—— Sn ‿ E 4 NR — 1 f R NXS= XN —— 5———, ———————— ☛ ————— X—— ☛ ☛ N— W — D N S S N S —— DW N S Fff S X— 6 8 — G W U 1 W' O,— ſ —— Sus Sd Dc Sewſs,tan 1 aun-= 1 kina Aluliuegſepes R per Germaniam Sraliaeucallan Slin 2pr G Hder CSynſeopu- Mbrmalignl 46.— PASTOR VIGILANS. Chriſtliche Leich⸗Kede Von Nothwendiger Hut und Wachtſamkeit/ die alle Chriſten in dieſem zeitlichen und vergaͤnglichen Leben/ ſonderlich aber Geiſtliche Se len zuhalten ſchuldig ſeynd. Gottes H. Wort/ nach deſſen warhafftem Baͤttermaͤſſigen Verſtand abgehandelt/ und muͤndlich vorgetragen in hochanſehn⸗ licher und ſehr Volckreicher Verſamblung/ Als deß. Hochwuͤrdigſten in Gott Vattern/ Fuͤrſten und Herrns rns b DAMIAN HARTARDI Deß Heil. Stuhls zu Wayntz Ertz⸗ Biſchoffen/ deß H. Roͤmiſ. Reichs durch Cermanien Ertz⸗Cantzlers und Chur⸗Fuͤrſtens/ Tods⸗ verblichener Leichnamb in St. Laurentii Capell des Hohen Dhom⸗Stiffts verſencket/ der entleib⸗ ten Seel aber nach Nhr⸗alten Catholiſchem Brauch/ durch das Goͤttliche Ampt der H. Meſſ und uͤbriger Beſingnuß die ſchuldige Suffragia erſtattet worden: Durch Den Hochwuͤrdigen in Gott Vattern/ und Herrn/ Hern OLPMUAM GODEERIDUA7 Biſchoffen zu Diocletianopel und Mayntziſchen Suffraganeum, der H. Schrifft Doctorn, Paſtorn und Dhom⸗ Predigern in Mayntz. Manyntz/ Zu finden bey Adolph Gottfried Voluſium. OC LAALNIII. ———y— ·⸗8A— 2ͤ— —— .———— 5 5 22—ꝑ— 4 4 8. * b — . 8 . 1 4 4 . * —= 2 . 2 — 3 . — — 1 3— 5—* A* 4 8 7 8* 3 — .* . — == D 3„— A S 48— 7 — 4 7 S 7— ‿ 3 8 w. 9 8 —— DBeorgang. — Je Gnad Gottes des ewigen Vatters/ die Lieb ſeines mit⸗ewigen 2Sohns/ der Troſt deß gleich⸗ewigen H. Geiſtes/ der hoͤchſt an⸗ bettlichen Allerheiligſten Dreyfaltigkeit/ ſeye uͤber uns/ in uns/ und fuͤr uns/ und alle betruͤbte fromme Chriſten/ itzt und in alle Ewigkeit. S hat nun abermahl der GOTT dem alles lebet und ſtirbt/ der H. Nayntziſchen Kirchen/ durch den ſo fruͤhezeitigen und truͤbſeeligen —= Sterbfall weiland deß Hochwuͤrdigſten in Gott VBattern/ Fuͤrſten und Herrn/ Herrn DAMIANI HAR- TARDl deß H. Nayntziſchen Stuels Ertzbiſchoffen/ deß H. Roͤmiſchen Reichs Ertz⸗Cantzlern und Chur⸗Fuͤrſtens/ ꝛc. Biſchoffen zu Wormbs/ ꝛc. einen hellglantzenden Spiegel unſer allgemeinen Sterblichkeit vor die Augen geſtellet/ und daß wir auff unſere Hut tretten/ und ja nit nach dem verdamblichen Weltbrauch ſo unbeſonnen in den Tag hinein leben/ ſondern uns offters erinnern ſollen/ daß wir Menſchen und alſo einfolglich ſterblich ſeyen. Gleich wie nun dieſer vorangeregte ſchmertzhaffte Begebnuß vie⸗ len dieſes Hertzfrommen und ſorgfaltigen Landes⸗Vatters unverhofſte toͤdtliche Hintritt/ Zweifelsfrey tieffe Wun⸗ den in ihre Gemuͤther geſchlagen haben/ andern aber die entweder gar nit/ oder ſehr ſelten ihres Todts ſich erin⸗ nern/ und alſo zum wenigſten einer ernſtlichen Ermah⸗ nung benoͤthiget: Als hab ich gegenwaͤrtige mir zwar ſehr unbeliebige Gelegenheit nit vorabſtreichen laſſen wol⸗ len/ ſondern dißfals die Gfuſdgkaf Knehnes Leür dänbſe erſe⸗ *8) 2(20 erſetzen/ die bestruͤbte troͤſten/ die rohe und freche Welt⸗ funcken Vaͤtterlich warnen und ermahnen wollen: Zu welchem Zweck mir ſonderlich wohl zu ſtatt kommen die Wort unſers hochgebenedeyeten Welt⸗Heylands beym H. Evangeliſten Marth. Cap. XXW. verſiij. Vigilate, quia neſcitis diem neque horam. Von dieſer Sach aber mit mehrerer Erbauung zureden und anzuhoren/ wollen wir vor allen Dingen uns demuͤ⸗ tigen vor dem Thron der Goͤttlichen Najeſtaͤten/ und dieſelbige umb den nothwendigen Beyſtand deß H. Gei⸗ ſtes mit einem inbruͤnſtigen heiligen Vatter unſer ꝛc. und Engliſchen Gruß/ auff gebogenen Knien/ erhabenen Her⸗ tzen und Haͤnden innigſt anruffen. Pater noſter& c. Ave Maria&c. TEN- 5 — 8 5 4 8 A 3 I 5 8 3 5 1)— ) ,— , 5 3 =h, z, erees: ) 7 5 — 4 9 S h 9 4 3 3 7 5 8 — NEN NN= 3 Näii N — 1 4 5 1“ . 