Saamen aͤhnliche; erſcheinen ſehr klein/ bey Jun⸗ gen knorplich/ bey Alten beinicht/ doch mit Knorpel uͤberzogen/ loͤchericht uñ ſchwam⸗ micht/ an den Fuͤſſen kleiner als an Haͤn⸗ den/ außgenommen an der groſſen Zehe/ woran ſie/ ſonderlich am erſten Gelencke beym„Haupte des Solenbeins groͤſſer/ faſt einer halben geſchoͤlten Erbiß oder kleinen Bohne gleich ſind/ und die inwendig an der Hand liegen/ uͤbertreffen an Zahl/ Groͤſſe und Haͤrtigkeit diejenige/ ſo auß⸗ waͤrts liegen/ es iſt aber ihr Lager ſig 16, 17, †9, an denen Gelencken oder Zwiſchen⸗ knoten. Die Figur iſt rund und etwas eingedruckt/ derſelben wie auch ihres Nuꝛtʒzens 1 Nur⸗ engnerm — 5 4 64 ein dornitnad ommen werden in 8 8 N Kl ees und rauhes Endertar Suzet wird. Indey du 5 88- 1(h I — Anorpelderorn t da ter adermahl de Ent dſeldſnge Hocker ea del oder Knomm genm X 4 4.* Di Gleichgebeinen e war Hand und Füfmge tdoch auch an der Knuda vo gefunden don ien e 1 negemem genemett ah? 4 △ Ner moidea, dem Flads d Dalcche; erſchenm iirte 9 un knorplich dey Ana 46” Knorpel üderzogen Gorl an den Fuſe ker⸗ mcht en den Fuſe e. den außgeromne a woran ſie, ſondaſcun AI 4* 8„ 1 dn Had leßm üm Von denen Boinen der aͤuſſerſten Hand. 75 Nutzens halber ſie einer Scheibe oder Rolle verglichen werden/ weil ſie bey ſtarcker Bewegung und Ausſtrecken der Fuͤſſe undHaͤnde das Ausfallen oder Ver⸗ rencken verhindern/ und die Gelencke be⸗ feſtigen. Die Fahl ſolcher iſt veraͤnder⸗ lich/ an jeder Hand und Fuß manchmal zehen/ zwoͤlff/ zwantzig/ und zwey beym Anfange des Waden⸗Muſcels beyder⸗ ſeits/ unter und uͤber dieſes ſelten mehr/ denn weil ſie klein ſind/ unter denen Sen⸗ nen der Finger⸗Muſcel verſtecket/ und von den ſpannaderigen Baͤndern gleich⸗ ſam eingewickelt liegen/ werden ſie leicht uͤberſehen/ oder gehen bey der Reinigung der Knochen verlohren. Was Zahl und Lager anbetrifft/ davon ſagt Laurentius in feine Anatomie: Ihre Zahl iſt unge⸗ wiß/ in der Hand haben einige zwoͤlffe/ andere ſechszehen und mehr gefunden/ i habe dieſe Beingen an der kede 8 aͤuſſern/ jedoch in jener vielmehr gefun⸗ den. In dem erſten Gelencke des Dau⸗ mens wirſt du keines antreffen/ in dem an⸗ dern zwey/ im dritten eins. An den an⸗ dern vier Fingern/ bey denen erſten Ge⸗ lencken zwey/ bey denen andern aber je⸗ den nur einsl/ ſo daß in der in wendigen Hand neunzehen/ in der auswendigen weniger/ kleiner und nicht ſo harte ſeyn. An den Fuß⸗Zehen iſt faſt gleiche Zahl. Die inwendigen an der Hand/ verhin⸗ dern das Verrencken hineinwarts/ wenn wir die Hand ſtarck ausſtrecken/ und die auswendige verwahren das Gelencke bey der hefftigſten Biegung von dem Ausfall auswarts. So iſt auch gleicher Nutzen bey den Fuͤſſen. II. Buchs/ X. Tafel 7 1.2. 3. Figur. Von dem dicken Schenckel⸗Beine. und Schenckel/ welcher eingetheilet wird in dicken Schenckel/ groſſe und kleine Schien⸗Roͤhre/ und den auſſer⸗ ſten Fuß. Das dicke Schenckelbein/ Nuu folget der groſſe oder gantze Fuß femur, Tab. II, N, ubertrifft an Laͤnge/ Dicke und Haͤrtigkeit alle andere Beine des gantzen Leibes/ iſt inwendig wie eine Pfeiffe ausgehoͤlert zum Marcke. Die Figur iſt ablang und rund/ nicht aber gantz gerade/ ſondern ſteiget ſchlimm ein⸗ werts nach dem Knie zu hinab; vor⸗und auswerts iſt es rund und ausgebogen/ an⸗ bey glatt und poliret/ hinter⸗und einwerts aber etwas eingedruckt/ krumm/ hol und eingebogen/ anbey rauh und ungleich/ ſonderlich von den langen unebenen ſchlim̃ nach dem Knie abſteigenden ſcharffen Striche/ Tab. X, fig. 1, 2, 3, dd, um die Enden/ abſonderlich unten iſt es breit/ ſonſten an und um ſeinen obern und un⸗ tern Theil mit ſehr vielen Loͤchern/ bb. und Ritzen die Baͤnder und Muſcel⸗Sen⸗ nen deſto feſter anzunehmen/ begabt/ wie denn auch zwey Loͤcher CC. vor die Blut⸗ Gefaͤſe zur Nahrung um die Mitte und weiter hinan/ ohnweit dem ſcharffen Stri⸗ che zuſehen ſind. Hauptſaͤchlich hat man K 2 allhier — 76 II. Bochs/ X.—. cel/ 1.2. 3. Figur. allhier den obern und untern Theil zu be⸗ trachten Urſach., Obern Theils kommen vor die Fort⸗ ſaͤtze/ nemlich das Haupt und die zwey Umtreiber. Das groſſe kugel⸗runde Haupt/ Tab. II, P Tab. X. fig. 1. 2. 3. B, wird gantz formiret von dem Anhange/ oder iſt von ſelbigem hervorgewachſen/ oben mit einem Knorpel uͤberzogen/ in⸗ wendig iſt es ſchwammicht und voll Loͤ⸗ cher: es ſtehet bequemen Lagers und Ge⸗ hens halber weit raus. Unter deme iſt ſein langer und dicker Nacken/ Tab. II O. Tab. X. fig. 1, z, 3, A, ſo wegen beſſe⸗ rer Einlenckung ſchlimm einwerts gebo⸗ gen ſtehet. Die insgemein davor gehal⸗ tene zwey Fortſaͤtze ſind die beyden Um⸗ treiber oder Dreher/ trochanter, ro- tator, Tab. II, R, S, dahero ſo genennet/ weil die umtreibende Muſceln des Schen⸗ ckels ihnen eingeflantzet ſeyn/ der aus⸗und inwendige/ ſo aus dem untern Theil des Nackens wie Hoͤcker und Knorren auff⸗ ſteigen/ dienende zum Urſprung und Ein⸗ pflantzung der Muſceln. Der auswen⸗ dige/ obere und groſſe/ Tab. II, S, Tab. X, fig. 1, 2, 3, D. ſtehet auſſerhalb und auffwerts hervor/ und wird durch eine groſſe Grube oder Schooß/ Tab. X, 2a2. uüber welche noch eine Rruͤmme ge⸗ het/ von dem Haupte inwendig/ deme es gegenuͤber ſtehet/ abgeſchieden/ iſt aus⸗ wendig gantz ungleich und hoͤckericht/ ſo daß er mit ſeinen vier auswendigen Ein⸗ druͤckungen/ Tab. X, fig. 1, 2, 3, 1234, einen Berg gar ſchoͤn vorſtellee. Der inwendige und untere iſt der kleinere/ Tab. II, R Tab. X, E 2. in Geſtalt eines ſtumpffen Hoͤckers ſo hinter⸗und einwerts gelegen/ unter dem Haupte auſſerhalb dem Nacken/ und iſt ruͤckwerts gebogen/ nimmt die anziehende und beugende Mu⸗ ſceln auf/ wie der groſſe die umtreibende. Dieſe Fortſaͤtze/ ingleichem auch die zwey Haͤupter/ ſind bey Kindern Anhaͤnge/ Tab. X, fig. 1, 2, 3, ecee, behalten auch oſſte dieſe Eigenſchafft noch bey Alten/ doch wird der groſſe Dreher eher als der kleine in einen Fortſatz verwandelt. Uber dieſe zwey Fortſatze habe ich noch den dritten wahrgenommen/ ſagt Arnoldus Sen- guerdius in ſeiner oſteolog. p. 141. wel⸗ ches ein Hoͤckergen iſt/ an Groͤſſe beyden obern Fortſatzen nachgebende: dieſer drit⸗ te wird dem kleinern Umdreher entgegen geſetzt/ hat einiger maſſen an dem aͤuſſern Theile ſeinen Sitz unter dem groſſen Um⸗ dreher. Unter dieſem kleineſten Fortſatze iſt eine lange Eindruͤckung/ doch nicht ſonderlich tieff/ anzutreffen/ wovon den Anfang nimmt eine abſteigende Linie/ ſo das Bein etwas ſcharff machet. Der⸗ gleichen iſt faſt dasjenige Hoͤckergen/ ſo mehr vorwarts durch ein Finger⸗breites und laͤnglicht Gruͤbgen von dem kleinen Umtreiber unterſchieden hinauf gegen den groſſen Umdreher zuſtehet. Ferner das dicke Schenckel⸗Bein wird im Abſteigen uͤber ſeine mittlere Gegend groͤſſer/ breiter und dicker/ und endiget ſich vorwarts in einen groſſen mit einem glatten Knorpel uͤberzogenen Anhang/ welcher dieſes Knochens zwey unterſte groſſe runde Fortſatze/ Knorren oder Haͤupter Tab. II Q-. Tab. X. fig. 1. 2. 3. G. H. machet/ hinterwarts ſich wen⸗ dende/ ſo durch eine groſſe/ forne zwar kleinere/ Tab. X. I1. mit der Scheibe/ die ihr anſitzet/ gemeine/ aber von hinten zu/ Tab. X. K z. mehr als Daumens breiter Hoͤle/ 1 des an Hockegen S we Jertſazemmaehaend, twud dem klenem adt geſetzt/ hat narnger man Dalt ſeinen Sizuum ereder. Unter deſemitee tene lange Eindrüchn oaderüch neff /anzaiſt Anſang mmmt enr ofß ſo das Bein erwo ſdaf⸗ geeichen iſt faſt daſng medt vorwarts duchch und länglicht Grödann Umtrader uncerſchedna groſſm Umonder ſitt Ferner das dicktte in APſteigen üder n goͤſſer drutn mt — 3—— Von dem dicken Schenckel⸗Beine. 5 Hoͤle/ welche die Blut⸗Gefaͤße mit dem vierten Nerven⸗Paar in die Schenckel hinab durchgehen laͤſſet/ auch die Knie⸗ Kehle machet/ abgeſondert wird. Von dieſen Haͤuptern iſt das inwendige/ Tab. X. G dicker/ das auswendlge H breiter und niedergedruckt/ damit die ſchlimme Bewegung nicht gehindert wer⸗ de. Naͤchſt deme und zur Seite beyder Haͤupter ſind noch zwey kleine Hoͤlen zu ſehen/ welchen unterſchiedlicher Mu⸗ ſceln⸗Sennen eingepflantzet werden. So ſind auch hinten in der Knie⸗Kehle zwey kleine Geleich⸗Beingen/ denen un⸗ terſten Anhaͤngen des dicken Schenckels angeſetzet/ welche derer beyden erſten Mu⸗ ſceln/ die den Fuß beugen/ ihren Haͤuptern angewachſen ſind/ da andere an den Sen⸗ nen anhangen. Was anlanget die Vergliederung mit andern/ ſo wird der obere Theil des dicken Schenckels mit dem Huͤfft⸗Beine per enarthroſin eingelenckt/ da in deſſen tieffe Pfanne dieſes ſein groſſes runde Haupt ſich einrichtet/ und die Befeſti⸗ ——— gung durch zwey Baͤnder erhaͤlt/ ein auswendiges dickes und haͤutichtes/ wel⸗ ches das Gelencke in die Runde umgiebet/ das andere inwendige laͤnglicht runde knorplichte/ ſo aus der in der Mitte der Haupt⸗Pfanne eingegrabenen Hoͤle/ oder vielmehr aus der dem Schenckel⸗Haupte auf der Mitte oben eingepraͤgten Gruͤb⸗ gen oder Loche/ Tab. X. Ez. az. herkommt/ und in die Mitte der Huͤfft⸗Pfanne feſte gehet/ davon oben beym Hufft⸗Beine gehandelt worden. Der untere Schen⸗ ckel⸗Theil wird mit der groſſen Schien⸗ Roͤhre per ginglymum, Wiedergelencke vergliedert/ da deſſen zwey Haͤupter auch zweyen Hoͤlen des obern und aͤuſſern Theils der groſſen Schien⸗Roͤhre/ und dieſes ihre Erhabenheit hinwiederum in jenes Hoͤle zwiſchen den Haͤuptern einge⸗ hen. Weil aber dieſes Wiedergelencke nicht ſonderlich wie das des Achſelbeins mit dem Ellenbogen/ wollen einige viel⸗ mehr enarthroſin haben: Solches Ge⸗ lenckes fordere Theil heiſſet das Knie/ der hintere die Knie⸗Kehle. II. Buchs/ X. Tafel/ 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Figur. Von der groſſen und kleinen Schien⸗Roͤhre/ wie auch Knie⸗Scheibe. Der Theil des Leibes von dem Knie Lbiß zum aͤuſſerſten Fuße heiſſet das Schienbein/ nbbia, ſonſten auch crus, ſo wieder aus zweyen Beinen beſtehet/ da⸗ von eins groſſer und ſtaͤrcker als das an⸗ dere/ ſo einwarts lieget/ den gemeinen Na⸗ men des ganzen Beins/ nemlich das Schienbein behaͤlt/ das andere aber heiſ⸗ ſet fibula, das Waden⸗Bein. Die groſſe Schien⸗Roͤhre Tab. II. V. tibia, canna major, focile majus, hat zwey Anhaͤn⸗ ge/ deren Anwachs lit. a. zeiget/ den ober⸗ ſten und unterſten/ ſo das uͤbrige Bein an Breite uͤbertreffen. Der oberſte und K; groͤſſe⸗ ſonſten der dickeſte Theil des gantzen Beins/ hinten zu gleichſam in zwey Haͤu⸗ pter ausgebreitet/ welcher mitidem dicken Schenckel⸗Beine per ginglymum verei⸗ niget/ iſt mit einem herumgewachſenen weich und ſchluͤpferigen/ beweglichen Mond⸗foͤrmigen/ weil er oben rings um dicker/ gegen der Mittel⸗Tieffe aber ſchmaͤlern/ Knorpel/ ſo mit Baͤndern befeſtiget und vergroͤſſert/ zugleich aber darmit die dortigen Hoͤlen mehr vertiefet werden/ uͤberzogen: Auf ſolchen Anhangs Hoͤhe oder Gipffel werden zwey laͤnglichte groͤſſere Hoͤlen/ BB46. oder Schoos angemercket/ wormit er des dicken Schen⸗ ckel⸗Beins unterſte Haͤupter aufnimmt/ zwiſchen ſolchen liget ein ungleicher rauher gekruͤmmter/ ſonderlich am hintern Theile mit einer rauhen Spitze hervorſtehender Hoͤcker/ C. 4 6. oder vielmehr Fort⸗ ſatz in der Mitte/ welcher dieſe Schooſe unterſcheidet/ und von des dicken Schen⸗ ckel⸗Beins Hoͤle/ in welches auch das von nur bemeldeten Hoͤckers Hoͤhe entſproſſe⸗ ne ſtarcke ſpannaderichte Band zur Be⸗ feſtigung des Gelenckes angehefftet iſt/ aufgenommen wird. Und wenn mans genau unterſuchet/ kommt noch der drit⸗ te Schoos heraus/ ſo den Mittel⸗Ort behauptet von forne zwiſchen benannten auswendigen beyden Hoͤlen/ und kleiner iſt als eine von dieſen. Ja noch eine klei⸗ ne zum Durchgang der Gefaͤße und des Bandes des Schienbeins iſt dem hintern Theile eingegraben. Uber diß hat es hin⸗ tern Theils unter der aͤuſſerlichen Hervor⸗ ragung ein Haͤuptgen/ D, welches in die Hoͤle des Anhangs der kleinen Schie⸗ ne hinein gehet/ deſſen Bezirck ein wenig 288 II. Buchs /X. Tafel. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Figur. groͤſſeſte/ Tab. X. fig. 4. 5. 6. A, auch hervorſtehet/ mit einem Knorpel umge⸗ geben; andere geben vielmehr ſolch Haͤuptgen aus vor eine unter allen die kleineſte und faſt gantz flache Hoͤle/ durch welche die kleine Roͤhre mit der groſſen zuſammen ſtehe. Sonſten werden fuͤr⸗ nehmlich am fordern Sitze/ denn auch zur Seite des gantzen Hauptes/ ja bey⸗ der Anhaͤnge dieſer Schiene viel Loͤcher/ EE, gefunden/ anbey forne ein ziemlich groſſer ſtumpffer harter Hoͤcker/ F 45. ſo in etwas auslaufftt. Hierauf ſteiget das Bein gerade hinab/ doch ſo/ daß es im Abſteigen je tieſfer je dunner und ſchmaͤler wird/ anbey aber auch feſter. Kommt derohalben der Schiene mitt⸗ lerer zwiſchen beyden Anhaͤngen geiegt⸗ ne Theil zu betrachten vor/ welcher drey wincklichter Figur iſt/ hinten breit/ und forne ſcharff und ſpitzig/ deßhalhen nach denen z. Seiten I. II. III. drey Linien 1. 2. 3. oder laͤnglichte ſcharffe Winckel bemercket werden/ deren erſte/ ſo forne gelegen/ und gar ſcharff iſt/ die Graͤte/ ſpina, criſta, der Roͤhren/ wormit ſie bey dem Anſtoſſen groſſe Empfindlichkeit ma⸗ chet/ bevorab indem auch dort das Bein⸗ Haͤutgen mit wenigem Fleiſche bedecket/ ziemlich bloß lieget/ genennt wird. Swey kommen am hintern Theile noch vor/ da⸗ von die inwendige/ oben von vielen kleinen Hoͤckergen gantz ungleiche/ es ſey denn/ daß man dieſe vor einen abſonder⸗ lichen Strich halten wolte/ No, und ſonſten ſtumpffer iſt/ als die auswen⸗ dige ſpitzigere. Sonſten iſt diß Bein ſo dicke als das Schenckel⸗Bein/ aber nicht ſo rund/ inwendig iſt es hohl das Marck aufzuhalten. Ein Loch Gvor die Blut⸗ b 4 m 1 inen ehe. Lanſen N edmaich m 5 Sen fma * Oalt des gmem Fat „„ e e dſ 9. 1 Noae diſe Sae n „Rfanden/ ndoy zun⸗ ffrr funpffer dun zit àin etwas uulufft e 8 8 4 3 Den gerade mo daf a Jdſtengen ſe deſer u dmaler wird/ adocag Aocnmt derohaldendees erer zwiſchen denda de e Dal zudetrachemn r vincklichter Kiguriſ ſe ore ſcharff und ſpigd enen z. Seitm l. l 4,.5. oder lnglichſt demercket werden/ dame welegen und qu ſorff au, criſta, der Reut dem Nyrſſen greſſd det devorad udme Häutaen mit wenget nüd dis n en lemmen un daum 8 3 —-——————y—— Von der groſſen und kleinen Schien⸗Roͤhre/ ꝛc. 79 Blut⸗Gefaͤße ſtehet hinten und oben naͤchſt am hoͤckrigen ungleichen Striche. Am untern und in Betracht des obern/ viel kleinern Theile iſt die Schiene viel breiter uñ platter/ als in der Mitte/ und endiget ſich in einen Anhang/ H, wel⸗ cher mit dem Lauff⸗Beine in der Fußwur⸗ zel per ginglymum oder Wiedergelencke eingegliedert wird. Hierzu iſt an dieſem Anhangezu unterſt eine viereckichte groſſe/ mit einer kleinen Hervorragung wieder in zwey getheilte Hoͤle/ kkX4. oder viel⸗ mehr fallen hier 2. Hoͤlen vor/ mit Knor⸗ pel bedeckt/ von einander durch eine von hinten vorwarts/ da ſie in ein Hoͤcker⸗ gen ſich endiget/ lauffende Linie oder kleine Erhoͤhung abgeſondert/ die das er⸗ ſte Bein des forder Fuſſes/ oder der Fuß⸗ Wurtzel/ den Ruͤcken des Sprungs nach deſſen Erhabenheiten aufnehmen/ da hin⸗ wiederum der Schiene Anhangs Hoͤle ihrer erhabenen Linie nach von des Sprungs obern Theils befindlichen Hoͤ⸗ le aufgenommen wird/ ſo ein wahrhaff⸗ ter ginglymus iſt. Ferner hat die innere Seite des Anhangs einen dicken hervor⸗ ragenden Fortſatz/ L, auſſerhalb aus⸗ Eegtn, hoͤckerig/ bloß/ und ohne mit leiſch bedeckt zu ſeyn/ inwendig hohl/ ſo der inwendige Knorren genennet wird/ der mit dem auswendigen durch en ſtar⸗ ckes Circul⸗rundes ſpannaderichtes Band verbunden wird. An dem auswendi⸗ gen Seiten Theile hat er einen kleinen laͤnguchten Schoos/ M. ſo rauh und mit keinem Knorpel belegt iſt/ der das Unter⸗Haupt der kleinen Schiene zum Theil in ſich nimmt. Die kleine Schien⸗Roͤhre Tab. II.X. Tab. X. iig. 7. 8. quch das Hafft⸗Klam⸗ mer⸗ Waden⸗Bein/ fibula, canna mi- nor, focile minus, perone genannt/ ſtoſ⸗ ſet mit ihren Enden an die groſſe Schien⸗ Roͤhre zur auswendigen Seite/ in der Mitte aber ſtehen ſie von einander ab/ in allen nach Art der kleinen und groſſen El⸗ lenbogen Roͤhre. Diß kleinere und duͤn⸗ nere Bein hat mit der groſſen Schiene faſt gleiche Lange/ unten zwar gehet ſie einen quer Finger lang weiter hervor/ aber eben ſo viel wird ſie obern Theils von der groſſen Schien uͤbertroffen/ denn oben bey dem Knie/ das ſie nicht erreichet und beruͤhret/ wird ſie nicht mit dem Schen⸗ ckel⸗Beine vergliedert wie die groſſe Schiene/ ſondern mit dem auswendigen Haupte oder Anhange derſelbigen groſſen Schiene/ der ſie ſich mit ihren faſt runden Kopffe unter dem Knie anſetzet. Ihr Weſen iſt feſte/ mit einem doppelten Anhange/ dem obern und untern/ deren Vereinbahrung mit dem uͤbrigen Beine zeiget fig. 7. 8. a. ſo in einen ſpitzigen und et⸗ was ungleichen Fortſatz beyde ſich endi⸗ gen/ begabt. Der obere Anhang ſig. 7. 8. M. hat eine Hoͤle/ P, mit einem Knorpel bedeckt/ welche das Seiten⸗Haͤuptgen des obern Anhangs der groſſen Schienen auf⸗ mmmt/ und alſo per arthrodiam ver⸗ einiget iſt. Der untere Anhang/ N. oder hoͤckrige Koͤpfflein/ endiget ſich in einen Winckel oder Spitze/ und wird mi ſeiner gar kleinen Hervorragung ein⸗ gezetzt durch eine flache Einlenckung/ ar- throdiam, in den auswendigen und ab⸗ langen Seiten⸗Schoos des untern An⸗ hangs der groſſen Schiene/ und daſelbſt/ nachdem er etwas dicker wird/ machet er mit ſeinem Fortſatz den auanendigen Fuß⸗ 80 II. Buchs/ X. Tafel/ 4. 5.6. 7. 8.9. 10. Figur. Fuß⸗Knorren/ N. welcher mit dem inwendigen das Lauff⸗Bein in ſeinem p Sitze bewahret/ und ſonſten des Fuſſes Vhe beph verhindert. Daher erſchei⸗ net nun/ woher der auswendige Knorren niedriger als der inwendige iſt/ nemlich weil das Waden⸗Bein tieffer als das Schien⸗Bein/ js mit ſeinem hoͤckrichten Haupte und Fortſatze biß zur Seite des Sprungs hinab ſteiget und fort gefuͤhret wird. Dieſes Knotens innern Theile iſt ei⸗ ne Hoͤle eingegraben/ derſelbigen refpon- dirt das Huͤgelgen des Lauff⸗Beins oder Sprungs/ denn auch deßwegẽ der untere Anhang inwendig ein klein wenig hohl iſt/ dem Lauffe eine freye Bewegung zu mache. Das uͤbrige oder mittlere Theil der kleinen Roͤhre/ ſo zwiſchen den beyden Anhaͤngen begriffen /O; alſo das Bein ſelbſten iſt auswendig ausgebogen/ inwen⸗ dig hohl und eingebogen/ anbey dunne und ſchwach/ der Laͤnge nach mit vielen Hoͤlen/ zu Auffnehmung der Muſceln begabt/ ungleich von einigen gemeiniglich dreyen ſcharffen hervorſtehenden Stri⸗ chen/ 123. davon ſie drey Seiten I. II. III. hat/ und eine faſt dreyeckichte Figur gewinnet; forne iſt diß Bein zugeſpitzet/ in der Mitte hinterwaͤrts iſt es rund/ aber oben und unten hintern Theils auch ge⸗ ſchaͤrffet. Beyde Roͤhren geben ſich in der Mitte voneinander wegen der dort liegen⸗ den Muſceln/ in welchem Mittel⸗Raum der Laͤnge nach ein duͤnnes/ breites Band lieget/ durch welches ſie/ ſo wohl als durch andere Baͤnder auch ihre obere und untere Theile/ Enden oder Haͤupter mit einan⸗ der feſte verbunden werden. Auf die Knieſcheibe zu kommen/ atella, mola, rotula, Tab. II. T. Tab. X. fig. ↄ. 10. iſt ſolche ein Bein/ dem di⸗ cken Schenckel und der groſſen Schien⸗ Roͤhre/ zwiſchen welchen ſie lieget/ ge⸗ mein/ ruͤndlich/ faſt in Form eines Tri⸗ angels/ oder vielmehr ſechseckichten Schil⸗ des/ breit/ doch nicht uͤber zwey quer Fin⸗ ger/ auswendig faſt flach/ jedoch mittlern The ls dicker und erhabener als an Raͤn⸗ dern/ inwendig aber erhoben/ wiewohl dieſes mehr in der Mitte von oben herab/ und alſo zur Seite abfaͤllig in zwey Hoͤ⸗ len getheilet iſt/ und welchen Orts es mit der Schien⸗Roöͤhre vereiniget/ wird es ſpi⸗ tzig: Ihr Weſen iſt auswendig beinicht/ inwendig ſchwammicht. Sie iſt beweglich uͤber die Enden des Schenckels und groſ⸗ ſen Schien⸗Roͤhre/ dahero inwendig mit einem ſchluͤpfferigen Knorpel bekleidet/ und wird durch Wiedergelencke einge⸗ gliedert/ auch umgeben mit vier Schen⸗ ckel ausſtreckenden Muſcel⸗Sennen/ wel⸗ che ihrem auswendigen Theile und deſſen Raͤndern angehefftet ſind/ und ſchlaffe Vereinigung mit ihme haben. Dem Schenckel und Schien⸗Beine wird dieſe Scheibe vorgeſetzet/ ihre Einlenckung zu beſchuͤtzen und zu befeſtigen/ damit die Schien⸗Roͤhre nicht uͤbermaßig ausge⸗ ſtrecket werde/ auch damit denen die vor⸗ warts gehen der dicke Schenckel nicht auf die fordere Theile falle/ und verrencket wer⸗ de/ oder an ſtickel Orthen und Berg⸗un⸗ ter/ wo eine ſtarcke Ausdehnung des Fuſſes erfordert wird/ die Bewegung nicht gehindert werde. II. Buchs/ AXOder diſt 1 Re . e dichn 4 w uabch fee mxls oder nnnann * des(drut /doch htihe der Schien⸗Nohrennde 88: Jhr Weſeſtag mwendggſchwammtte uder die Enden des Ste ſen Schim⸗Rähre in anem ſchlupfferizm In und wird durch We gludert/ auch ungten cel ausſtreckendem D Ce idrem ausw ndimn. Nandern angehefttſ Dernnigung ut za Schencktl ud Stan Schade vergeſche d ſchuzen und ſi dn Schen⸗Röhetugte rtt vade ubn wat gedendrdcc Von dem auſſerſten Fuße. b 82* II. Buchs/ X. Tafel/ II. 12. Figur. Von dem auſſerſten Fuße. (Emuch ſchreiten wir zur Betrach⸗ Dtung des auſſerſten Fuſſes/ welcher breit und lang iſt gehens und ſtehens hal⸗ ber/ oben ausgebogen/ damit um ſo viel beſſer die Fußſohle oder inwendige untere Hoͤhle/ ſo da dienet feſter zu ſtehen/ auch einige Sennen der Muſceln theils durch⸗ zulaſſen/ theils anzunehmen/ moͤge for⸗ mirt werden. Deſſen werden von einigen drey Theile/ der hinter Fuß oder Fuß⸗ Wurtzel AA, der Mittel⸗Fuß oder Soh⸗ len⸗Beine BB, und die 5. Finger Ord⸗ nungen/ CC⸗ geſetzt/ ſo denen drey Thei⸗ len der Hand gleich kommen. Alleine weil nach dieſer Eintheilung zu der Fuß⸗ Wurkzel/ ſo der groͤſte Theil des Fuſſes iſt/ aus ſieben miteinander durch ſtarcke ligamenta verbundenen/ und mit Knor⸗ pel zur Vereinigung verwahrten Beinen beſtehende/ einige mit denen der Hand gantz ungleiche Beine gezogen werden/ wollen andere lieber beſſern Verſtands halber noch den vierten Theil machen/ welcher dieſe ungleiche begreifft/ und nen⸗ nen ſolchen den unbenamſeten DD. Es ſind aber die zum unbenamſeten gehoͤ⸗ rige Beine/ die Kote/ das Ferſen⸗ und Schieff⸗Bein/ unter welchen das Ferſen⸗ Bein das groͤſſeſte/ hernach die Kote oder der Sprung iſt. Der Sprung/ Lauff⸗ oder Koten⸗ Bein/ os baliſtæ, aſtragalus, talus, fig. 11. 12. F. Tab. II. V. iſt das/ ſo unter der Schien⸗Roͤhre lieget/ von denen unter⸗ ſten Fortſatzen der groſſen und kleinen Schien⸗Roͤhre begriffen/ in maſſen es beyderſeits die Knorren/ unten das Fer⸗ ſen⸗Bein forne das Schieff⸗Bein an⸗ nimmt/ und mit ihnen durch Baͤnder be⸗ feſtiget wird. Seine Figur iſt mancher⸗ ley/ oberhalb ſig. 13.&c. A, als auf dem Ruͤcken/ deſſen Endigung 2. Striche/ ab. 13. geben/ iſt es faſt viereckicht oder wuͤrff⸗ licht/ aber nicht flach/ ſondern rund aus⸗ gebogen/ und an denen Seiten erhabem in der Mitte aber iſt ein flacher Schoos/ lig. 1z. c.[dahero es einer Rolle nicht un⸗ gleich iſt /) in welchen der untere erhabe⸗ ne Theil der groſſen Schien⸗Roͤhre ſich einſetzet/ iſt ſonſten uberall mit Knorpel uͤberzogen und glatt. Von dieſer Figur/ und da es mit vier Seiten/ der fordern/ hintern/ rechten und lincken begabt/ wird es auch quarrium, quatrio, genennet: Wiewol der Seiten oder Gegenden mit der obern und untern ſechſe ſind/ ng 13. 14.15.16. ABC DE, darnach die Erklaͤ⸗ rung dieſes Beins am fuͤglichſten vorzu⸗ nehmen. b Die in⸗ und auswendige/ oder Seiten Gegenden/ E, F, ſind mit einem platten Knorpel/ d d, uͤberzogen/ wo⸗ mit ſie die Knorren aufnehmen/ und von ihnen beſchloſſen werden. Hier und zu hinterſt kommen mancherley Hoͤlen ee, 15. 16. und merckliche Loͤcher vor/ in 2 welche 82 II. Buchs/ X. Tafel/ 11. 12. Figur. welche Gefaͤße und ſpannaderige Bander/ wice Seſeen Beine mit den Koten⸗ Beine verbinden/ eingepflantzet werden/ abſonderlich iſt eine kleine an der inwen⸗ digen Seite/ welche zur Vergliederung des Fortſatzes der groſſen Schiene mit hilffet/ und am hinterſten Theile D eine oben iberrnerche. i. 3. und eine kleine bſteigende unterſte/ 1,13. M 4 4 fordere Theil/ ſg. 3,&c. C. wird in einen langen NMacken/f an deme oben eine mit vielen Loͤchern durchgrabene ſa runde/ gleich als mit einem Finger einge⸗ druckte Hoͤle/ h. anzutreffen/ ſortgefuͤh⸗ ret/ deſſen ziemlich groß und rundes mit ei⸗ nem Knorpel bedecktes Haupt/ g,⸗ um welches oben eine ſchmale Krumme gehet/ von dem Schooß des Schiefformigen aufgenommen wird. 4 Bauch oder untere Theil und Seite/ ſig. 13,B, wird theils hervorragen⸗ de/ theils außgekruͤmmt/ mit der Ferſe zu⸗ ſammen geſetzet/ nemlich er hat hinten und mehr außwendig eine laͤnglicht runde ſchlimme Hoͤle/ ſig. 14, m, ſo an Enden gleichſam mit 2. Haͤuptergen hervor⸗ ſtehet/ wormit er das Haupt der Ferſe annimmt: aber uͤber der mittlern tieffen Hoͤle/ 0 14, theils mehr inwendig und tieffer/ theils hoͤher an und unter dem Haupte n, 14, iſt ſolche untere Gegend rauh und ungleich/ theils Orthen erhaben/ theils bevorab p 14, eingebogen/ wormit er einen andern Theil oder Haͤuptgen des Ferſenbeins aufnimmt/ und theils von dieſes Hoͤle hinwiederum aufgenommen wird. Zwiſchen dieſen Hoͤlen und dem Haͤuptlein der hinterſten Seite/ n 14, wo der Sprung das Ferſenbein nicht beruhret/ iſt eine andere lange und tieffe Kruͤmme/ 014, in welcher eine ſchleimichte Feuchtigkeit/ wormit die dor⸗ tigen Baͤnder/ Knorpel und Beine ſelb⸗ ſten/ leichterer Bewegung halber ange⸗ feuchtet werden/ ſich ſammlet; mit dieſer ſtimmet die Hole oder Schooß des Ferſen⸗ beins zuſammen/ welche gegen ihr uͤberſte⸗ het/ ſo/ daß ſie miteinander eine geſchloſſene Hoͤle machen. Das Ferſenbein oder der Sporn/ os calcis, calcaris, pterna, Tab. II,Z; Tab. faſt X. fig. 11, 12, E, fig. 17, 1 8, 19, iſt fuͤrnem⸗ lich gegeben zur Stutze und Befeſtigung des Leibes/ gleichwie die Kote zur Bewe⸗ gung. Es liegt unter dem Sprunge/ iſt lang/ hinterwaͤrts außgeſtreckt/ darmit der Leiv nicht leichtlich ruckwarts falle/ ubertrifft alle andere Fußgebeine an Gioͤſ⸗ ſe/ und iſt auch vor andern deſſelben ſehr Poros. Auch finden ſich davon ſechs Sei⸗ ten/ tig. 17,1 8, 19, ABCDEF, der obere Theil oder Seite/ A, hat einen anſehnli⸗ chen/ breiten/ jedoch niedrigen Kopff/ b. der lich in die ablange ſchlimme Hole des Kotenbeins einſencket/ hinten aber iſt es gantz frey von ſelbigem Sprunge/ hernach vor⸗ und Seitenwarts imwendig ſtehet das andere kleine Haͤuptgen/ †, welches in die glatte Kruͤmme fſig. 14, p. der Kote gehet; an deme lieget die flache Hoͤle/ ſo das Haͤuptlein fig. 14 n, oder Hocker der unterſten Seiten der Kote aufnimmt/ ſo/ daß es alſo dreyfache Verbindung mit dem Laufbeine hat. Zwiſchen dieſem lieget eine groſſe und tieffe Hoͤle/ die forderſte fig. 17,a, vor die ſchleimichte Feuchtigkeit/ davon beym Kotenbein Erwehnung ge⸗ ſchehen: die hinterſte/ nemlich in dem hinterſten Theile der obern Seite iſt iig. 17, c. Der untere Theil/ B, iſt rund und brei⸗ m— Date nachen. Na ö Ds Jaſendeingae Xee 19 Le de 3c gegeda zn Sux das Ladcs, Aecaxdunt, Sanz. Es liegr und tlang danurdan amm der Leo uche lachth adaßt al ader za d und iſt auch dormm 70cos. Auch findenſchde ten/ Ng. 17,15, 19,10 Tdal oder Seite/ hſe chen drattm edoch we der ſcch in de adlang ſh Kotendems emſenct, gans friy von ſedene⸗ vor⸗und Sutmnae das andeie kleine ur in die glatte Krums h achet: an demelrgef da Hunptlen g urtrrſin Seim ul daß es alſo deg 4 dem aufdeimſee Von dem aͤuſſerſten Fuße. 35 breiter/ ſonderlich hinten zu/ damit der Fuß auf der Erden feſter ſtehe/ und hat auch eine ablange Hoͤle. Beyde Seiten⸗Theile ſind gekruͤmmt/ der inwendige E zwar augenſcheinlich/ durch welchen eine groſſe Hoͤle/ vor die Gefaͤſſe und Sennen ſicherer hinab in den Fuß abzulaſſen/ lauffet/ alleine die außwendige Seite F hat kleine Hoͤ⸗ len und iſt von vielen Hoͤckergen ungleich/ zu feſterer Aufnehmung der Baͤnder und Muſcel⸗Sennen. Vorwarts/ C, ra⸗ get diß Bein ein wenig hervor mit einem niedergedruckten/ flach⸗ausgekruͤmmten Haͤuptgen/ e, durch welches es mit dem Wuͤrffel⸗foͤrmigen Beine vergliedert wird; hinten/ D. hat es einen An⸗ hang/ ingleichen an ſelbigem Ende klei⸗ ne Kruͤmmen/ d, vor einige Muſcel⸗ Sennen/ wie denn die chorda Achillis, oder Saͤite/ das iſt/ die ſtaͤrckeſte und groͤſte Senne des gantzen Leibes von drey zuſammen lauffenden Muſceln dort ein⸗ gepflantzet wird; oben zu iſt die hintere Seite mehr flache. Das Schiff⸗Bein Tab. II. T. Tab. X. fig. 11.12. G. und fig. 20, 21. oOs eymbiforme, ſcaphoides, lieget in dem innern Theile des Fußes/ iſt laͤnglicht/ inwendig hat es eine groſſe Hoͤle/ fig. 20. A, welche das Haupt des Lauff⸗Beins aufnimmt/ forne und auswendig aber iſt es rund und ausgebogen/ und mit drey Flaͤchen als niedergedruckten Haͤupter⸗ gen/ oder leichten Erhoͤhungen(welche andere vor Kruͤmmen B 123. halten/ der⸗ gleichen meiſtens die zwey unter denen klei⸗ nen Keil⸗Beinen zu ſeyn ſcheinen) wormit ſie in die Schooſe der drey letzten unbe⸗ namten Beine der Fuß⸗Wurtzel forne eingeſetzt werden/ verſehen. Uber diß hat es auch zwey Fortſaͤtze/ einen in⸗ und auswendigen. Noch ſind die vier Beine/ Tab. II. A 5à⁊, der Fuß⸗Wurtzel ubrig/ davon das groͤſſeſte von ſeiner Geſtalt das Wuͤrffelfoͤrmige/ cubiforme, cuboi- des, teſſera, multiforme, polymorphon, Tab. II. A. Tab. X. fig. 11. 12. H. fig. 22. 23. heiſſet/ daher es ſechs Seiten hat/ die obere/ untere/ aus⸗ und inwendige/ fordere und hintere. Es lieget an dem aͤuſſern Theile vor dem Ferſen⸗Beine/ mit welchem es auch eingelenckt wird/ indem ſein zugeſpitztes ungleiches Haupt in je⸗ nes Hoͤle ſich einſencket; forne ſtoſſet es mit zwey etwas erhabenen Flaͤchen an das vierte und fuͤnffte Bein des Mittel⸗ Fuſſes/ einwaͤrts mit einem ein wenig her⸗ vorſtehenden flachen Knoͤchel an das ſiebende der Fuß⸗Wurtzel das dritte Keil⸗ Bein/ und einiger maſſen auch an das Schifffoͤrmige. Oben iſt es faſt flach/ un⸗ ten aber hat es zwey Hervorragun⸗ gen durch Hoͤle unterſchieden/ davon eine gar mercklich hervorſtehet: ſo iſt auch unten noch eine mit Loͤchern durchſtoche⸗ ne Kruͤmme zwiſchen der einen Herpor⸗ ragung und der fordern Seite. Die drey andern fuͤhren den Namen der Keil⸗Beine/ Tab. II. 6A⁊, weil ſie wie ein Keil oben breit und dicke/ all⸗ maͤhlig aber duͤnner und unten flach zuge⸗ ſpitzt ſeyn/ unter ihnen iſt das inwendige/ ſo unter dem Daumen lieget/ das groͤſſe⸗ ſte/ und erſtrecket ſich gar tieff hinein/ das auswendige iſt mittelmaͤßig groß/ das mittelſte aber iſt das kleineſte. Hinten werden ſie an das Schifffoͤrmige/ forne an die drey Beine des Mittel⸗Fuſſes an⸗ geſetzet/ an denen innern Seiten mit ſich L 2 ſelbſten/ 14 II Buchs/ X. Tafel/ 1r. 12. Sigur. ſelbſten/ da allezeit die inwendige Seite eine kleine Erhabenheit/ und die auswendige eine flache Hoͤle hat/ und das auswendige und dritte mit dem Wurffel⸗foͤrmigen zur Seite verknuͤpf⸗ et. Das groſſe/ Tab. X, fig. x1. 12. L. f8,24. er zwiſchen dem Schiff förmi⸗ gen und erſten Beine des Mittel⸗Fuſſes/ und hat ſechs Seiten/ die fordere iſt gach ausgehoͤlert/ das eine Bein des Mittel⸗Fuſſes anzunehmen/ die hintere hat eine ſchlimme laͤnglichte Kruͤmme/ a, vor dem inwendigen kleinen Fortſatz des Schiff⸗Beins/ die obere/ b. iſt aus⸗ gebogen/ und was mehr auswendig ſte⸗ het/ iſt anbey breit und flach/ von Gruͤb⸗ gen und Erhoͤhungen ungleich; die un⸗ gere/ c. iſt hohl und eingebogen mit ei⸗ nem Schoos/ das kleinſte Keil⸗Bein an⸗ zunehmen/ und nach einem andern/ wor⸗ an das uͤber dem kleinen Keil⸗Beine ſte⸗ hende Mittel⸗Fuſſes Bein beſſer ſich an⸗ ſchicken koͤnne/ recht unten aber hat es vorwarts einen kleinen Hoͤcker/ und iſt ſonſten auch erhaben/ und ungleich. Das kleineſte und ſeinem Sitz nach das mittlere/ Tab. X. fig. 11. 12. K. fig. 26. ſtellet gar genau einen Keil vor/ deſ⸗ ſen obere Seite iſt viereckicht/ und ein wenig krumm gebogen/ in der Mitte aber etwas niedergedruckt/ die untere iſt ſpitzig/ forne und hinten hat es einen dreyeckichten Schoos mit Knorpel uͤber⸗ zogen/ die in⸗ und auswendige Sei⸗ ren ſind laͤnglicht viereckicht/ anbey rauh und ungleich/ jene mit einer Erhaben⸗ heit/ dieſe mit einer kleinen Höoͤle zur Verbindung mit denen andern Keilbei⸗ ven begabt. Das mittlere der Groͤſſe nach/ und nach ſeinem Lager das dritte undauswen⸗ dige/ Tab. X. fig. II. I12. J. fig. ⁊ 5. un⸗ terſtuͤtzet das mitelſte Bein des Mittel⸗ Fuſſes/ oben a, iſt es vierſeitig/ unten b ſpitzig und in der Mitte mit einem klei⸗ nen Hoͤcker begabt/ forne d ein wenig gekruͤmmt/ und hinten guch c. die aus⸗ und inwendige Seite ſind flach/ etwas ungleich von einigen Kruͤmmen und Er⸗ habenheiten/ bevorab wo es an das Wuͤrf⸗ fel⸗foͤrmige ſtoſfet mit einem oben ſlachen Fhoedruten niedrigen Haͤuptgen ver⸗ ehen. Des vor oder Mittel⸗Fuſſes/ me⸗ tatarſus, planta, ſolea, ſind fuͤnff Beine/ Tab. II. 2. Tab. X. fig. II. 12. 1 234 52 ſo gviſchen der Fuß⸗Wurtzel und denen Zehen gelegen/ jedes haͤlt eine Zehe/ ſind feſte und roͤhricht wie eine Pfeiffe/ lang und ſchmeidig/ auſſerhalb ausgebogen/ inwendig aber hohl/ oben breit/ und un⸗ ten etwas ſpitzig/ an denen Enden beyder Fuß⸗Wurtzeln ſtehen ſie enge zuſammen/ aber in der Mitte voneinander/ vor die Muſceln aufzunehmen. Sie ſind an Laͤn⸗ ge und Dicke unter ſich ungleich/ an Dicke ubertrifft das/ ſo den Daumen unter⸗ ſtuͤtzet/ die andern/ wird aber hinwieder⸗ um von den andern an Laͤnge uͤbertroffen/ inmaſſen es das kleineſte iſt/ das laͤngſte lieget unter dem Zeige⸗Finger oder Zehe/ auf diß folget das untere dem mittlern/ und alſo wird die Lange ſowohl als de⸗ ren Starcke Stufen⸗weis gemindert. Es hat jedes/ inſonderheit das erſte/ und aber bevorab das letzte und aͤuſſere unter der kleinen Zehe/ einen auswendigen ſehr hervorſtehenden Fortſatz/ welcher noch uber die Beine der Fuß⸗Wurtzel hinaus⸗ gehet/ ———-————————————— . eWch don enig hadendaten dederadttr, dleſermig ſpfft mn angedruckten me ainis ſchen. Dos dor oder Miti nrarfas, phata, ſclea, a ILad. U 1 Tod. X.gun ſo priſchen der Faß M Jeden glegen ſdeshe eſte und tahricht naa und ſchmeidig/ affie nwendig ader hohl ch im awas ſpizig u Fuß Wurplnſeeß ader in der Mutt um Muſcein aufzunchun Wdertrift das/ ennd da dacnn der klammn m Von dem aͤuſſerſten Fuße. gehet/ und zuar gehet dieſer des letzten Hvoͤcker der Senne des hintern Schien⸗ Bein Muſcels entgegen/ welcher hier ein⸗ gepflantzet wird. Oben und unten ha⸗ ben ſie Anhaͤnge/ Tab. X. fig. II. 12 ab, der fordere 2 mit einem Haͤuptgen begabet/ der hintere b mit einer Hoͤle/ oder ſind beyde vor Haͤupter zu achten/ die untere und hintere nehmen mit ihren Enden und Hoͤlen die 4. Beine der Fuß⸗ Wurtzel auf/ nemlich die z. erſten faſſen die 3. Keil⸗Beine/ und die zwey letzteren das Wuͤrffel⸗foͤrmige; die fordern und obern ſind mit runden Hervorragungen verſehen/ und richten ſich darmit in die Hoͤlen der Zehen erſter Ordnung ein/ an dieſen fordern Hauptergen ſtehet unten ein Schnabel⸗foͤrmiger Fortſatʒ an/ und ſonſten oben und unten zur Seite kleine Huͤgelgen und Gruͤbgen. Der letzte Theil des Fuſſes/ Tab. X. ſg. 11. 11. CC. und zugleich des gantzen menſchlichen Leibes/ ſind die Jehen/ de⸗ ren zwar fuͤnffe/ jede haben drey in drey Ordnungẽ oder Reihen eingetheilte Bein⸗ 1 2 7 1 . 11, aſe 1 3. 4 142 12 ,, 1 7 N K. 3 5 ie Il Nin 25 gen/ auffer der Daumen oder die groſſe Zehe/ die nur zwey hat/ alſo zuſammen vierzehen Beingen/ Tab. II. α. Dieſe kommen in meiſten Stuͤcken mit denen Fingern der Hand uͤberein/ davon oben; auswendig ſind ſie erhoben/ inwendig hohl und eingebogen. Die Gleiche ſind hier kuͤrtzer als inder Hand/ bevorab die⸗ jenigen der mittlern Ordnung ſind faſt wie ein Knoͤchelgen formiret/ fuͤrnehmlich in denen drey letzten Zehen/ an der groſſen aber ſind ſie dicker als in dem Daumen der Hand. So ſind auch die Beine des Fuß⸗ Daumens oder groſſen Zehe am groͤffeſten vor andern/ gleichwie ſol⸗ che die langſte vor allen Zehen iſt/ und ſo nehmen ſie in der Ordnung an Groͤſſe ab. Die Beine der erſten Ordnung ſind eben⸗ maͤſſig die groͤſſeſten/ der dritten die klei⸗ neſten. Aller Zehen Beingen ſind/ wo ſie eingelenckt werden/ mit einem Rnor⸗ pel an ihren Enden verſehen/ leichterer Bewegung halber; ſie werden aber mit dem Mittel⸗Fuße per arrhrodiam, und unter ſich per ginglymum ver⸗ eainiget. , 19 7— — 4 — — 11 15 ſ —— N 3 8 4 it i 3 Das —-—— 8* 8— 3— 2(86) 28 M 2 2 420 4 G * F ½ ‿ 8 CSNSSNSS 3 8 ☛ 8 8 s 5 6 8 0 8 c Das IV oder eigentlich III. Buch/ worbey folgendes zu mercken. JJer bey dieſem IV. Buch dienet dem curioſen und wohl⸗ H geneigten Leſer zur freundlichen Nachricht: Wie daß in dem Haupt⸗Werck/ wo die Anatomiſche Tafeln ent⸗ halten ein unvermercklicher Fehler eingeſchlichen/ indem der Drucker nach dem zweyten Buch das III. haͤtte ſetzen und be⸗ titlen ſollen/ ſtatt ſolchen aber das IV. Buch geſetzt/ und ſo fort von V. VI. VII.&c. biß zum Ende continuiret/ welches nach⸗ gehends nicht hat koͤnnen geaͤndert werden. Dahero der Au⸗ tor dieſes gegenwaͤrtigen Commentarii oder Anmerckungen/ auch/ in ſolcher Ordnung fort zu gehen gemuͤſſiget worden; Man hat ſolches gleichwol/ um dem geneigten Leſer dißfalls einen Scrupel zu benehmen/ wohl⸗meinend remarquiren wollen/ damit Er ſolchen Zahl⸗Fehlers unbekuͤmmert ſeyn koͤnne/ indem ſonſten die Ordnung des gantzen Wercks a wegen ihre gute Richtigkeit hat. ———ͤ——..=—— — c IIl. Buchlne u mercken. denet dem araſan uichen Nachncte di Amtomici dler engeſchbche ichdas lll hir asV Buchgeft nde continuretw dert werden da 88. 5 6 Das IV. eigentlich III. Buch/ von denen Muſceln ꝛc. 87 b Das V. Buch/ Von denen Ruſceln oder Maͤuſen. Vorrede. d Egenwaͤrtige Abhandlung derer Muſceln/ an der Zahl ohngefehr 729. wird verhoffentlich mehr Licht und anbey Vergnuͤgen ge⸗ ben/ wenn man vorhero von ihrer Natur/ kuͤnſtlichen Bau und Verrichtung ins⸗ gemein/ ein und anders bemercken wird: Denn obwohlen/ wie aus dem Verfolg zu erſehen/ in dieſem vierten Buch nur die foͤrmliche voll und wohl geſtaltete(formatur) begriffen/ die ſo ein feſt und aus vielen neben und uͤber einander gelegenen Faͤſern wohl zuſam⸗ men gefuͤgtes fleiſchicht Haar⸗waͤchſichtes Gebau/ und Werckzeug ſeyn der willkuͤhr⸗ lichen Bewegung derer Glieder des Lei⸗ bes/ wordurch ſie ihre Groͤſſe/ Figur/ Ort und Stelle veraͤndern/ und dadurch zu allerhand Verrichtungen aus innern An⸗ trieb und beſonderer Bildung geſchickt gemacht werden; ſo kan doch dieſes mei⸗ ſtens auch zugleich auf die unfoͤrmliche natuͤrlicher Bewegung zugeordnete Mu⸗ ſceln/ eine jede Zuſammenraffung breit oder ſchmal/ ein⸗ oder vielfache/ und we⸗ gen weitlaͤufftigen Stand der Zaͤſern ſchlaffe/ fleiſchichte/ zaſeriche Ausbreitung/ als der Blaſen/ Magen und Gedaͤrme/ Blut⸗Gefaͤße/ ꝛc. Muſcel⸗Haͤutgen ſind/ gezogen werden/ zumalen weil in beyden/ alſo jeder thierlichen Bewegung des Lei⸗ bes/ vornehmſtes Werckzeug und Grund⸗ Theil die bewegende Faͤße oder Zaͤſerlein (fibra motrix) iſt/ davon jeder bewegli⸗ cher Theil des Menſchens beſtehet/ auch andere faſt durchgehends gleiche Urſachen vorfallen/ und der Unterſchied faſt bloß auf die bedeutete Art des Weſens an⸗ kommt. Eine fſibra motrix aber wird beſchrie⸗ ben/ daß ſie ſey eine aus vielen und faſt unendlichen ſehr ſubtilen mehr als haar⸗ kleinen parallel Faͤden und Zaͤſerlein feſt zuſammen geſetztes Buͤndlein/ cylinder- foͤrmig/ in der Mitte fleiſchicht/ dahero poros, mit Blut⸗Schlag⸗Adern und Nerven begabt/ an ihren beyden Enden von derer Zaͤſerlein ſehr engen Verbin⸗ dung feſte/ hart und weiſſer/ das iſt/ haar⸗ waͤchſichter Subſtanz: Solche Ende ma⸗ chen in denen Muſceln mit ihrem Coͤrper keine gerade gleiche Flaͤche/ ſondern jede mit der andern einen angulum alternum. Von dieſer textur heiſſet die gantze Faſer fleiſchicht/ ingleichen tendinea, oder car- neo-tendinea, fleiſchicht/ ſpannadericht/ haarwaͤchſig. Mit ſolch ihrem fleichich⸗ ten Theil koͤnnen die beweglichen Zaſern ſich zuſammen ziehen/ einſchrumpffen und kuͤrtzer machen/ aber in ihrem haarwaͤch⸗ ſigen behalten ſie immer ihre dimenſion, und ziehet ſich dieſer nur als ein Stuͤck jenen nach. Solcher Geſtalt/ da jedes Buͤndlein oder fibra motrix gleiche ſam 3 Das IV. eigentlich III. Buch ſam ſchon ein abſonderlicher kleiner Mu⸗ b ſen 69 der nach einiger Wahrnehmung auſſerlich mit einer haͤutichten Decke oder eigenen Taͤſchgen Schutz und Unter⸗ ſchieds halber uberzogen wird/ deren vie⸗ ler Zuſammenfuͤgung gar leicht einen ei⸗ gentlich genannten groſſen Muſcel ma⸗ chen/ unterſchiedlicher Geſtalt und Nu⸗ tzung/ nach derer Jaſern mancherley Fi⸗ gur und Fuͤgung/ weil einige gerade ſind/ in die Lange/ Queere/ oder ſchlimm nach der Seite lauffende; einige aber kruͤm⸗ mer/ nemlich Ring⸗ Schnecken⸗ und Winckel⸗foͤrmige. Hierbey kommt noch in denen Muſceln vor eine andere Art Zaſern/ haͤutichter Subſtanz(fibra mem- branacea) von dem eigenthuͤmlichen Mu⸗ ſcel⸗Haͤutgen entſproſſen/ welche in un⸗ zehliger Menge reihenweis zwiſchen die bewegliche Fibern queer gleich weit von einander abſtehende durch lauffen/ ſol⸗ che gleichſam mit einem ſtumpffen Win⸗ ckel durchſchneiden/ in Kaͤmmergen ein⸗ theilen/ und mit einander zuſammen ver⸗ knuͤpffen/ auch mit beyden Sennen glei⸗ che Winckel machen/ und ſonſten mit denen Haar⸗kleinen Blut⸗ Gefaͤßen ein Netz⸗foͤrmiges wie Spinnen⸗ Gewebe formiren. Dieſe beyderley Geſchlechts Zaſern/ je⸗ des gleicher Ordnung/ machen auf gleiche Plan oder Flaͤche eingeſchoben eine ablang ſtumpff wincklichtes Viereck/ und dieſe ſo vieler parallel Zaſern Lagen zuſammen genommen ein parallelopipedum in ei⸗ nen einfachen Muſcel/ viele aber in einen vielfachen. Ohngeachtet alles deſſen wuͤr⸗ de dieſe ſo kuͤnſtliche Ktructur wenig oder gar nichts ausrichten koͤnnen/ wenn nicht Blut/ ſo um die fleiſchichte Faſern in de⸗ nen Zwiſchenraͤumen haͤuffig faſt geron⸗ nen/ und wie ein feſter Coͤrper gefunden wird/ und auch Nerven⸗Safft mit ein⸗ flieſſen ſolten/ dahero zu jenen Schlag⸗ und Blut⸗Adern geordnet ſind/ zu dieſen aber Nerven/ welche begleitet mit denen Blut⸗Gefaͤßen gar ſelten durch die En⸗ de/ am meiſten aber ſo gleich in dem Bauch als fleiſchichten Theil eingehen/ und ſowohl in die gemeine den gantzen Muſcel einſchlieſſende Haut(tunica) als auch zwiſchen die fleiſchichte Faſern viele Faden/ nach Art derer Wurtzeln eines Baumes/ ausſtreuen. Obangezogene Beſchaffenheit derer fleiſchichten und beweglichen Zaſern gibt nun klarlich an/ wie die zwey Theile eines Muſcels/ der Haarwachs(rendo) ein weiß/ hart und feſtes Gemaͤchte/ und das Fleiſch formiret werden/ jenes nemlich/ wenn aller ſolcher Zaſern Ende beym Zuſammenlauff in die Enge gebracht/ und gleichſam feſte gepreßt werden/ dieſes aber/ wo ſie mit ihren Mittel⸗Theilen gerau⸗ mig und ſchlaff zuſammen haͤngen/ dahe⸗ ro viel Geblute/ ſo die Rothe verurſachet/ nach deſſen Auskochung die Zaſern weiß ſeyn/ in ſich nehmen koͤnnen/ weich und dicker ſeyn/ welches man den Bauch nen⸗ net/ darzu auch kein ander abſon derliches Fleiſch auſſer ſolchen Fibern erfordert wird/ obwol im Bauche nicht mehrert Fibern ſeyn als in denen Haarwaͤchſen. Dieſen will man zuweilen einfach machen/ und einige Anfaͤnge des Muſcels vor fleiſchicht halten/ alleine wenn man genau nachſiehet/ iſt unter ſolchem Fleiſche noch eine kurtze Senne verborgen/ ſolcher Ge⸗ ſtalt waͤre der Haarwachs allezeit zwey⸗ fach/ ſelten aber dreyfach: Biw einigen Muſceln „. ———— und ſmohl in de gur h 4 1 e enſcdüſerd)u 2oc jwiſchn dekiüch Jaden/ nach At rh Bems ausſtun 4 Ddangezogene: ſerſchichtm und 1. nun hurich m deg Muſerts/ der Hunh wuß dart und feſtsem Ilerſch ſermatt vamnſ wenn aler ſelche X b Zuimmmaſufudid glachſam frſtegentn — Von denen Muſceln. Muſceln als dem zweybauchigen(diga- ſtricus) und Schnabel⸗foͤrmigen(cora- cohyoidens) iſt die Senne in der Mitte anzutreffen. Sie machen des Muſeels Kopff und Schwantz/ Anfang und En⸗ de/ beydes iſt faſt allezeit an den Knochen befeſtiget/ jenes an einem un⸗oder am woenigſten beweglichen/ dieſes aber an ei⸗ nem mehr beweglichen und ſchwacchern. Jedoch gibt es auch Muſceln/ die dem QꝘ Anſehen nach gantz ſleiſchicht ſeyn/ als die ſphincteres oder Zuzieher/ die Zwiſchen⸗ rippige/ an dem Lufftroͤhr⸗Haͤuptgen be⸗ findliche/ und dergleichen. Die Namen betreffend/ werden ihnen ſolche beygelegt von derer Faͤſern man⸗ cherley Zug und Ordnung/ ihrer und der Muſceln Subſtantz/ Farbe/ Groͤſſe/ Sigur/ als auch Lager/ angraͤntzenden Theulen/ Urſprung und Einpflantzung/ Nutz und Verrichtung/ welche nachdem ſie unter⸗ ſchiedlich/ auch allerhand beſondere Diſpo- ſtion in denen Faͤſern erfordert/ und wer⸗ den diejenige/ die gleiche Verrichtung mit⸗ einander haben/ congeneres, die ihme ent⸗ gegen arbeitende aber antagoniſtæ ge⸗ am Wir wollen uns aber hierbey nicht laͤnger auffhalten/ und vielmehr zu derer Miuſceln natuͤrlicher Verrichtung und deſſen Urſachen wenden. Es gibts der Augenſchein und allſtaͤtige Erfahrung/ daß aibey der Bewegung der Theile und Glied⸗ maſſen des Leibes ein Muſcel ſich zuſam⸗ men ziehe/ und dadurch kuͤrtzer werde/ wor⸗ bey ſeine fleiſchichte Subſtantz nicht zugleich aufgeblaſen/ groͤſſer und dicker/ ſondern vielmehr kleiner/ aber auch anbey viel haͤr⸗ ter/ und in ihrer aͤuſſern Flaͤche gantz rauh und ungleich wird/ weil ohn allen Zweif⸗ . 89 fel ſie mehr in ſich ſelbſt und hineinwqͤ gehet/ und— wird. Die Haarwaͤchſe aber bleiben in ihrer dimenſion, wormit als mit einem Stricke bey denen formirten Muſceln das Bein/ in welches des Muſcels Ende ein⸗ gepflantzet/ angezogen und herzugefuhret wird. Solches aber haben die Muſcel von ihren fleiſchichten Zaſern/ die allein bewegt werden und die Winckel veraͤn⸗ dern mit Zuſamenziehung ihres fleiſchich⸗ ten Bauchs/ deme ihre haargewaͤchſige Ende folgen und mit anziehen laſſen muſ⸗ ſen. Denn man merckt an/ daß insgemein jede lebendige Fiber einen natuͤrlichen Inſtinct und Antrieb/ wordurch ſie zu ih⸗ rer Zuſammenziehung und Kraußma⸗ chung angereitzet wird/ beywohnend habe/ ſo gar/ daß die willkuͤhrliche ſo wohl als naturliche Bewegungen nicht ohne alle Empfindlichkeit geſchehen/ die zwar nicht ſinnlich/ jedoch eine Aehnlichkeit mit dem tractu oder Fuhlen habe: davon hat eines lebendigen Thieres abgeſonderte fibr⸗ motrix, oder auch Muſcel/ wenn er durch⸗ ſchnitten wird/ ingleichem der Magen/ Gebahr⸗Mutter nach der Geburt/ die Krafft ſich zuſammen zu ziehen. Weil denn ein Muſcel und auch au⸗ dere muſculoſe Faſern/ wenn ihme der Zu⸗ gang des Gebluͤts durch die Puls⸗Adern/ und des ſubtilen Saffts durch die Nerven gehemmt wird/ ihre Bewegung verlieren/ ſo ſchreibt man billich beyden Feuchtigkei⸗ ten die Urſach deſſen zu/ und zwar weil eine groſſe Menge Bluts in denen ſpatüs de⸗ rer fleiſchichten Faͤſern enthalten/ welche in Betracht der Kleinigkeit des Theils unmuͤglich alles zur Nahrung angewen⸗ det werden kan/ ſt 5 ſchlieſſen/ daß dieſes die „— 4 —“— ———— 8—— 8 1— — 90 Oas IV. Buch/ von denen Muſceln. die Zaſern zu k aͤuſeln da ſey. Wie aber ſolches zugehe/ iſt faſt ſchwer zu erklaͤren/ dahero auch die vortrefflichſte Medici hier noch faſt ungewiß/ und gar unterſchiedli⸗ che Gedancken fuhren. Am wahrſcheinlichſten iſt/ das Blut beſtehe aus denen allerkleineſten ar feſten Kuͤgelgen/ als im Waſſer chwimenden freyer Bewegung/ und koͤn⸗ ne gar wohl den Dienſt eines feſten Cor⸗ pers verwalten/ daß alſo die fleiſchichte groß und kleine unzehliche Jaſe:n/ woraus ihre groſſe bewegliche Krafft faſt unend⸗ lich waͤchſet/ eben ſo viel Hebbaͤume oder Stricke ſeyn/ deren jegliche Puncte uͤber des in circullauffenden Blutes⸗Tropffen und Kuͤgelgen als uͤber ſo viel unzehliche Rollen gezogen/ und halb circulrund be⸗ wegt werden: So lange nun das Gebluͤt vermittelſt ſeiner maͤfſigen circul⸗artigen und innerlichen Bewegung durch ſanff⸗ tes Preſſen die fleiſchichte Faſern milde an⸗ reitzet/ vielleicht daß auch noch des Nerven⸗ Saffts derermination ad morum darzu komme/ wird ihre natuͤrliche gelinde Zie⸗ hung/ darinne der motus tonicus beſtehet/ veranlaſſet; wenn aber der Nerven⸗Safft mit lebhaffterer Bewegung einfiieſſet in die uͤberzwerche haͤutichte Faſern(fibra membranacea) des Muſcels/ und ſie ſpan⸗ net/ klemmen dieſe und druͤcken die flei⸗ ſchichten Zaſern zuſammen/ daß das in ih⸗ rem Raum befindliche Puls⸗Ader⸗Blut mehr eingeſchloſſen und verhalten wird/ welches dahero mit ſeiner ihme beywoh⸗ nenden elaſticitaͤt krafftiger entgegen ſtre⸗ bet/ ſolcher Geſtalt mit ſeinen Kuͤgelgen einen ſtarcken Trieb auf die fleiſchichten Zaſern thut/ wormit dieſe maͤchtiger zu⸗ ſammen gezogen viel kuͤrtzer werden/ wel⸗ ches eine groſſe Krafft in denen haarwaͤch⸗ ſigen Enden der Zaſern und folglich des gantzen Muſcels zuwege bringet. Im Fall nun die Queer⸗Faſern von ih⸗ rer Spannung(renſio) wegen gemaͤßig⸗ ter Bewegung des Nerven⸗Saffts wie⸗ der ablaſſen/ bekommt das Gebluͤt durch eigene Beſtrebung Lufft/ laͤſſet von ſeinem maͤchtigen Antrieb auf die fleiſchichten Za⸗ ſern ab/ die nun/ und folglich der Muſcel ſelbſt/ wieder ſchlaff und laͤnger werden/ und ſo erhalten die Glieder des Leibes ih⸗ ren erſten Ort und Figur. Auf dieſe Weiſe koͤnnen alle/ ſie ſeyen willkuͤhrliche oder natuͤrliche und nothwendige/ Bewegungen geſchehen/ nur daß beym willkuͤhrlichen auf den ge⸗ ringſten Winck und Willen der Seele ein ſtaͤrckerer Trieb dem gantzen aus dem Gehirn biß in des Muſcels⸗ haͤutichte Queer⸗Faſern befindlichen Nerven⸗ Saffte zukommt. Hieraus iſt zu erſehen/ daß zu richtiger Bewegung der Muſceln ſo wohl eine ge⸗ meſſene Menge und Schnelligkeit/ als auch gehoͤrige Proportion der Bewegung und Wieberſtands aller durch ſeine Ca⸗ nale lauffenden Fluͤſſigkeiten erfordert/ und ſo eines turbirt werde/ die Bewe⸗ b fa des Muſcels auch alſobald ungleich alle; und daß die Fibern mit ihrer ange⸗ bohrnen Contraction die Bewegung de⸗ rer Feuchtigkeiten foͤrdern und dirigiren: von welchen allen die um die Medicin hochverdiente Maͤnner/ der weltberuͤhmte Joh. Bohnius in ſeinem Circulo anat. phy- fiol. und vortreffliche Joh. Gothofr. Ber- gerus in ſeiner Phyſiol. Med. Georgius Bagliv.de fibra motrice& morboſa, und Nicol. Steno de Muſculis ein meh⸗ reres lehren. IV. Buchs/ „ rm ſn On ude Auf duſe Waein ſchn wilkuhrüice ha nocdwendig. Bewegen ne daß deym viw nngſte Wnt mn en ſtarcktrn Duddan Geden diß udd Dum⸗Fafm bit Fafte womar. Heeraus ſtefß Bervegung der Niit „ meſſene Mengewde ¹ and geborige Proßon und Wederſtunsa nale lauffenden dißß 1 und ſo tinet tadetN 4 ——— e):21)8 IV. Buchs/ I. Tafel/ 1. 2. 3. Figur. Von den Muſceln der Stirn/ der Augenlieder/ der Naſe/ der Backen und des Ohrs. b [Ndem wir die Muſcein zu erklaͤ⸗ ren vor uns nehmen wollen/ ma⸗ Achen wir billich den Anfang vom Haupte/ und abſonderlich vom Ange⸗ ſichte/ da uns zu oberſt vorkommt der Stirn Muſcel/ ſrontalis, Tab. I. fig. 1. 4 fig. 4. †, deſſen Anfang ſig.x.aa, und Ende/ ig. 1 bb; deren ſind zwey/ beyder⸗ ſeits einer/ welcher von dem obern Theil des Haupts nahe beym Wirbel und der Krantz⸗Naat/ von der Hirnſchale Vor⸗ derhaupts Beine/ und um die Gegend der Stirn/ wo die Haare angehen/ nicht weit von dem Schlaff⸗Maͤusgen denUrſprung nimmt/ ſteiget mit geraden/ nicht aber queer oder ſchlimm lauffenden Faſern uͤber die Stirn abwaͤrts/ und endiget ſich mit ſelbigen bey der Graͤntze zu oberſt der Aug⸗ braune und der Augenleiſſe/ durch feſte Einpflantzung in die Haut der Stirn/ ja deſſen Zaſern vermiſchen ſich wohl gar mit denen des runden Muſcels des Augen⸗ lieds/ ſo/ daß deßwegen einer an des an⸗ dern Bewegung mit Theil hat. Sonſten hebet er die Augbraunen auf/ machet zu⸗ gleich die ihme feſte anſitzende Haut der Stirn beweglich/ und ziehet ſie in Falten und Runtzeln zuſammen. Sie ſind beyde breit/ ſitzen auf der Hirnſchale ſehr feſte/ an ihren Seiten ſind ſie mit denen Schlaff⸗ Muſceln angehaͤnget/ in der Mitte der Stirn ober halb ſtehen ſie ein wenig von⸗ einander ab/ unten aber gehen ſie wieder nahe zuſammen/ daß ſie dort ſcheinen einen Muſcel abzugeben: ihre Pulß⸗und Blut⸗ Adern kommen von den außwendigen Schlaff⸗und Troſſel⸗Adern her: Riola- nus nennet ſie eine fleiſchichte muſculoſe Haut. Johannes Brovyne in ſeiner neuen Beſchreibung der Muſceln/ gedenckt noch eines runtzelmachenden Maͤusgen/ ſo oben bey der Naſe oder dem groſſen Au⸗ genwinckel anfange/ queer uͤber nach de⸗ nen Schlaͤffen zu gehe/ werde zwiſchen den Faſern des Stirn⸗Muſcels immer duͤn⸗ ner/ biß ſichs endlich gar verliere. Auf dieſe folgen die Maͤusgen der Augenlieder/ denn bekant iſt/ daß ſon⸗ derlich das obere von ſchneller und mehre⸗ rer Bewegung iſt als das untere/ worzu an jenem 2. Muſcel behuͤlfflich ſeyn. Der erſte/ gerade/ rectus, attollens, ſo auf⸗ hebet und oͤffnet/ in der obern Gegend der Augenleiſſe innerhalb gelegen/ uͤber und bey dem Aufheben des Auges/ entſpringet uͤber dem Loche des Geſichts Nerven im Grunde der Augenleiſſe mit einem duͤnnen fleiſchichten Anfange/ und breitet ſich aus mit einer breiten und ſubtilen Senne in den Rand des obern Augenlieds/ welches er auffziehet/ und alſo das Auge oͤffnet. Der andere iſt der kreißrunde/ orbi⸗ cularis, der Zuſchlieſſer des Auges ſeiner Verrichtung nach genennet/ ſo zwiſchen M 2 der 92 IV. Buchs/ I. Tafel/ 1 2. 3. Figur. der ſleiſchichten Haut und derjenigen/ wel⸗ che von dem Hirnſchal⸗Haͤutgen herge⸗ fuͤhret wird/ lieget/ beſtehende aus circul⸗ runden Faͤſern/ ſo von einem Winckel des Auges biß zum andern bogenweiß lauf⸗ fen/ und nimmt den Urſprung von dem gantzen Umkreiß der Augenleiſſe/ das En⸗ de aber in denen gantzen Augenliedern. Die meiſten Anatomici machen aus die⸗ ſem zwey Theile/ oder gar/ weil er beſon⸗ dere Anfaͤnge und Ende/ ingleichem jeder Theil ſeine beſondere Nerven hat/ und ſeine runde Faſern nur dem Schein nach/ nicht aber warhafftig in einen hingehen/ ſondern ſich nur beruͤhren/ zwey duͤnne halb eirculrunde Muſceln. Der oberſte und groͤſte/ genant deprimens, der Nie⸗ derdrucker/ an dem obern Augenliede/ fig. 1, B; fig. 4, A, hat einen ſpitzigen An⸗ fang/ fig. 1, 1, aus dem innern und groͤſten Augenwinckel/ und dem Theile der Au⸗ genbraunt/ ſo der Naſe nahe ſtehet/ gehet ſo denn uͤberzwerch uͤber die Fortſatze des Stirnbeins nach dem außwendigen und kleinen Augenwinckel/ in den er ſich feſte eingeſetzet/ fig. 1, 2. Nimmt alſo den gan⸗ tzen Raum ein/ ſo da iſt zwiſchen der Aug⸗ braune und dem aͤuſſerſten des Knorpels/ wo die Haare hervorwachſen. Der untere und kleine Augenlieds⸗ Muſcel/ ſig. 1. C, fig. 4, A, entſtehet von der Seite der Naſe mit einem ſpitzigen Anfange/ ig..C., und nachdem er über das untere Augenlied uͤberzwerch fort/ und zu dem außwendigen Winckel ein wenig aufwarts gelauffen/ wird er dem obern Augenliede mit einem breiten En⸗ de eingepflantzet/ ſg. 1, C., dient zu gaͤntz⸗ licher Schlieſſung des Auges. Alleine zum Niederdrucken des untern Augen⸗ lieds laͤſſet ſich ordntlich kein Muſcel fin⸗ den/ auſſerordentlich aber vermuthlich der kleine/ aus dem erſten Beine des obern Kinnbackens entſprungen/ und in das Augenlied ſelbſten oder die nechft anlie⸗ gende Haut ſich endigende/ wie Philipp Verheyen in ſeiner Anakomie meldet. Ei⸗ nige machen noch einen kleinen Muſcel vor die Augenwimpern/ die er vor ſeinen Urſprung erkenne/ umfaſſe/ und zu beyder genauen Zuſammenfuͤgung diene. en 5 Der Naſe untere ohne Knochen be⸗ ſtehende Theil iſt allein nach ſeinen zwey Seiten⸗Knorpeln/ ſo man die Fluͤgel/ Fluͤgel⸗Federn oder Naſen⸗Laͤppgen nen⸗ net/ beweglich auf und nieder/ aus⸗und einwaͤrts/ vermittelſt vier Paar/ oder acht kleinen/ alle/ das letzte Paar außgenom⸗ men/ auſſerhalb der Naſe gelegenen/ und der obliegenden Haut mit vielen Zaſern feſte anſitzenden Muſe ln/ davon jedem Fluͤgel viere eingepflantzet ſind/ ihrer Verrichtung nach die erſten zwey erwei⸗ ternde/ und die andere zwey zuſammenzie⸗ hende. Dieſe alle ſind der Naſen eigene o⸗ der alleine zukommende/ ſo auch bey groß⸗ naſichten Leuten allezeit gefunden werden/ allein ein Gemeinſchafftlicher koͤnte ſeyn das Stuͤcke des kreißrunden(orbicularis) Leftz⸗Muſcels/ welches die Naſe unter⸗ waͤrts ziehet/ indem er die Ober⸗Lefftze zu der untern beweget. Der erſte/ dilatator, Tab. I. fig. 1, D, wie ein Myrtenblat geſtaltet/ hat den Ur⸗ ſprung von dem nechſten Beine der obern Wange oder Kinbackens/ D, c, nahe an dem Naſenbeine/ und neben dem dritten/ andere ſagen/ erſten Lefftzen⸗Maͤusgen/ deſſen Faſern er zu ſeyn ſcheinet/ ſinhe. ſfang ———„ akens „ Da Naſe un thn ſtdende DRall ii ünm Seen⸗Knorpein m Flugel Fedemnoda ig net deweglich uſ udm anwerts dermittlſtut krinen/ alk das bar ſe men auſſerhald der A der odbegenden Haun fcir anſczenden Rued Zlugel diert einzeping Jerrchtung mach dedh ternde und dendae dende. Diſecl ſchn⸗ der alane zukommene naſichtm duttn alrift Uen im Gemanſcrft 1 „.ck des kufrun uf⸗ dS 11. ne Maſcts— warts ſehet idmshe der un 1 3,r Dr afte araig wie tn M rird; fſerung von den — 4 Von den Muſceln der Stirn/ der Augenlieder/ der Maſe/ ꝛc. 9z fang iſt ſpitzig/ dunne und fleiſchicht/ im Abſteigen wird er breiter/ und wird letzlich einverleibet der Ruͤnde des Naſen⸗Fluͤ⸗ gels außwendig/ D. d, als auch in dem erhobenen Theil der drunterliegenden obern Leftze/ ſo/ daß dieſer fleiſchichte Mu⸗ ſcel zur Bewegung und Aufhebung bey⸗ der Theile/ auch zur Erwetterung des erſten behuͤlfflich iſt. Der andere/ erector, triangularis, pyramidalis, aufziehende/ drey⸗ eckichte/ Tab. I. fig. 1, E; fig. 4, B, lieget zur Seite der Naſen/ und entſtehet von der Stirn⸗Naat/ die das Stirnbein mit dem obern Kiefel verbindet/ bey dem Thraͤnenloche/ auch wohl zu oberſt und von der Grate der Naſe/ fig. 1, E, e, mit einem ſpitzigen und fleiſchichten Anfange/ ſteiget an der Seite hinab allmaͤhlich brei⸗ ter und fleiſchicht in Form eines Trian⸗ gels oder Griechiſchen Delra, und gehet mit einem breiten Ende feſte in den nech⸗ ſten drunter ſtehenden Fluͤgel/ E, f. theils auch in die Graͤte der Naſe/ die er vornem⸗ lich aufzichet oder hebet/ und auch ſolcher Geſtalt mit erweitert/ davdn er elevator alarum naft heiſſet. Einige geben vor/ daß 6 nur Zaſern von dem Stirn⸗Maͤusgen eyn. Der dritte oder drittes Paar/ Tab. lI, ſig 4. A, z vey kleine Muſceln/ ziehen die Naſe zuſammen und druͤcken zugleich etwas nieder/ beyderſeits einer/ welcher um die Wurtzel des Naſen⸗Fluͤgels/ von dem Beine des Kinbackens/ auf dem die Nare lieget/ fleiſchicht entſtehet/ und uͤber⸗ zwerch uͤher den Fluͤgel lauffende ſo denn in den Winckel des Fluͤgels eingepflantzet wird. Sie umgeben offte die Naſe an ih⸗ rem aͤuſſerſten Ende in die Runde/ wie . nkreißrundes Zuſchnuͤrmaͤusgen/ ſphin- eT. Der vierte/ conſtrictor, internus; diß Paar ſind zwey/ dem vorhergehenden entgegen geſetzet/ obwohl ſonſten faſt an Groſſe gleichende/ innerhalb der Naſe und deren Fluͤgel unter dem Haͤutgen der Na⸗ ſenloͤcher wie wohl ſelten befindliche/ haͤu⸗ tichte Muſceln/ ſo vor andern die kleine⸗ ſten/ einer auf jeder Seite/ welcher von dem aͤuſſerſten doch inwendigen Theile des Na⸗ ſen⸗Knochens/ wo die Knorpel angehen/ hervorſtammende/ in etwas außgebreit uͤber die innere Flaͤche des Naſen⸗Fluͤgels fortgehet/ und ſich in deſſen auch innere Seite einrichtet/ geſchickt die Naſen⸗Fluͤ⸗ gel gelinde an uñ zuſammen zuziehen. Der Aurhor bringt alhier mit in der Ordnung vor das andere Mausgen der Backen/ der Pfeiffer genant/ ig. 1, F; ſig. 4, P, wannenhero er nothwendig noch eins als das erſtere zulaͤſſet/ ſo vermuthlich das gevierte/ ſonſten auch das unterhaͤutichte/ ſeyn wird. Weil aber beyde dieſe mit den Leffzen gemeinſchafftlich ſind/ wird deren Erklaͤrung fuͤglicher unter denen Leffzen⸗ Muſceln vorgenommen/ dahin wir den geneigten Leſer auch weiſen. Der Ohren Muſeel ſind/ einige vor das außwendige oder Oehrlein/ einige vor das inwendige. Das außwendige Tab. I. Ag. 1, V, iſt mit zweyen Muſceln/ die ſelbiges zwar gering bewegen/ doch zu⸗ gleich die Ohrmuſchel zuſammen ziehen oder erweitern/ verſehen/ ſo wegen ihrer Zaͤrtlichkeit von Galeno nur eine Zeich⸗ nung oder Bilder der Muſceln genennet werden; andere aber ſetzen deren viere/ un⸗ ter welchen die ſo nur zwey angeben/ vor die rechten den andern und dritten/ oder ; auh 94.. 3 auch den dritten und vierten unſerer Ord⸗ nung halten. Der erſte iſt dem Ohre mit benden Leffzen gemeinſchafftlich/ und ein Theil des viereckichten Muſcels der Backen/ ziehet das Ohr zur Seite hinab/ andere ſagen auf⸗ und vorwaͤrts/ in deſſen Winckel und Wurtzel unter dem Lapgen er ſich deßhalber eingeſetzet/ da er vorhero fleiſchicht und faſicht wird/ und anbey ſich lang machet. Der andere/ oberſte/ Aufheber/ elevator, attol- lens, Tab. I. fig. 1. S. lieget auf dem Schlaaff⸗Maͤusgen/ welcher von erha bener Gegend des Hirnſchaal⸗Haͤutgens/ bey dem auswendigen Anhange des Stirn⸗Muſcels/ deſſen Theil er iſt/ mit geraden Zaſern/ von welchen durch das Fleiſch⸗Fell ausgeſpanneten er auch for⸗ miret wird/ hinabſteiget/ duͤnne und haͤu⸗ ticht fortgehet/ und gegen das Oehrlein allmaͤhlig ſchmaͤler/ ſo denn an deſſen obern Theile in der andern Falte ſich endiget/ und das Oehrlein aufziehet. Der drit⸗ te/ unterſte/ und Seiten⸗Muſcel/ fig. r. 1T T, ſo viel anſehnlicher als der vorige/ beſte het aus 5. biß 6. fleiſchichten Zaſern/ oderderen vielerley Ordnungen/ ſo in ein fleiſchichtes Stuͤcke/ das wieder in drey Theile oder Muſceln durch Kunſt abzu⸗ ſondern/ zuſammen gewachſen/ und ge⸗ winnet einen engen mit denen Hinter⸗ Haupts Muſceln confuſen Anfang an dem obern und vordern Theile des Duͤt⸗ ten⸗foͤrmigen Fortſatzes von dem Hinter⸗ Haupt⸗Beine/ ſteiget ſchlimm ab hinter⸗ waͤrts zu der Mitte der Ohr⸗Schaale/ und gehet in die Wurtzel und Umkreis des Ohr⸗Knorpels hinten mit zwey biß drey Sennen/ und alſo mit dreyfacher Ein⸗ pflantzung ein/ ſo daß er das Oehrlein hin⸗ IV. Buchs/ I. Tafel/ 1. 2. 3. Figur. ter⸗ und unterwaͤrts ziehen kan. Der vierte/ des Ohrs Niederzieher/ de- tractor, faͤngt ſich nach Joh. Brovvne Beſchreibung gantz breit und fleiſchicht an/ auch wohl mit kleinen fleiſchichten Fa⸗ ſern beym Vorderthe le des Haupts/ na⸗ he an dem Bruſt⸗foͤrmigen Vorſatz/ da wird er im Fortgehen duͤnner/ und gehet endlich ein in den gantzen Knorpel/ wel⸗ cher ums Ohr gehet. Wenn du die Haut aufhebeſt/ muſt du dich vorſehen/ daß du dieſes Maͤusgen nicht mit aufhebeſt/ und durch Aufheben verliereſt. Zum inwendigen Ohre gehoͤren drey kleine Muſcel/ zwey ſind vor den Hammer beſtimmt/ und der dritte vor den Steigbuͤgel. Die vor den Hammer ſind ein aus⸗ und inwendiger/ als Gege⸗ ner in ihrer Verrichtung. Was den er⸗ ſten und auswendigen Tab. I. fig. 2. A. fig. 3, A. deſſen Senne/ fig 2. B. und Einpflantzung/ C, anlanget/ ſo kommt an den obern Theile des Gehoͤrganges un⸗ ter dem Haͤutgen/ ſo ſelbigen bekleidet/ eine fleiſchichte ziemlich dicke Maſſe oder Klumpen vor/ ſo der breite Anfang iſt/ den er mit dem beinigten Gange gemein hat. Nachdem wird er allmaͤhlich duñer/ biß er zur Trommel⸗Hoͤle ſelbſten kommt/ wo⸗ ſelbſt er mit des Hamers ungleichen laͤng⸗ ſten/ einige meynen dem kurtzen Fortſatze/ mit einer kleinen zarten doch zaͤhen an dem Trommel⸗Haͤutgen hinlauffenden Senne vereiniget wird. Seine Zaſern ſind fleiſchicht/ aber mit nervoſen/ oder haͤutichten von nervoſer Haͤrte untermi⸗ ſchet/ wie ſolches G. Ch. Schelhammer in ſeinem Tractar vom Gehoͤr Part 1. Cap. 3.§. 4. angiebt. In etwas umſtaͤndli⸗ cher thut davon Joſeph du Verney vom Werck⸗ — ———————— A. ps Mautgancnn darch Aufheden win — uns Zen wendgn % A 1 drey kleine Mwil e Hammer dena m den Sergdugel. Nmg ſn in ms dim nrin idrer Varictm ſten und auswendiga A. dg. 3,4. deſen Sm Srnpftanzung C, l an den odern Deikdas ter dem Hautgen, ot imne feiſchichte pemich Klumpendor ſodete n mt dem demigtn ei Nahdemwuder uce dur Trommt debet elbſi m mitdes Aäric ein wenig uͤber der Einpf Von den Muſeeln der Stirn/ der Augenlieder/ der Naſe/ ꝛc. Werckzeug des Gehoͤrs Part. I. Meldung/ wenn er ſaget; das auswendige Maͤus⸗ gen/ weil es uͤber oder an der auswendi⸗ gen Wand des Ganges lieget/ welcher vom Ohre zum Gaumen gehet/ ſteiget von unten aufwaͤrts/ und von forne hin⸗ terwarts in die Trommel Hoͤle/ und iſt verſtecket in einer ſchregen Hoͤle/ ſo da in dem obern Theil des Beins/ an der Fur⸗ che oder Kerbe/ worinnen das Trommel⸗ Hautgen eingeſetzet/ eingeſchnitten iſt/ und nachdem es in der Trommel nahe an dieſes Haͤutgen mit ſeiner zarten Sen⸗ ne hingangen/ endiget ſichs in dem dun⸗ nen Fortſatze des Hammers/ demjenigen/ ſo gegen die auswendigen Theile ſichet/ und ziehet den Handgriff auf⸗ und aus⸗ warts um das Trommel⸗Hautgen ſchlaff zu machen/ daher er genennet wird laxa- tor. Der andere Muſcel wird der in⸗ wendige Tab. I. fig. 3. B genennet als von der innern Wand entſtandene/ oder weil er verborgen lieget/ in einem des Fel⸗ ſen⸗Beins knochichten Gange oder halb⸗ Canale/ deſſen Theil wird auſſerhalb der Trommel geſehen/ und in dem oberſten Theil des Ganges/ welcher vom Ohre zum Gaumen gehet/ eingeſchloſſen; der andere inwendig der Trommel begriffene Theil erſtrecket ſich biß zum oval-runden Fenſtergen/ woſelbſt er gleichſam einen leinen Saum oder Rand machet/ uͤber welchen als uͤber einer Rolle die Senne des Muſcels gekruͤmmet wird/ damit ſie von einem Theile oder Seite der Trom⸗ mel zum andern gehende/ ſich in den hin⸗ tern Theil des Handgriffs des Hammers/ pflantzung des aus⸗ wendigen/ einrichten koͤnne. Oder/ ſein —— E ——“ — 1 4 9/ Urſprung iſt an dem Orte/ wo des Waſ⸗ ſergangs beinichter Theil aufhoͤret/ und zwar von der innern Wand mit einem zarten haarwaͤchſichten Anfange/ wird ſo denn fleiſchich er und auch mit einer nervi- ſchen Decke/ als mit einer Scheide/ die ihn auf der gantzen Reiſe begleitet/ und an den Halb⸗Canal feſte anhefftet/ um⸗ geben/ gehet von einer auf die andere Sei⸗ te/ und mit ſeiner haarwaͤchſigen laͤng⸗ licht runden und ſehr duͤnnen Ende in des Hammers Nacken/ und laͤngern Fork⸗ ſatzes oder Handgriffs hintern Theil/ ein wenig uͤber des auswendigen Muſcels Einſatz: Ziehet alſo den Hammer gegen die inwendigen Theile/ zu Ausſpannung des Trommel⸗Haͤutgens/ davon er ten⸗ ſor, der Ausſpanner heiſſet. Der dritte des innern Ohrs iſt des Steigbuͤgels/ lieget verborgen in einer in das Felſen⸗Bein ei gegrabenen Roͤhre oder Gange/ faſt auf dem Boden und Grunde der Trommel⸗Hoͤle/ wovon er den Unſprung hat: Sein Bauch iſt dicke und fleiſchicht/ machet aber alſobald eine ſehr zarte Senne/ wormit er in dem Wir⸗ bel oder Haͤuptgen des Stegreiffes feſte wird. Die Roͤhre/ ſo dieſes Muſcels Bauch einſchlieſſet/ und ohngefehr zwey Linien lang/ iſt beym Ausgange/ durch welchen dieſes Muſcels Senne gehet/ viel weiter. Er dienet zur Befeſtig⸗ und Be⸗ wegung des Stegreiffs/ und iſt zugleich dem inwendigen Hammer⸗Mausgen in ſeiner Verrichtung behuͤlfflich/ denn wenn dieſer ein wenig auswaͤrts den Stegreiff ziehet/ pannet er ihn/ um die zitternde Be⸗ wegung des Hammers und Amboſes/ worinnen die Fortpflantzung des Schal⸗ les beſtehet/ beſſer anzunehmen. Was IV. Buchs/ 1. Tafel/ 4. Figur. 96 Was ſonſten beylaͤuffig der Author 3. E. Das Trommel⸗Fell/ fig. 2. D. Das bey dieſer Materie mit einwirffet/ iſt Schlaaf⸗Gebein/ fig. z. GH. fig. 3. G folgendes: Enn beinerner Kreiß/ Tab. 1. fig. 2. E. Der andere Fuß des Amboſes/ hig. 3. C. Der Fortſatz des Haͤmmerleins/ fig.3. D. Der Kreiß um die Schnecke/ ſg. H. deſſen Dutten⸗foͤrmiger/ fig. 2. F. und ſteinichter fig. 3. F. Fortſatz. Das erſte Bein des obern Kiefels/ fig. 1. R. Von den 8 Je aufgeworffene und den Mund⸗ ſchlieſſende Theile heiſſet man die Lippen eine obere/ die andere untere/ beyde ſind zu aͤuſſerſt mit einem ſehr duͤn⸗ nen Haͤutgen(curicula) uͤberzogen; un⸗ ter deme noch ein anders/ mit jenen des Mundes/ der Speiß⸗Roͤhre ꝛc. Haͤutgen p verlaͤngertes/ ohne zwiſchen ſitzender Fet⸗ tigkeit/ anzutreffen/ welches mit denen unter ihme iſchic chen Zaſern feſte vereiniget iſt. Nachdem ſind befindlich die ſehr viele wie kleine Traͤubgen zuſammen geſetzte(conglome- ratæ) Druͤſen/ die alle einer Ey⸗foͤrmigen Geſtalt ſind/ das uͤbrige machet vollends aus ein weiches/ ſchwammichtes/ zartes Fleiſch/ ſo von dem kreißrunden Muſcel/ und anderer zun Lippen gehoͤrigen ihren Faſern ſormiret wird/ worzu noch viele gar kleine Blut⸗Gefaße und von dem „fünfften Paar herſtammende Nerven ſtoſſen. Hier haben wir mit denen Mu⸗ ſceln der Leffzen zu thun/ die ihre zum Re⸗ den und mehr andern Nutzungen erfor⸗ derliche/ wegen ihrer Zaſern Creutzweiſen Vermiſchung mit der Haut ſo mancher⸗ V. Buchs/ 1. Tafel/ 4. Figur. Kuſceln der Leffzen und des Untern⸗Kiefels. liegenden ſleiſchichten bewegli⸗ ley Bewegung machen/ deren 16. ge⸗ zehlet werden/ nemlich 6. andere ſetzen ſ. Paar/ und den ſechſten ohne Gefehrten/ eigen und allein vor dieſelbe gewidmet/ darvon einige wiederum einer Leffzen/ an⸗ dere aber beyden zugleich dienen/ und 2 vaar mit andern Theilen gemein⸗ ſchafftliche/ da denn allemal einer zur rechten/ der andere zur lincken Hand und Seite lieget. Die vier Paar eigene des Authoris mag man leicht an gehoͤrigen Orth bringen; ſind uſinden⸗ das erſte Paar ziehet die Ober⸗Leffzen auf/ fig. 1 G. fig. 4. C. ſein Anfang/ fig. 1. g. und En⸗ de/ h. das andere abziehende der Ober⸗ Leffze/ fig. 1. H. fig. 4. D. ſein Anfang/ fig. 1. i, und Ende/ k. das dritte ziehet die Unter⸗Leffze ab/ fig. 1.i. fig. 4. E. das vierte ziehet die Leffzen zuſammen/ ſig. 1. KK., fig. 4. FF. das gemeine/ Backen⸗ Maͤusgen fig. 1. F. Der I. inciſivus, elevator, der zer⸗ ſchneidende/ Aufheber genannt/ weil er in der Gegend der zerſchneidenden Zaͤh⸗ ne von dem obern Kiefel/ oder deſſen obern Beine/ wo der Backen iſt/ nahe dn er — Tafel/4. Fign. in der Lffam rn Kicfels. le Bewegung ura :piet werden/ madhen eigen und alen a darvon umge wident dert ader deyden ſene “——+△— AAAA daar mit anden d ſchafftliche/ dadmt richten/ der nden ſe Suitt begtt. Dem. Von denen Muſceln der Leffzen und des untern Kiefels. der unterſten Augenleiſe herkommt/ mit einem breiten Anfange/ und mit einer en⸗ gen Senne/ in die ober Leffze/ die er in die Hoͤhe ziehet/ ſich endiget; ſonſten fleiſchicht rund und fett iſt. Andere geben vor/ der Aufheber habe ſeinen Urſprung von dem obern Kinnbacken/ wo er gemeiniglich mit vielem Fette beleget/ in dem zwiſchen der Naſe und Augen ſtehenden Winckel/ und gehe feſt mit ſeinem Ende in die Sei⸗ ten der obern Leffzen an denen Naſen⸗Fluͤ⸗ geln: Dieſem trete noch in der Verrich⸗ tung bey ein anderer/ von eben dieſer Gegend herſtammende/ zwar duͤnner/ doch breiter/ ſo gerade hinab in die ober Leffze/ die er aufziehe/ lauffe/ bißweilen in die Graͤntzen beyder/ die er ſolcher Geſtalt zur Seite abziehe: Welcher letztere unſe⸗ ren vierten nſß nahe kommt. Der II. depreſſor, triangularis, der obern Leffze/ Wiederdrucker/ Drey⸗ eckichte/ gehet aus zur Seite und von der Mitten des aͤuſſern Randes/ oder feſt dem untern und fordern Sitze des untern Kinnbackens nahe beym Kinne/ mit ei⸗ nem breiten Anfange/ wird darauf enger/ und endiget ſich mit ſeinem ſchmalen Schwantze bey dem Winckel des Mun⸗ des in der obern Lippe unterſtẽ Seite nahe bey deren Ende/ oder wird durch einige Faſern theils der obern/ theils untern Lip⸗ pe an ihrer beyder Graͤntze und Zuſam⸗ menlauff einverleibet/ ſo daß davon ent⸗ weder der obern/ oder beyder Lippen Be⸗ wegung aus⸗ und unterwarts verrichtet wird. Der III. iſt quadratus, der Vier⸗ eckichte/ deprimens, Niederzieher der untern Leffze/ montanus, mentalis, der Kinn⸗Muſcel/ ſo an fleiſchichten Coͤr⸗ — » pern am mercklichſten/ nimmt ſeinen kr⸗ ſprung von dem fordern und untern Thei⸗ le des Kinns/ oder vom untern Rande des untern Kieſels/ wo ſelbſt er das Kinn machet/ und eine Rauhigkeit iſt/ und um die Wurtzel der zerſchneidenden Zaͤhne/ und lauffet hauptſaͤchlich mit geraden Faͤ⸗ ſern von der Mitte des Kinns in die Mit⸗ te der Unter⸗Leffze/ denn auch unter vor⸗ warts ſchregen Aufſteigen mit einem brei⸗ ten Schwantze in dem gantzen Rand der untern Lippe hinein. b Der IV. caninus, attollens, der Hunds⸗Muſcel/ Aufheber/ der un⸗ tern Lippe/ iſt des vorhergehenden Gege⸗ ner/ welcher von dem obern Kinnbacken uͤber den Hunds⸗Zahne bey der Augen⸗ leiſe herkommt/ meinſtens unter dem He⸗ ber der Obern⸗Leßfe verſtecket/ fortgehet/ und mit ſeinem Ende bey dem Winckel des Mundes in die untere Lippe/ oder viel⸗ mehr in beyder Lippen Zuſammenlauff eſte wird. Der V. iſt einfach/ wiewol ihn einige in 2. vor jede Leffze einen/ theilen/ faͤngt ſich an unten bey dem Knochen der Kinn⸗ backen mit Circul⸗Faͤſern/ gehet auf ſol⸗ che Weiſe rund um beyde Lippen wie ein Ring/ davon er orbicularis, kreißrunde/ und ſphincter, conſtrictor, weil er als ein Zuſchnuͤr⸗Muſcel die Lippen umgiebet/ zuſammen ziehet und den Mund ſchlieſſet/ genennet wird: Sein Fleiſch/ welches die eigene Figur und Subſtantz der Lippen beſtellet/ iſt weich/ lucker und ſchwam⸗ micht/ und gibt der feſt anſitzenden duͤn⸗ nen Haut der Leffzen die angenehme Roͤ⸗ the: Entſtehet alſo dieſer Muſcel von de⸗ nen Leffzen ſelbſten/ und endiget ſich auch wieder in dieſelbige. N Der 95 IV. Buchs/ 1. Tafel. 4. Figur. Der IV. gracilis, iſt am duͤnneſten und laͤngſten unter allen Muſceln der Leff⸗ zen/ von dem Joch⸗Beine/ woher eraus⸗ wendig in der Gegend zwiſchen dem Aage und Ohre den Urſprung gewinnet/ zygo⸗ maricus, der Joch⸗Muſcel/ von ſeiner Verrichtung riſor, gelaſtes, der KLa⸗ cher/ und weil er den Mund gegen das Ghre ziehet der Krumm⸗Zieher ge⸗ nannt/ im Anfange iſt er fleiſchicht und breit/ wird aber bald laͤnglicht⸗rund und ſchmal/ ſteiget queer uͤber die Backen hinab/ und vorwaͤrts nach der Obern⸗ Leffze/ in deſſen Seite/ oder auch in dem Winckel des Mundes/ wo beyde Lippen zuſammen ſtoſſen/ er ſich endiget/ ſo daß er erwehnte Leffze ſchlimm aufwaͤrts nach denen Schlaͤffen zu/ oder den Mund ge⸗ gen die Ohren ziehet. 3 Gemeinſchafftliche ſind vier/ nem⸗ lich zwey Paar/ beyderſeits zwey eintzele: der erſte ſubeuraneus, der unterhaͤu⸗ tichte/ lieget unter der fleiſchichten Haut (panniculus carnoſus) des Halſes/ da⸗ von er ſich auch ſchwerlich abſondern laͤſ⸗ ſet/ und weil er duͤnne/ breit und haͤuticht iſt/ als eine platyſma myodes, muſcu- loſe Ausſpannung/ oder eine ſpeckichte/ fleiſchichte mit beweglichen Zaſern durch⸗ wirckte Haut/ haben ihn die Alten von der Haut nicht unterſchieden/ und heiſſet von ſeiner Figur der viereckichte: ent⸗ ſpringet mit einem breiten Anfange am hintern und auswendigen Theile des Hal⸗ ſes von den Graten der Genicks. Wirbel/ vom Schulterblate/ dem Schluͤſſel⸗ Beine und Bruſt⸗Knochen/ lauffet mit ſchlimm zugehenden Faſern fort/ und wird am Ende vornemlich in dem Rand oder auſſern Theil des Grunds des untern Kinns/ und ſo denn mit einigen Baſern in dem Sitz des Kinns/ wo die obere Lip⸗ pe mit der unterſten zuſammen gehet/ al⸗ ſo in die Lixpen/ Wurtzel der Naſen und dem Kinn eingepflantzet. Der andere/ buccinator, tubicen, Backen und Trompeter⸗Muſcel/ weil er den gantzen Raum des Backens mit ſeinem Fleiſche anfullet/ und im Blaſen groſſe Dienſte thut/ liegt unter dem erſten nur erwehnten und andern des Kinnba⸗ ckens Mausgen verborgen/ iſt kreißrund/ duͤnne und membranoliſch/ faͤngt an von den Wurtzeln der Backen⸗Zaͤhne beyder Kiefer/ und endiget ſich innerhalb an des Zahn⸗Fleiſches Wurtzeln/ und in dem Umkreis der Lippen/ oder/ endiget ſich vom aͤuſſerſten Zahn⸗Fleiſche eines Kinn⸗ backens in des andern ebenfalls aͤuſſer⸗ ſtem Zahn⸗Fleiſche wie ein Bogen/ iſt auch dem innern Haͤutgen des Mundes ſo feſte angeſeſſen/ daß er gantz nicht leicht abzubringen: Dienet demnach die Leffzen zur Seite auswaͤrts zuziehen/ und damit die Oeffnung oder Lange des Mundes zu erweitern. Den Namen des Auſblaſers der Backen fuͤhret er mit keinem Fug und Rechte/ weil derſelbe/ wenn er in ſeiner operation iſt/ die Backen/ ſo von der Lufft im Ausblaſen und Pfeiffen auf⸗ und ausgetrieben werden/ vielmehr einwaͤrts zwinget und zuſammen ziehet/ und ſolcher Geſtalt die Lufft austreiben hilfft. Der untere Kinnbacken brau⸗ chet ſtarcke Gewalt zu ſeiner Bewegung im Kaͤuen und Zermalmen der Speiſen und Feſthaltung anderer Dinge/ dahero ³ er mit fuͤnff paar Muſceln/ wiewohl deren nur drey Paar der Aurhor hat/ von der Natur verſorget worden/ deren viere den 1 N 4 4 der 2 „ Rausgend Tdora 8 4 Umtrus der Urre eh. dom cuſſerſten Jur pi dackens in des udat ſtem Zaha Fleſſce ni auch dem innem aun ſo feſte marſeſſen dur adzudrmgen: Dimet gor Sate wewat g di Oeffnung ddam weten. Da Nan der Bacm fühect an rchte well derſten deration iſt/ R da Lufft in Aosdliſru Marrreden veda pringt ud imut Kiat de uftuan Der Untett Nun qt inck Saten us Neuen en * d ne yn dun 1 — der Nurruigern * Von denen Muſceln der Leffzen und des untern Kiefels. 9 2 den Mund zuſchlieſſen/ als/ der Schlaaff fauende auſſere und innere Fluͤgel⸗ nem⸗ Muſcel/ ein Paar machet ihn gu lich/ der zwey baͤuchichte. Das erſte Paar/ crotaphites, tem- porale, der Schlaff⸗Muſcel/ Tab. l. Rg. 1 L, fig. 4. H. der groͤſſeſte und ſtar⸗ ckeſte unter allen/ entſpringet/ fig, 1. M. fig, 4. aa, um das Vorder⸗Haupt und Schlaff⸗Gebein/ genauer zu ſagen/ von dem Seiten⸗ und untern Theile des Stirn⸗Beins/ von dem mittlern und untern des Vorhaupts uͤber der Schup⸗ pen⸗Naat uud obern Theile des Felſen⸗ Beins/ mit einer dunnen und breiten ge/ lieget unmittelbar auf der Hirnſcha⸗ le und wird mit dem Hirn⸗Haͤutgen be⸗ deckt, Seine Zaſenn jemehr ſie von der Mitte abgehen/ j ſchreger lauffen ſie nach biner Senne/ und ſonſten von dem Um⸗ ange nach dem Mittel⸗Punct zu⸗ und daher je weiter er hinabſteiget/ je dichter unddicker/ auch enger er wid/ gehet beſ⸗ ſerer Verwahrung halber unter dem Joch⸗Bine durch/ und endlich ergreiffet er mit einer zwar kurtzen/ doch ſtarcken von Fortſatz des Unter⸗Kiefels/ und zithet ihn mit demſelben aufwarts/ wordurch der Mund geſchloſſen wird. Sonſten iſt von dieſem Muſcel bekannt/ daß ſeine Ber⸗ letzungen/ ſonderlich die dem niedrigen und nervoſen Theile beygebracht werden/ gefaͤhrlich ſeyn/ die Urſachen ſind/ ſeine viele Nerven/ ſo von dem dritten/ vier⸗ ten und fuͤnfften Nerven⸗Pagr herkom⸗ men/ und die ſtarcke nervoſiſche Senne/ das uͤber ihn hingehende pericranium oder Hirnſchaal⸗Haͤutgen/ und die ſtarcke ten/ Gicht und Krampff entſtehen koͤnnen. primum, kauende/ Seiten⸗Mauslein/ Blut⸗Gefaͤße/ wanenher leichtlich verblu⸗ Das andere/ digaſtricum, biventre, graphioides, 3weybaͤuchichte/ weil er in der Mitte die ſchmale Senne/ an ſeinen Enden aber die zwey Baͤuche hat/ fig 1. Nlm. Tab. II, fig. 1. BB B. ent⸗ ſpringet fig. 1. 1, bey dem Duttenformi⸗ gen Fortſaͤtze Hintern⸗Theils/ von der Spalte zwiſchen dieſem und dem Hinter⸗ Haupts⸗Beine/ einige ſagen von dem Griffelfoͤrmigen Fortſatze/ mit einem breiten und haͤutichten Anfange/ wird ſo denn ſchlanck und fleiſchicht/ und um die Mitte/ wo er auf des Unter⸗Kiefels Bie⸗ gung ſich kruͤmmet/ wird er(damit die anliegende Speiſe⸗Roͤhre/ wie geſchehen wuͤrde/ wenn dort der Bauch/ und zwar im Zuſammenziehen begriffen waͤre/ nicht gedruckt werde /) zu einer engen Senne fig. 1, N, die das Griffel⸗zweyfoͤrmige Maͤusgen durchbohret und durchgehet/ darauf wird er wieder fleiſchicht/ und in⸗ nerhalb dem fordern/ untern und mittlern Theile des Kinns eingerichtet/ fig 1. m, ſo daß er den Kiefel/ deſſen allzutieffes Abſteigen von dem angeheffteten liga⸗ ment gehindert wird/ ab⸗ und unterwaͤrts ziehet/ und alſo den Mund oͤffnet. Das dritte/ laterale, maſſeterium Tab, I. fig. 1. O. fig. 4. I. gehet hervor theils von den erſten/ oder ſo genannten Backen⸗Beine des Ober⸗Kiefels bey der Naat des erſten und vierten Beins mit einem nervoſen/ theils von dem Joch⸗ Beine zu unterſt mit einem fleiſchichten/ dahero doppelten Anfange/ ſig 4. b1 b 2, und wird dem Unter⸗Kienbacken auſſer⸗ und unterhalb faſt am Rande breit N und 10 und feſte eingepflantzet/ fig. 4 cc, auf zweyfache Art/ die eine gehet in des Kinn⸗ backens auswendigen Winckel/ die ande⸗ re gehet in ſeinen mittlern Theil/ ſo daß auch eine Ordnung Zaſern des Muſcels von dem Wangen⸗ Beine in den Winckel/ die andere von dem Joch⸗Beine in den Mittel⸗Theil des Kinnbackens lauffet/ und alſo einander creutzweis durchſchnei⸗ den/ davon kan er auch in unterſchiedli⸗ che einfache Muſceln getheilet werden. Sein unterſchiedliches Lager und Zug der Zaſern verurſachet/ daß er den Kinnba⸗ cken vor⸗ und hinterwarts/ auch zur Sei⸗ te ziehen/ und gleichſam rund drehen kan. Das vierte/ pterygoides ſeu alare externum, auswendige Fluͤgel⸗ Paar/ lieget in der Schlaaf⸗Gebeine niedrigen Hoͤle und unter dem Schlaaf⸗ Maͤusgen/ wird dahero das verborgene geheiſſen/ weil es ſchwerlich/ wo nicht das Kiefel⸗Bein zerbrochen wird/ gezeiget werdẽ kan. Sonſten entſtehet es theils von der auswendigen Seite der Fluͤgelfoͤrmi⸗ gen Fortſaͤtze/ theils von der rauhen Linie des Keil⸗Beins alſo mit einem doppelten theils fleiſchichten/ theils nervoſen oder ſpannaderigen Anfange/ und endiget ſich IV. Buchs/ I. Tafel/ 4. 7. 6. 7. 3. Figur. in dem inwendigen Seiten⸗Theile des untern Kiefels/ deſſen Nacken oder unter ihme liegenden Schooße/ und ſeines Haͤuptgens innern Gegend/ fuͤhret den Kiefel vorwarts ab/ und ſtreckt ihn aus. Das fuͤnffte/ prerygoides ſeu alare internum, manſorium alterum& inter- num, innere Fluͤgel⸗ und Kaͤu⸗Maͤus⸗ gen/ iſt dicke und kurtz/ gehet nervos oder ſpannaderig hervor von der inwendigen Hoͤle und Seite der Fluͤgel⸗foͤrmigen Fortſaͤtze des Keil⸗Beins/ wird bald fleiſchicht/ breit und dicke/ endlich einge⸗ pflantzet mit einer breiten und ſtarcken Senne in dem untern und hintern Theil der inwendigen Seite des Unter⸗Kiefels nicht weit von dem Nacken/ wo er dem knollichten Fortſatze anlieget/ ſo daß er den Kiefel auf⸗ und einwarts ziehe/ und dem Schlaaf⸗Muſcel in ſeiner Verrich⸗ tung zu Huͤlffe komme. Zur Erlaͤuterung dienen nachgehende: Das Joch⸗Bein/ Tab. I. fig. 1.Q. fig 46 Der unter Kiefel /fg. 1.”b. Rig 4.2. deſſen forderer fig. 1. n, und hinterer o Fortſatz. Die auswendige Troſſel⸗Ader/ fig 4. O, und die unter Halß⸗ Druͤße/ KRA. rer Bewegung des gantzen Auges ng. z. IV. Buchs/1. Tafel/ 5.6. 