8 5 e.. d 1 — 1 7 d 1 J 8 3 96 — 6 1 = 1 — 1 3 3 8 5— 22.23* S 1 — 8 V 4-— 121 * 3 4 3 I G 1779 7 1l AS9 1 K 29, 369, i M1n 111, 9-. eueK, 2 es 1les 2e Ble 6* Seeet,,,A 1' A K M uh 85 5.— 8):(3):(2& SSee Matth. Cap. XXlIV. VIGIILATE OUILA NESOITIS DIEM NEOUE HORAM Wachet/ dann ihr wiſſet nit den Sag oder die Otund. EXORDIUM. S S hat ſchon im Alten Teſtament acht⸗ AAS;P hundert und etliche Jahr der auß Koͤniglichenn Gebluͤt entſproſſene groſſe Prophet llaias in ſeiner Weiſſagung am LXII Cap. V. 6. die immerwaͤh⸗ Num. I. Nit ſchlaffet/ nit ſchlummert auff einer oder auff beyden Sehſme on⸗ (4) 20 ſondern Wachet. Vom Loͤwen melden die Naturaliſten/ er ſchlaffe mit of⸗ fenen Augen/ dahin mag wohl gezielet haben die Schrifft: Ego dormio & cor meum vigilat, Cant. V.v.=. Dieſe Wort deuten die H. Vaͤtter auff den Loͤwen vom Stamm Juda/ Chriſtum Jeſum unſern Erloͤſer und Heyland. Deme hierin folgen alle außerwoͤhlte Kinder Gottes/ wie der fromme und weiſe Sirach in ſeinem Bibelmaͤſſigen Eccleſiaſtico wohl erinnert Cap. XXXIX. Juſtus cor ſuum tradidit ad vigilandum di- luculo. Er geſtattet ſeinen Augen keinen Schlaff/ und ſeinen Augbrawen keinen Schlummer. Pſal. CXXXIV 4. Vnd ob zwar auch die Frommen und Gerechten von Natur nit allerdings deß Schlaffs entbehren koͤnnen: ſo iſt doch von allen Hertzfrommen dieſes fern/ daß ſie ſich deß Schlaſſs und der Faulentzerey ergeben ſollen. Mitten im Schlaff wachet ihre Seel/ das Aug ihres Hertzens laſſen ſie nimmer zugehen. Wann ſchon die Sinnlichkeit und der in und anliegende Zunder der Concupiſcentzʒ ſie offtermahl anreitzet zu einer oder andern unzulaͤſſigen Beluͤſtern/ ſo wider⸗ ſpricht doch allezeit der im Hertzen hafftende heilige Glaub/ alſo daß wie die gemeine Experientz auch einem frommen ſchlaſſenden Catholiſchen Chriſten nit mehr traumen wird/ er ſeye ein Jud/ Tuͤrck oder Secktirer wor⸗ den. Die Allmacht Gottes behuͤtet alle fromme Seelen vor dergleichen Teufſels Traum. Darfuͤr kan und ſoll ſich ein glaubiger Chriſi/ che und bevor er in den Schlaff faͤlt/ zum beſten durch das H. Gebett und Fron⸗ Zeichen des H. Ereutzes verwahren/ daß Gott die Phantaſey vor derglei⸗ chen abſchewlichen Bildnuſſen gnaͤdiglich durch ſeinen heiligen Geiſt behuͤ⸗ ten wolle. Wann aber manchesmahl ein Menſch ſeiner Seelen Wacht nit in acht nimbt/ voll und toll in die Federn ſich hinein wirfft wie ein Maſt⸗ Schwein/ was waͤr es Wunder/ wann dergleichen laͤſterliche Traͤum einem manches mahl vorkaͤmen. Wie aber dieſes Vigilare in unſerm gantzen Lebens⸗Lauff zu practiciren ſey/ wollen wir im erſten Theil dieſer Leich⸗ Sermon mit mehrerm außfuͤhren. Warumb aber/ und auß was Vrſa⸗ chen ſolches geſchehen muͤſſe/ wollen wir im andern Theil derſelbigen auß⸗ fuͤndig machen/ bey beyden aber wohl in acht nehmen/ wie und welcher geſtalt weyland unſer Hochwuͤrdigſter Ertz⸗Biſchoff und Chur⸗Fuͤrſt in ſei⸗ nem gefuͤhrten Lebens⸗Lauff alles Ernſies Ihme angelegen ſeyn laſſen. CONFILRMATIO Num. II. ALs Chriſtus Jeſus im Garten Gethſemani/ in ſeiner letzten Todten⸗ Angſt auß tieffſter Betrachtung ſeinen blutigen Schweiß von allen Enden und Ecken ſeines