7. 8. Figur. Von denen Muſceln der Augen. (G hwi⸗ dieſe in der Augenleiſe Hoͤ⸗ le enthaltene/ und das Auge um⸗ gebende Muſceln/ ſig. 5, AA4A, von der zwiſchen und druͤber liegenden/ zu leichte⸗ C; fig. 6. D; fig. 7. 8. I. und ſeiner Mu⸗ ſceln/ ſo beyde noch/ jenes mit ihren Ge⸗ ſichts-fig. 6. C; fig. 7. 8. H, dieſe mit Bewe⸗ gungs-Nerven/ ng.7 8. aaaa, begabtſeyn/ dienlicher Settigkeit/ BB, bald zu unter⸗ b ſcheiden/ ——⸗ʒ—— nicht wett von dem an melrchten Fatſch a den Kuſel aufe und een dem Schlaaf⸗Maai tung zu Halffekbam Jar Erdaatenagmn Das Joch⸗Ben li 4,6 Der unter Krfln deſſen ſordertt dg in Jortſatz. Die zenn *2 4.0, uode Di —-— ifel/5⁶.74. S6 iſceln der An . CI* d P lln Von denen Muſceln der Augen. ſcheiden/ und unſchwer zu finden; alſo wird bey deren Anſchauen gar bald erhel⸗ len/ was vor Eigenſchafften ſie an ſich ha⸗ ben. Man zehlet ihrer ſechſe/ nemlich/ vier ſtracke oder gerade/ fig. 6. BB B B, und zwey viel kleinere quer oder ſchlimme/ von ihrem Lager und Verrichtung alſo be⸗ namſete/ Muſculn/ anbey noch einem ſiebenden/ ſo jedoch nur bey den Thie⸗ ren ſich antreffen/ und bißweilen in zwey/ ſelten aber in drey Muſculn ein⸗ theilen laͤſſet/ dieſer iſt kurtz und fleiſchicht/ umgiebet den Geſichts⸗Nerven/ und wird dem hinterſten Theile des Hornfells einverleibet/ damit er alſo das Auge bey meiſtens niederhangendem Kopffe der Thiere von allzuweitem Vorfall verhuͤ⸗ te und anhalte/ daher ſuſpenſorius heiſ⸗ ſet: Zugeſchweigen noch eines andern membranoſiſchen/ zur Peſchüßune und Bedeckung des Augapffels geſchaffenen Maͤusgens. Sie entſtehen alle naͤchſt aneinander und ſich beruͤhrende/ mit ei⸗ nem ſpitzigen laͤnglicht⸗runden Anfange aus dem tieffen Theile der Augenleiſe/ bey und an dem Umkreiße des Lochs/ wo der Geſichts⸗Nerve durchgehet/ deſſen Haͤut⸗ gen ſie mit angewachſen ſind/ gehen ſo denn unter dem angewachſenen Augen⸗ Haͤutgen(tunica adnata) fort/ bekom⸗ men einen fleiſchichten laͤnglich⸗runden Leib/ und endigen ſich in eine breite gar dunne zarte membranoſe Senne/ ſo dem Horn⸗foͤrmigen Haͤutgen faſt beym Um⸗ fang des Augen⸗Regenbogens einverlei⸗ bet wird/ an welchen aller ihre Sennen rings um ſich rachigenne eine haarwaͤch⸗ ſige Haut/ die ungenannte/ ſo als ein breiter Circul dem Auge anſitzet/ aber nicht das gantze umgiebet/ ausmachen. 101 Von denen geraden oder ſtracken iſt der erſte/ obere/ ſig. 7. 8. A, dickeſte und an Macht der ſtaͤrckeſte/ ſo von der obern Gegend des Geſichts Nerven⸗ Lochs herkommt/ und mit ſeinem Ende in den auch obern Theil des Hornsfells feſte gehet; er hebet das Auge auf/ davon er der aufwaͤrts⸗ziehende/ attollens, elevator, und weil diß denen hoffaͤrtigen Leuten gemein iſt der Spanieroder Hof⸗ faͤrtige/ ſolte vielmehr der Gotts⸗ foͤrchrige/ weil man bey der Andacht die Augen vermittelſt ſeiner gen Himmel aufhebet/ genennet wird. Der andere/ untere/ fig. 7. 8. B, ſo kleiner/ und dem erſten gegen uͤber/ mit ihme gleichen Anfangs/ jedoch von der untern Gegend des Geſichts Nerven⸗ Lochs/ ebenfalls in dem untern Theil des Hornſells ſich endigende/ aubey weiter unten und tieffer lieget/ druͤckt und ziehet das Auge gerade nieder gegen das Kinn/ davon er der niederdruͤckende/ depri- mens niedrige/ demuͤthige/ mitis 65 milis, und Capuciner Muſeel heiſſet. Der dritre/ inwendige/ ſig. 7. 3. C, hat ſeinen Platz in dem inwendigen und groſſen Augenwinckel/ und Urſprung von der runden Augen⸗Hoͤle zur Seite des beſagten Geſichts Nerven⸗Lochs gleich beym aufhebenden/ und gehet auch ſeitwaͤrts und bey dem groſſen Augen⸗ winckel in das Hornfell feſte/ ſo daß er das Auge gerade einwaͤrts nach der Naſe zu ziehet/ davon er den Namen adducens, der einwarts⸗ ziehende/ bibitorius der Teutſchen/ auch Trinck⸗ oder Sauff⸗ Muſcel/ weil er das Auge im Trincken nach dem Sauff⸗Becher anzuſehen hin⸗ lencket/ fuͤhret. N Der 102 II. BZuchs/ J. Tafel/ 3. 6. 7. 8. Figur. Der vierte/ auswendige/ ſig. 7. 8. D; lieget dem vorhergehenden gegen uͤber/ und hat auch ihme entgegen ſtehende Ver⸗ richtung/ denn er ziehet das Auge gerade auswaͤrts gegen dem kleinen und auswen⸗ liebten haben/ von ihrer Verrichtung die umtreibende/ rotatores, ſind zwey/ der erſte/ kleine/ unrere und auswen⸗ dige/ ſig. 7, 8, E. ſo ſchlanck/ laͤnglicht⸗ rund/ kurtz/ dunne und hauticht iſt/ liegt unten zwiſchen dem Auge und des andern und dritten geraden Muſcels Sennen/ entſprungen von dem auſſerſten und un⸗ tern Theile als halben Circul der Augen⸗ leiſe/ von der daſelbſtigen Ritze oder Spal⸗ te/ gleich druͤber/ wo das erſte Bein des Ober⸗Kiefels mit dem vierten ſich fuͤget/ iſt anfaͤnglich fleiſchicht/ duͤnne und faſt rund/ ſteiget ſchief aufwaͤrks zu dem aus⸗ wendigen Augenwinckel/ und nachdem er das Auge uͤberzwerch umfaſſet/ lauffet er oberhalb mit ſeiner kurtzen Senne des andern ſchlimmen Muſcels Senne ent⸗ gegen/ und ſetzet ſich ein unweit der Sen⸗ ne des abfuhrenden in das Hornfell un⸗ tern Theils bey dem Urſprunge des Au⸗ gen⸗Regenbogens/ und fuͤhret das Auge mit ſchlimm abwarts ziehen nach dem auswendigen Winckel zu. b Der andere/ groſſe/ obere/ innert/ fig. 6, Az fig 7, 8. F, ſchlimme und Kol⸗ len⸗Muſcel/ ſo vor andern der duͤnne⸗ ſte/ auch laͤngſte/ und hoͤher gelegen iſt/ hat gleichen Anfang mit dem dritten ge⸗ raden bey dem Loche des Geſicht⸗Ner⸗ vens/ von dem innern Theile der Augen⸗ leiſe/ und lauffet an dieſem Beine hinauf gerade zu dem inwendigen groſſen Augen⸗ winckel obern Theils/ allwo er mit ſei⸗ nem duͤnnen Leibe/ oder vielmehr Senne durch die kleine ringfoͤrmige knorplichte Rolle/ ſig. G az fig 7, 8. G.(welche bey dem innern Augenwinckel oberwaͤrts an dem naͤchſten Beine des Ober⸗Kiefels/ oder dem Stirn⸗Beine recht in der Au⸗ genleiſe/ mit einem haͤutichten ſpannade⸗ rigen Bande befeſtiget iſt) Schutz und Staͤrcke halber durchgehet/ folglich krum üͤber das Auge obenhin nach dem kleinen Winckel zu/ in deſſen Auges obere Ge⸗ gend ſchrege zwiſchen des gufhebenden und abfuͤhrenden Muſcels Sennen ſich ein⸗ ſetzet/ und ſolchemnach bey dem Ende der Senne des untern ſchlimmen Maͤusgens in dem kleinen Winckel aufhoͤret/ drehet alſo mit ſeiner vor andern Muſceln viel laͤngerer Senne das Auge ſchlimm auf⸗ und auswaͤrts gegen den inwen⸗ digen Winckel zu. W. Buchs/ — ◻☚— ———y—— laſe und lufft aa Prade em memn Denrkt dden Tg s nen donrrn(ehe cnn 4 4 wN 4 4 ¹ 2 de we .. Nalt dg 6,1 8e dem innern Juan dem nachſten Ber. oder dem Stirw dan genteiſe mit aunſa nigen Bande deede Seacke dahderdatg uder das Auge tzan — Von denen Muſceln des Zungen⸗Beins und der zunge. 10 — — ——mÿõÿꝛ—— 4 W. Buchs/ II. Tafel/ 1.2. 3. Figur. Von denen Muſceln des Zungen⸗Beins und der Zunge. Das Zungen⸗Bein und die Zun⸗ ₰ ge gehoͤren hier billig zuſammen/ denn wenn dieſe bewegt wird/ wird auch jenes ihre Stuͤtze/ wegen ihrer feſten Ver⸗ knuͤpffung mit einem Ligament oder Bande/ und ſonſten beweget/ vermittelſt 8. oder mehr Muſculn/ nemlich 4. biß 5. Paar deren/ davon zu beyden Seiten ei⸗ ner/ die ihme mit der Zunge meiſtens ge⸗ mein ſind/ und muſſen/ ſo man die Zun⸗ gen Muſceln weiſen will/ dieſe vorhero weggenommen werden. Von den Zun⸗ gen oder Kehl⸗Beine ſeldſten/ hyoides, ypſiloides„ Tab. II. fig 2, BBB bb; fig. 3, BBB; fig. 4 EFF, deſſen Grund⸗ feſte/ Tab. II fig. 1, D fig. 2, B; fig 4. E; fig. 6. AAA; fig. 7, B BB, Hornern/ fig. 2, b b; fig 4,, drey Höckergen/ oder kreißrunden Forkſätzen/ iig 6, AAA, der Vereinbahrung mit des Schild⸗ Kroſpels oberſten Fortſaͤtzen/ Rg 7, aa, ermittelſt eines Haͤutgens/ fig 5, DD PD, davon die Hoͤle E wird/ auch dem Bande/ wormit es an das Kehl⸗Deckel⸗ ABein gebunden wird/ Tab II, fg. 4, C, iſt in der Bein⸗Lehre oben im andern Buche mehr zu finden/ wenden uns dem⸗ nach zu den Muſceln/ bey deren Vortrag die Ordnung ſonſten mancherley gehal⸗ ten wird/ wir aber bleiben bey des Autho⸗ ris ſeiner als der Natur gemaͤßen. Denn wenn die gemeinen auswendigen Decken des Leibes hinweg genommen werden/ zeiget ſich alſo bald. Der erſte/ oder erſtes Paar/ Kinn⸗ und Kehi⸗Bein⸗Muſcel/ geniohyoi- deus, genioypſiloides, attollens, lab. II, fig. 1. EE; fig. 2. A. entſpringet von des Kinnes innern und niedrigen Spitze/ oder des untern Kiñbackens for⸗ dern unter dem Kinn gelegenen Theile/ mit einem breiten fleiſchichten Anfange/ und gehet mit ſeinen fleiſchichten Zaſern zu des Zungen⸗Beins Grundfeſte/ in deſſen obern und erhabenen Theil er mit ſeinem breiten Ende eingepflantzet wird/ ſelbiges gerade auf⸗ und in etwas vor⸗ warts zu ziehen. Unter dieſen/ ſo hinweg geraumet wer⸗ den muß/ wenn manjetzt folgenden andern ſehen will/ lieget verſteckt genioglolſus, wird von einigen der Zungen beygeleget/ beſſer zu nennen geniohyoideus, ſeines Lagers halber inrernus, der inwendige Kinn⸗ und Kehl⸗Bein⸗Muſcel/ und gerade/ welcher mit dem erſten faſt glei⸗ chen Anfang und Ende hat/ denn er ent⸗ ſtehet mit geraden Zaſern von der Mitte des Kinns/ und gehet ins Zungen⸗Bein feſte. Allhier kan mit eingehen des Bidloo neues Paar/ anthereohyoideum, wel⸗ ches von der Mitte und innern Umfange des Kinns mit geradem Zuge ins Zun⸗ gen⸗Bein gehet. Sonſten an dieſe andere Stelle ſetzet Dion und Brovn das Kie⸗ fer⸗ und Kehl⸗Bein Mausgen/ my- lohyoideum, ſo ſich fleiſchicht anfangt 0 104 IV. Buchs/ II. Tafel/ 1. 2.. Figur. von der inwendigen Seite der untern Rippe des untern Kinbackens in der Ge⸗ gend der Backen⸗Zaͤhne/ und gehet aus⸗ wendig zur Seite in die Grundveſte des Zungenbeins/ ſolches auf⸗ und ſeitwaͤrts zu bewegen. Und hiermit wird zur Gnuͤ⸗ ge die funffte oder mehrere Zahl ſolcher Muſceln erfuͤllet. Der andere/ abziehende Bruſt⸗ und Fungenbein Muſcel/ ſternohyoideus, Tab. II, fig. 1, GG. lieget forne unter der Haut des Halſes auf der Lufftroͤhre und dem Schildkroſpel/ entſprungen von der obern und inwendigen Gegend/ und er⸗ ſten Beine des Bruſtbeins/ an dem innern und fordern Theil des Schluͤſſelbeins/ mit einem breiten und fleiſchichten An⸗ fange/ ſteiget an der Lufftroͤhre ſchnur⸗ gleich hinan in die Grundveſte des Zun⸗ gen⸗Beins/ und machet ſich in ſelbiger forne und meiſtens unten veſte: beweget ſolches gerade nieder und ruͤckwarts. Der dritte/ Griffel und Zungen⸗ bein Hoͤrner Muſcel/ ſtylohyoideus, ſtylocerarohyoideus, Tab. II, fig. 1, FFbc, iſt duͤnne und laͤnglicht rund/ un⸗ ter dem Kinn gelegen/ und kommt von der Wurtzel oder quſſerſten Ende des Grif⸗ fel⸗foͤrmigen Fortſatzes her/ mit einem laͤnglicht⸗runden Anfange/ gehet ſo ge⸗ ſchmeidig fort/ biß in des Zungenbeins Seiten⸗Hoͤrner/ gleich an der Grundfeſte; es iſt durchbohrt/ dem Zweybaͤuchichten den Durchgang zu verſtatten: beweget ſchlimm auffwaͤrts und zur Seite. Der vierte Rabenſchnabel⸗Zun⸗ en⸗Bein Muſcel/ coracohyoideus, Pab. I, fig. 4, LL; Tab. II, fig. 1, HH, deſ⸗ ſen Anfang fig. 4, gh, und ſein Ende t; er iſt an ſich lang und ſchmal/ hebt an mit einem ſleiſchichten Anfange von der obern Seite und ſo genannten Rippe des Schulterblatts an dem Nacken/ oder nahe bey und wol gar von dem Raben⸗ ſchnabel⸗foͤrmigen Fortſatze/ wird in der Mitte ſeines Leibes unter den auf ihn lie⸗ genden Bruſt⸗foͤrmigen Muſcel/ maſtoi⸗ deus, nervoſiſch und zu einer duͤnnen Senne/ um beſſern Raum zu geben der dranliegenden Schlaff⸗ Puls⸗ und in⸗ wendigen Troſſel⸗Ader/ bald kommt er wieder fleiſchicht/ und weil ſolcher Geſtalt zwey Baͤuche an deſſen Enden formiret werden/ hat er den Namen eines Zwey⸗ baͤuchigen/ letztlich endiget er ſich in die Hoͤrner des Zungen⸗Beins zu unterſt/ vieen ſchlim unterwaͤrts und zur Seite ziehet. Noch eines andern Paares gedencket Fallopius, daß ſolches machen doppelte Fleiſchſtuͤcke/ von dem Kinn herſtammen⸗ de/ die ſich ein wenig vermiſchen mit den erſten Zungen⸗Muſcel/ allein wann ſie weiter hinabkommen/ werden ſie in die Seiten des Zungenbeins eingepflantzet/ welches ſie zum Kinne ziehen. Es iſt aber zu glauben/ daß ſothane Veraͤnderung in der Zahl und Vielheit der Zungen⸗ beins Muſceln/ aus ſeltener abſervation, und etwa nur in Zergliederung der man⸗ cherley Thiere/ herruͤhre/ ſo keine Regul machen/ ſondern man ſich nach dem was am meiſten gefunden wird/ zu achten habe. Esiſt die Zunge/ fg.;, A, zu Dienſt des Hinunterſchluckens/ Kaͤuens/ der Stimme und des Geſchmacks/ gewid⸗ met/ wie Laurentius Bellini in ſeinem Tractat vom Werckzeug des Geſchmacks lehret/ der Form nach ein umgekehrter Kegel/ ihrem Weſen nach nichts ande als —— —=—==== —— ö——— 1 2 7 1 fallopius, daß att et Fleſſchſtuckt donda d de ſich en dant „ Efin Zungn l weiter dindkoon 1, Seatm des Imd a⸗ weiches ſie zun Km der zu gladen de e 5. in der 3ul u in dein Nuſerln ie 3e“ twe nrii dat Den en in mater ſenm m am moſtn geum Ssüdeae dDnnte un, Stma mneg aus, Dl Von den Muſteln des Zungenbeins und der Zunge. als ein Gewircke vieler zuſammenlauffen⸗ den Muſceln/ oder em unausfindlicher muſculoſer Bau/ ſo am beſten zu erkennen/ wann ihre aͤuſſere Haͤutgen weggenom⸗ men/ und ſie tief getheilet wird/ da denn eine gar vielfache ihrer Zaſern/ aller Orten hin ſich erſtreckenden/ und auf gar man⸗ cherley Art einflechtenden Richtung/ Zug/ Lager und Ordnung angetroffen wird/ und ſolch zaſeriges Gewebe und Geflechte/ gehet auch durch das unterſte der Zunge durch/ wannenhero auf derer Zuſammen⸗ ziehung nothwendig auch eine vielfache Bewegung erfolgen muß/ wie man denn wahrnimmt/ daß die Zunge außgeſtrecket und zuſammen gezogen/ außgebreitet/ auch auffgehoben und niedergedrucket/ gekruͤmmet/ jetzo erhaben/ jetzt hol gema⸗ chet/ bald verdoppelt/ bald zugeſpitzt/ nun biß zum Gaumen auffgerichtet/ denn aber biß zum Zaͤumlein umgebeuget werden koͤnne/ eine zitterende und dergleichen viel⸗ faͤltige und ſchnelle Bewegung von ſich ſehen laſſe/ worzu die Muſceln nicht we⸗ nig Huͤlffe und Beytrag thun/ deren 16. an einer Rindszunge erzehlet Pelops beym Galeno,. Paar an einem Affen Galenus ſelbſten/ o. an einem Menſchen Veſalius, F. auf jeder Seite Valverda, beyderſeits 3. oder zum hoͤchſten 4. Fallopius, nur 3. hier und da Caſſerius, 12. in allem Spige- lius, 10. Laurentius, und mit ihm wer⸗ den jetzo gemeiniglich ſo viel angeben Ves⸗- lingius, Caſpar Bartholinus der Vatter/ * und Thomas der Sohn/ nemlich/ ſtylo⸗ mylo- genio- baſio- cerato- gloſſos, vel linguales, dergleichen auch unſer Author thut/ wann er des vierten und fuͤnfften Tab. II, fig. 2, C, D, erwehnet/ obwohl er die uͤbrigen nirgends wo ſonſten ſetzet. 16/ Mit den neueſten wellen wir ſechs Paar/ davon die zwey erſten die groͤſ⸗ ſeſten ſind/ und das vornehmſte Stuͤck der Zungen außmachen/ in nachfolgender Ordnung entwerffen.. Das erſte/ der Kinn⸗ und Zungen⸗ maͤußgen/ genio- ſeu meſo-gloſſum, mento-linguale, nimmt den Anfang gantz enge von dem untern und inwendigen Theile des Kinnes/ oder von der innern Gegend zur Mitte des untern Kinnba⸗ ckens/ breitet ſich ſofort weiter aus/ ſo/ daß ihr Ende faſt durch die gantze Laͤnge der Zunge außgeſtrecket iſt/ hauptſaͤchlich in das Mittel/ andere meynen/ in die Wur⸗ tzel/ andere in den fordern und untern Theil/ wohin uͤberall wenigſtens einige Zaſern lauffen: ſein Nutz iſt/ die Zunge fuͤrnemlich auſſer den Mund hervor/ denn auch deſſen Spitze zuruͤck zu ziehen. Das zweyte/ Grund⸗ und zungen⸗ maͤußgen Paar/ baſio vel ypſilo-gloſ- ſum, kommt von der baſi oder Grund⸗ veſte des Zungenbeins/ obern und mitt⸗ lern Theils her/ gantz fleiſchicht/ wirfft ſeine Zaſern der Laͤnge nach außgeſtreckt/ durch die Mitte der Zunge biß in deſſen Spitze/ in oder nahe welcher er ſich endi⸗ get/ einige ſagen/ tief in die Seiten/ oder auch in die Wurtzel: er ziehet die Zunge an zum Grunde des Mundes/ das iſt/ gerade ein und ruͤckwaͤrts/ und druͤcket ſie anbey nieder. Das dritte/ Horn⸗ und Zungen⸗ Paar/ ceratogloſſum, cornulinguale, Tab. II, fig, 2, D, iſt doppelt bey den Ochſen/ entſtehet vom odern Theil der Hoͤrner des Zungenbeins/ oder deſſ n obern Hoͤrnern/ und wann dieſe man⸗ geln/ von denen untern/ und gehet in die O Seiten 106 Seiten nahe an der Wurtzel/ theils in die Wurtzel ſelbſten der Zunge/ ſchicket auch einige Zaſern durch die Seiten der Zunge gerade aus in ſeine Spitze/ ſo daß er die Zunge zur Seite/ auch ruͤckwaͤrts ziehen koͤnne/ und wenn er die Spitze der Zunge auf und oben zuruͤcke beuget/ machet er ſie oben hohl: Andere ſchreiben ihme auch den Dienſt des niederdruckens zu. Das IV. Griffel⸗Zungen⸗Paar/ ſtylogloſſum: ſein Anfang iſt ſpitzig/ fleiſchicht und duͤnne von dem Griffelfoͤr⸗ migen Fort⸗ oder Vorſatze des Schlaaff⸗ Gebeins/ wird darnach fleiſchichter/ und wenn er in die Zunge kommt/ dicke und breiter/ denn er gehet ein in die Seiten und obern Theil zur Mitte der Zunge/ die er gerade in die Hoͤhe hebet/ und wenn ei⸗ ner alleine wuͤrcket/ zu einer rechten oder lincken Seite ſchlimm ziehet. Das V Hoͤrnlein⸗Zungen⸗Maͤus⸗ gen ceratiogloſſum, corniculo linguale, IV. Buch/ II. Tafel/ 3. 4. 5.6. 7. 3. Figur. Tab. II. fig z. D. hat nach Verheyens Meinung den Urſprung von des Zungen⸗ beins⸗Hoͤrnergen oder knorplichten Fort⸗ ſaͤtzen/ und gehet zu Ende unterhalb im Grunde der Zunge/ ſo daß vom Zuſam⸗ menlauff beyder Muſeeln gleichſam ein Bogen gemacht wird; es ſcheinet die Zunge ſachte nieder zu drucken. Das VI Kiefer⸗ oder Back⸗ Faͤhn⸗ Zungen Muſeel⸗Paar/ mylogl ffum, mola linguale, Tab. II. fig. 2. C. faͤngt ſich an breit bey dem inwendigen Theile und Umfange des untern Kinnbackens zur Seite bey den Wurtzeln der Back⸗ Zaͤhne/ und wickelt ſich in das Band/ welches der Zungen Grundſeſte an die Kehle feſte anbindet/ oder ſetzet ſich ein in die Grundfeſte ſelbſten der Zungen unter dem Bande/ oder in deſſen Mitte untern Theils: Richtet demnach die Zunge auf zu dem Gaumen und nach den obern Zaͤh⸗ nen zur Seite. WV. Buchs/ II. Tafel/ 3. 4. 5. 6. 7. 8. Figur. — Von denen Muſcelnder Lufft⸗Speißroͤhre esh Haͤupter/ und des Zaͤpfgenns. 5 Amit man die Wiſſenſchafft der ufft⸗Roͤhr Muſceln recht deut⸗ lich und vollkommen haben moͤge/ hat der Author mit Fleiß/ ob er wol ſolches an ſei⸗ nem Orthe in gehoͤriger Ordnung im neunten Buche mit beſſerm Fug zu thun vermeinet/ gleichwie es auch dort geſche⸗ hen/ hier dennoch ziemlich weitlaͤuffig und genau/ auch in Kupfer vorgeleget/ was die Lufft⸗Roͤhre ſey Tab. II. fig. 1. L; fig. 2, G; fig. 3. 11; fig. 4„II, an ihrer hin⸗ tern Geſtalt fig. 7, G, ſamt deme den hin⸗ tern Theil zuſchlieſſenden Haͤutlein/ iigg. 5. k, und ihre halbe Ring⸗oder C formi⸗ ge Kroſpel/ fig. 4. aaa, als auch ihr Haͤuptlein/ fig. 1.11; fig. 2, E; fig. 4, AABC, an welchen zu finden die fuͤnff Kroſpel/ ſo denen Muſceln die Namen geben/ nemlich/ der Schild⸗Kroſpel/ fig. 1, II; fig. 2, E; fig. 3, DD)z fig. 4. AA; fig. 6, CC; fig. 7, F, mit ſeiner Spoalte/ ſig. 4. B, und oberſten Fortſaͤtzen/ fig. 4. =—2—— 9————— *⁴ * „ . A Drn— 7 4 *△„ 1 “ [8 3 do da m * e en . g A n „ nn Sente day da Dan — à 1 adne u ſn 4 72 1 Relches der ZWanou „. 1 N Kedie feſte moader ar 8 4**„ * de Geundffeſtt ſädead on RN r dem Bande/ oda im Theils: Richtt der t⸗ 4 * A 4 tern Til„uſdäſen „k. und idetdee, * 41 46A ä4 9„ Kropa⸗ /4. -. 1 Von denen Muſceln der Lufft⸗Speiß⸗Roͤhre Haͤupter/ ꝛc. 107 fig. 4. CC; fig. 7, aaz das Kehl⸗Deck⸗ lein/ fig. 5. F; nig. 6, B; fig. 7, A, mit ſei⸗ nem Bande/ fig. 4.G; die zwey Gießkan⸗ nen⸗foͤrmige/ ſg./, Gz fig.7, CC; fig. 8, CC, mit ihren zwey Fortſaͤtzen/ nig. 8, aa; und der Ring⸗Kroſpel/ nach ſeinen hinterſten fig. 8. A, und forderſten/ B, Theile/ ſamt der Stachel/ fig. 7. E, und Poͤckerlein/ ig. 4, 5. Die Muſcel⸗Paare traͤgt er ſolgen⸗ der Geſtalt vor: Des Schild⸗Kroſpels/ beugender/ hyothyroideus, Tab. II, fig. 1, MM, fig. 3, C, und Ausſtrecker/ der erſte/ ſternothyroideus„Tab. I. fig. 4, N Tab. II. fig. 1. NN; fig. 3, EE, und der andere/ cricothyroideus anticus,, fig. 1, O0; fig. 2, F; fig. 3, F; fig. 4, H H; fig. 8, DD; des Ring⸗ und Schild⸗Kro⸗ ſpels/ hintere/ cricothyroideus poſticus, nig. 7. DD; des Ring⸗ und Gießkannen⸗ foͤrmigen Kroſpels paar/ cricoarytænoi- deum, fig. 6, DD, ſo wohl die zur Seite cricoarytænoidei laterales, fig. 8, EE, und auch die hinterſten/ fig. 8, 6 G; des Gießkannen⸗formigen Kroſpels Muſcel⸗ Paar/ arytænoideum, fig. 6., FF; ſeine hinterſten/ fig. 8, FF. Solche dienen der Lufftroͤhre Haͤuptgen zur Bewegung in Formirung und Veraͤnderung der Stim⸗ me/ wenn ſie vermittelſt der Kroſpel die Stimm⸗Ritze zuſammenziehen oder er⸗ weitern/ und zwar bewegen die 3. erſten Paar den Schild/ und die andern 4. den Gießkannen⸗formigen Kroſpel. Denn gemeiniglich ſetzet man ſolcher Muſceln 7. Paar/ davon ſind viere oder die zwey erſten Paar gemeinſchafftliche/ die zwar in das Lufftroͤhr⸗Haͤuptgen einge⸗ pflantzet ſind/ von ihme aber nicht herkom⸗ men/ und ihrem Lager nach/ weil ſie uͤber denen andern liegen/ die auswendige heiſ⸗ ſen; und zehen eintzele/ oder fuͤnff Paar eigenthuͤmliche/ die in das Lufftroͤhr⸗ Haͤuptgen ſich endigen/ und auch davon entſpringen/ ſonſten auch die inwendige ſind die uͤbrige: Ihr Urſprung gibt ihnen zur Benennung den Anfang/ und ihre Einpflantzung ſchlieſſet und gibt das uͤbri⸗ ge Wort des Namens. ſchreibung iſt folgende: I. Paar/ ſternothyroides- deum, ſterno- ſcutale, Bruſt⸗Bein und Schild⸗Kroſpel Maͤusgen/ entſprin⸗ get von des Bruſt⸗Beines obern und in⸗ nern Theile/ gehet an der Lufft⸗Roͤhre hinan/ und wird in des Schildes unter⸗ ſter Seiten feſte/ welcher davon ab⸗ und niederwarts gezogen/ und damit die Stimm⸗Ritze enge gemacht wird. II. Hyothyroides, Sungen⸗ und Schild⸗Kroſpel Muſcel⸗Paar/ lieget dem erſten gegen uͤber/ ſein Urſprung iſt von den fordern und untern Theile oder Grundfeſte des Zungen⸗Beins/ und wird auswendig in des Schild⸗Kroſpels Grundfeſte eingepflantzet/ den es aufhe⸗ bet/ und damit die Spalte des laryngis erweitert. b Das III. unter den eigenen und innern aber das erſte Paar/ cricothyroides an- terius, thyrocricoides, das forderſte Ring und Schild⸗Kroſpel Maͤusgen/ iſt gar klein/ und kommt von des Ring⸗ Kroſpels fordern runden Seiten⸗Theile her/ ſteiget ſchlimm hinauf gegen die hin⸗ tere Gegend/ und wird dem unterſten Rande oder vielmehr Seiten⸗Theile des Schild⸗Kroſpels forne eingepflantzet/ den es zu dem Ring⸗Kroſpel ziehet/ ſolcher maſſen ausbreitet/ und damit die Oef⸗ 9 2 nung Ihre kurtze Be⸗ ——ÿ— 108 E. Buchs/ II. Tafel/3 nung des Lufftroͤhr⸗Haͤuptgens vergroͤſ⸗ ſert. Man will/ weil es an der Seite ſich breiter ausſpannet/ daß es in zwey foͤrde⸗ re/ und zwey Seiten Muſceln koͤnne ge⸗ theilet werden. IV. Cricoarytænoides poſticum, das hintere Ring⸗ und Gieß⸗Kannen Kro pels Muſcel Paar/ nimmt den An⸗ fang gantz fleiſchicht von dem hintern und und untern Theile/ oder dem breiten Ruͤ⸗ cken des Ring⸗Kroſpels/ gehet mit klei⸗ nen Fafern fort/ und wird dem untern/ innern und hintern Theile des Gießkan⸗ nen Kroſpels/ die es hinter⸗ und aus⸗ waͤrts/ alſo voneinander ziehet/ und die Lufftroͤhren⸗Spalte erweitert/ ſpannade⸗ richt oder mit einem nervoſiſchen Bande einverleibet. V. Arytænoides, das Gießkannen⸗ foͤrmigen Kroſpels Maͤusgen/ iſt ſehr klein/ doch ſtarck und ſleiſchicht/ und ſte⸗ hen ſein beyde Enden auf dieſem Knorpel/ der Anfang iſt von deſſen/ wo er ſich mit dem Ring⸗Kroſpel vereiniget/ hintern und untern Theile/ wird folgends zu oberſt in die Seiten dieſes ſchlimm und chief eingerichtet/ da denn beyder Mu⸗ celn Zaſern einander durchſchneiden/ auch lauffen ihre Enden ſo zuſammen/ daß ſie eines Muſcels Geſtalt vorſtellen. Eini⸗ ge wollen von des Ring⸗Kroſpels Seite zu oberſt den Urſprung ſetzen/ mit ſchregen Fortlauff in des Gießkannen⸗ foͤrmigen Kroſpels gegen uͤber ligende Seite/ da⸗ von er auch zu nennen cricoarytænoides fuperius. Sie ziehen die Gießkannen⸗ Kroſpel zuſammen/ und ſchlieſſen damit die Stimm⸗Ritze genauzu. VI. Cricoarytænoides latefale, das Seitenring⸗Gießkannen ⸗foͤrmige 4 44 5 ₰ 7. 8. Figur Paar/ entſtehet vom Rande der Seiten obern Theils des Ring⸗Kroſpels/ und wird eingeſenckt zu hinterſt und auſſerhalb in die Seiten des Gießkannen⸗foͤrmigen Kroſpels/ durch welcher beyder Abfuͤh⸗ rung ſeitwaͤrts die Stum⸗Ritze erweitert und geoͤffnet wird. VII. thyroarytænoides, das Schild⸗ und Gießkannen⸗Kroſpels Maͤusgen/ iſt ziemlich breit und fleiſchicht/ nimmt den Anfang gar breit von des Schildes/ unter deme es meiſtentheils lieget/ fordern und hohlen Theile um die Mitte/ das Ende aber in dem fordern oder mehr Sei⸗ ten⸗Theile/ das iſt/ von forne in die Sei⸗ ten des Gießkannen⸗Kroſpels/ welchen es zuſammen und nach dem Schilde zu ziehet/ und alſo das Lufftroͤhr⸗Haͤuptgen oder ſeine Spalte gerade zuſchlieſſet. So ſehen wir nun/ daß viere von denen Lufftroͤhr Kroſpeln ihre Muſceln haben/ allein das Kehl⸗Decklein nicht/ wiewohl bey den wiederkaͤuenden Thieren an ih⸗ me auch 2 Paar zu finden/ und ſind 1. Hyoepiglottæum, das ungen⸗ Bein⸗Kehl⸗Deckel Maͤusgen/ ſo von der Grundfeſte des Zungen⸗Beins in den Ruͤcken des Kehl⸗Deckels gehet/ und ſolchen aufwaͤrts ziehet. II. Cricoepiglottæum, Ring⸗ und Kehl⸗Deckel Muſcel Paar/ ſo von dem Ring⸗Kroſpel in die unterſte Seiten des Kehldeckels gehet/ u. ſolchẽ niederdruͤcket. Bey dem Luſſtroͤhr⸗Haͤuptgen lieget noch eine groͤſſere Hoͤhle und Oeffnung/ der Anfang der Speiſe⸗Roͤhre/ ſo pha- ryn, der Schlund/ Kropff/ die Kehle/ heiſſet/ fig. 3, H; fig. 5, AA, um Speiß und Tranck/ und dergleichen durchzu⸗ laſſen mit beſonderm Schlucken/ worzu 7 Mu⸗ 4 A*⁴ N 1 l Re ts mrie » und hehlm Daen 4 ⸗ f t 4 1 1 3 8 * 8 . * 4* Sde der idming e ken⸗Thellt/ doit urd tmn des Gefkura i 63 ſammn dcd pedet/ und aſo datd oder ſane Spou gen So ſeden wirnnd Lufftroͤde Kroſpein det alan das Kch Datn dey den wiederkaundt me auch Na gft 1 4„ 1. 1 17 duslocum 4 Bein⸗Nhldect don der Geundfekt in den Ruckmded und ſolchen wcd I. Ciccoepigemm Von den Muſceln der Lufft⸗Speiſe⸗Koͤhrs Haͤupter/ ꝛc. 109 7. Muſceln/ durch deren Huͤlffe die Kehle erweitert und zuſammengezogen werden kan/ um die Speiſen deſto beſſer zu faſſen und hinunter zu druͤcken/ beſtel⸗ let ſind/ nemlich/ 3. Paar und ein einfacher/ welcher doch auch von einigen in zwey Theile geſondert/ und daraus ein Paar/ da jeder von einer Seite des Schildes entſtehe/ gemacht wird; wiewohl faſt ſcheinen will/ daß dieſe Muſceln meiſtens mehr durch des Kuͤnſtlers Hand als die Natur gebildet/ und in ſo viel Stuͤcke zerleget werden. Unſer Author bringt vor den einfachen/ fig. 3, GGG, und 2. paar auffhebende/ fig. 5, BB. CC. I. Paar/ der Haupt und Schlund Muſcel/ cephalopharyngæum, com- mune, iſt das groͤſſeſte unter allen/ ſtei⸗ get herab von dem untern Theile der Hin⸗ terhaupts Hirnſchale des Orts/ wo ſie mit dem erſten Genicks⸗Wirbel vereini⸗ get und das Haupt mit dem Halſe verglie⸗ dert wird/ und endiget ſich in die Seiten des Zungenbeins/ den Schildkroſpel/ und vornemlich in den obern Theil des Schlundes gar breit und mit ſonderlicher Verwirrung der Zaſern: Ziehet den Schlund zuſammen/ andere wollen auf und ruͤckwerts. II. Das Keilbein und Schlund⸗ Maͤusgen/ ſpheno-cuneo-pterygo-pha- ryngæum, entſpringet gantz ſubril und ſpannadericht vom Keilbeine und deſſen Fluͤgelformigen Fortſatze/ nemlich/ von der Ecke ſeines inwendigen Fluͤgels/ auch von dem fordern Rande des Lochs am Hinterhaupte/ gehet ſchief hinab/ und befeſtiget ſich mit in den Gaumen und auch mehr oben als in die Seiten des Schlunds zwiſchen dem erſten und drit⸗ ten Paar. Man ſttzet ſonſten ein erſtes und anderes Paar dieſes Muſceln/ da das erſte von der ſcharffen Spizze des Keil⸗ beins in die fordern Seiten des Schlun⸗ des/ ſolchen mit auffwerts zichen zu er⸗ weitern/ gehet; und das andere faſt mit gleichem Urſprung in die gantze Seiten und hintere Gegend der Kehle ſich einlaſſe/ den Schlund auff und ſeitwerts ziehe/ und erweitere. III. Das Grieffel und Schlund Muſcel⸗Paar/ ſtylopharyngæum, ent- ſtehet von den innerſten des Grieffelfor⸗ migen Fortſatzes/ lauffet mit einem flei⸗ ſchichten laͤnglicht⸗runden Bauche hinab/ und wird unten in die Seiten des Schlundes eingepflantzet/ den es auch ſeitwerts abziehet/ oder wie andere mei⸗ nen/ vielmehr zuſammen ziehet. Der ſiebende und einfache/ ſo keinen Gegener hat/ iſt der runde Speiſe⸗Koͤh⸗ re oder Schlund⸗Muſcel/ oſophagæus- gicus, pharyngothyroides, deglutitor, conſtrictor, ſphincter gulæ, gehet von einer Seite des Schildkroſpels um den Schlund rum biß in die andere/ oder/ von den beyden Seiten des Schildkroſpels in den obern und hintern Theil des Schlunds uͤberzwerch ausgeſpannt/ deſ⸗ ſen Verrichtung iſt die Kehle zuzuſchnuͤ⸗ ren/ und mit zuſammen ziehen die aufge⸗ nommene Speiſen niederzudruͤcken. Er iſt am aller beſten zuſehen/ weil er ziemlich breit/ und mit vielen ſtarcken fleiſchichten Zaſern begabt iſt. In dem Rachen oder hintern Theile des Gaumens/ hinter der Oeffnung des aus der Naſe hervorkommenden Lochs/ zwiſchen denen Mandeln/ unweit und uͤber der Srhlt der Lufft⸗und Deſiaung ◻ 3 440 IV. Buchs/ 3. 4. 7. 6. Tafel. der Speiſeroͤhre/ lieget und raget hervor abhaͤngig gegen die Wurtzel der Zunge/ das druſichte rothe langlicht⸗runde/ oben preit und dicker/ unten aber ſtumpff⸗ſpitzi⸗ ger/ wie ein Eißzacken oder Pyramidfor⸗ mige Zaͤpffgen/ columella, uvula, g gargareon. ſtaphyle, welches aus zweyer von der Naſe Scheidwand/ dem Pflug⸗ ſchaar/ herſtammenden Muſceln die es F mehr von den inwendigen und untern auch in die Hoͤhe ziehen/ zuſammenlauff 2 4 formiret/ mit vier beyderſeits zweyen haͤu⸗ tichten Baͤndern in ſeinem Stand befeſti⸗ get/ und auch mit zwey ſehr kleinen Mu⸗ ſcelpaaꝛ/ peri-oder pterygo-ſtaphylini, pa- 1 larini, die Gaumen⸗ode? Zapffenmaͤusgen genannt/ die doch faſt nur muſculoſe Za⸗ ſern ſeyn/ bewegt wird/ deren das erſte und auswendige/ ſphenopalatinum„ von dem obern Kinnbacken unter dem letz⸗ ten Backzahne/ einige wollen/ von dem ckens/ herkomt/ und wird als uͤber eine Rolle gezogen und gebogen/ zur Seite ober dem Zapffen/ den es ſeitwerts auff⸗ hebet/ mit einer ſehr duͤnnen Senne einge⸗ pflantzet. Das andere und inwendi⸗ ge/ pterygopalatinum ‚entſpringet et⸗ was tieffer von des Schlaaff⸗Gebeins Spitze oder Ende/ das gegen den untern Fluͤgel des Keilbeins ſtehet/ oder viel⸗ Theile des Keilbein⸗Fluͤgels mittelſt ei⸗ ner beweglichen Knorpel/ ſteiget an ſol⸗ chem Fortſatze hinauff/ und gehet mit ei⸗ nem fleiſchichten und laͤnglicht⸗runden Bauche/ unten und faſt gegen die Mit⸗ te in den Zapffen/ den es ruͤckwerts ziehet/ oder wenn das erſte Paar zugleich mit wuͤrcket/ gerade auffhebet/ das iſt/ bey⸗ de Paar ziehen das Zaͤpffgen vor und ruͤckwerts/ indem Speiſe und Tranck verſchluckt wird. Keilbeine bey dem Gelencke des Kinnba⸗ VV. Buchs/ 3.4 5.6. Tafel. Von den Kuſceln des Haupts und Nack (᷑ Leſe gehoͤren zuſammen der Nach⸗ D ack uen halber/ und da einige davon beyde Theile zugleich bewegen/ da⸗ hero auch zuſammen geſetzt ſind/ Tab. II, fig. 1, PPP; fig. 2, HH. Tab. VII, E; Sie bewegen das gantze Haupt/ und ſind an der Zahl acht Paar/ wenn aber der inwendige gẽrade ausgelaſſen/ und zum langen Hals⸗Muſcel/ als deſſen Theil gezogen wird/ kommen nur ſieben Paar ens. raus/ von jedem liegt einer zu beyden Sei⸗ ten; die zwey erſten Paar beugen das Haupt vorwarts/ vier Paar richten es auff und ſtreckens aus/ zwey Paar dre⸗ hens in einen halben Circul rum/ und ſind bevorab an das Hinterhaupt Tab. IV, G Tab. V, S; Tab. XVI, 1, ange⸗ wachſen/ deren einige unabgeſondert an⸗ zutreffen/ Tab. I, figur. 4, M, Tab. XVI 23n Das — — I ten den Zwfen dan oder denn do iet 3 durcket/ gerade wfe de Pau ſehen dop ruckwerts/ inden d ln““ der 4 dad. — 45.6. Tafal An des Haute ackens. 6 tras don jedemure. un; de zwcen aupt rorn n, * mf ud ſtrfnn .565“ 2 dens 8 M 4 1 . AäN ind devorad An⸗ X 1 1H 1 A 4 t 4n N 4 110 4* 4 Ar! 4 Das I. iſt des duͤttenformigen Fortſatzes/ maſtoidæum, ſternoclino- maſtoidæum, deprimens, Tab. I, fig. 4. K, dd, ee, an ſich lang und laͤnglicht rund/ ſtarck und dieke/ lieget meiſt forne an dem Halſe/ unter dem Haupt bey alten und magern Leuten am beſten zuſehen/ und entſpringet von dem obern und Seiten⸗ theile des erſten Beins der Bruſt mit ei⸗ nem ſpannadrigen/ und von fordern mitt⸗ lern erhabenen Theile des Schluͤſſelbeins mit einem ſleiſchichten/ alſo doppelten/ jezuweilen auch gar dreyfachen Anfange/ ſteiget ſchief hinauff uͤber den Halß/ und wird mit einem dicken Ende in den duͤt⸗ tenformigen Fortſatze des Schlaaff⸗Ge⸗ beins/ und die Seiten oder hintern Theil des Hinterhaupts einverleibet. Das II. vorwerts beugende iſt das inwendige ſtracke/ rectus internus, lieget in forderm Theile des Genicks un⸗ ter dem langen des Halſes/ und entſprin⸗ get mit nervoſen Anfaͤngen von den uͤber⸗ zwerchen Fortſäͤtzen der Wirbelbeine des Halſes/ und endiget ſich in dem jenigen Theile des Hinterhaupt⸗Beines/ ſo er⸗ haben und gegen das Keilbein ſiehet/ an der inwendigen Seite der Fortſaͤtze/ die das Haupt mit den Wirbeln zuſammen fuͤgen. b Unter denen vier folgenden ausſtrecken⸗ den/ Tab. III, AABB, Tab. XIV, I. Tab. XVII, S4 iſt das erſte/ ſonſten aber der gemeinen Zahl nach/ das III. dreyeckich⸗ te/ Riemen⸗oder Miltzformige/ trian- gulare, ſplenium, Tab. III, A4A. Tab. IV, A, B, Tab, V, AA, aaaa, mit ſeinen drey Seiten/ Tab. III, ac, ab, be, Tab. IV, abe ſo lang/ dicke/ beyderſeits uͤber den Wirbeln gelegen/ und gewinnet den Von den Muſceln des Haupts und Nackens. 111 Anfang doppelt/ von denen Graͤten der fuͤnff obern Ruͤcken/ und auch drey oder vier untern Halswirbel/ gehet ſchlimm und mit ſchregen Zaſern zu des Hinter⸗ haupts hintern und Seitentheil da er off⸗ te ſeine Zaſern biß an den duͤttenformigen Fortſatz bringet/ und pflantzet ſich dort/ bißweilen auch zugleich in den uͤberzwer⸗ chen Fortſatz des andern Halswirbels/ mit enner ſtarcken Senne ein/ wormit er as Haupt gerade zuruͤcke ziehet. Vom JV. unter den ausſtreckenden aber dem andern Paar iſt/ der dreyfa⸗ che/ zuſammen aus vielen gleichſam ge⸗ ochtene/ trigeminus, complexus, Tab. III, BB, Tab. WW, CDE, Tab. V, BB, C. Tab. VI, A welcher wegen der vielen/ we⸗ nigſtens drey Anſaͤngen/ Tab. IV, CC, DD, EE, in drey oder vier einfache gethei⸗ let werden koͤnnte/ daher mancherley Zuͤ⸗ ge und Verwirrunz der Zaͤſerlein hat/ nimt den Urſprung von denen uͤberzwer⸗ chen Fortſaͤtzen des unterſten ſiebenden Hals/ und der vier biß fuͤnff oberſten Ruͤ⸗ ckenwirbel/ eben wo der ſplenius, und en⸗ diget ſich auch in des Hinterhaupts hin⸗ tern und mittlern Theile faſt biß zum duͤt⸗ tenſormigen Fortſatze/ mit unterſchiedli⸗ chen Spizen der Senne/ das iſt/ bald mit einfacher/ bald dreyfacher Senne. Dieſen Muſcel leicht zu finden/ muß man alle Spitzen/ ſo wohl des Ruͤckgrats als auch des langen Ruͤcken⸗Muſcels thei⸗ len/ ſo ſiehet man ſeinen Anfang. Er und der Riemen⸗formige durchſchneiden ſich miteinander in Form eines Andraͤß Creutzes.. Das V. groſſe gerade oder ſtracke/ rectus major, Tab. V, E; Tab. VI, CC, Tab. VII, AA. weil es groͤſſer als der fol⸗ gende/ 112 gende/ und ſchnur⸗gleiche gerade Faſern hat alſo benahmſet/ iſt ſchmai/ dunne/ kurtz und fleiſchicht/ und laufft von des andern Halsgewerb⸗Beins Grate ins Hinter⸗ haupt/ deſſen Mitte/ und mehr obern er⸗ habenen Theil: kommt zu beyden Seiten hervor nach Wegthuung der zwey vorher⸗ gehenden/ und ziehet mit den kleinen fol⸗ genden das Haupt zuruͤcke. Das vl. Paar ſind die kleine gerade oder gleiche/ recti minores, Tab. VI, DD, Tab. VII, BB. welche unter dem groſ⸗ ſen eben ſo weit ausgedehnet als daſſelbe liegen/ entſprungen von dem procellu condyliformi, Tab. VI, f, oder deme an ſtatt der Grate am Hintertheil hervorſte⸗ henden Huͤgelgen des erſten Halswir⸗ bels/ in dem Fortgange ſind ſie ein we⸗ nig voneinander geſchieden/ um das Ende aber/ ſo ihnen mit dem vorhergehenden gemein iſt/ haben ſie wieder eine Ein⸗ pflantzung. Das VIl. aber erſtes der umtreibenden Maͤusgen/ obere und kleine ſchlimme/ obliquus ſuperior, minor, Tab. V,F, Tab. VI, EE, Tab. VII, C. iſt gar duͤnne und lieget unter den geraden/ hat den Anfang von dem Hinterhaupte zur Seite/ an der auswendigen Seite der geraden/ und ge⸗ het quer in des erſten Hals⸗Gewerbbeins uͤberzwerchen Fortſatz/ wo der folgende. Das VIlIl. und der umtreibenden an⸗ ders Paar/ untere und groͤſſere ſchlimme/ obliquus inferior, major, Tab. V, G, Tab. VI, FF3 Tab. VII, DD, ſo laͤnglicht/ fleiſchicht und duͤnne iſt/ ent⸗ ſtehet von der Grate Tab. VI, e. des an⸗ dern Hals⸗Wirbels/ und wird ſchrims eingepflantzet in den quer Fortſatz des er⸗ ſten und oberſten Halswirbels. IV. Buchs/ 3. 4. 5.6. Tafel/ Der Hals beſitzet zu ſeiner doppel⸗ ten Bewegung vier Paar Muſceeln/ zwey beugende an ſein:m Vordertheile/ ſind die erſten/ und zwey ausſtreckende am hintern gelegene letztern/ die ſonſten der Author hier und da des Nackens Muſcel nennet/ und doch nur eines/ ihme des er⸗ ſten Paars/ Tab. V. DD, Tab. VI, BB. aaa, Meldung thut. I. Der ungleichſeitige dreywinck⸗ lichte/ ſcalenus, hat einen zweyfachen Ur ſprung/ davon ein Mitte⸗Raum blei⸗ bet zu Durchlaſſung der Gefäͤſſe/ theils vom Schluͤſſel⸗Beine/ theils von dem oberſten Rande der erſten/ oder ein und anderer obern Rippe zur Seite des Hal⸗ ſes/ ſehr fleiſchicht und breit/ wird nach und nach wieder duͤnner/ und umfaſſet die Enden der uͤberzwerchen Fortſaͤtze/ der drey biß vier obern/ wo nicht aller Ge⸗ nicks⸗Wirbel mit ſeinen Sennen; ziehen demnach den Nacken mit ſamt dem Haupte vorwarts. 2. Der lange/ longus, rectus, lieget auffſteigend unter der Speiſeroͤhre/ und allezeit zwiſchen dem Leibe und quer Fort⸗ ſaͤtzen der Wirbel/ gleichwie er auch ei⸗ nen fleiſchichten und ſpitzigen Anfang hat zur Seite von dem fordern und dickeſten Theile oder Leibe der vier obern/ oder dritten/ vierten und fuͤrnemlich des fuͤnff⸗ ten Wirbels der Bruſt/ und machet im Fortgehen zur Seite an die Leiber faſt al⸗ ler Halß⸗Wirbel ſich feſte/ bevorab aber mit einer ſpitzigen Senne in dem fordern und dickeſten Theil/ oder Fortſatz ſo dem Leibe aͤhnlich/ des erſten Wirbels des Halſes/ den beyde und das Haupt beugen/ einer aber alleine zur Seite ziehet. 3. Der ͤy—ͤ—,—.