heiligſten Leibs herauß koͤnnelen laſſen/ und ſolches hauptſaͤchlichs auß ſchmertzhaffter Erinnerung/ daß der groͤſte Hauffe der Menſchen ſeines ſchmertzhafften Leydens ſich ſo wenig wuͤrde thenhafftig machen/ deren unartigen Bruchloſigkeit er an ſeinen anweſenden Juͤngern ein lebendiges Beyſpiel ſahe/ wie ſie da lagen und ſchlieſſen/ da brach er in dieſe wehmuͤtige Wort auß und ſprach: Sic non potuiſtis una hora Vigl- G52* vigilare mecum, Matth. XXVI. v. 40. Wie? iſt es dahin kommene habt ihr kein groͤſſeres Mitleiden mit mir dann alſo? habt ihr kein beſſe⸗ res Hinderdencken/ und erinnert ihr euch nit/ daß ich eben darumb in ſolche Angſt gerathen bin/ weil ich mit dem allwiſſenden Aug meiner Goͤttlichen Wiſſenſchafft vorher geſehen/ was geſtalt mein unſchuldiges Leyden und Sterben an ſo vielen ruchloſen ungluͤckſeligen Menſchen wird verlohren ſeyn. Das ſolte euch ja mehr als mir zu Hertzen gehen. Euch ſolte es viel mehr als mir den Schlaff brechen: Sic non potuiſtis una hora vigilarc mecum. Ach liebſter Jeſu/ moͤchte doch dieſe Wort mancher roher Chriſt auß deinem allerheiligſten Mund hoͤren! Non potuiſti una hora&c. kanſtu nit eine Stund im Gebett/ eine Stund in der Predig⸗ eine Stund in der H. Meß/ eine Stund under der Veſper und Complet, ja was aͤrger iſt/ manchmahl nit eine viertel Stund under einem Vatter unſer und Engliſchen Gruß/ under einem Milerere und pſalm. De pro- fundis. wachend die verſtreite/ boͤſe/ eitele und abgoͤttiſche Gedancken außſchlagen 5 Num. III.. Selig aber ſeynd die jenigen Knecht welche der Herr in der zwey⸗ ten und dritten Wacht kommend/ wachend findet: Lucæ Cap. XII.v. 37. Ich hab mehrmahls eine ſonderbare Reflexion uͤber die Wort/ Wan der HERR i der zweyten und dritten Wacht kommet/ wachende ſindet: warumb der Evangeliſt Lucas nit geſagt/ wann der HErr in der erſten/ zweyten und dritten Wacht/ wachende findet. Bin endlichen auff die Gedancken kommen/ das menſchliche Leben muͤſſe in drey Wachten eingetheilt werden/ vor dieſen Wachten aber/ gehe vorher das unmuͤndliche Kindliche Alter/ da wir von den Him̃liſchen Engeln verwahret und durch unſere liebe Eltern verſorget werden. Von dieſer erſten Wacht thue Chriſtus keine Meldung/ denn dieſe muͤſſe nit von uns ohne Mittel/ ſondern durch die ſelige Engliſche Gei⸗ ſter/ und unſere natuͤrliche Eltern verrichtet werden/ die wachen und ſeynd fuͤr uns zu wachen ſchuldig/ ſo lang biß wir bey erlangtem voͤlligen Verſtand auff unſere Hut zutretten/ vermoͤgen. Die zweyte Wacht kom̃t in die erwachſene Jugend/ in deren wir wiſſen ſollen/ was recht und lincks/ boͤß oder gut ſey/ da ſollen wir unſer Hertz und Gemuͤth nach der Lehr deß bewehrten Kirchen⸗Lehrers Sancti Thomæ de Aquino, von aller Creaturen Eitelkeit zu GOTT dem hoͤchſten Gut erheben. Aber leider Gott beſſere und erbarme ſich deren ſo dißfalß den erſten Sturtz in die Suͤnden hinein thun: Da heiſt es freylich wie dorten David im IV. Pſalm klagend ſagt: Non eſt qui faciat bonum, non eſt usque ad unumz ſonderlich bey die⸗ ſen letzten Zeiten/ da die Kinder⸗Zucht ſo gar verſchwunden/ und der Eltern geringſtes Anliegen darin beſtehet/ ob ihre Kinder beym erſten Anblick ihres voͤlligen Verſtando ſich zu Boh oder einem andern 88 8 ε6)„ ben. Da es gemeiniglich heiſt: Malitia ſupplet ætatem. Da mancher ſieben/ zehen und zwoͤlffjaͤhriger Knab ſo groſſe Bubenſtuͤck weiß und begehet/ als von fuͤnfftzig Jahren ein geſtaͤndiger Menſch. Die dritte Wacht faͤllet in das maͤnliche Alter, da wir am mei⸗ ſten an das VIGILATE zu gedencken und daſſelbige zu practieiren ha⸗ ben. Dan je mehr der Verſtand ſolidirt, je fleiſſiger ſeyn wir auff unſere Hut zutretten verbunden: Stabunt juſti in magna conſtantia adver- ſus eos qui ſe anguſtiaverunt; ſpricht der Geiſt Gottes/ im Buch der Weißheit Cap. V. V. 1. Die Frommen und Gerechten werden in groſſer wahr iſt und blebtt Nunquam bella piis, nunquam certamina deſunt, Et quo cum pugnet mens pia ſemper haber. Die Frommen auff der Welt/ die haben ſtets zu ſtreiten/ Ein jede fromme Seel ſind mimer was zureiten. Standhafftigkeit ſtehen/ gegen die welche ſie aͤngſtigen. Wan einmahl So gar iſt dieſes wahr/ daß der fromme Job das gantze menſchliche Leben militiam nennet/ in ſemnem Prophetiſchen Lehr⸗Buch Cap. VII. verſ. 1. Paulus aber der heilige Apoſtel erfordert von emem jeden rechtſchaffenen Chriſten/ bevorab von der geiſtlichen Soldateſca: Labora ut bonus miles Jeſu Chriſti: Arbeite wie ein guter Soldat Chriſti Jeſu/ lI. Ti- moth. Cap. II. v.3. in welcher Epiſtel er Cap. V. v.). ſehr ſtarck auff das VIGILA dringet. Vnd weil in dieſe dritte Wacht auch das angehende Alter einſchleicht/ das menſchliche Leben aber den Berg herab gehet/ da heiſt es freylich Vigilate, wachet und ſtehet auff ewrer Hut dan ſo unge⸗ wiß es iſt/ daß ein zunger alt werde: ſo gewiß iſt es/ daß kein Alter mehr lang leben werde. Iſt demnach vonnoͤthen/ daß ſich ein jeder Alter oder der zu altern anfaͤngt/ jener Wort auß dem CXVIII. Pſ. v. 109. embſig er⸗ innere: Anima mea in manibus meis ſemper, das iſt/ mein Leben iſt Augenblicklich in Gefahr. Ein kleines Fieber ein kleines Fluͤßlein wirfſt den Alten zu Boden/ und gar in das Grab. Hier faͤllt mir bey/ was ich fuͤrlaͤngſt in den Tuͤrckiſchen Hiſtorien geleſen. Wan der Sultan ihr Ty⸗ ran uͤber einen ſeiner Vezier oder Baſſen hefftig ergrimmet/ pflegt er ihme einen in ſchwartz Seyden eingewickelten Brieff dieſes Inhalts zuzuferti⸗ gen: Mitte mihi caput tuum: Schicke mir deinen Kopff. Eben eines ſolchen Stafet haben wir Menſchen von Gott alle Augenblick zu gewarten: Schicke mir deinen Kopff Diſpone domui tuæ quia morieris tu&non Vives. ſaiæ Cap. XXXVIII V Beſtelle dein Hauß dan du wirſiſterbenund mt leben. Es geſchicht zwar bißweilen/ daß auch ein Alter/ oder in das Alter trettende Menſch/ wie damahls Ezechias, bey zuſtehenden Kranckheiten ut allemahl mit der Haut bezahlen thue/ ſondern von ſeiner Kranckheit un⸗ derweilen geneſe: Doch iſtes 1de rarò conti ngentibus, und gedeyet dem zehen⸗ — ——— —— — S N X S 8 S K NWNN d N — —— ———— H)P575,3, ₰ S Sc, SSSS — — ☛άη̃ N 5 X ADZD S— —. 2 5 222 2SSBSSS ———— SS3-BSESSEAnSe=SSZESSBSBSS —₰ α=————— Z E—2 · FESS=S=. G E— ——=.————:—— 22———;ʒ3—— S 22—— S 2 jchenden dusaut mülle al äL ter zun nen Zuf lebeus⸗ nntur, 8 und eige nunmeh⸗ ciret/ ters/ wachtſa mahls woſelbſt zeit loͤbl Pacht habe an der Zeit ſchwore ſcne bra er ſich o mahlo Capitu bekandt VIGII nnd flei ſen erd Feyerte dn geſch ten Kir VIGI belieber ſchen Hochn deßH. oomnil ſeiner V hat ei 88) 7(28 zehenden nit/ 2. iſt es eine kurtze Lebens⸗Friſtung/ und helſt dißfalls: Ci⸗ tius aut ſerius metam properamus ad unama dan von Gott heiſt es/ mille anni ante oculos tuos ficut dies heſterna quæ præterilt, Pf. LXAXXIX. v. O wie wohl waͤre es offtermahl geſchehen/ wan man⸗ cher zum Toot bereiter Menſch die Schuld ſeiner Natur in dieſem oder je⸗ nem Zuſtand alſobald abgezahlet/ und nit wiederumd in die gefaͤhruche