————.. . Drch dih dier bden. N uan zweiffelt mehr/ daß das mcks Wudelmiſer demmch de R mn Haupee vorwen e 4. D tlang: u aufffteigend uir id alerit wiſchm dan ag ſanen der Wrdd dr nen zeiſchchtm uß * 1* Von denen zum Athem⸗holen gewidnaeten/ auch Bruſt ꝛc. 3. Der aufdem Ruͤcken liegende quer Halß⸗Muſcel/ tranſverſalis, als welcher von den uͤberzwerchen Fortſaͤtzen der fuͤnff biß ſechs obenn Bruſt⸗Wirbel her⸗ kommt/ und auch auſſerlich in die uͤber⸗ zwerche Fortſaͤtze aller und jeher/ ab⸗ ſonderlich der drey biß vier obern Halß⸗ Wirbel/ mit unterſchiedenen Sennen als kleinen Riemgen befeſtiget wird/ ſo daß er Halß und Haupt ſchlimm zuruͤcke zie⸗ het. 4. Der graͤtige/ oder Wirbel⸗Spi⸗ 11 tzen Muſcel/ ſpinatus, iſt lang und breit/ und nehmen beyde den gantzen Nacken zwiſchen denen Graten ein/ haben den An⸗ fang von den ſpitzigen Fortſaͤtzen oder S acheln der fuͤnff biß ſieben obern Bruſt⸗Wirbel/ und ſetzen ihr Ende ein in eben ſolche Grate der fuͤnff untern Hals⸗Wirbel/ vornehmlich in die Sta⸗ chel untern Theils des andern Nacken⸗ Wirbels am feſteſten/ wormit ſie den Halß ausdehnen/ einer aber alleine den Halß gerade zuruͤcke ziehet. b 1 —— N Pache/ VIL Tafd. Von denen zum Athem⸗holen gewidmeten/ auch Bruſt⸗Ruͤcken⸗ und Lenden⸗Muſceln. Athem⸗hohlen ſeye eine Wirckung der Bruſt⸗Muſceln/ vornehmlich des Zwerchfells und der zwiſchen⸗rippigen/ mit wechſelsweiſe ein⸗ und ausathmen der Lufft in und aus der Bruſt. Jenes wird verrichtet/ durch das Zuſammen ziehen des Zwerch⸗Fells/ und Aufrichtung der Bruſt⸗Rippen durch Krafft der zwiſchen⸗rippigen Muſceln/ wordurch die Hoͤhle der Bruſt erweitert/ und folg⸗ lich die Lunge der durch den Mund und Lufft⸗Röͤhre antreibend⸗ und preſſenden uftt nachgeben/ und ſich von ihr ausdeh⸗ duf oder aufblaſen laſſen muß. Dieſes/ wenn durch Nachlaß der Wirckung ob⸗ beſagter Muſceln die Bruſt ſich wider⸗ ſetzet/ und die Lunge meder/ anbey die in denen Blaßgen ſteckende Lufft mit Bey⸗ huͤlffe des uber die Blaͤßgen ausgeſpanne⸗ ten muſculoſen Netzes ausdruͤckt/ worzu noch andere Muſceln dienlich ſeyn. Denn es ſetzen die Anaromici deren in allem LVI. an der Zahl/ nemlich/ Bruſt⸗ er⸗ weiternde XXX, jederſeits XV, den un⸗ ter dem Schluͤſſel⸗Beine liegenden/ den hintern/ obern und untern/ auch den for⸗ dern groſſen Saͤge⸗foͤrmigen/ und die auswendige XI. zwiſchen⸗rippige; Bruſt⸗ zuſammenziehende XXVI; jederſeits XIII, den heiligen Lenden⸗Muſcel/ den dreyeckichten/ und Xl. inwendige zwi⸗ ſchenrippiege.. Behalten alſo von unſers Authori⸗ Bruſt⸗ ausſtreckenden drey Paaren/ den laͤngſten des Ruͤckens/ den halb⸗graͤti⸗ gen/ und heiligen Lenden⸗Muſcel/ nur das letzte/ weil die erſten zwey viel fuͤgli⸗ cher zu denen Ruͤcken⸗ und Lenden⸗Mu⸗ ſceln/ nach Beyſtimmung der meinſten P Kunſt⸗ 114 WV. Buchs/ Kunſt⸗Erfahrnen gezogen werden koͤn⸗ nen/ ingleichen den zu erſt oberwehn⸗ ten ſubclavium aber/ oder unter dem Schluſſel⸗Beine liegenden/ haben wir unter die des Schulterblats voran ge⸗ ſetzet/ und ſonſten auch den fordern groſ⸗ ſen Saͤge⸗foͤrmigen alldort in deme vom Auchore angewieſen n Orthe ſtehen laſ⸗ ſen/ zumalen die Schulterblats und Ober⸗Arm Muſcel dieſen zum Athem⸗ holen beſtimmten in ihrer Verrichtung groſſe Hulffe thun/ und ruͤcken hier mit ein den Genicks⸗Muſcel/ cervicalem de- ſcendentem. Wenn wir nun obige Erklaͤrung an⸗ treten/ ſo koͤnnen wir dem Authori eben⸗ falls nicht andichten/ daß er die obere und untere hintere Saͤge⸗Mausgen zur Bewegung der Bruſt und Athem⸗holen eigentlich beſtellen wolle/ ſondern viel⸗ mehr jenen den obern und kleinern/ ſer⸗ ratus poſticus ſuperior, Tab III, C, dd, cee, D, zu Feſthaltung des erſten und an⸗ dern Paar Haupt⸗Muſceln/ und dieſen zur Anhaltung des laͤngſten Ruͤcken und heiligen Lenden Maͤusgens an ihrem Or⸗ te. Nach Hrn. D. Speners Meinung in denen Anmerckungen uͤber Joh. Browne Muſcelt⸗Beſchreibung/ ſind beyde eher vor Scheiden derer andern Muſceln zu halten/ weil ſie gar duͤme ſind/ und ihre Zaſern weitlaͤuffig liegen: Wenn auch des obern beweglicher Punet an die ſpi⸗ tzige hinterſte Fortſäͤtze der drey letzten Halß⸗ und zwey oberſten Ruͤcken⸗Wir⸗ bel mit einem haͤutichten Anfange geſetzet wuͤrde/ der feſte aber hinten an die dritte/ vierte und funffte wahre Bruſt⸗Rippe waͤre ſolcher faſt vielmehr vor einen Halß⸗ Muſcel/ zu Aufrichtung deſſen/ zu ach⸗ VII. Tafel. ten. Sonſten iſt er kleiner/ duͤnne/ und im Anfange zart/ lieget zwiſchen beyden Schulter⸗Blaͤttern uͤber dem Miltz⸗för⸗ migen erſten Haupt⸗Paar, und unter dem Moͤnchs⸗Kappen und Rauten⸗foͤr⸗ migen/ ſein Ende wird vielmehr in die drey biß vier obern Rippen/ oder deren Zwiſchen⸗Raͤumen/ dieſelben mit ſamt der Bruſt aufzuheben/ zackicht oder mit ſo vielen Spitzen eingeſetzet. Der unterſte/ hintere und groͤſſere/ ſerratus poſticus inferior, Jab. III, E, ff, ggg, F; entſtehet mit dunnen fiei⸗ ſchichten Anfangen nicht allein von denen ſpitzigen Fortſaͤtzen der drey untern oder achten/ neunten und zehenten Wirbel des Ruckens/ ſondern auch der obern der Lenden/ lauffet nach dem quter fort/ und wird in die auſſere und hintere Seite der vier unterſten unachten Rippen/ oder deren Zwiſchen⸗Raume/(wo einige ſo gar den feſten ſamt den beweglichen aber in denen Gewerb⸗Beinen/ dieſelbige um⸗ zudrehen/ ſetzen/ und alſo ihn zum Ruͤ⸗ cken⸗Muſcel machen/ eingepflantzet/ um den untern Theil der Bruſt zu er⸗ weitern. Er iſt breit und haͤuticht/ gele⸗ gen faſt in der Mitte des Ruͤckens unter dem Arskratzer. Der heilige oder groſſe Lenden⸗ Muſcui/ ſacrolumbus-baris, Tab III. KK, LM; Tab. IV, KKK, LI L., lieget unter dem unterſten hintern Saͤge⸗Mu⸗ ſcel/ und entſpringet vom Rande des Darm⸗Beins/ den hintern Theile des heiligen/ und denen Graten oder ſpitzigen Fortſaͤtzen der Lenden⸗Wirbel/ zugleich wo das breiteſte Ruck⸗Maͤusgen/ auf⸗ ſerlich iſt er nervos, innerlich fleiſchicht/ ſteiget auch mit ſeinem ſeiſchichten Thels X 34 11, E, F, cctbr Sdcheen ufumd ſprußgen Fertfänd. den aeen— dere Nuckms, ſerdm 1n dmden/ luft oen wadin dee eufan mel dr nterſten m deren Zwiſchen h ge dan feſten ſa dan⸗ mdenen Gewab neſen zudrehen ſeum und amMuſele Or- un da uum mam dwatern. Sur vue an ſaſt i de 3— ö 5 — Von denen zum Athem⸗ holen gewidmeten/ auch Bruſt ꝛc. 11 p biß zu den Rippen hinan/ in derer aller und jeder untern Theil er ſich einſetzet/ und ſeine Sennen in ſelbigen/ zwey in jede/ eine aus⸗ die andere inwendig/ drey oder vier Finger breit von den Wirbel⸗ Graͤten/ des Orts wo die Rippen anfan⸗ gen krumm zu verden/ feſte machet: An der andern auswendigen Seite/ neben dem laͤngſten Ruͤcken⸗Muſcel/ wird er durch andere kurtze Riemen Tab. III, K I. Tab. IV; dd, an die uͤberzwerche Fort⸗ ſaͤtze der Ruͤcken⸗Wirbel abſonderlich noch angehaͤfftet/ welches einige noch vor Anfaͤnge halten. Der niederſteigende des Genicks/ cervicalis deſcendens, lieget unter dem lacrolumbo, ſein Anfang hiſt fleiſchicht von den vier biß fuͤnff unterſten Halß⸗ Wobeln/ und ſeine Sennen gehen ab⸗ warts in den obern Theil aller Rippen/ und ſind denen Sennen des ſacrolumbi gerade entgegen geſetzet/ ſo daß dieſer beyder Muſcel⸗Sennen ſich creutzweis durchſchneiden. Ob dieſer nicht vielmehr vor einen Halß⸗Muſcel zu halten/ uͤber⸗ laſſe nachzudencken. Der dreyeck ichte der Bruſt/ trian. gularis, ſternoides, pectoris internus, lieget inwendig unter dem Hertz⸗Kno⸗ chen verborgen/ von deſſen innern und untern Theile er mit einem breiten An⸗ funge entſtehet/ und aufwaͤrts ſteigende/ eyderſeits vier kleine Fortſatze in die bei⸗ nichte Enden/ mit welchen ſie an die Knorpel ſtoſſen/ der obern dritten/ vier⸗ ten/ fuͤnfften und ſechſten wahren Rip⸗ pe/ ſendet. In dem Menſchen iſt er klein und ſubtil/ bey den Hunden aber mmmt er den gantzen Knochen ein/ und erſtre⸗ cket ſich an alle Knorpel auch der wahren Rippen/ davon Willis und Fallo pius. Folg n nun die zwiſchenrippige/ das iſt/ ſo zwiſchen denen Rippen liegen/ intercoſtales, inreroſſei, Tab. IV, PP; Tab. V, QO. T. X, PpP. T. XII, O00; I XV;, SSS; T. XIX, aaa, in allen vier und viertzig/ jederſeits der Bruſt II. aͤuſſerliche, Tab. XVIII, KKKK, und ſo viel innerliche/ alſo in doppelter Ord⸗ nung/ in jeden Zwiſchen⸗Raumen zweyer Rippen ein auſſer⸗ und innerlicher/ ſehr kurtze und nicht ſonderlich dicke/ jener etwas laͤnger/ dieſer aber breiter. Ein auswendiger/ externus, entſtehet von dem untern und auswendigen Theile jed⸗ weder obern Rippe/ und laufft hinab in der naͤchſt drunter liegenden Rippe obern und aͤuſſern erhabenen Rand mit Queer⸗ Zaſern von hinten vorwarts nach dem Bruſt⸗Beine zu/ gehet aber nur biß an der Rippen⸗Knorpel: Ihr Anfang iſt fleiſchicht/ und haben zarte Sennen. Der innerliche/ internus, liegt in eben ſol⸗ chem Zwiſchen⸗Raume mehr innerlich/ und fuͤllet ſolchen aus vom Knorpel biß zum Ende der Rippen: Von der untern Rippe innern und obern Theile und Rande gehet er mit ſleiſchichten Zaſern ſchlimm hinaufwarts in der gleich druͤber ſtehenden obern Rippen untern und for⸗ dern Theil oder Rand/ wenn nun ſolcher Zaſern Lauff gegen hinten zu geachtet wird/ durchſchneiden ſich dieſe und des auswendigen ſeine miteinander Creutz⸗ weis. Borellus de motu anim und Ma- vow de reſpirat. ſchreiben beyden zwi⸗ ſchen⸗rippigen gleiche Verrichtung/ zu in Erweiterung der Bruſt durch Aufhebung der Rippen. Dieſen ſollen noch ſonderli⸗ che Beyhulffe thun/ die von ihnen unter⸗ P 2 ſchiede⸗ 116 ſchiedene levatores coſtarum, Aufhe⸗ ver der Rippen/ welche von den uͤberzwer⸗ chen Fortſatzen der Ruͤcken⸗Wirbel ent⸗ ſprungen/ in der untern Rippen oberer Seite ſich endigen. 88 Der vornehmſte aber unter allen zum Achem⸗holen beſtimmten iſt das Zwerch⸗ fell/ davon in der XlII. Tafel gehandelt wird. 4 Rucken und Lenden Tab. XIII, VV, haben gemeinſchafftliche/ mileinan⸗ der gar genau an vielen Orthen zuſam⸗ men⸗gewachſene Muſceln/ ausgenom⸗ men der viereckichte/ ſo alleine vor die Lenden/ die auch mercklicher’ bevorab um ihr erſtes und das letzte Ruͤcken mit⸗ einander ſchlaff⸗gefuͤgte Gewerb⸗Beine/ als der Ruͤcken bewegt werden/ gewid⸗ met zu ſeyn ſcheinet; wie nun dieſer ſelbi⸗ ge zu beugen beſtimmet/ ſo ſetzet zum Aus⸗ ſtrecken der Aurhor zwar nur noch einen eigenen/ den heiligen/ aber dieſer ſowohl als die zwey von unſerm aAnthore ſon genennte Bruſt ausſtreckende/ der lang⸗ ſte des Ruͤckens und der halb⸗graͤtige gehen Lenden und Ruͤcken zugleich an/ die⸗ ſe Theile auszuſpannen/ daß alſo dieſe vier Paar/ von jeden beyderſeits einer die Bewegung vor⸗ und ruͤckwaͤrts/ auch auf beyde Seiten zu verrichten insgemein davor gehalten werden. Triangularis, uadratus dorſi lum- borum Hror, 1ab. V, RR, I, m; Tab. VI, PpP, ce, dd; Tab. VII, RKR, ff. gg; Tab. XIII, NN, dd, ee; Tab. XXXI. aa; der dreyeckichte/ weil er zwey Winckel an ſeiner Grundfeſte/ als dem Urſprung/ und den dritten beymEnde hat/ und gevierte des Ruͤckens/ wenn beyde nebeneinander gelegen/ zugleich angeſehen IV. Buchs/ VII. Tafel. werden/ iſt lang und faſt breit/ dicke und fleiſchicht/ nimmt einen breit und fleiſchict⸗ ten Anfang von dem hintern Theile der Rippe des Darm⸗Beins/ und des heili⸗ gen Beins inwendigẽ Seiten⸗Theiſe/ das Ende aber in denen uͤberzwerchen Fort⸗ ſatzen der Lenden/ auch des letzten Ruͤcken⸗ Wirbel/ die er beugt/ und bey der inwen⸗ digen Seite der zwoͤlfften und unechten letzten Rippe/ da er enger und fleiſchichter wird. Longiſſimus dorſi, der laͤngſte des Ruͤckens/ Tab. III, HH, II; Tab. IV, GHI, GG, H; Tab. V, HHI, bb; weil er uͤber den gantzen Ruͤckgrat der Lange nach biß zum duͤttenfoͤrmigen Fort⸗ ſatze des Schlaaff⸗Gebeins ſich ausſtre⸗ cket/ iſt bey ſeinen ſtarcken Anfaͤngen auſ⸗ ſerlich ſpitzig und ſpannaderig/ inwendig aber fleiſchicht/ wird im Fortgehen biß zum letzten Ruͤcken⸗Wirbel ſich mit dem heiligen groſſen Lenden⸗ und halbgraͤtigen ſt Muſtel genau vermiſchende/ noch flei⸗ ſchichter/ und durch kleine ſpannaderige Zaſern als mit Hafftgen allen queer Fort⸗ ſaͤtzen der Bruſt⸗Wirbel/ auſſer der letzten nicht/ angefeſſelt/ endlich auch gemeinig⸗ lich dem Queer⸗Vorſatze des erſten Bruſt⸗ Wirbels einverleibet. Sacer, der heilige/ Tab V, LMN.LM, NN; Tab. VI, KL. M, Kl. M, æ; Tab. VII, GG, dd, ſeines Lagers und An⸗ fangs halber vom heiligen Beine/ lieget unter dem laͤngſten des Ruͤckens verbor⸗ gen/ entſtehet mit einem ſpitzigen und fleiſchichten Anfange von des heiligen Beins hintern auswendigen Gegend/ auch von der hinterſten und obern extre⸗ mitaͤt des Darm⸗Beins/ und gehet mit ſeinem Ende in des letzten/ bißweilen au me ————— 2 Lunde 4. 4 u ſage des Sciſfhe ckct/ nt de ſeimnſach de⸗ ſeröch ſpipg udßen ader ſeiſchcht d pon käun Ruch deugen peſſa ie Maſcct geman de ſchchter/ un daß Irfern as mt de „ ſcwen der Bruſ A atfde 1. In utwen M d Von des Schmeer⸗Bauchs⸗Muſceln. mehrere Ruͤcken⸗Wirbel Stachel/ inglei⸗ chen gemeiniglich ſeitenwarts mit unter⸗ ſchiedlichen Sennen in die uberzwerche/ zuſamt deren Wurtzeln/ und ſpitzige Vorſäͤtze der Lenden⸗Wirbel feſte. Semiſpinatus, der halbgraͤtige/ halbſtachlichte/ Tab. V, K K, cc, d, Tab. 3 VI. GHI, H, I, bbb; Tab. VII, FF, aa,b; ſoll gehen von der Geaͤtke des zwoͤlfften in die Graͤte des erſten Ruͤcken⸗ Wirbels/ oder vielmehr kommt mit ei⸗ nem nervoſen Anfange von denen Graͤ⸗ ten des heiligen Beins hervor/ woſelbſt er auch mit dem breiteſten Rucken⸗Mu⸗ ſcul vereiniget iſt/ und ergreiffet/ indem er denen Wirbel⸗Beinen der Lenden/ und allen/ oder auch nur unterſten der Bruſt eingepflantzet wird/ jedwede Grate der⸗ ſelben mit einer abſonderlichen Senne: Lieget ſonſt zwiſchen dem heiligen und groſſen heiligen Lnden⸗Muſcel/ ſo datz ſie ſchwer voneinander abzuſcheiden/ und machen zuſammen das Fleiſch aus/ wor⸗ mit der Rucken von dem heiligen Bein an biß zum Halſe bedeckt iſt. 117 Man wolle hierbey zu mehrer Nach⸗ richt von dieſer Materi nachſchlagen/ die ſaͤmtlichen Rippen/ Tab. II, fig. 2, LII, Tab III, 1234; lab. V, 1 23 4; Tab, VII, 1. 2. 3. 4. Tab XVIII, 12. Iab. XIX, BBB, derſelben beinerne/ Tab. XIIX, HHH; Tab. X X, BBB, und knorpliche Theile/ Tab. XIIX, IIII, der Ort/ da ſie alle zu Knorpel werden/ Tab. XV;, PP Pp, und die unterſten Rippen/ Tab. IV, oOoo; I. IX, BBB, 9. 10. 11. 12. I. X, 8.9 1o0 1r. 12. Von denen Ruͤcken⸗Wirbeln/ Tab. V, eee; T. Vl, 12. ꝛc. die uͤberzwerche/ Tab. VI, aaa; und hinterſte Fortſätze oder Grate/ Tab. VI, bbb, T. VII, cc. Von dem Bruſt⸗ Beine/ Tab. II, tig. 2, Il; Tab. XII, 5. Tab. XV, DD, G; I. XIIX, MM; Tab. XiX, CC, den Schwerd⸗ formigen Kroſpel/ Tab. XI, F; hiernaͤchſt die Schluͤſſ l⸗Beine/ Tab. II. fig. 2, K K ½ T. XV,0; Tab XVII, Z; T. XIIX, Gz Tab. XIX. DD, und zuletzt die Lenden⸗ Wirbel/ Tab. VV, SS. —— IV. Buchs/ VIII. IX. X. Xl. Xll. Tafel. Von des Schmeer⸗Bauchs Muſceln. S Je Bewegung der Lenden und des * gantzen Grats vorwarts befoͤrdern ſehr die unter denen gemeinen Decken des Leibes gelegene/ und den gantzen Unter⸗ Leib bedeckende Muſceln des Schmeer⸗ Bauchs/ deren beyderſeits fuͤnff Paar ſind/ von jeglichen an jeder Seite einer ſrſtc an unterſchiedlichen Namens/ nachdem die aan Führung der Zaͤſerchen mancherley iſt⸗ davon entſtehen vier ſchlimme/ zwey glei⸗ che oder ſtracke/ zwey uͤberzwerche/ und zwey pyramid-foͤrmige: Es kommen aber noch mehrere heraus/ wann die gera⸗ de in viele/ von einigen in viere/ getheilet wuͤrden/ wormit alſo der Unter⸗Leib zu⸗ ſammen gezogen und erweitert wird. I. Der ſchlimm ⸗ abſteigende/ auswendige und groſſe/ obliqus deſcen- dens, Tab. IX, GHIKL; Tab. IX, AAAA iſt dreyeckicht und breit/ bedeckt P⸗ den 118 IV. Buchs/ VIII. IX. X. Xl. Xll. Tafel. gur nach dreyeckicht/ und hat einen drey ⸗· den gantzen Bauch/ und noch was vor der Bruſt/ und gewinnet 1. einen fleiſchicht ſpannaderichten Anfang unter dem groſ⸗ ſen Saͤge⸗Maͤusgen der Bruſt/ von dem innern und untern Theile der fuͤnff unechten/ bißweilen auch ein und anderer/ etwa ſechs und ſiebenden wahren Rippen/ mit unterſchiedenen/ und alſo ſieben drey⸗ eckichten oder zackichten an den Rippen ſtarck befeſtigten Anſaͤtzen/ welche mit den Zaͤhnen des groſſen Saͤge⸗ Maͤusgens wie die Finger von zwey Haͤnden in ein⸗ ander geſchloſſen ſind/ und jeder bekommt einen Nerven durch den Zwiſchen⸗Raum der Rippen/ Tab. IX, 1234. 2. Einen haͤutichten oder membranoſen Anfang von denen Queer⸗Fortſätzen der Lenden⸗ Wirbel/ haͤnat ſich auch an den Rand oder die aͤuſſere Rippe des Darms⸗Beins und das Schaam⸗Bein Sein Schwanz iſt eine breite und ſtarcke Senne/ welche in der weiſſen Linie ihr Ende findet/ daß er alſo den Unter⸗Leib zu ammenpreſſet: Hat ſonſten einen Monden⸗krummen Strich/ Tab. IIX, bb, und das Loch in dem Haarwachſe oder tendine vor des Darm⸗Fells Fortſatze/ Tab. IIX, SS; I. IX, D; T. XlI, CC, und runden Mut⸗ ter⸗Baͤnder. Die Pulß⸗und Blut⸗Adern/ auch Nerven kommen von denen zwiſchen⸗ rippigen Aeſten herzu. II. Der ſchlimm⸗ aufſteigende/ inwendige/ kleinere/ indem ſeine Faſern von unten aufwaͤrts des erſten unter⸗ waͤrts ſteigenden gerade entgegen lauffen/ obliquè aſcendens, Tab. IX, EE, FF, 9.10. 1I. 12 3 Tab. X, LLLL. MM, NNN,OO; Tab Xl, AA, BB, 0ODD, lieget unter dem erſten und zwiſchen dem vordern groſſen Saͤge⸗Muſcel/ iſt der Fi⸗ fachen Anfang/ der erſte iſt fleiſchicht von dem gantz inwendigen obern Rande des Darm⸗Beins; der andere iſt membra⸗- nos, das iſt/ haͤuticht/ oder vielmehr ner- vos von denen queer Fortſaͤtzen der Lenden⸗ Wirbel/ alwo er die Nerven empfangt/ und von dem obern Theile des heiligen Beins; der dritte iſt wieder fleiſchicht an denen unechten Rippen/ und zwar denen drey letztern mit fleiſchichten Faſern/ denen zwey erſtern mit einem ſpannaderichten Bande; Letztlich auch von dem Degen⸗ foͤrmigen Knorpel. Endlich zielet er nach der weiſſen Linie zu mit einer breiten Sen⸗ ne/ die aber/ ehe ſie den ſtracken Muſcel erreichet/ zweyfach wird/ und darmit im Fortgang ſelbigen wie mit einer Scheide einſchlieſſet/ bißweilen aber iſt die Senne einfach/ und lauffet uͤber den geraden Muſcel hin: Iſt alſo geſchickt/ den Leib vorwarts zur Seite zu ziehen/ und ihn daſelbſt zuſammen zu druͤcken. Er hat wie der vorige dergleichen Mondenſtrich/ Tab. IX, HHH, und Loch im Haar⸗ wachſe/ Tab. IX, I. L, T. Xl, CC. III. Der ſtracke/ gleiche/ gerade/ rectus, Tab. IIX, LLL; T. IX, iii; T. X, DDDD; T. XI, IIII, KKKK;T.XII, AAA, B, C, T. XV, QO. R, gehet mit ſeiner Laͤnge uͤber den gantzen Unter⸗Leib/ und iſt drey biß vier Finger breit/ hat zwey Enden/ nemlich/ einen teadinoſen An⸗ ſang von dem obern und fordern Theile des Schaam⸗Beins/ und ein ſenniſch fleiſchichtes Ende an den Bruſt⸗Knochen/ zur Seite des Degenformigen und an⸗ derer drey biß vier unterer Rippen⸗Knor⸗ pel. Wegen der gemeiniglich zweyer un⸗ ter dem Nabel/ bißweilen aber drey biß vier Pedal.— Bens: dadw in * fon afea men n Bande; dtchnn aun föcmgen Krerxe dc men der waſſatmann de de ee Am errachet weſchn Kard Fortamgfedann Sems enſchbeſſtt dnt wohz anfac d geiche Mrſenl da. t daß vorwatts zu En eſſet: daſtbſt nimm amen wudder donge daß * - † t „ 4 111. Dar ſtan „ 4 T ſ Mut rechu, lad U — 6 dem DL n iden A, B,CIIIN nerrdäng be3 end mdnaes Zaſem Ena mi met d mwffen d Scen e Von des Schmeer⸗Bauchs 2ᷣMuſceln. vier Aufſchrifften oder Strichen/ ſonſten enervationes, interſectiones, inſcriptio nes genannt/ Tab. IIX, NNN; T. IX, bbb; T. X. EEEE; T. XI, a; T. XV, rrir⸗ ſo nichts anders als Sennen oder Haarwaͤchſe ſeyn/ machen etliche vier Muſcein daraus/ in deren jeden Unter⸗ ſchied oder Bauch ein Nerve gehet/ da⸗ von obige zwey Enden am Bruſt und Schaam⸗Beine ihre Anfafnge/ und die rechte Enden/ wo ſie miteinander zuſam⸗ men lauffen/ ſeyn ſollen. Sie heben das Schaam⸗Bein auf/ beugen die Bruſt gerade zur Erden/ und preſſen den Unter⸗ Leib zuſammen: Er hat auch ein Loch zu dem proceſſu peritonæi, Tab. IX, LL. Unter dieſen Muſculn lauffen ſtarcke Aeſte der Dutten⸗Blut⸗Adern Tab. Xl, GH; T. XlI, ab, nach einigen der ober Schmeer⸗Bauchs⸗Blut⸗Adern hinab/ Tab. XI, LM; Tab. XII, cd, deren vermeinte Vereinigung/ Tab. Xl, N; T. XII, D, mit Einſpritzen gewiſſer fluͤ⸗⸗ ſigen Dinge bey Menſchen⸗Coͤrpern noch nicht hat koͤnnen der Zeit wohl dargethan werden/ dahero und auch ſonſten/ weil die venæ das Blut nur zu⸗ rucke nach dem Hertzen zufuͤhren/ dieſer conſens der Bruͤſte mit der Mutter weg⸗ faͤllet/ wovon Fr. Gliſſonius zu leſen. IV. Das zugeſpitzte/ pyramid- for⸗ mige/ pyramidalis, Tab. Xl, TT, b, V; Tab. X, G. H, II, c, d; Tab. XII, EEE, iſt ſehr klein; und liegt unten an und uber des ſtracken Maͤusgens⸗Senne/ mit de⸗ me es bißweilen ſeine Zaſern vermiſchet/ den Urſprung hat er von dem obern und auswendigen Theile des Schaam⸗ Beins mit einem micht eben ſonderlich breiten ſleiſchicht⸗ ſenniſchen Anfange/ 119 gehet im Aufſteigen ſpitzig zu/ und lauffet mit einer duͤnnen und langlicht⸗runden Senne in die weiſe Linie drey biß vier Finger⸗breit uͤber dem Schaam⸗Beine/ bißweilen biß an den Nabel/ oder auch in die Senne des uͤberzwerchen Muſcels/ Tab. X, G, Tab. Xl, V; Manchmal feh⸗ let einer/ insgemein der rechte/ auch wohl alle beyde/ einer iſt gemeiniglich laͤnger/ und laufft was hoͤher hinan/ als der andere. Es iſt die Meinung/ es werde mit dieſem Muſcul der Mangel der fleiſchichten Faſern des ſchlimm aufſtei⸗ genden zwiſchen dem Fortſatze des Darm⸗ fells und der weiſſen Linie erſetzet/ weil wenn dieſer Muſcul nicht da iſt/ ſolchen Orts obbeſagter ſchlimm aufſteigende biß ans Schaam⸗Bein lauffende fieiſchichte Zaſern hat/ auch in Ermangelung ihrer vertreten die Stelle die gerade Muſcel/ denn er hilfft dem geraden den Unter⸗ Leib mit zuſammen druͤcken /andere geben vor/ er hebe das Darm⸗Fell auf. V. Der uͤberzwerche/ queer⸗lauf⸗ fende/ tranſverſalis, Tab. X, H; Tab. XI, QOOQ Tab. XII, FFF, IIII, iſt viereckichter Figur/ der unterſte unter de⸗ nen ſchlimmen und uͤber dem Darmfell/ davon er ohne Zerreiſen ſchwerlich abzu⸗ ſondern/ unmittelbar gelegen/ und an ſel⸗ bigen mit ſeinem Schwantze feſte anſitzen⸗ de/ Tab. XlI, KKK, entſprungen von den uͤberzwerchen Fortſaͤtzen der Lenden⸗ Wirbel mit einem haͤutichten/ und mit einem ſenniſch- fleiſchichten Anfange von der untern Rippe und inwendigen Ran⸗ de des Dorm⸗Beins/ auch wohl von dem ſpann derichten Bande/ ſo von dem heiligen Beine hervor kommt/ gehet mit⸗ hin feſte inwendig an die Knorpel kicher unte⸗ 12⁴ unterer etwa ſechs Rippen/ und unter dem geraden Muſcel fort/ endiget er ſi mit einer breiten faſt wie eine Haut geſtal⸗ ten Senne. Einige meynen daß ſolche Senne in der Mond⸗Krumme/ wo ſie und andere angehen/ und auch der weiſen Linie/ mit des ſchlimm aufſteigenden Senne/ ſo zuſammen gewachſen ſeyn/ und alſ doppelt werden/ daß damit al mit einer Scheide die ſtracken Muſceln/ und nicht von der doppelten des ſchlimm aufſteigenden/ aufgenommen wuͤrden: Es iſt ſonſten dieſer Muſcel mit Nerven Tab. XII, GGG, und Blut⸗Gefaͤßen HIIH verſehen. b Erhellet demnach/ daß die weiſſe Linie Tb liX, MMM; Tab. X, OO; Tab. X. FFF; T. XII, MM M, aus denen der ſchlimmen und Queer⸗Muſceln von rech⸗ ter und lincker Seite/ deſſen Unterſchied ſie auch machet/ zuſammen lauffenden Sennen oder Haarachſe formirt wer⸗ de/ darum ſie ohne Flei Degen⸗foͤrmigen Knorpel biß von dem aam⸗Bein. an das Sch Sennen der derſteigenden Muſcein/ wordurch die Saamen⸗Gefaͤße/ auch Pulß⸗ und Blut⸗ Adern in die Hoden Tab. XI, ZZ., und dey denen Weibern die runden Mutter⸗ Baͤnder in das dicke Bein/ beyderſeits durch den Fortſatz des Darm⸗Fells/ Tab. IIX, VVS T. IX, KK; T. X, KK; Tab. XI, da, gehen/ eines von des andern Senne zugedeckt werde/ das obere des tzen wir mit bey das D VI, NN; chiſt/ und gehet 5 Sd Und iſt auch an⸗- zumercken/ daß die drey Loͤcher in denen queer⸗ſchlimm auf⸗ und nie⸗ Iv. Buchs/ VIII. IX. X. Xl. xll. Tafel. queer Muſeels von des ſchlimm aufſtei⸗ ch genden eines queer Fingers breit tiefer liegenden genden/ und dieſes von des ſchlimm⸗ abſteigenden/ damit die innere Theile des untern Leibs/ vornemlich die Gedaͤrme/ nicht heraus fallen/ und einen Bruch machen moͤgen/ herniam ſcroti, des Ho⸗ denſacks/ Tab. IX. PD; Tab. X, QQ s oberwehnte Haarwaͤchſe laſſen auch dey einer andern Oeffnung in der Mitte die Nabel⸗Gefaͤße durch/ Tab. IX, O. Weil dann/ wie bekannt/ die Muſceln allezeit an Knochen befeſtiget ſind/ ſo ſe⸗ annoch mit Mausgen bedeckt/ Tab. III, O, Tab. IVY, T; Tab. V, V; Tab. X. R; T. XII, R, und bloß von Muſeuln/ Tab. Tab. VII, HH, auch ſeine Stachel oder Graͤte/ Tab. V, X; T. VII, ee; T. VIII, PP; T. IX, GG; Tab. X, 00; Tab. Xl, Y YX; Tab. XlI, G² Tab. XIII. SS; Tab. XVl, K. Das Huͤfft⸗Bein/ coxendix; Tab. Das Schamm⸗Bein/ os pubis, VI, VV; T. VII, O; T. X, S; Tab. XIII. R; und ſeine Loͤcher/ Tab. VI, XX; I. VII, PpP. das heilige Bein/ os ſacrum, eb W.Aſa, VI.; I. utt„L; Tab. XIII, OO, ſeine Zuſainmen ugung mit dem Huͤfft⸗Beine/ Tab. VI, SS; T. YII, b. QO und mit dem Darm⸗Beine/ Tab. VI, g. Das Gugucks⸗Bein/ Tab. VI, R; . Tab, VII 2 M.. IV. Buchs/ arm· Bein/ ilium, vI. Tr; Tab.Vil. NN; Tab. XII, SM V V noch mt Dun 0, T N,IzM T. Xll, N. m vI, NNi Talt Staheloder n eer T. VIu, FM 00, TI XIIl. 695 19T. 22 X 8— g — 2 ———— 2— 4 ℳ 121 ee IV. Buchs/ XIII. Tafel. Von dem Zwerch⸗Fell. D' Quter⸗ oder Zwerch⸗ Fell/ ſeptum tranſverſum, diaphrag- ma, alſo benamſet/ weil es ein Unterſchied zwiſchen der Bruſt und dem Bauch iſt/ in die Queere oder uͤberzwerch gelegen/ iſt ſeiner Figur/ Lager und Verrichtung nach ein gantz beſonderer Muſcel vor andern/ Circul⸗rund und breit ausgeſpannt/ in der circumferenz am auſſern Rande ganz ſpannadericht/ wird bald im Fortgehen fleiſchicht/ membranos und hat in der Mitte wieder ein Nerven⸗Theil oder ſenniſchen/ ſonſt ſpannaderigen Circul; weil er hinten laͤnger iſt als vorne/ ſo ge⸗ het er hinten ſchlimm hinunter/ und be⸗ decket die Queer⸗Hoͤhle zwiſchen denen unterſten Gewerb⸗Beinen des Ruͤckens und unterſten Rippen. Nach Caſpari Bartholini im Buch vom Zwerch⸗Fell im andern Capitel/ Erfindung/ wird er aus zwey in der Verrichtung widerwaͤrtigen Muſceln zuſammen geſetzet/ wiewohl es bey denen Menſchen ſchwerlich anzutref⸗ fen/ davon der vorderſte und oberſte rund iſt/ duͤnne und ſehr breit/ faſt biß an die Wirbel/ das Bruſt⸗Bein und deſſen Degen⸗foͤrmigen ſpitzigen Knorpel/ auch allen Knorpein und Enden der unechten Rippen/ ſo ihme den Anfang geben/ in die Ruͤnde angehaͤfftet/ und machet mit ſeinem Schwantze/ einer breiten flachen Senne/ die in das Fleiſch des unterſten Muſcels gehet/ allwo es verſchwindet/ den nervoſen Mittel⸗Punct. Der hinterſte und unterſte/ ſo ſei⸗ ne ſonderliche Blut⸗Gefaͤße von denen der Lenden/ und auch Nerven hat/ die in dem oberſten nicht ſind/ wird von einigen vor doppelt angegeben/ iſt ſonſten dicke mit einem fleiſchichten Bauche/ und ge⸗ winnet den Anfang durch die zwey An⸗ oder Fortſaͤtze/ proceſſus, appendices wird alſo biceps und zweykoͤpffig/ davon der rechter ſeits laͤnger iſt/ und mit viel mehrern fleiſchichten und ſenniſchen Fa⸗ ſern gezieret/ von den drey obern Lenden⸗ Wirbeln/(ja wohl gar manchmal von dem heiligen Beine /) mit einer dreyfa⸗ chen Senne entſpringet/ tieffer als der lincke/ welcher kleiner und kuͤrtzer iſt/ von zwey Ruͤcken/ bißweilen zwey Lenden⸗ Wirbeln herſtammende/ deſſen mit des obern Muſcels zuſammen und ſich entge⸗ gen lauffende Ende/ welche auch wieder voneinander zu theilen ſind/ machen den nervoſen Circul. Wenn nun beyde/ obe⸗ re und untere/ ſich zuſammen ziehen und flach machen/ treten ſie und preſſen die un⸗ ter ihm liegende viſcera und Theile in den Unter⸗Leib tieffer hinab/ darvon die Hoͤle der Bruſt erweitert wird zum einathmen. Uber diß iſt auch das Zwerch⸗Fell mit zweyen Haͤutgen bedeckt/ das obere/ de⸗ me das Hertz⸗Fell angehangt/ iſt eine Verlaͤngerung des Rippen⸗Haͤutgens/ pleuræ, das untere des Darm⸗Fells/ pe- ritonæi, durch die es mit and ern Theilen b Q zuſam⸗ 122 zuſammen haͤnget/ ſo daß/ wenn beyde Haͤutgen weggenommen wuͤrden/ ein groß Stuͤck des Umkreiſes zwiſchen de⸗ nen Fortſaͤtzen und Rippen wuͤrde bloß zu ſehen ſeyn/ wovon Nicol. Steno in der Diſputar von Muſceln nachzu⸗ beſen. e. hat drey groͤſſere/(die kleinen vor den ductum thoracicum oder Milch⸗ Saffte Bruſt⸗Gang und die kleinen Nerven/ 3die in den Unter⸗Leib gehen aus⸗ genommen/)beſondere Loͤcher/ das erſte rechter Hand vor die Hohl Ader/ welche durch denoberſten Muſcel in dem nervo⸗ ſen Mittel⸗Punct nach dem Hertzen zu laufft; Das andere iſt eine Spalte oder Klufft vor die groſſe Pulß⸗Ader/ ſo zwi⸗ ſchen denen appendicibus und Sennen des unterſten Muſcels laͤngſt denen Wir⸗ bel⸗Beinen hinab gehet; Das dritte zur lincken Hand vor den Schlund ſamt de⸗ 1, IV. Buchs/ 14. 11. 16. Tafel/ nen zum Magen abſteigenden Nerven in dn 91 eiſche des unterſten Muſcels obern Theils. Die Pulß⸗Adern bekommt es von der groſſen/ und die Blut⸗Adern von der Hohl⸗Ader/ die Nerven aber kommen mit zwey oder drey Sproͤßlingen von de⸗ nen Arm⸗Nerven/ welche vereiniget einen gar ſtarcken Nerven auf beyden Seiten machen/ der gerade zu durch das Genick und Hoͤhle der Bruſt ohne Auslaſſung einiger Aeſte zum Zwerch⸗Fell lauffet/ und in ſelbiges mit drey oder vier Aeſten ausgetheilet wird. Zu dieſem Nerven kommen nicht weit von ſeinem Urſprunge noch einige Aeſte von den zwiſchen⸗rippi⸗ gen Nerven/ der auch in die Kiefer⸗ und Leffzen⸗Muſeul ſich austheilet/ davon die Gemeinſchafft und conſens des Zwerch⸗ Fells mit ſolchen Theilen/ und das La⸗ chen kommt. 1 IV. Buchs/ 14. 15. 16. Tafel. Von denen Schulterblats⸗Muſceln. Wr wollen wieder auffwarts gehen/ Hund uns zu dem Schulterblate wenden/ zu deſſen fuͤnff Muſceln der auff der Bruſt nach Wegraͤumung der Duͤtten/ des groſſen Bruſt⸗und kleinen vordern Saͤgemuſcels erſcheinende/ unter dem Schluͤſſelbeine liegende/ von ei⸗ nigen mit angerechnet wird/ davon wir auch den Anfang machen wollen/ jedoch unſers Authoris Zahl und Ordnung nichts benommen/ der ihme ohne diß keinen gewiſſen Ort giebet. Dieſer ſub⸗ clavius, Tab. XVIII, P, cd, lieget in dem Zwiſchenraum des Schluͤſſels⸗Beins und der oberſten Rippe/ ſein Urſprung iſt von der auswendigen und vo dern Seite des Bruſt⸗Knochens und gleich dran vom obern Theile der erſten Rip⸗ pen/ laufft unter dem Schluͤſſel⸗Beine immer breiter fort/ mit ſchlimmen und faſt uͤberzwerchen Zaſern/ und machet ſich mit einem ffeiſchichten Ende feſte an ihrem innern und untern Theile/ wo es vereim⸗ get wird mit dem Schulterblate/ ja an die — ſer ———-—— nige Afſtr von dait⸗ arden der wch nei „Myfeulſich austet a irſchafft und concape nit olchen Thein a) ammt. 6. Tafel. lats⸗Kuiit 14ʃ Kpf der ausdadg un d Bruſ Kwochest om odem Del ur 7 SNlhe auft unter mn hreiter forn mt Von denen Schulter⸗Blats⸗Muſceln. 123 ſer Schulter⸗Hoͤhe ſelbſten/ deme es auch in der Bewegung vornemlich zu Huͤlffe kommt. de/ dahero auch die Verrichtung/ ſo daß er die erſte Rippe und folglich die Bruſt auff⸗und auswarts ziehe/ contrair. 1. Der Maoͤnchskappen/ formi⸗ 3 Se⸗ a er mit ſeinem Gefehrten den Rucken/ beyde in Form einer Moͤnchs⸗ Kappe bedecken/ cucullaris, trapezius, ungleichſeitig viereckichte/ Tab. XIV, AAA, cd, 朜, BB, ece, f; Tab. XVI, AAAB, B, abc, fangt ſich fleiſchicht an gar breit(und doppelt/ biß er zum achten Wirbel kommt/ da wird er durch ein Haͤutgen zuſammen gehaͤnget /) von dem Hinter⸗Theile des Hinter⸗Hauptbeins/ und von der Spitze der Graͤten der fuͤnff „Hais⸗ und 8. biß 9. obern Ruͤcken⸗Wir⸗ bel/ wird gegen das Schulterblat enger/ und eingepflantzet in die gantze Graͤte/ Fortſatz oder Schulter⸗Hoͤhe, obern Theil/ und die Mitte der Grundfeſte des Schulterblats/ und auch des Schluͤſſel⸗ beins auſſern und breiten Theil/ wo er an die Schulter⸗Hoͤhe ſtoͤſſet/ mit einem annadrige breiten und fleiſchichten nſatze. Weil nun ſeine Zaſern unter⸗ ſchiedlichen Zugs und Lagers ſeyn/ ziehet er die Schulter gerade zum Ruͤcken fauch ſchlimm auff und unterwerts. II. Der Auffheber/ levator, patien- tie-· Muſceln/ Tab. XIV, C, g, h, Tab, XVII, A, 1234. liegt zur Seite am Hal⸗ ſe/ und neben dem rauten⸗foͤrmigen der Laͤnge nach/ den Urſprung nehmende von denen Queer⸗Fortſaͤtzen der vier obern/ oder von dem andern biß zum fuͤnfften Halswijrbel/ doch mit mancherley Anfaͤn⸗ gen/ ſo um die Mitte zuſammen lauffen/ Andere ſetzen Anfang und En⸗ gehet mit denen in unterſchiedlicher Ord⸗ nung liegenden Faͤſergen hienunterwerts/ und pflantzet ſich ein mit einer breiten ſtar⸗ cken fleiſchichten Senne in den obern Winckel des Schulterblats/ welches er auff⸗und vorwarts ziehet/ und damit auch die Achſel auffhebet. III. Der Rauten⸗foͤrmige/ Ab⸗ lang viereckichte/ rhomboides, Tab. III, G, hh, ii, Tab. XIV, DD, Tab. XVII, BB, CCCC. DD, iſt duͤnne und breit/ unter den Muͤnchskappen⸗Maͤusgen gelegen/ und unter thme das hintere obere ſaͤgen⸗ foͤrmige; entſtehet breit und fleiſchicht/ gehet mit duͤnnen Zaſerlein fort/ und en⸗ diget ſich wieder gantz fleiſchicht/ und breit in der auſſern gantzen baſi und Unter⸗ Theile des Schulterblats/ das er ruͤck⸗ werts ziehet. IV. Der vordere kleine Saͤge⸗ Muſcel/ ſerratus anticus minor, pe- ctoralis minor, Tab. XV, A, ææx, œ; l ab. XVI, P, Tab. XVIII, E, Tab. XIX, V, lie⸗ get in dem obeꝛn Vorder⸗Theile der Bꝛuſt unter dem groſſen Bruſt⸗Muſcel/ iſt za⸗ ckicht in ſeinen Anfangen von denen nach der erſten fuͤnff obern Rippen/ ehe ſie in Knorpel gehen/ und endiget ſich breit/ fleiſchicht und ſpann⸗adricht in den Ancker oder Schnabel⸗formigen Vorſatz des Schulterblats/ um ſolches ſchlimm vor⸗ warts in die Hoͤhe zu ziehen. vV. Der vordere groſſe Saͤge⸗Mu⸗ ſcel/ ſerratus anticus major, Tab IIX, FE, Tab. XVIII, DD, bb, Tab. XIX, Z, liegt zur Seite der Bruſt/ iſt abſonder⸗ lich breit und ſehr fleiſchicht/ wie er ſich denn inwendig in das gantze Unter⸗Theil oder innere Grundfeſte des Schulterblats fleiſchicht ein⸗ und anſetzet/ um olches ge⸗ Q 2 rade/ — * “ ——’—B— rade/ oder vielmehr ſchlimm vor⸗ nd un⸗ terwerts zu fuͤhren/ nimmt aber den An⸗ fang/(wiewohl ſolchen andere mit dem Ende verwechſeln/ und dahero zum Bru auffhebenden und erweiternden machen wollen /) ſpannadricht und ſcharff vorne in denen fuͤnff untern wahren/ und zwey obern unechten Bruſt⸗Rippen/ ehe ſie in die Knorpelgehen/ mit ſchreg eingeſetzten 7. biß 8. Zaͤhnen/ oder wie in einer Saͤge zackichten ungleichen Enden als Sennen/ welche denen Zaͤhnen des ſchlimm⸗abſtei⸗ genden des Schmeerbauchs zwiſchen ein⸗ gepflantzet werden/ wordurch einer dem andern in der Bewegung hilff. Vi. Ein abſonderlich Maͤuslein/ von Julii Caſſerii Erfindung/ iſt noch an⸗ zutreffen in Tab. XVII, a,b. 1 Weeil nun das Schulterblat zu vieler Bewegung angewendet wird/ hat es eine treffliche Verwahrung von denen ſpann⸗ adrigen Baͤndern bekommen/ die es ſonderlich mit der Achſel verbinden/ deren ſind fuͤnffe/ ein gemeinſchafftliches duͤnne und haͤutichtes/ und vier eigene/ dickere und runde. Daserſte/ breit und hau⸗ tichte komt aus dem Nacken des Schul⸗ terblats/ deſſen Zuſammenfuͤgung mit dem Oberarme es gantz umgibt/ und ſo dann in des Achſel⸗Hauptes vordern und inwendigen Theil eingeſetzet wird. Das andere iſt rund/ ſchmal und kurtz/ von der Spitze des innern Fortſatzes des Schulterblats/ in den auswendigen Theil des Achſel⸗Haupts abgehende. Das 124 IV. Buchs/ 14. 15. 16. Tafel/ Von denen Schulterblats ꝛc. ſt der Schulter. dritte dicker und groͤſſere/ entſpringt von dem Raben⸗Schnabelfoͤrmigen Fortſatze/ und gehet auch auswendig in das Haupt Das vierdte hat einen breiten Anfang/ wo der vorhergehende und das Ende an der auswendigen un hintern Gegend des Schulter⸗Haupts. Das fuͤnffte kommt von der innern Ge⸗ gend des Schulter⸗Blats hervor/ und gehet ſchlimm auffwerts in die Schulter⸗ Hoͤhe. Eines ſolchen lgaments geden⸗ cket der Author Tab. XX, fig. 1, a. Damit man nun das Schulterblat in allen ſeinen Theilen recht erkennen moͤge/ beliebe man aufzuſchlagen/ Tab. V. O, Tab. VI, OO, Tab. VII, II, Tab. XVII, II, Tab. XX, fig. i, AA, fig. 2. A4A, ſeinen Ruͤcken/ Tab. III, Q, Tab. IV, M, Tab. XX, fig. 1, A4, fig. z, AA, die Grundfeſte/ Tab. III, mm. Tab IV, ghi, Tab. XIV, N, Tab. XVI, MNO, Tab. XVII, DD, Tab. XVIII, bb, die Rippen/ obere und untere/ Tab. III. n, Tab. IV, Im, Tab. XIIX. AB, die Winckel/ oberſte und unterſte/ Tab. IV, ghi, Tab. V, h, i, Tab. XIV, O, P, Tab. XVI, M O, Tab. XVII, d, e, der Stachel oder Grate/ Tab. IV, e, Tab. V. f, Tab. XIV, L, Tab. XVII, KK, der Na⸗ cke/ Tab. XxX, fig. 2, C, die Schulterhoͤ⸗ he/ Tab. IV, f. Iab. V, g, Tab. XIV, M, Tab. XVII, c, Tab. XIIX, O, Tab. XIX, b. Tab. XX, fig. 1, B. fig. 2. D, eine Hoͤle/ Tab III, R. un) Krumme/ Tab. XIX, c. der Ancker⸗formige Fortſatz/ Tab. XIX.F, Tab. XX, fig. 1, C berſte ud h V 7, h, à IN 0, Ta JMMe 2 — — — — +— u NIN Gl Ag 2. DAA Krunue, Id, mxgeh .X 41 1. 50 Iy Bach A N 125 N 58 IV. Buchs/ XVII. XVIlI. Tafel. Von denen Muſceln der Schulter/ oder Ober⸗Arms. D Achſel/ Schulter oder Ober⸗ Arm wird vor und hinter⸗auff und unterwerts/ und einwerts zu denen Rippen/ beweget mit Huͤlffe neun Mu⸗ ſceln/ die in der Ordnung alſo folgen. I. Der groſſe Bruſt⸗Muſſcel/ weil er ſehr fleiſchicht uͤber der Bruſt lieget/ pectoralis major, adducens, Tab. IIX, D, E, Tab. X, B, C, Tab. Xl, EE, 7ab. XV, B, abc, C, DD, d, EE, deſſen dreyfack er An⸗ fang iſt haͤuticht von dem Mittel⸗ und run⸗ den Theile des Schluͤſſel⸗ Beins nach dem Bruſtbeine zu/ und von des Bruſtbeins Mitte und Seiten⸗Theilen/ lauffet fort nach denen zwey biß drey letztern wahren und erſtern falſchen Rippen/ denen er um die Knorpel feſte anſitzet/ davon er ſchei⸗ net gleichſam aus vielen Muſteln zuſam⸗ mengeſetzet zu ſeyn/ doch laſſet er ſich am fuͤglichſten in zwey eintheilen: er endiget ſich aber in dem obern und auſſern Vor⸗ der⸗Theile und ſcharffen Rande der Ach⸗ ſel vier Finger breit unter dieſes Knochen⸗ Hauptgen/ und alſo faſt um die Mitte zwiſchen dem Delta⸗formigen und zwey⸗ koͤpffigen Muſcel/ mit einer kurtzen/ zu⸗ ſammengepreſten und geſpitzten/ ſtarcken Senne/ die ſich mit vielen getheilten Za⸗ ſern am Knochen feſte machet: beweget das Achſelbein vorwarts. 44 II. Der Delta⸗formige/ dreykoͤpf ſicht? deltoĩdes, levaror, triangularis hu- meri, epomis, triceps, Tab. XV. FFF, e, S. H, I, iſt groß und ſtarck/ weit und fleiſchicht/ und ſoll aus 12. Einfachen de⸗ nen Feder⸗Kielen faſt gleichen Muſceln zuſammengeſetzt ſeyn: der Urſprung iſt ſehr breit von der Mitte des Schluͤſſel⸗ Beins/ der Schulter⸗Hoͤhe/ und der gan⸗ ten Stachel des Schulterblats/ und wird mit einer ſtarcken Senne/ ſo allent⸗ halben auswendig fleiſchicht/ inwendig aber ſpannadricht oder necvos iſt/ faſt in der Mitte und auswendiger Seits des Arm⸗Beins eingepflantzet/ welches er auffhebet 1 III. Der breiteſte des Ruͤckens/ Arskratzer/ abziehende des Arms/ latiſli⸗ mus dorſi, aniſcalpror, aniterſor, abdu- cens, Tabul. IIXN, B, C, Tabul. XIV, GGGG, RR, 7ab. XVI, CCD, EEE, P, 7ab. XVII, NN, OO, P, O, 7ab. XIX,X. iſt an Geſtalt faſt dreyeckicht/ bedecket mit ſeinen Geſellen den groͤſten Theil des Ruͦ⸗ ckens/ und nimmt einen haͤutichten breiten drey biß vierfachen Anfang von denen drey/ vier/ bißweilen ſechs untern Ru⸗ cken und aller Lenden Wirbel Stachel⸗ Spitzen/ ſo denn auch von der Graͤte des heiligen Beins/ von dem Hintern⸗Theile der Lippe des Darmbeins/ wo der qua- dratus dorſi auch anhebt/ von dem auſſer⸗ ſten Theile derer unterſten unechten Rip⸗ pen/ wird allda Feiſchcht und indem er 2 auff⸗ 3 3 . 4——— 3— 6— ,.—. ——— 3—— 8 ———ÿ——„ — 1—— — 26 IV. Buchs/ XVII. XVIII. Tafel/ auffwerts gehet enger und duͤnner/ hangt ſich folgends an den unterſten Winckel/ wo ſerrarus anticus major liegt/ des Schulterblats/ von welchen er bißwei⸗ len fleiſchichte Zaſern bekommt/ und wird eingepflantzet in den obern und innern Theil des Oberarms nahe unter ſeinem Hauptt/ mit einer kurtzen/ breiten/ und ſtarcken Senne faſt wie ſpannadrigen Band/ ſo zwiſchen dem Bruſt⸗ und run⸗ den Maͤusgen eingehet; ziehet alſo den Arm ab⸗ruͤck und unterwerts. IV. Der groſſe runde/ rotundus, teres, major, Tab. XVII,E, lieget am Hin⸗ tertheile unter der Achſel iſt ſle ſchicht und dicke/ mit einem fieiſchichten Anfange auſ⸗ ſerhalb vom untern Winckel/ und faſt gantzen untern Rippe des Schulterblats/ und gehet mit dem breiteſten Ruͤcken⸗oder auch dem Bruſt⸗Maͤusgen feſte in den obern und innern Theil des Achſel⸗Beins unter ſeinem Obern⸗Haupte bey nahe an dem Halſe/ mit einer kurtzen breiten und ſtarcken Senne/ wormit die Schulter e unter und ruͤckwerts gezogen wird/ daher er ein Gegner des deltoidis iſt. V. Des Obern Schulter⸗Blats erſter/ oder auff dem Schulterblat ru⸗ hende/ obere/ weil er deſſen Ruͤckens obern Theil beſetzet/ luperſcapularis pri- mus, ſuperior, oberhalb der Grate des Schulterblats liegende/ ſupraſpinatus, b. IV, N. Tab., V PP, Tab. XlV, EFF, Tab, XVI, GGG, Tab. XVII, F L, ſtammet her von dem auſſern Theile der Grundfeſte des Schulterblats, nemlich von deſſen obern Winckel an biß zu ſeiner Grate/ und beſetzet die gantze obe⸗ re Schulter⸗Grube/ gehet auch zwiſchen dem Schluͤſſelbeine und Ancker⸗formigen 4 Vorſatz hin/ mit ſeinem Ende feſte durch ſchreege Einpflantzung unten am Halſe des Achſelbeins beym ſpannadrigen Ban⸗ de des Artickels/ welches er mit ſeiner breiten ſtarcken Senn umfaſſet/ und den Arm herum drehet. VI. Der untere obern Schulter Muſcel/ ſuperſcapularis inferior ſecun- dus unter dem Grate oder ſcharffen Ran⸗ de des Schulte blats liegende/ infra-ſpi⸗ natus, 7ab. XIV, FF. 7ab. XVII, G, M. deſſen gantze untere Grube er mit ſeinem Fleiſche anfullet/ denn er iſt eiſchicht und dicke/ und nimmt den Anfang von dem auswendigen Theile der Grundfeſte des Schulterblats vom unterſten Winckel an biß zu der Stacheloder ſcharffen Rand/ und im Fortgehen pflantzet er ſich ein zwi⸗ ſchen der Graͤte und kleinen runden Mu⸗ ſcel/ in den hintern und obern Theil/ am Nacken des Achſelbeins/ beym oder im vierten Bande der Schulter/ ſo das Ge⸗ lencke bewahret/ mit einer kultzen breiten Señe/ die die Schulter ſchief zuruke ziehet. VII. Der unrer dem Schulterblat liegende/ ſubſcapularis, immerſus, Tahb. XVI CcC. iſt fteiſchicht und briit/ inmaſ⸗ ſen er die gantze Hoͤle zwiſchen dem Schul⸗ terblate und denen Rippen ausfuͤllet/ nimt anbey den Anfang ganz fleiſchicht von dem innern Rande der gantzen Grundfeſte des Schulterblats/ und endiget ſich in den innern und obern Theil des Achſel⸗Beins/ wie einige wollen an deſſen Haupte/ oder Halſe/ einige in dem dritten Schulter⸗ Bande/er drehet den Ober⸗Arm einweits herum. ee, VIII. Der kleine runde/ laͤnglicht runde/ rotundus minor, teres, 785. XYII. 2, flachliegende/ entſpringet von der in⸗ windi⸗ ——ᷣ—ᷣ’— —„„ 1————— · ſtnta Rn daad 1 4.. dandat wüſte X d Unter⸗ 5 l/ luperkcapulu nei 4 1 tenp b 2 b dllhl 9, merr dem Mak odeſt Schult deit K ,1d XYVY, F.7 An en imnt d füllt dana fit m m den linn endagen Dhele dr ge terdiers wm urnie zu der Stacelcdg ter n Jortaeden pinntti der Geate und klanarar n den dmtern und za m des Icedan at Bmr der Säebi dewahrtt/ mitenaar de di Schulteſte 1 Da unter danse d/ fubſcapulu in CC iſt fiaſchchtmdie degmd Hälwitan tr und derm Ieraue der Aniusan it n Nande da atee Von denen Muſteln der Schulter/ oder Ober⸗Arms. 127 wendigen Rippe des Schulter⸗Blats am unterſten Winckel/ etwas hoͤher als der groſſe runde/ mit deme man ihn ſon⸗ ſten gleichen Urſprungs und Endſchafft/ auch gleicher Verrichtung/ und folglich vor einen Theil deſſelben haͤlt/ oder aber gehet wie der infraſpinarus, auch deſſen Theil er ſeyn ſolte/ hinterwerts oben ins Achſel⸗Bein und bey dem Nacken deſ⸗ ſen feſte/ zwiſchen denen Enden des gröſſern runden und des unter dem Schulter⸗Blat liegenden Muſceln. Hierbey iſt nun zu erinnern/ wie viele ſtatuiren/ daß gleichwie kein ſpann⸗ adricht Band oder Senne von einem Muſcel in ein ligament oder feſtes Band/ ſo die Knochen bindet/ feſte gehet/ alſo auch hier nicht/ wie doch der Author angiebt. IX. Der durchbohrte/ perforatus humeri, coracoidæus, weil er vom Ra⸗ ben⸗Schnabel⸗formigen Vorſatz des Schulter⸗Blats mit einem kurtzen ner⸗ voſen Anfange/ und mit einer ſtarcken Senne um die Mitte des Arms vor⸗ warts/ bey der Senne des Deltafor⸗ migen/ ſich einſetzet. Sein Bauch iſt durchbohrt vor die Nerven in die Muſcel des Ellenbogens durchzulaſſen. Er hebet die Schulter vorwarts auff/ und fuͤh⸗ ret ſie zur Bruſt. Tab. XIX, N, q. h. T2. fig. 1, PP, QOQL fig. 3, AC, »„B. C. Von dem Achſel⸗Beine findet man Nachricht/ Tab. V, T, Tab. XVII, V. Tab. XX, fig. 1, DDD, fig. z, G, deſſen obere/ Tab. XVII, H, Tab. XX, fig. 1, E, fig. 2, B, und untere Haupt/ Tab. XX, fig. 1. F, der groſſe Hoͤcker/ Tab. XXVII, fig. 1, B, Tab. XXIIX, fig. 1, A. fig. 2, C. das innere Hoͤckerlein/ Tab. XXI, C. a. n. Tab. XXII, figur. 