Lebens⸗Zeit zuruͤck gegangen waͤre. 3. Pauci cx infirmitate melio- rantun ſpricht der fromme Ihomas de Kempis Lib. l. Cap. III. Viel ihrer offtermahls erkrancken Wenig treffen beſſere Schrancken. Damit wir aber dermahleins à theſi ad hypotheſin kommen/ und eigendlich vernehmen moͤgen/ wie fleiſſig unſer biß dahero geweſener/ nunmehr in Gott abgelebter ſeeligſter Churfuͤrſt dieſes VIGlLA practi- ciret/ und nach zuruͤck gelegter erſten Wacht ſeines unmuͤndlichen Al⸗ ters/ in welchem er gleichwol ſchon herrliche Zeichen ſeines kuͤnfftigen wachtſamen Verſtands von ſich blicken laſſen/ in dem er ſich ſchon da⸗ mahls ſtill/ ſittſamb und ernſthafft erzeiget: ſo iſt uns dieſer Orten/ woſelbſten er von Kindes Beinen auff oͤffters ſich eingefunden/ und jeder⸗ zeit loͤblich converſirt, gnugſam bekandt/ wie er in dieſer ſeiner zweyten Wacht dieſem Befelch Chriſti eiferig zu beobachten ihme alles Ernſtes habe angelegen ſeyn laſſen. Wie fleiſſig hat er ſeiner Seel gewachet/ von der Zeit an/ da er im Jahr 1634. auff allhieſiges Dohm⸗Stifft auffge⸗ ſchworen worden/ ein Hert ungefehr von 14. Jahren/ davon werden ſeine Præceptores den beſten Bericht ertheilen koͤnnen. Wie eingezogen er ſich auff ſeinen Reiſen gehalten/ davon kan Zeugnuß geben ſein da⸗ mahls geweſener Hoffmeiſter. Nachdem er aber zu der Capitular- Stell zugelaſſen/ und beym Paͤbſtlichen Stuhl wegen ſeiner bekandten Tugenden die Probſtey zu St Alban uͤberkommen/ da iſt das VIGILA in omnibus labora allererſt recht angangen. Wie embſig und fleiſſig er taͤglich ſeine Horas Canonicas gebetten/ wie unverdroſ⸗ ſen er dem Chor⸗Gang beygewohnet/ wie embſig er die Sonn⸗ und Feyertags Predigten beſuchet/ davon kan ich das beſte Zeugnuß geben. zu geſchweigen/ wie ernſthafftig er die Gerechtſame ſeiner anvertrau⸗ ten Kirchen gegen allen unbilligen Eingriff behauptet. Bey ihm hieſſe es VIGILANTIBUS JURA. Nachdeme es aber dem Allguͤtigen Gott beliebet/ dieſes anſehnliche Liecht auff den hohen Leuchter deß Mayntzi⸗ ſchen Stuhls und Chur⸗Fuͤrſtlichen Thron zuverſetzen/ da hat di ſer Hochwuͤrdigſte Ertz⸗Biſchoff und Prælat ihme jene ernſtliche Ermahnung deß H. Pauli dergeſtalt zu Hertzen ſteigen laſſen: Tu vero Vigila in omnibus labora, II. Timoth. Cap. 1 V. V. 5. daß er von nfang ſeiner Regierung biß an den letzten Athem ſeines Lebens kaum emmahl hat erſchnauffen koͤnnen. 3 34 3 ½–(8) 2* Zu viel Wachen thut bald krachen. Quod enim alterna carer requie, durabile non eſt. Hippocrates einer auß den fuͤrnembſten Medicis ſchreibt vom Schlaff Lib. 2. Aphriſmo 3. das unmaͤſſige Wachen und das unzei⸗ tige Dichten erſchoͤpffet die Geiſter und verzehret den Balſam deß Le⸗ bensꝛc. Das haben wir an unſerem gar zu wachtſamen Hoch⸗wertheſtem Chur⸗Fuͤrſten nur gar zu viel erfahren. Vom Morgen fruͤh biß in den ſpaten Abend/ auſſer den wenigen Stunden die er an ſeiner Taffel etwan hat zubracht/ hat es den gantzen Tag golten. Den voͤlligen Laſt ſeiner Geiſt⸗ und Weltlichen Regirung hat dieſer Atlas auff ſeiner Axel getra⸗ gen. Davon werden Zeugnuß geben alle ſeine Hohe/ Mittlere⸗Bedien⸗ ten. Was fuͤr ein wachtſames Aug hatte dieſer VI GILANS PASTO K auff ſein allhieſiges Geiſtliches Conſiſtorium, auff ſeinen Geheimen⸗ und Cantzley⸗Rath/ auff ſein Hoff⸗ und Statt⸗Ge⸗ richt/ auff ſein Zahl⸗und Rhenten⸗Cammer. Wie genau pflegte er taͤglich ſeinen Kuͤchen⸗ und Keller⸗Zettul zu durchgehen? Wie ſorgfaltig war dieſer treue Fuͤrſt fuͤr ſeine Geiſt⸗ und Weltliche Armen. Wobey ja