1, B, figur. 2, EÆ, Tab. XXIII, figur. 1, B. figur. 2, B, Tab. XXIV, fig. 1, B, fig. 2, Æ, Tab. XXIIX. fig. 2, B, und das auswendige/ Tab. XXIV, fig. 2, B. Tab. XXVII, fig. t, A, fig. 2. A, Tab. XXIIX, fig. 1, B. fig. 2, A. fig. 3, A. WV. Buchs/ XIX. XX. Tafel. Von den Muſcein des Ellenbogens/ oder groſſen und kleinen Arm⸗Roͤhre. „³ Er fordere Arm hat die groſſe Lund kleine Roͤhre zu ſeinen Thei⸗ len/ beyde/ cubitus& radius, haben ihre abſonderliche Bewegung/ zu welchem Behuf dem herſtern an Muſceln zwey beugende/ flexores, die an dem inwen⸗ digen und vordern Theile/ und vier aus⸗ ſtreckegde/ extenſores, am Hindertheil des Arms liegen; dem andern/ zwey vorwarts/ pronatores, und zwey hinter⸗ werts kehrende/ ſupinatores, oder flach und auff dem Ruͤcken liegende/ mitge⸗ theilet worden ſeyn. Die Muſceln des Ellenbogens/ oder groſſen Roͤhre/ Tab. XV, NNN, Tab. XXI, TIT, und zwar die ſo ihn beugen/ Iab. 1 in IV. Buchs/ XIX. XX. Tafel/ 12² ſind das zweykoͤpffichte/ und inwendige des Arms; die ausſtreckende ſind/ das lange/ kurtze/ auswendige des Arms/ und zu des Arms Vorſatz gehoͤrige/ welche zwey letztere unſer Author ausgelaſſen hat. Der Arm⸗Schiene oder kleinen Roͤhre ſind/ der Flachleger/ viereckichte und ablang⸗runde/ die Ruͤcken⸗Leger aber der lange und kurze. Der zweykoͤpffichte/ biceps, Tab. XV, LM, L, fg, M, V, d, m, Tab. XIX, G, H, I, K, f, P, d, m, Q. Tab. XX, fig. 1, GII, G, H, I, K, L, fig. 2, E, von ſeiner Figur der Fiſch/ lauffet von der hoͤchſten Achſel und aus der Hoͤle des Schulter⸗ blats/ unter der Senne des Bruſt⸗ Maͤusgens zu dem Ellenbogen hervor/ und nachdeme ſeine zwey ſtarcke Anfaͤn⸗ ge ſich an dem vordern und obern Thei⸗ le der Achſel kurtz unter dem Halſe ver⸗ einiget/ lauffet er an dem Vorder⸗Thei⸗ le des Armes hinab/ und endiget ſich mit einer dicken und runden Senne am ober⸗ ſten ·Haupte/ abſonderlich in einem laͤng⸗ lichten Huͤgelgen unter demſelben/ wel⸗ ches in dem obern und innern Theil der kleinen Roͤhre angetroffen wird. Man koͤnnte wohl aus dieſen zwey unterſchie⸗ dene Muſceln machen. Sein nutz iſt/ den Ellenbogen gerade auffzuheben. Das inwendige des Arms/ bra⸗ chiæus intermis, Tab. XV, X, n, Tab. XIX, L. MM, R, n, o, Tab. XX, fig. 1, MNO, M, N, O, fig. z, L, liegt inwendig am Arme/ unter dem Zweykoͤpffichten/ kuͤrtzer als derſelbe und gantz fleiſchicht/ und nimmt den Anfang von dem obern und vordern Theile/ oder faſt um die Mitte der Achſel/ gehet aber veſte mit ſeinem. ffeiſchichten Ende vorne an dem obern und innern Theile der groſſen Roͤhre/ wo dieſe mit der kleinen zuſam⸗ men ſtoͤſſet; einige ſetzen ihn in die Haupter der groſſen und kleinen Roͤhre/ und hat mit dem vorhergehenden gleiche Dianſte. Der lange/ Ausſtrecker/ longus, Tab. XIV, G. Jab. XV, VY, Tab. XVII, 7. Tab. XIX, SS, pPq, r, Tab. XX, fig. 1, RRSS, RR, SS, fig. 2, FF, hat einen Ein⸗ fachen von der obern/ einige ſagen untern Rippe des Schulterblats beym Halſe/ nach anderer Meinung aber zweyfachen Anfang/ davon er biceps externus, ge- mellus major heiſſet/ den einen hoͤher oben bey oder von dem Nacken des Schulterblats/ den andern niedriger un⸗ ter dem Haupte von der inwendigen Seite des Achſel⸗Beins/ da denn bald ihre Vereinigung geſchiehet/ ſteiget ſo denn uͤber den hintern Theil des Armes hinab/ und endiget ſich mit einer ſtar⸗ cken breiten Senne/ die ihme mit den folgenden zweyen gemein iſt/ auswendig in dem groſſen Hoͤcker des Ellenbogens/ wo er am erhabenſten iſt. Der kurtze/ brevis, Tab. XV, Z, Tab. XIX, 7, t, nimmt den Anfang vom Na⸗ cken/ oder von dem hintern und obern Theile etwas gegen die Mitte zu einige meinen an dem gantzen auſſern ſcharffen Rande/ des Achſel⸗Beins/ geſellet ſich zu dem langen/ und endiget ſich mit ihme gleichen Orts in den groſſen Hoͤcker des Ellenbogens/ darauff wir uns ſtuͤ⸗ un⸗ er ziehet den Ellenbogen gerade zu⸗ ruͤcke. Der auswendige/ des Arms/ bra⸗ 6 chialis externus, weil er ausendig am Arme lieget/ als ein Stuͤcke ſed dan zwey erſtern ausſtreckenden untddworf⸗ en anammem à dd Scalt h ndern Mamng dag a dapon t bean un majot helſtt/ d en. doy oder don dm m alterdlats /Rn admum den Haupte den R m des Acſſel⸗Ber dn Vernnigung geſce ader den hantan du d/ und udiet ſoue rritm Seme/ dbe fen/ und mit ihnen vermiſchet/ dahero ent⸗ ſpringet wo der kurtze von dem hinterſten Theile der Achſel/ und endiget ſich auch wo die vorhergehende zwey/ mit ihnen gleicher Verrichtung.. Der zu des Arms Vorſatz gehoͤrige/ onconæus, iſt ein kleiner Muſcul/ mit einem nervoſen durchſichtigen Haͤutgen umbgeben/ und durch eine weiſſe Linie von andern/ da ſonſt einige ihn vor des kur⸗ tzen Muſcels Theil halten/ unterſchieden/ er kommt hinten von dem untern Achſel⸗ Theil und kleinen Hoͤcker her/ lieget zwi⸗ ſchen der groſſen und kleinen Roͤhre/ und ſteiget ſcheef hinab mit ſeine Senne in den Hintern⸗ und Seiten⸗Theil der groſſen Roͤhre/ drey biß vier Finger breit unter dem groſſen Ellenbogens Hoͤcker. Der flach⸗liegende oder vorwaͤrts⸗ kehrende Viereckigte der Armſchiene/ radii pronator quadratus inferior, Tab. XXIII, fig. 1. JI, M, N; fig 2, L,mm, nn; Tab. XXIV, fig. 1, K, ee, ff ent⸗ ſpringet von dem untern und inwendi⸗ gen/ ja faſt auſſern Theile der groſſen Ellenbogens Roͤhre/ und wenn er queer uͤber das Band/ ſo die Armſchiene an den Ellenbogen verknupffet/ hin iſt/ gehet er fleiſchicht und breit in die auch unter⸗ theils inwendige/ oder faſt außwendige Seite der Armſchiene/ mit einer faſt eben ſo breiten Senne/ wie ſein Anfang war/ ſo/ daß er vom Anfang biß zum Ende/ gleich breit ſcheinet/ iſt anbey nicht gar lang/ und hat das Anſehen/ als wenn er aus vielen Muſceln beſtuͤnde: lieget forn an der Hand⸗Wurtzel. Ragd pronator rotundus, oder/ teres ſupgelor, der flach⸗liegende laͤng⸗ ligot⸗runde/ ſchlancke/ Tab. XXI, X, n; ““ ““ L,——————+ Von den Muſceln des Ellenbogens/ dc. 1²9 Tab. XXII, frg. 1, Og; fig. 2. J, h Tab. KXIII, fig. 1. K, d, e; fig., P, i; 1 ab. XXIV, fig. 1, CC, ab. kommt her von dem inwendigen Vorſatz oder Hoͤcker des Schulterknochens/ und mit einem ſtarcken und fſeiſchichten Anfang/ und denn auch von dem obern und innern Theil des Ellenbogens/ deme er anhan⸗ get/ vereiniget ſich auch mit der Arm⸗ ſchiene durch einen weiten und fleiſchich⸗ ten Anſatz: Von dar ſteiget er ſcheef hinunter nach der Armſchiene innern Seite/ und wenn er etwas uͤber die Helffte kommen/ pflantzet er ſich ein mit einer hautichten Senne in den aͤuſſern Theil der Armſchiene. Anfangs ver⸗ miſcht er ſich mit dem palmari, radiæo interno, ſublimi und rotundo. Radii ſupinator longus, in Anſehen ſeines Gefaͤhrten/ lange Ruͤckleger/ Tab. XXIIX, f. 1, C, a, b; fig. 2, D, a, bb, lieget faſt dem Daumen gegen uͤber/ ent⸗ ſtehet von dem Achſelbeine an dem da⸗ ſelbſt befindlichen ſcharffen Rande/ drey biß vier Finger breit uͤber den auſſern Vorſatz oder Hocker deſſelben/ kommt auf der Schiene auffzuliegen/ und pflan⸗ tzet ſich ein mit einer duͤnnen Senne/ unterhalb an ihrem außwendigen und unterſten Vorſatz. Radii ſupinator brevis, der kurtze und duͤnne/ in Anſehen ſeines langen Ge⸗ faͤhrtens/ Ruͤckleger/ Tab. XXVII, fig. 1, O; fig. z, D; Tab. XXVIII, fig. 1, D, c;.. fig. 2, E, c, d; fig. 3, D, kommt her von dem untern Theil des unterſten und außwendigen Vorſatzes/ Knoͤchels oder Huͤgelgens des Oberarms an dem ſpannadrigen Bande/ gehet um die Schiene rum/ und Pelanhe ſich von hin⸗ 8 ten 130 V. Buchs/ XIX. XX. C ten zu in den obern faſt um die Mitte und vordern Theil der Schiene; Unter denen ſpannadrichten Baͤndern iſt das eine haͤuticht und ſtarck/ ſo nach der gan⸗ tzen Laͤnge des Ellenbogens uͤber alle Mu⸗ ſceln gezogen iſt/ ſolche an ihrem Orte veſte zu halten. Die groſſe und kleine Roͤhre aber werden unter ſich oben und unten mit einem gemeinen Bande/ und in ihrer gantzen Laͤnge in beyder Zwi⸗ ſchenraum/ durch ein eigenes/ Tab. XX, fig. 1, X, fig. 2, K; Tab. XXIII, fig. 2, 88; Tab. XXIV, fig.*, J; Tab. XXVII, fig. 2, G G; Tab. XXVIII, fig. 1, GG, fig. 2, HH; fig. 3, E, mit einander verbun⸗ den. Noch mehrere uͤber die gemeine/ ſo beyde Roͤhren mit der Schulter/ Tab. XX, fig. 1, O, und Vorhand verbinden/ findet man, deren eines die groſſe Roͤhre mit der Vorhand beveſtiget/ an ſich knorplicht/ und gehet von dem Griffel⸗ formigen Fortſatze in das vierte Bein der Vorhand; das andere lauffet von der Spitze der Schiene in die Vorhand/ und verbindet beyde Theile miteinander; worzu noch ein nervoſes Band/ ſo um das gantze unterſte Gelencke gehet/ kom̃t. Zubeſſeren Verſtande des Urſprungs und Ende derer jetzo erzehlten Muſceln/ wollen wir noch die hierzu gehoͤrige Kno⸗ chen und ihre Theile hinzuſetzen/ nem⸗ lich: die Beine des Arms/ Tab. VI, YY. X. XX. Tafel. Von den Muſceln des Ellenb. Das Bein der groſſen Roͤhre(cubitus, ulna,) oder des Ellenbogens/ Tab. XXIII, fig. 2, QD Tab. XXIV, fig. 1, FF; Tab. XXVII, fig. 1, K; fig. 2, EE; Tab. XXIIX, fig. 1, F; fig. 2, G; fig. 3, Ced. b = ſein oberſter Theil/ Tab. XX, fig. 1, TT; fig. 2, HH. - der hinterſte Fortſatz oder groſſe Poͤcker/ olecranum, Tab. XIX, u; Tab. XXIV, fig. 2, C. - der Griffel⸗formige Fortſat/ Tab. . XXVII, fig. 2, h. -ihr oberſter Anhang oder Anſatz/ ependi ſuperior, Tab. XXIIX, g.z C. der unterſte/ Tab. XXVII, fig. 2, g; 1 Tab. XXVIII, fig. 3, d. Die Armſchiene/ radius, Tab. XX, fig. 1, VV; Tab. XXIII, fig 2, RR; Tab. XXIV, fig. 1, HH; Tab. XXVII, fig. 1, Jz fig. 2, FF; Tab. XXVIII, fig. 1, E; fig. 2, Fz fig. 3, Bab. - der obere Theil/ Tab. XX, fig. 2,]J. ſein laͤnglicht Hoͤckerlein unter dem bberſten Haͤuptgen/ Tab. XX, 1 L. der oberſte/ Tab. XXVIII fig. 3, a, und der unterſte Anhang/ Tab. XVIlI ſg. 1, dz fig. 2, e; fig. 3, b. + ☚ “—— A—— W. Buchb/ mrſte Tid Vuh. 10 XXVIII,8, 55 maſchene/ racu, lun Tad. XXIII, 88 a V. 8 1 HI, kam 88. 1, FF; Tad N 8. 1, F,Sg. 3, Bah 2 an Theil/ lulh in ſingiicht Hürir tderſten Hautmn 3 88.11. g oderſte/ TÖ MIln und der urri Püch XXVIII, vt; h nb. — 8(131) 25. IWV. Buchs /XXI.XXII. XXIII. XXIV.XXV. XXVI. XXVII. XXIIX. Tafel. Von denen Muſceln der Hand. Di Hand/(manus) als den dritten und vordern Theil des Arms /thei⸗ let man ein in die Vor⸗(carpus) mitt⸗ lere oder hintere(meracarpus) Hand/ und Finger/ ihre Muſceln ſind fuͤglich in zwey Claſſen abzutheilen: In die erſte kommen diejenigen der flachen/ palma, vola, und Vorhand/ carpus: Jener ſind iwey/ palmaris, das lange flache Hand⸗ Mausgen/ und caro quadrata, das vier⸗ eckigte fleiſchichte; bey dieſer der Vor⸗ hand aber/ geben ſich vier an/ davon ſind ihrer Wirckung und Gebrauch nach zwey flexores oder beugende/ zwey aber exrenſores, außdehnende/ und ihrer Lage halber/ zwey inwendige/ interni, von dem innern Hoͤckergen des Achſelbeins/ zwey außwendige/ externi; von ſelbiges Aus⸗ wendigen herſtammende/ und da zwey an dem Ellenbogen liegen/ werden ſie cu⸗ bitales, die aber an der Armſchiene liegen/ radiales, genennet. In die andere Claſſe aber die Muſceln der Finger, davon nach⸗ gehends. Palmaris, lange flache Hand⸗Mu⸗ ſcel/ Tab. XXI, D, E, FE,b, GGGG; Tab. XXII, Fg. 1, cec, giebt ſich am erſten an unter denen Muſceln der aͤuſſerſten Hand/ und iſt allen deſſen innern Theils liegenden berſpannet/ wird vor einen ſo die Sand⸗Wurtzel(carpus) beuget/ gehalten/ und daß er von dem inwen⸗ digen Hoͤcker des Achſelbeins entſpringe/ Fuͤhlung zuſammen runtzelt oder ſeye Anfangs fleiſchicht/ werde aber bald zu einer dunnen Senne/ welche allein das ring⸗foͤrmige ſpannadrige Band/ (ligamentum annulare,) unter welchen ſonſten alle andere weggehen/ uberſchrei⸗ te/ folglich mit ſeiner nervoſen haͤutich⸗ ten Außbreitung in die Haut der flachen Hand einverleibet werde. Wenigſtens da er auch durch die Hand biß zu denen Fingern/ ja in die erſten Glieder derſel⸗ bigen mit eingehet/ iſt er der Haut/ wo⸗ von er ohnzerriſſen nicht leichtlich abzu⸗ bringen/ gar veſte angeſeſſen/ die er auch zu beſtaͤndiger Angreiffung und enude altet/ und die flache Hand hol machet. Er machet ſich noch veſte durch hin und wie⸗ derlauffende Zaſern/ theils an die hau⸗ tichten Scheiden/ um welche die Sennen des muſculi ſublimis und profundi lie⸗ gen/ theils in die dort herumliegende Muſceln/ ſonderlich in den peñiformem, und giebt im uüͤbrigen einigen Schutz⸗ denen darunter liegenden Muſe ln und Sennen/(tendo,) haͤlt ſolche in ihrem Lager/ und ſtaͤrcket ſie in der Bewegung. Caro quadrata, palmaris brevis ſeu quadratus, der viereck igte fleiſchichte und kurtze flachen Hand Muſcel/ ex- tenſor lati tendinis, Tab. XXl, P; Tab. XXII, fig. 1, H, nemlich/ man findet in⸗ wendig an der Wurtzel der Hand/ unten am Venus⸗Berge/ unter dem Palm⸗ R 2 Muſcel 13² IV. Buchs/ 21. 22. 23 24. 25.26. 27. 28. Tafel Muſcel ein muſculoles Fleiſch viereckich⸗ ter Figur/ ſo da ſcheinet ein zwey⸗biß drey⸗ facher Muſcel zu ſeyn/ hat den Urſprung von dem ibenare, oder Daumen⸗Mu⸗ ſcels Wurtzel/ wird durch die Mitte der flachen Hand ſort gefuhret/ und pflan⸗ zet ſich ein in das achte Knoͤchelgen der Vorhand/(carpus) oder wie einige wol⸗ len/ in die auswendige Seite der Senne des kleinen Finger abfuͤhrenden Muſeels/ welchen/ oder das unter dem Ohr⸗Fin⸗ ger befindliche erhabene Fleiſch/ er ein⸗ warts ziehet/ und damit die flache Hand hohl machet. 3 Flexor carpi inrernus, cubitæus in- ternus, das inwendige Hand⸗Wur⸗ zel beugende oder inwendige Ellenbo⸗ gen Mausgen/ Tab. XXI, RR, f. gh, i; Tab. XXII, fig. 1, KK. b, cd; fig. 2, GG, e, fg; Tab. XXIII, fig. 2, O, f g h; Tab. XXIV, fig. 1, DD; fig. 2, PP, tendo, Tab. XXV, fig. 3, BB, ſein Ur⸗ ſprung iſt vom inwendigen untern Hoͤ⸗ ckergen des Achſel⸗Beins/ gehet an den Ellenbogen inwendig hinab/ und unter dem Ring⸗foͤrmigen ligament durch/ wird feſte mit einer ſtarcken breiten Sen⸗ ne in das Beingen der Vorhand/ ſo un⸗ ter denen andern liget/ oder das vierte der erſten Ordnung/ ſo an den kleinen Finger ſtoſſet. Flexor carpi externus, das auswen⸗ dige Hand⸗Wurtzel beugende/ radiæus internus, das inwendige Armſchien⸗ Maͤusgen/ Tab. XXI, SS,I, m; Tab. XXII, fig. 1, LL, e, ffaz fig. 2, FF; Tab. XXIII, fig, 2, NN, c, d, e; Tab. XXIV, fig. 1, G, tendo, Tab. XXV. fig. 1,Ez fig. 2, E. nimmt den Urſprung/ wo der vorhergehende/ lauffet an der Schiene inwendig hinab/ und unter der Ring⸗foͤrmigen Senne weg/ und pflan⸗ tzet ſich in das erſte Knoͤchelgen der Vor⸗ hand ein/ welches den Daumen unter⸗ ſtuͤtzet/ mit wenigen Zaſern aber in das nebenſtehende Knoͤchelgen der Mittel⸗ hand unter dem Zeigefinger: Beyde die⸗ ſe ziehen die Hand zuſammen. Extenfor carpi externus, das aus⸗ wendige ausſtreckende der Hand⸗ Wurtzel/ radiæus externus, das aus⸗ wendige Armſchien⸗Mausgen/ Tab. XXI, VV; Tab. XXII, fig 1,88; fig. 2, O3 Tab. XXIV, fig. 1, VV; fig. 2, M; Tab. XXVII, fig. 1, E; fig. 2, B B, a, b; Tab. XXIIX, fig. 1, KK, I, kk hh, wird aus zweyen einem lang und kurtzen/ deren jeder ſeinen Anfang und Ende beſonders hat/ zuſammen geſetzet/ dahero geminus, bicornis, der doppeite zweyhoͤrnichte ge⸗ nennet; es entſpringet breit von der auswendigen Spitze des Ober⸗Arms un⸗ tern Theils uͤber den auswendigen Hoͤ⸗ ckergen/ lauffet unter dem Ring⸗foͤrmi⸗ gen ligament weg/ und wird eingeſetzt mit einer doppelten Senne theils in das⸗ jenige Beingen der Vorhand/ ſo den Zei⸗ gefinger/ theils das ſo den Mittel⸗Finger unterſtuͤtzet; oder in das Bein der Vor⸗ hand unter der Schiene/ und das Bein der Mittelhand unter dem Zeige⸗Finger; oder in der Mittel⸗Hand erſtes und an⸗ deres Bein. Extenſor carpi inrernus, das inwen⸗ dige ausſtreckende der Handwurtzel/ cubitæus externus, das auswendige El⸗ lenbogen⸗Maͤusgen/ Tab. XXIV, fig. 2, L; Tab. XXVII, fig. 2, CC, ef; Tab. XXIIX, fig. 1. H„8 fg; die Nae dem aͤuſſern Theil des Ellenbogens dele⸗ gen —„—,— ————— —,,— cuni mer,- ge ausſtreckende n. 1— enen. wemiher⸗Muumt 2 XI, 8; 1,85 5 A„S.,V d VII,6; 1 E;un XIIX, Se. KSJR en enem ummen eun Aum e kfemnen geſegt une an, drr doppette mae 1; es entſpnagt inn mdigen Soigedach Tdheiss üder den uen n. laufft unter ei gament weg/ urn rer doopelten Smte Bengen der Miait nn Arreldand un mas 4. n der Nait dd t Ban. 4 — lurnu duf 15 tenſot cu TW enternt, de. 9 en Mtehn 1.03 2 AI go A b. XXVI 149 M. inHe 9 2 1 vim Dalds f gen iſt/ von deſſen hintern und obern Thei⸗ le und auch aͤuſſerſten Spitze/ oder von der Wurtzel des auswendigen Hoͤckers des Arm⸗Beins unten/ es den Anfang gewinnet/ kriechet unter dem Ring⸗foͤr⸗ migen ligamenr durch/ und endiget ſich mit einer einfachen Senne in den obern und aͤuſſern Theil desjenigen Mittel⸗ oder Hinter⸗Hand Knochens/ welcher unter dem Gold⸗einige nennen den klei⸗ nen Finger lieget. Ligamentum carpi. annulare, die Ring⸗formige Senne oder Band der Hand⸗Wuꝛzel/ welche die Voꝛhand uͤber⸗ zwerch und als ein Arm⸗Band umgie⸗ bet/ iſt ein ſtarckes haͤutiges Band/ oder ein tendinoſe Ausſpannung von denen Muſceln/ ſo zur Bewegung des Dau⸗ mens und des Ohr⸗Fingers gehen/ die⸗ net die zwey Knochen des vordern Arms bey der Hand⸗Wurtzel/ wie auch alle Sennen der Finger⸗Muſceln/ zuſam⸗ men zu halten/ daß in der Action ſie nicht koͤnnen von ihrem Orte abgehen: Man machet zwey daraus/ ein inwendiges vor die Sennen der beugenden Muſceln/ von dem Beine der Vorhand/ weiches gegen den Daumen zielet biß zum Beine ſelbi⸗ ger/ das an den kleinen Finger ſtoſſet/( gebohrte /) und drittes/(profundus, Tab. XXI, ††; Tab. XXlII, fig. 1, 1, Tab. XXVI, fig. 2, c, und ein auswen⸗ diges vor die Sennen der ausſtreckenden/ Tab. XXIV, fig. 2, E. Anbey thut er Meldung der Vor⸗ hand/ oder Hand⸗Wurtzel/ carpus, Tab. XXIV, fig. 1, T; fig. 2, Oz Tab. XXVI, fig. 1, E; S. 2,a3 Tab. XXVII, fig. 2, ) K Tab⸗ XIIX, fig. 1, M; fig. 2, L3 8. 3 N. 8 Seiner Knochen/ oſſa, Tab. XXIII, Von denen Muſceln der Hand. 135 fig. 1, LL; Tab. XXVI, fig. 3, G6G. —Des vierten Knochens/ Tab. XXIV, fig. 1, E, Uber dieſes iſt noch ein Band/ ſo von dem untern Fortſatze des Ellenbogens und der Schiene kommt/ umfaſſet die Beine der Vorhand/ und endiget ſich in dem Anhange des Beins der Mittel⸗ Hand. Ebenfalls werden der Vorhand mit der Hinter⸗Hand⸗Knochen/ und dieſe mit der Hinter⸗Hand unterſich mit gemeinen Banden verknuͤpffet. Ja wenns genau genommen wuͤrde/ ſollen diß nicht zwey/ ſondern ſechs Baͤnder ſeyn. „Was anlanget die Muſeceln derer vier Finger und des Daumens/ ſind zu deren Bewegung einige beugende/ flexo- res, ausdehnende extenſores, ab⸗ und hinzufuhrende/ abducentes& adducen- tes, und unter dieſen ſind wiederum ei⸗ nige allgemeine/ communes ‚andere aber eigenthuͤmliche/ einem gewiſſen Finger alleine zukommende/ propriü. Vor Commune werden gehalten dieje⸗ nige/ welche 1. Derer vier Finger/ ohne den Dau⸗ men/ erſtes/(lumbricales, vermicula- res, die Wurm⸗formige /) zweytes/ ſublimis, perforatus, der hohe/ durch⸗ perforans, der tieffe/ durchbohrende) Gelencke(internodium) beugen/ flexo- Ies.— 2. Die 4. Finger ausſtrecken/ der groſſe Strecker/ extenſor magnus com- munis digitorum. 4 3. 6 Zwiſchen⸗beinichte/(inreroſſei) weilen ſie in denen Zwiſchen⸗Raͤumen/ oder zwiſchen denen Beinen der flachen oder mittlern Hand(meracarpus) lie⸗ R3z3 gen 134 IV. Buchs/ 21. 22. 23. 24. gen und ſolche anfuͤllen/ nemlich 3 inner⸗ liche/ die in der glatten Hand mehr her⸗ vorragen/ und die Finger nach den Dau⸗ men ſeitswaͤrts zufuhren; 3 aͤuſſerliche/ deren Fleiſch mehr auswerts und auf dem Ruͤcken der Hand zu ſehen iſt/ und von den Daumen die Finger ſeitwaͤrts ab⸗ und wegziehen. Sie lauffen ſaͤmtlich meiſtentheils mit denen Wurm ⸗foͤrmigen zu denen Seiten derer drey Finger⸗Bein⸗ gen/ biß ſie oben zuſammen kommen/ und bey denen Wurtzeln der Naͤgel ver⸗ ſchwinden/ alle heben auch das erſte Ge⸗ lencke zugleich mit auf. Weil nun in ſolchen Zwiſchen⸗Raͤumen weder der ab- ducens, abziehende/ an der äuſſern Sei⸗ te des kleinen Fingers/ noch auch der ſo auswaͤrts an dem Zeigefinger naͤchſt an dem Daumen ſtehende/ adducens indi- cem, gelegen ſeyn/ koͤnnen dieſe nicht wol zu denen interoſſeis, derer ſonſten dar⸗ durch 8 wuͤrden/ gerechnet werden. Die eigenthuͤmliche/ proprii, ſind vor den Daumen 5/ andere machen 6 biß?7/ wie auch wohl zwey Beuger/ zwey Strecker/ der lange und kurtze/ ein ab⸗ ziehender/ thenar, und zwey zufuͤhrende zu oder an die Finger/ antichenar und hy- othenar, 3. vor den Zeigefinger(in⸗ dex) der Strecker/ indicator, ab und hinzu(anoder nach dem Daumen) fuͤh⸗ rende/ ab-& adductores; und 2 vor den kleinen oder Ohr⸗Finger/ ein Ausſtre⸗ cker/ und ein hypothenar, Abfuͤhrer. Wie nun der Author ſolche Muſceln/ und zwar in ein und andern veraͤndert angiebet/ wollen wir nach der Reihe/ mit Vermeldung ihrer Oerter/ herſetzen: Die beugende derer Finger. 25. 26. 27. 28. Tafel/ -. I. Gelencke/ die 4 Wurm⸗foͤrmige/ lumbricales, Tab. XXII, fig. 1. FFFP; fig. 2, dddd; Tab. XXIII, fig. 1, FEFF, bbbb; fig. 2, FEFF; T. XXv, f. 1, FFFF, ffff; fig. 2z, DDD; fig. 3, FFFF, aaaa; Tab. XXVI, fig. 2, H HH Hl. Tendines, die Senne/ Tab. XXV, fig. 1, gggg; fig. 2, aaaa; fig.;, bb bb; Tab. XXVI, fig. 2, IIII; auch 4 Stuͤcklein der Haarwaͤchſe (tendo) welche von dem Wurm⸗ foͤrmigen ihren Urſprung nehmen/ und auswendig in die Finger einge⸗ pflantzet werden/ Tab. XXIV, fig. 2, GG6G. .II. Gelencke/ perforator, der durch⸗ gebohrete/ Tab. XXI, QOQd, ee: T. XXII, fig. 1, DDDD; fig. 2, BB, aaaa; T. XXIII, f. 1, CCC, eine Spalte/ nahe bey deſſelben Anfang/ welches faſt ein doppelt Haͤuptlein zu geben ſcheinet. T. XXII, f. 2, B. die 4 runden Haarwaͤchſe(tendo) Tab. XXII, fig. 1, EEEE fig. 2, bbbb; Tab. XXIII, fig. 2, CCC; I. XXV.f. 1 ecce; fig. 2, IHHH; f. z, EEEE, die Loͤ⸗ cher oder Spalten derer Haarwachſe/ Tab. XXII, fig, 2, cccc; I. XXIII, fig. 2, aaaas I. XXV, fig. 2, bbbb. III. Gelencke der bohrende/ perfo- rans, Tab. XXI, Z; Tab. XXII, fig. 1, N; fig. 2, D; I. XXIII, fig. 1, DDD; fig. 2, DD. Seine 4. Haar⸗ waͤchſe(tendo) T. XXII, f. 1, GGGG; EEEE; fig. 2, EEEV Tab. XXV, fig. 1, GGGG; fig. 2, S C, DDDD; T. XXVI, fig GGGG, 4 Haͤutgen/ me 9 Spaltt naheoi weiches ſaſtendeg “ 2—““ —————.— Von denen Muſceln der Hand. 137 welche dieſe Haarwaͤchſe bekleiden/ Tab. XXIII fig. 1, bbbb. Von denen/ ſo die Finger ausſtrecken/ I. Maͤusgen/ das groſſe gemeinſchafft⸗ liche/ Tab XXIVY, fig. 2, DD, a, bbb; T. XXVII, f. 1, CC. = Seine 3 Haarwachſe/(tendo) T. XXIV, f. 2, FFF; T. XXVII. f. x. aa II. Welches das eigene ausſtreckende des Ohr⸗Fingers bey andern iſt/ Tab. XXIV, fig. 2, NN, cd, e, Tab. XXVII, fig. 1, D. Die zwiſchen denen Beinen liegende/ interoſſei, Tab. XXIV, fig. 1, NN; T. XXVI, fig. 2, EEEE. Sie ziehen die Finger ſchlimm/ ad-& abducto- res, mit ab⸗ und zufuͤhren. -4 Abziehende(oder vielmehr anzie⸗ hende) deren/ Tab. XXVI, fig: 3, EEEE. Davon;/ vor den Zeiger/ Mittel⸗ und Gold⸗Finger/ Tab. XXVI, fig. 1, GGG. —4 Anziehende/(vielmehr abziehende/ dahero in dem Kupffer auf die ble⸗ ſtehende Muſceln das F noch auf⸗ zuſtechen waͤre /) Tab. XXVI, fig. 3, EF; hiervon ſind 3. zu finden/ zum Zeiger⸗Mittel⸗und Gold⸗Fin⸗ ger/ Tab. XXVI, fig. 1, HHIH. Die Haarwachſe/ tendo, Tab. XXVI, fig. 1, bb b. s Von denen 8 interoſſeis, Tab. XXIII, fig. 2„GGGG; Tab. XXIIX, fig. 3) III = Der Abzieher des kleinen Fingers/ eines vohdenen achten/ Tab. XXIII, iig. 2. Der Anzieher des Zeige⸗Fingers/ das erit von denen achten/ Tab.XXIII, fig. 2, bz Tab. XXVI, fig. 1, FP; T. XXVII, fig. 1, I. Das den Zeige⸗Finger abfuͤhret/ Tab. XXVII, fig. 1, F. das andere/ T. XXIV, f. 1, O, abziehende/ ſcheinet mehr der adductor, anziehende oder anfuͤhrende zu ſeyn. b Den kleineſten Finger abziehende 3. innere Mausgen/ Tab. XXV, fig. 2, BBB. Dererſelben 2. Tab. XXVI, fig. 1, EE; Noch eins davon/ Tab. XXII, f. 1, O: fig. 2, L; L. XXIII, f.2, KK.: Tab. XXIV, f. 1, P; Tab. XXV, f. t. CC; T. XXVI, fig. 2, D. Seine adducentes werden unter de⸗ neninteroſſeis begriffen ſeyn/ und der extenſor iſt von unſerm Authore der communis ſecundus genennet. Die Daumen⸗Muſceln ſind/ 1. beugende/ Tab. XXI,OOOO; T. XXII, fig. I, P; Tab. XXIV, fig 1, L; Tab. XXV, fig. 2, C; ſig. 3, J. -- das erſte Gelenck/(internodium) Tab XXI, O; Tab. XXII, fig. 2, K; Tab. XXIII, fig. 1, P; fig. 2, V; T. XXV, fig. 1, B; Tab. XXVI, fig. 1. B; fig. 2, b. - das andere Gelencke/ Tab. XXIII, fig. 2, LL; Tab. XXIV, fig. 1, MM. — dererſte/ Tab. XxXl, Or; T. XXIII, fig. 1, O; Tab. XXVI, fig. 1, C. der andere/ Tab. xXxl, Oz; Tab. XXVI, fig. 1, DD. der dritte/ Tab. XXl, Oz; Tab. XXVI, fig. 1, DD. - das dritte Gelencke/ Tab. XXI, Y; Tab. XXIl, fig, 2, HH; Tab. XxXIII, fig. 1, GG; fig. 2, MM. b ſein Haarwachs/(rendo) Tab. XXII, fig. 1, M; Tab. XXIII, fig.⁊ 1 3 ab, 136 3,,b. XXV, fig. 1, DD; fig. 2, FF; fig. 3,G; Tab. XXVII, fig. 1, N. 2. der abziehende/(abductor) Tab. XXII, fig. 1, R; fig. 2, N; Tab. XXIII f. 1, fig. 2, X; Tab. XXV, tig. 1, Eztig 2, A; fig. 3, A; Tab. XXVI, ig. 3, B. 4 des gten Gelencks/ Jab XXVI, fig. 1, a; fig. 2, b. z. der anziehende/(adductor) Tab. XXIV, fig. 22 H; Tab. XXVII, fig. 2, O. 4. außſtreckende/(extenſores,) der erſte/ Tab. XXVII, fig. 1, G; f. 2, H. der wei /Tab. XXVII, fig. 1,H; fig. 2 J. Von dieſen allem ſoll eine gar kurtze Erklaͤrung folgen: Sublimis, perforatus, der hohe/ durch⸗ bohrte/ entſtehet von dem innern Theil des unterſten und inwendigen Vorſatzes/ Hoͤckergen des Ober⸗Arms/ wird bey der Armſchiene fleiſchicht und rund/ und da theilet er ſich in vier fleiſchichte Theile/ davon bey der Vorhand vier Haarwaͤch⸗ ſe/ alle in einem duͤnnen/ jedoch ſtarcken und ſchleimerichten Haͤutgen/ als einer langen Scheide eingewickelt/ inwendig unter dem groſſen Ring⸗formigen liga- mente der Vorhand durch/ uͤber die fla⸗ che Hand hin/ und in derer 4. Finger⸗ Beingen anderer Reihe oder Ordnung veſte gehen/(dahero Heexor ſecundi in- termedii, Bieger des andern Gelenckes genennet wird /) nachdem ſie vorher de⸗ nen Beinigen der erſten Reihe durch ei⸗ ne noch in der Scheide von ſich abgelaſ⸗ ſene rendinoſe Außbreitung/ aponeuro- ſin, ſich angehaͤnget: ſolche Sennen ha⸗ ben ums Ende eine Spalte zu Durch⸗ laſſung der Sennen des Tieffen. IV. Buchs/ 21. 22.23. 24. 25. 26 27. 28. Tafel/ Profundus, perforans ‚ der Tieffe und Durchbohrer/ weil er tieffer lieget als andere und unter dem vorhergehen⸗ den/ er hat den Anfang ven dem obern und fordern Theile der groſſen und klei⸗ nen Roͤhre/ kurtz unter dem Gelencke/ oder von dem inwendigen Hoͤckergen des Ober⸗Arms/ und von der Wurtzel des vordern Fortſatzes oder groſſen Hoͤckers/ und ſeine vier ſtarcke Haarwaͤchſe/(ten- do) ſo mit denen vorigen in einer Schei⸗ de liegen/ nachdem ſie unter dem groſ⸗ ſen Ring⸗foͤrmigen Bande durch/ uͤber die flache Hand hin/ und letzlich durch die Loͤcher derer Haarwaͤchſe des hohen Muſcels gangen/ machen ſie ſich veſte in die vier Finger⸗Beingen der obern auſ⸗ ſerſten dritten Ordnung/ davon er den Namen flexor tertii internodii, der Beu⸗ ger des dritten Gelencks oder Glieds fuͤhret. Auch dieſen Orts umgiebt dieſe tendines, wie ingleichen die vorigen mit ſamt denen Beinen des erſten Zwiſchen⸗ Knotens/(inrernodium) wie mit einer Scheide/ ein haͤutichtes ſtarckes und faſt knorplichtes Band/ ſo ſich vom erſten Gelencke jeden Fingers gegen deſſen Ende zu/ einen ziemlichen Strich hin er⸗ ſtreck et/ davon Clar. Verheyen. Lumbricales, vermiculares, die vier Kegenwurm⸗foͤrmige kleine und fleiſchichte/ liegen in der flachen Hand/ ſind ſehr klein/ und nehmen den Urſprung fein rund und lang von denen vier Sen⸗ nen des tiefen oder Durchbohrers/ und des Ring⸗formigen ſpannadrichten Ban⸗ des/ werden in ihrem Foͤrxgange duͤnner und enger/ kauffen gegen den innern Theil der Finger/ und werden außwaͤrts an dem Haupte der Knoͤchelgen de e en 4 9 1 nn Fortſert de gnn. d prr ne ſatt Hen Pudmn wim A gen nacdm ſe mn 7 Nug fotnimn Nen ſoche Hod in m e kecher den Fanh e ner Fmger Vnae rin druten Oaarg p daren dicroc tenünen) er des driten Gäncht heet. Auch dern Gag ndines, Wit inqlate9 ont denen Benm det notms/ urenobilt b 3 Schride em wet — vorplichtes Ben„ Relenckt lden 1 nde zu ene ine † e 1 dae Von denen Hand⸗Muſceln. ſten Gelenckes/ oder in alle Glieder der Finger ſeitwaͤrts/ nicht ohne Vermi⸗ ſchung mit denen Sennen der zwiſchen⸗ beinichten/ eingepflantzet/ ſelbige hinzu (gegen den Daumen) zu fuͤhren/ oder die Finger zur Seite nach dem Daumen zu/ andere wollen gerade zu beugen/ dahero flfexores primi internodii, die Bieger des erſten Gelencks heiſſen. Extenfor communis magnus, erector digitorum, der vier Finger gemeine Spanner/ wird von einigen vor ein⸗ fach/ von andern vor doppelt gehalten/ dahero ereckor primus& ſecundus, der erſte und andere/ hat zwar einen duͤnnen und ſchmeidigen Anfang von dem hin⸗ tern Theil des aͤuſſern und untern Vor⸗ ſatzes des Achſelbeins/ wird aber bald mit vielem Fleiſche beleget/ und gehet hin⸗ unterwaͤrts zwiſchen die beyden Außdeh⸗ ner der Vorhand/ da er noch vor ſelbiger getheilet wird/ in vier flache und gleich⸗ ſam haͤutichte Sennen/ mit welchen er unter dem Ring⸗foͤrmigen Bande fort/ und uͤber den Ruͤcken der Hand hingehet/ endlich ſich in die zwey unterſte Gelencke/ oder andere und dritte Ordnung derer vier Finger Beingen außwaͤrts/ und zwar der andere in das andere und dritte Glied des kleinen Fingers/ einpflantzet. Die zwiſchen⸗ knoͤchichte erſchei⸗ nen/ wenn alle die vorhergehende hin⸗ weggenommen worden/ und zwar in⸗ nerliche/ interoſſei interni, ſind flei⸗ ſchichter Subſtanz, langer und zarter Ge⸗ ſtalt/ entſpringen von dem obern Theil derer Zwiſchenraͤume der flachen Hand Knochen/(meracarpus) und zwar von dieſer ihren obern Huͤgelgen/ und denen gegen den Daumen zugerichteten Sei⸗ 137 ten/ vermiſchen ihre Sennen mit denen derer Regenwurm⸗formigen/ hernach⸗ mahls pflantzen ſie ſich ein jeder in den Seiten⸗Theil nach dem Daumen zu/(da⸗ hin auch die Finger ſeitwaͤrts angezogen werden/) deß uͤber dem benachbarten Beine der Hinterhand(meracarpus) lie⸗ genden Fingers und ſeiner drey Bein⸗ gen/(und wenn ſie biß zu denen Wurtzeln derer Nagel kommen/ gehen die inwen⸗ digen mit denen außwendigen forne und oberhalb mit ihren Sennen zuſammen /) ſolcher geſtalt/ daß das inwendige/ ſo vom erſten Beine der Hinter⸗Hand(me- tacarpus) herkommt/ denen Beinen des andern Fingers einverleibet werde/ und das auswendige vom andern Beine der Hinter⸗Hand kommende in denen Bei⸗ nen des erſten Fingers auffhoͤre/(und alſo mit denen uͤbrigen /) dahero ſie im Foregehen einander creutzweiß durch⸗ neiden. Die auswendige Zwiſchenknochich⸗ te/ interoſſei externi, kommen von eben obgenennten Zwiſchen⸗Raͤumen her/ und denen von den Daumen mehr ent⸗ ferneten Seiten derer Knochen der mitt⸗ lern Hand/(meracarpus) pflantzen ſich hauptſaͤchlich ein in das letztere Gelencke derer Finger⸗Knochen/ welche ſie von den Daumen abziehen/ weil ihre Sen⸗ nen zur Seite gegen dem Ohr⸗Finger zu eingehen. Pollicis flexor, Der Beuger des Daumens/ fangt an von den obernund innern Theile/ nemlich uͤber der Mitte der Armſchiene oder kleinen Roͤhre/ ver⸗ miſchet ſich mit dem ſublimi, gehet unter dem Ring⸗foͤrmigen ligament und dem Muſcel⸗ henar weg/ und endiget ſich S mit 13⁸ IV. Buchs/ 21. 22. 23. 24.25. 26. 27. 28. Tafel/ mit ſeiner ſtarcken Senne in daserſte und andere Bein/ und Glieder des Daumens. Der andere und kurtze/ kleine ſſſeiſchichte entſpringet von dem Beine der Vorhand unter dem Daumen/ und gehet inwen⸗ dig in die Mitte des Daumens; kan in unterſchiedene kleinere getheilet werden. Longus„‚extenſor pollicis 4 elevator primus, der lange Strecker des Dau⸗ mens/ entſpringet von dem obern und aͤuffern Theile und Seite des Ellenbo⸗ gens oder groſſin Roͤhre(cubitus) ge⸗ het uͤber die Schiene(radius) hin/ und unter dem Ring⸗foͤrmigen ligamem fort/ und pflantzet ſich ein mit einer zwey⸗ biß⸗ weilen drey⸗geſpaltenen runden Senne/ der einen in das Beingen der Vorhand/ (carpus) welches den Daumen unterſtu⸗ tzet/ mit der andern in das andere Bein/ einige wollen in die zwey erſten und an⸗ dern Zwiſchen⸗Knoten oder Glieder/ und noch wohl hoͤher/ des Daumens. Brevis, elevator ſecundus, der kur⸗ ze Strecker/ hat mit dem langen glei⸗ chen Anfang/ doch etwas tieffer gegen die Vorhand/ gehet auch unter dem Ring⸗ foͤrmigen ligament hin/ und machet ſich ſeſte ins dritte Bein des Daumens aus⸗ wendirg. Thenar, eductor, abductor primus, der den Daumen gegen die Vorhand (carpus) und alſo ſeitwarts von den Fin⸗ gern abziehet/ ſtammet her von dem innern Theile der Vorhand erſten Bei⸗ nes/ deme/ ſo den Daumen unterſtuͤtzet/ und von dem Ring⸗foͤrmigen ligament, gehet uͤber das erſte Beingen des Dau⸗ mens auſſerhalb hin/ und in deſſen an⸗ ders Gelencke feſte: Er formiret mit ſei⸗ nen Fleiſche den Venus-Berg. Antithenar, abductor ſecundus, der andere Abzieher/ einige wollen addu- ctor, Anzieher des Daumens/ zwi⸗ ſchen dieſem und dem Zeiger gelegen/ und hat einen fleiſchichten Anfang von deme der mittlern Hand⸗Beine/ wel⸗ ches den mittlern oder Zeige⸗Finger un⸗ terſtutzet/ und wird eingepflantzet breit und fleiſchicht zur Stite in das erſte Beingen des Daumens. Hypothenar, adductor, eigentlich der Anzieher/ wird von einigen vor z3. Muſceln gehalten/ entſtehet mit einem dreyfachen Anfange von denen; naͤheſten unterſten Beingen der Vorhand(carpus) und endiget ſich in das andere Bein und Glied des Daumens. Indicator, extenſor, elevator indicis proprius, der beſondere Strecker des Zeige⸗Fingers/ entſtehet von der Mitte und dem Hintertheile des Ellenbogens/ und pflantzet ſich ein mit einer doppelten Senne/ in das andere Beingen des Zei⸗ gefingers/ und auch in des groͤſſern ge⸗ meinen Ausſtreckers Senne/ damit er zugleich mit dieſer den Zeiger ausſtrecken koͤnne: Ja man will/ daß er zweytheilig/ ſo wohl in des Zeiger⸗ als Mittel⸗Fin⸗ gers erſtes Glied ablauffe/ bißweilen auch alleine in der mittlern Hand Beingen/ ſo unde dem Zeige⸗Finger ſtehet/ ſich en⸗ ige. b Adductor, der Zufuͤhrende/ kommt von dem vordern⸗Theile des erſten Dau⸗ men⸗Beins/ und pflantzet ſich ein in das eiſt Bein oder mehrere des Zeige⸗Fin⸗ gers. 1 Abductor, der Abfuͤhrer entſtehet von dem aͤuſſern ſund mittlern Theil des Ellenbogens/ und laufft unter dem Ning⸗ foͤrmi⸗ ——O-— acnor, tweſa, aam. Peim, dr deſondan Ses e Inxers anftitn den Hiaterthel Rä MArnzet ſch eumen mne/ in das andmde agers/ und auc u nen Ausſtrecke Ea lech ut deſer dasſ m. amnil ät wehlin des J ber erſtes Glrd dluff nne ider nittln In er dem ZagJ „ . 3 1 a ziiden AihaSor,deedg dem bot dendhe 4¹ Von denen Muſeeln der Hand. 139 foͤrmigen ligament hin in den auswendi⸗ gen Seiten⸗Theil derer Beingen des Zeige⸗Fingers. Extenfor, elevator, auricularis, vel vel minimi digiti, des Ohr⸗Fingers Ausſtrecker/ nimmt den Anfang am untern Theile auswendig vom Hoͤcker des Ober⸗Arms/ oder auch vom obern Theil der Arm⸗Schiene/ gehet zwiſchen denen Beinen der groſſen und kleinen Rohre fort/ unter dem Ring⸗foͤrmigen ligament hin/ und wird folglich feſte mit ſeiner zweyfachen Senne/ theils in das mittlere Gelencke auſſerhalb des Ohr⸗ Fingers/ theils und mit der andern in F Senne des groſſen gemeinen Stre⸗ Fers.— Abductor, auch hypothenar, des Ohr⸗Fingers genannt/ der abfuͤhren⸗ de/ fangt an von dem Beingen der Vor⸗ hand(carpus)welches unter denen andern lieget/ oder der Vorhand vierten Beine anderer Ordnung/ und ſetzet ſich ein aus⸗ wendiger Seits in das erſte Beingen oder Gelencke des kleinen Fingers. Hierbey wird noch dienen nachzuſchla⸗ gen in unſerm Authore, wo da ſeyn Metacarpus, vola manus, die mittle⸗ 5 hintere/ oder flache Hand/ und zwar eren RS, Tab. XXV, fig. 1, HIL; Tab. XXVII, fig. 2, L MN. Wiederum vier Beine/ Tab. XXIII, fig. 2, IIII; Tab. XXVI, fig. 1, IKLM; fig.2, KLMN; fig. 3, CCCC; Tab. XXVII, fg. 1, MMM; Tab. XXIIX, Drey Beine/ Tab. XXIV, fig. 1. A II fig. 1, LIII; fig. 2, KKKK; fig. 3, HEHHHH; und ihre Zwiſchen⸗Raͤume/ Tab. XXIIX, fig. 3, III. Die Finger/ Tab. XXI, HIKLM; Tab. XXIV, fig. 2, 123 43 Tab. XXVI, fig. 3, DDDD, nebenſt ihren internodiis oder drey Gelencken/ Tab. XXII, fig. z, 123; Tab. XXIV, fig. 2, I. II, II; Tab. XXV, fig. 2, 12 3; Tab. XXVI, fig. I1, 1 23; davon abermals die erſten Tab. XXI, GGGG; Tab. XXV, fig. 3, IIII, und die andern Gelencke/ Tab. XXI. Q ingleichem oſſicula prima, ſecun- da, tertia, die erſten/ andere/ dritte Beingen derer Finger/ Tab. XXIIX, fig.3, KKKK, LLIL, MMMNM. Der Daume/ Tab. XXIV, fig. 2, K. deſſen Beine/ Tab. XXIIX, fig. 3, G. und Gelencke/ internodia, Tab. XXI, 1,I I, Ili. Die Gelencke derer Finger werden mit gemeinen Baͤndern verwahret: Und in der flachen Hand lieget ein Queer⸗Band/ ſo die Reihen und Ordnungen der Finger mit denen Beinen der Hinter⸗Hand ver⸗ bindet; auch alle und jede Finger ihrer Lange nach haben inwendig ein Band/ zu nennen eine harte Haut oder haͤutich⸗ tes Band/ ſo aus dem innern Theile der Beine hervor kommt/ welches als ein Canal die Sennen der Muſceln/ ſo die Finger beupen echuhes und bequemen agers halber beſchlieſſet/ und an die Finger bindet; worzu noch kommt eine rotzige weiche Haut/ ſo um die Sennen obbeſagter Hand und Finger⸗Mu⸗ ſceln gezogen iſt. IV. Buchs/ 2) 140(255 Tv. Buchs/ XXIX.XXX. XXXI. XXXII.XXXII.Tafel. Von denen groſſen Schenckel⸗ 1ua Muſceln. 8½S iſt zur Genuͤge bekannt/ daß durch die Beine(magnus pes, erus) diejenigen Gliedmaſſen des Leibes verſtanden werden/ welche von den Hin⸗ ter⸗Backen und Darm⸗Beinen biß an das aͤuſſerſte der Zehen ſich erſtrecken/ und in dem dicken Schenckel/(coxa, fe- mur,) Schienbein(tibia, crus,) und klei⸗ nen oder qͤuſſerſten Fuß(pes minor) ein⸗ getheilet werden/ deren Verrichtung und Nutz miteinander aufs gehen oder wan⸗ deln abzielet. b Der dicke Schenckel oder Huͤffte hat den Anfang/ wo er mit dem Darm⸗ Beine eingegliedert wird/ deſſen oberer Theil wird vorwaͤrts die Schaam(in⸗- guen) ſeine quſſere Seite die Huffte (iſchium, coxendix,) und der hintere Theil der Ars oder Hinder⸗Backen ge⸗ nennet; ſein Ende aber iſt/ wo er mit dem Schien⸗Beine vereiniget/ da das vordere Theil das Knie/(genu) der hin⸗ tere die Kniebeuge/(poples) machet. Es wird ſolcher dicker Schenckel be⸗ weget mit beugen/ ausſtrecken/ auf die Seiten/ und in die Runde oder Kreiß/ mit Beyhuͤlffe gehoͤriger Mu⸗ ſceln/ deren der Author zwar nur dreyer⸗ ley Arten angiebet/ nemlich 4 beugende/ 3z ausſtreckende/ und 4 umdrehende/ er wird aber Zweiffels ohne mit andern ha⸗ ben wollen die Bewegung zur Seite/ rechter und lincker Hand/ oder aus⸗ und einwaͤrts/ wurden durch die beugende und ausſtreckende zugleich mit verrichtet/ die deßwegen breit und mit ſchreegen Fa⸗ ſern begabt ſind/ wiewohl auch die Um⸗ dreher in die Runde mit helffen koͤnten/ weil ſie alle/ wie ſie von unſerem Antho- re angegeben/ ein Zwerch⸗Lager haben/ ſo ſcheinet auch das Umdrehen ohne dem von der Bewegung zur Seite anzufan⸗ gen/ da dieſe endlich in die Kreiß⸗Be⸗ wegung ausſchlaͤget. Sonſten aber wird von andern der triceps alleine zu der Bewegung des Schenckel⸗Beins hineinwaͤrts oder zu der andern Huͤlffe/ heiſſet adductio, die vier⸗doppelte(quadrigemini) zu der herauswarts(abductio) und die zwey Stopffer(obturatores) zu dem Umdre⸗ hen(roratio) beſtimmet. Inſonderheit iſt von denen Quadri- geminis, welche dem Lager nach mit ih⸗ rer Subſtanz die untern Theile der Ars⸗ backen/ uber dem Gelencke des Huͤfftbeins gelegen/ außmachen/ zugedencken/ daß ſolche componiren der Birn oder Pyra⸗ mid⸗foͤrmige/ der viereckigte/ quadratus, und zwey Gemini, Zwillinge/ ohne Namen/ von welchen letztern des in⸗ wendigen Stopffers fleiſchichte Taſche oder Halbſcheide/ wormit ſeine ſtarcke vier⸗ oder ſechsfache Sennen bekleidet und 5 Aut Schentte n k. md tnckr an an erns/ vunm dat Ab ¹ HAin. 1 A„ 9* vegwegen dret undorfn * „ ud dedewh 1 Im de Jmemſei a me ſe dament ö“ 3 An n MNre l dnet auch das Uuhräa V* der Bewegung w ean da dieſe endhch ahk ung ausſchlaget. Sonſten ader wed mc * eps aleine zu da der denckel⸗Beins hann⸗ „ 87 4 audem Hulff/ efe *⁴ 1 1 mct 8- „depelte(q 2 wewerts(adcucdoſenf „offer obturatore 9. “. deſtwt 5 Inſonderdett ſt— 4 1 3 ₰* 8 uet u, welche M.