nit zuverſchweigen/ die ſonderbahre Wachtſamkeit/ der er in Außtheilung derſelbigen ſchon in ſeinem geringerem Stand ſich beflieſſen/ und jederzeit dahin getrachtet/ daß dieſelbige nit leichtlich moͤchten verkuntſchafftet wer⸗ den: worinnen er dißfals in die Fuß⸗Tapffen des lobſeligſten Fuͤrſten Coſini Medices getretten/ von deme Pontanus libro de Liberalitate Cap. XXVII. meldet/ er habe durch ſeine allervertrauteſte Freund ſein Allmoſen herumb zu ſchicken pflegen; Dem heiligen Evangclio gemaͤß/ in welchem Chriſtus lehret: te taciente Eleemoſynam neſciat ſiniſtra tua quid faciat dextera, Match. Cap. VI. V. 3. O wie viel dergleichen liebe Almoſen hat unſer Hochwuͤrdigſter DAMIA N durch ſeine allervertrauteſte Freund herumb tragen laſſen: eben dergleichen Kunſt hat er in andern ſeinen guten Wercken zu practiciren wiſſen. Fern war von dieſem redlichen und frommen Hertzen/ das leydige Laſter der Gleiß nerey: Dann ob er ſchon andern/ und ſeinen Underen/ ſo einem heil⸗ ſamen Exempel am Altar/ in der Veſper und ſonſten ſeine hohe Prieſter⸗ liche Ampts⸗Verrichtung hat leichten laſſen/ ſo hat er dennoch jederzeit da⸗ bey die geiſtliche Regull ſehr fleiſſig in acht genommen: Sic ſit opus in externo ut tamen maneat intentio in occulto, und hat darbey nit ſeine eigene/ ſondern allermeiſt die Ehre Gottes auß tieffſtem Grund ſeiner Seelen geſuchet/ wie darauß klaͤrlich abzunehmen/ weilen er niemahls dem Altar ſich genaͤheret/ er habe dan vorhero auch die geringſte Flecken ſeines Gewiſſens durch das H. Sacrament der Buß gereiniget. In dieſer Andacht waren Ihro Chur⸗Fuͤrſtl. Eminenz, daß ſie ſich mehr⸗ mahl vernehmen laſſen/ wer auch mit einer geringen Suͤnd zum Altar gehe/ der ſeye ein Atheiſt im Hertzen. Ach freylich iſt dem alſo Und iſt Wunder/ daß nit manchmahl die gerechte Raach Gottes manchen 4 ruch⸗ —— 1 ͤͤöͤö—ͤ — —„——— 96(9) 90 ruchloſen verzweifelten Menſchen am Altar ſichtbarlich heimſuchet/ noch vielmehr aber iſt dieſe Heucheley bey der heutigen boͤſen Welt ge⸗ mein/ daß ſich die Menſchen faſt durch gehend von den Suͤnden pro hu⸗ jus mundi honeſtate, wie abermals ſanctus Gregorius redet/ conti⸗ neant. damit ſie nur bey der Welt beſtehen und beſtehen moͤgen/ dieſe bo⸗ ſe Abſtcht iſt die groſe Kranckheit/ daran die meiſte Menſchen kranck li⸗ gen. Gehe einer hin und durchgehe im Geiſtlichen Stand die Colle- gia Metropolitica, Cathedralia Collegiata, die Kloͤſter und Clauſen/ wie viel wird er finden/ die nur bloß pro hujus mundi honeſtate für Sunden ſich enthaltene wann man nur bey der Welt alß ein ehrlicher Mann paſſuren kan/ umb dieſes iſt es hauptſaͤchlich zuthun. Die We⸗ nigſte ſuchen vor Gott in ſimplicitate cordis, in Einfaͤltigkeit deß Her⸗ tzens zu beſtehen/ unter dieſe iſt warlich ohne einige Flatery zu zehlen ge⸗ weſen der Hertz⸗fromme DAMlANUS HARTARDUS, der ſich aller Chriſtlichen Tugenden ex divini amoris ſinceritate, non autem pro hujus mundi honeſtate enthalten. Hat demnach mit dem Koͤnigli⸗ chen Pſalmiſten in ſeinem Introitu anſtimmen und ſagen koͤnnen: Ego autem in innocentia ingreſſus ſum, pes meus ſtetit in directo, in Ec- cleſia benedicam te Domine, ich aber bin in meiner Unſchuld daher gangen/ mein Fuß iſt unausſetzlich in der Auffrichtigkeit beſtanden/ deß⸗ wegen wilich/ OHER/ dich in der Kirchen loben. Dieſes hat Gott gleich ſam wie mit einem Finger durch die heutige Erdbeſtaͤttnuͤß beſiat⸗ ten am Tag aller heiligen unſchuldigen Kindern uns wollen zeigen und zu verſtehen geben. 1 I. Gleich wie Er aber ſehr genaue Achtung auff ſein eigenes Gewiſſen getragen/ alſo hat Er ſich auch in ſeinem Weltlichen Regiment der Vigi⸗ janz und Wachſamkeit embſig befliſſen. Da war ihm keiner zu ra⸗ phinirt/ der dieſen Grund⸗klugen Churfuͤrſten haͤtte koͤnnen hintergehen. Er wuſte ihnen Bald und Langſam zu begegnen. Bald mut treuhertziger Warnung. Langſam mit gebührender ſcharffer Straf/ worinnenſie einen rechtſchaffenen Judiciarium abgeben/ geſtalt Sie dañ eine ſonderbare Heroiſche Neigungjederzeit von ſich ſcheinen laſſen/ Ih⸗ re treue Diener nit weniger zu belohnen/ alß die untreue zu ſtrafen/ wo⸗ durch dem gemeinen Weſen wohl angeholffen/ den liederlichen und treu⸗ loſen Fincken aber der Ziegel von allen Laſtern eingezogen worden. Num. IV. 1Oc 57I 3 20111l 3101 Leich wie nun Chriſtus ſeinen erſtlichen Grundſatz durch das Woͤrt⸗ lein/ VIGILATE, auff den Taͤppig gelegt/ alſo ſetzt er nun ferner Ethiologiam, die Urſach hinzu/ warumb das Wachen ſo nothwen⸗ dig ſey: QUla NESCITIS DIEM NEQUE HORAMI, weil ihr weder den Tag noch die Stunde wiſſet/ wann nemlich die erſchreckliche Tod⸗Staffet einlauffen werde/ da der Allerhoͤchſte euch den ſchwartzen Brieff durch ſeinen langbeinigten Ralshe zufertigen und hnſagen wird: 80(10) g8⸗ wird: Mitte mihi caput tuum ſchicke mir deinen Kopff; lege dich auff das Tod⸗ und Sterbe⸗Bett/ und gib mir deine Seelher/ von dem du ſie empfangen haſt. Deine Zeit iſt voruͤber/ die Sand Uhr deines Lebens iſt ausgelauffen. Hierwider ſperret ſich zwar die naͤrriſche menſchliche Vernunfft/ die wolt es gern anderſt und nach ihrem thoͤrichten Sinn haben/ nemlich daß einem jedwedern Kind bey ſeiner Geburt ein Zedul mit auff die Welt gegeben wuͤrde/ in welcher ſein gantzer Horoſcopus deutlich verzeichnet/ der Tag/ die Stunde/ die Weiſe und Manier ſeines Todes ausdruͤcklich vermeldet wird; So wil esaber Gott nit haben/ hat auüch deſſen gantz trifftige urſachen. Die erſte Urſach hat er der heiligen Schivediſchen Fuͤrſtin⸗ Lib. V. Revelationum Cap. II. mit folgenden Worten angezeigt: Si homo ſeitet tempus mortis ſuæ, fetvirèt miniex timore,& præ do- lore deficeret, wann mancher Geiſtlicher ſolte vorher wiſſen/ daß er von ſeinem leiblichen Bruder mit einer Art ſolte niedergehauen; mancher Vatter von ſeiner Echten To chter und Tochtermannertroßlet/ wie in wenig Jahren wir alhier zu Nayntz und zu Cobolentz leyder erlebet ha⸗ ben/ in was für Angſt und Schrecken wuͤrde ein ſolcher ſein Leben zubringenn. a an nee 27 71,” Hor 2 Die zweyte Urſach fuͤhret an der beruͤhmte Lehrer Climacus, in ſcala paradiſi gradu VI: Quærunt nonnulli& dubitant quid ſit. quamobrem Deus nos extremum vitæ diemn præſcire nolit, cum memoria tamen mottis ſit nobis tam ſalutaris, ignorantes Deum hoc ipfum ſalutis noſtræ cauſa facere; Ihrer etliche fragen und zweifein/ was doch das ſey/ daß Gott nit haben wil/ daß wir den letzten Tag vorhero wiſſen ſollen/ da doch die Gedaͤchtnuͤß deß Todes uns al⸗ ſo heylſam ſey/ und wiſſe nit/ daß GOtt dieſes unſers Heyls halben ge⸗ than habe. Wann mancher wuſte/ daß er 80. 90. 