* 4„ Suottanz de uen M und aͤuſſerlich eingeſchloſſen/ gar ſchoͤn formiret wird/ ſo ſonſten nur vor ein Stuck Fleiſch gehalten wurde; Sie bey⸗ de fuͤhren vor andern den Namen/ Zwil⸗ linge/ weil beyde in allen ein ander gleich erſcheinen/ ſind klein/ und von des inwen⸗ digen Stopffers Senne getheilet/ entſte⸗ hen von zwey kleinen Erhabenheiten am hintern Theil des Hufftbeins/(iſchium) vermiſchen ihre Sennen mit dem Birn⸗ foͤrmigen/ und gehen mit ſelbigen veſte an eben den Ort/ nemlich in die kleine Hoͤle unter den groſſen Dreher/ trochan- ter. Wir wollen unſere Betrachtung nach des Authoris Abzehlung und Ordnung einrichten/ und Anfangs abhandeln des Schenckelbeins(kemur) außſtreckende Muſceln/ daß aber deren drey ſind/ be⸗ weiſet ihr unterſchiedener Anfang und Ende/ Lange und Groͤſſe/ ſie liegen uͤber⸗ einander/ und machen/ bevorab der erſte/ mit ihrer Subſtanz die Arsbacken/ ſie u⸗ bertreffen die Beugende an Groͤſſe/ Dicke und Staccke/ weil ſie die Laſt des gantzen Leibes tragen muͤſſen/ doch ſind ſie küͤrtzer als die Beugende/ weil das Biegen am Schenckel muſte laͤnger ſeyn/ als das Außſtrecken/ ingleichen auch laͤngerer Schritte halber/ und daß ein Sitzender moͤge koͤnnen fuͤglicher auffſtehen: Sie liegen auf der außwendigen Flache der ungenannten Gebeine/ Tab XXXII,TI; Tab. XVIl, I. Der erſte/ glureus major, der groſſe/ den Hinter⸗Backen zierende/ oder groſſe Arsbacken⸗Muſcel/ iſt der dickeſte unter allen Mausgen des gantzen Leibes/ und lieget gant auſſerlich; ſein Anfang iſt gantz fleiſchicht von dem hinterſten Von denen grofſen Schenckel⸗Muſceln. 8.. 141 und auſſerſten Theile der Lippe/ Rand oder Rippe des Darmbeins/ auch ſeit⸗ warts von denen Graͤten des Heiligen/ und hanget ſich an des Guckucks Bein/ iſt ſo denn breit und fleiſchicht/ und laufft ſchrege herunter uͤber die Fugen des Hufftblat⸗Beins/ da wird er enger/ und pflantzet ſich mit einer ſtarcken und brei⸗ ten Sinne ein in das Schenckelbein/ und deſſen unebenen ſcharffen Strich/ faſt ei⸗ ner Hand breit unter dem groſſen Um⸗ treiber/ trochanter, ziehet die Huͤffte ruͤck⸗ waͤrts. In dem Authore ſiehe Tab. XXIX, CCC, HIK, den Anfang HHlH, des obern Theils/ aa, des andern Theils⸗ ab, des unterſten Theils bo; ſeinen Bauch III, den Haarwachs/ d, KK. Der zweyte/ gluteus medius, der mittlere/ ſowohl wegen ſeines Lagers als der Groͤſſe halber/ in Anſehen des groſſen und kleinen/ des Arshackens/ weil er in der Mitte unter den groſſen/ von dem er groͤſten Theils bedecket wird/ und uͤber den kleinen unmittelbar/ und alſo zwiſchen beyden lieget/ und wird in der Groͤſſe und Staͤrcke von dem groſſen in proportion, wie von dieſem der kleine uͤbertroffen; iſt breit in Form eines hal⸗ ben Circuls/ und entſpringet vorwaͤrts von der hintern Gegend oder vom Ruͤ⸗ cken des Darmbeins und ſeiner Lippe oder Rippe wo der erſte/ und pflantzet ſich mit einer breiten/ ſtarcken und haͤu⸗ tichten Senne in den Schenckelknochen/ drey Finger breit unter dem kleinen Um⸗ treiber/(trochanter,) andere ſagen/ in den hintern und auſſerſten/ oder fordern und erhabenen Theil des groſſen Umtreibers ſelbſten/ Tab. XXIX LL; Tab. XXX, BB, DEF; Tab. XXXVII, aa, ſein An⸗ S 3 fang 142 IV. Buchs/ 29. 30. 31. 32.33. Tafel/ fang/ Tab. XXIX, ee, mit unebenen Stri⸗ chen/ Tab. XxXX, DDD, ſleiſchichter Bauch/ Tab. XXX, EE, und Ende/ F. Der dritte/ glureus minor, der klei⸗ neſte Hinterbacken Muſcel lieget gantz unter dem mittlern/ nimmt den Anfang nahe an der Pfanne des Huͤfft⸗ beins/ von eben dem Ruͤcken/ und zwar dem tieffeſten und holeſten Theile der außwendigen Hoͤle des Darmbeins/ und ſetzet ſich mit einer breiten ſtarcken Sen⸗ ne veſte in die kleine Gruben/ welche an der Wurtzel des groſſen Umtreibers/ (rotator) zu ſehen iſt/ einige meynen/ zu oberſt in denſelben /oder in deſſen in⸗ wendigen Theil und Spitze/ Tab. XXX, GG; Tab. XXXIII, aa bb, ſein Anfang/ Tab. XXX, aa; Tab. XXXIII, aaa, und Ende/ der Bley⸗blaue Haarwachs/ Tab. XXXIII, b b. Die beugende/ flexores, ſind r. lumbalis, ploas, der Lenden⸗Muſcel/ lieget inwendig in dem Unter⸗Leibe/ zur Seite des Lenden⸗Wirbel/ und auf ihm die Nieren/ iſt rund und lang/ ſehr flei⸗ ſicht und ſtarck/ entſtehet von denen Zwerchfortſaͤtzen der zwey unterſten Ruͤ⸗ cken/ und von den drey obern Lenden⸗ wirbeln mit einem fleiſchichten roth⸗ brau⸗ nen Anfange/ woſelbſten er ſich vermi⸗ ſchet mit dem untern ſpannadrichten Bande des diaphragmatis, laufft ſo dann gerade oder vielmehr etwas ſchrege fort/ uͤber die inwendige Gegend des Darmbeins biß zum Schaam⸗Beine/ da wird er zu einer runden veſten Senne/ mit welcher er ſich in dem kleinen Um⸗ kreiber/ am erhabenſten Orte/ vorwaͤrts zu/ veſte machet/ Tab. XIII, MM; Tab. XxXI, DD, GSG, ſein Anfang/ bb, die rauhe Schnitte/ cc, die Fortſätze der Nerven/ d d, und ſein tendo, B. Was den kleinen/ in Anſehen des erſten und groſſen/ Lenden⸗Muſcel/ (pfoas minor) anlanget/ iſt ſolcher ent⸗ weder nur bißweilen zu finden/ oder iſt ein Stuck und Theil des groſſen/ mit dem er gleichen Anfang/ und das Ende in dem obern Rand des Darmbeins hinten hat/ davon Bartholinus in ſeiner Anatomia Lib. IV. Cap. Xl. II. Iliacus internus, das inwendige Darmbein Maͤusgen/ liegt auch in dem Unternleibe drinnen/ und erfuͤllet gantz die innere Hoͤle und Seite des Darm⸗ beins/ von deſſen gantzem Rande es her⸗ kommt/ mit einem duͤnnen und fleiſchich⸗ ten Anfange: iſt lang und breit in Form eines halben Circuls/ und hat mit dem lumbali, mit deſſen Senne er auch veſte angewachſen iſt/ gleichen Fortgang und faſt gleiches Ende/ denn er ſetzet ſich ein forne zwiſchen den groſſen und kleinen Dreher im Schenckel⸗Bein/ Lab. XxXXI, III, LL, der Anfang/ Kkk, MM, und das Ende/ e. III. Triceps, der dreykoͤpffige/ viel⸗ mehr der dreyfache/ weil er drey Anfaͤnge hat von dem Schaam⸗Beine vornem⸗ lich ihrer Fuge/ oben/ mitten und unten und drey Ende in dem Schenckelbeine an der rauhen Linie hinab/ die es faſt gantz einnimmt/ der erſte den obern/ der andere den mittlern/ der dritte den un⸗ tern Theil/ welches drey foͤrmliche Mu⸗ ſceln machet. Sonſten werden ſie auch alſo beſchrieben/ der obere und unterſte entſpringet gantz nervos von dem obern und aͤuſſern Theil/ Linie/ Rand oder Graͤte des Schaam⸗Beins/ und Ledet 3 ͤ CTf 1 e. ermbein— trwiade dimn nt rnert Hole uden an don deſen zume ant mtewendumai Afmze: Rlawmm t halden Cirats uſt da, mt deſen Smen rwachſen ſi gecham glaches Ende dat e wiſcen da giilt nder m Schenct d L, de arfe u Enec.* IIl. Ticeps de drder drenſach 1 — Kh . n de. der den mttan 9 Von denen groſſen Schenckel⸗Muſceln. 143 mit ſeiner ablang⸗runden Senne in den rauhen Strich oder Linie des Schenckel⸗ beins: Der andere von der unterſten Fuge und Rande des Schaam⸗Beins/ und gehet zu oͤberſt in die rauhe Linie: Der dritte kommt von der unterſten Gegend des Huͤfftbeins/ und gehet in die hinterſte rauhe Linie unter dem kleinen Dreher: Der vierte Theil kommt von der Spitze des Huͤfftbeins/ geſellet ſich zu der erſten Senne/ und gehet in das in⸗ wendige unterſte Hoͤckergen. Iſt alſo der gantze Muſcel wie ein groß Stuck Fleiſch anzuſehen/ ſo in viel andere flei⸗ ſchichte ziemlich groſſe Stuͤcke/ und dieſes ſind die abgeſonderte Maͤusgen/ einzu⸗ theilen iſt: Auch diejenige/ ſo ihn vier⸗ fach oder vierkoͤpfficht machen/ ſetzen ſon⸗ ſten auch zum vierten Theile den bley⸗ faͤrbigen hinzu; offt ſind ſie ſo genau beyſammen/ daß er ſich nicht in ſo viel abſonderlich eintheilen laͤſſet/ er nimmt den inwendigen Theil der Huͤffte ein/ und iſt viel ſtaͤrcker als die andern beu⸗ ende/ weil er ihnen in ihrer action helf⸗ en muß/ und ſonſt auch mit außſtrecket/ auch hilfft er viel in Reiten und andern Kuͤnſten/ wo man mit denen Beinen ſich veſte anzuſchlieſſen hat/ und bey denen Weibern ſind ſie Beſchuͤtzer der Keuſch⸗ heit/ denn er fuͤhret die Huͤffte oder di⸗ cken Schenckel mit einwaͤrts beugen her⸗ zu/ Tab. XXXII, AAAA; Tab. XXXIII, mmm; Tab. XXXIV, VV; Tab. XXXV, QOQ; Tab. XXXVI, PP; Tab. XXXVII, T7.XXXX; ſein Anfang iſt vom Huͤfftbein/ Tab. XXXII, B, E, an das Schenckelbein gehefftet/ CCC, DDD; das Haarwachs/(tendo) Tab. XXXVI, J und die Spalte/ da die Pulß und Blut⸗Adern durchgehen/ Tab. XXXII, FG; Tab. XXXVII, Z. „IV. Pectineus, lividus, der Kamm⸗ foͤrmige/ Schaam⸗Beins⸗Muſcel/ der blau⸗braͤunige/ bley⸗faͤrbige/ welcher von vielen vor den obern vierten Theil des dreykoͤpffigen gehalten wird/ iſt ſon⸗ ſten klein/ ſtarck und rund/ und entſte⸗ het vom Ende/ oder dem vordern Theil und Kamme des Schaam⸗Beins/ wo deſſen Beine zuſammen gefuͤget ſeyn/ nahe am Knorpel/ und gehet queer m⸗ nerhalb und mehr vorwaͤrts unter dem Nacken und kleinen Umtreiber mit ſei⸗ ner kurtzen und breiten Senne veſte/ biß⸗ weilen faſt in den mittlern Theil des Schenckels inwendiger Seits/ ſelten aber pfleget er gar zu dem innern Haupt des Schenckels zu gelangen/ 7aͤb. XXXI, O, P; Tab. XxXXIII,AAAA; Täb. XXXIV, V, Z; ſein Anfang/ Tab. XXXI,Q; Tab. XXXIII, B; ſeine mancherley Fa⸗ ſern/ Tab. XXXIII, AAAA. b Die Umdrehende/(rotatores) des groſſen Schenckels/(ſemur,) aber auch zugleich ab⸗ und auswaͤrts fuͤhrende/ ſind eigentlich 6. Muſceln/ als die vier dop⸗ pelte/(quadrigemini,) und der aus⸗ und inwendige Stopffer/(obturator,) ſo ge⸗ nennet/ weil ſie das Loch zwiſchen dem Schaam⸗ und Huͤfft⸗Beine(iſchium,) oder das groſſe Loch des Schaam⸗ Beins anfuͤllen und zuſtopffen. Die Quadrigemini, vierdoppelte/ ſind ſich aͤhnlich/ kleine/ uͤber zwerch gelegen/ ent⸗ ſproſſen. Was anlanget die drey letzten/ von der Erhabenheit oder Hoͤcker des Huͤfftbeins/ und ihre Ende gehen in den groſſen Umdreher/ die drey erſten in ſeine Grube oder Hoͤle/ der letzte in den aus⸗ b wendi⸗ 144 WV. Buchs /29. 30. 31. 32. 33. Tafel/ 4 wendigen Theil oder Seite feſte: Von welchen allen unſer Author„wiewohl mit andern Namen und Vortrag/ Mel⸗ dung thut/ worbey uns obige Anmer⸗ ckung die noͤthige Erlaͤuterung giebt. Folgende vier ſind des Authoris: Der I. und oberſte/ iliacus externus, py- riformis, pyramidalis ‚der auswendi⸗ ge Darm⸗Bein/ Birn⸗ oder Pyramid- formige Muſcel/ hat ſein Lager in die ſe Schaam⸗Beins⸗ Loche/ ſeinen inwen⸗ digen gantzen Umfange und uͤbrigen Flaͤ⸗ Queere/ entſprungen zu unterſt von dem auswendigen/ oder auch Seiten⸗ Theilt/ einige ſagen vom Bande des heiligen/ wo es am meiſten hohl/ und ſetzen auch noch hinzu das Darm⸗Bein/ iſt anfaͤnglich rund und fleiſa icht/ hernach haarwach⸗ ſich(tendineus,) gehet durch die untere und hintere Hohle des Darm⸗Beins/ und ſetzet ſich feſte zu hinterſt und an des groſſen und auswendigen Umtrelbers an deſſen Wurtzel/ mit ſeiner langlicht runden Senne/ Tab. XXIX, M; Tab. XXX, H,. K; Jab. XXXII, L; Iab. XXXIII, c, ſein Anfang Tab. XXIX, f; Tab. XXX, I, L, ſein Ende und run⸗ der Haarwachs/ Tab. XXIX, g, Tab. XXX, b, M; bedeckt ein Loch/ Tab. XXX, N; Tab. XXXIII, d. II. Obturator externus, der aus⸗ wendige Sropffer/ entſtehet mit aͤ⸗ nem breiten Anfange von dem gantzen auswendigẽ und vordern Rande und Um⸗ fange des ablang⸗ runden Huͤfft⸗ oder groſſen Schaam⸗Bein⸗Loches/ andere ſetzen des Huͤfft⸗Beins⸗Hoͤcker/ und gehet mit ſeiner ſtarcken und groſſen brei⸗ groſſen Drehers/ Tab. XXXII, H, I; Tab. XXXIII, CC; Tab. XXXIV, X; Tab. Spitze/ oder vielmehr in die kleine Hoͤhle XXXV;, S; Iab. XXXVI„Q Tab. XXXVII, V, deſſen Haar⸗Wachs(ten- do) Tab. XXXII, K. III. Obrturator internus, marſupia- lis, burſalis, der inwendige Stopf⸗ fer/ oder Taſchen⸗Mausgen/ iſt ziem⸗ lich ſtarck uͤberzwerch/ und nahe am Birn⸗ſoͤrmigen gelegen/ entſtehet von des Hufft⸗Beins Hoͤcker/ oder von def⸗ en ablang⸗runden insgemein genannten che/ in Form eines halben Circuls ganz fleiſchicht/ welcher hernach aufwaͤrts ſtei⸗ gende enger zuſammenlaͤufft/ und aus ſeiner inwendigen Seite von ſich laͤſſet vier/ fuͤnff biß ſechs(wiewohl deren ei⸗ nige denen geminis, ſo die Scheide ma⸗ chen/ ſollen zukommen /) nachmals zu⸗ ſammen hangende Sennen/ welche beſ⸗ ſern Schutzes und ſtaͤrckerer Bewegung halber aͤuſſerlich mit einer uͤberliegenden fleiſchichten Halbſcheide oder Taſche/ ſo die Zwillings⸗Maͤusgen ſind/ durch de⸗ ren Mitte dieſe Senne durchgehet/ be⸗ decket ſeyn/ endlich in die Mitte des groſſen Drehers/ oder in die kleine Hoͤle unter demſelben/ wo der auswendige von dieſen/ jedoch durch eine zwiſchen⸗ liegende dicke Haut unterſchieden/ ſich einpflantzet/ Tab. XXIX, G.5. XXX, O; Tab. XXXIII, DDE, GG; deſſen Anfang Tab. XXXIII, DD, die vier Haarwaͤchſe/ Tab. XXXIII, Ez und ihre Taſche/ Tab. XXXIII, FF, H, beh⸗ de Stopffer liegen auf den Loͤchern der tn rſtarcken und Schaam⸗Gebeine. Tab. XAXAXII, I. ten Senne ſeitwaͤrts in die Hoͤhle des IWV. Quadratus, der viereckichte des Schenckels/ iſt der vierte und unter⸗ ſte von denen drey⸗oder vielmehr vier dop⸗ pelten/ Diang⸗runden enn Oaum⸗Bens⸗hsr feh en amen Urirx man i Fern ens ſähngm Ghacht /walche wouhg. de moer ſoſenamicf * ur mwendigen Ec wt 1 funf diß ſchs wat e denen gemins, Re n/ ſolen zutwama un Na„— Smen 1 mende Cant 1 1 4* 4 n Schußes und ſirtmit der auſſerüch mt tmar 18 ſchichten Habſceders Nilnas⸗Muumtl 41 Mitt deſe Sard . 4„ At im edh e ſim Drtders cr als . 3 ter demſelden AN? ndeien Idoh uh n xrde dikt Hw u . izet/ T 1. Th LII X, O: re Wl. 1 Von denen groſſen Schenckel⸗Muſceln. 145 Tab. VII, M; Tab. XXIX, F; Tab. XXX, pelten/ breit und fleiſchichter als die an⸗ dern/ ſo den Anfang nimmt von dem auswendigen Hoͤcker des Huͤfft⸗Beins innern ſeits/ und gehet in der Mitte zwiſchen denen Stopffern zu dem hintern und auſſern Theile oder Seite des groſ⸗ ſen Drehers/ Tab. XXXIII, J. Uber die⸗ ſes ſind noch ein und andere Stuͤcke zu zu bemercken/ als merckliche Nerven/ ſo aus dem Unter⸗Bauche uͤber die Scham⸗ Gebeine in den Schenckel gehen/ Tab. XA, P; Tab. AAA FF. Einige Spann⸗ aderichte Baͤnder/ von dem heiligen Beine nach dem Hoͤ⸗ ckerlein des Huͤfft⸗Beins gezogen/ Iab. XXIX, O; auch welches das groſſe Ruͤck⸗ oder heilige Bein an beyden Seiten an⸗ heffte an das Huͤfft⸗Bein. Tab, VI, SS; ab. VII, QOTab, XXXIII,II; inglei⸗ chen/ ſo das außwendige Hoͤckerlein des Darm⸗Beins mit dem heiligen Beine aneinander fuͤget/ Tab. VI, g; Tab. XXX, P. folglich von denen Beinen des Ruͤ⸗ ckens um die Lenden/ Tab. XXIX, AA. Die zwey unterſten Gewerb⸗Beine von der Bruſt/ Tab. XXXI, AA,. Die zwoͤlffte Rippe/ Lab. XXXI, BB, Die fuͤnff Gewerb⸗Beine der Lenden/ Tab, XXXI, CCCG; Tab. XXXV, TTT; Tab. XXXVI, AAA; Tab. XXXVII, AAA4, mit ihren Zwiſchen⸗ Knorpeln/ Tab. XXXV, VVVV; Tab. XXXVI, CCCC; Tab, XXXVII, BBB; und uͤberzwerchen Fortſaͤtzen/ Tab. XXXV, XKXXX“ Tab. XXXVI, BBBB; Tab. XXXVII, EEE Das heilige oder groſſe Ruͤck⸗Bein/ Tab, IV, R; Tab, VI, Qz Tab, XXIX, EEEE; Tab. XXXIII, h. Das Guckucks⸗Bein/ Tab. VI, Rz 5 2 ab. XXXIII, i.* Der ungenannten Beine außwendi Flaͤche/ Tab. xxXII, TT. hwend Die Darm⸗Gebeine/(olla ilium) Tab. IV, T; Tab. V, V; Tab. VI, NN; Tab. VII, HIH; Tab. XXXIII, ff. Sein inwendiges Hoͤckerlein/ Tab. XXXV, B. Die Graͤte/([pina) Tab. V, X; Tab. VII, ee; Tab. XVI, K; Tab. XXIX, DDD; Tab. XxXX, AA; Tab. XXXI, KK3S Tab, XXXIV, B. Der Ruͤcken/ Tab. XXX, aa. Die Rippe/(coſta,) oder innere Hoͤle⸗ Tab. XXXI, NN; Tab. XXXIV;, EE; Tab. XXXV, RR; Tab. XXXVI, DDD; Tab. XXXVII, DD. Die Huͤfft⸗Gebeine/ oſſa coxendicis, coxæ, iſchii, Tab. VI, TT; Tab. VII, NN; Tab. XXXIII, gg, fin. Wätian⸗ Tab, XXIX,N; Tab. und Ane /Tab. XXXIII, N. die Pfanne/ acerabulum, Tab. XXXIII, Die Schaam⸗Gebeine/ol pubis, T. VI. VV;T. VII, O; T. XXXI, H, 7. XXXII, V. ihre Loͤcher/ Tab. VI, XX; Tab. VII, das vorderſte Theil/ Tab. XXXIII, B. der Riß/ commiſſura, da ſie zuſammen ſtoſſen/ Tab. XXXIV, G; Tab. XXXV, ; Tab. XXXVI, E; Tab. XXXVII, C. Das Becken/ pelvis, Tab,. XXXV;, Z; Das Schenckel⸗Bein/ femur, oſſ⸗ crurum, Tab, VI, ZZ; Tab, XXXIII, nn, Tab. XXXVII, IIII.* deſſen oberes Baupt Tab. XXXV, S; ſo in coooo““ — 115 V. Buchs⸗?* in die Pfanne des Huͤfft⸗Beins einge⸗ lenckt/ Tab. XXXVI, FF; Tab. XXXVII, EE. 1 e Der Nacken/ cer ir, Lab. XXXV,O; Tab. XXXVI, GG; Tab. XXXVII, GG.. Der groſſe Umtreiber/ trochanter ma- jor, rotator magnus, oder/ der groſſe und außwendige Fortſatz/ proceſſus, Tab. XXIX, G; Tab. XXX, C; Tab. XXXII, N; Tab. XXXIII, O; Tab. XXXV, P; Tab. XXXVI, IIH; Tab. XXXVII, HH. b Der kleine Umtreiber/ trochanter, ro- tator minor, der kleine und inwendige Fortſatz/ Tab. XXXII, M. Die zwey unterſte Haͤuptgen/ Tab. XL, fg. 1, AA; Tab. XII, fig. 2. A. das innere Haupt/ Tab. XLI, fig. 1B. V. Buchs/ /4. 35. 36. 37. 38. Tafel/ Haͤuptlein/ Tab. xXXII, QO das außwendige/ Tab. XLI, fig. 1, C. unterſten Anfangs/(appendix) inneres ; Tab. XXXVII, K; und Hoͤckerlem/ Tab. XXXIX, fig. 2, A3 außwendiges Haͤuptlein/ Tab. XXXII, RR; Tab. XXXVII, L; und Hoͤckerlein/ Tab. XXXIX, fig. 1, B. fig. 2, B. Das Knie/(genu,) Tab. XXXIIX, fig. 2, A. die innere Seite/ Tab. XXXIX, fig. 1, A; Tab. XII, fig. 1, A. die aͤuſſere/ Tab. XXXIX, fig. 3, A5 Tab. XL. fig. z, A. Die Knieſcheibe/(patella,) Tab. XXXV, a. Die Knie⸗Beuge/ oder Knie⸗Kehle/ (poples,) Tab. XXXIII, e; T. XXXIIX, fig. 1, B. fig. 2, F. WV. Buchs/ XXXIV. XXXV. XXXVI. XXXVII. b XXXIIX. Tafell. Von denen Schienbein⸗Muſcein. Nao Knie⸗Gelencke/(genu articu- us,) vollbringet ſeinen Nutz und Verrichtung allein mit beugen und aus⸗ ſpannen/ denn die Bewegung zur Seite/ hat es vor ſich nicht anders als auch dar⸗ mit. Die Biegung iſt viel wichtiger als das Außſtrecken/ dahero auch zu jener mehrere/ groͤſſere und laͤngere Muſceln beſtimmt ſind/ und die meiſt von dem Huͤfft⸗Beine entſpringen; Zu dieſer aber wenigere und kuͤrtzere von dem Scenckel⸗Beine(femur herkommende/ jedoch auch ſtaͤrcker und dicker als die beugende. Man findet einige differenz in Se⸗ tzung derer Knie⸗ und Schienbein⸗ Muſceln/ indem einige in allen deren nur neun/ fuͤnff beugende/ und vier außſtre⸗ ckende haben wollen/ und daß beyde Art ſolches entweder gleich aus und gerade vor ſich wegthue/ ſowohl im Beugen die drey hinterſte an dem groſſen Schenckel und Schienbein gelegene/ und veſt von ei⸗ nem Ort/ nemlich von dem Foꝛtſatz uñ Hoͤ⸗ kerlein des Huͤfftbeins(coxendix, iſchiũ) entſtehende/ mit Namen/ ſeminervoſus, ſemimembranoſus, biceps, der halbner⸗ vichte/ halbhaͤutige/ und Lwehkeuſf a au . Illg 24 (achfers Tad XXN „„ 9 „ XXRrſchede reb al de Kmi Beux ce. Ppler.) Tad. XXXIMe 1M h B. R9.„f. . XxxVNI vm „afel bein⸗Muſct An jndtt iir eim ag dern Knt I “ Von denen Schien⸗Bein⸗Muſceln. auch im Ausſtrecken die;. vorderſten/ vaſtux in-& externus,& rectus, der aus⸗ und inwendige groſſe ungeheure/ und der gerade oder ſtracke/ welche 6 dem Schien⸗ Beine eigentlich und alleine zukommen: oder auch ſchlimm/ und zur Seite ſo wohl biegen/ die 2 faſciales, ſo inwen⸗ dig und ein ſchreeges Lager haben/ lon⸗ gus& gracilis, der lange und ſchlancke/ als auch ausſtreckender Muſcel mit dem breiten Haarwachſe/ auswendig gelegen/ welche alle vor commune oder gemein⸗ ſchafftliche pasliren. Dieſes wird deutlicher ausgedruckt von andern/ die da ſagen/ daß das Schien⸗Bein die 4 hintere Muſceln/ biceps, ſemimembranoſus, ſeminervo- ſus, gracilis, der zweykoͤpfige/ halb⸗haͤu⸗ tige/ halb⸗nervichte und geſchlancke/ Beu⸗ gen/ die 4 vordern/ rectus, duo vacti,& cruralis, der ſtracke/ 2 ungeheure/ und der Schenckel⸗Muſcel ausſtrecken/ der lange und Knieſcheiben⸗Muſcel/ longus &c popliteus, einwaͤrts oder anfuͤhre/ und einer der haͤutichte oder die breite Binde/ membranoſus& faſcia lata, auswaͤrts oder abfuͤhre: Wiewohl zum an, oder herbeyfuͤhren einige longum& gracilem, den langen und ſchlancken/ zum ab⸗ und auswaͤrts ziehen/ aber die breite Binde (faſcia lata) und das Knie⸗Kehlen(po- pliteus) Mausgen verordnen. Unſer Author, welcher cruralem, das Schenckel⸗Maͤusgen ausgelaſſen/ den wir denen ausſtreckenden/ davor er von allen Anatomiſten gehalten wird/ mit einverleiben wollen/ erzehlet ſie in folgen⸗ der Ordnung/ 5 beugende/ longus, gra- cilis, ſeminervoſus, ſemimembranotꝰ, — 147 biceps; 4 ſtreckende/ faſcia lata, rectus, vaſtus externus, vaſtus inrernus; und ein ſchlimm⸗ziehender des Schienbeins/ popliteus, davon die Beſchreibung fol⸗ gende iſt. Unter denen beugenden/ deren drey letzteren/ Tab. xxix., RR, und wieder zweyen davon Tab. XXX, RR, ihres Anfangs von den Hufft⸗Beins⸗Hoͤcker⸗ lein/ Tab. XxxIXx, N; Tab. XXX, QG; Tab. XXXIII, N; und deren Enden,/ b. Tab. XXXIIX, fig, 1, AAA; fig 2, CDE, Meldung geſchiehet/ iſt der I. Longus, ſartorius, faſcialis, der lange/ Schneider und Band⸗Mu⸗ ſeel/ erſcheinet gleich unter der Haut/ lang und ſchmal wie ein Band/ unter allen auch des gantzen Leibes der laͤngſte/ langer und dicker als der ſchlancke(gra⸗ cilis) weil er einen mehr erhabenen Ur⸗ ſprung hat von dem obern und vordern Grate oder Rand(ſpina) des Darm⸗ Beins mit einem ſpitzigen ſleiſchicht ſpannaderichten Anfange/ darnach wird er breit wie eine Binde oder Windel und fleiſchicht/ und lauffet queer oder ſchief hinunter uͤber die inwendige Seite des Schenckels/ und die 4 Ausſtrecker/ mit denen er ein Creutz machet/ vorwarts nach der innern und obern Gegend der Schiene/ an deſſen obern Vorſatzes in⸗ nern und untern Theile an der ſcharffen Ainie unter dem Knie ſich endigende: Er ziehet und bieget die Knie und Fuͤſſe ein⸗ warts/ und leget eins uͤber das andere/ wie die arbeitende Schneider beym Si⸗ tzen zu thun pflegen/ wordurch zugleich das groſſe Schenckel⸗ ſowohl als das Schien⸗Bein bewegt werden/ Tab. XXXI, T; Tab. XXXIV, A4A, DD, ſein 1 An⸗ 8 148 b Anfang Tab. XXXIV, B, und Ende oder Senne/ Tab. XXXIV, C II. Gracilis, rectus inferior, der ſchmale/ ſchlancke/ und untere gera⸗ de oder ſtracke/ naͤchſt an dem laͤngſten f einwerts gelegen/ iſt der andere faſcialis oder Band⸗Muſeel/ und inwendige hin⸗ terſte beugende/ lang und ſchmal wie ein Band/ doch ſchmaͤler und kuͤrtzer als der erſte/ und tieffer entſprungen mit einem breit und ſpannaderichten Anfange/ von dem Schaam⸗Beine zur Mi te und bey der commiſſur, Riß oder Zuſammen⸗ fuͤgung/ an deſſen innern und untern Theile/ und zugleich mit einigen Faſern von Huͤfft⸗Beine/ andere ſetzen von der Lnie/ die des Schaam⸗ und Hufft⸗ Beins Zufammenwachſung bezeichnet/ iſt ſehr ſleiſchicht/ gehet durch den innern h greoſſen Schenckel Theil fort/ und ma⸗ chet ſich feſte mit ſeiner ablang⸗ runden Senne inwendig an der Schiene nahe ſe beym Ende der zwey folgenden/ und wie der Sartorius ſich auch einpflantzet gleich unter dieſem/ welchem er in ſeiner Ver⸗ richtung beyſtehet/ beyde aber darinnen von denen folgenden gerad beugenden mehrere Huͤlffe erlangen/ Tab. XXXIVY, FF, IKL, ſein Anfang/ HI. I, der ab⸗ lang⸗runde Bauch/ K, das Ende/ HL. III. Seminervoſus, halb⸗ner vich⸗ te/ ſein Anfang von dem hinterſten Theil des Hoͤckers oder Erhabenheit des Huͤfft⸗ Beins nahe bey denen zuey folgenden/ jedoch hoͤhere/ iſt nervoſiſch/ lang/ ſchmal und rund/ wenn er an die Mitte des Schenckels kommt/ gewinnet er eine ſſeiſchichte ſubſtanz mit vielen Faſern durchwurckt/ wormit er hinten uͤber den Schenckel einwerts biß zum Knie ſchieff rV. Buchs/ 4. 35. 36.37. 38. Tafel/ fortgehet/ und endlich oberhalb in den hintern und innern Theil des Schien⸗ Beins ſich einſetzet/ und manchmal biß zu deſſen Mitte mit der Senne fort lauf⸗ et/ Tab. XXXIII, K, O; Tab. XXXIIX, hig. 2, G; ſein Anfang/ Tab. XXXIII, P, und Ende oder Senne/ Tab. XXXIII, . Tab. XXXIIX, fig. I. AAa. IV. Semimembranoſus, der halb⸗ haͤurichte/ iſt Anfangs fleiſchicht und haarwaͤchſig/ wird etwas weiter hinab breiter und gantz zaſerich/ lauffet uͤber den hintern Theil des Schenckels hig⸗ unter zum Knie mit einer breiten Senne/ und endiget ſich vorwerts zwiſchen bey⸗ den faſcialen; hat dahero mit dem vor⸗ hergehenden gleichen Anſang und faſt gleiches Ende/ jenen von der Erhaben⸗ eit oder Hoͤcker des Huͤfftblats⸗Kno⸗ chens etwas tieffer als der vorhergehende/ dieſes in dem hintern und innern Vor⸗ ſatz des obern Haupts am Schienbeine bißweilen noch viel weiter hinab unter dem zweykoͤpfigen mit ſchreegem Lauff vorwarts in die innere Seite des Schien⸗ beins hinterwerts/ Tab. XXXIII, I., R, Tab. XXXIIX, fig. 2, D, ſein Anfang/ Tab. XLNXIII, S, ſein Haarwachs und und Ende/ Tab. XLIIII, T3 Tab. XXXIEIA, fig. 1, A. V. Biceps, der zweykoͤpfichte/ weil er mit zwey Haͤuptern entſtehet/ dem einem/ wo die zwey naͤchſt⸗vorhergehende/ von der Erhabenheit des Huͤfft⸗Beins zu unterſt/(wiewohl andere ſolchen An⸗ fang von der Zuſammenfuͤgung der Schaam⸗Gebeine/ ſetzen/)da er anfangs gantz ſpitzig/ dunne und ſpannadericht iſt/ wird aber immer ſtaͤrcker und fleiſchich⸗ ter im Fortgehen uͤber den hintern und b aus⸗ —-ꝑ—·—yyyäͤ—,——— r und zu A drrm Thel Reir run Kme mt inied; ediget ſch— Lücaben; ſat dw ur venden glaten Pig es Ende/ wan myh der Hocktr ds it erwas beffer asug In dem haatmn wir. 1 obem Haus uit lmm noch biet nran volupfgen ti ind rts in de immend denterwerts/ Tu l. GlK, SDt rr3, H h Von denen Schien⸗Bein⸗ Muſeeln. 149 auswendigen Theil des Schenckelbeins/ um deſſen Mitte/ woſelbſt der groſſe Hin⸗ ter⸗Backen⸗Muſcel feſte gehet/ aus⸗ warts von der rauhen Linie ihme/ da er wieder duͤnne wird/ und die Natur zwi⸗ ſchen einer Senne und Spann⸗Ader be⸗ koͤmmt/ eine zu mehrerer Befeſtigung fleiſchichte ſubltanz zuwaͤchſet/ welche das andere Haͤuptgen und Anfang iſt die⸗ ſes Muſcels/(oder nach einiger Mei⸗ nung ein abſonderlicher Muſcel/ weil auch beyde Baͤuche mercklich unterſchie⸗ den ſeyn/ ſie lauffen aber in einen Schwantz zuſammen /) welcher mit einer einfachen jedoch mercklichen Senne in den obern und hintern Theil/ oder auch auswen⸗ dige Seite des oberſten Vorſatzes/ An⸗ hangs/ oder in das Haͤuptgen der kleinen Röhre gegen auſſerhalb/ auch wohl zu⸗ gleich in das Schien⸗Bein ſich endiget: Er laͤſſet ſich ſehr leicht in unterſchiedene theilen/ Tab. XXXII, OO, P; Tab. TXXtII M, V; Tab. XXXII, fig. 2, E, der obere und erſte Anfang/ Tab. XXXIII, + Y, ſein anderer Anfang oder das fleiſchichte Stuck/ Tab. AXNI, P; Tab. AAXAIII, Z, das Ende vid. l. c. Tab. XLNIII, fig. 1, A. Von denen ausſtreckenden iſt der I. Membranoſus, lati tendinis, faſcia lata, das haͤutige/ mit dem breiten Haar⸗ wachſe/ breite Pergament⸗Muſcel/ brei⸗ te Band oder Binde/ lieget an der aus⸗ wendigen Seite des Schien⸗Beins/ ſo daß er leichte von vorne und hinten kan geſehen werden/ ziehet dahero das Schen⸗ ckelbein und Knie aus⸗ und abwaͤrts/ und wird alſo der Gegener der beyden faſcialen; er iſt beym erſten Anfange ein wenig ſfeiſchicht und ſpitzig/ wormit er einen kurtzen langlichten Muſcel vorſtel⸗ let/ wird aber bald tendinòs und durch⸗ gehends haͤuticht/ und entſpringet von den auswendigen und Seiten⸗Theile der Lippe oder Graͤte des Darm⸗Beins/ olllis ilium, einige wollen von dem Hufft⸗ Beine/ lauffet ſo denn ſchief auswendig hinab uͤber den Schenckel/ bey deſſen groſſem Fortſatz er zu einer langen und breiten dunnen Haut wird/ als einer Senne/ wormit er den gantzen groſſen Schenckel und faſt alle deſſen und des Schien⸗Beins⸗ Muſceln/ die davon feſte zuſammen gehalten werden/ auſſerhalb umſpannet/ und nicht ſo wohl in die Knie ausftreckende Muſceln uͤber der mola, als vielmehr unter dem Knie in dem obern und auſſern Theil der kleinen auch wohl vordern Theil der groſſen/ da er ſeine Senne mit denen der folgenden Muſceln vermiſchet/ Roͤhren ſich feſte machet/ ja manchmal gar biß zu des quſ⸗ ſerſten Fuſſes obere Flaͤche hinablauffet/ Tab. IZ, S. Tab. LLII, MMOO, QKRS, der Anfang Tab. XLIO, M M, NN, Os ſein kurtz und dicker Bauch/ Tab. XXA. R, die breite und ſtarcke Senne Tab. XXXE, OO00, 885, ein Theil deſſen/ Tab. XXXI, S; Tab. XxXXIV P, der Ort der Einpflantzung/ Tab. XXXIV. I. II. Rectus ſuperior, der gerade oder obere ſtracke/ lieget uͤber dem cruræo, entſtehet vorne von der auſſern und un⸗ tern Graͤte des Darmbeins mit einem nervoſen ſpitzigen Anfange/ wird ſo denn fleiſchicht und rund/ gehet zwiſchen de⸗ nen beyden vaſtis uͤber das Schenckel⸗ Bein vorne hinab gerade aus/ und bevor wo er noch ins Knie eingeſetzet T3 wird/ 15 IV. Buchs/ 34.3. wird/ vereiniget er ſeine ſtarcke breite nervoſe Senne mit beſagter 2 Muſceln und cruralis Sennen/ welche ſo denn miteinander eine ausmachen/ die die gan⸗ ze Knieſcheibe umgiebet/ und alſo vor ein ligament dienet/ hernach gehet ſie ein wenig unter dieſer breit/ in den obern und vordern Theil des Schien⸗Beines feſte/ Tab. XXXI, R; Tab XXXIV, aaaa; Tab. XXXV, AX, DEF, ſein Anfang/ Tab. XXXV. B. D, langlicht rund und fleiſchichter Bauch/ Tab. XXXV, A, EE, der ſtarcke Haarwachs/ Tab. XXXY, C, F, Tab. XXXVII, S, der Orth/ dadurch die⸗ ſer Muſcel abſteiget/ Tar XXXV,XK. III. Vaſtus externus, lividus, der auswendige groſſe/ ungeheure/ weil vaſti die groͤſten ſeyn/ und das meiſte Fleiſch an denen Schenckeln ausmachen/ auch von der Farbe der Bley⸗blaue/ bley⸗ faͤrbige genannt/ entſtehet mit einem breit und ſpannaderichten Anfange von des groſſen auswendigen Hoͤckers oder Um⸗ drehers gantzn Wurtzel/ und dem drun⸗ ter liegenden obern und vordern Theil des Schenckel⸗Beins/ oder haͤnget die⸗ ſen wenigſtens feſte an/ gehet ſo denn an der auswendigen Seite des Schenckels und zur Rechten des geraden Muſcels/ mit einem dicken fleiſchichten/ mit geraden Zaſern begabten blauen Bauche herab zu der Knieſcheibe/ die er mit ſeinem brei⸗ ten Haarwachſe umfaſſet/ und ſich des Orts/ wie der vorhergehende/ in das Schienbein auswendig unter der Knie⸗ ſcheibe endiget/ Tab. XXXV, GGGG, Tab. XXXVI, I. XX; Tab. XXXVII, M, bb, ſein Anfang/ Tab. XXXV, H; Tab. XXXVI, K, v; Tab. XXXVII, N. und Senne oder Haarwachs/ Tb. XXXV. I, ſein Fleiſch 36. 37. 38. Tafel/ iſt blau/ Tab. XXXVI. M. XX, iſt unmit⸗ telbar an das Schenckel⸗Bein an⸗/ Tab. XXNV, VV, und mit dem vierten zu⸗ ſammen gewachſen/ Tab. XXAV2,LIL, TT, Tab. AXXXVII, OO, Pp. IV. Vaſtus internus, der inwendi⸗ e groſſe/ ungeheure/ hat einen dop⸗ pelten Anfang/ nemlich/ von dem Na⸗ cken und kleinen inwendigen Hoͤcker oder Umdreher nebſt der ihme unterliegenden Gegend/ ſo der innere und obert Theiliſt/ des Schenckel⸗Beins/ erſcheinet bald fleiſchicht/ mit vielen Zaſern durchwuͤr⸗ cket/ hanget forne und mehr inwendig dem Schenckel⸗Beine an/ und gehet an deſſen inwendiger Seite an den geraden Muſcel hinab zur Knieſcheibe/ unter wel⸗ cher er mit ſeiner haͤutigten breiten und mit der vorhergehenden gemeinſchafft⸗ lichen Senne inwendig am Schienbeine feſte wird. Tab, XIXIV, b b; Tab. xxxv, LII, Tab. XXXVI, NN.RR; Tab. XXXVII. QR, cc; Tab. XXXIIX, fig. 2, B. ſein Anfang/ Tab XXXV, MM; Tab. XXXVI. 0, 88; Tab. XXXVII, C der Bauch/ Tch. XXXVII, KX, wachſet feſte ans Schenckel⸗Bein/ Tab. XXXVI, O. VV; Tab. XXXVII, R, und mit dem dritten Muſcel zuſammen/ Tab. XXXVII, O0, PP, ſein tendo, Senne/ Tab. XXXIV. bb;z Tab. XXXV, N, die doppelte Ein⸗ pflantzung/ Tab. XXXVII, dd, die Zu⸗ ſammenſtoſſung der Haarwaͤchſe des?/ 3/ 4ten/ Tab. XXXVII, ee. V. Cruræus, der Schenckel⸗Mu⸗ ſeel/ iſt von unſerm Authore ausge⸗ laſſen/ gewinnet den Anfang an dem vordern und obern Theile zwiſchen bey⸗ den inwendigen des Schenckel⸗Beins/ und hat mit denen 3. vorhergehenden ver⸗ miſch⸗ Lefa rn 14 M P 8 Stentt e und mn mn Facſ dn d) d Nemnen unadm 5 rrh p K Acher nedſt da zm mite end ſo deri 6 — ddernene uhta Schenck— 5 4 Beis, e 4 8»„ 1 dict /nt nazind Nrget forne und upg. *, 6 enckel⸗Being 9* . M amwandiger Sera l dmed zur Knuftee. er mt ſaver hauexate. der vorhergeheon ee 7 Senne uwendg mes perd. 700, TITIW Wr Tab XXXVYIMMIE cc Tab. WRI al ag’ T N Mäll AAXVII, X, encktl⸗Bein T I XXVII, X WRM . 8 †. ſſſſ cel zuſammen, a 84 ſen rendo, E B T. W,NNN zung Ta*³ ,4, enſtoffung d irn denn ſeine Senne gehet uber die Knie⸗ Scheibe zum Schien⸗Beine forne ein: Iſt ein an das Schenckel⸗Bein gleich⸗ ſam angehefftetes Fleiſech. Dieſen muß man billig hinzu ſetzen den ſchlimm⸗abziehenden des Schien⸗ Beins/ ſubpoplitæus, das Knieſchei⸗ ben oder Knie⸗Kehl⸗Maͤusgen/ ſo viereckicht iſt/ und ſein Lager am Knie zu hinterſt und recht in der Kcehle hat/ entſpringet von dem untern und aus⸗ wendigen Schenckel⸗Beins⸗Hoͤcker hin⸗ terwaͤrts/ und wird in den obern und innern Theil oder obern Anhang zuhin⸗ terſt des Schien⸗Beins ſchief von auſſen einwaͤrts/ nachdem es uͤber das hintere Theil des Oberhaupts der fibulæ gelauf⸗ fen/ eingepflantzet. Tab. XXXlIX, fig. 2, GH; Tab XXXXI, fig. 1,EG; ſein Anfang/ Tab. XXXIIX, fig. 2, G; Tab. XXXXI, fig. 1, Fz Ende Tab. XXXIIX, Rg 2,H; Tab XXXXI, fig 1, Gz dfe Stelle/ wo es gelegen/ Tab. XXXXI, fig. 1, g. Auf die ſpannaderichte Baͤnder(l- gamentum) zukommen, ſo wird die groſſe und kleine Schien⸗Röoͤhre mit dem groſſen Schenckel⸗Beine durch fechſe deren zuſammen geknuͤpffet/ das erſte haͤutichte membranaceum, gemeinſchafft⸗ lich iſt um das gantze Gelencke/ ausge⸗ nommen die Gegend der Knieſcheibe/ ge⸗ ſpannet; das andere nervoſe/ in dem in⸗ wendigen Knie gelegen/ kommet aus dem Vorſatze des Schienbeins hervor/ und wird zweytheilig bey den Haͤuptern des Schenckels eingeſetzet; das dritte knorplichte und ſehr ſtarcke/ von dem er⸗ habenen Theile der Schiene zwiſchen ſei⸗ ——— Von denen Schien⸗Bein⸗ Muſceln. 157 miſchte gleiche Senne und gleiches Ende/ 5 nen Höͤhlen/ entſprungen/ gehet in den mittlern hinan/ ſo zu hinterſt zwiſchen des Schenckel⸗Beins⸗Haͤupteꝛn ausgehoͤlert iſt; das vierte an der auswendigen Seite des Knies angewachſen/ vereiniget des Schenckels groſſe und kleine Roͤhre mit⸗ einander; das funffte/ ein wenig ſchma⸗ ler und weicher/ an der inwendigen Sei⸗ te des Knies angeſetzet/ gehet ſchief in den vordern Theil der Schiene; das ſech⸗ ſte zarte/ wird in der Mitte des Knie⸗ Gelencks gefunden/ und gehet von dem Schien⸗Beine in den Schenckel⸗Kno⸗ chen. Worbey doch anzumercken/ daß die letztern drey Bander nicht allezeit ge⸗ funden werden/ ſondern offte nur drey/ als ein gemeinſchafftliches/ und zwey dar⸗ zwiſchen⸗liegende. Ferner wird die groſſe mit der kleinen Roͤhre durch drey Ban⸗ der befeſtiget/ deren erſtes und anderes ſind gemeinſchafftliche hautichte ſpann⸗ aderichte Baͤnder/ das eine umgiebet am obern und auswendigen Theil die zuſam⸗ mengeſetzte Knochẽ/ das andere iſt von dem untern Theile der groſſen zu der kleinen Roͤhre herabgelaſſen/ das dritte iſt ein abſonderliches haͤutiges/ welches in Zwi⸗ ſchen⸗Raum der groſſen und kleinen Rohre ausgeſpannet/ dieſe beyde Beine zuſammen bindet. Tab. XXXIX, fig. 2, N; fig. 3„DD; Tab. XXXX., fig. 1. F; fig. 2, X, und wie einige wollen unter⸗ ſchiedliche Muſceln einen feſten Urſprung geben. 1 Man wolle hierbey auch nachſehen/ wo zu finden die groſſe Schien⸗Roͤhre/ (tibia) Tab. XXXIX. fig. 2, Ccc; fig 3, CCC; Tab. XL, fig. 1, BBB; Tab. XLI, fig 1,D0D; fig. 2, BBB; ihr vorderſtes Hoͤckergen/ Tab. XXXV, I, ihre vordere Gegend 17½ Gegend/(antienemium/ Tab. XXXV, bb; der oberſte appendix, Tab. XXXIX, fig. 1, Pz fig. 2, C; Tab. XL., fig. 2, I, und untere Anhang/ Tab. XXXIX, fig. 1, G3 der Fortſatz/(proceſſus) welcher den in⸗ nern Fuß⸗Knoten oder Knorren machet/ Tab. XL, fig. 12 G. Die kleine Schien⸗Roͤhre/ das Wa⸗ den⸗ oder Hefft⸗Bein/(fibula, perone, Tab. XXXIX, fig. 2, Ddd; fig. 3, Bbb; IV. Buchs/ 39. 40. 41. Tafel. Tab. XL. fig. 1. CCC; Tab. XLI, fig. 1, EE; fig. 2, CC, ihr oͤberſter appendix, Tab. XXXIX, fig 1, D; fig. 2, D 3 fig. 3, B; Tab. XL., fig. 2, V; Tab. XII, fig. 1, E, und untere Anhaug/ Tab. XXXIX, fig. 1, E; der außwendige Fuß⸗Knorren oder Knotte/ malleolus externus, Tab. XXXIX, ſig. 2, K3 fig. 3, Ez Tab. Xl. fig. 2, R. und ) der inwendige/ Tab XXXIX, fig 2, 1 Tab. XLI, fig. 2, N;3 Tab⸗XLII. fig. 1, B. —— VV. Buchs/ XXXIX. XL. XLI. Tafel. Von denen Fuß⸗Muſceln/ und zwar des voordern und mittlern Fuſſes. § Er gantze aͤuſſerſte Fuß/ worun⸗ ter alles von denen Knorren biß zur Exrremiraͤt der Zehen begriffen/ deſſen obere Flaͤche/ cubirus, die untert/ planra, die Sole oder Blat genannt wird/ hat in ſeinem vordern/(tarſus) und mittlern/ (metatarſus) Theil oder Fuß/ zweyerley Bewegung mit beugen und außſtre⸗ cken; Jenes verrichten zwar nur zwey Muſceln/ tibigus anticus& peronæus Ater, das vordere Schienbein/ und an⸗ dere Heſſt⸗Maͤußgen/ die aber doch ſo⸗ wohl das einfache/ nemlich gerade auf⸗ waͤrts/ als auch das vermiſchte beugen/ ſchrerg und zur Seite/ das iſt/ auf⸗ und einwaͤrts/ auf⸗ und außwaͤrts/ machen; Dieſes aber fuͤnff andere/ gaſterocne- mius vel ſuralis externus, plantaris, ti- biæus poſticus, peronæus primus; das aͤuſſere und innere Waden/ Fußſolen/ hintere Schien⸗ und erſte Hefft⸗Bein⸗ Maͤusgen/ deren zwey letztere den Fuß auch ſchlimm oder anziehen/ herzu fuͤh⸗ ren ſollen. Diejenige Authores aber ſo aus dem gaſterocnemio externo gemel- los, folglich den inrernum zum ſoles, oder ſoleari machen/ bekommen ſechs Strecker/ und diſ in allem 8. Fuß⸗Mu⸗ ſceln/ oder woh heronæos poſteriores, longum& bre- vem, hintere Hefft⸗Maͤusgen/ den langen und kurtzen ſetzen; Einige dieſer Stre⸗ cker endigen ſich in calcaneum, die Ferſe/ die viel ſtaͤrcker ſind als die drey andern/ welche ad tarſum lauffen/ uͤber dieſes ſind auch insgemein die außſtreckende viel groͤſſer und ſtaͤrcker als die beugende. Wir wollen den Anfang machen von denen beugenden/ und ſind I. Tibiæus-alis, cruræus anticus, der vordere Schienbein Muſcel/ oder inwendige beugende/ iſt ſtaͤrcker/ laͤnger und groͤſſer/ als der folgende/ entſprin⸗ get von dem obern und vordern Theile oͤder gar 9. wenn ſie zwey —BBB——y— ——⏑—ͦꝛ:ÿ§õ§⸗-— d. xul Cf ein /und zwei ern Fuſſcs ſcermm dder apie olen. Dieng leir⸗ dem gatterocnenoam; folgich da imm. oleari nate un ecerr und alſo icia oder wohl gr u ars poltetiotu, ua. hererrt Heff Tu. Von denen Fuß⸗Muſceln des vordern und mittlern Fußes. 