100. und mehr Jahr ſolte leben/ ſo wuͤrdeers in ſeiner Jugend tapffer daher gehen laſſen/ und umb die ewige Seligkeit ſich wenig bekuͤmern/ ſeine Buß und Bekehrung wuͤrdeer biß in das graue Alter verſchieben/ gleichwie in der erſten Kir⸗ chen ihrer viel mit dem Tauff gemacht/ und denſelben biß an den Tod Perſdeh. nni de ne, aaee e an b Der dritten Urſach chur Neldung der hocherleuchte Vatter Auguſtinus, in ſeiner Erklaͤrung uͤber den Cl. Pſalm: Ne deſpera- tione homines pejus viverent, promilit indulgentiæ portum; ne ſpe venic pejus viveremus, feoit diem mortis incertiſſimum; damit die Menſchen nicht aus Verzweiffelung ſchlimmer moͤchten leben/ hat er den Tag deß Todes allerdings ung wiß gemacht; Alß wolte er ſagen: Wann keine Vergebung der Suͤnden waͤre⸗ ſo wuͤrden die Menſchen zum dickſten hinein ſüͤndigen/ und ſagen. Ich hab einmal einen Sturtz in die Sunden gethan/ den wird mir GOtt nimmermehr verzeyhen/ wolan/ ſo wil ich dann das Naß der Suͤnden voll machen/ u 95 5 1 4 4 lgere, ut bene agant. ſolches Lebenfaͤhren/ 2 tes ————— ——— 2 96(12,) 90* o gewuͤſt/ gleichwvol haben Sie Sich Ihrer Churfuͤrſtlichen Regirung ſehr loͤblich ſter Bau/ den Sie gefuͤhret/ war Ihr Grab/ und der dabey ſtehende nunmehr herrliche Altar/ je mehr auch der Tag und die beyſich lichen Todes durch die Vorbotten Seines alten/ ge⸗ res Todes eigendlich vorher Sterbligkeit von Anfang Ihrer erinnert. Ihr er Stunde Ihres zeit faͤhrlichen accidens herbey genaͤhert/ ſe fleiſſiger haben Sie Sich auff Ihre Hut geſtellet/ geſtalt Sie dañ nit allein den Tag vor Ihrem ſeligen Vher hnwan auch Vormittag Ihren letzten Willen hochvernuͤnfftig zu Papier gebracht; Alß aber der grimmige Tod Nachmittag bey Ihnen einbrechen wollen/ hat ſich dieſer Gottſelige Fuͤrſt aller weltlichen Sor⸗ gen und Geſchaͤfften abgethan/ das VIGILATE ETOKRAITE vor die hand genommen/ den Himmel mit inniglichen Schuß⸗Gebetern der⸗ maſſen geſtuͤrmet/ daß Sie denſelben zweifels⸗frey erobert und zu ſich geriſſen. O wie kraͤfftig waren Seine letztere Hertzens⸗Seuffzen: O Domine, quia ego ſervus tuus, Ego ſervus tuus& filius ancillæ tuæ. GLORIA PATRI ET FILIO TuO, ET SPIRITu 3 SaNCro. 4 In manus tuas, Domine, commendo Spiritum meum. GLOKRIA PATRI ET FILIO, ET SPIRITUI 144 SANCTO. Dic anima, ſalus tua ſum. GLORIA PATRI ET FILIO, ET SPIRITuI 18 SANCTO. Ne projicias me afacie tua,& Spiritum tuum Sanctum ne aufera à me. 8 GLORIA PATRI ET FILIO, ET SPIRITuI SANCTO. Benedic anima mea Domino,& noli obliviſci omnes retri- butiones eſus. GLORIA PATRI ET FILIO, ET SPIRITUI SANCTO. JIESU, tibi vivo, tibi morior, tuus ſim vivus, tuus ſim mortuus. GLORIA PATkRI ET FILIO, ET SPIRITuI SAN8NCIO0. 5 Dieſe viele deraleichen Gottſelige Wort und Gebeth hat dieſer Gott⸗ ergebene Chur⸗Fürſt ſo lang continuiret/ ſonderlich aber die Wort: GLORIA PATRKIET FILIO,&c. wie etliche aus denen Bey⸗ 5 ſtehen⸗ retti- A*(13)2* 3 ſtehenden wohl in acht genommen/ uͤber die 50. mahl wiederholet/ biß es mit Ihro Chur⸗Furſtl. Gn geheiſſen/ ad Lethum& ad lectum, da ſeine fromme Seel ſanfft und ſtill ſich von dem Chur⸗Fuͤrſtl. Leichnamb abge⸗ ſondert und zu Gott begeben. Hiermit wollen wir unſere Leich⸗Rede be⸗ ſchlieſſen/ doch dieſen Wunſch noch anhefften: PIENTISSIMR ANIMf EMINEN TISSIMI QVONDAM ARCHIEPISCOPI NOSTRI, ET PRINCIPIS ELECTORIS DAcA AXI HA R- TARDI, REFRIGERII SEDEM QVIETIS BEA- TITVDINEM ET LVMINIS CONCEDE CLA RITATEM. — d*.—— —xx——— nä9————— * —. 02 3 4 „.. 2— 4 4— 4 2 4 8 6 8 * * * 2 d & 8* 2 ·* 8 7 —. 3. ₰ 4 . — 8 4 8—. 4» 1 4 4* 8 A* 1 4 3 4 4 — . 1 7 4 „ 1— 2 3 1 4. 3 1 2, 3— ————————jÿꝛꝛẽ 4——*— 4——— — 8. ———————————————————————ͤ————— ————8——— ——— yͤ——— 8 8 ——— ꝗé————’ÿõ— 8— ————Y;ᷓ—ͤ—, “ — 6 8 v L 1ii ö ö Tnanannenaetennanenanaaneaaeenenaaen Kaataaeeeankenenzaeaerantdenssnezanneternnnan Oem 1 2 3 4* 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20