153 oder obern und auswendigen Vorſaͤtze des Schien⸗ auch wohl Waden⸗Beins/ faſt drey queer Finger lang an ſolchen Knochen/ mit. einem ſpitzigen/ ſpann⸗ adrigten und faſt fleiſchichten Anfange/ bald wird er groͤſſer/ breiter und flei⸗ ſchichter/ und laufft faſt ſtets an der groſ⸗ ſen Roͤhre/ beveſtiget/ davon er den Na⸗ men fuͤhret/ abwaͤrts/ biß er zu einer laͤnglicht⸗runden ſtarcken Senne wird/ welche unter dem Ring⸗foͤrmigen Liga⸗ ment hin⸗ und ſchreeg einwaͤrts nach dem obern Fuß fortgehet/ und offt zweyſpal⸗ tig/ mit dem einen Theil in die innere Seite des erſten und groͤſſern Keil⸗foͤr⸗ migen Knoͤchels des Vorfuſes/(tarlus) mit dem andern in des hintern oder mit⸗ tel Fuſes mertatarſus) Beingen/ welches der groſſen Zehen vorgeſetzet und ſolche unterſtuͤtzet/ eingepflantzet wird/ Tab. XXXIX, fig. 1, CC; fig. 3, GG; Tab. XL, fig. 2, MN O); ſein Anfang/ Tab. XRXXIX. fig. I, a3 Tab. XL, fig. 2. M, ſein Haar⸗ wachs und Ende/ Tab. XXXIX, fig. 1, bb3 Tab. XL, fig. 2, O. II. Semifibulæus-aris, peronæus alter & anterior, der andere und vordere/ oder halbe Hefft⸗Bein Muſcel/ weil er breit und fleiſchicht entſpringet/ außwen⸗ dig um die Mitte von der kleinen Roͤh⸗ re/(perone) die er auch bekleidet/ und/ wie einige außgeben/ auch gleich mit einem andern Haͤuptgen/ von deſſen obern Vor⸗ ſatze/ daß er alſo biceps oder zwey⸗koͤpffig waͤre/ halben Wegs wird er zu einer runden und ſtarcken Senne/ mit welcher faſt zweyfachen er unter den außwendigen Knorren durch die daſelbſtige Spalte/ auſſer⸗ und oberhalb in das Beingen des Hinter⸗Fuſes/(metacarpus,) ſo der klei⸗ nen Zehe vorgeſetzet wird/ und auch/ nach einiger Meynung/ mit der groͤſſern Sen⸗ ne unter der Fußſole ſchief einhergehende/ in des Vorfuſes(tarlus pedium) Knoͤ⸗ chelgen gegen uͤber der groſſen Zehe/ veſt gehet/ Tab. XXXIX, fig. 1, IH; fig. 2, GG; fig. 3, FFz Tab. XL, fig. 1, III; fig. 2, EE; der Anfang/ Tab. XXXIX, fig. 1, cz runder Haarwachs und Ende/ Tab. XXXIX„fig. 1, hh 1; fig. 2, H; Tab. XL. fig. 1, K; tig. 2, F. Von denen außſtreckenden iſt der erſte/ Gaſtrocnemius vel ſuralis exter- nus, gemellus, der auswendige Wa⸗ den⸗Muſcel/ iſt zweytheilig7 dahero dieſe Theile von ihrer Gleichheit und Zu⸗ ſammenlage/ gemelli, duo gaſtrocne- mü, die Zwillinge/ genennet werden/ hat dahero einen doppelten Anfang/ der in⸗ wendige Zwilling von dem innern/ und der außwendige von dem auſfern unter⸗ ſten Haupte(capitulum, tuberculum. condylus, proceſſus) des Schenckels unten der Kniekehle/ wenn ſie beyde unterwaͤrts auf die Helffte kommen/ gehen ſie in eis⸗ und geben ſo dañ ein breites ſtarckes ſpañ⸗ adrichtes Band oder Senne/ ihr Bauch⸗ Fleiſch/ womit ſie die Wade machen/ ſtellet vor ein parrallelogrammum oder langlicht viereck/ und die aͤuſſerſten Haar⸗ waͤchſe ein trapezium, ungleichſeitiges viereck/ haben auch mit den folgenden ei⸗ nerley Senne und Einpflantzung von hin⸗ ten zu/ oberſt in das Ferſen Bein/(os calcanei) Tab. XXXIII, ꝗq; Tab. XXXIIX. fig. 1, D, E, F, GG, H, I3 fig. 2, 005, ſein Anfang und zwey Haͤuptergen/ Tab. XXXIII, rr. Tab. XXXIIX;, fig 1, D, E; fig.z, OO; mit ihren Geleich⸗Bein⸗ lein/ Tab. XXXIIX. fig. 2, 85 3 der Bauch/ Tab. XXXIIX, fig. 1, GG; ſein Haarwachs oder Senne/ Tab. XXXIIX, ſig. 1, H, I; ſig. 2, QQRs und Ende/ Tab. XXXIIX. g. 1, K3 fig. 2, R. II. Ga. ——ͤ II. Gaſtrocnemius vel furalis inter- nus, das inwendige Waden⸗Maͤuß⸗ gen unſers Authoris, von andern genen⸗ net ſoleus, ſolearis, weil er einer Fiſch⸗ Aalen nicht ungleich iſt/ er lieget unter denen gemellis, und entſpringet von dem hinterſten Anhange der kleinen Roͤhre/ oder wo die kleine und groſſe zuſammen⸗ ſtoſſen an beyden huntern und obern Theile/ wird beym Abſteigen allmaͤhlich in einen ziemlich⸗breiten Bauch/ von welchem und des auſſern Waden⸗Maus⸗ gens erhabenen Fleiſche/ die Waden formiret werden/ ausgeſpannet/ welcher unter der Wade in eine ſehr ſtarcke/ mit des vorhergehenden gar genau verknupff⸗ ten Senne/ gehet: Dieſe alſo gemein⸗ ſchafftliche oder in eins zuſammengehen⸗ de Senne/ iſt die allerdickeſte und ſtar⸗ ckeſte des gantzen Leibes/ chorda magna Hippocratis genennet/ der groſſe Strang/ woran/ weil ſie vor ihrer Einpflantzung ein wenig von dem Schienbeine abſtehet/ und einen Zwiſchenraum machet/ das geſchlachtete Vieh auffgehanget wird/ ſie wird dem Ferſen⸗Beine einverleibet/ bißweilen aber gehet ſie weiter unter der Kußh biß in die Gegend der Zehen ort/ Tab. XXXIIX, fig. 2, LMMN; Tab. XLI, fig. 1, PP, ſein Anfang/ Tab. XXXIIX, fig. 2, L, der Bauch/ MM, die Senne/ N. III. Plantaris, der Fußſolen Muſcel/ entſtehet von dem auswendigen Unter⸗ Haupte des Schenckel⸗Beins/ mcht weit von dem Knieſcheiben⸗Maͤusgen/ wird ſo fort zu Fleiſche/ hat aber einen kleinen kurtzen Bauch/ weil er bald un⸗ ter dem Knie zu einer duͤnnen/ runden und ſehr langen Senne wird/ welche zwiſchen beyden Waden⸗Mausgen hin⸗ ab ſteiget/ ſich mit dieſer ihrer Senne 40. 41. Tafel/ zur Seiten bey der Ferſen vermiſchet/ und veſte einſetzet bey dem inwendigen Knorren in die Ferſe/ andere wollen auch mit in die Fußſole/ in deſſen Haut er ablumiret wurde/ zum Schuz der drunter verborgen liegenden Sennen nd Muſceln. Weil dieſer in der Knie⸗Kehlen liegende Muſcel nicht allezeit gefunden wind/ ſcheinet ſein Nutz nicht gar zu groß zu ſeyn/ ab XXXIIX, fig. 2, 1KK; Tab. XILi, fig. 1, ds Hauptlein/ Tab. XXXIIX, fg. 2,1; ſein runder Haar⸗ wachs/ Tab. XXXIIX, fig. 2, KKK; Tab. XLI, fig. 1, RRR; der breite Haarwachs auf der Fußſolen/ T. XLII, fig. 1, DDD b; fig. 2, BBBB. Die zwey ſchlimm⸗ziehende ſind/ einwaͤrts der tibiaus poſticus, außwarts peronæus pricmus. I. Tibialis, cruralis poſticus, nauticus, der hinterſte Schienbein oder Schif⸗ Leute Muſcel/ iſt oben am Hinter⸗Theil des Schienbeins/ zwiſchen der groſſen und kleinen Roͤhre/ alſo von beyden und deren Zwiſchen⸗Bande entſproſſen/ ſtre⸗ cket ſich an der gantzen Schiene/ an der er veſt anſitzet/ hinab/ und laufft mit ſeiner laͤnglicht⸗runden und ſtarcken Senne bey dem inwendigen Knorren durch deſſen Einſchnitt oder Spalte unterhalb in das⸗ jenige Vorfuſes(rarſus) Beingen/ ſo mit dem Wurffel⸗ſoͤ migen zuſammen⸗ ſtehet/ oder in den innern Theil des Schiff⸗foͤrmigen Beins/(os ſcaphoides, naviculare,) Tab. XXXIX, fig. 2, EE; Tab. XL, fig. 1, DD0; Tab. XLI, 6g. 1, LL; fig. 2. LLz ſein Anfang/ Tab. XXXIX, fig. 2, e, runder Haarwachs/ Tab. XXXIX, fig. 2, f;z 7ab. XL., fig. 1, E3 Tab. XI.I, fig., M. II. Peronæus primus vel poſticus, fibei- læus, der erſte und hinterſte Hefftbein 8 Muſcel —2 f s —jd-„——— 8. 1 Xr Jufplen TLg 1 1 3363. 1 FLH. k,uralszuünn uncerſte Schiendentne Muccci/ ſiohnmeſ Schirndens/ zuſſße klanen Rohre/ aſoum Zwiſchen⸗Bandeche chan der ganze St met Nnc /uD di'runden udirträ unpendizen Auna e daun oder Sranande Vorfaſes aaus „ 2n Wurftam 9 2 4 ö“ ——öööö—ſſͤnͤI— Von denen Fuß⸗ uſceln des vordern und mittlern Fuſſes. 1 5„ Muſeel ertſprungen mit einẽ ſtarcken ner⸗ voſen Anfang von dem obern uñ auswen⸗ digen faſt vordern Seite des Hefftbeins/ an deſſen gantzen Seite er im herabſteigen anhaͤnget/ lencket um den auswendigen Knorren/ den er vor eine Rolle brauchet/ ſeine knorplichte Senne zuruck/ welche in Vorbeygehen an der Seite des oſſis cal- canei mit einem beondern Bande veſte genacht wird/ und nahe an dem Wuͤrf⸗ fel⸗ foͤrmigen Knochen bey Erwachſenen ein eigen Knoͤchelgen/ wie die olſa ſelamoi⸗- dea geſtaltet/ angewachſen zeiget/ folglich/ weiter uͤber die Fußſole und innere zwi⸗ ſchen⸗knoͤchige Muſceln zu des Mittel⸗ B fuſſes Beingen/ ſo die groſſe Zehe traget/ hinlaͤufft/ und ſich an deſſen auſſern Sei⸗ te oben beveſtiget/ Tab. XL, fig. 1, V; fig. 2, B0D, ſein Anfang/ Tab. XL, fig. 2, B, der Bauch/ Cd, und Senne/ DD. Dion, ſo dieſen ponæum longum nen⸗ net/ ſtatuiret in ſeiner Anatomie noch einen zweyten poſteriorem oder tertium, nem⸗ lich den kurtzen/ deſſen Anfang herſtamme von des Hefftbeins Untertheile/ und in des Mittel⸗fuſſes an dem kleinen Finger ſtehendes Knoͤchelgen eingepflantzet werde. Auf die an dem auſſerſten Fuſſe be⸗ findliche ſpann⸗adrichte Bande/ li⸗ gamentum) zu kommen/ ſind ſolche zu doppeltem Gebrauch beſtimbt/ einige hal⸗ ten die Sennen derer Muſceln/ damit ſie nicht unter der Bewegung aus ihrem ge⸗ hoͤrigen Lager weichen/ andere binden die Gebeine mit einander zuſammen. Jenes verrichten drey/ das erſte iſt forne an dem Gelencke des Fuſſes mit dem Schien⸗ bein gelegen/ das andere erſtrecket ſich von dem inwendigen Knorren biß zum erſen⸗Beine/ und machet gleichſam zu ſicherer Durchlaſſung derer Sennen/ drey Ringe/ ſo z. daſelbſt befindlichen Kruͤm⸗ men(ſinus) umſpaͤnnet feyn/ Tab. XI. fig. 2. DP; das dritke gehet von denen aus⸗ wendigen Knorren zum Ferſen⸗Beine⸗ und iſt uͤber zwey Kruͤmmen gezagen: ſo ſind auch auf der Fußlolen uͤberzwerche Baͤnder anzutreffen/ welche die Sennen derer Muſceln/ die das andere und dritte Finger⸗Gelenck beugen/ faſſen/ Tab. XLII, fig. 1, DDDD; Tab. XLIII, fig. 1. Bz und auf den Ruͤcken des Fuſſes eines/ ſo die vier tendines des Muſcels/ welches das dritte Gelenck der Zehen außſtrecket/ Tab. XL, fig. 2, KKKK, zuſammenfuͤget: auch alle Finger haben ein haͤutichtes Die Bander/ ſo die Knochen zuſam⸗ menbinden/ ſind mancherley/ denn 1. wird die Kote/(talus) Koten⸗Gebein oder Sprung/, und die Schienroͤh⸗ ren/ zuſammen gebunden/ mit 3. Baͤn⸗ dern/ das erſte haͤutichte verwahret das Eingelencke der groſſen Schiene mit der Kote/ das andere kommt von dem auf⸗ ſern Theil der Kote her/ und wird der groſſen Schienroͤhre eingepflantzet/ das dritte verbindet das außwendige Theil des Kotenbeins mit der kleinen Roͤhre/ uñ dieſe beyde letztern haben faſt eine knoͤr⸗ plichte Subſtanz; e, und die Fußwur⸗ Zel oder Vorfuß/(tarſus) mit funff Baͤn⸗ dern/ das erſte haͤutichte verwahret das Gelencke des Sprungs und Ferſen⸗ Beins/ das andere/ welches mit denen folgenden knorplicht iſt /) gehet von dem untern Sitze des Sprungs zur Ferſe/ das dritte kommt von dem Nacken der Kote hervor/ und gehet ins Schiff⸗Bein/ das vierte beveſtiget den Nacken des Schiff⸗ Beins mit dem Wurffelfoͤrmigen Beine/ das funffte verknuͤpffet ebendiß Bein mit der Ferſe/ und umgiebet das Gelencke. V 2 2. Fuͤgen Band/ vinculum membranoſum, ſo die Sennen beveſtiget. A men haͤlt. 3. O und deren Fuß⸗Zehen Baͤnder/ welche 176 2. Fuͤgen die Beine des Vorfußes (caci) unter ſich und mit denen naͤchſten gelegenen feſte zuſammen einige ſehr har⸗ te und knorplichte Bander/ welchen n⸗ tertheils ſich hinzu geſ llet mehre er Kraͤff⸗ te halber ein beſonders ungemei ſtar kes/ welches das Mittel d rer Beine zuſam⸗ 3. Des Mirtel⸗ Fußes⸗ mit der Mittet⸗Hand metacurpus) und Hand⸗Finger⸗Baͤndern ihrer Sructur, Einpflatzunz und Gebrauch nach faſt ubereinkom nen/ und noch uͤder diß die⸗ jen ge/ welche dir Knochen/ um die ð uß⸗ ſohle hohl zuma hen/ zu ammen haiten/ hernach auch das uͤberzwerche/ ſo die Beine der Mittel⸗Hand mit der erſten Finger⸗oder Zehen⸗Re he zuſammen fu⸗ get/ es haben aber alle dieſe ſolch eine IV. Buchs/ 42. 43. Tafel/ ſie allerhand Anſtoß beym Gehen ohne Schaden ertraßen koͤnnen. Die hervor⸗kom nende Knochen/ ſo viel der Auchor hat/ ſind/ die Ferſe/ cal⸗ caneus, Tab. XXXIIX, fig. 2, Q; Tab. XXXIX, fig. 1, P; fig. 2, L; Tab. XL, fig. 1. f., fig. 2, fig. 2, O; Tab. XLlI, fig. 1, CC; fig. £ 1, Ad; fig. 3, AA; Tab. XLIII, fig. 1, A; fig. a, As der aß⸗Wurtzel pedium, tarfus., Beine/ Tab. XXXIX, fig. 3, KKKK; Tab XCIII, fig. 2, FFfE; die von dem mittlern Fuße/ metatarſus, an- tipediun., Tan. XLII, fig 2 I; fig. 3⸗ L, S. Die Fuß⸗ Beuge/ Hexura pedis, * Tab. XXXINX, fig. 1, N. ſig. 35 N. der Ruͤcken des Fußes dorſun, oder obere Theil/ Tab XXIX, Bg. 1, Qs fig. 3„ M. die Fußſohle Iab. XL, 8⸗ 1) X. Feſtigkeit von der Natur erhalten/ daß . Buchs/X XLII Tafel. Von denen Muſceln derer Fuß⸗Zehen. [N dem auſſerſten Fuße ſind noch Aubrig die 4. Finger oder Sehen mit dem groſſen oder Daumen/ derer Bewe⸗ gung aus der Eintheil⸗ und Benennung derer hierzu behulfflichen Muſceln ſo fort b erhellet/ davon einige gemeinſchafft⸗ lich ſind vor die Finger insgeſamt/ aus⸗ genommen der Daume/ wiewohl auch vor deenſelben der Auchor die interoſſeos mit anwendet/ wie unten zu ſehen ſeyn wird; einige aber gehoͤren alleine und beſonders vor den Daumen/ alleine vor den kleinen/ und nach Dionis Meinung einer all ine vor den 3 iger oder die ande⸗ re Zehe. Derer 4 extenlores, 1. Der Lange longus, der zu derer e. Finger gemein⸗ ſchafftliche ſind a. ausſtreckende vier Zehen drittes Gelencke oder Glied (internodium) gehet/ und ſolche aus⸗ ſtrecket. b 2. Der Kurtze/ brevis, gehet ins erſte und andere Glied. 8. Beugende Wurckung haben/ Kxores. 1. Der Dur chbohrer/ perforans, ge⸗ het in die Beme des dritten Gliedes. 2. Der Durchbohrte/ perforatus, gehet in die Beine des andern Glieds. 3. Die 4‿¶ Wurm⸗foͤrmige/ lum⸗ bricales, gehen ins erſte Glied. -. Abziehende/ ſeit⸗ und auswaͤrts von den Daumen abfuͤhr nde/ ſind ⸗ zwiſchen denen Beinen egende aus⸗ wendige/ interoſſei externi, gehen ins erſte Glud. 8 8. An⸗ G Tap. LI. I, fig 1, 9; —— cdan, In b d. De Suß Jeg nn aken des Faes, wig. aa/ Tab XIN, H M. Ne Frſſhe kal 55 d Tafel derer zat Jeden rt. Gintl tcrnodun) ct, W8 Von denen Muſceln derer Fuß Zehen. 157 J. Antziehende/ oder die Zehen ein⸗ waͤrts zu den Daumen aufuhrende/ ſind die z zwiſchen denen Beinen liegende inwendige/ inreroſſer interni, und ge⸗ hen ins andere Glied/ internodium. Werbey dieſes zu mercken/ da ande⸗ re nur s interoſſeos zulaſſen/ wormit ſie ſich auf die denen 4 Fingern beſtimmte gemeinſte beziehen/ daß unſer Auchor noch den neunten/ den innern zum Dau⸗ men; und den zehenten auſſern zum lei⸗ nen Fi ger gehoͤrig/ hinzuſetzet/ dahero 10. heraus kommen/ mit was vor Grun⸗ de/ kan oben bey dieſer Art Hand⸗Mu⸗ ſceln nachg ſehen werden/ denn es ſind nur 4 Zwiſchen⸗Raume von des Mittel⸗ Fußes(meratarſus) 5 Beinen gemacht/ in welchen jealichen 2. zwiſchen⸗knochich⸗ te/ ein mwendiges und ein aus wendiges Mau gen liegen. Die abſonderliche eigenthuͤmliche Muſ eln ſind/ b b 2. Des Daumens oder groſſen Ze⸗ he/ an der Zahl z. *. Der Ausſtrecker gehet in alle Bei⸗ ne des Daumens. 2. Der Beuger/ flexor, in das letzte. 3. Der abfuhrende/ abducens, ins erſte. 4. Der Anziehende/ adducens, Zwerch⸗ Muſcel/ transverſalis, auch ins erſte/ die⸗ ſen wird noch von einigen hinzu gethan 5. Adductor major, welcher in das erſte Finger⸗Gelencke gehet. 8. Des kleinen Fingens/ oder Zehen⸗ ein Abzieher/ abductor welcher ins erſte Gelencke(internodium) gehet/ deme man noch beyfuͤget flexorem, den Bie⸗ ger des Barrholini. y. Des Zeige⸗Fingers oder Zehe/ ein eintziger Dionis. Den Schluß von dieſen geſamten Muſceln machet das fliſg ichte Stucae/ —— 3.— —— 4———————— maſſa carnea, auf der Fußſohlen. Dieſer aller Beſchreibung ſoll nunmehro in. moglichſter Kuͤrtze folgen: 1. Longus tenſor(tertii internodſi digirorum pedis) cnemodactylæus, der lange Ausſp anner des dri. ten Zwi⸗ ſchen⸗Gelencks derer Zehen /) entſtehet unter dem vordern Schien Bein⸗Maue⸗ gen/(tibieus anticus) von dem obern und vordern/ the ls innern Theile des Schien⸗ Beuns/ da dieſes dem Nt⸗Beine unter dem Knie anſitet/ laufft gerade nach der Lange der kleinen Röhre herunter/ be⸗ feltiget an dem ligamen, welches dir groſſe und kleine Roͤtzre vereiniget/ wird uun diefes Mitte zur Senne/ welche unter dem Ning⸗förmigen oder runden liga- ment fortgehet/ und bey dem Vorfuße (tarfus) in 4 Theile geſpalten wird/ wor⸗ mit ſie ins andere/ vornemlich/ aber letz⸗ teres oder drittes/ einige ſagen aller drey Gueder(internodium) derer 4. Zehen obern Theils eingepflantzet wird. Tabul. XXXIX, fig. 1,II; Tab. XL, fig. 2, G. ſeine 4 Sennen oder Haarwachſe/ tendo, Tab. XXXIX, fig. 1, K. Tab. XI, fig. a, HfHHH, der funfſte zur groſſen Zehe/ Iab. XI, fig. 2, I, dieſe Senne knuͤpf ei zu⸗ ſammen ein Ligament, Tab. XXXIX, fig. 1„ K; Tab. XI, fig, z. KKKK. II. Brevistenſor ſecu di internodii, minor, der kleine oder kurze Ausſirecc⸗Mußtcel des andern Zwiſchen⸗Geencks der Zehen/ pecius, pediæus externus, weil er oben auf dem Fuße Uegei/ unter dem landen/ kommt auf den Fuß⸗ Rücken von der Gegend des Koten⸗Beins(aſtra⸗ g- Ius, ralus,) enige meynen von dem unter Theil des Hefft⸗Beins/ andere vielmehr von dem Knoͤchelgen/ ſo unn r dem Rina⸗förmiaen ligament eder Queer⸗Bande lieget/ als auch von dem Ügam ent ſelbſten/ fangt ſich dreit und gantz fleiſch icht an/ und lauffet m 4. Fachen/ nicht runden ſondern breit ausseſranneien de⸗ ue. Wurm⸗fürmigen ſeſt aͤhnilchen, jſchach u 3 dickern 15⁸ dickern Sennen/ die des langen ſeine Creutz⸗ . weis uͤber den Mittel⸗Fuße durchſchneiden/ in das erſte und andere Finger⸗Gelencke(interno⸗ dium, intermedium) feſte/ an der innern Sei⸗ te derer 4. Fuß⸗Zehen/ Tab. XXXIX, fig. 1, L; fig. 3H; Tab. XI., fig. 2.8. Die 4 Haarwaͤch⸗ ſe oder Sennen/ Tab. XXXIX, fig.. MMMi; fig. 3. aaaa. III. Perforans, flexor magnus, longus, ſub- limis, perodaety læus, flexor internodii vel oſſis tertii digitorum pedis, der Durchbohrer/ lange und groſſe Beuger des dritten Zw⸗ ſchen⸗Gelencks der 4 kleinen Zehen/ lieget mehr einwaͤrts und tiefer als der folgende unter dem Waden⸗Maͤusgen/ und hat ſeinen Anfang von dem obern und hintern Theile/ und Vorſatz des Schien⸗Beins/ der Gegend/ wo er mit dem Hefft⸗Beine zuſammen gefügt iſt/ wird an der Mute des Schien⸗Beines zur Senne/ lauffet bey und unter den inwendigen Knorren durch die Hohle oder Einſchnitt der Ferſe unter dem Bande/(ligamentum) das von dem unterſten Vorſatze des Schien⸗Beins iſt/ fort/ und wird auf der Fußſohlen in 4. Sennen ein⸗ getheilet/ welche durch des kleinen Beugers Niutzen oder Locher(rimas) durchgehen/ ſelbe gleichſam durchbohren/ und in das dritte und letzte Gelencke/ oder Beine der 4. Finger/ an der hintern und innern Seite feſte werden/ Tab.XL, fg. 1, S8SS; Tab. XLI, fig. 1, H; fig. 2, DEE, ſein Anfang Tab. XLI, fig. 2. D, und ſchmale Bauch/ T. XLI, fig. a, EEE, der Haar⸗ wachs oder Senne/ Tab. XLI, nig. 1, X; tig. 2, FF; thei et ſich in 4 andere Haarwachſe/ Tab. NXLI, fig. 2, GGGG; Tab. XLII, fig. 2, LLLE; ſig 3, B, EEE; Tab. XLIII. fig. 1. N. IV. Perforator, flexor minor, brevis, pro- fundus, pediæus internus, flexor internodii ſecundi, der durchgebohrte kurtze Beuger des andern Zwiſchen⸗Gelencks/ liegt mehr aus⸗ waͤrts als der vorhergehende und erhoben/ mit⸗ ten auf der Fußſohlen/ ſein Anfang iſt fleiſchicht und haͤuticht von dem untern und innern Theil des Ferſen⸗Beins/ und um die Helffte der Fuß⸗ ſohlen theilet er ſich in 4 Sennen/ welche kurtz vorher/ ehe ſie in das andere Finger⸗Gelencke Cinternodium) am untern Theile eingehen/ durchbohret/ oder durchlochert werden/ darmit des vorhergehenden Senne koͤnne durchgehen. Dieſer ſoll groͤſten Theils die ſpannaderichte IV. Buchs/ 42. 43. Tafel/ Ausbreitung/ latum tendinem, aponeuroſin uͤber den Fuß machen/ ſo ſonſten dem plantari zugeſchrieben wird/ T. XLI, fg. 2, Q. T. XLII, fig. 2, CCCC, fig.3, N, ſein Anfang/ Tab. XLII. fig. 3. O, die 4. Sennen/ Tab. XLII, fig. 2. DDDD; ſig. 3. PPPP, ihre Locher/ Tab. XLII, fig. 2, aaaaꝗ. V. VI. VII. VIII. Lumbricales, vermicuta- res, fiexores primi internodii quatuor digito- rum, die Regen⸗Wurm⸗formige Beuger des erſten Finger⸗Beins oder Zwiſchen⸗Ge⸗ lencks/(internodii primi) von des groſſen Beu⸗ gers/ des Durchbohrers/ Sennen oder vielmehr ſelbige einwickelnden Bande entſprungen/ mit einem ſchmalen Anfange/ mit untermiſchtem Fleiſche/ oder fleiſchichten Faſern von der in der Ferſen⸗Hoͤhle eingepflantzten muſculoſen Sub⸗ ſtantz/ oder vielmehr von der fleiſchichten maſ a und Stücke anf der Fußſohle unter dem kurtzen Beuger der Zehen gelegen/ ihr Leib iſt ablang⸗ rund/ und die zarte Sennen vermiſchen ſie mit denen derer inwendigen zwiſchen⸗knochichten/ und machen ſolche einwaͤrts und an der Seiten des erſten Finger⸗Beins oder Gelencke feſte. Dieſe Muſceln kommen mit denen gleiches Na⸗ mens/ die in der Hand ſind/ überein/ ſelten fehlen zwey davon/ Tab. XL, fig. 1, RRTT, Tab. XLII, fig. 2, KKKk, fig. 3. FFFF. Tab. XLIII, fg. 1, O, der Anfang iſt ein ſleiſchicht Stuück/ Tab. XL., fig. 1, RRKR; Tab. XLI. ſig. 2, H; Tab. XLII, fig. 3. DDD; Tab. XLIII. fig. 1. M. und von denen 4 Haarwaͤchſen des Maͤusgen des dritten Gelencks, Tab. XL, fig.. §8SSS; Tab. XLIII, ſig. 3. FEFF; ſeine 4. Haarwachſe Tab. XL., fig. 1, TTTT; T. XLII. fig. z. G66G; Tab. XLIII, fig. 1. PPPP. INX. X XI. XII. XIII. Interoſſei externi V, die auswendige 5. zwiſchen⸗Fknochichte. Man will insgemein/ daß alle zwiſchen⸗knoͤchichte von denen Knochen des Vorfußes/(tarſus pedium) auch wohl von den Hoͤhlen des Mittel⸗Fußes herkommen/ und 8. die Zwiſchen⸗Raume des Mittel⸗Fußes(metatarſus, meta pedium) mit ihrem Lager ausfuͤllen. Abſonderlich aber die 4 auswendige/ abgerechnet der aͤuſſere an der klei⸗ nen Zehen/ nehmen ihren Anfang von denen Beinen des Vorfußes/ oder von dem obern Theil der Lücken derer Knochen des Muttel⸗Fuſſes/ ſteigen mit einer breiten doch kurtzen Senne zum erſten Beine/ Zwiſchen⸗Gelencke oder Glied von jar. 5 gocr zie olan ſih da db. Pül Sellet N.) zmtern. kochich an dei A nen Bein ſollen aul wendiade in 4.G ſprung (tarſus) Fuſſes/¹ ausfuülen miſchen nen Au⸗ Ghed od denen W. Thel de fele Ta Es ſiu iw unde lich/ enne fg. 2,N andtge l deſet fe. 3, H 8 Cr Hodhleemaehi⸗ u 44 4 1 1 4 4 2. L Rr 7d/ und Ne an emam ac Nra mdenden in naden ſoiche ene 1 Cſten Jmac⸗Dan itt uhe Rrxtin naname u/ du u Xx had m m . len Dey davon/ Ta L N 6 XLII, Rr 1IXMRà 1. 83 1,0, Rr a 24, 1 I. F NM M; Te. XLII ES WMW z. M. nd das kar n en drna Sen l. * W 55, 1. XLII. Ihn 1 urnatt L. IL elAle 660 6. Ia. IIk 5 RKXXLXI XlPME Von denen Muſeeln derer Juß⸗Zehen. jeder Zehe zur auswendigen Seite hinan/ ſie ſollen ſich auch lencken an die Seiten der Kno⸗ chen des Mittel⸗Fußes/ und alſo dieſe und jene zur Seiten beugen/ TXLIII, fig. 2, DDDDD; fig. 3. 6666G. XIV. XV. XVI. XVII. XVIII. Intereroſſei zntern V. die z. innerlichen Zwiſchen⸗ knochichte/ davon nach Abgang des innern an der groſſen Zehe/ wetl er nicht zwiſchen de⸗ nen Beinen iegen ſoll/ nur 4. blelben. Dieſe ſollen nur einen ſpizigen tendinoſen Anfang in⸗ wendig dey dem Ferſen⸗Beine haben/ ſo hernach in 4. Seunen geſpalten werden/ oder ihr Ur⸗ ſprung iſt von denen Knochen des Vorfuſſes (tarfus) und lücken derer Beine des Muttel⸗ Fuſſes/ deſſen inwendige Zwiſchen⸗Raͤume ſie ausfüllen/ wo ſie hernach ſich elnpflantzen/ ver⸗ miſchen ſie ihre Sennen mit denen des gemei⸗ nen Ausſtreckers/ und endigen ſich im andern Glied/ oder nach einiger Meinungen/ gehen mit denen Wurm⸗formigen in den obern und innern Theil der 4. Finger⸗Knochen erſten Getencks feſte/ Tab XLIII, fig. 2, CCCCC, ng.;. FFFFF. Es ſind uoch mehr Orte/ wo der Author die in⸗ und auswendige interoſſeos anfuͤhret/ nem⸗ lich/ einen Tab XL., fig. 1, O; zwey Tab. XXXIX fig. 2. NO, zur kleinen Zehe zwey/ ſo die aus⸗ wendige Seite des letzten Beines der Fuß⸗Wur⸗ zel deſetzen/ Tab. XLII, fig. 1, G G; fig. 2, II; fig. 3., H H, Tab. XI, III fig. 1, FG; davon ei⸗ ner/ ſo den kleinen Finger abzeucht/ T. XXXIX, ſig. 2. Q; Tab. XL, fig. 1. Qs zur andern Zehe erſtrecken ſich zwey/ Tab. XLIII, fig. 1, C, die groſſe Zehe bewegen zwey/ Tab XLIII, fig. 1, DE; ausſtrecken/ Tab XLII, fig. 1. HH, beu⸗ gen fig. 3, RK; einer zeucht ab/ Tab. XXXIX. fig. 2, M einer beweget inwendig zu Tab. XL, fig. 1. M, die andern in ihrem Lager/ Tab. XLIII fig. 1. IHHH; alle 10. miteinander/ ſo einiger maſſen in dem auswendigen Theil des Fußes ſich ſehen laſſen/ Tab. XXXIX, fg. 3, IIIII, Verheyen ſagt von ſolchen Muſceln ſehr deut⸗ lich: Das erſte inwendige Mausgen/ welches der groſſen Zehen naͤher/ hat ſeinen Urſprung vom der inwendigen Seite des Hinter⸗Fußes/ ſo die groſſe Zehe unterſtuͤtzet/ das Ende in der nahen Seite der andern Zehe/ und alſo mit den übrigen; die auswendigen kommen von der an⸗ dern Seite des Beines her/ und witd in die ge⸗ gen die kleine Zehe ſtehende Seute der Finger —— 179 eingephantzet/ ſo daß die Maͤusgen einander Creutzweiſe durchſchneiden/ wie die Zwiſchen⸗ knochige derer Hande. IX. Pollicis extenfor„elevator, der ab⸗ ſonderliche Ausſtrecker des Daumens/ kommt von der auswendigen Seite des Schten⸗ beins einige wollen der Mutte des Heffibeimns (Perone) her/ wie auch von dem Bande, ſo bey⸗ de Rohren zuſamen bindet/ mit einem ſeelſchich⸗ ten Anfange/ wird bald zur Senne, geher üder die odere Flaͤche der kleinen oder vieimehr zwi⸗ ſchen deyden Röhren/ und unter dem Queer⸗ Bande hin/ ſo fort über den obern Theil des Fußes/ endlich mit einer einfachen Senne in atte Beingen und Geiencke der groſſen Zehe Ober⸗ theils/ wo aber die Senne zweyfach iſt/ mi der andern zur auſſern Seite ſolches Muſcels ent⸗ ſtandenen kleinen in das zweyte Gelencke des Daumens/ manchmal in des Mittel⸗ Fuſſes Knochen/ welches den Daumen unterſtuͤtzet. Tab XXX7/X, fig. 1. NN; Tab. X. fig 2, L. der Anfang Tab X2., fig. 2, a, ſein Ende und zweyfache Senne/ Tab. X XXIX. Hg. 1. O, Tab. X.. fig. 2, b. b XX. Pollicis flexor, der Beuger der groſſen Zehe/ nimmi ſeinen Urſprung ſpitz⸗ und ſleiſchicht von dem obern und hintern Cheil der kleinen Roͤhre/ wo ſie an die groſſe ſtoͤſſet/ oder etwas tieff unter ihrem Haupte/ einige wollen gar von der Mitte/ wird im Herunter⸗ ſteigen weiter/ und halt gleichen Weg mntt dem Durchbohrer/ denn er gehet über den inwendi⸗ gen Knorren zu der Fußſohle/ und endiget ſich im druten und letzten Beine oder zwiſchen Ge⸗ lencke mit einer ſtarcken Senne/ welche bißwei⸗ len zweytach iſt, und andern Theils hitz zum andern Finger ſich erſtrecket/ Tab. X. fig. 1, N; Tab. XAI fig. 1, M; fig. 2, II; ſein Haar⸗ wachs/ Tab. XI. fig. 1, N; fig. 2, KK. Tab. XEII, fig. 2, MM, fg. 3, C. XXI. Pellicis abquctor, der Abfuͤhrer der groſſen Zehe/ ſein Anfana iſt fleiſch cht von dem innern und Seiten⸗Theile des Ferſen⸗ Beins/ von denen Schifſ⸗foͤrmigen und unbe⸗ nannten Knochen/ hat einen doppelten Bauch/ und lieget auswendig auf des Mittel⸗Fuſſes⸗ Beine/ welches die oroſſe Zehe unterſtützet/ in deren erſtes/ einige wollen das andere Bein ober⸗ und auſſer har b er ſich endiget. Wird von denen/ welche an Fuͤſſen die Bewegung der groſſen 3 au — auch folglich derer uͤbrigen) Zehen von denen andern abwarts/ und gegen den andern Fuß zu anziehen/ herzuführen oder einwarts nennen/ chenar. adductor, deſſen Gegner aber/ der den Daumen zu denen andern Fingern herzufuͤhret und anziehet/ welches ihnen ſo viel als aus⸗ waͤrts iſt/ antithenar, abductor geheiſſen/ Tab. XII. fig. 1, O; fig. 23 K; Tab. XLII, fig. 1, EE; fig. 2, Ee; fgg. 3. Qd ſein Urſprung Tab. XLII, fig. r. EE; der Haarwachs und En⸗ de Tab. XLII. fig. 2. FF.. X‿ Pollicis adductor minor, transver- ſalis, der kleine Ansieher der groſſen Zehe/ der üͤberzwerche oder Queer⸗Muſeel/ entſtehet gantz nervos und breit von dem haarwaͤchſich⸗ ten Bande(ligamentum) des erſten Zwiſchen⸗ Gelenckes(inter nodum) der kleinen Zehe/ oder eigentlich von dem vordern und untern Theile des Mittel⸗Fuſſes⸗Beingens/ ſo die kleine Zehe unterſtuͤtzet/ gehet nach dem queer uͤber die er⸗ ſten Finger⸗Gelencke/ und innerliche zwiſchen⸗ knochichte Muſeeln/ in der groſſen Zehe erſtes Bein inwendig feſte; mit ſeinem Zuſammenzie⸗ hen machet er die Fußſohle krumm und hohl/ deſto ſicherer zugehen. Tab. XXXIX, fig. 2, P. Tab. XL. fig. 1, P; Tab. XLIII, fig. 1. XL; fig. 2, E; fig.3. H; der Anfang Tab. XLIII. fg. 1.1; der Bauch/ K. das Ende/ L. Sonſten wird noch ein adductor major ſta- tuiret/ welchen unſer Author vermuthlich unter denen interofleis mit begreiffet/ er iſt dem gro⸗ ſten Knochen des Vorfuſſes(pedium) inwendig angeſpannet: oder vielmehr kommt her von des Mittelfuſſes(metatarſus) Knochen/ ſo der klei⸗ nen Zehe am naͤchſten/ oder die dritte und vierte Zehe unterſtuͤtzet/ und gehet queer uͤber die an⸗ dern Knochen/ in dem iñern Seiten⸗Theil des er⸗ ſten Gelencks oder Beins der groſſen Zehe veſte. XXIII. Minimi digiti abductor hypothenar, der Abzieher der kleinen Zehe/ haͤnget an dem auſſern Fuſſe/ iſt weit und breit gantz ſpañ⸗ adricht entſprungen von dem auswendigen/ an⸗ dere nennens innern Theile des Ferſen⸗Beins/ und auch ſelbiger Seits von dem Knöchelgen des Mittel⸗Fuſſes/ ſo die kleine Zehe unterſtuͤ⸗ tzet/ im Fortgang wird er ſleiſchicht/ und folg⸗ lich des kleinen Fingers erſtern Zwiſchen⸗Ge⸗ lencks/ obern und auswendigen Selte einge⸗ 0 IV. Buche/ 42. 43. Tafel/ von den Muſceln der Fuß⸗ehen. pflantzet/ Tab. XLlI, fig. 2, P; Tab. XLII. fig. 1, FF; fig. 2, 6G; fg. 3, II, der Anfang/ Tab. XLII, fig. 3, KK. zwchfache Senne/ Tab. XLII, Hg. 2, HH; fig. 3, L, M M. Noch ein abſonderlicher flexor, Beuger der kleinen Zehe/ iſt von Thoma Bartholino ge⸗ funden/ welcher lang und ablang rund iſt/ von des Schienbeins Haupte entſprungen/ und bey ſeiner Einpflantzung zu unterſt in der kleinen Zehe Zwiſchen⸗ Gelencke/ internodium) in zwey Sennen getheilet/ der auch noch eine be⸗ ſondere Señe von eben dem Finger in den Mit⸗ tel⸗Fuß abgehende/ hervor bringet. Deseige⸗Kingers oder Zehen beſonders anfuͤhrendes Mausgen entſtehet von den in⸗ nern Theil des erſten Beines der groſſen Zehe/ und gehet in die Glieder des andern und Zerge⸗ Fingers veſte/ welchen er an den Daumen ziehet. Das Stuͤck Fleiſch/ maſſa carnea, iſt auf dem Fußblat denen Sennen derer Muſceln als ein Küſſen untergeleget/ machet die Fußſole krumm und hol/ zu gleichem Nutz mit dem ob⸗ erwehnten uͤberzwerch Muſcel/ Tab. XL, fig. 1, RRR. Tab. XLI, fig. 2, H. Tab. XLII, fig. 3, DDD. Tab. XLIII, fig. 1, M. Insgemein iſt noch mit Clar. Dn. Spenern zu erinern/ daß der Muſculus tibialis anticus pe- ronæus anticus& poſtieus, extenſor long. uñ extenſor ꝑollicis, ſich in ihren Urſpruͤngen mit ihren fleiſchichten Faſern unter einander ver⸗ miſchen/ wie ſolches auch thun der flexor polli⸗ cis, tibialis poſticus& profundus, welches im ſchneiden zu wiſſen nothig/ damit man ſich nicht verwirre. 9— Weil nun auch die ligamenta im vorherge⸗ henden ſchon ſind erklaͤret worden/ ſo find noch die Orte/ wo der Author derer hieher gehöri⸗ gen einiger Knochen gedencket/ anzumercken/ als/ zwey Gleich⸗Beingen/ oſſicula ſeſamoidea, Tab. XXXIIX, fig. 2, 88; die 5. Finger oder Zehen; Tab. XLIII, fig. 3, A. B, C. D. E, die Wurtzeln der Zehen/ radi, Tab. XXXIX, fig.;. ILLL; die 3. Gelencke/ internodia, Tab. XLII fig. 2, 1 2 33Hi. 3, 123; das dritte Ge⸗ lenck/ Tab. XLI, fig. a, aaaaa. ER D E T B Acſ Affer 174 Angeſt Aunhan Arwſe Arthre Articu Ars⸗* Augen keite diſ AT0 TLK KM D00. T4. MLII K A 55& SFSFSF Reg iſter. Die erſte kleine Zahl 1. bedeutet der Anatomi Tafeln Erſtes Theil/ aber die Romaniſche groſſe Ziffer II. den andern Theil/ und die abermal kleine erſtere Numer 2. den Zuſatz und Anmerckungen. A. NVidung des Leibes von vorne/ 2/1. und von hinten/ 2/ 5. Achſel⸗Bein/ 2/66/ 127. Theile/ 2/67. Afftern/ 1/ 154. Maͤusgen/ ib. 172 174. Gegend/ 1/174. Angeſicht/ 2/1/2. Anhang der Beine/ 2/11. Armſchiene/ 2/70/ 130. Arthrodia, z, 12. Arriculatio, 2z, 12. Ars⸗Backen/ 2/5. Augen/ 1/216. Fett/ 1/210. Feuchtig⸗ keiten/ 1/2 16. Haͤutgen/ 1/ 216/218. Leiſe/ 2 /40. Lieder⸗Muſcel/ 1/ 210. 2/91. Muſceln/ ¼1/½ 10. 2/100. Rollle/ 1.2 10. Nerven/ 1/ 212/ 216/ 2. 100. Bart/ 2/2. B. Bein/ was es ſey/ 2/6. wie es wachſe/ 2/6. aller Benennung/ 2/ 18. beſtehet aus Tafeln/ 2/7. Flaͤche/ 2/ 7. Gru⸗ ben/ 2/11. Haͤutgen/ 2/ 9. Hoͤlen/ kleine und groſſe/ 2/ 38. in⸗ und aus⸗ wendige/ 2/ 11. Marck/ 2/ 8. Naͤgel/ 2/7. Poros oder Loͤcher/ 2/7. Theile/ 2/10. Zuſammenfuͤgung oder Gelen⸗ cke/ 2/12. Beine der Achſel/ 2/⁶αι 127. Arms// 1 30. Armſchiene/ 2/ 130. Augen/ 2/ 37/40. Blinde Darm/ 1/130. Blut⸗Adern/ aͤuſſerliche/ 2/ 3. der gan⸗ groſſen Hohl⸗Ader Abriß/ 1/132. allen/ 1/128. der Duͤtten und des Schmeer⸗Bauchs/ 1/119. Brand⸗Adern/ 1/182/184. Bruſt/ 2/ 2. Bein/ 1. 3. 148. 2. 48. 117. Daͤrme/ 1/ 154. Falten/ 1/154. Fells Fortſatze/ 2 /118/ 119. Haͤutgen. 1/ 154. der blinde/ ibid. grimmend/ ib. krumme/ ib. leere/ ib. Maſtdarm/*/ 154/ 166/ 168/171/ 172/180/ 184. zwoͤlf Finger/ 1/1/4. Darmbein/ 1/ 168/182. 2/ 64. Höͤhle/ 1/1 80. Daumen /2/ 139. Diarthroſis, 2, 12. Druͤßen/ beym Gemachte/*/ 146/ 15o. die groſſen pancreas,*/180. des Hal⸗ ſes/ 2/ 100. Ellenbogen/ 2/3. Beine/ 2/ 67. 59. 130. X n gPnar, Enarthroſis, 2, 22. Fallen der Blut⸗Adern/ 1/128. Fell des Unter⸗Bauchs/ peritonæum, 1/148/ 1ſ0. ſeine Fortſaͤtze/ 1/ 148. Felſen⸗Bein/ 2/34 Ferſen/ 2/82/156. Finger/ 2/3/74/1399. Fortſaͤtze/ 2/ 10. mancherley Namen// 11. des Darmfells/ 2/118/ 119. Frucht des Leibes/ II. 4/6/ 3. Ader⸗ Hamtid. und 10/ 14. Schaaf⸗Haͤut⸗ gen/ 1b. Fuͤße/ 2/3. Beine/ 2/31/ 116. Vor⸗ fuß. 2/ 83. Mittelfuß. 2/ 84. 156. Knorren/ 2/ 15 2. Wurtzel/ 2/83. 156. Sohle/ 2/ 156. 6G6 Gallen⸗Blaſe/ 1/136/ 154/158/166. 168/ 180/ 132 ihre voͤllige Beſchrei⸗ bung/ ¹/ 160. und Adern/ ib. und 152 Gallen⸗Gang/ 1. 128. 136. 172. 158. 166. 180. 182. Einfuͤgung in den Darm/ 1/154. Gaumen/ 2/39. Gebaͤhr⸗Mukter/ 1. 178. 180. 184. 186. Bafnder oder Sennen/ 1. 182. II. 16. Drommete/ 1.1 82. und Halß/ II. 16. einer Schwangern/ II. 2. und ihre Haͤutgen/ II. 4/6/8. Geburts⸗Glieder der Weiber voͤllige Beſchreibung/ 1/ 178. in ihrem La⸗ ger/ 1/ 180/ 182. auſſer dem Lager// 124. alle in einem ungebohrnen Maͤd⸗ gen/ II. 18.. Gedaͤrme/ 1/154/156 /168. krumme Zuͤge/ 1/130/136/ 148. des Gehoͤrs/ 2/34. Geilen der Maͤnner/ 1/ 148/ 166/168. Regiſte 170/172. abfuͤhrende Geſäͤße/ 1.166. 168.170. 172. 176. Haͤutlein/ 1.170. Maͤusgen/ ¹/ 16 8. Weſen/ 1. 170. der Weiber/ 1. 180 182.184.186. Geleichb. 2/74. Gekroͤße/ 1.128. 136.154.156. Adern 1.128. 136. 174. 156. 178. 184. Druͤßen/ 1/116.1 58. Haͤutgen/1.158. Nerven/ 1/130 154. 156. 159. Gemaͤchte// 3. Genicke/ 2/. Ginglymus, 2/12½2. Gomphoſis, 2, 13. Grimm⸗Daͤrm/ 1. 130. 150. 172. 154. Adern/ ib. und 156. Band/ ib. Falle/ 1/154. Stücke/ 1/6. Guckucks⸗Bein/ 2/ 6z. 120. 145. Guͤldne Ader/ 1/136.— „. Halß/ 2. 2. 5. Wirbel/ 2/ 56. Haͤnde/ 2. 3. Beine/ 2. 72. Wurkzel/ 2.72.133. Flache⸗oder Mittel⸗Hand/ 2/ 73. 139. Harmonia, z. 13. Harn⸗Blaſe/ 1. 130. 150. 156. 166. 168. 170. 172. 176. 184. 1 86. Halß/ 1. 176. Gaͤnge/ 1. 164. 166.168. 170. 172. 176. 180. 182. 186. Mu⸗ ſceln/ 1. 168.170. Röhre/ 1. 16 8. 172. 174. 176. und ihre Maͤusgen/ 1. 168. 170. 172. 174. Harn⸗Schnure/ 1. 130. 148.150. 156. 166. 168. 180. 184. 188686. Haut/ 1/146. Fett/ ib. feeiſchichtes Per⸗ gamentsh. ib. Nerven/ ib. uͤber der Hirnſchale/ 1. 192. Hautlein/ 1/ 146. Heiligeb. 2/62. 145. 1 . Her⸗ nen Adern/ ib. und Kammer mit Fal⸗ len oder Thuͤrgen/ 1/190. der Blut⸗ Adern Eyer⸗rundes Loch/ 1/190. und ib, Oehrgen oder Laͤppgen. ib. Hinter⸗Haupt/ 2. 1. Hirn/ 1.196.202. 294.208. 210. 212, gen// 194. 196.198.214. Troſſel⸗ Adern/ 1/ 214. ſchlaff oder nacke 2mofs, 1,1p ter/ 1/ 200. 204. Arsbaͤckgen/ 1/200. num Nru 1anan 202. 204. 208. 214. Duͤttenfoͤrmige denn/ id. u 6.Na Fortſatze/ 1/ 210. Gewoͤlbe/ 1/ 198, V ne 290. Haͤutgen/ 1/192. 194. das di⸗ 111534. Scückun, ⸗ lut⸗ acuttBn cke/ 1/ 204. 210. 214. ihre Blut⸗ 1 mn Adern/ 1 /192. 194. 202. Hoͤlen oder ude Mar 1136G. Canaͤle/ ſinus, 1/192. 194. 198. 202, 4 214. deren Zuſammenſtoſſung/ oder — Kelter Herophili, 1/ 202, 214. und 16/1.1. 7. Wult Sichel/ 1/194 196. 202. Hoͤdelein!/ inde/ 2. 3. Beitſuni 100.202.204.208, 214. Kammern /1/ ,71 133 Fletze adt 196.198. Ritze/ 1/200. die dritte/1/ „3. 199 100. 202. 208. dieſer Gaͤnge/ 1/200. moou 1. 13. 9„ Irn 7 B. ne tl me Zuͤge //194. Netzaoder Garn⸗foͤr⸗ m mige Ader⸗Verſtrick ung/ plexus cho⸗ 164.70. 179IS.M roideus, 1/196.198. 200. 202. 212, 174 176. 1 le 1/196. 198. Spiegel/ corpus pelluci= 178. 170. 17* n4 dum, 1/ 198. Truͤchter/ 1/202. 206, 1,1za ub 208. Zirbel⸗Druͤßgen/ pinealis, 1/ 200, 4 19 1202. 206. 208.214,,.,., 14. ℳ5 A Hirnlein/ 1/ 202. 204. 206. 208. 210, S Jum 212.214, Adern/ 210. hartes Weſen/ 206. Wurm⸗foͤrmiger Fortſatz/ 204, 306. 208 214. RKegiſter. der Pulß⸗Adern Band oder Roͤhrgen/ ungekehrt aufgetragen/ 1. 2 10. Aeder⸗ Leffzen/ ²/2. Muſcel/ 2 /9. X ⸗ Hertze/ Beſchreibung/ 1/188. nach ſei⸗ Hirnruͤckmarck/ 1/204. 206. 208. 216. 212. Pulß⸗Adern/ 1/ 206. 210. Haͤut⸗ lein/ 1/ 206. 208. vierte Hirn⸗Kam⸗ mer/ 1/ 206. 202. Gang in die dritte/ 1/208. Wunder⸗Netze/*/ 206. 210. 212. Hirnſchale/ /192. 2/19. Adern/ 1/214. Beine Vielheit/ Nutzen/ 2/ 21. Haͤut⸗ gen /1/ 192. waͤchſt von der dicken Hirn⸗Haut/ 1/192. Hoͤcker/ ſo Hirn und Hirnlein unterſcheidet/ 1/ 202. Loͤcher// 24. 25. Marck/ 1/½02. 204. Naͤaͤte/ 2/19. 4 Hodenſack/ 1/166.(214. Hol⸗Ader/ gantzer Abriß/ 1/132. ab⸗ ſteigender Stam ⸗ 1/166. 168. 172. 1 80. 182. 1 84. Zerſpaltung/ 1/ 180. Huͤfft⸗Bein/ 2/ 65. 120. 145. Hypochondrium,?/ 3. d Joch⸗Bein/ 1/a. 2 100. Kamm formigeb./ 198. 264. Kehl⸗Bein/ 2/45. 10ͤ.. Keil⸗Bein/ 2/ 23. Fortſaͤtze/ 2/ 24. Hoͤhlen/ ib. Loͤcher/ 2/ 24/ 25. des Fußes/ 2/ 83. b Kinn/ 2/ 2. Backen/ obere/ 2/3 6. Naa te/ 2/37. Beine/ 2/ 37. der untere /2/ 40. 100. ſeine Fortſatze/ 2. 100. Knie/ 2/ 3. Scheibe /2/ 3. 80. 146. Knorpel /2/ 14. Haͤutgen/ /15. Leber/ 1 /128. 136. 148. 150. 154. 158. 166.168.180. völlige Beſchreibung/ 1/ 160. Hol⸗Ader/ 1/ 154. 170. Pfort⸗Ader/ 1/ 154/ 159. Pulßader/ 1/154. 166. Nerven/ 1/1/4. Spal⸗ ts/1/148. II. 16. Len⸗ Lenden/ 1/166. 168. 18 3.112.5. Linie/ Weiſſe des Schmeer⸗Bauchs/1/ 146. 2 120. Loͤcher in den Sennen des Schmeerb. Muſceln/ 2/120. Lufft⸗Roͤhre /2/105. 1. 188. Kroſpel, 1/188. 2. 106. völlige Beſchrei 1.1 90. Muſceln/ ſihe Maſculn. Lunge/ 1/188. 190. Magen/ 1/128. 148. 152. 154. Adern/ ibid. und 136. 172 Pulß⸗Ader /1/ 130. 152/ 158. Grund/ 1/ 150. Ner⸗ ven/ 1/152. Marck in Beinen/ 2/ 8. Haͤutgen// 9. Druͤſen/ 2/9. Austheilung in die Knochen/ 2/9. Miltz/ 1/ 128. 148. 150. 158. 180. Adern/ 1/128. 136. 158. völlige Be⸗ ſchreibung/ 1/162. Mittel⸗Hand/ z. z. 73. 139. Mittel⸗Fuß/ 2. 3. 8383. Monden⸗krummer Strich/ 2. 118, Mutter⸗Kuchen/ II. 8. 10. MWuſeuln/ wie ſie formiret/ 2. 87. Ver⸗ richtung/ 2/ 89. des Afftern/ 1. 154. Armſchiene/ z. 128. 129. Augen/ 1. 210. 2. 101. Augenlieder/ 2. 9 1. Ba⸗ cken/ 2 /9 8. Bruſt/ 2/113. Daumens/ 2. 134 133. Ellenbogens/ 2. 127. der Finger/ 2/13 3 134. 137. Fußes/ 2. 152. Fuß⸗Zehen/ 2. 156. Geburts⸗ Geilen// 148. Halſes/ ½/ 112. Hand/ 2/131. Hand⸗Wurtzel/ 2. 132. Haupts/ 2. 110. Kehlbeins/ z. 103. Kinnbackens/ 2. 98. Lenden/ 2. 116. Lippen/ 2. 96. Lufft⸗Roͤhre/ 2. 106. Nackens/ 2. 11. Naſen/ 2. 91. Ober⸗ Arms/ 2. 125. Ohrs/ z. 93. Ruͤcken und Lenden/ z. 116. Schenckels/ di⸗ cken/ 2 /140. Schienbeines/ 2/146. Regiſter. bung/ Sclmeer⸗Pauchs 5 Paa/ 1.149. 1. 117. Schulter/* 12. Schulterblats/ 2. 121. Spriſe⸗Röoͤhre!e. 106. Stinn/ 1. 191. 2.91. Zaͤpfgens/ 2. 110. Zun⸗ ge/. 167. Zungen⸗Beins/ 2. 103. b Zworchfells 2. 121. abſteigen e — ſchlimme des Schmeer⸗Bauchs/ z. 117. Arms in⸗ und auswendige/ 2/ 128. Arms Vorſatzes/ 2. 129. Arm⸗ ſchiene/ Flachleger/ 2/ 129. Ruͤckle⸗ ger/ ib. Aufheber des Schulterblats/ 2 123. aufſteigende ſchlimme des Schmeer⸗Bauchs/ 2. 118. breite Band/2 149 Bruſt groſſe Muſculn/ 2. 125. Bruſt⸗ und Zungen⸗Bein/ 2. 104. Bruſtbein und Schild⸗Kroſpel M. 2. 107. Darm⸗Beins M. in⸗ und auswendiger/ z. 142. 144. Daumens in Haͤnden/ 2 137. 138. an Fuͤſſen/ 2. 157. 159. 160 Delta-formige/ 2. 125. dreyeckichte der Bruſt/ 2 115. der Leffzen/ 2. 97. Ruͤckens/ 2. 116. dreyfache des Haupts/ 2. 111. drey⸗ koͤpffige/ z2. 142. dreywincklichte/ 2. 112. duͤnneſte der Leffzen/ 2. 98. Durchbohrer/ z. 15 8. durchbohrte/ ib. Duͤttenfoͤrmigen Fortſatzes/ z. 111. flache Hand M. 2. 131e Fleiſch⸗Stuͤ⸗ cke/ 2. 160. Fluͤgel⸗Paar aus⸗ und inwendiges/ 2. 100. Fußſohlen M. 2. 154. Gaumen M. 2. 110. gera⸗ rade der Augen/ 2. 101. des Haupts/ 2. 111. groſſe und kleine/ 2. 111. 11:. Gießkannen/ 2. 108 graͤtige/ 1. 113. Griffel und Hoͤrner M. 2. 104. Grif⸗ fel⸗Zungen M. 2. 106. Griffel und Schlund M. 2. 109. Grund und Zungen M. 2. 105. halbgraͤtige/ 2. 117. halbhaͤutichte/ 2. 148. halbner⸗ viſche/ 2. 148. Haupt und Schlund⸗ M.z. 4 11. N 10½. B ane M..10y. Dum Bun nswendger a ugh a Händen/ 2 17. 1.157. 159 160 Deh, 23. drechcht wän er keffzen[2. Nü M. z. 109. Hefftbein/ 2. 153. hinter⸗ ſter/ 2 155. heilige/ 2. 116. groſſe Lenden M. z. 114. Hinter⸗Backen zierende/ 2 141. 142. Horn und Zun⸗ gen M. 2 105. Hornlein Zungen M. 2. 106. Hunds M. 2. 97. Joch M. 2. 98. Kammfoͤrmige/ 2. 143. kauen⸗ de/ 2.99. Keiſb. und Schlund/ 2. 109. Kiefer und Kehlb 2. 103. Kiefer und Zungen/ z. 106. Kinn und Kehlb. 103. Kinn und Zungen/ 2 105. Knie⸗ kehl M. 2. 152. Creißrunde des Au⸗ ges/ 2. 91. der Lippen/ 2 97. Lacher/ 2. 98. Laͤnge des Halſes/ 2. 112. Schienbeins/ 2. 147. Lenden⸗Muſc. groſſe und kleine/ 2142 Milttzfoͤrmi⸗ gen /2 111. Muünchs⸗Kappen⸗foͤrmi⸗ ge/2. 125 niederſteigende der Bruſt/ 2. 115. Ohr⸗Fingers/ 2. 139. pyra- mid-formige der Naſe/ 2. 98. Schen⸗ ckels/ 2. 44 Schmeerbauchs 2.119. Queer⸗Halß M. 2. 1 13. Rabenſchna⸗ bel⸗Zungen M.*. 104. Rautenfor⸗ mige/ 2. 123. Ring⸗ und Schild⸗ Kroſpels 2. 107. und Gießkannen/ a. 108. Seiten M. 2. 108. Ring und Kehldeckels/ 2. 108. Rollen M. der Augen/ 2. 102. Ruͤckens breiteſter/ 2. 125. runde Schlund M. 2. 109. groß und kleiner/ 2 /126. Saͤge M. hinterſte der Bruſt/ 2. 114. vorderſte/ 2. 123. Schaambeins M. 2. 143. Schenckels/ 2. 150. Schienbeins/ vor⸗ derer/ 2. 152. hinterer/ 2. 154. groſ⸗ ſer in⸗ und auswendiger/ 2. 150. Schild und Gießkannen/ 2. 108. Schlaaffs/ 1. 192. 2. 99. ſchlimme der Augen/ 2. 102. des Hauptes/ 2 112. unter dem Schluͤſſel⸗Bein liegende, 2. 122. Schmeer⸗Bauchs Muſe. nervoſe Kegiſter. — Durchſchnitte/ 1. 146. ſchmale/ 2 148. Schneider M. 2. 147. Schulterblats obere/ untere/ und drunterliegende/ z. 126. Spanner der Finger/ 2/137. der Zehen/ z. 157. ſtracke des Schmeer⸗ Bauchs// 1¹8. des Schienbeins/ z. 149. Stopffer aus. und inwendige/ 2.144 Trompeter 2. 98. viereckich⸗ te der Leffzen/ 2 97. des Schenckels/ 2. 144. Überzwerche des Schmeer⸗ Bauchs/ z. 119. umdrehende des groſ⸗ ſen Schenckels/ 2. 43. unterhaͤutich⸗ te/ 2.98. Waden/ 2 153. 54. Wurm⸗ formige der Finger/ z. 136. der Zehen/ 2.158. zerſchneidende, 2.96. Zeigefin⸗ gers der Haͤnde/ z. 138. der Kußfe 3. 157. 160. zweybaͤuchichte des Kinn⸗ backens/ 2 99. zweykoͤpfige des Ellbo⸗ gens/ 2. 128. und des Schienbeins/ 2. 148. Zwiſchenknochi die der Haͤn⸗ de/ 2. 137. und Fuße,2 159. Zungen und Schild⸗Kloſpels/ z. 107. Zun⸗ genbeins und Kehldeckels/ 2. 108. Zuſchnur⸗Maͤusgen des Afftern/ 1. 14. 174. der Harn⸗Blaſe/ 1. 168. Muſculi, alare externum& internum par, 2, 110. amatorius, 2, 102. an- coneus, 2, 129. aniſcalptor, 2, 125. antherohyoideus, 2, 103. aritænoi- des, 2, 108. baſiogloſſum, 2, 105. bibitorius, 2, 101. biceps cubiti, 2, 128. tibiæ, 2, 148, biventer, z. 99. bra- chialis externus, 2, 128. internus, ib. brevis cubiti, ib. buccipator, 2, 98. burſalis, 2, 144. caninus, 2, 97. carpi extenſores, z, 1 32. flexores 2, 132. ce- ratiogloſſum, 2, 106. ceratogloſſum, 2, 105. cephalopharyngæũ, 2, 109. cni- modactylæus, 2, 157 complexo, 2, 111 coracohyoideus, z, 104. corniculo-lin- X£ 3 guale, zuale, 2, 107. cornulinguale, 2, 105. cricoarytænoides laterale, poſticum, 2, 108. cricoepiglottæum, 2, 103, cricothyroides anterius, 2, 107, Sro- taphites, 2, 99. cruræus, 2, 150, an- ticus, 2, 107. poſticus, z, 174. cubi- ræus in-& externus, z2, 132. cucu la- ris, z, 12z. deltoides, 2, 12ſ. de preſ- ſor labiorum, 2, 92. detractor auris, 2,94. deſcendens cervicalis, 2, 11ſ. oblique abdominis, ², 117. digaſtri- Cus, 2,94. digitorum manus extentor, 2, 137. auricularis dig, abductor, ⁊, 139. clevator, 2, 139. dilatator naſi, 2. 92. elevaror auris, 2. 94. erector naſi, 2. 93. faſcia lara, 2. 149. faſcia⸗ lis, 2. 147. gaſterocnemius externus, 2.153. internus,*. 174 gelaſtes, z. 98. genio-hyoideus, z. 103. genio-glos⸗ ſus, 2. 103. internus, 2. 105. glutæus major, 2. 141. medius, ib. minor, 2. 142.gracilis labiorũ,.9 8 tibarum, 2: 148. graphioides, 2. 99, humilis, 2, 101, hyoepiglottæum, 2, 108. hyo- thyroides, 2. 197: iliacus externus, ². 144 internus, 2. 142, inciſivus, 2.96, indicis manus elevator, 2, 138, ad-& abductor, ibid, intercoſtales, 2. 15. interoſſei in-& externi manus, 2,137 Fedum, 2. 159. larerale auris, 2. 94. atiſſimus dorſi, 2. 125: leyator, ꝛ, 123. lividus, 2. 143. 150. longus colli, 2. 112, cubiti, z. 128. longiſſi- mus dorfi, 2. 116; lumbalis, 2, 142 lumbricales digitorum manus, 2.1 36. pedum, 2. 178, mallei, 2. 94. maſſe- terium primum, 2. 99, alterum, 2, 100, maſtoideum, 2. 111. membra- noſus, z. 199. mentalis, 2. 97. wen- tolingualis, 2, 105. meſogl ſſum, 2 Kexgiſter. 10†, montanus, 2: 97: mola lingua- le, 2, 196, mylogloſlum, 2. 106, my- lohyoideus, 2. 103. Obliquus gapitis inferior, 2.112, ſuperior, 2.112. obl, aſcendens abdominis, 2. 118 deicen- dens, 2. 117, obturator in-& exter⸗ nus, 2. 144, œfophagæus, 2. 109: or- bicularis labiorum, 2. 97; oculorum, 2. 91. palmaris longus, ². 131. bre⸗ vis, ib. patientiæ, 2. 123. pectoralis major, 2. 125; Pectineus, 3, 143: Per- forans, 2. 136. 158. perforatus, 2. 136: 158, humeri, 2. 127: peronxus ante⸗ tior, 2. 153. poſteriof, ². 155. lon⸗ gus, ib. platyſma, 2. 98 plantaris,z. 154. profundus, 2. 1 36, pPollicis ma- nus flexor, 2. 137, extenſor, 138. ele⸗- vator, ib, thenar, ib. antithenar, ib hy⸗ pothenar, ib. pedum pollicis, 2, 159. 160. pſoas major, z. 142, minor; ib. pte- rygoides, 2, 100. pterygopharyngæuũ, 2, 199, pterygopalatinum, z. 110 py⸗ ramidalis abdominis, 2. 119, femg- ris, 2. 144. naſi, 2. 98. pyriformis, 2; 144, quddrata cars, 2. 131. quadra⸗ tus femoris. 2. 144 labiorum, 2 97. quadrigemini, 2.140.143, radii pro- nator quadratus, 2. 129. rotundus, 2. 129. ſupinator longus, 2. 129. bre⸗ vis, ib. radiæus in-& externus, 1. 132. rectus capitis internus, 2. III. major, ib. minor, z. 112. abdominis, *. 118. oculorum, 2. 101. palpebra- rum, 2,91. tibiarum, 2. 149: thom- boides, 2. 123, riſor, 2. 98. rotatores femoris, 2. 143. oculi, 2. 102. rotun- dus major, 2. 126. minor, 2. 126. ſacer lumborum, a. 116. ſacrolum- bus, 1. 114. fartorius, 2. 147. ſcale- nus colli, 1. 112. ſrnifibulæns,. 5z. . 13. mint 117. 114 ſphi 109 velle 2. 1 1.1 94. ſcut 1II. 4 geu. t. c ſum clar pert ura tem 10⁸ 2.1 ver 119 cap labi ctol 141 18 in. anſer, 1 11ſ, xihmm dan Heror, 2. 1 aaag kotdem d ampin. 1g0 pfoss mippra iumi Jygoides,: 1on egr 1bdomms, n 4 1— — 11 minervoſus, 2. 148. ſemiſpinatus, 1. 117. ſerratus poſticus pectoris, 2. 114. anticus,. 123. ſolearis, z. 154. ſphincter ani, 1. 174. 174. gulæ, 2. 109. labiorum, 2. 97. narium, 2.93. veſicæ, 1. 168. ſphœnopharyngæum, 2. 109. palatinum, z. 110. ſpinatus, 2. 11;. ſplenius, 2. III. ſtapedis, z. 94. ſternothyroides, z. 107. ſterno- 111. hyoidæus, ꝛ. 104. ſtylopharyn- gæum, 2. 109. ſt. hyoidæus, 2. 104. ſt. cerato hyoidæus, 2. 104. ft. glos- ſum, 2. 106. ſubcutaneus, z. 98. fub- clavius, z. 122. ſublimis, z. 136. fu- erbus, z. 101. ſuppoplitæus, 2. 171. Prralis ex-& internus, 2. 15 z. 154. temporalis, 2. 99. thyrocricoides, 2. 108. th. arytænoides, z. 108. tibialis, 2. 152. tib. poſticus, 2. 154. trans- verſalis colli, 2. 113. abdominis, 2. 119 trapezius, 2. 123. triangularis capitis, 2. 111. tr. dorſi, z. 116. tr. labiorum, 2. 97. tr. naſi, 2. 93. pe- ctoris, z. 115. triceps femoris, 2. 142². trigeminus, 2. 111. trochlea- ris, z. 102. tubicen, z. 98. vaſtus in-& externus, 2. 150. vermiculares digitorum manus, 2. 136. pedum, 2. 158. zygomaticus. 2. 598. Nabel/ 1. 146. 148. 150. 156. 2. 2. Blut⸗Ader/ 1. 148. 150. 154. 166. 168. 180. II. 16. Pulß⸗Ader/ 1. 130. 148.150. 156.1 80 182. 184. II. 16. Nabel⸗Schnur/ 1.182. 11 10. Gefaͤſe/ voͤllige Beſchreibung/ II. 12. Ein⸗ pflantzung in dem Nabel/ II. 8. in die Leber/ Brand⸗Pulß⸗Adern und · Harn⸗ Regiſter.— 153. ſemimembranoſus, 2. 148. fe- Blaſe/ II. 14. in den Mutterkuchen/ I 44. Uberzug/ II. 8. 14. Band/ Naſe/ 2 2. 4. Beine/ 2 37. Muſeel/ 2. 92. Loͤcher in den Gaumen/ 1. 214. andere Theile/ 2. 4ä5. Naate der Hirnſchale/ 1. 192. 2. 19. wahre/ 2. 20. unachte/ 2. 20. gemei⸗ ne/ 2. 21. 1 1 27* Nerven/ oder Spann⸗Adern/ acht Paar ſcutale, 2. 107. clino miſtoidæum, 2. aus dem Hirnmarck/ 1. 140. fuͤnfftes/ ſechſtes/ ſiebendes Paar/ 1. 206. 210. 212. des Geruchs achtes Paar/ 1. 210. 212. des Geſichts/ 1. 204. 208. 210. 212. Augen bewegende/ 1. 212. aus dem Ruͤckgrat/ 30. Paar/ 1. 142. des Armes und des Schenckels/ 1. 145. zuruͤcklauffende 1.188. Netze, 1. 128. 130. 150. Adern/ 1.152. Haͤutlein/ 1. 152. 156. Fett/ 1. 152. Nieren/ I. 136. 166. 168. 170. 180. 182. 184. ausſaugende Adern/ ibid. uunnd 172. vollige Beſchreibung/ 1.164. Neben⸗Nieren/ 1. 166. 168. 170. 172. 180. 182. 184. Adern/ 1. 166. 168. 170. O. Ohre/ auswendiges/ 2. 4.93.96. ſeine Thelle/ 2. 4. Muſchel/ 2. 4. inwendige Theile/ 1. 218. 2.34. Beingen/ 1. 216 2.34.96. Pꝓ† Perioſteum, 2. 9. was esſey/ 2. 10. ihr Nutz/ 2. 10. b Pflugſchaar/ 2. 39. Pfort⸗Ader/ Zertheilung durch den gan⸗ zen Unterleib/ 1. 128. 1 36. Aeſte/ I. Pultz⸗Ader/ die groſſe/ wie ſie die Pfort⸗ Ader begleitet/ 1. 128. 136. wie ſie die Hol⸗Ader durch den Unter⸗Leib be⸗ gleitet/ 1. 136, der groſſen gantzer 28, . 1 riß/ Regiſter. riß/ 1. 138. abſteigender Stamm/ 1. 166. 168. 172. 180. 182. 184. und dieſer Zerſpaltung/ 1. 180. Schlaaff⸗ Pulß⸗Ader/ 1.210. 212. und der Ge⸗ werb⸗Beine oder Nackens/ 1. 210. 112. b RK. Nippen der Bruſt/ 2. 54. 117. Ruͤcken/ 2. 5. Ruckgrat/ 2. 51. Wirbel/ 2. 52. Marck/ ſiehe Gehirn. Ruthe/ maͤnnliche/ 1. 148. 170. 166. 168.170. 174. Eichel/ 1. 168. 172. Maͤusgen/ 1. 168. 170. 172. 174. nervoſe Stuͤcke/ 1. 172. 174. Vor⸗ haut/ 1. 172 voͤllige Beſchreibung/ 1.176. der Weiber/ II. 16. Saamen Blut⸗Ader/ 1. 136. Blaͤßgen/ 1. 176. Druͤßen ibid. Schaam/ 2. 3z. Bein/ 1. 148 150. 166. 168. 2. 66. 120. 147. Gegend/ 1. 174. Flugel II 16. Leffzen/ ib. Glie⸗ der der Weiber voͤllige Beſchreibung/ 1. 1729. Jungfer⸗Haͤutgen. II. 16. Scheibe des Knies/ 2. 3. Schenckel/ 2.;3. Bein/ 2.75. 140. 14. deſſen Theile*. 76. Gelencke/ 2. 77. Schiff⸗Bein/ 2. 83. 2. 77. 151. 152. Schlaaff⸗Beine/ 2. 32. 96. deſſen Fort⸗ ſaͤtze/ 2 96. Pulß⸗Adern/ 1.210. 212. Schluͤſſel⸗Bein/ 2. 46. 117. Schmeer⸗Bauch/ 2. 2. des obern Adern/ 1.148. 1 82. Schulter/z. 3. Blat/ 2. 49. 124. Höͤhe/ 2. 5. und Baͤnder/ z. 124. Theile/ 2. 9. 51. 3 Schwantz⸗Bein/ 2/6z. Seite/ dunne/ 1. 166. Sieb⸗Bein/ z. 22. Loͦ her/ 2 23. Siebformige/ 2. 22. 1 Spann⸗Adern⸗Band/ z. 15. Urſprung/ 2. 15. Figur aller Knochen/ ſiehe in den Knochen/ 2. 17. Nutz/ ib. Sprung/ Bein/2. 81. Stirn/ 2. 2. 26. Bein/ 2. 26. 27. Mu⸗ Sutura, 2, 15.5..(ſcel/ 2. 91. Symphyſis, 2. 12. 13. b Synarthroſis, 2, 13. Synchondroſis, 2, 13. Synevroſis, 2, 13. Synymenſis, 2. 14. Thraͤnen⸗Bein/ 2. 37. Uberzuͤge/ gemeine des Leibes/ 1.146.148. Ungenannte/ z. 64. 145. Unter⸗Bauchs Theile/ 1. 146. Vorfuß/ z. 3. Beine/ 2. 83. Vorhand/ 2. 3. Beine/ 2. 72. Vorhaupt/ 2. 2. Beine/ 2. 26. 27. 29. Wade/ 2. z. Wangen/ 2.2. Weichen/ 2. 2. Wirbel des Halſes/ 2. 56. Ruͤckens/ 2. . 60. 117. 145. Lenden/ 2. 61. 117. 145. Ruͤckgrats/ 2. 52. —.*„ 3 2 Zaͤhne/ 1. 214. 2. 42. Adern/ 2. 44· 56 Schien⸗Bein/ 2. 3 77. Schien⸗Roͤhre/ 1 rioſteum, z. 44. Weſen/ 2. 42. Zahl, 2. 435. Zaͤpflein/ 1. 214. Hoͤhle/ 1.214. Zehen/ 2. 85. Zubereitende Blut⸗ und Pulß⸗Adern/ I.166. 168. 170. 172. 180. 182.184 Zungen⸗Muſcein/ 2. 105. Bein 1.190. 1. 45. und ſeine Muſceln/ 2. 103. Zuſammenfuͤgung der Beine/ z. 12. Zwoͤlff Finger Darm/ 1. 128. 152. 154. 158. Zwerchfell/ 2. rar. Anhang Mun 1 115 „— utz. Pnerroln, 1, 1 ,n,menſs,Ll. — aede zusn ue 1n7 u u 145. Rückgu e Zäder 1. n 12 tioſteum, 1. 4 Di u4 aAessseansne: eereechs Anhang D. Simon Paulli/ Sründlihe Erlaͤuterung/ Vom b urſprmn„Wachsthum und Fortgang/ auch vortrefflich⸗hohen Nutzbarkeit/ Der Künſtlichen zreand des taſchichen der Boöm lichen Unive tat zu Co enhagen weit⸗ auf g dheiven 1 4 ppenhag Nummehro aber/ in Teutſcher Sprach/ denen Chirugis zum Beſten/ deutlich 8. ſin einem Extract ent⸗ 84¾ 4 4* unnn Franckfurt am miayn/ In Verlegung Georg Heinrich Oehrlings/ Daſelbſt gedruckt bey Johann Bauern/ M DCC VII. 0 —— —— 4 Wuͤnſtiger Weſer! ☚☛ᷣShat der Verleger dieſes gantzen Anatomi- Lhedere ceegendc Oehrling die eus G=D buͤndig ſchoͤne Orarion, des vortrefflich gelehr⸗ 8 ten Anatomici, D. Simonis Paulli, chaehr miæ Ortu, Progreſſu, Præſtantia& Utilitate, An. 1683. all⸗ hier inFranckfurt/ in Lateiniſcher Sprache/ zum letztenmal ge⸗ druckt/ Teutſch hier uͤberſetzt anzuhaͤngen vor noͤthig und nuͤtz⸗ lich geachtet; damit diejenige/ ſo der Lateiniſchen Sprache zwar nicht kundig/ jedoch aber/ in denẽ Anatomiſchen Wiſſen⸗ ſchafften und Wercken nicht gantz unerfahren ſeyn ſollen/ ſehen moͤchten/ welchen groſſen und ſonderbaren Nutzen dieſer Fleiß/ mit ſich braͤchte: Man hat deßwegen die Muͤhe an⸗ wenden/ und in einem kurtzen Extract hier nur die wichtig⸗ ſten Beweiß⸗Gruͤnde aus ſolcher/ in unſer Teutſchen Mut⸗ ter⸗Sprache/ anfuͤhren wollen; damit den Leſer nicht uͤber⸗ druͤſſig zu machen/ wann Er vorhero in Menge ſolche Din⸗ a 2 ge 28) O☛ ge hier abgehandelt gefunden haͤtte/ welche nicht allein der Lateiniſchen Sprache beſtmaͤchtige/ ondern auch nur dieje⸗ nige/ ſo einen hoͤhern Grad der Gelehrſamkeit erſtiegen ha⸗ ben/ verſtehen koͤnnen; wie man denn aus dieſem Lateiniſchen Wercklein/ beydes/ die ungemein groſſe Erudition, des ſeel. Herm D. Simon Paulli, und deſſelben puͤnctlich geſchickte Beredſamkeit/ leichtlich ermeſſen kan: Es waͤre zu wuͤnſchen/ daß unerfahrne Wund⸗Aertzte vornemlich ſich herbey mach⸗ ten/ um ſo wohl aus denen artig⸗ſchoͤnen Kupffern dieſer anatomiſchen Tafeln/ als auch denen wohl ausgearbeiteten Anmerckungen ſattſamen Unterricht zu faſſen/ vielen Patien- ten zum Troſt/ und ihrem ſelbſt eigenen Beſten/ wohin auch dieſe unſere wohlmeinende/ obgleich gering⸗ſchaͤtzige Arbeit/ gaͤntzlich gerichtet iſt: Franckfurt am Mayn den 12. April. Anno 1707. Nach Gotti cani, dem G waͤrt dieſe 6 aufgeb berrich inſchu ſamſd 1 an tshaͤtt Zweiß Gemaͤ groben zfahr hätten hörige nehme ſie re word er ni Hand twe Dann licen eeeeeeeeeeeWee ————:—ℳO;—;——— —— — Se 8 —ñ ⁰ů— Ach Pindari Ausſage/ ſoll einsmals die Son⸗ [Dne die Einwohner zu Rhodis ermahnet ha⸗ ben/ daß/ nachdem die Goͤttin Minerva, durch Huͤlffe Vul- cani, auf ihrer Inſul/ zwar aus dem Gehirne jupiters oder Jovis, ware gebohren worden/ ſie doch dieſe Goͤttin/ durch einen neu⸗ allererſt/ die Goͤttin der Weißheit und Kunſte/ Pallas, neu gebohren worden iſt/ als welche ſchon von unglaublichen Jahren hier einen feſten Sitz gewonnen/ und von maͤnniglich verehret wird: Nein/ fuͤrwar! dieſes iſt keines Wegs die Urſach/ warum ich zu reden mich gegenwaͤrtig unterſtehe; ſondern dieweilen beliebet wor⸗ aufgebaueten Altar/ und darauf den iſt/ auch forthin der Anaromie, verrichteten vielfaͤltigen Opffern/ in ſchuldigſtem Dienſt und Gehor⸗ ſam/ das Gemuthe des Jupiters zu ergoͤtzen/ verehren moͤchten; allein hanten gedachte Buͤrger/ ohne Zweiffel durch eine entſtandene Gemuͤths Verwirrung dieſen groben Fehler begangen/ daß ſie zufahrende/ das wichtige Werck haͤtten verrichten wollen/ ohne be⸗ hoͤrige Glut und Feuer mit ſich zu nehmen/ welcher Sache wegen/ ſie rechtmaͤßiger Weiſe beſtrafft worden waͤren: Wer iſt) der der nicht wiſſe/ wann ich dieſen Handel de er zu Khodis bey mir erwege/ was mir zuthun obliege? Dann ob zwar auf dieſer Koͤnig⸗ lichen Un verlitaͤt/ nun nicht heut oder kuͤnſtlichen Zerlegung des menſchlichen Leibes eine gewiſſe ſtaͤtte/ unter denen uͤbrigen freyen Künſten und Wiſſenſchaff⸗ ten/ zu verleihen/ ein ſolches hat mich bewogen gegen jederman dieſes Werck zu preiſen/ als wel⸗ ches wuürdig iſt/ daß es allen/ de⸗ nen Daͤniſchen Jahr⸗ und Zeit⸗ Buͤchern vornemlich/ einverlei⸗ bet werde; ja/ welches in Mar⸗ mor und Saͤulen eingegraben/ durch ewiges Andencken/ der Ver⸗ geßlichkeit koͤnne Trotz bieten: Der arme und gemeine Hauffe haͤlt darvor/ daß diejenige Kuͤnſte am meiſten Preiß verdieneten/ welcher wir entweder gar nicht koͤnnen entübrigt ſeyn/ oder we a 3 6 ) 0 che mit ſich unzehlichen Nutzen braͤchten/ die andern alle pflegen ſie zu verachten/ und in den Koth zu tretten; bey ſo geſtalten Sa⸗ chen/ will ja udthi ſeyn/ daß ich etwas weniges allhier von dem Urſprung der Angtomy/ und de⸗ roſelben groſſen Nutzbarkeit er⸗ zehle/ zugleich aber auch jeder⸗ man vor die Augen lege/ wie groſ⸗ ſe Fehler/ denen nachmalen ſchwerlich zu helffen ſtehet/ auch in einer wohlangeordneten Kepu⸗ blie nicht gedultet werden ſollen/ nicht allein diejenige taͤglich bege⸗ hen/ welche durch das Artzeney⸗ Weſen Nahrung und Gewinnſt ſuchen/ ſondern auch ſo andern Kuͤnſten ergeben ſeynd; wann ſie nemlich die edle Wiſſenſchafft der g Anatomy allezeit hindangeſetzt und verworffen haben: Ich thue aber dieſes deſto freudigerſje mehr die Gebühr von mir erfordern will/ daß beydes dem Anſehen und guten Rath vornehmer und vertrauten Freunde willigſt fol⸗ ge/ ſie beſorgen alle nicht unrecht/ ich wuͤrde in gleiche Straffe mit denen zu Khodis verfallen/ wenn anders als bißher handelte/ und den Hauffen junger Leute unbe⸗ daͤchtlich ohne reifferes Uberle⸗ gen/ auf dieſen Schau⸗Platz her⸗ ein fuͤhrete: Jene wolten der Goͤt⸗ tin Minervæ ein angenehmes Opffer bringen/ hatten aber das was hierbey am noͤthigſten iſt nemlich das Feuer ſſchaͤndlich zu⸗ ruͤck gelaſſen; von mir moͤchte man glauben ich wolte eine kuͤnſt⸗ liche Zerlegung des Menſchen⸗ Coͤrpers vor die Hand nehmen/ haͤtte aber das Waſſer mit zu neh⸗ men vergeſſen oder ich wolte eine wichtige Sache/ in ſchneller Eil eigenem Gutduͤncken nach/ mit beſudelten und ungewaſchenen Haͤnden abhandeln und vorneh⸗ men: Solten aber doch einige Dinge in dieſer Verfaſſung vor⸗ kommen welche unguͤtig oder unbedaͤchtlich einigen uͤberwitzi⸗ gen und tadelſuͤchtigen Leutenan⸗ ſcheinen koͤnten/ ſo ruffe offentlich an dieſem Ort/ GOtt/ die Red⸗ lichkeit/ und mein gutes Gewiſſen zum Zeugen an daß dieſes nicht jemand/ wes Stands/ Wuͤrde oder Geſchlechts er auch iſt/ zu beſchimpffen/ oder aus Haß ge⸗ gen einen Menſchen geſchehen ſeye; doͤrffte mir ja etwas widri⸗ ges und unangenehmes durch ei⸗ ne denen Anatomicis ſonſt ge⸗ braͤuchliche Redens⸗Art entfal⸗ len/ wirds eure Guͤtigkeit/ viel⸗ mehr dem Werck und der Sache ſo depes dir di du tte ader das Drſerri n dergeſſen tharih. uctige Sache u ean 8 Gutdincn u ſudelten und vanneit anden du en: Solt che dit unge in dieſe Driſß munen dece un bedaͤchtlich cuigni nund tadelücegabe ſiinenköuten ſowfit dieſem Ort/ Gon 42) 0 ſo fuͤrhanden/ als einer vermeſſe⸗ nen Unbedachtſamkeit zuſchrei⸗ ben/ wie ich dann jederzeit die Eh⸗ re eines jeden voraus ſetzende/ al⸗ ſo mit geziemender Erlaubnus/ alle die Dinge/ nach ihrem eige⸗ nen Namen und Weſen abhan⸗ deln werde/ wie ſie uns die Natur/ nicht aber die geilen Begierden der Unflaͤter/ an die Hand geben. Es bedencke alſo ein jeder/ daß wie alle gute und vollkommene Gaben von oben herab/ vom Vat⸗ ter des Lichts kommen/ alſo ſeye auch dieſe Wiſſenſchafft und Kunſt/ ein Geſchenck des Hoͤch⸗ ſten; es erhellet ſolches deutlich an denen Opffern des Alten Teſt. Als Aaron ſamt ſeinen Soͤhnen zu Prieſtern dem HErꝛn gewei⸗ het werden ſolten/ befahl GOtt alles Moſi ausdruͤcklich/ wie es mit dieſen ſo wohl/ als allen an⸗ dern Brand⸗ und gantzen Opffern vor der Huͤtte des Stiffts gehal⸗ ten werden ſolte; Exod. XXIX. Es muſte Moſes den jungen Far⸗ ren vor dem HErnn ſchlachten /ſei⸗ nes Bluts nehmen/ den Finger in daſſelbe eintauchen/ und auf die Hoͤrner des Altars thun/ das an⸗ dere Blut aber/ alles nach dem Befehl GOttes/ an des Altars Boden ſchuͤtten: Darbey iſts noch nicht geblieben/ ſondern es ergienge ferner ein Befehl vom HErꝛn/ wie es auch mit dem Ein⸗ geweide/ und andern Stuͤcken ſol⸗ te gehalten werden: Moſes nahm das Fett am Eingeweide/und das Netz uͤber der Leber/ und die zwo Nieren/ mit dem Fett/ das druͤ⸗ ber ligt: Auf gleiche Weiſe/ ſo GOtt ſelbſten verordnet/ verf uhr man auch mit dem Widder: Er ſchlachtete denſelben erſtlich/ nah⸗ me ſeines Bluts/ und ſprengete es auf den Altar rings umher: Er theilete denſelben in Stücke/ wu⸗ ſche das Eingeweide und Schen⸗ ckel/ und zuͤndete ihn letzlich auf dem Altar an/ es geſchahe die⸗ ſes alles durch ſeine eigene/ nicht durch frembde Haͤnde: Eben der Moſes muſte von des Widders Blut nehmen/ und Aaron und ſeinen Soͤhnen/ auf den rechten Ohr Knoͤrpel thun/ und auf den Daumen ihrer rechten Hand/ und auf die groſſe Zehe ihres rechten Fuſſes/ und alſo weihete er ſie zu Prieſtern dem HErꝛn: Deßglei⸗ chen Aaron und ſeine Soͤhne kon⸗ ten fuͤrwahr! und dorfften nicht/ dieſes blutigen Dienſtes der Opf⸗ fer Ceremonien/ ſich enthalten/ daß ſie nicht auch in Perſon/ nach Weiſe der Prieſter Alten Teſta⸗ b ments/ . 8e*) o(☛ ments mit Schlachten der Thiere dieſes Theils/ der Anaromie nem⸗ und Opffern waͤren umgegangen/ lich ermangeln ſolte; es iſt dieſelbe und die Leiber der Opffer⸗Thier gleichſam die eine Hand des Me⸗ geſchicklich zerleget haͤtten. dici oder Chirurgi, auch gibt ſie ei⸗ Die Artzneykunſt les Geſchenck vom Himiel iſt/ was Zuſchauer nur herbey nahet/ gott⸗ wuͤrde durch dieſelbe koͤnnen Gu⸗ ſeli e Gedancken/ von er irꝛdiſchẽ tes ausgerichtet werdenſwann ſie Huͤtte dieſes Leibes/ zu haben: Welche war der Seelen Haͤuſelein/ Die bließ GOrt mit ſein in Athem drein. Wohl ſcheints/ als ſey nun alls dahin/ Weil er da lißt /ohn Muth und Sinn⸗/ Doch ſoll ſich bald finden wieder/ Teben und Arafft in allen Gliedern. Bald werden dieſe rodten Bein Erwarmen/ und ſich fuͤgen fein Zuſammen/ mit Krafft und Leben/ Ott wirds herꝛlich wieder geben. Wer einen Weiblichen Coͤr⸗ aller ſchnoͤde Ankunfft/ und vor⸗ er zerlegen ſihet/ wird gewißlich! mals erbaͤrmlich⸗elende Herberge 7 auch faſt wider Willen/ an unſer in Mutterleibe/ gedencken muͤſſen. Schaul wie mit ſchlechtem racht die Huͤtte iſt gezieret: Da doch ſein leceren ein dit Atast pergiß Die Hoͤhl/ allwo der lenſch zu erſt das Leben ſpuͤret/ Geſtan hrera iſt. Es gehet wunderlich: es kan ſich nicht beſinnen/ Nun tritt aus dem beerſ ein neuer Menſch hervor: Wie ſonſt der kluͤgeſte; wie ſie ein ed⸗ uem jeden Anlaß/ der auch als ein d auch der armſte Thor. Er Er zeigt mit Weinen an das Kummer volle Leben/ Das traurige Geſicht will der Prophete ſeyn; So ſiht man vor dem Tod auch alte Greiſe beben/ Drum ſchleuß in Zucht und Furcht dein gantzes Leben Wolte aber jemand ſagen/ mir eckelt darvor/ indem ſolche Leiber gemeiniglich aus des Scharff⸗ richters Haͤnden/ vom blutigen Gerichts⸗Platz muͤſſen angenom⸗ men und empfangen werden; Darauf dienet zur freundlichen Antwort: Daß jener groſſe und kluge Kaͤyſer in dem Stuͤck die Ge⸗ rechtigkeit verehren wollen/ daß ſo offt er bey Galgen und Rad/an und auf welchem etwa Maleſitz⸗ Perſonen angeknuͤpffet oder ge⸗ legt waren/ vorbey kam/ er den Hut abgezogen/ ſagende: Sey gegruͤſſet/ liebe Gerechtigkeit! will ſich nun noch jemand beſinnen/ mit entſeelten Coͤrpern dererjeni⸗ gen umzugehen/ die wegen ver⸗ bter Schandthat ihr Leben ha⸗ ben einbuͤſſen muͤſſen? Haͤtten ſie dir doch dein eigen Leben und Gut vielleicht eennanen wann ſie einige Gelegenheit gefunden; es ehrete derowegen auch auf der Gerichtsſtaͤtte ein Kayſer die Ge⸗ rechtigkeit/ welche ſich in der Straffe dieſer Miſſethaͤter bewie⸗ ſen haͤtte. ein. Die Artzney⸗Kunſt/ wie ſie zu allen Zeiten hoch geſchaͤtzet/ wohl⸗ erfahrne Aertzte aber/ ſchon bey den Alten/ nach dem Zeugnuͤs des Homer:;, vielen andeꝛn fuͤrgezogen worden/ ſo faͤllt nun jener Glantz/ und dieſer ihr Anſehen und Autho⸗ ritaͤt/ je laͤnger je mehr dahin/ je weniger man ſich bemuͤhen will/ eine genaue und gruüͤndliche Er⸗ kaͤnntnuͤs/ aller und jeden Theile des menſchlichen Leibes zu haben/ ſo allein durch die Anatomie er⸗ langet werden muß. Es haͤlt Galenus Com. II. de Nat. Hum. tx. 7. diejenige vor Thoren/ ſo den Hippocratem andern erklaͤren wollen/ ſelbſten aber die Anatomie auch nit duꝛch einẽ Tꝛaum geſehen haben: Soll die Medicin drauſſen Nutzen ſchaffen/ muß daheim die Anatomie gruͤndlich vorher ſeyn gefaßt und erlernet worden: Ich darff wol ſagen/ es ſeye niemalen ein Medicus beruͤhmt geweſe/ wer⸗ de es auch keiner kuͤnfftighin ſeyn/ der zum Grund ſeiner vortreflichẽ Verrichtungen und nuͤtzlichen Ar⸗ beit die Aetemie nicht geſetzet ha. de: 4 ö“ 2) 0(28⸗ Fuͤrſten und groſſen Haͤnptern be: Dieſes iſt die einige Urſach/ warum allein bey denen Egy⸗ ptiern die Medicin vormals/ nicht ſo wohl bey andern Voͤlckern/ ei⸗ nen ſo herꝛlichen Anfang gewon⸗ nen: Es entbloͤdeten ſich auch ihre Koͤnige nicht/ die Leichnam kuͤnſt⸗ lich zu zerlegen/ um ihre gehabte Kranckheiten beſtermaſſen ken⸗ nen zu lernen: Es bezeuget die⸗ ſes auch die Heil. Schrifft Genef. L. 2.3, 26. daß ich jetzo nichts von Herodoto, Plinio, Platone und Galeno ſage/ welche alle/ der Egyptier ſorgfaͤltigen Fleiß/ in dieſem Stuͤck hoch ruͤhmen: Wann die Egyptiſche Aertzte/ auf den Befehl des Joſephs/ den Leich⸗ nam ſeines Vatters Jacobs ſal⸗ ben und beſchicken muſten/ wel⸗ ches denn auch Joſepho/ nach ſei⸗ nem Tod und Abſchied wieder⸗ fahren; eroͤffneten ſie denſelben geſchicklich/ und nahmen die Thei⸗ le des Leibes/ ſo einer ſchnellen Faͤulung unterworffen/ kuͤnſtlich durch beſondere Iuſtrumenta her⸗ aus/(Wie dann Herodotus aus⸗ druͤcklich eines krummen Eiſens gedenckt/ durch welches ſie das Gehiru pflegten durch die Naß⸗ loͤcher/ artlich heraus zu ziehen) alsdenn fuͤlleten ſte den hohlen Leib/ nach Art/ welche Koͤnigen/ eigen iſt/ mit koͤſtlicher Specerey/ und balſamirten ihn mit herꝛli⸗ cher Salbe. Es hatten nemlich die Egyptiet nicht ſo gar alles vergeſſen/ was ſie vor langer Zeit/ von denen alten Judiſchen Patriarchen und Ertz⸗ Vaͤttern/ ſo bey ihnen gewallet/ A⸗ braham/ Iſaat/ Jacob/ und deſſen 12 Soͤhnen/ Fharet; ſondern in der uͤbrigen Verfinſterung ihres Herzens und Siñes/ war noch die⸗ ſes Licht ſchimꝛernd uͤbergeblieben; es habe der Menſch eine unſterbli⸗ che Seele und Geiſt in ſich/ der wañ er durch den Tod vom ſterbli⸗ lichen Leibe getrennet wuͤrde/ wie⸗ der/ nach einer Erweckung uñ Auf⸗ erſtehung/ in dieſe Glieder komen wuͤrde/ und dieſelbe beſeelen dahe⸗ ro wolte ſie lieber dieſe der Seelen geweſene Huͤtte und Haͤuſelein/ al⸗ ſo ihrer Bluts⸗Freunde und Au⸗ gewandten Glieder/ auf die beſt⸗ moͤglichſte Art/ gegen die Verwe⸗ ſung verwahren als durch ein Feuer und koͤſtliches Rauchwerck/ nach Art der uͤbrigen Heyden/ ſo keine Hoffnung der Auferſte⸗ hung hatten/ alsbald nach der ih⸗ rigen Abſchied/ verzehret wiſſen. Daß aber eine Auferſtehung/ und mitdem Tode nicht alles gan gus Scele und Gitei tt durchden Tant en Leit genant nach einerErwechat chung indieſ Giene rde unddiſſchesette voltẽ ſe licbeiiiti aſent Hitemhhu ) 0(28⸗ aus ſeye/ das ſolten ihre herꝛlich er⸗ bauete Pyramiden ſo wohl/ als auch die koͤſtliche und muͤhſane Balſamirungen bezeugen; wie ſie denn eine unglaublich lange Zeit/ auf dieſe Art/ die entſeelten Toͤrper/ haben wiſſen zu erhal⸗ ten; als der Kaͤyſer Auguſtus in Egypten den Anronium und die Cicopatram uͤberwunden hatte/ ließ er ſich zu Alexandria de nLeich⸗ nam Alexandri Magni ſo nun woel dreyhundert Jahr da gelegen hat⸗ te/ zeigen/ und funde denſelben ſo friſch/ als waͤre er nur vor weni⸗ gen Tagen erſt gehorben Es wol⸗ len einige Scribenten verſichern/ daß man in unterirꝛdiſchen Kluͤff⸗ ten Coͤrper gefunden habe/ ſo/ wie unverweſtlich/ bey 2000. Jahren gelegen haͤtten. Es hat ſich der vortrefliche Ga⸗ lenus in ſeiner Jugend uach Ale- xandriam geinacht/ um die Ana⸗ tomie wohl und gruͤndlich zu er⸗ lernen/ als an welchem Ort die ge⸗ ſchickteſte Maͤnner in der Medicin und Anatomie, damalen ſich ſollen aufgehaltenhaben/ damit er nicht dermaleins in gleiche Irꝛthuͤmer mit andern verfiele/ ſo ſich zwar vor erfahꝛne Aerzte ausgaͤben/ die Structur des menſchlichen Leibes aber und deſſen mancherley Fuͤ⸗ Jung gar nit verſtuͤnden noch er⸗ keñeten: Er wuſte wol/ daß dieſes das einige Mittel waͤre/ die Krank⸗ heiten untereinander erkennen zu kdñen/ uũ welches Theil eigentlich am meiſtẽ in einer jedẽ Noth litte. Nicht allein aber iſt die Anato- mie denen Mecdicis noͤthig und nuͤtz lich/ ondern ſie iſt auch denen Apotheckern ſehr vortraͤglich; als wordurch ſie erſehen koͤnnen/ wie das Miltz/ die Leber/ die Lung/ in dieſem/ oder in einem andern Thiere/ geſund oder kranck/ ausſe⸗ he: Wie koͤnnen ſie wiſſen/ ob die Leber von einem geſunden oder krancken Wolff ſeye/ da ſie ihr Lebtage keinen todten Wolff er⸗ oͤffnet geſehen/ jederzeit aber von einem Irembden offt unach vielen Tagen eine Leber erhandlen/ der ſie vielleicht aus einem ſtarckẽ Ried⸗ und Schaͤffer⸗Hund genonmen hat? Wir pflegen die Wolffs⸗ 1 unſern Kindern/ aufdaß ſie leicht zahnen möͤchten/ anzuhaͤn⸗ gen; ich habe es mit meinen Augẽ geſehen/ daß ein Bauer einen tod⸗ ten groſſen Hund im Wege fand; welchem er einen weiſſen groſſen Wolffs⸗Zahn ausbrache/ und mir frey dabey bekannte/ man koͤnte ſolche Zaͤhne leichtlich in der Stadt vor Wolffs⸗Zaͤhne ver⸗ b 2 kauffen/ e)) 0 kauffen/ wie er von ſeinem Vatter waͤre berichtet worden: Es erzehlete mir einsmals ein ge⸗ wiſſer Specerey⸗Haͤndler/ daß man ſtatt des Hirſch⸗Creutzes die Beingen aus dem Ochſen⸗ Hertz mit leichter Muͤhe verkauf⸗ fen koͤnte: Wer will darvor Buͤr⸗ ge ſeyn/ daß nicht zuweileẽ ſchalck⸗ hafftige Koͤche ihnen ſtatt des in⸗ nern Haͤutleins/ aus dem Huͤh⸗ ner⸗Magen/ etwas anders ver⸗ kauffen? Gehe ich von dieſen Leuten weg/ und komme in die Barbier⸗ Stuben/ moͤchte ich hier wohl/ was jener von denen Koͤchen ſagen: Es ſeynd nicht alle diejeni⸗ ge gute und geſchickte Koͤche/ ſo lange Meſſer tragenz ſo ſeynd auch nicht alle die gute Wund⸗Aertz⸗ te/ ſo vor dem Hauß das Becken haͤngen haben: Es ſolten dieſe auch noch vor denen Apotheckern die Anatomie wiſſen und wohl verſtehen: Darum ſagt Galenus hiervon ſehr nachdruͤcklich: Was kan einem Wund⸗Artzt nuͤtzlicher ſeyn/ wann er Wunden und Schaͤden heilen will/ Kugeln und Pfeile ausziehen/ Beiner und Knochen heraus nehmen/ ver⸗ renckte Glieder einrichten/ Bruͤ⸗ che/ auch Eiterfluͤſſige und heim⸗ (28. lich verborgene Wunden handlen/ und dergleichen; als wann er auch die geringſte und kleineſte Theil⸗ gen des Leibes und der Glieder ge⸗ nau nach ihrer Lagerſtaͤtte und Connexion weiß und eigentlich erkennet: ſonderlich die aͤuſſerli⸗ che mehr als die innerliche/ als des Schulterblats/ des Ruͤckens/ der Bruſt/ der Rippen/ des Unter⸗ Leibs/ des Halſes und Haupts: So traͤgt ſichs oͤffters zu/ wann man einen Pfeil/(eine Kugel) heraus ſchneiden ſoll/ daß man vorhero was noch aneinander haͤngt/ mehr zertheilen muß/ und ſepariren; in faulen Wunden/ gar⸗ ſtigen Geſchwaͤren/ oder wo ein Bein abzunehmen iſt; ich mey⸗ ne ja/ man müſſe etliche Theile vorhero loͤſen und abſondern; will man anderſt mit Vernunfft/ und nicht unbedaͤchtig wider das Gewiſſen handeln: Weiſt du nun nicht/ wo etwa eine Senne/ eine wichtige Maus oder Muſcel ligt/ wo eine Pulß und Schlag oder eine Blut⸗Ader verborgen/ wirſt du bey ſolchen Patienten eher den Tod als die verlangte Ge⸗ ſundheit befoͤrdern/ wenigſtens doͤrffteſt du ſie an ihrem Leibe ver⸗ ſtuͤmmeln: Es fuͤhret Galenus die⸗ ſer Sache halben unterſchlidliehe merck⸗ 14 5 f 1 Nllahe) 1 dul da Ama dds des Haſtswhe 2agt ſics iftnnn an(inen Pfilat rdaus ſchaden ſil a thero un nach ar At; debrw Phuenſete gen Geſchwärn i ein adzunedmen i iaman müſſe t rhero loin un 3s Umanandetſmtor fteſt duſtcnien unela: fih Sach dcda us ) 0(28⸗ b merckwuͤrdige Hiſtorien an wel⸗ che die taͤgliche Erfahrung auch vielfaͤltig wahr machet. Wir gehen deßwegen fort zu denen Kunſt⸗Mahlern/ Kupffer⸗ ſtechern und Bildhauern: Kan auch deren einer eines Menſchen oder Thiers/ geringſtes Glied⸗ maß mit ſeinen Gelencken zier⸗ lich mahlen/ formiren und bil⸗ den/ wann er die Anatomie zu erkennen vor eine unnuͤtzliche Ar⸗ beit geachtet? Klianus erzehlet an einem Ort/ daß die alten Mahler ſo ungeſchickte und un⸗ vorſichtige Leute geweſen/ die ſo unfoͤrmliche Dinge gepinſelt haͤt⸗ ten/ daß ſie auch oben uͤber ihr Ge⸗ maͤhlde zu ſchreiben noͤthig ge⸗ funden/ was ſie hiemit hatten wollen abbilden: Ein Pferd/ ein Ochs/ ein Baum. Es koͤnnen dieſe Kuͤnſtler/ die Proportion und richtige Maas der Glieder/ eines gegen das ander/ nicht eher und beſſer erlernen/ als wann ſie le⸗ bendig⸗wolgeſtaltete Leiber fleiſ⸗ ſig und ſorgfaͤltig betrachten: Ein Exempel deſſen erzehlet Cicero J. 2. Ehetor. Es wolten einsmals die Einwohner zu Crotone den Tempel der Goͤttin Juno, welche ſie hoch verehreten/ mit denen al⸗ lerſchoͤnſten und koſtbareſten Ge⸗ maͤhlden auszieren laſſen/ ſie be⸗ rufften zu dem End/ mit ſehr groſſen Koſten/ Zeuxim einen vortrefflichen Kunſt⸗Mahler von Heraclea, dieſer mahlete mit groſ⸗ ſem Fleiß etliche rare Kunſt⸗ Stuͤcke/ da er aber ſonderlich be⸗ ruͤhmt war/ ausbündig ſchoͤne Weibs⸗Perſonen in ſeinen Ge⸗ maͤhlden vorzuſtellen/ nahme er ihm dieſesmahl vor/ die Hele- nam zu mahlen/ welcher Anſchlag denen zu Crorone ſo wol gefiel/ daß ſie ſo bald darein willigten/ gantz nicht zweiffelnde/ ſie wuͤrden nun erſt ein recht rares Stuͤck von dieſem Mann erlangen/ wañ er in dergleichen/ worinnen er ſo viele andere uͤbertreffen ſolte/ ſich jetzo recht uͤben wuͤrde: Zeuxis zu ſeinem Zweck zu gelangen/ begeh⸗ rete vor allen Dingen/ daß man ihm etliche aus ihrem Frauen⸗ zinner/ſo wegen ſeltener Schoͤn⸗ heit bekannt und beliebt waͤren/ vor die Augen ſtellen moͤchte; die zu Crorone zeigten ihm etliche feine und muntere Knaben/ wel⸗ che Zeuxis wegen ihrer ſchoͤnen Geſtalt ſehr bewunderte die zu Crotone aber antworteten: Sie⸗ he! dieſer ihre Schweſtern/ ſeynd eben unſere Jungfrauen: Zeuxis ſprach: So laſſet mich etliche der b Schoͤ⸗ Schöneſten ihres Mittels ſehen/ ein Muſter zu nehmen in dem was ich dermalen mir habe fuͤrge⸗ nommen; um in das todte Bild zu bringen eine genaue Gleichheit eines lebendigen Exempels von einer gantz vortrefflichen Schoͤn⸗ heit: Es wu ſte alſo dieſer Mann gar gewiß/ woher er ain fuͤglich⸗ ſten die Proportion und Maas der Glieder nach ihrer Dimen- ſion nehmen ſolte/ da er ein ſcho⸗ nes und richtiges Muſter einer durchaus wol gebildeten Weibs⸗ Perſon vorzuſtellen/ im Sinn hatte. 8 Was ſoll ich endlich ſagen von denen Hebammen und Wehe⸗ Müttern? darvor/ daß ſie in ſchweren Ge⸗ burten/ da Tod und Leben mit⸗ einander bey denen Gebaͤhrenden ſtreiten/ wenig rathen und helf⸗ fen koͤnnen/ wann ſie der noͤthi⸗ gen Wiſſenſchafft ermangeln/ von der Lagerſtaͤtte und Verbin⸗ dung derer inwendigen Geburts⸗ Glieder untereinander: Sie fah⸗ renoͤffters unbarmhertziger Wei⸗ ſezuſund bringen Mutter un Kind ingroſſe Gefahr des Lebens /oder ander groſſes Herzeleid: Derguͤti⸗ ge Gott ſegnete Siphra und Pua die Egyptiſche Wehe⸗Muͤtter/ ch halte gaͤntzlich *) 0O(s. und bauete ihnen Haͤuſer dieweil ſie GOtt mehr/ als des Koͤnigs Gebott fuͤrchteten/ unter uns waͤren vielleicht nicht ſo viel ge⸗ brechliche Leute/ wann auch un⸗ ſere Wehe⸗Muͤtter und Hebam⸗ men/ entweder der Nuͤchternkeit ſich mehr befleiſſigten/ oder in der Anatomie beſſer unterrichtet waͤ⸗ ren/ und alſo gantz genaue Nach⸗ richt haͤtten/ Lelche das eigentli⸗ che Lager der Gebaͤhr⸗Mutter/ wie ſie mit denen andern Theilen des Leibes verknuͤpffet und gefeſſelt/ auch wie das Kind in Mutter⸗ Leibe durch ſeine eigene Gefaͤße angehefft und erhalten wuͤrde woraus die Nabel⸗Schnur be⸗ ſtehe und formiret werde/ u. d. g. allein ſtatt eines gewiſſen Wiſ⸗ ſeus/ findet man hier lauter Ein⸗ bildung und grobe Unwiſſenheit durch welches dem gemeinen We⸗ ſen nicht wenig geſchadet/ man⸗ ches Kind aber an ſeinen geraden Gliedern verſtummelt wird/ wel⸗ ches doch GOtt und die Natur foͤrmlich/ gerad und wohl in Mut⸗ ter⸗Leibe gebildet hatte. So ſundigen dann alle dieje⸗ aige grubti gegen GOtt/ ſo die Wiſſenſchafft der Anatomie und geſchicklichen Zerlegung des Men⸗ ſchen⸗Coͤrpers verwerffen und gering 3 ngedefft und eemnt voraus dit Not n —— — 9*) 0o(. gering achten: Es verordnete GOtt in ſeinen Opffern/ wie es mit dieſem und jenem Theil des Opffer⸗Viehes ſolte gehalten/ und alles kuͤnſtlich von denen Prieſtern unter gewiſſen Cere⸗ monien zerleget werden: Koͤni⸗ ge haben ſich nicht geſchaͤmet die todten Coͤrper zu eroͤffnen/ auf⸗ daß ſie derſelben Kranckheiten im Grund moͤchten erkennen/ mit⸗ hin fuͤr dergleichen ſich bewah⸗ ren/ oder da ſie uͤberfallen wuͤr⸗ den/ man ihnen ſicherer und grüͤndlicher rathen und helffen koͤnte; wuͤrden ſie dann endlich auch durch den Tod weggenom⸗ men/ wuͤſte man doch kuͤnſtlich den verblichenen Leichnam durch eine koͤſtliche Balſamirung und Eroͤffnung ſo zu zubereiten/ daß er eine geraume Zeit vor der Ver⸗ moderung ſicher waͤre: Die Artz⸗ ney⸗Kunſt iſt ohne dieſes Theil gantz blind und verſtuͤmmelt/ ſie iſt die Grundfeſte der natuͤrlichen Wiſſenſchafften: Sie wird bey vornehmer Herren Hoͤfen exco- lirt/ wann die Speiſen muͤſſen zergliedert werden: Sie iſt beliebt auf denen Jagten groſſer Stan⸗ des⸗Perſonen/ und bey der Jaͤ⸗ gerey: Die Apothecker koͤnnen ihr nicht entrathen/ noch viel we⸗ niger die Wund⸗Aertzte: Bey ihr muͤſſen ſich Raths erhohlen die Kunſt⸗Mahler/ Kupfferſtecher und Bildhauer es koͤnnen hiermit durch den Goͤttlichen Seegen die Wehe⸗Muͤtter denen Gebaͤhren⸗ den ziemliche Huͤlffe lei⸗ ſten: Ja! b Wilt du die kleine Welt in ihren Gliedern kennen/ Wie herꝛlich diß Gebaͤu auf ſchoͤnen Seulen ruh/ Wie dieſes Blut⸗Gefaͤß/ wie jenes Bein zu nennen/ Wie durch die Geiſterlein die Seele Wunder thuꝛx ier muͤſſen alle Thier ſich wie 5 Ja unterwuͤrffig ſeyn des ebieten laſſen/ lugen Kunſtlers Hand/ Was enſch„Sqh äaf⸗ Pferd und Aff/ vor Theile in ſich 4— en/.„ Iſt durch der Lehrer Witz/ zur Gnuͤge laͤngſt bekannt. Es muß das Feder⸗Holck zu ihren Dienſten kommen/ IEs zeiget ihre Fauſt der Voͤgel eigne Art; Die alk an dieſem Ort ſich einen Theil genommen/ Wenn was die Seugung d/ De Henne offenbahrt. ——= n ͤo—,———O 2öS2ͤͤ—————————†g3.——Z 3SSS=n—— 1 2 * 8 3 4 8 * 3* 8 3 zt 4 1 Bei d 1. 1. dele Tab II. fig. 2 Bein leg. Decklein. p. 105. c. 3. I. 6. pro der leg. das. p. 106. c. 2. 1. 1. dele Ia. fig. 2.. Den prön leg. G p. 114 6. 2. 1.22. pre famt leg. Punct. p. 129. c. 1. 1.6. leg. anconæus. p. 131. c. I. 1. 30. ERRATA des Erſten Tractats. Pag. 10. col. 1. lin. 12. leg ſigmiformis. 14. col. 2. lin. 24. pro inferior, leg. interior. 20. col* 1. fig. 2. iſt C. iin Kupffer ausgelaſſen. 26 col. 2. lin. 3. leg. corpus. 30. col. 2. lin. 36. pro c. leg.e. lin. 38. pro Ck, leg. K. 32. col. 2. l. 11. leg. Griffelformige. 3 3. pro XIII. leg. IIX. 38. col. 1. lin. 18. Pro f. leg. 8. lin. 43. pro F. leg. E. lin. 3 9. pro deſſen leg. dieſes. col. 2. lin. 11. Ppro I. leg. I. 1. 43. pro D. leg. E. 40. col. 1. li 60. pro coracohyoideus leg. eoracoides. col. 2. lin. 5. pro ex- trema, leg. externa. 42. col. I. lin. 33. leg. Griffelförmigen. col. 2. 1. 48. pro Sluüſel leg. Schluͤß⸗ ſel. 44. col. 1. lin. 44. pro cico leg crico. col 2. lin. 6 leg. Roͤhr⸗Haͤuptlein. 20. nach Kroſpel dele Maͤußlein. lin. 8, pro L. leg. K. col. 1. lin. 2 1I. pro oo leg. 00. pag. 46. col. 1. lin. 26. pro rahet leg. vaget. lin.3 3. pro anſpringen/ leg. ausſpringen. 52. col. 2.1.5 5. pro ilium, leg. iſchium. pag. 58. C. 1. I. 26. pro vervi leg nervi. c. 2. 1. 48. pPro 9. 10. 1I. 13 leg 9. 10. 11. 12. P. 62. C. I. 1. 53 pro aorata leg. aorta. 63. c. 2. 1. 12 leg EKFF. c. 1. l. 23.& 24. pro recti obliqui leg. rectæ obliquæ, 74. c. 1. l. 1I. pro Achſel/ leg. Schulterblat c 2 1.50. pro calvicula leg. clavicula. p. 80. c. 2. 1. 3 1. pro ausſtrecket/ leg, beuget. p. 34. c. 1. l. 49. proc leg, e. p. 86. c. 2. 1. 24. Pro ab leg. an. 88. c. 2. 66GG, 1 3. pro Figur leg Finger. lin. 3 2. pro noch leg nach. 100 c 1. GG. lin. 2. Pro umtreibet leg. ausſtrecket. p. 116. c. 1.1. 52. pro ſuppopliteus leg. ſubpoplitæus. col. 2. 1. 12. Pro Fußſoben Maͤuslein leg. Fußſohlen Maͤusiein. p. 118. c. 2. 1. 55. pro Zeenen leg. Zeehen. c. 1. FG. 1 2. pro fibulæ leg. tibiæ. col. 2. 1. 14. pro I. leg. L. p. 119. fig. II pro R zwiſchen Eund F. liegende/ leg. R. p. 122. c. 1. 1. 13. pro CD. leg DD. p. 154 c. 1.1. 23. Fieger pro Finger. 3 Der andere Tractat des Zuſatzes und Anmerckungen. Pag. z. col 2.1. 2. leg. Baͤckgen. lin. 34. der pro die. P. 10. c1. 1,8. Muſceln oder Maͤus⸗ gen/ und ihren Zaſern. lin. 31. welchen. 1. 41. gefügt. P. 11. c. 2. lin. 13 leg. ein Fortſatz. p. 16. col. 2 Un. 28. werden /) und dele ſolche. lin 31. lege, oder dem dele comma. lin. 3 6. Theilen. P. 21. col. 2. 1. 22 Wege& dele comma poſt Multer. P. 23. c. 2. 1.25 pro 1. pone 1 p. 24. c. 2. lin. 16. fig. 2. LL lin. 20. pros pone S. pag. 26. c. 2. 1. 4. pro die leg. der. p 27. c. 1. 1. 20 pro c. leg. C. p. 28. c 2. l. 18. pro cleg. C. p. 29. c. 1.1. 36. pro cleg C. p. 31.c. 1.1. 16. pro Einfüh⸗ rung/ leg. Einfuͤgung. lin z0. poſt fig. 2. leg KK col. 2. lin. 3 0. pro gröſte leg. preſſe. p. 3 2. C. 1. lin. 12. pro KKleg. VV. lin. 23. pro yy leg. XY. pag. 3 3. c. 2. 1. 10. poſt. Tab. V. leg. tt. poſt T. del. tt. lin. 33. lege Haͤuptgen. p. 34. c. 2. 1. 22 lege Haͤutpgen. lin. 30. dele mit. pag. 35. c. I- 1. 15. pro hie leg. hin. lin. 16. leg. kann. Unter dieſen. ccl. 2. lin. 14. poft fig. 8. ſetze C. lin. 25. vor dem leg. den lin. 27. leg. gelegenen. lin. 34. pro denen leg. dem. pag. 37. c. 1. 1. 3. Ppro wiewo⸗ len leg. wir wollen.. lin. 35. pro Jochnaat/ leg. Jochpaar. col 2. lin.23. leg. Muſcul. p. 39.C.1. 1. 13. pro 2z2. leg. ZZ. p. 40. c. 1. 1.21. lege orbitarium. lin. ult pro den Geſichts⸗ eg. dem. c. 2- lin. 19. pro es leg. er. lin. ult. leg ſig. 2. 4. pag. 41. c. 1. 1.;3 2. 1eg gemein. pag. 42. c. I. 1.20. leg. nach gleich. 1. 22. Proaber die/ leg. aber der. col. 2. I. ult. pro bey dem leg. bey der. pag. 44. col. 1. lin 9. pro dd. leg. bd. p. 4§. c. 2.1 2. leg. Clopton. col. I. lin. 3 2. leg. zweyhornige. pag. 46. C. 1. lin. 25. pro A leg. Lib. II. Tab. VII. HH. pag. 48. c. i. lin. 24. pro C. 12. leg. c 12. Pag. 50. c. 1. 1. ult. pro VV. leg. XX p. 51. c. 1. 1. 12 pro vergleichet leg. verleihet. p. 53. col. 1. lin. 26. pro L. I. leg T. VII. fig. 15. L. p. 54. c. 2. lin. 23. Pro wollen leg. voll. p. 55. c. 1. 1. 10. dele und. p 53. c 2. 1. 4 pro ab leg. aufſteigende. p. 59. c. 2. 1. 4. leg ungleich. P. 65. c. 1. 1. 2 e. braunen. lig. 32. dele V. 1. 38. leg. I 56. col. 2. I. 5. leg. Braune. p. 59. c. 1. 1. 15. pro 1. es.. p. 70. col. 1. lin 22. procleg. Ce col. 2 lin 36. pro 1. leg. I. p. 76. c. 1. 1. 14. Pro O leg. C. p. 81. c. 1. lun. ult. pro V leg. I. p. 83. G 2. I. 24. poſt durch leg. eine. p. 89. de. 1. 1. 3. leg. ideus. lin. 25. pro ihme les, ih der. p. 91. x. 2 1. 20. poſt attollens„fig G. E, b, c. p. 93. c. I. 1. 31. proA. leg.. P. 98. c.I. 1. 1. Pro 1V. leg. VI. . uc.„c. 1.1.14. leg. Zunahmen. p 103. c. 1. 1.2.pro Deckel⸗ 100. c. 2. 1. 19. pro einwarts leg. ruͤckwarts. p 102. c. 1. 1. 14. leg. Zunah P 107 2 Tdodeca. Pt o e cc. leg. GCC. C. 2. 1.22. Pro um welche leg. in welchen. p. 133. c 2. 1. 12. ja wenns ſeyn/ ſoll in die in 26. c. 1 nach E. geſetzet werden. p. 134. c. 1. I. 2. leg. platten. c. 2. 1. 17. leg. perforatus, p. 136. c. I..33. leg. internodii. p. 139. C. I. 1 leg. YI leg der. lin 26 leg fieiſchicht, col. 2. 1. 26. pro c let. e. P. 143, c. 1..ulr. Pr31 l78,. ſproſſen/ was: p. 145 c. 1 1.8. dele zu. l. 24. leg. MIE. P.146. 6.2. 131 Pro yeſt leg, faß. P. N48. en. pro wie leg. wo. lin. 29 Pro Hlege G col. 2. 1.36. leg. 1, 23. 9. c. I. 1.4. dele vel. p. 140. c 2. l. 21. Pro Huͤlffe leg Huͤffte p. 142 c 1. I. 24. pro des — —— ee —— — —